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Freitag, 28. Dezember 2007 15:37
Es geht nicht allen schlecht
Bischöfe schieben die kirchlichen Ergebnisse ihrer Unfähigkeit und Mißwirtschaft gerne den bösen Zeiten in die Schuhe. Aber in Europa gibt es auch Oberhirten, die gleichzeitig einen positiven Leistungsausweis vorzeigen können.
Einzelne gute Bischöfe sind ein Lichtblick am kirchlichen Horizont.
Einzelne gute Bischöfe sind ein Lichtblick am kirchlichen Horizont.
(kreuz.net/ru) Kroatien ist ein Teil des ehemaligen Jugoslawien mit einer Bevölkerung von 4,5 Millionen Einwohnern. Die Bevölkerung des Landes ist zu 88% katholisch.

Dem Land ist es in den letzten Jahren gelungen, die Zahl der Kinderabtreibungen ohne größere Veränderungen der bestehenden Gesetzgebung von 51.289 ermordeten Menschen im Jahre 1989 auf gegenwärtig 4.563 Mordopfer zu reduzieren.

Das bedeutet einen Rückgang um 91%.

Nach Ansicht von Fachleuten wie Dr. Antun Lisec von der Lebensschutz-Bewegung ‘Human Life International’ und des katholischen kanadischen Romanautors Michael D. O’Brien (59), war der Hauptgrund für diese Umstimmung der Herzen die kräftige Führung der katholischen Bischöfe und Priester.

O’Brien wörtlich: „Die Bischöfe pflegen in ihren Seminaren, ihrem Klerus und ihren Gläubigen eine dynamische Rechtgläubigkeit. Es gibt in Kroatien keine Krise der geistlichen Berufungen.“

Der Schriftsteller fügte hinzu: „Kroatien ist ein Vorbild für den Westen.“

Viele Bischöfe und Bischofskonferenzen in Westeuropa haben es bei der Problematik der embryonalen Stammzellenforschung abgelehnt, das zugrundeliegende Problem der In-vitro-Befruchtung anzurühren.

Die kroatische Bischofskonferenz tat das Gegenteil.

Sie erklärte im Jahre 2005, daß die In-vitro-Befruchtung die Quelle der meisten Embryonen für embryonale Stammzellenforschung in der Welt darstellt – „ein schweres Verbrechen gegen die gezeugten Menschenleben und deren Würde“.

Der kroatische Staat blieb seinerseits bei dieser Erneuerung der Gesellschaft nicht untätig.

Selbst wenn die Kinderabtreibung – ein finsteres Vermächtnis der barbarischen Kommunisten – erlaubt bleibt, müssen dafür etwa 400 Euro bezahlt werden. Das ist etwas mehr als ein durchschnittlicher Monatslohn.

„Mama, ich will leben“"Mama, ich will leben"Klicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 9 Bildern zu starten.

In den öffentlichen Schulen basiert der Sexualunterricht auf dem Modell von „Teen Star“. Es wurde von der in Österreich geborenen jüdischen Konvertitin und Ordensschwester Hanna Klaus entwickelt und beruht auf der sexuellen Abstinenz.

Die jungen Leute werden dabei über die Gefahren der Kinderverhütungspillen informiert.

Auch die Tatsache, daß Kondome keinen reellen Schutz gegen Lustseuchen bieten, wird offen angesprochen.

© Titelbild: Vyacheslav Stepanyuchenko, CC
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Montag, 31. Dezember 2007 14:33
Nachtlaterne: „Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder
„Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchti-ge noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustkna-ben, noch Knabenschänder, noch Diebe noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1 Kor. 6
Montag, 31. Dezember 2007 00:14
Benedikt: @ Puchil2
Zahlen und Statistiken könne die Wahrheit auch verdunkeln, wenn man nicht die jeweiligen Umstände berücksichtigt.

Oh ja, aber in dem Fall müssen Sie mal Fakten nennen, die für ihre Vorschläge sprechen. Warum zB braucht man immer mehr Priester für immer weniger Gläubige? Warum gibt es immer weniger Priester?
Sonntag, 30. Dezember 2007 11:43
Nachtlaterne: Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt und die Armen im Land unterdrückt. Ihr sagt: Wann i
Hört dieses Wort, die ihr die Schwachen verfolgt und die Armen im Land unterdrückt. Ihr sagt: Wann ist das Neu-mondfest vorbei? Wir wollen Getreide verkaufen. Und wann ist der Sabbat vorbei? Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die hilflosen kaufen , für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld. Beim Stolz Jakobs hat der Herr geschworen: Keinen ihrer Taten werde ich jemals vergessen. Sollte deshalb die Erde nicht beben, sollten nicht all ihre Bewohner voll Trauer sein? Sollte nicht die ganze Erde sich heben wie der Nil (aufgewühlt sein) und sich wieder senken wie der Strom von Ägypten? An jenem Tag – Spruch Gottes, des Herrn – lasse ich am Mittag die Sonne untergehn und breite am hellichten Tag über die Erde Finsternis aus. Ich verwandle eure Feste in Trauer und all eure Lieder in Totenklage. Ich lege allen ein Trau-ergewand um und schere alle Köpfe kahl. Ich bringe Trau-er über das Land wie die Trauer um den einzigen Sohn, und das Ende wird sein wie der bittere Tag (des Todes) Seht es kommen Tage – Spruch Gottes, des Herrn –, da schicke ich den Hunger ins Land, nicht den Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser, sondern nach einem Wort des Herrn. Dann wanken die Menschen von Meer zu Meer, sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des Herrn zu suchen; doch sie finden es nicht. An jenem Tag werden die schönen jungen Mädchen und die jungen Männer…
Samstag, 29. Dezember 2007 13:42
Alois Bischof: Ein Hoch auf die Kroaten
Ich habe auch gehört, daß es ein wachsendes Interesse an der Alten Messe gibt in Kroatien, obwohl die Bischöfe in jener Hinsicht leider viel zu nachlässig sind oder sogar feindlich dem überlieferten Römischen Ritus gegenüber.

Jedenfalls haben die Kroaten aus der Geschichte gelernt, und haben ihr Jasenovác nicht wiederholt. Dafür haben aber die „zivilisierten“ und „reichen“ west- und zentraleuropäischen Länder ihre Babycaust-KZs zahlenmässig vermehrt und darin fallen jährlich ganze Millionenstädte von ungeborenen Kindern dem Massenmord der demokratischen und humanitären E.U.S.S.R.-Lagerkommandenten zum Opfer.

Parce nobis, Domine.
Samstag, 29. Dezember 2007 00:50
maliems: hrvatia
klasse, dass es noch anständige bischöfe gibt
Freitag, 28. Dezember 2007 23:50
Steini1974: Milchmädchenrechnung
Allerdings ist hier eine Milmädchenrechnung aufgestellt worden. Wer Kroatien mit Westeuropa vergleicht, hat scheinbar selbst die letzten 20 Jahre nicht mitbekommen…
Ich finde es allgemein schwer, einen Ländervergleich aufzustellen und dann von Erfolg, bzw. Misserfolg zu sprechen.
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