Was für ein Ochs muß man sein, um an den Esel in der Krippe zu glauben? Man kann schließlich auch ein guter Christ sein, wenn man bezweifelt, daß es in der Weihnacht geschneit hat.
(kreuz.net, Canterbury) Das Oberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft, Erzbischof Rowan Williams (56),
hält die Weihnachts- geschichte mit den drei Weisen aus dem Morgenland für „nichts als eine Legende“.
Am Donnerstag behauptete Williams in einem Radiointerview mit dem ‘Britischen Rundfunk’, daß es wenige
Beweise für die Existenz der Magier aus dem Morgenland gebe.
Es würden auch keine Anhaltspunkte existieren,
wonach diese zu dritt angereist oder Könige gewesen seien.
Auch der Darstellung, daß die Drei Könige
einem Stern gefolgt sind, kann Williams keinen Glauben schenken. „Sterne verhalten sich nicht so.“
Die
einzige Erwähnung der drei Magier gebe es im Matthäusevangelium. Die Details seien jedoch sehr vage.
Rowan Williams bei einer Gedenkveranstaltung in der Stadt Yerevan für den Holocaust an den Armeniern
„Das Matthäusevangelium sagt, daß sie Sterndeuter, weise Männer, Priester von irgendwo außerhalb
des römischen Reichs sind.“ Das sei jedoch alles, was man von ihnen wisse: „Das macht sich gut als Legende.“
Keine Jungfrau, keine Hirten
Der Anglikaner zweifelt nicht nur an den drei Magiern. Es gibt noch andere
Dinge, die ihn an der Weihnachtsgeschichte stören.
So will er beispielsweise Ochs und Esel aus dem weihnachtlichen
Stall katapultieren. Auch die Jungfrauengeburt bezweifelt er.
Für ihn sind auch Weihnachtskarten, die
eine wiegende Muttergottes von Hirten umgeben, darstellen, irreführend.
Der aufgeklärte Erzbischof
glaubt auch nicht, daß es zu Weihnachten geschneit hat. Die Chance, daß in Betlehem Schnee falle, sei
sehr gering, weiß Williams.
Abgesehen davon bezweifelt er generell, daß der Sohn Gottes im Dezember
auf die Welt kam. Das Datum sei festgelegt worden, weil die Geburt Christi gut zu einem Winterfest gepaßt
habe.
Der Erzbischof stellte jedoch klar, daß er dennoch ein guter Christ sei. Er akzeptiere persönlich
die Glaubensaussagen der Weihnachtsgeschichte.
Der Glaube an die Historizität der Ereignisse sei dagegen
keine Voraussetzung, um ein Christ zu sein.
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210 Lesermeinungen
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#210 Franz Kappes 18:10:55 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Wenn sich Theologen Gedanken machen So etwas passiert, wenn sich jemand Gedanken macht, der mit beiden
Beinen in dieser Welt steht. Es ändert aber nichts am Heilsplan Gottes. Das ist das Gute!
#208 ralf fresena 12:38:24 | Freitag, 28. Dezember 2007
Das Thema ist: Der Erzbischof glaubt nicht an Weihnachten! Was erzählen oder was lehren wir unseren Kindern?
Wieweit sollen sich andere Religionen noch über uns lustig machen? Missionarstätigkeiten müssten konsequenterweise
doch wohl komplett unterlassen werden; denn gerade mit der Weihnachtsgeschichte werden die meisten „Schäfchen“
eingefangen. Oder heiligt hier, wieder einmal, der Zweck die Mittel? Lassen wir uns das doch von unseren
„Thron-Sitzern“ erklären! Es reicht einfach nicht mehr in schicken Kostümen und Hirtenstab, wichtig
durch die Hallen zu wandeln und von besseren Zeiten zu träumen. Hier unten, an der Basis „geht die Post
ab“!!!
#207 Rudolfus 01:26:20 | Freitag, 28. Dezember 2007
Wenn die Behinderten wieder ermordet werden, so wäre es jedenfalls christlicher, diese erst nach der
Geburt zu ermorden, und nicht vor der Geburt wie dies die internationalen und nationalen Sozialisten tun –
da sie so wenigstens noch getauft werden können.
#206 Florian Geyer 01:22:10 | Freitag, 28. Dezember 2007
Leblhuber einer der Abtreibung befürwortet sollte es eher vermeiden mit erhobenem Zeigefinger moralische
Forderungen zu stellen. Im Gegensatz zu Ihnen kann ich mir wenigstens zugute halten für das Lebenrecht
aller Menschen bedingungslos einzutreten. Der Verdacht dass sie die Behinderten lieber abtreiben würden
drängt sich mir auf !
#205 Rudolfus 01:11:50 | Freitag, 28. Dezember 2007
In diesem Sinne ist auch die unverständliche Kritik am Papst-Ratzinger-Buch zu sehen, von neo- modernistischer
Bultmannismusseite. Vergelt’s Gott für die bedeutenden Hinweise der Bibelforschung.
#204 Leblhuber 01:10:04 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Florian G.: inwiefern tut es etwaas zur Sache was Sie nervt oder nicht – ich meine wieso sollte das irgendwie
ansatzweise relevant sein. Es ist Ihre adoleszente Selbstverliebtheit, die mich abstößt. Mit Ihrem obigen
Posting bestätigen Sie meine Meinung. Florian, Sie sind eine Doppelnull! Auf Ihre präpotenten Äußerungen
zu antworten, ist verschwendete Zeit. ich hab gar nix gegen Behinderte. Im Gegenteil, die sind meist sehr
zutraulich und sehen zudem oft recht witzig aus. Nehmen Sie endlich Stellung zu diesem, Ihrem moralischen
Fehltritt!!!
#203 Florian Geyer 01:07:32 | Freitag, 28. Dezember 2007
So ist es: „…werden aber bald Jahrzehnte später, wieder über Börd geworfen…“ die Lüge und die
Manipulation hat eben keinen Bestand ! Ihnen werter Rudolfus eine gute Nacht –
#202 Rudolfus 01:02:48 | Freitag, 28. Dezember 2007
Auch über die Entstehung des Alten Testamentes gibt es bekanntlich dieselben Theorien 1. Es ist nach
dem Befund in der handschriftlichen Überlieferung des Neuen Testamentes auszuschließen, daß es je eine
Editionsgeschichte der Evangelien gegeben hat. Auch über die Entstehung des Alten Testamentes gibt es
bekanntlich dieselben Theorien wie über die Entstehung des Alten Testamentes. Festzuhalten ist, daß
im Zweifel die Überlieferung der Tradition völlig richtig war, an deren Festhalten in der Theologie
die Päpstliche Bibelkommission unter Papst St. Pius X. verpflichtete! Jahrhunderte später entstandene
Verschwörungstheorien finden zwar zu allen Zeiten begeisterte Anhänger, auch und insbesonders in der
Geschichtswissenschaft, werden aber bald Jahrzehnte später, wieder von den Fakultäten als „Irrtum“ über
Bord geworfen.
#200 Rudolfus 00:51:33 | Freitag, 28. Dezember 2007
@F. Geyer: So ist es! Die Theorien der Evangelien und Bibelbriefe, die hundert Autoren und Redaktionen
haben, das ist eine Theorie aus dem 19. oder 18. Jahrhundert. „Ich fasse zusammen: 1. Es ist nach dem
Befund in der handschriftlichen Überlieferung des Neuen Testamentes auszuschließen, daß es je eine
Editionsgeschichte der Evangelien gegeben hat. Die Evangelien sind in der Form verfaßt worden, in der
sie uns vorliegen. Es ist also Abschied zu nehmen von einem Ur-Markus, einem eschatologischen Ur-Johannes
etc. 2. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, daß die vorliegenden Evangelien auf einer mehr oder weniger
langen theologisch und literarisch schöpferischen „Gemeinde“-Tradition von sehr zahlreichen mündlich
und/oder schriftlich umlaufenden Einzelstücken gründen. Aus diesem Grund können auch gar keine historischen
Belege für die Rudolf-Bultmann-&-Co-Verschwörungstheoriebücher gefunden werden, denen der Modernismus
huldigt.
#199 Leblhuber 00:49:40 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Florian G.: eine Glaubenverkündiung ohne Historie (die ja den Glauben schon fast minutiös bestätigt
was viele nicht wahrhaben wollen) wären nichts anderes als eine liebe Märchenstunde. Haben Sie noch
immer nicht begriffen, was ich von Ihnen halte? Ich an Ihrer Stelle würde es unterlassen, auf solche
Meinungsgegner unreflektiert zu antworten. Ihre Selbstverliebtheit nervt mich. Nehmen Sie das zur Kenntnis!!!
#198 Florian Geyer 00:45:08 | Freitag, 28. Dezember 2007
Leblhuber Von Seiten der Bibelkritik wurde immer wieder behauptet, dass eine „schöpferische Gemeinde“
in einer Redaktions- und Editionsgeschichte den resultierenden uns vorliegenden Text des NT in einer langen
Überlieferungskette zusammencompiliert hätte. Zu dieser Annahme gibt es jedoch aufgrund der existierenden
Lesartenunterschiede keine Grundlage: Der Texthistoriker Ulrich Victor vom Institut für Urchristentum
und Antike an der Humboldt-Universität in Berlin untersuchte hierzu das NT (im besonderen den P66) und
verglich die Textgeschichte des NT mit anderen antiken Texten, er kam zu folgendem Schluss: „Ich fasse
zusammen: 1. Es ist nach dem Befund in der handschriftlichen Überlieferung des Neuen Testamentes auszuschließen,
daß es je eine Editionsgeschichte der Evangelien gegeben hat. Die Evangelien sind in der Form verfaßt
worden, in der sie uns vorliegen. Es ist also Abschied zu nehmen von einem Ur-Markus, einem eschatologischen
Ur-Johannes etc. 2. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür, daß die vorliegenden Evangelien auf einer
mehr oder weniger langen theologisch und literarisch schöpferischen „Gemeinde“-Tradition von sehr zahlreichen
mündlich und/oder schriftlich umlaufenden Einzelstücken gründen. Eine solche Tradition hätte sich
in einer so großen Zahl von gewichtigen Textvarianten niedergeschlagen, daß deutliche Spuren davon geblieben
wären.“ Quelle: Was ein Texthistoriker zur Entstehung der Evangelien sagen kann, www.bsw.org/…ca/bibl79/Comm14.htm
#197 Rudolfus 00:43:53 | Freitag, 28. Dezember 2007
Die Evangelien sind keine unmittelbaren Mitschriften Das ist richtig! Sie sind aber Nacherzählungen mit
einem historischen Anspruch und nicht mit dem Anspruch einer Sage oder Legende – im Gegensatz zu einer
Sage oder Legende wurden die Evangelien bereits wenige Jahrzehnte nach Christi Tod und Auferstehung verfaßt.
#196 Leblhuber 00:38:41 | Freitag, 28. Dezember 2007
Lieber Rudolfus! Eine Verkündigung eines Glaubens ohne historische Grundlage ist belanglos.Wieso sollte
man die Evangelien denn überhaupt so leichtfertig historisch anzweifeln, wie dies derzeit die einzige
Methodik ist, die an den modernistischen Fakultäten betrieben wird? Die Evangelien haben sehr wohl eine
historische Grundlage, sind jedoch keine historischen Berichte. Sie sind Zeugnisse des GLAUBENS der Urgemeinden
und fußen weitgehend auf Texten des Ersten Testamentes, das die Legitimierung des Jesus von Nazareth
liefert. Die Differenzen in den Berichten bis zur Theologie des Johannes wären sonst nicht erklärbar.
Wer die Texte als historische Tatsache liest, vergeht sich an der Verkündigung der Frohbotschaft. Er
scheitert an genau diesen historischen Tatsachen. Wer sie als Glaubenszeugnis liest, übersteht unbeschadet
jedweden geschichtlichen Fortschritt. Freundliche Grüße
#195 Rudolfus 00:35:13 | Freitag, 28. Dezember 2007
Die Leugnung der Wunder Christi und der Auferstehung ist nicht erst eine „Errungenschaft“ der angeblichen
„Theologiewissenschaft“ des 19. Jahrhunderts: Die damaligen heidnischen Römer und Ungläubigen dachten
ebenso, und leugneten Christi Wunder, die Jungfrauengeburt und alles Übernatürliche am Glauben. Die
komplette Ablehnung des christlichen Glaubens durch das heidnische Römische Reich und der angeblich „christliche“
Modernismus sind inhaltlich deckungsgleich, letzterer gibt sich allerdings als „aufgeklärtes Christentum“
aus. Ein „Christentum“, das die Auferstehung und Christi Göttlichkeit leugnet, ist überhaupt kein Christentum.
#194 Florian Geyer 00:28:40 | Freitag, 28. Dezember 2007
Leblhuber eine Glaubenverkündiung ohne Historie (die ja den Glauben schon fast minutiös bestätigt was
viele nicht wahrhaben wollen) wären nichts anderes als eine liebe Märchenstunde.
#193 Rudolfus 00:14:02 | Freitag, 28. Dezember 2007
Eine Verkündigung eines Glaubens ohne historische Grundlage ist belanglos Leblhuber Es ist ohne Belang,
ob die Evangelien in allen Einzelheiten historische Wahrheit wiederspiegeln. Auf die Verkündigung des
Glaubens kommt es an!!! Eine Verkündigung eines Glaubens ohne historische Grundlage ist belanglos. Wieso
sollte man die Evangelien denn überhaupt so leichtfertig historisch anzweifeln, wie dies derzeit die
einzige Methodik ist, die an den modernistischen Fakultäten betrieben wird?
#192 Leblhuber 00:08:51 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Florian G.: Sie haben von Thiede kein einziges Buch gelesen. Kopieren zählt nicht!!! Der Text ist entnommen
aus: „Carsten Peter Thiede wehrt sich gegen das Argument, dass aus der Tatsache der Nichterwähnung bei
Josephus zu folgern sei, dass dieser Kindermord unter Herodes nie stattgefunden habe. Einerseits verweist
Thiede auf viele andere Grausamkeiten, die Herodes der Große beging und von Josephus auch nicht berichtet
werden. Andererseits informiert er uns über einen archäologischen Fund, der vor wenigen Jahren in Aschkelon
(bei Gaza) gemacht wurde: Dort fand man im Keller eines großen Hauses aus dem 1.Jh. n.Chr. etwa 200 Kinderskelette:
offenbar brutal ermordet, viele nur wenige Monate alt, aber keines älter als 2 Jahre und fast nur Jungen.
Es lässt sich zwar keine direkte Verbindung zum biblischen Kindermord herstellen, aber der Fund zeigt
zumindest, dass ein solch grausiges Geschehen in jener Zeit möglich war… ohne von Josephus berichtet
zu werden“ 64.233.183.104/search?q=cache:u2IrdT… Aschkelon hat mit Herodes nichts zu tun. Die etwa 100
Kinderleichen stammen nach genauer Untersuchung und DNS-Analyse aus dem 3. Jahrhundert (!) nach Christus.
Über die Kinderleichen gibt es die verschiedensten Theorien. Es ist ohne Belang, ob die Evangelien in
allen Einzelheiten historische Wahrheit wiederspiegeln. Auf die Verkündigung des Glaubens kommt es an!!!
#191 Rudolfus 23:50:46 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@F. Geyer: Herzlichen Dank für den Hinweis auf die äußerst informationsreiche Heimseite über eine
seriöse Neues-Testament-Forschung – eine exzellente WahrheitsInformationsquelle finden Sie hier www.mc-rall.de/histnt.htm
Leider wird an den westlichen Fakultäten seit den 1960ern, seit dem wenig regierenden bzw. modernistenunterstützenden
Papst Paul VI. in den westlichen Fakultäten wieder die 19.-Jahrhundert-Modernismusideologie des Rudolf
Bultmann gelehrt, die sich auf keinerlei historische Belege stützt, sondern willkürliche Mutmaßung
ist, insbesonders, was die Theorie von zigfachen Redaktionsschichten betrifft. Siehe auch die Kritik des
Ratzinger-Papstes an diese Art der „Bibelexegese“.
#189 Leblhuber 23:39:13 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Galatea: Seiens froh, dass ich nicht psychologisch werd, gell. So werdens doch psychologisch! Vielleicht
gäbe das auch Aufschluss über Ihren Nick, den Sie sich ja gewählt haben, gell! Aber überheben Sie
sich dabei nicht. Das würde Ihre überkandidelten Ergüsse im Nachhinein schwer beschädigen, gell!
#188 Rudolfus 23:33:38 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@F. Geyer: Herzlichen Dank für Ihre historischen Hinweise über die Richtigkeit der evangelischen Überlieferung
All jene 19.-Jahrhundert-Exegese, die die richtige Evangeliumsüberlieferung kennen will, ist einfach
völlig anmaßend, und die meint, das gesamte Evangelium als nichtgeschichtlich ablehnen zu können. Wer
so redet, ist ein 19.-Jahrhundert-Gläubiger.
#187 Florian Geyer 23:29:31 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Leblhuber Carsten Peter Thiede wehrt sich gegen dasArgument, dass aus derTatsache der Nichter-wähnung
bei Josephuszu folgern sei, dass die-ser Kindermord unterHerodes nie stattgefun-den habe. Einerseits ver-weist
Thiede auf vieleandere Grausamkeiten,die Herodes der Großebeging und von Josephus auch nicht berich-tet
werden. Andererseits informiert er unsüber einen archäologischen Fund, der vorwenigen Jahren in Aschkelon
(bei Gaza) ge-macht wurde: Dort fand man im Keller einesgroßen Hauses aus dem 1.Jh. n.Chr. etwa200 Kinderskelette:
offenbar brutal ermor-det, viele nur wenige Monate alt, aber keinesälter als 2 Jahre und fast nur Jungen.
Es lässtsich zwar keine direkte Verbindung zum bi-blischen Kindermord herstellen, aber derFund zeigt
zumindest, dass ein solch grausi-ges Geschehen in jener Zeit möglich war…ohne von Josephus berichtet
zu werden Volkszählung: Quirinius (45 v.Chr. – 21 n.Chr.) war zurZeit der von Lukas berichteten Volkszäh-lung
wahrscheinlich nicht der reguläre römi-sche Prokurator von Syrien, aber das fordertdas griechische Wort
hegemon auch nicht.Seit 12 v.Chr. war er Consul und des Au-gustus Mann für schwierige Fälle. Da er zurfraglichen
Zeit Oberbefehlshaber im Krieggegen die Homonadenser und zeitweiseStatthalter in Galatien und Pamphylien
war,könnte er während der Truppenaufenthalteauch die Hoheit über andere vom Krieg be-troffene Nachbarprovinzen
innegehabt ha-ben. Das war nicht unüblich (z.B. Tiberius).Eine Inschrift, auf der leider der Name fehlt,weist
einen Statt
#186 Rudolfus 23:29:17 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Die Evangelien beanspruchen Historizität Geyer, Sie sollten den Ratschlag Gotthards beherzigen. Lesen
Sie endlich einmal die Bibel! Bei Ihnen hat man immer das Gefühl, Ihre Quellen des Wissens seien Buchdeckel
und einschlägige Broschüren. Kapieren Sie endlich, dass die Evangelien keine Historizität beanspruchen.
Sie können das auch gar nicht, weil sie sich in vielen Textstellen widersprechen. Sie verkünden das
Wort Gottes und sind ein Zeugnis des GLAUBENS, nicht der Geschichte. Distanzieren Sie sich endlich von
Ihrer hässlichen Bemerkung über behinderte Menschen. Die Evangelien beanspruchen Historizität – es
ist die Überlieferung der Kirche. Wer außerdem SPÖVP unterstützt, hat kaum ein Recht, sich als Anwalt
von Behinderten hervorzutun. SPÖVP sind jene Parteien, die die Behinderten im Mutterleib töten, seit
1.1.1975 durch den SPÖ-Beschluß gegen die damalige ÖVP/FPÖ-Opposition!
#184 Leblhuber 23:03:57 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Florian G.: Es handelt sich hierbei vielmehr um religionspolitisch motiverte Spekulationen die die Heilsgeschichte
des Evangeliums profanisieren soll. Das funktioniert zur Zeit gut da es viele dümmliche Erfüllungsgehilfen
gibt wie sie Hier haben Sie unbewusst richtig erkannt, worum es geht: Es geht um „Heilsgeschichte“ und
nicht um Geschichte. Den Kindermord hat es nicht gegeben und die Volkszählung hat es zu der Zeit auch
nicht gegeben. Sie ereignete sich erst 7 n. Ch. Wären es historische Tatsachen, hätten diese schwerwiegenden
Ereignisse wenigstens eine einzige Quelle, die nicht Verkündigung des Glaubens ist. Die Geburt Jesu in
Bethlehen Efrata ist die Fortschreibung des Ersten Testaments und damit die Legitimierung Jesu als Messias.
Der Kindermord hat ebenfalls seine Grundlage im ErstenTestament. Jesus wird durch seine Errettung in die
Tradition des Moses gestellt. Geyer, Sie sollten den Ratschlag Gotthards beherzigen. Lesen Sie endlich
einmal die Bibel! Bei Ihnen hat man immer das Gefühl, Ihre Quellen des Wissens seien Buchdeckel und einschlägige
Broschüren. Kapieren Sie endlich, dass die Evangelien keine Historizität beanspruchen. Sie können das
auch gar nicht, weil sie sich in vielen Textstellen widersprechen. Sie verkünden das Wort Gottes und
sind ein Zeugnis des GLAUBENS, nicht der Geschichte. Distanzieren Sie sich endlich von Ihrer hässlichen
Bemerkung über behinderte Menschen.
#183 Galatea 23:03:48 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Applaus, Kurt K., heute abend… …haben Sie’s den dämlichen Gläubigen wieder mal so richtig gezeigt.
Ein Rundumschlag. Sämtliche populärwissenschaftliche Allgemeinplätze komprimiert auf kreuz.net, präsentiert
von Ihnen, ganz allein. Sie haben es geschafft, dass die Diskussionsteilnehmer sich auf Nebenschauplätzen
zerfleischen, während das Thema des Artikels – wir sind ja alle angreifbar – mal wieder vollkommen unterging.
Nichtsdestoweniger sollten Sie folgendes in Betracht ziehen. Dass diejenigen, die Sie in aller – voilà –
Selbstgefälligkeit angreifen, sich mit den Naturwissenschaften – wenn auch genauso laienhaft wie Sie –
beschäftigt haben, weil das fast zwingend ist für jemanden, der sich für das woher/wohin interessiert,
also die berühmten „letzen Fragen“, und deswegen nicht so überaus beeindruckt ist von Ihren Konklusionen
wie Sie selbst, das sollte Sie nicht überraschen. Dass desweiteren – und weitaus wichtiger und interessanter,
jenseits der baren Vernunft („brauche Essen, muss Tier erlegen“) sich die Einsicht zeigt, die sich zum
Beispiel in der Erkenntnis manifestiert, dass man sich tatsächlich niederkniet, seufzend, voller Schuld,
das, denke ich, wäre Ihnen eine Zumutung. Sie, Kurt K., haben ja keine Schuld in die Welt gebracht. Sie,
wären Sie Christ, würden Gott stehend umarmen, wie ich neulich hier lesen durfte. Was ich selber denke,
ist, das jeder bei sich selber anfangen muss. Und dazu gehört, sich niederknien, um Heiligen Geist bitten;
der wird einem dann schon gegeben. Echt. lg Ga
#181 Gotthard 22:28:59 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@florian Geyer Es handelt sich hierbei vielmehr um religionspolitisch motiverte Spekulationen die die
Heilsgeschichte des Evangeliums profanisieren soll. Das funktioniert zur Zeit gut da es viele dümmliche
Erfüllungsgehilfen gibt wie sie. Naivlinge wie Du sind allerdings auch nicht die Zukunft unseres christlichen
Glaubens. Lies lieber mal die von mir genannten Bibelstellen!
#180 Florian Geyer 22:14:41 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Gotthard sie geben hier die Mutmaßungen von Leuten wieder die sich gerne mit dem Deckäntel der historischen
Wissenschaft schmücken und durch unwissenschaftliche Manipulation das Christentum bekämpfen. Es gibt
keinen einzigen Beweis dass der Kindermord nicht stattfand oder Bethlehem nicht Geburtsort ist. Es handelt
sich hierbei vielmehr um religionspolitisch motiverte Spekulationen die die Heilsgeschichte des Evangeliums
profanisieren soll. Das funktioniert zur Zeit gut da es viele dümmliche Erfüllungsgehilfen gibt wie
sie. Ein ehrlicher Atheist/Agnostiker hat mehr Ehre wie Wölfe im Schafspelze wie ihresgleichen
#179 Gotthard 22:02:25 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ralf fresena Hier sind wirklich, einmal mehr, unsere Kirchenfürsten gefragt. Sie können nicht einerseits
Krippenspielen beiwohnen, im Unterricht die Weihnachtsgeschichte lehren lassen und dann im Internet und
wer weiss noch wo, das alles für Schwachsinn erklären lassen. Es wird wirklich Zeit, die Ergebnisse
der Bibelexegese in die Verkündigung einfließen zu lassen: 1. Der historische Geburtsort des Jesus von
Nazareth ist Nazareth … 2. Betlehem ist der theologisch-messianische Geburtsort… oder mit anderen
Worten: Betlehem ist Predigt! 3. Der Kindermord unter Herodes und die Flucht nach Ägypten sind ebenfalls
„Predigt“ …Jesus als der neue Mose! 4. Ochs und Esel sind Ausschmückungen der Krippenbauer… 5. Die
Magier aus dem Osten sind ebenfalls „Predigt“ … dieser ist für „alle Welt“ geboren … er sprengt die
„National-Religion des israelitischen Volkes.“ 6. Der Stern ist eine literarische Figur, um die Magier
zum Kind führen zu können… Magier = Astrologen = Sterne. Es wird wirklich Zeit, diese Ergebnisse der
Bibel-Exegese in die Katechese und Predigt und die Verkündigung zu Weihnachten einfließen zu lassen.
Der Johannes-Prolog ist das wahre Weihnachtsevangelium und der Philipper-Hymnus wäre die einzig passende
Lesung dazu!
#178 ralf fresena 21:37:13 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Ok, Kurt K. ! Nur wofür stehen wir überhaupt noch, mit solchen Aussagen? Die Kostümträger sind nur
noch „Hochunglaubwürden“, der Vatikan mischt schwer in der Loge mit und der kleine Bruder vom Dorf muss
sich mit den Kindern der Hartz IV- Empfänger herumärgern. Das sind ja spitzenmäßige Aussichten!
#177 Kurt K. 21:07:51 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Sie können nicht? Sie können nicht einerseits Krippenspielen beiwohnen, im Unterricht die Weihnachtsgeschichte
lehren lassen und dann im Internet und wer weiss noch wo, das alles für Schwachsinn erklären lassen.
Oh doch, das können sie. Sieht man ja. Liegt eibfach daran, dass sie es bei genauerem nachdenken nicht
glauben können, da ihr Verstand ihnen genau dasselbe sagt, wie mir auch: Alles Blödsinn!
#176 ralf fresena 11:20:11 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Oh, wie traurig!!! Manchmal frage ich mich: Was muss ich, als Katholik, eigentlich darstellen und vor
allem weitergeben ohne unglaubwürdig zu erscheinen? Was erzählen wir den Kindern, mit denen der Fortbestand
unseres Glaubens steht oder fällt? Im Unterricht zur Erst-Kommunion lernen sie genau die Themen, die
hier direkt angezweifelt werden (ob mit Recht sei einmal dahingestellt) und nur vier bis fünf Jahre später
treffen sie im Internet auf Aussagen von Erzbischhöfen, die das alles zu Blödsinn erklären. Ich persönlich
würde mich, an Stelle der Kinder, betrogen fühlen. Ein festes Bild, wie es die anderen beiden Weltreligionen
ihren Kindern vorlegen können, haben wir anscheinend nicht! Das ist doch eigentlich ein unglaublicher
Wahnsinn. Wenn wir nicht unwiderruflich auf die unglaubwürdige Schiene abgleiten wollen, muss schnellstens
eine Bereinigung geschaffen werden. Hier sind wirklich, einmal mehr, unsere Kirchenfürsten gefragt. Sie
können nicht einerseits Krippenspielen beiwohnen, im Unterricht die Weihnachtsgeschichte lehren lassen
und dann im Internet und wer weiss noch wo, das alles für Schwachsinn erklären lassen.
#175 Ultramontanus 21:31:32 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Was die von Kurt K. angesprochenen Fälle von „mangelhaftem Design“ angeht: Bestreiten kann man es wohl
nicht, dass es in der Natur Apparate gibt, die ein allmächtiger Designer „besser“ machen könnte, wenn
er wollte. Aus christlicher Perspektive wären unterschiedliche Erklärungsansätze denkbar: 1. Zentrum
auch des körperlichen Übels in der ganzen Sündenfall. Erst seitdem gibt es überhaupt „mangelhaftes
Design“ –- Wenn man den Sündenfall vor ca. 4000-6000 Jahren ansetzt, sehr schwer mit der Datenlage vereinbar.
2. Vor Beginn der Schöpfung war der Fall Satans. Der Satan „pfuscht“ seither mit Zulassung Gottes an
den geschaffenen Grundtypen herum. Auch vor dem Sündenfall gab es demnach schon „unperfektes Design“.
Problem: Wirksamkeit des Teufels in der physischen Schöpfung ist der katholischen Lehre meines Wissens
fremd. Gnostizistisch angehaucht. 3. Der Teufel wirkt teilweise bei der Schöpfung selbst mit, unter Zulassung
Gottes (Gründe wie unter 2). Schöpfungsmethode ist Evolution mit gelegentlichen Eingriffen bzw. Steuerung.
Stark Gnostizismus-verdächtig, außerdem war laut Genesis die Schöpfung als solche „sehr gut“.
#174 Ydefix 21:00:07 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Kurt K.: „…die sieht ohne Brille kein scharfes Bild, aber das Rest-Sehvermögen reicht eben trotzdem,
an keinen Baum zu stossen oder eine Klippe herunterzufallen. Rudimentäres Seevermögen macht also einen
evolutionären Vorteil aus. Und genauso hat sichs entwickelt.“ Ich bin trotz der grundsätzlichen Annahme,
dass diese Entwicklung denkbar ist, etwas skeptischer. Wie gesagt, man braucht erstmal den Prototyp eines
Auges, sonst kann die Selektion ja nicht einsetzen. Dieser Prototyp müsste aber wohl mindestens Rhodopsin
und das Pax-6 Gen enthalten, das dazu erforderlich ist die Augenentwicklung in Gang zu setzen und bei
allen Tieren dasselbe ist. Wenn man sich vorstellt, dass so ein Steuerungs-Gen eine weitere Serie von
2500 Genen in Gang setzt und das mehr oder weniger zufällig entstanden sein soll (zufällig, weil die
Selektion „Sehen“ erst losgehen kann, wenn es einen -wenn auch „primitiven“ Prototyp gibt), dann muss
das wahrscheinlich schon ein sehr großer Zufall sein. Methodisch kann man dagegen eben nur sagen, dass
man die Unwahrscheinlichkeit nicht angeben kann, weil man die genauen Bedingungen nicht kennt und in den
Milliarden Jahren genug „Lotto“ gespielt worden ist. Ein weiterer Punkt ist, dass der Selektion vielleicht
zuviel zugetraut wird, was die „Kreativität“ angeht. Auch wenn diese „Konstruktion“ nacheinander entstanden
ist, sie ist nunmal schon ziemlich komplex…
#173 Kurt K. 20:33:21 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@ Bruder Theophil: Das SEIN Ach ja, Bruder Theophil… Sagen Sie, haben Sie einmal nachgedacht über die
Frage der Rezession? Das SEIN mag tatsächlich ein Rätsel sein, zugegeben. Aber dann zu sagen: „HAH!
Ist doch klar! Gott hats gemacht!“ ist eben einfach nur albern, denn wenn ich annehme, dass das SEIN sehr
rätselhaft ist, dann muss doch der Gott, ders geschaffen haben soll, noch rätselhafter sein.
@ Kurt K. Auch Ihnen empfehle ich Thomas von Aquin. Dann sollten Sie sich nicht die Frage nach der Evolution
stellen, sondern die Frage nach dem existentiellen SEIN stellen. Warum IST eigentlich etwas ? Und warum
IST Leben ? Weil sich mal zwei Steine geliebt haben ? Evolution ist eine ziemlich kleine Nummer gegen
das Faktum des SEINS.
#171 Kurt K. 15:24:22 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@ Seefeld: „nicht reduzierbare Komplexität“ [Auge] um aus einmaligem Zufall entstanden sein zu können,
ist es viel zu komplex, und evolutionär kann es nicht entstanden sein, da kein Einzelbestandteil für
sich einen Vorteil geboten hätte und deswegen gemäß der Evolutionstheorie als überflüssiger Ja? Ist
das so? Ich finde, Daniel Stöhr hats ganz treffend ausgedrückt: Auch en „halbes“ Auge ist schon mehr,
als gar keines. Nehmen Sie eine Patientin, der wegen grauem Star die Augenlinse herausoperiert wird –
die sieht ohne Brille kein scharfes Bild, aber das Rest-Sehvermögen reicht eben trotzdem, an keinen Baum
zu stossen oder eine Klippe herunterzufallen. Rudimentäres Seevermögen macht also einen evolutionären
Vorteil aus. Und genauso hat sichs entwickelt. Und letztlich: Ihre ganze Argumentation läuft darauf hinaus,
dass die ganze „Schöpfung“ nicht von alleine entstanden sein, kann, WEIL SIE SO KOMPLEX ist. Nur hilft
da die Gottes-Hypothese überhaupt nicht weiter, denn was anderes als KOMPLEX ist denn Gott? Und ist der
dann von allein entstanden? Die Gottesvorstellung versetzt doch die Frage nur eine Stelle nach hinten.
Fragerei dann plötzlich bei „Gott“ auf?? Das ist doch völlig willkürlich. Klar, was sonst? Unlogische
Baupläne? Zu schade, daß Kurt K. hier gar nicht merkt, hiermit Baupläne anzuerkennen. Wenn es aber
Baupläne gibt, muß es auch einen Planer geben – nämlich Gott. LOL Wenn Gott diese Pläne geschaffen
hat, dann ist Gott aber leider ein rechter Pfuscher, gelle?
@ manwe Der einzige, der mit der vorhandenen Thematik einigermaßen zurechtkam, war der Philosoph und
jüdische Theologe Hans Jonas, Oh, Sie sollten mal Thomas von Aquin zu Rate ziehen. Frohe und gesegnete
Weihnachten.
@Seefeldt: Frohe Weihnachten erstmal… Medizin…Elementarkräfte…der Bereich des stoischen Logos bzw.
der Weltseele…das Weltunterbewusste, der transzendente Traum, der Bereich der Lebensenergie…der Limbus
des Dante Alighieri… www.bourbaki.de/medizin.html www.bourbaki.de/a06.htm Der einzige, der mit der vorhandenen
Thematik einigermaßen zurechtkam, war der Philosoph und jüdische Theologe Hans Jonas, welcher in seiner
Rede darauf hinwies, daß die einseitig materialistische Option, die das Seelen- und Geistesleben zur
machtlosen Begleiterscheinung physiko-chemischer Gehirnvorgänge mache, an noch tödlicheren Widersprüchen
leide als das dualistische Jenseitsaufgebot. Darüber hinaus wäre diese Option auch streng philosphisch
wiederlegbar. Unter Hinweis auf das sehr häufig gebrauchte jüdische Prädikat Gottes „rozeh bachajim“ –
der das Leben will – sprach Jonas dann von einer geistlosen, aber mit der Möglichkeit des Geistes begabten
Urmaterie, was dann wiederum zu dem Konzept eines von Anbeginn in der Materie schlafenden Geistes führte.
Ohne daß Jonas besonders darauf hingewiesen hätte, wird ein derartiges Konzept auch durch die in der
lebenden Natur zu beobachtende Evolution nahe gelegt, welche auf der Basis von natürlicher Selektion
und/oder zufallsbedingt auftretenden Mutationen nur sehr bruchstücksweise erklärbar erscheint.
#168 Seefeldt 18:56:36 | Montag, 24. Dezember 2007
@Daniel Stöhr Um es anders zu formulieren: Das Auge kann kein Evolutionsergebnis sein, da es nur im Ganzen
und nicht in schrittweiser Evolution entstanden sein kann. So beschrieb ich es ja auch in meinem Vorbeitrag,
und daher stellt sich die Frage nach der Wahrscheinlichkeit erst gar nicht (so war das mit der Frage gemeint).
Die Lichtzellen der Algen sind etwas ganz anderes, auch die Facettenaugen der Insekten (die den Algenlichtzellen
näherstehen als dem Auge). Eigentlich habe ich doch klar genug beschrieben, weswegen das Auge nicht evolutionär
entstanden sein kann: um aus einmaligem Zufall entstanden sein zu können, ist es viel zu komplex, und
evolutionär kann es nicht entstanden sein, da kein Einzelbestandteil für sich einen Vorteil geboten
hätte und deswegen gemäß der Evolutionstheorie als überflüssiger Ballast wegevolutioniert worden
wäre.
@Seefeldt: „In diesem Falle ist die Frage der Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlichkeit überhaupt
keine Frage, denn es ist absolut unwahrscheinlich, daß ein solch komplexes Organ auf einmal per Zufall
entstanden sein könnte.“ Ja wie nun ? Wenn die Frage nach der Wahrscheinlichkeit keine ist, dann können
Sie sie ja auch nicht beantworten, was sie aber tun. Es behauptet auch niemand, dass das Wirbeltierauge
„auf einmal durch Zufall“ entstanden ist. Auch gibt es Algen mit Lichtsinnzellen. „Die Milliarden Jahre
Entwicklungszeit ändern daran nichts, denn das Auge hätte sich nur als Ganzes in der Evolution durchsetzen
können. Schrittweise Evolution zum Auge ist nicht möglich. Deswegen ist das Auge eines von vielen deutlichen
Indizien für geplante Schöpfung.“ Woraus schließen Sie, dass sich das Auge „nur als ganzes“ hätte
durchsetzen können bzw. was soll das überhaupt bedeuten ? Es gibt eine Menge Augentypen, manche sind
komplexer und andere einfacher. Und es gibt leider Argumente, dass das Wirbeltierauge gerade keine perfekte
Konstruktion ist, sondern eine „evolutionäre Kompromisslösung“.
#166 Seefeldt 15:46:02 | Montag, 24. Dezember 2007
@samurai, oramon, Daniel Stöhr @samurai: Die Empfehlung, Thomas von Aquin oder Benedikt XVI. zu lesen,
richtete ich an Kurt K., um diesem zu zeigen, daß Glaubende durchaus zum Hinterfragen imstande sind.
Aber Sie haben insofern recht, daß die Werke dieser Autoren tatsächlich sehr anspruchsvoll sind. Wer
aber dieser Literatur gewachsen ist, wird reich beschenkt – das kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung versichern.
@oramon: ?Können Sie näher beschreiben, was und welche Stelle Sie meinen? Ihr Verweis führt mich zu
einem Physiker bzw. Mediziner. @ Daniel Stöhr: In diesem Falle ist die Frage der Wahrscheinlichkeit oder
Unwahrscheinlichkeit überhaupt keine Frage, denn es ist absolut unwahrscheinlich, daß ein solch komplexes
Organ auf einmal per Zufall entstanden sein könnte. Die Milliarden Jahre Entwicklungszeit ändern daran
nichts, denn das Auge hätte sich nur als Ganzes in der Evolution durchsetzen können. Schrittweise Evolution
zum Auge ist nicht möglich. Deswegen ist das Auge eines von vielen deutlichen Indizien für geplante
Schöpfung.
#164 Oramon † 13:26:48 | Montag, 24. Dezember 2007
@litterae: Dieser Bischof muß Freimaurer oder calvinistisch-puritanischer Krypto-Jude sein…die Calvinisten
und Puritaner bevorzugen, um Wucher und Freihandel treiben zu können, der Alte Testament gegenüber dem
Neuen Testament. >>>Auch die Jungfrauengeburt bezweifelt er.<<< Unbefleckte Empfängnis heißt eigentlich
die sündenlose Empfängnis und Geburt…der Mutter Marias. Der heilige Geist als Geist der Gnade und
Wahrheit und als alttestamentarische Sophia-Chakhema als 3. Person der Trinität wirkt in und durch Maria.
Ruach Elohim in der Genesis: Wortwörtlich über dem Wasser brütend und in weiblicher hebräischer Wortform.
In und durch Maria als SOPHIA-chakhema wirkend. Die Sonnenfrau der Apokalypse…
@Oramon Oder sollte ich besser sagen Bokrug? Dass manche Aussagen dieses Erzbischofs – so sie denn überhaupt
der Wahrheit entsprechen – für einen Kirchenmann grenzwertig sind, ist mir auch klar. Aber sich an den
von mir zitierten mit dem Schnee und dem genauen Geburtsdatum so zu stören, ist einfach lächerlich.
#162 Oramon † 13:13:16 | Montag, 24. Dezember 2007
@litterae: Tatsache ist dennoch: Die magoi bzw. Sterndeuter aus dem Osten brachten Christus GOLD als Weihegeschenk.
Ein Sonnensymbol. www.astrologie.de/astrologie/b/1745/ …*** UND SIE FOLGTEN DEM STERN …*** Angela
Preis-Hartmann Freitag, 6. Januar 2006, 20:37 ***Und sie folgten dem Stern*** ~ Die heiligen Drei Könige
und ihre Gaben ~ astrologisch betrachtet. Am 06.01. ist das Dreikönigsfest – Epiphanias und wir feiern
die Ankunft der drei Magier – Weise – Astrologen aus dem Morgenland. Die Magier sind Menschen, die nach
den Sternen schauen und sie folgen dem Stern der sie leitet. www.kreuz.net/bookentry.2061.html Kolobrikobrakhan:
Jesu’ Geburtsjahr wurde falsch berechnet – mit AbsichtJesu’ Geburtsjahr wurde falsch berechnetJesu’ Geburtsjahr
wurde falsch berechnet – mit Absicht Die magoi bzw. Sterndeute aus dem Osten brachten Jesus u.a. Gold
als Weihegeschenk…für den König des Neuen Milleniums. Das ist nicht nur bei den Chaldäern und Zoroastriern
ein Sonnensymbol…Sonne der Gerechtigkeit, heißt es auch in einem Kirchenlied. Sonntag…der chritsliche
Feiertag. Einben Sonnentag. Nicht wie der jüdische Sabbat ein Saturn-Tag Saturn…bei Paulus und im Johannes-Evangelium
als Seth 666 die Synagoge Satans.
zum Auge bzw. seiner angenommenen Evolution: Da ist ein Gen gefunden worden, dass die Augenentwicklung
auf höchster Ebene steuert. Und das ist bei allen Tieren (und dem Menschen) dasselbe. Für die Evolutionstheorie
ist das natürlich ein Beleg für Abstammung. Was man aber dann auch erklären müsste, ist, wie der Augenprototyp
entstanden ist. Das genannte Steuerungsgen setzt wiederum eine Serie von Genen in Gang. Jetzt müsste
also ein solches pax-6 Gen zufällig entstanden sein, um einen ersten Augenprototyp entstehen zu lassen.
Das Problem ist, dass man mit (Un-)Wahrscheinlichkeit immer schwer argumetieren kann, weil man die jeweiligen
Bedingungen nicht kennt und auch berücksichtigen muss, dass für diesen Prozess ja Milliarden von Jahren
zur Verfügung gestanden haben sollen.
Wie dämlich ist dieser Artikel überhaupt? Abgesehen davon bezweifelt er generell, daß der Sohn Gottes
im Dezember auf die Welt kam. Das Datum sei festgelegt worden, weil die Geburt Christi gut zu einem Winterfest
gepaßt habe. Selbst der Papst würde unterschreiben, dass Jesus nicht am 24. bzw. 25. 12. zur Welt kam,
sondern dieses Datum nachträglich festgelegt worden ist. Heute steht in der BILD – Zeitung ein Interview
mit dem kath. Theologen Manfred Lütz, in dem dieser sogar sagt, dass Jesus höchstwahrscheinlich zur
warmen Jahreszeit zur Welt kam, da die Hirten und ihre Herde sonst in der Nacht erfroren wären. Außerdem
ist Jesus höchstwahrscheinlich, was aber längst überall und jedem bekannt ist, im Jahre 6 VOR Christus
geboren worden, was aber im Prinzip für den Glauben an sich absolut irrelevant ist. Das ist schon ein
schlimmer Finger, dieser Erzbischof, dass er nicht den abgründigen Intellekt des Verfassers dieses Artikels
teilt.
@ Seefeldt: Glaube und Vernunft Sie bringen zum Thema Glaube und Vernunft u.A. Thomas von Aquin und Josef
Ratzinger an! Nun, wieviele normale Katholiken (also Theologieprofessoren,Priester etc. ausgenommen) lesen
denn die Bücher von Thomas von Aquin oder von unserem Papst)? Persönlich kenne ich nur wenige, darunter
einen Dogmatiker. Für viele „Otto-Normal-Bürger“ sind die Bücher einfach zu schwer,zu kompliziert.
Samurai
#157 Weltoffener 12:35:46 | Montag, 24. Dezember 2007
wünscht allen heute ein friedliches Weihnachtsfest. Und zwar jeden so, wie er es mit seinen Liebsten
feiern will. Ob es jetzt der von den katholischen Holländern vom Hl. Nikolaus abgeleitete Sinta Claas
ist, oder das von Martin Luther ins Leben gerufene Christkind. Oder ob es nur die Rentiere und der Schlitten
sind, oder Esel und Ochse an der Krippe, die Weihnachten mitsymbolisieren… Das ist alles nicht wichtig,
Leute, oder nicht? Hauptsache, man vergisst den eigentlichen Sinn der Weihnachten nicht. Das ist das Wichtigste.
Weihnachten die auch eigentlich die Menschen verbinden sollte. Und zwar im Frieden und nicht im Zank.
Das auch sämtliche Religionen etwas mehr zusammenrücken lässt. Nur so wird es zukünftig ein friedliches
Miteinander aller Menschen auf der Erde sein, und nicht nur ein friedliches Untereinander innerhalb irgendeiner
Fraktion. In diesem Sinne wünsche ich allen ein Frohes Fest!
#156 Seefeldt 12:30:33 | Montag, 24. Dezember 2007
was Kurt K. für verworren hält, muß noch lange nicht verworren sein, … … sondern ist in diesem
Falle auf Kurts eigene Verworrenheit zurückzuführen. Schon öfters erlebte ich, daß Atheisten böse
werden, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Kurt K. ist daher keine Überraschung. Die Frage, ob ich Christ
bleiben durfte oder nicht, stellte sich bei mir gar nicht – denn ich wollte Christ bleiben. Doch für
meinen (christlichen) Bekanntenkreis gilt, daß die Wahlfreiheit durchaus vorhanden war. Klar, was sonst?
Unlogische Baupläne? Zu schade, daß Kurt K. hier gar nicht merkt, hiermit Baupläne anzuerkennen. Wenn
es aber Baupläne gibt, muß es auch einen Planer geben – nämlich Gott. Lässt sich alles wunderbar mit
der Evolution erklären. Sinnvolles bleibt erhalten, unsinniges vergeht. Ist doch toll! Womit Kurt K.
verrät, wie wenig er von der Welt weiß. Es gibt nämlich vieles, was mit der Evolution nicht erklärt
werden kann. Beispiel Auge: Das ist ein hochkomplexes Organ, das nicht Stück für Stück aus der Evolution
hervorgegangen sein kann, weil die Einzelteile für sich nutzlos wären und deswegen nach der Evolutionstheorie
wieder abgeschafft worden wären. Das Auge muß als Ganzes aufgekommen sein, und da die Evolutionstheorie
das Aufkommen eines derart komplexen Gebildes als Ganzes nicht erklären kann, muß es eben geschaffen
sein. Beispiel Tierarten: Das Auseinandertriften der Darwinfinken läßt sich mit der Evolutionstheorie
erklären, nicht aber das Aufkommen völlig neuer Tierarten. Denn auch ein Tier ist ein komplexer Organismus,
bei dem alles passen muß.
@ Seefeld: Verworrener gehts nicht, oder? Sorry, dass ich das so sagen muss! Aber das hier: Wie Sie schreiben,
hatten Sie doch selbst die Wahl, ob Sie sich für Taufe und Konfirmation entscheiden wollten. Damit erübrigt
sich doch Ihr Geschreibe von der fehlenden Wahlmöglichkeit. ist doch wirklich keine vernünftige Argumentation.
ICH hatte natürlich die Wahl. Aber nur, weil MEINE Eltern mir keinen Glauben aufpflanzten und mein Denken
eben nicht in eine bestimmte Glaubensrichtung drängten. Auch war meine Entscheidung völlig frei. D.h.,
meine Eltern hätten es auch ohne Probleme akzeptiert und mich darin unterstützt, wenn ich eine Religion
gewählt hätte. [Nebenbei: Mein Vater ist kein Atheist. Er ist Agnostiker.] Aber jetzt mal ehrlich und
konkret: Hatten Sie die Wahl, ob Sie getauft werden wollen oder nicht? Hätten IHRE Eltern sie in IHRER
imaginären Entscheidung unterstützt, wenn sie gesagt hätten, Sie lehnten den Glauben allgemein ab oder
wollten Jude werden? …und Sie werden nicht daran vorbeikommen, daß dahinter logische Baupläne stehen.
Klar, was sonst? Unlogische Baupläne? Lässt sich alles wunderbar mit der Evolution erklären. Sinnvolles
bleibt erhalten, unsinniges vergeht. Ist doch toll!
#154 Seefeldt 11:09:58 | Montag, 24. Dezember 2007
kein Hellseher, aber leider unehrlich Wenn Sie, Kurt K., bereits beim Schreiben Ihres eigenen Beitrags
von der atheistischen Indoktrination wußten, wäre es ehrlich gewesen, das auch zu erwähnen. „Bediene
dich deines Verstandes“ – das ist auch nur ein Glaube. Sie sollten doch dieses altgriechische „Ich weiß,
daß ich nichts weiß“ kennen. Damit ist gesagt, daß der menschliche Verstand bei weitem nicht alles
erfassen kann. „Bediene dich deines Verstandes“ – dann tun Sie das doch einmal selbst! Betrachten Sie
sich doch beispielsweise die Natur etwas genauer – und Sie werden nicht daran vorbeikommen, daß dahinter
logische Baupläne stehen. Auch Sie sollten doch wissen, daß auch, ja gerade Naturwissenschaftler angesichts
ihrer eigenen Erkenntnisse davon ausgehen, daß die Welt planvoll geschaffen wurde. Ihre Behauptung, daß
Gläubige den Verstand ausschalteten, belegt nur, daß Sie von Glaube und Gläubigen sehr wenig wissen.
Angesichts Ihres eigenen Werdegangs erstaunt Ihr geringes Wissen über Glaube und Gläubige schon etwas.
Lesen Sie doch beispielsweise Thomas von Aquin. Oder auch die Schriften von Papst Benedikt XVI. Da bekommen
Sie sehr deutlich gezeigt, daß auch Gläubige sehr tief hinterfragen. Auch ich hinterfrage, was Ihnen
hoffentlich nicht entgangen ist, und Sie werden ja wohl kaum meine Gläubigkeit anzweifeln. Wie Sie schreiben,
hatten Sie doch selbst die Wahl, ob Sie sich für Taufe und Konfirmation entscheiden wollten. Damit erübrigt
sich doch Ihr Geschreibe von der fehlenden Wahlmöglichkeit.
Bin ich ein Hellseher, Seefeld? Es gibt nicht nur religiöse Indoktrination, es gibt auch atheistische
Indoktrination Oder woher wusste ich dann, dass genau das hier von irgendwem kommen wird…? Zu ergänzen
wäre allerdings noch, daß die meisten atheistischen Menschen ebenfalls nur Vorgaben ihrer Eltern übernehmen
Ja, sicher. Aber diese Vorgabe lautet in den wenigsten Fällen: Glaube nicht an Gott!, sondern eher so:
Bediene dich deines Verstandes und hinterfrage ALLES! [ Im Gegensatz dazu besteht die religiöse Indoktrination
genau darin, dem Kinde zu sagen: Glaube genau das! Glaube ohne Beweise ist eine Tugend! ] Es ist ja nun
nicht so, dass Kinder alles nur von den Eltern glauben, es kommen ja noch andere Faktoren hinzu: Kindergarten,
Schule, Bekannte, die Gesellschaft. Logischerweise hab euch ich nicht im „luftleeren“ Raum zusammen mit
meinen Eltern gelebt, sondern bin in einen evangelischen Kiga gegangen, habe in der Schule den Religionsunterricht
(mal kath. mal ev.) besucht (aus freien Stücken wohlgemerkt, meine Eltern hätten mich auch abgemeldet,
wenn ich dies gewollt hätte) und hab natürlich auch die Gläubigkeit der Gemeinschaft mitbekommen. Ich
habe sogar den Konfirmanden-Unterricht besucht, unterstützt von meinen Eltern. Und am Ende mich gegen
Taufe und Konfirmation entschieden (ich bin nicht getauft, diese Wahl liessen meine Eltern MIR). Hatten
Sie die Wahl, Seefeld, ob sie getauft werden wollten oder nicht?
#152 Seefeldt 08:25:49 | Montag, 24. Dezember 2007
@Kurt K. Zunächst einmal meine Anerkennung für Ihr ehrliches Geständnis, daß Ihr Atheismus von Ihrem
Vater stammt. Wenn Sie daherschreiben, daß Religiöse ihre Kinder mit religiösem Mist vollstopfen, könnte
ich nun auf gleicher Tour schreiben, daß Ihr Vater Sie mit atheistischem Mist vollstopfte. Das würde
Ihnen sicher nicht gefallen, aber Sie sollten schon einsehen können, daß Ihre abfälligen Äußerungen
über Religiösität uns Gläubigen auch nicht gefallen. Daß die meisten Menschen die religiösen Vorgaben
ihrer Eltern übernehmen, schrieb vor Ihnen schon ich (worauf Sie eine ziemlich häßliche Bemerkung losließen).
Zu ergänzen wäre allerdings noch, daß die meisten atheistischen Menschen ebenfalls nur Vorgaben ihrer
Eltern übernehmen – wie ja beispielsweise auch Sie die Vorgaben Ihres Vaters. Zu ergänzen wäre außerdem,
daß die meisten Menschen nicht nur die religiösen oder atheistischen, sondern auch noch viele andere
Vorgaben ihrer Eltern übernehmen. So ist eben die Natur, zumal Menschenkinder meistens ja sehr lange
in der Gesellschaft ihrer Eltern leben. Es gibt nicht nur religiöse Indoktrination, es gibt auch atheistische
Indoktrination, und was Sie selbst schreiben, geht durchaus in diese Richtung. Ein Blick in das 20.Jhd.
müßte Ihnen eigentlich sehr schnell zeigen, wie Kriege zwischen Glauben und Unglauben vom Unglauben
losgebrochen werden. Sowohl Kommunismus wie Nationalsozialismus zeigen außerdem überdeutlich atheistische
Indoktrination.
Ich muss jetzt mal eine „metabemerkung“ machen: I bin scheinbar wirklich deppert – weil I check den literarischen
Genus in diesem Forum net. Es geht ja hier nicht wirklich darum, irgendwie produktiv (zumindest von
Fall zu Fall) mit Menschen in einen – zugegebenermaßen – virtuellen Dialog zu treten, sondern eigentlich
nur darum, sich hinter dem Deckmantel der Anonymität sich versteckend gegenseitig in einer Art und Weise
zu beflegeln, die im wirklichen Leben erhebliche soziale Ächtung nach sich ziehen würde – irgendwie
traurig – aber ich sollte das ja besser wissen. Jetzt wende ich mich nun produktiverer Tätigkeit zu,
weil es gibt das wirkliche Leben – und da freuen sich Menschen, wenn ihnen Gottes Liebe nahegebracht wird,
wenn Kranke die Eucharistie empfangen – und zwar 100% auf Deutsch (vielleicht nächstes Jahr wo anders
auf Englisch ) – und jetzt gibt’s ganz im Sinne der Vorfreude auf das Fest des Kommen des Herrn ein +net-Fasten
sani wünschst gesegnete Weihnachten o^/ :(3 :(3 o^/
@ Florian Geyer gefangenheit in einem mikrokosmus der sich anmasst alles zu sein. Nein, er masst sich
nicht an, alles zu sein. Nur akzeptieren wir eben keine, von anderen ohne jeglichen Beweis zur Tatsache
erhobene Dogmen. verleugnet die möglichkeit höherer erkenntnismöglichkeiten. Augenscheinlich gibts
auch keine sicheren „höheren Erkenntnismöglichkeiten“. Gäbe es die, dann gäbe es auf der Welt EINE
grosse Religion und nicht dutzende. Der Imam von XYZ hat auch irgendeine „höhere Erkenntnis“ erlangt,
genauso wie ein Taoistischer Mönch oder irgenein Christlicher Mystiker. Und? Wer hat nun die wahre höhere
Erkenntnis erlangt? NA? dashalb ist seit anbeginn der menschheit stets krieg zwischen glauben und unglauben
Falsch. Der Krieg zwischen glauben und unglauben wird seit jeher nur angefacht von den Religiösen. Da
wird gesagt (neueres Beispiel) New Orleans wäre vom Hurricane Kathrina heimgesucht worden wegen der Schwulen
(ungläubigen). In allen grossen Religionen werden Ungläubige als minderwertig hingestellt und dazu aufgefordert,
diese wie auch immer zu beseitigen. Religiöse versuchen seit Jahrtausenden, allen anderen Menschen ihre
Vorstellungen aufzuzwingen und selbst ihre Gedanken zu kontrollieren (z.B. Marranen). Deshalb tobt ein
Krieg.
#149 Benedikt 01:18:26 | Montag, 24. Dezember 2007
@ Kurt K. Es gibt wahrscheinlich nicht viele Atheisten, die sich als Erwachsene dann doch noch für eine
Religion entscheiden. Und das müsste euch religiösen doch zu denken geben, oder? Naja, wenn das so ist,
dann müsste den Atheisten ja auch zu denken geben, dass sowenige wirklich überzeugte Gläubige (also
nicht solche, die sich seit 30 Jahren von ihrer Religion entfremden und irgendwann mal einen Schnitt machen)
im Alter noch Atheisten werden.
#148 patricius 01:10:36 | Montag, 24. Dezember 2007
Blairs Konversion und die anglikanische Kirche Kein Wunder, dass Blair zum katholischen Glauben konvertiert
ist. Der Politiker hat schließlich vier Kinder, das jüngste ist noch ganz kein…Wie will man innerhalb
der anglikanischen Kirche Kindern überhaupt noch den christlichen Glauben vermitteln?
#147 Florian Geyer 01:06:02 | Montag, 24. Dezember 2007
kkurt wer innerhalb eines systems denkt wird auch stets innerhalb bleiben und nicht reflektieren können.
wer sich nur im empirischn bereich bewegt und nicht über die möglichkeiten der empirie selbst reflektiert
verleugnet die möglichkeit höherer erkenntnismöglichkeiten. klarer fall von zirkelschluss. verabsolutierung
einer methode endet im geitigen totalitarismus. bestenfalls aber wie bei ihnen im beschränkten denken
und der gefangenheit in einem mikrokosmus der sich anmasst alles zu sein. die zur ideologie erhobene empirie
dient nicht zuletzt der vermaschinierung des menschen zu einem für die mächtigen brauchbaren bioorganismus.
dashalb ist seit anbeginn der menschheit stets krieg zwischen glauben und unglauben !
@ Bendikt Naja, lesen Sie mal ab diesem Satz weiter. Diese Selbstbeweihräucherung ist schon sehr auffällig.
Atheisten sind also die, die den Ausbruch aus der „Indoktrination“ geschafft haben und zur Erkenntnis
gelangt sind, „selber denken“ wie man so schön sagt, die Religiösen sind der dumme Rest. Bei mir war
es das Verdienst meines Vaters, nicht meines. Wäre ich religiös geimpft worden, dann wäre ich vermutlich
auch religiös. Mein Vater war quasi dieser eine von zwölf, der dem Glauben seiner Eltern den Rücken
zugekehrt hat. Ich selbst habe was das angeht keine Verdienste erworben, denn ich habe auch nur die Überzeugung
meines Vaters übernommen. Wobei ich mich vielleicht noch ein wenig mehr von der Religion verabschiedet
habe als er, denn mein Vater glaubt immer noch an die Religion – nicht an Gott, wohlgemerkt. Dumm nur,
dass diese Theorie auf der Vermutung aufbaut, dass jeder, der sich über diese Fragen Gedanken macht zwangsläufig
bei der Ansicht der ach so aufgeklärten Atheisten/ Agnostiker landen muss. Quak. Nur andersrum wird ein
Schuh draus. Es gibt wahrscheinlich nicht viele Atheisten, die sich als Erwachsene dann doch noch für
eine Religion entscheiden. Und das müsste euch religiösen doch zu denken geben, oder? Anscheinend ist
eure Vorstellung eben für einen rein logisch denkenden Menschen doch nicht so klar und wahr wie ihr oft
meint. Papa Ratzi sagte ja mal sowas wie: Jeder Mensch kann aus seiner Vernunft die Wahrheit des Christentums
erkennen… dem scheint nicht so zu sein
Und die zentrale Frage? Mich würde mal interessieren, wie der Herr Bischof der anglikanischen Kirche
zur zentralen Aussage des katholischen Glaubens steht: Der Realpräsenz Christie im heiligen Sakrament
der Kommunion.
#144 Benedikt 00:52:18 | Montag, 24. Dezember 2007
@ Kurt K. Wüsste nicht, wo ich dergleichen getan hätte. Naja, lesen Sie mal ab diesem Satz weiter. Diese
Selbstbeweihräucherung ist schon sehr auffällig. Atheisten sind also die, die den Ausbruch aus der „Indoktrination“
geschafft haben und zur Erkenntnis gelangt sind, „selber denken“ wie man so schön sagt, die Religiösen
sind der dumme Rest. Dumm nur, dass diese Theorie auf der Vermutung aufbaut, dass jeder, der sich über
diese Fragen Gedanken macht zwangsläufig bei der Ansicht der ach so aufgeklärten Atheisten/ Agnostiker
landen muss. Wo das steht vermag allerdings keiner zu sagen. Es scheint sich um eine Art atheistisches
Superdogma zu handeln.
@ Bruder Theophil / Sani Haben sie sich schon mal gefragt, warum Jesus die Kinder so besonders hervorgehoben
hat, insbesondere die Art Ihres Glaubens ? Klar. Und die Antwort darauf ergibt sich eigentlich von selbst
(und aus meinem letzten Post): Weil nur Kinder dermassen leicht zu beeinflussen sind, dass sie jeden Mist
glauben, ohne gross nachzudenken. Das weiss jeder Religionsführer. Und dementsprechend handeln alle Religionen –
sie fangen mit der Einimpfung so früh wie möglich an. Und Tadaa! Es funktioniert. @ Sani: wenn jemand
dem anderen von Vornherein Dummheit unterstellt, sich selbst aber auf dem Gipfel der Erkenntnis wähnt
Wüsste nicht, wo ich dergleichen getan hätte. Religiosität hat – wenn überhaupt – nur geringfügig
was mit Intelligenz zu tun. Allenfalls statistisch mit dem Bildungsniveau. Das sagt aber weder über Dich
oder mich im speziellen etwas aus. Im allgemeinen ists ja auch eher andersrum: Die Religiösen wähnen
sich und ihre jeweilige Religion auf dem Gipfel der Erkenntnis – und halten alle anderen, die ihre „Erleuchtung“
nicht erlangt haben, für dumm. Hat ein Mensch Wahnvorstellungen, Halluzinationen, oder sprechen Stimmen
zu ihm, nennt man ihn „verrückt“. Haben viele Menschen dies, nennt man sie religiös. Und wie schon gesagt:
Ihr wollt mit euren Vorstellungen die Gesellschaft beeinflussen, die auf alten Schriften beruhen – nicht
wir Atheisten / Agnostiker.
Kurti … … was bewegt dich, hier „schreiberisch“ tätig zu werden? Willst ein paar Katholiban sekkieren?
Ist dir sonst fad? Oder? Irgendwie hab’ ich dich anfangs interessant gefunden, aber deine letzten Einwürfe
waren an Gesprächsverweigerung nicht mehr zu überbieten. Ich lass’ es jetzt mal – wenn jemand dem anderen
von Vornherein Dummheit unterstellt, sich selbst aber auf dem Gipfel der Erkenntnis wähnt, sollte man
jede Form von Gespräch vermeiden, weil es schlicht und ergreifend sinnlos ist. Genauso könnten sich
wahrscheinlich zwei Fische in zwei durch ein Vakuum getrennte Aquarien sich auf akustischem Weg zu unterhalten
versuchen (und da hängt auch eine Decke dazwischen, somit sich diese Fische auch nicht sehen). Nur noch
eines gefragt: Bist du wirklich so viel intelligenter als ich?????? Ich hoffe, dich auf der nächsten
Liste zu diversen Nobelpreisen, Fieldsmedaillen o.ä. zu sehen, damit ich dich gründlich und demütigst
verehren kann – du großer Meister allen Denkens … dein kleines dummes saniwürsterl, dass so dumm ist,
noch an gott zu glauben, und dafür vor Jahren sogar griechisch, latein, und allerhand anderer dinge hat
lernen müssen – aber ja die dummen …
@ Kurt K. So als fünfjähriger hat man eine ganz freie Wahl, das, was einem die Eltern mit unmissverständlicher
Sicherheit so mitteilen, selbstständig zu hinterfragen… jaja, klar… Haben sie sich schon mal gefragt,
warum Jesus die Kinder so besonders hervorgehoben hat, insbesondere die Art Ihres Glaubens ? Vielleicht
ist uns von Fünfjährigen zuviel verloren gegangen, als dass wir diesen Wert vernünftig einschätzen
können.
#140 Kurt K. 22:57:18 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Nun, Daniel Stöhr Also das speziell war nicht aus Dawkins Buch. Diese Meinung hab ich mir aus vielen
Informationen selbst gebildet. Und ich finde, sie ist durchaus logisch, denn die allermeisten Religiösen
hängen der Religion ihrer Eltern an, egal, was z.B. ihr Umfeld glaubt. Haben sie islamische Eltern, dann
sind sie Muslime. Haben sie katholische Eltern, dann sind sie Katholiken, haben sie Buddhistische Eltern,
dann sind sie Buddhisten. Diese Regel trifft in weit mehr als 90% zu. Du tust so, als ob sich jemand rein
aus Gefühl für eine Religion entscheiden könnte bzw… Nein, fast niemand „entscheidet“ sich für eine
Religion. Für die meisten „wird entschieden“, welcher Religion sie angehören – und zwar von den Eltern,
die sich selbst aber auch nicht entschieden haben. …wenn er etwas widersprüchliches daran feststellt
trozdem dabeibleiben könnte Ich behaupte, die meisten Religiösen beschäftigen sich nicht genug mit
ihrer Religion, als dass sie grossartige Widersprüche feststellen würden. Oder es ist ihnen egal, oder
sie meinen, dass sie es eben nicht richtig verstehen würden. Was Christen speziell anbelangt, da bin
ich mit Dawkins einer Meinung: Ich behaupte, die meisten haben ihr heiliges Buch nicht ein einziges Mal
komplett gelesen – und wenn sie es doch getan haben, dann tun sie all jene widerwärtigen Dinge, die Gott
darin zugeschrieben werden als Märchen ab. Nur die Dinge, die ihnen in den (eingeimpften) Kram passen,
werden geglaubt.
@KurtK.: Weil der Mensch aber zum vernünftigen Denken fähig ist, wird er immer frei entscheiden können,
was dafür oder was dagegen spricht. Du tust so, als ob sich jemand rein aus Gefühl für eine Religion
entscheiden könnte bzw. wenn er etwas widersprüchliches daran feststellt trozdem dabeibleiben könnte.
Diese ganze Argumentation, die vermutlich auch aus dem Dawkins-Buch hergenommen ist, sagt damit für mich
wenig aus. Es kommt mir eher als schlechter Argumentations-Stil vor, wenn Herr Dawkins (oder jetzt du)
so tut, als ob Gläubige im Grunde gar nicht anders können. Das ist eine Art Totschlagargument.
#138 Kurt K. 22:35:51 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@Daniel Stöhr Das wird schon durch viele Beispiele in der Praxis widerlegt. Viele Agnostiker oder Atheisten
waren vorher Christen, also von daher ist die Behauptung nicht haltbar. Junge, wenn du schon Zitate von
mir bringst, dann bitte im Zusammenhang: EINER VON ZWÖLF MENSCHEN stellt die Religion der Eltern in Frage
und wendet sich ab oder einer anderen Religion zu. Daher gibts selbstverständlich „Beispiele in der Praxis“.
Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist eben nicht sehr hoch.
@Kurt K.: „Zweitens gehe ich davon aus, dass Sie durch ihre kindlichen Indoktrinationen nicht wirklich
eine Wahl haben, auch als Erwachsener nicht.“ Das wird schon durch viele Beispiele in der Praxis widerlegt.
Viele Agnostiker oder Atheisten waren vorher Christen, also von daher ist die Behauptung nicht haltbar.
Zum Begriff der Ewigkeit, dieser wird ja nicht als „unendlich lange Zeit“ verstanden, sondern als Abwesenheit
von Zeit.
#136 Kurt K. 22:21:03 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ Seefeld Daß eine Religion schon sehr jungen Menschen mitgegeben wird, dürfte bei fast allen Religionen
der Fall sein. Aber daß keine andere Wahl dagewesen wäre, stimmt dennoch nicht. Man kann sich ja auch
widersetzen. Klar klar. So als fünfjähriger hat man eine ganz freie Wahl, das, was einem die Eltern
mit unmissverständlicher Sicherheit so mitteilen, selbstständig zu hinterfragen… jaja, klar… Das
glauben Sie doch selbst nicht!? Und wie entscheidet das Kind, ob nun eine Mitteilung seiner Eltern wirklich
entscheident richtig ist (z.B. fass nicht in die Steckdose! Dabei würdest du sterben!) oder einfach nur
ein unnützer Ratschlag (Glaube an Jesus! Wenn dus nicht tust, wird Gott dich strafen!)? Daß Sie mein
Bekenntnis zur Religion als Erwachsener und auch die genannten Gründe unterschlugen, ist schlichtweg
schäbig. Erstens: Die Zeichen sind sehr begrenzt. Zweitens gehe ich davon aus, dass Sie durch ihre kindlichen
Indoktrinationen nicht wirklich eine Wahl haben, auch als Erwachsener nicht. Statistisch ändert nur einer
von Zwölf Menschen seine in der Kindheit eingeimpfte Religion. Ähnlich will auch Gott seine Gestaltungskraft
nicht ungenutzt lassen. Und das fiel ihm vor einer gewissen, endlichen Zeitspanne ein? Bei der „Ewigkeit“
also erst vor kurzem. Was hat er vorher gemacht? Zu dieser Frage kann ein ehrlicher Gläubiger eigentlich
nur sagen: Keine Ahnung. Die Religion kennt die Antwort darauf ebensowenig wie die Wissenschaft. Aber
die Wissenschaft kann dazulernen.
#135 Seefeldt 22:07:49 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@Kurt K Schade, nach passablem Beginn gestern werden Sie wieder häßlich – wie von Gottlosen ja eigentlich
auch nicht anders zu erwarten. Ihr vermeintlicher Widerspruch ist keiner. Daß eine Religion schon sehr
jungen Menschen mitgegeben wird, dürfte bei fast allen Religionen der Fall sein. Aber daß keine andere
Wahl dagewesen wäre, stimmt dennoch nicht. Man kann sich ja auch widersetzen. Und um Wahn handelt es
sich bei der christlichen Religion auch nicht – s. meinen Vorbeitrag. Daß Sie mein Bekenntnis zur Religion
als Erwachsener und auch die genannten Gründe unterschlugen, ist schlichtweg schäbig. Die Frage, warum
Gott die Welt schuf, kann natürlich nicht mit letzter Sicherheit beantwortet werden. Aber für mich als
Christen liegen folgende Gründe nahe. Gott ist die Liebe, und die Liebe will sich weitergeben und nicht
alleine sein. Gott ist das Gute und schafft das Gute. Gott ist das Schöne und schafft das Schöne. Ein
anderer Ansatz, mehr aus menschlicher Sicht. Eine Begabung ist wertlos, wenn sie nicht ausgeübt wird.
Darum ist ein Mensch gehalten, seine Begabungen zu nutzen. Ähnlich will auch Gott seine Gestaltungskraft
nicht ungenutzt lassen. Vielleicht hilft Ihnen das etwas weiter. Und vielleicht schaffen Sie es doch,
zu Ihrer gestrigen Sachlichkeit zurückzufinden. Wenn auch Ihnen die kommenden Tage wenig oder gar nichts
bedeuten – für uns Christen bedeuten sie sehr viel. Vielleicht schaffen Sie es sogar, das zu berücksichtigen.
Es wäre jedenfalls menschlich beachtlich.
#134 Kurt K. 19:23:31 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@Sani / Seefeld Sani: weil man selbst unmusikalisch ist, anderen die „Musik“ der Religion verwehren zu
wollen Gestatte, dass ich lache. Nur weil ich selber keine Wahnvorstellungen habe, soll ich die anderer
Leute akzeptieren – und, was noch viel unsinniger ist, akzeptieren, dass deren Wahnvorstellungen MEINE
Umwelt beeinflussen? Es ist ja leider nicht so, dass Religion was rein privates ist. Viele Religiöse
beanspruchen gar, dass ihre Wahnvorstellungen die Gesellschaft prinzipiell bestimmen. Und es ist bei uns
noch nicht lange her, da war das auch so. In anderen Weltregionen ists immer noch so. Die Kosmologie wird
nie erklären können, WARUM du da bist Würd ich so nicht sagen. Nie ist ein ziemlich starkes Wort, wenn
man sich den Forschungsfortschritt nur in den letzten 100 Jahren anschaut. Und letztlich: Die Religion
kann das erst recht nicht. Oder kannst Du mir sagen, WARUM Gott die Welt geschaffen haben soll??? War
ihm langweilig oder was? Und da hat er sich zu einem bestimmten Zeitpunkt der Ewigkeit gesagt: „Och, dann
mach ich doch ma ne Erde, setze son paar Typen drauf usw usf. „ Na? Seefeld: Klar kann man Gefühle während
einer Messe auch messen. Logo. Und was sagt das jetzt über Gott oder nicht Gott? Nchts. Mein neues Motto:
Widersprich Seefeld nicht, warte bis er es selber tut: 1) Im übrigen stopft niemand Kinder „mit solchem
Wahn“ voll, und schon gar nicht stimmt es, daß sie keine andere Wahl hätten. 2) mir wurde der Glaube
in meiner früher Kindheit gegeben
#133 Seefeldt 17:51:09 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Warum ich an Gott glaube @Peter-Pan: Mit Ihrer Behauptung, eine Religion wäre weniger als eine Theorie,
haben Sie sich aber arg verstiegen. Eine Theorie ist nur eine Aussage über einen einzelnen Umstand; eine
Religion ist dagegen eine vollständige Weltanschauung. Das Christentum mag für Nichtchristen unwahrscheinlich
erscheinen. So ist das mit der Heiligen Dreifaltigkeit wirklich eine schwierige Angelegenheit. Aber gerade
diese Schwierigkeit ist auch ein Indiz dafür, daß das christliche Gottesbild nicht auf menschlicher
Einbildung, sondern auf göttlicher Offenbarung beruht. Ich glaube an Gott, an den Gott, den uns Jesus
Christus offenbarte; mir wurde der Glaube in meiner früher Kindheit gegeben, aber ich glaube auch als
Erwachsener an Gott, weil ich sehe, wie herrlich sich der Glaube an Gott auswirken kann. Angesichts der
herrlichen Werke in Kunst, Literatur und Musik, die durch christliche Künstler geschaffen wurden, kann
es für mich kaum einen Zweifel geben, daß hier jemand (Gott) Menschen beschenkte. Ich weiß, daß auch
Mohammedaner sehr schöne Bauwerke errichteten, aber an die Musik des Christentums kommt nichts auch nur
entfernt heran. Auch angesichts der Welten, der Natur kann es für mich keinen Zweifel geben, daß es
einen Baumeister von Welten und Natur gibt, eben Gott. Und angesichts der Werke, des Tuns und Wirkens
vieler Heiligen des Christentums wird doch auch klar, daß sie von einem höheren Wesen geleitet wurden,
eben von Gott. Zu Mt 5,17: da sprach Christus von Gottes Gesetz.
Schnee? Der aufgeklärte Erzbischof glaubt auch nicht, daß es zu Weihnachten geschneit hat. Die Chance,
daß in Betlehem Schnee falle, sei sehr gering, weiß Williams. Also ich habe bis jetzt noch nie eine
Krippendarstellung mit Schnee gesehen. Bei uns in der Kirche ist doch alles mit Moos ausgelegt, so wie
ich auch in meiner Kindheit mit meinem Vater vor Weihnachten Moos im Wald für das Krippchen gesammelt
habe. Da haben wir doch nicht alles mit Puderzucker überschüttet um das Krippchen verschneit aussehen
zu lassen. Sind wir jetzt Ungläubige?
@ defendor JESUS CHRISTUS, empfangen vom Heiligen Geist, geboren von der HL. JUNGFRAU MARIA Präziser
hätten Sie es nicht formulieren können. Denn das Glaubensbekenntnis ist zentraler Bestandteil christlicher
Überlieferung. Von mir aus können die Inselaffen auch Queen Elizabeth anbeten, oder Heinrich VIII. Wen
stört das. Vielleicht haben wir ja noch das Glück zuschauen zu können, wie die kontinentale Drift dieses
Land näher an Amerika bringt. Dort will es ja auch hingehören. Wenn es nicht auf dem Weg dorthin mit
Grönland kollidiert und sinkt…
jetzt hab ich glatt die falschen aufgescheucht ich glaub user seefeldt hat einiges nicht verstanden, dass
die katholiban gleich über ihn herfallen müssen – wollt ich eigentlich nicht :(3 :(3 , inhaltlich kann
ich ihn/sie nicht unterstützen (im Gegenteil, ich liebe das AT ob seiner kräftigen Sprache) – aber ihn/sie
gleich so niedermachen … nein nein – das gehört sich nicht
#129 sullivan 16:52:43 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Seefeldt: Wenn jemand in Glaubensfragen eine Meinung vertritt, die nach dem Trienter Konzil mit dem Anathema
bedroht wird, kann man ihn wohl als Häretiker bezeichnen. Übrigens: „Denkt nicht, ich sei gekommen,
um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Amen. Das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes
vergehen, bevor nicht alles geschehen ist“ (Matthäus 5, 17f.). So ist also das Gesetz heilig, und das
Gebot ist heilig, gerecht und gut. (Römer 7,12)
Peter Pan … … ohne jetzt Seefeldt verteidigen zu wollen. Du sitzt einem fundamentalen Irrtum auf:
Naturwissenschaften beschreiben mit ihren jeweiligen Methoden die Wirklichkeit, die sie streng definieren,
aber nie das Ganze: Die Kosmologie wird nie erklären können, WARUM du da bist, ebenso wenig die anderen
„exakten“ Naturwissenschaften – und sie wollen es auch nicht. Die Warum-Frage ist im Grunde genommen a
priori ausgeschlossen. Keine Wissenschaft der Welt kann restlos und exakt eine Antwort auf die Frage finden,
warum etwas ist und nicht nichts. Natürlich kann man hergehen und sagen, das ist eine dumme Frage – weil
sie möglicherweise zu einem Regressum ad infinitum führen würde. Aber ich geb’s mal billiger. Keine
Wissenschaft der Welt kann Antwort auf die primitive Frage finden, warum der Zufall es wollte, dass der
Samen des Gänseblümchens gerade dort aufgegangen ist, wo es gerade blüht. Ein Naturwissenschafter muss
diese Frage ausblenden (womöglich mit dem Lesch’schen Satz, dass man sich nicht zu wundern brauche, dass
das Fell gerade dort die Löcher habe, wo die Katze die Augen) um in seinem Modell zu einem Ergebnis zu
kommen – die Wirklichkeit selbst ist immer mehr – zur Frage der Religionen: gerade die Erfahrung einer
Wirklichkeit die letztendlich transzendent ist, ruft nach einem Verhältnis des Menschen zu der selben.
Wenn nun diese transzendentale Wirklichkeit personal erfahren wird, wendet sich der Glaubende als Person
sich dieser Wirklichkeit zu – die nun aber einmal … (demnäch
#127 Peter-Pan 16:00:28 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@Seefeldt Eine Religion braucht nicht herumzurätseln: das Christentum. Eine Religion – auch und gerade
das Christentum – ist sogar noch viel weniger als eine Theorie. Warum glauben Sie, dass unter den Tausenden
von Religionen an die Menschen geglaubt haben und mitunter bis heute glauben, ausgerechnet diese eine –
die nicht wahrscheinlicher klingt als alle anderen – die unumstößliche Wahrheit sein soll.
#126 Seefeldt 15:52:03 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Ganz sicher keine Reinkarnation Auf die saublöde Frage, ob ich Reinkarnation des Marcion sei, dennoch
eine sachliche Antwort: Eine Reinkarnation Marcions bin ich nicht. Beispielsweise deswegen nicht, weil
ich daran glaube, daß Gott die Welt schuf, was Marcion bekanntlich nicht glaubte. Daß Christus den Juden
sagte, Gott nicht zu kennen, ist dokumentiert, nämlich in Joh 8, 54 f. Daß der Heilige Paulus das jüdische
Gesetz als Gesetz der Unfreiheit und des Todes bezeichnete, dürfte auch bekannt sein (bei Bedarf schaue
ich mal nach, wo das steht). Wer mich wegen meiner Reserve gegenüber dem Alten Testament als „Häretiker“
beschimpft, müßte demnach auch Christus und den Heiligen Paulus als „Häretiker“ beschimpfen. In diversen
Gesprächen mit katholischen Priestern über das Alte Testament erhielt ich immer die Auskunkft, daß
daß Alte Testament nur unvollkommen sei – und das ist es ja auch. @Kurt K: Es ist nur eine Vermutung,
aber ich bin sicher, daß man auch besondere Hirnströme bei Menschen messen könnte, die gerade bei einer
Heiligen Messe sind oder das Wort Gottes lesen oder hören. Im übrigen stopft niemand Kinder „mit solchem
Wahn“ voll, und schon gar nicht stimmt es, daß sie keine andere Wahl hätten. Heutzutage werden Kinder
mit ganz anderem Wahn, wirklichem Wahn vollgestopft. @Kurt K und Peter Pan: Es stimmt schon, die Sache
mit den Schwarzen Löchern ist eine Theorie. Aber manche Anhänger dieser Theorie gebärden sich geradezu
als Gläubige. Eine Religion braucht nicht herumzurätseln: das Christentum.
Kurt K… … bh deine Argumente: Stalin war Atheist, Hitler war es praktisch (auch wenn er Kirchensteuer
zahlte) und jedem religiösen Menschenschlächter könnte man einen atheistischen gegenüberstellen. –
das ist sowas von hanebüchen – OK Die typische Neurofalle: da hat man was gemessen, da war doch was
(im übrigen funkt das auch mit religiösen Gefühlen) – aber da ist mal wieder das erkenntnistheoretische
Problem: was war vorher (jetzt nicht nur temporal, sondern auch kausal verstanden)? Die Wirklichkeit ist
mehr als die Summe seiner Einzelteile. Ich will und kann die Neuroerkenntnisse gar nicht zur Seite schieben,
aber die Interpretation so manches Neurowissenschafters ist schon etwas überzogen – die kommen mir öfters
so vor, als würden sie das Doppelviolinkonzert Bachs komplett durchmessen und dann behaupten, alles über
dasselbe wissen. Aber warum ich (neben bester schulmedizinischer Betreuung) Heilung in lebensbedrohender
Erkrankung gerade durch diese u. ä. Musik erfahren habe, wird mir wahrscheinlich keiner erklären können.
Das Leben und die Wirklichkeit ist nun mal mehr als das zur Zeit gerade Messbare. Aber wahrscheinlich
bist du das, was die Sozialforschung religiös unmusikalisch nennt – aber weil man selbst unmusikalisch
ist, anderen die „Musik“ der Religion verwehren zu wollen, ist eigentlich auch nicht gerade die feine
englische Art.
#124 sullivan 14:15:28 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Seefeldt: Das Neue Testament ist das wahre Testament Häretiker dürfen auch zu Weihnachten die Sakramente
nicht empfangen! Und wer solche Meinungen vertritt, ist einer: „Si quis autem libros ipsos integros cum
omnibus suis partibus, prout in Ecclesia catholica legi consueverunt et in veteri vulgata latina editione
habentur, pro sacris et canonicis non susceperit, et traditiones praedictas sciens et prudens contempserit:
anathema sit.“ (DS 1504) Konzil zu Trient 8. April 1546 im 1. Dekret der 4. Sessio
#123 piusxiii 11:43:25 | Sonntag, 23. Dezember 2007
brrrrr Das ist ja ein erleuchteter Artikel!!! Der Orthodoxie des Autors zufolge ging es da auch zielmlich
unmenschlich zu: In jener Gegend lagerten Hirten auf freeim Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde…Brrrrr…und
das bei weihnachtlichem Schneegestöber…Hoffentlich im schön wärmenden Hermelinmozett…
#122 Ultramontanus 11:29:12 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@Samurai: „Ultra“ sagt aber, wenn der Evangelist schreibt, daß Ochs und Esel im Stall waren, es aber
historisch nicht so war, der Evangelist gelogen hätte. Ich habe zu „Ochs und Esel“ gar nichts geschrieben,
sondern zu dem Kindermord, dessen Herodes bezichtigt wird. Ochs und Esel kann man vielleicht durchaus
metaphorisch verstehen, aber wenn ich jemanden einen Massenmord anlaste und das nicht so war, dann sind
wir bei Verleumdung.
#121 Peter-Pan 11:20:28 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@Seefeldt Kurt hat Recht, Schwarze Löcher sind keine Frage des Glaubens, sondern ein wissenschaftliches
Forschungsgebiet. Und ja, da man nicht gerade hinfliegen und genauere Untersuchungen durchführen kann,
bleibt die ganze Sache fürchterlich theoretisch – auch wenn die Wissenschaft einige Aspekte der schwarzen
Löcher schon ziemlich gut argumentativ zementiert hat. Wenn aber Morgen früh ein Aufsehen erregender
Artikel in der Zeitung steht, der darüber berichtet, dass brandneue Erkenntnisse alles widerlegen, was
man bisher über schwarze Löcher zu wissen geglaubt hat… … dann zucke ich mit den Schultern, murmel
„interessant“ vor mich hin und widme mich wieder meinem Frühstück. Würden Sie so reagieren, wenn in
der Zeitung die Existenz Ihres Gottes widerlegt würde? Schwarze Löcher sind keine Frage des Glaubens,
sondern ein wissenschaftliches Thema, mit dem man sich auseinandersetzen kann; und wobei damit leben kann,
wenn sich manches was erst klar erscheint, sich später als falsch herausstellt. @Kurt: Nein, ich glaube
auch nicht, dass auch nur eine Religion einen Treffer gelandet hat. Alle raten mehr oder weniger herum,
verheißen das eine und drohen mit dem anderen. Die Menschen täten besser daran, einfach nur zu versuchen,
gute Menschen zu sein – und nicht irgendwelchen antiken Schriften zu genügen, die vor Jahrtausenden von
seit ebenso lange toten Menschen aus Gründen, die nur sie allein kannten, aufs Pergament (oder worauf
auch immer) gebannt wurden.
#120 Kurt K. 10:25:24 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Hallo Sani! Mal ein erfrischend freundlicher Post deinerseits! Ist ja nicht selbstverständlich hier auf
+net. Aber leider verwechselst Du was: …aber ebenso kann ich wahrscheinlich die bedeutensten Lebensvollzüge
des Lebens zu Nichtgegenständen herabdegradieren: Liebe, Freundschaft, Ehrlichkeit … Gefühle, Haltungen,
Lebensvollzüge, die sich auch jeder Messung entziehen. Liebe, Freundschaft, Ehrlichkeit, Gefühle kann
man sehr wohl (rudimentär) messen. Und zwar in den Hirnströmen. Zeige einem verkabelten Menschen eklige
Fotos und miss, wo die Hirnregionen aktiv werden und Tadaaa! Du hast Ekel gemessen. Auch wenn das noch
sehr ungenau ist, betone ich das noch. Aber diese ganzen Gefühlsregungen lassen sich prinzipiell messen –
was man von Gott eben nicht behaupten kann. Im Gegenteil. Er entzieht sich eben prinzipiell jeglicher
Messung. Bis vor kurzem war meine Einstellung Glaubensdingen gegenüber etwa die folgende: Na, was solls!
Ist nicht mein Problem, kann ja jeder glauben was er will. Ich muss es ja nicht. Doch so sehe ich das
nicht mehr (woran auch z.B. Defendor und Rudi „schuld“ sind). Ich würde meine alte Aussage immer noch
unterschreiben, wenn man Kinder nicht mit solchem Wahn vollstopfen würde, so dass sie keine Wahl haben.
Mittlerweile bin ich der Ansicht, dass Religion im Prinzip die Pest ist (will dich nicht beleidigen damit!).
Dutzende Religionen auf der Welt behaupten, sie und nur sie hätten die Wahrheit mit Löffeln gefressen.
Wer hat nun Recht? Ich denke: Keiner!
brennende Kathedralen Es war im Jahre 1982 als die Kathedrale von York in Flammen aufging und nur mit
knapper Not vor der vollständigen Zerstörung gerettet werden konnte. Vorausgegangen war die Inthronisierung
eines „Erzbischofs“, der die jungfräuliche Empfängnis des Gottessohnes durch die Jungfrau Maria leugnete.
Es sollte mich nach den Äußerungen des „Erzbischofs“ von Canterbury nicht wundern, wenn auch die Mutter
aller englischen Kathdralen bald in Flammen steht. Beten wir für die Bekehrung der Abgefallenen, der
Schismatiker, der Heretiker und der Irrenden.
lieber Seefeldt … … bin beeindruckt, dass es das noch gibt. Bist du sicher, nicht eine Reinkarnation
des Marcion zu sein. Jedenfalls dein letztes Posting könnte direkt von diesem anerkannten Häretiker
der christlichen Frühzeit stammen. Liebe +netter: jetzt habt ihr eine handfeste Häresie – ich glaub’
die könnt’s in jedem Handbuch der Dogmengeschichte nachlesen – noch mal: Toll und ein Wahnsinn – das
letzte Posting Seefeldts ist beinahe so beeindruckend wie ein Papyrus aus der Hand Marcions
#117 Seefeldt 06:44:05 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Das Neue Testament ist das wahre Testament Mit der Bezeichnung des Neuen Testamentes, des wahren und gültigen
Testamentes als „2. Testament“ verrät der Leblhuber ja erneut, wes Ungeistes Kind er ist. Christus sagte
den Juden, daß sie Gott nicht kennen, und setzte sich beispielsweise in der Bergpredigt, aber auch an
anderen Stellen über das jüdische Gesetz und das Alte Testament hinweg, der Heilige Paulus bezeichnete
das jüdische Gesetz als Gesetz der Unfreiheit und des Todes. Das Alte (Testament) ist vergangen (nur
nicht für Ewiggestrige wie Leblhuber); es gilt das Neue (Testament). Übrigens: meine Bemerkungen über
alttestamentarische Gründe für die Kirche, die Bibellektüre durch Laien nicht zu mögen, schließen
neutestamentarische Gründe ja nicht aus. Mir ging es darum, zu zeigen, daß die Diskrepanzen zwischen
Christentum und dem von Lebhuber vertretenen Judentum weitaus größer sind als die Diskrepanzen zwischen
Christentum und christlicher Lehre oder christlicher „Realpolitik“. Da der Leblhuber sich ja so gerne
und so widerlich über Ausdrucksfehler anderer ausläßt, möchte ich hier doch mal einen Ausdrucksfehler
von ihm nennen: der meinte nämlich nicht „Realpolitik“, sondern „reale Politik“ – was ein Unterschied
ist, den der Leblhuber allerdings wohl nicht so recht begreift. Typisch für Leblhuber, daß er auch nicht
erkennt, worüber mit mir gesprochen werden könnte. Dabei kann man doch gerade in dieser Beitragsreihe
sehen, daß ich mich beispielsweise auch für Astronomie interessiere. @Kurt K.: Zu den SL später (kP)
Hallo Kurti Tut mir leid, aber du verhältst dich ebenso wie der Dawkins – einfach Vulgäratheismus: indem
du Gott zu einem Nichtgegenstand degradierst. Das sei dir unbenommen, aber ebenso kann ich wahrscheinlich
die bedeutensten Lebensvollzüge des Lebens zu Nichtgegenständen herabdegradieren: Liebe, Freundschaft,
Ehrlichkeit … Gefühle, Haltungen, Lebensvollzüge, die sich auch jeder Messung entziehen. Dann: wozu
Kunst – nur einfach zur Unterhaltung – es ist mir klar, dich nicht zu einem religiösen Menschen machen
zu können, aber vielleicht würde es von etwas Intelligenz zeugen, sich nicht auf das Niveau von Dawkins
einerseits und der Poster und Redaktion hier andererseits zu begeben. Zum Wirklichkeitsbegriff nur so
viel: Physik und alle anderen Naturwissenschaften sind nicht Verkünder einer Wahrheit (nur dumme Wissenschafter
würden dies behaupten), sondern liefern Modelle bis zu deren Falsifikation. Dabei wird ein erhebliches
Stück der gesamten Wirklichkeit ausgeklammert, unter anderem Gott (aber auch der Umstand, am Vorabend
guten Sex gehabt zu haben ) – D.h. Naturwissenschaft bleibt immer innerhalb ihrer Methoden. I.Ü. gilt
ähnliches auch von den Geisteswissenschaften resp. Theologie (also ich bin d’accord mit dir bzgl. d.
Meinung über Kreationisten, ID’ler u.ä.). noch was anderes: Ich habe Gott als jene Wirklichkeit erfahren,
von der ich mich ganz u. gar umfangen weiß – und auch du wirst mir das nicht ausreden können – warum,
das würde hier den Rahmen sprengen …
#115 Leblhuber 02:56:34 | Sonntag, 23. Dezember 2007
An alle! Ich wünsche gesegnete Weihnachten und in Anbetracht des Gedenkens an die Geburt des Jesus von
Nazareth auch besinnliche Momente, die eine Reflexion seiner Botschaft erlauben. Liebe Grüße, auch an
meine Meinungsgegner Leblhuber
#114 Kurt K. 02:55:12 | Sonntag, 23. Dezember 2007
Hab da noch was übersehen, Seefeld: wenn nicht den Schwarzen Löchern von den daran Glaubenden eine weitaus
größere Gravitation zugeschrieben würde. Schwarze Löcher sind kein Gegenstand des Glaubens. Sie würden
ja auch nicht von den „an die Sonne glaubenden“ sprechen, oder? Schwarze Löcher sind prinzipiell Tatsachen,
auch wenn noch nicht alle Eigenschaften derselben hundertprozentig feststehen. Aber DASS es sie gibt,
daran besteht kein Zwerifel, denn nur mit der Annahme von Schwarzen löchern ist die ungeheure Materiedichte
z.B. im Zentrum unserer (und anderen) Milchstrasse zu erklären.
#113 Leblhuber 01:20:18 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@Seefeldt: Ein weiterer Grund, daß der Kirche nicht besonders an Bibellektüre von Laien lag, liegt ganz
einfach darin, daß das Alte Testament viele abstoßende Stellen enthält und auch sehr böse mißverstanden
werden kann. Sie sind wirklich nicht zu retten! Das Verbot betraf auch das 2. Testament!!! Dafür finden
Sie mal eine Begründung. Strengen Sie sich an! Träfe ich Sie im Kaffeehaus- ein Alptraum!- worüber
könnte ich wohl mit Ihnen sprechen? Wahrscheinlich nicht einmal über das Wetter?
#112 Kurt K. 01:05:07 | Sonntag, 23. Dezember 2007
@ Seefeld Ihre Erklärung könnte ich ja einigermaßen nachvollziehen Schön. :O) Freut mich, dass ich
mich einigermassen verständlich ausdrücken konnte. Ist ja nicht ganz so ein einfaches Thema. – wenn
nicht den Schwarzen Löchern von den daran Glaubenden eine weitaus größere Gravitation zugeschrieben
würde. Da heißt es doch, daß Schwarze Löcher ganze Sterne aufsaugen sollen usw. Mooment. Das stimmt
ja auch in einer gewissen Weise. Nur eben nicht so, wie man sich das jetzt so vorstellen mag. Also, wie
schon gesagt, haben SL in etwa die selbe Gravitation wie die Sterne aus denen sie hervorgegangen sind.
Also min 3 Sonnenmassen. Nun können das aber auch 1000 Sonnenmassen sein. Und ein Objekt, welches keinen
Sonnenwind (Protonen und Neutrinos) mehr von sich gibt, welcher seine Umgebung von Staub und Gasteilchen
freihält, zieht natürlich alle Materieteilchen in seiner Umgebung an und „saugt sie auf“ sozusagen.
Je nachdem, in welcher „Ecke“ des Universums dann so ein SL entstanden ist, kann das über lange Zeiträume
gewaltig wachsen. Das SL im Zentrum unserer Milchstrasse etwa hat 3.000.000 Sonnenmassen und eine entsprechende
Gravitation. Falls nun der Urprungsstern dieses SL in einem Doppel- oder Mehrfachsystem seinen Ursprung
hat, kann es durchaus sein, dass es „ganze Sterne aufgesaugt“ hat. Im Allgemeinen dürfte das aber selten
vorkommen, da ein Stern schon sehr nah an einem SL vobeiziehen müsste, um in den Schwarzschildradius
zu geraten. Bei den Entfernungen im All… naja… sehr selten.
#111 Seefeldt 00:32:41 | Sonntag, 23. Dezember 2007
die Diskrepanz Wenn schon von Diskrepanz die Rede ist, dann ist doch vor allem anderen die Diskrepanz
zwischen dem Neuen Testament (dem wahren, gültigen Testament) und der jüdischen Überlieferung zu nennen.
Als besonderes Extrem sei Christi Selbstopferung gegenüber der Vernichtung fast aller Menschen und sonstigen
Erdenlebens aufgrund eines Wutanfalls Jahwes genannt. Ein weiterer Grund, daß der Kirche nicht besonders
an Bibellektüre von Laien lag, liegt ganz einfach darin, daß das Alte Testament viele abstoßende Stellen
enthält und auch sehr böse mißverstanden werden kann. Wie verhängnisvoll sich das Laienlesen vom Alten
Testament auswirken konnte, zeigte sich ja beispielsweise in der Eroberung Nordamerikas und der damit
verbundenen weitgehenden Ausrottung der Indianer – wähnten sich doch die dortigen Protestanten im „Gelobten
Land“, das ihnen verheißen sei, und in dem sie mit den Ureinwohnern (den Indianern) genauso verfahren
konnten und auch verfuhren wie es die Israeliten mit den Kanaanitern getan hatten. @Kurt K. Ihre Erklärung
könnte ich ja einigermaßen nachvollziehen – wenn nicht den Schwarzen Löchern von den daran Glaubenden
eine weitaus größere Gravitation zugeschrieben würde. Da heißt es doch, daß Schwarze Löcher ganze
Sterne aufsaugen sollen usw.