Der niedrigste Wähleranteil lag bei den Katholiken
Wer sind die Verantwortlichen für den rasanten Aufstieg des nationalsozialistischen Verbrechersystems? Dieselben, die sich heute am meisten darüber empören. Von Leo G. Schüchter.
(kreuz.net) Vierzig Jahre kirchenfeindliche Propaganda haben in den Köpfen der Menschen den Irrglauben
verfestigt, daß die Kirche durch Tun oder Unterlassen maßgeblich an den Verbrechen der Nationalsozialisten
beteiligt gewesen wäre.
Diese Lügenmärchen sind vor allem von linksliberalen Kräften erfunden worden.
Heute werden sie von allen bürgerlichen Kreisen nachgebetet – sogar von bischöflichen Ordinariaten.
Doch in Wahrheit war das liberale Bürgertum die tragende Kraft im Aufbau des NS-Staates sowie bei den nationalsozialistischen Kriegen und Völkermorden.
Aber die herrschende bürgerliche Klasse will von ihrem Beitrag zur Entstehung, Förderung und Durchsetzung von Nationalsozialismus und Antisemitismus nichts wissen.
Aufgeklärte Judenhasser
Die Grundgedanken des bürgerlichen Antisemitismus wurden von dem aufgeklärten Kirchenhasser Voltaire († 1778) zusammengetragen.
Der Kirchenhasser degradierte die Juden zu einer Rasse mit ausschließlich negativen Eigenschaften.
Der deutsche Aufklärungsphilosoph Immanuel Kant († 1804) begründete die systemische Rassenlehre. Er untergliederte die Völker nach Rassemerkmalen – und ordnete die Juden direkt nach den Negern ein.
Der Weltgeistphilosoph Georg Friedrich Wilhelm Hegel († 1831) sprach mit großer Verachtung über die Krämerseelen der Juden, deren „Verstand in einer Nußschale Platz“ hätte.
Sogar die liberal-jüdischen Kritiker Karl Marx († 1883) und Heinrich Heine († 1856) schürten mit ihren ätzenden Ergüssen über ihre Abstammungsgenossen die Stimmung gegen Juden.
Im Deutschen Kaiserreich bildete der wuchernde antikirchliche Nationalismus in großen Teilen des Bürgertums den Nährboden für die Saat der Judenverachtung.
Die Ernte dieses bürgerlichen Antisemitismus haben die Nationalsozialisten eingefahren.
Infolgedessen kamen die Wähler der nationalsozialistischen Partei hauptsächlich aus den bürgerlichen Schichten.
Wer wählte Hitler?
Der nationalsozialistische Wähleranteil betrug zum Beispiel bei Selbständigen und Bauern, Unternehmern und Angestellten, Studenten und Beamten bis zum Doppelten ihres Bevölkerungsanteils.
Die sechs Millionen Arbeitslosen dagegen, denen bürgerliche Historiker gern die Schuld an Hitlers Aufstieg zuschreiben, wählten unterproportional die braunen Sozialisten.
Der niedrigste Wähleranteil für die Hitlerpartei lag bei den Katholiken.
Ergebenheitsergüsse der Hochschullehrer
Nachdem Adolf Hitlers Macht gefestigt schien, schlugen sich weitere bürgerliche Gruppen auf die Seite des braunen Heilsbetrügers.
Eines von vielen Beispielen ist die schwülstige Ergebenheitsadresse „an den Führer Adolf Hitler“, die Ende 1933 von 1000 der damals 4000 deutschen Hochschullehrer unterschrieben war.
Der deutsche Historiker Götz Aly (60) beschreibt in seinem Buch „Hitlers Volksstaat“ die breite Beteiligung bürgerlicher Schichten am NS-Staatsaufbau:
„Im Jahr 1933 ergriffen Studenten und frisch gebackene Hochschulabsolventen die Macht. Zu ihnen gehörten die rebellischen Kinder der alten Eliten und die selbstbewußt geworden jungen Männer, die vom sozialdemokratisch geförderten Aufstieg der Republik profitiert hatten.“
Die Mithilfe der Bürgerlichen beim Aufstieg Hitlers
Die sogenannten „Nürnberger Gesetze“ – im Herbst 1935 auf dem Reichsparteitag im Hoppla-hopp-Verfahren proklamiert – konnten in ihrer Ursprungsform gar nicht praktisch umgesetzt werden:
„Erst nachdem hervorragende Verwaltungsjuristen in den folgenden Wochen die Ideen vom Blutschutz und vom ‘Ausmendeln’ angeblicher Rassenmerkmale in bürokratisch praktikable Normen verwandelt hatten, erschien die Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz mit den Festlegung, wer Volljude, Halbjude oder Geltungsjude sei.“
Ähnliche Feinarbeiten bürgerlicher Verwaltungsjuristen und Finanzbeamten findet Aly bei der „Judenbuße“ von 1938, der Effektivierung der Ghettoverwaltungen sowie bei der finanzwirtschaftlichen Ausbeutung der besetzten Gebiete.
Ohne die aktive Mitarbeit tüchtiger Beamten und Ingenieure, Betriebsführer und Bankfachleute, Mediziner und Juristen, Zeitungsschreiber und Offiziere hätte der rasante Aufstieg von NS-Staat und Wirtschaft nicht bewerkstelligt werden können.
Der NS-Unterdrückungsstaat funktionierte nach innen und außen nur mit einem Heer von kleinbürgerlichen Helfern, opportunistischen Wendehälsen und eilfertigen Denunzianten.
Das Bürgertum war die tragende Kraft in Staatsaufbau, Kriegsführung und Judenvernichtung der Nationalsozialisten.
Diese Lügenmärchen sind vor allem von linksliberalen Kräften erfunden worden.
Heute werden sie von allen bürgerlichen Kreisen nachgebetet – sogar von bischöflichen Ordinariaten.
Doch in Wahrheit war das liberale Bürgertum die tragende Kraft im Aufbau des NS-Staates sowie bei den nationalsozialistischen Kriegen und Völkermorden.
Aber die herrschende bürgerliche Klasse will von ihrem Beitrag zur Entstehung, Förderung und Durchsetzung von Nationalsozialismus und Antisemitismus nichts wissen.
Aufgeklärte Judenhasser
Die Grundgedanken des bürgerlichen Antisemitismus wurden von dem aufgeklärten Kirchenhasser Voltaire († 1778) zusammengetragen.
Der Kirchenhasser degradierte die Juden zu einer Rasse mit ausschließlich negativen Eigenschaften.
Der deutsche Aufklärungsphilosoph Immanuel Kant († 1804) begründete die systemische Rassenlehre. Er untergliederte die Völker nach Rassemerkmalen – und ordnete die Juden direkt nach den Negern ein.
Der Weltgeistphilosoph Georg Friedrich Wilhelm Hegel († 1831) sprach mit großer Verachtung über die Krämerseelen der Juden, deren „Verstand in einer Nußschale Platz“ hätte.
Sogar die liberal-jüdischen Kritiker Karl Marx († 1883) und Heinrich Heine († 1856) schürten mit ihren ätzenden Ergüssen über ihre Abstammungsgenossen die Stimmung gegen Juden.
Im Deutschen Kaiserreich bildete der wuchernde antikirchliche Nationalismus in großen Teilen des Bürgertums den Nährboden für die Saat der Judenverachtung.
Die Ernte dieses bürgerlichen Antisemitismus haben die Nationalsozialisten eingefahren.
Infolgedessen kamen die Wähler der nationalsozialistischen Partei hauptsächlich aus den bürgerlichen Schichten.
Wer wählte Hitler?
Der nationalsozialistische Wähleranteil betrug zum Beispiel bei Selbständigen und Bauern, Unternehmern und Angestellten, Studenten und Beamten bis zum Doppelten ihres Bevölkerungsanteils.
Die sechs Millionen Arbeitslosen dagegen, denen bürgerliche Historiker gern die Schuld an Hitlers Aufstieg zuschreiben, wählten unterproportional die braunen Sozialisten.
Der niedrigste Wähleranteil für die Hitlerpartei lag bei den Katholiken.
Ergebenheitsergüsse der Hochschullehrer
Nachdem Adolf Hitlers Macht gefestigt schien, schlugen sich weitere bürgerliche Gruppen auf die Seite des braunen Heilsbetrügers.
Eines von vielen Beispielen ist die schwülstige Ergebenheitsadresse „an den Führer Adolf Hitler“, die Ende 1933 von 1000 der damals 4000 deutschen Hochschullehrer unterschrieben war.
Der deutsche Historiker Götz Aly (60) beschreibt in seinem Buch „Hitlers Volksstaat“ die breite Beteiligung bürgerlicher Schichten am NS-Staatsaufbau:
„Im Jahr 1933 ergriffen Studenten und frisch gebackene Hochschulabsolventen die Macht. Zu ihnen gehörten die rebellischen Kinder der alten Eliten und die selbstbewußt geworden jungen Männer, die vom sozialdemokratisch geförderten Aufstieg der Republik profitiert hatten.“
Die Mithilfe der Bürgerlichen beim Aufstieg Hitlers
Die sogenannten „Nürnberger Gesetze“ – im Herbst 1935 auf dem Reichsparteitag im Hoppla-hopp-Verfahren proklamiert – konnten in ihrer Ursprungsform gar nicht praktisch umgesetzt werden:
„Erst nachdem hervorragende Verwaltungsjuristen in den folgenden Wochen die Ideen vom Blutschutz und vom ‘Ausmendeln’ angeblicher Rassenmerkmale in bürokratisch praktikable Normen verwandelt hatten, erschien die Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz mit den Festlegung, wer Volljude, Halbjude oder Geltungsjude sei.“
Ähnliche Feinarbeiten bürgerlicher Verwaltungsjuristen und Finanzbeamten findet Aly bei der „Judenbuße“ von 1938, der Effektivierung der Ghettoverwaltungen sowie bei der finanzwirtschaftlichen Ausbeutung der besetzten Gebiete.
Ohne die aktive Mitarbeit tüchtiger Beamten und Ingenieure, Betriebsführer und Bankfachleute, Mediziner und Juristen, Zeitungsschreiber und Offiziere hätte der rasante Aufstieg von NS-Staat und Wirtschaft nicht bewerkstelligt werden können.
Der NS-Unterdrückungsstaat funktionierte nach innen und außen nur mit einem Heer von kleinbürgerlichen Helfern, opportunistischen Wendehälsen und eilfertigen Denunzianten.
Das Bürgertum war die tragende Kraft in Staatsaufbau, Kriegsführung und Judenvernichtung der Nationalsozialisten.
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Samstag, 7. Juni 2008 20:46
Marcelus: Die Reichstagswahl, nach der NSDAP-Führer Adolf Hitler im Jänner 1933 zum Reichskanzler ernannt
wurde, war aber 1932, und nicht 1933.
Sonntag, 10. Februar 2008 21:07
FiliusEcclesiae: Die NSDAP erreichte auch bei den nicht mehr freien Reichstagswahlen 1933 nur 43,9% der Wählerstimmen
„HarroMeyer“:
ihm bis 1933 durchzuregieren. Erst da erreichte er wegen seiner unbestreitbaren Erfolge die abs. Mehrheit u. im Reichstag die Macht
1933 erreichte die NSDAP 43,9% der abgegebenen Wählerstimmen: und nicht nur wegen des Bonus eines „erfolgsversprechenden Kanzlers“, sondern auch wegen Einschüchterungen der Wähler durch die NSDAP, die ja seit Jänner 1933 auch Teil der Staatsmacht war.
Die Wahlen 1933 werden deshalb auch nicht mehr als freie Wahlen angesehen,
und dennoch lag der höchste Wahlerfolg der NSDAP deutlich unter 50%.
Während im heutigen Bayern die CSU in freien Wahlen die 2/3-Mehrheit im bayerischen Landtag erlangte.
Die Geschichte vom deutschen Volk, das nur auf Hitler gewartet hatte, ist eine Propaganda aus der Hitlerzeit, die auch heute noch von den Machthabern gepflegt wird, um den Deutschen als absoluten Kriegsverlierern alle Schuld zuzuschieben, für einen II. Weltkrieg, den außer der NSDAP nur London noch haben wollte,
nachdem Kaiser Wilhelm II. angesichts des US-Kriegsbeitrittes 1918 aus dem Krieg als Verlierer ausgetreten war.
ihm bis 1933 durchzuregieren. Erst da erreichte er wegen seiner unbestreitbaren Erfolge die abs. Mehrheit u. im Reichstag die Macht
1933 erreichte die NSDAP 43,9% der abgegebenen Wählerstimmen: und nicht nur wegen des Bonus eines „erfolgsversprechenden Kanzlers“, sondern auch wegen Einschüchterungen der Wähler durch die NSDAP, die ja seit Jänner 1933 auch Teil der Staatsmacht war.
Die Wahlen 1933 werden deshalb auch nicht mehr als freie Wahlen angesehen,
und dennoch lag der höchste Wahlerfolg der NSDAP deutlich unter 50%.
Während im heutigen Bayern die CSU in freien Wahlen die 2/3-Mehrheit im bayerischen Landtag erlangte.
Die Geschichte vom deutschen Volk, das nur auf Hitler gewartet hatte, ist eine Propaganda aus der Hitlerzeit, die auch heute noch von den Machthabern gepflegt wird, um den Deutschen als absoluten Kriegsverlierern alle Schuld zuzuschieben, für einen II. Weltkrieg, den außer der NSDAP nur London noch haben wollte,
nachdem Kaiser Wilhelm II. angesichts des US-Kriegsbeitrittes 1918 aus dem Krieg als Verlierer ausgetreten war.
Sonntag, 10. Februar 2008 20:54
Sirilo: @Harro Meyer:
Sie irren sich: Hitler wurde erst am 30.1.1933 von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt, und nicht schon 1932!
Sonntag, 10. Februar 2008 20:49
FiliusEcclesiae: So kompliziert wird das Wahlrecht 1932 nicht gewesen sein
HarroMeyer
Der Hinweis auf die Wählerstatistik ist ein beliebtes Mittel der polit.Kaste, den Hitler dem Wahlvolk in die Schuhe zu schieben. Diese Statistik besagt bei dem komplizierten Weimarer Wahlrecht und dem Parteienproporz gar nichts.
Kompliziert ist erst das heutige Wahlrecht.
Der Hinweis auf die Wählerstatistik ist ein beliebtes Mittel der polit.Kaste, den Hitler dem Wahlvolk in die Schuhe zu schieben. Diese Statistik besagt bei dem komplizierten Weimarer Wahlrecht und dem Parteienproporz gar nichts.
Kompliziert ist erst das heutige Wahlrecht.
Samstag, 19. Januar 2008 14:54
HarroMeyer: Diese Karte besagt garnichts
Der Hinweis auf die Wählerstatistik ist ein beliebtes Mittel der polit.Kaste, den Hitler dem Wahlvolk in die Schuhe zu schieben. Diese Statistik besagt bei dem komplizierten Weimarer Wahlrecht und dem Parteienproporz gar nichts. Da noch Glaubensfragen nachzuschieben, ist häufig böse Stimmungsmache. Fakt ist: Hitler wurde am 30.01.32 vom Reichspräsidenten zum Reichskanzler ernannt (mehr gegen seinen Willen). Mit Duldung der anderen Parteien und Dank seiner „überlegenen Redekunst“(HAFFNER Zeitzeuge)gelang es ihm bis 1933 durchzuregieren. Erst da erreichte er wegen seiner unbestreitbaren Erfolge die abs. Mehrheit u. im Reichstag die Macht
Freitag, 21. Dezember 2007 13:43
GerdEric: Lieber Schüchter
ist dies ihr Kern ihres Katholizismus?
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