Alte Messe
Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
Auf der jüngsten Konferenz des Fuldaer Stadtdekanats wurde Bischof Heinz Josef Algermissen aufgefordert, sein Dekret zur Feier der Sonntagsmesse im Alten Ritus zurückzunehmen. Von Marco Elm.
Der Erzbischof von Southwark stellt selbst seine Kathedrale für die Alte Messe zur Verfügung.
Der Erzbischof von Southwark stellt selbst seine Kathedrale für die Alte Messe zur Verfügung.
© Vernon Quaintance, traditionalcatholic.org.uk
(kreuz.net, Fulda) Seit dem 16. September 2007 finden in der Fuldaer Pfarrkirche St. Sturmius jeden Sonntag um 18.00 Uhr Meßfeiern im Alten Ritus statt. Sie werden von ungefähr 35 bis 60 Gläubigen besucht.

Zelebranten sind der Fuldaer Fundamentaltheologe und frühere Rektor der Theologischen Fakultät Fulda, Prälat Prof. em. Dr. Aloysius Winter, der aus Fulda stammende und wieder in seiner Heimat lebende Freiburger Alttestamentler Prof. em. Dr. Lothar Ruppert sowie Resignat Wunibald Jüngst aus Petersberg bei Fulda.

Bischof Algermissen hatte am 15. August 2007 die regelmäßige Feier der Alten Messe in der Pfarrkirche St. Sturmius im Sinne des Motu Proprio ‘Summorum Pontificium’ von Papst Benedikt XVI. ermöglicht. Vorausgehend hatte eine überpfarrliche Gruppe von Gläubigen im Juli 2007 einen entsprechenden Antrag an ihn gerichtet.

In Fulda zelebriert auch Hw. Aloysius Winter - ehemaliger Rektor der Theologischen Fakultät Fulda - die Alte Messe
In Fulda zelebriert auch Hw. Aloysius Winter – ehemaliger Rektor der Theologischen Fakultät Fulda – die Alte Messe
Der Rector Ecclesiae von St. Sturmius, Hw. Nikolaus Schwarz, stellte daraufhin seine Pfarrkirche für die Alte Messe zur Verfügung.

Diese Regelung stößt beim übrigen Fuldaer Stadtklerus offenbar auf einhellige Ablehnung.

So wurde auf der jüngsten Dekanatsversammlung beschlossen, einen Protestbrief an den Bischof zu verfassen. Das Schreiben enthält die Aufforderung, das Dekret vom 15. August zurückzunehmen.

Neuer Stadtdechant von Fulda ist seit diesem Jahr Pfarrer Dagobert Vonderau. Er leitet die Pfarrei St. Lukas in Fulda-Aschenberg und hat ein entsprechendes Schreiben an Bischof Algermissen verfaßt und persönlich unterzeichnet.

Hw. Vonderau ist Schönstattpriester und war Sekretär des verstorbenen Erzbischofs Johannes Dyba († 2000).

Ob und wie Bischof Algermissen auf den Protestbrief reagiert hat und wie er mit der Angelegenheit weiter verfahren will, ist bislang unbekannt.

In Fulda sind traditionsverbundene Gläubige und Geistliche schon seit längerer Zeit nicht gern gesehen und nur wenig geduldet.

Beobachter der kirchlichen Szene stellen fest, daß Mons. Algermissen knallhart ist, wenn es um die berechtigten Anliegen der Tradition geht, und butterweich wird, wenn sich Modernisten alle möglichen Eigenmächtigkeiten erlaubten.

Darüber hinaus wurde jetzt bekannt, daß Pfarrer Nikolaus Schwarz von seinen Mitbrüdern sowie von Gemeindereferenten dafür gerügt wurde, daß er seine Pfarrkirche für die Alte Messe zur Verfügung gestellt hat.

Auf der Dekanatsversammlung habe man ihn „ziemlich zur Schnecke gemacht“. Das war nach Angabe von Beobachtern Mobbing der übelsten Sorte.

St. Sturmius ist eine sterbende Pfarrei. Ursprünglich lebten in diesem Stadtviertel mehrere tausend Katholiken. Durch Wegzug sind heute nur noch etwas mehr als 1000 Seelen übriggeblieben.

Stark gestiegen ist dagegen der Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund – überwiegend Muselmanen.

Auch das katholische Innenleben der Pfarrei St. Sturmius ist am Absterben.

An den Sonntagsgottesdiensten im Neuen Ritus nehmen heute kaum mehr als zwanzig Gläubige teil – in der Vorabendmesse sind es etwas über hundert.

Der Anteil der Gottesdienstbesucher liegt somit nur bei knapp zehn Prozent der verbliebenen Katholiken.

Bei der Pfarrgemeinderatswahl im vergangenen Monat lag die Wahlbeteiligung in St. Sturmius gerade mal bei 4,8 Prozent.

Das ist weniger als die Hälfte des ohnehin sehr niedrigen Diözesandurchschnitts von 10,8 Prozent.

Hw. Schwarz wird zudem im nächsten Jahr in den Ruhestand treten. Die Installation eines Nachfolgers ist von der Fuldaer Diözesanleitung nicht vorgesehen.

Es bestehen Befürchtungen, daß bei weiteren finanziellen Engpässen eine Schließung oder ein Verkauf der Pfarrkirche an die wachsende muslimische Gemeinde angedacht werden könnte mit der Zielsetzung, das Gotteshaus in eine Moschee umzuwandeln.

Für den Fuldaer Stadtklerus wäre dies offenbar das kleinere Übel: lieber eine Moschee als eine Alte Messe.

In Fulda, wo man sich nach außen gern als besonders glaubensfest und romtreu gibt, ist der Widerstand gegen die Tradition besonders massiv.

Stadtdechant Dagobert Vonderau verstößt mit seinem Protestbrief gegen Geist und Buchstaben des päpstliche Motu Proprio, das er offenbar nicht verstanden hat.

Das Schreiben des Papstes richtet sich nämlich nicht nur an sogenannte Traditionalisten, sondern an die Gesamtkirche.

Der Alte Ritus hat seinen Platz nicht irgendwo am Rand, sondern in der Mitte der Kirche.

Die kürzlich vom Papst veranlaßte Einrichtung einer altgläubigen Personalpfarrei in der Stadt Rom sollte nach dem Willen des Heiligen Vaters Vorbildcharakter für die Gesamtkirche – auch für die Kirche von Fulda – haben.

Die sterbende Pfarrei St. Sturmius würde sich als altgläubige Personalpfarrei durchaus anbieten. Aber davon will man in Fulda nichts wissen.

Man folgt hier offenbar der allgemeinen Direktive der Deutschen Bischofskonferenz, wonach auf die Einrichtung von Personalpfarreien in Deutschland „vorerst“ verzichtet werden soll.

Bis jetzt ist ebenfalls nicht bekannt, ob an deutschen Priesterseminaren die Ausbildung für den Alten Ritus überhaupt angedacht ist, was im Sinne des Motu Proprio durchaus angemessen wäre. Das würde auch einer gegenseitigen Befruchtung der beiden Formen des Römischen Ritus dienen.

Ein erster Schritt wäre, deutsche Priesteramtskandidaten beispielsweise dafür auszubilden, bei der Erstkommunionvorbereitung im Neuen Ritus den Kindern neben der gerade üblichen Handkommunion die Form der knienden Mundkommunion nahezubringen.

Hier wird sich noch viel bewegen müssen.

Handkommunion
      
93 Lesermeinungen
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#93   Rudolfus   14:42:36 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Wer ein Verbot der Messe des hl. Pius V. fordert, wendet sich gegen die Apostolische Konstitution
Quo primum – die ewiggültig und unwiderruflich ist:
Es ist also eine Entscheidung des päpstlichen Lehramtes.
Wer sich gegen Quo primum wendet, wendet sich damit gegen das päpstliche Lehramt.
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#92   Typ   14:39:10 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ Rudolfus
Wer ein Verbot der Alten Messe fordert, wendet sich direkt gegen das päpstliche Lehramt und gegen den ausdrücklichen Willen des Heiligen Vaters Benedikt XVI., und ist damit kein römischer Katholik.
Das ist falsch.
Wer ein Verbot der Alten Messe fordert, wendet sich nur gegen den päpstlichen Gesetzgeber. Mit römisch-katholisch sein hat das nichts zu tun – im Gegenteil, dann sonst wäre ja das vom Papst erlassene Kirchenrecht selbst nicht katholisch; dort ist nämlich in can. 26 die „desuetudo“ geregelt, wonach Gewohnheiten zu Recht werden können, auch wenn sie dem bisherigen Recht entgegenstehen – ja sogar dann, wenn das kanonische Recht AUSDRÜCKLICH jede andere Gewohnheit VERBIETET, kann diese nach einer gewissen Zeit Gesetzeskraft erlangen.
Tja, Rudolf, mal wieder gepennt – sowohl in der Dogmatik-, als auch in der Kirchenrechtsvorlesung. Dabei hätte ein Blick ins Gesetzbuch genügt! (Und das Prinzip der desuetudo formulierte schon Gratian, es ist also keineswegs nachkonziliar, sondern sogar noch ein paar Jahrhunderte älter als das Konzil von Trient…)
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#91   Rudolfus   14:27:24 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Wer ein Verbot der Alten Messe fordert, wendet sich direkt gegen das päpstliche Lehramt
und gegen den ausdrücklichen Willen des Heiligen Vaters Benedikt XVI.,
und ist damit kein römischer Katholik.
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#90   Googler   14:22:11 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
da gebe ich durchaus recht
aber bisher hat auch er sich nicht gerührt. Naja, vielleich ist er ja damit beschäftigt aus dem Fenster zu schauen…
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#89   Rudolfus   22:23:41 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@googler: „Gehorsam gegenüber dem Bischof“
schon malwas von gehorsam gegenüber dem bischof gehört? Nein, ich bin halt egoistisch und und und…die sjmler werden nicht zurückkommen…
In der römisch-katholischen Kirche gilt der oberste Gehorsam dem Römischen Papst, dem auch die Bischöfe unterworfen sind.
Auch die Bischöfe sind geistliche Untertanen des Papstes.
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#88   prawda   20:06:51 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@ iustus
stimmt, es gibt keinen mehr als pfarrer. Und genau das ist doch das signifikante. obwohl es eine kongregation mit einer großen deutschsprachigen mehrheit ist wird kein pfarrer oder pfarradministrator mehr zugelassen. da sind die sjm’ler hingekommen. mit blick auf die mittlere zukunft wird es bald auch in blindenmark finanzielle engpässe geben. hönisch ist ja auch nicht mehr der jüngste und ich denke, dass es unter den ordensmännern erhebliche schwierigkeiten geben wird einen nachfolger zu finden, der intelektuell in der lage ist, eine ordenskongragtion zu leiten. wir werden es sehen. ich freu mich drau und bin überzeugt, dass der hauseigene „nachrichtendienst“ kreuz.net berichten wird.
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#87   Benedikt   16:11:29 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@ prawda
Nun beschreiben Sie doch mal die Auswirkungen des MP, die Sie unten angedeutet haben zu kennen.
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#86   iustus   15:55:19 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Verschiedene Kirchen
es gibt keinen sjm geistlichen in einem deutschen bistum!!!!
… als Pfarrer, mein lieber Freund, als Pfarrer!
im übrigen haben heute in den betroffenen gemeinden kommunuionhelfer die krankenkommunion zu den alten und kranken gebracht.
Ich bin sehr dankbar, in einer Gemeinde zu leben, in der die Krankenkommunion noch „Chefsache“ ist und sich der Pfarrer selbst bemüht.
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#85   prawda   23:21:09 | Dienstag, 25. Dezember 2007
@sturmius
das verbot bezieht sich nicht nur auf fulda sondern mittlerweile auf alle deutschen bistümer. das ist die realität. es gibt keinen sjm geistlichen in einem deutschen bistum!!!!
sturmius, auch du als sjm’ler solltest das zur kenntnis nehmen.
hinsichtlich der rauswürfe aus dem bistum fulda sind alle sehr dankbar, dass der bsichof diesen weg gegangen ist.
im übrigen haben heute in den betroffenen gemeinden kommunuionhelfer die krankenkommunion zu den alten und kranken gebracht. die waren darüber sehr dankbar. unter sjm’lern wäre dies undenkbar gewesen.
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#84   Sturmius   13:42:38 | Montag, 24. Dezember 2007
@ googler
Sie scheinen imer noch nicht begriffen zu haben, worum es geht.
Dass jetzt ausgerechnet die Linken den Gehorsam einfordern, den sie selbst gegenüber Papst und Kirche ablehnen, ist einfach nur grotesk.
Fragen sie doch mal Bischof Algermissen, wie es beispielsweise um den Gehorsam seiner priesterlichen Duz-Freunde vom „Fuldaer Kreis für eine offene Kirche“ bestellt ist.
Das letzte Wort um den SJM-Rauswurf ist auch noch nicht gesprochen. Bis heute weigert sich Algermissen hartnäckig dazu um jede vernünftige Stellungnahme.
Es ist vollkommen absurd, einer päpstlich anerkannten Kongregation ein grundsätzliches Diözesanverbot erteilen zu wollen.
Diese Priester sind katholisch und dürfen grundsätzlich überall zelebrieren, wo sie einen entsprechenden Auftrag haben.
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#83   Googler   11:42:20 | Montag, 24. Dezember 2007
schon mal
was von gehorsam gegenüber dem bischof gehört? Nein, ich bin halt egoistisch und und und…die sjmler werden nicht zurückkommen…
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#82   Sturmius   08:46:13 | Montag, 24. Dezember 2007
@ prawda
1. prawda sollte man hier nicht mit sowj. parteipostille in Verbindung bringen. So ist es von mir nicht gemeint. es ist ganz banal ein wort für wahrheit – mehr nicht.
Na, so banal ist das „Wort für Wahrheit“ auch wieder nicht. Auch wenn Sie es so nicht gemeint haben mögen, ist es doch sehr bezeichnend, dass ausgerechnet Sie hier die Bezeichnung der sowjetischen Parteipostille dafür verwenden.
2. ja, der heilige vater hat das motu proprio bestimmt, aber es ist kein dogma und ich denke er hat sich in der beurteilung der auswirkungen geirrt.
Und Sie können beurteilen, dass sich der Hl. Vater in der Beurteilung der Auswirkungen irrt.
3. der heilige vater ist der „oberste gesetzgeber“; richtig! deshalb sind ja auch die sjm’ler weg aus deutschland. weil die entscheidung des bischofs bestätigt wurde, ganz ausdrücklich und schriftlich für die gremien vor ort.
Der Rauswurf der SJM-ler aus Fulda war und ist Unrecht, weil die Begründung dazu fehlte. Algermissen hat seine Macht missbraucht, daran ändern auch irgendwelche Ergebenheitserklärungen nichts. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist noch nicht gesprochen. Dieser Makel wird Algermissen anhaften bis zum Ende seiner Bischofstage, es sei denn, er zeigt noch ein spätes Einsehen und bereut. Es gibt noch eine andere Gerechtigkeit.
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#81   HBR   01:11:29 | Montag, 24. Dezember 2007
Im Grunde ist der Streit traurig
Ich finde ja, dass es nicht so sehr auf den konkreten Ritus ankommt, mit dem ich den Herrn zur Ehre die heilige Messe begehe. Vielmehr bestimmt doch der Glaube das Mass der Gnaden, die wir empfangen dürfen. Hinzu kommt, dass inklusive der unierten Kirchen ja noch viel mehr Riten in Verwendung sind.
Wenn nun manche meinen, dass der ausserordentliche Ritus ihren Bedürfnissen entspricht, sollen sie ihn feiern. Es sollte aber niemand versuchen, einen bestimmten Ritus allen Gläubigen aufzwingen zu wollen. Auch in der Kirche ist ein gewisses Mass an Toleranz gegenüber den anderen erforderlich. Und zwar gilt dies beiderseitig.
Der heilige Vater hat mit dem Mote Propio all jenen eine goldene Brücke gebaut, die den alten Ritus pflegen. Das gilt auch für diejenigen Sektierer, die aufgrund der Ritusfrage dem heiligen Vater den Gehorsam verweigert haben.
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#80   Benedikt   22:32:16 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ prawda
ja, der heilige vater hat das motu proprio bestimmt, aber es ist kein dogma und ich denke er hat sich in der beurteilung der auswirkungen geirrt.
Jaja, ultrakrasse Auswirkungen so eine Messe nach älteren Bücher in einer Kirche in Fulda.
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#79   prawda   22:28:38 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ rudolfus sacerdos h.
1. prawda sollte man hier nicht mit sowj. parteipostille in Verbindung bringen. So ist es von mir nicht gemeint. es ist ganz banal ein wort für wahrheit – mehr nicht.
2. ja, der heilige vater hat das motu proprio bestimmt, aber es ist kein dogma und ich denke er hat sich in der beurteilung der auswirkungen geirrt.
3. der heilige vater ist der „oberste gesetzgeber“; richtig! deshalb sind ja auch die sjm’ler weg aus deutschland. weil die entscheidung des bischofs bestätigt wurde, ganz ausdrücklich und schriftlich für die gremien vor ort.
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#78   Gunsenum   21:56:03 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Quellen offenlegen!
@andreas wingenfeld
Nicht ICH bin in der Bringschuld, sondern der Autor des Artikels. halten wir das fest!
Warum legt er denn nichts offen? Stimmt was nicht an seiner Schilderung???
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#77   Andreas Wingenfeld   21:21:53 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ Gunsenum
Regen sie sich doch nicht so auf. Sie wollten doch den Pfarrer Vonderau fragen, der wird schon wissen, was da abgegangen ist und vor allem warum.
Ich frag mich nach wie vor, warum das mit der alten Messe in Fulda so ein großes Problem für die Pfarrer ist, in Frankfurt St. Leonhard oder jetzt neuerdings in Limburg läuft das doch ganz wunderbar. Aber in Fulda? Wieso mischen sich da plötzlich diese Herren ein? Die sollen sich da besser raushalten, wenn sie von der alten Messe nichts verstehen. Die sollen die Leute einfach in Ruhe lassen. Warum den Gläubigen unnötig das Leben schwer machen? Der Bischof hat die Sache doch geregelt.
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#76   Gunsenum   21:07:49 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Weshalb verarscht uns der Autor…
und gibt konkrete Zeugen udn Quellen nicht preis?
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#75   Aleph †   20:59:24 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Baphomet
Das hatte ich schon befürchtet.
iustus@ Und wenn Sie lachen wie Baphomet, ficht mich das nicht an :-!
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#74   Gunsenum   19:54:36 | Sonntag, 23. Dezember 2007
BEWEISE! FAKTEN! PRÜFBARE QUELLEN!
Auf welche konkreten Zeugen, Informationen stützen sich die veröffentlichten Berichterstattungen?
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#73   Andreas Wingenfeld   13:11:05 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ Libertas ecclesiae
Ich versteh jetzt auch nicht ganz, warum die alte Messe ausgerechnet in Fulda verboten werden soll, während sie in Frankfurt, Limburg und anderswo doch auch allmählich Fuß fasst. Was haben die in Fulda nur für Probleme damit!? Lasst die Leut doch einfach in Ruhe! Euch zwingt ja niemand, in die alte Messe gehen. Aber lasst halt einfach die hingehen, die das wollen.
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#72   Libertas Ecclesiae   12:15:51 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Was ist los im Bustum Fulda?
Was ist in Fulda eigentlich so problematisch an der alten Messe? In anderen Diözesen klappt es doch auch ganz gut. Dass ein ganzes Dekanat die Rücknahme des bischöflichen Dekrets fordert, ist beispiellos. Da müssen schon schwerwiegende Gründe vorliegen. Hat Bischof Algermissen inzwischen auf den Protestbrief reagiert?
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#71   Googler   10:15:18 | Sonntag, 23. Dezember 2007
nanana
Jetzt mal keine Tatsachenverdrehung: Bullen haben, genauso wie Enzykliken und hirtenbriefen NICHT den Stand eines Dogmas…oder hält sich noch an jemand, was in der Goldenen Bulle stand? Das erlaubt, den Gottesdienst der göttlichen Inspiration preiszugeben. Und Gott wirkt wohl.
ICh schließe mich Gusenum (o.ä…konnt mir den Namen net merken ;)) an. Bevor ich widrelegen muss, dass jener Bericht nicht stimmt will ich erstmal ein paar Quellenangeben.
Zur überpfarrlichen Gruppe: Werte Gruppe aus Fulda, die zum Großteil aus 20 aktiven und regelmäßigen Teilnehmern besteht: davon kommen 5 aus Neuhof und der Rest wohnt verstreut im ganzen Landkreis Fulda…das nenn ich mal überpfarrlich…
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#70   Rudolfus   23:49:41 | Samstag, 22. Dezember 2007
Was den Römischen Ritus des hl. Pius V. betrifft, so sind die römischen Katholiken dank der FSSPX-
Notstandskirchen und -Kapellen auch erst gar nicht auf eine kirchentreue und rechtgläubige Haltung des regulären Ortsordinarius oder Ortspfarrers angewiesen.
Das Heil der Seelen wird auch diesen Menschen gegenüber im normalen Ritus angeboten.
nämlich im Römischen Ritus des hl. Pius V., garantiert durch die ewiggültige Meßbuchbulle Quo primum.
Von nun an soll in allen kommenden Zeiten auf dem christlichen Erdkreis in allen Patriarchalkirchen, Kathedralen, Kollegiaten und Pfarreien, in allen weltlichen, klösterlichen – welchen Ordens und welcher Regel sie auch seien, ob Männer- oder Frauenklöster – in allen militärischen und ungebundenen Kirchen oder Kapellen, in denen die Messe des Konvents laut mit Chor oder still nach dem Ritus der Römischen Kirche gefeiert wird oder gefeiert werden sollte, nicht anders als nach dem von Uns herausgegebenen Missale gesungen oder gelesen werden.

Kein Vorsteher, Verwalter, Kanoniker, Kaplan oder anderer Weltpriester und kein Mönch gleich welchen Ordens darf angehalten werden, die Messe anders als wie von Uns festgesetzt zu feiern.

Auch kann das vorliegende Schreiben niemals widerrufen oder modifiziert werden. Es bleibt vielmehr im vollen Umfang und für immer rechtskräftig bestehen.

Wenn aber jemand sich herausnehmen sollte, dies anzutasten, so soll er wissen, daß er den Zorn des Allmächtigen Gottes und Seiner Heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich ziehen wird.
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#69   Gotthard   23:39:05 | Samstag, 22. Dezember 2007
@sacerdos helveticus
Wenn Gläubige den Alten Ritus wünschen, ist ihnen dieser zu gewähren. Wenn ein Pfarrer dieses Begehren erfüllen will, hat er dazu das Recht
Klar, wenn eine feste Gruppe von Gläubigen einer Pfarre dies wünscht.
Der Pfarrer wird diese Gläubigen kennen und ihre bisherigen Aktivitäten als feste Gruppe: Rosenkranz – Gebetsstunden – Wallfahrten – Feste und so weiter.
Der Pfarrer kann dies tun – ohne der Gemeinde ihren Gottesdienst im normalen Ritus zu nehmen.
Sollten allerdings an einen Pfarrer Menschen unbekannter Herkunft mit dieser Bitte herantreten – muss ein Pfarrer darauf nicht eingehen. Kein Pfarrer ist irgendwelchen außerpfarrlichen Gruppen verpflichtet.
Das Heil der Seelen wird auch diesen Menschen gegenüber im normalen Ritus angeboten.
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#68   Rudolfus   23:30:35 | Samstag, 22. Dezember 2007
Die schweren Sünden der Kirchenfeinde
prawda schrieb auch:
Na ja zu Prof. Winter will ich lieber schweigen
Das grenzt an Verleumdung. Es tönt nach: Wenn ihr wüsstet, was ich über diesen Mann weiss, aber ich sage nichts. Aber egal: „semper aliquid haeret“.
Das sind eben die typischen schweren Sünden der Kirchenfeinde, die wissen, daß sie gegen die Lehre der Kirche kämpfen, und damit eben zum Mittel der Beschimpfung und Unterstellungen greifen müssen.
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#67   sacerdos helveticus   23:28:21 | Samstag, 22. Dezember 2007
Verleumdung durch „prawda“
prawda schrieb auch:
Na ja zu Prof. Winter will ich lieber schweigen
Das grenzt an Verleumdung. Es tönt nach: Wenn ihr wüsstet, was ich über diesen Mann weiss, aber ich sage nichts. Aber egal: „semper aliquid haeret“.
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#66   Rudolfus   23:25:42 | Samstag, 22. Dezember 2007
@„prawda“: Wer die Spalter sind, ist doch mehr als klar
Wehret den Anfängen. Das Motu Proprio soll als Mittel zur Spaltung missbraucht werden. Wir brauchen in Fulda und zwar im ganzen Bistum keine Alte Messe.
Die einzigen Spalter sind die Irrlehrer und die Untreuen zur Autorität der Kirche.
Der Oberste Hirte möchte, daß alle Gläubigen und alle Kleriker Zugang zur alten heiligen Messe haben.
Wer sich dagegen stellt, ist ein Spalter und auch kein Katholik.
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#65   Graf von Galen   23:22:01 | Samstag, 22. Dezember 2007
Wider VII,@ prawda
Wenn Sie die „alte Messe“ nicht brauchen, müssen
Sie ja nicht hingehen. Auf Leute wie Sie, die den kath.
Glauben zerstören, kann man jedenfalls sehr gut ver-
zichten. Gehen Sie doch zu den Protestanten und
spielen dort Ihr „Ringelpietz mit Anfassen“.
Es freut mich allerdings zu lesen, daß Herr Hohmann
ein Freund des „vetus ordo“ ist. Daß die CDU ihn
rausgeworfen hat, ist übrigens nur konsequent, da
diese mit christlicher Politik nichts mehr am Hut hat.
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#64   sacerdos helveticus   23:19:56 | Samstag, 22. Dezember 2007
Hochmut der „prawda“!
Prawda: Wir brauchen in Fulda und zwar im ganzen Bistum keine Alte Messe.Was es im Bistum Fulda braucht oder nicht entscheidet weder der Leser, der sich den Namen der Sowjetischen Parteipostille gibt , noch die Fuldenser Dekanatskonferenz.
Der Heilige Vater hat als oberster Gesetzgeber der Kirche bestimmt: Wenn Gläubige den Alten Ritus wünschen, ist ihnen dieser zu gewähren. Wenn ein Pfarrer dieses Begehren erfüllen will, hat er dazu das Recht und weder Dekanatskonferenz noch Ortsbischof haben da noch weiter hineinzuregieren.
Sieht sich der Pfarrer nicht in der Lage, ein Begehren der Gläubigen zu erfüllen, so hat der Bischof für eine Lösung zu sorgen.
Eine Durchsicht der bisher von prawda geposteten Beiträge zeigt übrigens eindeutig, wes Geistes Kind der Diskutant ist. Seine Beiträge zur Frage der SJM-Priester im Bistum Fulda zeigen eine Haltung des Spottes, ja fman könnte sagen des Hasses gegen diese Priester, wie es der „prawda“ würdig ist.
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#63   Gunsenum   22:54:24 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ andreas wingenfeld
Ich habe ihr posting erneut gelesen – und das, was sie machen, daß ist es ja eben, was ich am artikle kritisiere. Ich habe doch nie abgestritten, daß diese versammlung stattfand oder ein Brief geschrieben wurde.
Es geht um die Daramtik der Szene, ers geht um den dezidierten vorgeblichen Haß gegen die Altmessler.
Sie bestreiten da einfach irgendwas. und genauso kreuz.net, spiegelverkehrt. Sie behaupten einfach irgendwas, ohne konkrete Quellenbelege.
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#62   prawda   22:16:44 | Samstag, 22. Dezember 2007
Alte Messe in Fulda
Zum Glück hat die Dekanatskonferenz von Fulda offensichtlich bemerkt, wer am Sonntag um 18.00 den Alten Ritus mitfeiert. Peinlich, peinlich für St. Sturmius. Allen voran der ehemalige Neuhöfer Bundestagsabgeordnete Hohmann mit ein paar Gleichgesinnten. Na ja zu Prof. Winter will ich lieber schweigen. Und die zwei anderen Zelebranten werden demnächst wohl auch abtreten.
Respekt und Anerkennung für Pfr. Vonderau. Wehret den Anfängen. Das Motu Proprio soll als Mittel zur Spaltung missbraucht werden. Wir brauchen in Fulda und zwar im ganzen Bistum keine Alte Messe.
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#61   Gunsenum   21:54:39 | Samstag, 22. Dezember 2007
@andreas wingenfeld
Hörnsemal: Wer Pfarrer Schwarz kennt, weiß, daß er sich nicht einfach so „zur Schnecke machen lassen“ würde. Sie kennen sicherlich DonCamillos Selbstbewußtsein…desgleichen bei Pfarrer Schwarz (hach, ich könnt ihnen ja Geschichten erzählen…ich klopf mir gerade auf die Schenkel vor Lachen!)
Ich frage Sie dann nun aber: Weshalb legt kreuz.net keine Quellen (Zeugennamen; Dokumente; Bilder; Livestreams) offen dar? da stimmt was nicht!
und was die Baheuaptung betrifft- Pfarrer Vonderaus sehe ich in wenigen Tagen…horchen wir dochmal nach :-)
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#60   Andreas Wingenfeld   20:56:04 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ Gunsenum
Ich wiederhole meine untengestellte Behauptung: Kreuz.net hat mindestens 75%der Dramatik des Artikels erfunden. Es finden sich keinerlei sachliche Belege für die kreuz.net- Informationen!!!
Na, dann beweisen Sie dch erst einmal, dass 75% der Dramatik des Artikels erfunden sind. Sie haben sicher handfeste Belege für Ihre Behauptung!
Zugegeben: Als Außenstehender kann ich nicht beweisen, ob die kreuz.net-Informationen hier stimmen. Aber man kann auch nicht beweisen, dass sie nicht stimmen.
Der Artikelist sachlich gehalten, wie mirt scheint. Warum sollte es nicht stimmen, dass diese Dekanatsversammlung tatsächlich stattgefunden und ein Protestbrief an Algermissen geschrieben wurde?
Solange niemand das Gegenteil beweisen kann, gehe ich doch mal davon aus, dass diese Information stimmt. Und das ist doch das Entscheidende.
Ich werde mich mal in Fulda umhören.
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#59   Rudolfus   20:25:48 | Samstag, 22. Dezember 2007
Die Heiden sind un- oder irrgläubige Nichtchristen
Auch getaufte Christen können noch sehr heidnisch geprägt sein.
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#58   Samurai   20:05:19 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ Rudolfus
Ach, was haben sie denn gegen die Landbevölkerung?
Ach so, Sie meinten mit „Heiden“ die nichtkatholischen Christen? Nun, wieso sind Sie der Meinung, daß orthodoxe Christen nicht andächtig sein können, oder war das ein Ansatz von „Demut“ ihrerseits?
Samurai
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#57   Rudolfus   19:56:12 | Samstag, 22. Dezember 2007
Gotthard ist auch Nichtkatholik
Überlassen Sie bitte Buße, Demut, Andacht, Aufopferung, Anbetung udgl. mehr jenen, die damit etwas anfangen können!
aber bestimmt nicht Typen wie Dir…!!!!!!!!!!!!
Dein „demütiges“ Geschwafel ist nicht mehr auszuhalten…
Kein Wunder! Gotthard ist ja auch Nichtkatholik.
Die christliche Lehre ist gemäß St. Paulus für Heiden „eine Torheit“.
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#56   Gotthard   19:50:08 | Samstag, 22. Dezember 2007
@r.ruhrgebietler
Überlassen Sie bitte Buße, Demut, Andacht, Aufopferung, Anbetung udgl. mehr jenen, die damit etwas anfangen können!
aber bestimmt nicht Typen wie Dir…!!!!!!!!!!!!
Dein „demütiges“ Geschwafel ist nicht mehr auszuhalten…
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#55   Samurai   18:47:13 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ r.ruhrgebietler
Was die von Ihnen erwähnte Feuerzangenbowle betrifft, möchte ich anmerken, daß sie – richtig zubereitet – sehr, sehr lecker sein kann. Den gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann finde ich kurzgesagt briliant, denn er enthält einiges an dezenter und sehr humorvoll angebrachter Kritik an bestimmten Gesellschaftsformen.
Zum Thema Liturgie erwähne ich nur drei Punkte:
1. Ich gehe in die Messe mit nachkonziliarer Liturgie, befasse mich aber auch mit der tridentinischen, die ich nebenbei auch auf meinem PC abgespeichert habe.
Ich habe also keineswegs etwas gegen die tridentinische Liturgie, sondern lediglich gegen deren Absolutsetzung, wie es leider manchesmal bei traditionalistischen Gruppen der Fall ist.
2. Ich war schon mehrfach bei Gebetsveranstaltungen (der Begriff Veranstaltung in dem Zusammenhang hinkt natürlich) der Gemeinschaft Emmanuel, bei denen es jedesmal eine Zeit der Eucharistischen Anbetung von ca. 30 Minuten gab, so unfähig zur Anbetung scheine ich also nicht zu sein.
3. Bevor Sie mich nicht persönlich (!) näher kennen, betrachte ich es als unpassend, mir vorzuhalten, ich verstände nichts von Anbetung.
Oder versteht jemand, der zeitweise mehrfach täglich Gesätze aus dem Rosenkranz betet – besser: betrachtet – und das „Goldene Buch“ des hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort genauso gerne liest wie die „Nachfolge Christi“ des Thomas von Kempen oder die „Philothea“ des Franz von Sales nichts von Anbetung?
Samurai
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#54   r.ruhrgebietler   18:13:14 | Samstag, 22. Dezember 2007
Aleph – ich bin potthässlich!
Zum Bommerlunder: es ist Fastenzeit!
Zum Bommerlunder, II.: ein leckeres Gesöff, wenn in Maßen verkostet.
Für tiefergehende Katechese sind Geister wie Sie, Samurai, etc. keine Ansprechpartner(innen??) Wie dem auch sei – für genau solche Seelen ist Jesus Christus Mensch geworden. Auch wenn die Menschen IHN, dem alle Ehre und Respekt gehört ebenjener heute verwehrt wird! Insbesondere von Menschen in publikumswirksamen Positionen!
Ich darf Ihnen weiterhin eine leckere Feuerzangenbowle wünschen. Schauen Sie vielleicht doch dabei gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle an. Das ist viel eher Metier – insbesondere die Feuerzangenbowle in Ihrem Zimmer. Gießen Sie noch ‘ne Buddel voll Rum zusätzlich ‘rein. Überlassen Sie bitte Buße, Demut, Andacht, Aufopferung, Anbetung udgl. mehr jenen, die damit etwas anfangen können!
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#53   Gunsenum   18:13:12 | Samstag, 22. Dezember 2007
@googler
Wasser auf meiner Mühle, Öl in meinem Feuer !
Ich wiederhole meine untengestellte Behauptung: Kreuz.net hat mindestens 75%der Dramatik des Artikels erfunden. Es finden sich keinerlei sachliche Belege für die kreuz.net- Informationen!!!
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#52   Googler   17:05:13 | Samstag, 22. Dezember 2007
mmmhhh…
ich finds doch recht komisch… Dekanatssitzungen sind grundsätzlich NICHT öffentlich und die besprochenen Inhalte sollten eigentlich nicht an die öffentlichkeit gelangen. PPriester sind ja schon allein durchs Beichtgeheminis prädestiniert dafür…
WIe kommt es nun, dass ein Herr Elm so detailiert darüber Auskunft geben kann? Wenn er mir das beantworten kann…
und @ ruhrgebietler: Allein Satan spaltet die Welt. So wie Sie!
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#51   iustus   16:55:03 | Samstag, 22. Dezember 2007
Fundamente
Ich bin dafür, Klartext zu reden. Auch Protestanten glauben, dass sie „Abendmahlsbrot“ empfangen. Beim „Leib des Herrn“ wird es da schon schwieriger (je nach protestantischer Gemeinschaft).
@samurai
Ich kann nicht für den Ruhrgebietler sprechen. Aber die Frage Mund/Hand ist für mich überhaupt keine Frage des „würdigen“ Körperteils sondern eine Frage des Partikelverlusts. Die Gläubigen haben nicht die Möglichkeit einer Purifikation der Hände, wie der Priester sie nach der Kommunion vornimmt.
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#50   Samurai   16:51:14 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ r.ruhrgebietler: Thema Handkommunion
Sie betrachten die Handkommunion (die würdige Form versteht sich) als unwürdig,nicht zulässig.
Nun, dann müssen sich die Kirchenväter schwer geirrt haben, denn noch bei denen gab es die Handkommunion.
Was mich aber wirklich wundert:
Nach Ihrer Meinung und der vieler Gleichgesinnter ist es nicht akzeptabel, wenn die Hostie die unwürdige Hand des Gläubigen berührt, aber den unwürdigen (?) Rachenraum des Gläubigen darf sie berühren?
Samurai
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#49   iustus   16:45:27 | Samstag, 22. Dezember 2007
@Aleph
Das hatte ich schon befürchtet. :-D
Aber im Ernst: Mit Ihrer Befürchtung von seelischen Schäden bei knieendem Kommunionempfang machen Sie sich lächerlich. Es gibt überhaupt keinen Grund dafür, dass sich Eltern „massiv dagegen zur Wehr setzen“ sollten – es sei denn, sie halten eine Ehrfurcht ausdrückende Haltung für etwas, das seelische Schäden hervorruft, so wie sie das tun. Der große Selige Johannes XXIII. war hier ganz anderer Meinung.
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#48   Aleph †   16:39:59 | Samstag, 22. Dezember 2007
Abendmahlsbrot
iustus@Damit da keine Missverstädnisse aufkommen. Ich besuche die katholische Messe. Was nehmen Sie denn bei der Kommunion anderes entgegen als eucharistisches Brot (=Abendmahlsbrot).
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#47   iustus   16:35:57 | Samstag, 22. Dezember 2007
@Aleph
Die Hand- und Standkommunion ist eine akzeptable Form, das Abendmahlsbrot würdig entgegenzunehmen.
Zweifellos, kann Abendmahlsbrot würdig im Stehen und mit den Händen entgegengenommen werden. Ich würde in protestantischen Gottesdiensten zum Mahl auch nicht niederknien…
Jetzt verstehe ich Sie. Sie reden von einem Abendmahl und dem Abendmahlsbrot. Ich dagegen rede von der Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers und dem Empfang des Leibes des Herrn.
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#46   Aleph †   16:34:30 | Samstag, 22. Dezember 2007
Gott erhalte Ihre Schönheit
r.ruhrgebietler @ Zu der Feststellung kommen sie nach ein paar Flaschen Bommerlunder, wa? Ihnen ganz persönlich zu Weihnachten wünsche ich: Gott erhalte Ihre Schönheit und lasse sie nie verwelken, auch wenn Sie potthässlich sein sollten.
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#45   r.ruhrgebietler   16:28:28 | Samstag, 22. Dezember 2007
@Aleph – zu viel Glühwein getrunken??
Hand- und Standkommunion
Die Hand- und Standkommunion ist eine akzeptable Form, das Abendmahlsbrot würdig entgegenzunehmen.
also, ich glaub’ mein Schwein pfeift! Wir sind Sie denn d’rauf?? Der Leib des Herrn ist doch keine Pommes vonner Frittenbude! Nicht einmal die Engel im Himmel können Jesus Christus berühren und da kommen Sie mit einem solchen Unsinn??
Schlangehaftes verhalten ist wohl nur dem völlig ungebildeten Leser dieses Thread nahezubringen!
Und, daß die Bibel nicht lesen können haben Sie also ausgiebig bewiesen, sich ob Ihres Unverständnisses sich auch eindeutig geoutet.
Bei Ihnen scheint „der Zug abgefahren“ zu sein. Übrigens treffen Sie dort viele Bekannte von +.net. Wir werden uns GOTT-SEI-DANK nicht begegnen, da meine Richtung direkt in den Himmel ausgerichtet ist.
Trinken Sie noch mal ‘n Glühwein… es könnte Ihr letzter sein…
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#44   Aleph †   16:12:35 | Samstag, 22. Dezember 2007
Hand- und Standkommunion
Die Hand- und Standkommunion ist eine akzeptable Form, das Abendmahlsbrot würdig entgegenzunehmen. Wer glaubt, knieen zu müsse, soll es tun.
Dennoch wird er deshalb nicht als demütiger erachtet, denn am demütigsten wäre in dieser Schiene nur der Kommunikant der sich wie die Schlange auf der Erde zum heiligen Mahl bewegt.
Auf der Erde kriechen und Staub fressen ist aber nach dem Alten Testament nur der Schlange als Fluch vorbehalten. Nicht dem Menschen.
Bibel lesen, kann schlauer machen, besonders wenn die Bibel vom Leser nicht als historisches Buch missbraucht wird. Dazu kann sie taugen.
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#43   Rainer Tobak   10:59:02 | Samstag, 22. Dezember 2007
für alle kreuznatter und
kreuznaterinnen:
dem „-Innen“ kann man nicht entrinnen: ganz wichtig und wichtiginnen www.gloria.tv/?video=cjmvbocd…!
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#42   iustus   10:39:36 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ die „mündigen ChristInnen“ hier:
Der Mensch ist nie so groß, als wenn er kniet. Das ist ein schöner Ausspruch, würdig jenes großen Christusritters Louis Veuillot. Behalten wir es gut im Gedächtnis. Also ist nicht die Wissenschaft der Gipfel der Größe und des Rums, sondern die Erkenntnis unserer selbst, unserer Nichtigkeit vor Gott; das Bewusstsein, dass wir Gott brauchen, ohne den wir immer sehr klein sind, wenn wir uns auch bis zur Höhe der Giganten erheben.
Quelle : Johannes XXIII. Geistliches Tagebuch und andere geistliche Schriften – Freiburg 1964
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#41   r.ruhrgebietler   07:04:46 | Samstag, 22. Dezember 2007
@samurai – auch die islamisten „glauben“
Ich habe nie den Traditionalisten den Glauben abgesprochen, was hingegen leider von „Tradi“seite nicht selten Katholiken gegenüber geschieht, die die nachkonziliare Messe besuchen.
Duplizität der Schicksale? Oder einfach nur Dummheit?
Verlassen Sie Ihren Irrglauben, der aus dem Unfug überwiegender Teile des V-II’s heraus entstanden ist!
Niemals NOM, wider V-II!
Gelobt und gepriesen sei Jesus Christus im allerheiligsten Sakrament des Altares.
Es lebt die ewig gültige trid. Opfermesse und deren Liturgie!!
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#40   Rudolfus   23:53:41 | Freitag, 21. Dezember 2007
Rechtgläubig katholisch ist der, der alles glaubt, was die Kirche zu glauben vorlegt
Ich habe nie den Traditionalisten den Glauben abgesprochen, was hingegen leider von „Tradi“seite nicht selten Katholiken gegenüber geschieht, die die nachkonziliare Messe besuchen.
Rechtgläubig katholisch ist der, der alles glaubt, was die Kirche zu glauben vorlegt,
nämlich durch das päpstliche Lehramt.
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#39   Samurai   23:43:10 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rudolfus
Nein, daß habe ich nicht behauptet, außerdem hatte ich mich bei dem Text ein wenig verlesen, und deshalb anders geantwortet, als es in dem Zusammenhang passend gewesen wäre – soweit ich es noch in Erinnerung habe.
Aber ob ich rechtgläubig bin oder nicht, werden Sie schlecht beurteilen können.
Ironie:
Ich habe nie den Traditionalisten den Glauben abgesprochen, was hingegen leider von „Tradi“seite nicht selten Katholiken gegenüber geschieht, die die nachkonziliare Messe besuchen.
Samurai
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#38   maliems   23:20:26 | Freitag, 21. Dezember 2007
lächerliches thema
in 10 sind die pfarreien des des neuen ritus eh ausgetrocknet. da finde ich es höchst amüsant, wenn heute so ein schmarrn von einem dekanat kommt.
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#37   Rudolfus   23:14:03 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Samurai: Das ist die Frage!
Glauben Sie es mir, ich kenne nur die Handkommunion, und ich wurde keiner „modernistischen Umerziehung“ unterzogen, gehe denoch sonntags zur Messe und bin immer noch katholisch.
Das ist diee Frage, ob Sie noch den rechten katholischen Glauben haben!
Sie erklärten doch künstliche Verhütung als durch das katholische Lehramt erlaubt, oder etwa nicht?
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#36   Samurai   23:11:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Rodolfo
Glauben Sie es mir, ich kenne nur die Handkommunion, und ich wurde keiner „modernistischen Umerziehung“ unterzogen, gehe denoch sonntags zur Messe und bin immer noch katholisch.
Samurai
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#35   Rudolfus   22:59:21 | Freitag, 21. Dezember 2007
Hand- und Stehkommunion wurden illegal eingeführt
Die Handkommunion war verboten, und wurde erst im nachhinein durch Papst Paul VI. legitimiert, „für jene Gemeinden, in denen der Brauch bereits eingeführt ist“ – also widerrechtlich eingeführt ist, siehe Memoriale Domini Pauls VI.
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#34   Rodolfo Panetta   22:56:53 | Freitag, 21. Dezember 2007
Hand- und Stehkommunion …
… habe ich, Jahrgang 1952, in meinem ganzen Leben noch nie gemacht. Als das 1968 eingeführt wurde, war ich 16. Ich habe mich dem von Anbeginn an verweigert, weil ich darin sofort den Ungeist modernistischer Umerziehung erkannt hatte. 40 Jahre später sehe ich es nicht anders.
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#33   iustus   22:33:11 | Freitag, 21. Dezember 2007
Interessant
Die entstehende neurotische Störung bei eingedrilltem Mundkommunion-Empfang knieend, wird nur mit ziemlich großen Schwierigkeiten überwunden werden können. Das kann unter Umstände Jahre dauern, diese Gewohnheit abzulegen.
Interessant. So ging’s mir mit der Handkommunion. :-]
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#32   r.ruhrgebietler   21:07:32 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ecclesia-semper-reformanda – nichts verstanden??
Was hat Seelenrettung für Jesus Christus mit Fußball zu tun??
Sie haben nichts verstanden!
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#31   Agiafortuni   20:34:48 | Freitag, 21. Dezember 2007
ist ein Zusammenhalt überhaupt noch möglich
ist ein Zusammenhalt überhaupt noch möglich so lange Gläubige, die das gleiche Verständnis von Eucharistie haben oder haben sollten sich derart anfeinden. Ausserdem wurde bis dahin der Ungehorsam ausschliesslich von den angeblichen Piushänseln als Tugend praktiziert. Heute machen sich die Stadtdekane aus Fulda auf diesem Gebiet stark
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#30   Benedikt   20:24:52 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Gunsenum
Ihr Misstrauen kann ja durchaus begründet sein, warten wir also mal ab.
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#29   Gunsenum   20:11:35 | Freitag, 21. Dezember 2007
@benedikt
Also es ist leicht, zu einem wahren Fakt (nämlich der tagung) mal schnell einige Sachen hinzuzuerfinden oder zu dramatisieren (nämlich, daß man PFarrer Schwarz „zur Minna machte“). Und gerade diese Exklusivität (nämlich nur kreuznet weiß von diesen Vorgängen) und diese Heinlichtuerei (Nämlich legt kreuznetN I E bei solchen Behauptungen seine Quellen offen dar) machen die ganze Chose für mich in der vorgestellten Form unwahrscheinlich!
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#28   Benedikt   20:04:15 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ Gunsenum
glauben Sie denn, daß die Fulder Pfarrer wegen dieses Häufleins alter Betweiber und den drei, vier hierarchie- und showversessenen jungen Altritlern nicht schlafen konnten? Ich bitte Sie
Offenbar ist es doch wohl so. Selbst wenn hier immer viel Dichtung dabei ist, meinen Sie, dass das Schreiben auch erfunden ist? Und zu früheren Reaktionen würde es auch passen. Nun gut, das wird ja sicher noch anderswo vermeldet werden.
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#27   Gunsenum   19:58:34 | Freitag, 21. Dezember 2007
@benedikt
Hörnsemal: See sind doch ein intelligenter Mensch – und da sprechen Sie von Aufregung im Fuldaer Pfarrklerus? Meinen gar Angst oder Panik oder Aggressivität? Benedikt…sie wissen doch, nehmen sie von der Dramaturgie einer kreuznetmeldung etwa 75 % wieder heraus, kürzen sie Horrorszenarien um ebenfalls 75 % und sie erhalten eine pointierte Meldung…Sie Schlingel- glauben Sie denn, daß die Fulder Pfarrer wegen dieses Häufleins alter Betweiber und den drei, vier hierarchie- und showversessenen jungen Altritlern nicht schlafen konnten? Ich bitte Sie :-)
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#26   Benedikt   19:53:10 | Freitag, 21. Dezember 2007
Das verstehe wer will
Dieses Verhalten ist absolut unverständlich. In St. Sturmius findet eine katholische Heilige Messe statt. Der Pfarrklerus ist weder zum Besuch noch zur Zelebration der außerordentlichen Form gezwungen, auch die Gläubigen können frei zwischen „normaler“ Sonntagsmesse und der Messe in St. Sturmius wählen. Wo also ist das Problem dieser Leute? Dieses fast panische Verhalten ist vollkommen irrational.
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#25   Gunsenum   19:50:00 | Freitag, 21. Dezember 2007
Immer dieses Mundkommunionsgetue…
Sagensie mal…wie wäre es denn, wenn man versuchte, gläubige Jugendliche, auf denen sie ja immer in ihren Fotos rumhacken, anzuhalten, die HANDKOMMUNION WÜRDIG zu begehen, statt mit ihrer Hostienschanpperei immer gleich anzukommen!
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#24   Aleph †   19:38:56 | Freitag, 21. Dezember 2007
Demut ist kein Selbstzweck
Sie sind viell. neuzeitlich aufgeklärt und mündig, aber noch nicht genug erlöst und imstande, jetzt schon stehen zu können. Sie müssen erst laufen lernen, wie wir alle, die noch unterwegsd sind und vor Gottes Richterstuhl bestehen müssen. Als Heiliger im Himmel da dürfen Sie sicher stehen, mit Palmzweig in der Hand.
Mariokin@ Da sind Welten zwischen Ihrer und meiner Auffassung. Vielleicht sollte nicht krampfartig versucht werden, eine Diskussionsbasis zu finden. Ist nicht erforderlich. Ich wünsche Ihnen die befreiende Erkenntnis, dass Demut kein verehrungswürdiger Selbstzweck ist. Demut kann für aus sich heraus erwachsen. Demut kann und solte aber nicht von sinistren Instanzen als Bringschuld der Untergebenen gefordert werden. Wenn Sie gern knieen wollen, bitte sehr, bis die Knieflächen dampfen. Aber moralisieren Sie keine Mitmenschen, die darin keinen Sinn sehen.
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#23   Dr. Christoph Heger   19:05:06 | Freitag, 21. Dezember 2007
@matt2
In meiner, wie wohl auch in jeder Bibel, welcher Version auch immer, fordert Gott immer wieder auf zur Vollstreckung des Banns und zur Vernichtung bestimmter Heidenvölker.
So? Tut er das? Sind Sie vielleicht so freundlich und klären mich auf, wo er das tut?
Und wenn Sie ein Ausdruck dafür sind, wie die Kirche denkt, dann fehlt der Kirche ebenso die rechte Gottesfurcht.
Sie braucht demnach wohl solche Propheten wie matt2?
MfG
Christoph Heger
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#22   Romulus   18:35:56 | Freitag, 21. Dezember 2007
@timpressum
Ich muss vor meinem Schöpfer nicht knien, ich darf ihn im stehen umarmen! Dafür ist Gott Mensch geworden!
Nett wie Du Dir das vorstellst. Wirklich nett.
Einen Säugling kann man also ganz getrost im Stehen umarmen… Mit Deiner Steheinstellung würdest Du in Betlehem nicht mal bis an die Geburtsgrotte kommen…
Runter, auf die Knie, vor diesem Wunder der Liebe, vor dem Wunder der Menschwerdung!
Demut und Anmut sind für viele eben heute Fremdworte.
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#21   mariokin   18:01:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Aleph
Ziemlich hochmütig, von Ihnen. Wie ich bereits schrieb ist knieende Mundkommunion ein Akt der inneren Demut. Wenn man nicht demütig ist, haben sie recht, wozu dann knien. Aber das tut man als Geschöpf vor dem Schöpfer: siehe Mose, siehe die vielen Geheilten im Evangelium. Sie warfen sich Gott zu Füßen aus tiefster Ehrfurcht und Dankbarkeit.
Jacob der mit Gott auf Augenhöhe rang, hinkte nachher nur so als Gegenvergleich. Und über die Stolzen steht in der Schrift: Vor Ihm wird jedes Knie sich beugen, im Himmel auf Erden und unter der Erde, und ihre Zungen müssen bekennen: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters!
Sie sind viell. neuzeitlich aufgeklärt und mündig, aber noch nicht genug erlöst und imstande, jetzt schon stehen zu können. Sie müssen erst laufen lernen, wie wir alle, die noch unterwegsd sind und vor Gottes Richterstuhl bestehen müssen. Als Heiliger im Himmel da dürfen Sie sicher stehen, mit Palmzweig in der Hand.
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#20   timpressum †   17:59:36 | Freitag, 21. Dezember 2007
Ich muss nicht knien
Ich muss vor meinem Schöpfer nicht knien, ich darf ihn im stehen umarmen! Dafür ist Gott Mensch geworden!
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#19   Seminarist   17:37:25 | Freitag, 21. Dezember 2007
Nicolas Gomez Davila:
Eine alte liturgische Geste in neuen Kontext wiedereinzuführen, kann an Ketzerei grenzen. Die heutzutage stehend zelebrierte Kommunion zum Beispiel erweist sich sich als Geste des Hochmuts.
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#18   Aleph †   17:25:54 | Freitag, 21. Dezember 2007
DEr aurechte Gang
einer durch knienden Empfang der Mundkommunion verursachten oder begünstigten seelischen Störung
Florianklaus @ Ob ich überteibe, möchten Sie wissen. Ich denke nicht, dass ich übertreibe! Die entstehende neurotische Störung bei eingedrilltem Mundkommunion-Empfang knieend, wird nur mit ziemlich großen Schwierigkeiten überwunden werden können. Das kann unter Umstände Jahre dauern, diese Gewohnheit abzulegen. Genauso sind Probleme vorprogrammiert, den regulären Kommunion-Empfang im Stehen nicht nur zu akzeptieren, sondern sich vom Kommunionempfang im Knieen überhaupt zu emanzipieren, um als Geschöpf Gottes, dem der aufrechte Gang eigen ist, an der Kommunion teilzunehmen. Wobei Knieen völlig überflüssig ist, nur um einer Ritualvorschrift Genüge zu tun.
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#16   mariokin   17:12:46 | Freitag, 21. Dezember 2007
@timpressum
Nein, beides ist für die Wirkung, die das Sakrament entfalten soll wichtig. Die äußere Haltung ist ein indiz dafür, wie wichtig mir die Sache innerlich wirklich ist.
Um es mal anders und ganz salopp zu sagen timpressum: Sie müssen nicht vor mir stehen, wenn Sie mit mir sprechen. Sie dürfen auch vor mir knien, wenn Sie mit mir sprechen. Da werden Sie den Unterschied schon bemerken!
Gefällt Ihnen nicht? Sehen Sie, welch großer Unterschied zw. Stehen und Knien besteht?
Das Knien ist nämlich eine tiefe ehrfürchtige Demutsgeste! Und dem sich in der Hostie für Sie, seinem Geschöpf, so klein machenden Herrn wohl die entsprechendste Haltung der liebenden Hingabe an ihn!
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#17   Westfalentradi   17:12:37 | Freitag, 21. Dezember 2007
Fulda
Na, immerhin gibt es dort eine Messe im außerordentlichen Ritus, und die Liste der Zelebranten liest sich doch auch gut.
Wie ich aber auch hörte, wird im Priesterseminar in Fulda in Abständen die Messe im außerordentlichen Ritus gefeiert, damit die Studenten sie kennenlernen.
Von anderen Seminaren habe ich das noch nicht gehört, siehe Heiligenkreuz.
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#15   timpressum †   16:54:13 | Freitag, 21. Dezember 2007
Wirksamkeit des Sakraments
Es ist also für die Wirksamkeit des Sakramtes die Körperhaltung und nicht die geistige Einstellung ausschlaggebend!
Ob das im Sinne des Erfinders ist?
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#14   Florianklaus   16:22:40 | Freitag, 21. Dezember 2007
@aleph
ich finde schon, daß Ihre Äußerung den Schluß nahelegt, daß Sie von einer durch knienden Empfang der Mundkommunion verursachten oder begünstigten seelischen Störung, zumindest bei Kindern, ausgehen. Eine Begründung für diese Annahme fehlt allerdings. Meinen Sie nicht, Sie übertreiben hier?
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#13   ordo62   16:00:10 | Freitag, 21. Dezember 2007
die armen V2-Pfaffen können einem ja auch irgentwie leid tuen
warscheinlich blicken die – seit dem in Fulda die hl. Messe wieder nach dem Ordo Missae von 1962 gelesen wird – von ihren Mahltischen in eine noch lehrere Kirche und denken bei sich, die beiden hätteste auch mit in deine Küche nehmen können. :-]
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#12   Florianklaus   15:55:32 | Freitag, 21. Dezember 2007
@ecclesia
es wäre schön, wenn sich alle Gegner der alten Messe an Ihre Empfehlung hielten, anstatt es mit Restriktionen zu versuchen.
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#11   iustus   15:50:01 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Aleph
Warum sollten sich Eltern denn gegen knieende Mundkommunion wehren? Mir scheint, Sie haben selbst einen seelischen Schaden. Diese Ablehnung ist ja schon krankhaft.
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#10   Aleph †   15:33:34 | Freitag, 21. Dezember 2007
VHS-Kurs im Lesen
Wollen Sie vielleicht behaupten dass Gläubige, die die Hl. Kommunion knieend empfangen, einen seelischen Schaden haben?
Krak de Chevalier @ Das habe ich nie behauptet. Vielleicht sollten Sie wegen fortgeschrittener Legasthenie einen VHS-Kurs im Lesen belegen
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#9   ecclesia-semper-reformanda   15:32:14 | Freitag, 21. Dezember 2007
Krak des Chevaliers:
„Die Feier der Alten Messe stößt bei den Progressisten auf wütende Ablehnung. Sie rotten sich zusammen und versuchen alles, um diese Form der Hl. Messe zu verhindern“.
Was soll diese bescheuerte Unterstellung? Abgesehen davon gibt es etwas, das viel einfach ist und der überwältigende Anteil der praktizierenden Katholiken auch so hält: einfach nicht in die Alte Messe gehen! Was soll also dieses ständige Anfeinden?
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#8   stat crux   15:29:06 | Freitag, 21. Dezember 2007
Je freier, desto uninteressanter…
Die aufgescheuchten Simpelkleriker kännten sich doch ganz entspannt zurücklehnen: Die „freigegebene“ alte Messe taugt nicht mehr als Kampftrompete gegen das Konzil. Sie wird ein friedliches Schattendasein fristen, mehr nicht. Zum Verdruß der so gen. „Traditionsverbundenen“…
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#7   Krak des Chevaliers   15:29:04 | Freitag, 21. Dezember 2007
Aleph, was reden Sie da für einen Unsinn
Wollen Sie vielleicht behaupten dass Gläubige, die die Hl. Kommunion knieend empfangen, einen seelischen Schaden haben? Mit derartigen Äußerungen beweisen Sie wieder einmal die Intoleranz der Konzilsideologen, die einfach nicht einsehen wollen, dass sie gescheitert sind.
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#6   Aleph †   15:25:04 | Freitag, 21. Dezember 2007
Vor seelischem Schaden bewahren
Das ist doch kein Problem. Wenn die Eltern den Stehimbiss ablehnen, können Sie doch zu einem Piuspriester gehen, bis die Kinder die Ehrfurcht kapiert haben und freiwillig nur knieend kommunizieren wollen. Um Kinder vor seelischem Schaden zu bewahren, sollten Eltern diesen Schritt aber nicht tun.
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#5   Krak des Chevaliers   15:20:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
sie hielten sich die Ohren zu und knirschten mit den Zähnen
Dieses Zitat aus der Apostelgeschichte fällt mir spontan beim Leses des Artikels ein. Ja, so ist es wohl wirklich: Die Feier der Alten Messe stößt bei den Progressisten auf wütende Ablehnung. Sie rotten sich zusammen und versuchen alles, um diese Form der Hl. Messe zu verhindern. Sie werden keinen Erfolg mit ihrem unsinnigen Unternehmen haben. Es sind die ewig-gestrigen der Konzilsideologie, die mit Mätzchen, mit Frauen am Altar und am Tabernakel und mit der Handkommunion versucht haben, die Kirche up-to-date zu bringen. Dieser wahnwitzige Versuch hat die Kirche an den Rand des Unterganges gebracht. Doch die Zeit dieser Leute ist vorbei. Das Verhalten des Fuldaer Stadtklerus gehört zu den letzten Zuckungen der ergrauten Alt68ger. R.i.P. wenn sie es denn finden.
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#4   Libertas Ecclesiae   15:16:15 | Freitag, 21. Dezember 2007
Massiv zur Wehr setzen?
@ Aleph
Wenn Eltern nicht wünschen, dass ihre Kinder die Mundkommunionszeremonie knieend einstudieren, sollten sie sich massiv gegen diese Praxis zur Wehr setzen.
Und was ist, wenn Eltern nicht wünschen, dass ihre Kinder die Stehimbiss-Zeremonie einstudieren?
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#3   Aleph †   15:03:38 | Freitag, 21. Dezember 2007
Massiv dagegen zur Wehr setzen
Ein erster Schritt wäre, deutsche Priesteramtskandidaten beispielsweise dafür auszubilden, bei der Erstkommunionvorbereitung im Neuen Ritus den Kindern neben der gerade üblichen Handkommunion die Form der knienden Mundkommunion nahezubringen.
Das sollte in jedem Fall unterbleiben. Wenn Eltern nicht wünschen, dass ihre Kinder die Mundkommunionszeremonie knieend einstudieren, sollten sie sich massiv gegen diese Praxis zur Wehr setzen.
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#2   ecclesia-semper-reformanda   15:02:43 | Freitag, 21. Dezember 2007
„Kampflos die Seele dem Satan überlassen“
Lieber Ruhrgebietler, Ihnen ist wohl die Champions-League-Auslosung von Schalke gegen Porto zu Kopf gestiegen. Was sollen solche Sprüche?
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#1   r.ruhrgebietler   14:50:18 | Freitag, 21. Dezember 2007
wollen die denn keine Seelenrettung mehr?
Ist ja unerhört was da abgeht! Kampflos die Seelen dem Satan überlassen?? Mir wird schlecht!
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