Neue Verschwörungstheorien
Wie kann er es auch nur wagen? Der böse Bischof von Chur bringt seine Diözese auf Romkurs. Der kleine Lokaljournalist empört sich erneut.
(kreuz.net) Der böse Bischof von Chur, Mons. Vitus Huonder, bringt seine Diözese „auf Romkurs“. Mit
dieser Sensation wartete der Lokaljournalist Michael Meier am 21. Dezember auf.
Meier ist im kirchenfeindlichen Züricher Regionalblatt ‘Tages-Anzeiger’ für die antikirchliche Berichterstattung zuständig.
In dieser Funktion hat er es nicht leicht. Die Anti-Wolfgang-Haas-Fraktion, die er vor Jahren einpeitschte, ist in die Jahre gekommen. Nachgefolgt ist nichts.
Damals gelang es Meier und seinen Journalistenkollegen, den Papst in die Knie zu zwingen. Inzwischen reimt der Journalist seine Hetzartikel in den Wind.
In seinem jüngsten Artikel erklärt Meier, daß es um den neuen Bischof von Chur nach seiner „umstritten“ Wahl still geworden sei.
Doch „die Ruhe trügt“ – beschwört Meier den Aufstand:
Der Bischof habe die Zeit genutzt, „um die Weichen auf Restauration zu stellen“.
Angesichts des Massenabfalls und der rapiden Vergreisung von Klerus und Gläubigen darf man hoffen, daß der Journalist recht behält.
Als Beispiel erwähnt Meier, daß Laientheologen im Bistum zukünftig um „ihr Privileg“ bangen müssen, während der Messe predigen zu dürfen.
Das von Meier sogenannte Privileg ist kirchenrechtlich ein Mißbrauch und eine Amtsanmaßung.
Um seine Aussagen zu erhärten, gräbt Meier den Züricher Laientheologen und Anti-Haas-Dinosaurier Tony Styger aus.
Dieser fürchtet, daß es für die hochbezahlten Laientheologen im Bistum Chur künftig „schwierig“ werden dürfte.
Im vergangenen Oktober habe Bischof Huonder erklärt, daß er neu zu beschäftigenden Laientheologen „keine Erlaubnis“ zur Predigt während der Messe mehr erteilen werde.
Was Meier unterschlägt: Im Rahmen der katholischen Sakramentendisziplin hat kein Bischof die Kompetenzen, Laien das Predigen während der Messe zu erlauben.
Außerdem: Was hat es für einen Sinn, wenn ein Laie während der Messe predigt, wo doch sowieso ein Priester da ist?
Meier spricht dennoch unbeirrt von einem zukünftigen Churer „Predigtverbot“ für Laientheologen.
Mit gleichem Recht hätte er auch schreiben können, daß ein allgemeines „Verbot“ existiert, im ‘Tages-Anzeiger’ Artikel zu schreiben, weil dieses „Privileg“ nur den wenigen zukommt, die von der Geschäftsleitung dazu die Erlaubnis erhalten.
Dann marschiert Meier zum nächsten Thema: das Kuriosum, daß es im Bistum die drei Generalvikariate gibt.
Bischof Huonder will – wie in jeder normalen Diözese auch – einen Generalvikar und die anderen Aufgaben, wie im Kirchenrecht vorgesehen, auf Bischofsvikare verteilen.
Meier interpretiert diese Maßnahme im eingeschränkten Horizont seiner antirömischen Obsession: Der Bischof wolle „den römischen Vorgaben genügen“.
Daß die katholischen Diözesen auf der ganzen Welt und weit über Rom hinaus mit einem einzigen Generalvikar glücklich sind, sagt er nicht.
Dafür wirft er dem Bischof vor, einen Priester zum Kanonikus ernannt zu haben, der – Zitat Meier – „die »allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria« verehrt“.
Meier macht dem Bischof auch den schweren Vorwurf, „romtreu“ zu sein. Das zeige sich in seinem Wahlspruch: Instaurare omnia in Christo.
Mit Bezug auf den rätoromanischen Lokalsender ‘Radio Rumantsch’ erklärt Meier, daß das der Wahlspruch von Papst Pius X. († 1914) gewesen sei.
(Daß der Vers aus dem ersten Kapitel des Epheserbriefes stammt, wußte ‘Radio Rumantsch’ offenbar nicht.)
Auch Pius X. überschüttet Meier mit Vorwürfen: Er habe die Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts „verchristlichen“ wollen.
Außerdem habe er vom kirchlichen Personal den Antimodernisten-Eid gefordert und mit einem „Denunziantensystem“ – was tut Meier in seinen Artikeln? – die theologischen Hochschulen auf Kurs gehalten.
Ob der Journalist der Auffassung ist, daß es die Aufgabe eines Papstes sei, die „theologischen Hochschulen“ vom Kurs abzubringen?
Anschließend verfällt Meier ganz seinen Verschwörungstheorien:
Es sei kaum zufällig, daß die Bischofsweihe von Mons. Huonder auf den 100. Geburtstag der – so Meier – „berüchtigten“ Enzyklika ‘Pascendi’ gefallen sei.
Nach Meier handelt es sich bei diesem päpstlichen Lehrschreiben um etwas ganz Schlimmes:
Darin habe Pius X. „alle modernistischen Irrtümer von der Bibelkritik bis zur subjektivistischen Theologie“ verurteilt und „der Kirche Roms den Bruch mit der intellektuellen Welt“ beschert.
Immerhin gesteht Meier ein, daß der Papst – wie es seine Aufgabe ist – „Irrtümer“ verurteilt hat.
Pius X. brach zum Glück auch mit jener „intellektuellen Welt“, welche die Menschheit schon wenige Jahre später in zwei Weltkriege und zwei völkermörderische Ideologien stürzen sollte.
© Titelbild: Bistum Chur
Meier ist im kirchenfeindlichen Züricher Regionalblatt ‘Tages-Anzeiger’ für die antikirchliche Berichterstattung zuständig.
In dieser Funktion hat er es nicht leicht. Die Anti-Wolfgang-Haas-Fraktion, die er vor Jahren einpeitschte, ist in die Jahre gekommen. Nachgefolgt ist nichts.
Damals gelang es Meier und seinen Journalistenkollegen, den Papst in die Knie zu zwingen. Inzwischen reimt der Journalist seine Hetzartikel in den Wind.
In seinem jüngsten Artikel erklärt Meier, daß es um den neuen Bischof von Chur nach seiner „umstritten“ Wahl still geworden sei.
Doch „die Ruhe trügt“ – beschwört Meier den Aufstand:
Der Bischof habe die Zeit genutzt, „um die Weichen auf Restauration zu stellen“.
Angesichts des Massenabfalls und der rapiden Vergreisung von Klerus und Gläubigen darf man hoffen, daß der Journalist recht behält.
Als Beispiel erwähnt Meier, daß Laientheologen im Bistum zukünftig um „ihr Privileg“ bangen müssen, während der Messe predigen zu dürfen.
Das von Meier sogenannte Privileg ist kirchenrechtlich ein Mißbrauch und eine Amtsanmaßung.
Um seine Aussagen zu erhärten, gräbt Meier den Züricher Laientheologen und Anti-Haas-Dinosaurier Tony Styger aus.
Dieser fürchtet, daß es für die hochbezahlten Laientheologen im Bistum Chur künftig „schwierig“ werden dürfte.
Im vergangenen Oktober habe Bischof Huonder erklärt, daß er neu zu beschäftigenden Laientheologen „keine Erlaubnis“ zur Predigt während der Messe mehr erteilen werde.
Was Meier unterschlägt: Im Rahmen der katholischen Sakramentendisziplin hat kein Bischof die Kompetenzen, Laien das Predigen während der Messe zu erlauben.
Außerdem: Was hat es für einen Sinn, wenn ein Laie während der Messe predigt, wo doch sowieso ein Priester da ist?
Meier spricht dennoch unbeirrt von einem zukünftigen Churer „Predigtverbot“ für Laientheologen.
Mit gleichem Recht hätte er auch schreiben können, daß ein allgemeines „Verbot“ existiert, im ‘Tages-Anzeiger’ Artikel zu schreiben, weil dieses „Privileg“ nur den wenigen zukommt, die von der Geschäftsleitung dazu die Erlaubnis erhalten.
Dann marschiert Meier zum nächsten Thema: das Kuriosum, daß es im Bistum die drei Generalvikariate gibt.
Bischof Huonder will – wie in jeder normalen Diözese auch – einen Generalvikar und die anderen Aufgaben, wie im Kirchenrecht vorgesehen, auf Bischofsvikare verteilen.
Meier interpretiert diese Maßnahme im eingeschränkten Horizont seiner antirömischen Obsession: Der Bischof wolle „den römischen Vorgaben genügen“.
Daß die katholischen Diözesen auf der ganzen Welt und weit über Rom hinaus mit einem einzigen Generalvikar glücklich sind, sagt er nicht.
Dafür wirft er dem Bischof vor, einen Priester zum Kanonikus ernannt zu haben, der – Zitat Meier – „die »allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria« verehrt“.
Meier macht dem Bischof auch den schweren Vorwurf, „romtreu“ zu sein. Das zeige sich in seinem Wahlspruch: Instaurare omnia in Christo.
Mit Bezug auf den rätoromanischen Lokalsender ‘Radio Rumantsch’ erklärt Meier, daß das der Wahlspruch von Papst Pius X. († 1914) gewesen sei.
(Daß der Vers aus dem ersten Kapitel des Epheserbriefes stammt, wußte ‘Radio Rumantsch’ offenbar nicht.)
Auch Pius X. überschüttet Meier mit Vorwürfen: Er habe die Welt zu Beginn des 20. Jahrhunderts „verchristlichen“ wollen.
Außerdem habe er vom kirchlichen Personal den Antimodernisten-Eid gefordert und mit einem „Denunziantensystem“ – was tut Meier in seinen Artikeln? – die theologischen Hochschulen auf Kurs gehalten.
Ob der Journalist der Auffassung ist, daß es die Aufgabe eines Papstes sei, die „theologischen Hochschulen“ vom Kurs abzubringen?
Anschließend verfällt Meier ganz seinen Verschwörungstheorien:
Es sei kaum zufällig, daß die Bischofsweihe von Mons. Huonder auf den 100. Geburtstag der – so Meier – „berüchtigten“ Enzyklika ‘Pascendi’ gefallen sei.
Nach Meier handelt es sich bei diesem päpstlichen Lehrschreiben um etwas ganz Schlimmes:
Darin habe Pius X. „alle modernistischen Irrtümer von der Bibelkritik bis zur subjektivistischen Theologie“ verurteilt und „der Kirche Roms den Bruch mit der intellektuellen Welt“ beschert.
Immerhin gesteht Meier ein, daß der Papst – wie es seine Aufgabe ist – „Irrtümer“ verurteilt hat.
Pius X. brach zum Glück auch mit jener „intellektuellen Welt“, welche die Menschheit schon wenige Jahre später in zwei Weltkriege und zwei völkermörderische Ideologien stürzen sollte.
© Titelbild: Bistum Chur
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Samstag, 29. Dezember 2007 18:50
sacerdos helveticus: Konzilsbeschlüsse disziplinärer Art
Welche disziplinären Vorschriften der Alten Kirche weiterhin Geltung haben und welche nicht, entscheiden
die kirchlichen Autoritäten und nicht ein Laie irgendeiner Liturgiegruppe.
Dass die Ostkirchen sich weiterhin an diese kontingente Regelung halten, muss die Römisch-Katholische Kirche nicht sonderlich interessieren.
Dass die Ostkirchen sich weiterhin an diese kontingente Regelung halten, muss die Römisch-Katholische Kirche nicht sonderlich interessieren.
Samstag, 29. Dezember 2007 15:21
RRR: @ Rudolfus
Aber ist damit auch der Gottesdienst und die hl. Messe gemeint?
Ja. Definitiv. Man hält ja im Westen dieses Verbot auch noch etwa bis zur Jahrtausendewende ein, gekniet wird in der Messe zunächst gar nicht, später ja (als Kommunionvorbereitung), aber nur an Werktagen. An Sonntagen verneigt man sich. Siehe Jungmann, Missarum Sollemnia, der die entsprechenden Quellen anführt. Ca. um die Jahrtausendwende wird die Weisung des Konzils dann einfach ignoriert. Das östliche Christentum beachtet die Weisung des Konzils bis heute, der Westen hat sich frech darüber hinweggesetzt.
In der Regula Magistri steht die Weisung, am Sonntag das Knie nicht zu beugen, in liturgischem Zusammenhang.
Außerdem sind die Aussagen von Konzil und RM so apodiktisch, dass sie als allgemeine Vorschriften verstanden werden müssen. Der Satz „Am Sonntag darf man nicht knien“ ist eindeutig; er bezieht sich auf jegliche Liturgie genauso wie auf das private Gebet – genauso haben ihn ja auch schon die Zeitgenossen rezipiert (und rezipiert ihn das östliche Christentum bis heute).
Jeder Versuch, da hineininterpretieren, es sei ja nicht die Eucharistiefeier gemeint, wäre eine ideologische Vergewaltigung des Textes.
Wer am Sonntag in der Messe kniet, mag lautere Gründe dafür haben, aber er verstößt gegen die Weisung des ersten Konzils.
Und wer andere als unfromme Dreckschweine darstellt, nur weil sie beim Hochgebet stehen, maßt sich an, Gericht über das Konzil von Nizäa zu halten.
Ja. Definitiv. Man hält ja im Westen dieses Verbot auch noch etwa bis zur Jahrtausendewende ein, gekniet wird in der Messe zunächst gar nicht, später ja (als Kommunionvorbereitung), aber nur an Werktagen. An Sonntagen verneigt man sich. Siehe Jungmann, Missarum Sollemnia, der die entsprechenden Quellen anführt. Ca. um die Jahrtausendwende wird die Weisung des Konzils dann einfach ignoriert. Das östliche Christentum beachtet die Weisung des Konzils bis heute, der Westen hat sich frech darüber hinweggesetzt.
In der Regula Magistri steht die Weisung, am Sonntag das Knie nicht zu beugen, in liturgischem Zusammenhang.
Außerdem sind die Aussagen von Konzil und RM so apodiktisch, dass sie als allgemeine Vorschriften verstanden werden müssen. Der Satz „Am Sonntag darf man nicht knien“ ist eindeutig; er bezieht sich auf jegliche Liturgie genauso wie auf das private Gebet – genauso haben ihn ja auch schon die Zeitgenossen rezipiert (und rezipiert ihn das östliche Christentum bis heute).
Jeder Versuch, da hineininterpretieren, es sei ja nicht die Eucharistiefeier gemeint, wäre eine ideologische Vergewaltigung des Textes.
Wer am Sonntag in der Messe kniet, mag lautere Gründe dafür haben, aber er verstößt gegen die Weisung des ersten Konzils.
Und wer andere als unfromme Dreckschweine darstellt, nur weil sie beim Hochgebet stehen, maßt sich an, Gericht über das Konzil von Nizäa zu halten.
Samstag, 29. Dezember 2007 15:01
Pius XII: Netter Artikel, nur der letzte Absatz …
Der Autor hätte sich den letzten Absatz sparen sollen. Sich auf den hl. Thomas berufen und dann so einen plumpen Antiintellektualismus – das tut schon fast körperlich weh!
Freitag, 28. Dezember 2007 23:51
Rudolfus: Aber ist damit auch der Gottesdienst und die hl. Messe gemeint?
RRR
Damit tut er etwas,
– was das Konzil von Nizäa von allen Gläubigen für Sonntage und die Osterzeit verlangt hat
– was die Regula Magistri ebenfalls verlangt hat, sogar mit Begründung („Am Sonntag beuge man das Knie nicht, denn der Sonntag ist der Tag der Auferstehung“, wobei im Lateinischen wie auch im Griechischen die Wörter für „aufstehen“ und „auferstehen“ dieselben sind, so dass der Zusammenhang zwischen dem Osterglauben und der Körperhaltung unmittelbar ersichtlich wird)
Aber ist damit auch der Gottesdienst und die hl. Messe gemeint?
Damit tut er etwas,
– was das Konzil von Nizäa von allen Gläubigen für Sonntage und die Osterzeit verlangt hat
– was die Regula Magistri ebenfalls verlangt hat, sogar mit Begründung („Am Sonntag beuge man das Knie nicht, denn der Sonntag ist der Tag der Auferstehung“, wobei im Lateinischen wie auch im Griechischen die Wörter für „aufstehen“ und „auferstehen“ dieselben sind, so dass der Zusammenhang zwischen dem Osterglauben und der Körperhaltung unmittelbar ersichtlich wird)
Aber ist damit auch der Gottesdienst und die hl. Messe gemeint?
Freitag, 28. Dezember 2007 23:43
RRR: @ Nachtlaterne
einer von ihnen, ein scheinbar selbstbewußter mann in den 40er jahren, kniet niemals bei der wandlung
nieder.
Damit tut er etwas,
– was das Konzil von Nizäa von allen Gläubigen für Sonntage und die Osterzeit verlangt hat
– was die Regula Magistri ebenfalls verlangt hat, sogar mit Begründung („Am Sonntag beuge man das Knie nicht, denn der Sonntag ist der Tag der Auferstehung“, wobei im Lateinischen wie auch im Griechischen die Wörter für „aufstehen“ und „auferstehen“ dieselben sind, so dass der Zusammenhang zwischen dem Osterglauben und der Körperhaltung unmittelbar ersichtlich wird)
– was das Messbuch zumindest erlaubt (wenn auch nicht als Normalfall, sondern nur bei räumlichen oder sonstigen besonderen Gründen – und solche besonderen Gründe sind oben sehr einfach aufgelistet)
Mit dem, was Sie schreiben, verunglimpfen Sie die älteste klösterliche Tradition und das erste Konzil der Kirche.
Gehen Sie in sich, und büßen Sie für Ihre Frechheit gegenüber der kirchlichen Tradition!
Damit tut er etwas,
– was das Konzil von Nizäa von allen Gläubigen für Sonntage und die Osterzeit verlangt hat
– was die Regula Magistri ebenfalls verlangt hat, sogar mit Begründung („Am Sonntag beuge man das Knie nicht, denn der Sonntag ist der Tag der Auferstehung“, wobei im Lateinischen wie auch im Griechischen die Wörter für „aufstehen“ und „auferstehen“ dieselben sind, so dass der Zusammenhang zwischen dem Osterglauben und der Körperhaltung unmittelbar ersichtlich wird)
– was das Messbuch zumindest erlaubt (wenn auch nicht als Normalfall, sondern nur bei räumlichen oder sonstigen besonderen Gründen – und solche besonderen Gründe sind oben sehr einfach aufgelistet)
Mit dem, was Sie schreiben, verunglimpfen Sie die älteste klösterliche Tradition und das erste Konzil der Kirche.
Gehen Sie in sich, und büßen Sie für Ihre Frechheit gegenüber der kirchlichen Tradition!
Donnerstag, 27. Dezember 2007 15:38
HBR: Ist doch normal
Heutzutage ist es doch schon fast als normal zu bezeichnen, wenn dirgendwelche Menschen darüber meckern,
dass ein Bischof Gehorsam gegenüber dem heiligen Vater und der Kurie zeigt. Das gilt als „unmodern“ und
„rückständig“.
Bezeichnend finde ich dabei, dass es sich immer wieder um Protestanten oder sonstige kirchenferne Menschen handelt, die ein Einschwenken auf die Linie Roms kritisieren. Das ist nicht nur in der Schweiz so. Auch in Deutschland ist das oft zu vernehmen.
Man sollte darauf als Katholik nicht so viel geben. Viel mehr ist es erfreulich, dass es doch noch Kirchendiener gibt, die wirklich katholisch sind. So mancher nennt sich zwar katholisch, ist es aber in Wahrheit nicht wirklich. Das beginnt schon im Glauben. Wenn so mancher Priester an der Realpräsenz unseres Herrn im heiligen Sakrament der Eucharistie zweifelt, ist er in Wahrheit auf Distanz zur katholischen Kirche gegangen. Im Prinzip kann man nur beten, dass es noch mehr Menschen in der katholischen Kirche gibt, die dem Weg des heiligen Vaters folgen.
Bezeichnend finde ich dabei, dass es sich immer wieder um Protestanten oder sonstige kirchenferne Menschen handelt, die ein Einschwenken auf die Linie Roms kritisieren. Das ist nicht nur in der Schweiz so. Auch in Deutschland ist das oft zu vernehmen.
Man sollte darauf als Katholik nicht so viel geben. Viel mehr ist es erfreulich, dass es doch noch Kirchendiener gibt, die wirklich katholisch sind. So mancher nennt sich zwar katholisch, ist es aber in Wahrheit nicht wirklich. Das beginnt schon im Glauben. Wenn so mancher Priester an der Realpräsenz unseres Herrn im heiligen Sakrament der Eucharistie zweifelt, ist er in Wahrheit auf Distanz zur katholischen Kirche gegangen. Im Prinzip kann man nur beten, dass es noch mehr Menschen in der katholischen Kirche gibt, die dem Weg des heiligen Vaters folgen.
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