Eine Tageszeitung wußte heute morgen den Namen des neuen Bischofs von Speyer. Nun ist die Ernennung bestätigt.
Mons. Wiesemann
(kreuz.net, Speyer) Mons. Karl-Heinz Wiesemann ist neuer Bischof von Speyer. Das gab das Bistum Speyer
bekannt. Die Tageszeitung ‘Die Rheinpfalz’ berichtete bereits heute morgen über die Ernennung.
Der 47jährige
Mons. Wiesemann ist seit 2002 Weihbischof im Erzbistum Paderborn.
Mons. Wiesemann löst damit Bischof
Anton Schlembach ab, der am 10. Februar dieses Jahres mit Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren aus
seinem Amt geschieden ist.
Mons. Schlembach stand der Diözese Speyer fast 24 Jahre vor.
Das Bistum
gehört zu den ältesten Bistümern in Deutschland. Es umfaßt auf dem Papier etwa 600.000 Katholiken.
Das Gebiet erstreckt sich auf die Pfalz im Bundesland Rheinland-Pfalz und auf den Saarpfalz-Kreis im Saarland.
Mons. Wiesemann stammt aus Ostwestfalen und studierte Theologie und Philosophie in Paderborn und Rom.
1985 wurde er in der Ewigen Stadt zum Priester geweiht.
Von 1986 bis 1990 war er Vikar in Geseke – zwanzig
Kilometer südwestlich von Paderborn. 1995 promovierte er in Rom.
Papst Johannes Paul II. ernannte Mons.
Wiesemann am 4. Juli 2002 zum Weihbischof von Paderborn. Er war für die Priesterfortbildung, die Berufungspastoral
sowie für Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur zuständig.
Der designierte Bischof ist Mitglied der
Ökumene- sowie der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz.
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47 Lesermeinungen
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#45 Rudolfus 22:01:48 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Gotthards Postings Sie selbst verbreiten sich ja auch allzugerne zu jeder Tages- und Nachtzeit über jedes
noch so beliebiges Thema – übrigens recht geifernd und ohne jeden Sachverstand, was meine persönliche
Meinung ist. Sehr richtig! Außerdem scheint Gotthard die Postings ja gerne zu lesen, sonst würde er
sie nicht nachzählen.
#42 Galatea 21:53:59 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Maliziös sind ihre Nachrichten, Herr Gotthard… …wenn Sie sich über die Anzahl der Postings anderer,
z. B. Ihres Lieblingsfeinds, hier lustig machen. Sie selbst verbreiten sich ja auch allzugerne zu jeder
Tages- und Nachtzeit über jedes noch so beliebiges Thema – übrigens recht geifernd und ohne jeden Sachverstand,
was meine persönliche Meinung ist. Ich hoffe nicht, dass das zu einer persönlichen Marotte wird, nachzuzählen,
wie oft ein Teilnehmer gepostet hat (sowas macht man nicht.)
#38 Aleph † 21:40:44 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Mme. Tiara der dem Rudolphus die Tiara anreicht? Er spricht mal wieder so Exkathedra. Landorganist II:
Besonders der Weihrauch klimmt wie vor einer Bevölkerungsexplosion. Da hilft nur Mme. Tiara…
#34 Gutmensch 12:45:51 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Trarig, Traurig Wenn ich die Beiträge lese, die quasi hinter jedem Bischof einen „Rotarier“ vermuten,
dann beginne ich zu rotieren – ohne Mitglied dieser Organisation zu sein. Schon vor 20 Jahren war es mir
zuwider, wenn hinter vorgehaltener Hand behauptet wurde, wer Freimaurer etc. sei. Habt Ihr Nachweise,
dass der neue Speyerer Bischof einer ist – und wenn? Inwiefern widerspricht das dem katholischen Glauben?
Ich freue mich, wenn der neue Bischof nach Speyer kommt. Er macht einen sehr sympathischen Eindruck. Und
nun zereißt Euch nicht die Mäuler wegen ihm und anderen sogenannten „Rotariern“. Das Elend in der Kirche
ist schon groß genug, als dass es noch weiter ausgebreitet werden mus
#32 Gotthard 23:37:26 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@rudolfus Man muß sich auch in den kirchlich approbierten Katechismen der Kirche über den Glauben bilden.
Dazu hast du doch überhaupt keine Zeit! Wer in 8,5 Stunden – heute von 14:44 bis 23:21 Uhr – 80 Postings
allein in diesem Forum absetzt, hat keine Zeit mehr sich zu bilden!
#31 ExBochumer † 22:51:33 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Man befrage mal den künftigen Bischof, … der ein Rotarier ist, was er von dem Glauben an Jesus Christus
hält. Ein Rotarier in Speyerl, ein Rotarier in München, Rotarier in Paderborn. Rotarier breiten sich
weiter aus. Die Grundlage für die freimaurerische Unterminierung des Glaubens ist gelegt.
#30 Rudolfus 22:35:13 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Katholisch glauben heißt, alles zu glauben, was die Kirche zu glauben vorlegt Ein katholischer Gläubiger
muß alles glauben, was die Kirchenautorität unfehlbar oder päpstlich-verbindlich zu glauben vorlegt.
Man muß sich auch in den kirchlich approbierten Katechismen der Kirche über den Glauben bilden.
#29 Gotthard 22:26:31 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@rudolfus … Wissen oder Glauben? Offenbar wissen Sie nicht, was eine ex-cathedra-Definition ist… Etwas,
das katholische Lehre ist, und vom Papst ausdrücklich als Teil der katholischen Lehre erklärt wird!
Um das zu glauben, muß man einmal katholisch sein – was viele Bischöfe nicht sind. 1. Ex-Cathedra-Definitonen
muss ich zunächst einmal kennen … kein Glaubensakt erforderlich! 2. Glaubensdefinitionen muss ich zunächst
einmal kennen … kein Glaubensakt erforderlich! Glaubensdefinitionen und Dogmen und Lehraussagen muss
ich zunächst einfach lernen und kennenlernen – also zur Kenntnisnehmen. Dazu muss niemand Katholik oder
Christ sein. Bis hierher ein reiner Akt der Ratio! In einem nächsten Schritt muss ich mir diese Aussagen
zu eigen machen … oder kann sie ablehnen für mich persönlich – dort setzt der Glaubensakt – die Zustimmung
zur Offenbarung Gottes ein. @Rudolfus, was nun?
#28 ExBochumer † 20:13:20 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ Rudolfus An der Katholizität des Landorganisten und/oder II. habe ich da auch so meine Zweifel. Nicht
nur Bischöfe sind vom Glaubensabfall betroffen.
#27 Rudolfus 19:26:30 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@LandorganistII: Offenbar wissen Sie nicht, was eine ex-cathedra-Definition ist Etwas, das katholische
Lehre ist, und vom Papst ausdrücklich als Teil der katholischen Lehre erklärt wird! Um das zu glauben,
muß man einmal katholisch sein – was viele Bischöfe nicht sind.
#24 Rudolfus 19:03:40 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@st. georg: Auch die Apostelnachfolger müssen in Einheit mit dem Petrusnachfolger sein! Die DBK lehnt
mit der Königssteiner Erklärung sämtliche päpstliche Lehrschreiben ab, die die Lehren aus Humanae
vitae zum Inhalt haben – und widersetzt sich dem Papst in der Kirchensteuerfrage, im Unterschied zu manchen
einzelnen BRD-Diözesanbischöfen wie Erzbischof Cardinal Meisner. …atholischedokumente.de.tl/…T-VOR-DER-KIRCHE.htm
Selbst bin ich selbstverständlich in Einheit mit dem Papst und dem Pastoralkonzil Vaticanum II! Nur wer
in Einheit mit dem Papst ist, gehört zur Una Sancta und erlangt das ewige Seelenheil!
#23 st.georg 18:54:33 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@rudi wer alle Dogmen der Kirche glaubt, und das päpstliche Lehramt anerkennt!…also auch das zweite
vatikanische konzil …und sich in der einheit mit dem papst und den apostelnachfolgern, den bischöfen
befindet…da sieht es ja ganz schlecht bei ihnen aus …rudi,rudi,…das geht nicht gut aus mit ihnen…
o^/
#22 Rudolfus 18:46:56 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Es gibt nur einen rechten katholischen Glauben Entweder jemand ist rechtgläubig römisch-katholisch oder
nicht. Rechtgläubig ist, wer alle Dogmen der Kirche glaubt, und das päpstliche Lehramt anerkennt! Wer
ein Dogma leugnet, leugnet den gesamten katholischen Glauben!
#17 juergen 16:47:11 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
…noch ein Paderborner Also noch ein Paderborner als Bischof aktiv… So viele Paderborner gibt es ja
noch nicht… – Heinz-Josef Algermissen (Bischof von Fulda) – Franz-Josef Bode (Bischof von Osnabrück)
– Joseph Clemens, Kurien-Bischof und Sekretär des Päpstlichen Laienrates. – Paul Josef Kardinal Cordes
(Kurienbischof in Rom) – Karl Hesse (Erzbischof von Rabaul/Papua Neuguinea) – Bernhard Hombach (Bischof
von Granade/Nicaragua) – Reinhard Marx (Bischof von Trier –-- lt. Zeitungsmeldungen bald München-Freising)
– Dieter Stöckler (Bischof von Quilmes/Argentinien) – Karl-Heinz Wiesemann (Bischof von Speyer) Und außer
Dienst – Leopold Nowak (Bischof em. von Magdeburg) – Paul-Werner Scheele (Bischof em. von Würzburg)
#15 maliems 15:29:52 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@gotthard sehe ich auch so: reine Routine. @alle wenn jetzt die alt68er in pension gehen, möge uns der
Herr vor der nächsten Block-Generation, den Neokonservativen bewahren.
#13 Florianklaus 14:44:59 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@landorganist die hohe Zahl der Weihbischöfe und Bistumsregionen im Bistum Münster ist weniger ein Anzeichen
für eine übergroße Zahl an geeigneten Kandidaten, als für die territoriale Überdehnung unseres Heimatbistums.
#12 landorganist 14:11:17 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Ups, ich korrigiere mich, Münster hat sogar 5 Weihbischöfe: Region Münster Warendorf, Region Borken-Steinfurt,
Region Recklinghausen-Coesfeld, Region Niederrhein, Offizialat Oldenburg. So ist’s richtig.
#11 LandorganistII 14:03:42 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Vielleicht liegt es an der Größe der Bistümer in Westfalen, dass dort soviele Bischöfe „geschmiedet“
werden. Wenn ich mich nicht irre stehen dem münsterschen Diözesanbischof schon 4 Weihbischöfe zur Verfügung:
Region Münster-Warendorf, Region Coesfeld-Steinfurt, Region Niederrhein, Offizialat Oldenburg.
als Weihbischof „geparkt“? Glaube ich nicht ganz. Immerhin war Erzbischof Dr. Robert Zollitsch nicht einmal
Weihbischof bei sei Wahl zum Erzbischof des zweit größten Bistums Deutschlands.
#9 Benedikt 13:17:43 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@ zwobbel Was vermuten Sie? Irgendwelche Mauscheleien oder Seilschaften? Verschwörungstheorien überlasse
ich anderen. Dennoch würde mich wirklich mal interessieren, warum es da so eine Häufung gibt. Werden
da immer schon potentielle Kandidaten als Weihbischof „geparkt“?
es hätte aber auch genauso jemand mit siebenundsechzig statt mit siebenundvierzig Jahren eingesetzt werden
können. Deswegen meinte ich Generationenwechsel. Und diese Leute haben eben den ganzen 68er Schei* aus
einer ganz anderen Perspektive erlebt.
#6 ExBochumer † 13:12:57 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Bischof Wiesemann … ist Rotarier, wie viele andere Leitungspersonen des Erzbistums Paderborn. Das berichtete
kreuz.net schon am 3. November 2006 hier: www.kreuz.net/article.4146.html „• Erzbischof Hans-Josef Becker,
Club Paderborn-Kaiserpfalz • Weihbischof Karl-Heinz Wiesemann, Club Menden/Sauerland • Bischof Reinhard
Marx von Trier, Club Paderborn oder auch • der ehemalige Paderborner Generalvikar Bruno Kresing, Club
Paderborn“ Daneben gibt es nach meinen eigenenen Recherchen noch mehrere andere Personen der Diözese,
die sich bei den Rotariern tummeln.
#5 Gotthard 13:04:01 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@zwobbel Insgesamt vollzieht (leitet ein) Benedikt XVI. einen Generationenwechsel. Damit werden endlich
die am verwesenden sog. „Fortschritt“ der 68er Festklebenden abgelöst. Der einzige Beweggrund für die
jetzt erfolgten Bischofsernennungen waren die Daten in den jeweiligen Geburtsurkunden der Vorgänger.
Diese Bischofsernennungen sind reines Routinegeschäft der Bischofskongregation.
#4 LandorganistII 12:59:40 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
@Aleph Als Münsterländer schließe ich mich Ihrer Meinung vollumfänglich an, die Tradis hier sehen
das aber wohl anders: Schließlich sind alle Bischöfe unfähig, verbreiten Häresien, sind Freimaurer
oder Rotarier, und wahrscheinlich auch nicht rechtsmäßig im Amt…
es hagelt ja regelrecht neue Bischöfe an Benedikt: Was vermuten Sie? Irgendwelche Mauscheleien oder
Seilschaften? allg. Für mich ist Mons. Karl-Heinz Wiesemann erstmal ein unbeschriebenes Blatt. Er hat
viel wieder aufzubauen. Hoffentlich gelingt es ihm. Insgesamt vollzieht (leitet ein) Benedikt XVI. einen
Generationenwechsel. Damit werden endlich die am verwesenden sog. „Fortschritt“ der 68er Festklebenden
abgelöst. :)3 Möge der Hl. Geist seine sieben Gaben überschwenglich in Ex. Wiesemann’s Herz eingießen.
:(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
Geistig-geistliche Auffrischung aus dem hohen Norden Benedikt@ Ganz offensichtlich gibt es in den westfälischen
Diözesen den Klerikernachwuchs, der sich für das Bischofsamt wohl am besten eignet. Wenn der Süden
der Republik zunehmend zum Missionsland mutiert, ist die geistig-geistliche Auffrischung aus dem Norden
wohl dringend geboten.
#1 Benedikt 12:40:56 | Mittwoch, 19. Dezember 2007
Gottes reichen Segen… …dem neuen Oberhirten der Diözese Speyer. Wäre ich Paderborner, so würde
mir das permanente Abwandern von Weihbischöfen allerdings ziemlich auf die Nerven gehen. Gibt es eigentlich
nur dort (und vielleicht in Münster) geeignete Weihbischöfe?