Weihnachten – du liebe Zeit!
So wie die Dinge gegenwärtig stehen, werden wir wohl auf einen warten müssen, der aus der Kirche ausgetreten ist. Von Lukas Brühwiler-Frésey.
(kreuz.net) Der frühere Britische Premierminister Tony Blair ist zur Katholischen Kirche konvertiert.
Fast gleichzeitig wurde der Französische Staatspräsident, Nicolas Sarkozy, anläßlich seines Besuches
im Vatikan zum Ehrenkanonikus der Lateranbasilika ernannt.
Die Vorgänge erstaunen. Verfolgen die Söhne der Kirche eine Politik, für die sich die Kirche in einigen Jahren – dieses Mal zu Recht – entschuldigen muß?
Der geschiedene Nicolas Sarkozy hält sich mittlerweile seine zweite Konkubine.
Beide Politiker sind in der Vergangenheit für die Kinderabtreibung und die freie Ehescheidung eingetreten.
Während einzelne Kardinäle und Bischöfe verlangen, daß Abtreibungsbefürworter nicht zum Empfang der Heiligen Kommunion zugelassen werden, erhalten Scheidungs- und Abtreibungsbefürworter von anderen Kirchenvertretern hohe Ehren.
Sie können sogar ohne öffentliche Reue katholisch werden.
Die Kirche verliert damit an Glaubwürdigkeit. Hat man vergessen, daß Papst Johannes Paul II. den Irakkrieg und die Teilnahme daran aufs schärfste verurteilt hat?
Offenbar besitzt die Kirche gegenwärtig nicht die Kraft, um angeblich katholische Politiker zu disziplinieren, die der Glaubenslehre diametral widersprechen.
So kommt es, daß seit Jahren Heerscharen von politischen Häretikern mit der Aufschrift „katholisch“ durch die Lande ziehen.
Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Friedens. Wie sieht eine katholische Politik der Liebe und des Friedens aus?
Sie bringt eine Verschärfung des Scheidungsrechts zustande.
„Ein großer Teil der Scheidungen müßte gar nicht sein“, stellte jüngst der Psychotherapeut Mathias Jung Buch „Liebes-Pingpong“ fest, das im Kösel-Verlag erschienen ist.
Das heißt nichts anderes, als daß die treue Ehe bei genügender Sozialkompetenz machbar und das kirchliche Scheidungsverbot eine vernünftige Regel ist.
Katholische Politik umfaßt auch ein Verbot der unmoralischen Stammzellenforschung, die menschliche Embryonen tötet und verbraucht.
Sie ist von einer Abschaffung des staatlich anerkannten Homo-Konkubinates begleitet.
Sie beinhaltet den Schutz des Sonntags. Sie setzt auch ein Verbot der Abtreibung und aktiver Sterbehilfe durch.
Sie präsentiert ein Programm gegen die globale Verarmung der Familie, welche die Werkstatt der Liebe ist.
Sie unterstützt die freie Wahl von Privatschulen als Bildungsanstalten der Liebe – jenseits von Sozialismus und Kapitalismus.
Sie kodifiziert die Grundrechte der Völker, damit die Kultur der Liebe und der kulturellen Identität nicht gegen die Freiheit liebloser Religionen eingetauscht werden muß und es in Europa auch weiterhin erlaubt bleibt, Weihnachten zu feiern.
Vielleicht wird uns erst ein Politiker, der aus der Kirche ausgetreten ist, diese heilsnotwendigen politischen Initiativen der Liebe und des Friedens bescheren.
Die Vorgänge erstaunen. Verfolgen die Söhne der Kirche eine Politik, für die sich die Kirche in einigen Jahren – dieses Mal zu Recht – entschuldigen muß?
Der geschiedene Nicolas Sarkozy hält sich mittlerweile seine zweite Konkubine.
Beide Politiker sind in der Vergangenheit für die Kinderabtreibung und die freie Ehescheidung eingetreten.
Während einzelne Kardinäle und Bischöfe verlangen, daß Abtreibungsbefürworter nicht zum Empfang der Heiligen Kommunion zugelassen werden, erhalten Scheidungs- und Abtreibungsbefürworter von anderen Kirchenvertretern hohe Ehren.
Sie können sogar ohne öffentliche Reue katholisch werden.
Die Kirche verliert damit an Glaubwürdigkeit. Hat man vergessen, daß Papst Johannes Paul II. den Irakkrieg und die Teilnahme daran aufs schärfste verurteilt hat?
Offenbar besitzt die Kirche gegenwärtig nicht die Kraft, um angeblich katholische Politiker zu disziplinieren, die der Glaubenslehre diametral widersprechen.
So kommt es, daß seit Jahren Heerscharen von politischen Häretikern mit der Aufschrift „katholisch“ durch die Lande ziehen.
Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Friedens. Wie sieht eine katholische Politik der Liebe und des Friedens aus?
Sie bringt eine Verschärfung des Scheidungsrechts zustande.
„Ein großer Teil der Scheidungen müßte gar nicht sein“, stellte jüngst der Psychotherapeut Mathias Jung Buch „Liebes-Pingpong“ fest, das im Kösel-Verlag erschienen ist.
Das heißt nichts anderes, als daß die treue Ehe bei genügender Sozialkompetenz machbar und das kirchliche Scheidungsverbot eine vernünftige Regel ist.
Katholische Politik umfaßt auch ein Verbot der unmoralischen Stammzellenforschung, die menschliche Embryonen tötet und verbraucht.
Sie ist von einer Abschaffung des staatlich anerkannten Homo-Konkubinates begleitet.
Sie beinhaltet den Schutz des Sonntags. Sie setzt auch ein Verbot der Abtreibung und aktiver Sterbehilfe durch.
Sie präsentiert ein Programm gegen die globale Verarmung der Familie, welche die Werkstatt der Liebe ist.
Sie unterstützt die freie Wahl von Privatschulen als Bildungsanstalten der Liebe – jenseits von Sozialismus und Kapitalismus.
Sie kodifiziert die Grundrechte der Völker, damit die Kultur der Liebe und der kulturellen Identität nicht gegen die Freiheit liebloser Religionen eingetauscht werden muß und es in Europa auch weiterhin erlaubt bleibt, Weihnachten zu feiern.
Vielleicht wird uns erst ein Politiker, der aus der Kirche ausgetreten ist, diese heilsnotwendigen politischen Initiativen der Liebe und des Friedens bescheren.
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Mittwoch, 26. Dezember 2007 15:39
methusalix †: @Geyer
Florian Geyer: absolute Wahrheit
gemäß den Aussagen Obelix ist der Überzeugte des absoluten Wahrheitsbesitzes eine ganz schlimme Sorte Mensch, wie Ahmadinejad oder Hitler.
Nicht unbedingt. Wenn sich allerdings dieser absolute Wahrheitsanspruch mit Macht paart, wird das zu einer verhängnisvollen Gemengelage, so wie das bei Hitler und Stalin war und Ahmadinedjad heute und der römisch katholischen Kirche bis weit nach der Säkularisation.
Nun lieber Obelix das Problem dieser Herschaften war eben dass diese nicht in de absoluten Wahrheit waren da sie nicht zu 100% Katholisch waren.
Nein, das schlimme ist die Paarung des absoluten Wahrheitsanspruches mit Macht.
die Überzeugung dass es die absolute Wahrheit nicht gibt und man sich deshalb in den totalitären Relativismus flüchtet ist eigelntlich der Kern der heutigenen zersetzenden Weltkrankheit und Ursache viel Leid und Tod !
Nein, es ist wie immer der Glauben die Wahrheit gepachtet zu haben in Verbindung mit purer Macht. Die besten Beispiele sind der Präsident Bush und die Taliban.
gemäß den Aussagen Obelix ist der Überzeugte des absoluten Wahrheitsbesitzes eine ganz schlimme Sorte Mensch, wie Ahmadinejad oder Hitler.
Nicht unbedingt. Wenn sich allerdings dieser absolute Wahrheitsanspruch mit Macht paart, wird das zu einer verhängnisvollen Gemengelage, so wie das bei Hitler und Stalin war und Ahmadinedjad heute und der römisch katholischen Kirche bis weit nach der Säkularisation.
Nun lieber Obelix das Problem dieser Herschaften war eben dass diese nicht in de absoluten Wahrheit waren da sie nicht zu 100% Katholisch waren.
Nein, das schlimme ist die Paarung des absoluten Wahrheitsanspruches mit Macht.
die Überzeugung dass es die absolute Wahrheit nicht gibt und man sich deshalb in den totalitären Relativismus flüchtet ist eigelntlich der Kern der heutigenen zersetzenden Weltkrankheit und Ursache viel Leid und Tod !
Nein, es ist wie immer der Glauben die Wahrheit gepachtet zu haben in Verbindung mit purer Macht. Die besten Beispiele sind der Präsident Bush und die Taliban.
Mittwoch, 26. Dezember 2007 15:18
Florian Geyer: absolute Wahrheit
gemäß den Aussagen Obelix ist der Überzeugte des absoluten Wahrheitsbesitzes eine ganz schlimme Sorte Mensch, wie Ahmadinejad oder Hitler. Nun lieber Obelix das Problem dieser Herschaften war eben dass diese nicht in de absoluten Wahrheit waren da sie nicht zu 100% Katholisch waren. die Überzeugung dass es die absolute Wahrheit nicht gibt und man sich deshalb in den totalitären Relativismus flüchtet ist eigelntlich der Kern der heutigenen zersetzenden Weltkrankheit und Ursache viel Leid und Tod !
Mittwoch, 26. Dezember 2007 15:13
methusalix †: @Pippifax
Pippifax: @Methusalix
Darf ich Ihre Einlassung mir gegenüber dahingehend verstehen, daß Sie mir unterstellen, ich vertrete mit meinem Einwurf an Aleph lediglich die Auffassung der römisch-katholischen Kirche?
JA! Ich wollte unterstreichen, dass es, so wie Sie das völlig richtig darstellen, in der römisch katholischen Kirche keine Freiheit geben KANN. Schon gar keine Gewissensfreiheit.
Jeder Mensch (auch nichtkatholische wohlgemerkt!) MUSS sich dem Moraldiktat des Papstes unterwerfen, sonst ist er der römisch katholischen Hölle auf ewig verfallen.
Etwas anderes als diese Rechtskonstruktion würde bei der vollautomatischen Unfehlbarkeit, die die Päpste eingebaut haben, auch wenig Sinn machen.
Darf ich Ihre Einlassung mir gegenüber dahingehend verstehen, daß Sie mir unterstellen, ich vertrete mit meinem Einwurf an Aleph lediglich die Auffassung der römisch-katholischen Kirche?
JA! Ich wollte unterstreichen, dass es, so wie Sie das völlig richtig darstellen, in der römisch katholischen Kirche keine Freiheit geben KANN. Schon gar keine Gewissensfreiheit.
Jeder Mensch (auch nichtkatholische wohlgemerkt!) MUSS sich dem Moraldiktat des Papstes unterwerfen, sonst ist er der römisch katholischen Hölle auf ewig verfallen.
Etwas anderes als diese Rechtskonstruktion würde bei der vollautomatischen Unfehlbarkeit, die die Päpste eingebaut haben, auch wenig Sinn machen.
Mittwoch, 26. Dezember 2007 14:12
Pippifax: @Methusalix
Darf ich Ihre Einlassung mir gegenüber dahingehend verstehen, daß Sie mir unterstellen, ich vertrete
mit meinem Einwurf an Aleph lediglich die Auffassung der römisch-katholischen Kirche?
Wenn ja, dann kann ich nur sagen, dies ist auch meine Absicht gewesen.
Wenn ja, dann kann ich nur sagen, dies ist auch meine Absicht gewesen.
Mittwoch, 26. Dezember 2007 13:12
obelix †: @katholische Bazille
Ja, nur sollte Ihrer Aufmerksamkeit nicht entgangen sein, dass dieser Zustand der Rechthaberei nur 12
Jahre währte. So ist es immer mit Lügen und den kurzen Beinen.
Also die katholische Rechthaberei währt nun schon sehr lange. Gerade haben wir doch das 2007. Wiegenfest unseres Gründers gefeiert. Und ich habe nicht gehört, dass der Papst und die Kirche („das Lehramt“) auf die eingebaute, vollautomatische Unfehlbarkeit zu verzichten gedenken. Das Lehramt kann seine Rechthaberei zwar nicht mehr mit Folter, Scheiterhaufen und diversen Blutbädern an Andersgläubigen durchsezten, aber das heisst ja noch lange nicht, dass Herr Levada und seine „Heilige“ Inquisition, pardon, es muss natürlich heissen das „Heilige“ Offizium, arbeitslos werden würden.
Also die katholische Rechthaberei währt nun schon sehr lange. Gerade haben wir doch das 2007. Wiegenfest unseres Gründers gefeiert. Und ich habe nicht gehört, dass der Papst und die Kirche („das Lehramt“) auf die eingebaute, vollautomatische Unfehlbarkeit zu verzichten gedenken. Das Lehramt kann seine Rechthaberei zwar nicht mehr mit Folter, Scheiterhaufen und diversen Blutbädern an Andersgläubigen durchsezten, aber das heisst ja noch lange nicht, dass Herr Levada und seine „Heilige“ Inquisition, pardon, es muss natürlich heissen das „Heilige“ Offizium, arbeitslos werden würden.
Mittwoch, 26. Dezember 2007 12:54
Strepto von Kokke: @Methusalixchen
Wir alleine haben immer Recht. So dachte Adolf Hitler und die Nazis.
Ja, nur sollte Ihrer Aufmerksamkeit nicht entgangen sein, dass dieser Zustand der Rechthaberei nur 12 Jahre währte. So ist es immer mit Lügen und den kurzen Beinen.
–--------------
Kleine Anmerkung zu Ihrer Hausapotheke:
Dort schlummert so manch guter Tropfen nur kurze Zeit, was sich an Ihrem Geschreibsel zu später Stunde nur unschwer erkennen lässt.
–--------------
Bis demnächst in diesem Theater …
Ja, nur sollte Ihrer Aufmerksamkeit nicht entgangen sein, dass dieser Zustand der Rechthaberei nur 12 Jahre währte. So ist es immer mit Lügen und den kurzen Beinen.
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Kleine Anmerkung zu Ihrer Hausapotheke:
Dort schlummert so manch guter Tropfen nur kurze Zeit, was sich an Ihrem Geschreibsel zu später Stunde nur unschwer erkennen lässt.
–--------------
Bis demnächst in diesem Theater …
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