kreuzmeldungen
Entweihte Leiber + Kurzer Prozeß + Tödliche Postsendung + Gute Frage + Großer Bedarf
Benedikt XVI. trug auch bei der Sylvester- Vesper prächtige liturgische Gewänder
Benedikt XVI. trug auch bei der Sylvester- Vesper prächtige liturgische Gewänder
Entweihte Leiber

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat während der gestrigen Sylvester-Vesper im Petersdom vor einer „Trivialisierung der Sexualität“ vor allem bei den Jugendlichen gewarnt. Die Entweihung des Körpers sei Ausdruck eines Mangels an Hoffnung. Ferner warnte Benedikt XVI. vor übertriebenem Konsum. Der Heilige Vater dankte Gott auch für das alte Jahr und betete für eine bessere Zukunft.

Kurzer Prozeß

Ägypten. Schwangere Mütter, deren ungeborene Kinder bei einer Vergewaltigung gezeugt wurden, sollen abtreiben. Das fordert ein Rechtsgutachten der islamischen Al-Azhar-Universität in Kairo: „ Sobald sie es erfährt und ein Vertrauensarzt sein Einverständnis gibt, muß eine vergewaltigte Frau ihre Schwangerschaft umgehend abbrechen.“

Tödliche Postsendung

Schweiz. Bereits im Jahr 2001 soll das Selbstmordunternehmen ‘Exit’ einer psychisch kranken Frau per Post und illegal ein tödliches Gift geschickt haben. Das berichtete die Schweizer Nachrichtenagentur ‘Kipa’. Die Lebensmüde lebt in einem Zürcher Vorort. Das Gift bewahrte sie auf. Die Ärzte hatten eine psychiatrische Erkrankung festgestellt. Unter körperlichen Gebrechen litt die Hilflose nicht. Die Zürcher Staatsanwaltschaft will den Fall überprüfen. ‘Exit’ soll den Fall bestätigt haben.

Gute Frage

Deutschland. Der Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, predigte am Sylvesterabend über den Mangel an Bewerbern für das Priesteramt. Das sei seine „größte Sorge als Bischof“. Priester seien durch nichts und niemanden zu ersetzen – nur durch andere Priester. Man müsse sich fragen, woran es liege, daß sich nur so wenige junge Männer in diesen Dienst rufen ließen: „Berufungen sind immer auch ein Spiegelbild des kirchlichen Lebens und der Zuversicht, die wir als Christen ausstrahlen.“

Großer Bedarf

Italien. In Mailand unterschrieben rund 500 Gläubige einen Antrag für die Alte Messe. Das berichtete der Vatikanist der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’, Andrea Tornielli. Die Unterschriften wurden über das Internet gesammelt. Rund die Hälfte der Antragsteller ist unter fünfzig Jahre alt. Der Erzpriester der Mailänder Kathedrale, Prälat Luigi Manganini, hatte erst kürzlich erklärt, daß in Mailand kein Bedarf nach dem Alten Ritus bestehe.
      
25 Lesermeinungen
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#25   Stephanus   13:43:58 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Bischof Allgermissen, Pater Schmidtberger + Bischof Fellay
Eines haben diese drei Herren wohl gemeinsam: die Erkenntnis, daß ein Priester durch nichts als einen anderen Priester ersetzbar ist.
Und ein Zweites scheint auch eine Gemeinsamkeit darzustellen: Während in der sogenannten Amtskirche schon seit langer Zeit ein ständiger Rückgang zu verzeichnen ist, ist seit einiger Zeit nun auch bei der Piusbruderschaft und anderen trad. Vereinigungen im deutschen Sprachraum ein Rückgang der Bewerber feststellbar.
Während die Antwort nach dem Warum Richtung Amtskirche wohl eindeutig formuliert werden kann, basteln viele Verantwortliche innerhalb der Tradition noch an glaubhaften Erklärungen.
Sie sollten damit aufhören und statt dessen besser hinhören1:
hinhören was ihre Mitbrüder zu sagen haben.
Da wäre z.B. ein an sich frommer und kluger Pater der nach 30Tagen der Einkehr, einem Gläubigen der mit einem umfangreichen Problem zu ihm kommt,sagt: ich fürchte mich.
Wovor fürchtet sich ein geweihter Priester nach 30 Tagen der Einkehr?????
Ist hier nicht ein grosser Mangel an Zuversicht feststellbar?
Wenn aber ein solcher mit besonderen Gnaden ausgestatteter Mensch verzagt und vor Furcht unfähig ist zu handeln, was sollen wir armen Laien dann wohl davon halten?
Mir war das Beispiel so unglaublich, daß ich nachgefragt habe und siehe da, die Furcht war immer noch vorhanden.
Wie also unterscheiden sich Amtskirche und Tradition? Nur in der Anzahl der sich fürchtenden Mitglieder und sonst ist alles gleich?????
Wofür dann der ganze Aufwand????
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#24   Peter-Pan   22:20:43 | Dienstag, 1. Januar 2008
@Gotthard
Bilder als Blickfang zu einem Artikel haben meist keinerlei Bezug dazu – bzw bilden einen gewollten Kontrapunkt zur dürftigen Meldung, um die Wahrnehmung in die gewünschte Meinungs-Richtung zu lenken.
Ja, ebenfalls ein schönes Beispiel. Hier ist wohl noch nie irgendein Artikel über Homosexualität oder einen Homosexuellen veröffentlicht worden, ohne dass irgendwelche „Freakbilder“ eingebunden wurden, die sugerrieren sollen, dass alle Homosexuellen 365 Tage im Jahr in abgedrehtester CSD-Kostümmierung versuchen, die arme, arme Jugend zu verderben.
Es muss nicht wahr sein, so lange es nur den Vorstellungen der Redaktion entspricht.
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#23   Gotthard   22:09:34 | Dienstag, 1. Januar 2008
@Peter-Pan
ich muss Dir zustimmen: Tatsachen zählen hier viel weniger als Meinung …
Bilder als Blickfang zu einem Artikel haben meist keinerlei Bezug dazu – bzw bilden einen gewollten Kontrapunkt zur dürftigen Meldung, um die Wahrnehmung in die gewünschte Meinungs-Richtung zu lenken.
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#22   Peter-Pan   21:53:45 | Dienstag, 1. Januar 2008
@HeinrichvonOfterdingen
ist das nun vorsätzliche oder nur fahrlässige üble Nachrede, wenn Sie kreuz.net beschuldigen ab und zu mal ganz gern falsches Zeugnis abzulegen?
Nichts dergleichen, bloss eine Feststellung. Hier wurden bereits in zahlreichen Artikeln Fakten verdreht oder ungenau wiedergegeben. Die wohlwollenste Interpretation ist, dass sich die Verantwortlichen keine rechte Mühe gaben und es so zu – bedauerlichen – Missverständnissen und Ungenauigkeiten kommt.
Am schlimmsten ist es bei diesen oft kurzen quellenlosen „kreuzmeldungen“. Wer waren etwa die Verfasser dieses Rechtsgutachtens, ist das auch nur in geringster Weise für irgendjemanden bindend, spiegelt sich darin eine Außenseitermeinung oder gar der Volkswillen wieder – und von wem stammt überhaupt die Überserzung, etc, etc, …?
So wird hier zumindest fahrlässig als Tatsache in den Raum gestellt (denn genauso klingt es), dass die Moslems in Ägypten vergewaltigte Frauen zur Abtreibung zwingen.
Dann gab es hier vor kurzem mal einen Schauermärchenbericht über eine östereichische Abtreibungsklinik von vor weiß Gott wie vielen Jahren („Blicke in den Ort des Grauens“), in dem so viele Fakten verdreht und teilweise offensichtlich erfunden waren, dass es schon ziemlich peinlich wirkte.
Auf kreuz.net wird häufig ungeprüft und unreflektiert wiedergegeben, was einfach den Ansichten der Redaktion entspricht – möglichst noch in eine haßerfüllte Terminologie verpackt und den gängigen Klischees unterworfen. Da leidet schon mal die Wahrheitsliebe.
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#21   maliems   21:41:42 | Dienstag, 1. Januar 2008
@golfi
genau mein reden.
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#20   HeinrichvonOfterdingen   20:58:36 | Dienstag, 1. Januar 2008
Lieber Peter-Pan,
ist das nun vorsätzliche oder nur fahrlässige üble Nachrede, wenn Sie kreuz.net beschuldigen ab und zu mal ganz gern falsches Zeugnis abzulegen? Der sonderbare Zungenschlag der von Ihnen beanstandeten Mitteilung findet sich jedenfalls auch in anderen Presseorganen www.bielertagblatt.ch/News/Ausland/99765 und man wüßte in der Tat ganz gerne wie es sich nun tatsächlich verhält! Da ich es ablehne mir Dinge, die man einfach mitgeteilt bekommen muß, zusammenzureimen, werde ich auf die Auflösung wohl noch eine Weile warten müssen.
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#19   Steffen   20:30:15 | Dienstag, 1. Januar 2008
Herr Bischof Algermissen!
Jammern Sie bitte nicht über einen fingierten Priestermangel! Sie haben gute Priester aus der Diözese Fulda vertrieben. Und die SJM hat genügend Nachwuchs, auf den Sie zurückgreifen können!
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#18   golfi   18:01:39 | Dienstag, 1. Januar 2008
maliems, Bischof
die drei kleinen Priesterlein haben den katholischen Geist praktiziert, das war gegen die Einstellung dieses Bischofs. Dieser
wundert sich nun das keiner Priester werden will, obwohl er selbst die Antwort dafür ist. Aber den eigenen Splitter erkennt man nicht, Fehler sucht man immer bei anderen.
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#17   Peter-Pan   15:32:42 | Dienstag, 1. Januar 2008
Kurzer Prozeß?
Ägypten. Schwangere Mütter, deren ungeborene Kinder bei einer Vergewaltigung gezeugt wurden, sollen abtreiben. Das fordert ein Rechtsgutachten der islamischen Al-Azhar-Universität in Kairo: „ Sobald sie es erfährt und ein Vertrauensarzt sein Einverständnis gibt, muß eine vergewaltigte Frau ihre Schwangerschaft umgehend abbrechen.“
Da dies hier kreuz.net ist – wo man vorsätzlich oder fahrlässig ganz gerne mal falsch Zeugniss ablegt – weiß ich nicht, was von diesem Artikel zu halten ist. Haben Vergewaltigte hier nun ein Recht auf Abtreibung oder sind sie zur Abtreibung gezwungen. Ersteres erscheint mir wahrscheinlicher (und legitim), aber der Wortlaut deutet eher auf letzteres hin.
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#16   Fabianus   14:53:53 | Dienstag, 1. Januar 2008
@iustus
Die Bilder auf www.photo.va zeigen an dieser Mitra eindeutig das Wappen Johannes Pauls I.
Dann wäre diese Frage wohl geklärt. :-)
Alles Gute!
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#15   Alois Bischof   14:07:45 | Dienstag, 1. Januar 2008
Mailand
Es handelt sich wohl um Anfrangen für hl. Messen nach dem vorkonziliaren Ambrosianischen Missále für das Erzbistum? Oder um Anfragen für hl. Messen in der vorkonziliaren Form des Römischen Meßbuches? Könnte jemand das klarstellen. In Mailand gibt es eine Indultmöglichkeit für den Ambrosianischen Ritus, der überlieferte Römische Ritus wird eigentlich nur von der Priesterbruderschaft St. Pius X. dort gefeiert. Bisher jedenfalls.
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#14   iustus   13:52:40 | Dienstag, 1. Januar 2008
@Fabianus
Das würde dazu passen, dass …ww.summorum-pontificum.de/ schrieb, dass der Heilige Vater beim Segen Urbi et Orbi
„eine Mitra von Johannes Paul I. benutzte, die dieser aus einem Erbstück von Benedikt XV. hatte umarbeiten lassen.“
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#13   maliems   13:28:11 | Dienstag, 1. Januar 2008
@starapanski
was haste denn?
Ich finde es interessant zu wissen, was da in Mailand von einem altmodischen Priester verkündet wird, der nicht bereit ist, sich vom Zeitgeist der 68er-Liturgie zu befreien.
Und dass Algermissen klagt, ist super lustig. Er glaubt halt an seine tolle Strukturreform und meint, er hätte alles richtig gemacht. Und wenn dann 3 kleine Priesterlein was anderes denken, werden sie rausgeschmissen. Da war die Zeit vor dem Konzil sicher liberaler.
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#12   Fabianus   13:15:50 | Dienstag, 1. Januar 2008
@iustus
ich meine erkannt zu haben, dass die Mitra, die der Papst am ersten Weihnachtstag trug, das Wappen Johannes Pauls I. trägt, das hieße, er trug jene Mitra, die Johannes Paul I. bei seiner Inthronisation trug.
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#11   Aleph †   13:14:16 | Dienstag, 1. Januar 2008
Wie ein Panzer
Ein Katholiban ist ein Katholiban ist ein Katholiban, wie ein Panzer.
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#10   Florian Geyer   13:12:24 | Dienstag, 1. Januar 2008
Alef---
:-D :-D :-D
ich bin mitten in meiner Karriere
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#9   Aleph †   13:08:13 | Dienstag, 1. Januar 2008
Verbeulte Karriere
Florian Geyer @ Mit Ihren flachen Beiträgen haben Sie sich die Karriere schon lange verbeult. :-! :-! :-!
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#8   Florian Geyer   13:05:08 | Dienstag, 1. Januar 2008
Herrlich
ich empfehle Jedem hier die genialen Satiren unseren Profikomikers Alef
Ein unglaublicher Fundus schwarzen Humors steht bereit hier entdeckt zu werden:
Hier nur ein Beispiel:
„Gut, dass es noch Hans Küng gibt. Hoffentlich noch so lange bis ein Theologieprofessor seiner Qualität die bestimmt nicht leichte Nachfolge antreten kann.“
:-D :-D :-D :-D
Genial
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#7   Aleph †   12:59:24 | Dienstag, 1. Januar 2008
Kräftiger Exorzismus
Florian Geyer @ Wenn ein strammer Katholiban denn mit unterhaltsamer Kurzweil etwas anfangen könnte. Die Katholibans kennen doch nur Häme, Neid, geiferndes Wüten und tragen sich in totaler Selbstüberschätzung als Monstranz vor sich selber her. Sie, die Katholibans, hätten einen kräftigen Exorzismus nötigwegen ihrer fortlaufenden geistigen Untaten.
o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
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#6   Florian Geyer   12:52:57 | Dienstag, 1. Januar 2008
starapansky
ist der halbbruder von richard dawkins.
ich sehe er wird zusammen mit dem profisatiriker aleph für unterhaltsame kurzweil sorgen.
:-D :-D :-D
in einen katholischen gottesstaat würden sie jedenfalls nicht öffentlich ihre notdurft verrichten können !
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#5   Aleph †   12:46:51 | Dienstag, 1. Januar 2008
Abreagieren
starapanski@ Jetzt stellen Sie sich vor, es gäbe kreuz.net nicht und die ganze Wut der Katholibans müsste sich aufstauen und es käme zur Explosion. Das wäre dann mit dem Urknall zu vergleichen. Deshalb hat das Forum eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, gerade für die wildgewordenen Katholibans, die alles niederbrüllen was ihnen nicht in den Kram passt. Wer es hier tut, kann anderswo keine Untaten begehen. Dank kreuz.net können sich hier Viele abreagieren und anschließend noch den Teppich verbeißen.
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#4   starapanski   12:37:53 | Dienstag, 1. Januar 2008
Danke
Es ist mir absolut unverständlich. So oft ich mir die Nachrichten auf kreuz.net ansehe, so oft überlege ich, wie gefährlich dieses – wohlwollend als albern zu bezeichnende – Denken ist. Wenn die Zahl der Menschen, welche diese Seite ernsthaft lesen, zunimmt, sind wir dann auf dem Weg zu einem fundamentalistischem Gottesstaat wie in manchen moslemischen Gebieten? Wie weit sind wir entfernt von einer regelrechten Hexenverfolgung wie im Mittelalter? Ich bin Atheist und Kirchenkritiker aus Überzeugung. Und mit kreuz.net wird diese Überzeugung noch verstärkt.
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#3   Aspergil   12:23:21 | Dienstag, 1. Januar 2008
Predigt Bischof Algermissen
man muss sich doch auch einmal fragen, warum die zahl der bewerber sinkt. ein priester ist doch heute eher manager und verwalter. kaum ein priester ist „nur“ für eine gemeinde zuständig. pfarrverwalter in noch zwei gemeinden und eine vielzahl anderer aufgaben warten heute auf den priester. wo bleibt da die zeit für die originären priesteraufgaben??? und wenn dann auch die zahlreichen „wünsche“ der -wie heisst es hier so schön- „altgläubigen“ :-D auf den priester zukommen (nur noch die „ALTE MESSE“ zelebrieren, nur noch priesterkleidung tragen usw.) dann verliert ein mensch den spaß an der hauptaufgabe: die verkündung des evangeliums!!!
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#2   iustus   10:33:44 | Dienstag, 1. Januar 2008
Mitra
Die Mitra, die der Hl. Vater bei der Vesper trug, ähnelt tatsächlich mehr dieser:
Johannes XXIII. bei der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils www.planet-wissen.de/…/tempx_papsttum1.jpg
als jene vom Segen Urbi et Orbi.
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#1   Puchil2 †   10:09:08 | Dienstag, 1. Januar 2008
Zur Predigt von Biscof Algermissen
Brief an das Christkind
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit
bringst du den Kleinen große Freud.
Viele Kinder hier im Land
haben Wünsche dir gesandt.
Nun, als besorgter Katholik
wag auch ich heut diesen Trick.
Um unsre Kirch’ mach ich mir Sorgen,
um ihr Heute, um ihr Morgen.
Zu wenige Priester haben wir,
verkünd ich mit viel Sorge Dir.
Was da die Kirchenleitung tut?
Leider nichts, sie sitzt und ruht!
Ein Pfarrer gleich für drei, vier Pfarren –
Ob das gute Ideen wohl waren?
Fällt ihnen denn nichts Besseres ein?
Das würde gleich viel anders sein,
wenn sie – nur ganz allgemein –
Priester zurückholt, die allein
Nicht leben wollten ohne Frau
Und geheiratet haben, schau.
Auch so mancher vir probatus
Hier auch noch genannt sein muss,
der wahrhaft – bei meiner Ehre –
gewiss ein guter Priester wäre.
Auch für die Frauen tu ich kund:
Et mulieres probatae sunt!
Drum, liebes Christkind, meine Bitte
jetzt, grad in der Krise Mitte:
Schick den Heiligen Geist nach Rom,
dass er rund um den Petersdom
neuen Pfingst-Sturmwind entfacht
und der Kurie Beine macht,
nicht lang redt und nicht lang deutelt,
sie richtig durcheinander beutelt,
wie ein Tsunami, den nichts hemmt,
die Kirchenleitung überschwemmt,
dass sie dort endlich einseh’n nun,
sie müssen wirklich etwas tun.
Das Volk hat doch ein Recht wie sie
auf die Sonntags-Eucharistie!
Drum, liebes Christkind, hoff auf dich
wie jedes Jahr zur Weihnacht ich.
Ich bitt dich drum, Du hast die Macht,
hast uns schon immer Heil gebracht.
Aus einem Pfarrblat
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