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Krise statt Weihnachten + Barockkirche für den Alten Ritus + Romano-Guardini Kantate + Gehackt + Aus der verkehrten Ecke
Weihnachtsdarstellung von Geertgen tot Sint Jans, um 1490
Weihnachtsdarstellung von Geertgen tot Sint Jans, um 1490
Krise statt Weihnachten

Vatikan. Papst Benedikt XVI. spendete gestern von der Loggia des Petersdoms aus den Segen Urbi et Orbi. 88 Fernsehstationen übertrugen die Weihnachtsgrüße des Heiligen Vaters in die ganze Welt. Der Papst gedachte jener Orte, wo das Donnern der Waffen dröhnt. Er benannte die Kriegsgebiete in Afrika sowie im Nahen und Mittleren Osten, ferner auch „Krisensituationen“, die leider oft vergessenen würden.



Barockkirche für den Alten Ritus

Frankreich. Der Erzbischof von Bordeaux, Jean-Pierre Kardinal Ricard, hat der Priesterbruderschaft St. Petrus in seiner Bistumsstadt die schöne Barockkirche St. Bruno zur Verfügung gestellt. Das berichtete die Webseite ‘Portal zur katholischen Geisteswelt’, die ein Pater der Petrusbruderschaft betreibt. Die Messen sind gut besucht. Zum Katechismusunterricht kommen rund siebzig Kinder.

Der Papst bekommt die Romano-Guardini-Kantate
Der Papst bekommt die Romano-Guardini-Kantate
Romano-Guardini-Kantate

Deutschland. Am 19. Dezember überreichte der deutsche Komponist Robert M. Helmschrott (69) dem Papst seine soeben erschienene CD mit der Romano-Guardini-Kantate. Sie ist bei ‘Guild-Music’ herausgekommen und ist ein Auftragswerk der Katholischen Akademie in Bayern. Der Komponist überreichte dem Heiligen Vater auch die Notenausgabe seines Papststückes „Litanei für Orgel BENEDICERE“, die im Musikverlag ‘Schott International’ erschienen ist.

Gehackt

Deutschland. Die Webseite ‘Domradio.de’ wurde ausgerechnet am Weihnachtstag gehackt. Die Seite gehört dem Bistumsradio der Erzdiözese Köln. ‘Domradio.de’ wurde gestern automatisch auf die Webseite „http://turkokurt1.phpnet.us/index.html“ weitergeleitet. Dort erscheint die Aufschrift: „Sistem Cökmüstür!“. Der Hacker nennt sich „Yalnizkurt“. Mittlerweile ist das Domradio wieder normal online.

Aus der verkehrten Ecke

„Blair galt in Homo-Fragen stets als äußerst liberal. So hatte er gegen den erbitterten Widerstand der Katholischen Kirche 2005 Eingetragene Partnerschaften eingeführt, die anders als in Deutschland gleiche Rechte und Pflichten wie bei Eheleuten. Zudem hat er Margaret Thatchers ‘Clause 28’ abgeschafft, der es Lehrern untersagte, in der Schule über Homosexualität zu sprechen. Außerdem führte seine Regierung ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz ein.“

Aus einem Bericht der homo-unzüchtigen Seite ‘Queer.de’ über die Konversion des Britischen Premierministers Tony Blair zum Katholizismus.
      
62 Lesermeinungen
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#62   Benedikt   13:16:48 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ methusalix
… und da die römisch katholische Religion im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit ist, muss der nicht-katholische Teil der Menschheit entweder zu blöd sein, um die einzig wahre, die römisch katholische Wahrheit zu erkennen,
Das ist doch völlig irrelevant, was die anderen von diesem Anspruch halten. Wichtig ist, was Sie selber glauben. Und als Katholik kann man natürlich nur glauben, dass das, was die Kirche verkündet wahr ist. Ansonsten bräuchte man weder der Kirche noch dem von ihr verkündeten Glauben anzuhängen. Es wäre sogar höchst sinnlos, das zu tun.
Aus dem Neuner-Roos von
Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie den Namen des Dokuments nennen würden.
Zum Beispiel wenn der Papst die absolute Weltherrschaft beansprucht:
434 – Wir bestimmen, dass der Heilige Apostolische Stuhl und der römische Bischof den Vorrang
Vorrang = Weltherrschaft?
anathema sit!
Wo steht das?
Aber das tun wir doch! Gerade haben wir den Limbus das Klo hinunter gespült.
Der Limbus hat nie zur festgeschriebenen kirchlichen Lehre gehört. Sie müssen sich ja nicht mit diesen dogmatischen Spitzfindigkeiten herumschlagen, aber wenn Sie solche Feststellungen treffen wollen, dann wäre das schon hilfreich.
Sehen Sie Benedikt, soooo einfach ist das!
So einfach ist das keineswegs. Aber wenn wir glauben, dass der Heilige Geist die von Christus gegründete Kirche nicht verlässt, dann habe wir eine große Sicherheit. Ansonsten ist auch der Glaube an Jesus Christus hohl.
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#61   obelix †   02:46:16 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Benedikt
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass dies bei einzelnen Punkten gar nicht so schlecht wäre.
Zum Beispiel wenn der Papst die absolute Weltherrschaft beansprucht:
434 – Wir bestimmen, dass der Heilige Apostolische Stuhl und der römische Bischof den Vorrang über den ganzen Erdkreis innehat …und damit ist nicht gemeint, dass er nur der Boss von allen römisch katholischen Klerikern, oder allen Katholiken sein will, das wissen Sie genau so gut wie ich und wenn sie diese katholische Wahrheit verfinstern wollen … anathema sit! Und was Ihnen dann blüht sollten Sie nachgerade wissen.
Wir würden einer Religion anhängen, die ihre Lehre nach den Meinungen der jeweilligen Zeit bestimmen würde.
Aber das tun wir doch! Gerade haben wir den Limbus das Klo hinunter gespült.
Woher wir dann aber noch Gewissheit haben sollten, auf den richtigen Pfaden zu wandeln, das ist dann schon sehr fraglich.
Woher wir römischen Katholiken so absolut eindeutig wissen, dass wir und wir ganz alleine auf der Welt, im ausschliesslichen Besitz der einzig wahren, der absolut göttlichen Wahrheit sind, das frage ich mich oft.
Aber Glaubenszweifel gehören wohl zum Menschsein. Sei’s drum: WIR KATHOLIKEN HABEN RECHT! BASTA!
Sehen Sie Benedikt, soooo einfach ist das!
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#60   methusalix †   02:43:37 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Benedikt
Benedikt: @ Methusalix
Weil man stets Wahrheit vom Irrtum unterscheiden können muss.
… und da die römisch katholische Religion im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit ist, muss der nicht-katholische Teil der Menschheit entweder zu blöd sein, um die einzig wahre, die römisch katholische Wahrheit zu erkennen, oder, wenn der Rest der Menschheit das nicht ist, einfach absolut böswillig sein, weil er trotz der Erkenntnis der einzig wahren, nämlich der römisch-katholischen Wahrheit, nicht bereit ist, diese römisch katholische Wahrheit anzunehmen und in der jeweiligen Ketzerei verharrt, ohne sich dem Papst zu unterwerfen (430 – Dem römischen Papst sich zu unterwerfen, ist für alle Menschen unbedingt zum Heile notwendig. Das erklären, behaupten, bestimmen und verkünden Wir. Aus dem Neuner-Roos von 1992) wohl wissend, dass dafür die ewige Bestrafung im Höllenfeuer nach dem Tode völlig sicher und absolut unausweichlich ist.
Wenn man sich darum nciht gekümmert hätte wäre von der apostolischen Lehre heut nichts mehr übrig.
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass dies bei einzelnen Punkten gar nicht so schlecht wäre.
Zum Beispiel wenn der Papst die absolute Weltherrschaft beansprucht:
434 – Wir bestimmen, dass der Heilige Apostolische Stuhl und der römische Bischof den Vorrang über den ganzen Erdkreis innehat …und damit ist nicht gemeint, dass er nur der Boss von allen römisch katholischen Klerikern, oder allen Katholiken sein will, das wissen Sie genau so gut wie ich. –>
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#59   Gotthard   00:21:38 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@schumacher
Was soll mir Dein Posting nun sagen?
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#58   Benedikt   18:24:14 | Dienstag, 1. Januar 2008
@ Methusalix
Warum glauben wir Katholiken nur immer, dass wir alles „schwarz auf weiss besitzen müssen, um es getrost nach Hause tragen zu können“?
Weil man stets Wahrheit vom Irrtum unterscheiden können muss. Wenn man sich darum nciht gekümmert hätte wäre von der apostolischen Lehre heut nichts mehr übrig. Wir würden einer Religion anhängen, die ihre Lehre nach den Meinungen der jeweilligen Zeit bestimmen würde. Woher wir dann aber noch Gewissheit haben sollten, auf den richtigen Pfaden zu wandeln, das ist dann schon sehr fraglich.
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#57   obelix †   02:47:08 | Dienstag, 1. Januar 2008
@Gotthard und Rudolfus
Gotthard: @obelix
Es glaubt und lebt sich auch ohne die Kenntnisse sehr gut…
Ich bin sicher, dass Sie Recht haben und man ohne die Absonderungen der katholischen Hierarchie mit den Geboten Jesu alleine ein besserer Christ sein wird.
Rudolfus: Es besteht die schwere Pflicht der Gläubigen, sich im katholischen Glauben weiterzubilden
Auf geht’s:
Nachdem nun Christus die Ehen zu einer solchen und so großen Erhabenheit erneuert hatte, hat er ihre ganze Verfassung der Kirche übertragen und anvertraut. Diese hat die Vollmacht über die Ehen von Christen zu jeder Zeit und an jedem Ort ausgeübt, und zwar so ausgeübt, daß deutlich wurde, daß sie ihr eigen ist, nicht durch das Zugeständnis von Menschen erworben, sondern nach dem Willen ihres Urhebers von Gott empfangen…
So ein verrücktes Geschwurbel (die KIRCHE befiehlt über die EHE!!!) kann nur auf dem Mist eines völlig blinden Klerikers gewachsen sein.
und weiter:
In ähnlicher Weise wurde das unter allen gleiche und für alle eine Eherecht aufgestellt, in dem der alte Unterschied zwischen Sklaven und Freien aufgehoben ist;
Wohlgemerkt, 1880 unterscheidet die katholische Hierarchie zwischen Sklaven und Freien!!!
Weiter mit Rudolfus:… auch anhand der überdurchschnittlichen deutschen und europäischen Selbstmordraten.
Also ist die Unkenntnis der katholischen Lehrverkündigungen an Selbstmorden schuld. Ich glaube umgekehrt wird ein Schuh draus: wer obige Ergüsse kennt und gar beherzigt, ist höchst gefährdet für Suizid.
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#56   Rudolfus   23:36:47 | Montag, 31. Dezember 2007
Es besteht die schwere Pflicht der Gläubigen, sich im katholischen Glauben weiterzubilden
Gotthard
sehr tröstlich ist, dass diese Bücher recht geringe Auflagenhöhen haben … sie also kaum jemand kennt…
Es glaubt und lebt sich auch ohne die Kenntnisse sehr gut…
Das merkt man, insbesonders in Deutschland und Europa, wo zig Millionen Christen, selbst Kirchenhierarchen, leben, die den Glauben nicht kennen!
Ob es sich ohne Glaubensbildung besser lebt, ist als Christ sehr zu bezweifeln, auch anhand der überdurchschnittlichen deutschen und europäischen Selbstmordraten.
Es besteht die schwere Pflicht der Gläubigen, sich im katholischen Glauben weiterzubilden.
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#55   Gotthard   23:30:18 | Montag, 31. Dezember 2007
@obelix
tausende Paragrafen im Hauptvorschriftenbuch und alleine der Neuner/Roos hat fast fünfhundert Seiten und da stehen dicht gedrängt Vorschriften drin, die meistens mit“ … der sei verdammt!“ enden und im Denzinger/Schönmetzer sind über zweihundert Dokumente (die wiederum nicht nur eine Vorschrift aufführen) enthalten.
sehr tröstlich ist, dass diese Bücher recht geringe Auflagenhöhen haben … sie also kaum jemand kennt…
Es glaubt und lebt sich auch ohne die Kenntnisse sehr gut…
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#54   Rudolfus   23:28:29 | Montag, 31. Dezember 2007
@obelix: Die Unfehlbarkeit des Papstes kann sich in jedem Fall nur auf die Lehrverkündigung
beziehen
Alle anderen Amtshandlungen des Papstes sind nicht unfehlbar, sondern beanspruchen nur den einfachen Gehorsam gegenüber dem Papst, …
Was im Endeffekt für den „einfachen Gläubigen“ bedeutet, er hat JEDER Entscheidung des Papstes, egal ob mit dem automatischen, eingebauten Unfehlbarkeitsanspruch, oder ohne die vollautomatische Unfehlbarkeit, ohne Nachfrage und Widerspruch zu gehorchen.
Die Unfehlbarkeit des Papstes bezieht sich in jedem Fall ausschließlich auf die Lehrverkündigung,
und auf keinerlei päpstliche Handlungen außerhalb der Lehrverkündigung, wie z.B. Personalentscheidungen –
diesen Entscheidungen ist nur als Oberster Personalchef zu gehorchen und können kein Glaubensinhalt selbst sein –
und sind fehlbar.
Danke für die Erklärung der „schleichenden Unfehlbarkeit“ des Papstes bei JEDER seiner Entscheidungen, Rudolfus. Besser hätte ich das kaum formulieren können.
Egal ob der Papst Recht hat oder nicht, der Papst hat IMMER Recht, weil man JEDER seiner Entscheidungen absolut gehorsam sein muss.
Päpstliche Lehrentscheidungen, die nicht unfehlbar sind, sind zuerst inhaltlich nur im Glaubensgehorsam zu akzeptieren, genau so wie es der Papst lehrt,
und erst dann inhaltlich ausdrücklich unfehlbar, wenn sie der Papst als ausdrücklich unfehlbar deklariert.
Es besteht für den einfachen Gläubigen vor allem ein inhaltlicher Unterschied.
Dem Papst darf in seiner Lehrverkündigung nur widersprochen werden, wenn er als vom katholischen Glauben abgewichen erfunden wird.
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#53   obelix †   23:10:22 | Montag, 31. Dezember 2007
@Rudolfus
Rudolfus: @obelix: Das päpstliche Unfehlbarkeitsdogma bezieht sich alleine auf das päpstliche Lehramt
OK, so weit so schlecht; ABER:
Alle anderen Amtshandlungen des Papstes sind nicht unfehlbar, sondern beanspruchen nur den einfachen Gehorsam gegenüber dem Papst, …
Was im Endeffekt für den „einfachen Gläubigen“ bedeutet, er hat JEDER Entscheidung des Papstes, egal ob mit dem automatischen, eingebauten Unfehlbarkeitsanspruch, oder ohne die vollautomatische Unfehlbarkeit, ohne Nachfrage und Widerspruch zu gehorchen.
Danke für die Erklärung der „schleichenden Unfehlbarkeit“ des Papstes bei JEDER seiner Entscheidungen, Rudolfus. Besser hätte ich das kaum formulieren können.
Egal ob der Papst Recht hat oder nicht, der Papst hat IMMER Recht, weil man JEDER seiner Entscheidungen absolut gehorsam sein muss.
Im übrigen bestätigt diese Ihre Aussage auch die überbordende Fülle an Vorschriften, die ich in meinem letzten Beitrag schon erwähnt habe: tausende Paragrafen im Hauptvorschriftenbuch und alleine der Neuner/Roos hat fast fünfhundert Seiten und da stehen dicht gedrängt Vorschriften drin, die meistens mit“ … der sei verdammt!“ enden und im Denzinger/Schönmetzer sind über zweihundert Dokumente (die wiederum nicht nur eine Vorschrift aufführen) enthalten.
Es ist zwar gut gemeint, dass das alles mit der vollautomatischen Unfehlbarkeit nicht so schlimm sein soll, aber da hat sich in den letzten zweitausend Jahren viel angesammelt, was mal gründlichst entstaubt gehört.
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#52   Rudolfus   22:41:36 | Montag, 31. Dezember 2007
@obelix: Das päpstliche Unfehlbarkeitsdogma bezieht sich alleine auf das päpstliche Lehramt
Das glauben Sie und vielleicht sogar der Papst. Wenn es wahr sein sollte, warum machen die Päpste dann so viele gravierende Fehler?
Zum Beispiel die Kirchenspaltung durch Dr. Martin Luther OSA, zuzulassen?
Irgendwie nicht allzu glaubwürdig das mit der automatischen Unfehlbarkeit (der Papst hat ja Recht, auch wenn er nicht ex cathedra spricht, also IMMER; bedingt durch seinen Primat in der Monarchie Kirche). Da glaube ich doch eher Benedikts Interpretation, dass es sich eher um eine letzte Instanz einer Gerichtsbarkeit handelt. Allerdings gibt es da dann immer noch Gott darüber und warum soll der zu einem Papst deutlicher sprechen als zu Ihnen oder zu mir?
Das päpstliche Unfehlbarkeitsdogma bezieht sich alleine auf das päpstliche Lehramt, nämlich auf jene apostolische Lehre, die der Papst als ausdrücklich unfehlbar verkündet.
Alle anderen Amtshandlungen des Papstes sind nicht unfehlbar, sondern beanspruchen nur den einfachen Gehorsam gegenüber dem Papst,
nämlich die nicht als unfehlbar definierten Lehren des Papstes,
als auch die Personalentscheidungen des Papstes –
für diese beansprucht die Lehre der Kirche keinerlei Unfehlbarkeit:
auch die sonstigen persönlichen Handlungen des Papstes als Gläubiger sind nicht unfehlbar: Der Papst ist ausdrücklich nicht vor der Sünde geschützt, und bedarf der Sündenvergebung Gottes!
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#51   methusalix †   11:19:13 | Montag, 31. Dezember 2007
@Benedikt
Es ist nicht möglich, dass jeder der 1,1 Mrd Katholiken „römisch-katholische Glaubenslehre“ so definiert, wie es ihm gerade passt. Das wäre dann eben keine Glaubensgemeinschaft mehr.
Warum glauben wir Katholiken nur immer, dass wir alles „schwarz auf weiss besitzen müssen, um es getrost nach Hause tragen zu können“? Um mal einen treudeutschen Klassiker zu zitieren, in dessen Brust zwei Seelen wohnen sollen.
Sind wir wirklich so kleingläubig und vorschriftenversessen, dass wir einen Katechismus mit 2865 Paragrafen benötigen (in Worten: zweitausendachthundertfünfundsechzig!).
Dass wir ohne solche Folianten wie Denzinger-Schönmetzer: Enchiridion Symbolorum, definitionum et declarationum de rebus fidei et morum oder Neuner-Roos: Der Glaube der Kirche, etc. pp nicht auszukommen glauben? Das muss schon ein sehr armseliger Glaube sein, der meint seine Schäfchen mit solch überbordenden Regelwerken einpferchen zu müssen. Ein wenig mehr Gottvertrauen und weniger Buchstabengläubigkeit würde unserer Kirche gut tun. Aber das würde ja ein paar Wahrheitsverkünder um ihren Machtanspruch betrügen und da sei Levada vor!
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#50   Benedikt   03:12:16 | Montag, 31. Dezember 2007
@ methusalix
Natürlich muss da überzeugt werden. Aber grundsätzlich ist das kirchliche Lehre, was die Kirche zu glauben vorlegt. Es ist nicht möglich, dass jeder der 1,1 Mrd Katholiken „römisch-katholische Glaubenslehre“ so definiert, wie es ihm gerade passt. Das wäre dann eben keine Glaubensgemeinschaft mehr.
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#49   obelix †   02:48:07 | Montag, 31. Dezember 2007
@Benedikt meine Worte:
>>Da glaube ich doch eher Benedikts Interpretation, dass es sich eher um eine letzte Instanz einer Gerichtsbarkeit handelt. Allerdings gibt es da dann immer noch Gott darüber und warum soll der zu einem Papst deutlicher sprechen als zu Ihnen oder zu mir? <<
Sind Sie der Meinung, dass Glauben befohlen werden kann? Von einer „höchsten (weltlichen) Instanz“? Durch ein Dogma, oder „das Lehramt“? Sozusagen im „Ausschlussverfahren“ (anathema sit!).
Sind nicht genau wegen dieses Irrglaubens unsere Kirchen leer? Zugegeben, früher wars einfach für die katholische Hierarchie. Da existierte eine Doppelinstitution von Thron und Altar und die katholische Morallehre war Gesetz. Lief nicht gut, das ganze, meinen Sie nicht auch?
Jetzt haben alle Kleriker die Chance, Menschen zu überzeugen. Das sollte bedeutend besser halten, als befohlener Glaube. Dazu gibt es verschiedene Wege, aber der Weg, den die katholische Kirche geht, scheint uns in Zukunft zur Bedeutungslosigkeit einer Sekte zu führen. Mit dem Katholizismus als grosse Volksreligion ist es jedenfalls vorbei, seit man die Chancen des zweiten Vatikanums auf den Misthaufen geworfen hat. Meiner Ansicht nach aus Angst vor (weiterem, oder völligem) Machtverlust.
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#48   Benedikt   00:19:20 | Montag, 31. Dezember 2007
@ methusalix
Allerdings gibt es da dann immer noch Gott darüber und warum soll der zu einem Papst deutlicher sprechen als zu Ihnen oder zu mir?
Wie Sie ja wissen ist die Interpretation des göttlichen Willens und seiner Offenbarung nicht immer einfach. In einer Religion muss zur Wahrung der Einheit ein Amt existieren, dass die letztverbindliche Interpretation festlegen kann.
Sie machen hier leider erneut den Fehler, die päpstliche Unfehlbarkeit mit politischen Fehlern von Päpsten zu verbinden. Unfehlbarkeit des Papstes hat nichts damit zu tun, dass dieser niemals irrt und auch sonst alle politischen und menschlichen Fehler vermeiden kann. Es bedeutet lediglich eine Letztenentscheidungskompetenz in Fragen der Glaubens- und Sittenslehre. Nicht mehr, nicht weniger.
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#47   obelix †   01:57:19 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Rudolfus
…dann ist es Gott, der durch den Papst spricht!
Das glauben Sie und vielleicht sogar der Papst. Wenn es wahr sein sollte, warum machen die Päpste dann so viele gravierende Fehler?
Zum Beispiel die Kirchenspaltung durch Dr. Martin Luther OSA, zuzulassen?
Irgendwie nicht allzu glaubwürdig das mit der automatischen Unfehlbarkeit (der Papst hat ja Recht, auch wenn er nicht ex cathedra spricht, also IMMER; bedingt durch seinen Primat in der Monarchie Kirche). Da glaube ich doch eher Benedikts Interpretation, dass es sich eher um eine letzte Instanz einer Gerichtsbarkeit handelt. Allerdings gibt es da dann immer noch Gott darüber und warum soll der zu einem Papst deutlicher sprechen als zu Ihnen oder zu mir?
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#46   Rudolfus   20:30:42 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Methusalix: Die päpstliche Unfehlbarkeit ist keine Vollautomatik des Papstlehramtes
Wenn man die Geschichte päpstlicher Ergüsse so an sich vorbei ziehen lässt, könnte man glauben, diese in den Heiligen Stuhl eingebaute vollautomatische Unfehlbarkeit sei viel eher ein Geschenk des Teufels und der Hölle! (oder behufs Machtmissbrauch usurpiert; aber so was würden natürlich nur Ketzer glauben)
Die päpstliche Unfehlbarkeit ist keine Vollautomatik des Papstlehramtes, sondern kommt nur dann zum Tragen, wenn der Papst die Unfehlbarkeit ausdrücklich in Anspruch nimmt!
Gott soll ja manchen Menschen Offenbarungen zukommen lassen. Eine davon (die er allerdings allen Menschen gemacht hat, manche sind aber blind gegenüber göttlichen Offenbarungen!) hat er in einen wunderbaren Syllogismus gekleidet:
ALLE MENSCHEN SIND FEHLBAR
ALLE PÄPSTE SIND MENSCHEN
DESWEGEN SIND ALLE PÄPSTE FEHLBAR
Als Mensch sind alle Päpste fehlbar, aber nicht, wenn sie das Lehramt ausdrücklich mit dem unfehlbaren göttlichen Beistand ausüben –
dann ist es Gott, der durch den Papst spricht!
Und Gott ist unfehlbar!
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#45   Benedikt   17:54:22 | Freitag, 28. Dezember 2007
Jo, das isser…
…auch von der vollständigen Löschung seiner gestrigen Elaborate lässt sich der merkbefreite Spammer nicht abschrecken. Scheint sich um einen Bot zu handeln.
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#44   Arkanum/kreuts.net †   17:52:36 | Freitag, 28. Dezember 2007
Sieh mal einer an… Mithrandir kommt mir irgendwie bekannt vor!
Sieht Bokrug zum Verwechseln ähnlich. ;-)
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#43   Benedikt   16:17:48 | Freitag, 28. Dezember 2007
@ methusalix
Wurde deswegen der Limbus abgeschafft? Bin gespannt, wer oder was als nächster dran ist abgeschafft zu werden. Hoffentlich nicht die Hölle.
Die Lehre vom Limbus war niemals dogmatisierte Glaubenslehre und ist auch nicht „abgeschafft“. Da sie nicht de fide vorworfen wurde kann jeder weiterhin von seiner Existenz ausgehen.
Ansonsten ist Ihr Beitrag natürlich ein Prachtstück katholischer Schönfärberei.
Behaupten kann jeder, belegen Sie das doch mal am Text.
Einfach grossartig, wie Sie die wichtigste Amtseigenschaft des Papstes bagatellisieren können.
Ich bagatellisiere gar nichts, ich frage, warum es so seltsam ist, dass in einer Religion gewisse Dinge als unwiderruflich zur Glaubenslehre hinzugehörig erklärt werden können. Wenn die Gläubigen immer gegalubt haben, dass Satz X wahr ist, dann kann das ohne weiteres für unfehlbar erklärt werden. Das Widerrufen eines solchen Satzes hätte zur Folge, dass die Nachgeborenen den Glauben der Vorfahren für falsch erklären würden. Es ist doch wohl klar, dass dies in einer Religion, die nunmal eine Glaubensgemeinschaft ist nicht sein kann.
Leider haben Sie diesbezüglich außer ideologisch-apodiktischen Formulierungen nichts zu bieten.
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#42   obelix †   12:13:23 | Freitag, 28. Dezember 2007
@HeinrichvO
hier pullern Sie dagegen ständig daneben.
Wunderbar!
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#41   HeinrichvonOfterdingen   11:50:45 | Freitag, 28. Dezember 2007
Lieber Methusalix,
hier pullern Sie dagegen ständig daneben. Im Mittel passt es dann wieder.
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#40   Strepto von Kokke   11:50:28 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Methusalix
Dafür gibts aber auch eine ganz einfache Erklärung: ich bin aus Bequemlichkeitsgründen bekennender Sitzpinkler.
Wir teilen das gleiche Bekenntnis. Wir sind eine Glaubensgemeinschaft. Wir erheben das Sitzpinkeln zum Dogma. Wir sind unfehlbar.
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#39   methusalix †   11:45:08 | Freitag, 28. Dezember 2007
Das passier mit NIE! Da bin ich unfehlbar!
Wäre ja auch furchtbar, wenn Sie immer daneben pullern würden.
Dafür gibts aber auch eine ganz einfache Erklärung: ich bin aus Bequemlichkeitsgründen bekennender Sitzpinkler. Versuchen Sie es doch auch mal, anstatt daneben …
Redaktion benachrichtigen
#38   Strepto von Kokke   11:39:30 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Methusalix
Jede und immer? Das ist hart! (und ausgesprochen unwahrscheinlich!)
Nun ja, in weltlichen Dingen will ich Ihnen eine gewisse Unfehlbarkeit nicht absprechen. Wäre ja auch furchtbar, wenn Sie immer daneben pullern würden.
Redaktion benachrichtigen
#37   methusalix †   11:33:38 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Kirchenbazille
Genau und deswegen ist jeder Ihrer Aussagen, egal zu welchem Thema auch immer = fehl !!!
Jede und immer? Das ist hart! (und ausgesprochen unwahrscheinlich!)
Redaktion benachrichtigen
#36   Strepto von Kokke   11:17:38 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Methusalix
ALLE MENSCHEN SIND FEHLBAR
Genau und deswegen ist jeder Ihrer Aussagen, egal zu welchem Thema auch immer = fehl !!!
Redaktion benachrichtigen
#35   methusalix †   10:46:45 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Rudolfus @Streptococcus
Rudolfus: @methusalix: Die päpstliche Unfehlbarkeit ist eines der größten Geschenke Gottes an Seine Kirche
Wenn man die Geschichte päpstlicher Ergüsse so an sich vorbei ziehen lässt, könnte man glauben, diese in den Heiligen Stuhl eingebaute vollautomatische Unfehlbarkeit sei viel eher ein Geschenk des Teufels und der Hölle! (oder behufs Machtmissbrauch usurpiert; aber so was würden natürlich nur Ketzer glauben)
Strepto von Kokke: @Rudolfus
Richtig, nur hat der liebe GOTT dabei einen Fehler gemacht.
ER hätte Methusalix vorher fragen müssen, ob es ihm so recht ist.
Gott soll ja manchen Menschen Offenbarungen zukommen lassen. Eine davon (die er allerdings allen Menschen gemacht hat, manche sind aber blind gegenüber göttlichen Offenbarungen!) hat er in einen wunderbaren Syllogismus gekleidet:
ALLE MENSCHEN SIND FEHLBAR
ALLE PÄPSTE SIND MENSCHEN
DESWEGEN SIND ALLE PÄPSTE FEHLBAR
Redaktion benachrichtigen
#34   Strepto von Kokke   09:23:37 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Rudolfus
Die päpstliche Unfehlbarkeit ist eines der größten Geschenke Gottes an Seine Kirche
Richtig, nur hat der liebe GOTT dabei einen Fehler gemacht.
ER hätte Methusalix vorher fragen müssen, ob es ihm so recht ist.
Redaktion benachrichtigen
#33   Rudolfus   01:29:07 | Freitag, 28. Dezember 2007
@methusalix: Die päpstliche Unfehlbarkeit ist eines der größten Geschenke Gottes an Seine Kirche
Der Papst kann alle theologischen Fragen endgültig und unfehlbar klären, ohne ein Konzil einberufen zu müssen – das ist doch ein großes Geschenk Gottes an die göttliche Kirche Christi auf Erden!
Redaktion benachrichtigen
#32   methusalix †   01:26:39 | Freitag, 28. Dezember 2007
@Benedikt @Streptococcus
Benedikt: @ Methusalix
… denn dann hätten die Vorfahren ja etwas falsches geglaubt.
Wurde deswegen der Limbus abgeschafft? Bin gespannt, wer oder was als nächster dran ist abgeschafft zu werden. Hoffentlich nicht die Hölle.
Ansonsten ist Ihr Beitrag natürlich ein Prachtstück katholischer Schönfärberei.
Von daher konnte mir bislang niemand abseits gewisser ideologischer Grabenkämpfe erklären, was an der päpstlichen Unfehlbarkeit so schlimm sein soll.
Einfach grossartig, wie Sie die wichtigste Amtseigenschaft des Papstes bagatellisieren können.
Und dann der unvergleichliche Beitrag unserer katholischen Bazille:
Strepto von Kokke: @Methusalix
Gut, die haben auch nicht die Zusage des Heiligen Geistes …
Manchmal glauben Katholiken weniger, was der Papst zu glauben befiehlt, sondern vielmehr, dass er nicht nur vom Heiligen Geist, sondern von allen guten Geistern verlassen ist. Ob der Heilige Geist inzwischen weiss, dass der Limbus nicht mehr da ist? Vielleicht sollte man ihm eine Brieftaube schicken.
Redaktion benachrichtigen
#31   Samhain   01:04:04 | Freitag, 28. Dezember 2007
@heinrichvonofterdingen
Sehr geehrter heinrichvonofterdingen, nicht der Text ist meines Grolles Ursach’, sondern die Überschrift („Krise statt Weihnachten“), die ich deshalb, im Gegensatz zum eigentlichen Text, auch zitiert hatte. In der Headline wird der völlig verfälschende Eindruck erweckt, als habe der Papst das Christfest übergangen. Denn was anderes heißt denn sonst dieses „statt“? Der Satz „Ich ging statt in die Sonntagsmesse ins Lichtspielhaus“, schließt den Kirchgang eben aus. Diese Verfälschungen müssen einfach ein Ende haben, denn die halbe Wahrheit ist die doppelte Lüge!
Daher weder falsch aufgestanden, noch Dauer-falsch-aufsteher.
Gesegneten Tag Ihnen!
Redaktion benachrichtigen
#30   Strepto von Kokke   17:12:41 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Methusalix
Weltliche Richter wissen um ihre menschliche Fehlbarkeit und massen sich göttliche Unfehlbarkeit wie der Papst erst gar nicht an.
Gut, die haben auch nicht die Zusage des Heiligen Geistes und es mir auch nicht bekannt, dass dieser Personenkreis vermehrt darum bittet, besonders dann, wenn es um schwierige Entscheidungen geht.
Methobel beten Sie vor schwierigen Entscheidungen oder verlassen Sie sich einzig auf Ihren Verstand?
Redaktion benachrichtigen
#29   Benedikt   16:59:45 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ Methusalix
Im Prinzip richtig Benedikt, allerdings mit einem sehr bedeutenden Unterschied. Was die Gerichte einmal entschieden haben steht nicht als absolute, quasi gottgleiche Entscheidung im Raum, wie das bei der Kirche der Fall ist. Wenn da mal was ex cathedra entschieden ist, kann kein Kirchenmann, sei er auch Papst, hinter diese Entscheidung zurück.
Ja, bei ex cathedra Entscheidungen. Ansonsten kann aber alles relativ leicht zurück genommen werden, leichter noch als etliche von einer bestimmten Dogmatik beeinflussten Entscheidungen letztinstanzlicher Gerichte. Insofern sind also solche einfachen Rechtsakte eines Papstes zwar von gewisser Dauerhaftigkeit, weil sie eben nicht angefochten werden können (wie letztinstanzliche Urteile), aber eben keineswegs unfehlbar.
Unfehlbar sind nur ganz bestimmte Entscheidungen in Glaubens- und Sittenfragen. Dogmatisiert wird nur, was ohnehin schon zum gesicherten Glaubenswissen der Kirche gehört hat. Irgendwann muss ja auch mal festgelegt werden können, ob Satz X nun Glaubensgut der Kirche ist oder nicht. Und wenn ja, dann ist auch klar, dass dies nicht später auf einmal kein Glaubensgut mehr sein kann, denn dann hätten die Vorfahren ja etwas falsches geglaubt.
Von daher konnte mir bislang niemand abseits gewisser ideologischer Grabenkämpfe erklären, was an der päpstlichen Unfehlbarkeit so schlimm sein soll. Erinnert sei auch daran, dass seit der Dogmatisierung dieser Lehre nur einmal davon Gebrauch gemacht wurde, 1950.
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#28   methusalix †   16:50:59 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Benedikt
Benedikt: @ methusalix
Ah, das ist gut. Unfehlbar sind dann auch alle, die die eine letztgültige Entscheidung treffen können, also alle letztinstanzlichen Gerichte dieser Welt sowie etliche politische Führer …
Im Prinzip richtig Benedikt, allerdings mit einem sehr bedeutenden Unterschied. Was die Gerichte einmal entschieden haben steht nicht als absolute, quasi gottgleiche Entscheidung im Raum, wie das bei der Kirche der Fall ist. Wenn da mal was ex cathedra entschieden ist, kann kein Kirchenmann, sei er auch Papst, hinter diese Entscheidung zurück.
Weltliche Richter wissen um ihre menschliche Fehlbarkeit und massen sich göttliche Unfehlbarkeit wie der Papst erst gar nicht an.
Aber das haben Sie ja fast alles schon Rudolfus zu erklären versucht.
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#27   Rudolfus   16:12:18 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Benedikt: Die Prämissen des Methusalix/Obelix sind alle falsch
Das die Prämisse des Methusalix bezüglich der praktischen Unfehlbarkeit falsch ist,
Die Prämissen des Methusalix/Obelix sind grundsätzlich falsch!
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#26   Benedikt   16:10:37 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ Rudolfus
Sie kapieren es nicht, oder? Ich wollte mit dem Vergleich auch genau das zeigen: Das die Prämisse des Methusalix bezüglich der praktischen Unfehlbarkeit falsch ist, weil dann auch alle anderen letztinstanzlichen Entscheidungen anderer Gewalten unfehlbar wären. Das steht alles schon unten, nur weigern Sie sich offenbar, die Beiträge der anderen komplett durchzulesen, was Sie leider nicht daran hindert, sie anschließend ausgiebig zu kommentieren, was dann aufgrund der fehlenden Textkenntnis äußerst komisch erscheint.
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#25   Rudolfus   16:06:22 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Benedikt: Ihre langatmige Erklärung ist eben falsch.
Mann kann nicht Äpfeln mit Birnen vergleichen bzw. nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich –
insbes. nicht, wenn es die Unfehlbarkeit des Papstes betrifft.
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#24   Benedikt   16:04:23 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ Rudolfus
Und das sagt jemand, der die päpstliche Unfehlbarkeit mit dem Supreme Court der USA vergleicht.
Sind Sie eigentlich mit Absicht derart merkbefreit? Unten steht doch eine langatmige Erklärung des ganzen. Mit dem Vergleich sollte eine Bemerkung von Methusalix ad absurdum geführt werden. Können Sie sich nicht mal bemühen, die Dinge auch zu verstehen, die Sie hier fortwährend und weitgehend sinnfrei kommentieren?
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#23   Rudolfus   15:35:09 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Benedikt: Die päpstliche Unfehlbarkeit und der US-Supreme Court
Das nur zur Erklärung. Ich wäre Ihnen dankbar in Zukunft auf irgendwelche Meta-Diskussionen zu verzichten, wenn Sie den Kern der Angelegenheit nicht erfasst haben.
Und das sagt jemand, der die päpstliche Unfehlbarkeit mit dem Supreme Court der USA vergleicht.
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#22   Benedikt   15:30:58 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ Rudolfus
Das habe ich auch nie behauptet, Sie haben nur mal wieder keinen Schimmer, worum es geht. Methusalix hat unten erklärt, der Papst sei praktisch immer unfehlbar, nämlich wegen seiner Amtsgewalt. Es definiert die Unfehlbarkeit also so, dass sie vorliegt, wenn eine von keiner anderen Macht reversible Entscheidung getroffen wurde. Wenn das so wäre, dann wären auch alle anderen letztinstanzlichen irreversiblen Entscheidungen unfehlbar – also auch die der obersten Gerichte.
Tatsächlich sind aber diese Entscheidung natürlich genau wie gewöhnliche päpstliche Rechtsakte reversibel – allerdings nur durch dasselbe Organ bzw Amtsinhaber. Das Bundesverfassungsgericht kann seine Rechtsansichten also ändern – wenn dies auch in der Praxis eher selten vorkommt.
Tatsächlich unfehlbar verkündete Entscheidungen sind – wie Sie wissen – aber auch durch den Verkünder bzw dessen Nachfolger nicht mehr änderbar. Andernfalls wären Sie auch nicht unfehlbar.
Das nur zur Erklärung. Ich wäre Ihnen dankbar in Zukunft auf irgendwelche Meta-Diskussionen zu verzichten, wenn Sie den Kern der Angelegenheit nicht erfasst haben.
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#21   Rudolfus   15:23:36 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Benedikt: Informieren Sie sich über die diversen Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes der USA
Der kann am wenigsten Unfehlbarkeit beanspruchen, bei all den irrwitzigen Fehlentscheidungen.
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#20   Benedikt   15:19:13 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ Rudolfus
Nein, da das nicht Thema ist und nicht mal als Ableger taugt.
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#19   Rudolfus   15:05:41 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Benedikt: Man muß doch die Gelegenheit nutzen,
um auf das Unrecht der geschönten und selbstverherrlichenden USA-Geschichte hinzuweisen.
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#18   Benedikt   15:01:06 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ Rudolfus
Toll, wie Sie meine Argumentation wieder „verstanden“ haben. Reden ist Silber…
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#17   Rudolfus   14:46:29 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Die Obersten US-Gerichtshöfe beanspruchen können rückblickend gesehen, keine Unfehlbarkeit bean-
spruchen
Dazu haben die Obersten US-Gerichtshöfe seit Gründung der USA schon zu viele haarsträubende Urteile gefällt, die später widerrufen wurden,
z.B. den Ausschluß der Schwarzafrikaner bei US-Wahlen und vieles mehr.
Die Unfehlbarkeit besitzt nur Gott, und dessen Stellvertreter auf Erden.
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#16   Benedikt   14:41:21 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ methusalix
In der Praxis ist der Papst immer unfehlbar, auch wenn er eine Entscheidung nicht ex cathedra verkündet, alleine aus seiner Machtfülle heraus; Roma locuta, causa finita.
Ah, das ist gut. Unfehlbar sind dann auch alle, die die eine letztgültige Entscheidung treffen können, also alle letztinstanzlichen Gerichte dieser Welt sowie etliche politische Führer wie zB der us-amerik. Präsident. Damit haben Sie das Prinzip der Unfehlbarkeit ja voll erfasst. :)3
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#15   methusalix †   00:57:19 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@Vineta
Vineta: @methusalix auf dem Weg der Besserung!
1)Daß sinnvolle und gerechtfertigte Kritik …
Bei mir schon, aber doch nicht bei einem Kirchenfürsten! Wo denken Sie hin? Ein Bischof, ein Kardinal und erst recht der Papst hat immer Recht. Sie kennen doch die Verfassung der römisch-katholischen Kirche eine absolutistische Monarchie.
2)Die Sache mit der Unfehlbarkeit des Papstes dürfen Sie ruhig einen Kilometer tiefer hängen.
Ich weiss, dass immer wieder verzweifelt versucht wird, die in den Heiligen Stuhl eingebaute, vollautomatische Unfehlbarkeit klein zu reden, weil es eine so abartige Angelegenheit ist, dass selbst den gutwilligsten, gläubigsten Katholiken, dabei Zweifel kommen können, ob das von Jesus so gedacht war.
Allerdings ist durch die hierarchische Gliederung der Kirche und die Absolutheit von Befehl und Gehorsam innert der Hierarchie, an deren unterstem Ende wir Gläubigen stehen, keinerlei Mitsprache an essentiellen Entscheidungen höherer Ränge erlaubt. Wenn eine im Rang höher gestellte Person eine Entscheidung getroffen hat, dann wars das. Die Entscheidung, vor allem die des Papstes, ist unanfechtbar, weil der Primat des Papstes als oberster Gesetzgeber, höchster Richter und oberster Gerichtsvollzieher, keinerlei Berufung oder Revision zulässt.
In der Praxis ist der Papst immer unfehlbar, auch wenn er eine Entscheidung nicht ex cathedra verkündet, alleine aus seiner Machtfülle heraus; Roma locuta, causa finita.
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#14   Vineta   00:28:44 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@methusalix auf dem Weg der Besserung!
1)Daß sinnvolle und gerechtfertigte Kritik etwas Positives bewirken kann, dafür haben Sie ja nunmehr hier selbst ein Beispiel abgegeben!
Endlich fallen Ihnen nicht wieder nur verstaubte oder abwegige Kritikpunkte ein. Das ist doch mal was anderes, Aktuelles und Brisantes, wenn Sie hier aufzeigen, wie lächerlich der Papst sich macht, wenn er die Kinderschändung durch Priester als eine himmelschreiende Sünde anprangert, aber gleich drauf den Regensburger Bischof, der einen überführten Kinderschänder erneut auf Kinder losließ, zum Mitglied der Glaubenskongregation ernennt.
2)Die Sache mit der Unfehlbarkeit des Papstes dürfen Sie ruhig einen Kilometer tiefer hängen. Nur 1950 legte mal ein Papst Wert darauf. Nur was den 15. August betrifft , müssen Päpste von Kritik ausgespart bleiben. So eng, wie Sie das sehen, hätte ja Savonarola nie Alexander VI als Atheisten demaskieren dürfen.
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#13   HeinrichvonOfterdingen   22:21:59 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Lieber Samhain,
Papst Benedikt XVI. spendete gestern von der Loggia des Petersdoms aus den Segen Urbi et Orbi. 88 Fernsehstationen übertrugen die Weihnachtsgrüße des Heiligen Vaters in die ganze Welt. Der Papst gedachte jener Orte, wo das Donnern der Waffen dröhnt. Er benannte die Kriegsgebiete in Afrika sowie im Nahen und Mittleren Osten, ferner auch „Krisensituationen“, die leider oft vergessenen würden.
… hören Sie da Kritik raus? Mir scheint, Ihre Ohren sind ironischer als der Mund (von mir aus auch die Fingerspitzen) der Redaktion. Mir scheint, Sie sind heute mit dem falschen Fuß aufgestanden oder Sie stehen immer mit dem falschen Fuß auf, sind daher also mithin das was der Volksmund eine Mimose nennt. Für Beides kann aber die ehrenwerte Redaktion kein Verschulden treffen. Die Moral von der Geschicht? Keine Ahnung. Vielleicht, dass man warten soll bis einem was wirklich nicht passt, sonst läuft man Gefahr sich etwas lächerlich zu machen.
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#12   Samhain   21:59:51 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Krise statt…
Offenbar hat die wenig geistreiche, dafür bosheitsschwangere „Redaktion“ ds. Seite wieder nicht aufgepaßt, sonst hätte sie realisiert, daß Seine Heiligkeit de facto über Weihnachten sprach, u. zwar tief und ergreifend.
Und wenn sie sich in Kirchengeschichte auskennte, wüßte sie um jene weihnachtliche Friedensappelle Pius XII., die vor den damaligen Krisen warnten! Übrigens verkündete er in seiner Weihnachtsbotschaft 1950 recht unweihnachtlich, daß das Grab des Apostels Petrus bei Ausgrabungsarbeiten gefunden worden sei.
Wenn sie die (z.B. überlieferte) Liturgie kennte, wüßte sie, daß an Weihnachten der „Friedensfürst“ (Rex pacificus) und damit der Friede selber kam. Eben: Wenn!
Schämt Euch! Besser: bekehrt Euch!
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#11   methusalix †   21:19:24 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Vineta
Vineta: Obelix im Lande Nirgendwo
Wie alle, die in einer leitenden Position tätig sind, müssen sich auch Kirchenführer im Feuer der Kritik bewähren:
Schon vergessen Vineta? Die Kirchenführer sind im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit. Der Papst hat, als Träger des päpstlichen Primats, sogar die eingebaute, vollautomatische Unfehlbarkeit.
Die hat er, de jure dem Papier nach, wenn er in Fragen des Glaubens- und der Sittenlehre ex cathedra spricht, aber sein Primat bedeutet, dass er sich de facto in allen Fragen durchsetzt. Er ist, durch den hierarchischen Aufbau und das monarchische Prinzip der römisch-katholischen Kirche, ein Herrscher mit absolutistischem Anspruch, den er in seinem Reich auch durchsetzt
Kritik prallt an den alten Männern in Rom und auf den Thronen der Bischofssitze völlig wirkungslos ab. Dafür gibt’s Beispiele in Legion. Eines der jüngsten und übelsten war das unseligen agieren des Regensburger Bischofs gegenüber den Verbrechen an Kindern, die von seinem Untergebenen begangen worden sind. Was geschah? NICHTS! Erst als „das Kind in den Brunnen …
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#10   Ydefix   20:40:06 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Samurai:
Dann ist also der Koran eine „heilige Schrift“ ? Warum soll es „nicht ungewöhnlich“ sein, wenn eine Organisation, die sich als katholische Kirche bezeichnet den Koran herausgibt und dies auch noch zusammen mit der Bibel ? Immerhin tut diese Organisation damit etwas, das gegen sämtliche Lehren verstößt für die sie vorgeblich steht. Nach der katholischen Lehre sind alle anderen Religionen nämlich schlicht falsch und nur teuflischer Betrug. Sie müssen daher bekämpft werden und nicht protegiert.
„Was glauben Sie, wie Jesus – würde er heutzutage wieder auf der Erde wandeln – gegenüber
Prostituierten
Obdachlosen
Junkies
Bettlern
AIDS-Kranken
etc. auftreten würde?“
Mangels anderer Quellen gehe ich davon aus, dass er sich so verhalten würde, wie im Evangelium.
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#9   Samurai   18:04:52 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@ Daniel Stöhr
Wann haben denn die „Romkirche“ (um Sie zu zitieren), Juden und Muslime eine gemeinsame Herausgabe heiliger Schriften geplant (im Sinne von einer gemeinsamen Heiligen Schrift)? Oder meinten Sie die Herausgabe der heiligen Schriften (NT/Thora/Qur’an) in einem Schuber?
Das wäre dann garnicht mal neu!
Und was Jesus betrifft:
Was glauben Sie, wie Jesus – würde er heutzutage wieder auf der Erde wandeln – gegenüber
Prostituierten
Obdachlosen
Junkies
Bettlern
AIDS-Kranken
etc. auftreten würde?
Samurai
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#8   Ydefix   17:25:44 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
erstaunliche Einsichten
„Mir wird immer deutlicher, daß – wenn Jesus heute wieder auf der Erde wandeln würde – er mit der Kirche (Rom) wohl keine Probleme bekäme…“
Immer wieder erstaunlich, wie manchen Menschen „deutlich“ wird, wie sich „Jesus verhalten würde“. Hm…bei Lektüre der Evangelien glaube ich nicht, dass er unbedingt eine gemeinsame Herausgabe der „heiligen Schriften“ durch „Romkirche“ Juden und Moselms gutheißen würde. Auch keine Gebete in den Kultstätten falscher Propheten etc. etc.
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#7   Vineta   17:04:22 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Obelix im Lande Nirgendwo
Wie alle, die in einer leitenden Position tätig sind, müssen sich auch Kirchenführer im Feuer der Kritik bewähren:
Doch bei all Ihrer Kirchenkritik handelt es sich nicht um echte Anliegen, Aufschreie des Gewissens, konstruktiv-sachliche Beiträge, sondern fast immer nur um Gags, um kaum noch erträgliche Wichtigtuereien, denn:
1) Meistens ist sie ein uralter Hut, ist von vorgestern, kommt Jahrhunderte zu spät, z.B. wenn Sie halt wieder mal bis zum Gehtnichtmehr und Überdruß die im Widerspruch zu den Evangelien sich befindende Vorgehensweise der „Klerisei und Kirchenbeamten“ gegen Ketzer glauben anprangern zu müssen.
2) Oder sie ist wahnwitzig, wenn Sie z.B. dem kirchlichen Lehramt halt wieder mal bis zum Gehtnichtmehr und Überdruß vorwerfen, törichterweise Ihren großartigen Erkenntnissen nicht zu folgen, wonach es sich 90 Tage lang klar nur um einen Zellverband handelt, aber am 91sten Tag erst um einen schützenswerten Menschen…wonach es sich nicht um Ehebruch handle, wenn nach lange dauernden Streitereien einfach jeder sich einen anderen Partner sucht usw.
3) Wer permanent solche Wege geht, der muß ja wohl früher oder später in geistiger Umnachtung enden, Sinn und Berechtigung eines kirchlichen Lehramtes grundsätzlich ablehnen und von vielen sich mit dem Nimbus der Unfehlbarkeit umgebenden Lehrmeinungen faseln, dem Karl-Marx-Lehramt, dem Imam-Lehramt usw.
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#6   Bruder Theophil   14:49:35 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@ Vineta
Nicht einmal durch einen Parteiaustritt distanziert sich dieser absolut unglaubwürdige Neukatholik von seinen früheren politischen Entscheidungen.
Auf solche Konversionen sollte die Kirche verzichten können statt sie vollmundig zu begrüßen und zu loben.
Volle Zustimmung.
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#5   Samurai   14:12:33 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@ obelix
Ich beschäftige mich seit einigen Jahren sehr intensiv mit dem, was im besten Sinne typisch katholisch ist.
Mir wird immer deutlicher, daß – wenn Jesus heute wieder auf der Erde wandeln würde – er mit der Kirche (Rom) wohl keine Probleme bekäme, aber diverse „gutkatholische“ Traditionalisten würden gegen ihn Sturm laufen, denn Jesus würde sich – da bin ich sicher – genauso um AIDS-Kranke wie um Prostitierte kümmern. Er würde ihnen sagen, daß Gott sie trotz aller Fehler liebt, und daß es nicht so wichtig ist, den Gottesdienst absolut rituell korrekt zu feiern, sondern mit der richtigen inneren Haltung, und daß die einfache, alte Frau, die im Gottesdienst Jesus begegnen möchte, besser ‘dran ist, als der „korrekt“ handelnde Priester, der darauf achtet, wie er die Hände beim Beten hält.
In diesem Sinne,
weiter gesegnete Weihnachten und
vergesst nicht Stephanus!
Samurai
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#4   obelix †   13:55:19 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
@Vineta
Nicht einmal durch einen Parteiaustritt distanziert sich dieser absolut unglaubwürdige Neukatholik von seinen früheren politischen Entscheidungen.
Ich fürchte, wenn unser Herr Jesus Christus heute noch mal aus dem Himmel herabsteigen würde, wäre er auch nicht allzusehr römisch-katholisch. Das würde das Lehramt der römisch-katholischen Kirche zu verhindern wissen.
Nötigenfalls durch ein ewigwährendes Bussschweigen. Schlimmstenfalls durch Exkommunikation.
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#3   Vineta   13:45:34 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Blair glaubt, zwei Herren dienen zu können!
Thomas Morus ließ sich in London beim antichristlichen König nicht mehr blicken, distanzierte sich also von ihm.
Und was tut Blair?
Offenbar ist er noch immer Mitglied seiner Partei. Nicht einmal durch einen Parteiaustritt distanziert sich dieser absolut unglaubwürdige Neukatholik von seinen früheren politischen Entscheidungen.
Auf solche Konversionen sollte die Kirche verzichten können statt sie vollmundig zu begrüßen und zu loben.
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#2   timpressum †   13:15:14 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Mal wieder von Gestern
…die Konversion des Britischen Premierministers Tony Blair zum Katholizismus.
Aha… der Brititsche Premierminister Tony Blair www.number10.gov.uk/output/Page1.asp
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#1   Nachtlaterne   11:58:01 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Wort Gottes
Worte Jesu über die Hoelle
„Und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer jedoch bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet.“
Mathäus 24/12-13
„Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz. (…) Ihr Nattern, ihr Schlangenbrut! Wie wollt ihr dem Strafgericht der Hölle entrinnen?“ Mathäus 23/27-32
„Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen. Weg von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist. (…) Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.“
Matthäus 25
„Der Menschensohn muß zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre.“
Matthäus 26/24
„Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dich dein Fuß zum bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für d…
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