Familie
Unglaubwürdige Reue
Der ZDF-Hinrichtungsjournalist Johannes B. Kerner bereut angeblich, die bekannte Tagesschau-Sprecherin Eva Herman aus einer laufenden Diskussion geworfen zu haben.
Der 'ZDF' hat das Video über Eva Herman auch selber bei 'YouTube' hochgeladen.
Der ‘ZDF’ hat das Video über Eva Herman auch selber bei ‘YouTube’ hochgeladen.
(kreuz.net) Der deutsche Talkshow-Moderator Johannes B. Kerner (43) hat in einem Interview mit der deutschen Tageszeitung ‘Süddeutsche’ versucht, sich für sein Fehlverhalten gegenüber der früheren Tagesschau-Sprecherin Eva Herman zu entschuldigen.

Am 9. Oktober hatte Kerner Empörung hervorgerufen, als er Frau Herman aus einer laufenden Diskussion warf. Dieser Fehltritt trug ihm den Titel „Hinrichtungsjournalist“ ein.

Jetzt beteuert Kerner, mit seiner Sendung „nur das Beste“ gewollt zu haben: „Aber es ist nicht das Richtige dabei herausgekommen.“

Kerner bedauert das nach eigenen Angaben „sehr“.

Was in der Sendung geschah

In der einstündigen Talk-Show ging es in erster Linie um eine Aussage, die Frau Herman am vergangenen 6. September auf einer Pressekonferenz getätigt hatte.

In der Pressekonferenz hatte sie festgestellt, daß die 68er-Ideologen Werte wie Mutter, Kinder und Familie abschafften, die sogar im Dritten Reich noch existiert hätten.

Zu Beginn der Sendung erklärte Kerner, daß es Zeit sei, „ausführlich“ über diese Aussage zu sprechen. Im Laufe der Diskussion sprach er Frau Herman mehrmals darauf an.

Den ins Publikum geladenen Berliner Historiker Wolfgang Wippermann fragte Kerner noch nach mehreren Sendeminuten ebenfalls zu dem Thema: „Was halten Sie von den Äußerungen von Eva Herman? Was ist daran richtig? Was ist daran falsch?“

Wie Kerner die Sendung nun darstellt

Im gestrigen Interview behauptete Kerner nun, er habe in der Sendung „eigentlich“ über die Mutterrolle in der Gesellschaft sprechen wollen.

Doch seine einleitende Frage an Frau Herman lautete, was sie aus dem Zitat gelernt habe.

Nun behauptet Kerner, dafür angeblich nur eineinhalb Minuten eingeplant zu haben. Die Sendung habe sich „nicht so ganz“ entwickelt wie angenommen.

Dennoch glaubt Kerner, ausreichend vorbereitet gewesen zu sein.

Den Fehler schiebt er der Redaktion in die Schuhe: „Wir haben die Sendung redaktionell nicht zu Ende gedacht. Wir hatten so eine Reaktion von ihr nicht auf dem Zettel“ – beteuert er.

Kerner erklärt, daß vor jeder Sendung Planspiele über den möglichen Verlauf der Gespräche betrieben würden. Angeblich „bis in die letzte Verästelung“.

Diese Darstellung stellt die ‘Süddeutsche’ mit Hinweis auf eine Aussage von Frau Herman in Frage. Sie hatte nach der Sendung erklärt, daß Kerner als Moderator überfordert gewesen sei.

Kerner entgegnet kommentarlos: „Ich habe das gelesen.“

Manipulative Darstellung

Kerner wiederholt abschließend, mit der Eliminierung von Frau Herman falsch entschieden zu haben.

Zugleich unterstellt er kaltschnäuzig, daß Frau Herman von sich aus habe gehen wollen:

„Als Eva Herman gehen wollte, hätte ich sagen können: »Nein, nein, bleib hier. Hier fliegt keiner raus. Da hinten ist Platz genug.«“
      
30 Lesermeinungen
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#30   Pünktchen   21:40:22 | Freitag, 8. Februar 2008
Frau Herman
hat einen ersten jurist. Sieg gegen die Diffamierungskampagne durch zahlreiche Medien errungen:
>>>>das Kölner Landgericht gab ihr gegen die dpa recht! www.kath.net/detail.php?id=18982<<<<<
Sie hofft nun, weitere Medien zur Rechenschaft ziehen zu können. Eva Herman:
„Es wurde Zeit, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Das war erst der Anfang. Nun geht es weiter.“
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#29   HarroMeyer †   13:34:02 | Freitag, 4. Januar 2008
Das Mutterbild wird systematisch
durch den Kakao gezogen und wehrt sich eine Frau, kommt man in verunlimpfender Weise mit Geschichten aus dem Horrorscenario des Krieges, -die man nur vom Hohrensagen kennt –,um sie platt zu machen. Argumente werden dann völlig überflüssig. Das ist der Stil von damals! Der „Stürmer“ läßt grüssen
Ich habe auch verbrannte Frauen mit Kleinkindern Ende 1944 in zerbombten Häusern gesehen. Deshalb verunglimpfe ich doch heute keinen, der es ehrlich meint.
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#28   Strepto von Kokke   08:31:14 | Freitag, 4. Januar 2008
@Philomenchen
Dafür, daß sie es gutgeheißen hat, daß die Nazis Mütter mit ihren Kindern ins Gas geschickt haben. Das war nämlich die Familienpolitik der Zeit, die das Nazi – Evchen so hochlobt.
Na, hat Mami dir wieder erlaubt mit der Bild-Zeitung zu spielen.
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#27   Rudolfus   18:04:27 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Ihre Unterstellungen sind wieder einmal völlig absurd!
Ph.Wolkenstein
Dafür, daß sie es gutgeheißen hat, daß die Nazis Mütter mit ihren Kindern ins Gas geschickt haben. Das war nämlich die Familienpolitik der Zeit, die das Nazi – Evchen so hochlobt.
Wer soll soetwas behauptet haben?
Eva Hermann sicher nicht!
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#26   PhilomenaWolkenstein   18:02:02 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@Josefus
Für was entschuldigen?
Dafür, daß sie es gutgeheißen hat, daß die Nazis Mütter mit ihren Kindern ins Gas geschickt haben. Das war nämlich die Familienpolitik der Zeit, die das Nazi – Evchen so hochlobt.
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#25   Josefus   15:15:32 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Elendster Sünder hat vollkommen Recht
Zitat Kurt K: „Sie hätte sich einfach entschuldigen müssen und gut wäre es gewesen.“
Für was entschuldigen? Das wäre ja noch schöner. Genau in diese Falle ist sie nicht getappt. Zurückrudern, um sich einzuschmeicheln und vielleicht auch ihre Karierre zu retten. Für was soll sie sich denn entschuldigen, dafür, dass andere sie absichtlich missverstehen, missverstehen wollen?
Ich habe die Sendung live gesehen und stimme der Beurteilung des Elendsten Sünders voll und ganz zu.
Kerners Aussage, nur 1-2 Minuten über die Aussagen von Fr. Hermann reden zu wollen, ist angesichts der Gäste und Einladung des böswilligen Historikers unglaubwürdig. Dass Kerner trotzdem ein bißchen einen Fehler eingesteht, immerhin. Nur hat er sie ganz klar rausgeworfen, auch wenn Fr. Herman nicht unglücklich war zu gehen, da man sie nicht verstehen wollte und ein Kesseltreiben mit ihr veranstaltete. Fr. Herman hielt sich ausgesprochen tapfer.
Deswegen muss man sie trotz ihres Lebenlaufes bewundern. Es ist nie zu spät, Einsichten zu gewinnen und wenn man sie noch so tapfer verteidigt, Kompliment!
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#24   Strepto von Kokke   07:03:31 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@Timpressum – „man muss auch jönne könne“
Ich persönlich finde, daß man solchen Menschen wie der Herrmann keine Auftritt im Fernsehen gönnen sollte.
Finde ich auch.
Es kommt geradezu einer „Gotteslästerung“ gleich, wenn Frau Herrmann mit ihrer Anwesenheit Timpressum’s medialen Tempel befleckt. :-D
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#23   timpressum †   04:25:00 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Wachgerüttelt
Mich hat die „Sendung“ auf youtube auch wachgerüttelt. Insofern, als das ich jetzt wirklich weiss, daß die Herrmann einfach nur ein hirnbefreites Individuum ist…
Daß sie bei Leuten Anklang findet, die denken, daß die NS Diktatur bis auf den allzu offenen Vollzug der „Endlösung“ nicht allzuviel schlechtes hatte, kann ich mir gut vorstellen.
Ich persönlich finde, daß man solchen Menschen wie der Herrmann keine Auftritt im Fernsehen gönnen sollte. Dafür zahle ich keine GEZ! Soll die Nazisse sich auf Internetseiten wie dieser hier breit machen.
Vorschlag für einen Pseudoym: „Mutterkreuz2008“
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#22   Elendester Sünder   18:45:21 | Mittwoch, 2. Januar 2008
„Wir hatten so eine Reaktion von ihr nicht auf dem Zettel.“
Ich habe mir die vollständige Sendung auf www.youtube.com angesehen, und ich muß sagen, daß Frau Herman sich außerordentlich gut geschlagen hat.
Schlimm an dieser Sendung war nicht der vermeintliche Rauswurf. Frau Hermann war sichtlich froh, als ihr Gelegenheit gegeben wurde, diesem bösen Treiben früher zu entrinnen. Das Schockierende war das redaktionelle Konzept als solches. Die Sendung war von vornherein durch die Fragen auf Kerners Moderatorenzettel, die Auswahl der Gäste und des sogenannten Experten und vermutlich sogar des Publikums darauf ausgelegt, Frau Herman persönlich einzuschüchtern. Das ist eindeutig nicht gelungen und wir können dem Herrn danken, daß er Frau Herman die übernatürliche Kraft gegeben hat, weder der Menschenfurcht noch dem Zorn nachzugeben. Aus der Sicht Kerners lautet das: „Wir haben die Sendung redaktionell nicht zu Ende gedacht. Wir hatten so eine Reaktion von ihr nicht auf dem Zettel.“
Diese Sendung hat viele Menschen wachgerüttelt. Dank sei Gott.
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#21   HarroMeyer †   17:46:25 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Dat jeit nich jut,
habe ich damals (1943) gesagt. Das wollte da auch keiner hören und ich sage auch heute, was wahr ist. Der „Herr“ mag keine Lügner, auch keine, die Lügen verbreiten.
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#20   Benedikt   17:15:46 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Ach…
…der merkbefreite Bokrug ist wieder da :-S.
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#19   LandorganistII   15:55:59 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Hallo, Herr Meyer,
Sie unterliegen einer Fehleinschätzung. Über diese Zeit kann man eben nicht sagen was man will! Im Übrigen stimme ich Timpressum voll und ganz zu! In Nazi-Deutschland waren die Mütter doch nur als Produktionsmittel für Kanonenfutter gut! Irgendwann gab’s dann noch das Mutterkreuz. Wer so etwas vorbildlich nennt oder auch nur im Entferntesten gutheißt ist wohl etwas unterbelichtet.
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#18   timpressum †   15:51:52 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ HarroMeyer
Die deutschen Mütter jüdischen Glaubens sind während des Dritten Reiches sogar so hoch geschätzt worden, daß sie mitsamt ihren Kindern auf Kosten des „Reiches“ in den Osten Europas reisen durften.
Allerdings erwarteten sie dort keine Ferienlager, sondern Zwangsarbeit und Gaskammern.
Da erzähl mir bitte jemand noch jemand was von einem positiven „Mutterbild“ während des „Tausendjährigen Reiches“
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#17   HarroMeyer †   15:39:42 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Landorganist: Es geht um das Mutterbild,
nicht um die Frau Herman. Dass die als Vorbild denkbar ungeeignet ist, weiss jeder. Es geht um das Mutterbild, das da seit Jahren auf jede nur denkbare Weise durch den Kakao gezogen wird, mit stiller Zustimmung der Kirche. Und da hat die Frau Herman etwas gesagt, was nicht der korrekten, vorgefertigten Meinung entspricht, was ich aber voll bestätigen muss: Meine Mutter war für mich eine Respektsperson, auch als stellv. Vorsitzende der NSDAP-Frauenschaft und die anderen Mütter auch. Man kann über diese Zeit sagen, was man will, aber man sollte nicht lügen.
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#16   Segantini   15:36:55 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Scheinheilig!
Was ist das denn für eine scheinheilige und verlogene Position? Millionen haben sein «entschieden, daß ich Dich, Eva, verabschiede» gehört, und nun will er uns mit einem «als Eva Herman gehen wollte» für dumm verkaufen?
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#15   landorganist   14:44:32 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Wer erklärt mir mal
was die Tradis an dieser Dame, die doch so überhaupt nicht dem Frauenbild der vorkonziliaren Kirche entspricht, finden?
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#14   Rudolfus   14:39:14 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Was für eine üble Unterstellung!
Ph.Wolkenstein
Damit sie weiter die Familienpolitik der Nazis loben kann? Damit sie weiter gutheißen kann, daß Mütter mit ihren Kindern an der Hand und im Arm ins Gas geschickt wurden?
Üble Nachrede ist schwer sündhaft – das gilt auch für die Medienleute.
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#13   Dr. Christoph Heger   14:35:38 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Ein altes Schandmaul …
… hat wieder einmal dasselbe aufgemacht und Eva Herman als „Nazi“ beschimpft.
Nun, ich habe schon prophezeit, wie man in Zukunft mit solchen erbärmlichen Versuchen der Rufschädigung umgehen wird: Jeder, der nicht mit solchen Schandmäulern in dieselbe Kiste gepackt werden möchte, wird sich schließlich diesen Titel selbst zu legen.
MfG
Christoph Heger
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#12   RRR   14:29:18 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Harro Meyer
Die sollten sich auch mal entschuldigen.
Verstehe ich jetzt nicht. Im Artikel steht, Kerner habe sich entschuldigt. Gut, diese Entschuldigung wird als „unglaubwürdig“ hingestellt, aber das ist Interpretationssache.
Aber die lügen ja ohne rot zu werden.
Ich weiß zwar auch hier noch nicht, wer „die“ sind, aber Kerner scheint keineswegs „gelogen“ zu haben, sondern sich ungeschickt verhalten zu haben und dieses Verhalten jetzt zu bedauern. Lüge setzt voraus, dass der Lügner sich seiner Lüge bewusst ist, dass er absichtlich lügt und dass er – um überhaupt „lügen“ zu können – etwas der Wahrheit Widersprechendes als Tatsache hinstellt.
Wo also hat Kerner „gelogen“? Verstehe ich noch nicht, aber wenn Sie ihm eine Lüge unterstellen, werden Sie die ja auch sicher kurz zitieren können. Danke schön!
Danach können wir dann diskutieren, ob es sich wirklich um eine „Lüge“ gehandelt hat. Die Tatsache, dass Kerner sein Verhalten bedauert, lässt doch eher vermuten, dass er, selbst wenn er Unwahres gesagt haben sollte, es doch nicht absichtlich getan hat – mithin kann er kein Lügner sein.
Aber ich danke schon im Voraus für die Quelle (wenn’s geht, mit Quellennachweis), in der Kerner gelogen haben soll.
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#11   Beobachterin   13:51:57 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Kerner für Kochen, Küche, Kinder
Kerner muß zurücktreten oder gehört abgesetzt. Er kann ja ruhig weiter Werbung für Gutfried machen oder von mir aus eine Kochshow im Fernsehen abziehen und sich um seine Kinder kümmern.
Aber von ihm selbst ist natürlich nichts zu erwarten und von unseren linkslastigen Medien auch nicht. Wir müssen uns solche unangenehmen Zeitgenossen im Fernsehen weiter bieten lassen – oder einfach abschalten, wenn Kerner auftaucht.
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#10   Pünktchen   13:07:18 | Mittwoch, 2. Januar 2008
HarroM
Aber die lügen ja ohne rot zu werden
Oder: Sie lügen, weil sie rot sind! >:)
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#9   HarroMeyer †   13:06:07 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Es bleibt dabei:
Die Iraner haben die öffentliche Hinrichtung,
wir haben Johannes B. Kerner und das öffentliche Fernsehen, das sich das auch noch bezahlen lässt, als wichtigen Beitrag zur demokratischen Entwicklung: Die sollten sich auch mal entschuldigen. Aber die lügen ja ohne rot zu werden.
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#8   Pünktchen   12:57:46 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Das Problem ist die Begriffsstutzigkeit
und das böswillige Mißverstehen des NDR. Insofern ist die Kündigung durch den NDR m.E. nicht okay! Frau Herman hat vor dem Hamburger Amtsgericht Klage eingereicht. Meine Vertrauen in die deutsche Justiz ist zwar nicht übermäßig, aber die juristische Aufarbeitung muß zumindest bestimmte Standards einhalten, die in der öff. Diskussion über Bord gingen: zu Lasten von Frau Herman und zugunsten ihrer Diffamierung!
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#7   Kurt K.   12:27:31 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Nein, Eva ist keine NS-Buhle!
Ich denk auch, dass Eva H. kein Nazi ist.
Für den NDR sollte es aber ein ausreichender Kündigungsgrund sein, dass E.H. ausreichend Begriffsstutzigkeit bewiesen hat, um nicht weiter als Journalistin dort arbeiten zu können.
Jedem kann eine solch verworrene These herausrutschen wie die auf ihrer Pressekonferenz. Keine Frage.
Wer dann aber – statt sich einfach zu entschuldigen – diese These auch noch verteudigt und nicht rafft, wo man darin ein Problem sehen kann, der ist – nunja – nicht wirklich geeignet als AUshängeschild einer Firma oder eines Senders.
Sie hätte sich einfach entschuldigen müssen und gut wäre es gewesen.
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#6   Rudolfus   12:20:48 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Ph.Wolkenstein: Daß Eva Hermann keine National-Sozialistin ist,
hat sie bereits wohl ausreichend oft gesagt!
Sie hat sich lediglich mißverständlich über die NSDAP-Zeit geäußert – das muß einer Frau nachgesehen werden.
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#5   PhilomenaWolkenstein   12:17:42 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Nazi – Evchen
Nazi – Evchen will also rehabilitiert werden. Warum eigentlich? Damit sie weiter die Familienpolitik der Nazis loben kann? Damit sie weiter gutheißen kann, daß Mütter mit ihren Kindern an der Hand und im Arm ins Gas geschickt wurden?
Evchen, such Dir einen Schweigeorden. Damit Du uns nicht weiter belästigst.
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#4   Pünktchen   11:36:35 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Rahabilitation
Die Frage ist – so merkwürdig das klingt – eine vertragsrechtliche. War die Entlassung von Frau Herman beim NDR wegen der bekannten Äußerungen anläßlich einer Buchpräsentation rechtens oder nicht? Es steht der Verdacht im Raum, daß sich der NDR aus vertraglichen Verpflichtungen herauskatapultieren wollte, indem er sich an der gezielten Skandaliserung von Frau Herman beteiligt hat. So weit ich weiß, wird dies Gegendstand eines Prozesses sein.
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#3   Kurt K.   11:04:31 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Kerner und Hermann
Berufliche Rehabilitation???
Der NDR kann sich aussuchen, wen er einstellen möchte. Damit hat Kerner nichts zu tun. Und letztlich: EH hat mit ihren Büchern genug Geld verdient und kann sich davon genug kaufen. Dass dieses Geschreibsel so oft verkauft wurde ist allerdings hauptsächlich der „Verdienst“ der Kritiker – nur durch die massive Kritik mit der damit verbundenen Bekanntmachung und Werbung (getreu dem Motto: Es gibt keine schlechte Werbung) haben sich diese Bücher dermassen gut verkauft.
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#2   Rodolfo Panetta   10:50:22 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Berufliche Rehabilitation von Eva Herman ist notwendig!
Von Kerners Entschuldigung kann sich Eva Herman nichts kaufen. Ihre berufliche Rehabilitierung beim NDR wäre notwendig! Und dann müßte sich noch ein Minister Rhiel aus Hessen entschuldigen!
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#1   RRR   10:38:40 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Vorzeigekatholikin
Die Vorzeigekatholikin Eva Herman gehörte übrigens zum Freundeskreis des legendären Zuhälters und „Kiez-Königs“ Willi Bartels, auf dessen Begräbnis sie sich von der Regenbogenpresse munter fotografieren ließ.
Sie ist bekanntermaßen viermal verheiratet und hat ein einziges Kind, um das sie sich wegen ihrer Berufstätigkeit praktisch nie gekümmert hat.
Eine großartige Galionsfigur für Vaticanum-II-Hasser! ;-)
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