Die liturgische Front kommt in Bewegung. Immer deutlicher wird auch im Neuen Ritus klar, daß es einen Unterschied zwischen Liturgie und Mißbrauch gibt. Ein bemerkenswerter Text.
(kreuz.net) Redaktor Eduard Nagel hat für die jüngste Ausgabe der Zeitschrift ‘Gottesdienst’ ein interessantes
Editorial geschrieben.
Die Zeitschrift wird vom ‘Deutschen Liturgischen Institut’ in Trier publiziert.
In seinem Beitrag beschreibt Nagel eine Messe zum ersten Adventssonntag, wie sie in einer deutschen Pfarrei
stattgefunden hat.
Bei dem Gottesdienst ging es – statt um den Advent – um die Vorstellung der Erstkommunionkinder.
Die Kinder, „die man mit einer Ausnahme nie in der Kirche sieht“, hatten die Aufgabe, den Versammelten
„Impulse“ zu geben – so Nagel.
Sie erzählten von der Kanzel, was sie unter „Leben“ verstehen: Familie,
Fußball, Tiere, Sonne, Freunde, Spaß.
Nagels Kommentar: „Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei.“
Der Redaktor erklärt, daß dieser Gottesdienst für die Gläubigen wenigstens ein „Impuls“ hätte sein
können, darüber nachzudenken, warum ihnen, die sie gekommen waren, um in den Advent einzutreten, so
etwas zugemutet wurde.
Das einzig Adventliche entdeckte Nagel in der Musik:
„Die Leiterin des Kinderchores
hatte es sich nicht nehmen lassen, mit ihren Chor-Kindern und den kirchengewohnten Teilnehmenden das zu
singen, was sie an diesem Tag sonst auch gesungen hätte.“
Nach Nagels Angaben hat die Dirigentin die
„Oberhoheit über die musikalische Gestaltung“ gegenüber dem für die Erstkommunionvorbereitung zuständigen
Gemeindereferenten schon vor Jahren errungen.
Dagegen ersetzte der Pfarrer zwei Lesungen und einen Antwortpsalm
durch eine „Wald- und Wiesengeschichte“.
Anstelle der Predigt gab es eine vom Gemeindereferenten durchgeführte
Frage-Antwort-Wiederholung der besagten Geschichte.
Auf die Frage nach den Gründen für diese Änderungen
erklärte der Geistliche nach Nagels Angaben: „Ich werde mich doch nicht mit dem Gemeindereferenten anlegen.“
Kommentar von Redaktor Nagel: „Letztlich ist also der Burgfriede wichtiger als Gottes Wort im Gottes-Dienst,
das Kirchenjahr und was das Meßbuch sonst verbindlich vorschreibt.“
Das Editorial stellt abschließend
die Frage, was für ein Bild die fremden Gäste von der Kirche bekommen, „wenn ihnen im Gottesdienst Gottes
Wort, außer im vorgelesenen Evangelium, erspart bleibt und eine anspruchslose Wald-Geschichte vorgelesen
und vorgekaut wird?“
„Wofür sollten da die Kinder und ihre Eltern, wenn ihr Fest vorbei ist, auch nur
noch ein einziges Mal einen Gottesdienst besuchen?“
Email-Adressen der Empfänger
53 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Meldung von Missbrauch -Folgen Wer in der ED Wien liturgische Missbräuche meldet, wie das Vortragen des
Evangeliums in verteilten Rollen, gelesen von fallweisen sonntäglichen Gottesdienstbesuchern, den Ausfall
der Lesungen aus dem AT und NT- statt dessen hören wir eine Kindergeschichte, alles gelesen von die wie
selbstverständlich zur Kommunion gehen, kann davon ausgehen, dass der Missbrauch nicht abgestellt wird.
Im Gegenteil, man wird zum bösen Verräter, zum vorkonziliaren Fundamentalisten abgestempelt, der letzlich
aus der Pfarre gemobbt wird
das ist doch erschütternd. die selben leutchen, die den ritus verwüstet haben, beklagen nun die zustände,
die sie selbst zu verantworten haben. ein blick in die unsägliche zeitschrift „gottesdienst“ reicht da
wohl aus.
#50 ordo62 23:04:06 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller „600 Jahren Geburtsabstand verlangen zumindest eine Chance.“ Da kann man ja noch Hoffnung
haben. Villeicht schlägt dann in ca. 100 Jahren ein gewisser Mustafahr Lüther 95 Thesen an die Hagia
Sophie. Worauf sich dann kurze Zeit später ein Teil abspaltet und langsam selbst zerstört. Der andere
Teil wird dann vielleicht noch weitere 500 Jahre existieren, bis er dann auf die Idee kommt den Abgespalteten
hinterherzurennen und sich so ebenfalls selbst zerstört.
#49 Rudolfus 23:00:12 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Die islamischen Völker müssen sich zu Christus bekehren und die westlichen Völker
wieder zu Christus. Der Verlauf der Heilsgeschichte, den die Endzeitreden Christi und die Apokalypse des
hl. Johannes prophezeiten, ist leider eine beschwerliche Geschichte, die nur am Ende triumphal für Christus
endet – dafür für alle Zeiten ohne Ende.
#46 ordo62 22:51:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Schon Vergessen? Was mit V2 – Pristern geschieht, die aus dem Kuschelkurs ausscheren? Hier eine kleine
Erinnerung aus noch garnicht allzu entfernter Zeit: www.kreuz.net/article.6058.html
#45 Galatea 22:42:04 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@gotthard: Gehen Sie doch in den Gottesdienst, der Ihnen beliebt, und lassen Sie andere Leute ihre eigene
Meinung haben, wie sie einen Ritus für würdig halten. Der eine lässt gerne Tauben hochfliegen und Kinderchen
die Fürbitten lesen, ein anderer mag eine andere Auffassung haben, wie man Gott heiligt. Ihnen mag es
nichtsdestoweniger egal sein. Woanders wären Sie schon längst gesperrt worden, seien sie kreuz.net also
lieber dankbar, dass Sie hier Ihren Unsinn nicht nur verbreiten dürfen, sondern dass geduldige Seelen
sich damit auch noch beschäftigen. lg Ga
#44 mariokin 22:40:33 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@samurai Ich kann die Behauptung von Rudolfus und ordo62 durchaus verifizieren. Ich komme gebürtig aus
Ostdeutschland, habe 4 Jahre im Ruhrgebiet gelebt und auch 5 Jahre in Bayern: Meine Erfahrung: außer
in solchen Pfarren, wo ein papsttreuer und mit den zahlreichen konservativen Gebetsgruppen in unmittelbarem
Kontakt stehender Priester Pfarrer ist, gibt es im normalen Seelsorglichen Bereich keine Pfarrei, die
nicht irgendeinen Mißstand, der von Rom angemahnt wird, aufweist. Die Pfarrer, die anders waren, sind
Priester, die nach der früheren Theologie ausgebildet, auch den NOM nur als Opfer ansahen, und die ich
kannte, waren mein Seelenführer und mein geistlicher Begleiter im Vorseminar Fockenfeld, beide sind schon
tot. Ein jüngerer Priester wurde seiner Kaplanstelle verwiesen, weil er sich für die Mundkommunion stark
gemacht hat und ist heute nurmehr Religionslehrer. Mein Spiritual in EF bekam auch Ärger, da er ein wenig
Verständnis für die alte Messe zeigte, ist auch schon älter. Die anderen sind keine Priester in Pfarreien,
sondern gehören entweder dem Hl. Kreuz Orden an, der SJM oder stehen der Marianischen Priesterbewegung
nahe, betreuen die Gebetsgruppen und feiern dort einen NOM, der ein Gemisch aus alter und neuer Liturgie
ist. Häufig trotz Volksaltar die Eucharistie zum Tabernakel hin, nur kniende Mundkommunion. Helfen sie
doch mal in einer Pfarre aus, kann es dann sein, dass sie bei der Kommunionausteilung sitzen müssen,
da sie keine Handkommunion spenden wollen.D.i.Realität
@ Rudolfus; Seminarist @ Rudolfus: Demnach dürften aber auch das Christentum bzw. christlich geprägte
Kulturen sich niemals gewandelt haben … @ Seminarist: Der Priester steht im Mittelpunkt, insofern und
weil er Christus auf besondere Weise zu repräsentieren hat: In ihm und durch ihn soll Jesus Christus
selber sprechen. Er ist dies aber sicher nicht durch verbale oder körperliche Dominanz, sondern, wie
Sie selbst gesagt haben, indem er der Gemeinde vorangeht und sie lenkt auf den gekreuzigten und auferstandenen
Jesus hin.
#42 Rudolfus 22:40:01 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Samurai: Unzählige Neue Messen und in vielen Regionen Wieviele Messen, die im nachkonziliaren ritus
zelbriert wurden, haben Sie schon mitgefeiert/miterlebt, um beurteilen zu können, ob Ihr vernichtendes
Urteil gerechtfertigt ist? Samurai Unzählige Messen und in vielen Regionen in deutschen und europäischen
Ländern und Rom. Angefangen bei den Schulgottesdiensten.
#41 ordo62 22:34:30 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Samurai Ich bin mit dem NOM aufgewachsen, war über 15 Jahre dort Messdiener. Wir hatten aber zum Glück
noch einen Priester, für den die Messe keine Show sondern die Darbringung eines Opfers war. Seine Sakramentsandachten
waren genauso wie bei der FSSPX (da geh ich noch gar nicht so lange hin) und er ermahnte uns regelmäßig
zum Empfang des Bußsakramentes. Leider wurde der gute Mann – gegen seinen Willen – schon mit 70 pensioniert,
obwohl er noch gut und gerne bis 75 weitergemacht hätte. Sein Nachfolger führte dann auch weibliche
Messdiener und KommunionhelferInnen ein. Drei Jahre später landete ich berufsbedingt in Westdeutschland
und durfte hautnah die „Früchte des Konzils“ miterleben. Ich hab hier bestimmt 15 verschiede Gemeinden
aufgesucht, in der Hoffnung irgentwo eine halbwegs anständige Sonntagsmesse zu finden. Nach fast vier
Jahren fand ich die dann auch endlich. Undzar in einem Messzentrum der FSSPX.
#40 Gotthard 22:33:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ordo62 Und es kann auch sein, das sie – genau wie ich – sehr ablehnend diesen MinistrantInnen, KommunionhelferInnen
und anderen SelbstdarstellerInnen gegenüberstehen. Warum musst Du denn unbedingt in der Kirche Deine
frauenfreie Zone suchen? Wenn du vor Deiner Frau fliehen willst, laufe doch in den Wald – die Kirche ist
dafür der denkbar schlechteste Ort.
#39 Rudolfus 22:22:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Wer die militärische Macht hat, braucht sich nicht zu wandeln Wenn es die Mohammedaner
sind, dann sind es die Mohammedaner. Ein riesiger Teil der Welt steht unter islamischen Streitkräften:
Auch die Türkei hat bereits wieder Angriffe gegen das Kurdengebiet im Irak geflogen – und in den 1970ern
eroberte sie Nordzypern, und vertrieb die Griechen aus Nordzypern, das vorher ein unabhängiger Staat
war! Die Türkei expandiert immer weiter, auch in den 1970ern noch ins Land der Griechen, nicht nur im
15. Jahrhundert. Die Türken in Deutschland sind mit den Briten in Amerika zu vergleichen.
#38 Samurai 22:20:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ rudolfus und ordo62 Wieviele Messen, die im nachkonziliaren ritus zelbriert wurden, haben Sie schon
mitgefeiert/miterlebt, um beurteilen zu können, ob Ihr vernichtendes Urteil gerechtfertigt ist? Samurai
@ Rudolfus Man muss abwarten, on der Islam hier nicht auch zu einer gewissen Wandlung in der Lage ist.
Im Koran selbst finden sich zur Religionsfreiheit -vordergründig bzw. scheinbar – widersprüchliche Aussagen,
die die Autoritäten des Islam hoffentlich dazu veranlassen werden, die Religionsfreiheit formal anzuerkennen.
Das heißt ja noch lange nicht, dass man die Religionslosigkeit fördern oder gutheißen muss. Aber wahre
Religionsausübung muss freiwillig sein, damit sie die Menschen in ihrem tiefsten Inneren selbst bejahen
können.
#36 ordo62 22:13:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller „Die Muslime praktizieren in vielen Aspekten eine archaische Religion, die den Menschen
Gott und „das Gute“ klar vor Augen hält und den Willen Gottes(!) in den Mittelpunkt ihrer Verkündigung
stellt.“ welchen Gott meinen Sie? Dieser Allah ist nicht mein Gott!!! Sondern nur das Hirngespinst eine
pädophilen Wüstenstrolchs. Mein Gott (und hoffentlich auch der Ihre) hat niemals zum Krieg, Mord und
Vergewaltigung gegen sog. Ungläubige aufgerufen. Sondern er sandte uns seinen Sohn, welcher sich für
unsere Sünden opferte. vergl.: www.pi-news.net/…slam_christentum.pdf
#35 Seminarist 22:11:23 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Weg mit der Zentralkredenz! Chr. Hüller schrieb: Der Priester muss erkennbar im Mittelpunkt stehen. Nein,
muss er nicht. Er muss mit der Gemeinde in Fahrtrichtung am Altar stehen.
#34 Rudolfus 22:05:02 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Der Islam ist dzt. im gottlosen Europa ein Verbündeter Islamophobie ist meine Sache
ist. Der Islam ist dzt. im gottlosen Europa ein Verbündeter, solange er nicht die Mehrheit hat. Aber
in allen Ländern mit islamischer Mehrheit sieht die Sache leider anders aus.
@ Rudolfus Die Muslime praktizieren in vielen Aspekten eine archaische Religion, die den Menschen Gott
und „das Gute“ klar vor Augen hält und den Willen Gottes(!) in den Mittelpunkt ihrer Verkündigung stellt.
Islamophobie ist meine Sache ist. Die Sozialisten fürchten sich zu Recht. Denn ihr ganzes Streben ist
ohne Fundament.
#30 Aleph † 21:31:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Durchbruch zur Konzilianz? Selbst die modernen anglikanischen Kirchen haben keine Volksaltäre,dafür
Kommunionbänke Rudolfus@ Da ist Heinrich VIII. als defensor fidei geradezu phrophetisches Handeln zu
attestieren, die Weichen zur anglikanischen Kirche gestellt zu haben, damit die römische Schwesterkirche
Gelegenheit habe, sich zu orientieren. Heute Abend haben Sie einen bezaubernden Durchbruch zur Konzilianz
geschafft. Möge er anhalten, der Durchbruch.
#29 Rudolfus 21:29:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wenn die Christen von der EU-Politik ausgeschlossen werden, so stehen schon die Millionen Mohammedaner
in Europa als potentielle EU-Übernehmer bereit – wie die Germanen im untergegangegen Weströmischen Reich.
@ Rudolfus Gut eingewandt. Dort existieren sie auf dem Papier. Es fragt sich nur, wie lange. Das alles
scheint mir ziemlich sozialistisch. Es steckt dahinter ganz nebenbei die Maßlosigkeit von Menschen, die
meinen, der Mensch könne sich selbst erlösen, der Mensch bedürfe nur der „Vernunft“, um das Gute zu
erkennen und „gute“ Lösungen herbeizuführen etc. Es ist dies die Vernünftigkeit des Augenblicks, die
beim nächsten größeren Sturm hinweggefegt wird wie das Blatt im Wind. Die sozialistischen Bürokraten
zeichneten sich schon immer durch Abgehobenheit und elitäres Standesdünkel aus. Sie lieben es, den Gesetzgeber
und Regulierer zu spielen wie einst Mose am Berg Sinai. Aber es fehlt der Gott, der sie dazu beauftragt
hätte. Sie setzen sich vielmehr selbst an dessen Stelle und begehen damit Hybris sondergleichen.
#27 st.georg 21:10:46 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudi Die anglikanische Liturgie ist damit nach außen hin katholischer als die real existierende NOM-Messe…die
nom messe, die vom hl.vater als die ordentliche, also die normal zu zelebrierende festgelegt wurde…tztztztz…rudi,rudi
…scheinbar doch nicht immer einer meinung mit dem hl.vater? …und dann wieder diese sinnlosen behauptungen :
in wievielen der 12.500 gottesdienststellen/kirchen haben sie den ihre behauptungen überprüft?…hmmm…in
0,5 %…wäre schon viel…also wieder einmal : nur heisse luft…
#25 Rudolfus 21:04:50 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Selbst die modernen anglikanischen Kirchen haben keine Volksaltäre, dafür Kommunionbänke Die anglikanische
Liturgie ist damit nach außen hin katholischer als die real existierende NOM-Messe.
#23 Aleph † 20:57:13 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Viele wissen es noch nicht Alle lieben kreuz.net. Die meisten wissen es nur noch nicht. Einmal werden
auch Ihnen, besonders den Katholibans die Augen übergehen.
#22 ordo62 20:50:01 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Samurai schön für Sie, das Sie mehrere von diesen Priestern kennen. Kann ja sein, dass man bei denen
noch eine gute Predigt hört, welche auf einem katholischen Fundament steht. Kann sein, dass sie noch
richtig Beichte hören und von ihrer Kleidung als Priester zu erkennen sind. Und es kann auch sein, das
sie – genau wie ich – sehr ablehnend diesen MinistrantInnen, KommunionhelferInnen und anderen SelbstdarstellerInnen
gegenüberstehen. Fakt ist aber, wer eine zeitlang durch diesen Modernistischen Dschungel geirrt ist und
dann die trid. Messe für sich entdeckt hat, der wird sich danach in keiner NOM – Messe – egal wie würdig
gefeiert – beheimatetfühlen. Der Zug ist dank der Bilderstürmer und Modernisten abgefahren. Insofern
muß ich diesen Leuten regelrecht dankbar sein, das sie mich zur FSSPX geführt haben.
#21 Rudolfus 20:49:57 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Die Kommunionbänke wurde in vielen deutschen Kirchen mit der NOM-Einführung abgerissen Die Handkommunion
wurde illegal eingeführt, und erst nachher durch den Papst widerwillig sanktioniert. Ein wichtiger Grund,
den NOM abzulehnen! Die hlgst. Kommunion ist Christus selbst, das Herausreißen der Kommunionbänke kommt
einer Leugnung der Realpräsenz gleich – und wird von Theologen und Geistlichen auch so gelehrt! Der authentische
katholische Glaube ist zu 100% nur mehr in den FSSPX-Notstandspfarreien zu finden, und findet sich auch
nur mehr zu 100% in der real existierenden kirchentreuen Alten Messe, und nicht im real existierenden
NOM in den verwüsteten Pfarren.
Kommunionbank Ich finde die Gestaltung des Chorraumes der dargestellten Kirche ja grottenhäßlich. Aber
immerhin scheint es da eine Kommunionbank zu geben. Ich war in jüngeren Jahren häufig im Königreich
und habe da studienhalber auch oft an anglikanischen „Messen“ teilgenommen, z.B. in der Kathedrale von
Canterbury oder in Lincoln und habe da feststellen können, dass anglikanische Gläubige durchweg zum
Kommunionempfang niederknien und auch die Mundkommunion stark verbreitet ist. Sehr sehr beeindruckend.
Gibt’s bei uns ja fast garnicht mehr. wir haben die Steh-, Hand, Weggeh- und Einsteckkommunion und finden
da noch völlig okey. Und die Bischöfe sehen keinen Handlungsbedarf. Poor!
#19 Rudolfus 20:34:45 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Eine gute Frage! Kennen Sie Beispiele für geglückte atheistische Gesellschaften?
Die atheistisch-humanistischen Wunschträume existieren bislang ja leider nur auf dem Papier. Höchstens
die heutige EU – die auf christlichem Bürgertum steht.
„Wäre es nicht sinnvoller … zu ösen … oder … die Plätze in den Rettungsbooten einzunehmen“ ??
Bei einer rein weltlichen Organisation: eindeutige Zustimmung – schnellstmöglich zusperren. Bei der ewigen
Kirche Gottes? Die wollten schon so viele zusperren … Solange ER wacht: O:O
#17 Rudolfus 20:10:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Die Forma Ordinaria des Römischen Ritus findet man regulär nicht korrekt zelebriert sie betonen doch
jeden tag hier völlig ungefragt ihre papsttreue, also ja wohl auch zum mp des hl.vaters und seiner „ordentlichen“
messe, dem nom…gell? Die Forma Ordinaria des Römischen Ritus findet man regulär nicht korrekt zelebriert,
sondern nur wenigen papsttreuen Orden und Sonderpfarren. Die Forma Ordinaria darf von Katholiken nur besucht
werden, wenn diese papsttreu zelebriert wird – das ist in den regulären Pfarren nicht der Fall, und Rom
hat schon ellenlange Beanstandungen herausgegeben, die ignoriert werden. Das Altarssakrament darf nicht
länger entehrt werden.
#16 Samurai 20:10:15 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ ordo62 Von diesen Priestern kenne ich mehrere. Und die sind nicht in irgendwelchen „Käffern“, wenn
man mal von einem Landpfarrer absieht, sondern u.A. in Münster. Und die sind auch nicht im „V2-Verein“,
sondern in der Katholischen Kirche. Samurai
@ Colonel Clear Aber würde nicht schon allein der gesunde Menschenverstand auch ohne geistgewirkte Inspiration
als Grundlage der Erkenntnis von Prioritäten genügen? Kennen Sie Beispiele für geglückte atheistische
Gesellschaften? Die atheistisch-humanistischen Wunschträume existieren bislang ja leider nur auf dem
Papier. Der Ritus ist zentral für jede Religion. Ein Religion ohne Ritus kann einpacken. Deswegen erscheint
es durchaus angemessen, darüber zu diskutieren. Wenn Sie die Ritenfrage auf die Frage: Smoking oder Badehose?
reduzieren, haben Sie die Bedeutung des Ritus nicht erkannt, was andererseits typisch für einen Atheisten
wäre. Ich hoffe, das MP eröffnet der kath. Kirche längerfristig eine angemessene Vielfalt bewährter
und approbierter Praxen.
#13 ordo62 20:00:09 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@st.georg Ja es gibt auch in dem V2-Verein noch Priester die dem katholischen Glauben treu geblieben sind
und versuchen den NOM ohne – bzw. mit so wenigen wie nur möglichen Heräsien zu zelebrieren. Von ihren
Bischöfen werden sie in die letzen Käffer versetzt und von ihren Mitbrüdern gemobbt und gemieden. Ein
befreundeter Priester erzählte mir, das sich Eltern von Kommunionkindern über ihn beim Bischof beschwerten.
Er hatte es doch tatsächlich gewagt, bei der Messe die Mundkommunion zu spenden.
#12 st.georg 19:58:51 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudi sie betonen doch jeden tag hier völlig ungefragt ihre papsttreue, also ja wohl auch zum mp des
hl.vaters und seiner „ordentlichen“ messe, dem nom…gell?
#11 Rudolfus 19:54:30 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Würdig gefeierte NOM-Messen? es gibt viele – und immer mehr -vielleicht auch wegen des mp – würdig gefeierte
nom – messen… Würdig gefeierte NOM-Messen? Und das in regulären deutschen Pfarren? Gott sei Dank ist
man dank Erzbischof Lefebvre auf solche Behauptungen über „würdige NOM-Messen“ nicht angewiesen, sondern
hat 100% würdig gefeierte Messen, nämlich das Meßopfer für alle Zeiten St. Pius’ V.
#10 Aleph † 19:51:19 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Was sind schon religiös anmutende Worte? Oft sind es die Texte, die ohne die Bibel zu bemühen, durch
ihre Schönheit restlos überzeugen können. Ein Absatz aus Bölls „Wanderer kommst du nach Spa…“ kann
zum Beispiel in einem Friedensgottesdienst seine Wirkung voll entfalten. Ähnlich der Vers von Joseph
v. Eichendorff: „… und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, zog durch die stillen Lande als flöge
sie nach haus…“ bei einem Trauergottesdienst. Das sind gemeinschaftsstiftende Propientexte, die ihren
Platz auch in der Messe haben sollen. Es gibt noch eine ganze Reihe dieser literarischen Mutmacher. Bei
einer Studentenwallfahrt in den siebziger Jahren, hat sich der Studentenpfarrer nicht gescheut, den Brecht-Text:
„Lasst euch nicht verführen…“ Strophe für Strophe einzubeziehen. Gegenwärtig wird dem Gedicht von
heißspornigen Predigern gern der religiöse Hintergrund aberkannt. Nur vergessen die Prediger sehr souverän,
dass auch im Vaterunser darum gebeten wird, nicht in Versuchung (= Verführung) geführt zu werden. „Religiös
anmutendes Wort“ bedeutet ja wohl nicht, dass pseudoreligiöse Phrasen aus den Rubriken abgedroschen werden,
an die doch niemand mehr glaubt.
#9 st.georg 19:50:32 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ordo62 natürlich würde ich da auch nicht hingehen…aber in meinem bistum ist sowas eher die seltene
ausnahme…es gibt viele – und immer mehr -vielleicht auch wegen des mp – würdig gefeierte nom – messen…
#8 ordo62 19:48:11 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@st.georg was heißt zu früh ins falsche Boot gestiegen. Genau zur richtigen Zeit!!! Oder soll ich etwa
meine Kinder zu solchen o.g. Veranstaltungen schicken???
Garderobenfrage Ich weiß nicht, ob ich mich dazu in dieser Eile entschließen kann, denn ich bin mir
noch unschlüssig, ob ich das schulterfreie nachtblaue Abendkleid mit den weißen Seidenhandschuhen tragen
soll, oder doch besser den Hosenanzug, der praktischer wäre fürs Rudern; dafür aber ohne Handschuhe.
Hoffentlich säuft der Kahn nicht ab, bevor ich mich entschieden habe!
#6 st.georg 19:45:19 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ordo62 tja, alle die im rettungsboot des missionsbischofs dümpeln bekommen halt nicht mehr mit, dass
der ozeandampfer weltkirche fahrt in die richtige richtung aufnimmt…pech, zu früh und ins falsche rettungsboot
begeben…
#5 ordo62 19:42:18 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@clarissa colonia Wäre es nicht sinnvoller, entweder zu ösen, was das Zeug hält, oder wenigstens in
aller gebotenen Ruhe die Plätze in den Rettungsbooten einzunehmen, statt sich darüber zu streiten, ob
dem Anlaß der Smoking angemessen erscheint, oder, ob man nicht doch besser Frack tragen sollte? Ich habe
schon vor ein paar Jahren das 1970 von Erzbischof Lefebvre bereitgestellte Rettungsbot begeben und kann
Ihnen nur zu rufen: „Steigen Sie ein es hat noch Platz, herzlich wilkommen an Bord“
Interessant! Bemerkenswerterweise sind sich ja in der Analyse des status quo nahezu alle (Tradis, Fundis,
Sedis, V-II-Sektierer, Linkskatholiken, Abtreibungsgegner, Bischofsbeschimpfer, Lehramtshalluzinisten,
etc.) einig: Der christliche Glaube, ggf. in der kirchlich verkündeten Form, verliert mit zunehmender
Geschwindigkeit an Relevanz für das Individuum wie die Gesellschaft. Wir sind uns also alle so ziemlich
einig, daß wir uns auf einem Schiff befinden, das kürzlich bei überhöhter Geschwindigkeit mit einem
Eisberg kollidiert ist. Gut, die Analysen über Herkunft und Beschaffenheit des Eisbergs variieren. Aber
würde nicht schon allein der gesunde Menschenverstand auch ohne geistgewirkte Inspiration als Grundlage
der Erkenntnis von Prioritäten genügen? Wäre es nicht sinnvoller, entweder zu ösen, was das Zeug hält,
oder wenigstens in aller gebotenen Ruhe die Plätze in den Rettungsbooten einzunehmen, statt sich darüber
zu streiten, ob dem Anlaß der Smoking angemessen erscheint, oder, ob man nicht doch besser Frack tragen
sollte?
Zur Feier des Gottesdienstes Ich sehe mich nach mittlerweile neuen Erfahrungen darin bestätigt, dass
die völlig freie Wahl der Form des Gottesdienstes der völlig falsche Weg ist. Es läuft dies alles auf
Show und Theater hinaus, auf ein: Wer hat den schönsten Geck, den kitzeligsten Seelenschauer, die „performigste
Performance“? Dies ist augenscheinlich nicht das, was die Menschen in einem Gottesdienst benötigen und
augenscheinlich auch nicht das, was sie darin suchen. Erforderlich erscheint mir eine einfache Form, verbunden
mit einem klaren und eindeutigen Bekenntnis und der Hervorhebung des göttlichen Mysteriums, dies alles
ohne unnötige Redundanz. Lieder reichen drei. Der Priester muss erkennbar im Mittelpunkt stehen.
#2 ordo62 19:17:46 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
ich denke +net sind KATHOLISCHE NACHRICHTEN wiso berichtet Ihr über eine Versammlung der V2-Sekte in
welcher sich die Gutmenschen selbst beweihräuchern? Was geht uns fremdes Elend an? Wer sich wirklich
mit dem wahren katholischen Glauben auseinandersetz und ihn aufnimmt, wird solche Veranstaltungen meiden
wie der das Weihwasser.
#1 thaumaturgos 19:08:54 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
absicht oder einfach nur dämlich? original: „Den Kindern, die man mit einer Ausnahme nie in der Kirche
sieht, kam die Rolle zu, den Versammelten – Gläubigen und Ungläubigen – „Impulse“ zu geben. Dafür sagten
sie, was sie unter „Leben“ verstehen: Familie, Fußball, Tiere, Sonne, Freunde, Spaß, … – ein religiös
anmutendes Wort war nicht dabei.“ warum rutscht da eine kanzel hinein