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Was ist das Schönste an Weihnachten? + Kardinal verstorben + Und sagte kein einziges Wort + Aus Gehorsam + Noch einmal Eva Hermann
Der Papst sprach beim gestrigen Angelus-Gebet über Weihnachten und Mission.
Der Papst sprach beim gestrigen Angelus-Gebet über Weihnachten und Mission.
Was ist das Schönste an Weihnachten?

Vatikan. Die Weihnachtsfreude drängt die Christen, allen Menschen die Gegenwart Gottes unter uns zu verkünden. Das erklärte Papst Benedikt XVI. gestern Sonntag beim mittäglichen Angelus-Gebet. Es gebe nichts Schöneres, Dringenderes und Wichtigeres, als den Glauben weiterzugeben.

Kardinal verstorben

Brasilien. Der brasilianische Kardinal Aloísio Lorscheider (83) ist am Sonntag vormittag verstorben. Er war ab 1962 Bischof von Santo Ângelo, ab 1973 Erzbischof von Fortaleza und von 1995 bis 2004 Erzbischof von Aparecida in Sao Paulo. Von 1971 bis 1979 amtete er als Vorsitzender der Brasilianischen Bischofskonferenz und von 1973 bis 1979 auch als Vorsitzender der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz CELAM. Kardinal Lorscheider trat entschieden für die sogenannte „Option für die Armen“ ein. Während seiner Amtsjahre erlebte die Kirche in Brasilien einen dramatischen Rückgang der Gläubigen.

Und sagte kein einziges Wort

Vatikan. In seiner Rede zum Jahresrückblick vor der Kurie ließ der Papst das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ unerwähnt. Das bemerkte der Vatikanist der italienischen Zeitung ‘Il Riformista’, Paolo Luigi Rodari. Dagegen sprach Benedikt XVI. über den fast gleichzeitig veröffentlichten und bereits vergessenen Brief an die Chinesen. Rodari vermutet, daß der Papst kurz vor der Veröffentlichung von Ausführungsbestimmungen zum Motu Proprio durch die Päpstliche Komission ‘Ecclesia Dei’ nicht auf dem Thema herumreiten wollte.

Aus Gehorsam

USA. Am dritten Adventsonntag feierte der Bischof der US-Diözese Madison, Mons. Robert Morlino (60), in seinem Bistum die erste Alte Messe seit Jahrzehnten. Das berichtete der US-Weblogger Hw. John Zuhlsdorf. Mons. Morlino war der einzige Bischof im US-Bundesstaat Wisconsin, der die Alte Messe bisher nicht erlaubt hatte. Dabei war er der Ansicht, aus guten Gründen gehandelt zu haben: „Jetzt werde ich im Gehorsam gegen den Papst der erste Bischof in Wisconsin sein, der die klassische Messe feiert“ – erklärte der ehemalige Jesuit.

Noch einmal Eva Hermann

Deutschland. Heute um 9.00 Uhr, am Donnerstag um 19. Uhr und am Freitag um 10 Uhr wird der katholische Fernsehsender ‘K-TV’ den Vortrag der deutschen Nachrichtensprecherin Eva Hermann „Werde was Du bist – Zum Selbstverständnis der Frau“ noch einmal senden. Der Vortrag wurde am diesjährigen Fuldaer Kongreß „Freude am Glauben“ gehalten und warf deutschlandweite Wellen.
      
6 Lesermeinungen
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#6   turk   22:50:04 | Montag, 24. Dezember 2007
Warum sollte der Papst?
Da für Seine Heiligkeit die Entscheidung vom 7. Juli 2007 mit offizieller Rechtkraft am 14. September 2007 (damit es auch die letzten verbohrten angeblich „konservativen“ Rechtspositivisten kapierten) im rein rechtlichen Sinne lediglich eine rechtserkennende Entscheidung war, die etwas nie Abgeschafftes in sein volles Recht und praktisch in die volle Gleichberechtigung zurückholen sollte, ist es absolut nicht notwendig, eine realpolitisch und von der gesamten Kirchengeschichte her äußerst kurze Zeit nach dem letzten XXI. Ökumenischen Konzil zu erwähnen, in der manche vermeinten, die Kirche auch in ihren lateinischen Riten völlig neu erfinden zu müssen. WIe hat es doch im Apostolischen Schreiben vom 7. Juli 2007 geheißen: „Proinde Missae Sacrificium, iuxta editionem typicam Missalis Romani a B. Ioanne XXIII anno 1962 promulgatam et numquam abrogatam, uti formam extraordinariam Liturgiae Ecclesiae, celebrare licet. Conditiones vero a documentis antecedentibus „Quattuor abhinc annos“ et „Ecclesia Dei“ pro usu huius Missalis statutae, substituuntur ut sequitur …“ Somit hat der Papst nichts anderes als immerwährende Rechtssicherheit geschaffen, und zwar bis unser Herr wiederkommen wird, den wir nun in der Heiligen Christmette neuerlich anbeten werden. Der Segen des Christkindes möge alle Diskutanten gnädig erleuchten. Frohe Weihnacht!
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#5   maliems   14:00:17 | Montag, 24. Dezember 2007
at all
mensch, habt ihr probleme
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#4   Aleph †   12:52:02 | Montag, 24. Dezember 2007
Kein langer Marsch rückwärts
Das vom MP verursachte Wüten und Raunen zugunsten der außerordentlichen Messe ist ein Phänomen. Der Papst erkennt dieser Art der Messfeier den besonderen Status des Außerordentlichen zu und die Verfechter des Ritus glauben, damit das Entrebillett zu haben, den außerordentlichen Ritus in einer klammheimlichen Nacht- und Nebelaktion zum ordentlichen Ritus umfunktionieren zu können. Sie ignorieren dabei völlig, dass die Mehrheit der Katholiken die Vorzüge von NOM sehr wohl zu schätzen weiß und auch nicht bereit ist, den langen Marsch zugunsten des alten Ritus durch die kirchlichen Institutionen rückwärts anzutreten.
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#3   Konrad   12:31:12 | Montag, 24. Dezember 2007
Ja, nichts weiter als eine Marginalie, die aber
via kreuz.net sich zu einer Pestbeule entwickeln kann. Pater Schmidberger hat schon alle Versöhnungsgesten des Papstes ausgeschlagen und scheint sich mit seiner fundamentalistischen Vat.II-Kritik („Zeitbomben“) in Richtung des hier geschätzten Sedi-Paters Lingen zu entwickeln. Die beste Äußerung zur tridentinistischen Liturgieerstarrung stammt von Prof. Dr. Johannes Nebel FSO in seinem Aufsatz „Liturgischer Stil“ in der Monatsschrift Kirche heute, hg. von WB Andreas Laun, in der Nr. 11/2007.
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#2   maliems   10:47:04 | Montag, 24. Dezember 2007
@gotthard
es gibt genug margnalien, die erwähnt werden. bsp. ist auch die tatsache, dass das MP nicht erwähnt wurde, selbst eine marginalie.
eigentlich existiert der ganze röm. hofstaat doch nur wegen marginalien, oder?
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#1   Gotthard   10:38:43 | Montag, 24. Dezember 2007
Marginalie
In seiner Rede zum Jahresrückblick vor der Kurie ließ der Papst das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ unerwähnt.
Der Papst weiß die Bedeutung dieses Schreibens schon richtig einzuordnen. Im Gesamten der Kirche und des Jahres 2007 ist es wirklich nicht sehr bedeutend. Es ist eine echte Marginalie, die zu erwähnen sich der Papst verkniffen hat.
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