Hungerstreik
Bischof ohne Bewußtsein
Ein brasilianischer Bischof soll seit drei Wochen nichts mehr gegessen haben. Nun wurde er ins Krankenhaus gebracht. Der brasilianische Präsident hat kein Mitleid mit ihm.
Während seines Hungerstreiks benützte Bischof Cappio - offenbar für die Medien - ausnahmsweise seinen Franziskanerhabit.
Während seines Hungerstreiks benützte Bischof Cappio – offenbar für die Medien – ausnahmsweise seinen Franziskanerhabit.
(kreuz.net) Der Bischof von Barra in Brasilien, Mons. Luís Flávio Cappio (61), befindet sich wegen eines Flußprojekts seit drei Wochen im Hungerstreik. Gestern wurde er deshalb ins Spital eingeliefert.

Als Grund für die Einweisung wird angegeben, daß der Bischof das Bewußtsein verloren haben soll.

Mons. Cappio befindet sich seit dem 27. November im Hungerstreik. Er soll seitdem etwa zehn Kilo abgenommen haben.

Mons. Cappio demonstriert mit seinem Fasten gegen die Regulierung des viertgrößten brasilianischen Flusses, des Rio Sao Francisco. Die brasilianische Regierung möchte den Fluß regulieren, um trockene Gebiete zu bewässern.

Der Bischof glaubt jedoch nicht, daß die Regulierung den gewünschten Effekt bringen wird. Er befürchtet sogar, daß die Regulierung vierzehn Millionen Menschen um ihre die Lebensgrundlage bringen wird.

In der vergangenen Woche stoppte die Regierung die Flußumleitung vorübergehend. Der Präsident Brasiliens erachtet das Fasten als Problem der Kirche und nicht der Regierung.

Daraufhin beschloß die Brasilianische Bischofskonferenz, sich geschlossen hinter den Bischof zu stellen.

Am vergangenen Montag fand in Brasilien ein „Nationaler Tag des solidarischen Fastens“ statt, um Mons. Cappios Protest zu unterstützen.

Der US-Weblog Rorate-Caeli kritisiert in diesem Zusammenhang, daß sich die Brasilianische Bischofskonferenz zwar so energisch für Umweltfragen einsetze, es aber offenbar nicht zustande bringt, eine Gruppierung, die sich für die Kinderabtreibung einsetzt, aus einem kirchlichen Gebäuden auszuweisen.

Seit Juli 2006 vermieten die Karmeliterpatres in Sao Paulo ein ganzes Stockwerk an eine gefährliche Kinderabtreibungsorganisation, die sich ‘Catholics for a free choice’ nennt.
      
81 Lesermeinungen
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#81   Rudolfus   23:09:30 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Es gibt nur eine Wahrheit und einen Gott, nicht mehrere Wahrheiten und mehrere „Götter“!
Ferner weise ich sie auf das mehrfach im NT vorkommende Zitat zum fremden Wundertäter hin…dies impliziert eine Legitimität auch anderer christlicher Konfessionen als nur der römisch-katholischen Konfession.
Christus hat nur eine Kirche gegründet, auf St. Petrus.
Nur die Kirche Petri ist die Kirche Christi, die die Wahrheit besitzt.
Es gibt nur eine Wahrheit, und nur einen Gott!
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#80   Rudolfus   21:51:45 | Freitag, 21. Dezember 2007
Kennen Sie die brasilianischen und lateinamerikanischen Megastädte?
Das glaube ich nicht, dass Brasilianer solche Städte wollen wie sie die Europäer haben. Brasilianer haben die Städte wie in Brasilien richtig sind.
Kennen Sie die brasilianischen und lateinamerikanischen Megastädte?
Soetwas läßt sich doch nur eine Nichteingreifen und Nichtregulieren durch die dortigen Regierungen erklären!
Megastädte haben doch mit geordnetem Stadtleben nichts mehr zu tun.
Meinen Sie außerdem, daß nur die Europäer Städte betreiben können?
Funktionierende Städte gibt es weltweit schon lange vor der Urbanisierung Europas!
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#79   Aleph †   19:54:12 | Freitag, 21. Dezember 2007
Euro-Städte für Brasilianer!
Rudolfus @ Das glaube ich nicht, dass Brasilianer solche Städte wollen wie sie die Europäer haben. Brasilianer haben die Städte wie in Brasilien richtig sind. Wollen Sie ein Heer von europäischen Missionaren aussenden, damit den Brasilianern beigebracht wird, dass es nur europäische Städte sein können, wie sie sich Brasilianer wünschen. Merkwürdige Engführung.
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#78   Rudolfus   12:33:24 | Freitag, 21. Dezember 2007
Auch die Brasilianer wollen eine geordnete Stadt- und Dorflandschaft wie die Europäer
Offenbar propagiert dieser katholische Bischof ein Leben in Wald- und Wiesenlandschaften wie die Naturvölker.
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#77   defendor   11:15:20 | Freitag, 21. Dezember 2007
@clarissa colonia
Clarissa Colonia ( ob Mann oder Frau…wer weiss ? )
Sie stossen sich an der Bezeichnung „debile Diskrepanz“ ?
Und „dozieren“ hier Latein ?
Welch ein Intelligenzbeweis !
(Freilich ändert dies nichts an der Richtigkeit obiger Bezeichnung ! )
Aber lassen Sie es mich – entschuldigen Sie bitte, sollte es Ihre Intelligenz „beleidigen“ – anders formulieren…sagen wir nicht als Grundlage für selbsternannte „DozentInnen“:
Nochmals zur Erinnerung ( denn nicht alle UserInnen sind DozentInnen !) mein Beitrag:
„Wie kann man – überspitzt formuliert – eine Kröte schützen und gleichzeitig tatenlos zusehen wie unschuldige ungeborene Kinder ERMORDET werden ?
Sehen Sie diese debile Diskrepanz denn nicht ?“
Nun also die Version für alle Nicht-DozentInnen:
„Wie kann man – überspitzt formuliert – eine Kröte schützen und gleichzeitig tatenlos zusehen wie unschuldige ungeborene Kinder ERMORDET werden ?
Sehen Sie diese BÖSARTIGE ABSICHT ( ?! ) denn nicht ?“
Ich hoffe, Sie müssen nun keinen Duden zu Rate ziehen…aber bei selbsternannten „DozentInnen“ weiss man das ja nie, oder ?
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#76   Fragender   00:05:20 | Freitag, 21. Dezember 2007
Werter Rudolfus
Als Christ wünsche ich dem Katholiken Rudolfus eine gesegnete Nachtruhe!
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#75   Rudolfus   00:01:46 | Freitag, 21. Dezember 2007
Wir wissen von Christus, weil die Kirche es lehrt
Tja… wie ich schon sagte: ich denke da habe ich das bessere Teil: ich glaube, was Christus uns lehrte…und liebe die Kirche mit all ihren Stärken und Schwächen…
Wir wissen von Christus, weil die Kirche es lehrt –
und deswegen wurde sie auch gegründet.
Ohne Kirche gibt es nicht den Glauben, den alleine die Kirche lehrt.
Es ist all das genau so und ausnahmslos zu glauben, wie es die Kirche unfehlbar und durch das Petruslehramt lehrt!
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#74   Fragender   23:59:46 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Tja… wie ich schon sagte: ich denke da habe ich das bessere Teil: ich glaube, was Christus uns lehrte…und liebe die Kirche mit all ihren Stärken und Schwächen…
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#73   Rudolfus   23:55:11 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Das ist eben die katholische Religionslehre
… klassischer Zirkelschluß- sorry:
Die Kirche ist also unfehlbar, weil die Kirche es so lehrt und da sie ja bekanntlich unfehlbar ist, muß es wohl stimmen, oder?
Das ist eben die katholische Religionslehre, die wir von der Kirche Christi empfangen haben.
Wir haben die Lehre von der Kirche empfangen und glauben das, was die Kirche lehrt.
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#72   Graf von Galen   23:41:13 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wider VII
Zu Millionen laufen die Katholiken Brasiliens zu den
Protestanten über und die Hirten dieses Landes haben
keine andere Sorgen, als sich um Umweltprobleme zu
kümmern. Das ewige Heil der Seelen scheint diesen
Herren nicht zu interessieren.
Dies ist der eigentliche Skandal und nicht der Hunger-
streik eines Wichtigtuers.
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#71   Fragender   23:22:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
So lehrt es die Kirche…
… klassischer Zirkelschluß- sorry:
Die Kirche ist also unfehlbar, weil die Kirche es so lehrt und da sie ja bekanntlich unfehlbar ist, muß es wohl stimmen, oder?
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#70   Rudolfus   23:13:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Woher wollen Sie das wissen?
Petrus war halt etwas bescheidener, als es die Kirche heute ist… er selbst hielt sich vermutlich auch weder für unfehlbar noch für alleineseligmachend… diese Ausgeburten teuflischer Überheblichkeit kamen erst viel später. (Und Überheblichkeit war schon immer ein Lieblingsspielzeug des Satans… „ihr werdet sein wie Gott!!!!!“)
Alleinseligmachend ist Christus, nicht Petrus.
Allein die Kirche Petri ist aber die Kirche Christi und führt zu Christus und ist unfehlbar, garantiert durch Christus an Petrus und seinen Nachfolger.
So lehrt es die Kirche!
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#69   Fragender   23:09:14 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@F.G.: ganz Ihrer meinung:
Petrus hat jesus verlegnet, und doch setzte der Herr ihn ein als Felsen des Baues
Die Reaktion des Petrus war zutiefst menschlich, die Reaktion Jesu göttlich. Die Kirche, die sich auf Petrus gründet, ist auch nicht göttlicher als er, aber wohl genauso von Christus geliebt und zum Dienst an den Menschen berufen.
Petrus war halt etwas bescheidener, als es die Kirche heute ist… er selbst hielt sich vermutlich auch weder für unfehlbar noch für alleineseligmachend… diese Ausgeburten teuflischer Überheblichkeit kamen erst viel später. (Und Überheblichkeit war schon immer ein Lieblingsspielzeug des Satans… „ihr werdet sein wie Gott!!!!!“)
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#68   Florian Geyer   22:55:39 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Göttlichkeit
ist nicht daran zu erkennen inwiefern man eine historissch weiße Weste auweisen kann. Kirche ist in die Zeit gesetzt. In Wahrheit gibt es aber gar keine Zeitlinie sie ist nur eine Imagination, eine weltliche Dimension zu unserer Orientierung. Petrus hat jesus verlegnet, und doch setzte der Herr ihn ein als Felsen des Baues – ein bau welcher teilweise die schwachen Charakterzüge des Gründers widerspiegelt. Alle Spaltungen, va die Luthers sehe ich als Gläubiger als Wirken satans welcher gerne durch dumme Idealisten wirkt die Ungehorsam sind und glauben selbst gescheiter zu sein.
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#67   Rudolfus   22:47:44 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Gotthard: Sie sind ja auch Nichtkatholik
Für die Nichtkatholiken kann man als Katholik nur beten,
daß diese nicht ewig verloren gehen.
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#66   Gotthard   22:45:48 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudolfus
Christus interessierte sich überhaupt nicht für Staatspolitik,
oder mischte in der Tagespolitik mit.
Der hungerstreikende Flußbett-Bischof in Brasilien ist ein lächerlicher Grünenpolitiker.
Diese lächerlichen „Lebensschutz-Jetzt-und Gleich-Auf-dem-Bürgersteig-Typen“ sind wohl ähnlich lächerlich.
Ich wüßte nicht, dass sich Jesus Christus für diese Problematik interessiert hat.
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#65   Fragender   22:45:12 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@F.G.:
Sorry- aber die Inquisition ist wohl hiostorisch ebenso belegt wie das „vorbildliche“ Leber der Borgias und der Ablasshandel, der letztlicj die Reformation ausgelöst hat.
Und das die „Mission“ Lateinamerikas dem Gott Mammon mehr diente als der erlösenden Botschaft Christi, ist wohl auch ein Fakt.
Daß sich die Kirche anmaßt, ihre Bischöfe in den Zölibat zu zwingen, während die Bibel das Gegenteil fordert, werden Sie wohl eher auch nicht bestreiten, und daß die Kirche 300 Jahre brauchte, um Gallilei zu rehabilitieren ist auch nicht auf meinem Mist gewachsten…
der Beispiele gibt es viele, und ich sehe das gar nicht unbedingt als Vorwurf: eine so große Organisation mit so langer Geschichte macht halt so manches durch… sie sollte sich dabei nur nicht unbedingt für göttlich halten…
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#64   Florian Geyer   22:37:47 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fagender
ja genauer man sich mit diesen Dingen beschäftig desto näher gelangt man zur Erkenntnis dass die Meisten dieser Diffamierungen auf Lügen beruhen.
Glauben sie der Herr dieser Welt hat ein Interesse daran seinen gefährlichsten Gegner (die Kirche) in einem öffentlich guten Licht erscheinen zu lassen
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#63   Ultramontanus   22:37:33 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Florian Geyer:
„Auch Nichtkatholiken können in den Himmel kommen.“
Das Dogma sagt das genaue Gegenteil aus.
Es ist lediglich eine theologische Lehre, dass jemand durch implizites verlangen zur katholischen Kirche gehören kann, wenn er schuldlos die Kirche nicht findet.
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#62   Fragender   22:34:38 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
und wenn jemand die Kirche der mörderischen Inquisition, die Kirche inzestuöser und machtgeiler Päpste, der Arroganz, die Kirche der Ansammlung irdischer Schätze, die Kirche des Ablaßhandels, die Kirche des Völkermordes in Amerika, die Waffen segnende Kirche etc. zurückweist?
Oder ist das alles göttlich????
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#61   Florian Geyer   22:34:19 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Gottes Heilwille
ist universal !
Auch Nichtkatholiken können in den Himmel kommen.
Nur Katholiken haben die alle sakramentalen Gnadenmittel und die UMFASSENDE Wahrheit.
Sie werden aber auch strenger gerichtet werden als die Anderen, wem mehr zuteil wird hat mehr Verantwortung !
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#60   Ultramontanus   22:30:29 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fragender meint die damalige Synagoge bzw. den Hohepriester
und seien Helfer und spricht dabei von „Amtskirche“, was schon an sich eine ungeheure Verdrehung ist. Darauf stellt er dann seine „Frage“. Also die Frage kann nicht christlich beantwortet werden, weil sie schon von falschen Prämissen ausgeht.
Aber so macht er’s ja meistens, der Fragende.
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#59   Rudolfus   22:28:43 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Niemand kommt zu Gott außer durch Christus
Und niemand kommt zu Christus ohne die Kirche Christi, die auf St. Petrus gegründet ist.
Wer Christus zurückweist, weist Gott zurück,
wer die göttliche Kirche zurückweist, weist Christus zurück –
und damit Gott!
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#58   Galatea   22:27:49 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender:
Sie haben sich die Antwort doch schon selbst gegeben.
Zu glauben, dass es auf die letzten Fragen des Menschseins einfache, logische Antworten gibt, entzückt mich ja fast.
Bitte um die Antworten.
lg Ga
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#57   Fragender   22:26:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007

@ F.G.: meinen Sie die Bibel? naja- etwas authentischeres über Gott und Christus habe ich bislang nicht gefunden, gebe ich zu.
@Rudolfus: für wie armselig müssen Sie ihren Gott halten, wenn Sie meinen, daß er DIESE Kirche braucht, um Menschen zu erlösen?!?!?
Und was hat Gott wohl in den Jahrtausenden gemacht, als es diese Kirche nicht gab- bevor der (übrigens auch verheiratete- Timotheus schau her) Petrus Bischof von Rom wurde?
Mein Gott hat da deutlich mehr drauf!
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#56   Rudolfus   22:25:27 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Die katholische Kirche ist im Besitz der göttlichen Wahrheit
Nur die katholische Kirche wurde von Christus gegründet und ist die Kirche Christi.
Ohne Kirche kommt niemand zu Christus – und niemand weiß von Christus ohne dem glaubwürdigen Zeugnis der Kirche Petri und des Petrusnachfolgers!
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#55   Florian Geyer   22:20:45 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fragender
sie haben auch einen Papst: einen Papierenen
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#54   Fragender   22:19:44 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Galatea
Meine Fragen sind logisch beantwortbar- soagr sehr einfach. Leider wollen manche katholischen Fundamentalisten die Anwort nicht wahr haben und verweigern sie daher.
Ich hänge keinen fernöstlichen Religionen an, sonder bin überzeugter Christ- wenn auch zugegebenerweise kein ganz überzeugter Katholik… dazu geht mir viel zu viel schief in der Kirche, die ich für überaus menschlich halte, und nicht für göttlich.
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#53   Rudolfus   22:18:29 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Sie irren wie alle Bibelprotestanten
Ich bin in ersten Linie Christ, Sie in erster Linie Katholik.
Mein Heil ist Christus, Ihres die Kirche.
Ich bin sicher besser dran!
Sie irren wie alle Bibelprotestanten.
Es gibt kein Heil in Christus ohne die Kirche.
Wer die Kirche ablehnt, lehnt Christus ab,
und verliert das ewige Seelenheil.
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#52   Florian Geyer   22:16:14 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
die Legitimität
der Dogmen hängt am Glauben an die überirdische in der weltlichkeit verankerte Funktion der Kirche. Dogmen entwickelten sich in „Streitfragen“ immer wenn gewisse Gruppierungen einen eigenen Glauben verkünden wollten durch Richtigstellungen als Orientierung und Wegweiser. Somit haben sie eine gemeinschaftsbildende Funktion. Der ewige Versuch die sog „überkommenen Dogmen“ dem „Historischen Jesus“ gegenüberzustellen unterminiert den Glauben an die Immanenzverhaftung und Geistleitung der hl Kirche
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#51   Galatea   22:15:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Frageder: warum
beten Sie nicht um etwas Hl. Geist?
Wenn der Glaube Sie wirklich so interessiert, sollten Sie die nicht-intellektuelle Seite des katholischen Glaubens wenigstens kennenlernen, bevor sie sich fernöstlichen oder was-weiß-denn-ich-Religionen anschließen.
Ihre Klage, dass Ihre Fragen logisch nicht beantwortbar sind, ist berechtigt. – Nur, irgendwo hört die Vernunft auf und fängt die Einsicht an. Sonst hätten Sie sich ja nicht auf diesem Forum angemeldet (es sei denn, um zu provozieren.)
lg Ga
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#50   Fragender   22:11:55 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Ich bin in ersten Linie Christ, Sie in erster Linie Katholik.
Mein Heil ist Christus, Ihres die Kirche.
Ich bin sicher besser dran! :(3
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#49   Rudolfus   22:07:50 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Sie sind ein unverständiger Bibelprotestant
Christus warnt vor den pharisäischen Schriftgelehrten mit ihren spitzfindigen Scheinfragen.
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#48   Fragender   22:04:53 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Danke, F.Geyer
Gute Antworten! Danke!
Jesus selbst ist das Gesetz. Mit seinem Eintreten in die Geschichte gilt Sein Wort, nicht die verstaubte Interpretation der Pharisäer.
Und heute gelten bei vielen Hardcore-Katholiken der Katechismus und die verstaubten Inerpretationen der Amtskirche mehr als die Worte Jesu… manchmal müssen sogar die Worte Jesu verdreht werden, um sie der Amtskirche anzupassen… traurig…
Schauen sie sich z.B. M.C. oder Rudolfus an: leere Gesetzeshülsen, und bei Fragen nach dem Inhalt wird man beleidigt oder für dämlich erklärt…
P.S.: @ M.C.: es gibt keine dämlichen’Fragen, nur dämliche Antworten!
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#47   Florian Geyer   21:56:40 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fragender
Ich glaube dass einzelne Mitglieder des damaligen Klerus wohl wußten dass er der Messias ist, sie aber mit dem Teufel im Bund waren. Der Angst vor Machtverlust spielte selbstverständlich eine Rolle.
Jesus handelte in Vollmacht der göttlichen Persohn des Sohnes unabhängig von anderen Meinungen und Empfindungen. Mit seinem Wirken als Messias hat er die Heilsgeschichte in sich auch wenn der Klerus noch weltliche Macht über ihn ausüben konnte.
Jesus hatte das Recht dies zu verhindern. Ich würde mir aber zb nicht das Recht nehmen eine amerikanische Todesstrafe zu verhindern.
Jesus selbst ist das Gesetz. Mit seinem Eintreten in die Geschichte gilt Sein Wort, nicht die verstaubte Interpretation der Pharisäer.
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#46   Fragender   21:46:31 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Unglaublich: Sie sind auch noch hellsichtig!!!!
Weiser F. Geyer,
vielleicht können Sie in Ihrer Weisheit mir ja ein paar Fragen beantworten, die mir bislang -vermutlich aus Angst vor den Konsequenzen der Antwort- nicht beantwortet wurden:
1.Warum ließ der damalige „Klerus“ Jesus kreuzigen, wenn die „Amtskirche“ nicht ihre Autorität durch Jesu revolutionären Taten und Worte gefährdet sah?
Hat Jesus sich mit dem verstaubten, gesetzesgläubigen „Klerus“ – also der bestehenden Amtskirche jener Tage – arrangiert oder hat er Ihnen ihre Doppelmoral, ihren Unglauben und ihre Scheinheiligkeit vorgeworfen?
Weiters: Jesus hat die Steinigung einer Ehebrecherin verhindert: ist das keine Tagespolitik?
Jesus hat die Sabbat-Gesetze übertreten und am Sabbat Ähren gelesen. Weil neämlich das Gesetz für den Menschen da sei und nicht der Mensch für das Gesetz… Ist das keine Politik?
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#45   Maurice Corvisier   21:44:38 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Können Sie sich vorstellen, daß Katholiken
„noch so einfache Fragen“ gerne beantworten, daß aber dämliche Fragen gar nicht beantwortet werden können?
Muß ich, um verstanden zu werden, noch betonen, daß Ihre Fragen zur zweiten Kategorie gehören?
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#44   Florian Geyer   21:41:28 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
FRagender
wer ein natürliches einfaches Empfinden bewahrt weiß schon heute was in 10 jahren an Wissenschaftlichen Studien veröffentlicht werden wird.
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#43   Rudolfus   21:40:55 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Wer Christus und Petrus verrät, und die Kirche verrät, kann nicht das ewige Seelenheil
erreichen.
Das gilt für alle, auch für Brasiliens Bischöfe, die eine Verantwortung für Millionen Seelen und bei Verrat streng zur Rechenschaft gezogen werden – durch Christus im persönlichen Gericht, das den schweren Sünder in die ewige Hölle schickt, insbesonders verräterische Hierarchen.
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#42   Fragender   21:38:08 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Ich gratuliere!!!!
Ich weiß leider nicht alles, und bleibe daher stets ein Fragender.
Ehre wem Ehre gebührt: ich bewundere Ihre Weisheit und Volkommenheit!
Hochachtungsvoll,
ein unwürdiger Unwissernder
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#41   Florian Geyer   21:36:19 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fragender
mir reicht ein kleiner Blick auf diesen Bischof und ich weiß alles !
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#40   Fragender   21:34:26 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
ich muß mich wohl damit abfinden…
… das „Hardcore-katholiken“ auch noch so einfache Fragen unbeantwortet lassen, wenn sie ihrem verbohrten Weltbild nicht entsprechen…
so viel Angst vor Christus und so wenig Vertrauen auf Gott… da helfen dann halt nur mehr platte Phrasen und strenger Gehorsam
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#39   Florian Geyer   21:32:55 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
eine-
glasklare Verkündigung ist durch die Hurerei mit dem Weltgeist dem Kirche seit 40 Jahren die Schenkel spreizt unmöglich geworden, da sonst der Liebhaber -der Fürst dieser Welt- böse und unzufrieden mit seiner Kirchenbraut wäre
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#38   Rudolfus   21:31:06 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Die brasilianischen Bischöfe sollen dem Beispiel Christi folgen,
nämlich dem Missionsbefehl.
Dafür können sie sich gerne kreuzigen lassen.
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#37   Fragender   21:28:15 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
War das die Antwort auf meine – ansich recht einfache- Frage???????????
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#36   Rudolfus   21:26:39 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Millionen Katholiken Brasiliens konvertieren seit Jahren zu US-protestantischen Freikirchen
Die US-Protestanten bieten eben eine Glaubensverkündigung, wie die Kirche vor dem Pastoralkonzil und auch wie die kleine, aber wackere FSSPX, die noch Glaubensmission betreibt.
Millionen Katholiken Brasiliens konvertieren seit Jahren zu US-protestantischen Freikirchen!
Es scheint, daß hier irgendetwas mit der Mission der brasilianischen Bischöfen nicht stimmt – nämlich mit dem Missionsbefehl Christi, um den sie sich anscheinend nicht kümmern.
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#35   Fragender   21:17:34 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
… und weswegen wurde er dann gekreuzigt?
Weil die „autorität“ sich vor ihm gefürchtet hat!
Oder finde Sie andere Gründe?
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#34   Florian Geyer   21:17:25 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Hätte Christus
etwas für Befreiungstheologe oder Revolution übriggehabt hätte er sich den Zeloten angeschlossen !
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#33   Rudolfus   21:15:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Christus gibt göttliche Gesetze,
aber Er führt keine Tagespolitik oder fastet für Flüsse.
Christus ist Gott und der Erlöser,
und kein Aufwiegler gegen die Autorität.
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#32   Florian Geyer   21:14:45 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fragender
Jesus durfte das als der Sohn in der Vollmacht der göttlichen Immanenz. Wollen sie sich Ihm gleichsetzen ?
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#31   Aleph †   21:14:45 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Für die Schöpfung
Rudolfus @ Wenn er davon überzeugt ist, sich für die Schöpfung auf diese Weise einzusetzen, sollte man s e h r viel von ihm halten. Mehr als von Leuten in hochgeschürzten Spitzenalben, die einem Liturgie-Ästhetizismus frönen.
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#30   Fragender   21:11:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Da habe sie recht: Auch Jesus trug ständig einen aufwändigen Ornat, sonst wäre wohhl nichts von uhm zu haletn gewesen, oder?
Weiters: Jesus hat die Steinigung einer Ehebrecherin verhindert: ist das keine Tagespolitik?
Jesus hat die Sabbat-Gesetze übertreten und am Sabbat Ähren gelesen. Weil neämlich das Gesetz für den Menschen da sei und nicht der Mensch für das Gesetz… Ist das keine Politik?
Auch Sie sollten bei Gelegenheit den Katechismus weglegen und einen Blick in die Bibel werfen, falls sie sich das trauen. Andernfalls bleiben Sie besser in der trügerischen Sicherheit Ihres Katechisnmus-Glaubens, das ist viel einfacher!
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#29   Florian Geyer   21:11:12 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
der Revolutionsbischof
hört sich nach einem okskurantischen Befreiungstheologen :-! an der „Kirche von Unten“ :-S
macht und den Glauben mit dem kommunistischen Manifest verwechselt.
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#28   Rudolfus   21:07:20 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Was soll man von einem Bischof halten, der nicht einmal als Kleriker zu erkennen ist?
Und der sich für die Nichtregulierung eines Flusses zu Tode fastet.
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#27   Aleph †   21:07:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Noch nicht einmal Pfarrer
Rudolfus@ Viel schlimmer. Jesus war noch nicht einmal geweihter katholischer Pfarrer, sondern Rabbi.
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#26   Maurice Corvisier   21:06:03 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Glauben Sie, ich hätte nicht gewußt, daß
dieser doch recht dümmliche Einwand jetzt kommt?
Meinen Sie nicht, Sie sollten sich vielleicht erst einmal über das Thema wirklich kundig machen, bevor Sie schreiben?
Haben Sie denn nicht den Eindruck, daß es ausgesprochen peinlich ist, kenntnisfrei Meinung abzusondern?
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#25   Fragender   21:03:42 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Maurice
Wenn die Argumente enden beginnt die Beschimpfung…
sehr katholisch- Bravo!
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#24   Rudolfus   21:02:01 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Jesus Christus war überhaupt kein „linker Politiker“
Christus interessierte sich überhaupt nicht für Staatspolitik,
oder mischte in der Tagespolitik mit.
Der hungerstreikende Flußbett-Bischof in Brasilien ist ein lächerlicher Grünenpolitiker. :-! o^/ :-!
Redaktion benachrichtigen
#23   Maurice Corvisier   21:01:15 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Meinen Sie, es hat irgendeinen Sinn, mit
jemandem zu diskutieren, der nur Klischees und Phrasen, aber keinerlei fundiertes Wissen hat?
Wollen Sie mir nun unterstellen, dieses sei keine Tatsachenfeststellung?
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#22   Fragender   20:59:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
verstehe:
Hat Jesus eine Kirche gegründet, oder hat er ein Buch geschrieben?
Das wichtigste war wohl:
Jesus hat seine „Gemeinde“ geliebt und war bereit, sich für sie zu opfern- aus Liebe und ganz ohne Katechismus.
Hat Jesus sich mit dem verstaubten, gesetzesgläubigen „Klerus“ – also der bestehenden Amtskirche jener Tage – arrangiert oder hat er Ihnen ihre Doppelmoral, ihren Unglauben und ihre Scheinheiligkeit vorgeworfen?
Jesus war nach Ihrer Nomenklatur ein „linker Politbischof“ und die Kirche täte gut daran, sich gelegentlich daran zu erinnern, anstatt sich hinter dem Katechismus und den Kirchengesetzen zu verstecken. (Die übrigens z.B. beim „Lebenswandel“ eines Bischofs der Bibel diametral widersprechen… das nur so nebenbei!)
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#21   Maurice Corvisier   20:50:28 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Kann es sein, daß diese Beschreibung
sich auf den persönlichen Lebenswandel, aber nicht auf die Aufgaben und die Amtsführung bezieht?
Wäre es nicht doch wichtig, sich zu vergewissern, was denn die Kirche darüber sagt – nämlich u.a. eben im Katechismus?
Hat Jesus eine Kirche gegründet, oder hat er ein Buch geschrieben?
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#20   Fragender   20:46:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Maurice:
Ich ahbe eine Bibel- tut es das auch?
Da steht bei Timotheus:
1 Das Wort ist glaubwürdig: Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe. 2 Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren; 3 er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. 4 Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen. 5 Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen? 6 Er darf kein Neubekehrter sein, sonst könnte er hochmütig werden und dem Gericht des Teufels verfallen. 7 Er muss auch bei den Außenstehenden einen guten Ruf haben, damit er nicht in üble Nachrede kommt und in die Falle des Teufels gerät.
(Zitat Ende)
Ich nehme an, sie stimmen dem Text vollinhaltlich zu, oder?
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#19   Maurice Corvisier   20:06:44 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Haben Sie einen Katechismus?
Können Sie lesen?
Falls ja: tun Sie es, bitte?
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#18   Aleph †   19:56:47 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Gut, besser und noch mehr
clarissa colonia@ Gut, besser, einfach s…gut diese Art der Argumentation. Wer sich nicht domm stellen kann oder will, sollte vorher die „Feuerzangenbowle“ lesen oder er kann nicht ins Himmelreich eingehen. Dann lernt man dat schon wat e Dampmaschien is…! :(3
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#17   Fragender   19:56:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Maurice:
Die da wären?
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#16   clarissa colonia   19:15:23 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Weils Spaß macht…Debile Diskrepanz ist eine mir bislang unbekannte Neuschöpfung!
Immerhinque, meine Herren: Zwar kein Theologismus, wenigstens aber ein Neologismus; Respekt!
Müssen wir uns aber nicht auch fragen, was denn damit ausgesagt werden sollte? Da hätten wir also zunächst die syntaktische Verbindung eines Adjektivs (debil) mit einem Substantiv (Diskrepanz). Da stellen wir uns mal ganz dumm und fragen uns, was soll das denn heißen? Weils beides keine deutschen Worte sind und wir uns ja dumm stellen wollten, schlagen wir also mal im Duden nach. Da finden wir dann:
debil (lat.) Med. an Debilität leidend; Debilität, die; Med. gravierender Intelligenzdefekt.
diskrepant (lat.) abweichend, widersprüchlich; Diskrepanz, die; Missverhältnis.
Daraus ergibt sich also ein an Debilität leidendes Mißverhältnis, oder ein schwerwiegend mißverhältlicher Intelligenzdefekt. Schön, daß wir darüber auch mal gesprochen haben! Aber, die Hinweise lat. und Med. bei debil verraten uns nach Beiziehung des Abkürzungsverzeichnisses, daß es sich dabei um einen medizinischen Fachbegriff lateinischer Herkunft handelt. Als medizinisches Adjektiv umschreibt debil damit also eine bestimmte Eigenschaft eines zur Intelligenz (zumindest prinzipiell) fähigen Lebewesens.
Doch hier stockt die Feder, dennnach begrifflicher Bedeutung kann debil kein Attribut eines Abstraktums wie Mißverhältnis sein! Also: Die deutsche Wortbedeutung ist sinnlos.
Der Lateinverweis führt dagegen zu einem entkräfteten (debilis) Widerspruch (discrepantia). Wohl aber liegt der Neologist mit sich in selbem.
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#15   Maurice Corvisier   19:14:25 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Nun ja, und „ich bewundere den Mut,
Aufrichtigkeit und Opferbereitschaft“ des Vorsitzenden der Gewerkschaft der deutschen Eisenbahner.
Auch er setzt sich massiv und mutig gegen einen mächtigen Konzern und für die Interessen der Benachteiligten ein.
Mag ja sein, daß die Herren Gewerkschaftsfunktionäre und der Herr Bischof Kollegen sind.
Katholische Bischöfe hingegen haben ganz andere Aufgaben.
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#14   sani †   19:07:48 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wissen sie was, ihr …
… abgehobenen :-@ Pseudolateinbrabbler :-! , die die katholische Kirche in jenes esoterische Eck hineintreiben wollt, das zu bekämpfen ihr vorgebt: Mal vorweg: ich bewundere den Mut, die Standhaftigkeit, Aufrichtigkeit und Opferbereitschaft des Bischofs, der sich für die Ärmsten seiner Diözese 100% einsetzt :)3 – hätte ich nur etwas mehr davon :'(
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#13   Florian Geyer   19:00:20 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fragender
sie bergreifen den christlichen Glauben nicht korrekt. Es geht nicht um dieseitige Aktivitäten sondern um Hilfe für die Weichenstellung in der Ewigkeit. Irdische Parameter sind im Hinblick auf die Letzentscheidung wos um Alles oder nichts geht irrelevat.
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#12   Maurice Corvisier   18:46:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wissen Sie, nichts ist unnötiger als ein
zweites „rotes“ Kreuz.
Und was Ihre Sprüche aus dem Siebziger-Jahre-Relliunterricht anbetrifft:
forget it!
Wir haben 2007, unser Heiliger Vater heißt Benedikt XVI., der Wind weht zunehmend wieder aus katholischer Richtung.
Es ist schon so: Sie haben Ihre Zukunft schon hinter sich, wir haben unsere Vergangenheit noch vor uns!
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#11   Gotthard   18:44:30 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
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#10   Fragender   18:37:56 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Maurice:
Politbischöfe vertreten denn doch einen recht unangenehmen Klerikalismus von links
Ihrer Meinung nach muß dann aber Christus ein ganz arger, unangenehmer und linker Politprediger gewesen sein, oder?
Sie sollten Ihn exkommunizieren lassen, finde ich!
(oder die eigene position nochmal überdenken- wäre auch eine Alternative)
Diese „Politbischöfe“ die sich mit ihrem Leben für ihre Gläubigen und Gottes Schöpfung einsetzen (der Fluß soll umgeleitet werden um Zuckerrohr-Monokulturen platz zu machen damit die Betreiber am Biosprit-Markt mächtig verdienen können) haben bei weitem mehr von der christlichen Botschaft verstanden, als ein paar Entrückte, die das Lesen lateinischer Messen als wichtigsten Beitrag zur Rettung der Welt sehen und aus geheizten Büros und von dubiosen Servern aus Haß&Hetz-Foren betreiben.
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#9   Aleph †   18:03:39 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Virtueller Nicht-Zusammenhang
debile Diskrepanz denn nicht ?
Defendor@Sie entdecken eine debile Diskrepanz, im Gegensatz zu mir. Ich sehe eher einen debilen, oder charmanter ausgedrückt, virtuellen Nicht-Zusammenhang, der mühsam als Zusammenhang vorgegaukelt wird.
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#8   Maurice Corvisier   18:01:53 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Lieber Gotthard, in Ihrem speziellen Falle
empfehle ich gerne:
Bitte! Fangen Sie doch einfach an. Jetzt.
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#7   Gotthard   17:30:28 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Solidarität
Solidarität für diesen mutigen Bischof!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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#6   Nachtlaterne   17:10:09 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
ob eine flussumleitung…
…notwendig ist entzieht sich der näheren kenntnis, das aber die „kirche“, ich meine viele geistliiche, mit abtreibern gemeinsame sache macht das ist leider nichts neues.
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#5   Maurice Corvisier   16:43:23 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Hungerstreik habe ich schon immer – auch
bei Gandhi! – für eine besonders hinterhältige Form der unmoralischer Erpressung gehalten. Hier ganz besonders, weil, wie Clarissa Colonia richtig schreibt, der Bischof keinerlei Rechte (und ich meine: auch keinerlei Pflichten!) hat.
„Wenn du nicht tust, was ich will, dann esse ich nichts mehr, und wenn ich krank werde oder sterbe, dann bist du daran schuld!“
Nein. Só geht das nicht.
Und: diese Politbischöfe vertreten denn doch einen recht unangenehmen Klerikalismus von links, eher schädlich für die Kirche.
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#4   defendor   16:25:03 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Aleph
Herr Aleph
Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass es zynischer kaum sein kann, Flüsse, Seen, Wälder…bis hin zu Kröten und Lurchen „schützen“ zu wollen…
und gleichzeitig Handlanger der Henker der Kohorten der Hölle, der Abtreiber…zu sein !
Wie kann man – überspitzt formuliert – eine Kröte schützen und gleichzeitig tatenlos zusehen wie unschuldige ungeborene Kinder ERMORDET werden ?
Sehen Sie diese debile Diskrepanz denn nicht ?
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#3   clarissa colonia   16:20:11 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wird auch in Brasilien das Eigentum rechtlich geschützt?
Wie sollte die Bischofskonferenz oder en Diözesanbischof irgendjemanden hindern können, über sein Eigentum frei zu verfügen?
Wenn sich die Immobilie nicht im Eigentum des Bischofs oder der Bischofskonferenz befindet, kann der Eigner vermieten an wen er will. Gerade ein exemter Orden untersteht nicht der ortsbischöflichen Aufsicht.
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#2   Aleph †   15:49:38 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Unkorrektes Gesumse
Der US-Weblog Rorate-Caeli kritisiert in diesem Zusammenhang, daß sich die Brasilianische Bischofskonferenz zwar so energisch für Umweltfragen einsetze, es aber offenbar nicht zustande bringt, eine Gruppierung, die sich für die Kinderabtreibung einsetzt, aus einem kirchlichen Gebäuden auszuweisen.
Das ist das typische unkorrekte Gesumse, Äpfel und Birnen zu addieren. Was könnte das Flussprojekt der Regierung inhaltlich mit Kinderabtreibung zu tun haben. Der Absatz ist reine Effekthascherei. Er bringt niemand was, irritiert dafür umso mehr. Seriöser Journalismus würde nach Recherche zwei Berichte unterschiedliche Berichte veröffentlichen und eben nicht alles mit einer Soße hinaushauen. Beide Themen hätten je einen eigenen Artikel durchaus verdient.
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#1   st.georg   15:20:43 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@artikel
die bildunterschrift ist an „katholischem“ zynismus wohl kaum zu überbieten…fröhliche weihnachten… :-!
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