Tony Blair und Sarkozy
Weihnachten – du liebe Zeit!
So wie die Dinge gegenwärtig stehen, werden wir wohl auf einen warten müssen, der aus der Kirche ausgetreten ist. Von Lukas Brühwiler-Frésey.
Links: Tony Blair, Sarkozy, Krippe
Links: Tony Blair, Sarkozy, Krippe
(kreuz.net) Der frühere Britische Premierminister Tony Blair ist zur Katholischen Kirche konvertiert. Fast gleichzeitig wurde der Französische Staatspräsident, Nicolas Sarkozy, anläßlich seines Besuches im Vatikan zum Ehrenkanonikus der Lateranbasilika ernannt.

Die Vorgänge erstaunen. Verfolgen die Söhne der Kirche eine Politik, für die sich die Kirche in einigen Jahren – dieses Mal zu Recht – entschuldigen muß?

Der geschiedene Nicolas Sarkozy hält sich mittlerweile seine zweite Konkubine.

Beide Politiker sind in der Vergangenheit für die Kinderabtreibung und die freie Ehescheidung eingetreten.

Während einzelne Kardinäle und Bischöfe verlangen, daß Abtreibungsbefürworter nicht zum Empfang der Heiligen Kommunion zugelassen werden, erhalten Scheidungs- und Abtreibungsbefürworter von anderen Kirchenvertretern hohe Ehren.

Sie können sogar ohne öffentliche Reue katholisch werden.

Die Kirche verliert damit an Glaubwürdigkeit. Hat man vergessen, daß Papst Johannes Paul II. den Irakkrieg und die Teilnahme daran aufs schärfste verurteilt hat?

Offenbar besitzt die Kirche gegenwärtig nicht die Kraft, um angeblich katholische Politiker zu disziplinieren, die der Glaubenslehre diametral widersprechen.

So kommt es, daß seit Jahren Heerscharen von politischen Häretikern mit der Aufschrift „katholisch“ durch die Lande ziehen.

Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Friedens. Wie sieht eine katholische Politik der Liebe und des Friedens aus?

Sie bringt eine Verschärfung des Scheidungsrechts zustande.

„Ein großer Teil der Scheidungen müßte gar nicht sein“, stellte jüngst der Psychotherapeut Mathias Jung Buch „Liebes-Pingpong“ fest, das im Kösel-Verlag erschienen ist.

Das heißt nichts anderes, als daß die treue Ehe bei genügender Sozialkompetenz machbar und das kirchliche Scheidungsverbot eine vernünftige Regel ist.

Katholische Politik umfaßt auch ein Verbot der unmoralischen Stammzellenforschung, die menschliche Embryonen tötet und verbraucht.

Sie ist von einer Abschaffung des staatlich anerkannten Homo-Konkubinates begleitet.

Sie beinhaltet den Schutz des Sonntags. Sie setzt auch ein Verbot der Abtreibung und aktiver Sterbehilfe durch.

Sie präsentiert ein Programm gegen die globale Verarmung der Familie, welche die Werkstatt der Liebe ist.

Sie unterstützt die freie Wahl von Privatschulen als Bildungsanstalten der Liebe – jenseits von Sozialismus und Kapitalismus.

Sie kodifiziert die Grundrechte der Völker, damit die Kultur der Liebe und der kulturellen Identität nicht gegen die Freiheit liebloser Religionen eingetauscht werden muß und es in Europa auch weiterhin erlaubt bleibt, Weihnachten zu feiern.

Vielleicht wird uns erst ein Politiker, der aus der Kirche ausgetreten ist, diese heilsnotwendigen politischen Initiativen der Liebe und des Friedens bescheren.
      
29 Lesermeinungen
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#29   methusalix †   15:39:04 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Geyer
Florian Geyer: absolute Wahrheit
gemäß den Aussagen Obelix ist der Überzeugte des absoluten Wahrheitsbesitzes eine ganz schlimme Sorte Mensch, wie Ahmadinejad oder Hitler.
Nicht unbedingt. Wenn sich allerdings dieser absolute Wahrheitsanspruch mit Macht paart, wird das zu einer verhängnisvollen Gemengelage, so wie das bei Hitler und Stalin war und Ahmadinedjad heute und der römisch katholischen Kirche bis weit nach der Säkularisation.
Nun lieber Obelix das Problem dieser Herschaften war eben dass diese nicht in de absoluten Wahrheit waren da sie nicht zu 100% Katholisch waren.
Nein, das schlimme ist die Paarung des absoluten Wahrheitsanspruches mit Macht.
die Überzeugung dass es die absolute Wahrheit nicht gibt und man sich deshalb in den totalitären Relativismus flüchtet ist eigelntlich der Kern der heutigenen zersetzenden Weltkrankheit und Ursache viel Leid und Tod !
Nein, es ist wie immer der Glauben die Wahrheit gepachtet zu haben in Verbindung mit purer Macht. Die besten Beispiele sind der Präsident Bush und die Taliban.
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#28   Florian Geyer   15:18:17 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
absolute Wahrheit
gemäß den Aussagen Obelix ist der Überzeugte des absoluten Wahrheitsbesitzes eine ganz schlimme Sorte Mensch, wie Ahmadinejad oder Hitler. Nun lieber Obelix das Problem dieser Herschaften war eben dass diese nicht in de absoluten Wahrheit waren da sie nicht zu 100% Katholisch waren. die Überzeugung dass es die absolute Wahrheit nicht gibt und man sich deshalb in den totalitären Relativismus flüchtet ist eigelntlich der Kern der heutigenen zersetzenden Weltkrankheit und Ursache viel Leid und Tod !
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#27   methusalix †   15:13:15 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Pippifax
Pippifax: @Methusalix
Darf ich Ihre Einlassung mir gegenüber dahingehend verstehen, daß Sie mir unterstellen, ich vertrete mit meinem Einwurf an Aleph lediglich die Auffassung der römisch-katholischen Kirche?
JA! Ich wollte unterstreichen, dass es, so wie Sie das völlig richtig darstellen, in der römisch katholischen Kirche keine Freiheit geben KANN. Schon gar keine Gewissensfreiheit.
Jeder Mensch (auch nichtkatholische wohlgemerkt!) MUSS sich dem Moraldiktat des Papstes unterwerfen, sonst ist er der römisch katholischen Hölle auf ewig verfallen.
Etwas anderes als diese Rechtskonstruktion würde bei der vollautomatischen Unfehlbarkeit, die die Päpste eingebaut haben, auch wenig Sinn machen.
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#26   Pippifax   14:12:44 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Methusalix
Darf ich Ihre Einlassung mir gegenüber dahingehend verstehen, daß Sie mir unterstellen, ich vertrete mit meinem Einwurf an Aleph lediglich die Auffassung der römisch-katholischen Kirche?
Wenn ja, dann kann ich nur sagen, dies ist auch meine Absicht gewesen. :-]
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#25   obelix †   13:12:48 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@katholische Bazille
Ja, nur sollte Ihrer Aufmerksamkeit nicht entgangen sein, dass dieser Zustand der Rechthaberei nur 12 Jahre währte. So ist es immer mit Lügen und den kurzen Beinen.
Also die katholische Rechthaberei währt nun schon sehr lange. Gerade haben wir doch das 2007. Wiegenfest unseres Gründers gefeiert. Und ich habe nicht gehört, dass der Papst und die Kirche („das Lehramt“) auf die eingebaute, vollautomatische Unfehlbarkeit zu verzichten gedenken. Das Lehramt kann seine Rechthaberei zwar nicht mehr mit Folter, Scheiterhaufen und diversen Blutbädern an Andersgläubigen durchsezten, aber das heisst ja noch lange nicht, dass Herr Levada und seine „Heilige“ Inquisition, pardon, es muss natürlich heissen das „Heilige“ Offizium, arbeitslos werden würden.
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#24   Strepto von Kokke   12:54:34 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Methusalixchen
Wir alleine haben immer Recht. So dachte Adolf Hitler und die Nazis.
Ja, nur sollte Ihrer Aufmerksamkeit nicht entgangen sein, dass dieser Zustand der Rechthaberei nur 12 Jahre währte. So ist es immer mit Lügen und den kurzen Beinen.
–--------------
Kleine Anmerkung zu Ihrer Hausapotheke:
Dort schlummert so manch guter Tropfen nur kurze Zeit, was sich an Ihrem Geschreibsel zu später Stunde nur unschwer erkennen lässt. :-)
–--------------
Bis demnächst in diesem Theater …
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#23   obelix †   12:52:20 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Daniel Stöhr … aber gerne!
Daniel Stöhr: @obelix:
Könnten Sie diese Ähnlichkeiten im jeweiligen „Heilsversprechen“ einmal näher charakterisieren ?
Alle Religionen versprechen den Menschen „das Paradies“ in der jeweiligen Ausprägung (wobei das langweiligste wahrscheinlich das evangelisch-pietistische ist, das unwahrscheinlichste das der muslimischen „Märtyrer“), wenn nur alle Menschen sich der jeweiligen Doktrin unterwerfen.
Die einzelnen Glaubenslehren unterscheiden sich meist dadurch, dass sie den Zeitpunkt, an dem die Menschen ins „Paradies“ kommen, unterschiedlich ansetzen. Währen die politischen Religionen das noch fürs Diesseits versprechen (… wenn die kommunistische Weltherrschaft vollendet ist …was für ein Schwachsinn!), sind die anderen Religionen das vorsichtiger und versprechen die ewige Seligkeit erst fürs Jenseits. Die sind einfach ein paar tausend Jahre erfahrener und dementsprechend vorsichtiger mit nachprüfbaren Heilsversprechen.
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#22   Ydefix   12:41:51 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@obelix:
„Die Heilsversprechen der katholischen Klerisei klingen, bei gleichem Anspruch (… sensibel, gutes Gewissen …) ähnlich, genau wie übrigens die Heilsversprechen jeder Religion. Von den Nazis über die Kommunisten bis zu den Muslimen.“
Die Heilsversperechen von katholischem Glauben einerseits und dem Nationalsozialismus sowie Kommunismus andererseits sind also „ähnlich“.
Könnten Sie diese Ähnlichkeiten im jeweiligen „Heilsversprechen“ einmal näher charakterisieren ?
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#21   obelix †   12:36:15 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@katholische Bazille
Wie wäre es mit absoluter Unfehlbarkeit des Führers? Genau so dachte Adolf Hitler. Er war im alleinigen Besitz der absoluten Wahrheit und setzte diese auch rigoros und rücksichtslos durch. So wie es die katholische Hierarchie gemacht hat, bis sie die weltliche Macht verlor und wie sie es bis heute beansprucht, nach dem Motto: Wir alleine haben immer Recht. So dachte Adolf Hitler und die Nazis.
Waren es etwa die Friedensversprechungen dieses glorreichen mit so einem überaus sensiblen und guten Gewissen ausgestatteten Mensch, …
Die Heilsversprechen der katholischen Klerisei klingen, bei gleichem Anspruch (… sensibel, gutes Gewissen …) ähnlich, genau wie übrigens die Heilsversprechen jeder Religion. Von den Nazis über die Kommunisten bis zu den Muslimen.
Ich warte ein wenig auf Ihre Antwort, …
Da gäbe es besseres in meiner Hausapotheke, wenn denn mein Pulsschlag erhöht wäre. Das ist er aber nur bei ganz bestimmten katholischen Falschaussagen und dazu gehören die in diesem Faden eher weniger.
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#20   methusalix †   12:33:51 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@HvO und kath. Bazille
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Aspergil,
dass Sie ein Dummkopf sind, wird Ihnen im Gericht nur wenig nützen.
Vor welchem Gericht? Jahwes? Allahs? Wotans? Zeus? Schiwa? Fliegendes Spaghettimonster? Oder „the big Juju at the bottom of the sea“?
Strepto von Kokke: @Methusalixchen
Ja Methusalixchen, dass Ihnen das Wort „gewissenlos“ ein Fremdwort ist, haben Sie des öfteren bewiesen.
Nur weil ich mir die Mühe mache, selbst zu denken und nicht auf die vollautomatische Unfehlbarkeit vertraue, die der römische Papst bei sich eingebaut wähnt, heisst das noch lange nicht, dass ich kein Gewissen habe. Es entspricht halt nicht dem relativistischen katholischen Moraldiktat.
… da Sie ein auf sich selbstorientierter, wissenschaftshöriger, ungläubiger und hochmütiger Mensch sind.
Ungläubig in Bezug auf die vollautomatische Unfehlbarkeit des katholischen Papstes? JA!
Ansonsten können Sie sich Ihr arrogantes Geschwurbel sonstwohin stecken.
… von Ihnen aus erster Hand zu erfahren, wie die Nazis …
Wie wäre es mit absoluter Unfehlbarkeit des Führers? Genau so dachte Adolf Hitler. Er war im alleinigen Besitz der absoluten Wahrheit und setzte diese auch rigoros und rücksichtslos durch. So wie es die katholische Hierarchie gemacht hat, bis sie die weltliche Macht verlor und wie sie es bis heute beansprucht, nach dem Motto: Wir alleine haben immer Recht. So dachte Adolf Hitler und die Nazis.
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#19   Nachtlaterne   12:08:57 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Wehe Wehe
Ihr Tiere auf dem Feld, kommt alle, und freßt, kommt alle, ihr Tiere im Wald! Die Wächter des Volkes sind blind, sie merken allesamt nichts. Es sind lauter stumme Hunde, sie können nicht bellen. Träumend liegen sie da und haben gern ihre Ruhe. Aber gierig sind diese Hunde, sie sind unersättlich. So sind die Hirten: Sie verstehen nicht aufzu-merken. Jeder geht seinen eigenen Weg und ist ausschließ-lich auf seinen eigenen Vorteil bedacht;“
Jes.56/9-11
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#18   Strepto von Kokke   12:08:09 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Methusalixchen
Strepto von Kokke: @Aleph
Richtig, so hat Adolf sicher auch gedacht.
Methusalix brabbelte verwirrt:
Mit diesem Satz zeigen Sie nur das bedauerlich mangelhafte Wissen eines deutschsprachigen Bürgers über die Denkweise der Nazis auf. Hitler hat keineswegs so gedacht. Aber das wollen Sie gar nicht wissen, weil es sich mit Ihrer Dummheit viel bequemer lebt.
Ja Methusalixchen, dass Ihnen das Wort „gewissenlos“ ein Fremdwort ist, haben Sie des öfteren bewiesen. Auch Sie wären ein gewissenloser Diktator, wenn man Sie denn liesse, da Sie ein auf sich selbstorientierter, wissenschaftshöriger, ungläubiger und hochmütiger Mensch sind.
Trotzdem würden sich hier bestimmt einige Leser darüber freuen von Ihnen aus erster Hand zu erfahren, wie die Nazis und ihr glorreicher Führer denn nun wirklich gedacht haben und woran sich deren Gewissen orientierte? Waren es etwa die Friedensversprechungen dieses glorreichen mit so einem überaus sensiblen und guten Gewissen ausgestatteten Mensch, der sich in täuschender Weise nicht mehr getraute „Schickelhuber“ zu nennen?
Ich warte ein wenig auf Ihre Antwort, bevor ich mich wieder zur Ruhe begebe … :-D . Ich würde es allerdings sehr bedauern, wenn meine Zeilen Ihren sowieso schon hohen Pulsschlag noch weiter erhöhen würde. Nehmen Sie ein paar Baldriantropfen, – das hilft.
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#17   methusalix †   11:34:31 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
… die absolute, alleingültige Moral? Meinen sie jetzt die Allahs, oder die Jahwes? Oder des FSM?
Nachtlaterne: so so, politiker sind…
… alle schützende moral aus den angeln heben.
Diese „schützende Moral“, die Sie uns hier vorspiegeln wollen, gibt es nicht Nachtlaterne. Jedes menschliche Leben ist verfügbar, wenn die Kirche es so entscheidet.
Strepto von Kokke: @Aleph
Richtig, so hat Adolf sicher auch gedacht.
Mit diesem Satz zeigen Sie nur das bedauerlich mangelhafte Wissen eines deutschsprachigen Bürgers über die Denkweise der Nazis auf. Hitler hat keineswegs so gedacht. Aber das wollen Sie gar nicht wissen, weil es sich mit Ihrer Dummheit viel bequemer lebt.
Pippifax: @ Aleph
… daß keine Gewissensfreiheit für kathol. Politiker gibt, wenn hiervon bestimmte Fragen berührt werden.
Aus römisch katholischer Sicht völlig richtig. Der Papst befiehlt, was das Gewissen des Einzelnen zu entscheiden hat; und der Papst hat ja die automatische Unfehlbarkeit eingebaut. Wenn also das Gewissen des Einzelnen anders
entscheidet als der Papst, hat der Papst IMMER Recht.
HeinrichvonOfterdingen: Lieber Aleph,
… bei der katholischen Morallehre handelt es sich um die verbindliche Moral für
… Mahmud Ahmadinedschad, Ehud Olmert, Osama bin Laden und alle anderen Menschen.
Leider sind Ahamadinedjad und die anderen absolut sicher, dass jeweils Ihre Moral absolut und alleine gültig ist und alle anderen Morallehren fehl gehen. Die gehen davon aus, dass ihre jeweiligen Religionen die vollautomatische Unfehlbarkeit eingebaut haben, genau wie der Papst glaubt, immer Recht zu haben.
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#16   Krak des Chevaliers   08:52:53 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
geschundene Kinder
Im Augenblick versuchen unsere „christlichen“ Poliktiker ja dadurch bei den Menschen zu punkten, dass sie sich über die jüngsten Fälle von Kindesmisshandlung und Kindestötung zutiefst schockiert zeigen. Unerwähnt lassen sie allerdings, dass j e d e n Tag in den Ländern Europas tausende von unschuldigen Kindern ermordet werden und dass mit Erlaubnis oder stillschweigender Billigung der Staaten. Das ist der Gipfel der Heuchelei. Hier sollten die Bischöfe und Vorsteher aller christlichen Denominationen mit vereinter Stimme aufstehen und die freimaurerischen Staatenlenker schonungslos an den Pranger stellen.
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#15   Aleph †   01:32:11 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Großer Richter
Heinrich von Ofterdingen@ Wenn Sie meinen den großen Richter spielen zu sollen, bitte sehr, aber bitte im gebügelten Talar, sonst wirken die Rechtssprüche wenig.
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#14   Aspergil   22:08:00 | Dienstag, 25. Dezember 2007
antwort hvo
hvo ihre beleidigungen können sie sich sparen, argumentieren sie sachlich… aber nicht so, oder haben sie in den spiegel geschaut und sich selbst entdeckt???
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#13   Vineta   21:38:41 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Viel zu oft wird das Zeugnis fürs Christentum verdunkelt
von Bischöfen und Päpsten, insofern sie entweder gar nicht merken, was unchristlich ist, oder sich davon nicht distanzieren. Ihr Verhalten und ihre Verlautbarungen hinterlassen oft den Eindruck, sie wollen im Grunde gar nichts ändern im Sinne Christi, zumal sie ja permanent und allenthalben fröhlichen und freundlichen Umgang pflegen mit Politikern, die sich aus christlichen Werten nichts machen und katholischen Glaubensüberzeugungen Hohn sprechen. Dazu paßt ja auch, daß Paul VI während des Konzils die Tiara verschenkte, die die Überordnung der geistlichen Gewalt über die weltliche zum Ausdruck brachte. Wünschenswert wäre da wohl, wenn Politiker, die privat oder politisch schlimme Abwege gehen, die geistliche Gewalt ein bißchen zu spüren bekämen, z.B. indem sie höchstens in einer Art Rumpelkammer empfangen werden oder indem in Rom an jedem Neujahrstag eine Liste der Politker veröffentlicht würde, die im abgelaufenen Jahr nicht vom rechten Weg abkamen bzw. sich redlich bemühten.
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#12   Lorenz   21:02:05 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Aspergil,
Katholische Moralvorstellungen sind Derivate eines Absolutums.
Falls ein Politiker sie wegen des demokratischen Machtwettbewerbes hintanstellen muss, sollte er wenigstens in Gewissensnöte geraten. Über diese Gewissensnöte wird dann eben nur der jeweilige Beichtvater unterrichtet, weshalb sich ein Teil dieser debatte hier erübrigen sollte. Wir wissen eben nicht, wie sich Merkel und Co. in ihrer Haut fühlen eingedenk von Entscheidungen, für die sie politische Verantwortung tragen.
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#11   HeinrichvonOfterdingen   20:52:24 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Lieber Aspergil,
dass Sie ein Dummkopf sind, wird Ihnen im Gericht nur wenig nützen.
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#10   Aspergil   20:39:09 | Dienstag, 25. Dezember 2007
hvo spricht für alle…
ich glaube sie haben hier nicht kapiert, hvo, seit wann legen sie fest für wen die kath. morallehre gilt??? ich lach mich schlapp…für wen halten sie sich???? :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#9   HeinrichvonOfterdingen   20:24:05 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Lieber Aleph,
Warum sollen Politiker, wenn sie sich katholisch nennen, gleichzeitig auch die katholischen Moralvorstellungen in der Politik vertreten.
… bei der katholischen Morallehre handelt es sich um die verbindliche Moral für Sie, Angela Merkel, Günter Grass, Michel Friedmann, Edmund Stoiber, Wladimir Wladimirowitsch Putin, Mahmud Ahmadinedschad, Ehud Olmert, Osama bin Laden und alle anderen Menschen. Nach diesem Maßstab werden wir alle gerichtet. Ziemlich absurde Forderung, dass gerade die, die das kapiert haben, so tun sollten, als ob sie es nicht kapiert hätten.
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#8   Florian Geyer   20:12:51 | Dienstag, 25. Dezember 2007
gut betrachtet !
auch der Redaktion gesegnete Weihnacht !
Euer (streitlustiger) F.G.
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#7   Pippifax   19:58:42 | Dienstag, 25. Dezember 2007
@ Aleph
ich weiß zwar nicht, in wieweit Sie das polnische Strafrecht kennen, meines Erachtens hat aber Polen nach der Unabhängigkeit 1989 eine alte Forderung der Solidarność, nämlich die weitgehende Abschaffung der sozialistischen Abtreibungsfreiheit, umgesetzt. Polen ist heute eines der Länder mit einem recht restriktiven Abtreibungsverbot in Europa und gerät auch deswegen des Öfteren unter Feuer aus Brüssel.
Was die Bindung kathol. Politiker an die kathol. Moral hinsichtlich ihrer Politikentwürfe angeht, müsste man nicht mal Traditionalist sein um dort Konsequenzen zu fordern. Lesen Sie bitte hierzu die sog. Ratzinger-Note www.vatican.va/…124_politica_ge.html aus dem Jahr 2003. Diese ist vom jetzigen Papst persönlich unterzeichnet und klarstellend, daß keine Gewissensfreiheit für kathol. Politiker gibt, wenn hiervon bestimmte Fragen berührt werden.
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#6   Strepto von Kokke   19:53:39 | Dienstag, 25. Dezember 2007
@Aleph
Warum sollen Politiker, wenn sie sich katholisch nennen, gleichzeitig auch die katholischen Moralvorstellungen in der Politik vertreten. Politiker, auch wenn sie der katholischen Kirche angehören, haben zuerst den Auftrag ihrer Wähler wahrzunehmen, von denen sie gewählt wurden. Sie sind in ihren Gewissensentscheidungen frei und an keine Weisung gebunden.
Richtig, so hat Adolf sicher auch gedacht.
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#5   Aspergil   19:34:00 | Dienstag, 25. Dezember 2007
katholisch…
die katholischen moralvorstellungen sind keine moralvorstellungen der ganzen welt, wann begreifen die leute das endlich??? wer diese moralvorstellungen akzeptiert und danach lebt tut dieses nach seiner freien entscheidung. dies ist auch keinesfalls zu kritisieren. aber: die welt ist bunt, vielfältig und im jahre 2007 so ist wie ALLE menschen sie mitgestaltet haben.
ach ja: wenn der sonntag der tag der ruhe ist, dann dürfen doch auch die kreuz.net redakteure hier nichts neues veröffentlichen – oder???
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#4   Nachtlaterne   18:33:40 | Dienstag, 25. Dezember 2007
so so, politiker sind…
…also in ihren gewissenentscheidungen frei und nur an den wähler gebunden. das haben sie sich ja schön zurechtlegen lassen. es gibt also kein übergeordentes gewissen. mein lieber aleph, mit worten wie den ihren, läßt sich ahrhaftiig alle schützende moral aus den angeln heben. reflektieren sie eigentlich was sie da wiederkäuen. nicht mal eine dusselige kuh brächte das fertig.
wohlan denn: dann ist weihnachten das fest des faulen friedens und gott selber schaut lächelnd zu. entscheuldigung, aber sie haben wirklich mehr als einen an der waffel. sie sind zersetzt von diesem billigen und verkommenen zeitgeist, der vor keinem verbrechen zurückschreckt.
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#3   Aleph †   18:18:48 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Politiker unter Druck
Warum sollen Politiker, wenn sie sich katholisch nennen, gleichzeitig auch die katholischen Moralvorstellungen in der Politik vertreten. Politiker, auch wenn sie der katholischen Kirche angehören, haben zuerst den Auftrag ihrer Wähler wahrzunehmen, von denen sie gewählt wurden. Sie sind in ihren Gewissensentscheidungen frei und an keine Weisung gebunden. Wenn das Thema „Abtreibung“ immer als Steckenpferd der Traditionalisten vorgeführt wird, wäre zu fragen, warum es JP II. nicht versucht und nicht fertiggebracht hat, in seiner polnischen Heimat die Abtreibung generell zu unterbinden. Dagegen hat er es in der Bundesrepublik kirchlich orientierten Einrichtungen untersagt, den sogenannten Beratungsschein auszustellen. Dies, obwohl JP II. genau wusste, dass die Einrichtungen einen positiven Einfluss auf Frauen hatten, die Kinder auszutragen und nichtabtreiben zu lassen. Durch den Ukas aus Rom sind die katholischen Einrichtungen, wie der Sozialdienst katholischer Frauen, zum zahnlosen Tiger geworden, die als Beratungspartner nicht mehr ernst genommen werden. Jetzt sollen die Politiker für Entwicklungen verantwortlich gemacht werden, die von der Kirche nicht verhindert wurden und daher auch von ihr zu vertreten sind.
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#2   Romulus   18:05:01 | Dienstag, 25. Dezember 2007
@Auseinandersetzungen werde vermieden
Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Friedens.
Weihnachten ist zuallerst mal das Fest der Geburt Christi und kein von einem materialistischen Kaufwahn begleitetes weltliches Friedensfest.
Zum Thema: Dass diese Politiker nichts taugen, weiß auch der Papst, doch scheut er die offene Auseinandersetzung mit ihnen. Zur verlogenen Clique Blair, Sarkozy gehören auch noch Merkel, Bush, Tusk, Zapatero, Prodi…
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#1   Nachtlaterne   17:58:47 | Dienstag, 25. Dezember 2007
johannes der täufer traute sich…
…seinem könig zu sagen, dass er in keiner rechtmäßigen ehe stehe. er wurde geköpft.
heute tun sich die kirchenfürsten leicht über solche „lapalien“ wie scheidung und ehebruch lächelnd hinwegzusehen.
hinzu kommen die fehlende worte der kinderverführung durch falsche aufklärer des staates und verschiedener medien wie bravo usw.
irgendwie herrscht fröhliches mittun auf dem markte der möglichkeiten.
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