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Freitag, 21. Dezember 2007 15:28
„An Weihnachten muß mein Bruder arbeiten“
Prälat Georg Ratzinger wird seinen Bruder erst während der Weihnachtsoktav besuchen. Was sich die bayrischen Brüder gegenseitig bescheren werden, ist bereits bekannt.
Prälat Georg Ratzinger ist ein beliebter Interviewpartner
Prälat Georg Ratzinger ist ein beliebter Interviewpartner
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. schenkt seinem Bruder Georg (83) zu Weihnachten einen elektrischen Fußwärmer. Das erklärte der Beschenkte im Gespräch mit dem deutschen Boulevardmagazin ‘Focus’.

Das Geschenk sei zwar eher eine praktische Sache – so Prälat Ratzinger. Aber sein Bruder habe gesagt: „Wenn Du ihn brauchst, dann kann ich Dir den doch schenken.“

Im Interview äußerte sich der Kirchenmusiker auch über die gemeinsame Jugendzeit in Tittmoning, Aschau und Traunstein.

Die Geschwister Ratzinger haben „immer viel“ musiziert: „Ich spielte dann Geige, mein Bruder Klavier und meine Schwester Harmonium. Eine unglaubliche Besetzung“ – so der Prälat.

Er erinnert sich ferner an die damaligen Weihnachtsgeschenke. Der Papst habe sich als Kind für „das Lebendige“ begeistert: „Deshalb hat er meist Stofftiere bekommen. Aber auch eine Eisenbahn gab es mal für ihn.“

Prälat Ratzinger wird erst am Fest der Unschuldigen Kinder nach Rom reisen und bis zu seinem 84. Geburtstag – am 15. Januar – im Vatikan bleiben.

Am Weihnachtsfest wird er den Papst folglich nicht sehen: „Weihnachten ist mein Bruder immer so in Beschlag genommen. Er muß arbeiten.“

Weihnachtsfeier im Apostolischen Palast
Details über das Weihnachtsfest im Apostolischen Palast berichtete die Zeitung ‘Südtirol online’.

Der Papst feiert mit seinen beiden Sekretären, den Kammerdienern und den vier weiblichen Mitgliedern eines Säkularinstituts, die den Päpstlichen Haushalt führen.

Benedikt XVI. wird ihnen das Evangelium von der Geburt Christi vorlesen und danach kleine Geschenke bekommen.

Der päpstliche Christbaum stammt aus einem Wald in Oberbayern. Der Privatchauffeur des früheren Kardinal Ratzinger, Thaddäus Kühnel, hat die Tanne – wie üblich – persönlich in den Vatikan gebracht.

Die Weihnachtsplätzchen für den Heiligen Vater stammen aus bayerischen Klöstern.

‘Südtirol online’ erfuhr auch, was der Papst von seinem Bruder zu Weihnachten bekommt – ein dickes Buch.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 16 Lesermeinungen:
Freitag, 28. Dezember 2007 01:18
Rudolfus: Die Kirchenführung sollte IMMER auf Christus, den Sohn der allerseligsten Jungfrau Maria, hören –
das ist absolut richtig und sollte immer bedacht werden!
Sonntag, 23. Dezember 2007 23:25
Puchil2: Aber Herr Kollege Benedikt!
Jetzt hast du einen so großen Namen und einen so kleinen Glauben an die Kraft des Christkindes. Schade.
Sonntag, 23. Dezember 2007 13:25
Benedikt: @ puchil2
Vielleicht sollten Sie mal aufhören, das Christkind für Ihre politischen Ideen zu missbrauchen.
Sonntag, 23. Dezember 2007 07:46
sani: @ iustus
quod erat demonstrandum
Samstag, 22. Dezember 2007 22:43
Puchil2: aufatmen
Ja, genau – aufatmen könnte die katholische Kirche, wenn die Kirchenführung endlich auf das Christkind hören würde!
Samstag, 22. Dezember 2007 19:21
iustus: @ sani
Der große Rest würde aufatmen – wie er 1968 nach der Liturgierefim aufgeatmet hat – und nicht mehr hinging.

Der große Rest beichtet überhaupt nicht und geht nicht einmal jeden Sonntag zur Messe. Für was braucht er Priester???

Ach, ich vergaß: zwei-, dreimal im Leben zur eigenen Hochzeit (nach zwei, drei Scheidungen samt „Segensfeier“); einmal zur Beerdigung (nein, das können ja auch Laien); Taufen werden selten, denn die Kinder sollen sich ja später selbst entscheiden, ob sie getauft werden wollen – was dazu führt, dass sie nie getauft werden. Also: Wozu braucht der große Rest Priester???

Machen Sie sich doch keine Illusionen über den großen Rest!
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