St. Pölten
Jetzt wird es heiß
Der sogenannte Erneuerungsprozeß, den der Bischof von St. Pölten seiner Diözese verordnet hat, geht in die heiße Phase. Ein Fachmann für Konflikt-Management und Krisenintervention als sogenannter Prozeßbegleiter wurde bereits engagiert.
Die Kirche zieht sich im Kampf ums ewige Seelenheil der Gläubigen mehr und mehr auf runde Tische, Gremien und Konferenzen zurück.
Die Kirche zieht sich im Kampf ums ewige Seelenheil der Gläubigen mehr und mehr auf runde Tische, Gremien und Konferenzen zurück.
© Giovanni Gallucci, CC
(kreuz.net, St. Pölten) Seit Monaten wird in der Diözese St. Pölten über einen von Bischof Klaus Küng verordneten sogenannten Erneuerungsprozeß diskutiert.

Dieser Prozeß steht unter dem Motto „Kirche auf dem Weg – gemeinsam die Zukunft gestalten“.

Sein Ziele sind unter anderem „das Miteinander zu stärken“, „den Weg gemeinsam zu suchen“, „viel Begegnung“, „Mitreden und Mitgestalten“ und die „Laien aufzuwerten“.

Im vergangenen Mai fand dazu bereits ein sogenannter Workshop für eine als „PastoralassistentInnen“ bezeichnete Körperschaft statt.

Diözesangebiet von St. Pölten
Diözesangebiet von St. Pölten
Im September waren die Priester und Diakone an der Reihe.

Zweimal mußten auch die „Zentralangestellten“ der Diözese an mehrtägigen sogenannten Zukunftskonferenzen teilnehmen.

Den Abschluß der Vorbereitungsphase bildete im vergangenen November ein „Tag der ehrenamtlichen Multiplikatoren/WegbegleiterInnen“.

Egbert Amann-Ölz (43) – ein eigens engagierter sogenannter Prozeßbegleiter – sorgte dafür, daß bei den Diskussionen „das vom Auftraggeber gewünschte Ergebnis herauskommt“ – wie Amann-Ölz kürzlich gegenüber der Tageszeitung ‘Kurier’ offenherzig eingestand.

Amann-Ölz ist professioneller sogenannter Coach und Unternehmensberater.

Schwerpunkte seiner Arbeit sind unter anderem das sogenannte Konflikt-Management, Krisenintervention, Sinn und Sinnfindung sowie „Team-Entwicklung / Team-Training“.

Prozeßbegleiter Amann-Ölz ist auch mit Bischof Klaus Küng verwandt.

Aufgabe des Prozeßbegleiters ist, „den Aufbruch strukturiert und professionell zu begleiten, ergebnisorientiert und mit klarem Rahmen“.

Wie der Prozeßbegleiter erklärte, sollten die Diskutanten zunächst „sich ruhig heiß reden“, denn im Osten Österreichs seien die Leute nicht daran gewöhnt, es direkt zu sagen.

Pater Udo Fischer (55), Herausgeber des kirchenfeindlichen Wochenblatts „Ja – die neue Kirchenzeitung“ und Vertrauter der exkommunizierten Frauenpriesterin Christine Mayr-Lumetzberger, findet es eine positive Sache, „daß die Führung auf so breiter Ebene diskutieren läßt“.

„Wir dürfen uns keine Illusionen machen“, fügte er jedoch hinzu, denn:

„Was am Ende herauskommt, ist längst festgelegt.“
      
28 Lesermeinungen
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#28   Rudolfus   12:26:24 | Freitag, 11. Januar 2008
Benedikt: Sie widersprechen der Praxis seit Paul VI.!
Folgerichtig gelten die Bestimmungen von Quo primum weiter, wonach kein Priester des lateinischen Ritus gezwungen werden kann, die Messe anders zu feiern, als sie im Missale Pius V. „für alle Zeiten“ kodifiziert wurde.
Das ist die Schlussfolgerung von Lochner, nicht das, was Stickler gesagt hat. Die Aussagen Lochners sind überaus zweifelhaft. Sie widersprechen der Praxis der Kirche, wie sie sich bei allen Neueditionen des Missale Romanum gezeigt hat.
Sie widersprechen der Praxis seit Paul VI. – das ist richtig, der Praxis.
Demgegenüber erklärt der jetzige Papst Benedikt XVI. in seinem dem Apostolischen Schreiben Summorum Pontificum hinzugefügten Brief an die Bischöfe („Brief an die Bischöfe anläßlich der Publikation des ‘aus eigenem Antrieb heraus gegebenen’ Apostolischen Schreibens Summorum Pontificum über die Römische Liturgie in ihrer Gestalt vor der 1970 durchgeführten Reform“):
„Was nun die Verwendung des Meßbuchs von 1962 als Forma extraordinaria der Meßliturgie angeht, so möchte ich darauf aufmerksam machen, daß dieses Missale nie rechtlich abrogiert wurde und insofern im Prinzip immer zugelassen blieb.
Im Augenblick der Einführung des neuen Meßbuchs schien es nicht notwendig, eigene Normen für den möglichen Gebrauch des bisherigen Missale zu erlassen.“
…atholischedokumente.de.tl/…war-nie-verboten.htm
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#27   HeinrichderZweite   13:35:51 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Lieber Benedikt,
Sie widersprechen der Praxis der Kirche, wie sie sich bei allen Neueditionen des Missale Romanum gezeigt hat.
… können Sie mir bitte erklären, wie Sie das meinen, ich verstehe es nicht.
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#26   Benedikt   13:31:59 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ Rudolfus
Folgerichtig gelten die Bestimmungen von Quo primum weiter, wonach kein Priester des lateinischen Ritus gezwungen werden kann, die Messe anders zu feiern, als sie im Missale Pius V. „für alle Zeiten“ kodifiziert wurde.
Das ist die Schlussfolgerung von Lochner, nicht das, was Stickler gesagt hat. Die Aussagen Lochners sind überaus zweifelhaft. Sie widersprechen der Praxis der Kirche, wie sie sich bei allen Neueditionen des Missale Romanum gezeigt hat.
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#25   Berengeria   09:52:16 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ Sani: Krankheit der Linken
Du leidest an der üblichen Krankheit der Linken – wenn es konkret wird, werden Sie ausfällig und greifen den Gesprächpartner persönlich an.
Im übrigen: Niemand zwingt Dich, kreuz.net anzusehen, wenn es Dir nicht paßt.
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#24   sani †   06:05:36 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Berengeria
Mein Papa hat mir beigebracht, nur dann den Mund aufzumachen und zu kritisieren, wenn man eine andere und bessere Lösung hat. Das nennt man halt Erziehung, von der hier viele nicht allzuviel mitbekommen haben.
Also wenn du nicht’s besseres weist (außer das hier übliche traditionalistische Phrasengedrusch), dann lass deine Elektronen in deinem eigenen PC – ich bin nicht heiß auf die Offenbarung deiner Nicht-Erziehung >:)
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#23   Berengeria   19:50:06 | Samstag, 22. Dezember 2007
Wenn Du Bischof Küng persönlich kennst,
was ich ja vermute, und übrigens sicher so gut wie ich, dann sag ihm einmal, wie peinlich sein Verhalten ist.
Im übrigen: Geh mit Deiner langen Leitung zum Elektriker…
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#22   sani †   19:20:18 | Samstag, 22. Dezember 2007
begreifst du nicht …
… dass ich den Bischof Küng a bisserl persönlich kenne – und bei all unseren unterschieden in der einen oder anderen frage, so eine pennälerflegelei wie die deinige nur aus einem delirium tremens oder einer bis vermutlich an’s lebensende prolongierten pupertät deinerseits entstammen kann (so pseudowitzerl haben wir mit 15/16 im Gymnasium gemacht – fanden das damals witzig – jetzt iss nur peinlich) …
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#21   Berengeria   18:58:19 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ sani: Lange Leitung
Begreifst Du nicht, daß die Perspektiven – und vorab der Geisteszustand – von Bischof Küng verbalisiert sind?
Laß Dich bitte von einem Germanisten in die Textanalyse einführen.
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#20   sani †   17:54:07 | Samstag, 22. Dezember 2007
Berengeria …
… nur so eine Frage: Delirium tremens? – aber zum Tastenschhlagen reicht’s wohl noch … :)3 :)3 ;-)
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#19   Berengeria   11:03:48 | Samstag, 22. Dezember 2007
Die Zukunft von St. Pölten
„Wir bringen im folgenden einen Auszug aus dem im Jahre 2002 erschienenen Jahrbuch der Diözese St. Pölten. Es handelt sich dabei um ein Dekret, das vom diözesanen Frauengremium, der obersten Leitungsstelle der Diözese herausgegeben wurde.“
Auszug:
1. Hosen dürfen in Zukunft prinzipiell nur von Frauen getraen werden, die ohnedies schon jahrelang die Hosen in der Diözese anhaben. Da fast alle Kleriker in Zivil herumgehen, ist es nicht einzusehen, warum sie noch Hosen brauchen.
2. Als einheitliche klerikale Kleidung schreiben wir in Zukunft den Schottenrock für alle verpflichtend vor. Damit ist eine deutliche Unterscheidung von den Frauen gegeben.
3. Diese Bestimmungen gelten auch für den höheren Klerus und die ehemalige Diözesanleitung, die wir inzwischen in den Ruhestand geschickt haben.
4. Neuordnung der Liturgie: Um den seit über 20 Jahren eingeschlagenen Linkskurs der Diözese zu festigen, schreiben wir vor, daß im Rahmen der Liturgie nur noch die Mao-Bibel verwendet werden darf. Predigten darüber dürfen nur noch von Frauen gehalten werden.

20. Da das kanonische Recht in St. Pölten bereits im Jahre 2004 abgeschafft wurde, ist ein Rekurs gegen die Verfügungen dieses Dekrets nicht mehr möglich.“
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#18   Rudolfus   22:31:47 | Freitag, 21. Dezember 2007
Cardinal Stickler erklärte häufig, daß die Messe des hl. Pius V. nie verboten war
Die Alte Messe war fortan verboten?
Der ehemalige Kurienkardinal Alfons Stickler berichtete vor mehreren Jahren bei einem Vortrag in Wien von einer durch Johannes Paul II. eingerichteten Kardinalskommission, welche die Frage prüfte, ob die Römische Messe von Pius V. verboten sei, und Priester, die diese feiern, daher zu belangen seien.
Die leider niemals offiziell veröffentlichte Antwort der Kardinalskommission lautete „nein“.
Folgerichtig gelten die Bestimmungen von Quo primum weiter, wonach kein Priester des lateinischen Ritus gezwungen werden kann, die Messe anders zu feiern, als sie im Missale Pius V. „für alle Zeiten“ kodifiziert wurde.
(Mil.Sup. Siegfried Lochner, www.kreuz.net/article.4096.html)
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#17   Benedikt   22:25:29 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Schon wieder dran vorbeiargumentiert. Quo primum steht der Liturgiereform nicht entgegen. Das ist eine Einbildung, die vermutlich von Leuten aus dem Umfeld der FSSPX in die Welt gesetzt wurde, oder von der FSSPX selber. Anderswo ist das jedenfalls unbekannt. Oder können Sie eine entsprechende Äußerung von Kardinal Stickler nennen? Oder von Ottaviani? Ratzinger? Lassen Sie mal hören!
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#16   Gotthard   21:47:04 | Freitag, 21. Dezember 2007
@rudolfus
Wir geben kraft Unserer Apostolischen Vollmacht für jetzt und immer
wie soll ich dann diesen deinen Satz verstehen?
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#15   Rudolfus   21:36:02 | Freitag, 21. Dezember 2007
In der römisch-katholischen Kirche gibt es nur einen Papst,
der in Rom.
Andere, die den Papsttitel beanspruchen, haben keine Legitimation, selbst wenn sie gutgemachte Heimseiten betreiben, wie etwa „Pius’ XIII.“ www.truecatholic.org/ mit einem sehr übersichtlichen alten Katechismus (Baltimore Katechismus, 1941): www.truecatholic.org/baltcont.htm
und anderen übersichtlichen Kapiteln wie die sehr gute Gebetssammlung auf Englisch: www.truecatholic.org/prayers.htm
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#14   LandorganistII   21:27:52 | Freitag, 21. Dezember 2007
Papst Rudolphus I.
hat mal wieder Ex-Kathedra gesprochen.
Tu es Rudolphus, super hanc petram.
– Amen –
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#13   Rudolfus   21:13:23 | Freitag, 21. Dezember 2007
„Quo primum“ ist ewig gültig und kann gar nicht außer Kraft gesetzt werden
Damit aber alle das von der Heiligen Römischen Kirche – der Mutter und Lehrerin der übrigen Kirchen – Überlieferte überall erfassen und beachten, setzen Wir durch diese ewig gültige Konstitution unter Androhung Unseres Unwillens fest und ordnen an:
Von nun an soll in allen kommenden Zeiten auf dem christlichen Erdkreis in allen Patriarchalkirchen, Kathedralen, Kollegiaten und Pfarreien, in allen weltlichen, klösterlichen – welchen Ordens und welcher Regel sie auch seien, ob Männer- oder Frauenklöster – in allen militärischen und ungebundenen Kirchen oder Kapellen, in denen die Messe des Konvents laut mit Chor oder still nach dem Ritus der Römischen Kirche gefeiert wird oder gefeiert werden sollte, nicht anders als nach dem von Uns herausgegebenen Missale gesungen oder gelesen werden.
Dies gilt auch dann, wenn diese Kirchen irgendwelchen Ausnahmeregelungen folgen, durch ein Indult des Apostolischen Stuhles, durch Gewohnheitsrecht oder Privileg, durch einen Eid oder eine Apostolische Bestätigung oder andere Besonderheiten bevorzugt sind – außer wenn sie sogleich von ihrer – vom Apostolischen Stuhl gutgeheißenen Errichtung – an oder aus Tradition bei der Meßfeier ununterbrochen einen mindestens 200jährigen Ritus in diesen Kirchen eingehalten haben.
(…)
Sie sollen nicht wagen, bei der Meßfeier andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen hinzuzufügen oder vorzulesen.
(…)
Wir geben kraft Unserer Apostolischen Vollmacht für jetzt und immer …
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#12   Benedikt   19:56:48 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Schön dran vorbei argumentiert. Nochmal: Die Tatsache, dass es nie verboten wurde ändert nichts an der Verbindlichkeit der Neuausgaben …, 1936, 1954, 62, 65, 70.
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#11   muntu   15:01:47 | Freitag, 21. Dezember 2007
und es wird heiß
Die Posaunen erklingen in St. Pölten. Nach einem glaubwürdigen Neubeginn ist nun die nächste Phase erreicht – ein glaubwürdiger Erneuerungsprozess…auch diesmal (wie bei der unglaubwürdigen Visitation) ist das Endergebnis fix…
Der Mediator ist mit Dr. Küng verwandt??? – Wird das Bistum nun zum Familienbetrieb der Küngs?? :-D
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#10   Rudolfus   11:53:23 | Freitag, 21. Dezember 2007
Das Meßbuch St. Pius’ V., zuletzt revidiert durch den sel. Johannes XXIII., wurde nie verboten
siehe die Analyse auf www.kreuz.net/article.4096.html
und die Erläuterung des jetzigen Papstes:
„Was nun die Verwendung des Meßbuchs von 1962 als Forma extraordinaria der Meßliturgie angeht, so möchte ich darauf aufmerksam machen, daß dieses Missale nie rechtlich abrogiert wurde und insofern im Prinzip immer zugelassen blieb.
(Benedikt XVI., „Brief an die Bischöfe anläßlich der Publikation des ‘aus eigenem Antrieb heraus gegebenen’ Apostolischen Schreibens Summorum Pontificum über die Römische Liturgie in ihrer Gestalt vor der 1970 durchgeführten Reform“)
…atholischedokumente.de.tl/…war-nie-verboten.htm
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#9   Benedikt   11:47:22 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Papst Paul VI. hat mit der Ap.Konstutution „Missale Romanum“ vom 3. April 1969 tatsächlich NICHT „Quo primum“ aufgehoben, sondern alle Bestimmungen, die dem Inkrafttreten der Messreform entgegenstehen. Das ist was anderes; spitzfindig, aber wahr:
Keine ABSCHAFFUNG der alten Messe, aber INKRAFTTRETEN des neuen Messbuchs.
Der kürzlich zu Gott heimgegangene Alfons Cardinal Stickler wurde nicht müde, darauf hinzuweisen!
Ja, weil einige meinten, die Reform sei ein Verbot aller vorgehenden Formen. Das ist natürlich auch Unsinn. Auch Pius V. hat nicht den röm. Ritus vor 1570 „verboten“, genausowenig wie Pius XII. die alte Karwochenfeier „verboten“ hat. Sie gaben ein neues Missale heraus, welches die Vorgängerversion ersetzte. Von diesem Zeitpunkt an war diese Ausgabe zu verwenden. So war es auch 1970. Für die Verwendung eines anderen Buches brauchte es daher ein Indult, bis Papst Benedikt XVI. beide Formen als zwei Formen ein und desselben römischen Ritus konstituierte. Völlig korrekt, denn da beide Bücher den römischen Ritus beinhalten können es nicht zwei Riten sein.
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#8   Rudolfus   11:36:14 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Benedikt: Lesen Sie „Quo primum“
Papst Paul VI. hat mit der Ap.Konstutution „Missale Romanum“ vom 3. April 1969 tatsächlich NICHT „Quo primum“ aufgehoben, sondern alle Bestimmungen, die dem Inkrafttreten der Messreform entgegenstehen. Das ist was anderes; spitzfindig, aber wahr:
Keine ABSCHAFFUNG der alten Messe, aber INKRAFTTRETEN des neuen Messbuchs.
Der kürzlich zu Gott heimgegangene Alfons Cardinal Stickler wurde nicht müde, darauf hinzuweisen!
Ein Vorgang der Vorsehung zugunsten Erzbischof Lefebvres gegen einen Papstdespoten.
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#7   Benedikt   11:32:31 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Papst Paul VI. verfolgte widerrechtlich die Alte Römische Messe, das widerspricht der Festlegung in Quo primum –
der Kirchen- und Papsttreue ist damit Erzbischof Lefebvre und die FSSPX – bis zum heutigen Tag
Das ist eben Ihr Irrtum. Pius V. schrieb den römischen Ritus vor, und zwar in seiner Fassung denn er hatte das Missale ja extra überarbeiten lassen. Daraus ein Verbot weiterer Überarbeitungen zu sehen ist falsch und wurde auch nie so gesehen, bis einige sog. Traditionalisten auf ihrer händeringenden Suche nach Argumenten wider die Liturgiereform bei Quo primum hängenblieben. Zuvor war das ganze unbekannt. Weder von Kritikern der Reform auf dem Konzil noch später (Ottaviani/Bacci) ist davon irgendetwas zu hören. Auf dem Konzil wurde die Liturgie diskutiert und auch mögliche Reformversuche – wo war da das Argument Quo primum? Waren die 2500 Konzilsväter alle dümmer als Sie, Rodulfus? Hat Pius XII. Quo primum übersehen, als er die Karwochenliturgie überarbeitete? Oder Pius XI., als er eine neue Präfation einfügte?
Diese Päpste und Konzilsväter haben Quo primum alle gekannt – allein, die Bedeutung des Dokuments ist nicht diese, die Sie dort hineinlesen. Es ist lediglich eine Festschreibung des römischen Ritus für die ganze Kirche und das Privileg für jeden Priester, die Messe nach röm. Ritus zu feiern. Die augenblickliche Form des Ritus aber ergibt sich aus dem jeweiligen Missale, dass von den Päpsten, welche das Recht zur Ordnung der Liturgie haben herausgegeben wurde.
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#6   Rudolfus   11:10:40 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Benedikt: Papst Paul VI. verfolgte widerrechtlich die Alte Römische Messe
Papst Paul VI. widersetzte sich der Römischen Messe für alle Zeiten, festgelegt durch St. Pius V. in Quo primum 1570 A.D., das er sich nie aufzuheben getraute:
Wozu auch? Sein Handeln war durch Quo primum nicht verboten und die von Ihnen hineingelesene Bedeutung bis zur Neuerfindung der Tradition 1975 unbekannt.
Papst Paul VI. verfolgte widerrechtlich die Alte Römische Messe, das widerspricht der Festlegung in Quo primum –
der Kirchen- und Papsttreue ist damit Erzbischof Lefebvre und die FSSPX – bis zum heutigen Tag!
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#5   Benedikt   11:07:48 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Kirchliche „Erneuerungsprozesse“ lassen sich nur durch Gebet und Opfer erreichen,
Und durch Tat!
und im Gehorsam zur hl. Kirche, repräsentiert durch Papst und Ordinarius!
Also nicht in der FSSPX.
Papst Paul VI. widersetzte sich der Römischen Messe für alle Zeiten, festgelegt durch St. Pius V. in Quo primum 1570 A.D., das er sich nie aufzuheben getraute:
Wozu auch? Sein Handeln war durch Quo primum nicht verboten und die von Ihnen hineingelesene Bedeutung bis zur Neuerfindung der Tradition 1975 unbekannt.
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#4   Rudolfus   11:00:54 | Freitag, 21. Dezember 2007
Kirchliche „Erneuerungsprozesse“ lassen sich nur durch Gebet und Opfer erreichen,
und im Gehorsam zur hl. Kirche, repräsentiert durch Papst und Ordinarius!
Der Kirchenverfall und die Kirchenuntreue selbst durch Papst Paul VI. nach dem Pastoralkonzil 1962-1965 ist der beste Beweis!
Papst Paul VI. widersetzte sich der Römischen Messe für alle Zeiten, festgelegt durch St. Pius V. in Quo primum 1570 A.D., das er sich nie aufzuheben getraute:
Kein Vorsteher, Verwalter, Kanoniker, Kaplan oder anderer Weltpriester und kein Mönch gleich welchen Ordens darf angehalten werden, die Messe anders als wie von Uns festgesetzt zu feiern.
Er darf auch nicht gezwungen und veranlaßt werden, dieses Missale zu verändern.
Auch kann das vorliegende Schreiben niemals widerrufen oder modifiziert werden. Es bleibt vielmehr im vollen Umfang und für immer rechtskräftig bestehen.
Damit sind alle gegenteiligen früheren Bestimmungen, Apostolischen Konstitutionen und Ordinationen, alle allgemeinen oder besonderen Konstitutionen und Ordinationen von Provinzial- oder Synodalkonzilien, auch die Statuten und Gewohnheiten der oben erwähnten Kirchen, selbst wenn ihr Brauch zwar durch eine sehr alte und ehrwürdige Vorschrift gestützt, aber nicht älter als zweihundert Jahre ist, außer Kraft gesetzt.
…atholischedokumente.de.tl/…-ALLE-ZEITEN-k2-.htm
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#3   Benedikt   10:53:29 | Freitag, 21. Dezember 2007
Fischer
Pater Udo Fischer (55), Herausgeber des kirchenfeindlichen Wochenblatts „Ja – die neue Kirchenzeitung“ und Vertrauter der exkommunizierten Frauenpriesterin Christine Mayr-Lumetzberger, findet es eine positive Sache, „daß die Führung auf so breiter Ebene diskutieren läßt“.
„Wir dürfen uns keine Illusionen machen“, fügte er jedoch hinzu, denn:
„Was am Ende herauskommt, ist längst festgelegt.“
So ist es. Die Frage ist nur: Warum findet er das dann positiv? Das bedeutet nichts anderes, als dass das ganze Zeit- und Geldverschwendung ist. Aber Hauptsache, man hat darüber gesprochen. Früher wurden Runde Tische zur Problemlösung eingesetzt, heute sind sie offenbar zum Selbstzweck geworden.
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#2   Strepto von Kokke   10:49:21 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Nun gut…
Wie der Prozeßbegleiter erklärte, sollten die Diskutanten zunächst „sich ruhig heiß reden“, denn im Osten Österreichs seien die Leute nicht daran gewöhnt, es direkt zu sagen.
Naja, wenn sie denn ein bezahltes Psychokasperle brauchen.
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#1   Seminarist   10:34:19 | Freitag, 21. Dezember 2007
Höhere Mathematik?
:-! „Tag der ehrenamtlichen Multiplikatoren“
Wie tief muss man denn noch sinken?
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