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Mittwoch, 26. Dezember 2007 15:22
Alles schläft
Umnachtete Weihnacht. Alljährlich predigen die deutschen Bischöfe an Weihnachten vor vollen Kathedralen. Mit ihren Banalitäten würden sie sogar das traute, hochheilige Paar in den Weihnachtschlummer befördern. Ein Kommentar.
Die deutschen Bischöfe Bode von Osnabrück, Hanke von Eichstätt, Schick von Bamberg und Feige von Magdeburg.
Die deutschen Bischöfe Bode von Osnabrück, Hanke von Eichstätt, Schick von Bamberg und Feige von Magdeburg.
(kreuz.net) Es ist Heilige Nacht. Während die Engel über die Geburt des Gottessohnes jubeln, hört der Kirchgänger in den Kathedralen des gegenwärtigen kirchlichen und geistlichen Niedergangs über das Weihnachtsgeheimnis nicht viel.

Statt auf den Weg nach Bethlehem, wird er von den Bischöfen auf den steinigen Pfad sinnloser Oberflächlichkeiten geführt. Der Stern der Weisen ist verdunkelt. Die Tagespolitik diktiert die Themen.

Die Weihnachtspredigten der deutschen Oberhirten waren in diesem Jahr noch inhaltsloser als erwartet.

Im besten Fall kamen die üblichen, oberflächlichen Floskeln über die Liebe Gottes.

Der konservative Bischof Gregor Maria Hanke von Eichstätt beschwörte Weihnachten als „Einladung, im Verbund mit Gott zu handeln“.

Der konservative Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg betonte, daß Weihnachten „nicht zur Ware werden“ dürfe – als ob das nicht schon seit Jahrzehnten der Fall ist.

Auch der Weihbischof von Limburg, Mons. Gerhard Pieschl, bejammerte den Dauerbrenner „Materialismus“, ohne daß ihm dabei etwas Weiterführendes eingefallen wäre.

Er sprach vom Lichteranzünden, „um aus der Nacht herauszutreten, vom Schlaf einer Welt zu erwachen, die immer mehr im hektischen Strudel des Materiellen zu versinken droht.“

Daß ein Grund für den hektischen Strudel des Materiellen darin besteht, daß die Kirche aus dem Munde ihrer Oberhirten über das Geistliche nichts Nennenswertes mehr zu sagen hat, fiel dem Bischof nicht ein.

Bischof Franz-Josef Bode von Osnabrück warnte seine Gläubigen, Bewohner eines der reichsten Länder der Erde, vor einer – von den Oberhirten seit Jahrzehnten und ergebnislos beschwörten – „sich weitenden Schere von arm und reich“.

Er bat seine weihnächtlich gestimmten Gläubigen auch, sich gegen den Klimawandel einzusetzen – vielleicht mittels einer symbolischen Reduzierung der Weihnachtsbeleuchtung?

Bischof Gerhard Feige von Magdeburg ortete „viel Dreck im Paradies“. Er offenbarte seinen Gläubigen, daß maßlose Ansprüche, wirtschaftliche Zwänge, technische Machbarkeit und der Wunsch nach immer Mehr sich verheerend auf das ökologische Gleichgewicht der Erde auswirkten.

Die Lösung dieser Probleme? In Jesus von Nazaret finde die „gequälte und mißbrauchte Kreatur eine neue Hoffnung“. So einfach ist das.

Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen widmete seine Predigt zwei Afrikanern, die erstickten, als sie sich im Fahrgestell eines Airbus nach Europa einschmuggelten:

„Kein Platz für Afrikaner. Und die hineinkommen, werden durch die Straßen gejagt und zu Tode gehetzt“ – dramatisierte Mons. Mussinghoff und rührte seine weihnachtsfreudigen Gläubigen damit zweifellos zu Tränen.

Mehrere konservative Bischöfe getrauten sich immerhin auf das Feld der katholischen Morallehre.

Sie verteidigten das menschliche Lebensrecht ungeborener, alter und kranker Menschen.

Darf man hoffen, daß die weihnachtspredigenden deutschen Bischöfe eines fernen Tages auch das Lebensrecht des Weihnachtsgeheimnisses respektieren werden?
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1…33 von 67 Lesermeinungen:
Mittwoch, 2. Januar 2008 13:32
Florian Geyer: Leblhuber
sie sind ein Kriegshetzer und Hassprediger !

seinen sie froh dass ich Sie nur als Witzfigur betrachte und nicht ernst nehme sie kleiner Furz !
Mittwoch, 2. Januar 2008 12:59
Rudolfus: Gültig konsekrieren können auch abgefallene und häretische Priester
Florian Geyer
Trotzdem lässt sich der Katholik nicht entmutigen er besucht weiterhin die Eucharistie da auch der miese Priester gültig wandeln kann worauf es letztlich ankommt. Ich machs immer so dass ich immer ein Gesetzchen bete während der Pfarrer das übliche nichtssagende gähnenswürdige Predigtgedöns loslässt

Gültig konsekrieren können auch abgefallene und häretische Priester,
und auch jene Apostaten und Häretiker, die sich lediglich nach außen hin als in Einheit mit dem Petrusnachfolger ausgeben!
Das kann man aber wohl kaum als ein Meßopfer bezeichnen, das Gott würdig und wohlgefällig sein könnte –

angeblich formell in Einheit mit dem Petrusnachfolger,
oder sogar durch den Petrusnachfolger selbst zelebriert – siehe die Johannes-Paul-II-Massenmessen mit hostienschändender Kommunionausteilung.
Mittwoch, 2. Januar 2008 00:19
Leblhuber: @Florian G.:
Trotzdem lässt sich der Katholik nicht entmutigen er besucht weiterhin die Eucharistie da auch der miese Priester gültig wandeln kann worauf es letztlich ankommt. Ich machs immer so dass ich immer ein Gesetzchen bete während der Pfarrer das übliche nichtssagende gähnenswürdige Predigtgedöns loslässt
Sie haben uns bereits mitgeteilt, dass Sie mitten in Ihrer „Karriere“ sind. Ich fürchte für Sie, das Ende hat schon seinen Anfang genommen!!!

Auch Ihre gebeteten Gesetzchen???? werden Sie davor nicht bewahren, falls Sie Ihre präpotente Ignoranz nicht überwinden.
Dienstag, 1. Januar 2008 23:29
Gotthard: @Floriana Geyer
da auch der miese Priester gültig wandeln kann worauf es letztlich ankommt. Ich machs immer so dass ich immer ein Gesetzchen bete

Wieso kann ein Priester „wandeln“? Ein Priester „kann“ überhaupt nichts!
Im ersten Hochgebet lese ich im Gotteslob auf Seite 395:
„Schenke, o Gott, diesen Gaben Segen in Fülle… Mache sie uns zum wahren Opfer im Geiste …zum Leib und Blut deines geliebten Sohnes …“

WER macht da was?
Jedenfalls nicht der Priester!
Dienstag, 1. Januar 2008 23:17
redns ruhig weiter
Dienstag, 1. Januar 2008 23:13
Gotthard: @Floriana Geyer
da auch der miese Priester gültig wandeln kann worauf es letztlich ankommt. Ich machs immer so dass ich immer ein Gesetzchen bete
Dienstag, 1. Januar 2008 22:57
Florian Geyer: Friedgen
„Es ist ganz schön traurig, daß unsere sogenannten Hirten Jahr für Jahr die einmalige Gelegenheit an Weihnachten so ungenutzt verstreichen lassen, indem sie den Menschen nur Worthülsen und Platitüden anbieten („Steine statt Brot“).“

Dazu sind diese Art von Predigten ja auch da – Um die Leute zu frustrieren und aus der Kirche zu vertreiben. Klingt paradox, ist es aber nicht. Indem sogar Oberhirten durch nichtssagende Worthülsen ihren Unglauben demonstrieren. Ein bischen „Gott ist Liebe „ hier, ein bischen „ 3Welt“ da, ein bischen „Nächstenliebe „dort. Der heutige Kleriker predigt nicht mehr vom Jenseits und vom Gericht das uns erwartet. Predigt ist (das ist meine Meinung) eine gezielte Einheitsreligionsshow nichtssagender Floskelei die gezielt die Leute verteiben soll. Gründe sind die Feigheit über Gericht, Hölle, Ermahnung, Busse, zu predigen und die jahrelange fakultätstheologische Gehirnwäsche

Trotzdem lässt sich der Katholik nicht entmutigen er besucht weiterhin die Eucharistie da auch der miese Priester gültig wandeln kann worauf es letztlich ankommt. Ich machs immer so dass ich immer ein Gesetzchen bete während der Pfarrer das übliche nichtssagende gähnenswürdige Predigtgedöns loslässt
Dienstag, 1. Januar 2008 22:55
Gotthard: @Friedgen
Es ist ganz schön traurig, daß unsere sogenannten Hirten Jahr für Jahr die einmalige Gelegenheit an Weihnachten so ungenutzt verstreichen lassen, indem sie den Menschen nur Worthülsen und Platitüden anbieten
Die Papst-Predigten kannst Du ja am TV verfolgt haben … aber woher stammen Deine Erkenntnisse über die Predigten der dt. Bischöfe?

Wie waren denn die Predigten Deines Heimatpfarrers – oder bist du ein reiner TV-Seher ohne Live-Liturgie?
Dienstag, 1. Januar 2008 22:43
k.h. Friedgen: Am Papst ein Beispiel nehmen
Die deutschen Bischöfe sollten sich einmal ein Beispiel an den wahrhaft erbaulichen und tiefschürfenden Predigten von Papst Benedikt XVI. nehmen. Ich habe mit größter Aufmerksamkeit seine Worte in der Mitternachtsmesse, am Weihnachtstag (Urbi et Orbi) sowie am Silvesterabend (Vesper) und am Neujahrstag (Hochamt) verfolgt und kann nur sagen: Hier ist noch wahrer Glaube zu finden!
Es ist ganz schön traurig, daß unsere sogenannten Hirten Jahr für Jahr die einmalige Gelegenheit an Weihnachten so ungenutzt verstreichen lassen, indem sie den Menschen nur Worthülsen und Platitüden anbieten („Steine statt Brot“).
Montag, 31. Dezember 2007 23:42
Rudolfus: Das freut einen zu hören
hat jemand mitbekommen, dass der Trierer Bischof Marx in seiner Weihnachtspredigt für das Lebensrecht der Ungeborenen eingetreten ist?
Bischof Marx kann für seinen Einsatz und Glaubensmut nur gedankt werden.
Sonntag, 30. Dezember 2007 12:54
Gotthard: Marx…
hat jemand mitbekommen, dass der Trierer Bischof Marx in seiner Weihnachtspredigt für das Lebensrecht der Ungeborenen eingetreten ist?
Sonntag, 30. Dezember 2007 00:02
Rudolfus: Mit „V2-Sektierer“ könnte man ja auch die modernistischen Apostaten bezeichnen, die Ämter der Kirche
Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. innehaben.

Der Ausdruck „V2-Sekte“ kann jedenfalls niemals die Kirche unter einem rechtgläubig katholischen Papst wie Johannes Paul II. oder Benedikt XVI. bezeichnen,

lediglich eine Ansammlung von Nichtkatholiken.
Samstag, 29. Dezember 2007 11:04
Tarcisius: @ordo 62
Sie sprechen von einer „V2-Sekte“, besuchen aber Messen der FSSPX?
Ist Ihnen noch nicht aufgfallen, daß „V2-Sekte“ nicht zum Vokabular der FSSPX gehört?
DIe FSSPX sieht sich durchaus als Teil jener Religionsgemeinschaft, die Christen als „heilige katholische Kirche“ bezeichnen, die durch den Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI. repräsentiert und regiert wird. Die FSSPX hat nie in Frage gestellt, daß die Päpste Ioannes Paulus II. & Benedictus XVI. die legitimen Nachfolger des hl. Petrus sind. Von einer „V2-Sekte“ kann nur sprechen, wer die römisch-katholische Kirche, repräsentiert durch den hl. Vater, nicht anerkennt. Derjenige spricht aber auch der FSSPX ab, katholisch zu sein – denn deren Mitglieder bekennen sich zum Hl. Vater. Wenn Sie den hl. Vater & die römische Kirche für illegitim, fü eine Sekte halten, sollten Sie konsequenterweise den nach IHRER Definition nicht-katholischen Messen der FSSPX fernbleiben. Oder Sie überprüfen Ihren Standort. Oder Ihr Vokabular. Die römisch-katholische Kirche als Sekte zu bezeichnen ist jedenfalls Häresie.
Freitag, 28. Dezember 2007 19:48
ordo62: Lieber Gotthard,
ich hoffe, das auch Sie sehr reichlich, von dem Kinde in der Krippe beschenkt wurden.

Mit WIR meinte ich meine Familie, welche mit mir bei den hl. Messen war.
Freitag, 28. Dezember 2007 19:28
Gotthard: @ordo62
für ihre gelungenen Predigten, welche wir in den hl. Messen an den Weihnachtstagen vernehmen durften.
1. gibt es Dich in der Mehrzahl?
2. ich hoffe, Du hast die Predigten gehört und verstanden – und nicht nur vernommen…
Freitag, 28. Dezember 2007 19:23
Libertas Ecclesiae: Zum Thema Priesterkleidung
Umgekehrt wird ein Schuh daraus:

Priesterkleidung ist zwar nicht alles, aber ohne Priesterkleidung ist alles nichts.

Heute kann es Ausdruck von Hochmut sein, auf die Priesterkleidung zu verzichten oder seltsame Mischformen anzunehmen wie die sogenannten Weiß-, Grau- oder Blauhemdkragen.

Hier wäre endlich einmal auf eine Einheitlichkeit der Form zu achten und strickt einzuhalten.

Auch unsere protestantischen Religionsdiener tragen neuerdings den römischen Kollar.

Die Verwirrung ist groß.
Freitag, 28. Dezember 2007 19:20
ordo62: Es ist schon ein Unterschied
Wenn ich zu Mc Donalds gehe, bekomme ich halt billges Fastfood und wenn ich in ein 5 Sterne Restaurant gehe gibts qualitativ hochwärtige Kost.

Genauso ist es in der Kirche!!!

Bei der V2 Sekte wird man halt mit hohlen Phrasen abgespeist.

An dieser Stelle noch ein herzlichstes „Vergelts Gott“ an die hochwürdigsten Patres der FSSPX für ihre gelungenen Predigten, welche wir in den hl. Messen an den Weihnachtstagen vernehmen durften.
Freitag, 28. Dezember 2007 19:18
ralf fresena: Leider ist der Gedanke „Nach mir die Sintflut“ weit verbreitet!
Unsere „Kostümfürsten“ wollen, ausser in den Gotteshäusern, möglichst unerkannt bleiben. Ihr Amt ist nur noch ein Job , damit die Kasse stimmt. Jesus hat wo immer er war das Wort Gottes gesprochen. Ich glaube nicht, dass er jemals sagte: Lasst mich in Ruhe, ich habe gerade Feierabend.
Auch kann ich mich nicht erinnern eine Stelle in der Bibel gelesen zu haben wie: Die meine Worte sprechen sollen sich schicke Kostüme schneidern lassen, sich teure Ketten um den Hals baumeln, kostbare Ringe tragen und sich wie Fürsten benehmen.
Aber das ist das einzige, an den ein Katholik seine „Unglaubwürden“ erkennen kann; an mächtigen, weisen und ratgebenden Predigten bestimmt nicht!!!
Freitag, 28. Dezember 2007 11:27
landorganist: …genau so ist es,
schon unser Herr Jesus beklagte das öffentliche Auftreten der Pharisäer, mit ihren Quasten etc. etc…
Darin unterscheiden diese sich in nicht von den Pius-Brüdern, denen die Einhaltung des Gesetzes wichtiger ist, als das Wohl des Nächsten.
Freitag, 28. Dezember 2007 09:34
Gunsenum: solange geistliche sich ihrer…
…geistlichen kleidung in der öffentlichkeit lediglich um der form halber bedienen und diese nur zur markierung ihres geistlichen standes anziehen, solange muss ich ihnen unterstellen, dass sie sich in ganz besonderer weise sinnentleert einer historischen konvention überantworten.
dem vergangenen zeitgeist tief in den hintern kriechen und den Scheiterhaufen für die moslems, für homosexuelle, für liberale und sozialdemokraten sowie abtreibungsbefürworter zu verlangen, die so harmlos sind, das ist ganz typisch. sie verraten jesus, sie kriechen dem populimsus in den hintern, sie sind ganz besonders devot gegenüber sinnentleerten, überkommenen, unfreflektiert übernommenen Ritualen.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 18:25
Nachtlaterne: solange geistliche sich ihrer…
…geistlichen kleidung in der öffentlichkeit schämen und diese nur zu messen anziehen, solange muss ich ihnen unterstellen, dass sie sich in ganz besonderer weise der existenz gottes schämen. dem zeitgeist tief in den hintern kriechen und freie bahn für die moslems verlangen, die angeblich so harmlos sind, das ist ganz typisch. sie verraten jesus, sie kriechen dem zeitgeis in den hintern, sie sind ganz besonders devot gegenüber dem islamismus.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 15:14
Tilly: Belangloses Geschwätz!
Die Bischöfe sollen endlich Glaubenswahrheiten verkündigen anstatt Gewäsch!
Aber da würde die Mehrheit der Liberalen Schäfchen wohl nicht mitmachen.
Also schwatzt man weiter Belangloses und verrät das Evangelium.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 13:29
Rudolfus: „Deutsche Tatverdächtige“
„deutsche tatverdächtige : 69.1 %“
Bei solchen Zahlen sind die „Gedankenverbrechen“, die nur von Deutschen begangen werden können eingerechnet. Hierbei handelt es sich um Menschen, die „des Kaisers neue Kleider“ unserer Marionetten nicht erkennen wollen.

„Tatverdächtige“, worin, in Urkundenfälschung oder Steuerhinterziehung –
die Causa der Ausländerkriminalität betrifft dagegen ausschließlich Wohnungseinbrüche, Mord, Gewaltdelikte, Drogenschmuggel und alle schweren Kriminaldelikte.
Der Deutsche wird durch den eigenen Staat nicht mehr geschützt.
Hoffentlich nehmen sich die Türkischdeutschen bald dieser Angelegenheit an.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 12:42
Aleph †: Inhaltslose Predigten
inhaltslose Predigten, inhaltlosere Predigten, inhaltloseste Predigten.

Vielleicht ist es mal ganz gut, in den überfüllten Kirchen wenigstens inhaltslose Predigten angeboten zu bekommen.

Nur so haben die unter der Kanzel sitzenden Menschen Gelegenheit, sich einmal selbst aufzuraffen, sich selbst Gedanken machen, sich selbst ihres eigenen Verstandes einmal bedienen zu können.

Wochenlanges Geseusel aus allen Lautsprechern der Kaufhausketten, unter dem süßen Klingeln der Kassen, macht ganz schön denkfaul und lässt den kindlichen Wunsch ins Kraut schießen, die Geistlichen könnten wenigstens an Weihnachten allesamt einmal ordentliche, inhaltsgefüllte Predigten (wie eine Weihnachtsgans) in den Domen und Kirchen halten.

Dann würde vielleicht der berühmte Ruck durch Deutschland gehen. Nur die Politiker hätten dann die Kärrnerarbeit zu übernehmen und die Kollateralschäden zu beseitigen.

Einfach einmal am Heiligen Abend eine inhaltslose Predigt inhalieren und sich darüber im Klaren sein, wie wenig der Mensch eigentlich über Gott aussagen kann. Dazu ist wohl kaum jemand bereit.

Stattdessen wird die Inhaltslosigkeit (= Leere) gesteigert: inhaltslos, inhaltsloser, am inhaltslosesten. Das hört sich fast schon wie Wettkampf an: Ich habe aber ein viel inhaltslosere Predigt gehört…!

Auch wenn Menschen Bischöfe sind, haben sie keinen Vorteil, viel mehr über Gott aussagen zu können, als es eben Menschen verfmögen, über Gott aussagen zu können. Es liegt nicht nur am Amt.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 12:31
kali: @st.georg „deutsche tatverdächtige : 69.1 %“
Bei solchen Zahlen sind die „Gedankenverbrechen“, die nur von Deutschen begangen werden können eingerechnet. Hierbei handelt es sich um Menschen, die „des Kaisers neue Kleider“ unserer Marionetten nicht erkennen wollen.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 02:03
Vineta: @Florian Geyer: „Was du ererbt hast von deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen“ (Goethe)
Wenn Sie von Heimatliebe reden, dann gehört dazu aber nicht nur die Sorge um die Erhaltung der heimatlichen Natur, der Natur-und Baudenkmäler,( soweit noch sinnvoll) die Pflege von Brauchtum , das Festhalten an religiösen Überzeugungen (nicht ganz ohne Latein) , die Erinnerung an die Heimatgeschichte, etwas Liebe zur Mundart und Mundartliteratur ___ sondern vor allem aber eine ganz große Liebe zur Muttersprache und ihres in Jahrhunderten gewachsenen grammatikalisch korrekten Schriftbildes, das am 16.April 1996 mit Zustimmung vom Kabinett Kohl zerstört wurde. Das Erbe unserer Väter wirft auf die Müllkippe, wer seitdem z.B. schreibt: „Daß ich heute Morgen zu spät gekommen bin, tut mir sehr Leid“. Denn weder nach „heute“ noch nach „sehr“ kann ein Substantiv stehen. Merken Sie da etwa nichts? Besserwisserische Politiker haben eine Wissenschaft, nämlich die Grammatik, verboten! Und so ganz nebenbei noch zig Mrd. Euro dafür ungestraft verjubelt.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 00:15
Sie haben recht – ich lege zu meiner Schande nicht viel wert auf die Rechtschreibung. Ich bin von Natur her eher ein pimitiver Bauer dem durch wohlwollende elterliche Fianzierung ein gewisses Maß an Bildung zuteil wurde. Ich gestehe auch eine Haltung der Unberücksichigung zum formalistischen Konsens welche ich dem artikullierenden Inhalt stets hintanstelle. Traditionalismus ist deshalb meines erachtens nicht aufs formale beschränkt sondert dient der Erhaltung der Quintessenz der unveränderlichen Botschaft durch die Zit hindurch. Egal ob ss oder ß ob h oder ch ob dem oder den
Donnerstag, 27. Dezember 2007 00:12
Jörg Guttenberger, Köln: Weihnachtspredigten
Es handelt sich hier im Wesentlichen um aus dem Zusammenhang gerissene Zitate. Es ergibt sich die Frage, inwieweit die genannten Bischöfe nicht doch auf das Weihnachtsgeheimnis eingegangen sind und es sich bei genannten Predigstellen nur um Bemerkungen nebenbei handelt.

Natürlich sollen Prediger auch auf die genannten Probleme eingehen, sofern sie nicht grundsätzlich im Mittelpunkt ihrer Ausführungen stehen. Die Kirche ist sogar verpflichtet, auf eindeutige Fehlentwicklungen unter Wahrung parteipolitischer Neutralität kritisch hinzuweisen.

Predigten nach dem Muster der Kirchen im Sozialsmus, die jedes Eingehen auf alltägliche Probleme peinlichst vermeiden mußten, sind das andere Extrem.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 00:05
Rudolfus: @st. georg: Bezüglich der Ausländerkriminalität brauchen wir keine gefälschten Statistiken aus
den sozialistischen Propagandaministerien.
Wir wissen selbst, was in unserer Heimat vor sich geht.
Donnerstag, 27. Dezember 2007 00:02
st.georg: @rudi
erst mal ein schönes fest…
zweitens : sie haben mal wieder überhaupt keine ahnung !
Die meisten Kriminaltaten in Deutschland und Österreich gehen fast ausschließlich auf Ausländer zurück…war ihre aussage
tatsache :
polizeistastistik land berlin 2006
anteil ausländer 13.9 %
nichtdeutsche tatverdächtige : 30.9 %
nichtdeutsche tatverdächtige ohne ausländerrechtliche verstösse : 29.4 %
nichtdeutsche tatverdächtige ohne touristen/durchreisende : 25.9%
deutsche tatverdächtige : 69.1 %
soviel wieder einaml zu ihren behauptungen und das in berlin – in ländlichen gebieten und mittleren zentren sieht die relation ca. 85% deutscher tatverdächtigre zu 15% nichtdeutscher tatverdächtiger aus
die straftaten z.b. in berlin sind rückläufig, die der nichtdeutschen täter mit -2,4% sogar überdurchschnittlich…
soviel zu ihren – wiedereinmal – frei phantasierten äusserungen…
Mittwoch, 26. Dezember 2007 23:52
Vineta: @Florian Geyer: Danke fürs Beipflichten –
aber einen guten Rat darf ich Ihnen doch geben, ohne daß Sie mir böse sind, oder?
Sie sollten die guten alten Tradischreibweisen pflegen, damit man Sie weder mit einem Moslem ohne Schulabschluß noch mit einem Claqueur für die politische Glanzleistung „Rechtschreibreform“ verwechselt.
Mittwoch, 26. Dezember 2007 23:50
Rudolfus: @LandorganistII: Die FSSPX besitzt den rechten katholischen Glauben
Viele offizielle Hierarchen besitzen nicht den rechten katholischen Glauben und widersetzen sich dem Papst.
Mittwoch, 26. Dezember 2007 23:47
LandorganistII: Jetzt hätte ich mal
gern gewusst, worüber die schismatischen Anführer der Pius-Brüder gepredigt haben! Sicher nicht über das Geheimnis der Weihnacht, wohl eher über die böse römische Kirche und über den Papst, den sie so sehr lieben, dass sie sein Bildnis in allen Hinterhofsakristeien aufgehängt haben (ihm aber den Gehorsam schuldig bleiben, was natürlich so nicht gepredigt wird). Da kommt doch Festtagsstimmung auf.
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