Weihnachten
Die große Entstaubungsaktion beginnt
Der Papst will alte Throne und hohe Mitren wieder benützen. Sein neuer Zeremonienmeister erklärt warum.
Father John Zuhlsdorf zeigt auf seinem Weblog Bilder über die neuen alten liturgischen Gewänder des Papstes.
Father John Zuhlsdorf zeigt auf seinem Weblog Bilder über die neuen alten liturgischen Gewänder des Papstes.
(kreuz.net, Vatikan) Bei den päpstlichen Weihnachtsliturgien benützte der Zeremonienmeister, Prälat Guido Marini, Altes und Neues. Das erklärte der Prälat vor der vatikanischen Zeitung ‘Osservatore Romano’.

Die liturgischen Gewänder sollten die Kontinuität der heutigen Zelebrationen mit der Kirche in der Vergangenheit unterstreichen.

Es sei die Entscheidung des Papstes gewesen, an Weihnachten Mitren und Gewänder der Päpste Benedikt XV. († 1922), Paul VI. († 1978), Johannes Paul I. († 1978), und Johannes Paul II. († 2005) zu tragen.

Benedikt XVI. benützte auch einen Thron von Papst Leo XIII. († 1903). Auf diesem Thron hatte sich der Heilige Vater Mitte Dezember auch von der aus Moskau stammenden Künstlerin Natalia Tsarkova (39) portraitieren lassen.

Zurück an seinem Platz

Prälat Marini erklärte, daß der Heilige Vater für die Weihnachtsliturgien gewünscht hat, daß das Kruzifix wieder auf den Hauptaltar des Petersdoms gestellt werde:

Unter dem früheren Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini, wurde das Kreuz mit der Prozession hereingetragen und anschließend neben den Altar gestellt.

Im Interview erklärte Prälat Guido Marini, warum das Kruzifix in die Mitte des Altars gehört.

Das Kreuz bilde das Zentrum der Meßfeier: „Wir schauen uns nicht gegenseitig an, sondern auf den einen, der für uns geboren, gestorben und auferstanden ist.“

Die Erlösung komme vom Heiland. Er sei der Osten, die Sonne, die aufgeht – der eine, auf den wir alle blicken.

Prälat Marini erwähnt auch das im Jahr 2000 erschienene Buch von Kardinal Ratzinger „Vom Geist der Liturgie“. Darin anerkenne der jetzige Papst, daß sich die Gläubigen nicht immer nach Osten ausrichten könnten.

Doch das Kreuz auf dem Altar symbolisiere ein „inneres Osten des Glaubens“.

In der Mitte des Altars sei das Kreuz für Gläubige und den Priester der gemeinsame Blickpunkt – so der Papst in seinem Buch.

Hohe Mitren

Prälat Marini äußerte sich im Interview auch über die älteren, höheren Mitren, die Benedikt XVI. an Weihnachten benützte.

Sie seien ein Zeichen, wie sich die Kirche in der Geschichte bewege, ohne die Vergangenheit zu vergessen oder zu ignorieren.

In den Dokumenten des Lehramtes zitiere ein Papst seine Vorgänger, um die Kontinuität des kirchlichen Lehramts zu zeigen.

Ähnlich sei es in der Liturgie.

Der Heilige Vater benütze die Gewänder früherer Päpste, um die Kontinuität im Gebet zu demonstrieren.
      
75 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#75   k.h. Friedgen   22:29:47 | Dienstag, 1. Januar 2008
Nachtlaterne
man kann auch päpstlicher als der Papst sein! Deine Bibelsprüche können ja ganz schön nerven. Also, mach endlich Dein Lämpchen aus und geh schlafen! Angenehme Ruhe.
Redaktion benachrichtigen
#74   Nachtlaterne   14:29:34 | Montag, 31. Dezember 2007
„Du hast dich an mein Gebot gehalten, standhaft zu blei-ben; daher werde auch ich zu dir halten und
„Du hast dich an mein Gebot gehalten, standhaft zu blei-ben; daher werde auch ich zu dir halten und dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über die ganze Erde kommen soll, um die Bewohner der Erde auf die Probe zu stellen. Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit kein anderer deinen Kranz bekommt. Wer siegt, den werde ich zu einer Säule im Tempel Gottes machen, und er wird immer darin bleiben. „
Offenbarung 3/ 10-12
Redaktion benachrichtigen
#73   Fabianus   10:10:12 | Montag, 31. Dezember 2007
@sacerdos helveticus
Vielen Dank für die Antwort!
Redaktion benachrichtigen
#72   sacerdos helveticus   21:13:13 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Verneigungen in der Liturgie
Fabianus fragt:
wann wurde es eigentlich abgeschafft, dass die Geistlichen beim Namen Jesu in der Liturgie eine Verneigung machen?
Die Antwort ist klar! Es kann kein Datum genannt werden. Die Verneigung wurde nämlich nie abgeschafft.
So heisst es bereits in der ersten Auflage des Messbuches Pauls VI. von 1969: Die Verneigung des Kopfes geschieht wenn die Drei Göttlichen Personen zugleich genannt werden, beim Namen Jesu, beim Namen der Seligen jungfreu Maria und bes Heiligen zu dessen Ehre die Messe gelesen wird.“
Nicht mehr wird zwischen kleiner, mitttlerer grosser verneigung des Kopfes unterschiden, nicht mehr ist die rede von einer Verneigung bei der Nennung des Papstes im Kanon. auch wird nicht mehr gesagt, dass die Verneigung zum Namen Jesu in der Meesse zum Kreuz hin zu geschehen habe.
Soweit die Theorie! Dass offensichtlich nicht wenige Zelebranten diese Regelung nicht praktizieren, steht auf einem anderen Blatt.
Redaktion benachrichtigen
#71   Nachtlaterne   18:15:22 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Ich staune wieviele Kräfte am Werk sind den historischen Christus und die historischen Bibelereignis
Ich staune wieviele Kräfte am Werk sind den historischen Christus und die historischen Bibelereignisse als nichthistorisch zu erklären. Jesus ist zum Abfall erklärt, jedoch der Wiederverwertung im revolutionären Sinne des Zeiitgeistes zugeführt worden – bis in die theologischen Fakultäten hinein!! Dieses Menschenwerk, nicht erbaut von der Weisheit Gottes, sondern von diabolischer Logik, soll das Wort Gottes regelrecht schlachten und entkernen damit man es mit eigenen Vorstellungen kräftig würzt und füllt.
Redaktion benachrichtigen
#70   Jörg Guttenberger, Köln   16:12:46 | Sonntag, 30. Dezember 2007
dagmar kunze: „Mummenschanz und Byzantinismus“
Daß Sie beides undifferenziert hintereinander nennen, zeigt nur, daß Sie von der Sache kaum mehr verstehen, a.s eine Lüneburger Heidschnucke von der christlichen Seefahrt! „Oh, si tacuisses, philosopha mansisses“!
Redaktion benachrichtigen
#69   maliems   16:03:05 | Sonntag, 30. Dezember 2007
hallo Fabian
ich kann dir kein Datum der Abschaffung sagen, mache Dir aber einen Vorschlag: Nimm das Datum von Neujahr 2008. Das ist das datum, an dem Du es wieder einführst – egal ob Du Geistlicher bist oder nicht.
Redaktion benachrichtigen
#68   k.h. Friedgen   13:37:02 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Preußischer Katholizismus
Ich bin weiß Gott konservativ eingestellt, aber den preußischen Katholizismus von Nachtlaterne kann ich nicht teilen. Jesus wurde ja nun Gott sei Dank in Bethlehem und nicht in Potsdam geboren. Religion soll ja nun nicht die Freude am Leben nehmen, sonst ist sie fehl am Platz. Was nicht heißt, daß alles, was beliebt auch erlaubt ist.
Redaktion benachrichtigen
#67   Fabianus   13:13:28 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Fragen
Liebe Freunde, ich habe folgende Fragen:
wann wurde es eigentlich abgeschafft, dass die Geistlichen beim Namen Jesu in der Liturgie eine Verneigung machen? Warum wurde bei dem Segen Urbi et Orbi an der Stelle „indulgentiam“ kein Kreuzzeichen gemacht?
Danke vielmals den Antwortenden und einen gesegneten Sonntag euch allen!
Redaktion benachrichtigen
#66   maliems   13:11:19 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@rüdesheim
nö, wieso sollte ich?
Redaktion benachrichtigen
#65   Gotthard   12:49:55 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@nachtlaterne
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen,
…und kannst keine einzige Belegstelle angeben… sehr schwach!
Redaktion benachrichtigen
#64   k.h. Friedgen   12:07:51 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Antwort an Benedikt:
Genau so ist es! Unter Marini I. wurde fast zu jedem Anlaß etwas Neues entworfen, kostbar, aber geschmacklos. Warum sollen alte Gewänder in der Kleiderkammer verstauben? Jetzt kommen sie endlich wieder zu Ehren. Die eingesparten Gelder für Neuanfertigungen sollte man sozialen Zwecken zuführen, statt das „Tafelsilber“ der Kirche zu verschleudern, wie hier an anderer Stelle gefordert. Solche billigen Parolen gehören an den Stammtisch.
Redaktion benachrichtigen
#63   Nachtlaterne   12:03:00 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Bibelaussprüche
Bibelaussprüche
Neues Testament
Über 30 mal spricht Jesus warnend von der Hölle für unbußfertige Seelen, öfter als das gesamte Alte Testament.
„Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Un-gehorsamen den Zorn Gottes herab. Habt darum nichts mit ihnen gemein! „ Epheser 5
„Wißt ihr denn nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Täuscht euch nicht! Weder Unzüchti-ge noch Götzendiener, weder Ehebrecher noch Lustkna-ben, noch Knabenschänder, noch Diebe noch Habgierige, keine Trinker, keine Lästerer, keine Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1 Kor. 6
„Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“
1 Kor. 7
„Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen, und seinen Begierden sollt ihr nicht gehor-chen. Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als Waffe der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben ge-kommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Ge-rechtigkeit in den Dienst Gottes. die Sünde soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern…
Redaktion benachrichtigen
#62   Benedikt   12:00:58 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Reichtum
Es sei doch bei dem hier erhobenen Prunkvorwurf daran erinnert, dass der Papst jetzt Gewänder benutzt hat, die sich ohnehin in der Kleiderkammer befanden. Bei Marini I. wurde für jeden Anlass ein neues Messgewand hergestellt. Und die werden nicht gerade billig gewesen sein, auch bei aller postulierten „Einfachheit“ nicht.
Redaktion benachrichtigen
#61   Nachtlaterne   11:39:40 | Sonntag, 30. Dezember 2007
In die Irre geführt
Sie führen mein Volk in die Irre und verkünden Heil, wo es kein Heil gibt, und wenn das Volk eine Mauer aufrichtet, dann übertünchen sie. Deshalb sag denen, die sie übertün-chen: Sie wird einstürzen. Es kommt ein Wolkenbruch, Hagel fällt wie Steine vom Himmel, ein Sturm bricht los, und schon stürzt die Mauer ein. Wird man dann nicht zu euch sagen: Wo ist jetzt eure Tünche? Darum – so spricht Gott, der Herr: Ich lasse in meinem Zorn einen Sturm los-brechen, in meinem Groll schicke ich einen Wolkenbruch, in meinem Zorn einen verheerenden Hagelschlag. Ich reiße die Wand ein, die ihr übertüncht habt, ich lasse sie zu Bo-den stürzen, und ihr Fundament wird bloßgelegt. Und wenn sie einstürzt, werdet ihr in ihren Trümmern umkommen. Dann werdet ihr erkennen, daß ich der Herr bin. Ich lasse meinen Zorn an der Mauer aus und an denen, die sie über-tüncht haben, und ich sage euch: Die Mauer ist weg, und weg sind die, die sie übertüncht haben, die Propheten Isra-els, die über Jerusalem prophezeien und der Stadt mit ihren Visionen Heil versprechen, obwohl es kein Heil gibt – Spruch Gottes, des Herrn. Ez.13/10
Redaktion benachrichtigen
#60   Rüdesheim   06:56:48 | Sonntag, 30. Dezember 2007
maliems
Sie werden sich täuschen…mit Ihrer Aussage!
Redaktion benachrichtigen
#59   monti   01:48:35 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Ich habe es hier schon öfter geschrieben:
Ich bin der festen Überzeugung, dass das, was Rudolfus hier schreibt, immer noch offizielle Lehre der Kirche ist. Es hält sich nur keiner mehr dran. Deshalb sollten m.E. Leute wie Georg nicht so laut tönen…
Redaktion benachrichtigen
#58   Gotthard   01:04:56 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@rudolf
Niemand ist vor der ewigen Verdammnis sicher, solange man noch nicht im Himmel ist!
Das sage ich mir allerdings nicht jeden Morgen und jeden Tag.
Ich lebe mein Leben in Dankbarkeit Gott gegenüber, versuche mich als Jünger Christi zu bewähren … bin froh über die Kirche mit ihren Sakramenten und versuche mit meinem Leben ein konkretes Zeugnis der Botschaft Jesu zu geben.
Dann erwarte ich sehr entspannt das Schlusswort des Herrn.
Eheleute sollten auch nicht jeden Morgen sich auf die Treue besinnen … bestimmt aber vor Beginn eines Kegelausfluges!
Redaktion benachrichtigen
#57   Rudolfus   00:23:49 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@st. georg: Der katholische Glaube, festgehalten in den Dogmen, und gelehrt durch das päpstliche
Lehramt, ist für alle Katholiken immer derselbe –
unterschiedlich kann nur die Frömmigkeit und der persönliche Einsatz sein,
nämlich die eigene Seele zu retten, und alle Seelen im irdischen Pilgerstand, für deren ewiges Seelenheil man immer beten muß und denen man, den Irrenden, die Wahrheit erklären muß, wie sie die Kirche lehrt.
Niemand ist vor der ewigen Verdammnis sicher, solange man noch nicht im Himmel ist!
Redaktion benachrichtigen
#56   st.georg   00:17:32 | Sonntag, 30. Dezember 2007
ach rudi…
…ich bedaure sie zutiefst für ihr gottes und glaubensbild…kommen sie vor selbstgewählten verboten, geboten und vorschriften und vor ihrer spürbaren angst überhaupt dazu, zu leben???…und wo haben sie diesen aphodiktischen ton her??? immer ex cathedra…muss doch auf dauer anstrengend sein, hier der einzig wahre katholik zu sein, oder???…wenn sie wüssten, was einige hier von beruf oder berufung beruflich hier machen…aber sie müssen einen exzellenten beichtvater haben…chapeau!
Redaktion benachrichtigen
#55   Rudolfus   00:11:58 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@st. georg: Die Päpste haben überhaupt keine besseren Karten, im Gegenteil!
Die Verantwortung des Papstes, die dieser einmal vor Christi strengem Gericht gegenüber einmal abzulegen hat, ist ebenso groß, wie seine Befugnisse auf Erden – nämlich universal, die ganze Menschheit betreffend!
Schrecklicher Moment, wenn ein schlechter Papst mit Universalverantwortung vor Christus zitiert wird, in der Sterbestunde oder mit der zweiten Wiederkunft Christi auf Erden!
Redaktion benachrichtigen
#54   st.georg   00:04:39 | Sonntag, 30. Dezember 2007
ach rudi…
…wie recht sie doch haben :
Kein Katholik muß die Sorglosigkeit der Petrusnachfolger seit Paul VI. gegenüber Christus im heiligsten Sakrament mitverantworten müssen…kein katholik muss irgendetwas für einen anderen verantworten, sondern nur sich vor gott und seinem gewissen…
und da haben unsere päpste sicher die besseren karten, als sie mit ihren postings hier… :-]
Redaktion benachrichtigen
#53   Rudolfus   23:56:15 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Maria Escorial: Die Papstmassenmessen und ihr sorgloser Umgang mit dem heiligsten Sakramente des
Altares
Die Papstmassenmessen unter Benedikt XVI. sind leider weiterhin prinzipiell im konfusen Johannes-Paul-II.-Sonderritus wie gehabt, insbesonders in der wenig vorbildhaften Weise im klar erkennbaren sorglosen Umgang mit dem allerheiligsten Altarssakrament,
und zwar in allen Papstmassenmessen einschließlich der berühmt-berüchtigten Johannes-Paul-II.-Weltjugendtreffen –
siehe hierzu auch die erschütternden Dokumentationen in der traditionstreuen Theologiezeitung Kirchlichen Umschau – Nachrichten aus der Ewigen Stadt und aus dem Weltkreis über die Weltjugendtage.
Die Sorge um das allerheiligste Altarssakrament ist dort doch völlig außer Kontrolle, sodaß sogar auf dem Boden liegende Hostien aus der Papstfeldmesse dokumentiert wurden – siehe insbesonders die erwähnten KU-Dokumentation für das Archiv der Tradition.
Und wer würde das in Abrede stellen, wer diese päpstlichen Veranstaltungen nur ansatzweise kennt?
Persönlich nehme ich als eucharistischer Katholik der Tradition an keinen Papstmassenmessen im Johannes-Paul-Sonderritus mehr teil, auch nicht unter Vorsitz Benedikts XVI.
Kein Katholik muß die Sorglosigkeit der Petrusnachfolger seit Paul VI. gegenüber Christus im heiligsten Sakrament mitverantworten müssen.
Redaktion benachrichtigen
#52   maliems   23:50:11 | Samstag, 29. Dezember 2007
piero marini
ein liturgiekenner?
achherrje, er machte den geschmack von bugnini zu seinem programm das ist alles.
so wie bugnini gehen mußte, ist auch die Zeit von bugninis geschmack, der durch das ponifikat JoPaII noch das 21. Jh sehen durfte, abgelaufen.
Redaktion benachrichtigen
#51   st.georg   23:46:12 | Samstag, 29. Dezember 2007
@gotthard
:)3 :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#50   Gotthard   23:45:10 | Samstag, 29. Dezember 2007
wo bleiben …
…eigentlich die üblichen Jubelmeldungen über Tradi-Messen – oder gab es zu Weihnachten nichts zu berichten?
DAS wäre aber ein herber Rückschlag – keine Entstaubungsaktionen in deutschen Sakristeien zu Weihnachten?
Barock und Spitzen blieben in den Schränken – und niemand vermisste irgendwas?
Redaktion benachrichtigen
#49   Maria Escorial   23:38:10 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Rudolphus, die Papstmassenmessen
des Johannes Paul II, das klingt gerade so, als wäre Papst Benedikt in kleinem Kreis, bei seinen öffentlichen Messzelebrationen! Das Gegenteil ist der Fall, und was noch schlimmer ist, er lässt den ganzen Menschenmassen wie eh und je die Hl. Kommunion in die Hand geben… Was also soll jetzt besser sein??
Redaktion benachrichtigen
#48   Rudolfus   23:23:53 | Samstag, 29. Dezember 2007
Die alten Throne und Mitren sind eben doch würdevoller als die modischen knallbunten Mitren und
Requisiten der vereinfachten Paul-VI.- und noch schlimmer der Johannes-Paul-II.-Papstmassenmessenliturgien.
Der einzige optisch auch akzeptable Fortschritt ist meiner Meinung nach das Papamobil mit der Papstvitrine anstatt des mühevollen Papsttragesessels!
Redaktion benachrichtigen
#47   Karl der Fromme   23:21:42 | Samstag, 29. Dezember 2007
Würde, Erhabenheit, Reichtum, Kompetenz
Ich halte diese Demonstration alter Mitren und Gewänder für psychologisch wichtig. Wenn sich Papst Benedikt XVI. für eine höhere Mitra und ältere liturgische Kleidung entscheidet und sich damit zeigt, sagt er damit aus, dass Bischöfe, Priester und Gläubige seine Vollmach, die Kirche Christi zu führen, achten müssen.
Denken Sie, liebe Leser, doch daran, dass gewöhnlich auch ein Chef einen Sessel mit hoher Lehne hat, wenn er viel mit Personal zu schaffen hat. Das macht doch Eindruck? oder nicht! Wenn man es auch nicht merkt.
Redaktion benachrichtigen
#46   Rüdesheim   23:07:26 | Samstag, 29. Dezember 2007
st. georg
Genau ;-) ;-) ;-)
Redaktion benachrichtigen
#45   st.georg   23:06:32 | Samstag, 29. Dezember 2007
und es kann…
…keiner behaupten , dass der hl.vater besonders passend gekleidet sei – ewr sieht in den „geborgten“ gewändern eher hilglos aus, da sie meistens zu gross sind…die mitra auf dem foto ist z.b. am kopfansatz zu weit…das wäre erzb. marini halt nie passiert…
Redaktion benachrichtigen
#44   Aleph †   22:50:42 | Samstag, 29. Dezember 2007
Theaterrequisiten
Die Entstaubungsaktion wäre in anderen Bereichen viel notwendiger und sinnstiftender, aber ganz bestimmt nicht bei den verjährten Theaterrequisiten. Aber wer sie braucht, soll die Putzgeschwader in die Kammer zum Entstauben schicken.
Redaktion benachrichtigen
#43   st.georg   22:43:05 | Samstag, 29. Dezember 2007
@rüdesheim
ich stimme ihnen zu …der neue liturgiker guido marini ist dogmatiker, kirchenrechtler und kommunikationswissenschaftler…
Redaktion benachrichtigen
#42   Rüdesheim   22:30:27 | Samstag, 29. Dezember 2007
st. georg
Ja ist doch wahr…immer diese völlig unsachlichen Schüsse auf einen wirklich großen Liturgen…wie es Marini nun mal ist!!
Redaktion benachrichtigen
#41   k.h. Friedgen   22:29:56 | Samstag, 29. Dezember 2007
Antwort an Rüdesheim:
Daß Benedikt XVI. hinter das Vaticanum II zurückkehren will, ist mehr als einmal publiziert worden. Ich habe Ihnen nicht unterstellt, daß Sie das behauptet haben.
Ich weiß nicht, welch kompetenter Liturgiekenner der Erzbischof Marini ist, auch nicht, daß sein Nachfolger keiner ist. Hier ging es auch gar nicht um Liturgie als solche, sondern um Geschmack. Und den kann ich dem Erzbischof nicht bescheinigen, wohl aber seinem Nachfolger.
Noch einmal: Kleidung macht keine Liturgie, aber sie kann sie glaubwürdiger machen, damit die alte Regel wieder Gültigkeit habe: „Zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gläubigen“.
Redaktion benachrichtigen
#40   st.georg   22:28:16 | Samstag, 29. Dezember 2007
@rüdesheim
…jetzt mal ihnen ein danke!…
Redaktion benachrichtigen
#39   Rüdesheim   22:21:05 | Samstag, 29. Dezember 2007
k.h. Friedgen
Hat auch nie einer behauptet, dass Benedikt hinter das II. Vaticanum zurückkehrt…und Erzbischof Marini ist ein ausgewiesener und höchst profunder Kenner der Liturgie wie auch der Liturgiewissenschaft, im Gegensatz zu seinem Nachfolger!
Redaktion benachrichtigen
#38   k.h. Friedgen   22:16:01 | Samstag, 29. Dezember 2007
Über Geschmack läßt sich nicht streiten
Daß es Johannes Paul II. gefallen hat, ist ja noch kein Werturteil. Über Geschmack läßt sich bekanntlich ja nicht streiten, und ich weiß auch nicht, welche unselige Rolle hier der Erzbischof Marini gespielt hat. Jedenfalls fand ich die Garderobe von J.P. II. – und da stehe ich nicht allein – unmöglich.
Papst Benedikt XVI. zeigt dagegen, wie Herr Panetta richtig schreibt, Würde und Ästhetik und ein untrügliches Gefühl für den richtigen Stil. Aber was noch viel wichtiger ist: Dieser Mann findet genau die richtige Mitte zwischen Tradition und Fortschritt. Er geht nicht, wie viele ihm unterstellen, hinter das II. Vaticanum zurück, aber er läßt den Ungeist dieses Konzils, der von vielen Protagnonisten als „Geist des Konzils“ ausgegeben wurde, hinter sich und führt zur katholischen Mitte und Glaubensfülle zurück.
Dieser Mann ist ein Geschenk des Hl. Geistes. Man kann nur hoffen, daß sein Beispiel Schule machen möge.
Redaktion benachrichtigen
#37   Florian Geyer   22:14:48 | Samstag, 29. Dezember 2007
Ein Herrschaftsprinzip
versymbolisiert sich auch stets nach aussen. Schon der Kaiser der von Gottes Gnaden war gebrauchte als Symbolisation seiner ihm verliehenen Macht den Prunk welcher der göttlichen Herkunft dieser verliehener Macht Austdruck schenkte. Um wieviel mehr sollte also die Kirche die auf Gott selber gegründet ist dem einfachen Gläubigen durch Symbole wie Gewänder vor Augen führen WER repräsentiert wird. Im Himmel ist ÜBERREICHTUM an Freude und Glückseligkeit – die Kirche ist ein Stück Himmel in der Zeitlichkeit. Die Korintenkacker die eine „Kirche von Unten“ oder eine „Armutskirche“ fordern haben soviel verstanden wie der Eunuch von den ehlichen Freuden !
Redaktion benachrichtigen
#36   Rüdesheim   21:59:26 | Samstag, 29. Dezember 2007
k.h. friedgen
und Johannes Paul II. hat es wohl gefallen, sonst hätte er, und da können wir alle ganz sicher sein, was dagegen gesagt!
Redaktion benachrichtigen
#35   Florian Geyer   21:59:25 | Samstag, 29. Dezember 2007
Annette
dass sie sich ihre Kleidung von Aldi beziehen sei ihnen unbenommen. Die Kirche hat auch repräsentative Aufgaben – im Prunkgewand wird die Herrlichkeit des Reiches Gottes schon diesseitig veranschaulicht. Solcherart von Vorwürfen kommen fast nur von Protestanten, Freikirchlern, Sektierern oder sonstigen Antiklerikalen Elementen !
Redaktion benachrichtigen
#34   k.h. Friedgen   21:56:29 | Samstag, 29. Dezember 2007
Antwort an Rüdesheim:
Was ist an Ratzingers Theologie auszusetzen? Hatten wir je auf Petri Stuhl einen kompetenteren Theologen?
Jedenfalls ist der Mann immer eindeutig katholisch und verkauft keine billige, beliebig austauschbare Massenware, wie sie heute zumeist den Gläubigen vorgesetzt wird.
Es ist richtig, daß Joh.Paul II. keine barocken Mitren und Chormäntel mehr trug, dafür sah er manchmal aus, als ob er die Kittelschürze seiner Oma oder ein Kostüm aus dem Karnevals-Fundus angelegt hätte. Man braucht nur an den wahrhaft schauerlichen Chormantel zur Eröffnung der Heiligen Pforte zu denken, und schon faßt einen das Grausen.
Redaktion benachrichtigen
#33   Annette   21:52:17 | Samstag, 29. Dezember 2007
kostbare Stoffe
Weder Petrus noch unser HERR JESUS CHRISTUS
trugen je solche Gewänder (Quelle:„Die Heilige Schrift“).
Und wer weiss ob sie je solche kostbaren Stoffe in Händen hatten.
Wohl eher nicht, denn ihre Mission war eine lebenswichtigere Aufgabe!!!!!!!!!!!!!
Dies gilt für alle Christen auf dieser Welt, egal ob sie
Geistliche sind oder zum normalen Volk gehören!!!!!!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#32   Rüdesheim   21:20:19 | Samstag, 29. Dezember 2007
st. georg
DANKE :-) :-) :-)
Redaktion benachrichtigen
#31   st.georg   21:18:14 | Samstag, 29. Dezember 2007
@ruhrgebietler
…wann geben sie endlich ihre irrige meinung auf, dass das zweite vatikanische konzil, d.h. die vollversammlung der apostelnachfolger irrte?…nur weil es ein! missionsbischof meinte…ecclesia semper reformanda!…nehmen sie das bitte zur kenntnis…und „v-II“, wie sie es nennen, ist schon tradition… und nicht nur überliefertes – und im 19.jhrdt. überkischt falsch verstandenes – aus der zeit der gegenreformation…
Redaktion benachrichtigen
#30   Rodolfo Panetta   21:16:41 | Samstag, 29. Dezember 2007
Der Papst hat Sinn für Würde und Ästhetik
Hier kann man wieder einmal sehen, welch hohen Sinn für Würde und Ästhetik Papst Benedikt XVI. hat!
Redaktion benachrichtigen
#29   r.ruhrgebietler   20:35:46 | Samstag, 29. Dezember 2007
Was hilft die Mitra
wenn das, was sie bedeckt sich nicht wieder zur Tradition findet oder finden will und damit endlich den Irrtümern des V-II entgegentritt!!
Redaktion benachrichtigen
#28   Rüdesheim   20:35:06 | Samstag, 29. Dezember 2007
iustus
ich würde mich aber nicht unbedingt etwas links sehen…ich fühle mich schon eher der rechten Seite zugehörig…aber im Punkt Liturgie, da stehe ich voll hinter der Liturgie des II. Vaticanums!
Redaktion benachrichtigen
#27   iustus   20:32:47 | Samstag, 29. Dezember 2007
Rüdesheim
Wenn die Mitte breit genug ist für uns: Sie darin etwas links, ich darin etwas rechts. Jedenfalls sollten wir in keine Extreme abgleiten. Insofern: Zustimmung.
Redaktion benachrichtigen
#26   Rüdesheim   20:22:04 | Samstag, 29. Dezember 2007
iustus
Aber am sinnvolsten wäre es doch, wir würden die gesunde Mitte finden! :-)
Redaktion benachrichtigen
#25   iustus   20:20:27 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Rüdesheim
Stimmt. Das Pendel schlägt nicht von heute auf morgen um. Es beginnt langsam und erst in Teilbereichen. Teilbereiche sind noch im Fortschreiten nach links während andere schon wieder im Fortschreiten nach rechts sind und emgekehrt.
Redaktion benachrichtigen
#24   Rüdesheim   19:52:23 | Samstag, 29. Dezember 2007
Das ist…
…nicht die Sache der 68 er gewesen…:-)
Das hat die Liturgiereform unter Paul VI. bewirkt, und er war es auch, der das päpstliche Hofzeremoniell vereinfacht hat, genauso wie die Kleidungsorndung der Kardinäle und Bischöfe!!
Redaktion benachrichtigen
#23   iustus   19:49:54 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Rüdesheim
Jetzt ist erstmal die Zeit der 68er Vereinfacher abgelaufen – die Zeit derer, die in Kahlheit und Öde den „Glanz edler Einfachheit“ sahen.
Das Pendel schlägt eben wieder um. Jetzt sind die von gestern, die gestern von heute waren.
Redaktion benachrichtigen
#22   Krak des Chevaliers   19:47:38 | Samstag, 29. Dezember 2007
ad moltos annos
hoffentlich sind diesem Papst noch viele Lebensjahre beschieden. Hoffentlich setzt er sich nicht nur höhere Mitren auf, sondern auch bald wieder die dem Papst gebührende Kopfbedeckung, die dreifache Krone.
Redaktion benachrichtigen
#21   Rüdesheim   19:37:46 | Samstag, 29. Dezember 2007
k.h. Friedgen
Natürlich sind das alles Kunstschätze, aber ihre Zeit ist abgelaufen, sie sollte man ins Museum stellen…um sie dort zu bewundern!
Was im Moment passiert, ist die Umsetzung ratzing’scher Theologie…
Unter Papst Johannes Paul II., auf den immer so geschimpft wurde, hatte es keine alten Mitren und barocke Chormäntel mehr gegeben…und er stand genauso für die Vergangenheit, wie auch für Gegenwart der römischen Kirche!
Redaktion benachrichtigen
#20   k.h. Friedgen   19:22:24 | Samstag, 29. Dezember 2007
Verkauf von Gold und Besitztümern?
Eigentlich wollte ich auf den „Rächer mit dem Becher“ gar nicht eingehen. Aber: Muff von 1000 Jahren, nur wenn alte, ehrwürdige Traditionen gepflegt werden, in einer Zeit, die seelisch und geistig völlig verarmt ist?
Der Vatikan sollte sein Gold und seine Reichtümer verkaufen: ein billiger Slogan! Meist wird er von Leuten erhoben, die selbst auf ihren privaten Luxus nicht verzichten wollen. Wenn man dieser Tage hört, daß allein im keinen Österreich mit seinen 9 Mio. Einwohnern zu Silvester für fast 8,5 Mio. EURO Knallkörper verfeuert werden, dann fällt einem zu so einem primitiven Schlagwort nichts mehr ein. Ich glaube nicht, daß der Vatikan für all seine beweglichen Kunstschätze auch nur annährend diesen Betrag erlösen würde. Und was würde dann mit diesen alten, geheiligten Gegenständen geschehen: Beichtstühle als Nachtbars und Kelche für Konfekt, um noch „harmlosere“ Vorkommnisse zu nennen, hatten wir schon genug! Ich verstehe nicht, was in solchen Hirnen vorgeht, die solche großartigen Vorschläge machen.
Redaktion benachrichtigen
#19   Dagmar Kunze   19:20:28 | Samstag, 29. Dezember 2007
(s)panisches hofzeremoniell
mummenschanz und byzantinismus waren immer schon historische bedrohungen des katholischen glaubens. meist führte eine reinigende reformbewegung dann wieder ad fontes. hoffen wir, dass nach sarkozy nicht auch noch karlchen lagerfeld als canonicus tituliert gewänder- und mitramodeschauen im vatikanischen altersheim auf den laufsteg bringt.
dagmar kunze
Redaktion benachrichtigen
#18   Rüdesheim   19:01:45 | Samstag, 29. Dezember 2007
Florian Geyer
das ist jetzt aber unsachlich!
Redaktion benachrichtigen
#17   Florian Geyer   18:59:40 | Samstag, 29. Dezember 2007
Eierbecher
Benedikt ist ein liberaler Papst !
dass sie das anders sehen ist klar – ist doch für Sie alles „Konservativ“ ist was nicht jede grausliche Perversion und Blasphemie unterstützt. „Vorwärtsgehen“ – „Zurückmarschieren“ :-D wenn man das macht was sie unter „vorwärtsgehen“ verstehen hätten wir in 10 Jahren die kirchlich erlaubte Tierehe :-D und Priesterinnen in Reizwäsche.
mit eierbecher und pappnase kann man sie sich
aber sehr gut vorstellen
Redaktion benachrichtigen
#16   Der Rächer mit dem Becher   18:51:28 | Samstag, 29. Dezember 2007
Ach!?
Sie bezeichnen allen Ernstes Benedikt als liberal?? Also, wenn das so weitergeht, sind die Kirchenbänke in spätestens 20 Jahren aber wirklich allerorten leer. Was Benediikt betreibt ist teilweise nichtmal mehr Restauration, es ist Gegenreformation, das Verspielen von Vertrauen und das Verbauen von Zukunftschancen für die Kirche. Die muß sich nämlich erneuern, sie muß vorwärtsschreiten, nicht rückwärtsrudern. Die Messe wieder auf Latein? Vale bene, ecclesia sancta!
Redaktion benachrichtigen
#15   Florian Geyer   18:45:56 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Eierbecher
liberaler als Benedikt ? – Ist das überhaupt möglich ?
Redaktion benachrichtigen
#14   Rüdesheim   18:34:46 | Samstag, 29. Dezember 2007
Eher…
einen pastoralen und authentischen Papst…will das Benedikt keinesfalls absprechen, aber ich fürchte, er ist, was die Liturgie betrifft, einem Denken behaftet, das auf Dauer nicht tragen wird!
Redaktion benachrichtigen
#13   Der Rächer mit dem Becher   18:32:07 | Samstag, 29. Dezember 2007
Es wird
ohnehin Zeit für einen endlich wirklich liberalen Papst.
Redaktion benachrichtigen
#12   Rüdesheim   18:30:09 | Samstag, 29. Dezember 2007
iustus
Kann auch sein…bin mal gespannt, wer mich hier als erstes steinigt, wegen meiner Aussage ;-)
Redaktion benachrichtigen
#11   iustus   18:28:24 | Samstag, 29. Dezember 2007
@Rüdesheim
Irrtum – das hat er bereits getan.
Redaktion benachrichtigen
#10   Rüdesheim   18:25:13 | Samstag, 29. Dezember 2007
Der Papst…
…wird seinem Pontifikat mit dem Herausholen dieser alten Dinge keinen Dienst erweisen…
Redaktion benachrichtigen
#9   Der Rächer mit dem Becher   18:24:30 | Samstag, 29. Dezember 2007
Und was kommt wieder?
Der Muff von 1000 Jahren. Wie wäre es, wenn (similär zu dem Film „In den Schuhen des Fischers“) der Vatikan all seine Besitztümer und all sein Gold verkaufte um so der Armut und dem Hunger in der Welt Abhilfe zu leisten?
Redaktion benachrichtigen
#8   k.h. Friedgen   18:16:00 | Samstag, 29. Dezember 2007
Pius IX. wurde bereits berücksichtigt
Ich muß Alois Bischof widersprechen: Am Vortag des Christkönigsfestes 2007, genau bei der letzten Kardinalserhebung, trug Papst Benedikt XVI. ein goldene Mitra (mit dem Abbild der Muttergottes), die nach meinem Wissensstand von Papst Pius IX. anläßlich der Verkündigung des Dogmas von der Unbefl. Empfängnis 1854 getragen wurde.
Gerechterweise muß man ja auch sagen, daß gerade jetzt erst ein guter Anfang gemacht wurde und der Hl. Vater nicht gleichzeitig alle alten Gewänder seiner Vorgänger hervorholen kann. Warten wir also einmal ab!
Der Papststab Pauls VI. ist zugegebenermaßen keine Augenweide, aber da die Päpste Jahrhunderte keinen Stab trugen, wohl z.Zt. der einzige. Da sollte man nun auch zu Konzessionen an neuere Zeiten bereit sein. Daß der Papst nicht mehr die Tiara trägt, mag man aus ästhetischen Gründen zwar bedauern, aber diese Entscheidung sehe ich insgesamt positiv, so lange der Amtsträger keine Anstriche an seinen apostolischen Vollmachten zuläßt. Auch der alte Tragstuhl scheint mir für die heutige Zeit ein wenig antiquiert.
Redaktion benachrichtigen
#7   Alois Bischof   18:04:50 | Samstag, 29. Dezember 2007
Der häßliche und völlig unangemessene Papststab
bleibt aber erhalten, auch wird die Tiara nicht mehr verwendet, Benedikt XVI. hat sie sogar aus dem Wappen verbannen lassen.
Und die ‘Kontinuität’ gilt offensichtlich nicht für Objekte des verehr. Pius XII., des hl. Pius X. oder des Sel. Pius IX. oder?
Redaktion benachrichtigen
#6   Romulus   17:58:20 | Samstag, 29. Dezember 2007
Achtung Textilkirche
Bevor hier nun alle Textil-Katholiken in blinden Jubel ausbrechen, was allerdings nach fast 26 Jahren des Gespanns JP 2 und Marini nur allzu verständlich ist, wo der schlechte Geschmack nicht nur in Sachen liturgischer Gewänder der Normalfall war, möchte ich darauf hinweisen, was ich bereits in einem anderen Thread zu diesem Thema geschrieben habe:
Nun, er [Benedikt XVI.] scheint wirklich zu denken, dass die echten Tradis (nicht die Textil-Tradis) auf ein paar alte Mitren aus dem 19. Jahrhundert, alte Thronsessel und den neuen Gardinenträger Marini hereinfallen.
Achtung! Laßt euch von den Textilien nicht täuschen, es kommt darauf an, was dahinter steckt. Und das ist sehr, sehr modern.
Die liturgischen Gewänder sollten die Kontinuität der heutigen Zelebrationen mit der Kirche in der Vergangenheit unterstreichen.
Das neue Zauberwort dieses Pontifikates heißt „Kontinuität“. Mit diesem Wort sollen die geködert werden, die natürlich intuitiv spüren, dass es bspw. zwischen der Steh-Hand-Kommunion und der früheren Form der Kommunionspendung, zwischen der Kirchenmusik und dem heutigen Bandgehupfe, zwischen der Gebetsrichtung früher und heute usw. usf. kaum mehr eine Kontinuität gibt. Es sollen auf die Schnelle die Risse gekittet werden, ohne dass den wirklichen Bausünden auf den Grund gegangen wird.
Da gibt es die „liberale“ Ecke mit Jugendkirche, da ist das Tradikapellchen mit Brokatmessgewändern und turmhohen Mitren. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Alles schön nebeneinander.
Redaktion benachrichtigen
#5   monti   17:38:05 | Samstag, 29. Dezember 2007
Wenn man die beiden Bilder
bzw. die Mitren vergleicht, muss man eigentlich zu dem Schluss kommen, dass sie nicht identisch sind.
Redaktion benachrichtigen
#4   k.h. Friedgen   17:24:12 | Samstag, 29. Dezember 2007
Dieser Papst ist ein Gottesgeschenk
und das nicht nur wegen der festlichen Gewänder.
Man konnte kaum glauben und hoffen, daß ein solcher Mann uns noch einmal geschenkt würde. Seine Worte und Taten zeugen von seiner unverfälschten Katholizität. In einem anderen Artikel haben Sie die Platitüden deutscher Bischöfe in ihren Weihnachtspredigten beklagt. Diese Herren sollten sich mal ein Beispiel an den schlichten, aber treffenden und von tiefem Glauben zeugenden Worten des Papstes in seiner Predigt in der Heiligen Nacht nehmen.
Der Segen „Urbi et Orbi“ am 1. Feiertag war für mich ein Erlebnis. Statt der z.T. schrecklichen und abstoßenden Gewänder, die seine Vorgänger zu tragen pflegten, zeugte sein Auftritt von einem untrüglichen Stilgefühl. Dieser Mann trägt seine prunkvollen Gewänder nicht, um sich selbst zu schmücken, sondern zur Ehre dessen, den er vertritt. Ich kann nur zum Schluß einen Wunsch für Benedikt XVI. äußern: ad multos annos (auf noch viele Jahre).
Redaktion benachrichtigen
#3   iustus   17:18:59 | Samstag, 29. Dezember 2007
Redaktion benachrichtigen
#2   Hyazinth   17:14:52 | Samstag, 29. Dezember 2007
Dieser
neue Zeremonienmeister ist ein Gottesgeschenk!!!!!!!!!
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#1   Dr. Otterbeck   17:13:10 | Samstag, 29. Dezember 2007
Die Mitra,
die Papst Johannes Paul I. bei der Inthronisation verwendete, statt Tiara, und die B XVI. an Weihnachten beim Segen urbi et orbi trug (erkennbar am Wappen JP 1), ist vermutlich dieselbe, die Johannes XXIII. bei der Konzilseröffnung trug und Pius XII. beim Dogma der Assumpta (1. Nov. 1950).
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
WeihnachtenEine Weihnachtspredigt WeihnachtenUm welche Zeit brachte Joseph die Muttergottes in die Krippenhöhle? WeihnachtenSchaut der Papst auch aus dem Fenster? WeihnachtenEin perverser Adventskalender WeihnachtenDer Erzbischof glaubt nicht an Weihnachten WeihnachtenWie die drei Magier über die Alpen entwischten WeihnachtenIst das Christkind katholisch? WeihnachtenWarum ist Christus ein Weihnachtskind? P. Deneke FSSPLieber eine rauschende Weihnachtsparty WeihnachtenDie Kinogeburt Christi WeihnachtenMade by Bernardone WeihnachtenIst die Menschwerdung eine Gotteslästerung? WeihnachtenDie zwei ersten Theologen WeihnachtenDer Baum in den heidnischen Häusern als Vorbereitung auf das Evangelium WeihnachtenWas Goethe mit dem Christbaum zu tun hat
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net