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Statistik mit Haken + Unsensibel und anmaßend + Für den Heiland ermordet + Falschmeldung + „Oben ohne“-Theologie
Benedikt XVI. zieht Pilger in Scharen an.
Benedikt XVI. zieht Pilger in Scharen an.
© Herr Mathisen, CC
Statistik mit Haken

Vatikan. Gut 2,8 Millionen Gläubige kam im Jahr 2007 zu Messen und Audienzen mit Papst Benedikt XVI. nach Rom. Das gab der Vatikan gestern bekannt. Im Jahr 2006 waren es mehr als 3,2 Millionen. Zu den Angelusgebeten kamen 1,45 Millionen Katholiken, knapp 500.000 besuchten liturgische Feiern und 800.000 die Generalaudienzen am Mittwoch. Gut 200 Tausend Gläubige erschienen zu Sonderaudienzen. Der Haken der Statistik: Sie erfaßt nur vorab angemeldete Pilger.

Unsensibel und anmaßend

Deutschland. 180 Priester der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die der altliberalen ‘Aktionsgemeinschaft Rottenburg’ angehören, haben sich gegen das Lehramt der Kirche gestellt. Am Donnerstag veröffentlichten die Priester eine „ Replik auf das Dokument der Glaubenskongregation zum Kirchenverständnis“ von Mitte Juli. Darin kommt die ‘Aktionsgemeinschaft’ zur Erkenntnis, daß Mischehen, ökumenische Gottesdienste und die Zusammenarbeit unter den Gemeinden es verböten, den Protestanten das Kirchesein abzusprechen und sie in einer „unsensiblen und anmaßenden Sprache“ zu klassifizieren.

Für den Heiland ermordet

Vatikan. Im Jahr 2007 wurden 15 Priester und zwei Ordensleute getötet. Das gab die Missionsnachrichtenagentur ‘Fides’ am Samstag bekannt. Acht von ihnen stammen aus Asien. Vier Priester wurden alleine im Irak ermordet. Zwei Geistliche ließen ihr Leben in Europa – im ehemals katholischen Spanien.

Falschmeldung

Italien. Die italienische Webseite ‘Petrus’ hat erneut eine Falschmeldung veröffentlicht. Die Webseite hatte behauptet, der Papst habe die Sakramenten- und die Glaubenskongregation beauftragt, neue Richtlinien für den Exorzismus zu erarbeiten. Der Sprecher des vatikanischen Pressesaales, Pater Federico Lombardo, würdigte die Zeitungsente mit einem Dementi.

„Oben ohne“-Theologie

„»Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.« Dieses Tischgebet hörte ich kürzlich zum Mittagessen in einer kirchlichen Akademie. Der begleitende und verantwortliche Geistliche gab in einem heftigen Gespräch, das wir daraufhin führten, zu erkennen, daß er mit dieser Formel auch Abendmahl feiern könnte. Ich sei wohl etwas altmodisch geraten. In der Tat. Denn nicht hochgeistige Gespräche über Hegel und Nietzsche, sondern solche »Tischgebete« sind die praktische, ganz konkrete Auswirkung einer Theologie, die sich hochtrabend »Gott-ist-tot-Theologie« oder eben atheistische Theologie nennt.“

Der emeritierte Heidelberger Neutestamentler Klaus Berger in einem Kommentar „Wider die „oben ohne“-Theologie“ für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.
      
10 Lesermeinungen
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#10   Nachtlaterne   10:05:20 | Montag, 31. Dezember 2007
Viele werden geläutert, gereinigt und geprüft. Doch die ruchlosen Sünder sündigen weiter. Von den Sü
Viele werden geläutert, gereinigt und geprüft. Doch die ruchlosen Sünder sündigen weiter. Von den Sündern wird es keiner verstehen; aber die Verständigen verstehen es. Von der Zeit an, in der man das tägliche Opfer abschafft und den unheilvollen Greuel aufstellt sind es zwölfhun-dertneunzig Tage. Wohl dem, der aushält und dreizehn-hundertfünfunddreißig Tage erreicht! Du aber geh nun dem Ende zu! Du wirst ruhen, und am Ende der Tage wirst du auferstehen, um deinen Erbteil zu empfangen.
Dan. 12/10-13
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#9   Jörg Guttenberger, Köln   23:44:15 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Florian Geyer: Ökumene
Sie verwechseln Ökumene und Ökumenismus einerseits sowie Katholizität und Katholizismus andererseits!!!!!!!!!!
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#8   Florian Geyer   19:16:17 | Sonntag, 30. Dezember 2007
(g)RRR
Christus und der hl Geist wirden wo sie wollen.
Am besten zeigt sich dieses gnadevolle Wirken an Konversionen zum katholischen Glauben. Die Fülle der Mittel zur Heiligkeit, dh die besten Veredelungsressourcen sind nur in der kath Kirche in ihrer Fülle vorhanden. Ökumene kann, da die absolute Wahrheit in der röm Kirche liegt nur in die Frage münden inwieweit die irrenden Konfessionen zu einer Annäherung bereit sind und nicht umgekehrt. Das schlechteste ist immer der Kompromiss mit dem Irrtum um des lieben Friedens willen !
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#7   RRR   19:07:46 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@ Florian der Geier
Ökomene und katholischer Glaube sind unvereinbar. Alles andere ist Betrug !
Da lesen Sie mal, was das katholische Lehramt auf dem II. Vatikanischen Konzil gelehrt hat.
Und ob Sie es glauben oder nicht: Schon vor dem Konzil wusste die Kirche stets, dass der Heilige Geist und Jesus Christus auch außerhalb der Kirche wirken: Sie anerkennt seit jeher jede christliche Taufe, und sie anerkennt beispielsweise in den orthodoxen Kirchen auch die Sakramente.
Ökumene und katholischer Glaube sind untrennbar. Alles andere ist Betrug an der Kirche und am Heiligen Geist und am Herrn Jesus Christus!
Und Gott sei Dank zieht die Kirche seit dem II. Vatikanischen Konzil daraus andere Konseque3nzen für die Praxis als sie das zuvor getan hatte.
Übrigens: Sie scheinen ja ein echter Fachmann für die Beurteilung der Ökumene zu sein, wenn Sie noch nicht mal das Wort selbst richtig schreiben können.
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#6   Florian Geyer   18:58:24 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Ökomene
und katholischer Glaube sind unvereinbar. Alles andere ist Betrug !
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#5   Nachtlaterne   11:37:37 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Klagelieder
Klagelieder
Ausgeschüttet auf die Erde ist mein Herz über den Zu-sammenbruch der Tochter, meines Volkes. Kl.2/11
Die Zusammenbruch ist groß wie das Meer, wer kann dich heilen? Deine Propheten schauten dir Lug und Trug. Deine schuld haben sie nicht aufgedeckt, um dein Schicksal zu wenden. Sie schauten dir als Prophetenworte nur Trug und Verführung. Klagelieder 2/13-14
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#4   Strepto von Kokke   11:01:43 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@Lieber Heinrich v. O.
… das ist lieblos und feige.
Das ist jetzt aber auch lieblos mir gegenüber, wo ich es doch nur gut gemeint habe.
Aber vielleicht können wir uns so einigen, dass der Hinweis auf den „Vogel“ eine Einleitung für das folgende Streitgespräch sein könnte, indem der „Piepende“ an seine Verantwortung erinnert werden kann. Hoffentlich ist es dafür nicht schon zu spät. Denn wenn die Leute erst einmal anfangen zu piepen, naja, lassen wir das, es führt zu weit.
Ich nehme Ihre Belehrung jedenfalls dankbar an.
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#3   sullivan   10:57:23 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Klaus Berger
Das eigentlich Erstaunliche an der Nachricht ist, dass man den Konfessions-Vagabunden Klaus Berger in eine Katholische Akademie einlädt. Statt sich in Demut daran zu freuen, dass die Zeit der Verleumdung und Verleugnung der Katholischen Kirche in seinem Leben vorbei ist, spielt er sich als Wächter der Kirche auf. Hier will Esau wohl zum Erzvater werden.
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#2   HeinrichvonOfterdingen   10:50:57 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Liebe Streptokokke,
Mit solchen Leuten lässt man sich nicht auf heftige Gespräche ein, – die beglückwünscht man zu ihrem Vogel.
… das ist lieblos und feige. Nein man muß solche Leute an ihre Verantwortung erinnern. Das darf, ja soll sogar ruhig ein wenig weh tun.
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#1   Strepto von Kokke   10:34:31 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@Piep, piep!
„»Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb.« Dieses Tischgebet hörte ich kürzlich zum Mittagessen in einer kirchlichen Akademie. Der begleitende und verantwortliche Geistliche gab in einem heftigen Gespräch, das wir daraufhin führten, zu erkennen, daß er mit dieser Formel auch Abendmahl feiern könnte.
Mit solchen Leuten lässt man sich nicht auf heftige Gespräche ein, – die beglückwünscht man zu ihrem Vogel.
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