Es scheint, daß Papst Benedikt XVI. als Saubermann in die Annalen der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi eingehen wird.
Webseite der Legionäre Christi
(kreuz.net, Vatikan) Benedikt XVI. hat ein zweites Mal zugeschlagen.
Im Mai 2006 suspendierte der Papst
den Gründer der Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi, Pater Marcial Maciel Degollado (87), wegen
sexueller Mißbräuche de facto vom Priestertum.
Seitdem ist der Geistliche verpflichtet, ein Leben des
Gebetes und der Buße zu führen und auf jede Art öffentlicher Auftritte zu verzichten.
Jetzt soll der
Papst persönlich die Abschaffung zweier privater Gelübde angeordnet haben, die bisher bei den Legionären
Christi intern abgelegt wurden.
Das berichtete die große mexikanische Tageszeitung ‘La Jornada’. Das
Blatt vertritt eine homo-ideologische, lebensfeindliche und antiklerikale Ausrichtung.
Vatikanische Quellen
der staatlichen mexikanischen Nachrichtenagentur ‘Notimex’ beschrieben die Abschaffung der Gelübde als
Teil eines Maßnahmenpaktes, mit dem der Papst das interne Leben der Legionäre neu orientieren will.
Es gebe angeblich noch weitere Anklagen wegen sexueller Mißbräuche, die offenbar von anderen Mitgliedern
des Ordens begangen worden seien.
Die beiden abgeschafften Privatgelübde dienten in der Vergangenheit
dazu, Kritik an den Ordensoberen zu unterbinden. Sie wurden von den Seminaristen und Priestern der Gemeinschaft
abgelegt.
Das erste Gelübde untersagte den Legionären Christi jede Kritik an ihren Ordensoberen und
an deren Entscheidungen. Das zweite Gelübde verbot, in solchen Angelegenheiten Beschwerde zu führen.
In seinem von der eigenen Kongregation herausgegebenen Buch-Interview „Christus ist mein Leben“ erklärt
der Ordensgründer die Bedeutung dieser Privatgelübde.
Neben den üblichen Gelübden der Armut, Keuschheit
und des Gehorsam besitze die Kongregation „das Gelübde der Liebe und der Demut“:
„Das Gelübde der Liebe
verlangt von uns, daß wir unsere Brüder in der Kongregation, besonderes unsere Oberen, mit Wort und
Tat aufs höchste achten und respektieren.“
„Aufgrund dieses Gelübdes verpflichtet sich der Ordensmann,
die Handlungen des Oberen nicht vor dem zu kritisieren, der ein bestimmtes Problem oder einen Konflikt
nicht lösen kann.“
Das Gelübde der Demut bestehe darin, in solchen Angelegenheiten keine Anklage zu
wünschen noch Beschwerde zu führen:
„Wir nennen das Demut, weil diese Diensthaltung eine ständige
Kontrolle der natürlichen Begierlichkeiten beinhalten, die den Menschen drängen, sich in den Vordergrund
zu stellen, den anderen zu übertreffen und sich Ämter aufgrund von Hinterlist und Intrigen anzueignen.“
Die Legionäre Christi waren auch verpflichtet, die Vorgesetzen zu informieren, wenn ein Mitbruder sich
gegen diese Gelübde verfehlt hatte.
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69 Lesermeinungen
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#70 Rudolfus 10:00:25 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Die Hostienpatene ist notwendig [93.] Patina pro Communione fidelium oportet retineatur, ad vitandum periculum
ut hostia sacra vel quoddam eius fragmentum cadat. Oportet: es ist angebracht, sinnvoll, notwendig. Es
ist eine Vorschrift, und damit ist „notwendig“ die Übersetzung.
#69 SignumSalutis † 01:01:55 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudi ratlos Also: ich habe – wozu haben wir das internet – den lateinischen Originaltext der Instruktion
von 1929 ausfindig gemacht. [93.] Patina pro Communione fidelium oportet retineatur, ad vitandum periculum
ut hostia sacra vel quoddam eius fragmentum cadat. Oportet: es ist angebracht, sinnvoll, notwendig. Es
handelt sich wohl um einen praktischen Hinweis, nicht um eine strenge Vorschrift. In der AEM ist sie vorgesehen,
sie ist aber in der Praxis nach LTHK/3. Aufl. „kaum mehr im Gebrauch“. Und in rom stört dies offensichtlich
NIEMANDEN. Selbst wenn man es GANZ rubrizistisch sehen wollte: ein schwerwiegender Verstoß gegen den
ehrfürchtigen Umgang mit dem Allerheiligsten kann dies wohl kaum bedeuten. Und ich frage: verunehrt übertriebene
„Partikelangst“ nicht genauso den Leib des Herrn? Will Christus uns mit der Lupe Kirchenteppiche nach
Partikeln absuchen lassen? Oder uns seine Nähe, seine Vergebung, Anteil an Tod und Auferstehung schenken?
#68 Gotthard 00:13:13 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudolfus Wenn die Neue Messe völlig vorschriftsgemäß zelebriert wird, nämlich mit Verwendung der
vorgeschriebenen Hostienpatene bei der Kommunionspendung ich möchte Dein Gesicht sehen, wenn du in eine
Bäckerei gehst, ein Brot bestellst –---- und eine Tüte Paniermehl erhälst…
#67 Rudolfus 23:56:58 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@SignumSalutis: Etwas, das vorher vorgeschrieben war, und dann nicht mehr erwähnt wird, also nie abgeschafft
wurde, und vom Hl. Stuhl nicht beanstandet wird, ist also automatisch gebilligt?
@rudi Die Frage der Kommunionhelfer oder der Laienpredigt wurde von den vergangenen Päpsten sehr wohl
ausdrücklich geklärt – seltsamerweise die der Hostienpatene nicht – wie erklärst du dir das? Weshalb
fehlt sie in der Allgemeinen Einführung ins Meßbuch, wenn sie aus deiner Sicht so unverzichtbar ist?
Gab es sie vor 1929 – die Quellen die mir vorliegen, sagen, vorher war sie nicht vorgeschrieben. Es gab
im Mittelalter zunächst das Kommuniontuch (laut Jungmann, der es ja wissen muss): die Kirche kam wohl
1000 Jahre ohne spezielle Hostienpatene oder Kommuniontuch aus. 1000 Frevel????? Wenn die Sorge um fallende
Partikel so beherrschend für die Bedeutung der Eucharistie ist, weshalb erwähnt sie der hl. Paulus nicht
im 1. Korinterbrief?
#65 Rudolfus 23:12:06 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@SignumSalutis: Völliger Irrtum Vorgeschrieben war eine spezielle „Hostienpatene“ nach 1929. Die „Allgemeine
Einführung“ erwähnt sie nicht. Der Hl. Stuhl hat die gängige Praxis niemals beanstandet – folglich
ist von einer Billigung auszugehen. Ein Ungehorsam ist ein Ungehorsam – insbesonders gegen Gott im hlgst.
Sakramente ist es ein frevelhafter Ungehorsam. Soll der Papst alle Pfarren persönlich visitieren? Zum
Beispiel ein Papst wie Paul VI. oder Johannes Paul II., der sich um solche Fragen nicht kümmert?
@rudi Vorgeschrieben war eine spezielle „Hostienpatene“ nach 1929. Die „Allgemeine Einführung“ erwähnt
sie nicht. Der Hl. Stuhl hat die gängige Praxis niemals beanstandet – folglich ist von einer Billigung
auszugehen. Ebenfalls war gemäß dem römischen Missale (von 1570?) ein „Kommuniontuch“ vorgeschr., das
(so 2. Aufl. LThK), man inzwischen aus Bequemlichkeitsgründen auf der (historisch spät entstandenen)
Kommunionbank befestigte. Marschieren b. d. Piusbruderschaft jeweils drei Ministranten mit Tuch und Hostienpatene
her? Sicher gibt es in deren Kirchen nicht überall Kommunionbänke? Hat der Nachfolger des hl. Petrus
nicht die Vollmacht, die Bischöfe und Priester zu ermächtigen, Laien, Männer und Frauen, als außerordentliche
Spender der Hl. Kommunion zu ernennen, sofern sie aus praktischen Gründen benötigt werden? Und weshalb
sollte er davon keinen Gebrauch machen? Bitte beantrage sofort, dass der hl. Tarcisius aus der Liste der
Heiligen gestrichen wird, der als Nichtgeweihter den Leib des Herrn bei sich trug … Und jetzt ehrlich:
dass die Hl. Kommuion „zumeist“ durch Laien ausgeteilt wird – was zu beanstanden wäre, wenn es entgegen
der päpstlichen Instruktion geschehen würde (nämlich dann, wenn genügend Kleriker anwesend wären
für diesen Dienst) – bitte: wo findet man das? Sicher gelegentlich, aber nicht als Normalfall. Bei aller
Ehrfucht: es verzerrt die Absicht des Herrn, der die Euchariste eingesetzt hat und sich darin schenkt,
sich mit übertriebener „Partikelangst“ aufzuhalten
#63 Rudolfus 22:05:25 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@SignumSalutis: Es geht um die Hostienpatene bei der Austeilung der hlgst. Kommunion Die Hostienpatene
muß beim Austeilen unter die konsekrierten Hostiengehalten werden, wegen der Verstreuungsgefahr der hlgstt.
Hostienpartikel, die immer den ganzen Christus enthalten! In fast allen regulären Pfarren wurden die
Kniebänke abgerissen oder werden nicht benützt – und die hlgst. Kommunion – Christus! – ohne Hostienpatene
ausgeteilt, zumeist durch ungeweihte Laien! Kein eucharistischer und kirchentreuer Katholik kann an so
einer „Meßfeier“ ruhigen Gewissens teilnehmen.
@rudi „nämlich mit Verwendung der vorgeschriebenen Hostienpatene“ ich habe in fast 40 Jahren, die ich
die Hl. Eucharistie nach der erneuerten Liturgie mitfeiern darf, noch keine Hl. Messe ohne Patene, d.
h. im Wortsinne „Hostienschale“ erlebt. Es gibt keinen Grund dafür, dass zusätzlich noch kleine schmale
„Priesterpatene“ verwendet wird. Dies wäre eine Doppelung, die ja – alter liturgischer Grundsatz – immer
zu vermeiden sind. Die Hostienschale soll so groß sein, dass sie alle für die Eucharistiefeier benötigten
Hostien aufnehmen kann (LThK) Die Allgemeine Einführung ins Messbuch schreibt, dass entweder eine Patene
(im Sinne einer im Laufe der Jahrhunderte „zurückgebildeten“ kleinen Schale auf dem Kelch) oder eine
Hostienschale verwendet wird. Also: wo ist das Problem? Ein kirchentreuer Katholik besucht eine Hl. Messe,
in der er rechnen kann, dass sie gemäß der Allgemeinen Einführung ins Meßbuch gefeiert wird. Daß
es auch unwürdigen Umgang mit dem Allerheiligsten gibt, möchte ich nicht abstreiten. Würden die betr.
Personen, Priester oder Laien, bei anderer Form der Liturgie hierin umsichtiger sein? Gab es vor der Liturgiereform
keinen unwürdigen Umgang mit dem Leib und Blut des Herrn? Ist es nicht auch unwürdig, durch ein übertrieben
skrupelhaftes Verhalten das eucharistische Brot Angst zu schüren, eine ungute „Ehrfurcht“, die die Hingabe
des Herrn und seine Zuwendung zu den Menschen verdunkelt?
#61 Rudolfus 20:47:14 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@SignumSalutis: Die Neue Messe ist die Forma Ordinaria des Römischen Ritus Wenn die Neue Messe völlig
vorschriftsgemäß zelebriert wird, nämlich mit Verwendung der vorgeschriebenen Hostienpatene bei der
Kommunionspendung, und das hlgst. Altarssakrament entsprechend würdig behandelt wird, und alle Vorschriften
eingehalten werden, ist auch die Neue Messe eine würdige unblutige Gegenwärtigsetzung des einen Kreuzesopfers
Christi. Auf jeden Fall ist es die Forma Ordinaria des Römischen Ritus – die leider nur im Einzelfall
auch vorschriftsgemäß zu finden ist, in den deutschen Pfarren ist dies fast leider nie der Fall, insbesonders
in der Kommunionausteilung ohne Hostienpatene, und in der Behandlung des Allerheiligsten. Ein eucharistischer
und kirchentreuer Katholik kann deshalb an diesen kirchenuntreuen Forma-Ordinaria-Messen nicht teilnehmen,
und geht ausschließlich in das tridentinische Alte Meßopfer nach St. Pius V.
@rudi also rudi, du musst schon konsequent sein. Solchen Novus-Ordo-Vertreter, wenn sie auch stramm römisch
auftreten, kannst du doch nicht mit Toleranz begegnen oder? Ich denke, in der Kirche darf keiner eine
Pieps sagen, der diese neue Messe usw. zelebriert … SingSal
#59 Rudolfus 16:47:52 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Papst Johannes Paul II. hat den Legionäre-Christi-Ordensgründer verteidigt Beten wir, daß der Ordensgründer
nicht durch Lügen verleumdet wird. Ansonsten soll der Papst den gesamten Orden auflösen, und nicht nur
den Ordensgründer verurteilen. Ein Orden ist immer im Geiste seines Ordensgründers.
„Ahasver“ Da müssen wir schon zwischen „angeblich“ und „vorgeblich“ unterscheiden. Etwas anzugeben, kann
eine wahre oder eine falsche Aussage sein. Aber etwas vorgeben bedeutet klar eine falsche Angabe. Was
ich jetzt nicht verstehe, ist, wie ein Erzengel Ahasver als „beteiligt am Gottesmord durch sein Volk“
gelten kann. Das hat auch die Glaubenskongregation nicht verstehen können. Der behauptete „Gottesmord
durch sein Volk“ (gemeint sind Juden pauschal) setzt eine Kollektivschuld des gesamten jüdischen Volkes
voraus und das wurde von der Kirche auch vor dem Konzil nie behauptet; die Evangelien selbst präzisieren
im Zusammenhang genau, welche Juden an welchem Ort zu welchem Zeitpunkt gemeint sind, z.T. sogar mit Namen
(wie Kaiphas). Ich persönlich halte es für sehr unwahrscheinlich, daß die katholische Kirche eine Doktrin
erlauben wird, in der die Schuld Einzelner auf deren ganzes Volk übertragen wird, und bei Bitterlich
geschieht genau das.
#56 Burgorus 20:50:55 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Bitterlich-Offenbarungen; der gefallene Erzengel Ahasver „vorgebliche Offenbarungen“ bedeutet nur, dass
jemand behauptet, Offenbarungen zu haben, nicht aber, dass sie falsch sind. Wie gesagt, das Dekret ist
eine disziplinarische Maßnahme, dass das Engelwerk diese Bücher jetzt nicht benutzen darf, weswegen
es de facto vernichtet ist. So ein Dekret kann sich aber wieder ändern. Die Einführung neuer Engel-Namen
ist doch kein Argument gegen das Engelwerk. Jesus spricht doch selbst von Legionen von Engeln, nicht nur
von ein paar Erzengeln, deren Namen wir kennen. Glaubt da jemand tatsächlich, dass diese Milliarden Engel
keine Namen hätten? Wenn uns jetzt einige Namen offenbart werden, ist doch das schön. Glauben muss man
sie erst, sobald sie von der Kirche dogmatisch anerkannt sind. Die katholische Lehre erweitert sich immer
wieder durch Dogmen; das allerdings braucht Zeit. Was ich jetzt nicht verstehe, ist, wie ein Erzengel
Ahasver als „beteiligt am Gottesmord durch sein Volk“ gelten kann. Ist damit „Ahasvers“ Volk gemeint?
Etwa „Leute aus der Synagoge des Satans, von denen, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen“
(Offb 3,9)?
#54 Rudolfus 19:41:52 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Die angebliche Bitterlich-„Offenbarung“ führt Hunderte neue Engels- und Dämonennamen in die Lehre der
Kirche ein Wenn die Engelbücher jetzt im Engelwerk nicht benutzt werden dürfen, kommt mir das nur wie
eine disziplinarische Maßnahme vor, sowie man momentan auch nicht mehr für die „perfiden Juden“, sondern
für die Juden betet, um irgendwelche Beleidigungen zu vermeiden. Ein Urteil über die Echtheit der Offenbarungen
oder über deren mögliche Häresie sehe ich darin nicht. Die angebliche Bitterlich-„Offenbarung“ führt
Hunderte neue Engels- und Dämonennamen in die Lehre der Kirche ein. Es ist doch klare Häresie, Engel
mit Namen anzurufen, die einer neuen Offenbarung entstammen – also einer Neuoffenbarung. Eine Neuoffenbarung
ist immer Irrlehre.
Das ist schon derselbe Ahasver, die Deutung als „gefallener Erzengel“ wurde von Gabriele Bitterlich draufgesetzt.
Ich weiß nicht, welche Ausgabe der Kalendarien Sie haben, aber meine Originalausgabe -älter als die
von Clausen- von 1969 nennt Ahasver als „beteiligt am Gottesmord durch sein Volk“. Der einzige Ahasver,
der im Zusammenhang mit der Kreuzigung genannt wird, ist der aus der Legende. Damit in Übereinstimmung
wird er von Bitterlich als „Geist des verfluchten Judenvolkes“ dargestellt (und ich denke, auch diese
Kollektivschuldthese trägt mit zur Ablehnung durch die Glaubenskongregation bei). Die Bibel nennt den
Namen Ahasver in vier Büchern des AT (Esther, Ezra, Daniel und Tobit), das bezieht sich aber auf ganz
andere Personen gleichen Namens, von denen keine auch nur entfernt mit Christus in Berührung gekommen
war und die lange vor ihm gelebt hatten.
#52 Burgorus 19:18:46 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Ahasver und Bitterlich Ich habe jetzt die Ahasver-Legende unter dem Stichwort „Ewiger Jude“ in Wikipedia
nachgelesen. Als Ahasver, ein Schuster, Jesus an einer Türschwelle auf dem Kreuzweg keine Ruhepause gönnen
wollte, sagte Jesus: „Ich will stehen und ruhen, du aber sollst gehen!“ (nicht: „ich werde gehen, aber
du wirst bleiben“ wie ich sagte). Was ich hier nicht verstehe, ist, warum diese Legende von Juden gebrandmarkt
wird. Nach der Legende wandelt jetzt Ahasver auf Erden, um die Juden zu bekehren; der kommt ja gar nicht
mal schlecht weg! Er wirkt wie ein bekehrter Sünder. Der Legenden-Ahasver hat nichts zu tun mit dem gefallenen
Erzengel Ahasver, denn er war nun mal kein Erzengel. Auch taucht der Name Ahasver als Translitteration
des persischen Chaschayāŗschā (Xerxes) auf. Wenn man die Offenbarungen der A.K. Emmerich liest, kommt
einem das Evangelium auch eher dürftig vor; trotzdem ist diese heilig gesprochen, obwohl ihre Offenbarungen
noch nicht allgemein kirchlich anerkannt sind. Wenn die Engelbücher jetzt im Engelwerk nicht benutzt
werden dürfen, kommt mir das nur wie eine disziplinarische Maßnahme vor, sowie man momentan auch nicht
mehr für die „perfiden Juden“, sondern für die Juden betet, um irgendwelche Beleidigungen zu vermeiden.
Ein Urteil über die Echtheit der Offenbarungen oder über deren mögliche Häresie sehe ich darin nicht.
Sicher kann man das so sehen, nur wird Ahasver in diesen Offenbarungen nirgendwo auch nur als unfreiwilliger
Diener Gottes beschrieben. Bei Bitterlich wirken Engel stets gut, Dämonen (unter ihnen „Ahasver“ als
gefallener Erzengel, was so nicht einmal in der Legende behauptet wird) ausschließlich schlecht. Weiterer
Unterschied zu anderen Privatoffenbarungen: Durch die Einbindung der Ahasverlegende wirken die Evangelien
als solche grob unvollständig, da ihnen ein riesiger Fremdkörper eingebaut wird. Die Kirche konnte meines
Erachtens schwerlich anders handeln – sie erlaubt die Deutung der Privatoffenbarung stets nur im Licht
der allgemeinen Offenbarung, niemals den umgekehrten Weg, und der zieht sich wie ein roter Faden durch
die Bitterlich-Texte. Da mag auch taktisches Denken eine Rolle gespielt haben: Sonderlehren können dann,
wenn sie sich selbst oberhalb der biblischen Offenbarung sehen, gefährlich aus dem Ruder laufen. Leider
werden die Gründe der Entscheidungen der Glaubenskongregation nur in sehr allgemeinen Worten ausgeführt.
#50 Burgorus 18:30:53 | Dienstag, 18. Dezember 2007
dämonisches Handeln als notwendiger Teil der Heilsgeschichte „Musste nicht der Menschensohn all dies
erleiden, um in seine Herrlichkeit einzugehen!“ Dieses „muss“ ist meiner Ansicht nach ein prophetisches
„muss“, nicht ein „war notwendig“. Ansonsten müsste man ja Judas Iskarioth oder dem Dämon, der ihn gelenkt
hat, für seinen Verrat danken, weil er uns geholfen hat, Jesu Erlösungswerk zu vollenden. Wir dürfen
doch glauben, dass der allmächtige Gott auch anderweitig in der Lage gewesen wäre, das Erlösungswerk
zu vollbringen. Aber da eine Erlösung ohne die vorausgehende Bosheit der Menschen gar nicht notwendig
gewesen wäre, ist es doch irgendwie geschickt, dass Gott diese Bosheit als Teil der Erlösung benutzt
hat. Und genau in diesem Sinne sehe ich die „Notwendigkeit dämonischen Handelns als Teil der Heilsgeschichte“.
„Notwendigkeit ist nur im Wortsinn das richtige Wort, da dieses Handeln letztendlich aufgrund der darauffolgenden
Erlösung die Not wendete. Aber der allmächtige Gott hätte auch einen anderen Weg wählen können, bevorzugte
wohl vor allem deswegen den Weg mit der Einbindung der Dämonen, um diese umso besser zu demütigen: Jetzt
haben Sie an der Erlösung der Menschen mitgewirkt, obwohl sie diese doch in die Hölle ziehen wollten.
#49 Rudolfus 18:20:45 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Die Bitterlich-Bücher dürfen im Engelwerk nicht mehr gebraucht werden So hat es der jetzige Papst als
Glaubenspräfekt verfügt. Das Engelwerk wurde von einer Häretikerin gegründet.
Verstehe, richtig deutlich wird erst das Handbuch, das nicht vom Clausen-Verlag herausgegeben wird, sondern
hauptsächlich intern gebraucht. Das Problem liegt nun darin, daß dämonisches Handeln als notwendiger
Teil der Heilsgeschichte dargestellt wird. Das kann man schon als häretisch sehen (und die beiden Dekrete
der Glaubenskongregation sprechen dafür, daß es so gesehen wurde).
#47 Burgorus 18:07:18 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Ahasver-Legende Die Ahasver-Legende habe ich nur einmal mündlich gehört, weiß sie noch viel ungenauer,
als damals gehört: Ein Jude sagte zu Jesus irgendwas Grobes (weiß nicht mehr was), worauf Jesus sowas
Ähnliches sagte wie: „Ja, ich werde gehen, aber du wirst bleiben!“ Und angeblich soll dieser Jude nie
gestorben sein, sondern seither auf der Erde wandeln. Das kann mir sicher jemand genauer erzählen. Ich
persönlich kenne nur Gabriele Bitterlichs Buch über die Tagesengel www.kreuz.net/bookentry.887.html,
nicht über die Tagesdämonen. Grundsätzlich hat aber die Einarbeitung einer Legende nichts mit der katholischen
Lehre zu tun. Die Heiligengeschichten sind voller Legenden, die sich zum Teil sogar widersprechen, trotzdem
verweigert man ihnen nicht das Nihil obstat. Ich habe wieder mal den unangenehmen Eindruck, dass da jüdische
Interessentengruppen darüber gebieten wollen, was der Katholik lesen darf oder nicht. Es steht ja auch
in der Schrift: „den ihr gekreuzigt habt“; gemeint sind die Juden. Darf ich also auch die Heilige Schrift
nicht mehr lesen?
zu Rudolfus, Burgorus Zwar kann ich nicht für die Glaubenskongregation sprechen, aber sie dürfte sich
unter anderem daran gestört haben, daß die Lehre von Gabriele Bitterlich die Leidensgeschichte Christi
mit der erst seit dem 17.Jahrhundert nachweisbaren Ahasverlegende vermischt und letztere zur Vorbedingung
der Erlösungstat macht. In den Evangelien findet sich darüber nichts. Die Legende („Der ewige Jude“)
ist wiederum weder kanonisch noch apokryph oder in irgendeiner Weise historisch, sondern schlicht obskur,
sowohl was den Inhalt als auch die Herkunft betrifft (von der transportierten antisemitischen Botschaft
ganz zu schweigen). Ihre weitere Verwendung bei Engelwerk-Anhängern ist unter anderem aus den Beiträgen
des schon mehrfach gesperrten Users Bokrug zu entnehmen, der sie wiederholt in beleidigende Ausfälle
gegen GerdEric und Leblhuber eingebaut hatte.
#45 Rudolfus 17:31:01 | Dienstag, 18. Dezember 2007
@Aleph: Aller Einsatz für die Kirche wird mit Verdiensten im Himmelreich gekrönt Christus und der Vicarius
Christi, der Papst, brauchen überall ihre Getreuen.
#43 Aleph † 17:20:48 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Unterstützung erforderlich für Ihre Unterstellung von der Abweichung von der katholischen Lehre! Sie
brauchen an allen Enden Unterstützung. Wie schaffen Sie es, Rudolfus, die lehramtlichen Texte abzutippen
und stets auch noch präsent zu haben, was den häresiebefallen ist, die Artikel auf Rechtgläubigkeit
zu überprüfen und gleichzeitig, bei Missfallen, den unerwünschten Schreiber bei der Redaktion zu denunzieren.
Was machen Sie sich für eine heillose Arbeit. Das ist Arbeit für fünf Personen, die Sie bewältigen.
Einfach so, ohne müde zu werden. Und alles müssen Sie allein bewältigen. Da können Sie einem aber
auch leid tun. Was machen Sie bloß, wenn Sie den Forumsteilnehmern irrigerweise nicht unterstellen, von
der katholischen Lehre abgewichen zu sein? Diese Unterstellung kommt zwar kaum vor. Aber im Ernstfall
hätten Sie häretisches und ketzerisches Gedankengut unterstützt, nicht an der Verbreitung gehindert.
Das könnte für Sie schlimm ausgehen? Oder verurteilen Sie von vornherein jeden Beitrag hier im Forum
auf Verdacht hin, damit sie keine schlaflose Nacht haben weil Sie einem Forumsteilnehmer nicht bereitwillig
den Weg zur Hölle gewiesen zu haben? Wie gehen Sie vor? Hatten Sie schon gutes Feedback. Sind Sie erfolgreich
mit ihrem Wirken? Wollen Sie Ihre Abteilung nicht doch besser vergrößern?
#42 Rudolfus 17:19:33 | Dienstag, 18. Dezember 2007
@Burgorus: Eine Privatoffenbarung muß im Einklang mit der katholischen Lehre sein und von der Kirche
anerkannt werden Beides ist bei den Bitterlich-Offenbarungen nicht der Fall! Wie kann dann noch die Bitterlich-Gründung
aufrechterhalten werden?
#41 Burgorus 17:16:25 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Was ist an den Offenbarungen an Gabriele Bitterlich so obskur? Ich habe soeben die Frage von Guiseppe
wiederholt, die unbeantwortet blieb. Ich habe die Offenbarungen gerade vor mir liegen und lese jetzt darin.
Wenn sie so angegriffen werden, müssen sie den Dämonen unangenehm und uns zum Segen sein!
#40 Rudolfus 17:03:05 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Die allgemeine Klerusbeschimpfung von „Sani“ ist bereits der Redaktion gemeldet Beschimpfende und unterstellende
Leute wie „Sani“ sollten sofort gelöscht und gesperrt werden! Ein verpesteter Ordensgeist ist am Ordenskleid
nicht zu erkennen – wenn aber der Ordensgründer ein Betrüger ist, so muß nicht nur der Ordensgrüdner
päpstlich verurteilt und zur Rechenschaft gezogen werden!
#39 Schüttel 17:00:13 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Die infame Bettelei des durch sexuellen Missbrauch ins Gerede gekommenen LC-Ordens (besser wäre Sekte,
obwohl sie in Rom schon eine Universität haben und Exorzisten-Kongresse abhalten) sollte von der kirchlichen
Autorität überprüft und verboten werden! Johannes Paul hat vieles laufen lassen, aber jetzt wird aus-
und aufgeräumt!
#37 Rudolfus 16:41:07 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Das Engelwerk wurde von einer antisemitischen Häretikern gegründet und sollte selbst aufgelöst werden!
Keine kirchliche Gründung kann mit einer häretischen Gründerin existieren, ohne daß Rückfallsgefahr
in die Gründerinhäresie besteht. Dasselbe gilt für einen Orden mit einem verpesteten Ordensgründergeist
wie der Legionäre-Christi-Gründer – in einer Reihe mit den heiligen Gründergrößen wie St. Dominikus,
St. Ignatius, St. Josephmaria, sel. Mutter Theresa – undenkbar!
zu den Vorpostern Rudolfus: Das beschränkt sich nicht auf das Ansehen von Gabriele Bitterlich als Gründerin,
was ja unstrittig ist. Gestern hatte ich in diesem Thread auf die Engelwerk-Homepage verlinkt, wo die
allgemeine Offenbarung auch gegenwärtig aus Sicht der Bitterlich-Lehren gedeutet wird, was eben nach
den Dekreten aus 1983 und 1992 innerhalb der katholischen Kirche nicht mehr erlaubt ist. Vermutlich hatten
Sie diesen Artikel bei der Durchsicht der Seite übersehen, was bei deren Umfang passieren kann. Macht
ja nichts. SignumSalutis: Die Verbindungen Engelwerk/Medjugorje können auch auf dessen Führungsebene
nachgewiesen werden: Titularbischof Paul Hnilica, Rektor der Engelwerk-Priestergemeinschaften (und im
Herbst 2006 verstorben) hatte sich in einem Interview bei kath.net kath.net/detail.php?id=9300 für die
Anerkennung als Wallfahrtsort ausgesprochen. Vom Papst wird letztere nach wie vor -und verbindlich für
Katholiken- verweigert, wohl nicht zuletzt weil die Medjugorje-Sonderlehren in bedeutenden Punkten unvereinbar
mit katholischer Lehre sind.
#35 Rudolfus 15:57:21 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Das Engelwerk sieht Gabriele Bitterlich weiterhin als ihre Gründerin an Eine Gefahr für die Anfälligkeit
an die Gabriele-Bitterlich-Offenbarungen ist doch klar gegeben, wenn eine Organisation weiterbesteht,
deren Gründerin als Häretikerin verurteilt wurde! Auch ist jeder Orden Träger des Geistes seines jeweiligen
Gründers – ein Orden mit einem heiligen Gründer enthält einen heiligen Geist, ein Orden mit einem häretischen
oder unheiligen Gründer einen häretischen oder unheiligen Geist. Wenn der Legionäre-Christi-Gründer
päpstlich verurteilt ist, so muß auch dessen Orden als Träger dessen Geistes päpstlich verurteilt
werden, ebenso wie die häretische Engelwerksgründerin und das Engelwerk. Heilige Ordensgründer bringen
auch heilige Orden und Werke hervor, wie St. Dominikus, St. Franziskus, St. Ignatius v. Loyola, St. Josephmaria
und die sel. Mutter Theresa v. Kalkutta.
LC … In der Kirchengeschichte gibt es tatsächlich Beispiele dafür, dass Orden trotz einer turbulenter
Umständer der Ordensgründung, so z. B. Bernadino Ochino, der den Kapuzinerorden mit aufbaute und einer
seiner ersten Generaloberen war, dann aber sich ins calvinistische Genf absetzte … Beim LC scheint vieles
undurchsichtig zu sein. Die Bettelbriefe disqualifizieren m. E. den Orden: es wird psychischer Druck ausgeübt:
„Wir beten für Sie eine Novene, jetzt spenden sie bitte auch für uns!“ Gerade unbedarfte ältere Leute
können damit schlecht umgehen: das ist infam!! Woher haben die die Adressen?? Engelwerk: es ist nach
wie vor suspekt: schon vor Jahren wurde ihm vorgeworfen, die Regeln bezüglich häretischer Engellehren
usw. nur nach Außen hin einzuhalten. Denn man kennt dort die Arkandisziplin: Verschwiegenheit, die für
sich in Anspruch nimmt, auch über der kirchlichen Disziplin zu stehen. Erstaunlicherweise scheinen Engelwerksymathisanten
in selbstverfassten Schriften auch immer wieder Medjugorje in Verbindung zu stehen („wir haben uns auf
der M-Wallfahrt kennengelernt“ usw.) . Mehr dazu kann uns sicher Arkanum sagen. SignSal
Gemeint sind, J.v.E., jene Leute, die bezüglich der angeblichen Offenbarungen gegen kirchliche Entscheidungen
verstoßen (z.B. durch die Behauptung, die Muttergottes erscheine dort oder indem sie private Pilgerreisen
als „Wallfahrten“ ausgeben), aber nach außen als „katholisch“ firmieren. Wie auf der Seite des Bistums
www.cbismo.hr/…LFiles/Opsirnije.asp?P=7 nachzulesen, wurden deshalb schon mehrere Priester aus dem Franziskanerorden
entlassen, haben aber in Sektenmanier weiter die betreffenden Kirchen besetzt gehalten. „Gospa“ bedeutet
im Kroatischen „Frau“. Seitens der genannten Sekte wird im Gegensatz zu kirchlichen Entscheidungen behauptet,
die in Medjugorje „erscheinende“ „Gospa“ sei die Muttergottes.
#32 Rudolfus 11:42:13 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Wenn die Vorwürfe gegen den Legionäre-Christi-Kongregationsgründer stimmen, daß dieser nämlich die
Kirche und deren Gläubige schwer betrogen hat, so sollte nicht nur der Kongregationsgründer suspendiert
werden, sondern die ganze Kongregation aufgelöst werden – wegen Kirchenbetrug durch die Ordensobrigkeit
und Irreführung der Gefolgsleute! o^/
Legionäre im EB Köln selbst unser kardinal, den ich an sich sehr schätze, aber eben auch dessen Schwächen
kenne (jedenfalls nach meiner Auffassung), erwähnt sie NIE und MIT KEINEM WORT.
Abzug jedes Bistum ist froh, wenn solche Gruppierungen wie die Legionäre oder Neokatechumenat oder SJM
oder Pius-Leute oder wie sie alle heißen mögen, sich nicht niederlassen oder wieder abziehen.
Ja, Romulus, in den USA scheinen sie stärker vertreten zu sein, dort gibt es auch eine eigene Website
www.regainnetwork.org/ für Betroffene. Mit Pater Hubert Reiner sind die LC auch im Bistum Augsburg www.regnumchristi.org/…sch/images/L0602.pdf
vertreten, in der Pfarrei Petersdorf-Alsmoos. Inhaltlich stecken sie dicke bei der Gospasekte www.kathtube.com/mediadetails.php?key=2fbaea4318…
drin, was die reservierte Haltung vieler deutscher Bistümer verständlich macht. Die Verstöße gegen
kirchliche Jurisdiktion in Medjugorje sprechen sich natürlich auch hierzulande herum, nicht nur bei kreuz.net,
und eine späte Reaktion ist besser als gar keine…
@maliems sitzen nun schon ganz schön lange in deutschland. und keiner kennt sie. oder hat von euch jemand
mal einen kennen gelernt? Diese neokonservative klerikale Gemeinschaft hat etwas sehr Amerikanisches an
sich und kann in Deutschland fast gar nicht Fuß fassen. Bereits der Name „Legionär“ hat im Deutschen
einen abstoßenden Beigeschmack. In Deutschland findet man diese Leute im Erzbistum Köln, da Kard. Meissner
in treuer Anhänglichkeit an seinen alten Duz-Kumpel JP 2 fast alle Movimenti in sein Bistum gelassen
hat. In Köln fanden diese Gruppierungen natürlich auch beste finanzielle Voraussetzungen. Andere Bistümer
waren da wesentlich vorsichtiger.
großartig dieser benedetto, warum mußten wir so lange auf all diese genialen schritte, die wir nun gut
alle quartale sehen, warten? da scheint doch JoPa der Große (wie es Sodano der Große ausdrückt) offensichtlich
ein ziemlich sturer Bock mit unheimlich dickem Fell gewesen zu sein?
Lieber Rudolfus, bitte hören Sie auf mit diesen radikalen Thesen und Forderungen. Die Kirche ist auch
eine Kirche der Sünder. Wenn man so will, schon seit Judas Ischariot. Und das wird auch so bleiben, selbst
in der „Tradition“.
@st. georg: Sie irren schon wieder! die geisteskranke bitterlich war also zu lebzeiten noch katholiken,
aber lebende kardinäle sind es nicht mehr…??? Ein Nichtkatholik kann kein Cardinal mehr sein, z.B.
der Apostat „Cardinal“ Lehmann.
@rudi die geisteskranke bitterlich war also zu lebzeiten noch katholiken, aber lebende kardinäle sind
es nicht mehr…??? oh mann, sie sind echt ne wucht…kann man sie mit dem programm auch noch kurzfristig
für die weihnachtsfeier unserer pfarrmitarbeiter und ehrenamtlichen buchen?…sie wären der absolute
knüller mit ihrer persiflage eines gläubigen katholiken…die rudi-tradi-excathedra-show…super! :)3
Gabriele Bitterlich wurde wohl erst nach ihrem Tod als Häretikerin verurteilt Zu Lebzeiten war sie somit
noch Katholikin. Das Engelwerk mußte den Bitterlich-Irrlehren abschwören, oder wäre sonst vom Papst
verboten worden. Damit ist das Engelwerk frei jeglicher bitterlicherischer Irrlehren.
Wie auch immer, die LC werden sich, wenn sie katholisch sein wollen, an päpstliche Anordnungen halten
müssen (und Schweigeversprechen der Art, daß sie Zeugenaussagen unterbinden, wurden auch bei anderen
Gemeinschaften nicht geduldet). Besonders dann, wenn sie auch nur theoretisch zur Verdeckung von Straftaten
führen können. zu Rudolfus: Leider waren Ihre Informationen opusangelorum.org/…/Workandmission.html
zum Thema Bitterlich offenbar nicht ganz vollständig. Nicht einmal die Seite, deren deutschen Abschnitt
Sie vor einigen Wochen verlinkt hatten, ist „bitterlichlehrenfrei“ – im Gegenteil (siehe Link, 6.Absatz
ff).
#17 Horst Metzker 17:53:52 | Montag, 17. Dezember 2007
@ Lieber Exbochumer, es geht bei uns Katholiken, oftmals um Volksglaube, und weniger um das, was uns die
Bibel vorgibt. Die 10 Gebote gepaart mir der Bergpredigt, sagen doch alles über den christlichen Glauben
aus. Doch, wir sind nicht weiter wie vor 2000 Jahren. Die Griechen und die Römer hatten auch neben ihren
Hauptgöttern noch Hilfsgötter, und anderen Mist. Dem frönten, weil sie ja aus diesen Kulturen kamen
auch die Heidenchristen. (Paulus) Also, ich bleibe beim Herrn als Heiligen, denn nicht mein Wille geschehe,
sondern der seiniige!
Die Causa „Legionäre Christi“ ist bereits Sache des Heiligen Vaters Den Maßnahmen gegen den offenbar
schwer sündigen Ordensgründer müssen auch weitere Maßnahmen gegen den ganzen Orden folgen! o^/
#15 thaumaturgos 17:48:26 | Montag, 17. Dezember 2007
bettelbriefe der LC … nicht in den müll, umadressieren an den ortsordinarius … der macht dem schnell
den garaus. wenn das bisch. ordinariat alle zusendungen bekommt, wird dort nicht nur sich gewundert …
so geschehen vor 10 jahren in der diözese innsbruck
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“ Ein schlechter Ordensgründer kann keinen guten Orden hervorbringen.
Ein solcher Orden kann nicht im Sinne Gottes und Seiner Kirche sein!
Romulus weiß natürlich voll Bescheid! Romulus: „Heute würde auch Escriva nicht mehr heiliggesprochen.
Das OD wußte das und hat die Heiligsprechung noch schnell unter JP 2 durchgedrückt.“ Was Sie nicht alles
wissen …?
#12 ExBochumer † 17:38:29 | Montag, 17. Dezember 2007
Interna dieses Ordens der LC kann man als Außenstehender, … wie ich es einer bin, nicht erahnen. Der
Gründer ist schon mal in den Focus geraten. – Das ist klar. Aber sollte man gleich die von ihm gegründete
Gemeinschaft verurteilen? Ich persönlich bin skeptisch eingestellt und werde diesem Werk b.a.W. keine
Mittel mehr zukommen lassen.
@Romolus:Sie werfen in grober Unkenntnis wieder alle Papst-Johannes-Paul-II.-Getreuen in einen Topf! Sehr
unkatholisch insbesonders ihre Ablehnung päpstlicher Kanonisationen von Heiligen – die von der Tradition
als unfehlbar angesehen werden. Das Engelwerk der Gabriele Bitterlich war eine völlige obskure Tagesengelsekte,
und wurde von Papst Johannes Paul II. und Präfekt Cardinal Ratzinger zurecht verboten! Das heutige Engelwerk
hat mit dem Gabriele-Bitterlich-Engelwerk nichts mehr zu tun!
#10 Horst Metzker 17:33:26 | Montag, 17. Dezember 2007
„Ihr sollt nur einen heiligen, euren Vater im Himmel! Unser Kirche hat derzeit ca. 10.000 Heilige, wobei
immer wieder neue dazu kommen, andere aussortiert werden. Ich persönlich will beim Vater sein, ihr könnt
euch ja in Altötting, oder in Kevelar, oder Lourdes und Fatima, leider nicht göttlich vergnügen. Lasst
es euch gut gehen.
Engelwerk Ansgar: „Mit dem obskuren Engelwerk nun wirklich nicht zu vergleichen.“ Was ist am Opus Angelorum
so obskur? Etwa das, was linke Medien darüber behaupten?
Oh diese neokonservativen Movimenti Ich freue mich, dass der Papst die Hätschelkinder von JP II. an die
Kandarre nimmt, als da wäre die Legionäre (Millionäre) Christi, mit ihrem mehr al zweifelhaften Ordensgründer
und ihren totalitären Gelübden. Die aufdringlichen Bettelbriefe fliegen bei mir sofort ins Altpapier.
Weiter wäre da diese charismatische Neokatechumenat mit ihrer Privatliturgie. Heute würde auch Escriva
nicht mehr heiliggesprochen. Das OD wußte das und hat die Heiligsprechung noch schnell unter JP 2 durchgedrückt.
@H. Metzker: Jede Schriftstelle wird nur durch die Kirche im Zusammenhang richtig ausgelegt Liebe Freund,
kann mir jemand sagen,wo der eigentliche Unterschied ist, zwischen Gelübde und einem Schwur? Warum sagt
Christus: „Ihr sollt nicht schwören, ein ja ist ein ja, ein nein ist ein nein!“ Diese Weisung gilt selbstverständlich,
aber nach den Einschränkungen der Kirche, mit der im Einklang Gelübde abgelegt werden können – und
von denen entweder der Beichtvater (bei privaten Gelübden) oder der Papst (bei Ordensgelübden) dispensieren
bzw. lossprechen kann! Die Kirche hat die Bindegewalt, da Petrus die Himmelschlüssel von Christus hat:
„Was du auf Erden bindest, ist auch im Himmel gebunden, was du auf Erden löst, ist auch im Himmel gelöst!“
LC = Engelwerk? Die Legionäre Christi sind ein äußerst frischer, prosperierender Orden mit explodierenden
Mitgliederzahlen. Mit dem obskuren Engelwerk nun wirklich nicht zu vergleichen. Daß ein Papst in die
Regeln eines jungen Ordens eingreift, ist ganz natürlich. Wenn es denn stimmt. Kreuz.net verschweigt
ja auch nicht die tendenziöse Herkunft der Nachricht. Es wäre schön, wenn es mehr kompromißlos katholische
Bewegungen gäbe wie LC. Die Bettelbriefe nerven allerdings wirklich.
#5 ExBochumer † 17:20:24 | Montag, 17. Dezember 2007
Engelwerk?? Was hat das Engelwerk in diesem Zusammenhang hier zu suchen? Ich persönlich glaube an Jesus
Christus. An Engel glauben kann ich nicht. Jedoch gibt es Fürsprecher für uns bei Gott. Dazu gehören
auch die Engel. Und die Engellehre der kath. Kirche bleibt und ist ist unbestritten.
#4 Horst Metzker 17:18:36 | Montag, 17. Dezember 2007
„Ihr sollt nur einen heiligen, und das ist euer Vater im Himmel. Nur dadurch, dass wir Christus zu Gottes
Sohn machen, ist auch er geheiligt. Was ist aber mir den all den anderen?
Ein Ordensgründer, der nicht heilig, sondern ein schwerer Sünder ist Gibt es eine vergleichbare Episode
in der Kirchengeschichte, nämlich mit einem kirchentreuen katholischen Orden? „An ihren Früchten werdet
ihr sie erkennen“, lehrt Christus in der Hl. Schrift. Wenn die Vorwürfe stimmen, sollte der Orden sofort
aufgelöst werden. Der jetzige Papst hat schon einmal als Glaubenspräfekt das häretische Engelwerk der
Gabriele Bitterlich verboten.
#2 Horst Metzker 16:44:54 | Montag, 17. Dezember 2007
Liebe Freund, kann mir jemand sagen, wo der eigentliche Unterschied ist, zwischen Gelübde und einem Schwur?
Warum sagt Christus: „Ihr sollt nicht schwören, ein ja ist ein ja, ein nein ist ein nein!“
#1 ExBochumer † 16:35:46 | Montag, 17. Dezember 2007
Gibt es hierzu offizielle Stellungnahmen der Legionäre Christi? Ansonsten würde ich doch die LC bitten,
mir nicht ihre mehr als aufdringelichen Bettelbriefe mehr zuzusenden.