Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wird am Donnerstag an einem Montagsgespräch teilnehmen, bei dem auch ein Priester anwesend ist, der im falschen Jahrhundert geboren wurde. Ein Kommentar von Karl Groß.
(kreuz.net) Ein gewisser Harald Siepmann hat kürzlich in der online publizierten ‘Zeitung für Aachen
und den Rest der Welt’ einen Artikel unter dem Titel „Klerus, Knete, Karneval – Fürstin Gloria gibt sich
die Ehre“ veröffentlicht.
Siepmanns Artikel ist ernst gemeint. Doch angesichts zahlreicher Ungenauigkeiten
sachlicher, syntaktischer und daktylographischer Natur hat der Verfasser Chancen, den „Orden wider den
tierischen Ernst“ 2009 zu gewinnen – zumindestens jenen dritter Klasse.
Siepmann berichtet, daß die
Region Aachen im Januar 2008 hohen Besuch erwartet:
„Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, geborene Mariae
Gloria Ferdinanda Gerda Charlotte Teutonia Franziska Magarethe Frederike Simone Johanna Joachima Josefine
Wilhelmine Huberta Gräfin von Schönburg-Glauchau, beglückt die Menschen in Stadt und Kreis Aachen mit
ihrer Anwesenheit.“
Fürstin Gloria mit ihrem verstorbenen Mann 1981
Der Name der Dame sei „kein Witz, aber eine Zumutung für jeden Standesbeamten“ –
witzelt Siepmann.
Die Fürstin wird am 19. Januar den „Orden wider den tierischen Ernst“ erhalten und
zwei Tage vorher in Herzogenrath an einer Diskussionsrunde und an einer Alten Messe teilnehmen.
Der Ortspfarrer,
Hw. Guido Rotheudt, freue sich schon „wie ein Schneekönig“. Er hat – wie Siepmann weiß – mit der Alten
Messe Berühmtheit erlangt:
„Dabei wird die Messe hauptsächlich in Latein geführt, wobei der Priester
weitgehend der Gemeinde den Rücken zukehrt.“
„Messe führen“ klingt schlecht. Siepmann hätte wenigstens
„durchführen“ schreiben können. Er hätte auch erwähnen können, daß sich die Gläubigen während
der Messe mehrheitlich „den Rücken zukehren“.
Aber Siepmann ist weder ein Deutsch- noch ein Liturgieexperte,
sondern – ein Fachmann des Frühmittelalters. Das beweist er beim Thema ‘Westdeutsche Rundfunk’ und Pfarrer
Rotheudt:
Harald Siepmanns Artikel in der ‘Zeitung für Aachen’
Der Priester habe in einem WDR-Bericht eine Haltung geäußert, die vermuten lasse, „daß der
Herzogenrather Geistliche vor 8 oder 9 Jahrhunderten besser aufgehoben gewesen wäre als im frühen 21.
Jahrhundert.“
Angesichts der Zustände im 21. Jahrhundert muß das ein Lob sein.
Außerdem spricht hier
ausnahmsweise mal kein Hobby-Liturgieprofessor, der behauptet, die Alte Messe sei im 16. Jahrhundert aus
den Wolken gefallen, so wie das beim Neuen Ritus vier Jahrhunderte später geschah.
Siepmann geht aber
mit Hw. Rotheudt hart ins Gericht: Der Wüstling habe eine der „Errungenschaften“ des Zweiten Vatikanums –
„nämlich die Abschaffung der Messe in lateinischer Sprache“ – durchlöchert.
Doch hier liegt Mediävist
Siepmann falsch.
Denn die Verdeutschung der Wirklichkeit war Ziel der NSDAP – nicht des Zweiten Vatikanums,
wo die Konzilsväter die Messe auf lateinisch zelebrierten, miteinander auf Lateinisch verhandelten und
lateinische Dokumente publizierten.
Leider ist Siepmann auch liturgisch nicht auf der Höhe.
So berichtet
er, daß Pfarrer Rotheudt den Gläubigen bei den Alten Messen die Hostien direkt in den Mund legt, damit
sie „bei der Kommunion nicht von Partikeln verunreinigt werden“.
Da ist dem guten Siepmann mehr als eine
Partikel durch das Sieb gegangen.
Doch Siepmann kompensiert seine Unkenntnis in Sachfragen mit der frohen
Botschaft: „In der Diozöse Herzogenrath scheint die Gegenreformation ohnehin auf dem Vormarsch zu sein.“
Das läßt hoffen. Von drei neuen Pfarrern im Herzogenrather Stadtteil Kohlscheid bekennt sich mindestens
einer „offen“ zu seiner Mitgliedschaft in der Personalprälatur „Opus Dei“.
Das Opus Dei habe nicht nur
die Regierungen von Franco und Pinochet gestützt, sondern auch in Potsdam ein geschlechtergetrenntes
Jungengymnasium errichten wollen.
Francisco Franco († 1975) ist der Retter Spaniens, der sein Land von
1936 bis 1939 von der Terrorherrschaft barbarischer Kommunistenhorden befreite.
Im weiteren wendet sich
Siepmann der Fürstin von Thurn und Taxis zu. Von ihr weiß er, daß sie reich und eine „knallharte und
exponierte Vertreterin des Katholizismus“ ist.
Im Frühjahr 2001 habe sie in der Sendung „Friedman“ im
Ersten Deutschen Fernsehen die große Verbreitung von Aids in Afrika damit erklärt, „daß der Schwarze
gerne schnackselt“.
Diese Äußerung habe bei dem Journalisten Michel Friedman zu Recht „große Empörung“
ausgelöst – berichtet Siepmann, ohne zu erwähnen, daß der empörte Friedman seine persönlichen Probleme
mit dem Schnackseln hat.
Bei der ‘Aachener Karnevalsgesellschaft’ setzt Siepmann voraus, daß die Ordensträger
der vergangenen letzten Jahre Geschäftsleute, konservative Politiker oder Kardinäle gewesen sind.
Aber
wessen Schuld ist es, daß Linkische, Alternative und Antiklerikale keinen Humor haben?
Abschließend
vermutet Siepmann, daß bei dem Herzogenrather „Montagsgespräch“ mit der Fürstin – es findet in Wahrheit
an einem Donnerstag statt – das Gleichnis, wonach eher ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in
den Himmel kommt, kein Thema sein wird.
Ein kleiner Trost: Seitdem es das Internet gibt, haben es auch
Kamele leichter.
Siepmann weiß auch nicht, ob die Gesprächsrunde wie die Messe am selben Abend auf
Lateinisch gehalten wird. Aber man werde sicherlich ein „Gloria in excelsis Deo“ anstimmen.
Nach Angaben
des Artikels schreibt Siepmann regelmäßig auf ‘www.dervolkswirt.de’.
Volkswirt, Entschuldigung, an
welcher Theke?
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69 Lesermeinungen
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Ofterdingen: Beitrag v. 2.1., 14.27 Uhr Konjunktiv Erst jetzt sehe ich Ihnen o.a. Beitrag. Was Höflichkeit
anbetrifft, werde ich ganz sicher nicht bei Ihnen in die Schule gehen. Der Bischof kennt sich in der deutschen
Sprache ganz sicher nicht so gut aus, wie ich, sonst hätte er den hier völllig sinnwidrigen Konjunktiv
auf keinen Fall benutzt. Man den Konjunktiv sinnvollerweise nur da aus Höflichkeitsgründen benutzen,
wo er zumindest sprachlich nicht unsinnig ist. Ohne Ihr Pseudonym zu beschädigen: Sie benutzen hier einen
zumindest adelsähnlichen Namen, der Ihnen vermutlich – so aus Ihrem Auftreten zu schließen – in Wirklichkeit
in keiner Weise zusteht.
@Waran Tatsächlich wird im Neuen Testament der apokryphe Henoch-Brief zitiert (anderswo auch das Henoch-Buch)
in dem kanonische Engels-Namen gebracht werden. Soweit mir bekannt wird Henoch im AT zweimal erwähnt
und im NT einmalig von Paulus. Ein Hinweis auf die astronomischen Henochbücher im NT ist mir nicht bekannt.
Bitte um klärenden Hinweis, bin für diesen Fall einmal nicht belehrungsresistent.
@ Rudolfus Auch die Jesuiten sind völlig verkommen, wie alle anderen alten Orden seit dem Pastoralkonzil.
So? Dann beschreiben Sie doch mal die Verkommenheit des Kartäuserordens. Da wäre ich gespannt.
Das Engelwerk wurde von einer verurteilten Häretikerin ins Leben gerufen, und sollte deshalb völlig
verboten werden. Die katholische Engelsverehrung ist wichtig, aber ein „Engelwerk“, das von einer Häretikerin
gegründet wurde, besitzt nicht mehr den Gründunsgrund und droht jederzeit, wieder in die Gründerinhäresie
zu verfallen. Auch die Jesuiten sind völlig verkommen, wie alle anderen alten Orden seit dem Pastoralkonzil.
Die alten Orden bestehen in alter Treue nur mehr unter dem Schutz der FSSPX weiter – aber nicht die Jesuiten.
#65 Florian Geyer 23:19:57 | Sonntag, 6. Januar 2008
Rudolfus „Ein Auftstand gegen die derzeitigen Weltdominanzmächte mit ihrer Militärübermacht ist nur
Gott möglich.“ Ein Anfang ist schon gesetzt durch Aufklärung. Je mehr immer weniger den Medien und dem
Zeitgeist glauben desto weniger groß die Massenindoktrinaionen. Ich sagen den Leuten immer dass zu 98%
was über Zeitung, Rundfunk, berichtet wird Lüge ist und der Zeitgeist der Versklavung und Unfreiheit
dient !
Einen Kampf gegen die Weltdominanzmächte kann man vergessen! Ein Christ kann nur die Staatsmacht anerkennen,
und muß diese auch anerkennen. Ein Auftstand gegen die derzeitigen Weltdominanzmächte mit ihrer Militärübermacht
ist nur Gott möglich.
Adolf Hitlers einzige noch nähere Verwandte sind US-Amerikaner, aus der Linie seines britischen Vetters
gleichen Nachnamens, der im II. Weltkrieg US-Soldat wurde – siehe in Guido Knopps Geschichtsartikelsammlung
„Mystery“. Hitler war bekanntermaßen ein großer Britannienverehrer und übernahm für das NS-Deutsche
Reich vieles aus Großbritannien, auch die britischen „Konzentrationslager“ aus der Kolonialreichsverwaltung.
Der bankrotte Hitler war auch bis 1932 vor allem aus New York finanziert worden (siehe Karlheinz Deschner,
Der Moloch [Kapitel: Die Wall Street kauft Hitler]) – wie das preußische Innenministerium noch vor 1932
ermittelt hatte: Doch mit Jänner 1933 war es bereits zu spät!
@ Ultramontanus: Das kann doch nicht Ihr Ernst sein?! Haben Sie den von Ihnen verlinkten Artikel mal gelesen??
Ich habs aus Langeweile getan… noch abstruser gehts nicht, wa? Angela Merkel als die künstlich befruchtete
Tochter Adolf Hitlers… LOL LOL LOL LO… Und selbst wenn sie Tschingis-Khan, Osman, Hitler, Stalin und
Mao Tse-Tung in ihren Ahnen hätte… was zum Geier könnte sie denn dafür?
Angela Merkel, eine leibliche Tochter Hitlers? und nicht „verfügbaren“ KGB-Akten, welche ein ganz anderes
Licht auf die derzeitige Deutsche Kanzlerin werfen, als eine Tochter des ehemaligen Deutschen Führers,
Adolf Hitler.“ Wer produziert denn solche Behauptungen? Die SED-Nachfolgepartei, die immer noch nicht
verboten ist?
#60 Ultramontanus 22:25:17 | Freitag, 4. Januar 2008
Guten Abend zusammen -zum Punkt „Staatsmänner als Verbrecher“: „Mit beunruhigender Sorge nehmen wir zur
Kenntnis, wie die Westlichen Nationen diese Woche in der antiken deutschen Stadt Meerholz verkündeten,
daß Deutschland nun das Hertz Europas sei unter Einschliessung der ehemaligen sowjetischen Blockländer
Bulgarien und Rumänien. Die Symbolik der alten antiken Zitadelle, gegründet 1170 durch den Deutschen
Kaiser Friedrich Barbarossa (der 1155 zum Heiligen Deutschen Kaiser gekrönt wurde und die mit seiner
Geschichte eng verbunden ist) erscheint nun der heutigen Welt als „Herz Europas“, insbesonder im Lichte
der Deutschen Kanzlerin Angela Merkel, die sich heute anschickt, Europa unter einer Konstituion (Verfassung)
zu vereinen, welches mit dem Effekt des Verlustes der Nationalen Sourveränität aller Länder der EU
einhergeht. Angela Merkels Schwur, den Europäischen Kontinent unter einer Flagge zu einen, kann nicht
ignoriert werden, erst recht nicht vor dem Hintergrund ihrer immer noch „geheimen“ und nicht „verfügbaren“
KGB-Akten, welche ein ganz anderes Licht auf die derzeitige Deutsche Kanzlerin werfen, als eine Tochter
des ehemaligen Deutschen Führers, Adolf Hitler.“ Klick www.transgallaxys.com/…lerzwo/showtopic.php?threadid=2946
Überall Verbrecher … franco war ein verbrecher, Wenn das so ist, frage ich nur noch, wer denn von unseren
„Staatsmännern“ weltweit dann kein Verbrecher war – so daß ich in die Verlegenheit komme, nur noch zwischen
ganz unsympathischen und weniger unsympathischen Verbrechern wählen zu müssen. der zwar den kommunismus
verhindert hat, Aha, immerhin! und das mit massiver hilfe aus dem ausland (vor allem durch das hitler-regime);
Da hat Adolf wohl mal was Vernünftiges gemacht. MfG Christoph Heger
„…Franco, der Retter Spaniens…“ da wird man bevor man seine meinung hier zum besten gibt darauf aufmerksam
gemacht, man solle sich doch bitte um sachlichkeit bemuehen usw. – nun ja, dass ein solcher satz ueber
franco hier zu lesen ist, beunruhigt mich im hoechsten maße; franco war ein verbrecher, der zwar den
kommunismus verhindert hat, und das mit massiver hilfe aus dem ausland (vor allem durch das hitler-regime);
der preis war ein regime, das einer lateinamerikanischen diktatur in nichts nachstand; unzaehlige zu tode
gefolterte und tote waren der preis; ganz nebenbei hat franco sich an eine stelle des staates gestellt,
die allein dem koenig zugestanden waere… so viel zu diesem „artikel“…
#56 engelhardt † 09:49:52 | Freitag, 4. Januar 2008
Nazis Die protestantischen und braunen Regionen des Deutschen Reiches 1932 wurden von kreuz.net bereits
angezeigt Flasch, Die Autoren haben lediglich behauptet, diese Karte wuerde das Wahlverhalten nach Religion
zeigen. Solange kein Nachweiss vorliegt, gehe ich mal davon aus, dass Die Karte die Verteilung von Bier-
und Weintrinkern zeigt.
#54 Nachtlaterne 21:12:27 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Das Wort Gottes ernst nehmen „Ich aber, wie kann ich euch helfen? Nur er, der das Un-glück über euch
brachte, kann euch der Hand eurer Feinde entreißen. So geht, meine Kinder, geht fort! Ich bleibe ja einsam
zurück. Abgelegt habe ich das Gewand froher Zei-ten, angezogen das Bußkleid meines Elends. Zum Ewigen
will ich rufen, solange ich lebe.“ Baruch 4/17-20
Die Bonner BRD war ein mehrheitlich katholisches Land Benedikt Wenn die SPD das NSDAP-Wählerklientel
übernommen hätte, dann hätte die SPD ja die folgenden Bundestagswahlen gewinnen müssen – die SPD kam
aber erst 1969 an die Macht. Und für Ihre Behauptung bezüglich angeblicher SPD-Mitglieder mit hervorragender
Rolle im Nationalsozialismus bleiben Sie ja immer noch jeden Beleg schuldig. Die protestantischen und
braunen Regionen des Deutschen Reiches 1932 wurden von kreuz.net bereits angezeigt, siehe www.kreuz.net/article.6380.html.
Nur ein minimaler Teil des Protestanten- und NSDAP-Gebietes gehörte zur späteren Bonner BRD, wie ein
Blick auf die verlinkte kreuz.net-Landkarte zeigt. Nichtb berücksichtigt für die Regionen ab 1949 sind
in der Landkarte von 1932/1933 die Millionen heimatvertriebenen Deutschen aus den Ostgebieten und Resteuropa,
die sich 1945-1948 sowohl in der späteren BRD und in der späteren DDR niederließen.
Lieber Olaska, Bokrug, Sie sind ‘s! Wollen Sie mal wieder einen Benutzernamen verschleissen. Wurde auch
Zeit, dass Sie mal wieder gesperrt werden. Redaktion ist informiert. … und Tschüß …
Lieber St.Georg, …von wahr gewordenen klischees, die ständig wiederholt werden, lebt aber hetz.net
und freunde wie die,die sie nannten und auch seine hl. papst rudi… … bereits wenn Sie „hetz.net“ schreiben,
dann ist das unanständig. Und Ihre Hetze von wegen hl. papst rudi, die können Sie sich wirklich sparen.
Oder glauben Sie Gott mit Ihrer Hetzerei und Ihren Unanständigkeiten einen Gefallen zu tun?
@samurai denn Klischees werden nicht wahr, in dem man sie oft genug wiederholt…von wahr gewordenen klischees,
die ständig wiederholt werden, lebt aber hetz.net und freunde wie die,die sie nannten und auch seine
hl. papst rudi…
#48 Horst Metzker 19:28:02 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Na wenn der Artikel ernst gemeint ist, dann möchte ich auch einen schreiben, mit dem Titel: „Das Liebesleben
der Waldameise bei 4 Grad minus, ohne Kondom.“
@ Flabison Sollten Sie evtl. Bokrug alias … sein, hören Sie bitte mit dn Äußerungen über die „üblichen
Verdächtigen“ (Freimaurer, Lionsclubs etc.) auf, denn Klischees werden nicht wahr, in dem man sie oft
genug wiederholt. Samurai
@ Signum @ Stimme der Vernunft Adelsherkunft ansich ist in Deutschland heutzutage kein Problem, da die
Adeligen nicht mehr herrschen. Was die Namen betrifft, so ist der Titel (Graf von…, Baron von und zu…,Freiherr/Freifrau
von…etc,) ein Teil des Namens udn hat seltenst etwas mit Standesdünkeln zu tun. Ich kenne einen „Baron
von und zu…“, der ein eher kleines Einfamilienhaus mit seiner Familie bewohnte (er lebt mittlerweile
im Seniorenheim), der keinerlei Standesdünkel hatte, aber (auch, weil er finanziell nicht schlecht stand)
sehr sozial eingestellt war. Samurai
@ stimme Den Adelsnostalgikern stehen aber als ebenbürtiges Pendant jene ach so zeitgeistigen Geschichtslosen
gegenüber, die alles, was alt ist, aus dem Bewußtsein eigener Mittelmäßigkeit ablehnen. Wer aus einer
alten Familie stammt, soll das ruhig betonen dürfen. Immerhin bestimmte der Personenverbandsstaat und
seine Nachfolger die meiste Zeit unserer Geschichte. Neachten Sie auch, daß die Hälfte unserer Nachbarländer
Monarchien sind. Alles sentimentale Schwachköpfe?
@signum Dennoch fällt auf, dass Traditions- und Royalistenszene häufig gemeinsam auftreten Naja, Nostalgiker
aller Art sind ja irgendwie seelenverwandt. Der Eine schwärmt für alte Häkeldeckchen, der andere für
tridentinische Messen, der dritte träumt vom einem feschen Prinzen mit goldener Krone und Seidenstrumpfhosen.
Die paar wenigen, denen es um die Inhalte geht, werden dabei untergebuttert oder sogar angefeindet (weil
sie z. B. bei einer tridentinischen Messe nicht auf die Äusserlichkeiten wie Goldbrokat, Blattgoldnippes
und Spitzenunterhemden Wert legen)
@rudi Richtig: kirchliche Strukturen spiegeln immer gesellschaftliche Strukturen – das braucht man garnicht
großartig zu bewerten, dass ergibt sich von selbst, und er Hl. Geist findet (hoffentlich) immer noch
wege, darin zu wirken. Ich musste mich SEEEHR wundern, als auf dem Einladungsprospekt des Kongresses „Freude
am Glauben“ die beteiligten blaublütigen Herr- und Damschaften (darunter auch Fr. v. T. u. T.) mit althergebrachtem
Adelsbrimborium hofiert wurden: etwas, was der gegenwärtigen Realität weder im Staate noch in der Kirche
entspricht. Dennoch fällt auf, dass Traditions- und Royalistenszene häufig gemeinsam auftreten (siehe
z. B. unser Freund Dr. med. Lindemann in Frankreich). Sie, werter Rudolphus, haben wohl mit Adelsnostalgie
nichts am Hute, sondern Ihnen geht es wirklich um Liturgie, authentisch weitergegebenen Glauben und dergleichen?
Ich sehe da ja einiges deutlich anders als Sie, aber meinen Respekt, wenn Sie sich von denen, die neben
der Kniebeuge auch den Hofkniks kultivieren wollen, distanzieren.
Lieber Jörg, Ofterdingen kann doch nicht einmal zwischen Indikativ und Konjunktiv unterscheiden. Nichtbeachtung
ist die beste Medizin für ihn! … Ausgangspunkt der Diskussion war, dass Bischof Müller sich in der
deutschen Sprache besser auskennt als Sie und dass ihm die Verwendung des Konjunktivs als Höflichkeitsform
offenbar nicht fremd ist. Dass Ihnen diese Verwendung fremd ist ergibt sich schon aus Ihrer allgemeinen
Ablehnung der Höflichkeit an sich.
@ Rudolfus Auch in der alten Bonner BRD gab es einige Ex-NSDAP-Wahlkreise – die späteren SPD-Wahlkreise,
nämlich die Protestantengebiete. Das ist auch nicht deckungsgleich. ZB ist NRW auf der verlinkten Karte
rechts relativ schwarz, NRW aber dennoch Stammland der SPD. Auf dem Gebiet von RLP dagegen gibt es Überschneidung
mit Wahlkreisen der NSDAP und katholische geprägten Wahlkreisen. Natürlich ist die Tendenz klar, dass
in protestantischen Gebieten mehr NSDAP gewählt wurde – nur Ihr Rückschluss, dass diese Wähler später
zur SPD wechselten und die SPD ein Partei sei, bei der jene, die das III. Reich ermöglichten Karriere
machten ist einfach nicht haltbar. Wenn die SPD das NSDAP-Wählerklientel übernommen hätte, dann hätte
die SPD ja die folgenden Bundestagswahlen gewinnen müssen – die SPD kam aber erst 1969 an die Macht.
Und für Ihre Behauptung bezüglich angeblicher SPD-Mitglieder mit hervorragender Rolle im Nationalsozialismus
bleiben Sie ja immer noch jeden Beleg schuldig.
Die Rede ist nicht von den demokratischen BRD-Wahlkreisen, nicht von der undemokratischen DDR- Diktatur
Die braunen Wahlkreise des Deutschen Reiches 1932 wurden von kreuz.net bereits angezeigt, siehe www.kreuz.net/article.6380.html
Auch in der alten Bonner BRD gab es einige Ex-NSDAP-Wahlkreise – die späteren SPD-Wahlkreise, nämlich
die Protestantengebiete. In Österreich kam die NSDAP nie demokratisch an die Macht – aber auch hier gilt,
daß die NSDAP-Hochburgen die heutigen roten SPÖ-Gebiete sind, zusammen mit dem späteren FPÖ/BZÖ-Bundesland
Kärnten.
@ Rudolfus In der CDU sind eben auch viele Protestanten, während die CSU eine weitgehend katholische
Partei ist. Rudolfus, bleiben Sie lieber bei österreichischer Geschichte – die bekannten CDU-Mitglieder
mit NSDAP-Vergangenheit hießen Kiesinger, Filbinger und Globke – das waren alles Katholiken. Grundsätzlich
ist es aber ohnehin Blödsinn, allein von der NSDAP-Mitgliedschaft auf die Gesinnung zu schließen. Immerhin
hatten auch Prof. Kurt Huber (Weiße Rose) und Oskar Schindler ein Parteibuch. Die braunen Wahlkreise
sind jedenfalls die heutigen roten Wahlkreise Was Sie hier betreiben ist doch ignorant. Wenn die brauen
Wahlkreise vorwiegend in preussisch-protestantischen Gebieten lagen, so waren das Gebiete, auf deren Großteil
sich später 40 Jahre die sozialistische DDR erstreckte. Das ist wohl eher ein Grund für die Rotfärbung.
Gotthard, Ofterdingen Ofterdingen kann doch nicht einmal zwischen Indikativ und Konjunktiv unterscheiden.
Nichtbeachtung ist die beste Medizin für ihn!
@ Rudolfus: Wo sollen die vielen NSDAP-Mitglieder denn hin gekommen sein, Wieso glauben Sie, dass diese
Ex-Mitglieder zwangsläufig in anderen Parteien gelandet wären? Alle großen Parteien Deutschlands haben
heute zusammen kaum 2 Mio Mitglieder – die Einwohnerzahl aber beträgt 82 Mio. Die NSDAP hatte 1933 850.000
Mitglieder, später traten – wie in Diktaturen üblich – die ganzen Mitläufer und Karrieristen ein, so
dass ein paar Millionen zusammen kamen aber nie über 9 Millionen. Die genaue Anzahl der Mitglieder ist
nicht bekannt, da die Mitgliedsnummer fortlaufend waren und Austritte nicht berücksichtigt waren. Die
meisten der neun Millionen dürften nicht aus Interesse an politischer Arbeit beigetreten sein und sind
folglich in der BRD keiner Partei beigetreten. Die BRD hatte jedenfalls nie auch nur 3 Millionen Bürger
mit Parteibuch.
In der CDU ist das auch kein Wunder Falls Ihr Nebensatz bedeuten sollte, dass Sie der Auffassung sind,
dass CDU/CSU-Mitglieder nicht bei der NSDAP waren, so irren Sie, jedenfalls in Bezug auf die CDU. In der
CDU sind eben auch viele Protestanten, während die CSU eine weitgehend katholische Partei ist.
Titel Man kann gar nichts falsch machen, wenn man jeden „Adligen“, der Wert auf Titel legt, mit „Allerwertester“
oder „Allerwerteste“ anspricht. Nichtadlige Titelgeile spricht man mit „Euer Merkwürden“ an. Was auch
stets gut ankommt ist „Euer Hochnotpeinlichkeit“
@ Rudolfus Informieren Sie sich über konkrete SPD-Einzelnamen selbst Ich? Ich habe nciht behauptet, dass
es solche Namen überhaupt gibt. Das waren Sie. Sie haben sich – wie so häufig – mal wieder zu weit aus
dem Fenster gelehnt. Es steht jedenfalls außer Frage, daß auch viele spätere BRD-Politiker NSDAP-Mitglieder
waren, jedenfalls nicht bei CDU/CSU. Der Satz ergibt keinen Sinn. Was wollen Sie sagen? Dass viele BRD-Politiker
bei der NSDAP waren? Es gab Politiker in der BRD, die NSDAP Mitglieder waren. Ob es „viele“ waren vermag
ich nicht zu sagen. Falls Ihr Nebensatz bedeuten sollte, dass Sie der Auffassung sind, dass CDU/CSU-Mitglieder
nicht bei der NSDAP waren, so irren Sie, jedenfalls in Bezug auf die CDU.
@SignumSalutis: Das Zeremoniell um einen Bischof oder Kirchenhierarchen ist auch zeit- und gesellschaftsbedingt,
und wird so praktiziert, wie es gerade zeitlich und örtlich üblich ist, und in Europa ist die Kirche
nur mehr Staatsreligion in sehr wenigen Staaten.
Eindeutig Es dürfte wohl vollkommen klar sein, daß z.B. Paulus mit „Eure apostolische Exzellenz“ angesprochen
wurde und ihm mit Palmwedeln frische Luft zugefächert wurde.
Eure Durchgelaucht? Irgendein halbgebildeter Lokaljournalist schreibt halbgares Zeug über die „alte Messe“ –
toll, ketz.net hat nix besseres zu tun, als voll draufzusemmeln. Und man bildet sich dort ein, im 8. Jahrhundert
wäre die Messe wirklich fast exakt so wie nach 1570 gefeiert worden. Fazit: beide schreiben großen Senf.
Dabei ist es nicht verwerflich, wenn man nicht genau Bescheid weiß, schlimm ist es, wenn man große Töne
spuckt. Ansosnten beobachte ich: die Obertradis desavouieren ihr Anliegen immer wieder selbst, es gehe
um die Hl. Messe, die rechte Glaubensüberlieferung: dieses Adelsgetue, auch noch ernst gemeint, hat ja
damit wohl von der Sache her damit nicht im Entferntesten etwas zu tun. Wenn im gleichen Atemzug nicht
nur die Wiederherstellung alter Liturgie, sondern auch von Gesellschaftsverhältnissen von vor 1919 gefordert
wird, läßt dies tief blicken: dem glaube ich nicht mehr, das es um den Glauben geht! Also: was soll
„Eure Durchgelaucht“, „Merkwürden“ usw.? Gibt es dafür in Bibel und Tradition der Kirche IRGENDEIN Fundament?
Was sagt Th. von Aquin dazu, die Hl. Schrift? Ich begrüße (Weih-)bischöfe mit freundlichem Handschlag
und „H. Bischof“ – und bemerke dabei keine irgendwie geartetete Respektlosigkeit. Kommt mal wieder auf
den Teppich!
@Benedikt: Informieren Sie sich über konkrete SPD-Einzelnamen selbst Es steht jedenfalls außer Frage,
daß auch viele spätere BRD-Politiker NSDAP-Mitglieder waren, jedenfalls nicht bei CDU/CSU.
Ungenauigkeiten daktylographischer Natur Herrlich! Doch angesichts zahlreicher Ungenauigkeiten sachlicher,
syntaktischer und daktylographischer Natur hat der Verfasser Chancen, den „Orden wider den tierischen
Ernst“ 2009 zu gewinnen – zumindestens jenen dritter Klasse. Schöner konnte man Tippfehler nicht einmal
bei den berühmten 68er teach-ins umschrieben sehen… bitte mehr davon!
@ Rudolfus Bitte nennen Sie jetzt die Namen jener, die das III. Reich möglich machten und anschließend
in der SPD Karriere machten. Wohin welche Wahlkreise gewechselt sind ist irrelevant. Es war Teil der NSDAP-Strategie,
die Wählerklientel der SPD (die Arbeiter) auf ihre Seite zu ziehen.
Die ehemaligen NSDAP-Wahlkreise wandten sich nach 1945 dem SPD-Lager zu, während die katholischen, schwarzen
Wahlkreise schwarz blieben. Es ist das generelle Politlager. Konkrete Einzelnamen von Politikern, die
mindestens NSDAP-Mitglieder waren und später Regierungsmitglieder wurden, finden Sie unter anderem beim
Simon-Wiesenthal-Dokumentationsarchiv, teilweise auch in Simon Wiesenthals Büchern, darunter Recht, nicht
Rache. Simon Wiesenthal wurde wegen seines Wissens und wegen seines Kampfes um Gerechtigkeit vom österreichischen
SPÖ-Kanzler Bruno Kreisky häufig diffamiert, insbesonders wegen der zahlreichen Ex-NSDAP-Minister der
Kreisky-SPÖ-Regierungen (1970-1983).
@ Rudolfus Die Leute, die das III. Reich möglich machten, waren nach 1945 überall wieder dabei, in der
Großindustrie, in der Verwaltung, und später auch wieder mit an der Regierung – insbesonders die Leute
in der SPD bzw. SPÖ und in allen widerkatholischen Parteien. Bitte nennen Sie Namen von Leuten, die das
III. Reich möglich machten und anschließend in der SPD dabei waren. Ich rede hier nicht von irgendwelchen
Ex-Parteigenossen (obwohl es diese in der SPD auch kaum gegeben haben dürfte – dafür aber in der CDU,
einer wurde später Kanzler), denn die haben nicht unbedingt direkt das III. Reich möglich gemacht. Möglich
gemacht haben das III. Reich zB alle, die dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt haben. Einer dieser Zustimmer
wurde später Bundespräsident. Und er war nicht von der SPD.
@Kurt K.: Bereits die BRD, DDR und Österreich wurde von denselben „Pappnasen“ verwaltet, später auch
großteils wieder mitregiert. Die Leute, die das III. Reich möglich machten, waren nach 1945 überall
wieder dabei, in der Großindustrie, in der Verwaltung, und später auch wieder mit an der Regierung –
insbesonders die Leute in der SPD bzw. SPÖ und in allen widerkatholischen Parteien. Man braucht nur zu
sehen, welchen Parteien sich die NSDAP-Wahlkreise nach 1945 zuwandten – während schwarz schwarz blieb.
Schädlich für das ganze Deutschland, BRD, DDR, Österreich, sind also nur die Nichtschwarzen!
#20 Agiafortuni 13:17:42 | Mittwoch, 2. Januar 2008
kein Vergleich Franco war bestimmt das geringere Übel als der Freimaurer Roosevelt, welcher immerhin
erst 1942 die diplomatischen Beziehungen mit Hitler abbrach, Pearl Harbour in Kauf nahm und in Yalta halb
Europa einem der grössten Verbrecher des letzten Jahrhunderts – Joseph Stalin nämlich – auslieferte.
@ Rudolfus: Hö? Lächerlich ist wohl jener, der meint, die Republiken bestünden ewig. Den Zusammenhang,
den Sie hier offensichtlich sehen, kann ich nicht erkennen. Oder meinen Sie das so? : Wenn demnächst
(bestimmt!) die BRD untergehen wird, dann wird das neu errichtete 4. Reich wieder von denselben Pappnasen
wie früher regiert, da kann es nicht schaden, diesen jenen Ex- und Bald wieder-Herrschern jetzt schon
in den Allerwertesten zu kriechen, auf dass sie diejenigen, die sie mit ihren rechtmässigen Titeln auch
in einer Zeit des Unrechtes angeredet haben, nicht vergessen.
@Republikgläubiger engelhardt Genauso wie die Rechtschreibung. Allerdings macht man sich halt ein wenig
laecherlich, wenn man beides nicht auch inoffiziell benutzt. Lächerlich ist wohl jener, der meint, die
Republiken bestünden ewig.
#17 engelhardt † 13:03:16 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Anrede Ein staatliches Namensrecht muß aber nur im offiziellen Gebrauch eingehalten werden Genauso wie
die Rechtschreibung. Allerdings macht man sich halt ein wenig laecherlich, wenn man beides nicht auch
inoffiziell benutzt.
Wider den tierischen Ernst! (jetzt kling ich schon wie der Graf Gallenstein) Francisco Franco († 1975)
ist der Retter Spaniens, der sein Land von 1936 bis 1939 von der Terrorherrschaft barbarischer Kommunistenhorden
befreite. Anscheinend bemüht sich die hetznet-Redaktion auch um den Orden wider den tierischen Ernst!
Der Franco-Gag ist wirklich ein gelungener Witz!
Tolle Kritik Er hätte auch erwähnen können, daß sich die Gläubigen während der Messe mehrheitlich
„den Rücken zukehren“. Lustig, sich über den Schreibstil des Autors zu echauffieren und dann so einen
semantischen Blödsinn zu produzieren. Wenn überhaupt, dann muss es heißen: Er hätte auch erwähnen
können, daß die Gläubigen während der Messe einander mehrheitlich „den Rücken zukehren“. Sich den
Rücken zukehren, das tut nämlich niemand, auch keine Gruppe, auch nicht mehrheitlich, auch nicht in
der Eucharistiefeier.
Ein staatliches Namensrecht muß aber nur im offiziellen Gebrauch eingehalten werden Inoffiziell kann
einen der Staat nicht zwingen, sich daran zu halten, z.B. als inoffzielle Anrede unter Monarchieanhängern.
Verzeihung, Rudolfus… Habs gelesen als ichs abschickte… sollte natürlich heissen „Vetter Tim Schweinsbraten“
Hatte grad nebenbei ein Gespräch in ICQ mit irgendsoeinem „Penner“, der sich für einen Bekannten von
mir ausgab und sich mit mir treffen wollte… freudscher Verschreiber sozusagen…
@Kurt K.: Wieso so „Penner“ Tim? Tim“ und mit Nachnamen „Vetter – Schweinsbraten“ heisst. Und nun schütteln
wir diesen Namen mal bissl: Dann heisst der analog zur Anrede Fürstin Gloria… Penner Tim Schweinsbraten.
Der müßte doch dann „Vetter Tim Schweinsbraten“ genannt werden, wie kommen Sie auf „Penner Tim Schweinsbraten“?
@ Mailiems Nehmen Sie jemanden an, der mit Vornamen „Tim“ und mit Nachnamen „Vetter – Schweinsbraten“
heisst. Und nun schütteln wir diesen Namen mal bissl: Dann heisst der analog zur Anrede Fürstin Gloria…
Penner Tim Schweinsbraten. ist doch nicht egal, wo ein Bestandteil des Nachnamens steht, oder?
@Kurt K.: Vernünftig sind höchstens die Schweizer, die sich aus zwei Weltkriegen heraushalten konnten,
und sich ansonsten vorbildhaft direkt durch das Volk verwalten. Die restliche Geschichte des 20. Jahrhunderts
ist kein Ruhmesblatt für Resteuropa.
Lieber K.K., Fürsten gibts nicht mehr. (Punkt) … ich wüßte nicht was das mit der Anrede zu tun hat.
Final handelt es sich um Fragen der Höflichkeit, damit haben Sie aber offenbar nichts am Hut!
@Kurt K.: Das ist aber nur das BRD-Namensrecht Gemäß dem BRD-Namensrecht haben Sie recht. In Österreich
wurden die alten österreichischen Adelstitel selbst als Namensbestandteil verboten.
@ HvO Ich hatte noch nicht die Gelegenheit einen Bischof irgendwie anzureden. Und letztlich hat beides
nichts miteinander zu tun. Fürsten gibts nicht mehr. (Punkt)
Köstlich! You made my day! Im Frühjahr 2001 habe sie in der Sendung „Friedman“ im Ersten Deutschen Fernsehen
die große Verbreitung von Aids in Afrika damit erklärt, „daß der Schwarze gerne schnackselt“. Diese
Äußerung habe bei dem Journalisten Michel Friedman zu Recht „große Empörung“ ausgelöst – berichtet
Siepmann, ohne zu erwähnen, daß der empörte Friedman seine persönlichen Probleme mit dem Schnackseln
hat.
Die Dame ist keine Fürstin. Nur mal so für künftige Artikel: Die richtige Anrede in Deutschland für
diese Dame ist: Frau Gloria Fürstin von Thurn und Taxis. und nicht: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
Denn in Deutschland gibt es keine Fürsten und überhaupt keinen Adel mehr. All deren Titel sind nur noch
Bestandteil des Nachnamens.