18:41:39 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Wer beim Hören einer Predigt das Gefühl bekommt, das Gesagte schon einmal gehört zu haben, sollte nicht zu schnell glauben, hellseherische Fähigkeiten zu besitzen.
(kreuz.net) In der Pfarrkirche der Stadt Wirges im Westerwaldkreis war während der diesjährigen Christmette
eine interessante Predigt zu hören. Der 5.000-Seelen-Ort Wirges befindet sich 28 Kilometer nordwestlich
von Limburg an der Lahn.
Die dortige katholische Pfarrkirche ist dem Heiligen Bonifatius geweiht und
wird vom Volksmund seit 1902 auch „Westerwälder Dom“ genannt.
Der diesjährige Prediger, der nicht Hauptzelebrant
war, übernahm seine Homilie wortwörtlich vom Bonner Dechanten,
Hw. Wilfried Schumacher (57).

Wirges liegt in Westdeutschland
Hw. Schumacher
ist Pfarrer der Gemeinde St. Martin in Bonn. Er veröffentlicht seine Predigten
im Internet.
Die Predigt
in der diesjährigen Christmette in Wirges war eine wörtliche Neuauflage der Heiligabend-Predigt, die
Pfarrer Schumacher vor einem Jahr im Bonner Münster hielt.
Der Unterschied: Statistische Angaben, die
sich in der Originalpredigt auf Bonn beziehen, wurden angepaßt.
Außerdem wurde die Predigt mit einem
zusätzlichen einleitenden Satz versehen.
Nach dem Evangelium kündigte der Prediger an, daß er von
der Geschichte „Der Engel mit zerbrochnem Flügel“ von Pfarrer Wilfried Schumacher erzählen wolle.
Diese
Geschichte habe ihn inspiriert und zum Nachdenken angeregt.
Doch im weiteren war von Inspiration und
Nachdenken nicht mehr viel zu spüren. Denn der Prediger beschränkte sich darauf, die Schumacher-Predigt
wortwörtlich abzulesen.
In der Predigt geht es um die Geschichte eines kleinen Engels, der in der Weihnachtsnacht
einen Flügel bricht und in der Krippe zu Betlehem landet.
Als ihn schließlich ein großer Engel findet
und ihn in den Himmel zurückbringen will, entschließt sich der kleine Engel, auf der Erde zu bleiben
und mit der Heiligen Familie nach Ägypten zu ziehen.
Besonders süffisant hören sich während der Predigt
Sätze wie der folgende an: „Vielleicht verstehen Sie jetzt, weshalb ich die Geschichte liebe.“
Doch
auch diese Aussage war wörtlich aus dem Predigt-Manuskript von Pfarrer Schumacher übernommen.
Nachdem
in der Geschichte klar wird, daß der kleine Engel nach Ägypten ziehen will, stellte der Prediger dramaturgisch
effektvoll die abschließende Frage,:
„Kommen Sie auch mit?“.
Aber auch das war nur ein Zitat aus Pfarrer
Schumachers Originaltext.
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Aleph † 17:53:00 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
#17
Strepto von Kokke 17:47:09 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
#16
Aleph † 17:34:23 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
#15
Strepto von Kokke 16:56:11 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
#14
Aleph † 14:05:44 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
#13
Strepto von Kokke 13:19:31 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
#12
Aleph † 13:08:33 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
#11
Johannes XXIV 09:55:39 | Donnerstag, 27. Dezember 2007
#10
golfi 23:15:24 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#9
Liborius 22:14:19 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#8
Leblhuber 20:45:09 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#7
Liborius 20:23:06 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#6
giovanniparvo 20:09:17 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
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RJH 20:07:11 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#4
Sirilo 19:38:59 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#3
Florian Geyer 19:25:41 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#2
Samurai 19:14:09 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
#1
Benedikt 18:56:58 | Mittwoch, 26. Dezember 2007