Gloria von Thurn und Taxis
Der Artikel ist ernst gemeint
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wird am Donnerstag an einem Montagsgespräch teilnehmen, bei dem auch ein Priester anwesend ist, der im falschen Jahrhundert geboren wurde. Ein Kommentar von Karl Groß.
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis
© Angelika Lukesch
(kreuz.net) Ein gewisser Harald Siepmann hat kürzlich in der online publizierten ‘Zeitung für Aachen und den Rest der Welt’ einen Artikel unter dem Titel „Klerus, Knete, Karneval – Fürstin Gloria gibt sich die Ehre“ veröffentlicht.

Siepmanns Artikel ist ernst gemeint. Doch angesichts zahlreicher Ungenauigkeiten sachlicher, syntaktischer und daktylographischer Natur hat der Verfasser Chancen, den „Orden wider den tierischen Ernst“ 2009 zu gewinnen – zumindestens jenen dritter Klasse.

Siepmann berichtet, daß die Region Aachen im Januar 2008 hohen Besuch erwartet:

„Fürstin Gloria von Thurn und Taxis, geborene Mariae Gloria Ferdinanda Gerda Charlotte Teutonia Franziska Magarethe Frederike Simone Johanna Joachima Josefine Wilhelmine Huberta Gräfin von Schönburg-Glauchau, beglückt die Menschen in Stadt und Kreis Aachen mit ihrer Anwesenheit.“

Fürstin Gloria mit ihrem verstorbenen Mann 1981
Fürstin Gloria mit ihrem verstorbenen Mann 1981
Der Name der Dame sei „kein Witz, aber eine Zumutung für jeden Standesbeamten“ – witzelt Siepmann.

Die Fürstin wird am 19. Januar den „Orden wider den tierischen Ernst“ erhalten und zwei Tage vorher in Herzogenrath an einer Diskussionsrunde und an einer Alten Messe teilnehmen.

Der Ortspfarrer, Hw. Guido Rotheudt, freue sich schon „wie ein Schneekönig“. Er hat – wie Siepmann weiß – mit der Alten Messe Berühmtheit erlangt:

„Dabei wird die Messe hauptsächlich in Latein geführt, wobei der Priester weitgehend der Gemeinde den Rücken zukehrt.“

„Messe führen“ klingt schlecht. Siepmann hätte wenigstens „durchführen“ schreiben können. Er hätte auch erwähnen können, daß sich die Gläubigen während der Messe mehrheitlich „den Rücken zukehren“.

Aber Siepmann ist weder ein Deutsch- noch ein Liturgieexperte, sondern – ein Fachmann des Frühmittelalters. Das beweist er beim Thema ‘Westdeutsche Rundfunk’ und Pfarrer Rotheudt:

Harald Siepmanns Artikel in der 'Zeitung für Aachen'
Harald Siepmanns Artikel in der ‘Zeitung für Aachen’
Der Priester habe in einem WDR-Bericht eine Haltung geäußert, die vermuten lasse, „daß der Herzogenrather Geistliche vor 8 oder 9 Jahrhunderten besser aufgehoben gewesen wäre als im frühen 21. Jahrhundert.“

Angesichts der Zustände im 21. Jahrhundert muß das ein Lob sein.

Außerdem spricht hier ausnahmsweise mal kein Hobby-Liturgieprofessor, der behauptet, die Alte Messe sei im 16. Jahrhundert aus den Wolken gefallen, so wie das beim Neuen Ritus vier Jahrhunderte später geschah.

Siepmann geht aber mit Hw. Rotheudt hart ins Gericht: Der Wüstling habe eine der „Errungenschaften“ des Zweiten Vatikanums – „nämlich die Abschaffung der Messe in lateinischer Sprache“ – durchlöchert.

Doch hier liegt Mediävist Siepmann falsch.

Denn die Verdeutschung der Wirklichkeit war Ziel der NSDAP – nicht des Zweiten Vatikanums, wo die Konzilsväter die Messe auf lateinisch zelebrierten, miteinander auf Lateinisch verhandelten und lateinische Dokumente publizierten.

Leider ist Siepmann auch liturgisch nicht auf der Höhe.

So berichtet er, daß Pfarrer Rotheudt den Gläubigen bei den Alten Messen die Hostien direkt in den Mund legt, damit sie „bei der Kommunion nicht von Partikeln verunreinigt werden“.

Da ist dem guten Siepmann mehr als eine Partikel durch das Sieb gegangen.

Doch Siepmann kompensiert seine Unkenntnis in Sachfragen mit der frohen Botschaft: „In der Diozöse Herzogenrath scheint die Gegenreformation ohnehin auf dem Vormarsch zu sein.“

Das läßt hoffen. Von drei neuen Pfarrern im Herzogenrather Stadtteil Kohlscheid bekennt sich mindestens einer „offen“ zu seiner Mitgliedschaft in der Personalprälatur „Opus Dei“.

Das Opus Dei habe nicht nur die Regierungen von Franco und Pinochet gestützt, sondern auch in Potsdam ein geschlechtergetrenntes Jungengymnasium errichten wollen.

Francisco Franco († 1975) ist der Retter Spaniens, der sein Land von 1936 bis 1939 von der Terrorherrschaft barbarischer Kommunistenhorden befreite.

Im weiteren wendet sich Siepmann der Fürstin von Thurn und Taxis zu. Von ihr weiß er, daß sie reich und eine „knallharte und exponierte Vertreterin des Katholizismus“ ist.

Im Frühjahr 2001 habe sie in der Sendung „Friedman“ im Ersten Deutschen Fernsehen die große Verbreitung von Aids in Afrika damit erklärt, „daß der Schwarze gerne schnackselt“.

Diese Äußerung habe bei dem Journalisten Michel Friedman zu Recht „große Empörung“ ausgelöst – berichtet Siepmann, ohne zu erwähnen, daß der empörte Friedman seine persönlichen Probleme mit dem Schnackseln hat.

Bei der ‘Aachener Karnevalsgesellschaft’ setzt Siepmann voraus, daß die Ordensträger der vergangenen letzten Jahre Geschäftsleute, konservative Politiker oder Kardinäle gewesen sind.

Aber wessen Schuld ist es, daß Linkische, Alternative und Antiklerikale keinen Humor haben?

Abschließend vermutet Siepmann, daß bei dem Herzogenrather „Montagsgespräch“ mit der Fürstin – es findet in Wahrheit an einem Donnerstag statt – das Gleichnis, wonach eher ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in den Himmel kommt, kein Thema sein wird.

Ein kleiner Trost: Seitdem es das Internet gibt, haben es auch Kamele leichter.

Siepmann weiß auch nicht, ob die Gesprächsrunde wie die Messe am selben Abend auf Lateinisch gehalten wird. Aber man werde sicherlich ein „Gloria in excelsis Deo“ anstimmen.

Nach Angaben des Artikels schreibt Siepmann regelmäßig auf ‘www.dervolkswirt.de’.

Volkswirt, Entschuldigung, an welcher Theke?
      
69 Lesermeinungen
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#69   Jörg Guttenberger, Köln   14:41:33 | Mittwoch, 9. Januar 2008
Ofterdingen: Beitrag v. 2.1., 14.27 Uhr Konjunktiv
Erst jetzt sehe ich Ihnen o.a. Beitrag.
Was Höflichkeit anbetrifft, werde ich ganz sicher nicht bei Ihnen in die Schule gehen.
Der Bischof kennt sich in der deutschen Sprache ganz sicher nicht so gut aus, wie ich, sonst hätte er den hier völllig sinnwidrigen Konjunktiv auf keinen Fall benutzt.
Man den Konjunktiv sinnvollerweise nur da aus Höflichkeitsgründen benutzen, wo er zumindest sprachlich nicht unsinnig ist.
Ohne Ihr Pseudonym zu beschädigen: Sie benutzen hier einen zumindest adelsähnlichen Namen, der Ihnen vermutlich – so aus Ihrem Auftreten zu schließen – in Wirklichkeit in keiner Weise zusteht.
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#68   Strepto von Kokke   19:26:55 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Waran
Tatsächlich wird im Neuen Testament der apokryphe Henoch-Brief zitiert (anderswo auch das Henoch-Buch) in dem kanonische Engels-Namen gebracht werden.
Soweit mir bekannt wird Henoch im AT zweimal erwähnt und im NT einmalig von Paulus. Ein Hinweis auf die astronomischen Henochbücher im NT ist mir nicht bekannt.
Bitte um klärenden Hinweis, bin für diesen Fall einmal nicht belehrungsresistent.
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#67   Benedikt   23:26:19 | Sonntag, 6. Januar 2008
@ Rudolfus
Auch die Jesuiten sind völlig verkommen, wie alle anderen alten Orden seit dem Pastoralkonzil.
So? Dann beschreiben Sie doch mal die Verkommenheit des Kartäuserordens. Da wäre ich gespannt.
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#66   Rudolfus   23:22:06 | Sonntag, 6. Januar 2008
Das Engelwerk wurde von einer verurteilten Häretikerin ins Leben gerufen,
und sollte deshalb völlig verboten werden.
Die katholische Engelsverehrung ist wichtig, aber ein „Engelwerk“, das von einer Häretikerin gegründet wurde, besitzt nicht mehr den Gründunsgrund und droht jederzeit, wieder in die Gründerinhäresie zu verfallen.
Auch die Jesuiten sind völlig verkommen, wie alle anderen alten Orden seit dem Pastoralkonzil.
Die alten Orden bestehen in alter Treue nur mehr unter dem Schutz der FSSPX weiter –
aber nicht die Jesuiten.
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#65   Florian Geyer   23:19:57 | Sonntag, 6. Januar 2008
Rudolfus
„Ein Auftstand gegen die derzeitigen Weltdominanzmächte mit ihrer Militärübermacht ist nur Gott möglich.“
Ein Anfang ist schon gesetzt durch Aufklärung. Je mehr immer weniger den Medien und dem Zeitgeist glauben desto weniger groß die Massenindoktrinaionen.
Ich sagen den Leuten immer dass zu 98% was über Zeitung, Rundfunk, berichtet wird Lüge ist und der Zeitgeist der Versklavung und Unfreiheit dient !
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#64   Rudolfus   23:15:04 | Sonntag, 6. Januar 2008
Einen Kampf gegen die Weltdominanzmächte kann man vergessen!
Ein Christ kann nur die Staatsmacht anerkennen, und muß diese auch anerkennen.
Ein Auftstand gegen die derzeitigen Weltdominanzmächte mit ihrer Militärübermacht ist nur Gott möglich.
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#63   Rudolfus   16:35:26 | Sonntag, 6. Januar 2008
Adolf Hitlers einzige noch nähere Verwandte sind US-Amerikaner,
aus der Linie seines britischen Vetters gleichen Nachnamens, der im II. Weltkrieg US-Soldat wurde –
siehe in Guido Knopps Geschichtsartikelsammlung „Mystery“.
Hitler war bekanntermaßen ein großer Britannienverehrer und übernahm für das NS-Deutsche Reich vieles aus Großbritannien, auch die britischen „Konzentrationslager“ aus der Kolonialreichsverwaltung.
Der bankrotte Hitler war auch bis 1932 vor allem aus New York finanziert worden (siehe Karlheinz Deschner, Der Moloch [Kapitel: Die Wall Street kauft Hitler]) – wie das preußische Innenministerium noch vor 1932 ermittelt hatte:
Doch mit Jänner 1933 war es bereits zu spät!
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#62   Kurt K.   13:18:52 | Sonntag, 6. Januar 2008
@ Ultramontanus: Das kann doch nicht Ihr Ernst sein?!
Haben Sie den von Ihnen verlinkten Artikel mal gelesen?? Ich habs aus Langeweile getan… noch abstruser gehts nicht, wa?
Angela Merkel als die künstlich befruchtete Tochter Adolf Hitlers…
LOL LOL LOL LO…
Und selbst wenn sie Tschingis-Khan, Osman, Hitler, Stalin und Mao Tse-Tung in ihren Ahnen hätte… was zum Geier könnte sie denn dafür?
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#61   Rudolfus   19:51:02 | Samstag, 5. Januar 2008
Angela Merkel, eine leibliche Tochter Hitlers?
und nicht „verfügbaren“ KGB-Akten, welche ein ganz anderes Licht auf die derzeitige Deutsche Kanzlerin werfen, als eine Tochter des ehemaligen Deutschen Führers, Adolf Hitler.“
Wer produziert denn solche Behauptungen?
Die SED-Nachfolgepartei, die immer noch nicht verboten ist?
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#60   Ultramontanus   22:25:17 | Freitag, 4. Januar 2008
Guten Abend zusammen -zum Punkt „Staatsmänner als Verbrecher“:
„Mit beunruhigender Sorge nehmen wir zur Kenntnis, wie die Westlichen Nationen diese Woche in der antiken deutschen Stadt Meerholz verkündeten, daß Deutschland nun das Hertz Europas sei unter Einschliessung der ehemaligen sowjetischen Blockländer Bulgarien und Rumänien.
Die Symbolik der alten antiken Zitadelle, gegründet 1170 durch den Deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa (der 1155 zum Heiligen Deutschen Kaiser gekrönt wurde und die mit seiner Geschichte eng verbunden ist) erscheint nun der heutigen Welt als „Herz Europas“, insbesonder im Lichte der Deutschen Kanzlerin Angela Merkel, die sich heute anschickt, Europa unter einer Konstituion (Verfassung) zu vereinen, welches mit dem Effekt des Verlustes der Nationalen Sourveränität aller Länder der EU einhergeht.
Angela Merkels Schwur, den Europäischen Kontinent unter einer Flagge zu einen, kann nicht ignoriert werden, erst recht nicht vor dem Hintergrund ihrer immer noch „geheimen“ und nicht „verfügbaren“ KGB-Akten, welche ein ganz anderes Licht auf die derzeitige Deutsche Kanzlerin werfen, als eine Tochter des ehemaligen Deutschen Führers, Adolf Hitler.“ Klick www.transgallaxys.com/…lerzwo/showtopic.php?threadid=2946
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#59   Dr. Christoph Heger   22:15:13 | Freitag, 4. Januar 2008
Überall Verbrecher …
franco war ein verbrecher,
Wenn das so ist, frage ich nur noch, wer denn von unseren „Staatsmännern“ weltweit dann kein Verbrecher war – so daß ich in die Verlegenheit komme, nur noch zwischen ganz unsympathischen und weniger unsympathischen Verbrechern wählen zu müssen.
der zwar den kommunismus verhindert hat,
Aha, immerhin!
und das mit massiver hilfe aus dem ausland (vor allem durch das hitler-regime);
Da hat Adolf wohl mal was Vernünftiges gemacht.
MfG
Christoph Heger
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#58   antonelligiacomo   19:34:54 | Freitag, 4. Januar 2008
„…Franco, der Retter Spaniens…“
da wird man bevor man seine meinung hier zum besten gibt darauf aufmerksam gemacht, man solle sich doch bitte um sachlichkeit bemuehen usw. – nun ja, dass ein solcher satz ueber franco hier zu lesen ist, beunruhigt mich im hoechsten maße;
franco war ein verbrecher, der zwar den kommunismus verhindert hat, und das mit massiver hilfe aus dem ausland (vor allem durch das hitler-regime);
der preis war ein regime, das einer lateinamerikanischen diktatur in nichts nachstand; unzaehlige zu tode gefolterte und tote waren der preis;
ganz nebenbei hat franco sich an eine stelle des staates gestellt, die allein dem koenig zugestanden waere…
so viel zu diesem „artikel“…
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#57   Alfredo Ottaviani   13:38:01 | Freitag, 4. Januar 2008
Bravissimo!!!
Zu diesem Artikel kann man nur sagen: Bravo, Bravissimo!!!!
+ Alfredo Card. Ottaviani
Praefectus S.O.
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#56   engelhardt †   09:49:52 | Freitag, 4. Januar 2008
Nazis
Die protestantischen und braunen Regionen des Deutschen Reiches 1932 wurden von kreuz.net bereits angezeigt
Flasch, Die Autoren haben lediglich behauptet, diese Karte wuerde das Wahlverhalten nach Religion zeigen.
Solange kein Nachweiss vorliegt, gehe ich mal davon aus, dass Die Karte die Verteilung von Bier- und Weintrinkern zeigt.
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#55   Gotthard   21:15:18 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@nachtleuchte und Rudolfus
Gottes Rache-Engel und der Geschichts-Papst … wundervolle Gute-Nacht-Geschichten
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#54   Nachtlaterne   21:12:27 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Das Wort Gottes ernst nehmen
„Ich aber, wie kann ich euch helfen? Nur er, der das Un-glück über euch brachte, kann euch der Hand eurer Feinde entreißen. So geht, meine Kinder, geht fort! Ich bleibe ja einsam zurück. Abgelegt habe ich das Gewand froher Zei-ten, angezogen das Bußkleid meines Elends. Zum Ewigen will ich rufen, solange ich lebe.“ Baruch 4/17-20
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#53   Rudolfus   21:09:55 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Die Bonner BRD war ein mehrheitlich katholisches Land
Benedikt
Wenn die SPD das NSDAP-Wählerklientel übernommen hätte, dann hätte die SPD ja die folgenden Bundestagswahlen gewinnen müssen – die SPD kam aber erst 1969 an die Macht. Und für Ihre Behauptung bezüglich angeblicher SPD-Mitglieder mit hervorragender Rolle im Nationalsozialismus bleiben Sie ja immer noch jeden Beleg schuldig.
Die protestantischen und braunen Regionen des Deutschen Reiches 1932 wurden von kreuz.net bereits angezeigt, siehe
www.kreuz.net/article.6380.html.
Nur ein minimaler Teil des Protestanten- und NSDAP-Gebietes gehörte zur späteren Bonner BRD,
wie ein Blick auf die verlinkte kreuz.net-Landkarte zeigt.
Nichtb berücksichtigt für die Regionen ab 1949 sind in der Landkarte von 1932/1933 die Millionen heimatvertriebenen Deutschen aus den Ostgebieten und Resteuropa, die sich 1945-1948 sowohl in der späteren BRD und in der späteren DDR niederließen.
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#52   Pelagius III.   19:56:18 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Bokrug = Olaska, Flabison, Schumacher
Bokrug spammt unter den Namen „Olaska, Flabison, Schumacher“ die ganze Leserzeitung voll!
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#51   HeinrichvonOfterdingen   19:45:29 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Lieber Olaska,
Bokrug, Sie sind ‘s! Wollen Sie mal wieder einen Benutzernamen verschleissen. Wurde auch Zeit, dass Sie mal wieder gesperrt werden. Redaktion ist informiert.
… und Tschüß …
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#50   HeinrichvonOfterdingen   19:39:30 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Lieber St.Georg,
…von wahr gewordenen klischees, die ständig wiederholt werden, lebt aber hetz.net und freunde wie die,die sie nannten und auch seine hl. papst rudi…
… bereits wenn Sie „hetz.net“ schreiben, dann ist das unanständig. Und Ihre Hetze von wegen hl. papst rudi, die können Sie sich wirklich sparen. Oder glauben Sie Gott mit Ihrer Hetzerei und Ihren Unanständigkeiten einen Gefallen zu tun?
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#49   st.georg   19:30:52 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@samurai
denn Klischees werden nicht wahr, in dem man sie oft genug wiederholt…von wahr gewordenen klischees, die ständig wiederholt werden, lebt aber hetz.net und freunde wie die,die sie nannten und auch seine hl. papst rudi… ;-)
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#48   Horst Metzker   19:28:02 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Na wenn der Artikel ernst gemeint ist,
dann möchte ich auch einen schreiben, mit dem Titel:
„Das Liebesleben der Waldameise bei 4 Grad minus, ohne Kondom.“
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#47   Samurai   19:13:51 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Flabison
Sollten Sie evtl. Bokrug alias … sein, hören Sie bitte mit dn Äußerungen über die „üblichen Verdächtigen“ (Freimaurer, Lionsclubs etc.) auf, denn Klischees werden nicht wahr, in dem man sie oft genug wiederholt.
Samurai
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#46   Rodolfo Panetta   18:05:04 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Die Fürstin heißt Mariae Gloria
So jedenfalls steht es in der Wikipedia.
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#45   Samurai   17:45:28 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Signum @ Stimme der Vernunft
Adelsherkunft ansich ist in Deutschland heutzutage kein Problem, da die Adeligen nicht mehr herrschen.
Was die Namen betrifft, so ist der Titel (Graf von…, Baron von und zu…,Freiherr/Freifrau von…etc,) ein Teil des Namens udn hat seltenst etwas mit Standesdünkeln zu tun.
Ich kenne einen „Baron von und zu…“, der ein eher kleines Einfamilienhaus mit seiner Familie bewohnte (er lebt mittlerweile im Seniorenheim), der keinerlei Standesdünkel hatte, aber (auch, weil er finanziell nicht schlecht stand) sehr sozial eingestellt war.
Samurai
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#44   Ansgar   17:24:30 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ stimme
Den Adelsnostalgikern stehen aber als ebenbürtiges Pendant jene ach so zeitgeistigen Geschichtslosen gegenüber, die alles, was alt ist, aus dem Bewußtsein eigener Mittelmäßigkeit ablehnen. Wer aus einer alten Familie stammt, soll das ruhig betonen dürfen. Immerhin bestimmte der Personenverbandsstaat und seine Nachfolger die meiste Zeit unserer Geschichte. Neachten Sie auch, daß die Hälfte unserer Nachbarländer Monarchien sind. Alles sentimentale Schwachköpfe?
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#43   stimme der vernunft †   16:02:45 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@signum
Dennoch fällt auf, dass Traditions- und Royalistenszene häufig gemeinsam auftreten
Naja, Nostalgiker aller Art sind ja irgendwie seelenverwandt. Der Eine schwärmt für alte Häkeldeckchen, der andere für tridentinische Messen, der dritte träumt vom einem feschen Prinzen mit goldener Krone und Seidenstrumpfhosen.
Die paar wenigen, denen es um die Inhalte geht, werden dabei untergebuttert oder sogar angefeindet (weil sie z. B. bei einer tridentinischen Messe nicht auf die Äusserlichkeiten wie Goldbrokat, Blattgoldnippes und Spitzenunterhemden Wert legen)
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#42   SignumSalutis †   15:50:09 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@rudi
Richtig: kirchliche Strukturen spiegeln immer gesellschaftliche Strukturen – das braucht man garnicht großartig zu bewerten, dass ergibt sich von selbst, und er Hl. Geist findet (hoffentlich) immer noch wege, darin zu wirken.
Ich musste mich SEEEHR wundern, als auf dem Einladungsprospekt des Kongresses „Freude am Glauben“ die beteiligten blaublütigen Herr- und Damschaften (darunter auch Fr. v. T. u. T.) mit althergebrachtem Adelsbrimborium hofiert wurden: etwas, was der gegenwärtigen Realität weder im Staate noch in der Kirche entspricht. Dennoch fällt auf, dass Traditions- und Royalistenszene häufig gemeinsam auftreten (siehe z. B. unser Freund Dr. med. Lindemann in Frankreich). Sie, werter Rudolphus, haben wohl mit Adelsnostalgie nichts am Hute, sondern Ihnen geht es wirklich um Liturgie, authentisch weitergegebenen Glauben und dergleichen?
Ich sehe da ja einiges deutlich anders als Sie, aber meinen Respekt, wenn Sie sich von denen, die neben der Kniebeuge auch den Hofkniks kultivieren wollen, distanzieren.
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#41   HeinrichvonOfterdingen   15:28:01 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Lieber Jörg,
Ofterdingen kann doch nicht einmal zwischen Indikativ und Konjunktiv unterscheiden. Nichtbeachtung ist die beste Medizin für ihn!
… Ausgangspunkt der Diskussion war, dass Bischof Müller sich in der deutschen Sprache besser auskennt als Sie und dass ihm die Verwendung des Konjunktivs als Höflichkeitsform offenbar nicht fremd ist. Dass Ihnen diese Verwendung fremd ist ergibt sich schon aus Ihrer allgemeinen Ablehnung der Höflichkeit an sich.
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#40   Rudolfus   15:06:20 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Benedikt: Sie müssen eben auch die Millionen heimatvertriebenen Ostdeutschen miteinrechnen,
insbesonders aus Ostpreußen!
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#39   Benedikt   14:59:25 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Rudolfus
Auch in der alten Bonner BRD gab es einige Ex-NSDAP-Wahlkreise – die späteren SPD-Wahlkreise,
nämlich die Protestantengebiete.
Das ist auch nicht deckungsgleich. ZB ist NRW auf der verlinkten Karte rechts relativ schwarz, NRW aber dennoch Stammland der SPD. Auf dem Gebiet von RLP dagegen gibt es Überschneidung mit Wahlkreisen der NSDAP und katholische geprägten Wahlkreisen. Natürlich ist die Tendenz klar, dass in protestantischen Gebieten mehr NSDAP gewählt wurde – nur Ihr Rückschluss, dass diese Wähler später zur SPD wechselten und die SPD ein Partei sei, bei der jene, die das III. Reich ermöglichten Karriere machten ist einfach nicht haltbar.
Wenn die SPD das NSDAP-Wählerklientel übernommen hätte, dann hätte die SPD ja die folgenden Bundestagswahlen gewinnen müssen – die SPD kam aber erst 1969 an die Macht. Und für Ihre Behauptung bezüglich angeblicher SPD-Mitglieder mit hervorragender Rolle im Nationalsozialismus bleiben Sie ja immer noch jeden Beleg schuldig.
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#38   Rudolfus   14:50:22 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Die Rede ist nicht von den demokratischen BRD-Wahlkreisen, nicht von der undemokratischen DDR-
Diktatur
Die braunen Wahlkreise des Deutschen Reiches 1932 wurden von kreuz.net bereits angezeigt, siehe
www.kreuz.net/article.6380.html
Auch in der alten Bonner BRD gab es einige Ex-NSDAP-Wahlkreise – die späteren SPD-Wahlkreise,
nämlich die Protestantengebiete.
In Österreich kam die NSDAP nie demokratisch an die Macht – aber auch hier gilt,
daß die NSDAP-Hochburgen die heutigen roten SPÖ-Gebiete sind, zusammen mit dem späteren FPÖ/BZÖ-Bundesland Kärnten.
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#37   Benedikt   14:39:40 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Rudolfus
In der CDU sind eben auch viele Protestanten,
während die CSU eine weitgehend katholische Partei ist.
Rudolfus, bleiben Sie lieber bei österreichischer Geschichte – die bekannten CDU-Mitglieder mit NSDAP-Vergangenheit hießen Kiesinger, Filbinger und Globke – das waren alles Katholiken.
Grundsätzlich ist es aber ohnehin Blödsinn, allein von der NSDAP-Mitgliedschaft auf die Gesinnung zu schließen. Immerhin hatten auch Prof. Kurt Huber (Weiße Rose) und Oskar Schindler ein Parteibuch.
Die braunen Wahlkreise sind jedenfalls die heutigen roten Wahlkreise
Was Sie hier betreiben ist doch ignorant. Wenn die brauen Wahlkreise vorwiegend in preussisch-protestantischen Gebieten lagen, so waren das Gebiete, auf deren Großteil sich später 40 Jahre die sozialistische DDR erstreckte. Das ist wohl eher ein Grund für die Rotfärbung.
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#36   Rudolfus   14:30:50 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Benedikt: Die braunen Wahlkreise sind jedenfalls die heutigen roten Wahlkreise
So viel ist sicher!
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#35   Jörg Guttenberger, Köln   14:27:04 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Gotthard, Ofterdingen
Ofterdingen kann doch nicht einmal zwischen Indikativ und Konjunktiv unterscheiden. Nichtbeachtung ist die beste Medizin für ihn!
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#34   Benedikt   14:26:27 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Rudolfus:
Wo sollen die vielen NSDAP-Mitglieder denn hin gekommen sein,
Wieso glauben Sie, dass diese Ex-Mitglieder zwangsläufig in anderen Parteien gelandet wären? Alle großen Parteien Deutschlands haben heute zusammen kaum 2 Mio Mitglieder – die Einwohnerzahl aber beträgt 82 Mio. Die NSDAP hatte 1933 850.000 Mitglieder, später traten – wie in Diktaturen üblich – die ganzen Mitläufer und Karrieristen ein, so dass ein paar Millionen zusammen kamen aber nie über 9 Millionen. Die genaue Anzahl der Mitglieder ist nicht bekannt, da die Mitgliedsnummer fortlaufend waren und Austritte nicht berücksichtigt waren.
Die meisten der neun Millionen dürften nicht aus Interesse an politischer Arbeit beigetreten sein und sind folglich in der BRD keiner Partei beigetreten. Die BRD hatte jedenfalls nie auch nur 3 Millionen Bürger mit Parteibuch.
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#33   Rudolfus   14:25:03 | Mittwoch, 2. Januar 2008
In der CDU ist das auch kein Wunder
Falls Ihr Nebensatz bedeuten sollte, dass Sie der Auffassung sind, dass CDU/CSU-Mitglieder nicht bei der NSDAP waren, so irren Sie, jedenfalls in Bezug auf die CDU.
In der CDU sind eben auch viele Protestanten,
während die CSU eine weitgehend katholische Partei ist.
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#32   stimme der vernunft †   14:14:07 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Titel
Man kann gar nichts falsch machen, wenn man jeden „Adligen“, der Wert auf Titel legt, mit „Allerwertester“ oder „Allerwerteste“ anspricht.
Nichtadlige Titelgeile spricht man mit „Euer Merkwürden“ an. Was auch stets gut ankommt ist „Euer Hochnotpeinlichkeit“
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#31   Rudolfus   14:12:57 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Benedikt: Wo sollen die vielen NSDAP-Mitglieder denn hin gekommen sein,
nachdem so viele Bürger Teil des Regimes waren?
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#30   Benedikt   14:11:24 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Rudolfus
Informieren Sie sich über konkrete SPD-Einzelnamen selbst
Ich? Ich habe nciht behauptet, dass es solche Namen überhaupt gibt. Das waren Sie. Sie haben sich – wie so häufig – mal wieder zu weit aus dem Fenster gelehnt.
Es steht jedenfalls außer Frage, daß auch viele spätere BRD-Politiker NSDAP-Mitglieder waren, jedenfalls nicht bei CDU/CSU.
Der Satz ergibt keinen Sinn. Was wollen Sie sagen? Dass viele BRD-Politiker bei der NSDAP waren? Es gab Politiker in der BRD, die NSDAP Mitglieder waren. Ob es „viele“ waren vermag ich nicht zu sagen. Falls Ihr Nebensatz bedeuten sollte, dass Sie der Auffassung sind, dass CDU/CSU-Mitglieder nicht bei der NSDAP waren, so irren Sie, jedenfalls in Bezug auf die CDU.
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#29   Rudolfus   14:06:14 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@SignumSalutis: Das Zeremoniell um einen Bischof oder Kirchenhierarchen ist auch zeit- und
gesellschaftsbedingt,
und wird so praktiziert, wie es gerade zeitlich und örtlich üblich ist,
und in Europa ist die Kirche nur mehr Staatsreligion in sehr wenigen Staaten.
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#28   Abaelard   14:02:41 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Eindeutig
Es dürfte wohl vollkommen klar sein, daß z.B. Paulus mit „Eure apostolische Exzellenz“ angesprochen wurde und ihm mit Palmwedeln frische Luft zugefächert wurde.
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#27   SignumSalutis †   13:56:49 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Eure Durchgelaucht?
Irgendein halbgebildeter Lokaljournalist schreibt halbgares Zeug über die „alte Messe“ – toll, ketz.net hat nix besseres zu tun, als voll draufzusemmeln. Und man bildet sich dort ein, im 8. Jahrhundert wäre die Messe wirklich fast exakt so wie nach 1570 gefeiert worden. Fazit: beide schreiben großen Senf. Dabei ist es nicht verwerflich, wenn man nicht genau Bescheid weiß, schlimm ist es, wenn man große Töne spuckt.
Ansosnten beobachte ich: die Obertradis desavouieren ihr Anliegen immer wieder selbst, es gehe um die Hl. Messe, die rechte Glaubensüberlieferung: dieses Adelsgetue, auch noch ernst gemeint, hat ja damit wohl von der Sache her damit nicht im Entferntesten etwas zu tun. Wenn im gleichen Atemzug nicht nur die Wiederherstellung alter Liturgie, sondern auch von Gesellschaftsverhältnissen von vor 1919 gefordert wird, läßt dies tief blicken: dem glaube ich nicht mehr, das es um den Glauben geht! Also: was soll „Eure Durchgelaucht“, „Merkwürden“ usw.? Gibt es dafür in Bibel und Tradition der Kirche IRGENDEIN Fundament? Was sagt Th. von Aquin dazu, die Hl. Schrift?
Ich begrüße (Weih-)bischöfe mit freundlichem Handschlag und „H. Bischof“ – und bemerke dabei keine irgendwie geartetete Respektlosigkeit. Kommt mal wieder auf den Teppich!
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#26   Rudolfus   13:53:24 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Benedikt: Informieren Sie sich über konkrete SPD-Einzelnamen selbst
Es steht jedenfalls außer Frage, daß auch viele spätere BRD-Politiker NSDAP-Mitglieder waren, jedenfalls nicht bei CDU/CSU.
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#25   Arkanum/kreuts.net †   13:51:13 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Ungenauigkeiten daktylographischer Natur
Herrlich! :-D
Doch angesichts zahlreicher Ungenauigkeiten sachlicher, syntaktischer und daktylographischer Natur hat der Verfasser Chancen, den „Orden wider den tierischen Ernst“ 2009 zu gewinnen – zumindestens jenen dritter Klasse.
Schöner konnte man Tippfehler nicht einmal bei den berühmten 68er teach-ins umschrieben sehen… bitte mehr davon!
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#24   Benedikt   13:47:48 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Rudolfus
Bitte nennen Sie jetzt die Namen jener, die das III. Reich möglich machten und anschließend in der SPD Karriere machten. Wohin welche Wahlkreise gewechselt sind ist irrelevant. Es war Teil der NSDAP-Strategie, die Wählerklientel der SPD (die Arbeiter) auf ihre Seite zu ziehen.
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#23   Rudolfus   13:42:59 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Die ehemaligen NSDAP-Wahlkreise wandten sich nach 1945 dem SPD-Lager zu,
während die katholischen, schwarzen Wahlkreise schwarz blieben.
Es ist das generelle Politlager.
Konkrete Einzelnamen von Politikern, die mindestens NSDAP-Mitglieder waren und später Regierungsmitglieder wurden, finden Sie unter anderem beim Simon-Wiesenthal-Dokumentationsarchiv,
teilweise auch in Simon Wiesenthals Büchern, darunter Recht, nicht Rache.
Simon Wiesenthal wurde wegen seines Wissens und wegen seines Kampfes um Gerechtigkeit vom österreichischen SPÖ-Kanzler Bruno Kreisky häufig diffamiert, insbesonders wegen der zahlreichen Ex-NSDAP-Minister der Kreisky-SPÖ-Regierungen (1970-1983).
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#22   Benedikt   13:31:10 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Rudolfus
Die Leute, die das III. Reich möglich machten, waren nach 1945 überall wieder dabei, in der Großindustrie, in der Verwaltung, und später auch wieder mit an der Regierung – insbesonders die Leute in der SPD bzw. SPÖ und in allen widerkatholischen Parteien.
Bitte nennen Sie Namen von Leuten, die das III. Reich möglich machten und anschließend in der SPD dabei waren. Ich rede hier nicht von irgendwelchen Ex-Parteigenossen (obwohl es diese in der SPD auch kaum gegeben haben dürfte – dafür aber in der CDU, einer wurde später Kanzler), denn die haben nicht unbedingt direkt das III. Reich möglich gemacht.
Möglich gemacht haben das III. Reich zB alle, die dem Ermächtigungsgesetz zugestimmt haben. Einer dieser Zustimmer wurde später Bundespräsident. Und er war nicht von der SPD.
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#21   Rudolfus   13:18:32 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Kurt K.: Bereits die BRD, DDR und Österreich wurde von denselben „Pappnasen“ verwaltet, später
auch großteils wieder mitregiert.
Die Leute, die das III. Reich möglich machten, waren nach 1945 überall wieder dabei, in der Großindustrie, in der Verwaltung, und später auch wieder mit an der Regierung – insbesonders die Leute in der SPD bzw. SPÖ und in allen widerkatholischen Parteien.
Man braucht nur zu sehen, welchen Parteien sich die NSDAP-Wahlkreise nach 1945 zuwandten – während schwarz schwarz blieb.
Schädlich für das ganze Deutschland, BRD, DDR, Österreich, sind also nur die Nichtschwarzen!
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#20   Agiafortuni   13:17:42 | Mittwoch, 2. Januar 2008
kein Vergleich
Franco war bestimmt das geringere Übel als der Freimaurer Roosevelt, welcher immerhin erst 1942 die diplomatischen Beziehungen mit Hitler abbrach, Pearl Harbour in Kauf nahm und in Yalta halb Europa einem der grössten Verbrecher des letzten Jahrhunderts – Joseph Stalin nämlich – auslieferte.
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#19   Kurt K.   13:14:06 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Rudolfus: Hö?
Lächerlich ist wohl jener, der meint, die Republiken bestünden ewig.
Den Zusammenhang, den Sie hier offensichtlich sehen, kann ich nicht erkennen.
Oder meinen Sie das so?
:
Wenn demnächst (bestimmt!) die BRD untergehen wird, dann wird das neu errichtete 4. Reich wieder von denselben Pappnasen wie früher regiert, da kann es nicht schaden, diesen jenen Ex- und Bald wieder-Herrschern jetzt schon in den Allerwertesten zu kriechen, auf dass sie diejenigen, die sie mit ihren rechtmässigen Titeln auch in einer Zeit des Unrechtes angeredet haben, nicht vergessen.
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#18   Rudolfus   13:05:16 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Republikgläubiger engelhardt
Genauso wie die Rechtschreibung.
Allerdings macht man sich halt ein wenig laecherlich, wenn man beides nicht auch inoffiziell benutzt.
Lächerlich ist wohl jener, der meint, die Republiken bestünden ewig.
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#17   engelhardt †   13:03:16 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Anrede
Ein staatliches Namensrecht muß aber nur im offiziellen Gebrauch eingehalten werden
Genauso wie die Rechtschreibung.
Allerdings macht man sich halt ein wenig laecherlich, wenn man beides nicht auch inoffiziell benutzt.
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#16   stimme der vernunft †   13:03:15 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Wider den tierischen Ernst! (jetzt kling ich schon wie der Graf Gallenstein)
Francisco Franco († 1975) ist der Retter Spaniens, der sein Land von 1936 bis 1939 von der Terrorherrschaft barbarischer Kommunistenhorden befreite.
Anscheinend bemüht sich die hetznet-Redaktion auch um den Orden wider den tierischen Ernst! Der Franco-Gag ist wirklich ein gelungener Witz! :-D
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#15   RRR   12:59:30 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Tolle Kritik
Er hätte auch erwähnen können, daß sich die Gläubigen während der Messe mehrheitlich „den Rücken zukehren“.
Lustig, sich über den Schreibstil des Autors zu echauffieren und dann so einen semantischen Blödsinn zu produzieren.
Wenn überhaupt, dann muss es heißen:
Er hätte auch erwähnen können, daß die Gläubigen während der Messe einander mehrheitlich „den Rücken zukehren“.
Sich den Rücken zukehren, das tut nämlich niemand, auch keine Gruppe, auch nicht mehrheitlich, auch nicht in der Eucharistiefeier.
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#14   Gotthard   12:54:31 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@HeinrichvO
vermutlich reden Sie einen Bischof auch mit Herr Bischof xxx an?
ja, wie sonst denn?
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#13   Rudolfus   12:29:21 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Ein staatliches Namensrecht muß aber nur im offiziellen Gebrauch eingehalten werden
Inoffiziell kann einen der Staat nicht zwingen, sich daran zu halten, z.B. als inoffzielle Anrede unter Monarchieanhängern.
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#12   Kurt K.   12:21:18 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Verzeihung, Rudolfus…
Habs gelesen als ichs abschickte… sollte natürlich heissen „Vetter Tim Schweinsbraten“
Hatte grad nebenbei ein Gespräch in ICQ mit irgendsoeinem „Penner“, der sich für einen Bekannten von mir ausgab und sich mit mir treffen wollte… freudscher Verschreiber sozusagen…
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#11   Rudolfus   12:18:45 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Kurt K.: Wieso so „Penner“ Tim?
Tim“ und mit Nachnamen „Vetter – Schweinsbraten“ heisst.
Und nun schütteln wir diesen Namen mal bissl:
Dann heisst der analog zur Anrede Fürstin Gloria… Penner Tim Schweinsbraten.
Der müßte doch dann „Vetter Tim Schweinsbraten“ genannt werden,
wie kommen Sie auf „Penner Tim Schweinsbraten“?
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#10   Kurt K.   12:16:17 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Mailiems
Nehmen Sie jemanden an, der mit Vornamen „Tim“ und mit Nachnamen „Vetter – Schweinsbraten“ heisst.
Und nun schütteln wir diesen Namen mal bissl:
Dann heisst der analog zur Anrede Fürstin Gloria… Penner Tim Schweinsbraten.
ist doch nicht egal, wo ein Bestandteil des Nachnamens steht, oder?
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#9   Rudolfus   12:13:10 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Kurt K.: Vernünftig sind höchstens die Schweizer,
die sich aus zwei Weltkriegen heraushalten konnten, und sich ansonsten vorbildhaft direkt durch das Volk verwalten.
Die restliche Geschichte des 20. Jahrhunderts ist kein Ruhmesblatt für Resteuropa.
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#8   HeinrichvonOfterdingen   12:12:10 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Lieber K.K.,
Fürsten gibts nicht mehr. (Punkt)
… ich wüßte nicht was das mit der Anrede zu tun hat. Final handelt es sich um Fragen der Höflichkeit, damit haben Sie aber offenbar nichts am Hut!
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#7   maliems   12:10:49 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Frau Fürstin
Interessiert das jemand, wo das Wort „Fürstin“ steht?
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#6   Kurt K.   12:10:07 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Rudolfus
In Österreich wurden die alten österreichischen Adelstitel selbst als Namensbestandteil verboten.
Sehr vernünftig, diese Österreicher!
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#5   Rudolfus   12:05:54 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Kurt K.: Das ist aber nur das BRD-Namensrecht
Gemäß dem BRD-Namensrecht haben Sie recht.
In Österreich wurden die alten österreichischen Adelstitel selbst als Namensbestandteil verboten.
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#4   Kurt K.   12:05:52 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ HvO
Ich hatte noch nicht die Gelegenheit einen Bischof irgendwie anzureden.
Und letztlich hat beides nichts miteinander zu tun.
Fürsten gibts nicht mehr. (Punkt)
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#3   HeinrichvonOfterdingen   11:56:12 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Lieber Kurt K.,
vermutlich reden Sie einen Bischof auch mit Herr Bischof xxx an?
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#2   Pünktchen   11:54:59 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Köstlich!
You made my day!
Im Frühjahr 2001 habe sie in der Sendung „Friedman“ im Ersten Deutschen Fernsehen die große Verbreitung von Aids in Afrika damit erklärt, „daß der Schwarze gerne schnackselt“.
Diese Äußerung habe bei dem Journalisten Michel Friedman zu Recht „große Empörung“ ausgelöst – berichtet Siepmann, ohne zu erwähnen, daß der empörte Friedman seine persönlichen Probleme mit dem Schnackseln hat.
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#1   Kurt K.   11:44:00 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Die Dame ist keine Fürstin.
Nur mal so für künftige Artikel:
Die richtige Anrede in Deutschland für diese Dame ist:
Frau Gloria Fürstin von Thurn und Taxis.
und nicht:
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis.
Denn in Deutschland gibt es keine Fürsten und überhaupt keinen Adel mehr. All deren Titel sind nur noch Bestandteil des Nachnamens.
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