Altliberale lieben es, einen angstmachenden Gott heraufzubeschwören, um ihn der Kirche vorzuwerfen. In Wirklichkeit ist das Gottesbild der Deutschen „durchweg positiv“. Ob mit gutem Grund oder nicht, ist eine andere Frage.
Dienstag, 25. Dezember 2007 21:26
obelix †: @Benedikt
Das habe ich am Sonntag über Bischof Fürst von Stuttgart geschrieben:
>>Sogar Fürst hat viel mehr gegen Stammzellenforschung gewettert als gegen Hungerlohn, pardon, verweigerten Mindestlohn.<<
So leise hatte ich ja die Hoffnung, dass in seiner Weihnachtspredigt doch wenigstens eine Randbemerkung über Armut und Ungerechtigkeit im Lande fällt (die ja die Hauptursachen für „Abtreibungsmorde“ sind).
Die Bäuche der Frauen waren ihm wieder wichtiger, als die bereits geborenen Kinder. Seine Hauptaussage ging um den „Lebensschutz“ bei embryonalen Stammzellen. Die liegen den Kirchenfürsten eben VIEL MEHR am Herzen, als Kinder, die bereits geboren sind, oder gar Frauen, die sich um ihre Kinder kümmern müssen.
Verpasste Chance, aber davon lassen wir uns ja nicht entmutigen bei der Tafel.
>>Sogar Fürst hat viel mehr gegen Stammzellenforschung gewettert als gegen Hungerlohn, pardon, verweigerten Mindestlohn.<<
So leise hatte ich ja die Hoffnung, dass in seiner Weihnachtspredigt doch wenigstens eine Randbemerkung über Armut und Ungerechtigkeit im Lande fällt (die ja die Hauptursachen für „Abtreibungsmorde“ sind).
Die Bäuche der Frauen waren ihm wieder wichtiger, als die bereits geborenen Kinder. Seine Hauptaussage ging um den „Lebensschutz“ bei embryonalen Stammzellen. Die liegen den Kirchenfürsten eben VIEL MEHR am Herzen, als Kinder, die bereits geboren sind, oder gar Frauen, die sich um ihre Kinder kümmern müssen.
Verpasste Chance, aber davon lassen wir uns ja nicht entmutigen bei der Tafel.
Montag, 24. Dezember 2007 16:32
Lutheraner: Der letzte macht das Licht aus
Wie war das noch mit den Statistiken, die man nicht selber gefälscht hat?
Das Gottesbild der Deutschen ist so positiv, daß sie die Kirchen für überflüssig halten und in Scharen verlassen: Kirche zu verkaufen
Das Gottesbild der Deutschen ist so positiv, daß sie die Kirchen für überflüssig halten und in Scharen verlassen: Kirche zu verkaufen
Montag, 24. Dezember 2007 10:47
Rudolfus: Österreichs Staatsrundfunk ist auch traditionell unter mageblichem SPÖ-Einfluß
Obwohl der Rest Österreichs außerhalb Wiens und mancher SPÖ-Gemeinden bis 1938 ein katholisches Land war – bis zum Einmarsch des NSDAP-Reiches, zur Freude vieler anderer Antikatholiken Österreichs.
Montag, 24. Dezember 2007 10:41
PhilomenaWolkenstein: wie religiös
Wie „religiös“ die Menschen wirklich sind, ist hier nachzuhören: http://oe3.orf.at/…omedy/stories/83539/
Was wird zu Weihnachten gefeiert? Die Auferstehung Jesu? Aber der ist da noch nicht geboren, oder?
Köstlich!
Was wird zu Weihnachten gefeiert? Die Auferstehung Jesu? Aber der ist da noch nicht geboren, oder?
Köstlich!
Montag, 24. Dezember 2007 07:01
Kurt K.: Eine andere Bewertung der Umfrage
Morgen zsamm!
Hab grad zufällig eine Kritik an der Bertelsmann-Umfrage gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
http://hpd-online.de/node/3464/
Hab grad zufällig eine Kritik an der Bertelsmann-Umfrage gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
http://hpd-online.de/node/3464/
Montag, 24. Dezember 2007 01:01
obelix †: @Florian Geyer
das das momentane sich im zerfallstadium befindliche ausbeutersystem gegen den menschen für einige wenige
agiert da stimme ich zu.
Na wenigstens etwas!
dieses system widerspiegelt aber nur den seelischen zustand des grosteils des modernen menschen. lesen sie quadragesimo anno – dort finden sie alles zur haltung der kirche zur sozialen frage.
Und seit sechsundsiebzig Jahren wird sie totgeschwiegen von den Kirchenbeamten. Ganz zu schweigen von Populorum Progressio.
Da steht viel zu viel kommunistisches Zeug drin, dass man Arbeitern nicht ihren gerechten Lohn vorenthalten darf und so. Ach nein, das ist ja eine himmelschreiende Sünde, die keiner mehr hören will.
Alle reden ja nur noch über Embryonen- und Abtreibungsmord. Um die geborenen Kinder schert sich kaum ein Kirchenfürst. A propos Fürst. Der Bischof von Stuttgart, Gebhard Fürst ist über seinen Schatten gesprungen und hat (sehr milde!) die Ungerechtigkeit der Einkommensverteilung angeprangert.
Beim Embryonenmord ist er dafür zwanzig mal so eifrig und mindestens zehnmal so laut. Was lernt uns das? Geborene Kinder sind, gegenüber den in den Bäuchen der Frauen, relativ unwichtig.
Na wenigstens etwas!
dieses system widerspiegelt aber nur den seelischen zustand des grosteils des modernen menschen. lesen sie quadragesimo anno – dort finden sie alles zur haltung der kirche zur sozialen frage.
Und seit sechsundsiebzig Jahren wird sie totgeschwiegen von den Kirchenbeamten. Ganz zu schweigen von Populorum Progressio.
Da steht viel zu viel kommunistisches Zeug drin, dass man Arbeitern nicht ihren gerechten Lohn vorenthalten darf und so. Ach nein, das ist ja eine himmelschreiende Sünde, die keiner mehr hören will.
Alle reden ja nur noch über Embryonen- und Abtreibungsmord. Um die geborenen Kinder schert sich kaum ein Kirchenfürst. A propos Fürst. Der Bischof von Stuttgart, Gebhard Fürst ist über seinen Schatten gesprungen und hat (sehr milde!) die Ungerechtigkeit der Einkommensverteilung angeprangert.
Beim Embryonenmord ist er dafür zwanzig mal so eifrig und mindestens zehnmal so laut. Was lernt uns das? Geborene Kinder sind, gegenüber den in den Bäuchen der Frauen, relativ unwichtig.
Montag, 24. Dezember 2007 00:58
methusalix †: @Florian Geyer
Florian Geyer: obelix
in mitteleuropa verhungert keiner.
Sie wissen, dass das nicht stimmt! Auch in Deutschland sterben immer wieder Menschen wegen ihrer Armut.
Ausserdem ist es Aufgabe einer Gesellschaft, Menschen nicht nur vor dem Verhungern zu bewahren, sondern auch ein menschenwürdiges Leben zu geben (Ich höre doch immer wieder, dass die Kirchenoberen dauernd das Wort „Menschenwürde“ immer dann auf den Lippen führen, wenn es um die Bäuche von Frauen geht. Warum denn nicht im Zusammenhang mit Arbeit und Einkommen?), indem man ihnen ermöglicht von eigener Hände Einkommen zu leben und zwar so viel, dass mit EINEM Gehalt die Familie leben kann, damit der andere sich um die Kinder kümmern kann!!!
sozialleistungen ermöglichen jedem einigermassen zu überleben und ein bescheidenes auskommen zu finden !
Sie schäbiger Zyniker!
Haben Sie schon mal versucht von einem HARTZ IV-„Budget“ auch nur vier Wochen zu überleben?
Womöglich mit Kindern? Dann ist das Geld zu Ende, sobald auch nur ein Kind eine neue Winterjacke braucht oder ein Paar warme Schuhe (wissen Sie, Kinder WACHSEN!). Essen sollten die Kleinen nämlich auch noch etwas.
Aber von einer gesunden Ernährung kann auf Hartz IV-Niveau sowieso nicht die Rede sein! Nudeln mit Ketchup sind angesagt und das vielfach im Monat!
in mitteleuropa verhungert keiner.
Sie wissen, dass das nicht stimmt! Auch in Deutschland sterben immer wieder Menschen wegen ihrer Armut.
Ausserdem ist es Aufgabe einer Gesellschaft, Menschen nicht nur vor dem Verhungern zu bewahren, sondern auch ein menschenwürdiges Leben zu geben (Ich höre doch immer wieder, dass die Kirchenoberen dauernd das Wort „Menschenwürde“ immer dann auf den Lippen führen, wenn es um die Bäuche von Frauen geht. Warum denn nicht im Zusammenhang mit Arbeit und Einkommen?), indem man ihnen ermöglicht von eigener Hände Einkommen zu leben und zwar so viel, dass mit EINEM Gehalt die Familie leben kann, damit der andere sich um die Kinder kümmern kann!!!
sozialleistungen ermöglichen jedem einigermassen zu überleben und ein bescheidenes auskommen zu finden !
Sie schäbiger Zyniker!
Haben Sie schon mal versucht von einem HARTZ IV-„Budget“ auch nur vier Wochen zu überleben?
Womöglich mit Kindern? Dann ist das Geld zu Ende, sobald auch nur ein Kind eine neue Winterjacke braucht oder ein Paar warme Schuhe (wissen Sie, Kinder WACHSEN!). Essen sollten die Kleinen nämlich auch noch etwas.
Aber von einer gesunden Ernährung kann auf Hartz IV-Niveau sowieso nicht die Rede sein! Nudeln mit Ketchup sind angesagt und das vielfach im Monat!
Montag, 24. Dezember 2007 00:36
Florian Geyer: obelix
in mitteleuropa verhungert keiner. sozialleistungen ermöglichen jedem einigermassen zu überleben und ein bescheidenes auskommen zu finden ! das das momentane sich im zerfallstadium befindliche ausbeutersystem gegen den menschen für einige wenige agiert da stimme ich zu. dieses system widerspiegelt aber nur den seelischen zustand des grosteils des modernen menschen. lesen sie quadragesimo anno – dort finden sie alles zur haltung der kirche zur sozialen frage.
Montag, 24. Dezember 2007 00:24
methusalix †: @Florian Geyer (Schlusswort)
Allen ein frohes Fest !
Aber ja! Vor allem den Leiharbeitern bei BMW und natürlich dem Management dieser Firma.
Der Aktienkurs ist ja in den letzten Tagen von knapp über vierzig auf fast dreiundvierzig gestiegen. Das gibt Megaprämien für den Vorstand! Herr Reithofer erhielt ja in 2006 schon drei Millionen sechshundertzwanzigtausend Euro (€ 3.620.000,00) mit einer Einkommenserhöhung von fast zwanzig (20%) Prozent. Dafür bekommen die, die Ihre Arbeitsplätze bei BMW verlieren fast hundert Prozent weniger. Also irgendwie gleicht sich der Materialismus, den Sie so lautstark bejammern Florian Geyer, dabei völlig aus.
Aber ja! Vor allem den Leiharbeitern bei BMW und natürlich dem Management dieser Firma.
Der Aktienkurs ist ja in den letzten Tagen von knapp über vierzig auf fast dreiundvierzig gestiegen. Das gibt Megaprämien für den Vorstand! Herr Reithofer erhielt ja in 2006 schon drei Millionen sechshundertzwanzigtausend Euro (€ 3.620.000,00) mit einer Einkommenserhöhung von fast zwanzig (20%) Prozent. Dafür bekommen die, die Ihre Arbeitsplätze bei BMW verlieren fast hundert Prozent weniger. Also irgendwie gleicht sich der Materialismus, den Sie so lautstark bejammern Florian Geyer, dabei völlig aus.
Montag, 24. Dezember 2007 00:16
obelix †: @Florian Geyer
Florian Geyer: obelix
die wahre armut heute ist nicht wenn irgendjemand wenig verdient oder meinetw auch arbeitslos ist (was sicher sehr unangenehm ist) –
Verhungern soll ziemlich unangenehm sein. Haben zumindest die Nachbarn diverser verhungerter Kinder behauptet, als die die Kinder haben schreien hören (wurde dann aber zunehmend stiller, deswegen wurde keine Hilfe geholt).
nei die wahre armut besteht in der seelischen verwahrlosung der emotionalen armut und geistigen verkrüppelung,…
Na Hauptsache die verhungerten Kinder sind römisch katholisch getauft und im Glauben unterwiesen. Dass sie dann verrecken (oder irgendwo auf dem Weg zwischen ganz verrecken und halb verrecken sind, so ungefähr auf Hartz IV- oder Hungerlohn-, pardon Mindestlohn-Niveau) ist dann gar nicht mehr so schlimm.
Schlimm wäre gewesen, wenn ihre Mütter sie erst gar nicht auf die Welt gebracht und abgetrieben hätten. Das wäre wirklich schlimm gewesen. Dann hätten diese Kinder nie die Chance bekommen elend zu verenden. Und hätten, mangels römisch katholischer Taufe, nie das Angesicht Gottes geschaut.
… wahrscheinlich können sie dies allen aber nicht verstehen mit ihrer materialistischen Seinsbetrachtungsweise.
Also mir sind ungetaufte, aber quietschlebendige Kinder (also mit „Material“ gefütterte Kinder) lieber, als getaufte und dann verhungerte. Möglicherweise ist das bei guten Katholiken anders, aber dann bin ich lieber ein schlechter Katholik und ein guter Mensch, der keine Kinder krepieren lässt.
die wahre armut heute ist nicht wenn irgendjemand wenig verdient oder meinetw auch arbeitslos ist (was sicher sehr unangenehm ist) –
Verhungern soll ziemlich unangenehm sein. Haben zumindest die Nachbarn diverser verhungerter Kinder behauptet, als die die Kinder haben schreien hören (wurde dann aber zunehmend stiller, deswegen wurde keine Hilfe geholt).
nei die wahre armut besteht in der seelischen verwahrlosung der emotionalen armut und geistigen verkrüppelung,…
Na Hauptsache die verhungerten Kinder sind römisch katholisch getauft und im Glauben unterwiesen. Dass sie dann verrecken (oder irgendwo auf dem Weg zwischen ganz verrecken und halb verrecken sind, so ungefähr auf Hartz IV- oder Hungerlohn-, pardon Mindestlohn-Niveau) ist dann gar nicht mehr so schlimm.
Schlimm wäre gewesen, wenn ihre Mütter sie erst gar nicht auf die Welt gebracht und abgetrieben hätten. Das wäre wirklich schlimm gewesen. Dann hätten diese Kinder nie die Chance bekommen elend zu verenden. Und hätten, mangels römisch katholischer Taufe, nie das Angesicht Gottes geschaut.
… wahrscheinlich können sie dies allen aber nicht verstehen mit ihrer materialistischen Seinsbetrachtungsweise.
Also mir sind ungetaufte, aber quietschlebendige Kinder (also mit „Material“ gefütterte Kinder) lieber, als getaufte und dann verhungerte. Möglicherweise ist das bei guten Katholiken anders, aber dann bin ich lieber ein schlechter Katholik und ein guter Mensch, der keine Kinder krepieren lässt.
Sonntag, 23. Dezember 2007 23:59
Florian Geyer: obelix
die wahre armut heute ist nicht wenn irgendjemand wenig verdient oder meinetwegen auch arbeitslos ist
(was sicher sehr unangenehm ist) – nei die wahre armut besteht in der seelischen verwahrlosung der emotionalen
armut und geistigen verkrüppelung, in scheidungen usw. materielle not ist immer nur ein symptom von glaubenlosigkeit
und em daraus r4eultierenden Verfall nie aber selbst eine ursache. wahrscheinlich können sie dies allen
aber nicht verstehen mit ihrer materialistischen Seinsbetrachtungsweise.
Allen ein frohes Fest !
Allen ein frohes Fest !
Sonntag, 23. Dezember 2007 23:34
obelix †: @Benedikt
Siehe da! Nicht Glaubensabfall und Gottlosigkeit sind schuld an der „demografischen Katastrophe“, sondern
die Raffgier der Arbeitgeber, die um der Gewinnmaximierung willen ja „nur“ achttausend Arbeitsplätze
exekutieren. Und die Familiengleich mit. Zumindest was das halbe Einkommen angeht. Das der Frauen ist
ja noch da. Aber Moment mal. Die verdienen doch viel weniger als die Männer. Da hat sich die Klerisei
auch immer um ein allzu lautes Wort gedrückt, weil die Frauen ja am Herd bleiben sollen und nicht eigenes
Geld verdienen dürfen. Ein Elend das ganze.
Aber noch lange nicht so elend, wie Abtreibungsmord. Dessen Bekämpfung ist natürlich viel wichtiger für die Kirchenbeamten. Allerdings wird sich der eine oder andere Abbruch vielleicht doch nicht vermeiden lassen (aus Sicht der Frauen natürlich!) Wenn der Leiharbeiter, der bisher bei BMW Geld verdient hat, plötzlich keine Arbeit mehr hat. Die Leiharbeitsfirmen können den ja auch nicht beliebig lange durchfüttern. Und wo bekommt man achttausend Arbeitsplätze für die Leiharbeiter her? Also da wird es sicher die eine oder andere Überlegung geben, eine Schwangerschaft zu beenden. Aber Schuld sind natürlich die Frauen. Und nur die! Die Kirchenbeamten könne da ein völlig reines Gewissen haben, weil sie ja da ungeborenen Leben von Anfang an immer geschützt haben. Absolut und ohne jede Ausnahme. Das können Sie prüfen. Sogar Fürst hat viel mehr gegen Stammzellenforschung gewettert als gegen Hungerlohn, pardon, verweigerten Mindestlohn
Aber noch lange nicht so elend, wie Abtreibungsmord. Dessen Bekämpfung ist natürlich viel wichtiger für die Kirchenbeamten. Allerdings wird sich der eine oder andere Abbruch vielleicht doch nicht vermeiden lassen (aus Sicht der Frauen natürlich!) Wenn der Leiharbeiter, der bisher bei BMW Geld verdient hat, plötzlich keine Arbeit mehr hat. Die Leiharbeitsfirmen können den ja auch nicht beliebig lange durchfüttern. Und wo bekommt man achttausend Arbeitsplätze für die Leiharbeiter her? Also da wird es sicher die eine oder andere Überlegung geben, eine Schwangerschaft zu beenden. Aber Schuld sind natürlich die Frauen. Und nur die! Die Kirchenbeamten könne da ein völlig reines Gewissen haben, weil sie ja da ungeborenen Leben von Anfang an immer geschützt haben. Absolut und ohne jede Ausnahme. Das können Sie prüfen. Sogar Fürst hat viel mehr gegen Stammzellenforschung gewettert als gegen Hungerlohn, pardon, verweigerten Mindestlohn
Sonntag, 23. Dezember 2007 23:29
methusalix †: @Benedikt
Ihr Vergleich mit dem Einsatz für das ungeborene Leben hinkt allerdings: BMW plant keine Massenexekutionen.
Nicht von Menschen. Nur von Arbeitsplätzen. Arbeit brauchen aber die Menschen. Um ihre Nahrung zu bezahlen. Um die Nahrung ihrer Frauen zu bezahlen. Um die Nahrung ihrer Kinder zu bezahlen (die geborenen sind zwar nicht mehr ganz so heilig wie die in den Bäuchen der Frauen, aber das wissen Sie ja, Essen brauchen sie trotzdem). Um die Wohnung ihrer Familien (und die ist der katholischen Kirche ja heilig!) zu bezahlen. Um Kleidung der Familien zu bezahlen. Um so viel zu verdienen, dass die Frauen zu Hause am Herd bleiben können. Nein, es sollen ja „nur“ Leiharbeitsplätze abgebaut werden. Die verdienen viel weniger als die Stammbelegschaft, da müssen die Frauen sowieso mit verdienen, sonst langt es hinten und vorne nicht zum Kinder kriegen und grossziehen.
Siehe da! Nicht Glaubensabfall und Gottlosigkeit sind schuld an der „demografischen Katastrophe“ in Deutschland, sondern die Raffgier der Arbeitgeber, die um der Gewinnmaximierung willen ja „nur“ achttausend „Leih“ Arbeitsplätze exekutieren (sind ja nur geliehen!). Und die Familien gleich mit. Zumindest was das halbe Einkommen angeht. Das der Frauen ist ja noch da. Aber Moment mal. Die verdienen doch viel weniger als die Männer. Da hat sich die Klerisei auch immer um ein allzu lautes Wort gedrückt, weil die Frauen ja am Herd bleiben sollen und nicht eigenes Geld verdienen dürfen. Ein Elend das ganze.
Nicht von Menschen. Nur von Arbeitsplätzen. Arbeit brauchen aber die Menschen. Um ihre Nahrung zu bezahlen. Um die Nahrung ihrer Frauen zu bezahlen. Um die Nahrung ihrer Kinder zu bezahlen (die geborenen sind zwar nicht mehr ganz so heilig wie die in den Bäuchen der Frauen, aber das wissen Sie ja, Essen brauchen sie trotzdem). Um die Wohnung ihrer Familien (und die ist der katholischen Kirche ja heilig!) zu bezahlen. Um Kleidung der Familien zu bezahlen. Um so viel zu verdienen, dass die Frauen zu Hause am Herd bleiben können. Nein, es sollen ja „nur“ Leiharbeitsplätze abgebaut werden. Die verdienen viel weniger als die Stammbelegschaft, da müssen die Frauen sowieso mit verdienen, sonst langt es hinten und vorne nicht zum Kinder kriegen und grossziehen.
Siehe da! Nicht Glaubensabfall und Gottlosigkeit sind schuld an der „demografischen Katastrophe“ in Deutschland, sondern die Raffgier der Arbeitgeber, die um der Gewinnmaximierung willen ja „nur“ achttausend „Leih“ Arbeitsplätze exekutieren (sind ja nur geliehen!). Und die Familien gleich mit. Zumindest was das halbe Einkommen angeht. Das der Frauen ist ja noch da. Aber Moment mal. Die verdienen doch viel weniger als die Männer. Da hat sich die Klerisei auch immer um ein allzu lautes Wort gedrückt, weil die Frauen ja am Herd bleiben sollen und nicht eigenes Geld verdienen dürfen. Ein Elend das ganze.
Sonntag, 23. Dezember 2007 21:47
Daniel Stöhr: hi student,
„Es kommt mir hier vor wie ein Club von 60 jährigen, oder gibts auch welche die nur gut 50 auf dem Buckel
haben, die ihr Leben nicht gelebt haben und in der heutigen Welt die Orientierung verloren haben, die
Grenzen die sie mit SS und Wehrmacht noch „verteidigt haben verschwimmen, im Supermarkt liege Sushi neben
der guten Bratwurst und dauernd hört man Sprachen die man nicht versteht.“
Und mir kommt es so vor, dass jemand der student ist mehr zu bieten haben sollte als dermaßen oberflächliches Gefasel. Besonders der Satz mit „Wehrmacht und SS“ lässt nichts gutes ahnen.
Und mir kommt es so vor, dass jemand der student ist mehr zu bieten haben sollte als dermaßen oberflächliches Gefasel. Besonders der Satz mit „Wehrmacht und SS“ lässt nichts gutes ahnen.
Sonntag, 23. Dezember 2007 18:35
Benedikt: @ methusalix
Dass Sie meine Einstellung für „unmoralisch“ halten, stört mich in diesem Fall herzlich wenig.
Sorry, das war ein Formulierungsirrtum von mir. Wie ich schrieb, teile ich Ihre Kritik. Ich finde sie nicht gleichzeitig unmoralisch, wie man das unten verstehen könnte, unmoralisch finde ich vielmehr das Vorgehen von BMW und den anderen Konzernen, die ähnliches praktizieren. Ihr Vergleich mit dem Einsatz für das ungeborene Leben hinkt allerdings: BMW plant keine Massenexekutionen. Dennoch wären da viel deutlichere Worte des Klerus gefordert. Doch leider musste man sehen, dass Kirchenleute wie Lehmann und Abtprimas Wolf Werbung für die Initiative „Neue soziale Marktwirtschaft“ machten. Eine sehr peinliche Art, sich vereinnahmen zu lassen
.
Sorry, das war ein Formulierungsirrtum von mir. Wie ich schrieb, teile ich Ihre Kritik. Ich finde sie nicht gleichzeitig unmoralisch, wie man das unten verstehen könnte, unmoralisch finde ich vielmehr das Vorgehen von BMW und den anderen Konzernen, die ähnliches praktizieren. Ihr Vergleich mit dem Einsatz für das ungeborene Leben hinkt allerdings: BMW plant keine Massenexekutionen. Dennoch wären da viel deutlichere Worte des Klerus gefordert. Doch leider musste man sehen, dass Kirchenleute wie Lehmann und Abtprimas Wolf Werbung für die Initiative „Neue soziale Marktwirtschaft“ machten. Eine sehr peinliche Art, sich vereinnahmen zu lassen
Sonntag, 23. Dezember 2007 18:04
Peter-Pan: @Nachtlaterne
„das gottesbild…der deutschen ist durchweg positiv“ ? man sollt esich aber klar machen was „positiv“
alles umschließt. positiv kann unter anderen auch meinen, dass man sich ein eigenes gottesbild gemachht
hat oder überstülpen hat lassen was mit dem wirklichen gott nicht unbedingt viel zu tun haben muss.
Und das ist schlechter, als ein altes Gottesbild einfach zu übernehmen?
Und das ist schlechter, als ein altes Gottesbild einfach zu übernehmen?
Sonntag, 23. Dezember 2007 18:02
Nachtlaterne: „das gottesbild…
…der deutschen ist durchweg positiv“ ? man sollt esich aber klar machen was „positiv“ alles umschließt. positiv kann unter anderen auch meinen, dass man sich ein eigenes gottesbild gemachht hat oder überstülpen hat lassen was mit dem wirklichen gott nicht unbedingt viel zu tun haben muss.
Sonntag, 23. Dezember 2007 17:48
methusalix †: @Benedikt
… dass BMW derzeit keine betriebbedingten Kündigungen plant.
Und? Achttausend Arbeitsplätze sind trotzdem weg. Vernichtet. Um einer noch höheren Rendite willen. BMW gehts nämlich blendend. Mit sehr guten Zukunftsprognosen. Aber nein, die Rendite muss noch höher hinauf und dafür wird den Arbeitnehmeren eben „abspecken“ verordnet. Sehr „moralisch“ das ganze. Aber das habe ich hier ja schon immer betont. Mit dem ausbeuterischen Kapitalismus (auch bekannt unter dem Namen Leiharbeit u. ä.) hatten die Kirchenfürsten sehr lange kein Problem. Vielleicht bringt die, (nicht von der Kirche angestossene!) Diskussion um Gerechtigkeit ein wenig für die Gruppe der Hungerlöhner (auf Amtsdeutsch: Aufstocker).
Dass Sie meine Einstellung für „unmoralisch“ halten, stört mich in diesem Fall herzlich wenig. Es geht um Menschen und menschliches Leben. Es ist halt geborenes Leben. Wenn es ungeborenes Leben im Bauch der Frau wäre, hätten die Meisners, Mixas und Launs schon längst Alarm gebrüllt. Aber so muss halt Fürst aus Rottenburg ran. Besser als gar nix.
Und? Achttausend Arbeitsplätze sind trotzdem weg. Vernichtet. Um einer noch höheren Rendite willen. BMW gehts nämlich blendend. Mit sehr guten Zukunftsprognosen. Aber nein, die Rendite muss noch höher hinauf und dafür wird den Arbeitnehmeren eben „abspecken“ verordnet. Sehr „moralisch“ das ganze. Aber das habe ich hier ja schon immer betont. Mit dem ausbeuterischen Kapitalismus (auch bekannt unter dem Namen Leiharbeit u. ä.) hatten die Kirchenfürsten sehr lange kein Problem. Vielleicht bringt die, (nicht von der Kirche angestossene!) Diskussion um Gerechtigkeit ein wenig für die Gruppe der Hungerlöhner (auf Amtsdeutsch: Aufstocker).
Dass Sie meine Einstellung für „unmoralisch“ halten, stört mich in diesem Fall herzlich wenig. Es geht um Menschen und menschliches Leben. Es ist halt geborenes Leben. Wenn es ungeborenes Leben im Bauch der Frau wäre, hätten die Meisners, Mixas und Launs schon längst Alarm gebrüllt. Aber so muss halt Fürst aus Rottenburg ran. Besser als gar nix.
Sonntag, 23. Dezember 2007 17:32
Benedikt: @ methusalix
Wer kann sich schon für theoretischen „Lebensschutz“ interessieren, wenn er nicht weiss, ob er in sechs
Monaten überhaupt noch Geld zum Leben hat, weil er das Pech hat bei BMW zu arbeiten, aber leider nicht
im Management.
Ach richtig, in Deutschland gibt es ja kein soziales Netz, gell methusalix. Und natürlich verlinken Sie keinen aktuellen Artikel, denn dort würde ja stehen, dass BMW derzeit keine betriebbedingten Kündigungen plant. Ihre Kritik an Konzernen, die immer weitere Gewinnsteigerungen melden und nichts desto trotz Leute entlassen teile ich sogar und finde sie moralisch verwerflich. Nur schießt man sich selbst ins Bein, wenn die Kritik nicht präzise ist.
Ach richtig, in Deutschland gibt es ja kein soziales Netz, gell methusalix. Und natürlich verlinken Sie keinen aktuellen Artikel, denn dort würde ja stehen, dass BMW derzeit keine betriebbedingten Kündigungen plant. Ihre Kritik an Konzernen, die immer weitere Gewinnsteigerungen melden und nichts desto trotz Leute entlassen teile ich sogar und finde sie moralisch verwerflich. Nur schießt man sich selbst ins Bein, wenn die Kritik nicht präzise ist.
Sonntag, 23. Dezember 2007 17:18
methusalix †: @Benedikt
Benedikt: @ methusalix
Ja denken Sie…
Habe ich mir nicht ausgedacht, ich lese das in Casti connubii, in Humanae vitae und Evangelium vitae und im Hauptvorschriftenbuch dem KKK, etc. pp.
Aber es gibt einen Lichtblick in den Verlautbarungen der Kirchenoberen: Bischof Fürst von Stuttgart hat sich zur Ungerechtigkeit der Einkommen in Deutschland geäussert.
Es scheint ihm also nicht ganz unwichtig zu sein. Allerdings liegt der Schwerpunkt seiner Äusserungen immer noch auf dem, was er für „Lebensschutz“ hält und geht damit völlig am Leben der Menschen vorbei. Vielleicht mit ein Grund für leere Kirchen.
Wer kann sich schon für theoretischen „Lebensschutz“ interessieren, wenn er nicht weiss, ob er in sechs Monaten überhaupt noch Geld zum Leben hat, weil er das Pech hat bei BMW zu arbeiten, aber leider nicht im Management.
Ja denken Sie…
Habe ich mir nicht ausgedacht, ich lese das in Casti connubii, in Humanae vitae und Evangelium vitae und im Hauptvorschriftenbuch dem KKK, etc. pp.
Aber es gibt einen Lichtblick in den Verlautbarungen der Kirchenoberen: Bischof Fürst von Stuttgart hat sich zur Ungerechtigkeit der Einkommen in Deutschland geäussert.
Es scheint ihm also nicht ganz unwichtig zu sein. Allerdings liegt der Schwerpunkt seiner Äusserungen immer noch auf dem, was er für „Lebensschutz“ hält und geht damit völlig am Leben der Menschen vorbei. Vielleicht mit ein Grund für leere Kirchen.
Wer kann sich schon für theoretischen „Lebensschutz“ interessieren, wenn er nicht weiss, ob er in sechs Monaten überhaupt noch Geld zum Leben hat, weil er das Pech hat bei BMW zu arbeiten, aber leider nicht im Management.
Sonntag, 23. Dezember 2007 16:14
Sirilo: @student
Die heute 60-Jährigen sind 1947 geboren – wie sollen die noch irgend etwas mit Wehrmacht und SS verteidigt haben?
Sonntag, 23. Dezember 2007 15:47
student: naja was ich nicht verstehe und was doch
überlasse ich dann mal den fleißigen Bibelstellenlesern. Dann aber nicht die Stellen mit der Versklavung
der Nachbarvölker und das Fernhalten von Frauen während ihrer Periode vergessen…
Es kommt mir hier vor wie ein Club von 60 jährigen, oder gibts auch welche die nur gut 50 auf dem Buckel haben, die ihr Leben nicht gelebt haben und in der heutigen Welt die Orientierung verloren haben, die Grenzen die sie mit SS und Wehrmacht noch „verteidigt haben verschwimmen, im Supermarkt liege Sushi neben der guten Bratwurst und dauernd hört man Sprachen die man nicht versteht. Dazu niemals guten Sex gehabt und während man hart geschuftet hat dankts einem die Frau daheim am Herd nicht…
Und wer dankt es einem heute?? niemand. Das kann schon deprimimieren. So ist das hier wohl der Treffpunkt der verbitterten Rentner.
So entwickelt sich überraschenderweise der gleiche Hass wie in vielen teilen des Islam, den man im aufgeklärten Christentum eigentlich nicht erwartet hätte.
Ich habe meine glückliche Beziehung, guten Sex (klar könnte öfter sein aber das kann ich halt nicht alleine entscheiden
) das studium läuft gut und ich entscheide nach
Sinn und Verstand den mir Gott gegeben hat, arbeite ehrenamtlich und helfe meinen Mitmenschen.
Mich wird jedenfalls gleich meine Freundin abholen, heute abend feiern wir bei ihren und morgen bei meinen Eltern, und ich hoffe es wird ein fröhliches und besinnliches Fest, leider ganz ohne Fundis, egal welcher Art :-
Es kommt mir hier vor wie ein Club von 60 jährigen, oder gibts auch welche die nur gut 50 auf dem Buckel haben, die ihr Leben nicht gelebt haben und in der heutigen Welt die Orientierung verloren haben, die Grenzen die sie mit SS und Wehrmacht noch „verteidigt haben verschwimmen, im Supermarkt liege Sushi neben der guten Bratwurst und dauernd hört man Sprachen die man nicht versteht. Dazu niemals guten Sex gehabt und während man hart geschuftet hat dankts einem die Frau daheim am Herd nicht…
Und wer dankt es einem heute?? niemand. Das kann schon deprimimieren. So ist das hier wohl der Treffpunkt der verbitterten Rentner.
So entwickelt sich überraschenderweise der gleiche Hass wie in vielen teilen des Islam, den man im aufgeklärten Christentum eigentlich nicht erwartet hätte.
Ich habe meine glückliche Beziehung, guten Sex (klar könnte öfter sein aber das kann ich halt nicht alleine entscheiden
Mich wird jedenfalls gleich meine Freundin abholen, heute abend feiern wir bei ihren und morgen bei meinen Eltern, und ich hoffe es wird ein fröhliches und besinnliches Fest, leider ganz ohne Fundis, egal welcher Art :-
Sonntag, 23. Dezember 2007 14:54
apex: @ student
Über viele Meinungen der Amtskirche, und auch hier, grad wenns um Sachen wie Sex, Kondome, Schwule oder
Evolutionstheorie geht, kann man aber eigentlich nur lachen.Ja, die schwulenfreundliche und kondomverhüllte
Verkündigung der nachkonziliaren Kirche hat mit dem Glauben der Kirche Jesu eh nicht viel zu tun – was
du sowieso nicht kapierst.
Da meint man die hören den ganzen Tag nur Wolfgang Petri, ich sag nur „hölle hölle hölle…“Und was hörst du denn, den ganzen Tag? Nana Mouskouri?
Da meint man die hören den ganzen Tag nur Wolfgang Petri, ich sag nur „hölle hölle hölle…“Und was hörst du denn, den ganzen Tag? Nana Mouskouri?
Sonntag, 23. Dezember 2007 14:43
stat crux: „il fumo di Satana“
Auch wenn die hardliner von Kreuz.net vielleicht Weihnachten nur als die künftig wegfallende Ermächtigungsgrundlage
zum Erlass des Missale Romanum von 1570 feiern:
Frohes Fest!
Frohes Fest!
Sonntag, 23. Dezember 2007 13:40
Kurt K.: @ Sirilo: vielleicht wegen dem Schlussatz des Artikels?
„Gefühle gegenüber Gott wie Freude, Hoffnung, Dankbarkeit, Liebe, Kraft, überwiegen. Angst kam kaum vor.“ Dies gelte für Jung wie Alt.
Sonntag, 23. Dezember 2007 13:38
Sirilo: Teufel?
In dem Artikel wird der Teufel nicht ein einziges Mal erwähnt. Warum dann die Überschrift: „Der Teufel hat ausgedient“???
Sonntag, 23. Dezember 2007 13:19
Benedikt: @ methusalix
Ja denken Sie…
Sonntag, 23. Dezember 2007 13:16
methusalix †: @student
student: ist ja auch kein Wunder
Da meint man die hören den ganzen Tag nur Wolfgang Petri, ich sag nur „hölle hölle hölle…“
Eine sehr gute, römisch-katholische Tradition student. Alles, aber auch wirklich alles, bis in die allerintimsten Details des Lebens, ausschliesslich sub ratione peccatis zu sehen.
Ein Katholik strenger Observanz muss sich, in jeder Sekunde seines Lebens, immer fragen: ist das, was ich gerade tue, auch wirklich erlaubt? Was sagt die Amtskirche dazu? Besonders intensiv sind diese Fragen selbstverständlich auf dem Gebiet der Liebe zu stellen. Da muss jeder Gedanke hinterfragt werden.
Wenn Sie das alles ein wenig lässig sehen, dann mangelt es Ihnen ganz eindeutig an Gottesfurcht! Das absolut unvermeidliche Ergebnis wird sein, dass Sie das Angesicht Gottes auf ewig nicht schauen werden. Um mal bei der verschwurbelten Diktion der Kirchenbeamten zu bleiben.
Es gibt eigentlich nur eine weitere Stufe nach unten in der Misanthropie: den protestantischen Pietismus. Da ist sogar das Lachen sündhaft (wirklich!) und natürlich auch das hübsche Äussere einer Frau. Sie könnte damit ja einen Mann zur „Unzucht“ verführen (wahrscheinlich sogar ohne es zu wollen!).
Da meint man die hören den ganzen Tag nur Wolfgang Petri, ich sag nur „hölle hölle hölle…“
Eine sehr gute, römisch-katholische Tradition student. Alles, aber auch wirklich alles, bis in die allerintimsten Details des Lebens, ausschliesslich sub ratione peccatis zu sehen.
Ein Katholik strenger Observanz muss sich, in jeder Sekunde seines Lebens, immer fragen: ist das, was ich gerade tue, auch wirklich erlaubt? Was sagt die Amtskirche dazu? Besonders intensiv sind diese Fragen selbstverständlich auf dem Gebiet der Liebe zu stellen. Da muss jeder Gedanke hinterfragt werden.
Wenn Sie das alles ein wenig lässig sehen, dann mangelt es Ihnen ganz eindeutig an Gottesfurcht! Das absolut unvermeidliche Ergebnis wird sein, dass Sie das Angesicht Gottes auf ewig nicht schauen werden. Um mal bei der verschwurbelten Diktion der Kirchenbeamten zu bleiben.
Es gibt eigentlich nur eine weitere Stufe nach unten in der Misanthropie: den protestantischen Pietismus. Da ist sogar das Lachen sündhaft (wirklich!) und natürlich auch das hübsche Äussere einer Frau. Sie könnte damit ja einen Mann zur „Unzucht“ verführen (wahrscheinlich sogar ohne es zu wollen!).
Sonntag, 23. Dezember 2007 13:00
Kurt K.: Ist ja lustig!
Jetzt wird hier die von Leser „Luther“ gepostete Bertelsmann-Umfrage verwurstet…
Naja…
Wie ich schon in dem Thread, wo er das hineingepostet hat, sagte: Kommt eben ganz drauf an, was man unter „religiös“ versteht. Jeder von Ihnen kann ja mal die Fragen dieser Umfrage lesen und sich selber testen.
Wenn jemand schon als religiös gilt, wenn er so ein Wischi-Waschi von sich gibt wie z.B.: Naja, ich glaub schon, dass es einen Gott gibt, nur eben kein persönlicher Gott, mehr sone Art höheres Prinzip oder ne Form der Energie… bla blub! dann sind ne Menge Menschen in der Tat „religiös.
Dabei sind all jene, die sowas sagen, im Grunde ohne es zu wissen oder zugeben zu wollen, doch schon mindestens Agnostiker oder Deisten. Und ob es einen Deistischen Gott gibt oder nicht ist letztlich egal.
Naja…
Wie ich schon in dem Thread, wo er das hineingepostet hat, sagte: Kommt eben ganz drauf an, was man unter „religiös“ versteht. Jeder von Ihnen kann ja mal die Fragen dieser Umfrage lesen und sich selber testen.
Wenn jemand schon als religiös gilt, wenn er so ein Wischi-Waschi von sich gibt wie z.B.: Naja, ich glaub schon, dass es einen Gott gibt, nur eben kein persönlicher Gott, mehr sone Art höheres Prinzip oder ne Form der Energie… bla blub! dann sind ne Menge Menschen in der Tat „religiös.
Dabei sind all jene, die sowas sagen, im Grunde ohne es zu wissen oder zugeben zu wollen, doch schon mindestens Agnostiker oder Deisten. Und ob es einen Deistischen Gott gibt oder nicht ist letztlich egal.
Sonntag, 23. Dezember 2007 12:37
student: ist ja auch kein Wunder
Ich sehe mich zwar auch als religiös und kann dem letzten Satz mit Hoffnung, Liebe und Kraft auf jeden
Fall zustimmen.
Über viele Meinungen der Amtskirche, und auch hier, grad wenns um Sachen wie Sex, Kondome, Schwule oder Evolutionstheorie geht, kann man aber eigentlich nur lachen.
Da meint man die hören den ganzen Tag nur Wolfgang Petri, ich sag nur „hölle hölle hölle…“
Über viele Meinungen der Amtskirche, und auch hier, grad wenns um Sachen wie Sex, Kondome, Schwule oder Evolutionstheorie geht, kann man aber eigentlich nur lachen.
Da meint man die hören den ganzen Tag nur Wolfgang Petri, ich sag nur „hölle hölle hölle…“
Sonntag, 23. Dezember 2007 12:03
Romulus: Da ist was dran
Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung hat eine viel beschworene Renaissance der Religion unter den Jüngeren
nicht bestätigen können.
Dem kann ich aus intensiver Erfahrung nur zustimmen. Leider.
Doch die Studie birgt dennoch eine Überraschung: Siebzig Prozent der Deutschen halten sich für „religiös“.
Achtung! Religiös heißt noch lange nicht christlich! In einem blinden Wohlgefühl glaubt die Amtskirche, dass alle Religiösen schon irgendwie christlich sind. Diese irgendwie „Religiösen“ werden einmal die treuesten Anhänger des Antichristen sein.
Dem kann ich aus intensiver Erfahrung nur zustimmen. Leider.
Doch die Studie birgt dennoch eine Überraschung: Siebzig Prozent der Deutschen halten sich für „religiös“.
Achtung! Religiös heißt noch lange nicht christlich! In einem blinden Wohlgefühl glaubt die Amtskirche, dass alle Religiösen schon irgendwie christlich sind. Diese irgendwie „Religiösen“ werden einmal die treuesten Anhänger des Antichristen sein.
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