Einen Unterschied zwischen dem Alten und dem Neuen Ritus konnte der Franziskanerpater nicht erkennen. Warum? Weil man damals – ohne viel nachzudenken – einfach dem Führer folgte. Ein Kommentar.
Freitag, 21. Dezember 2007 21:53
Galatea: Was man nicht kennt…
…das wäre ja nicht das erste Mal auf Erden, dass man sich darüber lustig macht.
Ein Foto sagt viel über die Abgebildeten, aber sicherlich nicht über den Ritus.
Pro-Sieben-Niveau „Deutschlands Nervigste Priester“ –
Danke, Anke.
erst mal selber anschauen.
lg Galatea
Ein Foto sagt viel über die Abgebildeten, aber sicherlich nicht über den Ritus.
Pro-Sieben-Niveau „Deutschlands Nervigste Priester“ –
Danke, Anke.
erst mal selber anschauen.
lg Galatea
Freitag, 21. Dezember 2007 21:46
matt2 †: Mir sticht besonders die blaue Pommelmütze ins Auge…
erinnert mich allerdings doch ein wenig an den – mir verhassten – Fasching.
Freitag, 21. Dezember 2007 21:41
Gotthard: Bilderzeile
Schaue ich mir das Bild an – hm, es scheint sich um eine Casting-Veranstaltung zu handeln. Von einer Ostung
der Blickrichtung der Zuschauer kann keine Rede sein … eher von Zuschauern an einem Laufsteg…
die liturgischen Models haben auch keinen Blick für ihre Zuschauer – wahrscheinlich ist der fromme – aber unlebendige – Gesichtsausdruck auch viel zu anstrengend.
Die Zuschauer werden anschließend wohl die Wertungskarten gezückt haben für diese gezeigten Kreationen – die Bommelfarbe wird große Beachtung gefunden haben.Sehr kreativ!
die liturgischen Models haben auch keinen Blick für ihre Zuschauer – wahrscheinlich ist der fromme – aber unlebendige – Gesichtsausdruck auch viel zu anstrengend.
Die Zuschauer werden anschließend wohl die Wertungskarten gezückt haben für diese gezeigten Kreationen – die Bommelfarbe wird große Beachtung gefunden haben.Sehr kreativ!
Freitag, 21. Dezember 2007 09:22
stimme der vernunft: @Tridentinus
Seltsam an der Kopfbedeckung der „drei Herren“ ist höchstens die Farbe der „Bommel“…Naja, so seltsam
auch wieder nicht.
Viele Altrituelle sind ja ausgesprochene Fummeltrinen, die allergrößten Wert auf ein möglichst (farben)prächtiges Outfit legen. Da bietet es sich doch an, das langweilige Schwarz der Hüte auch mal durch einen neckischen Fabkleks aufzufrischen, zumal das metallisch glänzende Stahlblau hervorragend mit dem Goldbrokat der Kleidchen harmoniert.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass solche Spitzenhemdchen und Bommelhüte auf der nächsten Mailänder Modewoche der Renner werden, kombiniert mit goldfarbigen Jäckchen wäre das auf jedem Tuntenball der Renner.
Viele Altrituelle sind ja ausgesprochene Fummeltrinen, die allergrößten Wert auf ein möglichst (farben)prächtiges Outfit legen. Da bietet es sich doch an, das langweilige Schwarz der Hüte auch mal durch einen neckischen Fabkleks aufzufrischen, zumal das metallisch glänzende Stahlblau hervorragend mit dem Goldbrokat der Kleidchen harmoniert.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass solche Spitzenhemdchen und Bommelhüte auf der nächsten Mailänder Modewoche der Renner werden, kombiniert mit goldfarbigen Jäckchen wäre das auf jedem Tuntenball der Renner.
Freitag, 21. Dezember 2007 08:12
Tridentinus: @la cousine
Als echter Minderbruder wird er jedenfalls keine Zurücksetzung finden, mit einem Dorfpfaffen gleichgesetzt zu werden. Franziskaner düfen nämlich auch in der Kirche keine Ehrenstellen anstreben…
Donnerstag, 20. Dezember 2007 21:13
la cousine: Mon Dieu!
Soso, Pater Hadrian W. Koch, Provinzial der Thüringischen Franziskanerprovinz ist also gleichzusetzen
mit einem „x-beliebigen Geistlichen“ und kurz vor einem „Dorfpfaffen“ anzusiedeln…
Eine Frage der Perspektive? Wenn ja, in welch „hochherrschaftliche“ Kreise bin ich denn hier geraten?
Den unzerstückelten Kommentar empfehle ich auf
www.franziskaner.de –> Angebote –> Zeitschriften –> Wege mit Franziskus –> aktuelle Ausgabe, S. 23 selbst nachzulesen.
Eine Frage der Perspektive? Wenn ja, in welch „hochherrschaftliche“ Kreise bin ich denn hier geraten?
Den unzerstückelten Kommentar empfehle ich auf
www.franziskaner.de –> Angebote –> Zeitschriften –> Wege mit Franziskus –> aktuelle Ausgabe, S. 23 selbst nachzulesen.
Donnerstag, 20. Dezember 2007 19:32
Rudolfus: Gotthard leugnet die katholische Lehre
Warum sollte ein Nichtkatholik an der katholischen Messe teilnehmen?
Donnerstag, 20. Dezember 2007 19:28
Tridentinus: @Gotthard
Seltsam an der Kopfbedeckung der „drei Herren“ ist höchstens die Farbe der „Bommel“… Und Sie als dt. Diözesankleriker könnten/müssten selbstverständlich auch mit Birett in die erste Bank gehen, wenn dort etwa aus Platzgründen der Klerus platziert wäre, der in chroro der liturgischen Handlung beiwohnt.
Donnerstag, 20. Dezember 2007 19:23
Maurice Corvisier: Ansonsten ist wohl zu Harros Beitrag zu be-
merken, daß die Alternative zu einer schlecht bzw. gar unwürdig zelebrierten Messe nicht die de-facto-Abschaffung
und der Ersatz durch eine ungenügende Neuschöpfung ist, sondern die Verbesserung der Zelebration der
vorgegebenen Messe.
Die Irrungen und Wirrungen nach dem 2. Vatikanum waren wohl notwendig, damit die mühselig geklammerte Fassade stürzt und ein wohlüberlegter Neuaufbau, gefestigt, geschätzt und geliebt, erfolgen konnte.
Was nun eingeleitet ist. Wir müssen unbedingt weiter tätig sein, jeder an seinem Platz (wörtlich!), damit der Neuaufbau gelingt. Die Welt braucht ihn dringender als irgendwann zuvor, und die Kirche hat die Antwort auf die Sinnfrage, die immer öfter und immer lauter gestellt wird.
Ärmel aufkrempeln, zupacken, aufbaun!
Die Irrungen und Wirrungen nach dem 2. Vatikanum waren wohl notwendig, damit die mühselig geklammerte Fassade stürzt und ein wohlüberlegter Neuaufbau, gefestigt, geschätzt und geliebt, erfolgen konnte.
Was nun eingeleitet ist. Wir müssen unbedingt weiter tätig sein, jeder an seinem Platz (wörtlich!), damit der Neuaufbau gelingt. Die Welt braucht ihn dringender als irgendwann zuvor, und die Kirche hat die Antwort auf die Sinnfrage, die immer öfter und immer lauter gestellt wird.
Ärmel aufkrempeln, zupacken, aufbaun!
Donnerstag, 20. Dezember 2007 19:16
Louis-Louis: @HarroMeyer
[klein]Erinnere mich noch gut: das „Confiteor“ bekam ich als angehender Messdiener in der geforderten
Geschwindigkeit nie hin. Erst viel später merkte ich, dass die Zwischenpassagen nur genuschelt wurden,
wesentlich war das laute und deutliche „Amen“. Das hat mir 1944 auch zu denken gegeben hinsichtlich der
Ehrlichkeit der Abwicklung des ganzen Tuns, aber da wurde vieles ganz formal behandelt.[klein]
Im „Confiteor“ des Jahres 1944 kam ein „Amen“ vor? An welcher Stelle?
Im „Confiteor“ des Jahres 1944 kam ein „Amen“ vor? An welcher Stelle?
Donnerstag, 20. Dezember 2007 17:34
Gotthard: drei Herren
ob die drei Herren auf dem Bild sich wohl selbst feiern?
Alle Männer sind in der Kirche barhäuptig – nur die drei Herren tragen eine sehr seltsame Kopfbedeckung mit besonders dickem Bommel oben auf.
Ich möchte nicht wissen, wie diese Herren reagiert hätten, wenn ich mit Hut bis in die vordere Bank gegangen wäre…
Alle Männer sind in der Kirche barhäuptig – nur die drei Herren tragen eine sehr seltsame Kopfbedeckung mit besonders dickem Bommel oben auf.
Ich möchte nicht wissen, wie diese Herren reagiert hätten, wenn ich mit Hut bis in die vordere Bank gegangen wäre…
Donnerstag, 20. Dezember 2007 16:50
stimme der vernunft: jedenfalls mal wieder
ein schönes Bild, das so richtig Lust auf den alten Ritus macht.
Bei den vergeistigten, weltfremden Typen, die da zu sehen sind, fällt mir nur Ludwig Thoma ein:
Ein völlig vergeistigter Engel schwebte an ihm vorüber.
„Hallo, Sie! Hallo – fft – hallo – ham’s koan Schmaizla? An Schnupftabak – ham’s nix? A Pris? – geh weida, fahr oane her!“
Der Durchgeistigte sah ihn nur völlig entgeistert an, lispelte nur „Hosianna!“ und flog von hinnen.
Bei den vergeistigten, weltfremden Typen, die da zu sehen sind, fällt mir nur Ludwig Thoma ein:
Ein völlig vergeistigter Engel schwebte an ihm vorüber.
„Hallo, Sie! Hallo – fft – hallo – ham’s koan Schmaizla? An Schnupftabak – ham’s nix? A Pris? – geh weida, fahr oane her!“
Der Durchgeistigte sah ihn nur völlig entgeistert an, lispelte nur „Hosianna!“ und flog von hinnen.
Donnerstag, 20. Dezember 2007 14:30
Benedikt: @ Jolie
Man könnte auch einfach aufhören, der Meinung jedes x-beliebigen Geistlichen zur Ritusfrage hier einen Artikel einzuräumen.
Donnerstag, 20. Dezember 2007 14:16
Tridentinus: Der lat. Plural von Ritus
lautet ebenfalls Ritus, jedoch mit gedehntem U gesprochen, in lat. Schulbüchern, Grammatiken und Lexika teilweise durch wagerechten Strich über dem U angezeit
Donnerstag, 20. Dezember 2007 14:13
jolie: AUA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
zum thema „alter ritus“ verordnen.
sonst müssen wir noch warten,
bis der letzte dorfpfaffe
seinen senf dazu
abgegeben hat.
AUFHÖREN!!!!!!!!!!!
Donnerstag, 20. Dezember 2007 14:09
st.georg: @aleph
der ritus – die riten…ist doch naheliegend…schönen tag!
Donnerstag, 20. Dezember 2007 13:59
Aleph: Der Plural von Ritus
Wie lautet der Plural von Ritus. Etwa Ritussi. Ich bitte um nächstenliebende Aufklärung; nicht um vonobenherabgelassene ausgekaute Aufklärung aus dem Katechismus.
Donnerstag, 20. Dezember 2007 12:59
HarroMeyer: Erinnere mich noch gut
das „Confiteor“ bekam ich als angehender Messdiener in der geforderten Geschwindigkeit nie hin. Erst viel später merkte ich, dass die Zwischenpassagen nur genuschelt wurden, wesentlich war das laute und deutliche „Amen“. Das hat mir 1944 auch zu denken gegeben hinsichtlich der Ehrlichkeit der Abwicklung des ganzen Tuns, aber da wurde vieles ganz formal behandelt.
Donnerstag, 20. Dezember 2007 12:32
LandorganistII: @Bischof
Sicher liefern Sie uns für Ihre Behauptungen noch die entsprechenden Beweise.
Donnerstag, 20. Dezember 2007 12:13
Alois Bischof: Unklarheit?
Daß dieser Priester Ehrfurcht, Sorgfältigkeit und Anbetung dem Allerheiligsten Sakramente gegenüber
als schlecht empfindet und so stark kritisiert, läßt mich denken, daß er entweder dem Protestantismus
oder einer Besessenheit anheimgefallen ist.
Wie kann man só auf die eigene Kirche bzw. soziale Gemeinschaft schimpfen?
Daß in der Neuen ‘Messe’ tagtäglich hl. Hostienpartikel geschändet, zertreten und vernachlässigt werden, und es mittlerweile „moderne“ Sakristane gibt, die sogar das „gesegnete Brot“ nachher wegwerfen in den Mülleimer, und daß durch die Handkommunionsmißbräuche täglich Hostien ‘verschwinden’ und Partikel herumfliegen, reicht mir aus.
Wie kann man só auf die eigene Kirche bzw. soziale Gemeinschaft schimpfen?
Daß in der Neuen ‘Messe’ tagtäglich hl. Hostienpartikel geschändet, zertreten und vernachlässigt werden, und es mittlerweile „moderne“ Sakristane gibt, die sogar das „gesegnete Brot“ nachher wegwerfen in den Mülleimer, und daß durch die Handkommunionsmißbräuche täglich Hostien ‘verschwinden’ und Partikel herumfliegen, reicht mir aus.
Donnerstag, 20. Dezember 2007 10:20
Rudolfus: Schreibt der Heiligenkreuzer Hochschulrektor etwa im kreuz.net-Forum?
LandorganistII
Von dem ständigen Gegeneinanderausspielen der außerordentlichen und des ordentlichen Ritusses hier, wird man sooooo müde. Gerade das wollte B XVI. eigentlich nicht. Aber daran müssen sich die meisten der hier versammelten Schreiber nicht stören, sie gehören offensichtlich nicht mehr der Gemeinschaft der röm. Kirche an.
Schreibt der Heiligenkreuzer Hochschulrektor etwa im kreuz.net-Forum?
Von dem ständigen Gegeneinanderausspielen der außerordentlichen und des ordentlichen Ritusses hier, wird man sooooo müde. Gerade das wollte B XVI. eigentlich nicht. Aber daran müssen sich die meisten der hier versammelten Schreiber nicht stören, sie gehören offensichtlich nicht mehr der Gemeinschaft der röm. Kirche an.
Schreibt der Heiligenkreuzer Hochschulrektor etwa im kreuz.net-Forum?
Donnerstag, 20. Dezember 2007 10:08
Romulus: Großkrotzenburg
Pater Koch ist Guardian des Franziskanerklosters Großkrotzenburg bei Hanau – siebzig Kilometer südwestlich
von Fulda. Er steht dem kirchenfeindlichen ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’ nahe und ist dort im
vergangenen Jahr als Referent in Erscheinung getreten.
Das sagt schon alles. Nach Großkrotzenburg zu den Franziskanern fährt man von Aschaffenburg in Bayern, wenn einem das bayerische Abitur zu schwer ist. Dort in Großkrotzenburg – bei den blinden Hessen – bekommt man es – gemessen an bayerischen Maßstäben – nachgeschmissen. Also große Erleuchtungen sind aus Großkrotzenburg nicht zu erwarten. Wenn dies bei den Schülern so ist, warum sollten die Lehrer anders sein?
Das sagt schon alles. Nach Großkrotzenburg zu den Franziskanern fährt man von Aschaffenburg in Bayern, wenn einem das bayerische Abitur zu schwer ist. Dort in Großkrotzenburg – bei den blinden Hessen – bekommt man es – gemessen an bayerischen Maßstäben – nachgeschmissen. Also große Erleuchtungen sind aus Großkrotzenburg nicht zu erwarten. Wenn dies bei den Schülern so ist, warum sollten die Lehrer anders sein?
Donnerstag, 20. Dezember 2007 10:08
LandorganistII: Von dem ständigen
Gegeneinanderausspielen der außerordentlichen und des ordentlichen Ritusses hier, wird man sooooo müde. Gerade das wollte B XVI. eigentlich nicht. Aber daran müssen sich die meisten der hier versammelten Schreiber nicht stören, sie gehören offensichtlich nicht mehr der Gemeinschaft der röm. Kirche an.
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