(kreuz.net) Für ihn gab es im vergangenen Jahr nur einen kirchlichen Höhepunkt: der Tag, an dem das
Motu Proprio zur Freigabe der Alten Messe veröffentlicht wurde.
Das erklärte Damian Thompson am 26.
Dezember auf seinem Blog auf der Webseite der britischen Tageszeitung ‘The Telegraph’.
Thompson ist Chefredaktor
der britischen Wochenzeitung ‘Catholic Herald’.
Mit dem Motu Proprio habe der Papst einen katastrophalen
Bruch in der Geschichte der Westkirche geheilt.
Das Erscheinen von ‘Summorum Pontificum’ war für Thompson
ein „faszinierendes und schockierendes Ereignis“ – faszinierend für die Altgläubigen, weil die Befreiung
der Alten Messe viel umfassender war, als sie zu hoffen gewagt hätten, und schockierend für verknöcherte
Liberale, welche die Alte Liturgie für eine Sache der Vergangenheit hielten.
Kurzfristig sei zwar der
Eindruck entstanden, daß der
Thompson an die Bischöfe
„Katholiken, welche die Alte Liturgie wünschen,
BRAUCHEN VON IHREM BISCHOF KEINE ERLAUBNIS. Habt ihr das verstanden?“
Papst eher einen Bruch erzeugt als
einen geheilt habe.
Als Grund dafür sieht Thompson die liberalen Bischöfe vieler Länder, welche die
Wirkung des Motu Proprio ganz und gar mißverstanden hätten.
‘Summorum Pontificum’ ist für Thompson
nicht ein Versuch, komische Käuze oder Sektierer in die Kirche zurückzubringen:
„Die Sache ist viel
radikaler als das. Das Dokument hat die Einschränkungen nicht reduziert, sondern abgeschafft.“
Thompson
spricht direkt zu den Bischöfen: „Katholiken, welche die Alte Liturgie wünschen, BRAUCHEN VON IHREM
BISCHOF KEINE ERLAUBNIS. Habt ihr das verstanden?“
Dann stellt er die Frage, warum es notwendig war,
die Alte Liturgie zu befreien.
Seine Antwort: „Weil die großzügige Regelung von Papst Johannes Paul
II. bezüglich der Alten Messe nie in die Praxis umgesetzt wurde.“
Viele Bischöfe hätten die Altgläubigen
wie Aussätzige behandelt:
„Oder, um es deutlicher zu sagen: Die Verehrer der Messe der Jahrhunderte
gehörten zur einzigen Minderheit, der die zeitgeistigen Dinosaurierbischöfe nicht in den Hintern gekrochen
sind.“
Als zweiten Grund für die Freigabe der Alten Messe sieht Thompson den besonderen Genius von Benedikt
XVI.
Der Papst habe erkannt, daß zahlreiche Eigenschaften der Alten Messe – der stille Kanon, die Ostung,
die präzisen Rituale – wahrhaft zeitlos sind.
„Der kosmologische Symbolismus dieser Besonderheiten ist
so reich, so jenseitig, daß sie die desorientierte Jugend viel direkter ansprechen als die geschwätzige
Kumpelhaftigkeit der Messe in der Landessprache.“
Für Thompson war der 7. Juli 2007 einer der größten
Tage in der Geschichte der Katholischen Kirche:
„Unsere Bischöfe mögen zu kurzsichtig und nörglerisch
sein, um das zu verstehen.
Aber vielleicht werden ihre Herzen im kommenden Jahr berührt, so daß die
große Reform ernsthaft beginnen kann.“
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44 Lesermeinungen
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@Sozialkatholisch Etwas Wahrheit ist eben nicht die volle Wahrheit. Diese kann man nur in der katholischen
Kirche erfahren. Eine Untugend in der heutigen Zeit ist doch, dass sich viele ihre Religion so zurecht
basteln, wie es ihnen gefällt. Die volle W
@ HBR Für die Sektierer der Pius-Bruderschaft ware Reue eine Pflicht. Nur so können sie wieder in Gemeinschaft
mit der universellen katholischen Kirche kommen. Erste Pflicht eines Klerikers ist der Gehorsam gegenüber
der Kirche. Ich dachte neuerdings wäre überall etwas Wahrheit und man könnte überall Gott finden,
warum denn dann nicht bei der Piusbruderschaft? Sind die etwa noch schlimmer als Hindus, Buddhisten und
Moslems zusammen?
Noch mal die Tugend des Gehorsams @Rudolfus: Die Exkommunikation für die Treue zum kanonisierten Meßbuch
des hl. Pius V. kann nur ungültig sein Ansonsten hätte der Papst die Kanonisierung des Meßbuches aufheben
müssen – das hat er aber nicht getan. Die Exkommunikation erfolgte wegen des bewußten Ungehorsams von
Levebvre und Konsorten gegenüber dem heiligen Stuhl. Die Enzyklika Ad Apostolorum Principis gibt es schließlich
nicht umsonst. @Sozialkatholisch: Für die Sektierer der Pius-Bruderschaft ware Reue eine Pflicht. Nur
so können sie wieder in Gemeinschaft mit der universellen katholischen Kirche kommen. Erste Pflicht eines
Klerikers ist der Gehorsam gegenüber der Kirche. @RRR: Man kann die Sekte der Sedisvakantisten nur schlecht
mit jener der Pius-Bruderschaft vergleichen. Beide sind spinnefeind und werden sich kaum je zusammenfinden.
@ Rudolfus Die Exkommunikation für die Treue zum kanonisierten Meßbuch des hl. Pius V. kann nur ungültig
sein Ansonsten hätte der Papst die Kanonisierung des Meßbuches aufheben müssen – das hat er aber nicht
getan. Sie bleiben also dabei, dass es nach wie vor erlaubt sei, dass Missale Pius V. zu verwenden: ohne
Christkönigsfest, ohne Fest der Heiligen Familie, ohne die Heilige Maria Goretti, ohne das Fest der Rosenkranzkönigin,
mit Ambo im Kirchenraum, mit Tabernakel an der Seite einer gotischen Apsis, ohne das Fest des Hl. Johannes
Maria Vianney. Na dann mal viel Spaß in Ihrer Ein-Mann-Privatkirche!
@ HBR Ich bete aber dafür, dass sich die Mitglieder der Levebristen mit Gottes Hilfe wieder eines besseren
besinnen und reumütig wieder in die Kirche zurückkehren werden. Kann man in der Amtskirche eigentlich
noch reumütig sein?
Da ist aber einer weit der Zeit voraus… Ich weise in diesem Zusammenhang auf die Enzyklika Ad Apostolorum
Principis von Paps Pius XXV hin. Wenn man schon so weit in die Zukunft geht, sollte man auch in Betracht
ziehen, dass das Oberhaupt der kath. Kirche dann vielleicht Päpstin Pia XXV. heissen könnte.
@HBR: Beten Sie! Gott wird Ihr Gebet für Sein Anliegen umwandeln Ich bete aber dafür, dass sich die
Mitglieder der Levebristen mit Gottes Hilfe wieder eines besseren besinnen und reumütig wieder in die
Kirche zurückkehren werden. Beten Sie! Gott wird Ihr Gebet für Sein Anliegen umwandeln, nämlich die
Bekehrung des Papsttums zu seinen Amtspflichten – siehe das vortridentische Papsttum und dessen Bekehrung.
Das mißlungene Pastoralkonzil hat die Kirche wieder in vortridentinische Mißstände zurückgeworfen.
Viele Heilige versuchten, amtsmißbrauchende Päpste auf den rechten Weg zu führen.
Ungehorsam Der wesentliche Grund für die Exkommunikation war der Ungehorsam von Bischof Marcel Lefebvre
gegenüber den heiligen Stuhl und dem Konzil. Insbesondere die Bischofsweihe, welche ohne Zustimmung Roms
erfolgte, war ein Akt der Spaltung. Hierfür war die Exkommunikation mehr als angemessen. Ich weise in
diesem Zusammenhang auf die Enzyklika Ad Apostolorum Principis von Paps Pius XXV hin. Ich bete aber dafür,
dass sich die Mitglieder der Levebristen mit Gottes Hilfe wieder eines besseren besinnen und reumütig
wieder in die Kirche zurückkehren werden.
Die Exkommunikation für die Treue zum kanonisierten Meßbuch des hl. Pius V. kann nur ungültig sein
Ansonsten hätte der Papst die Kanonisierung des Meßbuches aufheben müssen – das hat er aber nicht getan.
o^/
@HBR: Wofür wurden Erzbischof Lefebvre und die FSSPX exkommuniziert? Für die Treue zum kanonisierten
Römischen Meßbuch St. Pius’ V., dessen Kanonisation durch den Papst niemals aufgehoben wurde. Es war
also der Papst, der untreu zur Kirche war!
@Romulus Die Levebristen haben gerade nicht die Treue zur Kirche gewahrt. Sie alle sind nicht umsonst
exkommuniziert worden. Somit sind die Levebristen genau solche Sektierer, wie es die Sedisvakantisten
und Gegenpapstbewegungen sind. Sie alle haben sich von der universellen Kirche entfernt.
@HBR: Erzbischof Lefebvre und seine Söhne sind der Kirche immer treugeblieben, und haben keinen Grund,
zu bereuen. Bereuen müssen nur die Untreuen und Förderer des Irrtums wie irrtumsfördernde Päpste,
die die Treuen vor dem Irrtum nicht in Schutz nahmen.
@Rudolfus Eine Eigenschaft des gläubigen Katholiken ist der Gehorsam gegenüber dem heiligen Vater. Außerdem
sollte genug Toleranz unter uns Katholiken vorhanden sein, dass alle Gläubigen in der universellen Mutter
Kirche ihren Platz finden. Wer die tridentinische Messe feiern will, soll dies tun. Ansonsten ist weiterhin
der moderne Rithus vorherrschend. Ich denke ohnehin, dass das Motu Propio mehr ein Versuch des heiligen
Vaters gewesen ist, den Sektierern der Levebristen entgegen zu kommen. Diese sollten jetzt reumütig in
den Schoss der Kirche zurückkehren
Katholische Weite Wenn jemand eine engere Beziehung mit Gott haben kann, indem er zuguckt, wie mit Gardinen
behängte Priester lateinische Gebete murmeln, dann soll er das Recht dazu haben. Auch ohne Genehmigung
seines Bischofes. Und wenn ein anderer eben afrikanische Tänze vor dem Altar erhebend findet – dann halt
auch. Da braucht man doch keinen Glaubenskrieg daraus machen!
Einem Papst, „der als vom katholischen Glauben abgewichen erfunden wird, darf widersprochen werden“ –
so lehrt es das Päpstliche Schreiben Cum ex apostolatus, 1559 A.D., Papst Paul IV. – siehe KatholischeDokumente.de.tl
.
@Rudolfus: „Katholisch ist nur, wer auch dem legitimen und unfehlbaren Petrusnachfolger anhängt, und
dessen verbindliche oder unfehlbare Lehren gehorsam annimmt.“ Eine richtige Aussage. Und jetzt überlegen
Sie sich, was es heißt, wenn eine sich als Papst bezeichnende Person Lehren propagiert, die dem kath.
Glauben entgegengesetzt sind.
@Rudolfus + Florian Geyer: Betreff: Gehorsam 1)Das mit dem Gehorchensollen ist was ziemlich Kompiziertes:
Man stelle sich mal vor, ein Savonarola hätte Alexander VI gehorcht, statt ihn einen Atheisten zu nennen!?
Andererseits: Das hat er nun davon, daß er nicht gehorchte. Er muß – obwohl außer diesem einen Punkt
Gehorsam ja nichts dagegen spricht – bis heute auf seine Kanonisierung warten. 2) Oder ist das dem Gehorchensollen
doch was ganz Unkompliziertes. Da kommt doch jemand im NT vor, wer war das gleich, der dem Apostelfürsten
Petrus ins Angesicht widerstand. Zu Recht. Und ist nicht auch Lehre der Kirche, seinem Gewissen zu folgen,
wenn man überzeugt ist, daß das Lehramt irrt?
Lieber Florian, da haben Sie natürlich recht. Die Frage ist allerdings, ist es ein modernistisches Schisma
oder ein wie auch immer traditionalistisches. Und da bin ich nach der Lektüre einer halben Bibliothek,
angefangen bei den immer noch bewundernswerten Büchern von Dietrich von Hildebrand (Der verwüstete Weinberg
und Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes) doch absolut sicher, es ist ein modernistisches Schisma
und der Papst ist mit von der Partie. Die Häresien dieser Partei sind genau die, die der hlg. Pius X
als Kennzeichen des Modernismus genannt hat. Und was das schlimmste ist, auch in einigen Texten des 2.Vatikanums
finden sich Irrlehren.
@F. Geyer: Sie vermischen einen ungerecht regierenden Ordinarius mit einem häretischen Bischof Man liest
es bei den Heiligen, welche zb einem Bischof auch gehorchten und treu blieben wenn er falsches beging
oder lehrte. Ein vorbildhafter Katholik bleibt einem ungerecht regierenden Ordinarius treu (siehe einem
Großteil der Päpste und Ordinarien), aber niemals den Lehren eines häretischen Ordinarius’. Im Gegenteil,
die Heiligen lehren, daß man einem vom katholischen Glauben abweichenden oder abgefallenen Ordinarius
und Kirchenhierarchen ausdrücklich widersprechen muß, als Untergebener und als Laie! Auch Papst Paul
IV. lehrt es so gegenüber dem Papst selbst – siehe Cum ex apostolatus von 1559 A.D. auf katholischedokumente.de.tl
.
#24 Florian Geyer 21:32:04 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Heinrich Spaltung ist ein direkter Schlag gegen die Einheit und schwächt somit die Macht, Kraft und Vitalität
der Kirche. Da spielt die Motivation keine Rolle. Man liest es bei den Heiligen, welche zb einem Bischof
auch gehorchten und treu blieben wenn er falsches beging oder lehrte.
Sedisvakantisten und Gegenpapstsekten sind nicht katholisch Die Abspaltungen der Kleingruppen und Sektierer
aus Unzufriedenheit über die nicht zu legnenden Missstände ist nichts anderes als die Zersetzung der
katholischen Wehrkraft ! Das Hauptproblem ist jedoch, daß Sedisvakantisten und Gegenpapstsekten nicht
katholisch sind, selbst wenn sie den katholischen Glauben und die Dogmen vor ihrer Abspaltung lehren.
Katholisch ist nur, wer auch dem legitimen und unfehlbaren Petrusnachfolger anhängt, und dessen verbindliche
oder unfehlbare Lehren gehorsam annimmt. Alle anderen angeblich „Rechtgläubigen“ gehören nicht zur einen
Kirche Christi und befinden sich, zumindest nach außen hin und objektiv gesehen, außerhalb der einzigen
rettenden Arche! Nur die Kirche des Petrusnachfolgers ist die göttliche Kirche Christi, die zu Gott führt!
Siehe auch Unam sanctam von Papst Bonifaz VIII., 1302 A.D. …atholischedokumente.de.tl/…USNACHFOLGER-k2-.htm
#21 Florian Geyer 21:19:48 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Regina „Es gibt nur eine katholische Kirche. und das ist die in Rom, deren Oberhaupt Papst Benedict XVI
ist. Alles Andere ist doch Blödsinn. Die kleinen Gruppen, die sich „kat’holisch2 nennen, mögen ja ganz
nett und ehrenwert sein, verbunden mit den besten Absichten. Aber was soll das eigentlich?“ Die Abspaltungen
der Kleingruppen und Sektierer aus Unzufriedenheit über die nicht zu legnenden Missstände ist nichts
anderes als die Zersetzung der katholischen Wehrkraft !
Es gibt weltweit mindestens ein Dutzend Gegenpäpste, insbesonders in Angloamerika Die beste Heimseite
mit einer guten katholischen Gebetssammlung und einem katholischen Katechismus betreibt Gegenpapst „Pius
XIII.“, der deutschstämmige Angloamerikaner Fr. Luis Pulvermacher auf truecatholic.org
#19 Regina 1961 21:13:20 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Begriffsverwirrung Es gibt nur eine katholische Kirche. und das ist die in Rom, deren Oberhaupt Papst
Benedict XVI ist. Alles Andere ist doch Blödsinn. Die kleinen Gruppen, die sich „kat’holisch2 nennen,
mögen ja ganz nett und ehrenwert sein, verbunden mit den besten Absichten. Aber was soll das eigentlich?
Regina1961
@Marranenjäger Die römisch-ökumenische Konzilskirchemit ihren falschen Lehren und „Klerikern“ hat übrigens
nichts mit der Katholischen und Apostolischen Kirche zu tun, die auch weiterhin die römische bleibt.
Danke dem Kirchenlehrer für diese Klarstellung …
Der Hl. Geist waltet in der Kirche anders als wir dachten 1) Aus einem Saatkorn entfaltet sich gemäß
den Worten Jesu die Kirche. Organisch wächst im Lauf der Geschichte unter dem Beistand des Hl. Geistes
ihr Lehr- und Glaubensgebäude heran, und man ist geneigt, an einen Nur- Vorwärts-Fortschritt zu glauben.
2) Doch wie es scheint, kann der Hl. Geist die Kirche auch mal eine Zeitlang verlassen, allein lassen.
Wie sonst wäre es erklärlich, daß Paul VI, JPII und fast alle von ihnen berufenen Bischöfe ein in
Jahrhunderten gewachsenes Kunstwerk, dieTridentinische Messe, jäh verschmähten,wie störenden Müll
entsorgten und auf Banaleres setzten, das die Kirchen leerte? 3) Nunmehr aber, nach 40 Jahren, scheint
es, als hätte sich der Hl. Geist zurückgemeldet, da man allenthalben die Trümmer des entsorgten uralten
Schatzes wieder zusammenkratzt, um wieder dort anknüpfen zu können, wo die Tradition jäh unterbrochen
wurde. Die gleichbleibende Progression zu immer neuen Ufern kann also auch unterbrochen werden von einer
Regression zu Früherem. Bewährtem.
@ Stimme, Benedikt Im Übrigen hat in der ganzen Tradition noch kein Bischof von Jerusalem sich darauf
berufen, der Nachfolger des Petrus zu sein. Wobei ich unter „Tradition“, anders als die Propaganda von
kreuz.net, hier natürlich die gesamte kirchliche Tradition meine und nicht nur willkürlich ausgewählte
Elemente des 14., 16. und frühen 20. Jahrhunderts.
@ Stimme der Vernunft Sicher hat Petrus in der Zeit, in der er noch in Jerusalem war eine Leitungsfunktion
ausgeübt. Ich habe allerdings gelernt, dass Jakobus der erste Bischof von Jerusalem war, da Petrus ja
alsbald fliehen musste. So oder so versteh man unter „Petrusnachfolger“ den jeweiligen Bischof von Rom.
Das hat sich aus dem Sprachgebrauch so ergeben.
Petrus in Jerusalem Na lies mal die Apostelgeschichte. Petrus war ne ganze Weile in Jerusalem. Wenn er
dort nicht der Chef war, dann stellt das das ganze Jurisdiktionsprimat des Petrus in Frage.
Welcher Petrusnachfolger denn? Der Patriarch von Rom? Oder der von Jerusalem? Der lateinische, der griechische
oder der koptische? Oder der patriarch von Antiochien? Da gibt’s glaub ich auch mehrere…
#9 landorganist 15:51:40 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Na, na lieber Rudi, nu sind’se mal nich so bescheiden, wa?! Ihr Gehabe hier ist päpstlicher als der Papst,
also Ehre wem Ehre gebührt, Ihnen steht die Tiara ausgezeichnet.
Die päpstliche Unfehlbarkeit Die haben uns gelehrt, dass die päpstliche Unfehlbarkeit und der Jurisdiktionsprimat
grundsätzlich in jedem Einzelfall der Zustimmung durch die Vagantenbischöfe der FSSPX bedürfen. Diese
Irrlehre wird von rechtgläubigen Katholiken sicher nicht gelehrt, denn im Vaticanum-I-Dogma heißt es
wörtlich: DH3074 Wenn der Römische Bischof „ex cathedra“ spricht, das heißt, wenn er in Ausübung seines
Amtes als Hirte und Lehrer aller Christen kraft seiner höchsten Apostolischen Autorität entscheidet,
daß eine Glaubens- oder Sittenlehre von der gesamten Kirche festzuhalten ist, dann besitzt er mittels
des ihm im seligen Petrus verheißenen göttlichen Beistands jene Unfehlbarkeit, mit der der göttliche
Erlöser seine Kirche bei der Definition der Glaubens- oder Sittenlehre ausgestattet sehen wollte; und
daher sind solche Definitionen des Römischen Bischofs aus sich, nicht aber aufgrund der Zustimmung der
Kirche unabänderlich. weberknecht.wordpress.com/…9/01/pastor-aeternus/ Der Papst kann also alle Lehrunstimmigkeiten
alleine und unfehlbar regeln! Welch großartiges Geschenk Gottes durch den sel. Pius IX. und das I. Vaticanum
ist die päpstliche Unfehlbarkeit, die alle Streitfragen lösen könnte und kann!
@ landorganist Wie ist denn der Dinosaurierbischof einzuordnen? Steht der über dem Erzbischof? Oder darunter?
Wo gehören die „Vagantenbischöfe“, also die, die bei den Pius-Brüdern herumhanseln, hin? Das ist relativ
einfach: Ganz unten stehen die Auxiliarbischöfe. Dann kommen die normalen Diözesanbischöfe. Darüber
stehen die Erzbischöfe, auch „Metropoliten“ genannt. Darüber steht der Papst. Und noch ganz viel weiter
darüber stehen die Vagantenbischöfe der FSSPX. Die haben nämlich immer recht und der Papst muss tun,
was sie sagen, sonst sind sie ganz böse. Die haben uns gelehrt, dass die päpstliche Unfehlbarkeit und
der Jurisdiktionsprimat grundsätzlich in jedem Einzelfall der Zustimmung durch die Vagantenbischöfe
der FSSPX bedürfen. Noch darüber steht ein Bischof namens Marcel Lefebvre. Der sagt allerdings nicht
mehr viel, aber als Autorität wird er noch gerne angefügt. Er hat sogar „Sacrosanctum Concilium“ mit
unterschrieben, aber das zählt heute irgendwie nicht mehr. Sagen jedenfalls die anderen FSSPX-Vagantenbischöfe,
und die haben immer recht – siehe oben.
#4 landorganist 14:42:41 | Mittwoch, 2. Januar 2008
Interessante Rangordnung Auxilliarbischof Suffraganbischof Erzbischof Wie ist denn der Dinosaurierbischof
einzuordnen? Steht der über dem Erzbischof? Oder darunter? Wo gehören die „Vagantenbischöfe“, also
die, die bei den Pius-Brüdern herumhanseln, hin? Wissenswert wäre auch die Frage der Quasten in den
Bischofswappen.
Bischöfe und überlieferter Ritus „Unsere Bischöfe mögen zu kurzsichtig und nörglerisch sein, um das
zu verstehen. Aber vielleicht werden ihre Herzen im kommenden Jahr berührt, sodaß die große Reform
ernsthaft beginnen kann.“ Lasst uns dafür viel, viel beten!
Wat is datt denn? Die Gläubigen der Alten Messe Was sind „die Gläubigen der Alten Messe“? Woran glauben
die denn? An etwas anderes als die „Gläubigen der katholischen Kirche“?
Wirkung des Motu Proprio Mit dem Motu Proprio habe der Papst einen katastrophalen Bruch in der Geschichte
der Westkirche geheilt. Wenn Herr Thompson das so gesagt hat, war er hier doch wohl zu optimistisch. Über
den „katastrophalen Bruch“ beginnt gerade etwas Granulationsgewebe zu wachsen, würde ich eher meinen.
Damit der Bruch heilt, müßten die allermeisten aktuellen Nachfolger der Apostel doch den Himmel bitten,
sie das MP und die alte hl. Messe richtig verstehen zu lehren. Gott sei Dank gibt es einige äußerst
rühmliche Außnahmen unter den Bischöfen, die tatsächlich dem Papst gehorchen und kein eigenes „Ausführungsbestimmungssüppchen“
kochen wollen und die auch verstehen, was die alte Hl.Messe wirklich ist und sie sogar zelebrieren. Leider
habe ich noch nicht gelesen, dass es solche auch in Deutschland gibt.