Die neue Generation von deutschen Bischöfen ist durch die Erfahrung der Kirche als Mängelwesen geprägt: „Aus dem ‘Haus voll Glorie’ ist ein Haus voller Löcher geworden.“
Was brauten die Bischöfe in den letzten Jahrzehnten?
(kreuz.net) Mit Mons. Gregor Maria Hanke von Eichstätt, Mons. Franz-Peter Tebartz-van-Elst von Limburg
und Mons. Karl-Heinz Wiesemann von Speyer ist eine neue Generation in die deutsche Bischofskonferenz eingezogen.
Das erklärte der Journalist Guido Horst in einem Kommentar, der gestern unter dem Titel „Neue Bischöfe
für das Land“ in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ veröffentlicht wurde:
„Was den härtesten Richtungskampf
innerhalb des Episkopats angeht, so eint sie alle die ‘Gnade der späten Geburt’.“
Auch im Episkopat
gibt es nach Horst „so etwas wie eine 68er-Generation“. Diese sei für den Widerstand gegen die Enzyklika
„Humanae vitae“ und für das Hochkochen des ominösen „Geistes des Konzils“ prägend gewesen.
Horst glaubt,
daß die jüngst ernannten Bischöfe zu jung für die damals ausgefochtenen Richtungskämpfe seien.
Sie
seien in eine Kirche hineingewachsen, für die der Mangel zum vorherrschenden Kennzeichen wurde: Mangel
an Glauben, Mangel an Sakramentenempfang, Mangel an Mitgliedern, Mangel an Berufungen:
„Aus dem ‘Haus
voll Glorie’ ist mittlerweile ein Haus voller Löcher geworden.“
Als Beispiele nennt Horst die Schließung
oder den Verkauf von Kirchen, die weißen Flecken in der einst flächendeckenden Pfarrseelsorge sowie
eine Universitätstheologie, der „die großen Namen“ ausgegangen sind.
„Wenn Zeitungen oder Fernsehredaktionen
einen der Öffentlichkeit bekannten Theologen befragen wollen, fahren sie zu Hans Küng (79) oder interviewen
Heiner Geißler (78).“
Kathedralen und Pfarrkirchen, Klöster und kirchliche Bildungseinrichtungen seien
in einem perfekten baulichen Zustand: „Aber was lebt wirklich?“
In dieser Zeit müsse sich ein Bischof
auf das Wesentliche konzentrieren und die eigenen Truppen zählen.
Der Nachfolger?
Horst kommentiert
in einem weiteren Punkt auch den neuen Erzbischof von München, Mons. Reinhard Marx.
Im ersten Augenblick
habe die Neubesetzung an die Spitze der bedeutendsten bayerischen Diözese „wie eine Notlösung“ ausgesehen.
Doch Horst sieht in der päpstlichen Personalentscheidung auch eine „signalhafte Schwelle“.
Erzbischof
Marx könnte als Kardinal nicht nur den Vorsitz der Freisinger, sondern auch jenen den der Deutschen Bischofskonferenz
übernehmen:
„Sollte Kardinal Karl Lehmann jemanden anderen als seinen Nachfolger für dieses Amt im
Auge haben, so hat der Papst jedenfalls den Weg für eine beachtliche Alternativlösung vorgezeichnet.“
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40 Lesermeinungen
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Das Mosaische Gesetz ist nicht mehr gültig An der Existenz eines einzigen Urelternpaares mit all seinen
komplexen wissenschaftlichen Implikationen sei unbedingt festzuhalten, aber die ebenso klare und zumal
völlig harmlose Aussage über das Wachsenlassen des Barts sei in wortwörtlicher Auslegung komplett abwegig…
Die wortwörtliche Auslegung über das Wachsenlassen des Bartes wird nicht bestritten: Das Mosaische Gesetz
ist aber im Neuen Bund nicht mehr gültig, da das alte Gesetz mit Christus zum Ende gekommen ist.
#43 HarroMeyer † 13:18:23 | Dienstag, 1. Januar 2008
Marranenjäger@Der Begriff Glaubenswahrheit Ist doch eine von den Gläubigen gern benutzte Antithese in
sich. Gott wird schon wissen, warum er den Benutzern die Möglichkeit seiner Erkenntnis vorenthält. Sie
würden mit der Wahrheit nicht fertig.
#42 Nachtlaterne 18:18:10 | Montag, 31. Dezember 2007
Sie betören euch nur; sie verkünden Visionen, die aus dem eigenen Herzen stammen, nicht aus dem Mund
Sie betören euch nur; sie verkünden Visionen, die aus dem eigenen Herzen stammen, nicht aus dem Mund
des Herrn. Immerzu sagen sie denen, die das Wort des Herrn verach-ten: Das Heil ist euch sicher!; und
jedem, der dem Trieb seines Herzens folgt, versprechen sie: Kein Unheil kommt über euch. Doch wer hat
an der Ratsversammlung des Herrn teilgenommen, hat ihn gesehen und sein Wort ge-hört? (…) Ich habe
diese Propheten nicht ausgesandt, den-noch laufen sie; ich habe nicht zu ihnen gesprochen, den-noch weissagen
sie. Hätten sie an meiner Ratsversammlung teilgenommen, so könnte sie meinem Volk meine Worte verkünden,
damit es umkehrt von seinem schlechtem Weg und von seinen Taten. Jer. 23/ 16-22
Ungemach für Antimodernisten Es ist ein sehr komplexes Unternehmen, ein Modernist zu sein Daniel Stöhr@
Wie gut, dass es ein noch komplexeres Unternehmen ist, kein Modernist zu sein, keinenAntimodernisteneid
ablegen zu müssen, überhaupt nicht zu wissen was denn „modern“ sei und deshalb auch keinen blassen Dunst
von dem zu haben, was landläufig mit temporären Realitäten, im Gegensatz zu ewig festgezurrten Wahrheiten,
gemeint ist, die wie die Proprien der Messe im täglichen Wechsel begriffen sind, um den Unterschied der
Tage, von denen keiner dem vorangegangenen gleicht, bewusst zu machen. Was aber für Ungemach, wenn ein
Problem nur mit modernen Mitteln zu lösen ist, nicht von ewiggestrigen, und der Problemlöser ist freiwillig
vereidigter und bekennender unmoderner Traditionalist. Möge kein Mensch diesem Ungemach in die Hände
fallen, sogar Antimodernisten sind eingeschlossen in diese Fürbitte, weil sie sich ja im Fall der Fälle
wohl am wenigsten helfen könnten.
#40 Nachtlaterne 14:37:04 | Montag, 31. Dezember 2007
„Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer
„Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes. Wer
aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein
Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?“ 1 Kor. 7
Der Existentialist und der alte und neue modernistische Traumtänzer Der Modernist und der irrationale
Traumtänzer sollen im neuen Jahre ihre eitle „Freude“ haben, in dem sie weiterhin mit dem rationalen
Glauben herumkämpfen und sich nicht am alten Glauben erfreuen dürfen und auch gar nicht wollen, weil
sie darin keine Übung hätten. Dafür sind der Existentialismus und der irrationale Gefühlspseudoglaube
ihre ganz speziellen „Freunde“, für die Modernisten alles stehen lassen, nur um ihnen ganz nah sein zu
können und keine „Freude“ darüber zu empfinden brauchen. Es ist ein sehr komplexes Unternehmen, ein
Modernist zu sein
#38 Nachtlaterne 14:23:26 | Montag, 31. Dezember 2007
„Auf seinem weg nach Jerusalem zog er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. da fragte „Auf
seinem weg nach Jerusalem zog er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. da fragte ihn einer:
Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch
die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen
nicht gelingen.“ Lukas 13
Der Sauertopf und der alte Adam Auch Sauertöpfe sollen im neuen Jahre ihre eitle „Freude“ haben, in dem
sie weiterhin mit dem alten Adam herumkämpfen und sich nicht an der Leichtigkeit des Seins erfreuen dürfen
und auch gar nicht wollen, weil sie darin keine Übung hätten. Dafür sind der alte Adam und der Sauertopf
ihre ganz speziellen „Freunde“, für die Sauertöpfe alles stehen lassen, nur um ihnen ganz nah sein zu
können und keine „Freude“ darüber zu empfinden brauchen, zumindest nicht nach außen hin. Es ist ein
sehr komplexes Unternehmen, ein Sauertopf zu sein.
#36 Nachtlaterne 09:18:03 | Montag, 31. Dezember 2007
folgt euren verführern küng und co! Jeremia „Aber ich gehe ins Gericht mit dir, weil du sagst: Ich habe
mich nicht versündigt. Wie kannst du nur so leicht bereit sein, deinen Weg zu wechseln!“ Jer. 2/35-36
„O mein Leib, mein Leib! Ich winde mich vor Schmerz. O meines Herzens Wände! Mein Herz tobt in mir; ich
kann nicht schweigen.“ Jer. 4/19 „Ich machte sie satt, doch sie trieben Ehebruch und waren zu Gast im
Dirnenhaus. Hengste sind sie geworden, feist und geil, jeder wiehert nach der Frau seines Nächsten. Sollte
ich das nicht bestrafen – Spruch des Herrn – und an einem solchen Volk keine Rache nehmen?“ Jer. 5/7-9
Unerträglich seichte Qualität Danke, maliems, danke :(3 Wenn man Küngs „Erkämpfte Wahrheit“ gelesen
hat, kann man nur froh sein, dass es ihn noch als vorzeigbaren Theologen gibt, der auch in der Öffentlichkeit
als Theologe anerkannt ist. Das allenthalben anzutreffende und wildwuchernde pseudotheologische Gesumse
ist von einer unerträglich seichten Qualität. Da ist es immer noch besser den Laien Heiner Geißler
bei anstehenden Interviews zu konsultieren, als irgendeinen der allenthalben herumkrauchenden Theologen,
die in der Regel auch noch einen Lehrstuhl besetzt halten, weil ihnen nichts besseres einfällt. Der jeweils
arme Lehrstuhl!
#33 Nachtlaterne 19:16:13 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Danach ließ er mich den Hohenpriester Jeschua sehen, der vor dem Engel des Herrn stand. Der Satan ab
Danach ließ er mich den Hohenpriester Jeschua sehen, der vor dem Engel des Herrn stand. Der Satan aber
stand rechts von Joschua, um ihn anzuklagen. Der Engel des Herrn sagte zum Satan: Der Herr weise dich
in die Schran-ken, Satan; ja, der Herr weise dich in die Schranken. Ist dieser Mann nicht ein Holzscheit,
das man aus dem Feuer gerissen hat? Jeschua hatte nämlich schmutzige Kleider an, als er vor dem Engel
stand. Der Engel wandte sich an seine diener und befahl: Zieht ihm die schmutzigen Kleider aus! Zu ihm
aber sagte er: Hiermit nehme ich deine Schuld von dir und bekleide dich mit festlichen Gewändern. Sach.
3/1-5
#32 Florian Geyer 18:54:14 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Die Realität: „verdanken ihren Bekanntheitsgrad nicht der Qualität ihrer Hervorbringungen, sondern der
von den Medien honorierten Bereitschaft zu Heterodoxie und Kirchenfeindschaft.“ Will jemand im kirchlichen
Berich was entscheidendes werden oder Bekanntheit erhalten muß der heute entweder direkt einer Loge angehören
oder ein Maurer ohne Schurz sein, dh einer der zwar nicht formell einer Loge angehört aber von der religiopnsideologischen
Grundausrichtung freimaurerisches Gedankengut vertritt. Es gibt (gottseidank) einige die dieses System
durchschaut haben und sich logenkonform nach aussen gaben aber eine andere Politik betrieben. Wer nicht
zumindest im Geiste ein Masonist ist wird nichtmal ein Redakteur einer Provinzkirchenzeitung ! Aufwachen
!!!
#31 stat crux 18:49:24 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Notlösung? Wenn der Möchtegern-Anti-Augstein Horst zuschlägt… Reinhard Marx auch nur von weitem als
„Notlösung“ zu bezeichnen ist lächerlich. Hatte Exzellenz Horst im Geiste schon ein anderes Personaltableau
zusammengebastelt??
#30 Nachtlaterne 16:31:42 | Sonntag, 30. Dezember 2007
brunnenvergifter wie BBauer Fortsetzung Fast alle Theologen, die sich mit der Entstehungsgeschichte des
Christentums beschäftigten, griffen ihn an, der junge Mann antwortete, selbst den anerkanntesten Autoritäten
seiner Wissenschaft mit Hohn und Verachtung. Besonders fiel er über Hengstenberg her, aber auch seinem
eigenen Meister Hegel sagte er triumphierend in seiner „Posaune des jüngsten Gerichts“ Nichtchristentum
und Atheismus nach. Vergebens suchte der Cultusminister von Altenstein den jungen Privatdocenten, dem
er eine Professur zu verleihen im Begriff war, in den Schranken zu erhalten. Bald darauf starb Altenstein,
sein Nachfolger Eichhorn war dem jungen Gelehrten gegenüber von ganz anderer Auffassung. Er entzog Bruno
Bauer die Erlaubnis an einer Universität zu lehren. Trotzig bot dieser dem Ministerium, der ganzen Regierung,
der gesamten Wissenschaft die Spitze. Er sammelte in Berlin einen großen Kreis von Anhängern, – Männlein
und Weiblein – um sich, die bei Hippel in der Dorotheenstraße täglich oder wöchentlich ihre Sitzungen
abhielten. Schonungslos geißelte da der Meister, der an die Stelle der „Metaphysik“ die „souveräne Kritik“
erhob, alles Bestehende, „Alles, was besteht, ist wert, daß es zu Grunde geht“ war mit Mephisto seine
Devise. So gründete er eine radikale Schule in Berlin, die 1848 sich in ihren ganzen Bedeutung zeigte.
Seine Werke über die französische Revolution und über die Cultur des achtzehnten Jahrhunderts, so schnell
geschrieben, als wären sie aus dem Ärmel geschüttelt und doch genial, …
#29 Abaelard 16:29:39 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Quaestio Woher nun die Sicherheit, daß ein einziges Urelternpärchen unbedingt anzunehmen sei (wortwörtlich),
wobei doch sonst kaum noch was von der Thora gelte (das Wachsenlassen des Barts z.B.)? Ein einziges Urelternpaar
läuft übrigens auf ziemlich unappetitlichen Inzest hinaus. Inzest mangels anderweitiger Möglichkeit.
Das wäre allerdings vorhersehbar gewesen…
#28 Nachtlaterne 16:25:31 | Sonntag, 30. Dezember 2007
brono bauer (1809 – 1882) Da erschien 1835 das „Leben Jesu“ von David Friedrich Strauß. Bruno Bauer hielt
über dieses Werk von seinem orthodox-scholastischen Standpunkt aus in den „Jahrbüchern“ ein furchtbares
Gericht, aber die öffentliche Meinung hebt Strauß auf den Schild, der, trotzdem er die Hegel’sche Schule
nach obenhin in Mißkredit setzt, die Bewunderung der halben Welt auf lsich zieht und seine Gegner, soweit
er sie nicht zu ignorieren vorzicht, siegreich widerlegt. Auch die bedeutendsten Hegelianer Berlins, wie
Gans, Vatke, Benary, Michelet, in der Stille selbst der Minister von Altenstein fallen Strauß zu. Da
wirft sich Bruno Bauer auf denselben Stoff, und, die Unhaltbarkeit der orthodoxen Überlieferung erkennend,
sucht er in wuchtigen Werken Strauß zu überbieten. Nicht aus Mythen, sondern aus der freien schriftstellerischen
Production der einzelnen Evangelisten, auf der des Marcus als des ältesten, dem die anderen mehr oder
weniger folgen, läßt er die Evangelien entstehen. Seine Behauptungen, von eminentem Scharfsinn zeugend,
erregten durch die unerhörte Dreistigkeit, mit der sie selbst dann vorgetragen wurden, wenn alle Beweise
fehlten, und durch die gewaltsame Konstruktion des Stoffes, auf der sie beruhten, nicht nur ungeheures
Aufsehen, sondern auch schwere Bedenken, ja selbst höchliche Entrüstung. Fast alle Theologen, die sich
mit der Entstehungsgeschichte des Christentums beschäftigten, griffen ihn an, der junge Mann antwortete,
selbst den anerkanntesten Autoritäten seiner Wissenschaft
#27 Pünktchen 16:16:55 | Sonntag, 30. Dezember 2007
„Abaelard“ welche Teile der jüdischen Überlieferung in welchem Zusammenhang mehr oder weniger bedeutungsvoll
sind, ergibt sich für den Christen aus der Offenbarung Gottes in Jesus Christus, wie die Kirche sie verkündet
und auslegt. Wer mit beliebigen mosaischen Ritual- und Reinheitsvorschriften daherkommt und in ihrer -schon
von Jesus selbst begründeten- Nichtbeachtung einen inneren Widerspruch im Christentum ausgemacht haben
will, der hat wahrscheinlich zu viel Dawkins gelesen …
@aleph da bist du aber euphorisch. ich mag Küng nicht, und küng ist wegen seiner verbohrten Kritik am
Dogma der Unfehlbarkeit zu recht die lehrerlaubnis entzogen worden. (Leider darf er noch predigen. Ich
finde ein arroganter Zug des Amtes nach dem Motto: Kleriker darf er nicht mehr ausbilden, aber das dumme
Volk darf er mnoch weiter verführen.) aber eins muss ich ihm lassen. ein theologe von dem man sachlich
etwas lernen kann. deshalb ragt er weit heraus aus dem ganzen linken jefummels, das nach ihm kam.
#25 Abaelard 16:07:42 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Rekapituliere: An der Existenz eines einzigen Urelternpaares mit all seinen komplexen wissenschaftlichen
Implikationen sei unbedingt festzuhalten, aber die ebenso klare und zumal völlig harmlose Aussage über
das Wachsenlassen des Barts sei in wortwörtlicher Auslegung komplett abwegig… Na ja.
#24 Nachtlaterne 16:06:01 | Sonntag, 30. Dezember 2007
priesterkandidat, es ist ganz typisch wie sie reden. nichts oder kaum was an der bibel sei historisch.
so haben sie es ja auch studiert, so werden sie ja auch kaputt studiert und dann auf die menschheit losgelassen.
es ist wahrhaftig ein studium mit teuflisch rafiniertem hinttergrund: nicht historisch! nicht historisch!
nicht historisch! soo lachht es euch aus allen ecken und enden entgegen. man kann kann euch galgenvögeln –
zu denen ihr gemacht wurdet – nur noch gratulieren!
#23 Pünktchen 15:51:13 | Sonntag, 30. Dezember 2007
„Marranenjäger“ Von der Frage der „Existenz“ war bei mir aber gar nicht die Rede, sondern zunächst nur
von der Art und Weise, in der Gegenstände „gekannt“ und „gewußt“ werden. Auch wenn es Gott gibt, „gibt“
es ihn für uns nicht in der Weise eines bedingten und begrenzten Weltdinges, auf das man zeigen könnte.
#21 Pünktchen 15:36:09 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Der historische „Abaelard“ war ein bedeutender Theologe, sein Namensvetter hier bei Kreuz.net versucht
sich dagegen sehr mühevoll (und mit geringem Ertrag) darum, als geistvoll zu erscheinen. In seinem ersten
posting unterstellt er, daß für Christen das mosaische Gesetz wort-wörtliche Geltung hätte und in
seinem jüngsten „Aphorismus“ insinuiert er, 1. daß alle sog. „Experten“ ihren Gegenstand kennen würden
und 2. daß Theologen ihren Gegenstand in der selben Weise zu kennen vorgäben, wie alle übrigen „Experten“
die ihren. „Gott“ ist jedoch als das Unbedingte schon per defintionem kein möglicher Gegenstand von Erfahrungswissen,
das nur Bedingtes erkennen und kennen kann.
#20 Ultramontanus 15:23:40 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@Abaelard: Zu einem solchen „Aphorismus“ kommt man nur, wenn man die Selbstdefinition der Theologie nicht
kennt: Wissenschaft, die den Glauben voraussetzt.
#18 Pünktchen 15:15:24 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Personen wie geissler, Küng und Ranke-Heinemann verdanken ihren Bekanntheitsgrad nicht der Qualität
ihrer Hervorbringungen, sondern der von den Medien honorierten Bereitschaft zu Heterodoxie und Kirchenfeindschaft.
Küng hat 1980 die Lehrerlaubnis verloren. Seitdem kann er nicht mehr als katholischer Theologe gelten.
Küng wird so viele „Nachfolger“ finden wie einzelne bereit sind, für das Linsengericht öffentlichen
Applauses den katholischen Glauben und die Treue zur Kirche zu verraten.
Anzahl der Diözesen erweitern Wenn Zeitungen oder Fernsehredaktionen einen der Öffentlichkeit bekannten
Theologen befragen wollen, fahren sie zu Hans Küng (79) oder interviewen Heiner Geißler (78). Der Kommentator
hat recht. Gut, dass es noch Hans Küng gibt. Hoffentlich noch so lange bis ein Theologieprofessor seiner
Qualität die bestimmt nicht leichte Nachfolge antreten kann. Sonst müssten die katholischen Theologieprofessoren
sich doch einmal umschauen, um neue theologische Arbeitsfelder kennenzulernen, auch wenn ihnen dann, wegen
allzu forschen Denkens, Karrieresprünge in der kirchlichen Hierarchie möglicherweise versagt bleiben.
Es gibt kein Gesetz, wonach Theologieprofessoren Anspruch auf einen Bischofsstuhl erheben könnten, sonst
müsste am Ende noch die Zahl der Diözesen in der Bundesrepublik erheblich erweitert werden.
@harro interessante meinung, der ich mich gerne anschließen würde. indes, mir fehlt der nachweis. kann
man ernsthaft marx als antipode zu lehmann hinstellen?
#15 Aspergil 13:15:07 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Artikel Tagespost Das Personalkarussell innerhalb der Konferenz der Bischöfe wird sich ab jetzt wieder
langsamer drehen. Da hat der Autor aber sehr schlecht gearbeitet, oder hat er bewusst das Bistum Münster
vergessen??? Diözesanbischof Dr. Lettmann feiert am 9. März 2008 seinen 75. Geburtstag und hat sein
Rücktrittsgesuch bereits eingereicht, Weihbischof Heinrich Jansen (Region Niederrhein) hat bereits am
13. Oktober 2007 seinen 75. Geburtstag gefeiert, bleibt aber auf Wunsch des hl. Vaters weiter im Amt.
Weihbischof Dr. Josef Voss (Region Coesfeld/Recklinghausen) ist sehr schwer krank und versieht nur eingeschränkt
seinen Dienst. Weihbischof Prof. Dr. Tebartz-van Elst (Region Steinfurt/Borken) wird neuer Diözesanbischof.
Na, wenn da nicht deutliche personelle Veränderungen zu erwarten sind…
#14 HarroMeyer † 12:50:34 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Ein böser Affront des Vatikans war doch die Ernennung von Reinhard Marx, dem Antipoden des Vorsitzenden
der Bischofskonferenz s.E. Lehmann in Mainz, als Kardinal nach München. Da werden die Herzthythmusstörungen
von Em. Lehmann sicherlich nicht besser, -vielleicht hat sie auch der „Herr“ geschickt wegen fortwährenden
Bastelns an seinem Schöpfungsplan-
#12 Gotthard 12:46:25 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Adam und Eva gerne einmal einzeln fragen -einschließlich jenes Herrn, der von sich behauptet Papst zu
sein-, ob sie an die personale Existenz von Adam und Eva glauben. Warum sollte und könnte ich an die
personale Existenz von Adam und Eva glauben? Adam = der von der Erde genommene und Eva= die Belebte stehen
für den Menschen schlechthin…
#10 Desperatus † 12:41:42 | Sonntag, 30. Dezember 2007
@Priesterkandidat Zwar stimme ich Ihnen in Ihrer differenzierten Betrachtung voll und ganz zu, doch sollten
Sie den Versuch aufgeben, Menschen, die wie Marranenjäger in einem rustikalen Biblizismus ebenso verhaften
sind wie in einem ethischen Rigorismus, zu überzeugen. Sie ersparen Sich auf diese Weide viele Enttäuschungen.
Gegen Borniertheit ist auch in der Kirche kein Kraut gewachsen, und es hilft allein, dem Wirken des Geistes
Gottes zu vertrauen.
@Marranenjäger Adam und Eva gabs es nicht als historische Personen. Der Erzähler der jahwistischen Urgeschichte
wählt die Form der Urzeit-Erzählung, um die ursprünglich gedachte Schöpfungsordnung und die Unheilsordnung
durch die Sünde aufzuzeigen. Der Erzähler erzählt also Erstmaliges + Allmaliges. Trotzdem geschichtlich,
da jeder an der Unheilsordnung Anteil hat. Der 2. priesterliche Schöpfungsbericht kennt Adam + Eva so
nicht.
#7 Nachtlaterne 11:56:34 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Trägt man den Feuer in seinem Gewand, ohne daß die Kleider in Brand geraten? Kann man über glühende
Trägt man den Feuer in seinem Gewand, ohne daß die Kleider in Brand geraten? Kann man über glühende
Koh-len schreiten, ohne sich die Füße zu verbrennen? So ist es mit dem, der zur Frau sein Nächsten
geht. Keiner bleibt ungestraft, der sie berührt. (…) Wer Ehebruch treibt, ist ohne Verstand, nur wer
sich selbst vernichten will, läßt sich darauf ein. Sprüche 6 /27-32
Nachfolger „Sollte Kardinal Karl Lehmann jemanden anderen als seinen Nachfolger für dieses Amt im Auge
haben, so hat der Papst jedenfalls den Weg für eine beachtliche Alternativlösung vorgezeichnet.“ Außer
Marx kommt doch keiner in Frage. Dass die von Horst beschriebenen Flügelkämpfe nicht noch heftiger an
die Oberfläche traten ist übrigens ein Verdienst des derzeitigen Vorsitzenden.
#5 Nachtlaterne 11:51:05 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Trügerisch ist die Anmut, vergänglich die Schönheit, nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob. Trügerisch
ist die Anmut, vergänglich die Schönheit, nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob. Sprüche 31/30
#4 Desperatus † 11:47:35 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Tagespost Da es immer besser ist, den Artikel selbst zu lesen als die bisweilen recht willkürlichen Auszüge,
hier für alle, die sich informieren wollen, der Link auf den zitierten Artikel: Deutsche Tagespost vom
29.12. www.die-tagespost.de/…iv/titel_anzeige.asp?ID=37033
#3 Nachtlaterne 11:47:01 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemach
Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht.
Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören. Weisheit
2/23-24
#1 Nachtlaterne 11:36:42 | Sonntag, 30. Dezember 2007
Mit dem Tod ein Bündnis geschlossen „Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen,
wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag gemacht. Wenn die Flut heranbraust, erreicht sie uns nicht;
denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen und uns hinter der Täuschung versteckt.“ Jes. 28/15