Wo bleibt der Tisch?
Plötzlich stand der Generalvikar der Erzdiözese Paris während der Messe im Chor einer bekannten Pariser Kirche und wußte nicht mehr weiter. Für den Spott der Anwesenden brauchte er nicht zu sorgen.
(kreuz.net, Paris) Am Sonntag, dem 2. Dezember präsidierte Prälat Michel Aupetit, Generalvikar der Erzdiözese
Paris, eine Konzelebration in der Pariser Kirche Val-de-Grâce.
Das Gotteshaus gehört zur Französischen Militärdiözese.
Der Generalvikar zelebrierte eine jährlich stattfindende Messe für im Krieg gefallene Mitarbeiter der Pariser Transportbetriebe.
Hohe Vertreter der zivilen und militärischen Autoritäten waren anwesend.
In der Kirche Val-de-Grâce wird die Neue Messe in einer sehr wörtlichen Interpretation der Liturgiereform zelebriert. Es gibt dort zum Beispiel keinen Volksaltar.
Zunächst verlief während
der Messe des Generalvikars alles normal. Der Wortgottesdienst wurde nach dem Neuen Ritus in französischer
Sprache und sehr korrekt durchgeführt.
Das berichtete der Brief der französischen Gruppierung „Paix liturgique“ am 14. Dezember.
Nach seiner Predigt, dem Glaubensbekenntnis schickte sich der Generalvikar an, zum Altar zu schreiten.
Da wurde er plötzlich unruhig. Er konnte den in den späten 60er Jahren des letzten Jahrhunderts populär gewesenen Mahltisch nicht finden.
Der Zeremonienmeister wies den Generalvikar diskret auf den großartigen Hochaltar der Kirche, der von einem Baldachin aus weißem Marmor überlagert wird.
Doch der Generalvikar reagierte mit empörter Ablehnung.
Dann entwickelte sich zwischen den beiden eine angespannte Diskussion im Flüsterton.
Schließlich konnte jemand einen Tisch auftreiben. Er wurde eilig in den Chor geschoben und mit einem weißen Tuch abgedeckt, damit die Messe nach den Wünschen des Generalvikars weitergehen konnte.
Der Generalvikar hat seine Autorität mit dieser Inszenierung während einer laufenden Messe nach Angaben von ‘Paix liturgique’ „klar mißbraucht“.
Die Militär-Kirche ist nämlich nicht ihm unterstellt. Er war dort nur Gast:
„Ganz zu schweigen von der lächerlichen Situation und der kolossalen Peinlichkeit, sich im Jahr 2007 unter Papst Benedikt XVI. zu weigern, zum Herrn hin zu zelebrieren“ – so die Stellungnahme von ‘Paix liturgique’.
Das Gotteshaus gehört zur Französischen Militärdiözese.
Der Generalvikar zelebrierte eine jährlich stattfindende Messe für im Krieg gefallene Mitarbeiter der Pariser Transportbetriebe.
Hohe Vertreter der zivilen und militärischen Autoritäten waren anwesend.
In der Kirche Val-de-Grâce wird die Neue Messe in einer sehr wörtlichen Interpretation der Liturgiereform zelebriert. Es gibt dort zum Beispiel keinen Volksaltar.

Das berichtete der Brief der französischen Gruppierung „Paix liturgique“ am 14. Dezember.
Nach seiner Predigt, dem Glaubensbekenntnis schickte sich der Generalvikar an, zum Altar zu schreiten.
Da wurde er plötzlich unruhig. Er konnte den in den späten 60er Jahren des letzten Jahrhunderts populär gewesenen Mahltisch nicht finden.
Der Zeremonienmeister wies den Generalvikar diskret auf den großartigen Hochaltar der Kirche, der von einem Baldachin aus weißem Marmor überlagert wird.
Doch der Generalvikar reagierte mit empörter Ablehnung.
Dann entwickelte sich zwischen den beiden eine angespannte Diskussion im Flüsterton.
Schließlich konnte jemand einen Tisch auftreiben. Er wurde eilig in den Chor geschoben und mit einem weißen Tuch abgedeckt, damit die Messe nach den Wünschen des Generalvikars weitergehen konnte.
Der Generalvikar hat seine Autorität mit dieser Inszenierung während einer laufenden Messe nach Angaben von ‘Paix liturgique’ „klar mißbraucht“.
Die Militär-Kirche ist nämlich nicht ihm unterstellt. Er war dort nur Gast:
„Ganz zu schweigen von der lächerlichen Situation und der kolossalen Peinlichkeit, sich im Jahr 2007 unter Papst Benedikt XVI. zu weigern, zum Herrn hin zu zelebrieren“ – so die Stellungnahme von ‘Paix liturgique’.
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Samstag, 22. Dezember 2007 19:35
balduin das nachtgespenst: Mt 18,20
Mt 18,20 – aber nur wenn alle in die gleiche richtung schauen (hat der evangelist diesen zusatz vergessen????????)
Dienstag, 18. Dezember 2007 17:47
Krak des Chevaliers: Landorgel!
Ich dacht’ aber auch schon. Puuuuh!
Dienstag, 18. Dezember 2007 15:53
LandorganistII: Nein, nein,
Krak, es gibt nur den Einen, keine Sorge! Aber das habe ich bereits an anderer Stelle ausführlich erläutert!
Dienstag, 18. Dezember 2007 14:38
Krak des Chevaliers: Landorganist II?
jetzt gibt es auch noch einen zweiten Landorganisten? O Graus! einer von der sorte genügte uns hier vollkommen.
Dienstag, 18. Dezember 2007 12:44
LandorganistII: @krak
„Plötzlich stand die konkrete Gemeinde, die sich da am oder um den Altar versammelt hatte, im Fokus der
Aufmerksamkeit. Man empfand und empfindet sich nicht mehr so sehr als Teil der weltweiten katholischen
Kirche. Auch das ist eine Ursache der liturgischen Eigenmächtigkeiten, mit denen die Kirche heute kämpfen
muß.“
Eine interessante Schlussfolgerung, die durch nichts bewiesen ist und wohl eher Ihre subjektive Meinung widerspiegelt.
Eine interessante Schlussfolgerung, die durch nichts bewiesen ist und wohl eher Ihre subjektive Meinung widerspiegelt.
Dienstag, 18. Dezember 2007 10:24
clarissa colonia: extra ecclesiam salus nulla
heißt nur, daß der Glaube der Kirche der einzig sichere Weg zu Gott ist, den wir kraft göttlicher Offenbarung kennen. Wenn aber für den Allmächtigen nichts unmöglich ist, wird man ihm wohl kaum die Möglichkeit bestreiten wollen oder können, Menschaen auch abseits dieses Weges sein Heil zu schenken, oder?
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