Benedikt XVI.
„An Weihnachten muß mein Bruder arbeiten“
Prälat Georg Ratzinger wird seinen Bruder erst während der Weihnachtsoktav besuchen. Was sich die bayrischen Brüder gegenseitig bescheren werden, ist bereits bekannt.
Prälat Georg Ratzinger ist ein beliebter Interviewpartner
Prälat Georg Ratzinger ist ein beliebter Interviewpartner
(kreuz.net, Vatikan) Papst Benedikt XVI. schenkt seinem Bruder Georg (83) zu Weihnachten einen elektrischen Fußwärmer. Das erklärte der Beschenkte im Gespräch mit dem deutschen Boulevardmagazin ‘Focus’.

Das Geschenk sei zwar eher eine praktische Sache – so Prälat Ratzinger. Aber sein Bruder habe gesagt: „Wenn Du ihn brauchst, dann kann ich Dir den doch schenken.“

Im Interview äußerte sich der Kirchenmusiker auch über die gemeinsame Jugendzeit in Tittmoning, Aschau und Traunstein.

Die Geschwister Ratzinger haben „immer viel“ musiziert: „Ich spielte dann Geige, mein Bruder Klavier und meine Schwester Harmonium. Eine unglaubliche Besetzung“ – so der Prälat.

Er erinnert sich ferner an die damaligen Weihnachtsgeschenke. Der Papst habe sich als Kind für „das Lebendige“ begeistert: „Deshalb hat er meist Stofftiere bekommen. Aber auch eine Eisenbahn gab es mal für ihn.“

Prälat Ratzinger wird erst am Fest der Unschuldigen Kinder nach Rom reisen und bis zu seinem 84. Geburtstag – am 15. Januar – im Vatikan bleiben.

Am Weihnachtsfest wird er den Papst folglich nicht sehen: „Weihnachten ist mein Bruder immer so in Beschlag genommen. Er muß arbeiten.“

Weihnachtsfeier im Apostolischen Palast

Details über das Weihnachtsfest im Apostolischen Palast berichtete die Zeitung ‘Südtirol online’.

Der Papst feiert mit seinen beiden Sekretären, den Kammerdienern und den vier weiblichen Mitgliedern eines Säkularinstituts, die den Päpstlichen Haushalt führen.

Benedikt XVI. wird ihnen das Evangelium von der Geburt Christi vorlesen und danach kleine Geschenke bekommen.

Der päpstliche Christbaum stammt aus einem Wald in Oberbayern. Der Privatchauffeur des früheren Kardinal Ratzinger, Thaddäus Kühnel, hat die Tanne – wie üblich – persönlich in den Vatikan gebracht.

Die Weihnachtsplätzchen für den Heiligen Vater stammen aus bayerischen Klöstern.

‘Südtirol online’ erfuhr auch, was der Papst von seinem Bruder zu Weihnachten bekommt – ein dickes Buch.
      
16 Lesermeinungen
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#16   Rudolfus   01:18:58 | Freitag, 28. Dezember 2007
Die Kirchenführung sollte IMMER auf Christus, den Sohn der allerseligsten Jungfrau Maria, hören –
das ist absolut richtig und sollte immer bedacht werden! O:)
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#15   Puchil2 †   23:25:42 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Aber Herr Kollege Benedikt!
Jetzt hast du einen so großen Namen und einen so kleinen Glauben an die Kraft des Christkindes. Schade.
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#14   Benedikt   13:25:36 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ puchil2
Vielleicht sollten Sie mal aufhören, das Christkind für Ihre politischen Ideen zu missbrauchen.
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#13   sani †   07:46:28 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ iustus
quod erat demonstrandum
:-]
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#12   Puchil2 †   22:43:04 | Samstag, 22. Dezember 2007
aufatmen
Ja, genau – aufatmen könnte die katholische Kirche, wenn die Kirchenführung endlich auf das Christkind hören würde!
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#11   iustus   19:21:10 | Samstag, 22. Dezember 2007
@ sani
Der große Rest würde aufatmen – wie er 1968 nach der Liturgierefim aufgeatmet hat – und nicht mehr hinging.
Der große Rest beichtet überhaupt nicht und geht nicht einmal jeden Sonntag zur Messe. Für was braucht er Priester???
Ach, ich vergaß: zwei-, dreimal im Leben zur eigenen Hochzeit (nach zwei, drei Scheidungen samt „Segensfeier“); einmal zur Beerdigung (nein, das können ja auch Laien); Taufen werden selten, denn die Kinder sollen sich ja später selbst entscheiden, ob sie getauft werden wollen – was dazu führt, dass sie nie getauft werden. Also: Wozu braucht der große Rest Priester???
Machen Sie sich doch keine Illusionen über den großen Rest!
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#10   sani †   17:01:35 | Samstag, 22. Dezember 2007
Ja ja …
… Wenn man aber auf jene Kirchen blickt, die eine weit dünnere Priesterdichte haben … Sonntagspflicht – net so wichtig, jährliche Beichte – wann’s nicht geht, geistliche Begleitung durch Priester – kann alles wegrelativiert werden – hauptsach’ wir hab’n den Zölibat.
Wenn man die katholische Kirche in weiten Ländern unserer Erde betrachtet – da schlankern dem durchschnittsprotestanten schon mal die Ohren – was nämlich in der „Papstkirche“ so alles möglich ist ohne offizielle Beauftragung – und glaubt’s mir, da können’s in Rom noch so viel Papier rausgeben – die Realität hat das, worauf allfällige Papiere vorgeben reagieren zu müssen schon längst überholt. Und was von einer Autorität zu halten ist, die lautstark auf die selbe pocht, ohne sie jemals flächendeckend exekutieren zu können, brauch ich ja nicht weiter auszuführen.
Wer immer nur hinterdreinläuft wird sicher von der Geschichte überholt werden.
Führen und Vorangehen wäre jetzt gefordert, auch wenn einige (die sich hier ein virtuelles Nesterl geschaffen haben) dann zurückbleiben. – Aber der grosse Rest würde aufatmen – es geht eigentlich um das wirklich katholische: um die Sakramente und um die sakramental verfasste Gemeinde – schon lange nicht mehr um die Disziplin des priesterlichen Pflichtzölibats (der im Vergleich zu den Sakramenten eine eher untergeordnete Rolle spielt – siehe auch den Umgang der Kirche mit verheirateten Konversen im geistl. Amt u. die Kirchen anderer kath. Riten).
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#9   ordo62   20:45:06 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Benedikt
vielleicht erscheint dieses „Pfarrblatt“ dort, wo angeblich 70% für das Frauenpriestertum und die Abschaffung des Zölibat sind.
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#8   Benedikt   19:47:11 | Freitag, 21. Dezember 2007
Pfarrblatt
Wenn das aus einem deutschsprachigen Pfarrblatt stammt, dann entstammt es einer Region mit einer Priesterdichte, die es sonst kaum irgendwo auf der Welt gibt.
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#7   ordo62   17:27:58 | Freitag, 21. Dezember 2007
wo wurden die dennbefragt?
„Rund 70 % der Katholiken sehnen sich nach Umfragen nach der Erfüllung des unten stehenden Wunsches an das Christkind. Leider verhindert die Kirchenleitung bis heute mit Erfolg die Erfüllung.“
Mich hat niemand gefragt. Ist von Euch jemand zu diesen Themen befragt worden? Falls ja, von wem?
Außerdem schauen sie sich doch die „demokratischen“ prot. LK’s an. In den 1930’er Jahren waren die, dank ihrer DEmokratie schneller vom braunen Pack durchsetzt als die Wehrmacht.
„In einer Demokratie herrscht die Mehrheit, aber bei uns, in der römisch katholischen Kirche, da herrscht die Wahrheit“
Zitat Erzbischof Johannes Dyba
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#6   Puchil2 †   17:08:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
Kein Wunsch der Kirche?
Rund 70 % der Katholiken sehnen sich nach Umfragen nach der Erfüllung des unten stehenden Wunsches an das Christkind. Leider verhindert die Kirchenleitung bis heute mit Erfolg die Erfüllung.
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#5   ordo62   16:50:21 | Freitag, 21. Dezember 2007
kein Wunsch der Kirche!!!
Die Aufhebung des Zölibates und die Einführung des Frauenpriestertums sind keine Wünsche der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche.
Das sind die nur die Wunschträume und Privatmeinungen von einigen egoistischen und völligdurchgeknallten Thoelogen, von denen mache – leider Gottes – sich heutzutage mit dem Kardinalspurpur kleiden durfen.
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#4   Hyazinth   16:49:31 | Freitag, 21. Dezember 2007
Puchil
Stimmt, sie war nicht brav! Sie tut seit ca. 40 Jahren nicht das was ihr Herr und meister Christus glehrt und gewollt hat. Wir sehen die Früchte!!!!!!
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#3   Puchil2 †   16:41:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
Nicht brav!
Wird also die röm.Kath. Kirche nicht brav gewesen sein, weil ihr das Christkind den Wunsch immer noch nicht erfüllt hat!?
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#2   ordo62   16:32:12 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Puchil2
in welchem Pfarrblatt sand den das?
Diesen „Wunsch“ hat das Christkind außerdem schon vor über 500 Jahren erfüllt. Das nennt sich Protestantismus.
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#1   Puchil2 †   16:22:47 | Freitag, 21. Dezember 2007
Brief an das Christkind
Liebes Christkind!
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
bringst du den Kleinen große Freud.
Viele Kinder hier im Land
haben Wünsche dir gesandt.
Um unsre Kirch’ mach ich mir Sorgen,
um ihr Heute, um ihr Morgen.
Zu wenige Priester haben wir,
verkünd ich mit viel Sorge Dir.
Was da die Kirchenleitung tut?
Leider nichts, sie sitzt und ruht!
Ein Pfarrer geich für drei, vier Pfarren –
Ob das gute Ideen wohl waren?
Fällt ihnen denn nichts Besseres ein?
Das würde gleich viel anders sein,
wenn sie – nur ganz allgemein –
Priester zurückholt, die allein
nicht leben wollten ohne Frau
Und geheiratet haben, schau.
Auch so mancher vir probatus
Hier auch noch genannt sein muss,
der wahrhaft – bei meiner Ehre –
gewiss ein guter Priester wäre.
Auch für die Frauen tu ich kund:
Et mulieres probatae sunt!
Drum, liebes Christkind, meine Bitte
jetzt, grad in der Krise Mitte:
Schick den Heiligen Geist nach Rom,
dass er rund um den Petersdom
neuen Pfingst-Sturmwind entfacht
und der Kurie Beine macht,
nicht lang redt und nicht lang deutelt,
sie richtig durcheinander beutelt,
wie ein Tsunami, den nichts hemmt,
die Kirchenleitung überschwemmt,
dass sie dort endlich einseh’n nun,
sie müssen wirklich etwas tun.
Das Volk hat doch ein Recht wie sie
auf die Sonntags-Eucharistie!
Drum, liebes Christkind, hoff auf dich
wie jedes Jahr zur Weihnacht ich.
Ich bitt dich drum, Du hast die Macht,
hast uns schon immer Heil gebracht.
Aus einem Pfarrblatt
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