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Sonntag, 23. Dezember 2007 19:28
Ein perverser Adventskalender
Die schönste, reinste und kindlichste Zeit des Jahres ist nicht schön, rein und kindlich genug, als daß ein Sittenstrolch nicht imstande wäre, sie zu pervertieren und in ihr Gegenteil zu verkehren.
Perverser Adventskalender von 'Durex'
Perverser Adventskalender von ‘Durex’
(kreuz.net) Die britische Firma ‘Durex’ hat einen Adventskalender der perversen Art auf den Markt gebracht.

Die Firma stellt Gummi-Hüllen her, mit Hilfe derer sich Menschen beim ehelichen Akt ihre Geschlechtsteile voneinander isolieren und dabei hoffen, keine Kinder zu erzeugen oder nicht mit dem HI-Virus oder anderen Geschlechtskrankheiten angesteckt zu werden.

Hinter jedem der 24 Türchen des perversen Adventskalenders verbarg sich eine obszöne Überraschung.

Sie reichte von Gummi-Hüllen für Geschlechtsorgane in verschiedenen Ausführungen zu einem sogenannten Bettsportquartett, in dem perverse Sexualpraktiken propagiert werden.

Obszöne Überraschungen im Advent
Obszöne Überraschungen im Advent
Eine andere Adventsbescherung war Schmiersubstanz, die eine Reibungsminderung bei sexuellen Tätigkeiten bewirken soll.

Der Adventskalender für Erwachsene wurde von der Firma STI produziert und im unternehmenseigenen Co-Packing-Center verpackt.

Der perverse Kalender wurde unter anderem von der deutschen Firma Schlecker, dem derzeit europaweiter Marktführer im Drogerie-Sortiment vertrieben.

Die Firma Durex bezeichnete ihr perverses Produkt in einer Pressemitteilung als angeblicher „Adventskalender für Fortgeschrittene“.

„Das Fest der Liebe steht bevor“ – flötete die Firma in einer Presseaussendung. Die Firma nehme diese Aussage diesmal „wörtlich“:

„Mit einem Adventskalender der besonderen Art möchte Durex für aufregende und erotische Dezembertage sorgen.“

Auch Erwachsene – deren Interesse sich auf Obszönitäten konzentriert – sollten sich 24 Tage lang auf das Öffnen eines neuen Kalendertürchens freuen können:

„Schleckermäulchen kommen nicht auf ihre Kosten, denn Schokolade gibt es im Kalender nicht.“

Dafür aber verschiedene Kondom- und Schmiermittelsorten sowie weitere Anregungen für obszöne Spielchen zu zweit.

Hinter dem letzten Türchen – das Türchen der Weihnachtsnacht – versteckt sich nach Angaben von Durex eine „besondere Überraschung, die an dieser Stelle nicht verraten wird.“

Zum Glück.

Der perverse Adventskalender kostete 19,99 Euro.

© Bilder: Pressefotos Firma ‘Durex’
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 66 Lesermeinungen:
Freitag, 28. Dezember 2007 12:53
@ Kokke

dafür tuts auch Spülen.
Freitag, 28. Dezember 2007 09:14
Strepto von Kokke: @praktizierender S.
Ich verrat Euch noch was: Das nehem wir Schwulen gerne, das ist nämlich für den A***

Ach, Sie kleiner Schmuddelköter, machen Sie für Ihre Latexmysterien in Riad Werbung.
Hier ist es selbst für die Regierenden kein Geheimnis mehr, wie sie ihre Dödel vor Stuhlgang schützen.
Freitag, 28. Dezember 2007 05:57
incolumis: Sodom
Es wundert doch wie jemand überhaupt auf die Idee kommen kann die heilige Weihnachtsnacht mit solchen Perversionen zu besudeln. Es ist wirklich nicht mehr weit bis Sodom und Gomorrha.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 14:49
Wie schön!
Ihr habt nur viel zu spät darauf hingewiesen!

Die Firma stellt Gummi-Hüllen her, mit Hilfe derer sich Menschen beim ehelichen Akt ihre Geschlechtsteile voneinander isolieren

Psssst, ich verrat Euch mal was: man nennt diese Gummi-Hüllen Kondome, und man kann sie nicht nur beim ehelichen Akt benutzen – sondern auch beim außerehelichen.

Eine andere Adventsbescherung war Schmiersubstanz, die eine Reibungsminderung bei sexuellen Tätigkeiten bewirken soll.

Ich verrat Euch noch was: Das nehem wir Schwulen gerne, das ist nämlich für den A***
Mittwoch, 26. Dezember 2007 21:44
Rudolfus: @Kurt K.: Straßenreinigungsfahrer ist doch ein ehrbarer Beruf
Sind Sie Straßenreinigungsfahrer?

Bin ich nicht. Aber wäre es irgendwie ehrenrührig, wenn ich es wäre?
Nein, überhaupt nicht, Straßenreinigungsfahrer ist doch ein ehrbarer Beruf.

Kennen Sie den Släng-Ausdruck nicht? Km-Schrubben für Kilometer zurücklegen!„Kilometerschrubben“, diesen Ausdruck höre ich zum ersten Mal.
Mittwoch, 26. Dezember 2007 12:58
lupus1: ich glaube es ja nicht
jetzt regt man sich darüber auf, dass ein Kondom-(so heißen die Dinger ihr Ignoranten)Hersteller einen recht praktischen Adventkalender auf den Markt bringt. Zumindest macht der nicht dick wie die anderen Kalender. In zweierlei Hinsicht. Aber über Tuborg- oder Altenburg-Kalender, in denen Bier oder Hochprozentiges angeboten wird hinter jedem Türchen, regt sich keiner auf. Typische Scheinheiligkeit hier.
Oder: die Verfasser haben den zuletzt beschriebenen Kalender selbst geleert- würde zumindest den Inhalt des Artikels erklären.
In diesem Sinne: Prost und weiterhin schöne Feiertage!!
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