Kinderabtreibung
Eine milde Spende für einen abgefallenen Priester
Er ist das arme Opfer der bösen Kirche und verdient das ungeteilte Mitleid der religiös anspruchslosen Deutschen. Daneben gibt es noch einige andere Details. Eine Wortspende.
Die Währung Brasiliens heißt Real.
Die Währung Brasiliens heißt Real.
(kreuz.net) Die ‘Westdeutsche Allgemeine Zeitung’ sammelt für den abgefallenen Priester Jose Reginaldho Veloso de Araujo (70).

Mit dem Zölibat nimmt es der in die Jahre gekommene Ex-Priester „nicht so eng“ – erklärt die Zeitung zur Beruhigung sexbesessener Deutscher.

Dafür engagiert er sich etwas bei der brasilianischen Behindertenhilfe Cervac.

Der Ex-Priester unterhält außerdem in einer ehemaligen Schreinerei eine sogenannte Basisgemeinde. Seine Gemeinde singt und trommelt dort gegen den vergnügten brasilianischen Sonntagnachmittag an, der vom Platz nebenan hereinschallt – berichtet die ‘Westdeutsche Allgemeine’.

Doch die Geräuschkulisse der Spaßgesellschaft sei nicht so schlimm, „wenn man sich an jene Jahre erinnert, als die [böse] Kirche Velosos Gottesdienste unterbinden wollte“ – heischt die Tageszeitung nach dem Mitleid ihrer Leser.

Die 'Westdeutsche Allgemeine' sammelt für den abgefallen Priester Veloso
Die ‘Westdeutsche Allgemeine’ sammelt für den abgefallen Priester Veloso
Will man der Zeitung glauben, zielte „die Kirche“ mit eigenen Lautsprechern direkt auf die Schreinerei des abgefallenen Priesters und verkündete so was wie: „Diese Messe da hat nichts mit Gott zu tun.“

Veloso war bis Anfang der 90er Jahre Pfarrer der Katholischen Pfarrei „Unserer lieben Frau der unbefleckten Empfängnis“ in der 1,5 Millionen Stadt Recife an der Nordküste Brasiliens.

Er stand angeblich in der Tradition des ehemaligen Bischofs von Olinda und Recife, Mons. Helder Camara († 1999), der auch der „rote Erzbischof“ genannt wurde.

Schon damals war Veloso vorwiegend ein Sozialaktivist.

In seinem Stadtviertel Morro da Conceição – früher ein Armenviertel, heute ein Quartier – entstand unter seiner Mitwirkung der Einwohnerrat und das Gesundheitskomitee.

Doch im April 1985 wurde ein neuer Erzbischof, ein [offenbar ganz böser] „Traditionalist“- so die ‘Westdeutsche Allgemeine’ – ernannt. Er war an allem schuld.

Nach kurzen Jahren des Streits habe er den „unter Sozialismusverdacht stehenden“ Priester Veloso seines Amtes entbunden.

Über den effektiven Grund für die „Entlassung“ des Priesters schweigt sich die ‘Westdeutsche Allgemeine’ aus.

Veloso sei eines Tages von der Militärpolizei nicht mehr in Kirche und Gemeindehaus gelassen worden, der arme.

Doch er machte weiter. Vier Jahre später heiratete er. Das sei allerdings für viele ein „Schock und eine Enttäuschung“ gewesen – gesteht sogar die ‘Westdeutsche Allgemeine’ ein.

Denn Velosos Frau Edi ist „sehr sehr deutlich jünger“ – wie sich die Tageszeitung schamhaft ausdrückt.

Dennoch fühle sich Veloso – „bis auf den Zölibat“ – dem Katholizismus verpflichtet.

Während seiner Gottesdienste trägt er keine liturgischen Gewänder. Dafür baumelt ein Holzkreuz vor dem roten T-Shirt, und am Gürtel hängen Schlüsselbund und Handy.

Ein Tuch an der Wand leitet aus den zehn Geboten die Menschenrechte ab. Veloso singt und redet: Christus wird in den Liedern besungen – „afrikanische und indianische Gottheiten auch“.

Daß der verstorbene Erzbischof Camara – der Befreiungstheologe – zitiert wird, gehört dazu.

Die Behindertenarbeit Velosos beschränkt sich – nach seinen eigenen Angaben – auf Zuspruch und Grußworte: „Richtig viel arbeite ich nicht“.

Auf seinem T-Shirt steht sein Programm: „Das große Werk ist, sich um Menschen zu kümmern.“

Ob einer glaubt, ist dem Ex-Priester nicht so wichtig – beschließt die ‘Westdeutsche Allgemeine’ den Artikel.
      
51 Lesermeinungen
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#52   incolumis   05:25:59 | Freitag, 28. Dezember 2007
Verfehlte Ansicht
Der Priester hat anscheinend die Religion mit sozialer Hilfe verwechselt. Aber Religion tritt nicht nur für ihre sozialen Ziele ein, sondern muss auch, wo es Nötig ist, ein ernstes Wort sagen und sich um das Seelenheit kümmern.
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#51   Rudolfus   21:13:59 | Samstag, 22. Dezember 2007
@Aleph: Ein Katholik liest keine irrende Theologie
Rudolfus@ Mit Ihrer pauschalen Verurteilung erhärten Sie den Eindruck, dass es Ihnen wegen steter Präsenz hier bei kreuz.net. offenbar noch nicht möglich war, auch nur ein paar Zeilen aus einer der Publikationen der von Ihnen als „Nichtkatholiken“ bezeichneten Katholiken zur Kenntnis genommen haben.
Lesen Sie doch einfach mal
Küng: Erkämpfte Wahrheit;
oder
Vorgrimler: Theologie ist Biografie.
Einfach einmal lesen. Das löst viele Verspanntheiten, auch bei Ihnen. Vor allem wären Sie dann nicht immer auf die trögen Katechismusweisheiten angewiesen.
Aburteilen können Sie dann ja immer noch, falls Sie nach der Lektüre noch Lust zum Aburteilen verspüren sollten.
Ein Katholik liest keine irrende Theologie – die Kirche verbietet aus gutem Grund das Lesen von glaubensschädigenden Büchern.
Ein Katholik nutzt die Zeit, um sich in der rechtgläubigen Theologie und in der Lehre der Kirche weiterzubilden.
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#50   Aleph †   16:00:22 | Samstag, 22. Dezember 2007
Einfach mal lesen
Ich beziehe mich mit „& Co“ nur auf Leute dieser Geisteshaltung, und unterstelle es in der Aussage keinem konkreten –
sehr wohl aber Leuten, die in diesem Geiste stehen.
Rudolfus@ Mit Ihrer pauschalen Verurteilung erhärten Sie den Eindruck, dass es Ihnen wegen steter Präsenz hier bei kreuz.net. offenbar noch nicht möglich war, auch nur ein paar Zeilen aus einer der Publikationen der von Ihnen als „Nichtkatholiken“ bezeichneten Katholiken zur Kenntnis genommen haben.
Lesen Sie doch einfach mal
Küng: Erkämpfte Wahrheit;
oder
Vorgrimler: Theologie ist Biografie.
Einfach einmal lesen. Das löst viele Verspanntheiten, auch bei Ihnen. Vor allem wären Sie dann nicht immer auf die trögen Katechismusweisheiten angewiesen.
Aburteilen können Sie dann ja immer noch, falls Sie nach der Lektüre noch Lust zum Aburteilen verspüren sollten.
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#49   Benedikt   00:02:40 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ Rudolfus
Ach wissen Sie, es gibt derart viele Konkubinarier in Vergangenheit und Gegenwart, dass es schwierig wird, vdavon auf die die Rechtgläubigkeit schließen zu lassen. Rechtgläubigkeit bedeutet bekanntlich nicht, dass man ohne Sünde ist.
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#48   Rudolfus   23:56:21 | Freitag, 21. Dezember 2007
Küng, Drewermann, Hasenhüttel, Vorgrimmler & Co
„Küng, Drewermann, Hasenhüttel, Vorgrimmler & Co sind Nichtkatholiken und in vielen Fällen auch Konkubinaten wie vortridentinische Konkubinatengeistliche.“
Ich beziehe mich mit „& Co“ nur auf Leute dieser Geisteshaltung, und unterstelle es in der Aussage keinem konkreten –
sehr wohl aber Leuten, die in diesem Geiste stehen.
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#47   Benedikt   23:52:54 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Ich nehm das mal als Distanzierung von Ihrer Aussage von 21:53 Uhr.
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#46   Rudolfus   23:47:43 | Freitag, 21. Dezember 2007
Ich behaupte das Konkubinat für keinen konkreten Theologen oder Geistlichen,
außer für jenen, von dem es auch öffentlich klar bekannt ist, und auch nicht bestritten wird: von Rahners Schüler Vorgrimmler.
Das Konkubinat ist aber sicher bei vielen Theologen oder Geistlichen, die ganze Kirchengeschichte hindurch, zu finden.
Ich behaupte es nur konkret für jene, von denen es bekannt ist und auch nicht bestritten wird, nämlich Vorgrimmler.
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#45   Gotthard   23:47:25 | Freitag, 21. Dezember 2007
@rudolfus
Leute, die diese Irrlehren verbreiten, sind Konkubinaten
Konstanz war zur Konzilszeit der größte Puff Europas…
ich hoffe, du weißt, wann dieses Konzil stattgefunden hat…
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#44   st.georg   23:43:38 | Freitag, 21. Dezember 2007
@benedikt
rudi erzählt und fabuliert doch immer ins blaue… immer im duktus der glaubenskongregation…aber sehr oft ohne jegliche grundlage und ohne beweise…rufmord und üble nachrede muss halt ein wesentlicher teil seiner auffassung von katholizismus sein… ;-)
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#43   Rudolfus   23:36:47 | Freitag, 21. Dezember 2007
Leute, die diese Irrlehren verbreiten, sind Konkubinaten
Wer konkret, darüber behaupte ich nichts.
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#42   Benedikt   23:34:06 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Wollen Sie mich eigentlich auf den Arm nehmen? Ich selbst habe Sie noch vor einer knappten Stunde auf einen weit verbreiteten Konkubinat unter Geistlichen vor und nach dem Tridentinum verwiesen, der von Ihnen übrigens zumindest fürd die nachtridentinische Zeit ansatzweise geleugnet wurde. Sie aber haben behauptet, dass Leute Küng, Drewermann und Hasenhüttl zumindest teilweise Konkubinarier seien, können dafür aber keinen Beleg nennen und wollen dazu auch nichts mehr sagen.
Schlussfolgerung: Sie haben irgendetwas ins Blaue erzählt. Nur weil diese Leute fragwürdige Lehren vertreten kann man ihnen noch lange nicht irgendetwas anhängen.
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#41   Rudolfus   23:28:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Bendikt: Leugnen Sie etwa den verbreiteten Konkubinat unter Geistlichen,
insbesonders unter häretischen Geistlichen?
Lesen Sie die Kirchengeschichte!
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#40   Benedikt   23:27:27 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Das ist richtig – ansonsten gehe ich nicht näher darauf ein.
Mit anderen Worten: Sie haben wieder einmal einfach was ins Blaue erzählt.
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#39   Rudolfus   23:10:53 | Freitag, 21. Dezember 2007
Die authentischen Dr.-Luther-Biographen berichten einhellig,
daß Dr. Luther schwere psychische Störungen hatte,
zum Beispiel hatte Luther als Neupriester und als Mönch bzw. Augustinerchorherr extreme Sündenskrupel, und mußte krankhaft die hl. Beichte konsumieren, und wagte es sonst nicht, die hl. Messe zu zelebrieren.
Als „Reformator“ verfiel er in die gegenteilige Lehre, wonach „nur der Glaube rettet“, nach dem „Turmerlebnis“.
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#38   Florian Geyer   23:06:49 | Freitag, 21. Dezember 2007
das trifft zu
wenn jemand wissentlich leugnet obwohl er um die Wahrheit (des Dogmas) bescheid weiß.
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#37   Rudolfus   23:01:58 | Freitag, 21. Dezember 2007
Ein bewußter Leugner des katholischen Dogmas, der in diesem Status verstirbt, geht ohne Zweifel ewig
verloren –
das ist Lehre der Kirche.
Wer konkret so verstirbt, das weiß man nie, nicht einmal bei Dr. Luther.
Einer privaten Offenbarung, die einer Sühneseele zuteil wurde, muß Luther solange im Fegefeuer ausharren, bis sich die Protestanten bekehren – also maximal bis zum Weltende.
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#36   Florian Geyer   22:59:22 | Freitag, 21. Dezember 2007
Nana--
wer verlorengeht entscheidet wer anderer.
Rahners Fäulnistheologie ist jedoch der beste Garant für einen Glaubensverlust und einen entarteten Gottesbegriff. Ich hoffe darfür muß er nur im Purgatorium büßen und nicht woanders…
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#35   Rudolfus   22:57:06 | Freitag, 21. Dezember 2007
Vorgrimmler war Konkubinat
wie viele Kleriker der Kirche.
Das ist richtig – ansonsten gehe ich nicht näher darauf ein.
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#34   Benedikt   22:55:02 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Wer behauptet das?
Na Sie, heute um 21:53 Uhr. Ich warte auf Ihre Belege.
@ sacerdos helveticus
Vielen Dank für die Präzisierungen. Ich wollte nicht zum Ausdruck bringen, dass die Seminare überall gleich nach dem Konzil eröffnet wurden sondern nur darlegen, dass das Konzil die Missstände der Priesterausbildung erkannt hatte und daher die Einführung eines solchen Systems beschloss.
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#33   Rudolfus   22:53:10 | Freitag, 21. Dezember 2007
Karl Rahner ist mageblich schuld am Geist des Pastoralkonzils,
außerdem hat er Irriges gelehrt –
und man kann deshalb über sein ewiges Seelenheil keineswegs sicher sein.
Ein bewußter Leugner des katholischen Dogmas wird ohne Zweifel ewig verlorengehen – wie Gotthard.
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#31   Gotthard   22:50:52 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Geyer
J.B.Metz, Verweyen etc alles Rahnerschüler. Die Rahnerschule ist Fäuulnistheologie.Sie leugnet die Personhaftigkeit Gottes, mißinterpretiert die Trinität und hat eine anthropologisch Glaubenausrichtung wonach Gott = Kosmos ist.
nichts verstanden, was?
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#30   consolamini   22:49:36 | Freitag, 21. Dezember 2007
Ja ja…
die ganze Welt ist durcheinander… so sagte es mir schon mal vor Jahren der damalige Kardinal…
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#29   Rudolfus   22:46:40 | Freitag, 21. Dezember 2007
@sacerdos helveticus: Wieso bis 1950?
Die Periode, in der z.B. im deutschen Sprachraum der Zölibat der Weltgeistlichen am besten gelebt wurde, wird wahrscheinlich vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis etwa 1950 sein.
Der tridentinische Reformgeist kam nicht sofort zum Tragen, aber war sicherlich bis Pastoralkonzilseröffnung noch präsent!
Erst das Pastoralkonzil hat die Kirche mit einem antitridentinischen Geist durchzogen und die Orden und Seminare zerstört,
siehe auch die Analysen Cardinal Ratzingers in seinem Buch über die Vaticanum-II-Mißstände in Zur Lage des Glaubens.
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#28   Florian Geyer   22:44:27 | Freitag, 21. Dezember 2007
Vorgrimmler,
J.B.Metz, Verweyen etc alles Rahnerschüler. Die Rahnerschule ist Fäuulnistheologie.Sie leugnet die Personhaftigkeit Gottes, mißinterpretiert die Trinität und hat eine anthropologisch Glaubenausrichtung wonach Gott = Kosmos ist.
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#27   sacerdos helveticus   22:43:53 | Freitag, 21. Dezember 2007
Präzisierungen @Benedikt
Fakt ist, dass durch die vom Tridentinum beschlossene Errichtung von Priesterseminaren ein höherer Wert auf die Ausbildung der Kleriker gelegt wurde.
Die vom Tridentinum beschlossene Einrichtung diözesaner Priesterseminare hat jedoch lange gebraucht.
In manchen Diözesen kam es erst 200 oder noch mehr Jahre nach Abschluss des konzils zu solchen Seminaren. Auch die Umsetzung der anderen tridentinischen reformdekrete hat zum teil recht lange gedauert.
Die eigentliche Arbeit zur Herstellung geordneter Verhältnisse unternahm in unseren Breiten der Jesuitenorden.
dessen verdienste sind unbestritten, jedoch nicht ausschliesslich.
Dennoch blieb der Konkubinat, der bisweilen höchst offenherzig gelebt wurde weiterhin bestehen, wie Visitationsakten aufzeigen.
In der Regel kam es wohl erst dann, als die diözesanen Priesterseminare als obligatorische Ausbildungsstätten des WeltkKlerus (und nicht nur fakultativ zu besuchende Kollegien z.B. der Jesuiten), sich durchsetzten, zur Ausmerzung des Übelstandes des Priesterkonkubinates. Die Periode, in der z.B. im deutschen Sprachraum der Zölibat der Weltgeistlichen am besten gelebt wurde, wird wahrscheinlich vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis etwa 1950 sein.
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#26   Rudolfus   22:42:39 | Freitag, 21. Dezember 2007
Wer behauptet das?
Entweder Sie belegen, dass Drewermann, Küng und Hasenhüttl im Konkubinat leben, oder Sie sind ein Lügner und Verleumder.
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#25   Benedikt   22:41:25 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Entweder Sie belegen, dass Drewermann, Küng und Hasenhüttl im Konkubinat leben, oder Sie sind ein Lügner und Verleumder.
Der Reformgeist des Tridentinums ist Tatsache und war bis spätestens 1962 schon lange in der Kirche verwurzelt.
„War bis spätestens … schon lange“? Was soll dieses syntaktische Meisterstück bedeuten?
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#24   Rudolfus   22:36:30 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Bendikt: Vorgrimmlers Konkubinat ist Teil seiner Biographie
und nicht zu leugnen –
genauso wie die vieler häretischer Konzilstheologen.
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#23   Benedikt   22:35:08 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ ordo62
Mit den Frauengeschichten, welche zumindest bei Vorgrimmler einwandfrei bewiesen sind. Haben diese Herren in erster Linie Ihrem eigenen Selenheil geschadet.
Es gab einen Grund, warum ich auch Belege von den anderen wollte, nicht nur von Vorgrimler. Die Stories kenn ich auch, vermutlich hat jeder hier Dr. Bergers Rezension von Vorgrimlers Autobiografie gelesen.
Ihr schlimmeres Vergehen, ist das sie ihre Lehrstühle dazu missbrauchten, um mit ihren obzkuren, teilweise sogar antikirlichen Thesen, die Priesteramstkandidaten zu verblöden.
Oh, ich weiß die Betreffenden durchaus einzuschätzen und habe insbesondere Hasenhüttl mehrmals kritisiert. Das heißt aber noch lange nicht, dass man ihnen jetzt alle möglich Dinge anhängen darf, die einem gerade in den Sinn kommen. Rudolfus soll endlich seine täglichen Behauptungen hier belegen oder lieber schweigen.
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#22   Rudolfus   22:34:38 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Benedikt: Der Reformgeist des Tridentinums ist Tatsache!
Die mittelalterlichen Kleruskonkubinate wurden erst durch den Geist des Tridentinums gestoppt,
Das ist völliger Nonsens. Fakt ist, dass durch die vom Tridentinum beschlossene Errichtung von Priesterseminaren ein höherer Wert auf die Ausbildung der Kleriker gelegt wurde. Die eigentliche Arbeit zur Herstellung geordneter Verhältnisse unternahm in unseren Breiten der Jesuitenorden. Dennoch blieb der Konkubinat, der bisweilen höchst offenherzig gelebt wurde weiterhin bestehen, wie Visitationsakten aufzeigen.
Der Reformgeist des Tridentinums ist Tatsache und war bis spätestens 1962 schon lange in der Kirche verwurzelt.
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#21   Florian Geyer   22:33:25 | Freitag, 21. Dezember 2007
Liturgiereform
Obwohl nicht schriftlich festgelegtbegannen fast überall willkürliche Liturgieexperimente, 1970 folgte dann der „Novus Ordo Missae“, der sich – z.T. zu Unrecht – auf jene Konstitution berief. Prominente Wissenschaftler, Schriftsteller und Künstler hatten gemahnt und gewarnt: vergebens. Abermillionen von Gläubigen fühlten sich ihrer geistlichen Heimat beraubt: man ging mit beispielloser Unbarmherzigkeit über ihre Empfindungen hinweg. Ja, sie mußten sich von Karl Rahner beschimpfen und verhöhnen lassen. Sie führte nicht „neuen Aufbrüchen“ oder gar zu einem „neuen Pfingsten“ sondern zu einer pastoralen Katastrophe. Die überlieferte hl. Messe steht überall wieder auf der Tagesordnung, nicht zuletzt in Rom selbst. Nur der Hirtenbrief der Deutschen Bischofskonferenz versucht noch, diese Liturgie als nostalgisches Bedürfnis einiger älterer Katholiken darzustellen. Während in der Schweiz das Netz der Seelsorgstationen mit der überlieferten hl. Messe immer enger geknüpft wird und sich auch in Österreich neue Entwicklungen anbahnen, halten die meisten deutschen Bischöfe an ihrer Verweigerungshaltung fest.
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#20   ordo62   22:30:26 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Benedikt
Mit den Frauengeschichten, welche zumindest bei Vorgrimmler einwandfrei bewiesen sind. Haben diese Herren in erster Linie Ihrem eigenen Selenheil geschadet.
Ihr schlimmeres Vergehen, ist das sie ihre Lehrstühle dazu missbrauchten, um mit ihren obzkuren, teilweise sogar antikirlichen Thesen, die Priesteramstkandidaten zu verblöden.
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#19   Benedikt   22:29:41 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Die mittelalterlichen Kleruskonkubinate wurden erst durch den Geist des Tridentinums gestoppt,
Das ist völliger Nonsens. Fakt ist, dass durch die vom Tridentinum beschlossene Errichtung von Priesterseminaren ein höherer Wert auf die Ausbildung der Kleriker gelegt wurde. Die eigentliche Arbeit zur Herstellung geordneter Verhältnisse unternahm in unseren Breiten der Jesuitenorden. Dennoch blieb der Konkubinat, der bisweilen höchst offenherzig gelebt wurde weiterhin bestehen, wie Visitationsakten aufzeigen.
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#18   Rudolfus   22:25:03 | Freitag, 21. Dezember 2007
Die mittelalterlichen Kleruskonkubinate wurden erst durch den Geist des Tridentinums gestoppt,
der in der ganzen Kirche erst nach Konzilsabschluß zum Tragen kam.
Erst das mißlungene „Pastoralkonzil“ Vaticanum II hat wieder antitridentinische Zustände im Klerus hergestellt und ließ selbst hochrangige Theologen zu Konkubinaten werden,
am berühmtesten und quasi offiziell Vorgrimmler.
Alle anderen Kleruskonkubinate im antitridentinischen Geist sind inoffiziell, weil sie keine Ehen sind.
Auch die tridentinisch disziplinierten Klöster und Orden verfielen wieder mit dem Vaticanum II in antitridentinische Mißstände –
siehe das Buch Zur Lage des Glaubens von Cardinal Ratzinger!
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#17   Benedikt   22:19:43 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
und in vielen Fällen auch Konkubinaten wie vortridentinische Konkubinatengeistliche.
Belegen Sie das mal. Das vortridentinisch können Sie sich übrigens sparen, das offene Konkubinat gab es durch die ganze Zeit hindurch. Es musste teilweise toleriert werden, um die Konzilsbeschlüsse von Trient überhaupt durchstzen zu können.
Jetzt bitte die Belege. Und bitte nicht nur welche für Vorgrimler.
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#16   Rudolfus   22:16:14 | Freitag, 21. Dezember 2007
„Kirche“ nennen sich viele: die „EKD“, die Freikirchen, die Anglikaner, die Altkatholiken,
die Scientology-„Kirche“ –
im göttlichen Sinn ist nur die Kirche Christi und St. Petri die göttliche Kirche, die die Römisch-Katholische Kirche ist.
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#15   Florian Geyer   22:15:59 | Freitag, 21. Dezember 2007
Gotthard
„ich jedenfalls bin römisch-katholisch!“
ja das erkennt man auf den ersten Blick genauso wie den Pazifismus eines Napoleons.
Sind sie sonst auch noch was
Buddhist, Kaiser von China, Donald Duck ?
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#14   ordo62   22:11:04 | Freitag, 21. Dezember 2007
Gotthard schreib: „unserer Kirche“
er schrieb nichts über den geheimnisvollen Leib Christi, die Braut des geschlachteten Lammes, das Reich Gottes auf Erden,
keine Ahnung was Gotthard meinte, katholisch scheint er jedenfalls nicht zu sein
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#13   Gotthard   22:07:47 | Freitag, 21. Dezember 2007
@rudolfus
Gemeint ist die Religionsgemeinschaft „Gotthards“, nicht die römisch-katholische Kirche.
Ich habe schon lange vermutet, dass Du zu einer Sekte gehörst … ich jedenfalls bin römisch-katholisch!
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#12   Florian Geyer   21:56:40 | Freitag, 21. Dezember 2007
Herrlich-NrII
„Küng und Vorgrimmler sind angesehene Priester unserer Kirche… „ :-D :-D :-!
Nicht zu vergessen der Gewinner der Häresieolympiade Jesuit Rahner mit seiner anthropologischen Darwinchristologie für glaubensfremde Basischristen oder Teilhard de Chardin :-!
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#11   Rudolfus   21:55:40 | Freitag, 21. Dezember 2007
Gotthard sagt: „unserer Kirche“
„Küng und Vorgrimmler sind angesehene Priester unserer Kirche…“
Gemeint ist die Religionsgemeinschaft „Gotthards“, nicht die römisch-katholische Kirche.
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#10   ordo62   21:54:27 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Gotthard
„Küng und Vorgrimmler sind angesehene Priester unserer Kirche…“
Kann es sein das Sie Kirche mit Loge verwechseln?
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#9   Rudolfus   21:53:27 | Freitag, 21. Dezember 2007
Küng, Drewermann, Hasenhüttel, Vorgrimmler & Co sind Nichtkatholiken
und in vielen Fällen auch Konkubinaten wie vortridentinische Konkubinatengeistliche.
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#8   Gotthard   21:50:01 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ordo62
naja mehr Schaden als Küng, Drewermann, Hasenhüttel, Vorgrimmler & Co. könnte der auch nicht anrichten.
Küng und Vorgrimmler sind angesehene Priester unserer Kirche… weder suspendiert noch exkommuniziert wie so einige einschlägig Bekannte.
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#7   ordo62   21:39:08 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Gotthard
naja mehr Schaden als Küng, Drewermann, Hasenhüttel, Vorgrimmler & Co. könnte der auch nicht anrichten.
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#6   Gotthard   21:30:41 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ordo62
irgenteine theol. Fakultät hatte so einem schon einen Lehrstuhl mit der dazugehörigen Besoldung besorgt.
aus diversen Anzeichen deiner Beiträge schließe ich, dass Du von deutschen Hochschulen keine Ahnung hast – was nicht schlimm ist.
Dann solltest Du allerdings auch solch dummen Postings nicht abschicken.
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#5   LandorganistII   21:23:30 | Freitag, 21. Dezember 2007
@geyer
Als Vorsitzender des örtl. Rotarierclubs brauche ich nicht erst ein Spendenkonto zu eröffnen. Sie Dummchen!
Grüße aus der Loge
Redaktion benachrichtigen
#4   Florian Geyer   21:01:41 | Freitag, 21. Dezember 2007
Herrlich
„Ein Tuch an der Wand leitet aus den zehn Geboten die Menschenrechte ab. Veloso singt und redet: Christus wird in den Liedern besungen – „afrikanische und indianische Gottheiten auch“.“
Scheint ja ein brauchbarer Papstkandidat zu sein für die Organisten, Gotthards und Weltoffenen dieses Forums.
Der Forumsmusikant hat sicher schon ein Spendenkonto eingerichtet und den örtlichen Rotarierclub informiert um den Vorbildlichen Kämpfer für ein humanistisches Weltethos zu ehren und zu fördern. Der Küng Hansi hat sicher auch einen Posten frei für ihn.
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#3   ordo62   20:50:06 | Freitag, 21. Dezember 2007
in Deutschland wäre er nicht auf Spenden angewiesen
denn irgenteine theol. Fakultät hatte so einem schon einen Lehrstuhl mit der dazugehörigen Besoldung besorgt.
Oder er könnte in unseren Medien – natürlich gegen entsprechendes Honnorar – allen vorführen, wie doll er an der Kirche leide.
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#2   Aleph †   19:47:29 | Freitag, 21. Dezember 2007
Vom Spenden
Wie spende ich richtig oder besser überhaupt nicht. Das ist immer die große Frage. Leider gibt es keine genaue Antwort darauf.
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#1   Benedikt   19:40:47 | Freitag, 21. Dezember 2007

Es werden sich vermutlich trotzdem ein paar finden, die spenden, denn es ist ja so rebellisch und innovativ…Messen ohne liturgische Gewandung, wow :-S.
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