Liturgie
Ein glorreiches Jahr
Die Gläubigen der Alten Messe gehörten zur einzigen Minderheit, der die zeitgeistigen Dinosaurierbischöfe nicht in den Hintern gekrochen sind.
Alte Messe beim Institut Christus König und Hoherpriester
Alte Messe beim Institut Christus König und Hoherpriester
© Flickr-Benützer „tabbaad“, CC
(kreuz.net) Für ihn gab es im vergangenen Jahr nur einen kirchlichen Höhepunkt: der Tag, an dem das Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe veröffentlicht wurde.

Das erklärte Damian Thompson am 26. Dezember auf seinem Blog auf der Webseite der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’.

Thompson ist Chefredaktor der britischen Wochenzeitung ‘Catholic Herald’.

Mit dem Motu Proprio habe der Papst einen katastrophalen Bruch in der Geschichte der Westkirche geheilt.

Das Erscheinen von ‘Summorum Pontificum’ war für Thompson ein „faszinierendes und schockierendes Ereignis“ – faszinierend für die Altgläubigen, weil die Befreiung der Alten Messe viel umfassender war, als sie zu hoffen gewagt hätten, und schockierend für verknöcherte Liberale, welche die Alte Liturgie für eine Sache der Vergangenheit hielten.

Kurzfristig sei zwar der Eindruck entstanden, daß der
Thompson an die Bischöfe
„Katholiken, welche die Alte Liturgie wünschen, BRAUCHEN VON IHREM BISCHOF KEINE ERLAUBNIS. Habt ihr das verstanden?“
Papst eher einen Bruch erzeugt als einen geheilt habe.

Als Grund dafür sieht Thompson die liberalen Bischöfe vieler Länder, welche die Wirkung des Motu Proprio ganz und gar mißverstanden hätten.

‘Summorum Pontificum’ ist für Thompson nicht ein Versuch, komische Käuze oder Sektierer in die Kirche zurückzubringen:

„Die Sache ist viel radikaler als das. Das Dokument hat die Einschränkungen nicht reduziert, sondern abgeschafft.“

Thompson spricht direkt zu den Bischöfen: „Katholiken, welche die Alte Liturgie wünschen, BRAUCHEN VON IHREM BISCHOF KEINE ERLAUBNIS. Habt ihr das verstanden?“

Dann stellt er die Frage, warum es notwendig war, die Alte Liturgie zu befreien.

Seine Antwort: „Weil die großzügige Regelung von Papst Johannes Paul II. bezüglich der Alten Messe nie in die Praxis umgesetzt wurde.“

Viele Bischöfe hätten die Altgläubigen wie Aussätzige behandelt:

„Oder, um es deutlicher zu sagen: Die Verehrer der Messe der Jahrhunderte gehörten zur einzigen Minderheit, der die zeitgeistigen Dinosaurierbischöfe nicht in den Hintern gekrochen sind.“

Als zweiten Grund für die Freigabe der Alten Messe sieht Thompson den besonderen Genius von Benedikt XVI.

Der Papst habe erkannt, daß zahlreiche Eigenschaften der Alten Messe – der stille Kanon, die Ostung, die präzisen Rituale – wahrhaft zeitlos sind.

„Der kosmologische Symbolismus dieser Besonderheiten ist so reich, so jenseitig, daß sie die desorientierte Jugend viel direkter ansprechen als die geschwätzige Kumpelhaftigkeit der Messe in der Landessprache.“

Für Thompson war der 7. Juli 2007 einer der größten Tage in der Geschichte der Katholischen Kirche:

„Unsere Bischöfe mögen zu kurzsichtig und nörglerisch sein, um das zu verstehen.

Aber vielleicht werden ihre Herzen im kommenden Jahr berührt, so daß die große Reform ernsthaft beginnen kann.“
      
44 Lesermeinungen
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#46   HBR   12:59:16 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@Sozialkatholisch
Etwas Wahrheit ist eben nicht die volle Wahrheit. Diese kann man nur in der katholischen Kirche erfahren. Eine Untugend in der heutigen Zeit ist doch, dass sich viele ihre Religion so zurecht basteln, wie es ihnen gefällt. Die volle W
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#45   Sozialkatholisch   12:44:36 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ HBR
Für die Sektierer der Pius-Bruderschaft ware Reue eine Pflicht. Nur so können sie wieder in Gemeinschaft mit der universellen katholischen Kirche kommen. Erste Pflicht eines Klerikers ist der Gehorsam gegenüber der Kirche.
Ich dachte neuerdings wäre überall etwas Wahrheit und man könnte überall Gott finden, warum denn dann nicht bei der Piusbruderschaft?
Sind die etwa noch schlimmer als Hindus, Buddhisten und Moslems zusammen?
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#44   HBR   12:27:00 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Noch mal die Tugend des Gehorsams
@Rudolfus:
Die Exkommunikation für die Treue zum kanonisierten Meßbuch des hl. Pius V. kann nur ungültig sein Ansonsten hätte der Papst die Kanonisierung des Meßbuches aufheben müssen – das hat er aber nicht getan.
Die Exkommunikation erfolgte wegen des bewußten Ungehorsams von Levebvre und Konsorten gegenüber dem heiligen Stuhl. Die Enzyklika Ad Apostolorum Principis gibt es schließlich nicht umsonst.
@Sozialkatholisch: Für die Sektierer der Pius-Bruderschaft ware Reue eine Pflicht. Nur so können sie wieder in Gemeinschaft mit der universellen katholischen Kirche kommen. Erste Pflicht eines Klerikers ist der Gehorsam gegenüber der Kirche.
@RRR:
Man kann die Sekte der Sedisvakantisten nur schlecht mit jener der Pius-Bruderschaft vergleichen. Beide sind spinnefeind und werden sich kaum je zusammenfinden.
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#43   LandorganistII   11:00:53 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Nun, er kann sich
doch den Lingen dazu holen, dann sind es schon zwei!
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#42   RRR   10:32:01 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ Rudolfus
Die Exkommunikation für die Treue zum kanonisierten Meßbuch des hl. Pius V. kann nur ungültig sein Ansonsten hätte der Papst die Kanonisierung des Meßbuches aufheben müssen – das hat er aber nicht getan.
Sie bleiben also dabei, dass es nach wie vor erlaubt sei, dass Missale Pius V. zu verwenden: ohne Christkönigsfest, ohne Fest der Heiligen Familie, ohne die Heilige Maria Goretti, ohne das Fest der Rosenkranzkönigin, mit Ambo im Kirchenraum, mit Tabernakel an der Seite einer gotischen Apsis, ohne das Fest des Hl. Johannes Maria Vianney.
Na dann mal viel Spaß in Ihrer Ein-Mann-Privatkirche! ^-^
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#41   Sozialkatholisch   09:00:06 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ HBR
Ich bete aber dafür, dass sich die Mitglieder der Levebristen mit Gottes Hilfe wieder eines besseren besinnen und reumütig wieder in die Kirche zurückkehren werden.
Kann man in der Amtskirche eigentlich noch reumütig sein?
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#40   HBR   08:55:29 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Das war ein kleiner Zukunftsblick
Es sollte natürlich Pius XII sein. Ich bin einfach zu progressiv ;-)
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#39   monti   00:17:12 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Da ist aber einer weit der Zeit voraus…
Ich weise in diesem Zusammenhang auf die Enzyklika Ad Apostolorum Principis von Paps Pius XXV hin.
Wenn man schon so weit in die Zukunft geht, sollte man auch in Betracht ziehen, dass das Oberhaupt der kath. Kirche dann vielleicht Päpstin Pia XXV. heissen könnte. ;-)
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#38   Rudolfus   23:56:45 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@HBR: Beten Sie! Gott wird Ihr Gebet für Sein Anliegen umwandeln
Ich bete aber dafür, dass sich die Mitglieder der Levebristen mit Gottes Hilfe wieder eines besseren besinnen und reumütig wieder in die Kirche zurückkehren werden.
Beten Sie! Gott wird Ihr Gebet für Sein Anliegen umwandeln,
nämlich die Bekehrung des Papsttums zu seinen Amtspflichten –
siehe das vortridentische Papsttum und dessen Bekehrung.
Das mißlungene Pastoralkonzil hat die Kirche wieder in vortridentinische Mißstände zurückgeworfen.
Viele Heilige versuchten, amtsmißbrauchende Päpste auf den rechten Weg zu führen.
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#37   HBR   23:49:09 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Ungehorsam
Der wesentliche Grund für die Exkommunikation war der Ungehorsam von Bischof Marcel Lefebvre gegenüber den heiligen Stuhl und dem Konzil. Insbesondere die Bischofsweihe, welche ohne Zustimmung Roms erfolgte, war ein Akt der Spaltung. Hierfür war die Exkommunikation mehr als angemessen. Ich weise in diesem Zusammenhang auf die Enzyklika Ad Apostolorum Principis von Paps Pius XXV hin.
Ich bete aber dafür, dass sich die Mitglieder der Levebristen mit Gottes Hilfe wieder eines besseren besinnen und reumütig wieder in die Kirche zurückkehren werden.
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#36   Rudolfus   23:40:19 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Die Exkommunikation für die Treue zum kanonisierten Meßbuch des hl. Pius V. kann nur ungültig sein
Ansonsten hätte der Papst die Kanonisierung des Meßbuches aufheben müssen – das hat er aber nicht getan. o^/ >:)
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#35   Romulus   23:38:10 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@HBR
Ich habe hier in diesem Thread gar nicht gepostet… Also warum ist deine Nachricht an mich gerichtet?
Zum Inhalt sag ich nur eins: GÄHN…
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#34   Rudolfus   23:37:06 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@HBR: Wofür wurden Erzbischof Lefebvre und die FSSPX exkommuniziert?
Für die Treue zum kanonisierten Römischen Meßbuch St. Pius’ V., dessen Kanonisation durch den Papst niemals aufgehoben wurde.
Es war also der Papst, der untreu zur Kirche war!
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#33   HBR   23:29:27 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Romulus
Die Levebristen haben gerade nicht die Treue zur Kirche gewahrt. Sie alle sind nicht umsonst exkommuniziert worden. Somit sind die Levebristen genau solche Sektierer, wie es die Sedisvakantisten und Gegenpapstbewegungen sind. Sie alle haben sich von der universellen Kirche entfernt.
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#32   Rudolfus   23:22:05 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@HBR: Erzbischof Lefebvre und seine Söhne sind der Kirche immer treugeblieben,
und haben keinen Grund, zu bereuen.
Bereuen müssen nur die Untreuen und Förderer des Irrtums wie irrtumsfördernde Päpste, die die Treuen vor dem Irrtum nicht in Schutz nahmen.
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#31   HBR   23:16:30 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Rudolfus
Eine Eigenschaft des gläubigen Katholiken ist der Gehorsam gegenüber dem heiligen Vater. Außerdem sollte genug Toleranz unter uns Katholiken vorhanden sein, dass alle Gläubigen in der universellen Mutter Kirche ihren Platz finden. Wer die tridentinische Messe feiern will, soll dies tun. Ansonsten ist weiterhin der moderne Rithus vorherrschend.
Ich denke ohnehin, dass das Motu Propio mehr ein Versuch des heiligen Vaters gewesen ist, den Sektierern der Levebristen entgegen zu kommen. Diese sollten jetzt reumütig in den Schoss der Kirche zurückkehren
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#30   FXaver   23:15:05 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Katholische Weite
Wenn jemand eine engere Beziehung mit Gott haben kann, indem er zuguckt, wie mit Gardinen behängte Priester lateinische Gebete murmeln, dann soll er das Recht dazu haben. Auch ohne Genehmigung seines Bischofes. Und wenn ein anderer eben afrikanische Tänze vor dem Altar erhebend findet – dann halt auch.
Da braucht man doch keinen Glaubenskrieg daraus machen!
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#29   Rudolfus   22:12:31 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Einem Papst, „der als vom katholischen Glauben abgewichen erfunden wird,
darf widersprochen werden“ –
so lehrt es das Päpstliche Schreiben Cum ex apostolatus, 1559 A.D., Papst Paul IV. – siehe KatholischeDokumente.de.tl .
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#28   Ydefix   22:09:30 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Rudolfus:
„Katholisch ist nur, wer auch dem legitimen und unfehlbaren Petrusnachfolger anhängt, und dessen verbindliche oder unfehlbare Lehren gehorsam annimmt.“
Eine richtige Aussage.
Und jetzt überlegen Sie sich, was es heißt, wenn eine sich als Papst bezeichnende Person Lehren propagiert, die dem kath. Glauben entgegengesetzt sind.
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#27   Vineta   22:02:50 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Rudolfus + Florian Geyer: Betreff: Gehorsam
1)Das mit dem Gehorchensollen ist was ziemlich Kompiziertes:
Man stelle sich mal vor, ein Savonarola hätte Alexander VI gehorcht, statt ihn einen Atheisten zu nennen!?
Andererseits: Das hat er nun davon, daß er nicht gehorchte. Er muß – obwohl außer diesem einen Punkt Gehorsam ja nichts dagegen spricht – bis heute auf seine Kanonisierung warten.
2) Oder ist das dem Gehorchensollen doch was ganz Unkompliziertes.
Da kommt doch jemand im NT vor, wer war das gleich, der dem Apostelfürsten Petrus ins Angesicht widerstand.
Zu Recht.
Und ist nicht auch Lehre der Kirche, seinem Gewissen zu folgen, wenn man überzeugt ist, daß das Lehramt irrt?
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#26   HeinrichvonOfterdingen   21:51:00 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Lieber Florian,
da haben Sie natürlich recht. Die Frage ist allerdings, ist es ein modernistisches Schisma oder ein wie auch immer traditionalistisches. Und da bin ich nach der Lektüre einer halben Bibliothek, angefangen bei den immer noch bewundernswerten Büchern von Dietrich von Hildebrand (Der verwüstete Weinberg und Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes) doch absolut sicher, es ist ein modernistisches Schisma und der Papst ist mit von der Partie. Die Häresien dieser Partei sind genau die, die der hlg. Pius X als Kennzeichen des Modernismus genannt hat. Und was das schlimmste ist, auch in einigen Texten des 2.Vatikanums finden sich Irrlehren.
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#25   Rudolfus   21:38:15 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@F. Geyer: Sie vermischen einen ungerecht regierenden Ordinarius mit einem häretischen Bischof
Man liest es bei den Heiligen, welche zb einem Bischof auch gehorchten und treu blieben wenn er falsches beging oder lehrte.
Ein vorbildhafter Katholik bleibt einem ungerecht regierenden Ordinarius treu (siehe einem Großteil der Päpste und Ordinarien),
aber niemals den Lehren eines häretischen Ordinarius’.
Im Gegenteil, die Heiligen lehren, daß man einem vom katholischen Glauben abweichenden oder abgefallenen Ordinarius und Kirchenhierarchen ausdrücklich widersprechen muß, als Untergebener und als Laie!
Auch Papst Paul IV. lehrt es so gegenüber dem Papst selbst – siehe Cum ex apostolatus von 1559 A.D. auf katholischedokumente.de.tl .
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#24   Florian Geyer   21:32:04 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Heinrich
Spaltung ist ein direkter Schlag gegen die Einheit und schwächt somit die Macht, Kraft und Vitalität der Kirche. Da spielt die Motivation keine Rolle. Man liest es bei den Heiligen, welche zb einem Bischof auch gehorchten und treu blieben wenn er falsches beging oder lehrte.
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#23   HeinrichvonOfterdingen   21:28:33 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Lieber Florian,
na klar, Wehrkraftzersetzung! Aus welcher Ecke stammen Sie denn?
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#22   Rudolfus   21:27:51 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Sedisvakantisten und Gegenpapstsekten sind nicht katholisch
Die Abspaltungen der Kleingruppen und Sektierer aus Unzufriedenheit über die nicht zu legnenden Missstände ist nichts anderes als die Zersetzung der katholischen Wehrkraft !
Das Hauptproblem ist jedoch, daß Sedisvakantisten und Gegenpapstsekten nicht katholisch sind, selbst wenn sie den katholischen Glauben und die Dogmen vor ihrer Abspaltung lehren.
Katholisch ist nur, wer auch dem legitimen und unfehlbaren Petrusnachfolger anhängt, und dessen verbindliche oder unfehlbare Lehren gehorsam annimmt.
Alle anderen angeblich „Rechtgläubigen“ gehören nicht zur einen Kirche Christi und befinden sich, zumindest nach außen hin und objektiv gesehen, außerhalb der einzigen rettenden Arche!
Nur die Kirche des Petrusnachfolgers ist die göttliche Kirche Christi, die zu Gott führt!
Siehe auch Unam sanctam von Papst Bonifaz VIII., 1302 A.D. …atholischedokumente.de.tl/…USNACHFOLGER-k2-.htm
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#21   Florian Geyer   21:19:48 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Regina
„Es gibt nur eine katholische Kirche. und das ist die in Rom, deren Oberhaupt Papst Benedict XVI ist. Alles Andere ist doch Blödsinn. Die kleinen Gruppen, die sich „kat’holisch2 nennen, mögen ja ganz nett und ehrenwert sein, verbunden mit den besten Absichten. Aber was soll das eigentlich?“
Die Abspaltungen der Kleingruppen und Sektierer aus Unzufriedenheit über die nicht zu legnenden Missstände ist nichts anderes als die Zersetzung der katholischen Wehrkraft !
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#20   Rudolfus   21:19:45 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Es gibt weltweit mindestens ein Dutzend Gegenpäpste, insbesonders in Angloamerika
Die beste Heimseite mit einer guten katholischen Gebetssammlung und einem katholischen Katechismus betreibt Gegenpapst „Pius XIII.“, der deutschstämmige Angloamerikaner Fr. Luis Pulvermacher auf truecatholic.org
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#19   Regina 1961   21:13:20 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Begriffsverwirrung
Es gibt nur eine katholische Kirche. und das ist die in Rom, deren Oberhaupt Papst Benedict XVI ist. Alles Andere ist doch Blödsinn. Die kleinen Gruppen, die sich „kat’holisch2 nennen, mögen ja ganz nett und ehrenwert sein, verbunden mit den besten Absichten. Aber was soll das eigentlich?
Regina1961
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#18   Gotthard   20:26:47 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@Marranenjäger
Die römisch-ökumenische Konzilskirchemit ihren falschen Lehren und „Klerikern“ hat übrigens nichts mit der Katholischen und Apostolischen Kirche zu tun, die auch weiterhin die römische bleibt.
Danke dem Kirchenlehrer für diese Klarstellung …
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#16   Vineta   20:05:05 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Der Hl. Geist waltet in der Kirche anders als wir dachten
1) Aus einem Saatkorn entfaltet sich gemäß den Worten Jesu die Kirche. Organisch wächst im Lauf der Geschichte unter dem Beistand des Hl. Geistes ihr Lehr- und Glaubensgebäude heran, und man ist geneigt, an einen Nur- Vorwärts-Fortschritt zu glauben.
2) Doch wie es scheint, kann der Hl. Geist die Kirche auch mal eine Zeitlang verlassen, allein lassen. Wie sonst wäre es erklärlich, daß Paul VI, JPII und fast alle von ihnen berufenen Bischöfe ein in Jahrhunderten gewachsenes Kunstwerk, dieTridentinische Messe, jäh verschmähten,wie störenden Müll entsorgten und auf Banaleres setzten, das die Kirchen leerte?
3) Nunmehr aber, nach 40 Jahren, scheint es, als hätte sich der Hl. Geist zurückgemeldet, da man allenthalben die Trümmer des entsorgten uralten Schatzes wieder zusammenkratzt, um wieder dort anknüpfen zu können, wo die Tradition jäh unterbrochen wurde. Die gleichbleibende Progression zu immer neuen Ufern kann also auch unterbrochen werden von einer Regression zu Früherem. Bewährtem.
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#14   RRR   19:26:25 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Stimme, Benedikt
Im Übrigen hat in der ganzen Tradition noch kein Bischof von Jerusalem sich darauf berufen, der Nachfolger des Petrus zu sein.
Wobei ich unter „Tradition“, anders als die Propaganda von kreuz.net, hier natürlich die gesamte kirchliche Tradition meine und nicht nur willkürlich ausgewählte Elemente des 14., 16. und frühen 20. Jahrhunderts.
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#13   Benedikt   17:38:26 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Stimme der Vernunft
Sicher hat Petrus in der Zeit, in der er noch in Jerusalem war eine Leitungsfunktion ausgeübt. Ich habe allerdings gelernt, dass Jakobus der erste Bischof von Jerusalem war, da Petrus ja alsbald fliehen musste. So oder so versteh man unter „Petrusnachfolger“ den jeweiligen Bischof von Rom. Das hat sich aus dem Sprachgebrauch so ergeben.
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#12   stimme der vernunft †   17:16:12 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Petrus in Jerusalem
Na lies mal die Apostelgeschichte.
Petrus war ne ganze Weile in Jerusalem.
Wenn er dort nicht der Chef war, dann stellt das das ganze Jurisdiktionsprimat des Petrus in Frage.
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#11   Benedikt   15:58:22 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ Stimme der Vernunft
Welcher Petrusnachfolger denn? der von Jerusalem?
Petrus war Bischof von Jerusalem?
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#10   stimme der vernunft †   15:53:39 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Welcher Petrusnachfolger denn?
Der Patriarch von Rom? Oder der von Jerusalem? Der lateinische, der griechische oder der koptische? Oder der patriarch von Antiochien? Da gibt’s glaub ich auch mehrere…
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#9   landorganist   15:51:40 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Na, na lieber Rudi,
nu sind’se mal nich so bescheiden, wa?! Ihr Gehabe hier ist päpstlicher als der Papst, also Ehre wem Ehre gebührt, Ihnen steht die Tiara ausgezeichnet.
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#8   Rudolfus   15:37:46 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Innerhalb der Kirche Christi kann es nur einen Papst geben
Alleine der Petrusnachfolger trägt den Titel „Papst“.
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#7   landorganist   15:32:10 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Und über allem
steht unser Papst Rudi! Friede sei mit ihm, und Heil!
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#6   Rudolfus   15:04:40 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Die päpstliche Unfehlbarkeit
Die haben uns gelehrt, dass die päpstliche Unfehlbarkeit und der Jurisdiktionsprimat grundsätzlich in jedem Einzelfall der Zustimmung durch die Vagantenbischöfe der FSSPX bedürfen.
Diese Irrlehre wird von rechtgläubigen Katholiken sicher nicht gelehrt, denn im Vaticanum-I-Dogma heißt es wörtlich:
DH3074
Wenn der Römische Bischof „ex cathedra“ spricht, das heißt, wenn er in Ausübung seines Amtes als Hirte und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten Apostolischen Autorität entscheidet, daß eine Glaubens- oder Sittenlehre von der gesamten Kirche festzuhalten ist, dann besitzt er mittels des ihm im seligen Petrus verheißenen göttlichen Beistands jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei der Definition der Glaubens- oder Sittenlehre ausgestattet sehen wollte; und daher sind solche Definitionen des Römischen Bischofs aus sich, nicht aber aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich.
weberknecht.wordpress.com/…9/01/pastor-aeternus/
Der Papst kann also alle Lehrunstimmigkeiten alleine und unfehlbar regeln!
Welch großartiges Geschenk Gottes durch den sel. Pius IX. und das I. Vaticanum ist die päpstliche Unfehlbarkeit, die alle Streitfragen lösen könnte und kann!
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#5   RRR   14:55:43 | Mittwoch, 2. Januar 2008
@ landorganist
Wie ist denn der Dinosaurierbischof einzuordnen? Steht der über dem Erzbischof? Oder darunter? Wo gehören die „Vagantenbischöfe“, also die, die bei den Pius-Brüdern herumhanseln, hin?
Das ist relativ einfach:
Ganz unten stehen die Auxiliarbischöfe.
Dann kommen die normalen Diözesanbischöfe.
Darüber stehen die Erzbischöfe, auch „Metropoliten“ genannt.
Darüber steht der Papst.
Und noch ganz viel weiter darüber stehen die Vagantenbischöfe der FSSPX.
Die haben nämlich immer recht und der Papst muss tun, was sie sagen, sonst sind sie ganz böse. Die haben uns gelehrt, dass die päpstliche Unfehlbarkeit und der Jurisdiktionsprimat grundsätzlich in jedem Einzelfall der Zustimmung durch die Vagantenbischöfe der FSSPX bedürfen.
Noch darüber steht ein Bischof namens Marcel Lefebvre. Der sagt allerdings nicht mehr viel, aber als Autorität wird er noch gerne angefügt. Er hat sogar „Sacrosanctum Concilium“ mit unterschrieben, aber das zählt heute irgendwie nicht mehr. Sagen jedenfalls die anderen FSSPX-Vagantenbischöfe, und die haben immer recht – siehe oben.
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#4   landorganist   14:42:41 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Interessante Rangordnung
Auxilliarbischof
Suffraganbischof
Erzbischof
Wie ist denn der Dinosaurierbischof einzuordnen? Steht der über dem Erzbischof? Oder darunter? Wo gehören die „Vagantenbischöfe“, also die, die bei den Pius-Brüdern herumhanseln, hin? Wissenswert wäre auch die Frage der Quasten in den Bischofswappen.
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#3   Guiseppe   14:25:04 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Bischöfe und überlieferter Ritus
„Unsere Bischöfe mögen zu kurzsichtig und nörglerisch sein, um das zu verstehen.
Aber vielleicht werden ihre Herzen im kommenden Jahr berührt, sodaß die große Reform ernsthaft beginnen kann.“
Lasst uns dafür viel, viel beten!
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#2   RRR   14:24:33 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Wat is datt denn?
Die Gläubigen der Alten Messe
Was sind „die Gläubigen der Alten Messe“? Woran glauben die denn? An etwas anderes als die „Gläubigen der katholischen Kirche“?
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#1   Carla   14:23:26 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Wirkung des Motu Proprio
Mit dem Motu Proprio habe der Papst einen katastrophalen Bruch in der Geschichte der Westkirche geheilt.
Wenn Herr Thompson das so gesagt hat, war er hier doch wohl zu optimistisch.
Über den „katastrophalen Bruch“ beginnt gerade etwas Granulationsgewebe zu wachsen, würde ich eher meinen. Damit der Bruch heilt, müßten die allermeisten aktuellen Nachfolger der Apostel doch den Himmel bitten, sie das MP und die alte hl. Messe richtig verstehen zu lehren.
Gott sei Dank gibt es einige äußerst rühmliche Außnahmen unter den Bischöfen, die tatsächlich dem Papst gehorchen und kein eigenes „Ausführungsbestimmungssüppchen“ kochen wollen und die auch verstehen, was die alte Hl.Messe wirklich ist und sie sogar zelebrieren.
Leider habe ich noch nicht gelesen, dass es solche auch in Deutschland gibt.
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