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Sorgfältige Auswahl + Das Beispiel des Papstes + Judenvertreibung aus dem Vatikan + Weitere Verhaftungen + Seid nicht beleidigt, sondern argumentiert!
Benedikt XVI.
Benedikt XVI.
© Pressefoto, ‘L’Osservatore Romano’
Sorgfältige Auswahl

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat gestern die Postulatoren von Selig- und Heiligsprechungsprozessen empfangen. Er rief sie dabei zu großer Sorgfalt auf. In der Anfangsphase der Verfahren, die auf Bistumsebene stattfinden, sei nicht nur das positive, sondern auch das negative Material getreulich zu sammeln.

Das Beispiel des Papstes

Italien. In Rom wird eine altgläubige Personalpfarrei errichtet. Das berichtete der Weblog ‘Rorate Caeli’. Die bisher bestehende Altritusgemeinde der römischen Petrusbruderschaft wird deshalb nächstes Jahr in die größere Kirche ‘Trinitá dei Pellegrini’ umsiedeln. Das Gotteshaus wird ausschließlich für den Alten Ritus zur Verfügung stehen. Wie die Petrusbruderschaft mitteilt, wünscht der Heilige Vater diese Vorgangsweise als „Vorbild für die ganze Kirche“.

Judenvertreibung aus dem Vatikan

Vatikan. Der Präsident des Päpstlichen Governatorates, Erzbischof Giovanni Lajolo, hat die Lizenz für Souvenirverkäufer auf dem Petersplatz widerrufen. Das berichtete der ‘Tagesspiegel’ am gestrigen Montag. Bereits 1986 und 2000 versuchte der Vatikan, die Händler loszuwerden. Als Johannes Paul II. jedoch erfuhr, daß die Betroffenen zu etwa 99 Prozent Juden sind, ließ er sie weiterarbeiten. Auch diesmal protestierten die Händler. Letzte Woche hängten sie sich sogar israelische Fahnen um. Nun drohen sie mit drastischeren Mitteln: „Wir ketten uns am Petersplatz an. Dann sieht die ganze Welt, daß der Vatikan zu Weihnachten die Juden vertreibt.“

Weitere Verhaftungen

Spanien. Gestern hat die Polizei in Barcelona sieben weitere Ärzte verhaftet. Es handelt sich um zwei Psychiater, drei Gynäkologen und zwei Anästhesisten. Sie sollen an illegalen Abtreibungen beteiligt gewesen sein, die im Kinderschlachthof des bereits inhaftierten Abtreibers Carlos Morin durchgeführt wurden. Die Ärzte sind angeklagt, Dokumente gefälscht zu haben, um die rechtlichen Erfordernisse für Spätabtreibungen vorzutäuschen.

Seid nicht beleidigt, sondern argumentiert!

Deutschland. Naturwissenschaftler haben gegen Bischof Gebhard Fürst von Rottenburg-Stuttgart protestiert. Dieser hat bei der Forschung an embryonalen Stammzellen einen NS-Vergleich gezogen. In dem Aufsatz „Warum soll aus den zwölf Jahren der Lebenswissenschaften von 1933 bis 1945 nichts gelernt werden dürfen?“ verteidigt Patrick Bahners in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ den Bischof und mahnt die Biotechniker, nicht auf das Argumentieren zu verzichten. Er bezieht sich auch zustimmend auf Egon Flaigs Aufsatz gegen Vergleichsverbote als Versuche einer „moralisch erzwungenen Verdummung“. Bahners wörtlich: „Was die Öffentlichkeit von den Muslimen erwartet, die uns Karikaturen des Propheten untersagen wollen, das darf sie erst recht von den Vorkämpfern der schrankenlosen Wissenschaft verlangen: Seid nicht beleidigt, sondern argumentiert!“
      
26 Lesermeinungen
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#26   Benedikt   00:44:44 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Bokrug / Schumacher
Kapieren Sie es eigentlich nie?
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#25   Rudolfus   22:33:46 | Samstag, 22. Dezember 2007
Die Vertreibung der Händler auf dem Vatikangebiet kann sicher nicht im Sinne des Papstes gewesen
sein.
Die Händler verkaufen ja nicht im Petersdom, sodern außerhalb der Kirche.
Die Kirche segnet die Devotionalien, die auch den Glauben fördern.
Insbesonders ist es positiv, daß sich nichtchristliche Juden für den katholischen Glauben generell etwas interessieren, auch wenn es nur der Verkauf katholischer Devotionalien ist!
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#24   Samurai   20:01:09 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ matt
Und was haben Ihres Wissens nach die Händler im Tempel verkauft?
Samurai
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#23   matt   19:46:21 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Samurai
Er hat sie aus dem Tempel gejagt, weil sie an dieser Gebetsstätte Geldgeschäfte getrieben haben und dem Mammon huldigten, nicht etwa nur weil ein etwaiger Wucher vorlag. Sie reden also Blödsinn!
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#22   matt2 †   19:42:40 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
zu den Wahlfartsorten…
Ich war ja mal in Mariazell. Warum, das weiss ich nicht so genau, denn eine Eingebung dazu hatte ich nicht. Es erboste mich jedenfalls, dass dort der gesamte Kirchplatz zugestopft war mit so dämlichen Souvenirverkäufern. Ich sehe ja ein, dass man den Gläubigen Andenken anbietet, aber doch in dezenter Form und nicht mit solch geschäftsgieriger Wut. Das gehört alles wech, wenn man mich fragt.
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#21   Rudolfus   19:31:10 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Der antijüdische Ausfall im vorletzten Posting ist bereits der Redaktion gemeldet
und sollte sofort gelöscht werden und der Poster gesperrt werden!!
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#20   Samurai   19:27:33 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Andrija
Wie sie vieleicht meinem Beitrag entnommen haben, geht es mir nicht um eine Sonderbehandlung der Juden, sondern um Fakten.
ABer wenn ich leider besonders in katholischen (?) Foren lese, daß „die Juden“ Jesus gekreuzigt haben, und – auch das las ich schon – „die Juden“ deshalb von Gott verworfen wurden, und wenn ich lese, daß „die Juden“ geldgierig sind und „das Geld ihre Religion“ ist usw, dann ist daß schlichtweg theologischer und historischer Unsinn, genauso wie das unqualifizierte Gerede von der „jüdischen Weltherrschaft“.
Samurai
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#19   Andrija   18:31:39 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Sonderbehandlung
daß die Juden überall ne Sonderbehandlung bekommen ist ja mittlerweile ein Naturgesetz. Ich werd mich mal ransetzen und diese Konstante bestimmen. Kommt vielleicht ein Nobelpreis in Chemie bei rum.
Vitamin B x Judäa zum Quadrat durch den Zinseszins… :-(
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#18   Samurai   16:46:50 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Ortwin Fischer
Nun, was die angebliche Kreuzigung Jesu durch die Juden möchte ich mich hier jetzt nicht äußern, denn die Ausführungen würden zu lang und Sie würden sie warscheinlich eh nicht anerkennen, trotz historischer Fakten.
Was die Händler betrifft, nur zwei Anmerkungen:
1. Jesus jagte sie nicht aus dem Tempel, weil sie irgendwelchen Kitsch verkauften, sondern die (notwendigen) Opfertiere zu überhöhten Preisen.
Und die Händler befanden sich auch nicht wie fälschlich angenommen im (!) Tempel, sondern in den Vorhallen des Tempels.
2. In Lourdes sieht es so aus, daß die Händler – übrigens habe ich die nur sehr höflich erlebt – teilweise auch (!) „Kitsch“ verkaufen, da italienische udn spanische PIlger einen anderen Geschmack haben als z.B. deutsche.
Aber zum Einen befindet sich in Lourdes kein (!) Stand oder Geschäft innerhalb des Heiligen Bezirks, sondern ausschliesslich (!) im Ort, und zweitens ist es so, daß spätesten ab Anfang Oktober bis etwa Ostern keine Pilger nach Lourdes kommen und die Bewohner von dem Leben müssen, was sie vorher erwirtschaftet haben.
Samurai
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#17   Ortwin Fischer   13:04:52 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Die Juden vom Petersplatz vertrieben
Eine meiner Lieblingsstellen in der Bibel ist die, in der berichtet wird, wie Jesus die Händler aus dem Tempel vertrieben hat, weil sie aus dem Gotteshaus eine Räuberhöhle gemacht hatten. Komischerweise lassen wir das normalerweise zu, so dass die Händler mit ihrem religiösen Kitsch an Wallfahrtstätten bald mehr in Erinnerung bleiben als das Heiligtum, zu dem gepilgert wird, egal ob Fatima, Lourd und andere Pilgerstätten. Insofern begrüße ich die Haltung des Vatikans, den Petersplatz – wie einst Jesus den Tempel – von Händlern zu räumen. Dabei verstehe ich auch Papst Paul nicht, für den die Tatsache, dass die meisten Händler Juden waren, zu einer Meinungsänderung führte. Im Gegenteil, es hätte ihm die Entscheidung leichter machen sollen. Warum sollen nun ausgerechnet die Juden, die Christus ans Kreuz geschlagen haben, die ihren Irrtum – den verheißenen Messias nicht erkannt zu haben – bis heute nicht einsehen, an ihm und seiner Kirche verdienen? Es ist so, als ob ich mit vollster Überzeugung den Tabakkonsum verteufele – aber gleichzeitig mit einem Tabakladen möglichst viel Geld verdienen will! Verstehe es, wer will.
Und für die Kritiker, die diesen Artikel mal wieder zum Anlaß nehmen, um sich polemisch gegenseitig mit Dreck zu bewerfen, habe ich erst recht kein Verständnis. Wann lernen die endlich, sich bei der Diskussion auf die Sache zu beschränken, mit sachlichen Argumenten Ihre Ansicht zu begründen, ohne gleichzeitig persönliche Angriffe zu starten.
Ortwin Fischer
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#16   Strepto von Kokke   12:06:56 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Philomena
Benedikt will das Geschäft für den Vatikan erhalten. Nichts anderes ist mit dieser antisemitischen Aktion gemeint.
Richtig Philomenchen. Und nun geh wieder mit Förmchen und Schippchen spielen bis Mami den Brei fertig hat.
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#15   Benedikt   12:03:22 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Wolkenstein
Wollten Sie auch mal wieder was sagen?
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#14   PhilomenaWolkenstein   12:00:39 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Geschäft
Benedikt will das Geschäft für den Vatikan erhalten. Nichts anderes ist mit dieser antisemitischen Aktion gemeint.
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#13   Benedikt   11:44:12 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Vineta
Wieso darf hier vor dem Grab des Apostels Petrus das Christentum durch religiösen Kitsch und Kommerz verspottet und lächerlich gemacht werden?
Wie viele Wallfahrtsorte machen das denn anders? Allzu viele können es nicht sein.
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#12   Vineta   11:41:47 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
O Gott, was haben wir nur für schwache Päpste!
Trotz Jurisdiktionsgewalt sehen sie in der Weltkirche kaum nach dem Rechten, ja nicht einmal auf dem Petersplatz.
Wieso darf hier vor dem Grab des Apostels Petrus das Christentum durch religiösen Kitsch und Kommerz verspottet und lächerlich gemacht werden?
Welcher Christ fühlte sich dabei nicht erinnert an die Verhöhnung des Mannes am Kreuz durch die, deren Tische und Stände er umstieß?
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#11   Alkuin   09:54:23 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Deicide??
Dass die Juden Jesus gekreuzigt haben ist m.E. unbestritten. Die Frage ist ob sie Deicide (Gottesmord) begangen haben.
In der Anfangszeit reden die Apostel die Jerusalemer Juden als Täter an:
Ihn, der durch Gottes Ratschluss und Vorsehung dahingegeben wurde, habt ihr durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und getötet.(Apg 2,23)
Den Fürsten des Lebens habt ihr getötet.(Apg 3,15)
Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr an das Holz gehängt und getötet habt. (Apg 5,30 EU)
Zugleich bekräftigen sie, dass den Tätern Jesu Identität mit Gott nicht bewusst war:
Nun, liebe Brüder, ich weiß, dass ihr es aus Unwissenheit getan habt wie auch eure Obersten.(Apg 3,17 EU)
In diesem Fall schutzt Unwissenheit vor Strafe!!
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#10   Samurai   19:22:12 | Dienstag, 18. Dezember 2007
@ Matt2: „…denn das Geld ist ja ihre Religion“
Wahrscheinlich sind Sie auch der Meinung, daß die Juden Jesus gekreuzigt haben udn das die Juden geldgierig sind und die Weltherrschaft anstreben, richtig?
Samurai
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#9   matt2 †   16:20:12 | Dienstag, 18. Dezember 2007
jawohl! hinaus mit ihnen…
Genauso wie Jesus die gewinnsüchtigen jüdischen Geldwechsler aus dem Tempel verscheucht hat, genauso, wie Paulus das gierige Geschäft der Götzenbildner torpediert hat, genauso sollte der Vatikan auch heute mit den ganzen lästigen Souvenir-Händlern umgehen.
Man stelle sich die absurde Situation einmal vor: Juden verkaufen hier christliche Souvenirs? Wie absurd ist das eigentlich. Aber die machen ja bekanntlich alles für Geld, denn das Geld ist ja ihre Religion.
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#8   Rudolfus   12:11:27 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Der Vatikan sollte sich freuen über die vielen jüdischen Verkäufer!
Es ist doch nur positiv, wenn Nichtkatholiken katholische Devotionalien verkaufen – vielleicht erwirkt der Papst deren Konversion! o^/
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#7   Seminarist   12:09:03 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Opfervermarktung
Zetert der Jude mal wieder, dass er seinem Kommerz nicht nachjagen kann?
„Und der Herr macht eine Geisel aus Stricken …“
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#6   Gallowglas   11:54:01 | Dienstag, 18. Dezember 2007
@kunibert
Laut Wikipedia hat der gute Mendel seine Mendelschen Regeln über die Vererbungsregeln noch vor der Nazizeit aufgestellt, denn er lebte von 1822 bis 1884.
Lies mal genau, was unser raecher geschrieben hat … ein klassisches Eigentor, würd ich sagen >:)
Er hat versucht, die Vererbungslehre des Augustinermönches Mendel dem KZ-„Arzt2 Mengele unter zu schieben …
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#5   Rudolfus   11:30:21 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Die Kirchensteuer im heutigen Österreich wurde durch Hitler eingeführt
1934-1938 war Österreich ein katholischer Staat, und ist dies erst seit Hitlers Einmarsch nicht mehr!
Die Kirchensteuer ist seit Papst Benedikt XVI. nur mehr unverbindliche und freiwillig,
da jeder Katholik frei ist, sich vor dem Staat als Kirchensteuerzahler abzumelden.
…atholischedokumente.de.tl/…T-VOR-DER-KIRCHE.htm
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#4   Kunibert   10:49:00 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Vererbungslehre
Laut Wikipedia hat der gute Mendel seine Mendelschen Regeln über die Vererbungsregeln noch vor der Nazizeit aufgestellt, denn er lebte von 1822 bis 1884.
de.wikipedia.org/wiki/Gregor_Mendel
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#3   Alkuin   09:55:40 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Kirchensteuer von Hitler eingeführt?
Eigentlich nicht:
„1919 wird die Kirchensteuer in der Weimarer Reichsverfassung verankert.In Artikel 137, Absatz 6 heißt es: „Die Religionsgesellschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind, sind berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen Steuern zu erheben.“ Das Reichskonkordat von 1933 zwischen Hitler und dem Hl. Stuhl sicherte den Kirchen weiterhin das Recht auf Erhebung von Kirchensteuern zu (Schlussprotokoll zu Artikel 13). Während im nationalsozialistischen Deutschland die Bestrebungen eher dahin gingen, regimefeindliche Religionen zu unterdrücken, blieb die Kirchensteuer unangetastet, und die Lohnsteuerkarte wurde erweitert um den Eintrag „Konfession“. Erst zum 1. Dezember 1941 beschloss die Reichsregierung per Gesetz, die staatliche Mithilfe bei der Erhebung der Kirchensteuer zu verweigern, beließ jedoch den Eintrag auf der Lohnsteuerkarte. Das führte 1943 beispielsweise in Bayern dazu, die Kirchensteuer wieder durch eigene Kirchensteuerämter einzutreiben. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland übernahm 1949 durch seinem Artikel 140 die Weimarer Regelung. Es heißt dort: „Die Bestimmungen der Artikel 136, 137, 138, 139 und 141 der deutschen Verfassung vom 11. August 1919 sind Bestandteil dieses Grundgesetzes.“
de.wikipedia.org/…er_%28Deutschland%29
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#2   Aleph †   09:39:32 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Das ominöse Kerngeschäft
Bloß nicht die Kirchensteuer antasten. Um Himmels willen. Da hängt doch das ganze Heil dran. Da findet sich bei den Politikern keine Lobby. Die werden sich dafür die Finger nicht beschmutzen. Es sei denn, die deutsche Kirche verzichtet freiwillig auf die staatliche Eintreibung der Kirchensteuer. Aber die generöse Geste ist von den Großkirchen kaum zu erwarten. Die ziehen sich lieber aus der Fläche, um bekunden zu können, sich dadurch auf das „Kerngeschäft“ besser konzentrieren zu können. Wenn das ominöse „Kerngeschäft“ nur etwas genauer beschrieben wäre.
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#1   raecher_mit_dem_becher †   08:29:55 | Dienstag, 18. Dezember 2007
Warum eigentlich wirklich beleidigt??
Wurde doch auch die Menglische Vererbungslehre aus der Nazizeit übernommen. Diese Vererbungslehre gilt heut noch.
Und wurde doch dauch die Kirchensteuer übernommen. Die eigentlich Hitler eingeführt hat und seitdem nichtmehr abgeschaffen wurde.
Dann schaffen wir doch beides mal ab. Bevor wir weiter beleidigt sind
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