Der niedrigste Wähleranteil lag bei den Katholiken
Wer sind die Verantwortlichen für den rasanten Aufstieg des nationalsozialistischen Verbrechersystems? Dieselben, die sich heute am meisten darüber empören. Von Leo G. Schüchter.
Links: Die schwarzen Stellen zeigen die Stimmen für die National-Sozialisten im Jahr 1933. Rechts: Die
schwarzen Stellen zeigen den Anteil der Katholiken 1932.
(kreuz.net) Vierzig Jahre kirchenfeindliche Propaganda haben in den Köpfen der Menschen den Irrglauben
verfestigt, daß die Kirche durch Tun oder Unterlassen maßgeblich an den Verbrechen der Nationalsozialisten
beteiligt gewesen wäre.
Doch in Wahrheit war das liberale Bürgertum die tragende Kraft im Aufbau des NS-Staates sowie bei den
nationalsozialistischen Kriegen und Völkermorden.
Aber die herrschende bürgerliche Klasse will von
ihrem Beitrag zur Entstehung, Förderung und Durchsetzung von Nationalsozialismus und Antisemitismus nichts
wissen.
Aufgeklärte Judenhasser
Die Grundgedanken des bürgerlichen Antisemitismus wurden von dem aufgeklärten
Kirchenhasser Voltaire († 1778) zusammengetragen.
Der Kirchenhasser degradierte die Juden zu einer Rasse
mit ausschließlich negativen Eigenschaften.
Der deutsche Aufklärungsphilosoph Immanuel Kant († 1804)
begründete die systemische Rassenlehre. Er untergliederte die Völker nach Rassemerkmalen – und ordnete
die Juden direkt nach den Negern ein.
Der Weltgeistphilosoph Georg Friedrich Wilhelm Hegel († 1831) sprach
mit großer Verachtung über die Krämerseelen der Juden, deren „Verstand in einer Nußschale Platz“ hätte.
Sogar die liberal-jüdischen Kritiker Karl Marx († 1883) und Heinrich Heine († 1856) schürten mit ihren
ätzenden Ergüssen über ihre Abstammungsgenossen die Stimmung gegen Juden.
Im Deutschen Kaiserreich
bildete der wuchernde antikirchliche Nationalismus in großen Teilen des Bürgertums den Nährboden für
die Saat der Judenverachtung.
Die Ernte dieses bürgerlichen Antisemitismus haben die Nationalsozialisten
eingefahren.
Infolgedessen kamen die Wähler der nationalsozialistischen Partei hauptsächlich aus den
bürgerlichen Schichten.
Wer wählte Hitler?
Der nationalsozialistische Wähleranteil betrug zum Beispiel
bei Selbständigen und Bauern, Unternehmern und Angestellten, Studenten und Beamten bis zum Doppelten
ihres Bevölkerungsanteils.
Die sechs Millionen Arbeitslosen dagegen, denen bürgerliche Historiker gern
die Schuld an Hitlers Aufstieg zuschreiben, wählten unterproportional die braunen Sozialisten.
Der niedrigste
Wähleranteil für die Hitlerpartei lag bei den Katholiken.
Ergebenheitsergüsse der Hochschullehrer
Nachdem Adolf Hitlers Macht gefestigt schien, schlugen sich weitere bürgerliche Gruppen auf die Seite
des braunen Heilsbetrügers.
Eines von vielen Beispielen ist die schwülstige Ergebenheitsadresse „an
den Führer Adolf Hitler“, die Ende 1933 von 1000 der damals 4000 deutschen Hochschullehrer unterschrieben
war.
Der deutsche Historiker Götz Aly (60) beschreibt in seinem Buch „Hitlers Volksstaat“ die breite
Beteiligung bürgerlicher Schichten am NS-Staatsaufbau:
„Im Jahr 1933 ergriffen Studenten und frisch
gebackene Hochschulabsolventen die Macht. Zu ihnen gehörten die rebellischen Kinder der alten Eliten
und die selbstbewußt geworden jungen Männer, die vom sozialdemokratisch geförderten Aufstieg der Republik
profitiert hatten.“
Die Mithilfe der Bürgerlichen beim Aufstieg Hitlers
Die sogenannten „Nürnberger
Gesetze“ – im Herbst 1935 auf dem Reichsparteitag im Hoppla-hopp-Verfahren proklamiert – konnten in ihrer
Ursprungsform gar nicht praktisch umgesetzt werden:
„Erst nachdem hervorragende Verwaltungsjuristen in
den folgenden Wochen die Ideen vom Blutschutz und vom ‘Ausmendeln’ angeblicher Rassenmerkmale in bürokratisch
praktikable Normen verwandelt hatten, erschien die Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz mit den Festlegung,
wer Volljude, Halbjude oder Geltungsjude sei.“
Ähnliche Feinarbeiten bürgerlicher Verwaltungsjuristen
und Finanzbeamten findet Aly bei der „Judenbuße“ von 1938, der Effektivierung der Ghettoverwaltungen
sowie bei der finanzwirtschaftlichen Ausbeutung der besetzten Gebiete.
Ohne die aktive Mitarbeit tüchtiger
Beamten und Ingenieure, Betriebsführer und Bankfachleute, Mediziner und Juristen, Zeitungsschreiber und
Offiziere hätte der rasante Aufstieg von NS-Staat und Wirtschaft nicht bewerkstelligt werden können.
Der NS-Unterdrückungsstaat funktionierte nach innen und außen nur mit einem Heer von kleinbürgerlichen
Helfern, opportunistischen Wendehälsen und eilfertigen Denunzianten.
Das Bürgertum war die tragende
Kraft in Staatsaufbau, Kriegsführung und Judenvernichtung der Nationalsozialisten.
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Die NSDAP erreichte auch bei den nicht mehr freien Reichstagswahlen 1933 nur 43,9% der Wählerstimmen
„HarroMeyer“: ihm bis 1933 durchzuregieren. Erst da erreichte er wegen seiner unbestreitbaren Erfolge
die abs. Mehrheit u. im Reichstag die Macht 1933 erreichte die NSDAP 43,9% der abgegebenen Wählerstimmen:
und nicht nur wegen des Bonus eines „erfolgsversprechenden Kanzlers“, sondern auch wegen Einschüchterungen
der Wähler durch die NSDAP, die ja seit Jänner 1933 auch Teil der Staatsmacht war. Die Wahlen 1933 werden
deshalb auch nicht mehr als freie Wahlen angesehen, und dennoch lag der höchste Wahlerfolg der NSDAP
deutlich unter 50%. Während im heutigen Bayern die CSU in freien Wahlen die 2/3-Mehrheit im bayerischen
Landtag erlangte. Die Geschichte vom deutschen Volk, das nur auf Hitler gewartet hatte, ist eine Propaganda
aus der Hitlerzeit, die auch heute noch von den Machthabern gepflegt wird, um den Deutschen als absoluten
Kriegsverlierern alle Schuld zuzuschieben, für einen II. Weltkrieg, den außer der NSDAP nur London noch
haben wollte, nachdem Kaiser Wilhelm II. angesichts des US-Kriegsbeitrittes 1918 aus dem Krieg als Verlierer
ausgetreten war.
So kompliziert wird das Wahlrecht 1932 nicht gewesen sein HarroMeyer Der Hinweis auf die Wählerstatistik
ist ein beliebtes Mittel der polit.Kaste, den Hitler dem Wahlvolk in die Schuhe zu schieben. Diese Statistik
besagt bei dem komplizierten Weimarer Wahlrecht und dem Parteienproporz gar nichts. Kompliziert ist erst
das heutige Wahlrecht.
#96 HarroMeyer † 14:54:32 | Samstag, 19. Januar 2008
Diese Karte besagt garnichts Der Hinweis auf die Wählerstatistik ist ein beliebtes Mittel der polit.Kaste,
den Hitler dem Wahlvolk in die Schuhe zu schieben. Diese Statistik besagt bei dem komplizierten Weimarer
Wahlrecht und dem Parteienproporz gar nichts. Da noch Glaubensfragen nachzuschieben, ist häufig böse
Stimmungsmache. Fakt ist: Hitler wurde am 30.01.32 vom Reichspräsidenten zum Reichskanzler ernannt (mehr
gegen seinen Willen). Mit Duldung der anderen Parteien und Dank seiner „überlegenen Redekunst“(HAFFNER
Zeitzeuge)gelang es ihm bis 1933 durchzuregieren. Erst da erreichte er wegen seiner unbestreitbaren Erfolge
die abs. Mehrheit u. im Reichstag die Macht
#94 engelhardt † 10:57:13 | Freitag, 21. Dezember 2007
Copyright Sollte die Karte tatsaechlich aus einer wiss. Abhandlung stammen und NICHT von kreuz.net selbst,
so hat kreuz.net mal wieder Diebstahl begangen.
#93 Benedikt 10:14:57 | Freitag, 21. Dezember 2007
Karte Die Quelle kenn ich auch nicht, aber die Karte hab ich schon öfter gesehen. Die Legende rechts
ist auf englisch, möglichweise ein Scan aus irgendeiner historischen Abhandlung.
#92 engelhardt † 09:51:31 | Freitag, 21. Dezember 2007
Karte Wer sagt uns eigentlich, dass sich kreuz.net diese Karte nicht selbst zusammengebastelt hat? Zutrauen
wuerde ich es den Schreiberlingen hier. Quelle, bitte. Ohne Quelle fuer die Karte ist eine Diskussion
daruber voellig sinnlos.
#91 Rudolfus 23:59:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Was heißt „Schwarz“ und „Weiß“? Es sind sehr wohl Abstufungen in der Karte ersichtlich! Allerdings wählten
die Protestanten eben völlig überproportional NSDAP, und die Katholiken eben überproportional nicht
NSDAP. Seit Kriegsende sind die NSDAP-Wahlkreise dann die SPD- und Linksparteiwahlkreise bis heute.
#90 HarroMeyer † 15:45:08 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Hitler wurde ernannt! Der Hinweis auf die Wählerstatistik ist ein beliebtes Mittel der polit.Manipulation
den Hitler dem Wahlvolk in die Schuhe zu schieben. Diese Statistik besagt bei dem komplizierten Weimarer
Wahlrecht und dem Parteienproporz gar nichts. Da noch Glaubensfragen nachzuschieben, ist böse Stimmungsmache.
Fakt ist: Hitler wurde am 30.01.32 vom Reichspräsidenten zum Reichskanzler ernannt (mehr gegen seinen
Willen), aber mit Duldung der anderen Parteien, weil von Papen nicht mehr wollte, auch der SPD, die ihren
eigenen Reichskanzer, Hermann Müller,Mannheim, vorher in die Wüste geschickt hatte. Dank Hitlers „überlegener
Redekunst“(HAFFNER Zeitzeuge)gelang es ihm bis 1933 durchzuregieren. Erst da erreichte er wegen seiner
unbestreitbaren Erfolge die abs. Mehrheit u. im Reichstag die Macht.
#89 Benedikt 14:57:34 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ fresena Wesentlich glaubwürdiger sind die Aussagen der deutschen Industriellen selbst, die Hitler gefördert
haben. Auch ist bekannt, dass die NSDAP notorisch knapp bei Kasse war. Es passt halt hinten und vorn nicht
zusammen.
#88 ralf fresena 14:50:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Das Hochfinanz-Judentum hat Hitler doch erst möglich gemacht! Da kann ein Hirschel Maduschei (genannt
Karl Marx) auch noch soviel Nestbeschmutzungen von sich geben. Er hat mit seiner Irrlehre, der viele Völker
auf den Leim gingen, genug Schaden hinterlassen (Stalin, Mao usw.). Aber Hitler wurde erst durch die 1
Milliarde Dollar, von der amerikanisch, jüdischen Kohn&Loeb Bank, der Weg geebnet (Aufbau der SA). Die
katholische Kirche hatte gar keine Chance auf diese teuflischen Machenschaften zu reagieren. Das hatten
zionistische, jüdische Freimaurer schon geschickt eingefädelt um durch die Marionette Hitler Deutschland
für immer in ihre Satanskrallen zu bekommen. Wer wirklich mal, wahrheitsannähernd, wissen will was Deutschland
dazu bewogen hat, 20Jahren nach einem verlorenen Krieg, schon wieder einen Weltkrieg anzuzetteln (???),
der sollte unbedingt das Buch lesen: Der Krieg, der viele Väter hatte. Das ist garantiert die bisher
glaubwürdigste Lektüre zu diesem Thema.
Einfach lesen Die verfolgten Juden – auch der von den Verantwortlichen dieses Forums so gehaßte Theodor
Adorno vor allem Max Horkheimer – wußten sehr wohl, was sie an den Katholiken hatten. In Horkheimers
letztem Interview, daß unter dem Titel „Sehnsucht nach dem ganz anderen“ veröffentlicht wurde, findet
sich eine Lobeshymne auf den Widerstandsgeist der Katholiken, die einem braven Katholiken schamrot machen
könnte, ob so viel Lobes. Daß die beiden „Erzfeinde“ aus sehr guten Gründen für Katholiken durchaus
zitierwürdig sind, läßt sich übrigens in der aktuellen Papstenzyklika nachlesen. Die Schlußfolgerung
von Horkheimer gilt. Ohne Religion keine Moral. Mit dem banalen Kulturprotestantismus des liberalen Bürgertums
keinen geistigen Widerstand gegen die Versuchung des Totalitarismus.
#85 Seefeldt 10:17:09 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Zur Graphik Wer sich die Graphik von den Stimmenanteilen für die Nationalsozialisten und den katholischen
Bevölkerungsanteilen etwas genauer anschaut, kann schnell feststellen, daß es darin nicht nur Schwarz
und Weiß, sondern auch Grautöne und Schraffierungen gibt. Also nichts da mit bloßem Schwarz und Weiß.
Sicher wäre eine Legende ganz gut gewesen, aber die Kernaussage wird doch richtig festgehalten: je mehr
Katholiken es in einem Gebiet gab, desto weniger Stimmen erhielten dort die Nationalsozialisten. Und auch
heute dürften die Stimmgeber für menschenfeindliche Sozialisten eher in nichtkatholischen als in katholischen
Gebieten zu finden sein.
#84 Rudolfus 09:45:08 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Und jene totalitär gesinnten Wahlkreise, die gestern NSDAP wählten, bringen nach 1945 SPD, Linkspartei &
„Die Grünen“ ins Parlament – alles dieselbe totalitäre NSDAP- oder wahlweise SED-Geisteshaltung. Kein
Wunder, daß die sich ständig vom National-Sozialismus distancieren müssen, bei den vielen Ex-NSDAP-Mitgliedern
in den linken Nachfolgeparteien.
#83 engelhardt † 09:11:31 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Einsicht Dieser päpstlichen Definition, wenn sie die päpstliche ist, ist auch kaum zu widersprechen:
D.h. also, Deine anderlautenden Behauptungen sind falsch. Schau an, ein Atheist bringt einem Christen
die kirchliche Lehrmeinung bei.
#82 Kurt K. 08:56:32 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Aufrechter Meint man ehrlich, daß dann – noch mehr Kinderschänder frei herumlaufen würden Nein. Genauso
viele. – noch mehr kriminelle Ausländer sich hier ausleben würden Nein. Genauso viele. – noch mehr Abzocke
unter dem Etikett von „Öko“, „Klima“ oder ähnlichem Schwachsinn stattfinden würde Nein, wahrscheinlich
unter anderen Etiketten. – weiterhin Abtreibung nach Lust und Laune erlaubt wäre Nein, nur Volksschädlinge
würden sterilisiert. – noch mehr Moscheen gebaut würden Nein. Die würden in Ordensburgen umgebaut –
genauso wie Kirchen und Klöster. – die Preise für Grundnahrungsmittel weiter in die Höhe getrieben
würden, weil „die Chinesen“ alles wegfressen. Nein. Die würden hoch gehen, weil kaum ein Land noch mit
Deutschland handeln würde. – noch mehr Bewährungs“strafen“ für Kriminelle ausgesprochen würden Nein.
Rübe ab für Kaugummiklau. – noch mehr Einschränkungen der persönlichen Freiheiten der normalen Bürger
stattfinden würden, während Kriminelle sich auf „ihre Rechte“ berufen können Nein. Bürgerrechte würden
einfach komplett abgeschafft. – weitere „Ehrenmorde“ durch Musels stattfänden Nein. Sie würden ersetzt
durch Justizmorde. – die Verslummung und Ghettoisierung von Großstädten durch kriminelle Ausländer
weiter voranschreiten würde Nein. Deutsch aussehende Menschen müssten keine Angst mehr haben – dafür
aber ausländisch aussehende.
#81 SignumSalutis 08:37:45 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Frage … für +.net gibt’s nur schwarz oder weiß, noch nicht gemerkt? Du kriegst die Daten dazu sicher
bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Sicher gibt’s im Netz auch was dazu.
#80 Fragender 07:34:21 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Komische Graphik Nachdem es nur schwarz und weiß gibt und natürlich keine Legende muß es wohl so interpretiert
werden, daß jeweils 1ßß% Hitler gewählt haben oder nicht und jeweils 100% katholisch waren, oder nicht.
Und sonst: viele Behauptungen, keine Belege… Kurz und gut: BILLIGER, DUMMER REVISIONISMUS BRAVO, KREUZ.NET!!!!
… macht nur weiter vor der extremen Rechten die Beine breit und haltet Euch dabei weiter für super-katholisch!
#79 Peter-Pan 07:08:07 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Aufrechter Nein, ich bin sicher diese „national gesinnten“ Parteien hätten eine rasche Endlösung für
die von Ihnen geschilderten echten oder vermeintlichen Probleme. Aber darauf kann ich gut verzichten.
#78 Aufrechter † 04:55:02 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Würden auch heutzutage die Wahlberechtigten mal ein bißchen mehr nachdenken, kämen sie letztlich auch
darauf, daß es besser für unser Land wäre, national eingestellte Parteien zu wählen. Das gilt gerade
auch für aufrechte Katholiken, denn deren Wertvorstellungen decken sich wohl sehr weit mit denen der
Nationalen. Allerorten wird über die Regierenden aufs bitterste geschimpft, aber am Wahltag bekommen
doch wieder dieselben Volksverräter die Stimmenmehrheit. Was, so sollte man sich abseits der (jüdisch)
gesteuerten Medienhetze gegen nationale Parteien fragen, sollte denn unter deren Regierung schlimmer werden,
so wie es voller Verlogenheit immer dargestellt wird? Meint man ehrlich, daß dann – noch mehr Kinderschänder
frei herumlaufen würden – noch mehr kriminelle Ausländer sich hier ausleben würden – noch mehr Abzocke
unter dem Etikett von „Öko“, „Klima“ oder ähnlichem Schwachsinn stattfinden würde – weiterhin Abtreibung
nach Lust und Laune erlaubt wäre – noch mehr Moscheen gebaut würden – die Preise für Grundnahrungsmittel
weiter in die Höhe getrieben würden, weil „die Chinesen“ alles wegfressen – noch mehr Bewährungs“strafen“
für Kriminelle ausgesprochen würden – noch mehr Einschränkungen der persönlichen Freiheiten der normalen
Bürger stattfinden würden, während Kriminelle sich auf „ihre Rechte“ berufen können – weitere „Ehrenmorde“
durch Musels stattfänden – die Verslummung und Ghettoisierung von Großstädten durch kriminelle Ausländer
weiter voranschreiten würde
#77 Gotthard 23:41:00 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@rudolfus Gab es damals schon Telephone für jedermann? Für dich und mich wohl nicht … Du hättest
auch kein telephon nutzen können … Du hättest auf Internet-foren gewartet und sie dann mit 80 Postings
in 8,5 Stunden zugemüllt, wie heute in der Zeit von 14:44 bis 23:21 Uhr hier. „Quo Primum“ aus dem 16.
jahrhundert ist dir im Schlaf geläufig – aber Telefonie im Jahr 1939 ist Dir ein Buch mit sieben Siegeln…
#76 Rudolfus 23:30:26 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Gab es damals schon Telephone für jedermann? „Deutsche Männer sind nun auf der Wacht, um das Vaterland
zu schirmen und unter Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk
zu erkämpfen“ Bischof Galen zum Kriegsbeginn 1939 Vielleicht hätte Bischof von Galen mal mit seinen
polnischen Mitbrüdern telefonieren sollen… Gab es damals schon Telephone für jedermann?
#75 Gotthard 23:03:38 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ordo62 „Deutsche Männer sind nun auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen und unter Einsatz des Lebens
einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen“ Bischof Galen zum Kriegsbeginn
1939 Vielleicht hätte Bischof von Galen mal mit seinen polnischen Mitbrüdern telefonieren sollen…
#74 Rudolfus 21:20:51 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Martin Luther war in seinem Antijudaismus auf jeden Fall ein Hitler-Vorläufer Dr. Martin Luther verfaßte
„Wider die Juden und ihre Lügen“ und war ein deutsch-nationaler Antirom-Christ. Insbes. im 19. Jahrhundert
breiteten sich auch in Österreich-Ungarn antirömische Strömungen unter deutschen und tschechischen
„Katholiken“ aus – siehe auch Österreichs sel. Jakob Kern, der anstelle eines tschechisch-nationalkirchlichen
Apostaten in ein Kloster eintrat, um seinen Platz einzunehmen. NSDAP – nach 1945 SPD und später SPD/GRÜN –
ist eine „evangelische Domaine“, auch in Österreich.
Was wohl die Gründe waren … Es werden hier Thesen aufgetischt, die jedem einigermaßen Interessierten
mit etwas Fachkenntnis hinlänglich bekannt sind; aber eben in der Tat nicht in der breiten Bevölkerung.
Man muss sicher hinterfragen, warum gerade das protestantische Kleinbügertum so äußerst anfällig für
die nationalsozialistische Ersatzreligion war. Darüber gibt es sicherlich auch schlaue Studien. Auf den
ersten Blick meint man schließen zu dürfen, dass es die ganze pseudoreligiöse Praxis war, die auf Seiten
der Protestanten gewissermaßen auf fruchtbaren Boden fiel, wegen des dort eben weitgehend ausgetilgten
Ritus. Aber es wäre auch zu überprüfen, ob nicht eine noch näher zu bestimmende geistig-religiöse
Orientierungslosigkeit, verbunden mit religiösem Subjektivismus und protestantischer Sendungsmentalität
diese Anhänglichkeit erklären kann. Ein weiteres Motiv mag die größere Verbundenheit mit der weltlichen
Obrigkeit gewesen sein, die damals eben, protestantische Ideale treffend, ganz und gar von religiöser
Inbrunst erfüllt gewesen war. Hitler war eben durchaus in vielem so etwas wie ein neuer Martin Luther.
Die kath. Kirche mag hier vieles etwas nüchterner und aufgeklärter gesehen haben. In diesem Zusammenhang
auch der Versuch, den NS „rational“ zu bändigen (Konkordat). Schließlich werden so manche protestantischen
Würdenträger die Chance gewittert haben, angesichts der grassierenden Deutschtümelei die protestantische
Religion zur neuen Staatsreligion erheben zu dürfen.
#72 Rudolfus 19:12:13 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Die katholische Offenbarung endet mit dem Tod des letzten Apostels Jesu Christi Die päpstliche Unfehlbarkeit
in der Lehramtsausübung betrifft die Definition und Dogmatisierung der katholischen Offenbarung, die
mit dem Tod des letzten Apostels Christi abgeschlossen ist. Manche bezeichnen aber auch noch Kanonisationen
als traditionell unfehlbar angesehen, was andere wieder abstreiten.
Wie auch immer… Dogmatischen Charakter können solche Bestimmungen -zudem wenn sie sich noch auf ein
Land beziehen- sicher nicht beigelegt werden. Eine päpstliche Bulle kann ja auch mehr oder weniger als
„Verwaltungsakt“ ergehen, was mit Unfehlbarkeit und Definitionen wenig zu tun (je nach dem wie die Formulierungen
sind).
#70 Benedikt 18:59:33 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Stöhr Soweit ich weiß hat Institoris dem Papst alle möglichen schrecklichen Geschichten aufgetischt
über dunkle Mächte die in Deutschland (seltsamerweise nur dort) ihr Unwesen treiben. Darauf geht Innozenz
auch in der Bulle ein. Weitere Quellen hat er wohl nicht hinzuziehen können. Ich vermute mal, dass Innozenz
einen Hang zum Aberglauben hatte, weswegen er die Räuberpistolen von Institoris glaubte. Bei der Auswahl
der Päpste wurde leider nicht immer eine große Sorgfalt an den Tag gelegt.
#69 Rudolfus 18:57:28 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
In der zitierten Definition ist von Menschen die Rede, die Pakte mit Teufeln und Dämonen eingehen Diese
Behauptung ist nicht falsch. Falsch ist lediglich, Unschuldige im ganzen Land dieser Pakte zu beschuldigen
und sie unter Folter zu Geständnissen zu zwingen. Jene, die wirklich die Teufelspalte eingehen, wird
man durch Folter nicht finden – sie erklimmen sogar die Papstthröne: Immer wieder wurden auch Päpste
als „im Pakt mit dem Teufel“ angesehen, siehe z.B. die mittelalterlichen Überlieferungen in Die sündigen
Päpste von Eric Lacanau & Paolo Luca, Tosa-Verlag 2003. Insbesonders war auch Papst Innozenz VIII. ein
schwer sündiger Konkubinist!
Summis desiderantes affectibus Mir liegt leider kein Originaltext vor, aber wird dort nicht dort das Hexentum
als Akt der Ketzerei bezeichnet ? Das könnte ja so gemeint sein, dass auch der Papst ein eigentliches
Hexentum gar nicht annahm, sondern nur die Möglichkeit, dass es sich dabei um Dämonen- und Teufelspakte
handeln kann. Dann wäre auch die Wikipedia-Behauptung falsch, dass es sich um eine Abkehr von bisheriger
Kirchenlehre gehandelt hat, denn dass Dämonen psychisch und physisch wirksam werden können ist doch
immer schon geglaubt worden ?!
#67 Rudolfus 18:32:38 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Dieser päpstlichen Definition, wenn sie die päpstliche ist, ist auch kaum zu widersprechen: Menschen,
die vom christlichen Glauben abgefallen sind und Pa[c]kte mit Teufeln und Daemonen eingehen um anderen
Menschen zu schaden.
#66 Benedikt 18:20:44 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ engelhardt Doch, die ist schon offiziell. Nur ist es eben interessant zu sehen, wie sie zustande gekommen
ist. Innozenz VIII. war offenbar von Sprenger leicht zu überzeugen, zumal dieser in betrügerischer Absicht
behauptete, seine Meinung würde von Theologen wie Jakob Sprenger (Dekan der kath. Fakultät in Köln)
vertreten, was aber unrichtig war. Innozenz bestätigte ihm also, was er hören wollte, doch was Institoris
anschließend unternahm war nicht im Sinne des Papstes. Eine Hexenverfolgung mit Scheiterhaufen hat dementsprechend
im Kirchenstaat auch nicht stattgefunden.
#64 Benedikt 17:54:01 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Engelhardt Soll heissen, die Hexenbulle stammt nicht vom Papst? Nee, die hat Institoris selber geschrieben.
Innozenz war nur so naiv, sie zu bestätigen, womit er übrigens gegen eine bis dahin geltende Lehrmeinung
verstieß. Institoris stellte die Bulle nun dem ebenfalls von ihm verfassten Hexenhammer voran und ließ
es damit so aussehen, als sei das Buch selber vom Papst autorisiert. Dabei waren weder die Voranstellung
noch das Buch an sich vom Papst autorisiert. Institoris war ein fanatischer Hexenjäger, dessen Theorien
keineswegs von allen angenommen wurden. Aus seinem ersten „Wirkgebiet“ Innsbruck wurde er zB ausgewiesen.
Da es ihm aber gelang, den Hexenhammer in großer Auflage zu verbreiten, schaffte er es dennoch, seine
unheilvolle Wirkung zu entfalten. In gewissen Sinne ist der Hexenhammer ein frühes Beispiel, welche Suggestionskraft
in Druckwerken transportiert werden kann.
#61 Benedikt 17:30:41 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Engelhardt Tatsache ist, dass Papst Innozenz VIII mit der Hexenbulle die Existenz von Hexen (mit der
entsprechenden Definition) bestaetigte und sie zur Verfolgung freigab. Tatsache ist höchstens, dass der
bekannte Betrüger Heinrich Institoris dieses Dokument widerrechtlich zur Beglaubigung des Hexenhammers
verwendete, weil er diesem Machwerk so einen offiziellen Charakter geben wollte, was ihm leider auch gelang.
#60 engelhardt † 17:21:08 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Wie auch immer Tatsache ist, dass Papst Innozenz VIII mit der Hexenbulle die Existenz von Hexen (mit der
entsprechenden Definition) bestaetigte und sie zur Verfolgung freigab. Folglich widerspricht Du mit Deiner
Aussage Es gibt keine Hexen im nichtmenschlichen Sinn“Hexen“ sind menschlicher Natur und keine Verschwörer
gegen Volk oder Kirche. ganz klar der Hexenbulle und Definition des Papstes. Nachdem die Bulle niemals
fuer ungueltig erklaert wurde, widersprichst Du der kirchlichen Lehrmeinung und bist somit ein Haeretiker.
#58 engelhardt † 17:12:18 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Hexen Vielleicht sind mit „Zauberer“ Abgefallene vom Jahwekult gemeint! Das ist ziemlich unwahrscheinlich,
nachdem Papst Innozenz VIII mit der Hexenbulle die Inquisition zur Verfolgung von Hexen und Zauberern
in Deutschland beauftragt. In eben dieser Bulle beschreibt der Papst, wer damit gemient ist: Menschen,
die vom christlichen LGuaben abgefallen sind und Packte mit Teufeln und Daemonen eingehen um anderen Menschen
zu schaden. Der Papst hat also ganz klar definiert, was Hexen sind und sie zur Verfolgung preisgegeben.
Beantwortet das Deine Frage, was Hexen oder Zauberer sind?
#55 Benedikt 17:04:21 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Peter-Pan (Fortsetzung) Das war übrigens auch nicht das, was ich mit Sonderwissen meinte. In Ihrem
Beitrag unten schrieben Sie, die Kirche habe sich gegen all die Dinge wie Leibeigenschaft, Mißbrauch
etc stellen können. Hier setzen Sie voraus, dass in der Kirchenleitung ein moderneres Wissen als im übrigen
Teil der Gesellschaft existierte. Die Kirchenleitung bestand aber damals wie heute aus Leute, die aus
der Gesellschaft kommen und in soweit auch immer deren Meinungen und Auffassungen wiederspiegeln. So wie
uns heute das Ordo-Denken völlig fremd ist, war es damals nicht in Frage gestellte Grundlage der Gesellschaft –
und wurde ganz selbstverständlich von den Gelehrten vorausgesetzt.
#54 Rudolfus 16:56:12 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@engelhardt: Sind wir Bibelprotestanten wie die „Zeugen Jehovas“? 2 Mose 22 18 \22:17\ Eine Zauberin sollst
du nicht am Leben lassen Immer wieder ernstaunlich, dass viele Christen die Bibel so schlecht kennen.
Die Auslegung der Hl. Schrift obliegt alleine dem Lehramt der Kirche unter dem Petrusnachfolger. Zitate
dürfen nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden. Vielleicht sind mit „Zauberer“ Abgefallene vom Jahwekult
gemeint!
#53 Benedikt 16:53:17 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Peter-Pan Äh, das Mitnichten bezog sich auf die schwere Abgrenzung von Mittelalter und früher Neuzeit
(die eigentlich unbestritten ist). Und reden wir jetzt von Klerikern oder Theologen? Ja schon klar. Deshalb
ja die bitte um Angabe von Namen. Die Geburtsdaten ermöglichen dann eine Einordnung. Einen Menschen zu
töten nur weil er an etwas glaubt ist natürlich ebenso verabscheuungswürdig Ja natürlich, damit sollte
auch nur deutlich gemacht werden, wie man damals zum Hexenglaube stand. Und ohne jetzt nach Beispielen
zu blättern meine ich mich auch an andere Fälle errinnern zu können, die auf Menschen im Bunde mit
finsteren Mächten schließen lassen – und die Bedrohung die sie darstellen. Und weiter? Ich behaupte,
dass die Kirche Bildung und Wissen lange Zeit eifersüchtig für sich gehütet hat – ohne größere Anstrengungen
zu unternehmen, auch den einfachen Mann (gar die einfache Frau) mit mehr Wissen zu belasten, als zum Leben
und Sterben nötig ist. Also zunächst einmal ist die Kirche auch keine reine Bildungsorganisation. Sie
verkündet – wie ihr aufgetragen wurde – den Glauben. Dennoch war die Kirche lange Zeit die einzige Organisation,
die Bildung vermitteln konnte. Und das hat sie auch getan. Dass dies vor allem höheren Schichten zu gute
kam ist, wie ich bereits sagte, in Entwicklungsgesellschaften immer anzutreffen. Desweiteren kann der
Kirche nicht noch zum Vorwurf gemacht werden, dass sich die weltliche Obrigkeit nicht um ein Bildungssystem
kümmerte.
@Rudolfus Sie antworten ja schneller als die Polizei erlaubt. Aber natürlich. Satan (der Geist, der in
der Finsternis herrscht) hat sich in den von Ihnen genannten Völkern besondere in der Geschichte besonders
ausgetobt. So viele unschuldige Opfer und bisweilen noch heute ein Vergessenwollen vor der Rehabilitierung.
Satan kennt unzählige Wege!
#46 Rudolfus 16:12:21 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Lorenz: Nirgendwo herrscht eine größere Höllenherrschaft als in den Atheistenregimen, siehe die KP-Staaten
mit mind. 150 Millionen Ermordeten, UdSSR, China, Kambodscha.
@Peter Pan, „Und wer hat dem Volk gesagt, dass Menschen mit dem Teufel im Bunde stehen können?“ Wenn
ich es richtig weiß, lehrt das die Kirche noch heute. Es ist doch alles eine Frage der vernunftgemäßen
Satanologie. Eher als einzelen Personen sind natürlich Kollektive dem Wirken Satans ausgesetzt. Ehe ich
einem Atheisten abnehme, dass es den Geist, der ein verfolgungsseliges Kollektiv an die Schuld seiner
unschuldigen Opfer glauben lässt, nicht gibt, glaube ich doch lieber, dass dieser Geist Hörner und einen
Pferdefuß hat. Liebe Grüße
#40 Peter-Pan 14:53:43 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt Äh, das Mitnichten bezog sich auf die schwere Abgrenzung von Mittelalter und früher Neuzeit
(die eigentlich unbestritten ist). Und reden wir jetzt von Klerikern oder Theologen? Hexenglaube. Und
nach Lehre der Kirche enthält die Bibel nichts, was einen zum Glauben an Hexen anhält. Einen Menschen
zu töten (wenn der Glaube an Hexen unter Todesstrafe stand) nur weil er an etwas glaubt (wie verrückt
es sein mag) ist natürlich ebenso verabscheuungswürdig. Ich habe eben ein Bibelzitat zum Thema Zauberei
eingebracht. Und ohne jetzt nach Beispielen zu blättern meine ich mich auch an andere Fälle errinnern
zu können, die auf Menschen im Bunde mit finsteren Mächten schließen lassen – und die Bedrohung die
sie darstellen. Sie gehen davon aus, dass die Kirche ein Sonderwissen besaß Zu wissen, wie das mit den
Buchstaben funtioniert oder was tatsächlich in der Bibel geschrieben steht, würde ich nicht unbedingt
als Sonderwissen bezeichnen – aber man sorgte schon dafür, dass es das damals war. Und die Kirchen-Elite
war ziemlich deckungsgleich mit der gesellschaftlichen Elite im Allgemeinen. Ich behaupte, dass die Kirche
Bildung und Wissen lange Zeit eifersüchtig für sich gehütet hat – ohne größere Anstrengungen zu unternehmen,
auch den einfachen Mann (gar die einfache Frau) mit mehr Wissen zu belasten, als zum Leben und Sterben
nötig ist. Und tatsächlich verfügte die Kirche auch über ein paar besondere Wissenschätze. Manche
davon waren ausgerechnet von den Moslems übernommen worden.
#38 Rudolfus 14:44:59 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Kein Wunder, daß das, was jene NSDAP-Wahlkreise nach 1945 produzieren, ebenso totalitär ist wie 1932
Die Reichstagswahl, die Hitler die relative Mehrheit brachte (einige Prozent unter 40%), war 1932 – die
Reichspräsidentenwahl 1932 hatte Hitler gegen den amtierenden Präsidenten Hindenburg verloren gehabt
und der wiedergewählte Präsident Hindenburg mußte eingestehen, daß sein Wahlsieg „leider nur mit Hilfe
der Katholen“ möglich war. Kein Wunder, daß das, was jene NSDAP-Wahlkreise nach 1945 produzieren, ebenso
totalitär ist wie 1932, nämlich die international-sozialistischen Roten, Dunkelroten und Grünen, deren
Ideal die DDR ist.
@Geier katholische patriotische Volksfront. Find ich klasse. Freu mich schon, wenn du dann Fernsehwerbespots
senden darfst. Ich finde die Pappnasen dieser albernen Splittergruppen immer zum totlachen, da können
die Mainzelmännchen nicht mithalten! Wählt Geyer, KPV, Liste 628, direkt zwischen der Partei linkshändiger
Golfspieler und der Wählergruppe „rettet die südsauerländischen Heckengimpel“
Unterschriftsreif aber nicht unterschrieben war der Vertrag zwischen der Reichsregierung und dem Hl. Stuhl,
weil die Reichsregierung aus innenpolitischen Gründen davon Abstand genommen hat. Erst die Regierung
Hilter sah sich durch außenpolitische Gründe genötigt, dieses Konkordat abzuschließen, das der Kirche
weitgehende Rechte einräumte, die man der Kirche tatsächlich zu gewähren aber wohl gar nicht wirklich
beabsichtigte.
#34 engelhardt † 14:08:51 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Propaganda! Das ist pure Kommunistische Propaganda!!! Nein, nein, Du machst es falsch. So ist es richtig:
Das ist pure BolschewikenhomoideologischjueidscheV2SektenKinderschlaechterReptilienmenschenFreimaurerpropaganda.
Wer, wie Du, was anderes behauptet ist kein wahrer Katholik.
#33 Benedikt 14:05:53 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Franz von Sales Das Reichskonkordat, das eines der ältesten und immer noch gültigen Gesetzestexte
Deutschlands ist, wurde ja erst unter Adolf Hitler möglich. Zwei Fragen: Seit wann ist ein Konkordat
ein Gesetz und wie alt muss ein Gesetz sein, um als eines der ältesten immer noch gültigen zu sein?
Ohne Nachzuschlagen fallen mir da StGB, BGB, HGB sowie Teile der Weimarer Reichsverfassung ein. Das StGB
ist von 1871 und somit 60 Jahre älter als das Reichskonkordat. Verträge mit der Kirche sind bisweilen
älter als 200 Jahre und gehen auf Regelungen nach dem Reichsdeputationshauptschluss zurück. So „alt“
kann das Reichskonkordat somit nicht sein, dessen Gültigkeit sich aus der völkerrechtlichen Kontinuität
des deutschen Staates nach 1945 ergibt. GOTT MIT UNS!! …war übrigens die Parole der Wehrmacht (preussische
Tradition), nicht der brauen Bataillone.
@Franz von Sales Das Reichskonkordat, das eines der ältesten und immer noch gültigen Gesetzestexte Deutschlands
ist, wurde ja erst unter Adolf Hitler möglich Das ist pure Kommunistische Propaganda!!! Die Verträge
waren bereits vor der Machtergreifung Unterschriftsreif. Außerdem gab es davor schon verschiedene Konkordate
auf Länderebene: Bayerisches Konkordat vom 29. März 1924 Preußenkonkordat vom 14. Juni 1929 Badisches
Konkordat vom 12. Oktober 1932
#31 Benedikt 13:56:16 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Peter-Pan Mitnichten. Na schön, dann nennen Sie einfach mal die Theologen, die das vertreten haben.
„Hexenglaube“ oder „Hexenjagd“? Hexenglaube. Und nach Lehre der Kirche enthält die Bibel nichts, was
einen zum Glauben an Hexen anhält. Aber die Kirche hätte etwas dagegen tun können!!! Sie hatte Macht,
gewaltige Macht, Nationen übergreifend. Sie hätte sich gegen Leibeigenschaft und Mißbrauch aller Art
stellen können, sie hätte ihre Resourcen darauf verwenden können, Wissen zu vermitteln und nicht nur
die eigene Glaubenslehre und die Lehre vom Gehorsam gegenüber Kirche und Obrigkeit. Sie gehen davon aus,
dass die Kirche ein Sonderwissen besaß, ein Wissen, dass der sich Rest der Welt erst später angeeignet
hat. Die Kirche aber bestand aus den damaligen Menschen die denselben soziokulturellen Entwicklungsstand
hatten wie alle anderen. Woher hätten sie auch einen anderen nehmen können? @ ordo62 Die Gegend zwischen
Elbe, Oder und Neiße, zwischen Ostsee und Fichtelgebirge. Auch bekannt als die fünf neuen Bundesländer
Da die allesamt im Osten liegen wird das ganze der Einfachheit halber auch als Ostdeutschland bezeichnet.
Mitteldeutschland dagegen ist ein obsolet gewordener Begriff aus der Besatzungszeit.
#30 engelhardt † 13:53:58 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Ostdeutschland Die Gegend zwischen Elbe, Oder und Neiße, zwischen Ostsee und Fichtelgebirge. Auch bekannt
als die fünf neuen Bundesländer Diese Gegend ist spaetestens seit 1990 mit dem Deutsch-Polnischen Grenzvertrag
Ostdeutschalnd. Deutschland hat ein- fuer allemal und unwiederruflich dem jetzigen Grenzverlauf zugestimmt.
katholisch bis auf die Knochen, aber doch kein Nazi Ach ja… die guten Katholiken. Es ist gut zu wissen
das bei der „ganz geringen Wahlbeteiligung“ an Katholiken, es ein Katholik war der zum Führer erhoben
wurde. Auch scheint es interessant zu sein das Hitler in Braunau am Inn geboren wurde (Österreicher,
keine 20km von Bayern entfernt) bitte nicht verwechesln mit Marktl am Inn, Geburtsort von Papst Benedik
XVI. Schwarze Schafe gibt es überall: Der Münchner Kardinal Michael Faulhaber schrieb damals an Hitler:
„Uns kommt es aufrichtig aus der Seele: Gott erhalte unserem Volk unseren Reichskanzler.“ Der Osnabrücker
Bischof Wilhelm Berning 1936 beim Besuch von Konzentrationslagern die aus religiösen Gründen eingekerkerten
Gefangenen verlangte zum Gehorsam gegen den Staat und verabschiedete sich mit einem dreifachen „Sieg Heil“.
Dennoch sollten wir Katholiken, Adolf Hitler aus ganzem Herzen dankbar sein, so wie es Kardinal Faulhaber
zu Recht gesehen hat. Das Reichskonkordat, das eines der ältesten und immer noch gültigen Gesetzestexte
Deutschlands ist, wurde ja erst unter Adolf Hitler möglich. Das Konkordat vom 20. Juli 1933 ist eines
der wenigen Dinge die uns an das Nazi-Regime noch hoffentlich viele Jahrhunderte bindet. So kann heute
jeder reine und deutsche Katholik frohen Herzens auf seine Geschichte zurückschauen und die selben Worte
sprechen, die in wehenden Fahnen vor den braunen Battalionen geführt wurde. GOTT MIT UNS!! (Satire)
@ordo62 Aber diese dummen Argumentationen – wie die Ihre – habe ich schon in den „DDR“ – Kinderbewaranstalten
zur Genüge hören müssen. OK, das erklärt natürlich einiges. Hättest du eine ordentliche Schulbildung,
würdest du hier nicht so offenkundigen Unsinn vertreten. Ich schlage daher vor, du liest hier einfach
mal nur mit, du kannst sicher noch viel lernen.
#27 Peter-Pan 13:34:55 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt Sie offenbaren hier sehr deutlich Ihre Lücken in dieser Materie. Der Hexenwahn fand nicht im
Mittelalter, sondern der frühen Neuzeit statt. Mitnichten. Man könnte soweit gehen, dass Ende der frühen
Neuzeit genau mit dem Ende des ersten Weltkriegs zusammen zu legen (wie es auch vielfach getan wird),
aber den Anfang der frühen Neuzeit bzw. das Ende des Mittelalters kann man schwerlich definieren. Teile
Europas waren selbst zu Zeiten Galileos noch nicht in der frühe Neuzeit angekommen, anderorts mochte
man schon zweihundert Jahre vor Columbus erstaunlich weit gewesen sein. Unter Karl d. Gr. stand auf Hexenglaube
sogar die Todesstrafe. „Hexenglaube“ oder „Hexenjagd“? Wenn selbst der Glaube an Hexen verboten gewesen
wäre, wäre dadurch ja schon fast die Bibel illegal gewesen. Das ist ja nun nichts ungewöhnliches und
noch heute in Entwicklungsgesellschaften zu beobachten. Aber die Kirche hätte etwas dagegen tun können!!!
Sie hatte Macht, gewaltige Macht, Nationen übergreifend. Sie hätte sich gegen Leibeigenschaft und Mißbrauch
aller Art stellen können, sie hätte ihre Resourcen darauf verwenden können, Wissen zu vermitteln und
nicht nur die eigene Glaubenslehre und die Lehre vom Gehorsam gegenüber Kirche und Obrigkeit. @Florian
Geyer: Gesunder Menschenverstand. Ich weiß es aus demselben Grund, wie ich auch weiß, dass es mein Nick-Name-Vorbild
nicht wirklich gibt: Hexen (zumindest die magischen Vorstellungen davon) sind Märchenfiguren! Willkommen
im 21. Jahrhundert, Herr Geyer.
@Benedikt nach Mitteldeutschland Die Gegend zwischen Elbe, Oder und Neiße, zwischen Ostsee und Fichtelgebirge.
Auch bekannt als die fünf neuen Bundesländer
#24 Peter-Pan 13:20:23 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Florian Geyer wie ja auch noch heute wenn Satanisten in schwarzen Messen kleine Kinder vergewaltigen,
zerstückeln und aufessen Möchte mich engelhardt hier anschließen. Dafür hätte ich gerne ein paar
gut dokumentierte Beispiele. Und es gab keine echten Fälle von Hexerei, verdammt. Vielleicht sind ja
tatsächlich einige der Hexenverfolgung zum Opfer gefallen, die in irgendeiner Form schuldig waren, aber
keiner davon hatte magische Kräfte oder war mit dem Teufel im Bunde. Und die Kirche hätte mitunter besser
getan, vor der eigenen Tür zu kehren. @ordo62 Sie käpften gegen die Räuber unser Heimat und die Vergewaltiger
unserer Großmütter. Wie Benedikt schon sagte: Schonmal von Ursache und Wirkung gehört. Deutschland
hat diesen Krieg begonnen, nicht aus Selbstverteidigung (aus der man eigentlich keinen Krieg beginnen
kann, aber Bush würde mir widersprechen) oder anderen „edlen“ Motiven, sondern auf Befehl eines wahnsinnigen
Diktators mit unerreichten Großmacht- und irrsinnigen Rassenvorstellungen. Und ja, nachdem Deutschland
halb Europa überrannt, die Städte Großbritanniens bombadiert, Millionen Menschen vergast und unsägliches
Leid über Abermillionen gebracht hat, kam das bitterböse Erwachen. Und nein, das macht keine Vergewaltigung
richtig und keine Bombadierungen deutscher Städte und keine Vertreibungen von Zivilisten, die vielfach
eh nichts mit Politik zu tun hatten. Aber es bleibt dabei, dass Deutschland den Wahnsinn gestartet hat,
all das Leid und all das Elend. Kein Grund für Stolz
#23 Benedikt 13:20:19 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ ordo62 Die Landnahme bzw. polnische Westerweiterung wurde in Warschau bereits geplant als der „Gefreite“
seine verbale Diaröe nur einem verhältnismäßig kleinem Kreis im Münchner Bürgerbräukeller zum Besten
gab. Naja, dann erläutern Sie doch mal den Status dieser Pläne und was von der polnischen Führung zu
deren Umsetzung unternommen wurde. Fahren ie doch mal nach Mitteldeutschland Wohin?
@Benedikt Sie verwechseln wohl ein wenig Ursache und Wirkung. Ohne die Eröffnung des Krieges hätte es
weder Landnahme noch die Vergewaltigungen gegeben. Die Landnahme bzw. polnische Westerweiterung wurde
in Warschau bereits geplant als der „Gefreite“ seine verbale Diaröe nur einem verhältnismäßig kleinem
Kreis im Münchner Bürgerbräukeller zum Besten gab. Fahren ie doch mal nach Mitteldeutschland oder noch
weiter östlich in die ehem. SU – Republiken oder andere von den Bolschewisten besetzen Gebiete. Dann
werden Sie ganz schnell merken wie diese Idiologie auch heute noch Schaden anrichtet. Es war normal –
in seinem Betrieb – zu stehlen. ist ja eh Volkseigentum. Und die massenhafte Abschlachtung ungeboren Lebens
war gang und gebe und zu dem wesentlich billiger, als die Arbeitern und Bauern ausreichend mit Wohnraum
zu versorgen.
#21 Benedikt 13:15:32 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Weißer Ritter Das ist aber sehr gewagt! Die Landnahme gab es nämlich bereits 1918, als die Volksabstimmungen
in den deutschen Gebieten – hauptsächlich durch die Franzosen – in ihr Gegenteil verkehrt wurden. Ach
so, also hat Hitler nur verlorenes Territorium zurück erobern wollen? Hatte er keine Landkarte von 1914
oder warum hat er sich so dermaßen in der Größe vertan? Ohne diesen „Diebstahl“ – denn das Selbstbestimmungsrecht
der Völker, hier der Deutschen, wurde mißachtet – wäre uns einiges erspart geblieben. Das Selbstbestimmungsrecht
der Völker war damals noch keine bindende Norm des Völkerrechts. @ Peter-Pan Kein Kleriker des Mittelalters
(oder vielleicht fast keiner) der nicht behauptet hat, dass Hexen und Dämonen existieren, und dass ihre
Wirken dem Menschen schade. Sie offenbaren hier sehr deutlich Ihre Lücken in dieser Materie. Der Hexenwahn
fand nicht im Mittelalter, sondern der frühen Neuzeit statt. Auch gab es im Mittelater ebensoviele Kleriker,
die klar gegen die Annahme der Existenz von Hexen waren. Unter Karl d. Gr. stand auf Hexenglaube sogar
die Todesstrafe. Und ja, lange Zeit war Bildung „fast“ schon ein kirchliches Privileg – aber eben kaum
zugänglich für den einfachen Bauernsohn Das ist ja nun nichts ungewöhnliches und noch heute in Entwicklungsgesellschaften
zu beobachten. Was auch unbedeutenden Klerikern eine ungeheure – mitunter mißbrauchte – Macht über ihre
Herde verschaffte. Belege?
@Signum 10.11 Uhr Natürlich dürfte sich eine gewisse Unterstützung für Hitler, gerade für den frühen
Hitlern aus Kreisen katholischer Demokratieskeptiker rekrutiert haben. Demokratieskepsis ist etwas eminent
katholisches. Die Frage ist dann aber, wie lange die Unterstützung der Monarchiebefürworter angehalten
hat. Schließlich musste ja dem denkenden Katholiken (ob da die „Wurzelsepps“ dazugehören, weiß ich
nicht) irgendwann klar werden, dass Hitlers System auf eine quasidemokratische Zustimmungsdiktatur hinausläuft.
Hitler sah sich doch nie von der Gnade Gottes zum ersten Diener seines Volkes berufen, sondern sah sich
als Führer einer „Bewegung“, die eine „völkische“ war.
#18 Weißer Ritter 13:01:42 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt Ohne die Eröffnung des Krieges hätte es weder Landnahme (…) gegeben. Das ist aber sehr gewagt!
Die Landnahme gab es nämlich bereits 1918, als die Volksabstimmungen in den deutschen Gebieten – hauptsächlich
durch die Franzosen – in ihr Gegenteil verkehrt wurden. Ohne diesen „Diebstahl“ – denn das Selbstbestimmungsrecht
der Völker, hier der Deutschen, wurde mißachtet – wäre uns einiges erspart geblieben. Benedikt XV.
hat damals in weiser Voraussicht schärfstens gegen den Vertrag von Versailles protestiert. Man hätte
besser auf ihn gehört.
#17 engelhardt † 13:00:32 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Wahnideen wie ja auch noch heute wenn Satanisten in schwarzen Messen kleine Kinder vergewaltigen, zerstückeln
und aufessen Nenne mir ein belegtes Beispiel fuer sowas (in Europa).
#16 Peter-Pan 12:57:22 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt Oh, ich sage nicht, dass die Kleriker dem Hexenwahn selbst übermäßig erlegen waren – einige
sicherlich, aber viele werden es besser gewusst haben, keine Frage. Aber vermittelt haben sie die Angst
vor Hexen und Dämonen eben doch. Kein Kleriker des Mittelalters (oder vielleicht fast keiner) der nicht
behauptet hat, dass Hexen und Dämonen existieren, und dass ihre Wirken dem Menschen schade. Und steht
nicht schon in der Bibel selbst: „Die Zauberer sollst du nicht leben lassen“ (oder waren es doch die Zauberrinnen?)
Wie soll das ungebildete, dumme Volk da schon anders reagiert haben, als selbst überall Hexen und Dämonen
zu sehen? Und ja, lange Zeit war Bildung „fast“ schon ein kirchliches Privileg – aber eben kaum zugänglich
für den einfachen Bauernsohn oder das Kind des Hufschmieds, für Leibeigene schon gar nicht und für
Mädchen sowieso nicht. Und nachweißlich hatte die Kirche wenig Verlangen, nach einem Volk, dass sich
seines Verstandes bedient und lästige Fragen stellt. Einfache Leute die selbst in der Bibel lesen – wo
sie sie doch gar nicht verstehen könnten? Jahrhunderte lang ein Greuel, dass teils unter Strafandrohung
verhindert wurde. Es dürfte auch zweifelhaft sein, dass päpstliche Verlautbarungen in jeder Dorfkirche
verbreitet wurden Ebenso zweifelhaft dürfte es sein, dass priesterliche Verlautbarungen in einer Dorfkirche
je den Weg zum Papst fanden. Was auch unbedeutenden Klerikern eine ungeheure – mitunter mißbrauchte –
Macht über ihre Herde verschaffte.
#15 Benedikt 12:54:36 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ ordo62 Wenn ich von unseren heldenhaften Soldaten spreche, die gegen den Bolschewismus kämpften, dann
meine ich, sie kämpften gegen diejenigen, deren Terrorregime damit begann Kirchen in die Luft zu sprengen
und Priester zu ermorden!!! Die Ermordung von Priestern als Teil der polnischen Intelligenz wurde von
den Nazis planvoll betrieben. Das haben Ihre „heldenhaften Soldaten“ ermöglicht. Sie käpften gegen die
Räuber unser Heimat und die Vergewaltiger unserer Großmütter. Sie verwechseln wohl ein wenig Ursache
und Wirkung. Ohne die Eröffnung des Krieges hätte es weder Landnahme noch die Vergewaltigungen gegeben.
@SignumSalutis Es haben nicht die falschen Leute den Krieg verloren!!! und der rassistische Rassenwahn
mit all seinen Auswüchsen ist selbstverständlich ein zu verurteilendes Verbrechen, an dem es nichts
zu beschönigen gibt. Aber diese dummen Argumentationen – wie die Ihre – habe ich schon in den „DDR“ –
Kinderbewaranstalten zur Genüge hören müssen. Bei den gab es auch nur die guten Kommunisten und die
bösen Faschisten. Und wer kein Kommunist sein wollte war eben ein Faschischt. Wenn ich von unseren heldenhaften
Soldaten spreche, die gegen den Bolschewismus kämpften, dann meine ich, sie kämpften gegen diejenigen,
deren Terrorregime damit begann Kirchen in die Luft zu sprengen und Priester zu ermorden!!! Sie käpften
gegen die Räuber unser Heimat und die Vergewaltiger unserer Großmütter. Mögen sie daher in Frieden
Ruhen, egal in welcher Uniform!!!
#13 Florian Geyer 12:44:44 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Hexenverfolgung „Hier wurde einmal argumentiert, dass die Hexenvervolgung beispielsweise ihren Antrieb
vor allem beim einfachen Volk fand.“ Man muß unterscheiden zwischen Fehlurteilen die durch Volksmobdenunziationen
zustandekamen und bedauerlich sind, oder ob ein echter Fall von Hexerei vorlag.Der Satanskult und die
Hexerei übte eine verderbliche Wirkung aus, wie ja auch noch heute wenn Satanisten in schwarzen Messen
kleine Kinder vergewaltigen, zerstückeln und aufessen. Dass die Kirche gegen solche Umtriebe Todesurteile
ausgesprochen hat finde ich richtig !
#12 Benedikt 12:38:04 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Peter-Pan Und kommen Sie mir nicht mit der Schuld des Bürgertums. Die traurige Wahrheit ist: Die Kirche
hat viele Jahrhunderte alles in ihrer Macht getan, um das Volk so dumm und unwissend wie möglich zu halten.
Hier wurde einmal argumentiert, dass die Hexenvervolgung beispielsweise ihren Antrieb vor allem beim einfachen
Volk fand. Was ich drollig finde, da sich damit diejenigen der Verantwortung entziehen, die dem Volk überhaupt
erst eingeredet haben, dass es diese bösen Hexen und Dämonen gibt, die unentwegt schlimme Dinge tun.
Diese Behauptungen entbehren doch jeder Grundlage. Lange Zeit war es überhaupt nur „bei Kirchens“ möglich,
Bildung zu erlangen – die weltliche Obrigkeit war hierzu nicht in der Lage. Das es Hexengläubige unter
Klerikern gegeben hat bestreite ich nicht, aber dass der Hexenglaube den Menschen von „der Kirche“ planvoll
eingeredet wurde ist absurd und verkennt völlig die Umstände, die zu diesen Zeiten geherrscht haben.
Damals gab es kein Radio, mit dem man ständig irgendwelche Botschaften hätte verkünden können. Es
dürfte auch zweifelhaft sein, dass päpstliche Verlautbarungen in jeder Dorfkirche verbreitet wurden –
das gibt es bis heute nicht. Der Hexenwahn entstand, als das Sozialgefüge des Kontinents durch Seuchen
und Kriege völlig zusammengebrochen war.
#11 Peter-Pan 12:32:04 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Und wieder einmal… … ist man sich auf kreuz.net nicht zu schade, auf’s tiefstmögliche Niveau herabzusteigen,
um etwas zu widerlegen, das sowieso nur in der Vorstellungskraft weniger von allen anderen angeblich behauptet
wird. Ich habe in noch keinem Geschichtsbuch gelesen, dass Hitler in erster Linie oder gar ausschließlich
von Katholiken an die Macht gebracht wurde (unbestreitbar war er einer). Ich kann mich auch nicht errinnern,
dass derartiges im Geschichtsunterricht vermittelt wurde. Also wo werden die Katholiken als treibende
Kraft für Hitlers Machtaufstieg denunziert. Liegt es vielleicht daran, dass einige Kirchenvertreter (hochrangige
mitunter) die historische Verantwortung der Kirche für den jahrhundertelangen Antisemitismus eingestehen?
Die ist ja wohl kaum von der Hand zu weisen. Und kommen Sie mir nicht mit der Schuld des Bürgertums.
Die traurige Wahrheit ist: Die Kirche hat viele Jahrhunderte alles in ihrer Macht getan, um das Volk so
dumm und unwissend wie möglich zu halten. Hier wurde einmal argumentiert, dass die Hexenvervolgung beispielsweise
ihren Antrieb vor allem beim einfachen Volk fand. Was ich drollig finde, da sich damit diejenigen der
Verantwortung entziehen, die dem Volk überhaupt erst eingeredet haben, dass es diese bösen Hexen und
Dämonen gibt, die unentwegt schlimme Dinge tun. Ähnlich ist es mit den Juden. Wie lange hat die Kirche
(und oft auch der Staat), die „Mörder Christi“ wie Dreck behandelt – um heute denen die Schuld zu geben,
die ihnen geglaubt haben.
#10 SignumSalutis 11:14:23 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ ordo62 für Sie haben wohl die falschen Leute den Krieg verloren, wie? Besser noch ein paar Jahrzehnte
rassistsicher Wahn mit Menschenzucht und Gaskammer-Selektion in Europa, nur damit es nicht „bolschewistisch“
wird, denken sie das? Schön, dass wir in Fatima ein paar schöne Sonderoffenbarungen haben: ein katholisches
Orakel von Delphi? Da muss ich das Lehramt wohl falsch verstanden haben, wie? Suchen sie auch in der Geheimen
Offenbarhung das Datum des Weltuntergangs wie die „Zeugen“?? Ich denke: die Größe von Kardinal von Galen
liegt auch darin, dass er die national und an Gehorsam gegenüber der Staatsautorität sicher von Kindesbeinen
an geprägte Grundhaltung überwunden hat und sein Gewissen sprechen ließ. (Ähnlich war es ja bei Stauffenberg
auch …). SignSal
#9 Florian Geyer 11:00:59 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Wer-- sind die Verantwortlichen für den rasanten Aufstieg des nationalsozialistischen Verbrechersystems?
Dieselben, die sich heute am meisten darüber empören. Es sind jene die unter dem Deckmantel „Toleranz“
usw alles propagieren was dem Menschenen schadet. Es sind jene die den Menschen „von Gott befreien“ wollen
wohlwissend (oder nicht) dass Freiheit von Gott dasselbe ist wie Knechtschaft. Es sind jene die um klitzekleiner
persönlicher Vorteile willen den aktuellen Leitwölfen nachrennen – früher bei SS, heute bei den Logen
!
@ja, ja die Empörten Wer sind die Verantwortlichen für den rasanten Aufstieg des nationalsozialistischen
Verbrechersystems? Dieselben, die sich heute am meisten darüber empören. Von Leo G. Schüchter. Es sind
diejenigen, die sich heute am menschenfreundlichsten gebärden, für die Bäuche der Frauen das freie
Selbstbestimmungsrecht erkämpft und jedes verfügbare Loch als Freiraum sexueller Aktivitäten erkannt
haben und lobpreisen.
#7 engelhardt † 10:46:05 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Waehler Wer sind die Verantwortlichen für den rasanten Aufstieg des nationalsozialistischen Verbrechersystems?
Dieselben, die sich heute am meisten darüber empören. Echt? So alt sind die? 2007-1933+18(Mindestalter):
92 Jahre muessen diese Kritiker minimal alt sein. Und den 2 Leuten widmet Kreuz.net einen ganze Artikel?
@ordo Hör mir doch auf mit dem Ammenmärchen von der bolschewistischen Gefahr. Es sollte sich ja inzwischen
sogar bis zu dir herumgesprochen haben, dass Hitler sich mit Stalin verbündet hatte, um das absolut nicht
bolschewistische Polen gemeinsam zu überfallen.
#5 Dr. Natterbach 10:30:50 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Seid Ihr blöd, Ihr von der Redaktion! Klar stimmt das, logisch! Aber wir haben das Jahr 2007, oder? Wozu
eigentlich gibt es unter Katholiken diesen Zwang sich zu rechtfertigen, für etwas, das über 60 Jahre
zurückliegt. Ehrlich gesagt, ich hätte es als Katholik nicht nötig, mir ständig dieses Thema aufzwingen
zu lassen.
@stimme der vernunft „Deutsche Männer sind nun auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen und unter
Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen“ Bischof
Galen zum Kriegsbeginn 1939 Das ist auch durchaus zutreffend. Auch wenn uns heute die Blockwarte der PC
die Geschichtsschreibung der Besatzer aufzwingen. Denn unesre Soldaten kämpften gegen die bolschewistische
Gefahr, die nicht nur die Päpste Leo XIII und Pius XI ausdrücklich in ihren Enzykliken verurteilten
und sogar die Gottesmutter in Fatima ausdrücklich vor ihr warnte. Und unter „schirmen“ meinte von Galen
bestimmt keinen Angriffskrieg, sondern nur das eigene Land zu schützen.
Nun ja „Als Vaterlandsliebende stehen wir hinter dem Führer, den Gottes Vorsehung auf diesen Posten berufen
hat“ Bischof Galen im Januar 1934 „Deutsche Männer sind nun auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen
und unter Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen“
Bischof Galen zum Kriegsbeginn 1939 Und Galen war bekanntlich noch einer von denen, die wenigstens gelegentlich
bei wenigen Einzelthemen sich trauten, das Maul auf zu machen.
#2 SignumSalutis 10:11:04 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Schwarz-Weiß oder Grau? 1. ein alter Hut. Vernünftiger und abgestufter habe ich ähnliches im Geschichtsunterricht
gelernt. 2. die +.net – Berichte kennen wieder nur schwarz und weiß – Grautöne gibts nicht. Man muss
z. B. mal fragen: wie sahen die Typen aus, die mit Hitler 1923 schon die Weimarer Republik umkippen wolltenk?
Alles Wurzelsepps mit Trachtenhüten aus dem bayrischen Oberland: deutsches, protestantischesw Bürgertum???
Welchen Taufschein hatten die? Im deutschen Katholizismus gab es damals viele Versatzstücke eines gewissen
faschistoiden Denkens, der Traum von einem „neuen Reich“ – wenn man darunter auch nicht das Hitlers verstand.
Oder Leute, die 1933 plötzlich schrien: „Wir sind dabei!“. Was war denn mit der Selbstauflösung der
Zentrumspartei? Gut: im Wesentlichen stimmt es, dass das national-protestantische Milieu (wobei die Vokabel
„national“ hier sicher fragwürdig scheint) im entscheidenden Moment dem NS zum Durchbruch verhalf. Aber
die deutschen Katholiken können sich nicht hinstellen und sagen: „Wir sind unschuldig.“ Wir Katholiken
können von einem heiligmäßigen evangelischen Christen des Widerstandes wie Dietrich Bonhoeffer viel
lernen: das Zeugnis für Wahrheit und Liebe im rechten Moment verbindet im Geiste Christi.
man braucht nicht viel Phantasie um sich vorstellen zu können, auf welcher Seite sich, in diesem Systhem,
Roth, Beckund Co gefunden hätte. Und ein Lehmann würde ganz bestimmt nicht dem Löwen von Münster nacheifern
…