Weihnachten
Um welche Zeit brachte Joseph die Muttergottes in die Krippenhöhle?
Ich sah den neugeborenen Heiland wie ein leuchtendes, ganz kleines Kind. Es war heller als der übrige Glanz und lag auf einer Decke vor den Knien der Muttergottes. Von Anna Katharina Emmerick.
Anbetung der Hirten
Anbetung der Hirten
(kreuz.net) Um fünf Uhr abends brachte Joseph die Heilige Jungfrau in die Krippenhöhle. Hier hängte er noch mehrere Lampen auf und versorgte die freudig vom Feld herbeigeeilte Eselin unter dem Obdach vor der Türe.

Maria sagte ihm, daß ihre Zeit nahe. Er möge sich ins Gebet begeben. Darauf ging Joseph in seinen Schlafraum, um zu beten. Ehe er in sein Kämmerchen eintrat, blickte er noch einmal in die Höhle zurück, wo sich die Muttergottes befand.

Maria, die ihm den Rücken kehrte, betete kniend auf ihrem Lager.

Joseph sah die Höhle voll Licht. Maria war ganz wie von Flammen umgeben.

Die Selige Anna Katharina Emmerick
Die Selige Anna Katharina Emmerick
Ich sah den Glanz um Maria immer größer werden. Die Lichter, die Joseph angesteckt hatte, waren nicht mehr zu sehen.

Maria kniete in einem weiten, weißen Gewand, das vor ihr ausgebreitet war. In der zwölften Stunde – um 18.00 Uhr – war sie im Gebet entrückt.

Ich, Anna Katharina Emmerick, sah sie von der Erde empor gehoben, daß man den Boden unter ihr sah. Sie hatte die Hände auf der Brust gekreuzt. Der Glanz um sie vermehrte sich. Ich sah die Decke der Höhle nicht mehr.

Es war wie eine Straße von Licht über ihr bis zum Himmel empor. Ein Licht durchdrang das andere und Lichtkreise gingen in himmlische Gestalten über.

Maria betete und schaute zur Erde. Da gebar sie das Jesuskind.

Ich sah es wie ein leuchtendes, ganz kleines Kind. Es lag auf der Decke vor ihren Knien und war heller als der übrige Glanz.

Es war mir, als sei es ganz klein und werde vor meinen Augen größer. Es war aber alles eine bloße Bewegung in so großem Glanze, daß ich nicht weiß, ob ich und wie ich das sah.

Selbst die tote Natur war in innerer Bewegung. Die Steine des Bodens und der Wände der Krippenhöhle waren wie lebendig.

Es mochte wohl eine Stunde nach der Geburt sein, als Maria den heiligen Joseph rief, der noch immer betete.

Als er sich ihr genaht hatte, warf er sich in Andacht, Freude und Demut kniend auf sein Angesicht. Maria bat ihn, er solle das heilige Geschenk des Himmels ansehen.

Da nahm er das Kind in seine Arme.

Die deutsche Mystikerin Anna Katharina Emmerick († 1824) in ihrem Werk „Das Arme Leben unseres Herrn Jesu Christi“, sprachlich leicht bearbeitet
      
12 Lesermeinungen
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#12   balduin das nachtgespenst   14:12:55 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
nachtlaterne
„typen wie timpressum werden immer und immer wieder falsche tatsachenbehauptungen aufstellen,“
wo sind in seinem (recht harmlosen posting) falsche tatsachenbehauptungen?????
„…und wenn sie solche hunde der lüge überführen, …“
ich frag mich gerade, was jesus dazu sagen würde, wenn sie einen mitmenschen als „hund“ bezeichnen …
„eingeschmiert mit dem ungeistigen aidsvirus ihrer verkommenheit.“
ihr posting macht den eindruck, dass sie selbst einiges an erfahrung in „verkommenheit“ haben
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#11   Nachtlaterne   12:15:26 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
daniel stöhr,
typen wie timpressum werden immer und immer wieder falsche tatsachenbehauptungen aufstellen, weil es so ihrem charakter entspricht und weil sie berechnen, dass andere ihre lügen nicht recherchieren werden. so gesehen haben sie dann einen gewissen erfolg für die lüge. und wenn sie solche hunde der lüge überführen, dann ist es nicht an dem dass sie sich dann entschuldigen, nein, sie gehen entweder gar nicht mehr drauf ein oder sie pflanzen die nächste lüge auf wie ein bajonett, eingeschmiert mit dem ungeistigen aidsvirus ihrer verkommenheit.
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#10   Ydefix   11:41:39 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@timpressum:
„Komisch nur, daß das Lukasevangelium von einer Geburt in Bethlehem und der Krippe spricht und nicht Matthäus.“
Bei beiden ist der Gebortsort Betlehem.
Lukas nennt eine Krippe, Matthäus nicht. Matthäus spricht von einem Haus. Das Haus könnte ein Stall sein, in dem eine Krippe steht.
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#9   Nachtlaterne   11:14:13 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
den ewigen zweiflern und lästerern…
…sei gesagt, dass sie sich mit ihrem ewigen zweifeln und lästern selbst eine besonders schwere falle gelegt haben. der ganze himmel könnte aufgerissen werden, die zweifler und lästerer wären einen moment stumm und tief erstaunt, dann aber würden die zweifel und lästerungen sofort aufs neue beginnen. darum hat gott ja auch geschworen, dass die hunde, zauberer und lästerer leider draußen bleiben müssen. sie dürfen in der hölle zweifeln und lästern und wehklagen und mit den zähnen knirschen. das dreckspack wird niemals aufhören zu zweifeln und zu lästern und wird viele mit in den abgrund reissen, die nicht glauben und nicht anbeten und keine treue üben.
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#8   timpressum †   06:05:24 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
So war das also…
…mit dem Jesuskind! Genauso und nicht anders.
Komisch nur, daß das Lukasevangelium von einer Geburt in Bethlehem und der Krippe spricht und nicht Matthäus. Was stimmt denn nun?
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#7   Aleph †   01:26:43 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Ehrentitel: betagt
der hl. Mutter Kirche
Alois Bischof @Da gehört aber schon hin: der betagten hl. Mutter Kirche. Sie werden mir wohl nicht widersprechen wollen bei dem Ehrentitel „betagt“ zu sein. Wer kriegt den heute noch?
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#6   Alois Bischof   20:53:15 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Die von Clemens von Brentano
aufgestellten schriftlichen Zeugnisse der Visionen der Seligen Anna-Katharine Emmerick tragen wenigstens das offizielle Imprimátur der hl. Mutter Kirche, was man von den unsinnigen Beiträgen mancher „kritischer“ Leser hier nicht sagen kann.
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#5   Nachtlaterne   18:42:58 | Dienstag, 25. Dezember 2007
es gibt keinerlei verodnungen…
…solchen geschichten glauben zu schenken.
von daher gesehen erübrigens sich fast schon kommentare.
dass es in der welt immer seher gegeben haben, viele scharlatane und wenige nichtscharlatane, das wird immer so bleiben.
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#4   Sirilo   17:45:50 | Dienstag, 25. Dezember 2007
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#3   Samurai   16:35:02 | Dienstag, 25. Dezember 2007
A.-K. Emmerick – eine Seherin?
Da ich selber aus dem Münsterland komme und mir Dülmen – also der Ort, an dem A.-K. Emmerick lebte – nicht unbekannt ist, möchte ich einige wenige Worte „loswerden“.
Sie war, davon bin ich fest überzeugt, nicht darauf aus, sich wichtig zu machen.
Denn wenn Clemens von Brentano nicht auf die Idee gekommen wäre, ihre Visionen aufzuschreiben, wäre sie immer noch eine einfache, bescheidene Nonne aus dem Westmünsterland.
Ob man Seherinnen wie sie für eingebildet oder selbstsüchtig hält, ist eine Sache. Eine andere ist, daß man das dann auch von der hl. Bernadette Soubirou oder von den Seherkindern von Fatima behaupten könnte.
Und es gibt Berichte von Zeitgenossen, die Anna-Katherina Emmerick als sehr bescheiden und hilfsbereit schildern, in dem Rahmen, in dem eine jahrelang bettlägrige Frau anderen helfen kann – duch Beistand, zuhören und sehr viel einfühlungsvermögen in die Probleme ihrer Zeitgenossen.
Samurai
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#2   Sirilo   16:21:03 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Emmerick
Die „Seherin“ Anna Katharina Emmerick hat in ihrem Bestreben, sich wichtig zu machen, keinerlei Respekt vor der Intimsphäre der heiligen Personen. Fehlt nur noch, daß sie sich – wie die Hebamme in den apokryphen Geburtsgeschichten – mit eigenem Handgriff von der Jungfräulichkeit der Gottesmutter nach der Geburt überzeugt…
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#1   Waldemar Michael   15:40:13 | Dienstag, 25. Dezember 2007
Die Dame ist mit einer blühenden
Fantasie gesegnet, nette Geschichte, das Ganze, klingt fast so als wäre sie dabei gewesen
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