12:22:16 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Ich sah den neugeborenen Heiland wie ein leuchtendes, ganz kleines Kind. Es war heller als der übrige Glanz und lag auf einer Decke vor den Knien der Muttergottes. Von Anna Katharina Emmerick.
(kreuz.net) Um fünf Uhr abends brachte Joseph die Heilige Jungfrau in die Krippenhöhle. Hier hängte
er noch mehrere Lampen auf und versorgte die freudig vom Feld herbeigeeilte Eselin unter dem Obdach vor
der Türe.
Maria sagte ihm, daß ihre Zeit nahe. Er möge sich ins Gebet begeben. Darauf ging Joseph
in seinen Schlafraum, um zu beten. Ehe er in sein Kämmerchen eintrat, blickte er noch einmal in die Höhle
zurück, wo sich die Muttergottes befand.
Maria, die ihm den Rücken kehrte, betete kniend auf ihrem
Lager.
Joseph sah die Höhle voll Licht. Maria war ganz wie von Flammen umgeben.

Die Selige Anna Katharina Emmerick
Ich sah den Glanz um
Maria immer größer werden. Die Lichter, die Joseph angesteckt hatte, waren nicht mehr zu sehen.
Maria
kniete in einem weiten, weißen Gewand, das vor ihr ausgebreitet war. In der zwölften Stunde – um 18.00
Uhr – war sie im Gebet entrückt.
Ich, Anna Katharina Emmerick, sah sie von der Erde empor gehoben, daß
man den Boden unter ihr sah. Sie hatte die Hände auf der Brust gekreuzt. Der Glanz um sie vermehrte sich.
Ich sah die Decke der Höhle nicht mehr.
Es war wie eine Straße von Licht über ihr bis zum Himmel empor.
Ein Licht durchdrang das andere und Lichtkreise gingen in himmlische Gestalten über.
Maria betete und
schaute zur Erde. Da gebar sie das Jesuskind.
Ich sah es wie ein leuchtendes, ganz kleines Kind. Es lag
auf der Decke vor ihren Knien und war heller als der übrige Glanz.
Es war mir, als sei es ganz klein
und werde vor meinen Augen größer. Es war aber alles eine bloße Bewegung in so großem Glanze, daß
ich nicht weiß, ob ich und wie ich das sah.
Selbst die tote Natur war in innerer Bewegung. Die Steine
des Bodens und der Wände der Krippenhöhle waren wie lebendig.
Es mochte wohl eine Stunde nach der Geburt
sein, als Maria den heiligen Joseph rief, der noch immer betete.
Als er sich ihr genaht hatte, warf er
sich in Andacht, Freude und Demut kniend auf sein Angesicht. Maria bat ihn, er solle das heilige Geschenk
des Himmels ansehen.
Da nahm er das Kind in seine Arme.
Die deutsche Mystikerin Anna Katharina Emmerick
(† 1824) in ihrem Werk „Das Arme Leben unseres Herrn Jesu Christi“, sprachlich leicht bearbeitet
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balduin das nachtgespenst 14:12:55 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#11
Nachtlaterne 12:15:26 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#10
Ydefix 11:41:39 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#9
Nachtlaterne 11:14:13 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#8
timpressum † 06:05:24 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#7
Aleph † 01:26:43 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#6
Alois Bischof 20:53:15 | Dienstag, 25. Dezember 2007
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Nachtlaterne 18:42:58 | Dienstag, 25. Dezember 2007
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Sirilo 17:45:50 | Dienstag, 25. Dezember 2007
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Samurai 16:35:02 | Dienstag, 25. Dezember 2007
#2
Sirilo 16:21:03 | Dienstag, 25. Dezember 2007
#1
Waldemar Michael 15:40:13 | Dienstag, 25. Dezember 2007