Ein brasilianischer Bischof soll seit drei Wochen nichts mehr gegessen haben. Nun wurde er ins Krankenhaus gebracht. Der brasilianische Präsident hat kein Mitleid mit ihm.
Während seines Hungerstreiks benützte Bischof Cappio – offenbar für die Medien – ausnahmsweise seinen Franziskanerhabit.
(kreuz.net) Der Bischof von Barra in Brasilien, Mons. Luís Flávio Cappio (61), befindet sich wegen eines
Flußprojekts seit drei Wochen im Hungerstreik. Gestern wurde er deshalb ins Spital eingeliefert.
Als
Grund für die Einweisung wird angegeben, daß der Bischof das Bewußtsein verloren haben soll.
Mons.
Cappio befindet sich seit dem 27. November im Hungerstreik. Er soll seitdem etwa zehn Kilo abgenommen
haben.
Mons. Cappio demonstriert mit seinem Fasten gegen die Regulierung des viertgrößten brasilianischen
Flusses, des Rio Sao Francisco. Die brasilianische Regierung möchte den Fluß regulieren, um trockene
Gebiete zu bewässern.
Der Bischof glaubt jedoch nicht, daß die Regulierung den gewünschten Effekt
bringen wird. Er befürchtet sogar, daß die Regulierung vierzehn Millionen Menschen um ihre die Lebensgrundlage
bringen wird.
In der vergangenen Woche stoppte die Regierung die Flußumleitung vorübergehend. Der Präsident
Brasiliens erachtet das Fasten als Problem der Kirche und nicht der Regierung.
Daraufhin beschloß die
Brasilianische Bischofskonferenz, sich geschlossen hinter den Bischof zu stellen.
Am vergangenen Montag
fand in Brasilien ein „Nationaler Tag des solidarischen Fastens“ statt, um Mons. Cappios Protest zu unterstützen.
Der US-Weblog Rorate-Caeli kritisiert in diesem Zusammenhang, daß sich die Brasilianische Bischofskonferenz
zwar so energisch für Umweltfragen einsetze, es aber offenbar nicht zustande bringt, eine Gruppierung,
die sich für die Kinderabtreibung einsetzt, aus einem kirchlichen Gebäuden auszuweisen.
Seit Juli 2006
vermieten die Karmeliterpatres in Sao Paulo ein ganzes Stockwerk an eine gefährliche Kinderabtreibungsorganisation,
die sich ‘Catholics for a free choice’ nennt.
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81 Lesermeinungen
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#81 Rudolfus 23:09:30 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Es gibt nur eine Wahrheit und einen Gott, nicht mehrere Wahrheiten und mehrere „Götter“! Ferner weise
ich sie auf das mehrfach im NT vorkommende Zitat zum fremden Wundertäter hin…dies impliziert eine Legitimität
auch anderer christlicher Konfessionen als nur der römisch-katholischen Konfession. Christus hat nur
eine Kirche gegründet, auf St. Petrus. Nur die Kirche Petri ist die Kirche Christi, die die Wahrheit
besitzt. Es gibt nur eine Wahrheit, und nur einen Gott!
#80 Rudolfus 21:51:45 | Freitag, 21. Dezember 2007
Kennen Sie die brasilianischen und lateinamerikanischen Megastädte? Das glaube ich nicht, dass Brasilianer
solche Städte wollen wie sie die Europäer haben. Brasilianer haben die Städte wie in Brasilien richtig
sind. Kennen Sie die brasilianischen und lateinamerikanischen Megastädte? Soetwas läßt sich doch nur
eine Nichteingreifen und Nichtregulieren durch die dortigen Regierungen erklären! Megastädte haben doch
mit geordnetem Stadtleben nichts mehr zu tun. Meinen Sie außerdem, daß nur die Europäer Städte betreiben
können? Funktionierende Städte gibt es weltweit schon lange vor der Urbanisierung Europas!
Euro-Städte für Brasilianer! Rudolfus @ Das glaube ich nicht, dass Brasilianer solche Städte wollen
wie sie die Europäer haben. Brasilianer haben die Städte wie in Brasilien richtig sind. Wollen Sie ein
Heer von europäischen Missionaren aussenden, damit den Brasilianern beigebracht wird, dass es nur europäische
Städte sein können, wie sie sich Brasilianer wünschen. Merkwürdige Engführung.
#78 Rudolfus 12:33:24 | Freitag, 21. Dezember 2007
Auch die Brasilianer wollen eine geordnete Stadt- und Dorflandschaft wie die Europäer Offenbar propagiert
dieser katholische Bischof ein Leben in Wald- und Wiesenlandschaften wie die Naturvölker.
#77 defendor 11:15:20 | Freitag, 21. Dezember 2007
@clarissa colonia Clarissa Colonia ( ob Mann oder Frau…wer weiss ? ) Sie stossen sich an der Bezeichnung
„debile Diskrepanz“ ? Und „dozieren“ hier Latein ? Welch ein Intelligenzbeweis ! (Freilich ändert dies
nichts an der Richtigkeit obiger Bezeichnung ! ) Aber lassen Sie es mich – entschuldigen Sie bitte, sollte
es Ihre Intelligenz „beleidigen“ – anders formulieren…sagen wir nicht als Grundlage für selbsternannte
„DozentInnen“: Nochmals zur Erinnerung ( denn nicht alle UserInnen sind DozentInnen !) mein Beitrag: „Wie
kann man – überspitzt formuliert – eine Kröte schützen und gleichzeitig tatenlos zusehen wie unschuldige
ungeborene Kinder ERMORDET werden ? Sehen Sie diese debile Diskrepanz denn nicht ?“ Nun also die Version
für alle Nicht-DozentInnen: „Wie kann man – überspitzt formuliert – eine Kröte schützen und gleichzeitig
tatenlos zusehen wie unschuldige ungeborene Kinder ERMORDET werden ? Sehen Sie diese BÖSARTIGE ABSICHT (
?! ) denn nicht ?“ Ich hoffe, Sie müssen nun keinen Duden zu Rate ziehen…aber bei selbsternannten „DozentInnen“
weiss man das ja nie, oder ?
#75 Rudolfus 00:01:46 | Freitag, 21. Dezember 2007
Wir wissen von Christus, weil die Kirche es lehrt Tja… wie ich schon sagte: ich denke da habe ich das
bessere Teil: ich glaube, was Christus uns lehrte…und liebe die Kirche mit all ihren Stärken und Schwächen…
Wir wissen von Christus, weil die Kirche es lehrt – und deswegen wurde sie auch gegründet. Ohne Kirche
gibt es nicht den Glauben, den alleine die Kirche lehrt. Es ist all das genau so und ausnahmslos zu glauben,
wie es die Kirche unfehlbar und durch das Petruslehramt lehrt!
#74 Fragender 23:59:46 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus Tja… wie ich schon sagte: ich denke da habe ich das bessere Teil: ich glaube, was Christus
uns lehrte…und liebe die Kirche mit all ihren Stärken und Schwächen…
#73 Rudolfus 23:55:11 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Das ist eben die katholische Religionslehre … klassischer Zirkelschluß- sorry: Die Kirche
ist also unfehlbar, weil die Kirche es so lehrt und da sie ja bekanntlich unfehlbar ist, muß es wohl
stimmen, oder? Das ist eben die katholische Religionslehre, die wir von der Kirche Christi empfangen haben.
Wir haben die Lehre von der Kirche empfangen und glauben das, was die Kirche lehrt.
#72 Graf von Galen 23:41:13 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wider VII Zu Millionen laufen die Katholiken Brasiliens zu den Protestanten über und die Hirten dieses
Landes haben keine andere Sorgen, als sich um Umweltprobleme zu kümmern. Das ewige Heil der Seelen scheint
diesen Herren nicht zu interessieren. Dies ist der eigentliche Skandal und nicht der Hunger- streik eines
Wichtigtuers.
#71 Fragender 23:22:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
So lehrt es die Kirche… … klassischer Zirkelschluß- sorry: Die Kirche ist also unfehlbar, weil die
Kirche es so lehrt und da sie ja bekanntlich unfehlbar ist, muß es wohl stimmen, oder?
#70 Rudolfus 23:13:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Woher wollen Sie das wissen? Petrus war halt etwas bescheidener, als es die Kirche heute ist…
er selbst hielt sich vermutlich auch weder für unfehlbar noch für alleineseligmachend… diese Ausgeburten
teuflischer Überheblichkeit kamen erst viel später. (Und Überheblichkeit war schon immer ein Lieblingsspielzeug
des Satans… „ihr werdet sein wie Gott!!!!!“) Alleinseligmachend ist Christus, nicht Petrus. Allein die
Kirche Petri ist aber die Kirche Christi und führt zu Christus und ist unfehlbar, garantiert durch Christus
an Petrus und seinen Nachfolger. So lehrt es die Kirche!
#69 Fragender 23:09:14 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@F.G.: ganz Ihrer meinung: Petrus hat jesus verlegnet, und doch setzte der Herr ihn ein als Felsen des
Baues Die Reaktion des Petrus war zutiefst menschlich, die Reaktion Jesu göttlich. Die Kirche, die sich
auf Petrus gründet, ist auch nicht göttlicher als er, aber wohl genauso von Christus geliebt und zum
Dienst an den Menschen berufen. Petrus war halt etwas bescheidener, als es die Kirche heute ist… er
selbst hielt sich vermutlich auch weder für unfehlbar noch für alleineseligmachend… diese Ausgeburten
teuflischer Überheblichkeit kamen erst viel später. (Und Überheblichkeit war schon immer ein Lieblingsspielzeug
des Satans… „ihr werdet sein wie Gott!!!!!“)
#68 Florian Geyer 22:55:39 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Göttlichkeit ist nicht daran zu erkennen inwiefern man eine historissch weiße Weste auweisen kann. Kirche
ist in die Zeit gesetzt. In Wahrheit gibt es aber gar keine Zeitlinie sie ist nur eine Imagination, eine
weltliche Dimension zu unserer Orientierung. Petrus hat jesus verlegnet, und doch setzte der Herr ihn
ein als Felsen des Baues – ein bau welcher teilweise die schwachen Charakterzüge des Gründers widerspiegelt.
Alle Spaltungen, va die Luthers sehe ich als Gläubiger als Wirken satans welcher gerne durch dumme Idealisten
wirkt die Ungehorsam sind und glauben selbst gescheiter zu sein.
#66 Gotthard 22:45:48 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudolfus Christus interessierte sich überhaupt nicht für Staatspolitik, oder mischte in der Tagespolitik
mit. Der hungerstreikende Flußbett-Bischof in Brasilien ist ein lächerlicher Grünenpolitiker. Diese
lächerlichen „Lebensschutz-Jetzt-und Gleich-Auf-dem-Bürgersteig-Typen“ sind wohl ähnlich lächerlich.
Ich wüßte nicht, dass sich Jesus Christus für diese Problematik interessiert hat.
#65 Fragender 22:45:12 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@F.G.: Sorry- aber die Inquisition ist wohl hiostorisch ebenso belegt wie das „vorbildliche“ Leber der
Borgias und der Ablasshandel, der letztlicj die Reformation ausgelöst hat. Und das die „Mission“ Lateinamerikas
dem Gott Mammon mehr diente als der erlösenden Botschaft Christi, ist wohl auch ein Fakt. Daß sich die
Kirche anmaßt, ihre Bischöfe in den Zölibat zu zwingen, während die Bibel das Gegenteil fordert, werden
Sie wohl eher auch nicht bestreiten, und daß die Kirche 300 Jahre brauchte, um Gallilei zu rehabilitieren
ist auch nicht auf meinem Mist gewachsten… der Beispiele gibt es viele, und ich sehe das gar nicht unbedingt
als Vorwurf: eine so große Organisation mit so langer Geschichte macht halt so manches durch… sie sollte
sich dabei nur nicht unbedingt für göttlich halten…
#64 Florian Geyer 22:37:47 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fagender ja genauer man sich mit diesen Dingen beschäftig desto näher gelangt man zur Erkenntnis dass
die Meisten dieser Diffamierungen auf Lügen beruhen. Glauben sie der Herr dieser Welt hat ein Interesse
daran seinen gefährlichsten Gegner (die Kirche) in einem öffentlich guten Licht erscheinen zu lassen
#63 Ultramontanus 22:37:33 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Florian Geyer: „Auch Nichtkatholiken können in den Himmel kommen.“ Das Dogma sagt das genaue Gegenteil
aus. Es ist lediglich eine theologische Lehre, dass jemand durch implizites verlangen zur katholischen
Kirche gehören kann, wenn er schuldlos die Kirche nicht findet.
#62 Fragender 22:34:38 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus und wenn jemand die Kirche der mörderischen Inquisition, die Kirche inzestuöser und machtgeiler
Päpste, der Arroganz, die Kirche der Ansammlung irdischer Schätze, die Kirche des Ablaßhandels, die
Kirche des Völkermordes in Amerika, die Waffen segnende Kirche etc. zurückweist? Oder ist das alles
göttlich????
#61 Florian Geyer 22:34:19 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Gottes Heilwille ist universal ! Auch Nichtkatholiken können in den Himmel kommen. Nur Katholiken haben
die alle sakramentalen Gnadenmittel und die UMFASSENDE Wahrheit. Sie werden aber auch strenger gerichtet
werden als die Anderen, wem mehr zuteil wird hat mehr Verantwortung !
#60 Ultramontanus 22:30:29 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fragender meint die damalige Synagoge bzw. den Hohepriester und seien Helfer und spricht dabei von „Amtskirche“,
was schon an sich eine ungeheure Verdrehung ist. Darauf stellt er dann seine „Frage“. Also die Frage kann
nicht christlich beantwortet werden, weil sie schon von falschen Prämissen ausgeht. Aber so macht er’s
ja meistens, der Fragende.
#59 Rudolfus 22:28:43 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Niemand kommt zu Gott außer durch Christus Und niemand kommt zu Christus ohne die Kirche
Christi, die auf St. Petrus gegründet ist. Wer Christus zurückweist, weist Gott zurück, wer die göttliche
Kirche zurückweist, weist Christus zurück – und damit Gott!
#58 Galatea 22:27:49 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Sie haben sich die Antwort doch schon selbst gegeben. Zu glauben, dass es auf die letzten
Fragen des Menschseins einfache, logische Antworten gibt, entzückt mich ja fast. Bitte um die Antworten.
lg Ga
#57 Fragender 22:26:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
… @ F.G.: meinen Sie die Bibel? naja- etwas authentischeres über Gott und Christus habe ich bislang
nicht gefunden, gebe ich zu. @Rudolfus: für wie armselig müssen Sie ihren Gott halten, wenn Sie meinen,
daß er DIESE Kirche braucht, um Menschen zu erlösen?!?!? Und was hat Gott wohl in den Jahrtausenden
gemacht, als es diese Kirche nicht gab- bevor der (übrigens auch verheiratete- Timotheus schau her) Petrus
Bischof von Rom wurde? Mein Gott hat da deutlich mehr drauf!
#56 Rudolfus 22:25:27 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Die katholische Kirche ist im Besitz der göttlichen Wahrheit Nur die katholische Kirche wurde
von Christus gegründet und ist die Kirche Christi. Ohne Kirche kommt niemand zu Christus – und niemand
weiß von Christus ohne dem glaubwürdigen Zeugnis der Kirche Petri und des Petrusnachfolgers!
#54 Fragender 22:19:44 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Galatea Meine Fragen sind logisch beantwortbar- soagr sehr einfach. Leider wollen manche katholischen
Fundamentalisten die Anwort nicht wahr haben und verweigern sie daher. Ich hänge keinen fernöstlichen
Religionen an, sonder bin überzeugter Christ- wenn auch zugegebenerweise kein ganz überzeugter Katholik…
dazu geht mir viel zu viel schief in der Kirche, die ich für überaus menschlich halte, und nicht für
göttlich.
#53 Rudolfus 22:18:29 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Sie irren wie alle Bibelprotestanten Ich bin in ersten Linie Christ, Sie in erster Linie Katholik.
Mein Heil ist Christus, Ihres die Kirche. Ich bin sicher besser dran! Sie irren wie alle Bibelprotestanten.
Es gibt kein Heil in Christus ohne die Kirche. Wer die Kirche ablehnt, lehnt Christus ab, und verliert
das ewige Seelenheil.
#52 Florian Geyer 22:16:14 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
die Legitimität der Dogmen hängt am Glauben an die überirdische in der weltlichkeit verankerte Funktion
der Kirche. Dogmen entwickelten sich in „Streitfragen“ immer wenn gewisse Gruppierungen einen eigenen
Glauben verkünden wollten durch Richtigstellungen als Orientierung und Wegweiser. Somit haben sie eine
gemeinschaftsbildende Funktion. Der ewige Versuch die sog „überkommenen Dogmen“ dem „Historischen Jesus“
gegenüberzustellen unterminiert den Glauben an die Immanenzverhaftung und Geistleitung der hl Kirche
#51 Galatea 22:15:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Frageder: warum beten Sie nicht um etwas Hl. Geist? Wenn der Glaube Sie wirklich so interessiert, sollten
Sie die nicht-intellektuelle Seite des katholischen Glaubens wenigstens kennenlernen, bevor sie sich fernöstlichen
oder was-weiß-denn-ich-Religionen anschließen. Ihre Klage, dass Ihre Fragen logisch nicht beantwortbar
sind, ist berechtigt. – Nur, irgendwo hört die Vernunft auf und fängt die Einsicht an. Sonst hätten
Sie sich ja nicht auf diesem Forum angemeldet (es sei denn, um zu provozieren.) lg Ga
#48 Fragender 22:04:53 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Danke, F.Geyer Gute Antworten! Danke! Jesus selbst ist das Gesetz. Mit seinem Eintreten in die Geschichte
gilt Sein Wort, nicht die verstaubte Interpretation der Pharisäer. Und heute gelten bei vielen Hardcore-Katholiken
der Katechismus und die verstaubten Inerpretationen der Amtskirche mehr als die Worte Jesu… manchmal
müssen sogar die Worte Jesu verdreht werden, um sie der Amtskirche anzupassen… traurig… Schauen sie
sich z.B. M.C. oder Rudolfus an: leere Gesetzeshülsen, und bei Fragen nach dem Inhalt wird man beleidigt
oder für dämlich erklärt… P.S.: @ M.C.: es gibt keine dämlichen’Fragen, nur dämliche Antworten!
#47 Florian Geyer 21:56:40 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fragender Ich glaube dass einzelne Mitglieder des damaligen Klerus wohl wußten dass er der Messias ist,
sie aber mit dem Teufel im Bund waren. Der Angst vor Machtverlust spielte selbstverständlich eine Rolle.
Jesus handelte in Vollmacht der göttlichen Persohn des Sohnes unabhängig von anderen Meinungen und Empfindungen.
Mit seinem Wirken als Messias hat er die Heilsgeschichte in sich auch wenn der Klerus noch weltliche Macht
über ihn ausüben konnte. Jesus hatte das Recht dies zu verhindern. Ich würde mir aber zb nicht das
Recht nehmen eine amerikanische Todesstrafe zu verhindern. Jesus selbst ist das Gesetz. Mit seinem Eintreten
in die Geschichte gilt Sein Wort, nicht die verstaubte Interpretation der Pharisäer.
#46 Fragender 21:46:31 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Unglaublich: Sie sind auch noch hellsichtig!!!! Weiser F. Geyer, vielleicht können Sie in Ihrer Weisheit
mir ja ein paar Fragen beantworten, die mir bislang -vermutlich aus Angst vor den Konsequenzen der Antwort-
nicht beantwortet wurden: 1.Warum ließ der damalige „Klerus“ Jesus kreuzigen, wenn die „Amtskirche“ nicht
ihre Autorität durch Jesu revolutionären Taten und Worte gefährdet sah? Hat Jesus sich mit dem verstaubten,
gesetzesgläubigen „Klerus“ – also der bestehenden Amtskirche jener Tage – arrangiert oder hat er Ihnen
ihre Doppelmoral, ihren Unglauben und ihre Scheinheiligkeit vorgeworfen? Weiters: Jesus hat die Steinigung
einer Ehebrecherin verhindert: ist das keine Tagespolitik? Jesus hat die Sabbat-Gesetze übertreten und
am Sabbat Ähren gelesen. Weil neämlich das Gesetz für den Menschen da sei und nicht der Mensch für
das Gesetz… Ist das keine Politik?
Können Sie sich vorstellen, daß Katholiken „noch so einfache Fragen“ gerne beantworten, daß aber dämliche
Fragen gar nicht beantwortet werden können? Muß ich, um verstanden zu werden, noch betonen, daß Ihre
Fragen zur zweiten Kategorie gehören?
#43 Rudolfus 21:40:55 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Wer Christus und Petrus verrät, und die Kirche verrät, kann nicht das ewige Seelenheil erreichen.
Das gilt für alle, auch für Brasiliens Bischöfe, die eine Verantwortung für Millionen Seelen und bei
Verrat streng zur Rechenschaft gezogen werden – durch Christus im persönlichen Gericht, das den schweren
Sünder in die ewige Hölle schickt, insbesonders verräterische Hierarchen.
#42 Fragender 21:38:08 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Ich gratuliere!!!! Ich weiß leider nicht alles, und bleibe daher stets ein Fragender. Ehre wem Ehre gebührt:
ich bewundere Ihre Weisheit und Volkommenheit! Hochachtungsvoll, ein unwürdiger Unwissernder
#40 Fragender 21:34:26 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
ich muß mich wohl damit abfinden… … das „Hardcore-katholiken“ auch noch so einfache Fragen unbeantwortet
lassen, wenn sie ihrem verbohrten Weltbild nicht entsprechen… so viel Angst vor Christus und so wenig
Vertrauen auf Gott… da helfen dann halt nur mehr platte Phrasen und strenger Gehorsam
#39 Florian Geyer 21:32:55 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
eine- glasklare Verkündigung ist durch die Hurerei mit dem Weltgeist dem Kirche seit 40 Jahren die Schenkel
spreizt unmöglich geworden, da sonst der Liebhaber -der Fürst dieser Welt- böse und unzufrieden mit
seiner Kirchenbraut wäre
#36 Rudolfus 21:26:39 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Millionen Katholiken Brasiliens konvertieren seit Jahren zu US-protestantischen Freikirchen Die US-Protestanten
bieten eben eine Glaubensverkündigung, wie die Kirche vor dem Pastoralkonzil und auch wie die kleine,
aber wackere FSSPX, die noch Glaubensmission betreibt. Millionen Katholiken Brasiliens konvertieren seit
Jahren zu US-protestantischen Freikirchen! Es scheint, daß hier irgendetwas mit der Mission der brasilianischen
Bischöfen nicht stimmt – nämlich mit dem Missionsbefehl Christi, um den sie sich anscheinend nicht kümmern.
#33 Rudolfus 21:15:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Christus gibt göttliche Gesetze, aber Er führt keine Tagespolitik oder fastet für Flüsse.
Christus ist Gott und der Erlöser, und kein Aufwiegler gegen die Autorität.
#31 Aleph † 21:14:45 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Für die Schöpfung Rudolfus @ Wenn er davon überzeugt ist, sich für die Schöpfung auf diese Weise
einzusetzen, sollte man s e h r viel von ihm halten. Mehr als von Leuten in hochgeschürzten Spitzenalben,
die einem Liturgie-Ästhetizismus frönen.
#30 Fragender 21:11:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus Da habe sie recht: Auch Jesus trug ständig einen aufwändigen Ornat, sonst wäre wohhl nichts
von uhm zu haletn gewesen, oder? Weiters: Jesus hat die Steinigung einer Ehebrecherin verhindert: ist
das keine Tagespolitik? Jesus hat die Sabbat-Gesetze übertreten und am Sabbat Ähren gelesen. Weil neämlich
das Gesetz für den Menschen da sei und nicht der Mensch für das Gesetz… Ist das keine Politik? Auch
Sie sollten bei Gelegenheit den Katechismus weglegen und einen Blick in die Bibel werfen, falls sie sich
das trauen. Andernfalls bleiben Sie besser in der trügerischen Sicherheit Ihres Katechisnmus-Glaubens,
das ist viel einfacher!
#29 Florian Geyer 21:11:12 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
der Revolutionsbischof hört sich nach einem okskurantischen Befreiungstheologen an der „Kirche von Unten“
macht und den Glauben mit dem kommunistischen Manifest verwechselt.
#28 Rudolfus 21:07:20 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Was soll man von einem Bischof halten, der nicht einmal als Kleriker zu erkennen ist? Und der sich für
die Nichtregulierung eines Flusses zu Tode fastet.
Glauben Sie, ich hätte nicht gewußt, daß dieser doch recht dümmliche Einwand jetzt kommt? Meinen Sie
nicht, Sie sollten sich vielleicht erst einmal über das Thema wirklich kundig machen, bevor Sie schreiben?
Haben Sie denn nicht den Eindruck, daß es ausgesprochen peinlich ist, kenntnisfrei Meinung abzusondern?
#24 Rudolfus 21:02:01 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Fragender: Jesus Christus war überhaupt kein „linker Politiker“ Christus interessierte sich überhaupt
nicht für Staatspolitik, oder mischte in der Tagespolitik mit. Der hungerstreikende Flußbett-Bischof
in Brasilien ist ein lächerlicher Grünenpolitiker. o^/
Meinen Sie, es hat irgendeinen Sinn, mit jemandem zu diskutieren, der nur Klischees und Phrasen, aber
keinerlei fundiertes Wissen hat? Wollen Sie mir nun unterstellen, dieses sei keine Tatsachenfeststellung?
#22 Fragender 20:59:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
verstehe: Hat Jesus eine Kirche gegründet, oder hat er ein Buch geschrieben? Das wichtigste war wohl:
Jesus hat seine „Gemeinde“ geliebt und war bereit, sich für sie zu opfern- aus Liebe und ganz ohne Katechismus.
Hat Jesus sich mit dem verstaubten, gesetzesgläubigen „Klerus“ – also der bestehenden Amtskirche jener
Tage – arrangiert oder hat er Ihnen ihre Doppelmoral, ihren Unglauben und ihre Scheinheiligkeit vorgeworfen?
Jesus war nach Ihrer Nomenklatur ein „linker Politbischof“ und die Kirche täte gut daran, sich gelegentlich
daran zu erinnern, anstatt sich hinter dem Katechismus und den Kirchengesetzen zu verstecken. (Die übrigens
z.B. beim „Lebenswandel“ eines Bischofs der Bibel diametral widersprechen… das nur so nebenbei!)
Kann es sein, daß diese Beschreibung sich auf den persönlichen Lebenswandel, aber nicht auf die Aufgaben
und die Amtsführung bezieht? Wäre es nicht doch wichtig, sich zu vergewissern, was denn die Kirche darüber
sagt – nämlich u.a. eben im Katechismus? Hat Jesus eine Kirche gegründet, oder hat er ein Buch geschrieben?
#20 Fragender 20:46:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Maurice: Ich ahbe eine Bibel- tut es das auch? Da steht bei Timotheus: 1 Das Wort ist glaubwürdig:
Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe. 2 Deshalb soll der Bischof
ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich,
fähig zu lehren; 3 er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll; er sei
nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. 4 Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu
Gehorsam und allem Anstand erziehen. 5 Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der
für die Kirche Gottes sorgen? 6 Er darf kein Neubekehrter sein, sonst könnte er hochmütig werden und
dem Gericht des Teufels verfallen. 7 Er muss auch bei den Außenstehenden einen guten Ruf haben, damit
er nicht in üble Nachrede kommt und in die Falle des Teufels gerät. (Zitat Ende) Ich nehme an, sie stimmen
dem Text vollinhaltlich zu, oder?
#18 Aleph † 19:56:47 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Gut, besser und noch mehr clarissa colonia@ Gut, besser, einfach s…gut diese Art der Argumentation.
Wer sich nicht domm stellen kann oder will, sollte vorher die „Feuerzangenbowle“ lesen oder er kann nicht
ins Himmelreich eingehen. Dann lernt man dat schon wat e Dampmaschien is…! :(3
Weils Spaß macht…Debile Diskrepanz ist eine mir bislang unbekannte Neuschöpfung! Immerhinque, meine
Herren: Zwar kein Theologismus, wenigstens aber ein Neologismus; Respekt! Müssen wir uns aber nicht auch
fragen, was denn damit ausgesagt werden sollte? Da hätten wir also zunächst die syntaktische Verbindung
eines Adjektivs (debil) mit einem Substantiv (Diskrepanz). Da stellen wir uns mal ganz dumm und fragen
uns, was soll das denn heißen? Weils beides keine deutschen Worte sind und wir uns ja dumm stellen wollten,
schlagen wir also mal im Duden nach. Da finden wir dann: debil (lat.) Med. an Debilität leidend; Debilität,
die; Med. gravierender Intelligenzdefekt. diskrepant (lat.) abweichend, widersprüchlich; Diskrepanz,
die; Missverhältnis. Daraus ergibt sich also ein an Debilität leidendes Mißverhältnis, oder ein schwerwiegend
mißverhältlicher Intelligenzdefekt. Schön, daß wir darüber auch mal gesprochen haben! Aber, die Hinweise
lat. und Med. bei debil verraten uns nach Beiziehung des Abkürzungsverzeichnisses, daß es sich dabei
um einen medizinischen Fachbegriff lateinischer Herkunft handelt. Als medizinisches Adjektiv umschreibt
debil damit also eine bestimmte Eigenschaft eines zur Intelligenz (zumindest prinzipiell) fähigen Lebewesens.
Doch hier stockt die Feder, dennnach begrifflicher Bedeutung kann debil kein Attribut eines Abstraktums
wie Mißverhältnis sein! Also: Die deutsche Wortbedeutung ist sinnlos. Der Lateinverweis führt dagegen
zu einem entkräfteten (debilis) Widerspruch (discrepantia). Wohl aber liegt der Neologist mit sich in
selbem.
Nun ja, und „ich bewundere den Mut, Aufrichtigkeit und Opferbereitschaft“ des Vorsitzenden der Gewerkschaft
der deutschen Eisenbahner. Auch er setzt sich massiv und mutig gegen einen mächtigen Konzern und für
die Interessen der Benachteiligten ein. Mag ja sein, daß die Herren Gewerkschaftsfunktionäre und der
Herr Bischof Kollegen sind. Katholische Bischöfe hingegen haben ganz andere Aufgaben.
#14 sani † 19:07:48 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wissen sie was, ihr … … abgehobenen Pseudolateinbrabbler , die die katholische Kirche in jenes esoterische
Eck hineintreiben wollt, das zu bekämpfen ihr vorgebt: Mal vorweg: ich bewundere den Mut, die Standhaftigkeit,
Aufrichtigkeit und Opferbereitschaft des Bischofs, der sich für die Ärmsten seiner Diözese 100% einsetzt
:)3 – hätte ich nur etwas mehr davon …
#13 Florian Geyer 19:00:20 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Fragender sie bergreifen den christlichen Glauben nicht korrekt. Es geht nicht um dieseitige Aktivitäten
sondern um Hilfe für die Weichenstellung in der Ewigkeit. Irdische Parameter sind im Hinblick auf die
Letzentscheidung wos um Alles oder nichts geht irrelevat.
Wissen Sie, nichts ist unnötiger als ein zweites „rotes“ Kreuz. Und was Ihre Sprüche aus dem Siebziger-Jahre-Relliunterricht
anbetrifft: forget it! Wir haben 2007, unser Heiliger Vater heißt Benedikt XVI., der Wind weht zunehmend
wieder aus katholischer Richtung. Es ist schon so: Sie haben Ihre Zukunft schon hinter sich, wir haben
unsere Vergangenheit noch vor uns!
#10 Fragender 18:37:56 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Maurice: Politbischöfe vertreten denn doch einen recht unangenehmen Klerikalismus von links Ihrer Meinung
nach muß dann aber Christus ein ganz arger, unangenehmer und linker Politprediger gewesen sein, oder?
Sie sollten Ihn exkommunizieren lassen, finde ich! (oder die eigene position nochmal überdenken- wäre
auch eine Alternative) Diese „Politbischöfe“ die sich mit ihrem Leben für ihre Gläubigen und Gottes
Schöpfung einsetzen (der Fluß soll umgeleitet werden um Zuckerrohr-Monokulturen platz zu machen damit
die Betreiber am Biosprit-Markt mächtig verdienen können) haben bei weitem mehr von der christlichen
Botschaft verstanden, als ein paar Entrückte, die das Lesen lateinischer Messen als wichtigsten Beitrag
zur Rettung der Welt sehen und aus geheizten Büros und von dubiosen Servern aus Haß&Hetz-Foren betreiben.
#9 Aleph † 18:03:39 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Virtueller Nicht-Zusammenhang debile Diskrepanz denn nicht ? Defendor@Sie entdecken eine debile Diskrepanz,
im Gegensatz zu mir. Ich sehe eher einen debilen, oder charmanter ausgedrückt, virtuellen Nicht-Zusammenhang,
der mühsam als Zusammenhang vorgegaukelt wird.
#6 Nachtlaterne 17:10:09 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
ob eine flussumleitung… …notwendig ist entzieht sich der näheren kenntnis, das aber die „kirche“,
ich meine viele geistliiche, mit abtreibern gemeinsame sache macht das ist leider nichts neues.
Hungerstreik habe ich schon immer – auch bei Gandhi! – für eine besonders hinterhältige Form der unmoralischer
Erpressung gehalten. Hier ganz besonders, weil, wie Clarissa Colonia richtig schreibt, der Bischof keinerlei
Rechte (und ich meine: auch keinerlei Pflichten!) hat. „Wenn du nicht tust, was ich will, dann esse ich
nichts mehr, und wenn ich krank werde oder sterbe, dann bist du daran schuld!“ Nein. Só geht das nicht.
Und: diese Politbischöfe vertreten denn doch einen recht unangenehmen Klerikalismus von links, eher schädlich
für die Kirche.
#4 defendor 16:25:03 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Aleph Herr Aleph Haben Sie sich schon einmal überlegt, dass es zynischer kaum sein kann, Flüsse, Seen,
Wälder…bis hin zu Kröten und Lurchen „schützen“ zu wollen… und gleichzeitig Handlanger der Henker
der Kohorten der Hölle, der Abtreiber…zu sein ! Wie kann man – überspitzt formuliert – eine Kröte
schützen und gleichzeitig tatenlos zusehen wie unschuldige ungeborene Kinder ERMORDET werden ? Sehen
Sie diese debile Diskrepanz denn nicht ?
Wird auch in Brasilien das Eigentum rechtlich geschützt? Wie sollte die Bischofskonferenz oder en Diözesanbischof
irgendjemanden hindern können, über sein Eigentum frei zu verfügen? Wenn sich die Immobilie nicht im
Eigentum des Bischofs oder der Bischofskonferenz befindet, kann der Eigner vermieten an wen er will. Gerade
ein exemter Orden untersteht nicht der ortsbischöflichen Aufsicht.
#2 Aleph † 15:49:38 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Unkorrektes Gesumse Der US-Weblog Rorate-Caeli kritisiert in diesem Zusammenhang, daß sich die Brasilianische
Bischofskonferenz zwar so energisch für Umweltfragen einsetze, es aber offenbar nicht zustande bringt,
eine Gruppierung, die sich für die Kinderabtreibung einsetzt, aus einem kirchlichen Gebäuden auszuweisen.
Das ist das typische unkorrekte Gesumse, Äpfel und Birnen zu addieren. Was könnte das Flussprojekt der
Regierung inhaltlich mit Kinderabtreibung zu tun haben. Der Absatz ist reine Effekthascherei. Er bringt
niemand was, irritiert dafür umso mehr. Seriöser Journalismus würde nach Recherche zwei Berichte unterschiedliche
Berichte veröffentlichen und eben nicht alles mit einer Soße hinaushauen. Beide Themen hätten je einen
eigenen Artikel durchaus verdient.