In Deutschland melden sich erst einmal alle möglichen Bedenkenträger
Als Fünfzehnjähriger lernte der Neo-Diözesanbischof Taizé kennen: „Dort habe ich die Internationalität von Kirche und den beeindruckenden Roger Schütz erlebt.“
Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst
(kreuz.net) Gedanklich ist er jeden Tag in seinem neuen Bistum: „Schon wenn ich morgens aufstehe bedenke
ich es im Gebet.“
Das erklärte der neue Bischof von Limburg, Mons. Franz-Peter Tebartz-van Elst, gestern
vor der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.
Gegenwärtig ist der Bischof damit beschäftigt, die Liturgie
zu seiner Amtseinführung am 20. Januar zu planen und wichtige Mitarbeiter kennenzulernen.
Er bereitet
sich außerdem im Gebet auf seine neue Aufgabe vor:
„Wenn es eben geht, bin ich tagsüber
Von der Ernennung
erfahren
„Ich hatte den ersten Schlag Suppe auf dem Teller, da kam eine Ordensschwester des Hauses mit
dem schnurlosen Telefon zu mir.“
für einige Zeit in der Servatiikirche, wo Gelegenheit zur eucharistischen
Anbetung besteht. Dort kann ich gut bei Gott und den mir jetzt anvertrauten Menschen sein.“
In Limburg
wird der Bischof vorübergehend im Priesterseminar wohnen. Langfristig wird die Diözese für 3,5 Millionen
Euro einen neuen bischöflichen Wohn- und Arbeitssitz direkt am Dom einrichten. Das beschloß das Domkapitel
zu Beginn der Sedisvakanz im Februar.
Nach dem ersten Schlag Suppe
Nach eigenen Angaben wußte Mons.
Tebartz-van Elst nicht, daß sein Name auf der Dreierliste für den neuen Bischof von Limburg stand.
Von seiner Wahl erfuhr er, während er mit Ehrenamtlichen zu einem geistlichen Wochenende in einem Exerzitienhaus
war und gerade am Mittagessen war:
„Ich hatte den ersten Schlag Suppe auf dem Teller, da kam eine Ordensschwester
des Hauses mit dem schnurlosen Telefon zu mir.“
Am anderen Ende war der Bischofssekretär von Münster.
Er stellte zu Bischof Reinhard Lettmann durch. Dieser überbrachte dem Weihbischof die Nachricht von der
Wahl.
Mons. Tebartz-van Elst erschrak über die Nachricht und ging in die Hauskapelle, wo er eine innere
Zuversicht spürte: „Die Suppe war inzwischen kalt geworden.“
Dem neuen Bischof von Limburg ist bis heute
unbekannt, wer die anderen beiden Kandidaten auf der Dreierliste waren: „Es macht freier, wenn man das
nicht weiß. Ich werde nicht nachfragen.“
Der Bischof und sein Vorgänger
Mit dem Vorgängerbischof
von Limburg, Mons. Franz Kamphaus, fühlt sich Mons. Tebartz-van Elst durch viele Erinnerungen verbunden:
„Kamphaus war ja von 1973 bis 1982 Regens im Priesterseminar von Münster und hat die Priester des Bistums
Münster in dieser Zeit mit dem ihm eigenen starken Charisma sehr geprägt.“
Mons. Tebartz-van Elst begann
sein Theologiestudium im Jahr 1978.
In dieser Zeit gestaltete Regens Kamphaus gemeinsam mit seinem Weggefährten,
dem Spiritual des Priesterseminars Johannes Bours, eine Predigtreihe über die Evangelischen Räte Armut,
Ehelosigkeit und Gehorsam in der Münsteraner Lambertikirche.
„Diese Predigten gingen mir mitten ins
Herz“ – so Bischof Tebartz-van Elst: „Zu seiner Bischofsweihe am 13. Juni 1982 bin ich in Limburg gewesen.“
Der Mut der Amerikaner
Mons. Tebartz-van Elst liebt es nicht, wenn gesagt wird, daß er „Karriere gemacht“
habe.
Er habe die Dinge angenommen, wie sie auf ihn zugekommen seien. Der Neo-Diözesanbischof nennt
als Beispiel seine Freistellung zum Promotionsstudium:
„Daß ich dann 1990 zum erweiterten Studium in
die Vereinigten Staaten nach Washington D.C. und Chicago gehen konnte, war für mich unglaublich belebend.“
Er war damals vom „Mut und der positiven Einstellung der Amerikaner“ beeindruckt: „In Deutschland ist
es oft so,
Jugend am Bauernhof
„Als meine Großeltern noch lebten, haben wir im Oktober auf dem Hof den
Rosenkranz gemeinsam gebetet, auch mit den Angestellten.“
daß sich erst einmal alle möglichen Bedenkenträger
melden“.
In Amerika halte man sich dagegen nicht lange bei Bedenken auf, sondern wage missionarische
Schritte.
Das sei für ihn die Initialzündung gewesen, Wege des Erwachsenenkatechumenats auch im Bistum
Münster umzusetzen: „Anfang dieses Jahres hatten wir im Dom eine Zulassungsfeier zur Taufe mit 70 Männern
und Frauen aus 40 Gemeinden.“
Jugenderinnerungen
Der Neo-Diözesanbischof erzählt im Interview auch
über seine Jugend: „Ich komme von einem Bauernhof.“
Er hatte eine ältere Schwester und drei jüngere
Brüder: „Es hätte nach niederrheinischer Tradition nahegelegen, daß ich als ältester Sohn den Hof
übernommen hätte.“
Daran war er nie interessiert: „Das hat der nächstälteste Bruder gemacht.“
Das
Leben und die Arbeit auf dem Hof war für den späteren Bischof schön: „Dann war ich aber auch schnell
wieder im Haus und habe lieber gelesen.“
Das Gebet wurde im Elternhaus des Bischofs „ganz selbstverständlich“
gepflegt.
„Als meine Großeltern noch lebten, haben wir im Oktober auf dem Hof den Rosenkranz gemeinsam
gebetet, auch mit den Angestellten.“
Zu großen Festtagen fuhr die Familie oft ins nahe gelegene Kevelaer
in die Marienbasilika: „Zu Hause haben wir regelmäßig vor und nach dem Essen gebetet, ein Gebet, das
wir auswendig kannten. Es ist wichtig, einige Gebete auswendig zu können.“
Wenn es auf den Tod zugehe,
habe der
Für den kirchlichen Ausstieg aus der Schwangerenkonfliktberatung
„Mir ist bewußt geworden, daß
wir klar und unmißverständlich Stellung beziehen müssen.“
Mensch nur noch das, was er auswendig gelernt
und gepflegt habe.
Die Liturgie beeindruckte den späteren Bischof schon als Kind. Er war aus Leidenschaft
Meßdiener. Auch sein Wunsch, Priester zu werden geht auf die Kindertage zurück.
Als Obergymnasiast
besuchte der Neo-Diözesanbischof das bischöfliche Internat in Coesfeld: „Dadurch kam ich als Fünfzehnjähriger
schon nach Taizé, dort habe ich die Internationalität von Kirche und den beeindruckenden Roger Schütz
erlebt.“
Kein Scheinbischof
Im Jahr 1999 war Mons. Tebartz-van Elst für den Ausstieg der Kirche aus
der sogenannten Schwangerenkonfliktberatung:
„Damals machte ein Gerichtsurteil von sich reden, das Eltern
das Recht auf die Abtreibung eines behinderten Kindes gab und darauf verwies, die katholische Kirche sehe
das ähnlich.“
Da sei ihm bewußt geworden, „daß wir klar und unmißverständlich Stellung beziehen
müssen.“
Er habe seinerzeit bei Bischof Kamphaus von Limburg eine „Not der Gewissensentscheidung“ wahrgenommen
und respektiert: „Genauso wichtig war aber, daß das Bistum Limburg zur Einheit mit dem Papst zurückgefunden
hat.“
Zum Thema „Familie“ glaubt Bischof Tebartz-van Elst, daß sich vieles verändert hat:
„Aber: Wenn –
wie ich jüngst bei einer Visitation erlebte – Mütter, die gerne bei ihren Kindern bleiben würden, ein
schlechtes Gewissen bekommen, weil nach ihrem Eindruck die Politik die Betreuung von Kindern in Tagesstätten
bevorzugt bewertet, dann setzt hier ein problematischer Bewußtseinswandel ein.“
Dramatische Personalsituation
im Bistum Limburg
Der Bischof wird auch auf die „dramatische Personalsituation“ im Bistum Limburg angesprochen.
Zwölf sogenannte Pastorale Räume haben dort bereits keine priesterlichen Leiter mehr oder werden sie
alsbald verlieren.
Was er in dieser Situation tun werde, „kann ich jetzt noch nicht sagen.“
Ich möchte
bald mit den Bezirksdekanen zusammenkommen:
„Bei allen Engpässen scheint es mir zugleich wichtig zu
sein, auf die persönlichen Begabungen der einzelnen Priester zu schauen und sie entsprechend einzusetzen.
Das dient den Mitbrüdern und den Gemeinden.“
Keine Angst vor Moscheen
Vor dem Neubau von Moscheen in
Deutschland fürchtet sich der Bischof nicht: „Muslime sollen in Deutschland ihren Glauben leben können.“
„Insgesamt möchte ich sagen, daß wir im Dialog mit den Muslimen und auch in unserer Gesellschaft unsere
Identität als Christen deutlicher äußern müssen.“
Abschließend erklärt Mons. Tebartz-van Elst seinen
Bischofsring. Er erhielt ihn von seiner Mutter und seinen Geschwistern als Geschenk:
„Er ist gefertigt
worden aus den Eheringen meiner vier Großeltern und dem Trauring meines Vaters, der meine Ernennung zum
Weihbischof noch erlebt hat, aber vor meiner Weihe verstorben ist.“
Der Ring ist für Mons. Tebartz-van
Elst sehr wertvoll: „Aus den Ringen der gelebten ehelichen Treue in meiner Großfamilie wurde der neue
Ring meiner Treue im Dienst für Gott und die mir anvertrauten Menschen.“
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Benedikt, Rudolfus Herzlichen Dank für Ihe Ergänzungen in Sachen Bonifatius! So ohne weiters nachvollziehbar
ist die Unterscheidung römisch – lateinisch sicher nicht. Wir sprechen zwar vom römischen und nicht
vom lateinischen Ritus, die Angehörigen des römischen Ritus sind jedoch Angehörige der lateinischen
Teilkirche. Vom römischen Ritus als Hauptritus – entsprechend der Zahlenerhältnisse stimmt das natürlich –
zu sprechen, kann wegen der von VATII bestätigten Gleichwertigkeit aller Riten zu Mißverständnssen
führen.
@ Jörg Guttenberger „Römisch-katholisch“ hat mit dem Ritus nichts zu tun. Es ist einfach eine gebräuchliche
Bezeichnung zur Unterscheidung der Konfessionen. Die Ablehung des Bonifatius hatte wohl weniger mit seinem
Ritus als mehr damit zu tun, dass die damaligen Fürsten keinen Auswärtigen auf so einem wichtigen Bischofsstuhl
haben wollten. Auch sperrte man sich gegen die Errichtung einer großen austrasischen Kirchenprovinz,
wie sie Bonifatius vorschwebte.
@J. Guttenberger: Das Wort „lateinischer Ritus“ ist immer noch im Gebrauch Das Wort „lateinischer Ritus“
war bis zum Konzil tatsächlich in Gebrauch, hat sich wegen der Einführung der Landessprache auch im
Römischen Ritus überholt. Das Wort „lateinischer Ritus (Rituskirche/Teilkirche)“ ist immer noch im Gebrauch
und wurde nie abgeschafft – siehe im KKK und in den Kirchenrechtsbüchern der lateinischen Teilkirche
und der orientalischen Teilkirchen. Unter Beibehalt Ihrer Lesart müßte es dann lateinisch-römisch-katholisch
bzw. griechisch-römisch-katholisch usw. heißen, so spricht bzw. schreibt aber niemand. Der Sprachgebrauch
hat sich seit dem Konzil fortentwickelt. Man spricht im offiziellen Gebrauch von „lateinisch-katholischer
Teilkirche (Rituskirche)“ und „griechisch-katholischer Teilkirche (Rituskirche)“ – aber niemals von einer
„römisch-katholischen Teilkirche eigenen Rechtes (Rituskirche)“. Köln war immer römisch-katholisch.
Das hat der hl. Bonifatius schmerzlich rfahren, der sich in Köln niederlassen wollte, aber wegen seiner
Zugehörigkeit zum iroschottischen Ritus abgewiesen wurde. Der hl. Bonifatius war auch römisch-katholischer
Konfession, aber offensichtlich nicht lateinisch-katholischen Ritus’. Der lateinische Hauptritus ist der
römische Ritus, im Gegensatz zu vielen anderen lateinischen Riten: lateinische Ordensriten und zahlreiche
andere Riten, die alle seit 1570 (Kanonisierung der Römischen Messe in Quo primum durch Papst St. Pius
V.) weiterbestehen dürfen, wenn sie älter als 200 Jahre sind (siehe der hl. Papst Pius V. in Quo primum).
RRR, Rudolfus Zunächst herzlichen Dank für den Hinweis auf den eigenen Ritus in Zaire! Gibt es hier
weitere Infos? Das Wort „lateinischer Ritus“ war bis zum Konzil tatsächlich in Gebrauch, hat sich wegen
der Einführung der Landessprache auch im Römischen Ritus überholt. Außerdem waren die anderen Riten
damals weniger im Bewußtsein der Kirche, als heute. Unter Beibehalt Ihrer Lesart müßte es dann lateinisch-römisch-katholisch
bzw. griechisch-römisch-katholisch usw. heißen, so spricht bzw. schreibt aber niemand. Der Sprachgebrauch
hat sich seit dem Konzil fortentwickelt. Köln war immer römisch-katholisch. Das hat der hl. Bonifatius
schmerzlich rfahren, der sich in Köln niederlassen wollte, aber wegen seiner Zugehörigkeit zum iroschottischen
Ritus abgewiesen wurde. Römisch waren ursprünglich lediglich der Kirchenstaat, das Rheinland und England
(nicht Britannien). Britannien war genauso, wie Deutschland, iroschottisch, Frakreich gallikanisch, Spanien
mozarabisch, Portugal hatte den Ritus von Braga, Italien war zum Teil byzantinsch (Unteritalien und zum
Teil Oberitalien, letzteres von Venedig her) und Oberitalien ambrosianisch (von Mailand her). Alle diese
Kirchen haben in voller Gemeinschaft mit dem römischen Papst gelebt. Im Abendland, da stimme ich Ihnen
zu, spielen die nichtrömischen Riten heute auch zahlenmäßig eine nachgeordnete Rolle. Der gallkanische
Ritus ist m. W. sogar ganz ausgestorben. Es gibt oder gab jedoch eine unkanonische orthodoxe Gruppe, die
ihn wieder beleben will.
@J. Guttenberger: Es gibt schon eine römische Teilkirche Es gibt schon eine römische Teilkirche, nämlich
die römische Gemeinde, die römische Diözese und die römische Kirchenprovinz. Die Teilkirche, von der
Sie reden, die Teilkirche „eigenen Rechtes“ ist aber die lateinische Kirche (siehe KKK und sämtliche
römische Dokumente) – und in dieser lateinischen Teilkirche eigenen Rechtes lebt man auch in Köln. Die
Universale Kirche ist aber immer auch römisch: wegen der Universaljurisdiktion des Pontifex Romanus’
(siehe die unfehlbare Vaticanum-I-Definition). Nur jene Getauften gehören zur Kirche Christi, die den
Pontifex Romanus als Universales Oberhaupt anerkennen – alle anderen gehören nicht zur Kirche Christi.
@ Guttenberger Was Sie meinetwegen als lateinische Kirche bezeichnen, hat nur einen einzigen Ritus, nämlich
den römischen. Ungeachtet Ihrer hilfreichen und guten Zusammenfassung irren Sie hier. Die Lateinische
Kirche teilt sich nämlich in mehrere Riten auf: den römischen, dem ambrosianischen (in Mailand und auch
ein klein wenig außerhalb), den mozarabischen (in Toledo), den zairischen (eigener Messritus für Zaire/heute
Kongo). Deswegen ja auch die begriffliche Unterscheidung zwischen „lateinisch“ und „römisch“: Zur „Lateinischen“
Kirche gehören mehrere Riten als nur der „römische“. Die anderen sind aber zahlenmäßig unbedeutend,
und organisatorisch bildet die lateinische Kirche eine Einheit (im Gegensatz zu den einzelnen griechisch-katholischen
oder anderen östlich-katholischen Kirchen, die tatsächlich als einzelne Kirchen innerhalb des katholischen
„Kirchenverbandes“ gezählt werden, der als ganzer den Papst als Oberhaupt hat, welcher zugleich Oberhaupt
der Lateinischen Kirche ist).
Bemedikt: katholisch Der Apostelschüler Ignatius von Antochien schreibt: „Wo Christus ist, ist die katholische
Kirche“. Von diesem Wort ausgehend führen sämtliche Ostkirchen den Begriff „katholisch“ in ihrem Titel.
Selbst Luther hat die Eigenschaft „katholisch“ für sich reklamiert und uns Katholiken als Papisten bezeichnet.
Erst seit der Aufklärung ist der Begriff „katholisch“ in Miskredit geraten, worauf die Lutheraner darauf
verzichten und sich „evangelisch“ nennen. Damit ist „christlich“ und ursprünglich „katholisch“ deckungsgleich.
Selbst im römischen Kanon heißt es: „et pro omnibus orthodoxis atque catholicae et apostolicae fidei
cultoribus“. Wir beanpruchen also gemeinsam mit den Orthodoxen sowohl Katholiztät als auch Rechtgläubigkeit
in unserem Titel. Nachdem im Rahmen der Ökumene alle Kirchen ihre Katholizität entdeckt haben, ist man
übereingekommen, jede Kirche so zu nennen, wie sie sich selber nennt. Damit weiß jeder, daß mit „katholisch“
jene Kirchen gemeint sind, die mit dem (römischen) Papst in voller Kirchengemeinschaft stehen. „Römisch-katholisch“
sind demnach nur die dem römischen Ritus angehörigen Katholiken im Gegensatz ewa zu den griechischen
Katholiken, die dem byzantinischen Ritus angehören. Aus diesem Grunde, nämlich weil „katholisch“ heute
im allgemeinen Sprachgebrauch für eine Konfession steht, übersetzen die evangelischen Christen noch
heute in ihrem Credo das Wort „katholisch“ mit „christlich“, meinen aber im Sinne des obigen Zitates von
Ignatius v. A. dasselbe.
Nochmal „Römisch-katholisch“ ist eine Bezeichnung, die sich zur Unterscheidung der Konfessionen durchgesetzt
hat. Darunter versteht man die unter dem Primat des Papstes stehenden Teilkirchen. Ekklesiologisch hat
der Begriff keine Bedeutung, da es eben nur eine Kirche gibt, welche katholisch (=allumfassend) ist. Deshalb
ist auch das abgeänderte Credo des Hl. Josefmaria unsinnig. Das „katholisch“ im Credo hat keinerlei konfessionelle
Bedeutung (kann es ja schon deshalb nicht, weil es wesentlich älter ist als die großen Schismen). Es
findet sich folglich auch in den Vertonungen von Protestanten wieder. Erst heute wird in ökumenischen
Gottesdiensten oft von der „christlichen Kirche“ gesprochen, womit das „katholisch“ sinnwidrig zum Konfessionsbegriff
umgedeutet wird.
Rudolfus: Ritus Die Teilkirche eigenen Rechtes, die Sie meinen, heißt „lateinische Kirche“, deren Hauptritus
der römische Ritus ist, der als Ritus des Bischofs von Rom auch der Hauptritus der Gesamtkirche ist.
Auch im Credo ist eben nicht von der römisch-katholischen, sondern lediglich von der katholischen Kirche
die Rede. Beide sind demnach nicht deckungsgleich. Sofern Ihre Ausführungen stimmen, stehen Sie daher
im Widerspruch zur alleinverbindlichen Formulierung des Credo. Was Sie meinetwegen als lateinische Kirche
bezeichnen, hat nur einen einzigen Ritus, nämlich den römischen. Einen katholischen oder gesamtkirchlichen
Hauptritus gibt es überhaupt nicht! VATII hat die vortridentinische Ordnung wieder hergestellt, nach
der alle Riten gleichwertig und gleichberechtigt sind. Die Credo-Formulierung des Gründers von Opus Dei,
das ich im Übrigen sehr schätze, hat keine gesamtkirchliche Bedeutung, sondern ist seine Privatangelegenheit.
Maßgeblich alleine ist die Formulierung von Nikaia und Konstantinopel, die für die abendländischen
Riten durch das filioque ergänzt wurde. Hierzu wurde auf dem Konzil von Ferrara-Florenz 1439 eine auch
für den Osten annehmbare Interpretation gefunden.
Wie bitte? So fügte der hl. Josephmaria, der in Rom residierende Opus-Dei-Gründer, im privaten Beten
des Credo bei der „einen, heiligen, katholischen Kirche“ gerne das Attribut „römisch“ hinzu Wo hat dieser
Typ denn Theologie studiert? Au Backe.
@J. Guttenberger: „Römisch“ als Attribut der katholischen Kirche bezieht sich eben nicht auf den Ritus
Die Teilkirche eigenen Rechtes, die Sie meinen, heißt „lateinische Kirche“, deren Hauptritus der römische
Ritus ist, der als Ritus des Bischofs von Rom auch der Hauptritus der Gesamtkirche ist. Das Attribut „römisch“
als Atrribut der una sancta bezieht sich auf den Primat des Bischofs von Rom, dem alle untertan sind –
siehe das Dogma des I. Vaticanums über die Universaljurisdiktion, und die päpstliche Definition in Unam
sanctam (Papst Bonifaz VIII., 1302 A.D. …atholischedokumente.de.tl/…USNACHFOLGER-k2-.htm). Der Hauptritus
der lateinischen Kirche ist der römische Ritus, aber auf den bezieht sich nicht das Attribut „römisch“
bei der una sancta. Siehe den offiziellen Gebrauch Roms im KKK und im CIC, nicht die Auskünfte der irrigen
„V2-Konzilsgeist-Häretiker“ außerhalb Roms. So fügte der hl. Josephmaria, der in Rom residierende Opus-Dei-Gründer,
im privaten Beten des Credo bei der „einen, heiligen, katholischen Kirche“ gerne das Attribut „römisch“
hinzu, z.B. beim Besuch der St. Petersbasilika – siehe auch im Buch über den Opus-Dei-Gründer: Opus-Dei-Personalprälat
Bischof Alvaro del Portillo, Über den Gründer des Opus-Dei, Adamas-Verlag.
Rudolfus: katholisch Wie bereits zitiert: Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“, so der Apostelschüler
Ignatius von Antiochien. Von römisch steht da nichts. Ihre Zusammenfassung sämtlicher katholischer Kirchen
des Orients (z. B.griechisch-katholisch, armenisch-katholisch) zu römisch-katholisch verstößt gegen
den von VATII anerkannten Grundsatz der Gleichberechtigung aller Riten! Römisch-katholisch sind nur die
Angehörigen des römischen Ritus. Damit ist römisch und lateinisch gleichbedeutend. So wird, unbeschadet
einiger Dokumente (von wann?) im allgemeinenen Sprachgebrauch römischer Ritus mit lateinischer Ritus
gleichgesetzt. VATII hat sich also ausdrücklich vom pyramidalen Ritenverständnis des Tridentinums abgewendet,
nach dem der Wert eines Ritus mit zunehmender Anpassung an den römischen Ritus stieg, der, wenn auch
nicht ausdrücklich so formuliert, als von Jesus Christus selbst eingesetzt betrachtet wurde. Die Latinisierung
der östlichen Riten einschließlich Liturgie in den in voller Gemeinschaft mit Rom lebenden Patriaratskirchen
ist dem Osten in Ärgernis, das die Wiederaufnahme voller kirchlicher Gemeinschaft mit den autokephalen
Kirchen entscheidend behinderte, sie befürchteten dieselben Latinisierungszwänge. Dieses Mißtrauen
scheint aber inzwischen weitgehend ausgeräumt, die östlichen Kirchen dürfen ihren Ritus uneingeschränkt
fortleben.
@J. Guttenberger: Zur Kirche gehört nur, wer zur Römischen Kirche gehört Nur das ist die göttliche
Kirche Christi: die una sancta catholica et apostolica! Alles andere sind Sektierer und Apostaten und
außerhalb der alleinrettenden Arche des Neuen Bundes.
Rudolfus: Primat Zunächst einmal habe ich den letzten Text zum päpstlichen Primat wie folgt geändert,
die Redaktion hat aber bisher, so weit erkennbar, nicht reagiert: „Soweit die genannten Texte wortwörtlich
aus den Konzilsdokumenten zitiert sind, ist das natürlich in Ordnung. Es wird aber schwierig, den östlichen
Patriarchate Verzicht auf grundlegende Teile Ihres Jurisdiktionsumfangs erfolgreich nahezulegen, da sie
sich auf die Tradition des 1. Jahrtausends berufen. Die Entwicklung des päpstlichen Primates im Abendland
betrachten sie als innere Angelegenheit der päpstlichen Patriarchaljurisdiktion, die sie für sich als
nicht verbindlich erachten. Der Verzicht des Papstes auf seinen Titel ‘Patriarch des Abenlandes’ macht
die Angelegenheit nicht einfacher“. Eine Neugründung orientalischer Bistümer vestößt unabhängig von
ihrer Rechtmäßgkeit gegen das Terrtorialprinzip und führt zu überflüssigen Spannungen, wie die Gründung
römischer Bistümer in Rußland zeigt. Sie übersehen das im Evangelium (Abschiedsreden) grundgelegte
Anliegen Jesu Christi der Einheit der Kirche. Hierbei ist natürlich die Tradition der östlichen Patriarchatskirchen
zu berücksichtigen, deren Rechte vom Konzil grundlegend gestärkt wurden (z. B. Gleichberechtigung aller
Riten), deren Rechte den autokephalen östlichen Patriachaten unter Bezug auf die Tradition des 1. Jahrtausends
nicht weit genug gehen. Im Übrigen sind die Lturgien der mit Rom in voller Gemeinschaft stehenden Kirchen,
von JPII anerkannt, zu stark latinisiert.
@J. Guttenberg, Köln: Was hat dann der Titel „Eclesia sui iurs“ für einen Sinn? Dieser Titel bezeichnet
die Teilkirchen eigenen Rechtes, die unterschiedliche Rechtsbücher benützen, durch päpstliche Anordnung:
Die lateinische Teilkirche (Westen) hat ein Kirchenrechtsbuch, die übrigen östlichen Kirchen haben ein
anderes Kirchenrechtsbuch: immer nur durch päpstliches Recht! Mit der hier von sacerdos helveticus und
rudolfus zitierten Aussagen wird es nie zu einer vollen Kirchengemeinschaft mit den Ostkirchen kommen!
Diese Kirchen werden nie auf wesentliche Teile ihrer Patriarchaljurisdiktion verzichten! Nahezu sämtliche
schismatisch-orientalische „Kirchen“ gibt es als eigene Rituskirchen in Einheit mit dem Römischen Papst.
Die Kirche benötigt überhaupt keine bestimmten Patriarchen im Osten, wenn sie sich von Rom lossagen.
Die Kirche gründet einfach neue Diözesen!
Primat Was hat dann der Titel „Eclesia sui iurs“ für einen Sinn? Mit der hier von sacerdos helveticus
und rudolfus zitierten Aussagen wird es nie zu einer vollen Kirchengemeinschaft mit den Ostkirchen kommen!
Diese Kirchen werden nie auf wesentliche Teile ihrer Patriarchaljurisdiktion verzichten!
@sacerdos h.: Herzlichen Dank! Das mußte einmal gesagt werden: Den vom Vatikanum I unfehlbar definierten
Jurisdiktionsprimat übt der Papst gegenüber allen Katholiken aus, sei es der lateinischen Riten, sei
es der östlichen. Auch in den mit Rom unierten Kirchen kann der Heilige Vater ungehindert seinen Jurisdiktionsprimat
ausüben, unter Anderem könnte der Heilige Vater alle Kirchengesetze, die nicht göttlichen Rechtes sind,
abrogieren und durch neue ersetzen. Er könnte auch ohne andere Gremien um Zustimmung bitten zu müssen,
Patriarchen der unierten Ostkirchen absetzen, ja sogar ein Patriarchat als solches abschaffen, andere
errichten da diese Patriarchate sicher nicht iuris divini sind. Insbesonders diese unausrottbare Fehlbehauptung
innerhalb der lateinischen Teilkirche, insbesonders in den deutschen Ländern und insbesonder seit dem
II. Vaticanum, „nur die lateinische Kirche sei die römisch-katholische Kirche“, und das Gegenteil die
griechisch-katholische Kirche, gegenüber der der Papst, der Pontifex Romanus, nur beschränkte Rechte
hätte, nach dem Gutdünken der Griechen!
Jurisdiktionsprimat Poste meinen beitrag noch einmal, da ich vergessen habe, das Zitat des Vatikanum II
kenntlich zu machen (durch kursivschrift): Das vatikanum I hat definiert: Wer deshalb sagt, der Römische
Bischof besitze lediglich das Amt der Aufsicht bzw. Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsvollmacht
über die gesamte Kirche, nicht nur in Angelegenheiten, die den Glauben und die Sitten, sondern auch in
solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; oder
er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Vollmacht; oder diese
seine Vollmacht sei nicht ordentlich und unmittelbar sowohl über alle und die einzelnen Kirchen als auch
über alle und die einzelnen Hirten und Gläubigen: der sei mit dem Anathema belegt. Den vom Vatikanum
I unfehlbar definierten Jurisdiktionsprimat übt der Papst gegenüber allen Katholiken aus, sei es der
lateinischen Riten, sei es der östlichen. Auch in den mit Rom unierten Kirchen kann der Heilige Vater
ungehindert seinen Jurisdiktionsprimat ausüben, unter Anderem könnte der Heilige Vater alle Kirchengesetze,
die nicht göttlichen Rechtes sind, abrogieren und durch neue ersetzen. Er könnte auch ohne andere Gremien
um Zustimmung bitten zu müssen, Patriarchen der unierten Ostkirchen absetzen, ja sogar ein Patriarchat
als solches abschaffen, andere errichten da diese Patriarchate sicher nicht iuris divini sind.
Römisch-katholisch „Römisch-katholische Kirche“ ist die Bezeichnung für die unter dem Primat des Papstes
stehenden Teilkirchen. Dazu gehört die lateinische Kirche und alle unierten Ostkirchen. Die Bezeichnung
ist nur eine Unterscheidungsbezeichnung, die erst nach der Reformation aufkam und ekklesiologisch ohne
Bedeutung.
Die Behauptung, die römisch-katholischen Ostkirchen wären „nur“ katholisch, nicht römisch wird von
den Leugnern der Dogmen propagiert, der Pastoralkonzilishäretiker. Die gesamte Kirche ist römisch, eben
wegen der Universaljurisdiktion des Pontifex Romanus’.
Jurisdiktionsprimat ist universal! Das vatikanum I hat definiert: Wer deshalb sagt, der Römische Bischof
besitze lediglich das Amt der Aufsicht bzw. Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsvollmacht
über die gesamte Kirche, nicht nur in Angelegenheiten, die den Glauben und die Sitten, sondern auch in
solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; oder
er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Vollmacht; oder diese
seine Vollmacht sei nicht ordentlich und unmittelbar sowohl über alle und die einzelnen Kirchen als auch
über alle und die einzelnen Hirten und Gläubigen: der sei mit dem Anathema belegt. Den hier unfehlbar
definierten Jurisdiktionsprimat übt der Papst gegenüber allen Katholiken aus, sei es der lateinischen
Riten, sei es der östlichen. Auch in den mit Rom unierten Kirchen kann der Heilige Vater ungehindert
seinen Jurisdiktionsprimat ausüben, unter Anderem könnte der Heilige Vater alle Kirchengesetze, die
nicht göttlichen Rechtes sind, abrogieren und durch neue ersetzen. Er könnte auch ohne andere Gremien
um zustimmung bitten zu müssen, Patriarchen der unierten Ostkirchen absetzen, ja wohl sogar ein Patriarchat
als solches abschaffen, da diese sicher nicht iuris divini sind.
@J. Guttenberger: Lesen Sie die Vaticanum-I-Dogmen Zum päpstlichen Primat: Sie haben wohl noch nie etwas
von den von mir genannten ecclesiae sui iuris gehört bzw. gelesen! Schauen Sie bitte im Kichenrecht nach!!!!!
Das ist alles Kirchenrecht von päpstlichen Gnaden: auch die lateinische Kirche ist eine der Kirchen eigenen
Rechtes: Es gibt zwei Kirchenrechtsbücher: Das für die lateinische Teilkirche und das für die Ostkirchen,
aber immer nur durch päpstliche Anordnung. Der Begriff „römisch-katholisch“ ist nur dann sinnvoll, wenn
es auch andere katholische Kirchen gibt, die gibt es aber, abgesehen von Kleingruppen wie Altkatholiken,
nicht. „Katholisch“ ist eben ein Oberbegriff für alle mit Rom in voller Gemeinschaft stehenden Kirchen.
Die ihrem jeweiligen Großerzbischof unterstehenden ukrainischen bzw. rumänischen Katholiken des byzantinischen
Ritus nennen sich nun einmal griechisch-katholisch im Gegensatz zu den unmittelbar dem Papst unterstehenden
römischen Katholiken derselben Länder. In Rom wird ebenfalls so unterschieden. Ist Ihnen der Titel „Großerzbischof“
überhaupt bekannt? VAT1 hat in Bezug auf den Papst lediglich Die Titel sind alle päpstlichen Rechtes.
Über das Dogma von der Universaljurisdiktion lesen Sie das Dogmenkonzil Vaticanum I: weberknecht.wordpress.com/…9/01/pastor-aeternus/
Rudolfus: katholisch, Primat Zum päpstlichen Primat: Sie haben wohl noch nie etwas von den von mir genannten
ecclesiae sui iuris gehört bzw. gelesen! Schauen Sie bitte im Kichenrecht nach!!!!! Der Begriff „römisch-katholisch“
ist nur dann sinnvoll, wenn es auch andere katholische Kirchen gibt, die gibt es aber, abgesehen von Kleingruppen
wie Altkatholiken, nicht. „Katholisch“ ist eben ein Oberbegriff für alle mit Rom in voller Gemeinschaft
stehenden Kirchen. Die ihrem jeweiligen Großerzbischof unterstehenden ukrainischen bzw. rumänischen
Katholiken des byzantinischen Ritus nennen sich nun einmal griechisch-katholisch im Gegensatz zu den unmittelbar
dem Papst unterstehenden römischen Katholiken derselben Länder. In Rom wird ebenfalls so unterschieden.
Ist Ihnen der Titel „Großerzbischof“ überhaupt bekannt? Der Fall „testa dura“ ist zwar bekannt. Trotzdem
gibt es heute keine ernstzunehmende kirchliche Instanz, die behauptet, dem Papst stünden in den östlichen
Patriachatskirchen dieselben Jurisdiktionsansprüche zu, wie in seinem westlichen Jurisdiktionsbereich,
wie ja schon die Einrichtung der Hierarchiestufe „Großerzbischof“ durch Papst Johannes XXIII zeigt. VAT1
hat in Bezug auf den Papst lediglich das Unfehlbarkeitsdogma verkündet.
@J. Guttenberger: Sie sind falsch informiert! Der von Ihnen eingeführte Begriff „latreinisch-katholische
Kirche“ ist neu. Die römisch-katholische Kirche ist eben nur die römische Ausgabe der Katholzität.
Nein, lesen Sie den KKK und die Vatikan-Dokumente selbst. Daß die Gesamtkirche nicht die römisch-katholische
Kirche wäre, behaupten lediglich einige Westtheologen seit dem Pastoralkonzil. Der römisch-katholische
Sprachgebrauch ist aber klar festgelegt: Die westliche Teilkirche ist die lateinisch-katholische Teilkirche,
die Gesamtkirche ist die römisch-katholische Kirche. Das Gesamtoberhaupt heißt Pontifex Romanus (Römischer
Papst)! Informieren Sie sich im KKK und in Rom, und nicht bei den deutschen Modernisten. Zum Universalprimat
des Papstes: es ist absolut sicher, daß der Papst gegenüber den anderen Patriarchen nicht denselben
Primat ausübt, wie in der römischen Jurisdiktion. Das ist völlige Häresie: Die päpstliche Universaljurisdiktion
ist gegenüber allen Kirchengliedern dieselbe: völlig egal, ob lateinische Teilkirche oder die östlichen
Teilkirchen. Lesen Sie die Dogmen des Vaticanums I, die jeder verbindlich glauben muß. Sie sind den uninformierten
und irrlehrenden „V2“-Sektierern auf den Leim gegangen, die die Definitionen Roms leugnen.
Rudolphus: katholisch Der von Ihnen eingeführte Begriff „latreinisch-katholische Kirche“ ist neu. Die
römisch-katholische Kirche ist eben nur die römische Ausgabe der Katholzität. Zum Universalprimat des
Papstes: es ist absolut sicher, daß der Papst gegenüber den anderen Patriarchen nicht denselben Primat
ausübt, wie in der römischen Jurisdiktion. Durch die Kirchenspaltung haben sich gewisse Einseitigkeiten
eingeschlichen: dem Papst fehlen die Kollegen im Rahmen der anderen Patriachen, wohingegen den östlichen
Patriarchen der Erste fehlt. Die Frage ist doch, ob der Papst wirklich nur einen Ehrenprimat ausübt,
wie der ökumenische Patriarch von Konstantinopel innerhalb der Orthodoxie, oder ob ihm auch ein Jurisdiktionsprimat
zusteht, und gegf. in welchem Umfang. Auch innerhalb der mit Rom in voller Gemeinschaft stehenden Kirchen
sind die ecclesiae sui iuris mehr oder weniger selbständig, je nachdem, ob ein Großerzbischof (Ukraine,
Rumänien, Syromalankaren und Syromalabaren) oder ein Partriarch an ihrer Spitze steht. Die Selbständigkeit
der mit Rom in voller Kirchengemeschaft stehenden Patriarchen geht den Orthodoxen jedoch nicht weit genug.
Papst Leo d.Gr. hat festgestellt, daß der Papst in Gemeinschaft mit den Patriarchen die Gesamtkirche
leitet. Die Patriarchen von Venedig, Lissabon und Jerusalem sind reine Titelträger und üben ausschließlich
Metropolitangewalt aus.
@J. Guttenberger, Köln: Sie verwechseln die lateinisch-katholische Teilkirche mit der römisch- katholischen
Kirche Die hier bisher vertretenen Auffasungen geben im Wesentlichen die Meinung des Katholizismus wieder,
nachdem alle Christen zur römisch-katholischen Kirche zurückkehren müssen, also im Sinne eines preußischen
Marschtrittchristentums. Gerade VATII hat aber die vortridentinische Ordnung wieder hergestellt, nach
der alle Riten gleichberechtigt sind. Es geht also nicht um Katholizismus, sondern um Katholizität im
Sinne des Apostelschülers Ignatius von Antiochien „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“. Die
römisch-katholische Kirche ist nur eine (von vielen) Formen der Katholizität. Bekanntlich gibt es schon
heute auch noch eine griechisch-katholische Kirche, eine armenisch-katholische Kirche usw., die in voller
Sie verwechseln die lateinisch-katholische Teilkirche mit der römisch-katholischen Kirche: Ersteres ist
die Teilkirche, für die man im Westen leider die gesamte römisch-katholische Kirche hält. Die römisch-katholische
Kirche ist die universale katholische Kirche: Das Atrribut „römisch“ bezieht sich nicht auf den Ritus,
sondern auf den Universalprimat des Römischen Papstes. „Katholisch“ und „römisch“ sind inhaltlich ident:
Wer katholisch ist, ist auch römisch, egal, ob er Lateiner, Grieche oder Orientale ist. Nicht nur die
Lateiner sind Römer, sondern alle Katholiken.
Ich wollte mich noch bei Rudolf entschuldigen. Er mag zwar ein Mensch sein, der fanatisch handelt, aber
deshlab muss ihc ihm nicht gleich werden und wildfremde leute beledigen.
Der dümmliche „Googler“ sollte für seine dummen Äußerungen einfach gelöscht und gesperrt werden Ihre
Äußerungen sind die Äußerungen, wie sie ein Besoffener tätigt – ein Wunder, daß Sie da noch schreiben
können.
@Protestant: Jeder, der das ewige Seelenheil erlangen möchte, muß sich zu Christus und zur Kirche Christi
bekehren: Jeder Katholik, der sich im Stand der schweren Sünde befindet, und jeder Nichtkatholik, der
sich außerhalb Christi und Seiner göttlichen Kirche befindet. Kein Mensch auf Erden kann den Himmel
erlangen, wenn nicht durch Christus und durch dessen Kirche – wer Christus und die Kirche trotz der Erkenntnis
der Wahrheit ablehnt, der kann nicht das ewige Seelenheil erlangen! Das ist die Lehre der Kirche, wer
das leugnet, ist kein Katholik, sondern ein Irrlehrer, deren Kommen durch Christus und St. Paulus vorhergesagt
wurde. Wenn Sie meinen, das interkonfessionelle Gebete (zwischen Christen) nur die Asunahme sein dürfen,
dann ist das ihre eigene Meinung! Ich bete jedenfalls als Protestant seit Jahren jeden Abend mit meinen
röm.-kath. Kindern. Meine röm.-kath. Frau ist heilfroh, dass ich dass gerne mache und den Kindern gefällt
es auch! Bedenken Sie, das genauso viele Wege zu Gott führen, wie angeblich nach Rom! Ich jedenfalls
bin froh, dass die früher oft stur eingefahren stramm-römisch-katholischen oder stramm-evangelischen
Familienbanden nicht mehr existieren. Ich muss weder meine Frau noch meine Kinder bekehren, noch habe
ich irgendwie die Absicht, mich von diesen bekehren zu lassen- ich wüsste auch gar nicht wozu – da wir
ja bis auf kleine Unterschiede an den einen Gott glauben!
@ Jörg Guttenberger: Katholisch… … ist die Communaute de Taize auf jeden Fall, wenn auch nicht streng
römisch(!)-katholisch. Wie Sie richtig schreiben, macht die katholische Kirche weit mehr aus als das,
was manche hier darunter verstehen. Und die Kirchenväter – die Brüder gaben einmal ein sehr schönes
Buch mit Texten der Kirchenväter heraus – waren im wahrsten Sinne katholisch, da es damals die Trennung
in West-und Ostkirche noch nicht gab, also noch deutlicher als heute die eine (!) Kirche existierte. Samurai
Ökumene – Ökumenismus Der Ökumensmus ist die ideologische Ausgabe der Ökumene. Was immer deren Anhänger
wollen: Ökumene geht heute von der einen, von Jesus Christus gegründeten Kirche aus, die aber leider
gespalten, aber glücklicherweise nicht völlg gespalten ist. Es gibt unterschiedliche Kirchengemeinschaft:
allen gemeinsam ist zuminest das Wort Gottes, offenbart in der Bibel, abgesehen von unterschiedlicher
Anerkennung biblischer Kleinschriften, wie 2. Petrusbrief und 3. Johannesbrief. in der Ökumene geht es
um die Frage, was zur Aufname der vollen Kirchengemeinschaft notwendig ist. Die Anhänger des Ökumenismus
meinen, wir glauben ohnehin an einen gemeinsamen Gott, was trennt uns eigentlich noch. Die hier bisher
vertretenen Auffasungen geben im Wesentlichen die Meinung des Katholizismus wieder, nachdem alle Christen
zur römisch-katholischen Kirche zurückkehren müssen, also im Sinne eines preußischen Marschtrittchristentums.
Gerade VATII hat aber die vortridentinische Ordnung wieder hergestellt, nach der alle Riten gleichberechtigt
sind. Es geht also nicht um Katholizismus, sondern um Katholizität im Sinne des Apostelschülers Ignatius
von Antiochien „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“. Die römisch-katholische Kirche ist nur
eine (von vielen) Formen der Katholizität. Bekanntlich gibt es schon heute auch noch eine griechisch-katholische
Kirche, eine armenisch-katholische Kirche usw., die in voller Kirchengemeischaft mit Rom leben.
@Remus Sie wissen wohl auch nur vom Hören-Sagen, wovon Sie da schreiben. Klar, Fr. Roger hat „wellness“
gelebt, schauen Sie ihn sich doch an, sieht aus wie an Masseur aus einem Verwöhn-Hotel? Die Brüder von
Taizé leben in der 3. Welt wohl auch nur für „wellness“ bei den Ärmsten, wie ja auch Fr. R.‘s Mitstreiterin
im Geiste M. Theresa Beispiel für einen „wellness“-Lebensstil ist. Auch die Jugendlichen auf den Pritschen
in den Zelten in Taiz’e leben „Wellness“, die sie anderswo doch echter haben können. Eine Kreuzikone
zu verehren ist wohl auch „w.“ wie auch der massenweise Empfang des Sakraments der Versöhnung?? Und die
dazugehörigen Katechesen? „Confitemini domino“ in alter Messe ist wohl anspruchsvoll, und in Taizé dann
„w.“? Und dann wir wieder behauptet, Gregorianik gemäß der Semiologie würde es zu anspruchsvoll machen
sei für das gewöhnliche Volk nicht singbar. Interssant: Gregorianik-Spezialist Joppich hat sich ausnehmend
positiv über Gesänge aus Taizè geäußert. So einfach ist das nicht. Wahrscheinlich wird von den Brüdern
während der Lichtfeier immer in der Krypta irgendein Satansritus vollzogen oder was? Spirituelles Erbe
des Ostens: schon JP II sagte: die Kirche hat zwei Lungenflügel. In Liturgie und geistlichem Leben des
Ostens lebt vieles von den Quellen des Glaubens. Vieles aus unserer Überlieferung erschließt sich erst
in Kenntnis dessen. In Taizé wird bei der Hl. Messe im Hochgebet immer die Einheit mit den Patriarchen
des Ostens eigens erwähnt.
@SignumSalutis – Dieses Berthier Gesäusel das spirituelle Erbe des Ostens fruchtbar zu machen … Warum
eigentlich? (höre gerade über Rad. Horeb die Lichtfeier aus T. „Misericordias domini in aeternum cantabo“
[[häretisch …?]) Wenn so floskelhafte Begriffe wie „Licht und Liebe“, „Lichtfeier“ usw. fallen, sollte
man vorsichtig sein, denn da hat meistens der Satan seine Hand mit im Spiele. Dieses fromme Gesäusel
dort lullt gefühlsmäßig ein, ist absolut in, weil es auf der Eso-Wellness-Welle liegt. Katholischer
Glaube will das Gegenteil von Einlullen, er öffnet die Augen. Stundenlang diesen Jacques Berthier Kram
mit ein paar Harmonien zu hören, bringt nicht nur Musiker auf die Palme. Aber von diesem Berthier-Zeug
ist ja die ganze französische Kirchenmusik durchseucht. Der Zug fährt eben Richtung primitiv…
@Murx Jegliche Vermehrung von Gnaden, auch die von geschaffenen Gnaden, ist in Christus ausgeschlossen.
ohne Zweifel. Wir stehen 1 Woche vor dem Fest der Taufe des Herrn: worin liegt denn Ihrer Meinung nach
dessen tieferer Sinn? Ihre Theologie hinkt dort, wo sie vor lauter Präexistenz kaum noch laufen kann:
der Gottessohn war Mensch unter Menschen und sein gnadenhaftes Wirken geschah lebendig und erfahrbar:
so z. B. in der Taufe am Jordan, bei der der Vater seinen Sohn bezeugte (aber nicht „zeugte“). In ihrem
gnadenhaften Wirken handeln die göttlichen Personen auch nicht statisch gleich, sondern ihrer „Eigenheit“
entsprechend: der Vater ganz als Vater, der Sohn ganz als der Sohn, der Hl. Geist ganz als solcher. Die
Gnade hat eine „Fließrichtung“, sie geht vom Vater aus, der ganz Ursprung ist, in ihr und sie vermittelt
der Sohn, der zwar „indirekt“ auch Ursprung ist (filioque), aber nicht in gleicher Weise, wie der Vater.
(LThK: „gemeinschaftlich, aber nicht gleichrangig“. Diese „Fließrichtung“ oder „Aufgabenteilung“ der
göttlichen Personen berührt deren Einheit im Wesen nicht. Die westeuropäische Theologie war diesbezügl.
sehr einheitlich geworden, die Taufe Christi streicht die Vater-Sohn-Beziehung heraus; in Taizé ist man
sehr bemüht, das spirituelle Erbe des Ostens fruchtbar zu machen … (höre gerade über Rad. Horeb die
Lichtefeier aus T. „Misericordias domini in aeternum cantabo“ [[häretisch …?])
Christus besitzt schon durch die Menschwerdung die Fülle des Hl.Geistes Jegliche Vermehrung von Gnaden,
auch die von geschaffenen Gnaden, ist in Christus ausgeschlossen. Die Taufe Jesu und das Erscheinen des
Hl.Geistes an den Wassern des Jordan war nur eine äußerliche Sichtbarmachung dessen, was in Christus
ontologisch gegeben war. Die Mitteilung des Hl.Geistes an die Menschheit Christi in der Menschwerdung
geschieht im Rahmen der Sendungen, analog zu den innergöttlichen Hervorgängen. Der Vater und der Sohn
hauchen in der Menscheit Christi gemeinsam den Hl.Geist. Dazu bedarf es in keiner Weise der Taufe Christi.
Die ungeschaffene Gnade Christi in der hypostatischen Union, die Gratia Unionis, ist eine unerschaffene
Gnade. Sie ist die substantielle Heiligkeit Jesu und in keiner Weise vermehrbar. (Diekamp, Band 2, Seite
212). Die geschaffenen, akzidentellen Gnaden Jesu sind in gewisser Hinsicht unendlich und auch sie sind
von Anfang an vollendet. SENTENTIA COMMUNIS. (Diekamp, Band 2, Seite 251 – 252). Aus der hypostatischen
Union geht die direkt die Anwesenheit und Fülle des Hl.Geistes in Jesus hervor; denn dort, wo der Logos
die menschliche Natur angenommen hat, da haucht er auch mit dem Vater den die dritte göttliche Person.
Jesus bedurfte also in keiner Weise der Taufe des Johannes zu einer weiteren Heiligung.
#138 Protestant 20:38:03 | Samstag, 5. Januar 2008
@rudolfus Wenn Sie meinen, das interkonfessionelle Gebete (zwischen Christen) nur die Asunahme sein dürfen,
dann ist das ihre eigene Meinung! Ich bete jedenfalls als Protestant seit Jahren jeden Abend mit meinen
röm.-kath. Kindern. Meine röm.-kath. Frau ist heilfroh, dass ich dass gerne mache und den Kindern gefällt
es auch! Bedenken Sie, das genauso viele Wege zu Gott führen, wie angeblich nach Rom! Ich jedenfalls
bin froh, dass die früher oft stur eingefahren stramm-römisch-katholischen oder stramm-evangelischen
Familienbanden nicht mehr existieren. Ich muss weder meine Frau noch meine Kinder bekehren, noch habe
ich irgendwie die Absicht, mich von diesen bekehren zu lassen- ich wüsste auch gar nicht wozu – da wir
ja bis auf kleine Unterschiede an den einen Gott glauben!
Christus ist der Gottmensch was heißt der heilige Geist ruhte auf ihm? War es nicht so, dass der Geist
Gottes über ihn kam? Möglicherweise, man muß nur nachlesen. Beide Aussagen können aber nicht falsch
sein, da Christus nicht nur Gott ist, sondern auch Mensch, also auch Kreatur.
#136 Ultramontanus 19:53:56 | Samstag, 5. Januar 2008
@Rudolfus: Sie waren es doch auch, der Stur auf seiner falschen, dem Wesen Gottes widersprechenden Nominalismus-Lehre
beharrt hat. Naja, sind halt ein unbelehrbarer Sturkopf, wie sich wieder bestätigt. Lustig, dass Sie
dabei ständig tönen, wie wichtig es doch sei, dass man sich über die kirchliche Lehre bilden solle…
Interkonfessionelle Gebete können nur Ausnahme sein Samurai Warum sollten Gebete zu Jesus, in denen es
um Frieden in der Welt, um die Heilung kranker Menschen usw. geht nicht (!) von anderen Christen gebetet
werden können? Das Vaterunser ist ja auch ein christliches und nicht nur ein speziell katholisches Gebet.
ODer denken Sie an ganz bestimmte Gebete, die in Taize gebetet werden oder wurden, dann hätte ich gerne
eine Quellenangabe. Interkonfessionelle Gebete (unter Christen) können nur Ausnahme sein, aber nicht
der Hauptinhalt des katholischen Christentums. Die katholische Religion muß auch die irrenden Christen
bekehren, und ihren Irrtum nicht irgendwie gutheißen.
@Samurai: Wenn Sie ihr eigenes Lehramt sind, dann können Sie das gerne tun. Ich verlinke noch mal zur
Dörmann-Analyse Wojtylas www.taize.fr/de_article85.html, wo es genau um dieselbe, der katholischen Doktrin
entgegengesetzte Lehre geht.
Der Hl. Geist „ruht auf Christus“ Lesen Sie unten Karl Murx nach, seine Aussagen sind damit bestätigt.
Zu behaupten, der Hl. Geist sei dem Sohn gegeben ist natürlich häretsich, weil der Hl. Geist vom Vater
und vom Sohn ausgeht. Der Hl. Geist „ruht auf Christus“ – das klingt nach Hl. Schrift. Christus ist nicht
nur Gott Sohn, sondern gleichzeitig Mensch, also der Gottmensch, der der Menschheit nach geringer als
Gott ist, und der Menschennatur nach Gott untersteht. Christus war wahrer Mensch, nicht nur wahrer Gott –
die Menschennatur darf nicht geleugnet werden, das wäre die Monophysitismushäresie.
Taizegebete etc. @ Daniel Stöhr Ich gebe Rudolfus- was sehr selten ist – vollkommen Recht. @ Rudolfus
Warum sollten Gebete zu Jesus, in denen es um Frieden in der Welt, um die Heilung kranker Menschen usw.
geht nicht (!) von anderen Christen gebetet werden können? Das Vaterunser ist ja auch ein christliches
und nicht nur ein speziell katholisches Gebet. ODer denken Sie an ganz bestimmte Gebete, die in Taize
gebetet werden oder wurden, dann hätte ich gerne eine Quellenangabe. Samurai
@Rudolfus: sicher nicht! Lesen Sie unten Karl Murx nach, seine Aussagen sind damit bestätigt. Zu behaupten,
der Hl. Geist sei dem Sohn gegeben ist natürlich häretsich, weil der Hl. Geist vom Vater und vom Sohn
ausgeht.
@D. Stöhr: Wo liegt hier die Häresie? „Bevor Jesus sein öffentliches Wirken beginnt, wird in seiner
Taufe offenbar, daß er der geliebte Sohn Gottes ist, auf dem der Heilige Geist ruht.“ Die Aussage ist
rechtgläubig und schriftgemäß!
@Samurai: Text von der offiziellen Taizé-Homepage: „Bevor Jesus sein öffentliches Wirken beginnt, wird
in seiner Taufe offenbar, daß er der geliebte Sohn Gottes ist, auf dem der Heilige Geist ruht.“ www.taize.fr/de_article85.html
@Samurai: Die Gebete und die Gesänge selbst sind wahrscheinlich nicht antikatholisch oder häretisch
Dann muß ich da wohl unbeabsichtigt etwas übersehen haben. Wieso sind den die gemeinsamen Gebete, wie
sie morgens,mittags udn abends in Taize gebetet werden, antikatholisch? Samurai Die Gebete und die Gesänge
selbst sind wahrscheinlich nicht antikatholisch oder häretisch – aber leider so, daß sie auch für alle
nichtkatholischen Christen akzeptabel sind.
@ Daniel Stöhr Dann muß ich da wohl unbeabsichtigt etwas übersehen haben. Wieso sind den die gemeinsamen
Gebete, wie sie morgens,mittags udn abends in Taize gebetet werden, antikatholisch? Samurai
Frère Roger Schütz war offiziell Protestant Wieso schreiben Sie immer vom „offiziellen Protestanten“
Frere Roger? Roger Schutz war ganz einfach evangelischer Christ und stand nicht als „Offizieller“ für
was auch immer. Frère Roger hatte eben eine offizielle Konfession, die im Christentum immer von höchster
Bedeutung ist: und das war leider nicht die römisch-katholische Konfession. Frère Roger war unleugbar
ein Bibelprotestant, wenngleich mit einem Interesse an den anderen Konfessionen, insbesonders an der richtigen
Konfession, nämlich an der wahren Kirche. Ebensowenig gibt es eine „offizielle“ Taizebewegung oder dergleichen.
Wenn ich Sie bisher richtig verstanden habe, lehnen Sie das, was in Taize geschieht ab. Warum? Natürlichb
gibt es ein offizielles Taizé-Kloster und deswegen auch offizielle Taizé-Veranstaltungen. Frère Roger
war als toleranter Protestant der Wahrheit sehr nahe – trotzdem ist das Ökumenismuschristentum generell
falsch. Allen Päpsten trifft schwere Schuld, die Frère Roger nicht zum Eintritt in die alleinseligmachende
Kirche führten und das anscheinend auch gar nicht wollten – insbesonders den Ökumenismuspapst Johannes
Paul II., der für seine Ökumenismusirrwege, die Millionen von der Kirche wegführten, mit Sicherheit
kein Heiliger sein kann, sondern Gottes Gerechtigkeit schwer verletzt hat.
Lieber Samurai, Mit Verlaub, aber sind Sie sich sicher, daß ein Christ nur deshalb nicht (!) errettet
wird, weil er nicht römisch-katholisch ist? … das müssen wir befürchten, selbst wenn es aus welchen
Gründen auch immer im Einzelfall anders ist Oder sollte man Gott nicht auch eine gewisse Souveränität
gönnen, er ist immerhin Schöpfer der Welt? … ich hatte versucht gerade dafür zu plädieren. Herrn
Schütz, welche Verdienste er immer haben mag, sollte von uns Nachgeborenen weder in den Himmel erhoben
noch in die Hölle versenkt werden, darauf haben wir keinen Einfluß. Vielmehr sollte man sich, wenn man
es schon betreiben will, mit seinem Irdenleben und seinen Ansichten auseinandersetzen.
@ Heinrichvon… Mit Verlaub, aber sind Sie sich sicher, daß ein Christ nur deshalb nicht (!) errettet
wird, weil er nicht römisch-katholisch ist? Oder sollte man Gott nicht auch eine gewisse Souveränität
gönnen, er ist immerhin Schöpfer der Welt? Samurai
Lieber Rudolfus, Vielleicht wurde Frère Roger insbesonders deswegen von Gott, trotz seinem Irrtum, gerettet,
weil ihn Papst Johannes Paul II. auf die falsche Fährte, weg von der päpstlichen Kirche, führte. … habe
ich was versäumt? Sie haben Roger Schütz bereits heilig gesprochen? PS: UNTERLASSEN SIE DOCH SO UNFRUCHTBARE
SPEKULATIONEN
@ Rudolfus Wieso schreiben Sie immer vom „offiziellen Protestanten“ Frere Roger? Roger Schutz war ganz
einfach evangelischer Christ und stand nicht als „Offizieller“ für was auch immer. Ebensowenig gibt es
eine „offizielle“ Taizebewegung oder dergleichen. Wenn ich Sie bisher richtig verstanden habe, lehnen
Sie das, was in Taize geschieht ab. Warum? Samurai
@Jörg Guttenberger, Köln: Vielleicht war Papst Johannes Paul II. ein Hauptschuldiger an der Nicht- konversion
des offiziellen Protestanten Frère Roger! Wieso soll er Leute in die Hölle geführt haben? Er war immerhin
mit JPII befreundet oder galt zumindest als Freund dieses Papstes. Papst Johannes Paul II. war als De-facto-Relativierer
der alleinseligmachenden Kirchendoktrin bekannt, dessen Leute Konversionsinteressierte von Konversionen
abrieten. Vermutlich ist Papst Johannes Paul II. ein Hauptschuldiger an der Nichtkomversion des offiziellen
Protestanten Frère Roger, der immer sehr an der päpstlichen Kirche und an der Kirche St. Petri interessiert
war. Johannes Pauls II. Cardinal Walter Kasper wimmelt auch heute noch Konversionsinteressierte ab. Vielleicht
wurde Frère Roger insbesonders deswegen von Gott, trotz seinem Irrtum, gerettet, weil ihn Papst Johannes
Paul II. auf die falsche Fährte, weg von der päpstlichen Kirche, führte.
Fragen zu Taize – Sind die Taizegesänge antikatholisch, wie einige User hier behaupten? – Sind die in
Taize gefeierten Gebete und Messen unkatholisch, wie einige User hier behaupten? Leider habe ich von den
User, die entsprechendes äußerten, noch keine Antwort (begründete-) erhalten. Samurai
Ofterdingen: Roger Schutz Wieso soll er Leute in die Hölle geführt haben? Er war immerhin mit JPII befreundet
oder galt zumindest als Freund dieses Papstes.
@ all Vieleicht sollte in diesem Thread mal wieder zum Thema desselben zurückgekehrt werden, nur so als
Randbemerkung. Und an einige Taizekritiker: Auf die Frage, wieso bei den Gebeten bzw. Messen in Taize
Irrlehren verbreitet werden und was an den Taizegesängen nicht in Ordnung oder sogar antikatholisch ist,
habe ich leider noch keine Antwort erhalten. Samurai
#112 Protestant 20:52:20 | Freitag, 4. Januar 2008
@sozikatti Gut so…was ist übrigends das Fegefeuer! Genauso ein Schwachsinn wie der „Hans Muff“! Es
ist jedenfalls schön zu wissen, dasss ich dich im Paradies sehen werde (im Gegensatz zu dir sehe ich
Gott jedenfalls nicht als „Rächer“ oder „Sadisten“ an)!
#110 Protestant 20:46:04 | Freitag, 4. Januar 2008
@sozialkatholisch@alepho Man sollte sich über den Stil von „sozial“„katholisch““ (ich setze bewußt vier
„Gänsefüßchen“) nicht wundern. Bei den „Sozial“isten ist der Begriff sozial ja auch falsch! Also,Koph
hoch,Alepho, ob „sozial“„katholisch““ mich duzt oder siezt ist mir so egal, wie der berühmte Sack Reis
in China(du/sie/weißt/wissen schon)…
Hey Alepho Sozialkatholisch @ Es fällt Ihnen schwer die Gepflogenheit des „Sie“zu beherrschen. Das ist
ein bedauerlicher Zustand, richtig weh tuend. Ist das bei den sich sozialkatholisch Nennenden allgemein
so üblich. Sie hatten wohl keine Gelegenheit einmal zu lernen, das es auch „Sie“ als Anrede gibt. Dann
rettet Sie auch kein Ablass aus dem Limbus für Legastheniker. Die müssen drin bleiben. Du alter rechtschreiberisch
guter Schlaubold, wie geht’s dir? Beim Sie mache ich leider zuviel Rechtschreibfehler und eigentlich
hast du es ja auch nicht verdient gesietst zu werden. Die Rechtschreibfehler hab ich mir schon selbst
vergeben, aber für deinen Arroganz musst du schmoren, ist aber nicht schlimm, denn es sei dir gegönnt! Was trinkste eigentlich fürne Kaffesorte? Bestimmt Tschibo *kichergröll*
Was in der Lima-Liturgie zur Taufe Jesu steht, kann kein Zufall sein Da kommt ein frommer Mensch Jesus
daher, Gott erwählt ihn, indem ihm seine „Kraft“, den „Geist“, -oder sollte man besser sagen, „die Geistin“
–, in der Taufe am Jordan schenkt und schwups, wird diese menschliche Person vergöttlicht und zum „Träger
des Lichtes, Luzifer“. Jeder kann dieser „erleuchtete christliche Buddha“ werden. Innergöttlich geht
der Heilige Geist nicht von Vater und Sohn aus, sondern das göttliche Attribut der Kraft wird zum „Hl.Geist“
gekürt. So geht der „Geist“, als weibliche Lebenskraft, vom Vater in den Sohn aus und vom Sohn in die
Schöpfung. Widerspricht zwar dem Credo des 11. Konzils von Toledo; ist aber egal. Der Heilige Geist wird
so zum pantheistischen Lebensprinzip des Kosmos. Der Mensch Jesus wird in der Taufe mit diesem Lebensprinzip
vereinigt und wird so zum „Sohn“. Die Dreifaltigkeit kann sich erst in der Menschwerdung vollenden. Schöne
Lehre, nicht wahr? Leider nur gnostisch! Die Lehre der Lima-Liturgie ist die allgemeine Lehre der Konzilskirche
und der illuminierten „Weltkirche“, welche leider keine katholische Kirche ist.
Zu den trinitarischen Häresien von JPII. Prof. Dörmann hat diese in seinem Werk zur Theologie Wojtylas
ausführlich dargestellt. Die Seiten aus dem Band II/3, der „trinitarischen Trilogie“, welche die Frage
das Filique betreffen, kann man hier herunterladen: www.rore-sanctifica.org/…tarischeTrilogieII-3(pp.88-139)1998SITTAVerlagSENDEN.pdf
Nach dem Laden auf die rechte Maustaste drücken, um das Dokument im Uhrzeigersinn zu drehen. Auf 28 PDF-Seiten
stellt Dörmann dar, wie die Doktrin der Leugnung des Filioque ein Schisma in Gott selbst hineinträgt.
Auf der PDF-Seite 22 stellt Dörmann fest: „der Hl.Geist ist keinesfalls eine Gabe für die „Person des
Messias“ (wie JPII. behauptet), denn diese ist aufgrund der hypostatischen Union die zweite Person der
Gottheit, aus welcher der Hl. Geist vom Vater und vom Sohn hervorgeht.“ Diese seltsame Doktrin scheint
auch Taizé über die Lima-Liturgie zu verkünden, wie wir gesehen haben. Im Credo fehlt da auch das Filioque.
Aus diesem Grunde ist Tebartz van Elst auch kein Bischof, denn er wurde in einem neuen, ungültigen Ritus
geweiht, welcher das Filioque in der Form selbst explizit leugnet. Dadurch richtet sich diese Formm an
einen Gott, den es nicht gibt. In der neuen Form gibt nämlich der Vater der Person des Sohnes die Person
des Hl.Geistes. Der Sohn ist so nicht mehr Ursprung, sondern Kanal. Weiterhin wird der Hl.Geist mit der
Kraft Gottes indentifiziert. Typisch gnostisch!
@ Marranenjäger Das ist eine Falschinterpretation! Dieser Ausspruch eines Kirchenlehrers hat nichts mit
der Irrlehre vom „anonymen Christen“ zu tun. Geht das nicht jetzt doch nicht auf Tertullian zurück? Wer
hat Tertullian zum Kirchenlehrer erhoben?
Bedauerlicher Zustand Sozialkatholisch @ Es fällt Ihnen schwer die Gepflogenheit des „Sie“zu beherrschen.
Das ist ein bedauerlicher Zustand, richtig weh tuend. Ist das bei den sich sozialkatholisch Nennenden
allgemein so üblich. Sie hatten wohl keine Gelegenheit einmal zu lernen, das es auch „Sie“ als Anrede
gibt. Dann rettet Sie auch kein Ablass aus dem Limbus für Legastheniker. Die müssen drin bleiben.
@ Aleph Gillybert Entweder bin ich zu blöd ihren akadummischen Humor zu verstehen oder sie haben keinen! Wenn aber im Purgatorium alle Arroganz von dir abgebrannt ist wird wohl nicht mehr viel von die übrig
bleiben, dann darfst du auch in dem von mir ausgefüllten himmlischen Raum unten links in der Ecke verweilen.
Atemwegnehmende Präsenz Sozialkatholisch@ Wenn Sie im Limbus nächtigen, will ich gern im Purgarotorium
weilen, bevor der Raum zu klein werden würde durch Ihrer raumfüllende, atemwegnehmende Präsenz. Schönen
Aufenthalt im Limbus für Legastheniker.
@ Aleph Diese kleinen Schreibfehler vergebe ich mir selber, aber ob du bei deiner klugscheißenden Arroganz
jemals aus irgendein Purgatorium rauskommst wage ich fast zu bezweifeln!
@ Marannenjäger: Infos über Taize Ich werde Ihnen mal einige Infos über Taize mit auf den Weg geben:
– Taize liegt im Südburgund und ist durch die dort lebende Ökumenische Bruderschaft, 1941 (!) von Roger
Schutz gegründet, bekannt geworden. Anfangs waren es nur wenige Brüder,mittlerweile über 100 Brüder
aus ca. 25 Nationen (genaue Zahl habe ich gerade nicht parat). Einen wesentlichen Bestandteil des täglichen
Lebens (auch der Besucher) stellen die dreimal täglich stattfindenden Gebete dar in der Versöhnungskirche
dar. Darüberhinaus gibt es für die Besucher neben den Bibeleinführungen morgens, Gesprächsgruppen
(oft international) über das Thema der Einführung, verschiedene Workshops etc. Mehr Infos unter www.taize.fr
Frere Roger war evangelischer Christ vertrat aber (schon lange) ein Abendmahlsverständnis, das dem der
katholischen Kirche entsprach, weshalb es ihm (obwohl er aus bestimmten Glaubensgründen nicht konvertierte)
vom damaligen Papst wie auch dem damaligen Diözesanbischof ausdrücklich erlaubt (!) wurde, die Kommunion
zu empfangen. Nach dem Morgengebet werden in Taize in der Versöhnungskirche die (vorher in der Messe
konsekrierten) eucharistischen Gaben ausgeteilt, wobei im Mittelteil die Kommunion (römisch-katholisch)
ausgeteilt wird, während in zwei Seitenkapellen das Abendmahl gefeiert wird und an den Türen gesegnetes
Brot verteilt wird. Samurai
Der Limbus für Legastheniker Sozialkatholisch @ Das wussten Sie nicht. Wohin wollten Sie denn? Doch wohl
nicht in den Himmel? Aber jetzt wissen Sie wenigstens, dass Sie nicht ganz leer ausgehen müssen, im Limbus
für Legastheniker.
Anzubringende Entschuldigung Der Landorganist muss sich schon einmal fragen lassen, wie oft er es genießen
konnte, dass die von ihm derart Diffamierten ihn über weite Strecken wohlwollend, wenn auch häufig knurrend,
ertragen haben. Eine Entschuldigung vom Landorganist wäre durchaus angebracht und könnte die Zeit im
Limbus wesentlich abkürzen.
@ Florian Geyer Allein die Tatsache, daß Sie Taize (und wohl auch die Bruderschaft dort) mit Woodstock
vergleichen und Vergleiche zu irgendwelchen indischen Gurus ziehen, zeigt eines überdeutlich: Sie haben
keinen Schimmer Ahnung, worum es den Brüdern in Taize – und den Besuchern dort geht. Samurai
@landorganist Leiste Abbitte! Ich muß mich ja schon beschweren, daß sie pauschal hier Schreibende als
Forumsdeppen titulieren! Freund Benedikt, der gute Leblhuber, Onkel Aleph und meine Wenigkeit wollen nicht
in diese Kategorie eingeordnet werden!
Diese Lehre ist bei Papst Johannes Paul II. sicher nicht zu finden! Wojtyla vertrat gar die widerwärtige
Irrlehre, jeder Mensch sei durch Geburt (sic!) anonymer Christ. Das Zitat ist ein Rahner-Zitat, aber kein
Johannes-Paul-II.-Zitat. Johannes Paul II. wird kaum Dr. Rahner zitiert haben: Dr. Rahner äußerte sich
auch sehr kritisch über seine Papstaudienz und beklagte sich, daß er vom Papst nur belehrt wurde, obwohl
er so gerne mit ihm diskutieren wollte – stattdessen wurde Dr. Rahner herb enttäuscht, und mußte sich
belehren lassen.
@thaumaturgos: Zur Kollekte der Lima-Liturgie Ihre pennälerhaft schnippische Art mit der Verfasserschaft
eines syrischen Heiligen für dieses Gebet der Lima-Liturgie zu kontern, ist wenig stichhaltig. Z.B. hatte
auch der hl. Joh.Chrysostomos chiliastische Irrtümer. Die Doktrin der Kirchenväter ist nur insofern
relevant, als daß genau eine bestimmte Lehre (z.B. Gnadenlehre des Hl. Ausgustinus) von der Kirche empfohlen
wird, ansonsten ergibt sich die Norm aus der Übereinstimmung der Kirchenväter, oder Kirchenlehrer. Nun
ist aber genau diese Lehre, wie sie die Lima-Liturgie vorträgt von durch den Kanon 9 des Konzils von
Ephesus verurteilt, aber auch durch den Kanon 12 des II. Konzils von Konstantinopel: „Wer den gottlosen
Theodor von Mopsuestia verteidigt, welcher sagt:…derselbe (Jesus) sei wie ein gewöhnlicher Mensch …getauft
worden, habe durch die Taufe die Gnade des Hl.Geistes erhalten, sei der Sohnschaft gewürdigt worden…der
sei ausgeschlossen“. Noch einmal der 9. Kanon des Konzils von Ephesus: Wer sagt, der eine Herr Jesus Christus
sei vom Hl.Geiste verherrlicht worden, als einer, der sich einer fremden vom Hl.Geist gegebenen Kraft
bedient hätte und er habe vom Hl.Geiste Gewalt gegen die unreinen Geister erhalten und die Fähigkeit,
Gotteszeichen unter den Menschen zu wirken, und wer nicht bekennt, daß es sein eigener Geist war, kraft
dessen er auch die Gotteszeichen gewirkt hatte, der sei ausgeschlossen“. Dieser Kanon richtet sich gegen
falsche Deutungen und Übersetzungen von Apg. 10,38. Oft auch auf Deustch falsch
@Florian G.: aber georgs argument der mehrheit geht definitiv daneben. ein kurzer blick in die geschichtsbücher
zeigt dass die mehrheit öft im kollektiven irrtum liegt wobei der irrtum nicht wahrgenommen wird da die
masse ein sicherheitsgefühl gibt, wie auf der titanic mit den rettungsbooten. oft ist es so dass posthum
die verfolgte, verspottete und verhöhnte minderheit im recht ist. Ich würde gerne Ihren Einwand verstehen.
Geben Sie ein Beispiel. Zitieren Sie eine Quelle. Mir scheint, Ihr Blick in die Geschichtsbücher war
nicht kurz, sondern ZU KURZ!!!
Anima naturaliter christiana Wojtyla vertrat gar die widerwärtige Irrlehre, jeder Mensch sei durch Geburt
(sic!) anonymer Christ. Marranenjäger @ Es gibt sehr wohl die Lehre von der naturhaft christlichen Seele
(anima naturaliter christiana). Sie geht auf Kirchenschriftsteller Tertullian aus Karthago (160-220 n.Chr.)
zurück und ist daher schon ein paar Monate älter als Wojtyla. Im „Kleinen Theologischen Wörterbuch
von Rahner/Vorgrimler, erschienen bei Herder, ist darüber zu lesen: „Zum Wesen des Menschen gehört die
Möglichkeit, Gott und das natürliche Sittengesetz zu erkennen, da diese Erkenntnis ja auch zum Christlichen
gehört… Der Mensch ist in seinem Dasein immer durch das Ganze der menschlichen Geschichte mitbestimmt,
also auch, bewußt oder unbewußt, durch das Christentum…und weiter … Darum trifft die geschichtliche,
ausdrückliche Botschaft des Christentums nie einen Menschen, der nur vorchristliche, nur sündhaft verschlossene,
nur passiv gegenüber einer möglichen Offenbarung dahinlebende „Natur“ wäre.“ Es wäre es günstig,
bevor Sie sich noch weiter aus dem Fenster lehnen, um über die Brüstung auf den berühmten Misthaufen
zu stürzen – deshalb wird in Ihrem Fall bestimmt kein 30-jähriger Krieg ausbrechen – sich zu mäßigen,
sorgsam zurückhalten, weniger wider besseres Wissen poltern, um nicht zu Schaden zu kommen.
#85 Benedikt 22:36:28 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ Geyer aber georgs argument der mehrheit geht definitiv daneben. ein kurzer blick in die geschichtsbücher
zeigt dass die mehrheit öft im kollektiven irrtum liegt wobei der irrtum nicht wahrgenommen wird da die
masse ein sicherheitsgefühl gibt, wie auf der titanic mit den rettungsbooten. oft ist es so dass posthum
die verfolgte, verspottete und verhöhnte minderheit im recht ist Im Prinzip haben Sie Recht – nur weil
die Mehrheit einer Meinung ist muss diese noch nicht korrekt sein. Allerdings ist es auch nicht möglich,
dass über Generationen die sichtbare Kirche praktisch verschwindet und nur noch von einer Hand voll Unbekannter
„repräsentiert“ wird, ohne dass dies von der breiten Masse derer, die sich nach wie vor für Katholiken
halten wahrgenommen würde. Dann wäre die Lehre, dass der Hl. Geist die Kirche nicht verlässt vollkommen
hohl. Bei einer dauerhaften Apostasie von 1,1 Mrd Katholiken ließe sich diese Lehre nicht mehr aufrecht
erhalten.
@rudilein also, ich muss mich ja immer mehr wundern: immer wieder forderst du Respekt und Gehorsam gegenüber
den Päpsten, die teilw. persönlich mit Fr. Roger, einem „ökumenischen Irrlehrer“ od. ähnl, persönlich,
spirutuell, befreundet waren, ihm (wie Benedikt XVI.) den Leib des Herrn ohne Hostienpatene reichten,
von einem „kleinen Frühling“ sprachen. Die „Dreierfreundschaft“ Mutter Theresa- JP II. – Fr. Roger war
allgemein bekannt. Rudi: du kannst dich drehen und wenden, wie du willst: du kannst dir kein Papsttum
erdenken, dem man dann loyal sein soll, und den real wirkenden Päpsten fundamental die Loyalität verweigern.
Ich war in Taizé: ein Ort, an dem der Hl. Geist wirkt, ohne Zweifel. Wer einmal erlebt hat, wie tausende
jugendliche Pilber freitag abends in einer Prozession das Hl. Kreuz verehren, geht beschenkt und beschämt
heim. Alle christlichen Bekenntnisse auf dem Fundament des Nizänokonstantinopolitanischen Bekenntnisses
werden respektert, und zwar nicht in einer „alles rein und einmal umrühren“-Ökumene, die manche sich
hier in D.land wünschen, sondern echtem Respekt. Wer aber von vorn herein weiß, was dort geschieht und
sich mit Urteilen weit aus dem Fenster lehnt, ist zu bemitleiden, werter Rudolfus. Fahren Sie doch mal
hin, oder wird man da bei den Piusbrüdern exkommuniziert?
#83 Nachtlaterne 21:47:09 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Sie weigern sich Gott zu kennen Sie machen ihre Zunge zu einem gespannten bogen; Lüge, nicht Wahrhaftigkeit
herrscht im Land. Ja, sie schreiten von Verbrechen zu Verbrechen; mich aber kennen sie nicht – Spruch
des Herrn. Nehmt euch in acht vor eurem Nächs-ten, keiner traue seinem Bruder! Denn jeder Bruder betrügt
und jeder nächste verleumdet. Ein jeder täuscht seinen Nächsten, die Wahrheit reden sie nicht. Sie
haben ihre Zunge an Lügen gewöhnt, sie handeln verkehrt, zur Um-kehr sind sie zu träge. Überall Unterdrückung,
nichts als Betrug! Sie weigern sich, mich zu kennen – Spruch des Herrn – Darum – so spricht der Herr der
Heere: Ja, ich werde sie schmelzen und prüfen; denn wie sollte ich sonst verfahren mit der Tochter, meinem
Volk? Ein tödlicher Pfeil ist ihre Zunge, trügerisch redet ihr Mund; Friede sagt man zum Nächsten,
doch im Herzen plant man den Über-fall. Sollte ich sie dafür nicht bestrafen – Spruch des Herrn – und
an einem solchen Volk keine Rache nehmen? Erhebt über die Berge hin Weinen und Klagen, über die Weide-plätze
der Steppe ein Totenlied. Jer. 9/1-9
#81 Florian Geyer 21:27:39 | Donnerstag, 3. Januar 2008
nun obwohl ich kein „sedi“ bin aber georgs argument der mehrheit geht definitiv daneben. ein kurzer blick
in die geschichtsbücher zeigt dass die mehrheit öft im kollektiven irrtum liegt wobei der irrtum nicht
wahrgenommen wird da die masse ein sicherheitsgefühl gibt, wie auf der titanic mit den rettungsbooten.
oft ist es so dass posthum die verfolgte, verspottete und verhöhnte minderheit im recht ist .
Gewiefte Kirchenjuristen Marranenjäger@ Wollen Sie die Feststellung, was denn Häresie sei nicht doch
besser gewieften Kirchenjuristen überlassen? Die müssen sich nämlich nicht erst die Gedankengänge
verrenken, um klar und deutlich zu wissen was nach Codex iuris canonici (cic) eine Häresie ist.
#78 st.georg 21:22:05 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@marranen… 1,2 milliarden katholiken irren natürlich, sie und mitbruder lingen in ihrer mini-wahn-sedi-sekte
wissen natürlich, was wirklich katholisch ist…wär es nicht so traurig, wäre es eigentlich brüllend
komisch…
#76 Benedikt 21:19:52 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@ Marranenjäger Sie sind nicht Mitglied der Kirche. Ob sich jemand an mich erinnert ist mir gleichgültig.
Was Schismatiker dazu sagen interessiert mich nicht die Bohne. Und da Sie gerade die Wirkungen der Taufe
geleugnet haben sind Sie auch noch ein Häretiker. Sieht aber gar nicht gut aus für Sie .
Bereuen und Widerrufen nur ein Stück Brot und zwar von einer Person, die unter normalen Verhältnissen
angeklagt und aufgrund ihrer Verbrechen gegen den Glauben hingerichtet würde. Marranenjäger@ Das obenangefürhte
haben Sie doch in Ihrem Posting geäußert und da steht auch das Wort „Verbrechen“. Sie können ja widerrufen,
wenn Sie es bereuen.
Mit Kanonen auf Spatzen Es kann ja sein, das sich der damals oberste Chef der römischen Glaubenskongregation
vertan hat. Und wenn sich der damalige Kardinal vertan haben sollte, was kaum anzunehmen ist, hat niemand
das Recht, ihn wegen der Kommunionspendung an Frére Roger eines Verbrechens zu bezichtigen. Das ist ja
noch schlimmer als mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, obwohl das auch schon ziemlich schwachsinnig
ist…
#70 st.georg 21:04:02 | Donnerstag, 3. Januar 2008
@marranenjäger… höchstwahrscheinlich nur ein Stück Brot und zwar von einer Person, die unter normalen
Verhältnissen angeklagt und aufgrund ihrer Verbrechen gegen den Glauben hingerichtet würde…na dann
richten sie mal den hl.vater hin, sie schwachsinniger, denn es war der damalige card. ratzinger…
#68 Florian Geyer 21:01:10 | Donnerstag, 3. Januar 2008
Ökumenismus ist die Theologie der ökologischen Birchenstockschlapfenträger, der Basisaktivisten die
zwischen Greenpeace, Bündns90 und katholischer Kirche hin und hergerissen sind. Im Pendeln zwischen Coffee
Shop, Taize Gebet in der Commune mit gemeinsamen Erlebnis in der Ökosauna reift und blüht die spirituelle
Muse. Nach einigen Joints reifen die grossen Gedanken der Communarden wie man Karl Marx und Jesus Christus
im Hare Krishna Stil verschmelzen kann. Haupsache ist natürlich dass immer alles barfuß geschieht, man
sich nicht rasiert oder schminkt.