Es geht nicht ohne + Homo-Geheimniskrämerei + Eine weitere Kapelle + Kampf für die Kinder + Pflegeleicht und lebendig
Es geht nicht ohne
Vatikan. Maria ist die Mutter der Kirche und zugleich unsere Mutter. Das erklärte
Papst Benedikt XVI. bei der gestrigen Generalaudienz. Die Konzilsväter von Ephesus bestätigten im Jahr
431 den Titel der „Gottesgebärerin“ – erklärte der Papst: „Maria gehört zum Leben eines jeden Christen.“
Homo-Geheimniskrämerei
Großbritannien. Der Erzbischof von Canterbury und Primas der anglikanischen
Gemeinschaft, Rowan Williams, hat sich im November mit Sodomisten zum privaten Gottesdienst versammelt.
Das berichtete die Londoner Tageszeitung ‘Times’. Das Abendmahl fand auf dem Gebiet der anglikanischen
Diözese von London statt. Der dafür zuständige anglikanische Bischof Richard Chartres war über den
Anlaß nicht informiert. Auch die Liste der geladenen Gäste blieb geheim und wurde anschließend verbrannt.
Eine weitere Kapelle
Deutschland. Der deutsche Distriktsobere der Priesterbruderschaft St. Pius X.,
Pater Franz Schmidberger, hat in der Stadt Schramberg im Schwarzwald zum Weihnachtsfest eine Kapelle eingeweiht.
Sie befindet sich vorläufig in einem Gemeindezentrum der Piusbruderschaft. Die eigentliche Kirche ist
noch im Rohbau. Freiwillige Helfer installierten im Gemeindesaal Bänke, den Altar und eine Orgel.
Polen. In
Polen tobt ein Streit zwischen Regierung und den Bischöfen. Stein des Anstoßes ist die künstliche Zeugung
von Kindern im Reagenzglas. Die polnische Gesundheitsministerin Ewa Kopacz (50) will diese aus Steuermitteln
bezahlen. Die Bischöfe halten das für unzulässig. Erst kürzlich warnten sie in einem Brief an die
Parlamentarier vor der menschenverachtenden Reagenzglas-Methode. Es handle sich dabei immer auch um Abtreibung,
weil künstlich gezeugte Embryos ausgeschieden und getötet werden.
Pflegeleicht und lebendig
Deutschland.
Das ‘Hamburger Abendblatt’ berichtete gestern über die 17jährige Patricia M., die über Verhütungsmittel
bestens aufgeklärt sei. Trotzdem wurde sie schwanger. Ein beigezogener Frauenarzt gab ihr für die Entscheidung,
ob sie ihr Kind töten oder austragen wolle, eine Woche. Nach Gesprächen mit ihrer Mutter entschied sich
Patricia zugunsten des Kindes. Nun ist das Kind geboren und die Mutter sehr glücklich. Das Baby ist „pflegeleicht,
lebendig und sehr aktiv, außerdem weint es nur in Ausnahmefällen“.
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25 Lesermeinungen
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#25 engelhardt † 09:47:12 | Freitag, 4. Januar 2008
Schwanger Und ich stehe immer noch auf dem Standpunkt, ein Mann wird niemals in seinem Leben beurteilen
können wie eine Frau fühlt. Das mag aja sein, gilt natuerlich auch umgekehrt. Ich will Dir Deinen Kinderwunsch
ja gar nicht absprechen, ich kann ihn in dieser heftigkeit halt nicht nachvollziehen. Meiner Freundin
geht es da ganz genauso: die versteht auch nicht, warum Frauen so ein Drama um’s Kinderkriegen machen.
Es ist ja nicht so, dass Fortpflanzung eine besondere Leistung waere. Ist Dein Kinderwunsch anerzogen
oder warum genau wolltest Du so dringend ein zweites?
Sweetdragon Und ich stehe immer noch auf dem Standpunkt, ein Mann wird niemals in seinem Leben beurteilen
können wie eine Frau fühlt. Ich glaube, damit haben Sie völlig recht. Letztlich wird nie ein Mensch
beurteilen können, wie ein anderer sich fühlt. Aber es gibt da gemeinsame Erfahrungen, Anschauungen,
Erleben, das Kommunikation mehr oder weniger möglich macht. Und da fehlt zwischen Männern und Frauen
natürlich in vieler Hinsicht die Möglichkeit des gleichgestimmten Erlebens. Aber ich glaube auch, dass
eine Frau, die nie schwanger war, niemals im Leben beurteilen kann, wie es ist schwanger zu sein und Kinder
zu haben. Vielleicht sitzt wirklich jeder irgendwie auf seiner Insel.
#23 Sweetdragon † 18:20:53 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ jeremy Ganz einfach, ich habe mehrere Kinder groß gezogen, nicht nur meines. Aber keines davon war
adoptiert … Und ich stehe immer noch auf dem Standpunkt, ein Mann wird niemals in seinem Leben beurteilen
können wie eine Frau fühlt.
Sweetdragon und 2. die Kriterien für eine Adoption sind kaum zu erfüllen und 3. es macht einen riesen
Unterschied ob es das leibliche oder ein adoptiertes Kind ist. Haben Sie schon mal so einen kleinen Menschen
groß gezogen – ihn begleitet. Ich meine jetzt nicht Ihr eigenes Kind, dass Ihnen ja geschenkt wurde;
ich meine, ein adoptiertes. Denn wenn Sie das nicht haben, wo holen Sie den riesen Unterschied zwischen
dem leiblichen und adoptierten Kind her. Nehmen Sie Ihre eigenen Erbanlagen denn so überwiegend wichtig,
wenn es darum geht, einem Kind Liebe zu schenken. Nur, wenn Sie diese Auffassung bei den für eine Adoption
zuständigen Behörden deutlich gemacht haben, dann wundert es mich nicht, dass es Ihnen nicht möglich
war, die Ansprüche an eine Adoption zu erfüllen. Und das ist dann auch gut so; weil es keinem „fremden“
Kind zuzumuten ist, Adoptiveltern mit dieser Einstellung zu erhalten – und schon gar nicht, wenn ein eigenes
Kind, ein Kind erster Klasse da ist. Und noch eins: Irgendwie geht es ja auch darum, Leben aus der Hand
Gottes zu leben. Und wenn eine neue Schwangerschaft nicht möglich ist, kann diese eben nicht erzwungen
werden. Natürlich kann der Verzicht tragisch sein – aber Sie könnten sich auch darüber freuen, ein
Kind zu haben. Viele würden dafür alles geben.
#21 Sweetdragon † 17:09:52 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ engelhard Nein jetzt tickt gar nichts mehr – der Zug ist abgefahren. Aber die Verzweiflung wenn man
sich ein zweites Kind wünscht und nichts klappt die kann MANN sich nicht vorstellen… und schon gar
nicht wenn man zigfach bestätigt bekommt das es auf natürlichem Wege nie mehr funktionieren wird. Und
das nur weil beim ersten Mal was schief gelaufen ist … Und das man alles versucht was irgendwie möglich
ist kann sich vielleicht nur jemand vorstellen der unheilbar Krank ist, da greift man auch nach jedem
Strohhalm und wenn man hundert Mal vorher gesagt hat, das man sich dann lieber in Gottes Hand geben würde
als in die Hände der Mediziner. Wenn es ums Überleben geht werden die meisten offen für vieles. Und
so ungefähr ist die Situation von Frauen die verzweifelt versuchen Kinder zu bekommen. Aber hier wird
man ja ebenso als Mörder abgestempelt wenn man Kinder bekommen will – egal wie – wie man als Mörder
abgestempelt wird wenn man Abtreibt. Da gibt es dann keine Gründe mehr die einem der ach so tollen christlichen
Herren genügen würden. Wie verlogen das alles ist, das ist fällt eh keinem auf.
#19 engelhardt † 15:47:52 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Schwanger Und ich weiß wovon ich rede ich bin durch diese Hölle gegangen. Mit mehr als 20 Fehlgeburten
und zig Versuchen einer künstlichen Befruchtung. Meine Guete, warum denn nur? So laut kann doch keine
biologische Uhr ticken.
Rohbauten Wieso weiht man eine im Rohbau befindliche Kirche ein? Auch interessant dass bei den Piusbrüdern
Patres die Kirchen einweihen. Bei den Katholiken macht das ja der Bischof.
#15 Sweetdragon † 14:01:46 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Tja Flammenschwert nur leider gibt es 1. nicht genügend Kinder die zur Adoption frei gegeben werden und
nicht jeder kann sich ein Kind aus dem Ausland „kaufen“ und 2. die Kriterien für eine Adoption sind kaum
zu erfüllen und 3. es macht einen riesen Unterschied ob es das leibliche oder ein adoptiertes Kind ist.
Werter Heinrich acht – sechzehn Zellen sind noch kein Leben weder in der Gebärmutter noch im Reagenzglas
…
Liebe Sweetdragon, Das es diese Fälle gibt will ich ja auch gar nicht bestreite – aber wo ist denn der
Unterschied ob die Eizelle auf normalem Wege abstirbt oder irgendwann vernichtet wird, weil sie nicht
mehr gebraucht wird ? Ich sehe da keinen. … wenn man zu der Überzeugung gelangt, dass das menschliche
Leben mit der Zeugung beginnt und es gibt sehr gute Gründe für diese Überzeugung, dann ist der Unterschied
ein Unterschied wie zwischen Mord und einem natürlichen Ableben.
#10 Sweetdragon † 12:30:33 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Lieber Heinrich 1. wenn schon dann Liebe – bitte ;) Und ich weiß wovon ich rede ich bin durch diese Hölle
gegangen. Mit mehr als 20 Fehlgeburten und zig Versuchen einer künstlichen Befruchtung. Und ich weiß
auch definitiv das keine befruchteten Eizellen mehr von mir herum liegen bzw. eingefroren sind ausser
der Arzt hätte mich betrogen was ich nun wirklich nicht annehme. Das es diese Fälle gibt will ich ja
auch gar nicht bestreite – aber wo ist denn der Unterschied ob die Eizelle auf normalem Wege abstirbt
oder irgendwann vernichtet wird, weil sie nicht mehr gebraucht wird ? Ich sehe da keinen. Eine befruchtete
Eizelle bleibt eine befruchtete Eizelle egal wo sie sich befindet. Und eines möchte ich dzu noch sagen,
ein Mann hat absolut keine Ahnung was das heißt, Fehlgeburten zu haben, nicht schwanger zu werden ect.
Und auch keine Ahnung was es heißt schwanger zu sein. Daher können Männer auch niemals beurteilen was
in einer Frau vorgeht die diesen Weg geht. Zwar gemeinsam mit ihrem Mann, aber der hat nur den geringeren
Anteil daran. Sicher ist er auch gefühlsmäßig betroffen, aber niemals in der Intensivität wie eine
Frau.
Lieber Sweetdragon, Bei dem Verfahren werden dem Eierstock der Frau (meist nach vorheriger Stimulation,
um eine größere Anzahl zu erhalten) Eizellen entnommen und entweder im Reagenzglas mit Sperma des Mannes
zusammengeführt (IVF = InVitro Fertilization) oder künstlich befruchtet, indem mittels einer hauchdünnen
Nadel das Spermium in die Eizelle eingeführt wird (ICSI = Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion).
Eine oder mehrere dieser befruchteten Eizellen (Zygoten) werden, nachdem sie einige Teilungsstadien hinter
sich haben, in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. Dort wächst der Embryo auf natürliche Weise zum
Baby heran. Die künstliche Befruchtung wird zur Sicherheit meist an mehreren Eizellen durchgeführt.
Die so entstandenen Eizellen werden jedoch nicht alle in die Gebärmutter der Frau eingesetzt. Für den
Fall, dass beim ersten Versuch keine Schwangerschaft eintritt, können Eizellen eingefroren und für einen
weiteren Versuch wieder aufgetaut werden. In Deutschland ist das Einsetzen und Einfrieren nur bis zu einem
bestimmten Stadium der Teilung erlaubt. Wie mit „überschüssigen“ Embryonen umgegangen wird bzw. werden
soll, ist ein ethisches Problem, das in vielen Ländern unterschiedlich gehandhabt wird. Zum großen Teil
werden diese Embryonen „vernichtet“, also abgetötet, zum kleinen Teil im Rahmen der umstritten Embryonenforschung
verwendet, was in Deutschland jedoch nicht erlaubt ist. (aus WIKIPEDIA; Retortenbaby) … wieder mal liegen
Sie falsch!
#8 Sweetdragon † 11:23:11 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Lieber Heinrich offenbar haben sie NULL Ahnung von künstlicher Befruchtung. Denn sonst wüßten sie,
das die Embryonen eingesetzt werden und wenn sie sich einnisten – gut. Wenn nicht passiert genau das selbe
als wenn sie natürlich gezeugt werden und sich nicht einnisten – sie gehen mit einer Blutung ab. Der
unterschied ist nur, das sie einmal im Reagenzglas befruchtet werden das andere Mal im Eileiter. Also
was sie alles so als Mord definieren ist schon großartig. Diese Embryonen werden ja nicht zu Forschungszwecken
„gezüchtet“ sondern nur dafür einem Paar das auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen kann zu Kindern
zu verhelfen. Das hört sich sich vielleicht alles tragisch an, aber die Chance bei ein Retortenbaby zu
bekommen ist nicht viel geringer als normal. Nur das es da halt nur drei Versuche gibt, und man das selbst
zahlen muß. Deswegen sind die Zahlen da auch so dramatisch. Auf natürlichem Wege kann ich jeden Monat
einmal schwanger werden und genau so oft das befruchtete Ei wieder verlieren. Und genau das passiert auch,
nur das das die Männer nicht mitbekommen und meistens die Frauen auch nicht.
Lieber Sweetdragon, Es handle sich dabei immer auch um Abtreibung, weil künstlich gezeugte Embryos ausgeschieden
und getötet werden. Absoluter Schwachsinn diese Aussage – auch bei natürlicher Zeugung sterben bis zu
70% der Embryonen ab und nisten sich nicht ein. … kein Schwachsinn diese Aussage! Von den Menschen,
die auf der Erde leben sterben final 100%, d.h. jeder Mensch stirbt irgendwann. Wenn Sie aber einen dieser
ohnehin totgeweiten Menschen töten, dann ist das Mord. Bei der künstlichen Zeugung ist es das Gleiche.
Die Tatsache, dass im einen Fall Embryos sterben und im anderen Fall getötet werden ist überhaupt nicht
vergleichbar!
Ehrlichgesagt weiß ich nicht genau, wen ich als geistige Mutter nennen soll… Mutter ist für mich die
fürsorgliche Stimme der Vernunft, die in mir ist. Sie ist eigentlich da, unabhängig von der Realpräsenz
einer Mutter, oder mütterlich, seelsorgerischen Institution. Die Mutter ist grundgelegt und mitbestimmt
im göttlichen Wesen. Sie ist ein Teil dieses Seins. Maria hat diese Wesensart antizipiert, es war so
ihre Bestimmung.
#4 Sweetdragon † 09:15:47 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Wie blöd ist das denn Es handle sich dabei immer auch um Abtreibung, weil künstlich gezeugte Embryos
ausgeschieden und getötet werden. Absoluter Schwachsinn diese Aussage – auch bei natürlicher Zeugung
sterben bis zu 70% der Embryonen ab und nisten sich nicht ein. Wie ich bereits schon mal gesagt habe Gott
ist der größte Kindermörder überhaupt, denn weder durch Abtreibung noch durch künstliche Befruchtung
sterben so viele Embryonen wie durch natürliche Zeugung. Anstatt froh zu sein das es Paare gibt die sich
so sehnlich ein Kind wünschen das sie alles dafür riskieren und Möglichkeiten ihnen effektiv zu helfen,
hauen wir da doch auch gleich mal mit dem Holzknüppel drauf.
#3 Tridentinus 09:11:12 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@Freinsberg Werfen Sie das Paul VI, vor! Seit aber nach Johannes Paul II. die von Rom getrennten Orthodoxen
als Schwesterkirchen unserer Mutter Kirche gelten, haben wir logischerweise schismatische Tanten!