Nationalsozialismus
Der niedrigste Wähleranteil lag bei den Katholiken
Wer sind die Verantwortlichen für den rasanten Aufstieg des nationalsozialistischen Verbrechersystems? Dieselben, die sich heute am meisten darüber empören. Von Leo G. Schüchter.
Links: Die schwarzen Stellen zeigen die Stimmen für die National-Sozialisten im Jahr 1933.
Rechts: Die schwarzen Stellen zeigen den Anteil der Katholiken 1932.
Links: Die schwarzen Stellen zeigen die Stimmen für die National-Sozialisten im Jahr 1933.
Rechts: Die schwarzen Stellen zeigen den Anteil der Katholiken 1932.
(kreuz.net) Vierzig Jahre kirchenfeindliche Propaganda haben in den Köpfen der Menschen den Irrglauben verfestigt, daß die Kirche durch Tun oder Unterlassen maßgeblich an den Verbrechen der Nationalsozialisten beteiligt gewesen wäre.

Diese Lügenmärchen sind vor allem von linksliberalen Kräften erfunden worden.

Heute werden sie von allen bürgerlichen Kreisen nachgebetet – sogar von bischöflichen Ordinariaten.

Doch in Wahrheit war das liberale Bürgertum die tragende Kraft im Aufbau des NS-Staates sowie bei den nationalsozialistischen Kriegen und Völkermorden.

Aber die herrschende bürgerliche Klasse will von ihrem Beitrag zur Entstehung, Förderung und Durchsetzung von Nationalsozialismus und Antisemitismus nichts wissen.

Aufgeklärte Judenhasser

Die Grundgedanken des bürgerlichen Antisemitismus wurden von dem aufgeklärten Kirchenhasser Voltaire († 1778) zusammengetragen.

Der Kirchenhasser degradierte die Juden zu einer Rasse mit ausschließlich negativen Eigenschaften.

Der deutsche Aufklärungsphilosoph Immanuel Kant († 1804) begründete die systemische Rassenlehre. Er untergliederte die Völker nach Rassemerkmalen – und ordnete die Juden direkt nach den Negern ein.

Der Weltgeistphilosoph Georg Friedrich Wilhelm Hegel († 1831) sprach mit großer Verachtung über die Krämerseelen der Juden, deren „Verstand in einer Nußschale Platz“ hätte.

Sogar die liberal-jüdischen Kritiker Karl Marx († 1883) und Heinrich Heine († 1856) schürten mit ihren ätzenden Ergüssen über ihre Abstammungsgenossen die Stimmung gegen Juden.

Im Deutschen Kaiserreich bildete der wuchernde antikirchliche Nationalismus in großen Teilen des Bürgertums den Nährboden für die Saat der Judenverachtung.

Die Ernte dieses bürgerlichen Antisemitismus haben die Nationalsozialisten eingefahren.

Infolgedessen kamen die Wähler der nationalsozialistischen Partei hauptsächlich aus den bürgerlichen Schichten.

Wer wählte Hitler?

Der nationalsozialistische Wähleranteil betrug zum Beispiel bei Selbständigen und Bauern, Unternehmern und Angestellten, Studenten und Beamten bis zum Doppelten ihres Bevölkerungsanteils.

Die sechs Millionen Arbeitslosen dagegen, denen bürgerliche Historiker gern die Schuld an Hitlers Aufstieg zuschreiben, wählten unterproportional die braunen Sozialisten.

Der niedrigste Wähleranteil für die Hitlerpartei lag bei den Katholiken.

Ergebenheitsergüsse der Hochschullehrer

Nachdem Adolf Hitlers Macht gefestigt schien, schlugen sich weitere bürgerliche Gruppen auf die Seite des braunen Heilsbetrügers.

Eines von vielen Beispielen ist die schwülstige Ergebenheitsadresse „an den Führer Adolf Hitler“, die Ende 1933 von 1000 der damals 4000 deutschen Hochschullehrer unterschrieben war.

Der deutsche Historiker Götz Aly (60) beschreibt in seinem Buch „Hitlers Volksstaat“ die breite Beteiligung bürgerlicher Schichten am NS-Staatsaufbau:

„Im Jahr 1933 ergriffen Studenten und frisch gebackene Hochschulabsolventen die Macht. Zu ihnen gehörten die rebellischen Kinder der alten Eliten und die selbstbewußt geworden jungen Männer, die vom sozialdemokratisch geförderten Aufstieg der Republik profitiert hatten.“

Die Mithilfe der Bürgerlichen beim Aufstieg Hitlers

Die sogenannten „Nürnberger Gesetze“ – im Herbst 1935 auf dem Reichsparteitag im Hoppla-hopp-Verfahren proklamiert – konnten in ihrer Ursprungsform gar nicht praktisch umgesetzt werden:

„Erst nachdem hervorragende Verwaltungsjuristen in den folgenden Wochen die Ideen vom Blutschutz und vom ‘Ausmendeln’ angeblicher Rassenmerkmale in bürokratisch praktikable Normen verwandelt hatten, erschien die Erste Verordnung zum Reichsbürgergesetz mit den Festlegung, wer Volljude, Halbjude oder Geltungsjude sei.“

Ähnliche Feinarbeiten bürgerlicher Verwaltungsjuristen und Finanzbeamten findet Aly bei der „Judenbuße“ von 1938, der Effektivierung der Ghettoverwaltungen sowie bei der finanzwirtschaftlichen Ausbeutung der besetzten Gebiete.

Ohne die aktive Mitarbeit tüchtiger Beamten und Ingenieure, Betriebsführer und Bankfachleute, Mediziner und Juristen, Zeitungsschreiber und Offiziere hätte der rasante Aufstieg von NS-Staat und Wirtschaft nicht bewerkstelligt werden können.

Der NS-Unterdrückungsstaat funktionierte nach innen und außen nur mit einem Heer von kleinbürgerlichen Helfern, opportunistischen Wendehälsen und eilfertigen Denunzianten.

Das Bürgertum war die tragende Kraft in Staatsaufbau, Kriegsführung und Judenvernichtung der Nationalsozialisten.
      
100 Lesermeinungen
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#100   Marcelus   20:46:09 | Samstag, 7. Juni 2008
Die Reichstagswahl, nach der NSDAP-Führer Adolf Hitler im Jänner 1933 zum Reichskanzler ernannt
wurde, war aber 1932, und nicht 1933.
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#99   FiliusEcclesiae   21:07:02 | Sonntag, 10. Februar 2008
Die NSDAP erreichte auch bei den nicht mehr freien Reichstagswahlen 1933 nur 43,9% der Wählerstimmen
„HarroMeyer“:
ihm bis 1933 durchzuregieren. Erst da erreichte er wegen seiner unbestreitbaren Erfolge die abs. Mehrheit u. im Reichstag die Macht
1933 erreichte die NSDAP 43,9% der abgegebenen Wählerstimmen: und nicht nur wegen des Bonus eines „erfolgsversprechenden Kanzlers“, sondern auch wegen Einschüchterungen der Wähler durch die NSDAP, die ja seit Jänner 1933 auch Teil der Staatsmacht war.
Die Wahlen 1933 werden deshalb auch nicht mehr als freie Wahlen angesehen,
und dennoch lag der höchste Wahlerfolg der NSDAP deutlich unter 50%.
Während im heutigen Bayern die CSU in freien Wahlen die 2/3-Mehrheit im bayerischen Landtag erlangte.
Die Geschichte vom deutschen Volk, das nur auf Hitler gewartet hatte, ist eine Propaganda aus der Hitlerzeit, die auch heute noch von den Machthabern gepflegt wird, um den Deutschen als absoluten Kriegsverlierern alle Schuld zuzuschieben, für einen II. Weltkrieg, den außer der NSDAP nur London noch haben wollte,
nachdem Kaiser Wilhelm II. angesichts des US-Kriegsbeitrittes 1918 aus dem Krieg als Verlierer ausgetreten war.
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#98   Sirilo   20:54:20 | Sonntag, 10. Februar 2008
@Harro Meyer:
Sie irren sich: Hitler wurde erst am 30.1.1933 von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt, und nicht schon 1932!
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#97   FiliusEcclesiae   20:49:20 | Sonntag, 10. Februar 2008
So kompliziert wird das Wahlrecht 1932 nicht gewesen sein
HarroMeyer
Der Hinweis auf die Wählerstatistik ist ein beliebtes Mittel der polit.Kaste, den Hitler dem Wahlvolk in die Schuhe zu schieben. Diese Statistik besagt bei dem komplizierten Weimarer Wahlrecht und dem Parteienproporz gar nichts.
Kompliziert ist erst das heutige Wahlrecht.
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#96   HarroMeyer †   14:54:32 | Samstag, 19. Januar 2008
Diese Karte besagt garnichts
Der Hinweis auf die Wählerstatistik ist ein beliebtes Mittel der polit.Kaste, den Hitler dem Wahlvolk in die Schuhe zu schieben. Diese Statistik besagt bei dem komplizierten Weimarer Wahlrecht und dem Parteienproporz gar nichts. Da noch Glaubensfragen nachzuschieben, ist häufig böse Stimmungsmache. Fakt ist: Hitler wurde am 30.01.32 vom Reichspräsidenten zum Reichskanzler ernannt (mehr gegen seinen Willen). Mit Duldung der anderen Parteien und Dank seiner „überlegenen Redekunst“(HAFFNER Zeitzeuge)gelang es ihm bis 1933 durchzuregieren. Erst da erreichte er wegen seiner unbestreitbaren Erfolge die abs. Mehrheit u. im Reichstag die Macht
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#95   GerdEric   13:43:13 | Freitag, 21. Dezember 2007
Lieber Schüchter
ist dies ihr Kern ihres Katholizismus?
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#94   engelhardt †   10:57:13 | Freitag, 21. Dezember 2007
Copyright
Sollte die Karte tatsaechlich aus einer wiss. Abhandlung stammen und NICHT von kreuz.net selbst, so hat kreuz.net mal wieder Diebstahl begangen.
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#93   Benedikt   10:14:57 | Freitag, 21. Dezember 2007
Karte
Die Quelle kenn ich auch nicht, aber die Karte hab ich schon öfter gesehen. Die Legende rechts ist auf englisch, möglichweise ein Scan aus irgendeiner historischen Abhandlung.
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#92   engelhardt †   09:51:31 | Freitag, 21. Dezember 2007
Karte
Wer sagt uns eigentlich, dass sich kreuz.net diese Karte nicht selbst zusammengebastelt hat? Zutrauen wuerde ich es den Schreiberlingen hier.
Quelle, bitte. Ohne Quelle fuer die Karte ist eine Diskussion daruber voellig sinnlos.
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#91   Rudolfus   23:59:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Was heißt „Schwarz“ und „Weiß“?
Es sind sehr wohl Abstufungen in der Karte ersichtlich!
Allerdings wählten die Protestanten eben völlig überproportional NSDAP,
und die Katholiken eben überproportional nicht NSDAP.
Seit Kriegsende sind die NSDAP-Wahlkreise dann die SPD- und Linksparteiwahlkreise bis heute.
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#90   HarroMeyer †   15:45:08 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Hitler wurde ernannt!
Der Hinweis auf die Wählerstatistik ist ein beliebtes Mittel der polit.Manipulation den Hitler dem Wahlvolk in die Schuhe zu schieben. Diese Statistik besagt bei dem komplizierten Weimarer Wahlrecht und dem Parteienproporz gar nichts. Da noch Glaubensfragen nachzuschieben, ist böse Stimmungsmache. Fakt ist: Hitler wurde am 30.01.32 vom Reichspräsidenten zum Reichskanzler ernannt (mehr gegen seinen Willen), aber mit Duldung der anderen Parteien, weil von Papen nicht mehr wollte, auch der SPD, die ihren eigenen Reichskanzer, Hermann Müller,Mannheim, vorher in die Wüste geschickt hatte. Dank Hitlers „überlegener Redekunst“(HAFFNER Zeitzeuge)gelang es ihm bis 1933 durchzuregieren. Erst da erreichte er wegen seiner unbestreitbaren Erfolge die abs. Mehrheit u. im Reichstag die Macht.
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#89   Benedikt   14:57:34 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ fresena
Wesentlich glaubwürdiger sind die Aussagen der deutschen Industriellen selbst, die Hitler gefördert haben. Auch ist bekannt, dass die NSDAP notorisch knapp bei Kasse war. Es passt halt hinten und vorn nicht zusammen.
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#88   ralf fresena   14:50:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Das Hochfinanz-Judentum hat Hitler doch erst möglich gemacht!
Da kann ein Hirschel Maduschei (genannt Karl Marx) auch noch soviel Nestbeschmutzungen von sich geben. Er hat mit seiner Irrlehre, der viele Völker auf den Leim gingen, genug Schaden hinterlassen (Stalin, Mao usw.).
Aber Hitler wurde erst durch die 1 Milliarde Dollar, von der amerikanisch, jüdischen Kohn&Loeb Bank, der Weg geebnet (Aufbau der SA). Die katholische Kirche hatte gar keine Chance auf diese teuflischen Machenschaften zu reagieren. Das hatten zionistische, jüdische Freimaurer schon geschickt eingefädelt um durch die Marionette Hitler Deutschland für immer in ihre Satanskrallen zu bekommen. Wer wirklich mal, wahrheitsannähernd, wissen will was Deutschland dazu bewogen hat, 20Jahren nach einem verlorenen Krieg, schon wieder einen Weltkrieg anzuzetteln (???), der sollte unbedingt das Buch lesen: Der Krieg, der viele Väter hatte.
Das ist garantiert die bisher glaubwürdigste Lektüre zu diesem Thema.
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#87   Benedikt   14:19:06 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Stöhr
Eine päpstliche Bulle kann ja auch mehr oder weniger als „Verwaltungsakt“ ergehen,
Das war bei hier mW auch der Fall.
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#86   miles immaculatae   11:24:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Einfach lesen
Die verfolgten Juden – auch der von den Verantwortlichen dieses Forums so gehaßte Theodor Adorno vor allem Max Horkheimer – wußten sehr wohl, was sie an den Katholiken hatten. In Horkheimers letztem Interview, daß unter dem Titel „Sehnsucht nach dem ganz anderen“ veröffentlicht wurde, findet sich eine Lobeshymne auf den Widerstandsgeist der Katholiken, die einem braven Katholiken schamrot machen könnte, ob so viel Lobes. Daß die beiden „Erzfeinde“ aus sehr guten Gründen für Katholiken durchaus zitierwürdig sind, läßt sich übrigens in der aktuellen Papstenzyklika nachlesen. Die Schlußfolgerung von Horkheimer gilt. Ohne Religion keine Moral. Mit dem banalen Kulturprotestantismus des liberalen Bürgertums keinen geistigen Widerstand gegen die Versuchung des Totalitarismus.
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#85   Seefeldt   10:17:09 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Zur Graphik
Wer sich die Graphik von den Stimmenanteilen für die Nationalsozialisten und den katholischen Bevölkerungsanteilen etwas genauer anschaut, kann schnell feststellen, daß es darin nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch Grautöne und Schraffierungen gibt. Also nichts da mit bloßem Schwarz und Weiß.
Sicher wäre eine Legende ganz gut gewesen, aber die Kernaussage wird doch richtig festgehalten:
je mehr Katholiken es in einem Gebiet gab, desto weniger Stimmen erhielten dort die Nationalsozialisten.
Und auch heute dürften die Stimmgeber für menschenfeindliche Sozialisten eher in nichtkatholischen als in katholischen Gebieten zu finden sein.
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#84   Rudolfus   09:45:08 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Und jene totalitär gesinnten Wahlkreise, die gestern NSDAP wählten, bringen nach 1945
SPD, Linkspartei & „Die Grünen“ ins Parlament –
alles dieselbe totalitäre NSDAP- oder wahlweise SED-Geisteshaltung.
Kein Wunder, daß die sich ständig vom National-Sozialismus distancieren müssen, bei den vielen Ex-NSDAP-Mitgliedern in den linken Nachfolgeparteien.
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#83   engelhardt †   09:11:31 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Einsicht
Dieser päpstlichen Definition, wenn sie die päpstliche ist, ist auch kaum zu widersprechen:
D.h. also, Deine anderlautenden Behauptungen sind falsch.
Schau an, ein Atheist bringt einem Christen die kirchliche Lehrmeinung bei.
:-D
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#82   Kurt K.   08:56:32 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Aufrechter
Meint man ehrlich, daß dann
– noch mehr Kinderschänder frei herumlaufen würden
Nein. Genauso viele.
– noch mehr kriminelle Ausländer sich hier ausleben würden
Nein. Genauso viele.
– noch mehr Abzocke unter dem Etikett von „Öko“, „Klima“ oder ähnlichem Schwachsinn stattfinden würde
Nein, wahrscheinlich unter anderen Etiketten.
– weiterhin Abtreibung nach Lust und Laune erlaubt wäre
Nein, nur Volksschädlinge würden sterilisiert.
– noch mehr Moscheen gebaut würden
Nein. Die würden in Ordensburgen umgebaut – genauso wie Kirchen und Klöster.
– die Preise für Grundnahrungsmittel weiter in die Höhe getrieben würden, weil „die Chinesen“ alles wegfressen.
Nein. Die würden hoch gehen, weil kaum ein Land noch mit Deutschland handeln würde.
– noch mehr Bewährungs“strafen“ für Kriminelle ausgesprochen würden
Nein. Rübe ab für Kaugummiklau.
– noch mehr Einschränkungen der persönlichen Freiheiten der normalen Bürger stattfinden würden, während Kriminelle sich auf „ihre Rechte“ berufen können
Nein. Bürgerrechte würden einfach komplett abgeschafft.
– weitere „Ehrenmorde“ durch Musels stattfänden
Nein. Sie würden ersetzt durch Justizmorde.
– die Verslummung und Ghettoisierung von Großstädten durch kriminelle Ausländer weiter voranschreiten würde
Nein. Deutsch aussehende Menschen müssten keine Angst mehr haben – dafür aber ausländisch aussehende.
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#81   SignumSalutis   08:37:45 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Frage
… für +.net gibt’s nur schwarz oder weiß, noch nicht gemerkt? Du kriegst die Daten dazu sicher bei der Bundeszentrale für politische Bildung. Sicher gibt’s im Netz auch was dazu.
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#80   Fragender   07:34:21 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Komische Graphik
Nachdem es nur schwarz und weiß gibt und natürlich keine Legende muß es wohl so interpretiert werden, daß jeweils 1ßß% Hitler gewählt haben oder nicht und jeweils 100% katholisch waren, oder nicht.
Und sonst: viele Behauptungen, keine Belege…
Kurz und gut:
BILLIGER, DUMMER REVISIONISMUS
BRAVO, KREUZ.NET!!!!
… macht nur weiter vor der extremen Rechten die Beine breit und haltet Euch dabei weiter für super-katholisch!
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#79   Peter-Pan   07:08:07 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Aufrechter
Nein, ich bin sicher diese „national gesinnten“ Parteien hätten eine rasche Endlösung für die von Ihnen geschilderten echten oder vermeintlichen Probleme.
Aber darauf kann ich gut verzichten.
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#78   Aufrechter †   04:55:02 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Würden auch heutzutage
die Wahlberechtigten mal ein bißchen mehr nachdenken, kämen sie letztlich auch darauf, daß es besser für unser Land wäre, national eingestellte Parteien zu wählen.
Das gilt gerade auch für aufrechte Katholiken, denn deren Wertvorstellungen decken sich wohl sehr weit mit denen der Nationalen.
Allerorten wird über die Regierenden aufs bitterste geschimpft, aber am Wahltag bekommen doch wieder dieselben Volksverräter die Stimmenmehrheit.
Was, so sollte man sich abseits der (jüdisch) gesteuerten Medienhetze gegen nationale Parteien fragen, sollte denn unter deren Regierung schlimmer werden, so wie es voller Verlogenheit immer dargestellt wird?
Meint man ehrlich, daß dann
– noch mehr Kinderschänder frei herumlaufen würden
– noch mehr kriminelle Ausländer sich hier ausleben würden
– noch mehr Abzocke unter dem Etikett von „Öko“, „Klima“ oder ähnlichem Schwachsinn stattfinden würde
– weiterhin Abtreibung nach Lust und Laune erlaubt wäre
– noch mehr Moscheen gebaut würden
– die Preise für Grundnahrungsmittel weiter in die Höhe getrieben würden, weil „die Chinesen“ alles wegfressen
– noch mehr Bewährungs“strafen“ für Kriminelle ausgesprochen würden
– noch mehr Einschränkungen der persönlichen Freiheiten der normalen Bürger stattfinden würden, während Kriminelle sich auf „ihre Rechte“ berufen können
– weitere „Ehrenmorde“ durch Musels stattfänden
– die Verslummung und Ghettoisierung von Großstädten durch kriminelle Ausländer weiter voranschreiten würde
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#77   Gotthard   23:41:00 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@rudolfus
Gab es damals schon Telephone für jedermann?
Für dich und mich wohl nicht … Du hättest auch kein telephon nutzen können … Du hättest auf Internet-foren gewartet und sie dann mit 80 Postings in 8,5 Stunden zugemüllt, wie heute in der Zeit von 14:44 bis 23:21 Uhr hier.
„Quo Primum“ aus dem 16. jahrhundert ist dir im Schlaf geläufig – aber Telefonie im Jahr 1939 ist Dir ein Buch mit sieben Siegeln…
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#76   Rudolfus   23:30:26 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Gab es damals schon Telephone für jedermann?
„Deutsche Männer sind nun auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen und unter Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen“
Bischof Galen zum Kriegsbeginn 1939
Vielleicht hätte Bischof von Galen mal mit seinen polnischen Mitbrüdern telefonieren sollen…
Gab es damals schon Telephone für jedermann?
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#75   Gotthard   23:03:38 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ordo62
„Deutsche Männer sind nun auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen und unter Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen“
Bischof Galen zum Kriegsbeginn 1939
Vielleicht hätte Bischof von Galen mal mit seinen polnischen Mitbrüdern telefonieren sollen…
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#74   Rudolfus   21:20:51 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Martin Luther war in seinem Antijudaismus auf jeden Fall ein Hitler-Vorläufer
Dr. Martin Luther verfaßte „Wider die Juden und ihre Lügen“ und war ein deutsch-nationaler Antirom-Christ.
Insbes. im 19. Jahrhundert breiteten sich auch in Österreich-Ungarn antirömische Strömungen unter deutschen und tschechischen „Katholiken“ aus – siehe auch Österreichs sel. Jakob Kern, der anstelle eines tschechisch-nationalkirchlichen Apostaten in ein Kloster eintrat, um seinen Platz einzunehmen.
NSDAP – nach 1945 SPD und später SPD/GRÜN – ist eine „evangelische Domaine“, auch in Österreich.
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#73   Christian Hüller   21:13:38 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Was wohl die Gründe waren …
Es werden hier Thesen aufgetischt, die jedem einigermaßen Interessierten mit etwas Fachkenntnis hinlänglich bekannt sind; aber eben in der Tat nicht in der breiten Bevölkerung.
Man muss sicher hinterfragen, warum gerade das protestantische Kleinbügertum so äußerst anfällig für die nationalsozialistische Ersatzreligion war. Darüber gibt es sicherlich auch schlaue Studien.
Auf den ersten Blick meint man schließen zu dürfen, dass es die ganze pseudoreligiöse Praxis war, die auf Seiten der Protestanten gewissermaßen auf fruchtbaren Boden fiel, wegen des dort eben weitgehend ausgetilgten Ritus.
Aber es wäre auch zu überprüfen, ob nicht eine noch näher zu bestimmende geistig-religiöse Orientierungslosigkeit, verbunden mit religiösem Subjektivismus und protestantischer Sendungsmentalität diese Anhänglichkeit erklären kann.
Ein weiteres Motiv mag die größere Verbundenheit mit der weltlichen Obrigkeit gewesen sein, die damals eben, protestantische Ideale treffend, ganz und gar von religiöser Inbrunst erfüllt gewesen war.
Hitler war eben durchaus in vielem so etwas wie ein neuer Martin Luther. Die kath. Kirche mag hier vieles etwas nüchterner und aufgeklärter gesehen haben. In diesem Zusammenhang auch der Versuch, den NS „rational“ zu bändigen (Konkordat).
Schließlich werden so manche protestantischen Würdenträger die Chance gewittert haben, angesichts der grassierenden Deutschtümelei die protestantische Religion zur neuen Staatsreligion erheben zu dürfen.
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#72   Rudolfus   19:12:13 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Die katholische Offenbarung endet mit dem Tod des letzten Apostels Jesu Christi
Die päpstliche Unfehlbarkeit in der Lehramtsausübung betrifft die Definition und Dogmatisierung der katholischen Offenbarung, die mit dem Tod des letzten Apostels Christi abgeschlossen ist.
Manche bezeichnen aber auch noch Kanonisationen als traditionell unfehlbar angesehen, was andere wieder abstreiten.
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#71   Ydefix   19:07:47 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Wie auch immer…
Dogmatischen Charakter können solche Bestimmungen -zudem wenn sie sich noch auf ein Land beziehen- sicher nicht beigelegt werden. Eine päpstliche Bulle kann ja auch mehr oder weniger als „Verwaltungsakt“ ergehen, was mit Unfehlbarkeit und Definitionen wenig zu tun (je nach dem wie die Formulierungen sind).
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#70   Benedikt   18:59:33 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Stöhr
Soweit ich weiß hat Institoris dem Papst alle möglichen schrecklichen Geschichten aufgetischt über dunkle Mächte die in Deutschland (seltsamerweise nur dort) ihr Unwesen treiben. Darauf geht Innozenz auch in der Bulle ein. Weitere Quellen hat er wohl nicht hinzuziehen können. Ich vermute mal, dass Innozenz einen Hang zum Aberglauben hatte, weswegen er die Räuberpistolen von Institoris glaubte. Bei der Auswahl der Päpste wurde leider nicht immer eine große Sorgfalt an den Tag gelegt.
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#69   Rudolfus   18:57:28 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
In der zitierten Definition ist von Menschen die Rede, die Pakte mit Teufeln und Dämonen eingehen
Diese Behauptung ist nicht falsch.
Falsch ist lediglich, Unschuldige im ganzen Land dieser Pakte zu beschuldigen und sie unter Folter zu Geständnissen zu zwingen.
Jene, die wirklich die Teufelspalte eingehen, wird man durch Folter nicht finden –
sie erklimmen sogar die Papstthröne: Immer wieder wurden auch Päpste als „im Pakt mit dem Teufel“ angesehen,
siehe z.B. die mittelalterlichen Überlieferungen in Die sündigen Päpste von Eric Lacanau & Paolo Luca, Tosa-Verlag 2003.
Insbesonders war auch Papst Innozenz VIII. ein schwer sündiger Konkubinist!
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#68   Ydefix   18:52:17 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Summis desiderantes affectibus
Mir liegt leider kein Originaltext vor, aber wird dort nicht dort das Hexentum als Akt der Ketzerei bezeichnet ? Das könnte ja so gemeint sein, dass auch der Papst ein eigentliches Hexentum gar nicht annahm, sondern nur die Möglichkeit, dass es sich dabei um Dämonen- und Teufelspakte handeln kann. Dann wäre auch die Wikipedia-Behauptung falsch, dass es sich um eine Abkehr von bisheriger Kirchenlehre gehandelt hat, denn dass Dämonen psychisch und physisch wirksam werden können ist doch immer schon geglaubt worden ?!
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#67   Rudolfus   18:32:38 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Dieser päpstlichen Definition, wenn sie die päpstliche ist, ist auch kaum zu widersprechen:
Menschen, die vom christlichen Glauben abgefallen sind und Pa[c]kte mit Teufeln und Daemonen eingehen um anderen Menschen zu schaden.
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#66   Benedikt   18:20:44 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ engelhardt
Doch, die ist schon offiziell. Nur ist es eben interessant zu sehen, wie sie zustande gekommen ist. Innozenz VIII. war offenbar von Sprenger leicht zu überzeugen, zumal dieser in betrügerischer Absicht behauptete, seine Meinung würde von Theologen wie Jakob Sprenger (Dekan der kath. Fakultät in Köln) vertreten, was aber unrichtig war. Innozenz bestätigte ihm also, was er hören wollte, doch was Institoris anschließend unternahm war nicht im Sinne des Papstes. Eine Hexenverfolgung mit Scheiterhaufen hat dementsprechend im Kirchenstaat auch nicht stattgefunden.
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#65   engelhardt †   18:07:50 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Hexenbulle
Ist die Hexenbulle also nur die Privatmeinug des Papstes ohne offiziellen Character?
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#64   Benedikt   17:54:01 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Engelhardt
Soll heissen, die Hexenbulle stammt nicht vom Papst?
Nee, die hat Institoris selber geschrieben. Innozenz war nur so naiv, sie zu bestätigen, womit er übrigens gegen eine bis dahin geltende Lehrmeinung verstieß.
Institoris stellte die Bulle nun dem ebenfalls von ihm verfassten Hexenhammer voran und ließ es damit so aussehen, als sei das Buch selber vom Papst autorisiert. Dabei waren weder die Voranstellung noch das Buch an sich vom Papst autorisiert.
Institoris war ein fanatischer Hexenjäger, dessen Theorien keineswegs von allen angenommen wurden. Aus seinem ersten „Wirkgebiet“ Innsbruck wurde er zB ausgewiesen. Da es ihm aber gelang, den Hexenhammer in großer Auflage zu verbreiten, schaffte er es dennoch, seine unheilvolle Wirkung zu entfalten. In gewissen Sinne ist der Hexenhammer ein frühes Beispiel, welche Suggestionskraft in Druckwerken transportiert werden kann.
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#63   Lorenz   17:50:50 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Leute! Nochmal:
Es ist alles eine Frage der vernunftgemäßen Satanologie!
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#62   engelhardt †   17:37:47 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Soll heissen?
Soll heissen, die Hexenbulle stammt nicht vom Papst?
Von wem denn dann?
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#61   Benedikt   17:30:41 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Engelhardt
Tatsache ist, dass Papst Innozenz VIII mit der Hexenbulle die Existenz von Hexen (mit der entsprechenden Definition) bestaetigte und sie zur Verfolgung freigab.
Tatsache ist höchstens, dass der bekannte Betrüger Heinrich Institoris dieses Dokument widerrechtlich zur Beglaubigung des Hexenhammers verwendete, weil er diesem Machwerk so einen offiziellen Charakter geben wollte, was ihm leider auch gelang.
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#60   engelhardt †   17:21:08 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Wie auch immer
Tatsache ist, dass Papst Innozenz VIII mit der Hexenbulle die Existenz von Hexen (mit der entsprechenden Definition) bestaetigte und sie zur Verfolgung freigab.
Folglich widerspricht Du mit Deiner Aussage
Es gibt keine Hexen im nichtmenschlichen Sinn“Hexen“ sind menschlicher Natur und keine Verschwörer gegen Volk oder Kirche.
ganz klar der Hexenbulle und Definition des Papstes.
Nachdem die Bulle niemals fuer ungueltig erklaert wurde, widersprichst Du der kirchlichen Lehrmeinung und bist somit ein Haeretiker.
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#59   Rudolfus   17:14:26 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@engelhardt: Die Zauberer in der Hl. Schrift,
nicht im christlichen Europa.
Außerdem basiert der christliche Glaube auf dem Jahwe-Kult.
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#58   engelhardt †   17:12:18 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Hexen
Vielleicht sind mit „Zauberer“ Abgefallene vom Jahwekult gemeint!
Das ist ziemlich unwahrscheinlich, nachdem Papst Innozenz VIII mit der Hexenbulle die Inquisition zur Verfolgung von Hexen und Zauberern in Deutschland beauftragt.
In eben dieser Bulle beschreibt der Papst, wer damit gemient ist:
Menschen, die vom christlichen LGuaben abgefallen sind und Packte mit Teufeln und Daemonen eingehen um anderen Menschen zu schaden.
Der Papst hat also ganz klar definiert, was Hexen sind und sie zur Verfolgung preisgegeben.
Beantwortet das Deine Frage, was Hexen oder Zauberer sind?
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#57   Rudolfus   17:11:44 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@clarissa ccolonia: Gott kann vom göttlichen Gebot dispensieren,
so wie der Papst vom kirchlichen Gebot dispensieren kann. o^/
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#56   clarissa colonia   17:07:36 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Und was ist
mit der Pythonissa in Endor (1Sam 28, 6-25) und dem Tötungsbefehl Sauls (9)?
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#55   Benedikt   17:04:21 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Peter-Pan (Fortsetzung)
Das war übrigens auch nicht das, was ich mit Sonderwissen meinte. In Ihrem Beitrag unten schrieben Sie, die Kirche habe sich gegen all die Dinge wie Leibeigenschaft, Mißbrauch etc stellen können. Hier setzen Sie voraus, dass in der Kirchenleitung ein moderneres Wissen als im übrigen Teil der Gesellschaft existierte. Die Kirchenleitung bestand aber damals wie heute aus Leute, die aus der Gesellschaft kommen und in soweit auch immer deren Meinungen und Auffassungen wiederspiegeln. So wie uns heute das Ordo-Denken völlig fremd ist, war es damals nicht in Frage gestellte Grundlage der Gesellschaft – und wurde ganz selbstverständlich von den Gelehrten vorausgesetzt.
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#54   Rudolfus   16:56:12 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@engelhardt: Sind wir Bibelprotestanten wie die „Zeugen Jehovas“?
2 Mose 22
18 \22:17\ Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen
Immer wieder ernstaunlich, dass viele Christen die Bibel so schlecht kennen.
Die Auslegung der Hl. Schrift obliegt alleine dem Lehramt der Kirche unter dem Petrusnachfolger.
Zitate dürfen nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden.
Vielleicht sind mit „Zauberer“ Abgefallene vom Jahwekult gemeint!
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#53   Benedikt   16:53:17 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Peter-Pan
Äh, das Mitnichten bezog sich auf die schwere Abgrenzung von Mittelalter und früher Neuzeit (die eigentlich unbestritten ist). Und reden wir jetzt von Klerikern oder Theologen?
Ja schon klar. Deshalb ja die bitte um Angabe von Namen. Die Geburtsdaten ermöglichen dann eine Einordnung.
Einen Menschen zu töten nur weil er an etwas glaubt ist natürlich ebenso verabscheuungswürdig
Ja natürlich, damit sollte auch nur deutlich gemacht werden, wie man damals zum Hexenglaube stand.
Und ohne jetzt nach Beispielen zu blättern meine ich mich auch an andere Fälle errinnern zu können, die auf Menschen im Bunde mit finsteren Mächten schließen lassen – und die Bedrohung die sie darstellen.
Und weiter?
Ich behaupte, dass die Kirche Bildung und Wissen lange Zeit eifersüchtig für sich gehütet hat – ohne größere Anstrengungen zu unternehmen, auch den einfachen Mann (gar die einfache Frau) mit mehr Wissen zu belasten, als zum Leben und Sterben nötig ist.
Also zunächst einmal ist die Kirche auch keine reine Bildungsorganisation. Sie verkündet – wie ihr aufgetragen wurde – den Glauben. Dennoch war die Kirche lange Zeit die einzige Organisation, die Bildung vermitteln konnte. Und das hat sie auch getan. Dass dies vor allem höheren Schichten zu gute kam ist, wie ich bereits sagte, in Entwicklungsgesellschaften immer anzutreffen. Desweiteren kann der Kirche nicht noch zum Vorwurf gemacht werden, dass sich die weltliche Obrigkeit nicht um ein Bildungssystem kümmerte.
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#52   engelhardt †   16:52:13 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Bibel
2 Mose 22
18 \22:17\ Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen
Immer wieder ernstaunlich, dass viele Christen die Bibel so schlecht kennen.
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#51   Rudolfus   16:50:10 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Welche „Zauberinnen“ in der Bibel?
Zitieren Sie die Stelle, auf die Sie sich beziehen.
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#50   engelhardt †   16:48:52 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
????????
Was genau sind also Hexen?
Und was genau sind die „Zauberinnen“, die man laut Bibel umbringen soll?
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#49   Rudolfus   16:29:17 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@engelhardt: Es gibt keine Hexen im nichtmenschlichen Sinn
„Hexen“ sind menschlicher Natur und keine Verschwörer gegen Volk oder Kirche.
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#48   engelhardt †   16:26:13 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Hexen
Einfache Frage Rudi: gibt es Hexen oder gibt es keine Hexen?
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#47   Lorenz   16:18:26 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Rudolfus
Sie antworten ja schneller als die Polizei erlaubt.
Aber natürlich. Satan (der Geist, der in der Finsternis herrscht) hat sich in den von Ihnen genannten Völkern besondere in der Geschichte besonders ausgetobt. So viele unschuldige Opfer und bisweilen noch heute ein Vergessenwollen vor der Rehabilitierung. Satan kennt unzählige Wege!
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#46   Rudolfus   16:12:21 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Lorenz: Nirgendwo herrscht eine größere Höllenherrschaft
als in den Atheistenregimen, siehe die KP-Staaten mit mind. 150 Millionen Ermordeten, UdSSR, China, Kambodscha.
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#45   Lorenz   16:10:15 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Peter Pan,
„Und wer hat dem Volk gesagt, dass Menschen mit dem Teufel im Bunde stehen können?“
Wenn ich es richtig weiß, lehrt das die Kirche noch heute. Es ist doch alles eine Frage der vernunftgemäßen Satanologie. Eher als einzelen Personen sind natürlich Kollektive dem Wirken Satans ausgesetzt. Ehe ich einem Atheisten abnehme, dass es den Geist, der ein verfolgungsseliges Kollektiv an die Schuld seiner unschuldigen Opfer glauben lässt, nicht gibt, glaube ich doch lieber, dass dieser Geist Hörner und einen Pferdefuß hat.
Liebe Grüße
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#44   Rudolfus   15:44:44 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Dämonengefahr findet sich überall, wo das Christentum nicht ist
Das Heidentum hat die Dämonen zu fürchten, nicht die Kirche.
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#43   Peter-Pan   15:41:29 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Rudolfus
Und wer hat dem Volk gesagt, dass Menschen mit dem Teufel im Bunde stehen können?
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#42   engelhardt †   15:39:22 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Volkshysterie
Volkshysterie? Warum wurde der Glaube dann von der Kirche nicht immer und ueberall bekaempft?
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#41   Rudolfus   15:38:01 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Der Hexenglaube war jahrhundertelang Häresie
Der Hexenglaube war eine Volkshysterie.
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#40   Peter-Pan   14:53:43 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt
Äh, das Mitnichten bezog sich auf die schwere Abgrenzung von Mittelalter und früher Neuzeit (die eigentlich unbestritten ist). Und reden wir jetzt von Klerikern oder Theologen?
Hexenglaube. Und nach Lehre der Kirche enthält die Bibel nichts, was einen zum Glauben an Hexen anhält.
Einen Menschen zu töten (wenn der Glaube an Hexen unter Todesstrafe stand) nur weil er an etwas glaubt (wie verrückt es sein mag) ist natürlich ebenso verabscheuungswürdig.
Ich habe eben ein Bibelzitat zum Thema Zauberei eingebracht. Und ohne jetzt nach Beispielen zu blättern meine ich mich auch an andere Fälle errinnern zu können, die auf Menschen im Bunde mit finsteren Mächten schließen lassen – und die Bedrohung die sie darstellen.
Sie gehen davon aus, dass die Kirche ein Sonderwissen besaß
Zu wissen, wie das mit den Buchstaben funtioniert oder was tatsächlich in der Bibel geschrieben steht, würde ich nicht unbedingt als Sonderwissen bezeichnen – aber man sorgte schon dafür, dass es das damals war. Und die Kirchen-Elite war ziemlich deckungsgleich mit der gesellschaftlichen Elite im Allgemeinen.
Ich behaupte, dass die Kirche Bildung und Wissen lange Zeit eifersüchtig für sich gehütet hat – ohne größere Anstrengungen zu unternehmen, auch den einfachen Mann (gar die einfache Frau) mit mehr Wissen zu belasten, als zum Leben und Sterben nötig ist.
Und tatsächlich verfügte die Kirche auch über ein paar besondere Wissenschätze. Manche davon waren ausgerechnet von den Moslems übernommen worden.
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#39   seraphincgn   14:45:40 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Flori
Katholizismuss und Wetlich mhh ja das sieht man ja an dir
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#38   Rudolfus   14:44:59 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Kein Wunder, daß das, was jene NSDAP-Wahlkreise nach 1945 produzieren, ebenso totalitär ist wie 1932
Die Reichstagswahl, die Hitler die relative Mehrheit brachte (einige Prozent unter 40%), war 1932 –
die Reichspräsidentenwahl 1932 hatte Hitler gegen den amtierenden Präsidenten Hindenburg verloren gehabt
und der wiedergewählte Präsident Hindenburg mußte eingestehen, daß sein Wahlsieg „leider nur mit Hilfe der Katholen“ möglich war.
Kein Wunder, daß das, was jene NSDAP-Wahlkreise nach 1945 produzieren, ebenso totalitär ist wie 1932, nämlich die international-sozialistischen Roten, Dunkelroten und Grünen,
deren Ideal die DDR ist. >:) :-! >:) :-! >:) :-! >:) :-! >:) :-!
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#37   stimme der vernunft †   14:33:25 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Geier
katholische patriotische Volksfront. Find ich klasse.
Freu mich schon, wenn du dann Fernsehwerbespots senden darfst.
Ich finde die Pappnasen dieser albernen Splittergruppen immer zum totlachen, da können die Mainzelmännchen nicht mithalten!
Wählt Geyer, KPV, Liste 628, direkt zwischen der Partei linkshändiger Golfspieler und der Wählergruppe „rettet die südsauerländischen Heckengimpel“
:-D :-D :-D
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#36   Florian Geyer   14:21:53 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
wir brauchen
eine weltliche Partei:
Katholisch Patriotische Volksfront – KPV
zur Zerschlagung des 68er Ungeistes und zur Bekämpfung deren medienhoheit
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#35   clarissa colonia   14:09:17 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Unterschriftsreif aber nicht unterschrieben
war der Vertrag zwischen der Reichsregierung und dem Hl. Stuhl, weil die Reichsregierung aus innenpolitischen Gründen davon Abstand genommen hat. Erst die Regierung Hilter sah sich durch außenpolitische Gründe genötigt, dieses Konkordat abzuschließen, das der Kirche weitgehende Rechte einräumte, die man der Kirche tatsächlich zu gewähren aber wohl gar nicht wirklich beabsichtigte.
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#34   engelhardt †   14:08:51 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Propaganda!
Das ist pure Kommunistische Propaganda!!!
Nein, nein, Du machst es falsch.
So ist es richtig:
Das ist pure BolschewikenhomoideologischjueidscheV2SektenKinderschlaechterReptilienmenschenFreimaurerpropaganda.
Wer, wie Du, was anderes behauptet ist kein wahrer Katholik.
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#33   Benedikt   14:05:53 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Franz von Sales
Das Reichskonkordat, das eines der ältesten und immer noch gültigen Gesetzestexte Deutschlands ist, wurde ja erst unter Adolf Hitler möglich.
Zwei Fragen: Seit wann ist ein Konkordat ein Gesetz und wie alt muss ein Gesetz sein, um als eines der ältesten immer noch gültigen zu sein? Ohne Nachzuschlagen fallen mir da StGB, BGB, HGB sowie Teile der Weimarer Reichsverfassung ein. Das StGB ist von 1871 und somit 60 Jahre älter als das Reichskonkordat. Verträge mit der Kirche sind bisweilen älter als 200 Jahre und gehen auf Regelungen nach dem Reichsdeputationshauptschluss zurück. So „alt“ kann das Reichskonkordat somit nicht sein, dessen Gültigkeit sich aus der völkerrechtlichen Kontinuität des deutschen Staates nach 1945 ergibt.
GOTT MIT UNS!!
…war übrigens die Parole der Wehrmacht (preussische Tradition), nicht der brauen Bataillone.
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#32   ordo62   13:56:56 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Franz von Sales
Das Reichskonkordat, das eines der ältesten und immer noch gültigen Gesetzestexte Deutschlands ist, wurde ja erst unter Adolf Hitler möglich
Das ist pure Kommunistische Propaganda!!!
Die Verträge waren bereits vor der Machtergreifung Unterschriftsreif. Außerdem gab es davor schon verschiedene Konkordate auf Länderebene:
Bayerisches Konkordat vom 29. März 1924
Preußenkonkordat vom 14. Juni 1929
Badisches Konkordat vom 12. Oktober 1932
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#31   Benedikt   13:56:16 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Peter-Pan
Mitnichten.
Na schön, dann nennen Sie einfach mal die Theologen, die das vertreten haben.
„Hexenglaube“ oder „Hexenjagd“?
Hexenglaube. Und nach Lehre der Kirche enthält die Bibel nichts, was einen zum Glauben an Hexen anhält.
Aber die Kirche hätte etwas dagegen tun können!!! Sie hatte Macht, gewaltige Macht, Nationen übergreifend. Sie hätte sich gegen Leibeigenschaft und Mißbrauch aller Art stellen können, sie hätte ihre Resourcen darauf verwenden können, Wissen zu vermitteln und nicht nur die eigene Glaubenslehre und die Lehre vom Gehorsam gegenüber Kirche und Obrigkeit.
Sie gehen davon aus, dass die Kirche ein Sonderwissen besaß, ein Wissen, dass der sich Rest der Welt erst später angeeignet hat. Die Kirche aber bestand aus den damaligen Menschen die denselben soziokulturellen Entwicklungsstand hatten wie alle anderen. Woher hätten sie auch einen anderen nehmen können?
@ ordo62
Die Gegend zwischen Elbe, Oder und Neiße, zwischen Ostsee und Fichtelgebirge. Auch bekannt als die fünf neuen Bundesländer
Da die allesamt im Osten liegen wird das ganze der Einfachheit halber auch als Ostdeutschland bezeichnet. Mitteldeutschland dagegen ist ein obsolet gewordener Begriff aus der Besatzungszeit.
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#30   engelhardt †   13:53:58 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Ostdeutschland
Die Gegend zwischen Elbe, Oder und Neiße, zwischen Ostsee und Fichtelgebirge. Auch bekannt als die fünf neuen Bundesländer
Diese Gegend ist spaetestens seit 1990 mit dem Deutsch-Polnischen Grenzvertrag Ostdeutschalnd.
Deutschland hat ein- fuer allemal und unwiederruflich dem jetzigen Grenzverlauf zugestimmt.
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#29   Franz von Sales   13:46:26 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
katholisch bis auf die Knochen, aber doch kein Nazi
Ach ja… die guten Katholiken.
Es ist gut zu wissen das bei der „ganz geringen Wahlbeteiligung“ an Katholiken, es ein Katholik war der zum Führer erhoben wurde.
Auch scheint es interessant zu sein das Hitler in Braunau am Inn geboren wurde (Österreicher, keine 20km von Bayern entfernt) bitte nicht verwechesln mit Marktl am Inn, Geburtsort von Papst Benedik XVI.
Schwarze Schafe gibt es überall:
Der Münchner Kardinal Michael Faulhaber schrieb damals an Hitler: „Uns kommt es aufrichtig aus der Seele: Gott erhalte unserem Volk unseren Reichskanzler.“
Der Osnabrücker Bischof Wilhelm Berning 1936 beim Besuch von Konzentrationslagern die aus religiösen Gründen eingekerkerten Gefangenen verlangte zum Gehorsam gegen den Staat und verabschiedete sich mit einem dreifachen „Sieg Heil“.
Dennoch sollten wir Katholiken, Adolf Hitler aus ganzem Herzen dankbar sein, so wie es Kardinal Faulhaber zu Recht gesehen hat.
Das Reichskonkordat, das eines der ältesten und immer noch gültigen Gesetzestexte Deutschlands ist, wurde ja erst unter Adolf Hitler möglich.
Das Konkordat vom 20. Juli 1933 ist eines der wenigen Dinge die uns an das Nazi-Regime noch hoffentlich viele Jahrhunderte bindet.
So kann heute jeder reine und deutsche Katholik frohen Herzens auf seine Geschichte zurückschauen und die selben Worte sprechen, die in wehenden Fahnen vor den braunen Battalionen geführt wurde.
O:) GOTT MIT UNS!! O:)
(Satire) :-# :-# :-#
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#28   stimme der vernunft †   13:35:20 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ordo62
Aber diese dummen Argumentationen – wie die Ihre – habe ich schon in den „DDR“ – Kinderbewaranstalten zur Genüge hören müssen.
OK, das erklärt natürlich einiges. Hättest du eine ordentliche Schulbildung, würdest du hier nicht so offenkundigen Unsinn vertreten. Ich schlage daher vor, du liest hier einfach mal nur mit, du kannst sicher noch viel lernen.
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#27   Peter-Pan   13:34:55 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt
Sie offenbaren hier sehr deutlich Ihre Lücken in dieser Materie. Der Hexenwahn fand nicht im Mittelalter, sondern der frühen Neuzeit statt.
Mitnichten. Man könnte soweit gehen, dass Ende der frühen Neuzeit genau mit dem Ende des ersten Weltkriegs zusammen zu legen (wie es auch vielfach getan wird), aber den Anfang der frühen Neuzeit bzw. das Ende des Mittelalters kann man schwerlich definieren. Teile Europas waren selbst zu Zeiten Galileos noch nicht in der frühe Neuzeit angekommen, anderorts mochte man schon zweihundert Jahre vor Columbus erstaunlich weit gewesen sein.
Unter Karl d. Gr. stand auf Hexenglaube sogar die Todesstrafe.
„Hexenglaube“ oder „Hexenjagd“? Wenn selbst der Glaube an Hexen verboten gewesen wäre, wäre dadurch ja schon fast die Bibel illegal gewesen.
Das ist ja nun nichts ungewöhnliches und noch heute in Entwicklungsgesellschaften zu beobachten.
Aber die Kirche hätte etwas dagegen tun können!!! Sie hatte Macht, gewaltige Macht, Nationen übergreifend. Sie hätte sich gegen Leibeigenschaft und Mißbrauch aller Art stellen können, sie hätte ihre Resourcen darauf verwenden können, Wissen zu vermitteln und nicht nur die eigene Glaubenslehre und die Lehre vom Gehorsam gegenüber Kirche und Obrigkeit.
@Florian Geyer:
Gesunder Menschenverstand. Ich weiß es aus demselben Grund, wie ich auch weiß, dass es mein Nick-Name-Vorbild nicht wirklich gibt: Hexen (zumindest die magischen Vorstellungen davon) sind Märchenfiguren! Willkommen im 21. Jahrhundert, Herr Geyer.
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#26   ordo62   13:34:32 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt
nach Mitteldeutschland
Die Gegend zwischen Elbe, Oder und Neiße, zwischen Ostsee und Fichtelgebirge. Auch bekannt als die fünf neuen Bundesländer
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#25   Florian Geyer   13:25:01 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Peter Pan
„aber keiner davon hatte magische Kräfte oder war mit dem Teufel im Bunde.“
woher wollen Sie das wissen ?
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#24   Peter-Pan   13:20:23 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Florian Geyer
wie ja auch noch heute wenn Satanisten in schwarzen Messen kleine Kinder vergewaltigen, zerstückeln und aufessen
Möchte mich engelhardt hier anschließen. Dafür hätte ich gerne ein paar gut dokumentierte Beispiele.
Und es gab keine echten Fälle von Hexerei, verdammt. Vielleicht sind ja tatsächlich einige der Hexenverfolgung zum Opfer gefallen, die in irgendeiner Form schuldig waren, aber keiner davon hatte magische Kräfte oder war mit dem Teufel im Bunde.
Und die Kirche hätte mitunter besser getan, vor der eigenen Tür zu kehren.
@ordo62
Sie käpften gegen die Räuber unser Heimat und die Vergewaltiger unserer Großmütter.
Wie Benedikt schon sagte: Schonmal von Ursache und Wirkung gehört. Deutschland hat diesen Krieg begonnen, nicht aus Selbstverteidigung (aus der man eigentlich keinen Krieg beginnen kann, aber Bush würde mir widersprechen) oder anderen „edlen“ Motiven, sondern auf Befehl eines wahnsinnigen Diktators mit unerreichten Großmacht- und irrsinnigen Rassenvorstellungen.
Und ja, nachdem Deutschland halb Europa überrannt, die Städte Großbritanniens bombadiert, Millionen Menschen vergast und unsägliches Leid über Abermillionen gebracht hat, kam das bitterböse Erwachen.
Und nein, das macht keine Vergewaltigung richtig und keine Bombadierungen deutscher Städte und keine Vertreibungen von Zivilisten, die vielfach eh nichts mit Politik zu tun hatten.
Aber es bleibt dabei, dass Deutschland den Wahnsinn gestartet hat, all das Leid und all das Elend. Kein Grund für Stolz
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#23   Benedikt   13:20:19 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ ordo62
Die Landnahme bzw. polnische Westerweiterung wurde in Warschau bereits geplant als der „Gefreite“ seine verbale Diaröe nur einem verhältnismäßig kleinem Kreis im Münchner Bürgerbräukeller zum Besten gab.
Naja, dann erläutern Sie doch mal den Status dieser Pläne und was von der polnischen Führung zu deren Umsetzung unternommen wurde.
Fahren ie doch mal nach Mitteldeutschland
Wohin?
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#22   ordo62   13:17:01 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt
Sie verwechseln wohl ein wenig Ursache und Wirkung. Ohne die Eröffnung des Krieges hätte es weder Landnahme noch die Vergewaltigungen gegeben.
Die Landnahme bzw. polnische Westerweiterung wurde in Warschau bereits geplant als der „Gefreite“ seine verbale Diaröe nur einem verhältnismäßig kleinem Kreis im Münchner Bürgerbräukeller zum Besten gab.
Fahren ie doch mal nach Mitteldeutschland oder noch weiter östlich in die ehem. SU – Republiken oder andere von den Bolschewisten besetzen Gebiete. Dann werden Sie ganz schnell merken wie diese Idiologie auch heute noch Schaden anrichtet.
Es war normal – in seinem Betrieb – zu stehlen. ist ja eh Volkseigentum.
Und die massenhafte Abschlachtung ungeboren Lebens war gang und gebe und zu dem wesentlich billiger, als die Arbeitern und Bauern ausreichend mit Wohnraum zu versorgen.
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#21   Benedikt   13:15:32 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Weißer Ritter
Das ist aber sehr gewagt! Die Landnahme gab es nämlich bereits 1918, als die Volksabstimmungen in den deutschen Gebieten – hauptsächlich durch die Franzosen – in ihr Gegenteil verkehrt wurden.
Ach so, also hat Hitler nur verlorenes Territorium zurück erobern wollen? Hatte er keine Landkarte von 1914 oder warum hat er sich so dermaßen in der Größe vertan?
Ohne diesen „Diebstahl“ – denn das Selbstbestimmungsrecht der Völker, hier der Deutschen, wurde mißachtet – wäre uns einiges erspart geblieben.
Das Selbstbestimmungsrecht der Völker war damals noch keine bindende Norm des Völkerrechts.
@ Peter-Pan
Kein Kleriker des Mittelalters (oder vielleicht fast keiner) der nicht behauptet hat, dass Hexen und Dämonen existieren, und dass ihre Wirken dem Menschen schade.
Sie offenbaren hier sehr deutlich Ihre Lücken in dieser Materie. Der Hexenwahn fand nicht im Mittelalter, sondern der frühen Neuzeit statt. Auch gab es im Mittelater ebensoviele Kleriker, die klar gegen die Annahme der Existenz von Hexen waren. Unter Karl d. Gr. stand auf Hexenglaube sogar die Todesstrafe.
Und ja, lange Zeit war Bildung „fast“ schon ein kirchliches Privileg – aber eben kaum zugänglich für den einfachen Bauernsohn
Das ist ja nun nichts ungewöhnliches und noch heute in Entwicklungsgesellschaften zu beobachten.
Was auch unbedeutenden Klerikern eine ungeheure – mitunter mißbrauchte – Macht über ihre Herde verschaffte.
Belege?
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#20   Lorenz   13:11:36 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Signum 10.11 Uhr
Natürlich dürfte sich eine gewisse Unterstützung für Hitler, gerade für den frühen Hitlern aus Kreisen katholischer Demokratieskeptiker rekrutiert haben. Demokratieskepsis ist etwas eminent katholisches. Die Frage ist dann aber, wie lange die Unterstützung der Monarchiebefürworter angehalten hat. Schließlich musste ja dem denkenden Katholiken (ob da die „Wurzelsepps“ dazugehören, weiß ich nicht) irgendwann klar werden, dass Hitlers System auf eine quasidemokratische Zustimmungsdiktatur hinausläuft. Hitler sah sich doch nie von der Gnade Gottes zum ersten Diener seines Volkes berufen, sondern sah sich als Führer einer „Bewegung“, die eine „völkische“ war.
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#19   seraphincgn   13:06:21 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Florian
Du hast eindeutig zu viel TV geschaut
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#18   Weißer Ritter   13:01:42 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt
Ohne die Eröffnung des Krieges hätte es weder Landnahme (…) gegeben.
Das ist aber sehr gewagt! Die Landnahme gab es nämlich bereits 1918, als die Volksabstimmungen in den deutschen Gebieten – hauptsächlich durch die Franzosen – in ihr Gegenteil verkehrt wurden.
Ohne diesen „Diebstahl“ – denn das Selbstbestimmungsrecht der Völker, hier der Deutschen, wurde mißachtet – wäre uns einiges erspart geblieben.
Benedikt XV. hat damals in weiser Voraussicht schärfstens gegen den Vertrag von Versailles protestiert.
Man hätte besser auf ihn gehört.
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#17   engelhardt †   13:00:32 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Wahnideen
wie ja auch noch heute wenn Satanisten in schwarzen Messen kleine Kinder vergewaltigen, zerstückeln und aufessen
Nenne mir ein belegtes Beispiel fuer sowas (in Europa).
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#16   Peter-Pan   12:57:22 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Benedikt
Oh, ich sage nicht, dass die Kleriker dem Hexenwahn selbst übermäßig erlegen waren – einige sicherlich, aber viele werden es besser gewusst haben, keine Frage.
Aber vermittelt haben sie die Angst vor Hexen und Dämonen eben doch. Kein Kleriker des Mittelalters (oder vielleicht fast keiner) der nicht behauptet hat, dass Hexen und Dämonen existieren, und dass ihre Wirken dem Menschen schade.
Und steht nicht schon in der Bibel selbst: „Die Zauberer sollst du nicht leben lassen“ (oder waren es doch die Zauberrinnen?)
Wie soll das ungebildete, dumme Volk da schon anders reagiert haben, als selbst überall Hexen und Dämonen zu sehen?
Und ja, lange Zeit war Bildung „fast“ schon ein kirchliches Privileg – aber eben kaum zugänglich für den einfachen Bauernsohn oder das Kind des Hufschmieds, für Leibeigene schon gar nicht und für Mädchen sowieso nicht.
Und nachweißlich hatte die Kirche wenig Verlangen, nach einem Volk, dass sich seines Verstandes bedient und lästige Fragen stellt. Einfache Leute die selbst in der Bibel lesen – wo sie sie doch gar nicht verstehen könnten? Jahrhunderte lang ein Greuel, dass teils unter Strafandrohung verhindert wurde.
Es dürfte auch zweifelhaft sein, dass päpstliche Verlautbarungen in jeder Dorfkirche verbreitet wurden
Ebenso zweifelhaft dürfte es sein, dass priesterliche Verlautbarungen in einer Dorfkirche je den Weg zum Papst fanden. Was auch unbedeutenden Klerikern eine ungeheure – mitunter mißbrauchte – Macht über ihre Herde verschaffte.
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#15   Benedikt   12:54:36 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ ordo62
Wenn ich von unseren heldenhaften Soldaten spreche, die gegen den Bolschewismus kämpften, dann meine ich, sie kämpften gegen diejenigen, deren Terrorregime damit begann Kirchen in die Luft zu sprengen und Priester zu ermorden!!!
Die Ermordung von Priestern als Teil der polnischen Intelligenz wurde von den Nazis planvoll betrieben. Das haben Ihre „heldenhaften Soldaten“ ermöglicht.
Sie käpften gegen die Räuber unser Heimat und die Vergewaltiger unserer Großmütter.
Sie verwechseln wohl ein wenig Ursache und Wirkung. Ohne die Eröffnung des Krieges hätte es weder Landnahme noch die Vergewaltigungen gegeben.
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#14   ordo62   12:50:49 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@SignumSalutis
Es haben nicht die falschen Leute den Krieg verloren!!!
und der rassistische Rassenwahn mit all seinen Auswüchsen ist selbstverständlich ein zu verurteilendes Verbrechen, an dem es nichts zu beschönigen gibt.
Aber diese dummen Argumentationen – wie die Ihre – habe ich schon in den „DDR“ – Kinderbewaranstalten zur Genüge hören müssen. Bei den gab es auch nur die guten Kommunisten und die bösen Faschisten. Und wer kein Kommunist sein wollte war eben ein Faschischt.
Wenn ich von unseren heldenhaften Soldaten spreche, die gegen den Bolschewismus kämpften, dann meine ich, sie kämpften gegen diejenigen, deren Terrorregime damit begann Kirchen in die Luft zu sprengen und Priester zu ermorden!!! Sie käpften gegen die Räuber unser Heimat und die Vergewaltiger unserer Großmütter.
Mögen sie daher in Frieden Ruhen, egal in welcher Uniform!!!
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#13   Florian Geyer   12:44:44 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Hexenverfolgung
„Hier wurde einmal argumentiert, dass die Hexenvervolgung beispielsweise ihren Antrieb vor allem beim einfachen Volk fand.“
Man muß unterscheiden zwischen Fehlurteilen die durch Volksmobdenunziationen zustandekamen und bedauerlich sind, oder ob ein echter Fall von Hexerei vorlag.Der Satanskult und die Hexerei übte eine verderbliche Wirkung aus, wie ja auch noch heute wenn Satanisten in schwarzen Messen kleine Kinder vergewaltigen, zerstückeln und aufessen. Dass die Kirche gegen solche Umtriebe Todesurteile ausgesprochen hat finde ich richtig !
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#12   Benedikt   12:38:04 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Peter-Pan
Und kommen Sie mir nicht mit der Schuld des Bürgertums. Die traurige Wahrheit ist: Die Kirche hat viele Jahrhunderte alles in ihrer Macht getan, um das Volk so dumm und unwissend wie möglich zu halten. Hier wurde einmal argumentiert, dass die Hexenvervolgung beispielsweise ihren Antrieb vor allem beim einfachen Volk fand. Was ich drollig finde, da sich damit diejenigen der Verantwortung entziehen, die dem Volk überhaupt erst eingeredet haben, dass es diese bösen Hexen und Dämonen gibt, die unentwegt schlimme Dinge tun.
Diese Behauptungen entbehren doch jeder Grundlage. Lange Zeit war es überhaupt nur „bei Kirchens“ möglich, Bildung zu erlangen – die weltliche Obrigkeit war hierzu nicht in der Lage. Das es Hexengläubige unter Klerikern gegeben hat bestreite ich nicht, aber dass der Hexenglaube den Menschen von „der Kirche“ planvoll eingeredet wurde ist absurd und verkennt völlig die Umstände, die zu diesen Zeiten geherrscht haben. Damals gab es kein Radio, mit dem man ständig irgendwelche Botschaften hätte verkünden können. Es dürfte auch zweifelhaft sein, dass päpstliche Verlautbarungen in jeder Dorfkirche verbreitet wurden – das gibt es bis heute nicht. Der Hexenwahn entstand, als das Sozialgefüge des Kontinents durch Seuchen und Kriege völlig zusammengebrochen war.
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#11   Peter-Pan   12:32:04 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Und wieder einmal…
… ist man sich auf kreuz.net nicht zu schade, auf’s tiefstmögliche Niveau herabzusteigen, um etwas zu widerlegen, das sowieso nur in der Vorstellungskraft weniger von allen anderen angeblich behauptet wird.
Ich habe in noch keinem Geschichtsbuch gelesen, dass Hitler in erster Linie oder gar ausschließlich von Katholiken an die Macht gebracht wurde (unbestreitbar war er einer). Ich kann mich auch nicht errinnern, dass derartiges im Geschichtsunterricht vermittelt wurde. Also wo werden die Katholiken als treibende Kraft für Hitlers Machtaufstieg denunziert.
Liegt es vielleicht daran, dass einige Kirchenvertreter (hochrangige mitunter) die historische Verantwortung der Kirche für den jahrhundertelangen Antisemitismus eingestehen? Die ist ja wohl kaum von der Hand zu weisen.
Und kommen Sie mir nicht mit der Schuld des Bürgertums. Die traurige Wahrheit ist: Die Kirche hat viele Jahrhunderte alles in ihrer Macht getan, um das Volk so dumm und unwissend wie möglich zu halten. Hier wurde einmal argumentiert, dass die Hexenvervolgung beispielsweise ihren Antrieb vor allem beim einfachen Volk fand. Was ich drollig finde, da sich damit diejenigen der Verantwortung entziehen, die dem Volk überhaupt erst eingeredet haben, dass es diese bösen Hexen und Dämonen gibt, die unentwegt schlimme Dinge tun.
Ähnlich ist es mit den Juden. Wie lange hat die Kirche (und oft auch der Staat), die „Mörder Christi“ wie Dreck behandelt – um heute denen die Schuld zu geben, die ihnen geglaubt haben.
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#10   SignumSalutis   11:14:23 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ ordo62
:-! für Sie haben wohl die falschen Leute den Krieg verloren, wie? Besser noch ein paar Jahrzehnte rassistsicher Wahn mit Menschenzucht und Gaskammer-Selektion in Europa, nur damit es nicht „bolschewistisch“ wird, denken sie das?
Schön, dass wir in Fatima ein paar schöne Sonderoffenbarungen haben: ein katholisches Orakel von Delphi? Da muss ich das Lehramt wohl falsch verstanden haben, wie? Suchen sie auch in der Geheimen Offenbarhung das Datum des Weltuntergangs wie die „Zeugen“??
Ich denke: die Größe von Kardinal von Galen liegt auch darin, dass er die national und an Gehorsam gegenüber der Staatsautorität sicher von Kindesbeinen an geprägte Grundhaltung überwunden hat und sein Gewissen sprechen ließ. (Ähnlich war es ja bei Stauffenberg auch …).
SignSal
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#9   Florian Geyer   11:00:59 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Wer--
sind die Verantwortlichen für den rasanten Aufstieg des nationalsozialistischen Verbrechersystems? Dieselben, die sich heute am meisten darüber empören.
Es sind jene die unter dem Deckmantel „Toleranz“ usw alles propagieren was dem Menschenen schadet. Es sind jene die den Menschen „von Gott befreien“ wollen wohlwissend (oder nicht) dass Freiheit von Gott dasselbe ist wie Knechtschaft. Es sind jene die um klitzekleiner persönlicher Vorteile willen den aktuellen Leitwölfen nachrennen – früher bei SS, heute bei den Logen !
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#8   Strepto von Kokke   10:55:14 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ja, ja die Empörten
Wer sind die Verantwortlichen für den rasanten Aufstieg des nationalsozialistischen Verbrechersystems? Dieselben, die sich heute am meisten darüber empören. Von Leo G. Schüchter.
Es sind diejenigen, die sich heute am menschenfreundlichsten gebärden, für die Bäuche der Frauen das freie Selbstbestimmungsrecht erkämpft und jedes verfügbare Loch als Freiraum sexueller Aktivitäten erkannt haben und lobpreisen. :-!
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#7   engelhardt †   10:46:05 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Waehler
Wer sind die Verantwortlichen für den rasanten Aufstieg des nationalsozialistischen Verbrechersystems? Dieselben, die sich heute am meisten darüber empören.
Echt? So alt sind die? 2007-1933+18(Mindestalter): 92 Jahre muessen diese Kritiker minimal alt sein.
Und den 2 Leuten widmet Kreuz.net einen ganze Artikel?
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#6   stimme der vernunft †   10:42:22 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ordo
Hör mir doch auf mit dem Ammenmärchen von der bolschewistischen Gefahr.
Es sollte sich ja inzwischen sogar bis zu dir herumgesprochen haben, dass Hitler sich mit Stalin verbündet hatte, um das absolut nicht bolschewistische Polen gemeinsam zu überfallen.
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#5   Dr. Natterbach   10:30:50 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Seid Ihr blöd, Ihr von der Redaktion!
Klar stimmt das, logisch!
Aber wir haben das Jahr 2007, oder?
Wozu eigentlich gibt es unter Katholiken diesen Zwang sich zu rechtfertigen, für etwas, das über 60 Jahre zurückliegt.
Ehrlich gesagt, ich hätte es als Katholik nicht nötig, mir ständig dieses Thema aufzwingen zu lassen.
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#4   ordo62   10:28:04 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@stimme der vernunft
„Deutsche Männer sind nun auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen und unter Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen“
Bischof Galen zum Kriegsbeginn 1939
Das ist auch durchaus zutreffend. Auch wenn uns heute die Blockwarte der PC die Geschichtsschreibung der Besatzer aufzwingen.
Denn unesre Soldaten kämpften gegen die bolschewistische Gefahr, die nicht nur die Päpste Leo XIII und Pius XI ausdrücklich in ihren Enzykliken verurteilten und sogar die Gottesmutter in Fatima ausdrücklich vor ihr warnte.
Und unter „schirmen“ meinte von Galen bestimmt keinen Angriffskrieg, sondern nur das eigene Land zu schützen.
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#3   stimme der vernunft †   10:11:35 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Nun ja
„Als Vaterlandsliebende stehen wir hinter dem Führer, den Gottes Vorsehung auf diesen Posten berufen hat“
Bischof Galen im Januar 1934
„Deutsche Männer sind nun auf der Wacht, um das Vaterland zu schirmen und unter Einsatz des Lebens einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für unser Volk zu erkämpfen“
Bischof Galen zum Kriegsbeginn 1939
Und Galen war bekanntlich noch einer von denen, die wenigstens gelegentlich bei wenigen Einzelthemen sich trauten, das Maul auf zu machen.
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#2   SignumSalutis   10:11:04 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Schwarz-Weiß oder Grau?
1. ein alter Hut. Vernünftiger und abgestufter habe ich ähnliches im Geschichtsunterricht gelernt.
2. die +.net – Berichte kennen wieder nur schwarz und weiß – Grautöne gibts nicht. Man muss z. B. mal fragen: wie sahen die Typen aus, die mit Hitler 1923 schon die Weimarer Republik umkippen wolltenk? Alles Wurzelsepps mit Trachtenhüten aus dem bayrischen Oberland: deutsches, protestantischesw Bürgertum??? Welchen Taufschein hatten die? Im deutschen Katholizismus gab es damals viele Versatzstücke eines gewissen faschistoiden Denkens, der Traum von einem „neuen Reich“ – wenn man darunter auch nicht das Hitlers verstand. Oder Leute, die 1933 plötzlich schrien: „Wir sind dabei!“. Was war denn mit der Selbstauflösung der Zentrumspartei?
Gut: im Wesentlichen stimmt es, dass das national-protestantische Milieu (wobei die Vokabel „national“ hier sicher fragwürdig scheint) im entscheidenden Moment dem NS zum Durchbruch verhalf. Aber die deutschen Katholiken können sich nicht hinstellen und sagen: „Wir sind unschuldig.“
Wir Katholiken können von einem heiligmäßigen evangelischen Christen des Widerstandes wie Dietrich Bonhoeffer viel lernen: das Zeugnis für Wahrheit und Liebe im rechten Moment verbindet im Geiste Christi.
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#1   ordo62   10:06:56 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
man braucht nicht viel Phantasie
um sich vorstellen zu können, auf welcher Seite sich, in diesem Systhem, Roth, Beckund Co gefunden hätte.
Und ein Lehmann würde ganz bestimmt nicht dem Löwen von Münster nacheifern …
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