Der Papst will alte Throne und hohe Mitren wieder benützen. Sein neuer Zeremonienmeister erklärt warum.
Dienstag, 1. Januar 2008 22:29
k.h. Friedgen: Nachtlaterne
man kann auch päpstlicher als der Papst sein! Deine Bibelsprüche können ja ganz schön nerven. Also, mach endlich Dein Lämpchen aus und geh schlafen! Angenehme Ruhe.
Montag, 31. Dezember 2007 14:29
Nachtlaterne: „Du hast dich an mein Gebot gehalten, standhaft zu blei-ben; daher werde auch ich zu dir halten und
„Du hast dich an mein Gebot gehalten, standhaft zu blei-ben; daher werde auch ich zu dir halten und dich
bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über die ganze Erde kommen soll, um die Bewohner der Erde
auf die Probe zu stellen. Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit kein anderer deinen Kranz bekommt.
Wer siegt, den werde ich zu einer Säule im Tempel Gottes machen, und er wird immer darin bleiben. „
Offenbarung 3/ 10-12
Offenbarung 3/ 10-12
Montag, 31. Dezember 2007 10:10
Fabianus: @sacerdos helveticus
Vielen Dank für die Antwort!
Sonntag, 30. Dezember 2007 21:13
sacerdos helveticus: Verneigungen in der Liturgie
Fabianus fragt:
wann wurde es eigentlich abgeschafft, dass die Geistlichen beim Namen Jesu in der Liturgie eine Verneigung machen?
Die Antwort ist klar! Es kann kein Datum genannt werden. Die Verneigung wurde nämlich nie abgeschafft.
So heisst es bereits in der ersten Auflage des Messbuches Pauls VI. von 1969: Die Verneigung des Kopfes geschieht wenn die Drei Göttlichen Personen zugleich genannt werden, beim Namen Jesu, beim Namen der Seligen jungfreu Maria und bes Heiligen zu dessen Ehre die Messe gelesen wird.“
Nicht mehr wird zwischen kleiner, mitttlerer grosser verneigung des Kopfes unterschiden, nicht mehr ist die rede von einer Verneigung bei der Nennung des Papstes im Kanon. auch wird nicht mehr gesagt, dass die Verneigung zum Namen Jesu in der Meesse zum Kreuz hin zu geschehen habe.
Soweit die Theorie! Dass offensichtlich nicht wenige Zelebranten diese Regelung nicht praktizieren, steht auf einem anderen Blatt.
wann wurde es eigentlich abgeschafft, dass die Geistlichen beim Namen Jesu in der Liturgie eine Verneigung machen?
Die Antwort ist klar! Es kann kein Datum genannt werden. Die Verneigung wurde nämlich nie abgeschafft.
So heisst es bereits in der ersten Auflage des Messbuches Pauls VI. von 1969: Die Verneigung des Kopfes geschieht wenn die Drei Göttlichen Personen zugleich genannt werden, beim Namen Jesu, beim Namen der Seligen jungfreu Maria und bes Heiligen zu dessen Ehre die Messe gelesen wird.“
Nicht mehr wird zwischen kleiner, mitttlerer grosser verneigung des Kopfes unterschiden, nicht mehr ist die rede von einer Verneigung bei der Nennung des Papstes im Kanon. auch wird nicht mehr gesagt, dass die Verneigung zum Namen Jesu in der Meesse zum Kreuz hin zu geschehen habe.
Soweit die Theorie! Dass offensichtlich nicht wenige Zelebranten diese Regelung nicht praktizieren, steht auf einem anderen Blatt.
Sonntag, 30. Dezember 2007 18:15
Nachtlaterne: Ich staune wieviele Kräfte am Werk sind den historischen Christus und die historischen Bibelereignis
Ich staune wieviele Kräfte am Werk sind den historischen Christus und die historischen Bibelereignisse als nichthistorisch zu erklären. Jesus ist zum Abfall erklärt, jedoch der Wiederverwertung im revolutionären Sinne des Zeiitgeistes zugeführt worden – bis in die theologischen Fakultäten hinein!! Dieses Menschenwerk, nicht erbaut von der Weisheit Gottes, sondern von diabolischer Logik, soll das Wort Gottes regelrecht schlachten und entkernen damit man es mit eigenen Vorstellungen kräftig würzt und füllt.
Sonntag, 30. Dezember 2007 16:12
Jörg Guttenberger, Köln: dagmar kunze: „Mummenschanz und Byzantinismus“
Daß Sie beides undifferenziert hintereinander nennen, zeigt nur, daß Sie von der Sache kaum mehr verstehen, a.s eine Lüneburger Heidschnucke von der christlichen Seefahrt! „Oh, si tacuisses, philosopha mansisses“!
Sonntag, 30. Dezember 2007 16:03
maliems: hallo Fabian
ich kann dir kein Datum der Abschaffung sagen, mache Dir aber einen Vorschlag: Nimm das Datum von Neujahr 2008. Das ist das datum, an dem Du es wieder einführst – egal ob Du Geistlicher bist oder nicht.
Sonntag, 30. Dezember 2007 13:37
k.h. Friedgen: Preußischer Katholizismus
Ich bin weiß Gott konservativ eingestellt, aber den preußischen Katholizismus von Nachtlaterne kann ich nicht teilen. Jesus wurde ja nun Gott sei Dank in Bethlehem und nicht in Potsdam geboren. Religion soll ja nun nicht die Freude am Leben nehmen, sonst ist sie fehl am Platz. Was nicht heißt, daß alles, was beliebt auch erlaubt ist.
Sonntag, 30. Dezember 2007 13:13
Fabianus: Fragen
Liebe Freunde, ich habe folgende Fragen:
wann wurde es eigentlich abgeschafft, dass die Geistlichen beim Namen Jesu in der Liturgie eine Verneigung machen? Warum wurde bei dem Segen Urbi et Orbi an der Stelle „indulgentiam“ kein Kreuzzeichen gemacht?
Danke vielmals den Antwortenden und einen gesegneten Sonntag euch allen!
wann wurde es eigentlich abgeschafft, dass die Geistlichen beim Namen Jesu in der Liturgie eine Verneigung machen? Warum wurde bei dem Segen Urbi et Orbi an der Stelle „indulgentiam“ kein Kreuzzeichen gemacht?
Danke vielmals den Antwortenden und einen gesegneten Sonntag euch allen!
Sonntag, 30. Dezember 2007 13:11
maliems: @rüdesheim
nö, wieso sollte ich?
Sonntag, 30. Dezember 2007 12:49
Gotthard: @nachtlaterne
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen,
…und kannst keine einzige Belegstelle angeben… sehr schwach!
…und kannst keine einzige Belegstelle angeben… sehr schwach!
Sonntag, 30. Dezember 2007 12:07
k.h. Friedgen: Antwort an Benedikt:
Genau so ist es! Unter Marini I. wurde fast zu jedem Anlaß etwas Neues entworfen, kostbar, aber geschmacklos. Warum sollen alte Gewänder in der Kleiderkammer verstauben? Jetzt kommen sie endlich wieder zu Ehren. Die eingesparten Gelder für Neuanfertigungen sollte man sozialen Zwecken zuführen, statt das „Tafelsilber“ der Kirche zu verschleudern, wie hier an anderer Stelle gefordert. Solche billigen Parolen gehören an den Stammtisch.
Sonntag, 30. Dezember 2007 12:03
Nachtlaterne: Bibelaussprüche
Bibelaussprüche
Neues Testament
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte Testament.
„Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Un-gehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein! „ Epheser 5
„Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchti-ge noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustkna-ben, noch Knabenschänder, noch Diebe noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1 Kor. 6
„Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“
1 Kor. 7
„Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehor-chen. Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffe der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben ge-kommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Ge-rechtigkeit in den Dienst Gottes. die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern…
Neues Testament
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte Testament.
„Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Un-gehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein! „ Epheser 5
„Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchti-ge noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustkna-ben, noch Knabenschänder, noch Diebe noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1 Kor. 6
„Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“
1 Kor. 7
„Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehor-chen. Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffe der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben ge-kommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Ge-rechtigkeit in den Dienst Gottes. die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern…
Sonntag, 30. Dezember 2007 12:00
Benedikt: Reichtum
Es sei doch bei dem hier erhobenen Prunkvorwurf daran erinnert, dass der Papst jetzt Gewänder benutzt hat, die sich ohnehin in der Kleiderkammer befanden. Bei Marini I. wurde für jeden Anlass ein neues Messgewand hergestellt. Und die werden nicht gerade billig gewesen sein, auch bei aller postulierten „Einfachheit“ nicht.
Sonntag, 30. Dezember 2007 11:39
Nachtlaterne: In die Irre geführt
Sie führen mein Volk in die Irre und verkünden Heil, wo es kein Heil gibt, und wenn das Volk eine Mauer aufrichtet, dann übertünchen sie. Deshalb sag denen, die sie übertün-chen: Sie wird einstürzen. Es kommt ein Wolkenbruch, Hagel fällt wie Steine vom Himmel, ein Sturm bricht los, und schon stürzt die Mauer ein. Wird man dann nicht zu euch sagen: Wo ist jetzt eure Tünche? Darum – so spricht Gott, der Herr: Ich lasse in meinem Zorn einen Sturm los-brechen, in meinem Groll schicke ich einen Wolkenbruch, in meinem Zorn einen verheerenden Hagelschlag. Ich reiße die Wand ein, die ihr übertüncht habt, ich lasse sie zu Bo-den stürzen, und ihr Fundament wird bloßgelegt. Und wenn sie einstürzt, werdet ihr in ihren Trümmern umkommen. Dann werdet ihr erkennen, daß ich der Herr bin. Ich lasse meinen Zorn an der Mauer aus und an denen, die sie über-tüncht haben, und ich sage euch: Die Mauer ist weg, und weg sind die, die sie übertüncht haben, die Propheten Isra-els, die über Jerusalem prophezeien und der Stadt mit ihren Visionen Heil versprechen, obwohl es kein Heil gibt – Spruch Gottes, des Herrn. Ez.13/10
Sonntag, 30. Dezember 2007 06:56
Rüdesheim: maliems
Sie werden sich täuschen…mit Ihrer Aussage!
Sonntag, 30. Dezember 2007 01:48
monti: Ich habe es hier schon öfter geschrieben:
Ich bin der festen Überzeugung, dass das, was Rudolfus hier schreibt, immer noch offizielle Lehre der Kirche ist. Es hält sich nur keiner mehr dran. Deshalb sollten m.E. Leute wie Georg nicht so laut tönen…
Sonntag, 30. Dezember 2007 01:04
Gotthard: @rudolf
Niemand ist vor der ewigen Verdammnis sicher, solange man noch nicht im Himmel ist!
Das sage ich mir allerdings nicht jeden Morgen und jeden Tag.
Ich lebe mein Leben in Dankbarkeit Gott gegenüber, versuche mich als Jünger Christi zu bewähren … bin froh über die Kirche mit ihren Sakramenten und versuche mit meinem Leben ein konkretes Zeugnis der Botschaft Jesu zu geben.
Dann erwarte ich sehr entspannt das Schlusswort des Herrn.
Eheleute sollten auch nicht jeden Morgen sich auf die Treue besinnen … bestimmt aber vor Beginn eines Kegelausfluges!
Das sage ich mir allerdings nicht jeden Morgen und jeden Tag.
Ich lebe mein Leben in Dankbarkeit Gott gegenüber, versuche mich als Jünger Christi zu bewähren … bin froh über die Kirche mit ihren Sakramenten und versuche mit meinem Leben ein konkretes Zeugnis der Botschaft Jesu zu geben.
Dann erwarte ich sehr entspannt das Schlusswort des Herrn.
Eheleute sollten auch nicht jeden Morgen sich auf die Treue besinnen … bestimmt aber vor Beginn eines Kegelausfluges!
Sonntag, 30. Dezember 2007 00:23
Rudolfus: @st. georg: Der katholische Glaube, festgehalten in den Dogmen, und gelehrt durch das päpstliche
Lehramt, ist für alle Katholiken immer derselbe –
unterschiedlich kann nur die Frömmigkeit und der persönliche Einsatz sein,
nämlich die eigene Seele zu retten, und alle Seelen im irdischen Pilgerstand, für deren ewiges Seelenheil man immer beten muß und denen man, den Irrenden, die Wahrheit erklären muß, wie sie die Kirche lehrt.
Niemand ist vor der ewigen Verdammnis sicher, solange man noch nicht im Himmel ist!
unterschiedlich kann nur die Frömmigkeit und der persönliche Einsatz sein,
nämlich die eigene Seele zu retten, und alle Seelen im irdischen Pilgerstand, für deren ewiges Seelenheil man immer beten muß und denen man, den Irrenden, die Wahrheit erklären muß, wie sie die Kirche lehrt.
Niemand ist vor der ewigen Verdammnis sicher, solange man noch nicht im Himmel ist!
Sonntag, 30. Dezember 2007 00:17
st.georg: ach rudi…
…ich bedaure sie zutiefst für ihr gottes und glaubensbild…kommen sie vor selbstgewählten verboten, geboten und vorschriften und vor ihrer spürbaren angst überhaupt dazu, zu leben???…und wo haben sie diesen aphodiktischen ton her??? immer ex cathedra…muss doch auf dauer anstrengend sein, hier der einzig wahre katholik zu sein, oder???…wenn sie wüssten, was einige hier von beruf oder berufung beruflich hier machen…aber sie müssen einen exzellenten beichtvater haben…chapeau!
Sonntag, 30. Dezember 2007 00:11
Rudolfus: @st. georg: Die Päpste haben überhaupt keine besseren Karten, im Gegenteil!
Die Verantwortung des Papstes, die dieser einmal vor Christi strengem Gericht gegenüber einmal abzulegen
hat, ist ebenso groß, wie seine Befugnisse auf Erden – nämlich universal, die ganze Menschheit betreffend!
Schrecklicher Moment, wenn ein schlechter Papst mit Universalverantwortung vor Christus zitiert wird, in der Sterbestunde oder mit der zweiten Wiederkunft Christi auf Erden!
Schrecklicher Moment, wenn ein schlechter Papst mit Universalverantwortung vor Christus zitiert wird, in der Sterbestunde oder mit der zweiten Wiederkunft Christi auf Erden!
Sonntag, 30. Dezember 2007 00:04
st.georg: ach rudi…
…wie recht sie doch haben :
Kein Katholik muß die Sorglosigkeit der Petrusnachfolger seit Paul VI. gegenüber Christus im heiligsten Sakrament mitverantworten müssen…kein katholik muss irgendetwas für einen anderen verantworten, sondern nur sich vor gott und seinem gewissen…
und da haben unsere päpste sicher die besseren karten, als sie mit ihren postings hier…
Kein Katholik muß die Sorglosigkeit der Petrusnachfolger seit Paul VI. gegenüber Christus im heiligsten Sakrament mitverantworten müssen…kein katholik muss irgendetwas für einen anderen verantworten, sondern nur sich vor gott und seinem gewissen…
und da haben unsere päpste sicher die besseren karten, als sie mit ihren postings hier…
Samstag, 29. Dezember 2007 23:56
Rudolfus: @Maria Escorial: Die Papstmassenmessen und ihr sorgloser Umgang mit dem heiligsten Sakramente des
Altares
Die Papstmassenmessen unter Benedikt XVI. sind leider weiterhin prinzipiell im konfusen Johannes-Paul-II.-Sonderritus wie gehabt, insbesonders in der wenig vorbildhaften Weise im klar erkennbaren sorglosen Umgang mit dem allerheiligsten Altarssakrament,
und zwar in allen Papstmassenmessen einschließlich der berühmt-berüchtigten Johannes-Paul-II.-Weltjugendtreffen –
siehe hierzu auch die erschütternden Dokumentationen in der traditionstreuen Theologiezeitung Kirchlichen Umschau – Nachrichten aus der Ewigen Stadt und aus dem Weltkreis über die Weltjugendtage.
Die Sorge um das allerheiligste Altarssakrament ist dort doch völlig außer Kontrolle, sodaß sogar auf dem Boden liegende Hostien aus der Papstfeldmesse dokumentiert wurden – siehe insbesonders die erwähnten KU-Dokumentation für das Archiv der Tradition.
Und wer würde das in Abrede stellen, wer diese päpstlichen Veranstaltungen nur ansatzweise kennt?
Persönlich nehme ich als eucharistischer Katholik der Tradition an keinen Papstmassenmessen im Johannes-Paul-Sonderritus mehr teil, auch nicht unter Vorsitz Benedikts XVI.
Kein Katholik muß die Sorglosigkeit der Petrusnachfolger seit Paul VI. gegenüber Christus im heiligsten Sakrament mitverantworten müssen.
Die Papstmassenmessen unter Benedikt XVI. sind leider weiterhin prinzipiell im konfusen Johannes-Paul-II.-Sonderritus wie gehabt, insbesonders in der wenig vorbildhaften Weise im klar erkennbaren sorglosen Umgang mit dem allerheiligsten Altarssakrament,
und zwar in allen Papstmassenmessen einschließlich der berühmt-berüchtigten Johannes-Paul-II.-Weltjugendtreffen –
siehe hierzu auch die erschütternden Dokumentationen in der traditionstreuen Theologiezeitung Kirchlichen Umschau – Nachrichten aus der Ewigen Stadt und aus dem Weltkreis über die Weltjugendtage.
Die Sorge um das allerheiligste Altarssakrament ist dort doch völlig außer Kontrolle, sodaß sogar auf dem Boden liegende Hostien aus der Papstfeldmesse dokumentiert wurden – siehe insbesonders die erwähnten KU-Dokumentation für das Archiv der Tradition.
Und wer würde das in Abrede stellen, wer diese päpstlichen Veranstaltungen nur ansatzweise kennt?
Persönlich nehme ich als eucharistischer Katholik der Tradition an keinen Papstmassenmessen im Johannes-Paul-Sonderritus mehr teil, auch nicht unter Vorsitz Benedikts XVI.
Kein Katholik muß die Sorglosigkeit der Petrusnachfolger seit Paul VI. gegenüber Christus im heiligsten Sakrament mitverantworten müssen.
Samstag, 29. Dezember 2007 23:50
maliems: piero marini
ein liturgiekenner?
achherrje, er machte den geschmack von bugnini zu seinem programm das ist alles.
so wie bugnini gehen mußte, ist auch die Zeit von bugninis geschmack, der durch das ponifikat JoPaII noch das 21. Jh sehen durfte, abgelaufen.
achherrje, er machte den geschmack von bugnini zu seinem programm das ist alles.
so wie bugnini gehen mußte, ist auch die Zeit von bugninis geschmack, der durch das ponifikat JoPaII noch das 21. Jh sehen durfte, abgelaufen.
Samstag, 29. Dezember 2007 23:46
st.georg: @gotthard
Samstag, 29. Dezember 2007 23:45
Gotthard: wo bleiben …
…eigentlich die üblichen Jubelmeldungen über Tradi-Messen – oder gab es zu Weihnachten nichts zu berichten?
DAS wäre aber ein herber Rückschlag – keine Entstaubungsaktionen in deutschen Sakristeien zu Weihnachten?
Barock und Spitzen blieben in den Schränken – und niemand vermisste irgendwas?
DAS wäre aber ein herber Rückschlag – keine Entstaubungsaktionen in deutschen Sakristeien zu Weihnachten?
Barock und Spitzen blieben in den Schränken – und niemand vermisste irgendwas?
Samstag, 29. Dezember 2007 23:38
Maria Escorial: @Rudolphus, die Papstmassenmessen
des Johannes Paul II, das klingt gerade so, als wäre Papst Benedikt in kleinem Kreis, bei seinen öffentlichen Messzelebrationen! Das Gegenteil ist der Fall, und was noch schlimmer ist, er lässt den ganzen Menschenmassen wie eh und je die Hl. Kommunion in die Hand geben… Was also soll jetzt besser sein??
Samstag, 29. Dezember 2007 23:23
Rudolfus: Die alten Throne und Mitren sind eben doch würdevoller als die modischen knallbunten Mitren und
Requisiten der vereinfachten Paul-VI.- und noch schlimmer der Johannes-Paul-II.-Papstmassenmessenliturgien.
Der einzige optisch auch akzeptable Fortschritt ist meiner Meinung nach das Papamobil mit der Papstvitrine anstatt des mühevollen Papsttragesessels!
Der einzige optisch auch akzeptable Fortschritt ist meiner Meinung nach das Papamobil mit der Papstvitrine anstatt des mühevollen Papsttragesessels!
Samstag, 29. Dezember 2007 23:21
Karl der Fromme: Würde, Erhabenheit, Reichtum, Kompetenz
Ich halte diese Demonstration alter Mitren und Gewänder für psychologisch wichtig. Wenn sich Papst Benedikt
XVI. für eine höhere Mitra und ältere liturgische Kleidung entscheidet und sich damit zeigt, sagt er
damit aus, dass Bischöfe, Priester und Gläubige seine Vollmach, die Kirche Christi zu führen, achten
müssen.
Denken Sie, liebe Leser, doch daran, dass gewöhnlich auch ein Chef einen Sessel mit hoher Lehne hat, wenn er viel mit Personal zu schaffen hat. Das macht doch Eindruck? oder nicht! Wenn man es auch nicht merkt.
Denken Sie, liebe Leser, doch daran, dass gewöhnlich auch ein Chef einen Sessel mit hoher Lehne hat, wenn er viel mit Personal zu schaffen hat. Das macht doch Eindruck? oder nicht! Wenn man es auch nicht merkt.
Samstag, 29. Dezember 2007 23:07
Rüdesheim: st. georg
Genau
Samstag, 29. Dezember 2007 23:06
st.georg: und es kann…
…keiner behaupten , dass der hl.vater besonders passend gekleidet sei – ewr sieht in den „geborgten“ gewändern eher hilglos aus, da sie meistens zu gross sind…die mitra auf dem foto ist z.b. am kopfansatz zu weit…das wäre erzb. marini halt nie passiert…
Samstag, 29. Dezember 2007 22:50
Aleph: Theaterrequisiten
Die Entstaubungsaktion wäre in anderen Bereichen viel notwendiger und sinnstiftender, aber ganz bestimmt nicht bei den verjährten Theaterrequisiten. Aber wer sie braucht, soll die Putzgeschwader in die Kammer zum Entstauben schicken.
Samstag, 29. Dezember 2007 22:43
st.georg: @rüdesheim
ich stimme ihnen zu …der neue liturgiker guido marini ist dogmatiker, kirchenrechtler und kommunikationswissenschaftler…
Samstag, 29. Dezember 2007 22:30
Rüdesheim: st. georg
Ja ist doch wahr…immer diese völlig unsachlichen Schüsse auf einen wirklich großen Liturgen…wie es Marini nun mal ist!!
Samstag, 29. Dezember 2007 22:29
k.h. Friedgen: Antwort an Rüdesheim:
Daß Benedikt XVI. hinter das Vaticanum II zurückkehren will, ist mehr als einmal publiziert worden.
Ich habe Ihnen nicht unterstellt, daß Sie das behauptet haben.
Ich weiß nicht, welch kompetenter Liturgiekenner der Erzbischof Marini ist, auch nicht, daß sein Nachfolger keiner ist. Hier ging es auch gar nicht um Liturgie als solche, sondern um Geschmack. Und den kann ich dem Erzbischof nicht bescheinigen, wohl aber seinem Nachfolger.
Noch einmal: Kleidung macht keine Liturgie, aber sie kann sie glaubwürdiger machen, damit die alte Regel wieder Gültigkeit habe: „Zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gläubigen“.
Ich weiß nicht, welch kompetenter Liturgiekenner der Erzbischof Marini ist, auch nicht, daß sein Nachfolger keiner ist. Hier ging es auch gar nicht um Liturgie als solche, sondern um Geschmack. Und den kann ich dem Erzbischof nicht bescheinigen, wohl aber seinem Nachfolger.
Noch einmal: Kleidung macht keine Liturgie, aber sie kann sie glaubwürdiger machen, damit die alte Regel wieder Gültigkeit habe: „Zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gläubigen“.
Samstag, 29. Dezember 2007 22:28
st.georg: @rüdesheim
…jetzt mal ihnen ein danke!…
Samstag, 29. Dezember 2007 22:21
Rüdesheim: k.h. Friedgen
Hat auch nie einer behauptet, dass Benedikt hinter das II. Vaticanum zurückkehrt…und Erzbischof Marini ist ein ausgewiesener und höchst profunder Kenner der Liturgie wie auch der Liturgiewissenschaft, im Gegensatz zu seinem Nachfolger!
Samstag, 29. Dezember 2007 22:16
k.h. Friedgen: Über Geschmack läßt sich nicht streiten
Daß es Johannes Paul II. gefallen hat, ist ja noch kein Werturteil. Über Geschmack läßt sich bekanntlich
ja nicht streiten, und ich weiß auch nicht, welche unselige Rolle hier der Erzbischof Marini gespielt
hat. Jedenfalls fand ich die Garderobe von J.P. II. – und da stehe ich nicht allein – unmöglich.
Papst Benedikt XVI. zeigt dagegen, wie Herr Panetta richtig schreibt, Würde und Ästhetik und ein untrügliches Gefühl für den richtigen Stil. Aber was noch viel wichtiger ist: Dieser Mann findet genau die richtige Mitte zwischen Tradition und Fortschritt. Er geht nicht, wie viele ihm unterstellen, hinter das II. Vaticanum zurück, aber er läßt den Ungeist dieses Konzils, der von vielen Protagnonisten als „Geist des Konzils“ ausgegeben wurde, hinter sich und führt zur katholischen Mitte und Glaubensfülle zurück.
Dieser Mann ist ein Geschenk des Hl. Geistes. Man kann nur hoffen, daß sein Beispiel Schule machen möge.
Papst Benedikt XVI. zeigt dagegen, wie Herr Panetta richtig schreibt, Würde und Ästhetik und ein untrügliches Gefühl für den richtigen Stil. Aber was noch viel wichtiger ist: Dieser Mann findet genau die richtige Mitte zwischen Tradition und Fortschritt. Er geht nicht, wie viele ihm unterstellen, hinter das II. Vaticanum zurück, aber er läßt den Ungeist dieses Konzils, der von vielen Protagnonisten als „Geist des Konzils“ ausgegeben wurde, hinter sich und führt zur katholischen Mitte und Glaubensfülle zurück.
Dieser Mann ist ein Geschenk des Hl. Geistes. Man kann nur hoffen, daß sein Beispiel Schule machen möge.
Samstag, 29. Dezember 2007 22:14
Florian Geyer: Ein Herrschaftsprinzip
versymbolisiert sich auch stets nach aussen. Schon der Kaiser der von Gottes Gnaden war gebrauchte als Symbolisation seiner ihm verliehenen Macht den Prunk welcher der göttlichen Herkunft dieser verliehener Macht Austdruck schenkte. Um wieviel mehr sollte also die Kirche die auf Gott selber gegründet ist dem einfachen Gläubigen durch Symbole wie Gewänder vor Augen führen WER repräsentiert wird. Im Himmel ist ÜBERREICHTUM an Freude und Glückseligkeit – die Kirche ist ein Stück Himmel in der Zeitlichkeit. Die Korintenkacker die eine „Kirche von Unten“ oder eine „Armutskirche“ fordern haben soviel verstanden wie der Eunuch von den ehlichen Freuden !
Samstag, 29. Dezember 2007 21:59
Rüdesheim: k.h. friedgen
und Johannes Paul II. hat es wohl gefallen, sonst hätte er, und da können wir alle ganz sicher sein, was dagegen gesagt!
Samstag, 29. Dezember 2007 21:59
Florian Geyer: Annette
dass sie sich ihre Kleidung von Aldi beziehen sei ihnen unbenommen. Die Kirche hat auch repräsentative Aufgaben – im Prunkgewand wird die Herrlichkeit des Reiches Gottes schon diesseitig veranschaulicht. Solcherart von Vorwürfen kommen fast nur von Protestanten, Freikirchlern, Sektierern oder sonstigen Antiklerikalen Elementen !
Samstag, 29. Dezember 2007 21:56
k.h. Friedgen: Antwort an Rüdesheim:
Was ist an Ratzingers Theologie auszusetzen? Hatten wir je auf Petri Stuhl einen kompetenteren Theologen?
Jedenfalls ist der Mann immer eindeutig katholisch und verkauft keine billige, beliebig austauschbare Massenware, wie sie heute zumeist den Gläubigen vorgesetzt wird.
Es ist richtig, daß Joh.Paul II. keine barocken Mitren und Chormäntel mehr trug, dafür sah er manchmal aus, als ob er die Kittelschürze seiner Oma oder ein Kostüm aus dem Karnevals-Fundus angelegt hätte. Man braucht nur an den wahrhaft schauerlichen Chormantel zur Eröffnung der Heiligen Pforte zu denken, und schon faßt einen das Grausen.
Jedenfalls ist der Mann immer eindeutig katholisch und verkauft keine billige, beliebig austauschbare Massenware, wie sie heute zumeist den Gläubigen vorgesetzt wird.
Es ist richtig, daß Joh.Paul II. keine barocken Mitren und Chormäntel mehr trug, dafür sah er manchmal aus, als ob er die Kittelschürze seiner Oma oder ein Kostüm aus dem Karnevals-Fundus angelegt hätte. Man braucht nur an den wahrhaft schauerlichen Chormantel zur Eröffnung der Heiligen Pforte zu denken, und schon faßt einen das Grausen.
Samstag, 29. Dezember 2007 21:52
Annette: kostbare Stoffe
Weder Petrus noch unser HERR JESUS CHRISTUS
trugen je solche Gewänder (Quelle:„Die Heilige Schrift“).
Und wer weiss ob sie je solche kostbaren Stoffe in Händen hatten.
Wohl eher nicht, denn ihre Mission war eine lebenswichtigere Aufgabe!!!!!!!!!!!!!
Dies gilt für alle Christen auf dieser Welt, egal ob sie
Geistliche sind oder zum normalen Volk gehören!!!!!!!!!!
trugen je solche Gewänder (Quelle:„Die Heilige Schrift“).
Und wer weiss ob sie je solche kostbaren Stoffe in Händen hatten.
Wohl eher nicht, denn ihre Mission war eine lebenswichtigere Aufgabe!!!!!!!!!!!!!
Dies gilt für alle Christen auf dieser Welt, egal ob sie
Geistliche sind oder zum normalen Volk gehören!!!!!!!!!!
Samstag, 29. Dezember 2007 21:20
Rüdesheim: st. georg
DANKE
Samstag, 29. Dezember 2007 21:18
st.georg: @ruhrgebietler
…wann geben sie endlich ihre irrige meinung auf, dass das zweite vatikanische konzil, d.h. die vollversammlung der apostelnachfolger irrte?…nur weil es ein! missionsbischof meinte…ecclesia semper reformanda!…nehmen sie das bitte zur kenntnis…und „v-II“, wie sie es nennen, ist schon tradition… und nicht nur überliefertes – und im 19.jhrdt. überkischt falsch verstandenes – aus der zeit der gegenreformation…
Samstag, 29. Dezember 2007 21:16
Rodolfo Panetta: Der Papst hat Sinn für Würde und Ästhetik
Hier kann man wieder einmal sehen, welch hohen Sinn für Würde und Ästhetik Papst Benedikt XVI. hat!
Samstag, 29. Dezember 2007 20:35
r.ruhrgebietler: Was hilft die Mitra
wenn das, was sie bedeckt sich nicht wieder zur Tradition findet oder finden will und damit endlich den Irrtümern des V-II entgegentritt!!
Samstag, 29. Dezember 2007 20:35
Rüdesheim: iustus
ich würde mich aber nicht unbedingt etwas links sehen…ich fühle mich schon eher der rechten Seite zugehörig…aber im Punkt Liturgie, da stehe ich voll hinter der Liturgie des II. Vaticanums!
Samstag, 29. Dezember 2007 20:32
iustus: Rüdesheim
Wenn die Mitte breit genug ist für uns: Sie darin etwas links, ich darin etwas rechts. Jedenfalls sollten wir in keine Extreme abgleiten. Insofern: Zustimmung.
Samstag, 29. Dezember 2007 20:22
Rüdesheim: iustus
Aber am sinnvolsten wäre es doch, wir würden die gesunde Mitte finden!
Samstag, 29. Dezember 2007 20:20
iustus: @Rüdesheim
Stimmt. Das Pendel schlägt nicht von heute auf morgen um. Es beginnt langsam und erst in Teilbereichen. Teilbereiche sind noch im Fortschreiten nach links während andere schon wieder im Fortschreiten nach rechts sind und emgekehrt.
Samstag, 29. Dezember 2007 19:52
Rüdesheim: Das ist…
…nicht die Sache der 68 er gewesen…
Das hat die Liturgiereform unter Paul VI. bewirkt, und er war es auch, der das päpstliche Hofzeremoniell vereinfacht hat, genauso wie die Kleidungsorndung der Kardinäle und Bischöfe!!
Das hat die Liturgiereform unter Paul VI. bewirkt, und er war es auch, der das päpstliche Hofzeremoniell vereinfacht hat, genauso wie die Kleidungsorndung der Kardinäle und Bischöfe!!
Samstag, 29. Dezember 2007 19:49
iustus: @Rüdesheim
Jetzt ist erstmal die Zeit der 68er Vereinfacher abgelaufen – die Zeit derer, die in Kahlheit und Öde
den „Glanz edler Einfachheit“ sahen.
Das Pendel schlägt eben wieder um. Jetzt sind die von gestern, die gestern von heute waren.
Das Pendel schlägt eben wieder um. Jetzt sind die von gestern, die gestern von heute waren.
Samstag, 29. Dezember 2007 19:47
Krak des Chevaliers: ad moltos annos
hoffentlich sind diesem Papst noch viele Lebensjahre beschieden. Hoffentlich setzt er sich nicht nur höhere Mitren auf, sondern auch bald wieder die dem Papst gebührende Kopfbedeckung, die dreifache Krone.
Samstag, 29. Dezember 2007 19:37
Rüdesheim: k.h. Friedgen
Natürlich sind das alles Kunstschätze, aber ihre Zeit ist abgelaufen, sie sollte man ins Museum stellen…um
sie dort zu bewundern!
Was im Moment passiert, ist die Umsetzung ratzing’scher Theologie…
Unter Papst Johannes Paul II., auf den immer so geschimpft wurde, hatte es keine alten Mitren und barocke Chormäntel mehr gegeben…und er stand genauso für die Vergangenheit, wie auch für Gegenwart der römischen Kirche!
Was im Moment passiert, ist die Umsetzung ratzing’scher Theologie…
Unter Papst Johannes Paul II., auf den immer so geschimpft wurde, hatte es keine alten Mitren und barocke Chormäntel mehr gegeben…und er stand genauso für die Vergangenheit, wie auch für Gegenwart der römischen Kirche!
Samstag, 29. Dezember 2007 19:22
k.h. Friedgen: Verkauf von Gold und Besitztümern?
Eigentlich wollte ich auf den „Rächer mit dem Becher“ gar nicht eingehen. Aber: Muff von 1000 Jahren,
nur wenn alte, ehrwürdige Traditionen gepflegt werden, in einer Zeit, die seelisch und geistig völlig
verarmt ist?
Der Vatikan sollte sein Gold und seine Reichtümer verkaufen: ein billiger Slogan! Meist wird er von Leuten erhoben, die selbst auf ihren privaten Luxus nicht verzichten wollen. Wenn man dieser Tage hört, daß allein im keinen Österreich mit seinen 9 Mio. Einwohnern zu Silvester für fast 8,5 Mio. EURO Knallkörper verfeuert werden, dann fällt einem zu so einem primitiven Schlagwort nichts mehr ein. Ich glaube nicht, daß der Vatikan für all seine beweglichen Kunstschätze auch nur annährend diesen Betrag erlösen würde. Und was würde dann mit diesen alten, geheiligten Gegenständen geschehen: Beichtstühle als Nachtbars und Kelche für Konfekt, um noch „harmlosere“ Vorkommnisse zu nennen, hatten wir schon genug! Ich verstehe nicht, was in solchen Hirnen vorgeht, die solche großartigen Vorschläge machen.
Der Vatikan sollte sein Gold und seine Reichtümer verkaufen: ein billiger Slogan! Meist wird er von Leuten erhoben, die selbst auf ihren privaten Luxus nicht verzichten wollen. Wenn man dieser Tage hört, daß allein im keinen Österreich mit seinen 9 Mio. Einwohnern zu Silvester für fast 8,5 Mio. EURO Knallkörper verfeuert werden, dann fällt einem zu so einem primitiven Schlagwort nichts mehr ein. Ich glaube nicht, daß der Vatikan für all seine beweglichen Kunstschätze auch nur annährend diesen Betrag erlösen würde. Und was würde dann mit diesen alten, geheiligten Gegenständen geschehen: Beichtstühle als Nachtbars und Kelche für Konfekt, um noch „harmlosere“ Vorkommnisse zu nennen, hatten wir schon genug! Ich verstehe nicht, was in solchen Hirnen vorgeht, die solche großartigen Vorschläge machen.
Samstag, 29. Dezember 2007 19:20
Dagmar Kunze: (s)panisches hofzeremoniell
mummenschanz und byzantinismus waren immer schon historische bedrohungen des katholischen glaubens. meist
führte eine reinigende reformbewegung dann wieder ad fontes. hoffen wir, dass nach sarkozy nicht auch
noch karlchen lagerfeld als canonicus tituliert gewänder- und mitramodeschauen im vatikanischen altersheim
auf den laufsteg bringt.
dagmar kunze
dagmar kunze
Samstag, 29. Dezember 2007 19:01
Rüdesheim: Florian Geyer
das ist jetzt aber unsachlich!
Samstag, 29. Dezember 2007 18:59
Florian Geyer: Eierbecher
Benedikt ist ein liberaler Papst !
dass sie das anders sehen ist klar – ist doch für Sie alles „Konservativ“ ist was nicht jede grausliche Perversion und Blasphemie unterstützt. „Vorwärtsgehen“ – „Zurückmarschieren“
wenn man das macht was sie unter „vorwärtsgehen“ verstehen hätten wir in 10 Jahren die kirchlich erlaubte
Tierehe
und Priesterinnen in Reizwäsche.
mit eierbecher und pappnase kann man sie sich
aber sehr gut vorstellen
dass sie das anders sehen ist klar – ist doch für Sie alles „Konservativ“ ist was nicht jede grausliche Perversion und Blasphemie unterstützt. „Vorwärtsgehen“ – „Zurückmarschieren“
mit eierbecher und pappnase kann man sie sich
aber sehr gut vorstellen
Samstag, 29. Dezember 2007 18:51
Der Rächer mit dem Becher: Ach!?
Sie bezeichnen allen Ernstes Benedikt als liberal?? Also, wenn das so weitergeht, sind die Kirchenbänke in spätestens 20 Jahren aber wirklich allerorten leer. Was Benediikt betreibt ist teilweise nichtmal mehr Restauration, es ist Gegenreformation, das Verspielen von Vertrauen und das Verbauen von Zukunftschancen für die Kirche. Die muß sich nämlich erneuern, sie muß vorwärtsschreiten, nicht rückwärtsrudern. Die Messe wieder auf Latein? Vale bene, ecclesia sancta!
Samstag, 29. Dezember 2007 18:45
Florian Geyer: @Eierbecher
liberaler als Benedikt ? – Ist das überhaupt möglich ?
Samstag, 29. Dezember 2007 18:34
Rüdesheim: Eher…
einen pastoralen und authentischen Papst…will das Benedikt keinesfalls absprechen, aber ich fürchte, er ist, was die Liturgie betrifft, einem Denken behaftet, das auf Dauer nicht tragen wird!
Samstag, 29. Dezember 2007 18:32
Der Rächer mit dem Becher: Es wird
ohnehin Zeit für einen endlich wirklich liberalen Papst.
Samstag, 29. Dezember 2007 18:30
Rüdesheim: iustus
Kann auch sein…bin mal gespannt, wer mich hier als erstes steinigt, wegen meiner Aussage
Samstag, 29. Dezember 2007 18:28
iustus: @Rüdesheim
Irrtum – das hat er bereits getan.
Samstag, 29. Dezember 2007 18:25
Rüdesheim: Der Papst…
…wird seinem Pontifikat mit dem Herausholen dieser alten Dinge keinen Dienst erweisen…
Samstag, 29. Dezember 2007 18:24
Der Rächer mit dem Becher: Und was kommt wieder?
Der Muff von 1000 Jahren. Wie wäre es, wenn (similär zu dem Film „In den Schuhen des Fischers“) der Vatikan all seine Besitztümer und all sein Gold verkaufte um so der Armut und dem Hunger in der Welt Abhilfe zu leisten?
Samstag, 29. Dezember 2007 18:16
k.h. Friedgen: Pius IX. wurde bereits berücksichtigt
Ich muß Alois Bischof widersprechen: Am Vortag des Christkönigsfestes 2007, genau bei der letzten Kardinalserhebung,
trug Papst Benedikt XVI. ein goldene Mitra (mit dem Abbild der Muttergottes), die nach meinem Wissensstand
von Papst Pius IX. anläßlich der Verkündigung des Dogmas von der Unbefl. Empfängnis 1854 getragen
wurde.
Gerechterweise muß man ja auch sagen, daß gerade jetzt erst ein guter Anfang gemacht wurde und der Hl. Vater nicht gleichzeitig alle alten Gewänder seiner Vorgänger hervorholen kann. Warten wir also einmal ab!
Der Papststab Pauls VI. ist zugegebenermaßen keine Augenweide, aber da die Päpste Jahrhunderte keinen Stab trugen, wohl z.Zt. der einzige. Da sollte man nun auch zu Konzessionen an neuere Zeiten bereit sein. Daß der Papst nicht mehr die Tiara trägt, mag man aus ästhetischen Gründen zwar bedauern, aber diese Entscheidung sehe ich insgesamt positiv, so lange der Amtsträger keine Anstriche an seinen apostolischen Vollmachten zuläßt. Auch der alte Tragstuhl scheint mir für die heutige Zeit ein wenig antiquiert.
Gerechterweise muß man ja auch sagen, daß gerade jetzt erst ein guter Anfang gemacht wurde und der Hl. Vater nicht gleichzeitig alle alten Gewänder seiner Vorgänger hervorholen kann. Warten wir also einmal ab!
Der Papststab Pauls VI. ist zugegebenermaßen keine Augenweide, aber da die Päpste Jahrhunderte keinen Stab trugen, wohl z.Zt. der einzige. Da sollte man nun auch zu Konzessionen an neuere Zeiten bereit sein. Daß der Papst nicht mehr die Tiara trägt, mag man aus ästhetischen Gründen zwar bedauern, aber diese Entscheidung sehe ich insgesamt positiv, so lange der Amtsträger keine Anstriche an seinen apostolischen Vollmachten zuläßt. Auch der alte Tragstuhl scheint mir für die heutige Zeit ein wenig antiquiert.
Samstag, 29. Dezember 2007 18:04
Alois Bischof: Der häßliche und völlig unangemessene Papststab
bleibt aber erhalten, auch wird die Tiara nicht mehr verwendet, Benedikt XVI. hat sie sogar aus dem Wappen
verbannen lassen.
Und die ‘Kontinuität’ gilt offensichtlich nicht für Objekte des verehr. Pius XII., des hl. Pius X. oder des Sel. Pius IX. oder?
Und die ‘Kontinuität’ gilt offensichtlich nicht für Objekte des verehr. Pius XII., des hl. Pius X. oder des Sel. Pius IX. oder?
Samstag, 29. Dezember 2007 17:58
Romulus: Achtung Textilkirche
Bevor hier nun alle Textil-Katholiken in blinden Jubel ausbrechen, was allerdings nach fast 26 Jahren
des Gespanns JP 2 und Marini nur allzu verständlich ist, wo der schlechte Geschmack nicht nur in Sachen
liturgischer Gewänder der Normalfall war, möchte ich darauf hinweisen, was ich bereits in einem anderen
Thread zu diesem Thema geschrieben habe:
Nun, er [Benedikt XVI.] scheint wirklich zu denken, dass die echten Tradis (nicht die Textil-Tradis) auf ein paar alte Mitren aus dem 19. Jahrhundert, alte Thronsessel und den neuen Gardinenträger Marini hereinfallen.
Achtung! Laßt euch von den Textilien nicht täuschen, es kommt darauf an, was dahinter steckt. Und das ist sehr, sehr modern.
Die liturgischen Gewänder sollten die Kontinuität der heutigen Zelebrationen mit der Kirche in der Vergangenheit unterstreichen.
Das neue Zauberwort dieses Pontifikates heißt „Kontinuität“. Mit diesem Wort sollen die geködert werden, die natürlich intuitiv spüren, dass es bspw. zwischen der Steh-Hand-Kommunion und der früheren Form der Kommunionspendung, zwischen der Kirchenmusik und dem heutigen Bandgehupfe, zwischen der Gebetsrichtung früher und heute usw. usf. kaum mehr eine Kontinuität gibt. Es sollen auf die Schnelle die Risse gekittet werden, ohne dass den wirklichen Bausünden auf den Grund gegangen wird.
Da gibt es die „liberale“ Ecke mit Jugendkirche, da ist das Tradikapellchen mit Brokatmessgewändern und turmhohen Mitren. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Alles schön nebeneinander.
Nun, er [Benedikt XVI.] scheint wirklich zu denken, dass die echten Tradis (nicht die Textil-Tradis) auf ein paar alte Mitren aus dem 19. Jahrhundert, alte Thronsessel und den neuen Gardinenträger Marini hereinfallen.
Achtung! Laßt euch von den Textilien nicht täuschen, es kommt darauf an, was dahinter steckt. Und das ist sehr, sehr modern.
Die liturgischen Gewänder sollten die Kontinuität der heutigen Zelebrationen mit der Kirche in der Vergangenheit unterstreichen.
Das neue Zauberwort dieses Pontifikates heißt „Kontinuität“. Mit diesem Wort sollen die geködert werden, die natürlich intuitiv spüren, dass es bspw. zwischen der Steh-Hand-Kommunion und der früheren Form der Kommunionspendung, zwischen der Kirchenmusik und dem heutigen Bandgehupfe, zwischen der Gebetsrichtung früher und heute usw. usf. kaum mehr eine Kontinuität gibt. Es sollen auf die Schnelle die Risse gekittet werden, ohne dass den wirklichen Bausünden auf den Grund gegangen wird.
Da gibt es die „liberale“ Ecke mit Jugendkirche, da ist das Tradikapellchen mit Brokatmessgewändern und turmhohen Mitren. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Alles schön nebeneinander.
Samstag, 29. Dezember 2007 17:38
monti: Wenn man die beiden Bilder
bzw. die Mitren vergleicht, muss man eigentlich zu dem Schluss kommen, dass sie nicht identisch sind.
Samstag, 29. Dezember 2007 17:24
k.h. Friedgen: Dieser Papst ist ein Gottesgeschenk
und das nicht nur wegen der festlichen Gewänder.
Man konnte kaum glauben und hoffen, daß ein solcher Mann uns noch einmal geschenkt würde. Seine Worte und Taten zeugen von seiner unverfälschten Katholizität. In einem anderen Artikel haben Sie die Platitüden deutscher Bischöfe in ihren Weihnachtspredigten beklagt. Diese Herren sollten sich mal ein Beispiel an den schlichten, aber treffenden und von tiefem Glauben zeugenden Worten des Papstes in seiner Predigt in der Heiligen Nacht nehmen.
Der Segen „Urbi et Orbi“ am 1. Feiertag war für mich ein Erlebnis. Statt der z.T. schrecklichen und abstoßenden Gewänder, die seine Vorgänger zu tragen pflegten, zeugte sein Auftritt von einem untrüglichen Stilgefühl. Dieser Mann trägt seine prunkvollen Gewänder nicht, um sich selbst zu schmücken, sondern zur Ehre dessen, den er vertritt. Ich kann nur zum Schluß einen Wunsch für Benedikt XVI. äußern: ad multos annos (auf noch viele Jahre).
Man konnte kaum glauben und hoffen, daß ein solcher Mann uns noch einmal geschenkt würde. Seine Worte und Taten zeugen von seiner unverfälschten Katholizität. In einem anderen Artikel haben Sie die Platitüden deutscher Bischöfe in ihren Weihnachtspredigten beklagt. Diese Herren sollten sich mal ein Beispiel an den schlichten, aber treffenden und von tiefem Glauben zeugenden Worten des Papstes in seiner Predigt in der Heiligen Nacht nehmen.
Der Segen „Urbi et Orbi“ am 1. Feiertag war für mich ein Erlebnis. Statt der z.T. schrecklichen und abstoßenden Gewänder, die seine Vorgänger zu tragen pflegten, zeugte sein Auftritt von einem untrüglichen Stilgefühl. Dieser Mann trägt seine prunkvollen Gewänder nicht, um sich selbst zu schmücken, sondern zur Ehre dessen, den er vertritt. Ich kann nur zum Schluß einen Wunsch für Benedikt XVI. äußern: ad multos annos (auf noch viele Jahre).
Samstag, 29. Dezember 2007 17:18
iustus: Es sieht
Samstag, 29. Dezember 2007 17:14
Hyazinth: Dieser
neue Zeremonienmeister ist ein Gottesgeschenk!!!!!!!!!
Samstag, 29. Dezember 2007 17:13
Dr. Otterbeck: Die Mitra,
die Papst Johannes Paul I. bei der Inthronisation verwendete, statt Tiara, und die B XVI. an Weihnachten beim Segen urbi et orbi trug (erkennbar am Wappen JP 1), ist vermutlich dieselbe, die Johannes XXIII. bei der Konzilseröffnung trug und Pius XII. beim Dogma der Assumpta (1. Nov. 1950).
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