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Der stumme Schrei nach Leben + Das Silbertablett aus den USA + Blumen? Pralinen? Und was noch? + Dummheit verkauft sich am besten + Wo keine Abtötung, da keine Tugend
Der stumme Schrei nach LebenRom. Die erste Sorge des kranken Papstes bei der Generalaudienz am vergangenen Sonntag galt der Abtreibung. Von der großen römischen Klinik, die nach dem Franziskanerpater Agostino Gemelli benannt ist, grüßte Papst Johannes Paul II. die Pilger. Er ermahnte die Katholiken in Italien und auf der ganzen Welt, für die Lebensrechte der ungeborenen Kinder einzustehen: „Der menschliche Embryo ist das gleiche Subjekt wie der Mensch, der aus dem Embryo hervorgeht und geboren wird. Aus diesem Grund ist alles, was die Integrität und die Würde des Embryos verletzt, ethisch unzulässig.“ Jede Form der Forschung, die den Embryo als reine Laborprobe behandelt, sei menschenunwürdig erklärte der Heilige Vater. In seiner Botschaft forderte der Heilige Vater die Menschen weiters auf, Vertrauen in das Leben zu haben. „Vertraut auf das Leben, nach dem die Kinder, die noch nicht geboren sind, im Stillen schreien.“
Das Silbertablett aus den USA
Vatikan. Gestern traf der zweite Mann im Vatikan, Angelo Kardinal Sodano (77), mit US-Außenministerin Condoleeza Rice zusammen. In der 45-minütigen Audienz wurden die Beziehung zwischen dem Vatikan und Washington, die Religionsfreiheit in verschienen Teilen der Welt sowie der Friedensprozeß im Nahen Osten behandelt. Beim üblichen Austausch von Geschenken wurde Rice mit einem Buch über den Vatikan und einer Medaille, die auf die christlichen Wurzeln Europas verweist, beschenkt. Kardinal Sodano nahm ein Silbertablett entgegen und kommentierte spontan: „Perfekt für Schokolade!“
Blumen? Pralinen? Und was noch?
Deutschland. Plakate mit dem Slogan „Blumen? Pralinen? Und was noch?“ werben derzeit in den Frankfurter U-Bahn-Stationen für eine katholische Segnungsfeier für verliebte Paare am Valentinstag. Auf den Werbeträgern ist ein junges, sich küssendes Paar zu sehen. Mehrere Pfarreien im Frankfurter Stadtgebiet laden rund um den kommenden 14. Februar zu einem Gottesdienst für Verliebte jeden Alters ein. Dabei können sich Paare unter den Schutz und Segen Gottes stellen. Danach wird bei einem Umtrunk auf die Liebe angestoßen. Ein Seelsorger aus dem Bistum Limburg zeigte sich über die Initiative wenig erfreut. Die Aktion könne in der Öffentlichkeit den Eindruck eines kirchlichen „Ersatzehe-Angebotes“ vermitteln.
Dummheit verkauft sich am besten
USA. Im Internetauktionshaus „eBay“ verkauft sich Dummheit am Besten. Im Herbst letzten Jahres wurde eine Summe von umgerechnet 22.000 Euro für ein angebissenes Käsebrot umgesetzt, auf dem angeblich das Gesicht der Jungfrau Maria zu sehen war. Derzeit verkauft jemand einen Ziegelstein, auf dem ein „Jesusgesicht“ sichtbar ist. Dies berichtet der Online-Dienst „Tomorrow“. Der Verkäufer aus dem Bundesstaat North Carolina an der Südostküste der USA will besagten Ziegelstein im Gemäuer seines Hauses entdeckt haben. Das Höchstangebot für den Mauerteil liegt derzeit bei 420 Euro.
Wo keine Abtötung, da keine Tugend
Wo keine Abtötung, da keine Tugend. Wähle Abtötungen, die nicht die anderen abtöten. Wenn du ein armes Holzkreuz siehst, einsam, erbärmlich, wertlos … und ohne Gekreuzigten, dann wisse, daß dieses Kreuz dein Kreuz ist: das Kreuz jeden Tages, verborgen, ohne Glanz und ohne Trost …, das auf seinen Gekreuzigten wartet. Dieser Gekreuzigte mußt du sein.
Hl. Josemaría Excrivá de Balaguer, † 1975.
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