Kroatische Bischöfe
Es geht nicht allen schlecht
Bischöfe schieben die kirchlichen Ergebnisse ihrer Unfähigkeit und Mißwirtschaft gerne den bösen Zeiten in die Schuhe. Aber in Europa gibt es auch Oberhirten, die gleichzeitig einen positiven Leistungsausweis vorzeigen können.
Einzelne gute Bischöfe sind ein Lichtblick am kirchlichen Horizont.
Einzelne gute Bischöfe sind ein Lichtblick am kirchlichen Horizont.
© Vyacheslav Stepanyuchenko, CC
(kreuz.net/ru) Kroatien ist ein Teil des ehemaligen Jugoslawien mit einer Bevölkerung von 4,5 Millionen Einwohnern. Die Bevölkerung des Landes ist zu 88% katholisch.

Dem Land ist es in den letzten Jahren gelungen, die Zahl der Kinderabtreibungen ohne größere Veränderungen der bestehenden Gesetzgebung von 51.289 ermordeten Menschen im Jahre 1989 auf gegenwärtig 4.563 Mordopfer zu reduzieren.

Das bedeutet einen Rückgang um 91%.

Nach Ansicht von Fachleuten wie Dr. Antun Lisec von der Lebensschutz-Bewegung ‘Human Life International’ und des katholischen kanadischen Romanautors Michael D. O’Brien (59), war der Hauptgrund für diese Umstimmung der Herzen die kräftige Führung der katholischen Bischöfe und Priester.

O’Brien wörtlich: „Die Bischöfe pflegen in ihren Seminaren, ihrem Klerus und ihren Gläubigen eine dynamische Rechtgläubigkeit. Es gibt in Kroatien keine Krise der geistlichen Berufungen.“

Der Schriftsteller fügte hinzu: „Kroatien ist ein Vorbild für den Westen.“

Viele Bischöfe und Bischofskonferenzen in Westeuropa haben es bei der Problematik der embryonalen Stammzellenforschung abgelehnt, das zugrundeliegende Problem der In-vitro-Befruchtung anzurühren.

Die kroatische Bischofskonferenz tat das Gegenteil.

Sie erklärte im Jahre 2005, daß die In-vitro-Befruchtung die Quelle der meisten Embryonen für embryonale Stammzellenforschung in der Welt darstellt – „ein schweres Verbrechen gegen die gezeugten Menschenleben und deren Würde“.

Der kroatische Staat blieb seinerseits bei dieser Erneuerung der Gesellschaft nicht untätig.

Selbst wenn die Kinderabtreibung – ein finsteres Vermächtnis der barbarischen Kommunisten – erlaubt bleibt, müssen dafür etwa 400 Euro bezahlt werden. Das ist etwas mehr als ein durchschnittlicher Monatslohn.

„Mama, ich will leben“
Mit 6 Wochen ist das ungeborene Kind rund 15 Millimeter groß. Es kann schon seine Arme und Beine bewegen.

Sein Herz schlägt schon seit 3 Wochen: seit dem 21. Tag seiner Existenz.Dieses Kind verlor sein Leben nach nur acht Wochen. Tod durch Abtreibung. Mit acht Wochen sind bereits alle Organe des Menschen angelegt. Es sind auch schon Zehen, Brustwarzen, Augenlider und Scheitel vorhanden.Jede Abtreibung fordert zumindest zwei Opfer:

Das Kind wird getötet.
Die Mutter erleidet ein psychisches Trauma.

In den öffentlichen Schulen basiert der Sexualunterricht auf dem Modell von „Teen Star“. Es wurde von der in Österreich geborenen jüdischen Konvertitin und Ordensschwester Hanna Klaus entwickelt und beruht auf der sexuellen Abstinenz.

Die jungen Leute werden dabei über die Gefahren der Kinderverhütungspillen informiert.

Auch die Tatsache, daß Kondome keinen reellen Schutz gegen Lustseuchen bieten, wird offen angesprochen.
      
16 Lesermeinungen
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#16   Nachtlaterne   14:33:52 | Montag, 31. Dezember 2007
„Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder
„Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchti-ge noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustkna-ben, noch Knabenschänder, noch Diebe noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1 Kor. 6
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#15   Benedikt   00:14:35 | Montag, 31. Dezember 2007
@ Puchil2
Zahlen und Statistiken könne die Wahrheit auch verdunkeln, wenn man nicht die jeweiligen Umstände berücksichtigt.
Oh ja, aber in dem Fall müssen Sie mal Fakten nennen, die für ihre Vorschläge sprechen. Warum zB braucht man immer mehr Priester für immer weniger Gläubige? Warum gibt es immer weniger Priester?
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#14   Nachtlaterne   11:43:25 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt und die Armen im Land unterdrückt. Ihr sagt: Wann i
Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt und die Armen im Land unterdrückt. Ihr sagt: Wann ist das Neu-mondfest vorbei? Wir wollen Getreide verkaufen. Und wann ist der Sabbat vorbei? Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die hilflosen kaufen , für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld. Beim Stolz Jakobs hat der Herr geschworen: Keinen ihrer Taten werde ich jemals vergessen. Sollte deshalb die Erde nicht beben, sollten nicht all ihre Bewohner voll Trauer sein? Sollte nicht die ganze Erde sich heben wie der Nil (aufgewühlt sein) und sich wieder senken wie der Strom von Ägypten? An jenem Tag – Spruch Gottes, des Herrn – lasse ich am Mittag die Sonne untergehn und breite am hellichten Tag über die Erde Finsternis aus. Ich verwandle eure Feste in Trauer und all eure Lieder in Totenklage. Ich lege allen ein Trau-ergewand um und schere alle Köpfe kahl. Ich bringe Trau-er über das Land wie die Trauer um den einzigen Sohn, und das Ende wird sein wie der bittere Tag (des Todes) Seht es kommen Tage – Spruch Gottes, des Herrn –, da schicke ich den Hunger ins Land, nicht den Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser, sondern nach einem Wort des Herrn. Dann wanken die Menschen von Meer zu Meer, sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des Herrn zu suchen; doch sie finden es nicht. An jenem Tag werden die schönen jungen Mädchen und die jungen Männer…
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#13   Alois Bischof   13:42:50 | Samstag, 29. Dezember 2007
Ein Hoch auf die Kroaten
Ich habe auch gehört, daß es ein wachsendes Interesse an der Alten Messe gibt in Kroatien, obwohl die Bischöfe in jener Hinsicht leider viel zu nachlässig sind oder sogar feindlich dem überlieferten Römischen Ritus gegenüber.
Jedenfalls haben die Kroaten aus der Geschichte gelernt, und haben ihr Jasenovác nicht wiederholt. Dafür haben aber die „zivilisierten“ und „reichen“ west- und zentraleuropäischen Länder ihre Babycaust-KZs zahlenmässig vermehrt und darin fallen jährlich ganze Millionenstädte von ungeborenen Kindern dem Massenmord der demokratischen und humanitären E.U.S.S.R.-Lagerkommandenten zum Opfer.
Parce nobis, Domine.
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#12   maliems   00:50:50 | Samstag, 29. Dezember 2007
hrvatia
klasse, dass es noch anständige bischöfe gibt
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#11   Steini1974   23:50:28 | Freitag, 28. Dezember 2007
Milchmädchenrechnung
Allerdings ist hier eine Milmädchenrechnung aufgestellt worden. Wer Kroatien mit Westeuropa vergleicht, hat scheinbar selbst die letzten 20 Jahre nicht mitbekommen…
Ich finde es allgemein schwer, einen Ländervergleich aufzustellen und dann von Erfolg, bzw. Misserfolg zu sprechen.
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#10   Puchil2 †   20:06:43 | Freitag, 28. Dezember 2007
Gefahr der Zahlen!
Zahlen und Statistiken könne die Wahrheit auch verdunkeln, wenn man nicht die jeweiligen Umstände berücksichtigt.
Übrigens: Ich habe niemanden als Milchmädchen hingestellt
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#9   Gunsenum   19:16:57 | Freitag, 28. Dezember 2007
immer wieder schön,
wenn sich ein Haufen zölibatärer alter Männer Gedanken darüber macht, wie eine Frau und ob eine Frau Kinder zu empfangen, zu gebären und zu erziehen hat.
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#8   Pippifax   19:08:46 | Freitag, 28. Dezember 2007
Puchil
Sie winden sich hier und versuchen Benedikt, der lediglich auf die Fakten hinwies, als Milchmädchen hinzustellen.
Als Benedikt Ihnen erläuterte, das die Zahlen entgegen Ihrer Behauptung in den südslawischen Ländern passabel sind, fingen Sie an mit dem zugegeben anderen Umständen in Südamerika zu kontern. Natürlich ist die Relation Priester-Gläubige dort problematisch. Allerdings werf ich jetzt auch mal ne Nebelkerze. Während in der Territorialdiözese von Campos etwa 14000 Gläubige auf einen Priester kommen, sind es in der altrituellen Personaldiözese von Campos etwa 1000.
Gewiss, in meiner modernistischen Diözese kommen auf einen Priester 600 gemeldete und 130 praktizierende Gläubige. Ergo, wenn die Pastis gerne Pfarrer spielen wollen, sollten sie nicht in D bleiben und die Tradis ebenso in Ruhe lassen, sondern sich in den Urwald begeben. ^-^
PS: Quelle …ww.catholic-hierarchy.org/diocese/dsjmv.html für die Zahlen
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#7   Puchil2 †   18:49:33 | Freitag, 28. Dezember 2007
Vergleich
Sie vergleichen Strukturen in Brasilien mit Strukturen in Europa. Mit Milchmädchenrechnungen geht man an der Realität vorbei.
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#6   Benedikt   18:32:09 | Freitag, 28. Dezember 2007
@ Puchil2
Sie vergleichen Dinge, die nicht zu vergleichen sind:
Bitten zeigen Sie mir die Stelle, wo ich etwas verglichen habe. Ich habe nur Zahlen auf den Tisch gelegt.
Ist es so wünschenswert, dass in Brasilien auf einen Priester 5000 Gläubige kommen. Wäre nicht auch dort eine größere „Priesterdichte“ wünschenswert, wenn in manche Gebiete vielleicht 1 x im Jahr ein Priester hinkommt und man sich sonst mit oft schlecht ausgebildeten Katechisten behelfen muss?
Das wäre auf jeden Fall wünschenswert. Doch dazu müsste man sich erstmal fragen, warum es dort weniger Priester gibt als hier. Am Zölibat kann es ja nicht liegen, den gibt es hier auch. Wahrscheinlicher schient mir ein Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung zu sein. Die Länder mit geringer Priesterdichte sind ärmer als die mit großer Dichte.
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#5   Puchil2 †   18:18:31 | Freitag, 28. Dezember 2007
Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!
Sie vergleichen Dinge, die nicht zu vergleichen sind: unterschiedliche Struktur der Seelorgeeinheiten, …
Außerdem: Ist es so wünschenswert, dass in Brasilien auf einen Priester 5000 Gläubige kommen. Wäre nicht auch dort eine größere „Priesterdichte“ wünschenswert, wenn in manche Gebiete vielleicht 1 x im Jahr ein Priester hinkommt und man sich sonst mit oft schlecht ausgebildeten Katechisten behelfen muss?
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#4   Benedikt   17:52:07 | Freitag, 28. Dezember 2007
@ Puchil2
Gläubige pro Priester in Slowenien:
1200 – 1700
Auch Kroatien hat 2300 Priester auf 3,8 Mio Katholiken (Quelle catholic-hierarchy).
Solche Zahlen hat es in der Geschichte sicher nicht häufig gegeben. Manche Diözesen haben noch nie auch nur annähernd soviele Priester gehabt. 5000 Gläubige auf einen Priester sind in Brasilien nichts Seltenes. Und Sie erzählen ernsthaft, hier wäre die Personaldecke ausgedünnt? Die Wahrheit ist, dass es im säkularen Europa immer noch wesentlich mehr Priester gibt als in den immer als aufblühend bezeichneten Gemeinden in Afrika, Asien, Amerika. Wenn in Europa ein Priester auf 1500 Gläubige kommt, so bedeutet das in der Realität, dass er vielleicht 400 Gläubige seelsorglich betreuen muss, alle anderen sind faktisch reine Fördermitglieder, zahlen also, wollen aber nichts.
Diese Wahrheiten passen Ihnen natürlich nicht, denn Sie wollen ja Ihr politisches Ziel durchsetzen. Das führt dann dazu, dass (bis dahin) noch weniger Gläubige von mehr Priestern versorgt werden. Dumm nur, dass sich die Bistümer einen derartigen Wasserkopf gar nicht mehr leisten können.
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#3   Puchil2 †   17:12:35 | Freitag, 28. Dezember 2007
Es gibt in Kroatien keine Krise der geistlichen Berufungen?
„In den… katholischen Ländern Osteuropas wie Kroatien, Slowenien oder Ungarn gibt es keinen Priesterüberfluss. In diesen Ländern ist die Zahl der Priesteramtskandidaten sogar rückläufig. Mancher Bischof muss dort selber darauf achten, dass er die Seelsorge im eigenen Bistum sicherstellen kann.“
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#2   Der Rächer mit dem Becher   16:41:45 | Freitag, 28. Dezember 2007
Naja…
…ob man mit repressiver Sexualmoral die Seelen junger Menschen retten kann, wage ich doch entschieden zu bezweifeln. Wenn die allzu vielen Ewiggestrigen der Katholischen Kirche nicht von ihren Restaurationsabsichten abrücken, sehe ich schwarz für die Zukunft der Kirche.
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#1   Nachtlaterne   15:44:13 | Freitag, 28. Dezember 2007
ich höre schon…
…die feinde des lebens geifern über diesen artikel, der jeden nachdenklich stimmen müsste.
aber nein, die feinde des lebens bellen weiter gegen das leben und sie tun es – wie sie behaupten – stets im namen des lebens!
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