Die Toten des vergangenen Jahres
Im Jahr 2007 hat Gott Streiter für und wider die Kirche vor seinen Richterstuhl gerufen. Streifzug durch das Leben einiger Verblichener.
Mitten im Dienst
Am 2. Januar starb der bekannte Priester und Litugiker Franck Marie Quoex mit nur 39 Jahren an Krebs. Der Priester trat mit 18 Jahren in das Seminar der Priesterbruderschaft St. Pius X. ein. Die Heilige Weihe empfing er als Mitglied des altgläubigen ‘Instituts Christus König und Hoherpriester’. Gestorben ist er als Diözesanpriester von Vaduz.
Ehemaliger Präfekt der Liturgiekongregation
Der spanische Salesianer und Kurienkardinal Antonio Maria Javierre Ortas starb am 1. Februar mit 85 Jahren. Kardinal Javierre war von 1988 bis 1996 Präfekt der Gottesdienstkongregation.
Altgläubiger Kirchenmusiker
Am 18. Februar verunglückte der Priester und Kirchenmusiker Pater Bruno Isenmann FSSPX fünfzigjährig in Afrika. Er kam bei einem Autounfall ums Leben. Der Priester war am mittlerweile geschlossenen Don-Bosco-Gymnasium der Piusbruderschaft tätig.
Beliebter Professor
Am 8. März starb der katholische Philosoph Karl Graf Ballestrem. Der gebürtige Schlesier war verheiratet und Vater von vier Kindern. Er war ein brillanter und beliebter akademischer Lehrer.
Selber andersrum praktiziert
Am 1. April starb der Entdecker einer Methode zur natürlichen Empfängnisregelung, John Billings (89). Er war Vater von neun Kindern.
Prediger des Konzilsgeistes
Am 15. Juni starb der liberale Kirchengeschichtler Giuseppe Alberigo im Alter von 81 Jahren. Alberigo wurde vor allem für seine Arbeiten über das Zweite Vatikanische Konzil bekannt. Er interpretierte das Zweite Vatikanum als epochalen Bruch in der Kirchengeschichte. Seine Konzilsinterpretation hat sich nicht im akademischen Bereich, in den Medien, im kulturellen Empfinden, in der Liturgie und im praktischen Leben der Kirche durchgesetzt.
Zeit des Stillstands
Am 17. Juni verschied der emeritierte Kurienkardinal Angelo Kardinal Felici (87). Der Kirchenfürst war von 1988 bis 1995 Präfekt der Heiligsprechungskongregation. Danach leitete er fünf Jahre die Päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’. Das war eine Zeit des vollständigen Stillstandes in der Frage der Alten Messe.
Skandalbischof
Am 27. Juli starb in Toronto Bischof Hubert Patrick O’Connor 79jährig an Herzversagen. Gegen den Bischof zogen sich über Jahre Anklagen wegen sexuellen Mißbrauchs. Er behauptete, die Unzucht im gegenseitigen Einverständnis begangen zu haben. Ferner gestand er, ein Kind gezeugt zu haben.
Katholischer Verleger
Am 29. Juli starb der Gründer des Schweizer ‘Christiana Verlags’, Arnold Guillet. Er wirkte fast sechzig Jahre als Verleger und publizierte über tausend Bücher. Der Gewinn wurde zurückinvestiert, um möglichst viele Bücher zu einem günstigen Preis anbieten zu können.
Ein wiedergeborener Jude
Am 5. August starb Jean-Marie Kardinal Lustiger von Paris im achtzigsten Lebensjahr. Kardinal Lustiger stammt aus einer jüdischen Familie. Seine Eltern kamen Anfang des 20. Jahrhunderts von Polen nach Paris. 1940 ließ er sich 14jährig im Untergrund taufen. Der Kirchenfürst förderte besonders den Dialog mit den Juden.
Ungehörter Warner
Am 23. August starb der Sedisvakantist und emeritierte Münchener Philosophieprofessor Reinhard Lauth (88). Bereits ab 1965 warnte er vor den Konzilsreformen, insbesondere vor der Liturgiereform. Er führte einige seiner Schüler zur Priesterbruderschaft St. Pius X.
Treuer Katholik
Der emeritierte Kurienkardinal Edouard Gagnon (89) verstarb am 25. August in Montreal. Der Kardinal war Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie. Ende der 80er Jahre visitierte der Kardinal die Einrichtungen und Ausbildungsstätten der Priesterbruderschaft St. Pius X. Er kam zu einem sehr positiven Urteil.
Fataler Fehler
Kardinal Adam Kozlowiecki (96) starb am 29. September in einem Krankenhaus der Sambischen Hauptstadt Lusaka. Der gebürtige Pole war Jesuit. 1959 wurde er zum ersten Erzbischof von Lusaka ernannt. Zehn Jahre später trat er mit nur 58 Jahren von seinem Amt zurück. Er wollte sein Amt einem Afrikaner überlassen. Sein Nachfolger wurde der inzwischen vom katholischen Glauben abgefallene Erzbischof Emmanuel Milingo.
Dem Kardinalshut davon gestorben
Am 16. Oktober starb der ehemalige Bischof von Köslin-Kolberg, Mons. Ignacy Jeż (93). Nur einen Tag später wollte ihn Papst Benedikt XVI. zum Kardinal kreieren. Bischof Jeż war während im Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Aus dem Grauen des Konzentrationslagers zog er die Lehre von Versöhnung und Freundschaft.
Altgläubiger Kardinal
Am 12. Dezember starb der emeritierte österreichische Kurienkardinal Alfons Maria Stickler. Der Kardinal setzte sich als Pro-Bibliothekar der Heiligen Römischen Kirche und als Leiter des vatikanischen Geheimarchivs für die Erhaltung und Modernisierung der vatikanischen Bibliothek ein. Er war ein besonderer Freund der Alten Messe.
In Scharen davongelaufen
Am 22. Dezember starb der brasilianische Kardinal Aloísio Lorscheider (83). Von 1971 bis 1979 amtete er als Vorsitzender der Brasilianischen Bischofskonferenz und von 1973 bis 1979 auch als Vorsitzender der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz CELAM. Während seiner Amtsjahre erlebte die Kirche in Brasilien einen dramatischen Rückgang der Gläubigen.
Am 2. Januar starb der bekannte Priester und Litugiker Franck Marie Quoex mit nur 39 Jahren an Krebs. Der Priester trat mit 18 Jahren in das Seminar der Priesterbruderschaft St. Pius X. ein. Die Heilige Weihe empfing er als Mitglied des altgläubigen ‘Instituts Christus König und Hoherpriester’. Gestorben ist er als Diözesanpriester von Vaduz.
Ehemaliger Präfekt der Liturgiekongregation
Der spanische Salesianer und Kurienkardinal Antonio Maria Javierre Ortas starb am 1. Februar mit 85 Jahren. Kardinal Javierre war von 1988 bis 1996 Präfekt der Gottesdienstkongregation.
Altgläubiger Kirchenmusiker
Am 18. Februar verunglückte der Priester und Kirchenmusiker Pater Bruno Isenmann FSSPX fünfzigjährig in Afrika. Er kam bei einem Autounfall ums Leben. Der Priester war am mittlerweile geschlossenen Don-Bosco-Gymnasium der Piusbruderschaft tätig.
Beliebter Professor
Am 8. März starb der katholische Philosoph Karl Graf Ballestrem. Der gebürtige Schlesier war verheiratet und Vater von vier Kindern. Er war ein brillanter und beliebter akademischer Lehrer.
Selber andersrum praktiziert
Am 1. April starb der Entdecker einer Methode zur natürlichen Empfängnisregelung, John Billings (89). Er war Vater von neun Kindern.
Prediger des Konzilsgeistes
Am 15. Juni starb der liberale Kirchengeschichtler Giuseppe Alberigo im Alter von 81 Jahren. Alberigo wurde vor allem für seine Arbeiten über das Zweite Vatikanische Konzil bekannt. Er interpretierte das Zweite Vatikanum als epochalen Bruch in der Kirchengeschichte. Seine Konzilsinterpretation hat sich nicht im akademischen Bereich, in den Medien, im kulturellen Empfinden, in der Liturgie und im praktischen Leben der Kirche durchgesetzt.
Zeit des Stillstands
Am 17. Juni verschied der emeritierte Kurienkardinal Angelo Kardinal Felici (87). Der Kirchenfürst war von 1988 bis 1995 Präfekt der Heiligsprechungskongregation. Danach leitete er fünf Jahre die Päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’. Das war eine Zeit des vollständigen Stillstandes in der Frage der Alten Messe.
Skandalbischof
Am 27. Juli starb in Toronto Bischof Hubert Patrick O’Connor 79jährig an Herzversagen. Gegen den Bischof zogen sich über Jahre Anklagen wegen sexuellen Mißbrauchs. Er behauptete, die Unzucht im gegenseitigen Einverständnis begangen zu haben. Ferner gestand er, ein Kind gezeugt zu haben.
Katholischer Verleger
Am 29. Juli starb der Gründer des Schweizer ‘Christiana Verlags’, Arnold Guillet. Er wirkte fast sechzig Jahre als Verleger und publizierte über tausend Bücher. Der Gewinn wurde zurückinvestiert, um möglichst viele Bücher zu einem günstigen Preis anbieten zu können.
Ein wiedergeborener Jude
Am 5. August starb Jean-Marie Kardinal Lustiger von Paris im achtzigsten Lebensjahr. Kardinal Lustiger stammt aus einer jüdischen Familie. Seine Eltern kamen Anfang des 20. Jahrhunderts von Polen nach Paris. 1940 ließ er sich 14jährig im Untergrund taufen. Der Kirchenfürst förderte besonders den Dialog mit den Juden.
Ungehörter Warner
Am 23. August starb der Sedisvakantist und emeritierte Münchener Philosophieprofessor Reinhard Lauth (88). Bereits ab 1965 warnte er vor den Konzilsreformen, insbesondere vor der Liturgiereform. Er führte einige seiner Schüler zur Priesterbruderschaft St. Pius X.
Treuer Katholik
Der emeritierte Kurienkardinal Edouard Gagnon (89) verstarb am 25. August in Montreal. Der Kardinal war Präsident des Päpstlichen Rates für die Familie. Ende der 80er Jahre visitierte der Kardinal die Einrichtungen und Ausbildungsstätten der Priesterbruderschaft St. Pius X. Er kam zu einem sehr positiven Urteil.
Fataler Fehler
Kardinal Adam Kozlowiecki (96) starb am 29. September in einem Krankenhaus der Sambischen Hauptstadt Lusaka. Der gebürtige Pole war Jesuit. 1959 wurde er zum ersten Erzbischof von Lusaka ernannt. Zehn Jahre später trat er mit nur 58 Jahren von seinem Amt zurück. Er wollte sein Amt einem Afrikaner überlassen. Sein Nachfolger wurde der inzwischen vom katholischen Glauben abgefallene Erzbischof Emmanuel Milingo.
Dem Kardinalshut davon gestorben
Am 16. Oktober starb der ehemalige Bischof von Köslin-Kolberg, Mons. Ignacy Jeż (93). Nur einen Tag später wollte ihn Papst Benedikt XVI. zum Kardinal kreieren. Bischof Jeż war während im Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. Aus dem Grauen des Konzentrationslagers zog er die Lehre von Versöhnung und Freundschaft.
Altgläubiger Kardinal
Am 12. Dezember starb der emeritierte österreichische Kurienkardinal Alfons Maria Stickler. Der Kardinal setzte sich als Pro-Bibliothekar der Heiligen Römischen Kirche und als Leiter des vatikanischen Geheimarchivs für die Erhaltung und Modernisierung der vatikanischen Bibliothek ein. Er war ein besonderer Freund der Alten Messe.
In Scharen davongelaufen
Am 22. Dezember starb der brasilianische Kardinal Aloísio Lorscheider (83). Von 1971 bis 1979 amtete er als Vorsitzender der Brasilianischen Bischofskonferenz und von 1973 bis 1979 auch als Vorsitzender der Lateinamerikanischen Bischofskonferenz CELAM. Während seiner Amtsjahre erlebte die Kirche in Brasilien einen dramatischen Rückgang der Gläubigen.
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Donnerstag, 3. Januar 2008 14:51
Sozialkatholisch: Verlauste Dorftröte
nimm was du willst du armes Würstchen.
Donnerstag, 3. Januar 2008 14:49
LandorganistII: Das nehme ich Ihnen auf
Anhieb ab. Drangsalieren, kujunieren, denunzieren, darin liegen wohl Ihre Stärken, Sie Christ!
Donnerstag, 3. Januar 2008 08:22
Sozialkatholisch: Wenn noch einer gesucht wird
der diese Strafe korrekt und gewissenhaft und mit all seiner Kraft ausührt stelle ich mich gerne zur Verfügung.
Donnerstag, 3. Januar 2008 08:17
LandorganistII: Ich werde
die Strafe in Demut auf mich nehmen.
Mittwoch, 2. Januar 2008 15:54
Benedikt: @ landorganist
Für diese Beleidigung des großen Ingenieurs werden Sie sich zu rechtfertigen haben!
Mittwoch, 2. Januar 2008 15:35
landorganist: @Papst Rudi
Meine Güte, Ihre Phantasie kennt wirklich keine Grenzen. Irgendwie erinnern Sie mich an Daniel Düsentrieb. Der werkelte auch ständig an abenteuerlichen Konstrukten herum, wenig erfolgreich, eben wie Sie!
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