Piusbruderschaft
Begeisterte Krokodile
Weihnachten rückt heran. Doch die Geschäfte der Hauptstadt sind leer – unheimlich leer. Die Lösung: eine Schachtel und einige Plastiksäcke.
Krokodile in Kenia.
Krokodile in Kenia.
© Michael Walker,CC
(kreuz.net) Der Prior der Piusbruderschaft in Harare – der Hauptstadt Zimbabwes – hat an die Wohltäter der Mission einen dramatischen Notruf gerichtet.

Die despotische Regierung von Robert Mugabe hat das Land – so der Prior – in den völligen Ruin getrieben: „Inzwischen ist eine ernsthafte Hungersnot ausgebrochen.“

Diese hat bereits erste Todesopfer gefordert: „Auch unsere Gläubigen bleiben nicht verschont: Am 22. Oktober ist eine 35jährige Mutter eines zwölfjährigen Sohnes verhungert.“

Der Zustand ist dramatisch: „Unsere ärmsten Gläubigen haben nicht einmal mehr das Existenzminimum, um sich zu ernähren“ – so der Prior: „Die Geschäfte unserer Hauptstadt sind leer – unglaublich leer.“

Landkarte von Zimbabwe
Landkarte von Zimbabwe
Die Transportkosten sind in einem Ausmaß angestiegen, daß tausende Menschen zu Hause bleiben müssen:

„Viele versuchen unter Einsatz ihres Lebens den Fluß zu überqueren, der Zimbabwe von Südafrika trennt. Zahlreiche Krokodile sind von der unerwarteten Beute begeistert.“

Darum bittet der Prior um Hilfe: „Wenn uns jede Familie per Post ein Lebensmittelpaket schicken würde, könnte unser Priorat überleben und auch den zahlreichen Familien helfen, die in Schwierigkeiten sind.“

Offenbar sind bisher alle Pakete angekommen, weil die drei verantwortlichen Personen der Hauptpost in Harare katholisch sind und die Hilfe unterstützen.

Das Priorat nimmt Spenden an, die für Lebensmittelpakete verwertet werden.

Es ist auch möglich selber Pakete zu schicken. Das Porto für fünf Kilogramm kostet 37 Euro, für zehn Kilogramm 52 Euro und für zwanzig Kilogramm 82 Euro.

Die Kartons sind bei der Post erhältlich und können folgendermaßen gefüllt werden:

Geeignet sind haltbare Lebensmittel wie Zucker, Reis, Salz, Nudeln, Püree, Linsen, Mehl, Milchpulver, Wurst und Thunfisch in Dosen, für die kein Dosenöffner benötigt wird.

Geeignet sind auch Schokolade, Seife, Streichhölzer und Vitamintabletten.

Lebensmittel sind in einem großen Plastikbeutel zu verpacken – Mehl, Zucker und Salz zusätzlich in einen zweiten, kleineren Plastikbeutel.

Auf das Paket muß das Wort „food“ [Nahrungsmittel] geschrieben werden, ebenso die Angabe: „This is a gift from (…)“.

Die Adresse des Priorates in Zimbabwe lautet:
Fr. Gendron
St. Joseph’s Church
9, Jean Lane
Strathaven Harare
Zimbabwe Tel: +2634339440

Auf die Zollkarte ist bei der Wertangabe ein niedriger Preis anzugeben, um keine Begehrlichkeiten zu wecken. Beim fünf Kilogramm-Paket 5 bis 8 Euro, beim zehn Kilogramm-Paket 10 bis 15 Euro.

Damit das Priorat prüfen kann, ob die Pakete wirklich ankommen, bittet es um eine kurze Mitteilung über Versanddatum, Anzahl der Pakete sowie Namen des Absenders.
      
54 Lesermeinungen
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#54   virOblationis   09:24:49 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Von der FSSPX-Seite
Hw. H. Pater Stefan Frey, Regens des Priesterseminars Herz Jesu in Zaitzkofen, dankt allen Gläubigen, die in großherziger Weise die notleidenden Gläubigen unseres Priorates in Zimbabwe unterstützt haben.
Die große Zahl von verschickten Nahrungsmittel-Paketen – und zusätzlich Spenden in Höhe von 20.000 Euro – helfen dort konkret die bedrückende Situation zu lindern. Vergelt’s Gott.
Beten Sie weiter für unsere Brüder und Schwestern im südlichen Afrika.
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#53   Gotthard   15:44:48 | Montag, 17. Dezember 2007
@Stephanus
sind interessant diese Adressen -was soll ich damit nun anfangen?
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#52   Stephanus   15:32:12 | Montag, 17. Dezember 2007
Adresse, Öffnungszeiten, Erreichbarkeit in Notfällen
Adresse, Öffnungszeiten, Erreichbarkeit in Notfällen
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
30 Ceres Road
Avondale
Harare
Simbabwe
Tel.: +263-4-308 655, 308 656
Fax: +263-4-303 455
Amtsbezirk
Republik Simbabwe
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P.O. Box A 1475, Avondale
Harare
Republic of Zimbabwe
Bürozeiten (außer an Feiertagen)
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dienstags bis donnerstags: 07.30 – 16.20 Uhr
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Referat Wirtschaft und entwicklungspolitische Zusammenarbeit
Bitte vereinbaren Sie einen Termin.
In Notfällen außerhalb der Bürozeiten ist die Botschaft
unter der Telefonnummer +263-(0)11-601 937 zu erreichen
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#51   Rudolfus   09:23:42 | Montag, 17. Dezember 2007
@Gotthard: Schon lange nicht mehr
alle Bistums- und Ordenszeitungen verbreiten den klaren katholischen Glauben.
Schon lange nicht mehr.
Der unverfälschte katholische Glaube ist nur mehr in wenigen katholischen Zeitungen zu finden,
insbes. im monatlichen FSSPX-Mitteilungsblatt.
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#50   Stephanus   02:01:50 | Montag, 17. Dezember 2007
wenn ich rechnen kann…
dann ergeben 1000 pakete zu 20kg 20000kg oder 20to
der preis für dieses porto ergibt 82000 euro.
beauftragt man in einem der nachbarländer z.b. in südafrika einen frachtflieger der z.b. über transallflugzeuge verfügt, dann fliegt der mehrmals über die station und wirft dort jeweils ca. 20to hilfsgüter ab.
es sollte auch möglich sein, die in der „nähe“ befindlichen europäischen Militäreinheiten einzuspannen.
das hat ja in der vergangenheit auch recht gut funktioniert.
die können das logistische programm mal gerade aus dem ärmel schütteln und mit dieser wichtigen und ansonsten zeitaufwendigen vorarbeit, sollte es den zivis gelingen nach oben vorgeschlagenem muster schnellstmögliche hilfe angedeihen zu lassen.
das wichtigste aber ist, daß hierfür von offizieller seite zu entsprechender spendenfreudigkeit aufgerufen wird und das über geeignete mittelsmänner (auch frauen) das notwendige geld vor ort bereitgestellt wird.
da unten zählt nur cash auf die hand und dafür hast du dann aber auch verlässliche freunde und die machen eine gute arbeit.
unter dem zeichen des roten kreuzes würde es mich wundern, wenn die diktatur dort unten zu militärischen abwehrmaßnahmen greifen würde.
aber wofür haben wir eigentlich botschaften???
die sollten doch auch mal vorhandenes wissen zur sache offenlegen.
vielleicht ist ja noch ein überlandtransport möglich!!!
besser jedenfalls dort unten was zu organisieren als die deutsche post zu bemühen.
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#49   Gotthard   22:38:02 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@rudolfus
alle Bistums- und Ordenszeitungen verbreiten den klaren katholischen Glauben.
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#48   Rudolfus   22:27:24 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Gotthard: Wenn die Zeitungen den rechten katholischen Glauben transportieren,
ist das Schriftenapostolat selbstverständlich Mission!
Was denn sonst?
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#47   Gotthard   22:24:15 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@rudolfus
sooo einfach ist also Mission?
Dann betreiben doch alle Diözesen und Orden Mission – sie verteilen bzw vertreiben oder verkaufen doch alle Zeitschriften!
Fast alle Pfarreien betreiben Mission – fast alle verteilen regelmäßig ihre Pfarr-Briefe…
Dann ist noch nie in der Geschichte so viel Mission in Deutschland betrieben worden von der katholischen Kirche wie heute … inklusive der fast flächendeckenden Websites der Pfarreien, Bistümer und Orden.
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#46   Rudolfus   22:17:52 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Gotthard: Das Verteilen der FSSPX-Zeitungen ist bereits Mission
Wo und wie kommen denn die Pius-Hanseln der Mission nach? Gib uns allen doch bitte mal einschlägige Beispiele mit Nachweis!
Oder zählst Du das Flugblatt-Verteilen vor einer katholischen Pfarrkirche mit der Einladung zu einer Pius-Winkel-Messe zur Mission?
Das Verteilen der FSSPX-Zeitungen an Interessierte ist bereits Mission. o^/
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#45   Gotthard   22:14:05 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@rudolfus …mission
Wo und wie kommen denn die Pius-Hanseln der Mission nach? Gib uns allen doch bitte mal einschlägige Beispiele mit Nachweis!
Oder zählst Du das Flugblatt-Verteilen vor einer katholischen Pfarrkirche mit der Einladung zu einer Pius-Winkel-Messe zur Mission?
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#44   maliems   22:06:01 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Gotthard
hat immer etwas zu lästern.
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#43   Rudolfus   21:59:28 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Benedikt: Nur, daß die meisten Diözesen und Orden keine Mission mehr betreiben,
sondern sich auf Sozialarbeit beschränken.
Christus fordert aber die Glaubensverbreitung!
Dieser kommt insbesonders die FSSPX nach.
Wer nicht missionarisch aktiv ist, widersetzt sich Christus.
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#42   Benedikt   21:56:05 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Rudolfus
Ja so ist es- Nur die Restkirche, die hat tausende Kapellen. Die der FSSPX fallen da nicht besonders auf. Das ist eine Gruppierung von vielen.
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#41   Gotthard   21:55:22 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Adveniat
in allen deutschen römisch-katholischen Gemeinden wird zu Weihnachten wieder für die Kirche in Lateinamerika ein großzügiges Opfer eingesammelt…
Was passiert eigentlich in den Kapellen der Pius-Leute? Auf der Website ist nichts zu finden…
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#40   Rudolfus   21:48:35 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Benedikt: So ist es!
Die FSSPX verbreitet den römisch-katholischen Glauben weltweit
…in ein paar Kapellen.
und das weltweit! O:) :-)
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#39   Benedikt   21:46:12 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Rudolfus
Die FSSPX verbreitet den römisch-katholischen Glauben weltweit
…in ein paar Kapellen.
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#38   Rudolfus   21:41:58 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Gotthard: Die FSSPX verbreitet den römisch-katholischen Glauben weltweit
Es lebe die heilige Einfalt … und das Überlebens-Paket des alten Mütterchens, das der Propaganda der Pius-Leute vertraut – und die Postdienste angefüttert hat!
Die Hilfestellungen der Pius-Hanseln sind so anonym, dass nicht einmal ein Konto genannt werden kann – dass niemand weiß, WIE geholfen wird bzw wurde – und sie sind so professionell – d.h.effektiv, wie es Postpakete nach Afrika nur sein können.
O Herr, lass Gehirn regnen!!!!!!!!!!!!!
Die FSSPX verbreitet den römisch-katholischen Glauben weltweit – im Gegensatz zur „Konzilskirche“ in Deutschland oder sonstwo.
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#37   Gotthard   21:39:51 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@alois B.
Es lebe die heilige Einfalt … und das Überlebens-Paket des alten Mütterchens, das der Propaganda der Pius-Leute vertraut – und die Postdienste angefüttert hat!
Die Hilfestellungen der Pius-Hanseln sind so anonym, dass nicht einmal ein Konto genannt werden kann – dass niemand weiß, WIE geholfen wird bzw wurde – und sie sind so professionell – d.h.effektiv, wie es Postpakete nach Afrika nur sein können.
O Herr, lass Gehirn regnen!!!!!!!!!!!!!
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#36   Alois Bischof   21:31:53 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Daß hier die Worte und die Gedankenrichtung des
Judas Iskariót, des Verräters und Dieben, wiederholt werden, sagt viel. Wer, werter Gunsenum, hat ja Beweise dafür daß die „Piusbruderschaft“ auf Kosten der heute hungernden Zimbabwianischen Stämme früher Goldkaseln und Manipel gekauft hat? Beweise bitte. Man nimmt es in Afrika ganz schlicht, aber was man in Deutschland für den Dienst Gottes als Gabe spendet (die reicheren Laien), darf nicht nun auf einmal verkaufen, zumal wir ja genügend Mittel haben um durch persönliche Opfer – und nicht auf Kosten der Göttlichen Liturgie – unseren afrikanischen Mitbrüdern und allen Mitmenschen unter dem Despoten Mugabe zu helfen. Das macht die Piusbruderschaft ja aktiv. Sie wissen nicht mal wie viel man tut. Man tut alles im Verborgenen und nur offen wenn notwendig. Anders als die extremistisch linken Gutmenschen, die gerne für eigenen Nutzen Kirchengüter rauben würden, tut die FSSPX gutes in aller Stille, ohne daß die Patres sich in dieser Hinsicht als „Heilige“ feiern lassen wie so viele kryptomarxistische Gutmenschenorganisationen in der Entwicklungshilfe, wo vieles aber für die Kulturrevolution in Afrika missbraucht wird, anstatt für Nährung, Schulen und Medikamente.
Gott sei Dank für alle römisch-katholische Missionare, und alle andere gute Leute die für Afrika spenden und dort an der Stelle ihr Leben einsetzen für den Mitmenschen. Gott möge sie dort vor der Lügenempörung der europäischen linken Gutmenschen bewahren!
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#35   Rudolfus   21:26:29 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Ist Gotthard ein Simbabwer?
Was soll denn diese anmaßende Äußerung?
Die Pius-Leute braucht in Simbabwe niemand …und sie sind auch ein „nichts“:
Wer unnötig ist, das sind Häretiker der „Konzilskirche“.
Alle anderen sind von Christus gesandt – die Häretiker nicht.
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#34   Gotthard   21:24:17 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@rudolfus
Was soll denn diese anmaßende Äußerung?
Die Pius-Leute braucht in Simbabwe niemand …und sie sind auch ein „nichts“:
Latin Masses in Zimbabwe
[Tel code: 263] HARARE St Joseph’s Priory; 9 Jean Lane, Strathaven Sunday: 0745 and 0930 M-F: 0625, (1800) Saturday: 0800 Tel: (14) 339 440
BULAWAYO 7 Keats Crescent Sunday: once a month 0900, Weekdays: occasionally please phone first (19) 43 967 or (14) 339 440
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#33   Rudolfus   20:30:30 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Gunsenum: Sie argumentieren im Sinne des Judas Iskariot
Für das Geld, das hier feisten Prälaten der Katholischen Kirche als Salär gezahöt wird, für die Beträge die evangelische Pfarrer als sogenannte Kanzelvertretung bekommen, für die Beträge, die die Piusbrüder für Manipel, antike Stolen, Unterstützung ihrer Priorate rauswerfen – davon könnte man wirklich im großen Stil helfen.
Das war unter Christus die Argumentation Judas Iskariots, der die Kasse Christi verwaltete.
Der Glaube ist mehr wert als das Brot – und der erste Auftrag der Kirche ist der Glaube, nicht das Brot.
Alle anderen Werke kommen erst aus dem Glauben!
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#32   Gunsenum   20:27:45 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@rudolfus
Für das Geld, das hier feisten Prälaten der Katholischen Kirche als Salär gezahöt wird, für die Beträge die evangelische Pfarrer als sogenannte Kanzelvertretung bekommen, für die Beträge, die die Piusbrüder für Manipel, antike Stolen, Unterstützung ihrer Priorate rauswerfen – davon könnte man wirklich im großen Stil helfen.
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#31   Benedikt   20:25:14 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Kurt K.
Das MUSS AUFHÖREN!
Völlig richtig. Das bestehende System ist eine Katastrophe. Dort lebt praktisch der Imperialismus weiter fort. Daher musste ich auch klammheimlich grinsen, als die Vogelgrippe in Europa einigen das Afrikageschäft kaputt machte.
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#30   Rudolfus   20:04:17 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Kurt K.: Die reichen Nationen unterstützen lediglich finanziell die dortigen Regierungen
Die Kirche hilft dagegen real und konkret vor Ort.
Die afrikanischen Regierungen nur korrupt und keiner finanziellen Unterstützung würdig.
Etwas anderes ist, wenn die Kirche eine Sache anpackt.
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#29   Kurt K.   19:57:34 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Rudolfus: Hilfe
Das mit dem „Packete schicken“ machen die reichen Nationen nun schon seit vielen Jahrzehnten. Und? Hat sich irgendwas dadurch verändert in Afrika? Nein.
Jedes Jahr (bevorzugt an Weihnachten…) verhungern „da unten“ Tausende Menschen. Dann kommen wieder Apelle, dies und jenes zu spenden. Bring nix, im Gegenteil, es macht die innerafrikanische Wirtschaft unmöglich.
Ich geb Ihnen mal EIN Beispiel unter tausenden: uropäische Hühnerzüchter können in Europa grösstenteils nur die Hühnerbrüste verkaufen. Alles andere ist so gut wie unverkäuflich. Also schaffen sie es für einen Spottpreis nach Afrika, denn sie machen daran unter dem Deckmäntelchen der Wohltätigkeit immer noch Gewinn, denn in Europa müssten sie die Reste vernichten und das kostet auch Geld. Durch die gesponserte Ausfuhr nach Afrika sparen sie die Entsorgungskosten.
Was passiert nun in Afrika? Da kommen Tonnenweise spottbillige Hühnerteile auf den Markt. Die Einheimischen Hühnerzüchter können bei so billigen Preisen nicht mithalten und gehen Pleite. Fortan gehören auch diese dann zu den Mittellosen. Und genau das passiert bei ALLEN kostenlosen Spenden, die aus Europa und nicht aus der einheimischen Wirtschaft kommen. Jede Sachspende aus dem reichen Ausland hilft hauptsächlich der Wirtschaft in den reichen Ländern. So halten wir Afrika seit Jahrzehnten an unserem Tropf gefangen.
Das MUSS AUFHÖREN!
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#28   Rudolfus   18:53:57 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Warum sollte es nichts nützen, dem FSSPX-Priorat vor Ort haltbare Lebensmittel zu schicken?
Christus fordert doch zweifellos, die Hungrigen zu speisen.
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#27   Gotthard   18:50:58 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Unfug
noch einmal: diese Paket-Aktion ist völlig sinnlos! Wer bringt diesem Pius-Mann das bei?
Da droht eine große Hungersnot im Land – und es sollen Pakete von Deutschland geschickt werden… Kopf schüttel…
PS: ich habe langjährige Afrika-Erfahrung – inklusive Bürgerkrieg und Putsch.
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#26   Pünktchen   16:31:44 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Kurt K.
Eine Gute Absicht ist zwar schön und gut, aber eben absolut ineffektiv
So sagt auch das Sprichwort: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Ich bin übrigens überzeugt, daß die Piusbrüder um Sachspenden gebeten haben, weil sie wissen konnten, daß eine Bitte um finanzielle Hilfe mit der „Begründung“ zurückgewiesen würde, die Piushansln würden das Geld sicher zweckentfremden und in Brokatgewänder und Altarschmuck anlegen, während ihre Umgebung hungert und darbt.
Wie man sieht: um nicht zu helfen, finden sich immer „Gründe“…
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#25   virOblationis   16:22:40 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Gutes und gut Gemeintes
Wir haben schon vor etwa zwei Wochen ein Paket Richtung Harare abgesandt; ob es ankommt? Wir hoffen es.
Es ist ja sehr erbaulich, wenn so viel bessere Vorschläge gemacht werden, als ein Paket zu senden. Ich hoffen nur, daß man diesen Vorschlägen auch irgendwelche Taten folgen läßt.
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#24   Kurt K.   14:12:22 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Pünktchen
Eine Gute Absicht ist zwar schön und gut, aber eben absolut ineffektiv. Sie wollen das Gute und schaffen das Böse. So siehts mal aus mit der gesamten Afrika-Hilfe, die auf den kostenlosen oder billigen Spenden aus Europa beruht.
Mit dieser Hilfe verhindern die Spender effektiv, dass sich in Afrika eine eigenständige, funktionierende Wirtschaft aufbaut. Und das schon seit Jahrzehnten. Mittlerweile beginnt ein vorsichtiges Umdenken. Aber das ist noch nicht genug. Die europäische Wirtschaft profitiert von diesen Spenden nämlich so sehr, dass sie verhindert, dass sich grossartig was ändert. Leider.
@ Möchtegern-Kathole: Nein, möchte ich nicht, und kann ich auch nicht. Wie sollte ich das machen? Ausserdem wäre das genauso wieder Kacke, wenn man wieder europäische „Helfer“ einsetzen würde, wie das bisher der Fall ist. Die Afrikaner sind eigentlich selbst in der Lage, dies zu tun. Wenn es Pius-Brüder in Zimbabwe gibt, dann doch sicher auch in SA, oder? Die müssen dann eben zusammenarbeiten.
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#23   möchtegern-kathole   13:55:20 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Pünktchen
würden Sie denn packen?
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#22   Pünktchen   13:53:49 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Wen wundert es, daß genau dieselben Leute, die „Gründe“
gelten lassen, ungeborene Kinder zu töten auch sehr erfinderisch darin sind, Gründe zu benennen, einem dramatischen Hilferuf nicht Folge zu leisten! Und natürlich sind es immer sog. „vernünftige“ Gründe…
Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10, 30 – 37) sind es zunächst auch ein Priester und ein Levit, die den hilfsbedürftigen und halbtoten Mann sehen, aber vorbeigehen, bis sich ein Samariter seiner erbarmt. Wetten, daß der Priester und der Levit gute und „nachvollziehbare“ Gründe hatten …??? :-S
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#21   Gotthard   13:52:28 | Sonntag, 16. Dezember 2007
gute Beispiele
dieser Pius-Mann sollte sich an diesen Beispielen orientieren und dort oder bei ähnlichen Organisationen Hilfe besorgen:
Caritas Schweiz www.presseportal.ch/de/text/story.htx?nr=100459678&f…
Caritas Internationalis www.zenit.org/article-13750?l=german
Professionelle Hilfe www.caritas-nrw.de/…-bin/showcontent.asp?ThemaID=543
vielleicht reichen diese wenigen Beispiele …
effektive Hilfe setzt Professionalität voraus … kann die von den Pius-Leuten nicht erwartet werden?
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#20   möchtegern-kathole   13:48:02 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Kurt K.
Pakete aus SA hinzuschicken; es wäre billiger :)3
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#19   Kurt K.   13:45:37 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Möchtegern-Kathole: ?
@Kurt K. Wenn Sie das machen wollen.
Was?
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#18   möchtegern-kathole   13:44:22 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Nachtlaterne
würden Sie denn packen?
@Kurt K. Wenn Sie das machen wollen.
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#17   Kurt K.   13:42:05 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Möchtegern-Kathole: Einfliegen
Ja, eingeflogen… dennoch wäre es dann wahrscheinlich deutlich sinnvoller und billiger, die Sachen eben von Südafrika oder einem Nachbarstaat einzufliegen und nicht aus Europa, meinen Sie nicht?
Zumal man damit dann auch die einheimische Wirtschaft unterstützen würde und nicht die europäische.
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#16   möchtegern-kathole   13:38:20 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Kurt K.
dann werden die Pakete eingeflogen – der Flughafen von Harare ist offen. (Deshalb auch der hohe Preis der Pakete)
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#15   Kurt K.   13:34:51 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Möchtegern-Kathole
Wenn die Grenze nicht offen ist, wenn der LKW nicht durch darf, wenn die Tanke nicht offen und keinen Sprit hat usw.
Und wenn die Strassen nicht sicher oder unbefahrbar sind…
Ja, wie zum Geier sollen denn dann die Packete aus Europa da hinkommen?
Werden die dann gebeamt?
Ich befürchte, auch die Post ist auf befahrbare, sichere Strassen, Benzin und offene Tankstellen und passierbare Grenzen angewiesen.
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#14   möchtegern-kathole   13:28:33 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Kurt K.
ich stimme Ihnen zu – so ähnlich habe ich es unten ja geschrieben. Wenn die Grenze offen ist, wenn der LKW durch darf, wenn die Tanke offen und Sprit hat usw. (Afrika ist nicht Europa, manche Strassen da unten sind jetzt nicht befahrbar oder so unsicher, auch wenn sie sie fahren dürfen)
Nachtlaterne: würden Sie packen?
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#13   Gotthard   13:24:19 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@möchtegern-k
stand alles in meinem Beitrag …
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#12   Kurt K.   13:23:07 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Möchtegern-Kathole
hat er denn einen LKW und Sprit? Schenken Sie ihm beides.
Wenn man mal kurz ne kleine Beispielrechnung aufmacht:
Nehmen Sie an, 1000 Leute schicken ein 20Kg-Packet. Dafür bezahlen die Leute dann pro Packet etwa 100€ (20€ Inhalt, 80€ Porto).
Insgesamt also 100.000€.
Und jetzt nehmen Sie an, diese 100.000€ würden komplett auf das Konto vor Ort gehen… meinen Sie nicht, dass es sinniger wäre, davon 10.000 zu nehmen und einige LKW zu kaufen/mieten mitsamt dem Sprit? Dann blieben 90.000€ zum Lebensmittelkauf.
Aber wie schon gesagt: Diese Lebensmittel-Spenden bringen mittel- und langfristig nichts. Im Gegenteil.
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#11   st.georg   13:22:36 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@hilfe…
…im stil und der organisationsform – und der menschensicht – des 19.jhrdts :-( …na, wenigstens bleiben sich die piusler auch bei diesen hilfloswirkenden hilfsversuchen treu… ^-^
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#10   möchtegern-kathole   13:05:07 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Gotthard
hat er denn einen LKW und Sprit? Schenken Sie ihm beides.
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#9   Gotthard   13:02:03 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Verzweiflung?
in schwierigen Situationen ist ein kühler Kopf gefragt. Warum besorgt sich dieser Mann nicht einen LKW und fährt damit in ein Nachbarland und holt kauft dort Lebensmittel ein (nicht Wurst in Dosen!).
Dafür braucht er dann Geld … danach sollte er suchen und darum bitten und anständige Bankverbindungen angeben. Die Caritas des Landes wird wohl mit Caritas International zusammenarbeiten.
Postpakete aus Deutschland gegen den Hunger in Simbabwe … ich begreife es nicht!
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#8   möchtegern-kathole   12:49:48 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Wenn Mütter …
… verhungern, ist das nicht mehr weltfremd, Gotthard.
@Nachtlaterne: würden Sie denn packen?
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#7   Benedikt   12:42:00 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@ Gotthard
Warum kommen solch weltfremde Aufrufe?
Verzweiflung? Können Sie der „Gegenseite“ eigentlich auch etwas positiv anrechnen?
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#6   Gotthard   12:39:01 | Sonntag, 16. Dezember 2007
weltfremd
sollen Hungernde gespeist oder Postverwaltungen gefüttert werden?
Warum kommen solch weltfremde Aufrufe?
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#5   möchtegern-kathole   12:14:56 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Leider ist „www.sspxafrica.com/“…
… nicht erreichbar.
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#4   timpressum †   12:13:02 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Überraschung
Einmal im Jahr – natürlich vor Weihnachten – gibt sich kreutz.net einen caritativen Auftrag und kümmert sich um den Hunger in der Welt, anstelle um die Hetze gegen Judeb, Schwule und Frauen! Hut ab!
PS: Könnt ihr ruhig öfter mal machen!
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#3   Kurt K.   12:12:39 | Sonntag, 16. Dezember 2007
Hilfe?
Das was Möchtegern-Kathole schreibt ist schon um einiges vernünftiger, als Packete aus Deutschland zu schicken.
Zwar ists natürlich geboten, in konkreten Notsizuationen auch Lebensmittel zu spenden, aber in Prinzip ist das falsch. Dieser „Lebensmittel-Export“ aus Europa nach Afrika ist nicht die Lösung des Problems, sondern Teil desselben.
Was wird passieren, wenn wir Lebensmittel liefern, völlig umsonst für die Afrikaner? Nichts. Jedenfalls nicht auf Dauer. Das Problem wird einfach fortbestehen.
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#2   möchtegern-kathole   12:02:52 | Sonntag, 16. Dezember 2007
@Nachtlaterne: Südafrika?
Sie haben völlig recht. Ob die Pius-Brüder in Südafrika Geldspenden entgegennehmen, die sie dann in Nahrung umtauschen und – gegen wenig Porto wegen der geringeren Entfernung- nach Harare schicken?
Weiß jemand was?
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#1   Nachtlaterne   11:50:23 | Sonntag, 16. Dezember 2007
hilfe tut not,
wer aber will ein paket schicken bei so hohen portokosten? ein paket für 20 euro ist schnell geschnürt, dann kommen aber fast 90 euro püorto hinzu. diese form der hilfe ist also fast unmöglich.
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