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Freitag, 28. Dezember 2007 15:37
Bischöfe schieben die kirchlichen Ergebnisse ihrer Unfähigkeit und Mißwirtschaft gerne den bösen Zeiten in die Schuhe. Aber in Europa gibt es auch Oberhirten, die gleichzeitig einen positiven Leistungsausweis vorzeigen können.
Zurück zum Artikel 16 Lesermeinungen:
Montag, 31. Dezember 2007 14:33
Nachtlaterne: „Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder
„Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchti-ge noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustkna-ben, noch Knabenschänder, noch Diebe noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1 Kor. 6
Montag, 31. Dezember 2007 00:14
Benedikt: @ Puchil2
Zahlen und Statistiken könne die Wahrheit auch verdunkeln, wenn man nicht die jeweiligen Umstände berücksichtigt.

Oh ja, aber in dem Fall müssen Sie mal Fakten nennen, die für ihre Vorschläge sprechen. Warum zB braucht man immer mehr Priester für immer weniger Gläubige? Warum gibt es immer weniger Priester?
Sonntag, 30. Dezember 2007 11:43
Nachtlaterne: Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt und die Armen im Land unterdrückt. Ihr sagt: Wann i
Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt und die Armen im Land unterdrückt. Ihr sagt: Wann ist das Neu-mondfest vorbei? Wir wollen Getreide verkaufen. Und wann ist der Sabbat vorbei? Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die hilflosen kaufen , für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld. Beim Stolz Jakobs hat der Herr geschworen: Keinen ihrer Taten werde ich jemals vergessen. Sollte deshalb die Erde nicht beben, sollten nicht all ihre Bewohner voll Trauer sein? Sollte nicht die ganze Erde sich heben wie der Nil (aufgewühlt sein) und sich wieder senken wie der Strom von Ägypten? An jenem Tag – Spruch Gottes, des Herrn – lasse ich am Mittag die Sonne untergehn und breite am hellichten Tag über die Erde Finsternis aus. Ich verwandle eure Feste in Trauer und all eure Lieder in Totenklage. Ich lege allen ein Trau-ergewand um und schere alle Köpfe kahl. Ich bringe Trau-er über das Land wie die Trauer um den einzigen Sohn, und das Ende wird sein wie der bittere Tag (des Todes) Seht es kommen Tage – Spruch Gottes, des Herrn –, da schicke ich den Hunger ins Land, nicht den Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser, sondern nach einem Wort des Herrn. Dann wanken die Menschen von Meer zu Meer, sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des Herrn zu suchen; doch sie finden es nicht. An jenem Tag werden die schönen jungen Mädchen und die jungen Männer…
Samstag, 29. Dezember 2007 13:42
Alois Bischof: Ein Hoch auf die Kroaten
Ich habe auch gehört, daß es ein wachsendes Interesse an der Alten Messe gibt in Kroatien, obwohl die Bischöfe in jener Hinsicht leider viel zu nachlässig sind oder sogar feindlich dem überlieferten Römischen Ritus gegenüber.

Jedenfalls haben die Kroaten aus der Geschichte gelernt, und haben ihr Jasenovác nicht wiederholt. Dafür haben aber die „zivilisierten“ und „reichen“ west- und zentraleuropäischen Länder ihre Babycaust-KZs zahlenmässig vermehrt und darin fallen jährlich ganze Millionenstädte von ungeborenen Kindern dem Massenmord der demokratischen und humanitären E.U.S.S.R.-Lagerkommandenten zum Opfer.

Parce nobis, Domine.
Samstag, 29. Dezember 2007 00:50
maliems: hrvatia
klasse, dass es noch anständige bischöfe gibt
Freitag, 28. Dezember 2007 23:50
Steini1974: Milchmädchenrechnung
Allerdings ist hier eine Milmädchenrechnung aufgestellt worden. Wer Kroatien mit Westeuropa vergleicht, hat scheinbar selbst die letzten 20 Jahre nicht mitbekommen…
Ich finde es allgemein schwer, einen Ländervergleich aufzustellen und dann von Erfolg, bzw. Misserfolg zu sprechen.
Freitag, 28. Dezember 2007 20:06
Puchil2: Gefahr der Zahlen!
Zahlen und Statistiken könne die Wahrheit auch verdunkeln, wenn man nicht die jeweiligen Umstände berücksichtigt.
Übrigens: Ich habe niemanden als Milchmädchen hingestellt
Freitag, 28. Dezember 2007 19:16
Gunsenum: immer wieder schön,
wenn sich ein Haufen zölibatärer alter Männer Gedanken darüber macht, wie eine Frau und ob eine Frau Kinder zu empfangen, zu gebären und zu erziehen hat.
Freitag, 28. Dezember 2007 19:08
Pippifax: Puchil
Sie winden sich hier und versuchen Benedikt, der lediglich auf die Fakten hinwies, als Milchmädchen hinzustellen.
Als Benedikt Ihnen erläuterte, das die Zahlen entgegen Ihrer Behauptung in den südslawischen Ländern passabel sind, fingen Sie an mit dem zugegeben anderen Umständen in Südamerika zu kontern. Natürlich ist die Relation Priester-Gläubige dort problematisch. Allerdings werf ich jetzt auch mal ne Nebelkerze. Während in der Territorialdiözese von Campos etwa 14000 Gläubige auf einen Priester kommen, sind es in der altrituellen Personaldiözese von Campos etwa 1000.

Gewiss, in meiner modernistischen Diözese kommen auf einen Priester 600 gemeldete und 130 praktizierende Gläubige. Ergo, wenn die Pastis gerne Pfarrer spielen wollen, sollten sie nicht in D bleiben und die Tradis ebenso in Ruhe lassen, sondern sich in den Urwald begeben.

PS: Quelle für die Zahlen
Freitag, 28. Dezember 2007 18:49
Puchil2: Vergleich
Sie vergleichen Strukturen in Brasilien mit Strukturen in Europa. Mit Milchmädchenrechnungen geht man an der Realität vorbei.
Freitag, 28. Dezember 2007 18:32
Benedikt: @ Puchil2
Sie vergleichen Dinge, die nicht zu vergleichen sind:

Bitten zeigen Sie mir die Stelle, wo ich etwas verglichen habe. Ich habe nur Zahlen auf den Tisch gelegt.

Ist es so wünschenswert, dass in Brasilien auf einen Priester 5000 Gläubige kommen. Wäre nicht auch dort eine größere „Priesterdichte“ wünschenswert, wenn in manche Gebiete vielleicht 1 x im Jahr ein Priester hinkommt und man sich sonst mit oft schlecht ausgebildeten Katechisten behelfen muss?

Das wäre auf jeden Fall wünschenswert. Doch dazu müsste man sich erstmal fragen, warum es dort weniger Priester gibt als hier. Am Zölibat kann es ja nicht liegen, den gibt es hier auch. Wahrscheinlicher schient mir ein Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung zu sein. Die Länder mit geringer Priesterdichte sind ärmer als die mit großer Dichte.
Freitag, 28. Dezember 2007 18:18
Puchil2: Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
Sie vergleichen Dinge, die nicht zu vergleichen sind: unterschiedliche Struktur der Seelorgeeinheiten, …
Außerdem: Ist es so wünschenswert, dass in Brasilien auf einen Priester 5000 Gläubige kommen. Wäre nicht auch dort eine größere „Priesterdichte“ wünschenswert, wenn in manche Gebiete vielleicht 1 x im Jahr ein Priester hinkommt und man sich sonst mit oft schlecht ausgebildeten Katechisten behelfen muss?
Freitag, 28. Dezember 2007 17:52
Benedikt: @ Puchil2
Gläubige pro Priester in Slowenien:

1200 – 1700

Auch Kroatien hat 2300 Priester auf 3,8 Mio Katholiken (Quelle catholic-hierarchy).

Solche Zahlen hat es in der Geschichte sicher nicht häufig gegeben. Manche Diözesen haben noch nie auch nur annähernd soviele Priester gehabt. 5000 Gläubige auf einen Priester sind in Brasilien nichts Seltenes. Und Sie erzählen ernsthaft, hier wäre die Personaldecke ausgedünnt? Die Wahrheit ist, dass es im säkularen Europa immer noch wesentlich mehr Priester gibt als in den immer als aufblühend bezeichneten Gemeinden in Afrika, Asien, Amerika. Wenn in Europa ein Priester auf 1500 Gläubige kommt, so bedeutet das in der Realität, dass er vielleicht 400 Gläubige seelsorglich betreuen muss, alle anderen sind faktisch reine Fördermitglieder, zahlen also, wollen aber nichts.

Diese Wahrheiten passen Ihnen natürlich nicht, denn Sie wollen ja Ihr politisches Ziel durchsetzen. Das führt dann dazu, dass (bis dahin) noch weniger Gläubige von mehr Priestern versorgt werden. Dumm nur, dass sich die Bistümer einen derartigen Wasserkopf gar nicht mehr leisten können.
Freitag, 28. Dezember 2007 17:12
Puchil2: Es gibt in Kroatien keine Krise der geistlichen Berufungen?
„In den… katholischen Ländern Osteuropas wie Kroatien, Slowenien oder Ungarn gibt es keinen Priesterüberfluss. In diesen Ländern ist die Zahl der Priesteramtskandidaten sogar rückläufig. Mancher Bischof muss dort selber darauf achten, dass er die Seelsorge im eigenen Bistum sicherstellen kann.“
Freitag, 28. Dezember 2007 16:41
…ob man mit repressiver Sexualmoral die Seelen junger Menschen retten kann, wage ich doch entschieden zu bezweifeln. Wenn die allzu vielen Ewiggestrigen der Katholischen Kirche nicht von ihren Restaurationsabsichten abrücken, sehe ich schwarz für die Zukunft der Kirche.
Freitag, 28. Dezember 2007 15:44
Nachtlaterne: ich höre schon…
…die feinde des lebens geifern über diesen artikel, der jeden nachdenklich stimmen müsste.

aber nein, die feinde des lebens bellen weiter gegen das leben und sie tun es – wie sie behaupten – stets im namen des lebens!
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