Begeisterte Krokodile
Weihnachten rückt heran. Doch die Geschäfte der Hauptstadt sind leer – unheimlich leer. Die Lösung: eine Schachtel und einige Plastiksäcke.
(kreuz.net) Der Prior der Piusbruderschaft in Harare – der Hauptstadt Zimbabwes – hat an die Wohltäter
der Mission einen dramatischen Notruf gerichtet.
Die despotische Regierung von Robert Mugabe hat das Land – so der Prior – in den völligen Ruin getrieben: „Inzwischen ist eine ernsthafte Hungersnot ausgebrochen.“
Diese hat bereits erste Todesopfer gefordert: „Auch unsere Gläubigen bleiben nicht verschont: Am 22. Oktober ist eine 35jährige Mutter eines zwölfjährigen Sohnes verhungert.“
Der Zustand ist dramatisch: „Unsere ärmsten Gläubigen haben nicht einmal mehr das Existenzminimum, um sich zu ernähren“ – so der Prior: „Die Geschäfte unserer Hauptstadt sind leer – unglaublich leer.“
Die Transportkosten sind in einem Ausmaß angestiegen, daß tausende Menschen zu Hause bleiben müssen:
„Viele versuchen unter Einsatz ihres Lebens den Fluß zu überqueren, der Zimbabwe von Südafrika trennt. Zahlreiche Krokodile sind von der unerwarteten Beute begeistert.“
Darum bittet der Prior um Hilfe: „Wenn uns jede Familie per Post ein Lebensmittelpaket schicken würde, könnte unser Priorat überleben und auch den zahlreichen Familien helfen, die in Schwierigkeiten sind.“
Offenbar sind bisher alle Pakete angekommen, weil die drei verantwortlichen Personen der Hauptpost in Harare katholisch sind und die Hilfe unterstützen.
Das Priorat nimmt Spenden an, die für Lebensmittelpakete verwertet werden.
Es ist auch möglich selber Pakete zu schicken. Das Porto für fünf Kilogramm kostet 37 Euro, für zehn Kilogramm 52 Euro und für zwanzig Kilogramm 82 Euro.
Die Kartons sind bei der Post erhältlich und können folgendermaßen gefüllt werden:
Geeignet sind haltbare Lebensmittel wie Zucker, Reis, Salz, Nudeln, Püree, Linsen, Mehl, Milchpulver, Wurst und Thunfisch in Dosen, für die kein Dosenöffner benötigt wird.
Geeignet sind auch Schokolade, Seife, Streichhölzer und Vitamintabletten.
Lebensmittel sind in einem großen Plastikbeutel zu verpacken – Mehl, Zucker und Salz zusätzlich in einen zweiten, kleineren Plastikbeutel.
Auf das Paket muß das Wort „food“ [Nahrungsmittel] geschrieben werden, ebenso die Angabe: „This is a gift from (…)“.
Die Adresse des Priorates in Zimbabwe lautet:
Fr. Gendron
St. Joseph’s Church
9, Jean Lane
Strathaven Harare
Zimbabwe Tel: +2634339440
Auf die Zollkarte ist bei der Wertangabe ein niedriger Preis anzugeben, um keine Begehrlichkeiten zu wecken. Beim fünf Kilogramm-Paket 5 bis 8 Euro, beim zehn Kilogramm-Paket 10 bis 15 Euro.
Damit das Priorat prüfen kann, ob die Pakete wirklich ankommen, bittet es um eine kurze Mitteilung über Versanddatum, Anzahl der Pakete sowie Namen des Absenders.
© Titelbild: Michael Walker,CC
Die despotische Regierung von Robert Mugabe hat das Land – so der Prior – in den völligen Ruin getrieben: „Inzwischen ist eine ernsthafte Hungersnot ausgebrochen.“
Diese hat bereits erste Todesopfer gefordert: „Auch unsere Gläubigen bleiben nicht verschont: Am 22. Oktober ist eine 35jährige Mutter eines zwölfjährigen Sohnes verhungert.“
Der Zustand ist dramatisch: „Unsere ärmsten Gläubigen haben nicht einmal mehr das Existenzminimum, um sich zu ernähren“ – so der Prior: „Die Geschäfte unserer Hauptstadt sind leer – unglaublich leer.“
Die Transportkosten sind in einem Ausmaß angestiegen, daß tausende Menschen zu Hause bleiben müssen:
„Viele versuchen unter Einsatz ihres Lebens den Fluß zu überqueren, der Zimbabwe von Südafrika trennt. Zahlreiche Krokodile sind von der unerwarteten Beute begeistert.“
Darum bittet der Prior um Hilfe: „Wenn uns jede Familie per Post ein Lebensmittelpaket schicken würde, könnte unser Priorat überleben und auch den zahlreichen Familien helfen, die in Schwierigkeiten sind.“
Offenbar sind bisher alle Pakete angekommen, weil die drei verantwortlichen Personen der Hauptpost in Harare katholisch sind und die Hilfe unterstützen.
Das Priorat nimmt Spenden an, die für Lebensmittelpakete verwertet werden.
Es ist auch möglich selber Pakete zu schicken. Das Porto für fünf Kilogramm kostet 37 Euro, für zehn Kilogramm 52 Euro und für zwanzig Kilogramm 82 Euro.
Die Kartons sind bei der Post erhältlich und können folgendermaßen gefüllt werden:
Geeignet sind haltbare Lebensmittel wie Zucker, Reis, Salz, Nudeln, Püree, Linsen, Mehl, Milchpulver, Wurst und Thunfisch in Dosen, für die kein Dosenöffner benötigt wird.
Geeignet sind auch Schokolade, Seife, Streichhölzer und Vitamintabletten.
Lebensmittel sind in einem großen Plastikbeutel zu verpacken – Mehl, Zucker und Salz zusätzlich in einen zweiten, kleineren Plastikbeutel.
Auf das Paket muß das Wort „food“ [Nahrungsmittel] geschrieben werden, ebenso die Angabe: „This is a gift from (…)“.
Die Adresse des Priorates in Zimbabwe lautet:
Fr. Gendron
St. Joseph’s Church
9, Jean Lane
Strathaven Harare
Zimbabwe Tel: +2634339440
Auf die Zollkarte ist bei der Wertangabe ein niedriger Preis anzugeben, um keine Begehrlichkeiten zu wecken. Beim fünf Kilogramm-Paket 5 bis 8 Euro, beim zehn Kilogramm-Paket 10 bis 15 Euro.
Damit das Priorat prüfen kann, ob die Pakete wirklich ankommen, bittet es um eine kurze Mitteilung über Versanddatum, Anzahl der Pakete sowie Namen des Absenders.
© Titelbild: Michael Walker,CC
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Donnerstag, 20. Dezember 2007 09:24
virOblationis: Von der FSSPX-Seite
Hw. H. Pater Stefan Frey, Regens des Priesterseminars Herz Jesu in Zaitzkofen, dankt allen Gläubigen,
die in großherziger Weise die notleidenden Gläubigen unseres Priorates in Zimbabwe unterstützt haben.
Die große Zahl von verschickten Nahrungsmittel-Paketen – und zusätzlich Spenden in Höhe von 20.000 Euro – helfen dort konkret die bedrückende Situation zu lindern. Vergelt’s Gott.
Beten Sie weiter für unsere Brüder und Schwestern im südlichen Afrika.
Die große Zahl von verschickten Nahrungsmittel-Paketen – und zusätzlich Spenden in Höhe von 20.000 Euro – helfen dort konkret die bedrückende Situation zu lindern. Vergelt’s Gott.
Beten Sie weiter für unsere Brüder und Schwestern im südlichen Afrika.
Montag, 17. Dezember 2007 15:44
Gotthard: @Stephanus
sind interessant diese Adressen -was soll ich damit nun anfangen?
Montag, 17. Dezember 2007 15:32
Stephanus: Adresse, Öffnungszeiten, Erreichbarkeit in Notfällen
Adresse, Öffnungszeiten, Erreichbarkeit in Notfällen
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
30 Ceres Road
Avondale
Harare
Simbabwe
Tel.: +263-4-308 655, 308 656
Fax: +263-4-303 455
Amtsbezirk
Republik Simbabwe
Postanschrift
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box A 1475, Avondale
Harare
Republic of Zimbabwe
Bürozeiten (außer an Feiertagen)
montags: 07.30 – 17.00 Uhr
dienstags bis donnerstags: 07.30 – 16.20 Uhr
freitags: 07.30 – 15.00 Uhr
Öffnungszeiten für Besucher/
Konsularsprechzeiten (außer an Feiertagen)
montags bis freitags: 09.00 – 12.00 Uhr
Referat Wirtschaft und entwicklungspolitische Zusammenarbeit
Bitte vereinbaren Sie einen Termin.
In Notfällen außerhalb der Bürozeiten ist die Botschaft
unter der Telefonnummer +263-(0)11-601 937 zu erreichen
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
30 Ceres Road
Avondale
Harare
Simbabwe
Tel.: +263-4-308 655, 308 656
Fax: +263-4-303 455
Amtsbezirk
Republik Simbabwe
Postanschrift
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box A 1475, Avondale
Harare
Republic of Zimbabwe
Bürozeiten (außer an Feiertagen)
montags: 07.30 – 17.00 Uhr
dienstags bis donnerstags: 07.30 – 16.20 Uhr
freitags: 07.30 – 15.00 Uhr
Öffnungszeiten für Besucher/
Konsularsprechzeiten (außer an Feiertagen)
montags bis freitags: 09.00 – 12.00 Uhr
Referat Wirtschaft und entwicklungspolitische Zusammenarbeit
Bitte vereinbaren Sie einen Termin.
In Notfällen außerhalb der Bürozeiten ist die Botschaft
unter der Telefonnummer +263-(0)11-601 937 zu erreichen
Montag, 17. Dezember 2007 09:23
Rudolfus: @Gotthard: Schon lange nicht mehr
alle Bistums- und Ordenszeitungen verbreiten den klaren katholischen Glauben.
Schon lange nicht mehr.
Der unverfälschte katholische Glaube ist nur mehr in wenigen katholischen Zeitungen zu finden,
insbes. im monatlichen FSSPX-Mitteilungsblatt.
Schon lange nicht mehr.
Der unverfälschte katholische Glaube ist nur mehr in wenigen katholischen Zeitungen zu finden,
insbes. im monatlichen FSSPX-Mitteilungsblatt.
Montag, 17. Dezember 2007 02:01
Stephanus: wenn ich rechnen kann…
dann ergeben 1000 pakete zu 20kg 20000kg oder 20to
der preis für dieses porto ergibt 82000 euro.
beauftragt man in einem der nachbarländer z.b. in südafrika einen frachtflieger der z.b. über transallflugzeuge verfügt, dann fliegt der mehrmals über die station und wirft dort jeweils ca. 20to hilfsgüter ab.
es sollte auch möglich sein, die in der „nähe“ befindlichen europäischen Militäreinheiten einzuspannen.
das hat ja in der vergangenheit auch recht gut funktioniert.
die können das logistische programm mal gerade aus dem ärmel schütteln und mit dieser wichtigen und ansonsten zeitaufwendigen vorarbeit, sollte es den zivis gelingen nach oben vorgeschlagenem muster schnellstmögliche hilfe angedeihen zu lassen.
das wichtigste aber ist, daß hierfür von offizieller seite zu entsprechender spendenfreudigkeit aufgerufen wird und das über geeignete mittelsmänner (auch frauen) das notwendige geld vor ort bereitgestellt wird.
da unten zählt nur cash auf die hand und dafür hast du dann aber auch verlässliche freunde und die machen eine gute arbeit.
unter dem zeichen des roten kreuzes würde es mich wundern, wenn die diktatur dort unten zu militärischen abwehrmaßnahmen greifen würde.
aber wofür haben wir eigentlich botschaften???
die sollten doch auch mal vorhandenes wissen zur sache offenlegen.
vielleicht ist ja noch ein überlandtransport möglich!!!
besser jedenfalls dort unten was zu organisieren als die deutsche post zu bemühen.
der preis für dieses porto ergibt 82000 euro.
beauftragt man in einem der nachbarländer z.b. in südafrika einen frachtflieger der z.b. über transallflugzeuge verfügt, dann fliegt der mehrmals über die station und wirft dort jeweils ca. 20to hilfsgüter ab.
es sollte auch möglich sein, die in der „nähe“ befindlichen europäischen Militäreinheiten einzuspannen.
das hat ja in der vergangenheit auch recht gut funktioniert.
die können das logistische programm mal gerade aus dem ärmel schütteln und mit dieser wichtigen und ansonsten zeitaufwendigen vorarbeit, sollte es den zivis gelingen nach oben vorgeschlagenem muster schnellstmögliche hilfe angedeihen zu lassen.
das wichtigste aber ist, daß hierfür von offizieller seite zu entsprechender spendenfreudigkeit aufgerufen wird und das über geeignete mittelsmänner (auch frauen) das notwendige geld vor ort bereitgestellt wird.
da unten zählt nur cash auf die hand und dafür hast du dann aber auch verlässliche freunde und die machen eine gute arbeit.
unter dem zeichen des roten kreuzes würde es mich wundern, wenn die diktatur dort unten zu militärischen abwehrmaßnahmen greifen würde.
aber wofür haben wir eigentlich botschaften???
die sollten doch auch mal vorhandenes wissen zur sache offenlegen.
vielleicht ist ja noch ein überlandtransport möglich!!!
besser jedenfalls dort unten was zu organisieren als die deutsche post zu bemühen.
Sonntag, 16. Dezember 2007 22:38
Gotthard: @rudolfus
alle Bistums- und Ordenszeitungen verbreiten den klaren katholischen Glauben.
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