Österreich
„Ich als Bischof und meine Vikare, wir stehen hinter euch“
Kürzlich traf sich der Erzbischof von Wien mit Vertretern der ‘Katholischen Jugend’. Es gab viel Lob und keine Kritik. Probleme wurden unter den Teppich gekehrt. Es bleibt alles beim alten.
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn. Kürzlich traf er sich mit seiner 'Katholischen Jugend' zu Adventsgesprächen.
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn. Kürzlich traf er sich mit seiner ‘Katholischen Jugend’ zu Adventsgesprächen.
© F.J. Rupprecht, Pressestelle Erzdiözese Wien
(kreuz.net) Kürzlich veranstaltete die ‘Katholische Jugend Wien’ ein Adventstreffen mit dem zuständigen Erzbischof, Christoph Kardinal Schönborn

Das erklärte die ‘Katholische Jugend Wien’ in einer Aussendung.

Der Kardinal setzte sich mit den Leitern der ‘Katholischen Jugend’ in einen großen Kreis, um über den Advent zu meditieren.

Dieser sei eine Zeit, um die Seele „zu sich kommen zu lassen“.

Doch wir müßten immer wieder feststellen, daß dem nicht so sei – stellte der Kardinal fest.

Zugleich stellte er auch die Frage, ob der vorweihnachtliche Zeitdruck denn so schlimm sei: Die Heilige Familie habe die Advents-Zeit unter den gegebenen Umständen wohl auch ziemlich unruhig und stressig erlebt.

Die ‘Katholische Jugend’ äußerte in der Aussendung ihre Freude, daß sich der Kardinal „trotz vieler vorweihnachtlicher Termine“ Zeit für persönliche Begegnung und Gespräche nahm.

Nach einer gemeinsamen Adventbesinnung wurden dem Kardinal in einer 15minütigen Präsentation einige Veranstaltungen der ‘Katholischen Jugend’ in Bild und Ton vorgestellt.

Danach blieb Zeit, sich mit Sorgen, Fragen und Vorschlägen an den Kardinal zu wenden.

So wurde unter anderem der „große Personalmangel“ thematisiert, durch den weite Teile der Wiener Vikariate unbesetzt bleiben.

Da für flächendeckende Seelsorge unter diesen Voraussetzungen zu wenig Zeit sei, riet Kardinal Schönborn zu einer sogenannten exemplarischen Seelsorge: „Suchen Sie das persönliche Seelsorge-Gespräch mit Jugendlichen.“

Als Geschenk wurde dem Kardinal ein etwas formloser Kerzenleuchter – als angebliches Symbol für die „lebendige Gemeinschaft der Kirche“ – übergeben:

„Der ‘Kern’ aus Eisen steht da für das Rückgrat, das unser Glaube braucht, um uns Festigkeit zu geben in den Herausforderungen unserer vielfältigen Arbeit.“, erklärte ein Vertreter der ‘Katholischen Jugend Wien’.

Die darauf aufgereihten Holzstücke, die aus verschiedenen Regionen der Diözese stammen, seien lebendiges Material. Sie seien brennbar – wie auch die Menschen der Kirche für die Botschaft Jesu leidenschaftlich „brennen“ müßten, um diesen lebendigen Glauben zu vermitteln.

Nach Gesprächen und Austausch machten sich die Jugendleiter mit einer Zusage des Kardinals auf den Heimweg in ihre Dekanate:

„Ich als Bischof und meine Vikare, wir stehen hinter euch.“
      
14 Lesermeinungen
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#14   Nachtlaterne   11:45:53 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemach
Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht. Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören. Weisheit 2/23-24
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#13   Rudolfus   20:46:21 | Freitag, 28. Dezember 2007
Sie meinen wohl Cardinal Schönborn, nicht den Apostatencardinal König!
st. georg
und sie denken, dass das die intention beim hw. herrn kardinal könig war?
Der Artikel handelt über den eng papstverbundenen Christoph Cardinal Schönborn von Wien,nicht über den Apostatencardinal Franz König, der 1968 mit der ÖBK und der (BRD-)DBK vom päpstlichen Lehramt abgefallen ist!
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#12   r.ruhrgebietler   13:06:19 | Freitag, 28. Dezember 2007
@st.georg – Hirn regnen
ja! Bitte. Ich habe gerade geguckt wie die Windrichtung steht: er kommt aus Ihrer Richtung. Mensch! Da bekommen Sie ja als erstes Hirn! Wie schön, daß ich gönnen kann!
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#11   st.georg   10:02:29 | Freitag, 28. Dezember 2007
@ruhr
Sie habe vermutlich noch nie etwas von WK-II gehört und dem Russenfeldzug. Von der Einstellung eines Teiles der RU-Offiziere im Umgang mit ihren Untergebenen. Dann wüßten Sie genau was „stehen hinter euch“ heißt…und sie denken, dass das die intention beim hw. herrn kardinal könig war? und das er in diesem zusammenhang dieses bild gebrauchte und nicht in dem uns allen – scheinbar ausser ihnen – verständlichen?… herr , lass es hirn regnen über der ruhr… :-S
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#10   Berengeria   10:02:21 | Freitag, 28. Dezember 2007
@redaktion
Eine Sprache wie die letzte Lesermeinung zu diesem Artikel ist wirklich nicht angemessen!
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#9   r.ruhrgebietler   07:42:00 | Freitag, 28. Dezember 2007
@st.georg – unfassbar ist Ihre unüberbietbare Dummheit
fassen Sie sich doch mal an den Kopf und sagen Kürbis wachse.
Sie habe vermutlich noch nie etwas von WK-II gehört und dem Russenfeldzug. Von der Einstellung eines Teiles der RU-Offiziere im Umgang mit ihren Untergebenen. Dann wüßten Sie genau was „stehen hinter euch“ heißt.
Ihre Dummheit ist unfaßbar und nicht zu überbieten!
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#8   Berengeria   20:25:54 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Weihnachtsmänner
Weihnachten offenbart das wahre Gesichts von Kardinal Schönborn und der meisten deutschsprachigen Bischöfe: Lauter nette Weihnachtsmänner, die nichts (Heils)Verbindliches mehr zu sagen haben…
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#7   Romulus   18:33:50 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Stuhlkreise
Der Kardinal setzte sich mit den Leitern der ‘Katholischen Jugend’ in einen großen Kreis, um über den Advent zu meditieren.
Solche Stuhlkreis-Veranstaltungen mit Kerze oder Blumengesteck in der Mitte verlasse ich sofort. Sie sind absolut überflüßig und laden nur dazu ein, Probleme unter den – meist nicht vorhandenen – Tisch zu kehren. Da liegt einfach zuviel Harmonie in der Luft, wo es doch mal darauf ankäme Konfrontation zu fahren.
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#6   Florian Geyer   17:19:40 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
ein smpathischer Nikolaus !
alleine sein gewinnendes Lächeln bringt Wärme ins Herz !
ausserdem ist er ein unerschrockener und furchtloser Fels in den Wogen des stürmischen Zeitgeistes der ohne Rücksicht auf Diplomatie stets eine klare Sprache spricht ! :-D :-#
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#5   st.georg   17:14:58 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
@ruhr
unfassbar ist nur ihr neuerlicher dümmlicher beitrag…
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#4   r.ruhrgebietler   17:10:18 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
klar, daß er HINTER EUCH steht
würde im normalen Leben jemanden verteidigen oder unterstützen, dann würde er VOR SEINE MANNSCHAFT STELLEN.
Oder sollten da andere Interessen ungenannter Art mehr im Vordergrund stehen??
unfaßbar!
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#3   Benedikt   16:20:55 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Personalmangel
Bei einem Gespräch mit Jugendlichen muss diesen klar gemacht werden, dass der Personalmangel letztendlich nur von ihnen selbst behoben werden kann. Die künftigen Priester, Diakone, Laientheologen und Ordensbrüder/schwestern werden aus den Jugendlichen von heutge hervorgehen. Die kommen nicht von „irgendwoher“. Es kann gar nichts schaden, Jugendliche konkret damit zu konfrontieren. Einige haben vielleicht nur drauf gewartet, angesprochen zu werden. So ist es ja oft, wenn man für die Kirche jemanden braucht. Die wenigsten trauen sich aus eigenem Antrieb vor.
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#2   Der Rächer mit dem Becher   16:03:05 | Donnerstag, 27. Dezember 2007

…und Pizza :-)
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#1   Rudolfus   15:53:45 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
Gott segne den papstverbundenen Cardinal von Wien
und alle papsttreuen Bischöfe!
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