Liturgie
Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
Die liturgische Front kommt in Bewegung. Immer deutlicher wird auch im Neuen Ritus klar, daß es einen Unterschied zwischen Liturgie und Mißbrauch gibt. Ein bemerkenswerter Text.
Eine US-anglikanische Kirche adventlich geschmückt
Eine US-anglikanische Kirche adventlich geschmückt
© Church of the Redeemer, CC
(kreuz.net) Redaktor Eduard Nagel hat für die jüngste Ausgabe der Zeitschrift ‘Gottesdienst’ ein interessantes Editorial geschrieben.

Die Zeitschrift wird vom ‘Deutschen Liturgischen Institut’ in Trier publiziert.

In seinem Beitrag beschreibt Nagel eine Messe zum ersten Adventssonntag, wie sie in einer deutschen Pfarrei stattgefunden hat.

Bei dem Gottesdienst ging es – statt um den Advent – um die Vorstellung der Erstkommunionkinder.

Die Kinder, „die man mit einer Ausnahme nie in der Kirche sieht“, hatten die Aufgabe, den Versammelten „Impulse“ zu geben – so Nagel.

Sie erzählten von der Kanzel, was sie unter „Leben“ verstehen: Familie, Fußball, Tiere, Sonne, Freunde, Spaß.

Nagels Kommentar: „Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei.“

Der Redaktor erklärt, daß dieser Gottesdienst für die Gläubigen wenigstens ein „Impuls“ hätte sein können, darüber nachzudenken, warum ihnen, die sie gekommen waren, um in den Advent einzutreten, so etwas zugemutet wurde.

Das einzig Adventliche entdeckte Nagel in der Musik:

„Die Leiterin des Kinderchores hatte es sich nicht nehmen lassen, mit ihren Chor-Kindern und den kirchengewohnten Teilnehmenden das zu singen, was sie an diesem Tag sonst auch gesungen hätte.“

Nach Nagels Angaben hat die Dirigentin die „Oberhoheit über die musikalische Gestaltung“ gegenüber dem für die Erstkommunionvorbereitung zuständigen Gemeindereferenten schon vor Jahren errungen.

Dagegen ersetzte der Pfarrer zwei Lesungen und einen Antwortpsalm durch eine „Wald- und Wiesengeschichte“.

Anstelle der Predigt gab es eine vom Gemeindereferenten durchgeführte Frage-Antwort-Wiederholung der besagten Geschichte.

Auf die Frage nach den Gründen für diese Änderungen erklärte der Geistliche nach Nagels Angaben: „Ich werde mich doch nicht mit dem Gemeindereferenten anlegen.“

Kommentar von Redaktor Nagel: „Letztlich ist also der Burgfriede wichtiger als Gottes Wort im Gottes-Dienst, das Kirchenjahr und was das Meßbuch sonst verbindlich vorschreibt.“

Das Editorial stellt abschließend die Frage, was für ein Bild die fremden Gäste von der Kirche bekommen, „wenn ihnen im Gottesdienst Gottes Wort, außer im vorgelesenen Evangelium, erspart bleibt und eine anspruchslose Wald-Geschichte vorgelesen und vorgekaut wird?“

„Wofür sollten da die Kinder und ihre Eltern, wenn ihr Fest vorbei ist, auch nur noch ein einziges Mal einen Gottesdienst besuchen?“
      
53 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#53   Gerard   09:46:02 | Freitag, 21. Dezember 2007
Meldung von Missbrauch -Folgen
Wer in der ED Wien liturgische Missbräuche meldet, wie das Vortragen des Evangeliums in verteilten Rollen, gelesen von fallweisen sonntäglichen Gottesdienstbesuchern, den Ausfall der Lesungen aus dem AT und NT- statt dessen hören wir eine Kindergeschichte, alles gelesen von die wie selbstverständlich zur Kommunion gehen, kann davon ausgehen, dass der Missbrauch nicht abgestellt wird. Im Gegenteil, man wird zum bösen Verräter, zum vorkonziliaren Fundamentalisten abgestempelt, der letzlich aus der Pfarre gemobbt wird
Redaktion benachrichtigen
#52   jolie   06:45:48 | Freitag, 21. Dezember 2007
das ist doch erschütternd.
die selben leutchen,
die den ritus verwüstet haben,
beklagen nun die zustände,
die sie selbst zu verantworten haben.
ein blick in die unsägliche zeitschrift
„gottesdienst“
reicht da wohl aus.
Redaktion benachrichtigen
#51   Gotthard   23:19:47 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ordo62
Sein Nachfolger führte dann auch weibliche Messdiener und KommunionhelferInnen ein.
schon wieder keine frauenfreie Zone für Dich!
Redaktion benachrichtigen
#50   ordo62   23:04:06 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller
„600 Jahren Geburtsabstand verlangen zumindest eine Chance.“
Da kann man ja noch Hoffnung haben.
Villeicht schlägt dann in ca. 100 Jahren ein gewisser Mustafahr Lüther 95 Thesen an die Hagia Sophie. Worauf sich dann kurze Zeit später ein Teil abspaltet und langsam selbst zerstört.
Der andere Teil wird dann vielleicht noch weitere 500 Jahre existieren, bis er dann auf die Idee kommt den Abgespalteten hinterherzurennen und sich so ebenfalls selbst zerstört.
Redaktion benachrichtigen
#49   Rudolfus   23:00:12 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Die islamischen Völker müssen sich zu Christus bekehren
und die westlichen Völker wieder zu Christus.
Der Verlauf der Heilsgeschichte, den die Endzeitreden Christi und die Apokalypse des hl. Johannes prophezeiten, ist leider eine beschwerliche Geschichte,
die nur am Ende triumphal für Christus endet –
dafür für alle Zeiten ohne Ende.
Redaktion benachrichtigen
#48   Christian Hüller   22:56:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Wenn Ihre Frage einen ironischen Unterton haben sollte, lautet meine Antwort: 600 Jahren Geburtsabstand verlangen zumindest eine Chance.
Redaktion benachrichtigen
#47   Rudolfus   22:51:11 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Trauen Sie den islamischen Völkern eine Wandlungsfähigkeit zu,
wie den christlichen Völkern bis Anfang 20. Jahrhundert?
Redaktion benachrichtigen
#46   ordo62   22:51:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Schon Vergessen?
Was mit V2 – Pristern geschieht, die aus dem Kuschelkurs ausscheren? Hier eine kleine Erinnerung aus noch garnicht allzu entfernter Zeit:
www.kreuz.net/article.6058.html
Redaktion benachrichtigen
#45   Galatea   22:42:04 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@gotthard:
Gehen Sie doch in den Gottesdienst, der Ihnen beliebt, und lassen Sie andere Leute ihre eigene Meinung haben, wie sie einen Ritus für würdig halten.
Der eine lässt gerne Tauben hochfliegen und Kinderchen die Fürbitten lesen, ein anderer mag eine andere Auffassung haben, wie man Gott heiligt. Ihnen mag es nichtsdestoweniger egal sein.
Woanders wären Sie schon längst gesperrt worden, seien sie kreuz.net also lieber dankbar, dass Sie hier Ihren Unsinn nicht nur verbreiten dürfen, sondern dass geduldige Seelen sich damit auch noch beschäftigen.
lg Ga
Redaktion benachrichtigen
#44   mariokin   22:40:33 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@samurai
Ich kann die Behauptung von Rudolfus und ordo62 durchaus verifizieren. Ich komme gebürtig aus Ostdeutschland, habe 4 Jahre im Ruhrgebiet gelebt und auch 5 Jahre in Bayern: Meine Erfahrung: außer in solchen Pfarren, wo ein papsttreuer und mit den zahlreichen konservativen Gebetsgruppen in unmittelbarem Kontakt stehender Priester Pfarrer ist, gibt es im normalen Seelsorglichen Bereich keine Pfarrei, die nicht irgendeinen Mißstand, der von Rom angemahnt wird, aufweist. Die Pfarrer, die anders waren, sind Priester, die nach der früheren Theologie ausgebildet, auch den NOM nur als Opfer ansahen, und die ich kannte, waren mein Seelenführer und mein geistlicher Begleiter im Vorseminar Fockenfeld, beide sind schon tot.
Ein jüngerer Priester wurde seiner Kaplanstelle verwiesen, weil er sich für die Mundkommunion stark gemacht hat und ist heute nurmehr Religionslehrer. Mein Spiritual in EF bekam auch Ärger, da er ein wenig Verständnis für die alte Messe zeigte, ist auch schon älter. Die anderen sind keine Priester in Pfarreien, sondern gehören entweder dem Hl. Kreuz Orden an, der SJM oder stehen der Marianischen Priesterbewegung nahe, betreuen die Gebetsgruppen und feiern dort einen NOM, der ein Gemisch aus alter und neuer Liturgie ist. Häufig trotz Volksaltar die Eucharistie zum Tabernakel hin, nur kniende Mundkommunion. Helfen sie doch mal in einer Pfarre aus, kann es dann sein, dass sie bei der Kommunionausteilung sitzen müssen, da sie keine Handkommunion spenden wollen.D.i.Realität
Redaktion benachrichtigen
#43   Christian Hüller   22:40:02 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus; Seminarist
@ Rudolfus: Demnach dürften aber auch das Christentum bzw. christlich geprägte Kulturen sich niemals gewandelt haben …
@ Seminarist: Der Priester steht im Mittelpunkt, insofern und weil er Christus auf besondere Weise zu repräsentieren hat:
In ihm und durch ihn soll Jesus Christus selber sprechen.
Er ist dies aber sicher nicht durch verbale oder körperliche Dominanz, sondern, wie Sie selbst gesagt haben, indem er der Gemeinde vorangeht und sie lenkt auf den gekreuzigten und auferstandenen Jesus hin.
Redaktion benachrichtigen
#42   Rudolfus   22:40:01 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Samurai: Unzählige Neue Messen und in vielen Regionen
Wieviele Messen, die im nachkonziliaren ritus zelbriert wurden, haben Sie schon mitgefeiert/miterlebt, um beurteilen zu können, ob Ihr vernichtendes Urteil gerechtfertigt ist?
Samurai
Unzählige Messen und in vielen Regionen in deutschen und europäischen Ländern und Rom.
Angefangen bei den Schulgottesdiensten.
Redaktion benachrichtigen
#41   ordo62   22:34:30 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Samurai
Ich bin mit dem NOM aufgewachsen, war über 15 Jahre dort Messdiener. Wir hatten aber zum Glück noch einen Priester, für den die Messe keine Show sondern die Darbringung eines Opfers war. Seine Sakramentsandachten waren genauso wie bei der FSSPX (da geh ich noch gar nicht so lange hin) und er ermahnte uns regelmäßig zum Empfang des Bußsakramentes.
Leider wurde der gute Mann – gegen seinen Willen – schon mit 70 pensioniert, obwohl er noch gut und gerne bis 75 weitergemacht hätte. Sein Nachfolger führte dann auch weibliche Messdiener und KommunionhelferInnen ein.
Drei Jahre später landete ich berufsbedingt in Westdeutschland und durfte hautnah die „Früchte des Konzils“ miterleben. Ich hab hier bestimmt 15 verschiede Gemeinden aufgesucht, in der Hoffnung irgentwo eine halbwegs anständige Sonntagsmesse zu finden.
Nach fast vier Jahren fand ich die dann auch endlich. Undzar in einem Messzentrum der FSSPX.
Redaktion benachrichtigen
#40   Gotthard   22:33:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ordo62
Und es kann auch sein, das sie – genau wie ich – sehr ablehnend diesen MinistrantInnen, KommunionhelferInnen und anderen SelbstdarstellerInnen gegenüberstehen.
Warum musst Du denn unbedingt in der Kirche Deine frauenfreie Zone suchen?
Wenn du vor Deiner Frau fliehen willst, laufe doch in den Wald – die Kirche ist dafür der denkbar schlechteste Ort.
Redaktion benachrichtigen
#39   Rudolfus   22:22:24 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Wer die militärische Macht hat, braucht sich nicht zu wandeln
Wenn es die Mohammedaner sind, dann sind es die Mohammedaner.
Ein riesiger Teil der Welt steht unter islamischen Streitkräften:
Auch die Türkei hat bereits wieder Angriffe gegen das Kurdengebiet im Irak geflogen –
und in den 1970ern eroberte sie Nordzypern, und vertrieb die Griechen aus Nordzypern, das vorher ein unabhängiger Staat war!
Die Türkei expandiert immer weiter, auch in den 1970ern noch ins Land der Griechen, nicht nur im 15. Jahrhundert.
Die Türken in Deutschland sind mit den Briten in Amerika zu vergleichen.
Redaktion benachrichtigen
#38   Samurai   22:20:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ rudolfus und ordo62
Wieviele Messen, die im nachkonziliaren ritus zelbriert wurden, haben Sie schon mitgefeiert/miterlebt, um beurteilen zu können, ob Ihr vernichtendes Urteil gerechtfertigt ist?
Samurai
Redaktion benachrichtigen
#37   Christian Hüller   22:14:20 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Man muss abwarten, on der Islam hier nicht auch zu einer gewissen Wandlung in der Lage ist. Im Koran selbst finden sich zur Religionsfreiheit -vordergründig bzw. scheinbar – widersprüchliche Aussagen, die die Autoritäten des Islam hoffentlich dazu veranlassen werden, die Religionsfreiheit formal anzuerkennen. Das heißt ja noch lange nicht, dass man die Religionslosigkeit fördern oder gutheißen muss. Aber wahre Religionsausübung muss freiwillig sein, damit sie die Menschen in ihrem tiefsten Inneren selbst bejahen können.
Redaktion benachrichtigen
#36   ordo62   22:13:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller
„Die Muslime praktizieren in vielen Aspekten eine archaische Religion, die den Menschen Gott und „das Gute“ klar vor Augen hält und den Willen Gottes(!) in den Mittelpunkt ihrer Verkündigung stellt.“
welchen Gott meinen Sie?
Dieser Allah ist nicht mein Gott!!! Sondern nur das Hirngespinst eine pädophilen Wüstenstrolchs.
Mein Gott (und hoffentlich auch der Ihre) hat niemals zum Krieg, Mord und Vergewaltigung gegen sog. Ungläubige aufgerufen.
Sondern er sandte uns seinen Sohn, welcher sich für unsere Sünden opferte.
vergl.:
www.pi-news.net/…slam_christentum.pdf
Redaktion benachrichtigen
#35   Seminarist   22:11:23 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Weg mit der Zentralkredenz!
Chr. Hüller schrieb: Der Priester muss erkennbar im Mittelpunkt stehen.
Nein, muss er nicht. Er muss mit der Gemeinde in Fahrtrichtung am Altar stehen.
Redaktion benachrichtigen
#34   Rudolfus   22:05:02 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Der Islam ist dzt. im gottlosen Europa ein Verbündeter
Islamophobie ist meine Sache ist.
Der Islam ist dzt. im gottlosen Europa ein Verbündeter, solange er nicht die Mehrheit hat.
Aber in allen Ländern mit islamischer Mehrheit sieht die Sache leider anders aus.
Redaktion benachrichtigen
#33   Christian Hüller   22:00:49 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Die Muslime praktizieren in vielen Aspekten eine archaische Religion, die den Menschen Gott und „das Gute“ klar vor Augen hält und den Willen Gottes(!) in den Mittelpunkt ihrer Verkündigung stellt. Islamophobie ist meine Sache ist. Die Sozialisten fürchten sich zu Recht. Denn ihr ganzes Streben ist ohne Fundament.
Redaktion benachrichtigen
#32   Rudolfus   21:52:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Die islamische Intoleranz ist allerdings eine große Gefahr,
selbst in der angeblich „laizistischen Türkei“.
Redaktion benachrichtigen
#31   Christian Hüller   21:41:58 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
… was ich dann auch völlig begrüßen würde. Denn ein Monotheismus ist mir allemal lieber als korrupter Sozialismus.
Redaktion benachrichtigen
#30   Aleph †   21:31:05 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Durchbruch zur Konzilianz?
Selbst die modernen anglikanischen Kirchen haben keine Volksaltäre,dafür Kommunionbänke
Rudolfus@ Da ist Heinrich VIII. als defensor fidei geradezu phrophetisches Handeln zu attestieren, die Weichen zur anglikanischen Kirche gestellt zu haben, damit die römische Schwesterkirche Gelegenheit habe, sich zu orientieren. Heute Abend haben Sie einen bezaubernden Durchbruch zur Konzilianz geschafft. Möge er anhalten, der Durchbruch.
Redaktion benachrichtigen
#29   Rudolfus   21:29:10 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Wenn die Christen von der EU-Politik ausgeschlossen werden,
so stehen schon die Millionen Mohammedaner in Europa als potentielle EU-Übernehmer bereit –
wie die Germanen im untergegangegen Weströmischen Reich.
Redaktion benachrichtigen
#28   Christian Hüller   21:25:47 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Rudolfus
Gut eingewandt. Dort existieren sie auf dem Papier. Es fragt sich nur, wie lange. Das alles scheint mir ziemlich sozialistisch. Es steckt dahinter ganz nebenbei die Maßlosigkeit von Menschen, die meinen, der Mensch könne sich selbst erlösen, der Mensch bedürfe nur der „Vernunft“, um das Gute zu erkennen und „gute“ Lösungen herbeizuführen etc.
Es ist dies die Vernünftigkeit des Augenblicks, die beim nächsten größeren Sturm hinweggefegt wird wie das Blatt im Wind.
Die sozialistischen Bürokraten zeichneten sich schon immer durch Abgehobenheit und elitäres Standesdünkel aus. Sie lieben es, den Gesetzgeber und Regulierer zu spielen wie einst Mose am Berg Sinai.
Aber es fehlt der Gott, der sie dazu beauftragt hätte. Sie setzen sich vielmehr selbst an dessen Stelle und begehen damit Hybris sondergleichen.
Redaktion benachrichtigen
#27   st.georg   21:10:46 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudi
Die anglikanische Liturgie ist damit nach außen hin katholischer als die real existierende NOM-Messe…die nom messe, die vom hl.vater als die ordentliche, also die normal zu zelebrierende festgelegt wurde…tztztztz…rudi,rudi …scheinbar doch nicht immer einer meinung mit dem hl.vater? …und dann wieder diese sinnlosen behauptungen : in wievielen der 12.500 gottesdienststellen/kirchen haben sie den ihre behauptungen überprüft?…hmmm…in 0,5 %…wäre schon viel…also wieder einmal : nur heisse luft… ^-^
Redaktion benachrichtigen
#26   ordo62   21:07:52 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Rudolfus
Wahrscheinlich ist es deshalb kein Wunder das der ÖkumeneKasperl mit ihnen keinen Einheit will
Redaktion benachrichtigen
#25   Rudolfus   21:04:50 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Selbst die modernen anglikanischen Kirchen haben keine Volksaltäre,
dafür Kommunionbänke
Die anglikanische Liturgie ist damit nach außen hin katholischer als die real existierende NOM-Messe.
Redaktion benachrichtigen
#24   Gotthard   21:04:18 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudolfus
alle Achtung! Heute schon wieder 30 Postings …
Redaktion benachrichtigen
#23   Aleph †   20:57:13 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Viele wissen es noch nicht
Alle lieben kreuz.net. Die meisten wissen es nur noch nicht. Einmal werden auch Ihnen, besonders den Katholibans die Augen übergehen.
Redaktion benachrichtigen
#22   ordo62   20:50:01 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Samurai
schön für Sie, das Sie mehrere von diesen Priestern kennen.
Kann ja sein, dass man bei denen noch eine gute Predigt hört, welche auf einem katholischen Fundament steht.
Kann sein, dass sie noch richtig Beichte hören und von ihrer Kleidung als Priester zu erkennen sind.
Und es kann auch sein, das sie – genau wie ich – sehr ablehnend diesen MinistrantInnen, KommunionhelferInnen und anderen SelbstdarstellerInnen gegenüberstehen.
Fakt ist aber, wer eine zeitlang durch diesen Modernistischen Dschungel geirrt ist und dann die trid. Messe für sich entdeckt hat, der wird sich danach in keiner NOM – Messe – egal wie würdig gefeiert – beheimatetfühlen. Der Zug ist dank der Bilderstürmer und Modernisten abgefahren.
Insofern muß ich diesen Leuten regelrecht dankbar sein, das sie mich zur FSSPX geführt haben.
Redaktion benachrichtigen
#21   Rudolfus   20:49:57 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Die Kommunionbänke wurde in vielen deutschen Kirchen mit der NOM-Einführung abgerissen
Die Handkommunion wurde illegal eingeführt, und erst nachher durch den Papst widerwillig sanktioniert.
Ein wichtiger Grund, den NOM abzulehnen!
Die hlgst. Kommunion ist Christus selbst, das Herausreißen der Kommunionbänke kommt einer Leugnung der Realpräsenz gleich – und wird von Theologen und Geistlichen auch so gelehrt!
Der authentische katholische Glaube ist zu 100% nur mehr in den FSSPX-Notstandspfarreien zu finden,
und findet sich auch nur mehr zu 100% in der real existierenden kirchentreuen Alten Messe,
und nicht im real existierenden NOM in den verwüsteten Pfarren.
Redaktion benachrichtigen
#20   Krak des Chevaliers   20:44:37 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Kommunionbank
Ich finde die Gestaltung des Chorraumes der dargestellten Kirche ja grottenhäßlich. Aber immerhin scheint es da eine Kommunionbank zu geben. Ich war in jüngeren Jahren häufig im Königreich und habe da studienhalber auch oft an anglikanischen „Messen“ teilgenommen, z.B. in der Kathedrale von Canterbury oder in Lincoln und habe da feststellen können, dass anglikanische Gläubige durchweg zum Kommunionempfang niederknien und auch die Mundkommunion stark verbreitet ist. Sehr sehr beeindruckend. Gibt’s bei uns ja fast garnicht mehr. wir haben die Steh-, Hand, Weggeh- und Einsteckkommunion und finden da noch völlig okey. Und die Bischöfe sehen keinen Handlungsbedarf. Poor! :-!
Redaktion benachrichtigen
#19   Rudolfus   20:34:45 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@Christian Hüller: Eine gute Frage!
Kennen Sie Beispiele für geglückte atheistische Gesellschaften? Die atheistisch-humanistischen Wunschträume existieren bislang ja leider nur auf dem Papier.
Höchstens die heutige EU – die auf christlichem Bürgertum steht.
Redaktion benachrichtigen
#18   möchtegern-kathole   20:11:43 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
„Wäre es nicht sinnvoller … zu ösen … oder … die Plätze in den Rettungsbooten einzunehmen“ ??
Bei einer rein weltlichen Organisation: eindeutige Zustimmung – schnellstmöglich zusperren.
Bei der ewigen Kirche Gottes? Die wollten schon so viele zusperren …
Solange ER wacht: O:O
Redaktion benachrichtigen
#17   Rudolfus   20:10:36 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Die Forma Ordinaria des Römischen Ritus findet man regulär nicht korrekt zelebriert
sie betonen doch jeden tag hier völlig ungefragt ihre papsttreue, also ja wohl auch zum mp des hl.vaters und seiner „ordentlichen“ messe, dem nom…gell?
Die Forma Ordinaria des Römischen Ritus findet man regulär nicht korrekt zelebriert,
sondern nur wenigen papsttreuen Orden und Sonderpfarren.
Die Forma Ordinaria darf von Katholiken nur besucht werden, wenn diese papsttreu zelebriert wird – das ist in den regulären Pfarren nicht der Fall,
und Rom hat schon ellenlange Beanstandungen herausgegeben, die ignoriert werden.
Das Altarssakrament darf nicht länger entehrt werden.
Redaktion benachrichtigen
#16   Samurai   20:10:15 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ ordo62
Von diesen Priestern kenne ich mehrere. Und die sind nicht in irgendwelchen „Käffern“, wenn man mal von einem Landpfarrer absieht, sondern u.A. in Münster.
Und die sind auch nicht im „V2-Verein“, sondern in der Katholischen Kirche.
Samurai
Redaktion benachrichtigen
#15   Christian Hüller   20:03:26 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ Colonel Clear
Aber würde nicht schon allein der gesunde Menschenverstand auch ohne geistgewirkte Inspiration als Grundlage der Erkenntnis von Prioritäten genügen?
Kennen Sie Beispiele für geglückte atheistische Gesellschaften? Die atheistisch-humanistischen Wunschträume existieren bislang ja leider nur auf dem Papier.
Der Ritus ist zentral für jede Religion. Ein Religion ohne Ritus kann einpacken. Deswegen erscheint es durchaus angemessen, darüber zu diskutieren.
Wenn Sie die Ritenfrage auf die Frage: Smoking oder Badehose? reduzieren, haben Sie die Bedeutung des Ritus nicht erkannt, was andererseits typisch für einen Atheisten wäre.
Ich hoffe, das MP eröffnet der kath. Kirche längerfristig eine angemessene Vielfalt bewährter und approbierter Praxen.
Redaktion benachrichtigen
#14   st.georg   20:03:25 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ordo62
…habe ich gänzlich andere erfahrungen…auch die mundkommunion ist in meiner gemeinde normalität…
Redaktion benachrichtigen
#13   ordo62   20:00:09 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@st.georg
Ja es gibt auch in dem V2-Verein noch Priester die dem katholischen Glauben treu geblieben sind und versuchen den NOM ohne – bzw. mit so wenigen wie nur möglichen Heräsien zu zelebrieren.
Von ihren Bischöfen werden sie in die letzen Käffer versetzt und von ihren Mitbrüdern gemobbt und gemieden.
Ein befreundeter Priester erzählte mir, das sich Eltern von Kommunionkindern über ihn beim Bischof beschwerten. Er hatte es doch tatsächlich gewagt, bei der Messe die Mundkommunion zu spenden.
Redaktion benachrichtigen
#12   st.georg   19:58:51 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@rudi
sie betonen doch jeden tag hier völlig ungefragt ihre papsttreue, also ja wohl auch zum mp des hl.vaters und seiner „ordentlichen“ messe, dem nom…gell?
Redaktion benachrichtigen
#11   Rudolfus   19:54:30 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Würdig gefeierte NOM-Messen?
es gibt viele – und immer mehr -vielleicht auch wegen des mp – würdig gefeierte nom – messen…
Würdig gefeierte NOM-Messen?
Und das in regulären deutschen Pfarren?
Gott sei Dank ist man dank Erzbischof Lefebvre auf solche Behauptungen über „würdige NOM-Messen“ nicht angewiesen,
sondern hat 100% würdig gefeierte Messen, nämlich das Meßopfer für alle Zeiten St. Pius’ V.
Redaktion benachrichtigen
#10   Aleph †   19:51:19 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Was sind schon religiös anmutende Worte?
Oft sind es die Texte, die ohne die Bibel zu bemühen, durch ihre Schönheit restlos überzeugen können. Ein Absatz aus Bölls „Wanderer kommst du nach Spa…“ kann zum Beispiel in einem Friedensgottesdienst seine Wirkung voll entfalten.
Ähnlich der Vers von Joseph v. Eichendorff: „… und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, zog durch die stillen Lande als flöge sie nach haus…“ bei einem Trauergottesdienst. Das sind gemeinschaftsstiftende Propientexte, die ihren Platz auch in der Messe haben sollen.
Es gibt noch eine ganze Reihe dieser literarischen Mutmacher. Bei einer Studentenwallfahrt in den siebziger Jahren, hat sich der Studentenpfarrer nicht gescheut, den Brecht-Text: „Lasst euch nicht verführen…“ Strophe für Strophe einzubeziehen.
Gegenwärtig wird dem Gedicht von heißspornigen Predigern gern der religiöse Hintergrund aberkannt. Nur vergessen die Prediger sehr souverän, dass auch im Vaterunser darum gebeten wird, nicht in Versuchung (= Verführung) geführt zu werden.
„Religiös anmutendes Wort“ bedeutet ja wohl nicht, dass pseudoreligiöse Phrasen aus den Rubriken abgedroschen werden, an die doch niemand mehr glaubt.
Redaktion benachrichtigen
#9   st.georg   19:50:32 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ordo62
natürlich würde ich da auch nicht hingehen…aber in meinem bistum ist sowas eher die seltene ausnahme…es gibt viele – und immer mehr -vielleicht auch wegen des mp – würdig gefeierte nom – messen…
Redaktion benachrichtigen
#8   ordo62   19:48:11 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@st.georg
was heißt zu früh ins falsche Boot gestiegen.
Genau zur richtigen Zeit!!!
Oder soll ich etwa meine Kinder zu solchen o.g. Veranstaltungen schicken???
Redaktion benachrichtigen
#7   clarissa colonia   19:46:56 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Garderobenfrage
Ich weiß nicht, ob ich mich dazu in dieser Eile entschließen kann, denn ich bin mir noch unschlüssig, ob ich das schulterfreie nachtblaue Abendkleid mit den weißen Seidenhandschuhen tragen soll, oder doch besser den Hosenanzug, der praktischer wäre fürs Rudern; dafür aber ohne Handschuhe. Hoffentlich säuft der Kahn nicht ab, bevor ich mich entschieden habe!
Redaktion benachrichtigen
#6   st.georg   19:45:19 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@ordo62
tja, alle die im rettungsboot des missionsbischofs dümpeln bekommen halt nicht mehr mit, dass der ozeandampfer weltkirche fahrt in die richtige richtung aufnimmt…pech, zu früh und ins falsche rettungsboot begeben… ;-)
Redaktion benachrichtigen
#5   ordo62   19:42:18 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@clarissa colonia
Wäre es nicht sinnvoller, entweder zu ösen, was das Zeug hält, oder wenigstens in aller gebotenen Ruhe die Plätze in den Rettungsbooten einzunehmen, statt sich darüber zu streiten, ob dem Anlaß der Smoking angemessen erscheint, oder, ob man nicht doch besser Frack tragen sollte?
Ich habe schon vor ein paar Jahren das 1970 von Erzbischof Lefebvre bereitgestellte Rettungsbot begeben und kann Ihnen nur zu rufen:
„Steigen Sie ein es hat noch Platz, herzlich wilkommen an Bord“
Redaktion benachrichtigen
#4   clarissa colonia   19:34:25 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Interessant!
Bemerkenswerterweise sind sich ja in der Analyse des status quo nahezu alle (Tradis, Fundis, Sedis, V-II-Sektierer, Linkskatholiken, Abtreibungsgegner, Bischofsbeschimpfer, Lehramtshalluzinisten, etc.) einig:
Der christliche Glaube, ggf. in der kirchlich verkündeten Form, verliert mit zunehmender Geschwindigkeit an Relevanz für das Individuum wie die Gesellschaft.
Wir sind uns also alle so ziemlich einig, daß wir uns auf einem Schiff befinden, das kürzlich bei überhöhter Geschwindigkeit mit einem Eisberg kollidiert ist. Gut, die Analysen über Herkunft und Beschaffenheit des Eisbergs variieren. Aber würde nicht schon allein der gesunde Menschenverstand auch ohne geistgewirkte Inspiration als Grundlage der Erkenntnis von Prioritäten genügen? Wäre es nicht sinnvoller, entweder zu ösen, was das Zeug hält, oder wenigstens in aller gebotenen Ruhe die Plätze in den Rettungsbooten einzunehmen, statt sich darüber zu streiten, ob dem Anlaß der Smoking angemessen erscheint, oder, ob man nicht doch besser Frack tragen sollte?
Redaktion benachrichtigen
#3   Christian Hüller   19:17:51 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
Zur Feier des Gottesdienstes
Ich sehe mich nach mittlerweile neuen Erfahrungen darin bestätigt, dass die völlig freie Wahl der Form des Gottesdienstes der völlig falsche Weg ist.
Es läuft dies alles auf Show und Theater hinaus, auf ein: Wer hat den schönsten Geck, den kitzeligsten Seelenschauer, die „performigste Performance“?
Dies ist augenscheinlich nicht das, was die Menschen in einem Gottesdienst benötigen und augenscheinlich auch nicht das, was sie darin suchen.
Erforderlich erscheint mir eine einfache Form, verbunden mit einem klaren und eindeutigen Bekenntnis und der Hervorhebung des göttlichen Mysteriums, dies alles ohne unnötige Redundanz. Lieder reichen drei. Der Priester muss erkennbar im Mittelpunkt stehen.
Redaktion benachrichtigen
#2   ordo62   19:17:46 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
ich denke +net sind KATHOLISCHE NACHRICHTEN
wiso berichtet Ihr über eine Versammlung der V2-Sekte in welcher sich die Gutmenschen selbst beweihräuchern?
Was geht uns fremdes Elend an? :-D
Wer sich wirklich mit dem wahren katholischen Glauben auseinandersetz und ihn aufnimmt, wird solche Veranstaltungen meiden wie der >:) das Weihwasser.
Redaktion benachrichtigen
#1   thaumaturgos   19:08:54 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
absicht oder einfach nur dämlich?
original:
„Den Kindern, die man mit einer Ausnahme nie in der Kirche sieht, kam die Rolle zu, den Versammelten – Gläubigen und Ungläubigen – „Impulse“ zu geben. Dafür sagten sie, was sie unter „Leben“ verstehen: Familie, Fußball, Tiere, Sonne, Freunde, Spaß, … – ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei.“
warum rutscht da eine kanzel hinein
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
LiturgieWo bleibt der Tisch? Stift Heiligenkreuz„Wir tun, was das Zweite Vatikanum wirklich will“ Erzbischof Piero MariniNostalgie-Anfall eines Unbelehrbaren Weihbischof LaunWeiter darüber nachdenken Alte Messe in BerlinEs ist ja schon ziemlich anders Päpstliche LiturgienEs zieht ein neuer Wind LiturgieDer Altarraum als Ort des Durcheinanders LiturgieMessianische Züge MahltischZwei falsche Argumente Prälat Guido Marini„Die Messe ist keine Show“ Leitlinien in PolenSouvenir aus Deutschland LiturgieWar das Motu Proprio überflüssig? LiturgieKein Latein? – Kein Problem Liturgie„Beim Busfahrer redet niemand vom Rücken“ LiturgieÖsterreichischer Bischof setzt Päpstliches Motu Proprio außer Kraft
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net