kreuzmeldungen
Für jedes Alter + Fasten gebrochen + Süße Sündenvergebung + Mann des Jahres + Ratzingers Schuld
Benedikt XVI. mit Kindern in Brasilien.
Benedikt XVI. mit Kindern in Brasilien.
© Douglas Mansur/visitadopapa.org.br
Für jedes Alter

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sprach gestern Donnerstag beim traditionellen Weihnachtsempfang für jugendliche Mitglieder der ‘Katholischen Aktion Italiens’ auch über die im Alter von sechs Jahren an Knochenkrebs verstorbene Dienerin Gottes Antonia Meo († 1937). Erst Anfang der Woche anerkannte der Papst den heroischen Tugendgrad des Mädchens. Im einfachen und dennoch bedeutungsvollen Leben des Mädchens sieht der Papst den Beweis dafür, „daß Heiligkeit etwas für jedes Alter ist“.

Fasten gebrochen

Brasilien. Der hungerstreikende Bischof von Barra in Brasilien, Mons. Luiz Flávio Cappio (61), hat sein Fasten nach 24 Tagen aufgegeben. Der Bischof war am 19. Dezember in ein Krankenhaus überführt worden. Er hatte offenbar das Bewußtsein verloren. Bischof Cappio will aber den Kampf gegen eine Flußumleitung in Brasilien nicht aufgeben. Er ist bereits aus dem Spital entlassen worden.

Süße Sündenvergebung

Österreich. Die niederösterreichische Wallfahrtskirche Maria Enzersdorf lockt die Sünder mit einem besonderen Zuckerl in den Beichtstuhl. Der Pönitent erhält nach der Absolution eine Beichtschokolade. „Jeder soll schmecken können, daß Beichte gut tut“ – erklärt der Pfarrer, Franziskanerpater Thomas Lackner, dazu laut der Webseite der Erzdiözese Wien. Auf 300 eigens produzierten Schokoladentafeln der Nobelmarke Zotter steht: „Genieße die Versöhnung“.

Mann des Jahres

USA. Das US-Nachrichtenmagazin ‘Time’ wählte den russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Person des Jahres 2007. Putin habe sein Land aus dem Chaos zurück an den Tisch der Großmächte geführt – so die Begründung. Zwar habe Putin Demokratiedefizite in Kauf genommen: „Er ist nicht der Gute, aber er hat Außergewöhnliches geleistet.“

Ratzingers Schuld

Deutschland. Der ehemalige deutsche Arbeits- und Sozialminister, Norbert Blüm (72), hat in einem Interview mit der Familienzeitschrift ‘stadtgottes’ der Steyler Missionare das Geheimnis seiner Ehe enthüllt: „Zusammenhalt auf Gedeih und Verderb!“, erklärte er. „Auch bei schlechtem Wetter: Arm in Arm.“ Blüm lernte seine Frau Marita, mit der er seit 43 Jahren verheiratet ist, an der Universität Bonn kennen, wo er bei Professor Joseph Ratzinger Theologie studierte: „Ich habe“ – so Norbert Blüm – „in seinen Vorlesungen meine Frau kennengelernt. Ohne Ratzinger – das weiß er auch – gäbe es keine Familie Blüm.“
      
17 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#17   Vineta   22:20:10 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Gotthart:???????????????????
War das jetzt ein sachlicher Beitrag oder was?
Redaktion benachrichtigen
#16   Gotthard   22:12:02 | Freitag, 21. Dezember 2007
@vineta
Und das sogar,ohne ihn nach seiner Mitverantwortung zu fragen für all das Unerhörte, das das Kabinett Kohl,dem er angehörte , produzierte
Was hast Du denn schon Positives produziert – und deine Familie gleich mit?
Bisher ist mir da nichts bekannt – also kann ich auch nichts kritisieren… wie Du das hier so locker über einen bekannten Mann versuchst.
Redaktion benachrichtigen
#15   Vineta   22:07:06 | Freitag, 21. Dezember 2007
Drückeberger- und Spaßmachermissionare?
Was? Die Steyler Missionare luden so einen Mann wie den Die-Renten-Sind-Sicher-Propagandisten N. Blüm zu einem Interview für ihre Missionszeitschrift stadtgottes ein?
Und das sogar,ohne ihn nach seiner Mitverantwortung zu fragen für all das Unerhörte, das das Kabinett Kohl,dem er angehörte , produzierte -stichwortartig:
die Straffreiheit der Abtreibung mit Beratungsschein ( bis heute 8 Mio von Steuergeldern bezahlte Abtreibungen), das Absegnen der zig Mrd. Euro teuren sog. Rechtschreibreform am 16. April 1996 durch das Kabinett Kohl, das Öffnen der Schleusen für eine ungehinderte Zuwanderung von ungebildeten Moslems aus Anatolien, das Verjubeln von zig Milliarden Euro für Unfugprojekte beim Aufbau Ost usw.
Redaktion benachrichtigen
#14   matt2 †   21:36:23 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Geyer: das ist doch großartig…
so einen Mann muss man doch um jeden Preis an der Macht halten. Wer weiss denn schon, was da nachkommt, wenn man den sog. demokratischen Kräften die Kontrolle überlässt. Das bewirkt doch eh nur Chaos, Unstimmigkeit und Bürgerkrieg. Ist doch besser, wenn man einen Menschen hat, der ein Volk eint, der es führt und der Kirche ein fruchtbares Wirkungsfeld auftut.
Redaktion benachrichtigen
#13   Florian Geyer   21:31:30 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Matt
keine Sorge Messias der Vladimir behält das Ruder ohnehin in der Hand. Hat mit seinem Kumpel den er 21 jahre kennt nur kurz den Platz im Ruderboot getauscht, das Ruder wird aber um kein Grad gedreht. Im neuen Russland hat die Kirche einen immens wichtigen Fixplaz im Gesellschaftsleben.
Redaktion benachrichtigen
#12   matt2 †   21:31:10 | Freitag, 21. Dezember 2007
Der Papst weiss schon, wie er den Pilgertourismus ankurbelt…
da werden sich die Gaststätten und Hotelbetreiber aber freuen… ach ja und natürlich auch die Souvenirverkäufer.
Redaktion benachrichtigen
#11   LandorganistII   21:28:52 | Freitag, 21. Dezember 2007
Also, Leute,
trinkt in Lourdes einen Kaffee und alles wird gut.
Redaktion benachrichtigen
#10   Rudolfus   21:26:54 | Freitag, 21. Dezember 2007
Das letzte Ablaßdekret S.H. Benedikts XVI. auf der Päpstlichen Heimseite:
Dekret über die Gewährung des vollkommenen Ablasses für die Gläubigen anlässlich des 150. Jahrestages der Erscheinungen der Sel. Jungfrau Maria in Lourdes (21. November 2007)
On the occasion of the 150th Anniversary of the Apparition of the Blessed Virgin Mary in the Grotto of Massabielle near Lourdes, a daily Plenary Indulgence is granted to the Christian faithful who, from 8 December 2007 until 8 December 2008, devoutly and in accordance with the established conditions, visit the Grotto of Massabielle, as well as those who, from 2-11 February 2008, visit a blessed image of the Blessed Virgin Mary of Lourdes solemnly displayed for public veneration in any church, oratory, grotto or suitable place.
www.vatican.va/…reto-lourdes_en.html
Redaktion benachrichtigen
#9   matt2 †   21:24:53 | Freitag, 21. Dezember 2007
Ich finde auch nicht, dass Putin ein Schlechter ist…
natürlich müsste man sich seine Verfahrensweise mit gewissen Regimegegnern näher anschauen. Ein Regent muss mit Kritik umgehen können. Aber manche dieser Kritik war bestimmt beleidigend und da kann man dann ruhig mal den Riegel vorschieben. Man muss sich ja nicht andauernd von irgendwelchen liberalen Medien beflegeln lassen.
Ja, von mir aus hätte der ruhig weiterregieren dürfen. Mir ist Demokratie ja kein Anliegen, sondern eher verhasst. Einen autoritären, aber natürlich christlich orientierten Staat finde ich ja viel besser.
Redaktion benachrichtigen
#8   LandorganistII   21:10:18 | Freitag, 21. Dezember 2007
Frage an den hl. Vater Rudolphus
Eure Heiligkeit erlauben mir Unwissenden einige Fragen. Wird die Tasse Kaffee im Kaffeehaus als schmeckendes Beichtleckerchen zu einer Sakramentalie? Haben Eure Heiligkeit dazu bereits Ex-Kathedra gesprochen oder eine entsprechende Bulle herausgegeben? Hängt die Heilswirksamkeit des Kaffees möglicherweise davon ab, an welchem Heiligenfest er geerntet wurde? Ist mit dem Weihnachts- oder Osterkaffee nach der Vesper am Festtage vielleicht ein vollständiger Ablass verbunden?
Könnte eine mögliche Heilswirksamkeit auch in Muckefuck oder Kakao verborgen sein?
Es grüßt untertängist aus der Loge
der Landörgler
Redaktion benachrichtigen
#7   SignumSalutis †   13:47:43 | Freitag, 21. Dezember 2007
Geist Norbert Blüms
Da wünsche ich mir, dass von dem ehrlichen, verantwortungsbewußten, sozial und kirchlich kritischen wie auch loyalen Geist Norbert Blüms einiges bei +.net hängen bleibt.
Allen hier ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest. ALLEN!!!
SignSal
Redaktion benachrichtigen
#6   ralf fresena   13:19:25 | Freitag, 21. Dezember 2007
Hallo K.TO vorsichtig!
Pass auf was Du schreibst, der heilige „Schiiten-Katholik“ Rudolfus lässt Dich sonst bei der Redaktion sperren. Natürlich bist Du dann, wie ich, auch ein Nazi und Antisemit!!!
Redaktion benachrichtigen
#5   Rudolfus   12:57:16 | Freitag, 21. Dezember 2007
@K.TO: Der Tschetschenienkrieg wird bereits seit Präsident Jelzin geführt
Die Tschetschenen sind eben ein eigenes islamisches Volk und wollen nicht unter Moskauer Herrschaft stehen.
Ist die Herrschaft Moskaus über Tschetschenien so wichtig, daß dort seit Jelzin ununterbrochen Moskau-getreue Soldaten unter Wehrpflicht Moskaus Herrschaft bewahren müssen und den Tod finden?
Redaktion benachrichtigen
#4   K.TO   12:28:25 | Freitag, 21. Dezember 2007
Putin hat auch Vorteile…
… er kämpft gegen den Islam in Tschetschenien und gegen die Nazislamisten in Russland.
So ein Putin bräuchten wir auch !
Redaktion benachrichtigen
#3   Rudolfus   11:26:01 | Freitag, 21. Dezember 2007
Eine Chocolade, um den Pilgern den Empfang des Sündenvergebungssakramentes schmackhaft zu machen?
Da setzt man sich lieber ins Kaffeehaus und bestellt Kaffee, wie in Mariazell.
Redaktion benachrichtigen
#2   Benedikt   09:46:00 | Freitag, 21. Dezember 2007
Mann des Jahres
Ich frage mich vor allem, warum Time sich quasi für die Wahl rechtfertigt. Fest steht doch, dass Putin dieses Jahr eine weltpolitisch wichtige Rolle gespielt hat. Wie das zu bewerten ist war für die Wahl zum „Mann des Jahres“ doch schon immer egal, schließlich war auch Hitler schon Time – Man of the year.
Redaktion benachrichtigen
#1   Aleph †   09:36:43 | Freitag, 21. Dezember 2007
Was ist daran Außergewöhnlich?
Zwar habe Putin Demokratiedefizite in Kauf genommen: „Er ist nicht der Gute, aber er hat Außergewöhnliches geleistet.“
Wenn eine Macht schon die Demokratie erfunden hat, und das persönliche Glück zum Verfassungsgegenstand erhebt, kann sie großzügig auf Demokratiedefizite in anderen Ländern hinwegsehen. Hauptsache ist, dass es wirtschaftlich funktioniert. Alles andere gehört in die Akte „Interne Angelegenheiten“. Dafür gibt es den Begriff Political Correctness. Was ist eigentlich unkorrekt an der Feststellung, Putin habe Außergewöhnliches geleistet…?
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungen„Besonders schöne Texte“ + … kreuzmeldungenWarnung vor Selbstmord + … kreuzmeldungenSorgfältige Auswahl + … kreuzmeldungenDas Testament + … kreuzmeldungenRückschritt statt Fortschritt + … kreuzmeldungenDie Pflicht der Kirche + … kreuzmeldungenZukunftsinvestition + … kreuzmeldungenStaub und Schatten + … kreuzmeldungenViele Worte + … kreuzmeldungenEine Million in einer Woche + … kreuzmeldungenEwiges Schicksal + … kreuzmeldungenOpfer des Konsums kreuzmeldungenPäpstliche Zustimmung? + … kreuzmeldungenNeues Lehrschreiben + … kreuzmeldungenNeuer Ablaß + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net