Er ist das arme Opfer der bösen Kirche und verdient das ungeteilte Mitleid der religiös anspruchslosen Deutschen. Daneben gibt es noch einige andere Details. Eine Wortspende.
Die Währung Brasiliens heißt Real.
(kreuz.net) Die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ sammelt für den abgefallenen Priester Jose Reginaldho
Veloso de Araujo (70).
Mit dem Zölibat nimmt es der in die Jahre gekommene Ex-Priester „nicht so eng“ –
erklärt die Zeitung zur Beruhigung sexbesessener Deutscher.
Dafür engagiert er sich etwas bei der brasilianischen
Behindertenhilfe Cervac.
Der Ex-Priester unterhält außerdem in einer ehemaligen Schreinerei eine sogenannte
Basisgemeinde. Seine Gemeinde singt und trommelt dort gegen den vergnügten brasilianischen Sonntagnachmittag
an, der vom Platz nebenan hereinschallt – berichtet die ‘Westdeutsche Allgemeine’.
Doch die Geräuschkulisse
der Spaßgesellschaft sei nicht so schlimm, „wenn man sich an jene Jahre erinnert, als die [böse] Kirche
Velosos Gottesdienste unterbinden wollte“ – heischt die Tageszeitung nach dem Mitleid ihrer Leser.
Die ‘Westdeutsche Allgemeine’ sammelt für den abgefallen Priester Veloso
Will
man der Zeitung glauben, zielte „die Kirche“ mit eigenen Lautsprechern direkt auf die Schreinerei des
abgefallenen Priesters und verkündete so was wie: „Diese Messe da hat nichts mit Gott zu tun.“
Veloso
war bis Anfang der 90er Jahre Pfarrer der Katholischen Pfarrei „Unserer lieben Frau der unbefleckten Empfängnis“
in der 1,5 Millionen Stadt Recife an der Nordküste Brasiliens.
Er stand angeblich in der Tradition des
ehemaligen Bischofs von Olinda und Recife, Mons. Helder Camara († 1999), der auch der „rote Erzbischof“
genannt wurde.
Schon damals war Veloso vorwiegend ein Sozialaktivist.
In seinem Stadtviertel Morro da
Conceição – früher ein Armenviertel, heute ein Quartier – entstand unter seiner Mitwirkung der Einwohnerrat
und das Gesundheitskomitee.
Doch im April 1985 wurde ein neuer Erzbischof, ein [offenbar ganz böser]
„Traditionalist“- so die ‘Westdeutsche Allgemeine’ – ernannt. Er war an allem schuld.
Nach kurzen Jahren
des Streits habe er den „unter Sozialismusverdacht stehenden“ Priester Veloso seines Amtes entbunden.
Über den effektiven Grund für die „Entlassung“ des Priesters schweigt sich die ‘Westdeutsche Allgemeine’
aus.
Veloso sei eines Tages von der Militärpolizei nicht mehr in Kirche und Gemeindehaus gelassen worden,
der arme.
Doch er machte weiter. Vier Jahre später heiratete er. Das sei allerdings für viele ein „Schock
und eine Enttäuschung“ gewesen – gesteht sogar die ‘Westdeutsche Allgemeine’ ein.
Denn Velosos Frau
Edi ist „sehr sehr deutlich jünger“ – wie sich die Tageszeitung schamhaft ausdrückt.
Dennoch fühle
sich Veloso – „bis auf den Zölibat“ – dem Katholizismus verpflichtet.
Während seiner Gottesdienste
trägt er keine liturgischen Gewänder. Dafür baumelt ein Holzkreuz vor dem roten T-Shirt, und am Gürtel
hängen Schlüsselbund und Handy.
Ein Tuch an der Wand leitet aus den zehn Geboten die Menschenrechte
ab. Veloso singt und redet: Christus wird in den Liedern besungen – „afrikanische und indianische Gottheiten
auch“.
Daß der verstorbene Erzbischof Camara – der Befreiungstheologe – zitiert wird, gehört dazu.
Die Behindertenarbeit Velosos beschränkt sich – nach seinen eigenen Angaben – auf Zuspruch und Grußworte:
„Richtig viel arbeite ich nicht“.
Auf seinem T-Shirt steht sein Programm: „Das große Werk ist, sich
um Menschen zu kümmern.“
Ob einer glaubt, ist dem Ex-Priester nicht so wichtig – beschließt die ‘Westdeutsche
Allgemeine’ den Artikel.
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51 Lesermeinungen
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#52 incolumis 05:25:59 | Freitag, 28. Dezember 2007
Verfehlte Ansicht Der Priester hat anscheinend die Religion mit sozialer Hilfe verwechselt. Aber Religion
tritt nicht nur für ihre sozialen Ziele ein, sondern muss auch, wo es Nötig ist, ein ernstes Wort sagen
und sich um das Seelenheit kümmern.
#51 Rudolfus 21:13:59 | Samstag, 22. Dezember 2007
@Aleph: Ein Katholik liest keine irrende Theologie Rudolfus@ Mit Ihrer pauschalen Verurteilung erhärten
Sie den Eindruck, dass es Ihnen wegen steter Präsenz hier bei kreuz.net. offenbar noch nicht möglich
war, auch nur ein paar Zeilen aus einer der Publikationen der von Ihnen als „Nichtkatholiken“ bezeichneten
Katholiken zur Kenntnis genommen haben. Lesen Sie doch einfach mal Küng: Erkämpfte Wahrheit; oder Vorgrimler:
Theologie ist Biografie. Einfach einmal lesen. Das löst viele Verspanntheiten, auch bei Ihnen. Vor allem
wären Sie dann nicht immer auf die trögen Katechismusweisheiten angewiesen. Aburteilen können Sie dann
ja immer noch, falls Sie nach der Lektüre noch Lust zum Aburteilen verspüren sollten. Ein Katholik liest
keine irrende Theologie – die Kirche verbietet aus gutem Grund das Lesen von glaubensschädigenden Büchern.
Ein Katholik nutzt die Zeit, um sich in der rechtgläubigen Theologie und in der Lehre der Kirche weiterzubilden.
Einfach mal lesen Ich beziehe mich mit „& Co“ nur auf Leute dieser Geisteshaltung, und unterstelle es
in der Aussage keinem konkreten – sehr wohl aber Leuten, die in diesem Geiste stehen. Rudolfus@ Mit Ihrer
pauschalen Verurteilung erhärten Sie den Eindruck, dass es Ihnen wegen steter Präsenz hier bei kreuz.net.
offenbar noch nicht möglich war, auch nur ein paar Zeilen aus einer der Publikationen der von Ihnen als
„Nichtkatholiken“ bezeichneten Katholiken zur Kenntnis genommen haben. Lesen Sie doch einfach mal Küng:
Erkämpfte Wahrheit; oder Vorgrimler: Theologie ist Biografie. Einfach einmal lesen. Das löst viele Verspanntheiten,
auch bei Ihnen. Vor allem wären Sie dann nicht immer auf die trögen Katechismusweisheiten angewiesen.
Aburteilen können Sie dann ja immer noch, falls Sie nach der Lektüre noch Lust zum Aburteilen verspüren
sollten.
#49 Benedikt 00:02:40 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ Rudolfus Ach wissen Sie, es gibt derart viele Konkubinarier in Vergangenheit und Gegenwart, dass es
schwierig wird, vdavon auf die die Rechtgläubigkeit schließen zu lassen. Rechtgläubigkeit bedeutet
bekanntlich nicht, dass man ohne Sünde ist.
#48 Rudolfus 23:56:21 | Freitag, 21. Dezember 2007
Küng, Drewermann, Hasenhüttel, Vorgrimmler & Co „Küng, Drewermann, Hasenhüttel, Vorgrimmler & Co sind
Nichtkatholiken und in vielen Fällen auch Konkubinaten wie vortridentinische Konkubinatengeistliche.“
Ich beziehe mich mit „& Co“ nur auf Leute dieser Geisteshaltung, und unterstelle es in der Aussage keinem
konkreten – sehr wohl aber Leuten, die in diesem Geiste stehen.
#46 Rudolfus 23:47:43 | Freitag, 21. Dezember 2007
Ich behaupte das Konkubinat für keinen konkreten Theologen oder Geistlichen, außer für jenen, von dem
es auch öffentlich klar bekannt ist, und auch nicht bestritten wird: von Rahners Schüler Vorgrimmler.
Das Konkubinat ist aber sicher bei vielen Theologen oder Geistlichen, die ganze Kirchengeschichte hindurch,
zu finden. Ich behaupte es nur konkret für jene, von denen es bekannt ist und auch nicht bestritten wird,
nämlich Vorgrimmler.
#45 Gotthard 23:47:25 | Freitag, 21. Dezember 2007
@rudolfus Leute, die diese Irrlehren verbreiten, sind Konkubinaten Konstanz war zur Konzilszeit der größte
Puff Europas… ich hoffe, du weißt, wann dieses Konzil stattgefunden hat…
#44 st.georg 23:43:38 | Freitag, 21. Dezember 2007
@benedikt rudi erzählt und fabuliert doch immer ins blaue… immer im duktus der glaubenskongregation…aber
sehr oft ohne jegliche grundlage und ohne beweise…rufmord und üble nachrede muss halt ein wesentlicher
teil seiner auffassung von katholizismus sein…
#42 Benedikt 23:34:06 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus Wollen Sie mich eigentlich auf den Arm nehmen? Ich selbst habe Sie noch vor einer knappten
Stunde auf einen weit verbreiteten Konkubinat unter Geistlichen vor und nach dem Tridentinum verwiesen,
der von Ihnen übrigens zumindest fürd die nachtridentinische Zeit ansatzweise geleugnet wurde. Sie aber
haben behauptet, dass Leute Küng, Drewermann und Hasenhüttl zumindest teilweise Konkubinarier seien,
können dafür aber keinen Beleg nennen und wollen dazu auch nichts mehr sagen. Schlussfolgerung: Sie
haben irgendetwas ins Blaue erzählt. Nur weil diese Leute fragwürdige Lehren vertreten kann man ihnen
noch lange nicht irgendetwas anhängen.
#39 Rudolfus 23:10:53 | Freitag, 21. Dezember 2007
Die authentischen Dr.-Luther-Biographen berichten einhellig, daß Dr. Luther schwere psychische Störungen
hatte, zum Beispiel hatte Luther als Neupriester und als Mönch bzw. Augustinerchorherr extreme Sündenskrupel,
und mußte krankhaft die hl. Beichte konsumieren, und wagte es sonst nicht, die hl. Messe zu zelebrieren.
Als „Reformator“ verfiel er in die gegenteilige Lehre, wonach „nur der Glaube rettet“, nach dem „Turmerlebnis“.
#37 Rudolfus 23:01:58 | Freitag, 21. Dezember 2007
Ein bewußter Leugner des katholischen Dogmas, der in diesem Status verstirbt, geht ohne Zweifel ewig
verloren – das ist Lehre der Kirche. Wer konkret so verstirbt, das weiß man nie, nicht einmal bei Dr.
Luther. Einer privaten Offenbarung, die einer Sühneseele zuteil wurde, muß Luther solange im Fegefeuer
ausharren, bis sich die Protestanten bekehren – also maximal bis zum Weltende.
#36 Florian Geyer 22:59:22 | Freitag, 21. Dezember 2007
Nana-- wer verlorengeht entscheidet wer anderer. Rahners Fäulnistheologie ist jedoch der beste Garant
für einen Glaubensverlust und einen entarteten Gottesbegriff. Ich hoffe darfür muß er nur im Purgatorium
büßen und nicht woanders…
#34 Benedikt 22:55:02 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus Wer behauptet das? Na Sie, heute um 21:53 Uhr. Ich warte auf Ihre Belege. @ sacerdos helveticus
Vielen Dank für die Präzisierungen. Ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, dass die Seminare überall
gleich nach dem Konzil eröffnet wurden sondern nur darlegen, dass das Konzil die Missstände der Priesterausbildung
erkannt hatte und daher die Einführung eines solchen Systems beschloss.
#33 Rudolfus 22:53:10 | Freitag, 21. Dezember 2007
Karl Rahner ist mageblich schuld am Geist des Pastoralkonzils, außerdem hat er Irriges gelehrt – und
man kann deshalb über sein ewiges Seelenheil keineswegs sicher sein. Ein bewußter Leugner des katholischen
Dogmas wird ohne Zweifel ewig verlorengehen – wie Gotthard.
#31 Gotthard 22:50:52 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Geyer J.B.Metz, Verweyen etc alles Rahnerschüler. Die Rahnerschule ist Fäuulnistheologie.Sie leugnet
die Personhaftigkeit Gottes, mißinterpretiert die Trinität und hat eine anthropologisch Glaubenausrichtung
wonach Gott = Kosmos ist. nichts verstanden, was?
#29 Rudolfus 22:46:40 | Freitag, 21. Dezember 2007
@sacerdos helveticus: Wieso bis 1950? Die Periode, in der z.B. im deutschen Sprachraum der Zölibat der
Weltgeistlichen am besten gelebt wurde, wird wahrscheinlich vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis etwa 1950
sein. Der tridentinische Reformgeist kam nicht sofort zum Tragen, aber war sicherlich bis Pastoralkonzilseröffnung
noch präsent! Erst das Pastoralkonzil hat die Kirche mit einem antitridentinischen Geist durchzogen und
die Orden und Seminare zerstört, siehe auch die Analysen Cardinal Ratzingers in seinem Buch über die
Vaticanum-II-Mißstände in Zur Lage des Glaubens.
#28 Florian Geyer 22:44:27 | Freitag, 21. Dezember 2007
Vorgrimmler, J.B.Metz, Verweyen etc alles Rahnerschüler. Die Rahnerschule ist Fäuulnistheologie.Sie
leugnet die Personhaftigkeit Gottes, mißinterpretiert die Trinität und hat eine anthropologisch Glaubenausrichtung
wonach Gott = Kosmos ist.
Präzisierungen @Benedikt Fakt ist, dass durch die vom Tridentinum beschlossene Errichtung von Priesterseminaren
ein höherer Wert auf die Ausbildung der Kleriker gelegt wurde. Die vom Tridentinum beschlossene Einrichtung
diözesaner Priesterseminare hat jedoch lange gebraucht. In manchen Diözesen kam es erst 200 oder noch
mehr Jahre nach Abschluss des konzils zu solchen Seminaren. Auch die Umsetzung der anderen tridentinischen
reformdekrete hat zum teil recht lange gedauert. Die eigentliche Arbeit zur Herstellung geordneter Verhältnisse
unternahm in unseren Breiten der Jesuitenorden. dessen verdienste sind unbestritten, jedoch nicht ausschliesslich.
Dennoch blieb der Konkubinat, der bisweilen höchst offenherzig gelebt wurde weiterhin bestehen, wie Visitationsakten
aufzeigen. In der Regel kam es wohl erst dann, als die diözesanen Priesterseminare als obligatorische
Ausbildungsstätten des WeltkKlerus (und nicht nur fakultativ zu besuchende Kollegien z.B. der Jesuiten),
sich durchsetzten, zur Ausmerzung des Übelstandes des Priesterkonkubinates. Die Periode, in der z.B.
im deutschen Sprachraum der Zölibat der Weltgeistlichen am besten gelebt wurde, wird wahrscheinlich vom
Anfang des 19. Jahrhunderts bis etwa 1950 sein.
#25 Benedikt 22:41:25 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus Entweder Sie belegen, dass Drewermann, Küng und Hasenhüttl im Konkubinat leben, oder Sie
sind ein Lügner und Verleumder. Der Reformgeist des Tridentinums ist Tatsache und war bis spätestens
1962 schon lange in der Kirche verwurzelt. „War bis spätestens … schon lange“? Was soll dieses syntaktische
Meisterstück bedeuten?
#23 Benedikt 22:35:08 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ ordo62 Mit den Frauengeschichten, welche zumindest bei Vorgrimmler einwandfrei bewiesen sind. Haben
diese Herren in erster Linie Ihrem eigenen Selenheil geschadet. Es gab einen Grund, warum ich auch Belege
von den anderen wollte, nicht nur von Vorgrimler. Die Stories kenn ich auch, vermutlich hat jeder hier
Dr. Bergers Rezension von Vorgrimlers Autobiografie gelesen. Ihr schlimmeres Vergehen, ist das sie ihre
Lehrstühle dazu missbrauchten, um mit ihren obzkuren, teilweise sogar antikirlichen Thesen, die Priesteramstkandidaten
zu verblöden. Oh, ich weiß die Betreffenden durchaus einzuschätzen und habe insbesondere Hasenhüttl
mehrmals kritisiert. Das heißt aber noch lange nicht, dass man ihnen jetzt alle möglich Dinge anhängen
darf, die einem gerade in den Sinn kommen. Rudolfus soll endlich seine täglichen Behauptungen hier belegen
oder lieber schweigen.
#22 Rudolfus 22:34:38 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Benedikt: Der Reformgeist des Tridentinums ist Tatsache! Die mittelalterlichen Kleruskonkubinate wurden
erst durch den Geist des Tridentinums gestoppt, Das ist völliger Nonsens. Fakt ist, dass durch die vom
Tridentinum beschlossene Errichtung von Priesterseminaren ein höherer Wert auf die Ausbildung der Kleriker
gelegt wurde. Die eigentliche Arbeit zur Herstellung geordneter Verhältnisse unternahm in unseren Breiten
der Jesuitenorden. Dennoch blieb der Konkubinat, der bisweilen höchst offenherzig gelebt wurde weiterhin
bestehen, wie Visitationsakten aufzeigen. Der Reformgeist des Tridentinums ist Tatsache und war bis spätestens
1962 schon lange in der Kirche verwurzelt.
#21 Florian Geyer 22:33:25 | Freitag, 21. Dezember 2007
Liturgiereform Obwohl nicht schriftlich festgelegtbegannen fast überall willkürliche Liturgieexperimente,
1970 folgte dann der „Novus Ordo Missae“, der sich – z.T. zu Unrecht – auf jene Konstitution berief. Prominente
Wissenschaftler, Schriftsteller und Künstler hatten gemahnt und gewarnt: vergebens. Abermillionen von
Gläubigen fühlten sich ihrer geistlichen Heimat beraubt: man ging mit beispielloser Unbarmherzigkeit
über ihre Empfindungen hinweg. Ja, sie mußten sich von Karl Rahner beschimpfen und verhöhnen lassen.
Sie führte nicht „neuen Aufbrüchen“ oder gar zu einem „neuen Pfingsten“ sondern zu einer pastoralen
Katastrophe. Die überlieferte hl. Messe steht überall wieder auf der Tagesordnung, nicht zuletzt in
Rom selbst. Nur der Hirtenbrief der Deutschen Bischofskonferenz versucht noch, diese Liturgie als nostalgisches
Bedürfnis einiger älterer Katholiken darzustellen. Während in der Schweiz das Netz der Seelsorgstationen
mit der überlieferten hl. Messe immer enger geknüpft wird und sich auch in Österreich neue Entwicklungen
anbahnen, halten die meisten deutschen Bischöfe an ihrer Verweigerungshaltung fest.
@Benedikt Mit den Frauengeschichten, welche zumindest bei Vorgrimmler einwandfrei bewiesen sind. Haben
diese Herren in erster Linie Ihrem eigenen Selenheil geschadet. Ihr schlimmeres Vergehen, ist das sie
ihre Lehrstühle dazu missbrauchten, um mit ihren obzkuren, teilweise sogar antikirlichen Thesen, die
Priesteramstkandidaten zu verblöden.
#19 Benedikt 22:29:41 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus Die mittelalterlichen Kleruskonkubinate wurden erst durch den Geist des Tridentinums gestoppt,
Das ist völliger Nonsens. Fakt ist, dass durch die vom Tridentinum beschlossene Errichtung von Priesterseminaren
ein höherer Wert auf die Ausbildung der Kleriker gelegt wurde. Die eigentliche Arbeit zur Herstellung
geordneter Verhältnisse unternahm in unseren Breiten der Jesuitenorden. Dennoch blieb der Konkubinat,
der bisweilen höchst offenherzig gelebt wurde weiterhin bestehen, wie Visitationsakten aufzeigen.
#18 Rudolfus 22:25:03 | Freitag, 21. Dezember 2007
Die mittelalterlichen Kleruskonkubinate wurden erst durch den Geist des Tridentinums gestoppt, der in
der ganzen Kirche erst nach Konzilsabschluß zum Tragen kam. Erst das mißlungene „Pastoralkonzil“ Vaticanum
II hat wieder antitridentinische Zustände im Klerus hergestellt und ließ selbst hochrangige Theologen
zu Konkubinaten werden, am berühmtesten und quasi offiziell Vorgrimmler. Alle anderen Kleruskonkubinate
im antitridentinischen Geist sind inoffiziell, weil sie keine Ehen sind. Auch die tridentinisch disziplinierten
Klöster und Orden verfielen wieder mit dem Vaticanum II in antitridentinische Mißstände – siehe das
Buch Zur Lage des Glaubens von Cardinal Ratzinger!
#17 Benedikt 22:19:43 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus und in vielen Fällen auch Konkubinaten wie vortridentinische Konkubinatengeistliche. Belegen
Sie das mal. Das vortridentinisch können Sie sich übrigens sparen, das offene Konkubinat gab es durch
die ganze Zeit hindurch. Es musste teilweise toleriert werden, um die Konzilsbeschlüsse von Trient überhaupt
durchstzen zu können. Jetzt bitte die Belege. Und bitte nicht nur welche für Vorgrimler.
#16 Rudolfus 22:16:14 | Freitag, 21. Dezember 2007
„Kirche“ nennen sich viele: die „EKD“, die Freikirchen, die Anglikaner, die Altkatholiken, die Scientology-„Kirche“ –
im göttlichen Sinn ist nur die Kirche Christi und St. Petri die göttliche Kirche, die die Römisch-Katholische
Kirche ist.
#15 Florian Geyer 22:15:59 | Freitag, 21. Dezember 2007
Gotthard „ich jedenfalls bin römisch-katholisch!“ ja das erkennt man auf den ersten Blick genauso wie
den Pazifismus eines Napoleons. Sind sie sonst auch noch was Buddhist, Kaiser von China, Donald Duck ?
Gotthard schreib: „unserer Kirche“ er schrieb nichts über den geheimnisvollen Leib Christi, die Braut
des geschlachteten Lammes, das Reich Gottes auf Erden, keine Ahnung was Gotthard meinte, katholisch scheint
er jedenfalls nicht zu sein
#13 Gotthard 22:07:47 | Freitag, 21. Dezember 2007
@rudolfus Gemeint ist die Religionsgemeinschaft „Gotthards“, nicht die römisch-katholische Kirche. Ich
habe schon lange vermutet, dass Du zu einer Sekte gehörst … ich jedenfalls bin römisch-katholisch!
#12 Florian Geyer 21:56:40 | Freitag, 21. Dezember 2007
Herrlich-NrII „Küng und Vorgrimmler sind angesehene Priester unserer Kirche… „ Nicht zu vergessen
der Gewinner der Häresieolympiade Jesuit Rahner mit seiner anthropologischen Darwinchristologie für
glaubensfremde Basischristen oder Teilhard de Chardin
#11 Rudolfus 21:55:40 | Freitag, 21. Dezember 2007
Gotthard sagt: „unserer Kirche“ „Küng und Vorgrimmler sind angesehene Priester unserer Kirche…“ Gemeint
ist die Religionsgemeinschaft „Gotthards“, nicht die römisch-katholische Kirche.
Küng, Drewermann, Hasenhüttel, Vorgrimmler & Co sind Nichtkatholiken und in vielen Fällen auch Konkubinaten
wie vortridentinische Konkubinatengeistliche.
@ordo62 naja mehr Schaden als Küng, Drewermann, Hasenhüttel, Vorgrimmler & Co. könnte der auch nicht
anrichten. Küng und Vorgrimmler sind angesehene Priester unserer Kirche… weder suspendiert noch exkommuniziert
wie so einige einschlägig Bekannte.
@ordo62 irgenteine theol. Fakultät hatte so einem schon einen Lehrstuhl mit der dazugehörigen Besoldung
besorgt. aus diversen Anzeichen deiner Beiträge schließe ich, dass Du von deutschen Hochschulen keine
Ahnung hast – was nicht schlimm ist. Dann solltest Du allerdings auch solch dummen Postings nicht abschicken.
#4 Florian Geyer 21:01:41 | Freitag, 21. Dezember 2007
Herrlich „Ein Tuch an der Wand leitet aus den zehn Geboten die Menschenrechte ab. Veloso singt und redet:
Christus wird in den Liedern besungen – „afrikanische und indianische Gottheiten auch“.“ Scheint ja ein
brauchbarer Papstkandidat zu sein für die Organisten, Gotthards und Weltoffenen dieses Forums. Der Forumsmusikant
hat sicher schon ein Spendenkonto eingerichtet und den örtlichen Rotarierclub informiert um den Vorbildlichen
Kämpfer für ein humanistisches Weltethos zu ehren und zu fördern. Der Küng Hansi hat sicher auch einen
Posten frei für ihn.
in Deutschland wäre er nicht auf Spenden angewiesen denn irgenteine theol. Fakultät hatte so einem schon
einen Lehrstuhl mit der dazugehörigen Besoldung besorgt. Oder er könnte in unseren Medien – natürlich
gegen entsprechendes Honnorar – allen vorführen, wie doll er an der Kirche leide.