Bei Firmungen wird die Hälfte der Lieder auf Englisch gesungen: „Da werden wir doch auch das Latein zusammenbringen“ – meint ein österreichischer Weihbischof.
Weihbischof Laun würde das Motu Proprio großzügig umsetzen.
(kreuz.net, Salzburg) Der Weihbischof von Salzburg, Mons. Andreas Laun, würde – wenn er Diözesanbischof
wäre – das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe großzügig umsetzen.
Das erklärte er vor der
Video-Webseite ‘gloria.tv’.
Dem Weihbischof kommt es in erster Linie darauf an, daß die Menschen zum
Glauben finden und daß die Heilige Messe gefeiert wird.
Im Interview erklärt Mons. Laun auch, daß
ihm der Heilige Vater in Sachen Alte Messe einen persönlichen Wunsch erfüllt habe: die Schriftlesungen
können „und sollen“ in der Alten Messe in der Muttersprache erfolgen.
Das bringe etwas ins Lot, das
vielleicht „nicht ganz klar“ gewesen sei.
Mons. Laun im Interview mit gloria.tv
Mons. Laun hat selber schon öfter bei der Priesterbruderschaft
St. Petrus zelebriert. Die Frage, ob er mit den beiden Riten durcheinanderkomme, verneint der Weihbischof:
„Ich halte mich ja nicht für schwachsinnig.“
Eine normale menschliche Intelligenz reiche völlig aus,
um zwei Riten nebeneinander zu feiern: „Der Heilige Vater hat mit Recht gesagt, daß dieser Ritus eine
besondere Sakralität besitzt.“
Zwischen den beiden Riten bestehe zwar ein Unterschied. Aber dieser sei
nicht wesentlich: „Es ist immer die gleiche Heilige Messe.“
Das möchte der Weihbischof „in beide Richtungen“
klarstellen. Er sagt es den Altgläubigen und den Liberalen.
Letztere ruft Weihbischof Laun auf, die
Messe ordentlich zu feiern: „Damit die Petrusbrüder nicht sagen können, ihr macht etwas ganz Schlampiges.“
Der Weihbischof weist im Interview darauf hin, daß Priester auch die Neue Messe auf Lateinisch zelebrieren
können.
Bei jeder Firmung würde die Hälfte der Lieder auf Englisch gesungen: „Da werden wir doch auch
das Latein zusammenbringen.“
Mons. Laun erinnert daran, daß alte Leute bis heute die lateinischen Antworten
der Messe kennen und dabei auch wissen, was sie sagen.
Das sei eine Frage der Bildung und der religiösen
Formung gewesen.
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@Protestant: Englisch wird aber nur von den jüngeren Generationen verstanden 1. Bei Firmungen wird die
Hälfte der Lieder auf Englisch gesungen… Ja, weil Englisch neben Deutsch von den meisten auch verstanden
wird – im Gegensatz zu Latein! Englisch wird aber in den deutschen Ländern nur von den jüngeren Generationen
verstanden, nicht von den älteren Generationen.
Ich halte mich ja nicht für schwachsinnig … Schön, dass er sich selbst nicht für schwachsinnig hält!
Aber die Meinungen von Bischof Laun waren ja immer schon ein bisschen gegen den Strom…
Zwei Beiträge 1. Bei Firmungen wird die Hälfte der Lieder auf Englisch gesungen… Ja, weil Englisch
neben Deutsch von den meisten auch verstanden wird – im Gegensatz zu Latein! 2. Mund- Handkommunion Es
geht doch nicht darum, ob ich die Kommunion (auch als Protestant) von einem geweihten Priester bekomme.
Der Priester oder Pfarrer oder Diakon oder Vikar ist nebensächlich! Sobald ich in Hostie und Keclh (zu
denen Jesus Christus allein einlädt) die Präsenz unseresw Herren erkenne, macht es absolut keinen Unterschied,
ob es sich um eine Mund- oder Handkommunion handelt, oder ob der Empfang dieser Gaben in einer r-k, ak,
angl. oder ev.-Kirche geschieht! Die Gegenwart unseres Herrn Jesus Christus ist immer und überall gültig!
Über die katholische Lehre über die hl. Kommunion und den kirchlich geforderten Kommunionempfang gibt
es eine ausgezeichnete und sehr preiswerte Broschüre, was Dogmatik, das Papsttum und die Mystikheiligen
über den gottwürdigen Kommunionempfang sagen, unter dem Titel „Kommunionempfang /-spendung“, erschienen
im Anton A. Schmid-Verlag, Durach. Wer diese Broschüre liest, wird nicht mehr die Praxis der Handkommunion
goutieren können.
@Rudolfus Der äußere Ritus bringt eben den inneren Glauben zum Ausdruck – und die stehende Handkommunion
ist keine ehrfürchtige Haltung Gott gegenüber, im Gegensatz zur knieenden Direktmundkommunion. :)3 :(3
Beim Ritus natürlich! Ich sag’s doch immer,es kommt nur auf die Äußerlichkeiten an. Beim äußeren
Ritus kommt es nur auf Äußerlichkeiten an – das ist das Wesen des äußeren Ritus’, der aber Inneres
hervorbringt.
Der äußere Ritus bringt eben den inneren Glauben zum Ausdruck! Da kann ich keinerlei Zusammenhang erkennen.
Warum sollte die Handkommunion den Glauben an die Eucharistie schmälern? Selten so eine gewagte Theorie
gehört. Der äußere Ritus bringt eben den inneren Glauben zum Ausdruck – und die stehende Handkommunion
ist keine ehrfürchtige Haltung Gott gegenüber, im Gegensatz zur knieenden Direktmundkommunion.
#61 Regina 1961 12:32:33 | Freitag, 4. Januar 2008
Noch mal Tic Tac!!! Natürlich ist Gott ewig der Gleiche. Nur ich bin es nicht! Und ich kann Gott nur
im Heute verstehen. Nicht im Gestern und nicht im Morgen. Es bringt mich keinen Schritt im Glauben weiter,
wenn ich in Latein oder irgendeinen anderen Sprache, die mir nicht vertraut ist zu ihm bete. Gerade Sie
müßten doch wissen, wie interpretationsfreudig viele Theologen, Altphilologen und andere Wissenschaftler
an diese alten Sprachen herangehen. Was gibt es da nicht „Schlachten“ um den rechten Ausdruck!. Und selbst,
wenn ich fließend Latein sprechen könnte, um nur bei einer Sprache zu bleiben, ich müßte diese Worte
mit Inhalten, Bedeutungen, Symbolen und Bildern der heutigen Zeit füllen. Und was ist dann mit dieser
Sprache los? Würde sie wieder lebendig? Willkommen im neuen Jahr! Regina1961
@ HBR Das der Glaube an die reale Präsenz zurückgeht ist eine Tatsache und das gerade jetzt an Weihnachten
wohl sehr viele zur Kommunion gegangen sind die nicht mehr an die Realpräsenz glauben ist ein offenes
Geheimnis. Wenn ich mich bei der Kommunion hinknie und mir die Kommunion von einem Priester auf die Zunge
legen lasse ist das ein Demutsakt meinem Gott gegenüber den ich so ohne weiteres nicht machen würde.
Wenn nun einer nicht mehr an die Realpräsenz glaubt lässt er sich dann nicht ohne weiteres von den Massen
mit nach vorne tragen und zur Kommunion zu gehen. Wenn einer nicht an die Realpräsenz glaubt, vielleicht
noch nicht einmal Katholisch ist und sieht wie die Gläubigen die Hostie ehrfurchtsvoll kniend mit dem
Mund empfangen spürt er außerdem viel eher das die Kommunion etwas ganz besonderes ist. Das sie die
Kommunion nach Möglichkeit nur aus geweihten Händen empfangen ist doch auch eine Ehrbezeugung dem Heiland
in der Hostie gegenüber, die kniende Mundkommunion auch. @ Regina Das lebendige Sprachen in vielen Bedeutungen
einem ständigen Wandel unterworfen sind und das Gott der selbe gestern, heute und in Ewigkeit ist wissen
sie aber?
#58 Regina 1961 22:33:04 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Tik Tak!!! Hier tikt mal wieder bei vielen vieles verkehrt! Es ist doch vollkommen egal, in welcher Sprache
die Heilige Messe gefeiert wird. Ob Latein, Deutsch, Alt-Griechisch, neu-Slovenisch, Alt-Aramäisch, Neo-Chinesisch…
Jeder, der die Heilige Schrift liest und nur ein wenig seinen Verstand benutzt, weiß, was im AT und NT
gemeint ist. Im Herzen muß man diese Worte einfach verstehen. So dumm kann doch kein Mensch sein, daß
er das Wort Gottes nicht versteht. Ich liebe auch lateinische Messen, habe sogar mal ein paar Semester
Alt-Griechisch studiert (leider aber fast alles wieder vergessen!) Aber dieses Geschrei und der Hokuspokus
der um diese Sprachen gemacht wird ist einfach kindisch! Regina1961
@Sozialkatholisch Die Handkommunion ist ein bedeutender Grund für den Verlust des Glaubens an die hl.
Eucharistie und dadurch auch ein Grund für den Glaubensschwund allgemein. Da kann ich keinerlei Zusammenhang
erkennen. Warum sollte die Handkommunion den Glauben an die Eucharistie schmälern? Selten so eine gewagte
Theorie gehört. Ich persönlich glaube an die reale Präsenz unseres Herrn im Abendmahlssakrament. Und
das trotz der Handkommunion. Ich glaube nicht, dass der Glaube dadurch gestärkt wird, dass ich dem Priester
die Zunge herausstrecke (etwas überspitzt aber treffend formuliert).
Bitte auf die Form achten Alois Bischof @ Wahren Sie bitte die Form. Es ist mir nicht erinnerlich, mit
Ihnen schon einmal Schlitten gefahren zu sein und ich denke, das Vergnügen möge mir erspart bleiben.
Nur wer die Form kennt, darf sie verletzen.
Handkommunion Die Handkommunion ist ein bedeutender Grund für den Verlust des Glaubens an die hl. Eucharistie
und dadurch auch ein Grund für den Glaubensschwund allgemein.
#54 Alois Bischof 20:43:33 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@Aleph Und Du bist fanatischer und unwissenschaftlicher als die ‘Eiferer’ für die Mundkommunion, die
vorgeschriebene Form der Hl. Kommunion der Laien ist und bleibt der römisch-katholischen Kirche. Die
Handkommunion in der modernen Form ist eine Neuerung aus dem Protestantismus und hat es als solches nie
in der frühen Kirche gegeben. Andere Formen vereinzelt schon, diese wurden aber verboten, wegen der damit
verbundenen Gefahren. Heute sind die Gefahren aber noch weit grösser als damals.
Die „bessere“ Kommunion? Vielleicht mag die Mundkommunion für furchtsame Gemüter die bessere Kommunion
sein als die Handkommunion. Ob es aber die wirklich besseren Menschen sind, die dem Priester die Zunge
zum Empfang der Oblate hinstrecken, müsste erst noch nachgewiesen werden. Bislang haben sich fast nur
hitzige Eiferer zur Mundkommunion geäußert. Ihnen wäre durchaus zuzutrauen ist, dass sie keine Scheu
kennen, auch die Handkommunion entgegenzunehmen. Sie tun hier nur so, als ob… und geben vor, die Mundkommunion
zu verteidigen. Sollen sie.
#52 Rudolfus 18:40:46 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Die Handkommunion ist objektiv die weniger würdige Form, und entspricht deswegen nicht dem Kult des wahren
Gottes, für den immer nur die würdigere Form angemessen sein kann – siehe auch die ausgezeichente Broschüre
„Kommunionempfang /-spendung“ aus dem Anton A. Schmid-Verlag, Durach.
Handkommunion, aber nur aus Priesterhand Ich praktiziere schon immer die Handkommunion, weil ich es so
beigebracht bekommen habe. Außerdem finde ich die Handkommunion einfach ansehnlicher. Und ein Mißbrauch
ist auch ausgeschlossen, da ich immer den Leib unseres Herrn immer sofort zu mir nehme. Allerdings achte
ich darauf, dass ich meine Kommunion wenn immer möglich aus der Hand eines geweihten Priesters oder mindestens
eines Diakons empfange. Ansonsten bevorzuge ich die geistige Kommunion.
@ RRR Was ist denn ein „Notfall“? Notfall wäre für mich wenn ich im sterben liege, aber wenn ich das
mir so anschaue ist vielleicht auch dann besser bei euch darauf zu verzichten. Interessant. Schon mal
was von „opere operato“ gehört? Ich muss nicht von Laienhänden die Kommunion empfangen! Sich von hinten
links durch die Reihen zu boxen, um vorne rechts vor dem einigen Priester herumzurutschen, gehört jedenfalls
nicht dazu. sehen sie, deshalb lasse ich im Hochamt in der Amtskirche den Kommunionempfang weg, aber Gott
sei es gedankt kommt da ja auch immer mehr die alte Messe durch. Übrigens, so pervers wie sie das beschreiben
habe ich das weder gesehen noch selber gemacht. Unfug. Wieso „faul rumsitzen“? Ach der Herr Priester erzählt
mir was von Unfug, die Priester heute sind wohl so fleißig und so voll Hingabe wie noch nie, na ja, ich
denke mal das erledigt sich in den nächsten Jahren sowieso von alleine. Rubrizismus heißt nicht:Verzicht
auf gesunden Menschenverstand. Jetzt unterstellen sie mir schon ich hätte keinen gesunden Menschenverstand,
na ja das richten wollen wir dann aber wohl doch lieber dem lieben Gott überlassen.
@ Sozialkatholisch Der Kommunionempfang aus Laienhände kommt für mich nur im Notfall in Frag Was ist
denn ein „Notfall“? ansonsten nehme ich nur die Mundkommunion aus geweihten Händen Interessant. Schon
mal was von „opere operato“ gehört? soviel ich weiß habe ich als Katholik auch das Recht die Kommunion
so zu empfangen. Nein. Sie haben das Recht, dass nach Messbuch gefeiert wird, und dazu gehört auch, Rücksicht
auf die Mitfeiernden zu nehmen und evtl. Anweisungen zu beachten. Sich von hinten links durch die Reihen
zu boxen, um vorne rechts vor dem einigen Priester herumzurutschen, gehört jedenfalls nicht dazu. Wenn
ich sehe das im Chorraum mehrere Priester faul rumsitzen und 3-4 Laien die Kommunion austeilen ist für
mich ein Grund für den Priestermangel gegeben, man braucht sie ja nicht mehr. Unfug. Wieso „faul rumsitzen“?
Die letzte Messe, in der ich vergleichbares erlebt habe, war mit einem fremden Priester, der 5 Minuten
vor Messbeginn in die Sakristei stürmte und konzelebrieren wollte, aber weder wusste, an welchen Stellen
in der Kirche die Kommunion ausgeteilt wird, noch gut genug Deutsch konnte, als dass man es ihm hätte
erklären können. Die Kommunionhelfer der Gemeinde waren präpariert und hatten bereits ihre Plätze
eingenommen. Also hat er nicht mit ausgeteilt. Gut so. Rubrizismus heißt nicht:Verzicht auf gesunden
Menschenverstand.
#48 Rudolfus 18:14:00 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Die hlgst. Hostie in der Handkommunion wird leider manchmal gar nicht konsumiert Wie anders als mit dem
Mund ließe sich auch die Kommunion empfangen, wenn man nicht nur geistig empfangen soll? Die hlgst. Hostie
in der Handkommunion wird leider manchmal gar nicht konsumiert – insbesonders Kinder und Jugendliche betreiben
absichtlich oder unabsichtlich Hostienschändung – wegen der gottunwürdigen Handkommunion.
#46 Rudolfus 18:07:31 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Auch ich empfange ausschließlich die Mundkommunion, nämlich in jenen Kirchen, in denen es noch Hostienpatenen
und Kommunionbänke gibt, und diese nicht weggerissen wurden, oder wieder aufgestellt wurden: das sind
als reguläre Amtskirchen nur sehr wenige!
@ RRR Der Kommunionempfang aus Laienhände kommt für mich nur im Notfall in Frage, ansonsten nehme ich
nur die Mundkommunion aus geweihten Händen und soviel ich weiß habe ich als Katholik auch das Recht
die Kommunion so zu empfangen. Wenn ich sehe das im Chorraum mehrere Priester faul rumsitzen und 3-4 Laien
die Kommunion austeilen ist für mich ein Grund für den Priestermangel gegeben, man braucht sie ja nicht
mehr.
#44 Rudolfus 18:03:25 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@RRR: Die Handkommunion in der heutigen Form gibt es erst seit wenigen Jahrzehnten Davor war sie verboten,
und ist lediglich auf Umwegen päpstlich erlaubt worden – und niemand kann dazu gezwungen werden, auch
kein Priester oder Diakon.
@ Rudolfus Papst Paul VI. hat die Handfingerkommunion grundsätzlich nicht erlaubt, und später seine
Einverständnis nur gegeben, „für jene Gemeinden, in denen der Brauch bereits (widerrechtlich) eingeführt
ist“ Das musste er gar nicht erlauben. Das entspricht dem seit 1000 Jahren festgeschriebenen Prinzip der
desuetudo: eine Gewohnheit kann nach einer gewissen Zeit Gesetzeskraft erlangen. Der Papst hat durch seine
Zustimmung dieses Verfahren nur abgekürzt. Die heutige Handfingerkommunion hat mit der antiken Handaufleckkommunion
jedenfalls nichts zu tun. Das ist korrekt! Und genauso hatte die antike Handaufleckkommunion wie auch
die mittelalterlich-neuzeitliche Mundkommunion nichts mit dem Abendmahl Jesu Christi zu tun, von dem immerhin
das Zitat des Herrn stammt: „tut DIES zu meinem Gedächtnis“. Auf die FORM des Kommunionempfangs war das
offenbar nicht bezogen, und also darf auch das 20. Jahrhundert gerne eine neue Form entwickeln.
#42 Rudolfus 17:37:17 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Papst Paul VI. hat die Handfingerkommunion grundsätzlich nicht erlaubt, und später seine Einverständnis
nur gegeben, „für jene Gemeinden, in denen der Brauch bereits (widerrechtlich) eingeführt ist“, siehe
Memoriale Domini und die Broschüre über den würdigen Kommunionempfang (Anton A. Schmid Verlag, Durach) –
insbesonders auf Bitten der DBK (der BRD-Bischöfe), deren Bitten der Papst zuerst ablehnte, und gegen
2/3 des Weltepiskopates: und weiterhin nur für jene Gemeinden, in denen „der Brauch“ bereits eingeführt
war. Die heutige Handfingerkommunion hat mit der antiken Handaufleckkommunion jedenfalls nichts zu tun.
@ Sozialkatholisch Nemen sie die Mundkommunion auch aus Laienhände? Ich war zwar nicht gefragt, aber
ich habe schon die Mundkommunion aus Laienhänden empfangen. Warum auch nicht: Der wahre Spender ist Christus,
der menschliche Spender ist nur Werkzeug. Wenn schon jeder Mensch das Werkzeug Christi bei der Taufe sein
kann, dann geht das natürlich auch bei der Kommunion. Die Amtsträger sind ordentliche Spender der Kommunion
(weil sie schon qua Amt Christus in der Kirche repräsentieren), Laien sind außerordentliche Spender
(weil sie zwar nicht qua Amt, aber doch qua Taufe Christus repräsentieren). Moment, da fällt mir noch
was ein… ordentlich – außerordentlich; die Begrifflichkeit kommt mir bekannt vor! Wenn Tradis beim
Messritus die außerordentliche Form bevorzugen, müssten sie doch auch beim Kommunionempfang…!
@ thaumaturgos Da haben sie ja Glück gehabt, bzw. Pech, denn nur der wahrhaft Gerechte wird wirklich
angefeindet. LOL Nemen sie die Mundkommunion auch aus Laienhände?
#39 thaumaturgos 16:39:44 | Donnerstag, 3. Januar 2008
sozialkathole … sie müssen ja in extrem bösen gemeinden der *amtskirche* existieren, hier bei uns
in össiland wird niemand angefeindet … ich verteil mund- wie handkommunion und ich bin wegen der mundkommunion
noch nirgends angefeindet worden … aber, mann kann sich ja einiges einbilden, wenns nicht passiert …
eine rechtfertigung für dem martyrer muss ja sein lol o^/
@ HBR Ich praktiziere schon mehrere Jahre ausschließlich die Mundkommunion weil sie für mich die bessere
Form in Bezug auf Ehrfurcht vor Gott und der berste Schutz vor Missbrauch der hl. Kommunion ist. In der
Amtskirche praktiziere ich auch die Mundkommunion, aber die Anfeindung der Priester lässt einen dort
kaum noch zur Kommunion, bzw. überhaupt dahin gehen.
Welche Form der Kommunion? Wie stehen denn die Traditionalisten hier so zur Handkommunion? Ich bevorzuge
die Handkommunion, da sie um einiges ästhätischer und hygienischer als die Mundkommunion ist. Ich fürchte
aber, dass die Levebvre – Sektierer selbst hier gegen etwas haben.
#36 Benedikt 15:50:51 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ Marranenjäger Naja ich weiß von meinen Eltern/ Großeltern, dass in ihrem Dorf nicht viele einen Schott
hatten. Nur mein Vater hatte später einen, weil er sich für Latein interessierte. Außerdem kannten
und kennen viele älterer Gläubige den Canon Missae bereits, sie können am äußerlichen Ablauf erkennen,
was gebetet wird und somit auch ohne Lateinkenntnisse den Gebeten folgen. Ich wüsste nicht, in wie weit
Lateinkenntnisse beim Kanon damals relevant gewesen wären.
Das Konzil ist unfehlbar… Das betrifft auch den Beschluss der Liturgiereform. Es ist daher als ein Akt
des Gehorsams zu deuten, wenn man die ordentliche Form der Liturgie begeht. Und für die einfachen Gläubigen
ist die Messe in Muttersprache sowieso wesentlich besser nachvollziehbar.
@Fiore mit so einer Interpretation des „Sollens“ kann ich leben. Irgendwer (ich glaube ruhrgebietler)
schrieb etwas von Gelaber. Recht hat er. Der Weihbischof labert hier ein bißchen rum. nun gut.
@ Stimme Ja, und ein jeder übersetzt sich den Text so zusammen, wie er es für richtig hält. Das ist
natürlich eine sehr gute Alternative! Wenn das vorlesen des Evangeliums und der Lesung in Latein gemeint
ist dann kann man sich dabei auch schön auf Gott ausrichten, aber das versteht wohl nur einer der schon
mal die Stille des Kanons betend genossen hat. Zum Latein in der tridentinischen Messe muss ich gestehen
das man sich die tridentinische Messe erarbeiten muss was nicht nur an der Sprache liegt. Wenn man sie
sich aber erarbeitet hat ist sie ein Schatz und eine Glaubensquelle in der das Mysterium des Mysteriums
sehr gut rüberkommt. @ Rächer Es gibt Elemente? Naja, ob das reichen wird, damit Gott versteht, was
wir eigentlich von ihm wollen? Wenn dir das wichtig ist ob Gott versteht was du von ihm willst, da kann
ich dich beruhigen, er weiß das, nur ob er das gut findet oder auf dich hört, das ist wohl die Frage.
#30 Benedikt 15:35:04 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ Ruhrgebietler jetzt noch das Motu Proprio umgesetzt und nur noch die trid. Liturgie Welches MP haben
Sie denn gelesen? Oder haben Sie selbst eines verfasst? @ Marranenjäger im Volksschott den normalerweise
jeder Katholik besitzt Heute vielleicht. Früher eher nicht. Ein Protestant mit dem ich kürzlich sprach
sagte: „Euren Messgebten (er hielt mich für ein Mitglied der ökumenischen „Konzils-“ Sekte) kann ich
inhaltlich voll zustimmen“. Ah interessant. Mit Blick auf die Heiligengebete, die ja sicher ungefähr
2/3 aller Gebete im Messbuch ausmachen heißt das also, dass die Protestanten gegen die liturgische Verehrung
von Heiligen nichts mehr einzuwenden haben? Wass für ein bedeutender ökumenischer Fortschritt!
Laun scheint auf dem richtigen Weg zu sein jetzt noch das Motu Proprio umgesetzt und nur noch die trid.
Liturgie, dann könnte es aufwärts gehen. Zu heile der Seelen, zur Ehre Gottes! Gelobt sei das allerheiligste
Sakrament des Altares!
@sozi Man kann ja auch selber lesen! Ja, und ein jeder übersetzt sich den Text so zusammen, wie er es
für richtig hält. Das ist natürlich eine sehr gute Alternative!
#21 Benedikt 14:57:50 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Latein Der Römische Ritus ist in einem Gebiet entstanden, in dem Latein gesprochen wurde. Er wurde auch
von den meisten verwendet, die das Evangelium nach Norden über die Alpen trugen, daher ist dort die Liturgisprache
ebenfalls Latein. Der Röm Ritus wurde in den Folgejahrhunderten von liturgischen Traditionen (insb gallischen)
Elementen beeinflusst. Doch weil beide Latein verwendeten, änderte sich nichts an der Sprache. In anderen
Gebieten herrschen dagegen ganz anderen liturgische Traditionen vor, die eben nicht auf Rom zurückgehen.
Daher gibt es auch Riten in kirchenslawisch, griechisch, syrisch und sogar aramäisch. Mit der Sprache
der Überlieferung hat die Liturgiesprache noch nie etwas zu tun gehabt.
Ähmmmm weshalb man die alten Sprachen auch Latein beibehält. Unsinnig, denn die Vulgata ist auch nur
eine Übersetzung aus dem Griechischen. Konsequent müßte man die Messe also auf Griechisch lesen, am
besten auf Aramäisch- Jesus sprach zu Lebzeiten wahrscheinlich nur Aramäisch und Hebräisch. Es ist
ja in der Tat sinnvoller die Messe in einer Sprache zu halten, die die Gläubigen nicht verstehen, na
klar
#19 st.georg 14:45:19 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ laun Der Weihbischof von Salzburg, Mons. Andreas Laun, würde – wenn er Diözesanbischof wäre – das
Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe großzügig umsetzen…wieder einmal typisches geschwafel des
wichtigtuers laun…ein diözesanbischof hat mit der umsetzung überhaupt nichts zu tun, da reicht ein
blick ins mp…das ist wieder einmal eine aktion des „launigen“ bischofs, um sie für höhere weihen zu
empfehlen…eitler karrierist, nichts weiter… o^/
Alter Sinn …aber wir den alten Sinn durch verkehrte Übersetzungen nicht, das ist das Problem. Jo, stimmt,
denn Sinn versteht man viel besser, wenn der Text lateinisch vorgelesen wird. (wenn man mal von dem vollkommen
sinnentstellenden „in principio erat verbum…“ absieht, das in jeder alten Messe verlesen wird)
#16 LandorganistII 14:33:03 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Mit anderen Worten, der normale Kirchgänger müsste schon das große Latinum besitzen, weil demnach die
biblischen Lesungen auch nur in Latein vorgetragen werden können, weil man mit Latein ja nichts falsch
übersetzen kann, oder? Das ergibt folgende Gleichungen Aramäisch = Sprache Jesu = nicht amtlich Latein =
Sprache der Römer = Amtssprache Aramäisch – Latein = immer richtig übersetzt. Aramäisch – Deutsch =
meistens falsch übersetzt. Aramäisch – Deutsch – Latein = immer alles falsch!
@ HBR Weiß ich zwar nicht ganz genau, aber Pontius Pilatus war wohl doch ehr lateinisch geprägt. Gott
versteht auch moderne Sprachen, aber wir den alten Sinn durch verkehrte Übersetzungen nicht, das ist
das Problem. Es geht ja auch nicht darum das uns Gott versteht, sonder darum das wir Gott verstehen.
Das könnte man vergleichen mit dem getröte einer Dorftröte welches wohl niemals den edlen Klang einer
Trompete hat geschweige denn deren Aussagekraft!
@Sozialkatholisch Die offizielle Amtssprache im Osten des römischen Reiches (auch in der Provinz Judäa)
war hauptsächlich griechisch. Von dem her sind die Angelegenheiten wahrscheinlich eher in griechisch
festgehalten worden. Aber das ist ja im Endeffekt auch egal. Gott ist allmächtig und allwissend. Folgerichtig
wird er auch die modernen Sprachen verstehen.
@ HBR Wird sie doch, zumindest bei den Aramäern. Das Vater unser hat Jesus wahrscheinlich auch auf aramäisch
gesprochen und der Engelsgruß des Gabriel an Maria war wohl auch aramäisch. Aber die amtlichen Sachen
wurden damals bestimmt auf Latein erledigt.
@ Tilly Mit derselben Begründung hätten Latein und Altslawisch nie eingeführt werden dürfen, denn
auch die waren mal Übersetzungen (also, um Ihren Gedanken darauf anzuwenden: Fälschungen) des Originals:
Griechisch.
@Bokrug/Flammenschwert Ihre Texte waren jetzt schon hunderte Male auf Kreuz.net zu lesen. Sehen Sie doch
endlich ein, daß es sinnlos ist, immer wieder das gleiche Zeug zu spammen. Verschonen Sie uns bitte hinfort
mit Ihren gesammelten Lesefrüchten und Textexzerpten!
warum nicht Neudeutsch? @LandorganistII Seit wann besteht Latein als Kirchensprache? Warum führen die
Orthodoxen ihre Gottesdienste usw. in Alt-slawisch bzw. Alt-Griechisch durch. Die Altorientalen in Aramäisch
usw. ? Ja sogar der Islam nur in Arabisch? Ich hätte sie für klüger gehalten! Weil all diese Sprachen
Latein und Alt-slawisch usw. unabänderliche Sprachen sind während die normalen Volkssprachen Neuerungen
und Änderungen unterliegen. Auf Glaubensfragen betreffend würde dies bedeuten das in Modernen Sprachen
Fälschungen in der Übersetzung eintreten weshalb man die alten Sprachen auch Latein beibehält.
@HBR… um auf Ihre ursprüngliche Frage zurückzukommen: Die Tradis sind der Auffassung, dass der liebe
Gott nur Latein versteht, die Sprache, die auch sein Sohn zu Lebzeiten nutzte…hüstel
Sehr richtig! Zwischen den beiden Riten bestehe zwar ein Unterschied. Aber dieser sei nicht wesentlich:
„Es ist immer die gleiche Heilige Messe.“ Sehr richtig! Und genau aus diesem Grund steht es der Kirche
auch frei, eine dieser Varianten zur „ordentlichen Form“ zu erklären, neben der es bei entsprechendem
Bedarf und entsprechend ausgebildetem Personal auch eine „außerordentliche Form“ gibt. Merke: 1. „außerordentlich“
heißt nicht „besser“ 2. Im Ordo von 1970 wird genau dasselbe gefeiert wie im Ordo von 1570, 1962, 1965
oder auch 700, 800 oder 900.
#3 FioreGraz 13:09:45 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@maliems §5 Art 6. SP kommt das „Können“. Aus der prinzipiellen Verkündigungverpflichtung der Kirche
folgert das „Sollen“. Natürlich Situationsangebracht auf einer multinationallen Theolunkenversammlung
wird Latein das angebrachteste sein, in einem Dorfkircherl weniger denn das würde den Sinn der Lesung
ad absurdum führen und die Messe zu einem heindischen Mummenschanz machen. Laun: „Ich halte mich ja nicht
für schwachsinnig.“ Daran habe ich aber nun meine Zweifel. LG Fiore
Lesung in der Muttersprache wie meint er das denn? nur in der Mutterspr? auch in der Mutterspr? auch in
missis sine populo? hat ihm das der hl vater selbst gesagt? hat der gute weihbi eine andere quelle? da
soll er nun bitte etwas konkreter werden, wenn ich ihm das auch abnehmen soll.
Warum unbedingt Latein? Warum ist es so wichtig, dass die Messe und die Gesänge auf Latein gehalten werden?
Für die einfachen Gläubigen ist es meines Erachtens wenig sinnvoll, wenn die Messe und Gesänge in der
lateinischen Sprache statt finden. Das verstehen mittlerweile die wenigsten. Der ordentliche Rithus ist
nicht umsonst in der Muttersprache gehalten. Das Motu Proprio läßt zwar die latainische Messe zu, aber
es erklärt sie nicht zum ordentlichen Rithus. o^/