Kirchenvertreter sind in ihren politischen Stellungnahmen in der Regel nicht selten dann besonders mutig, wenn sie bei ihren Wortmeldungen damit rechnen können, die Linksparteien im Rücken zu haben.
(kreuz.net) Der Präsident des deutschen Caritasverbands, Prälat Peter Neher (52), hat den Wahlkampf
des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (49) kritisiert.
Koch ist katholisch und seit 1999 Ministerpräsident
in Hessen. Er regiert dort seit 2003 mit einer absoluten Mehrheit und ohne Koalitionspartner.
Prälat
Neher war von 1994 bis 1999 Subregens des Bischöflichen Priesterseminars in Augsburg. 2003 wurde er zum
Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes gewählt.
Mit rund 490.000 Mitarbeitern ist der Verein der
größte private Arbeitgeber in Deutschland.
Im Kölner domradio warf der Geistliche dem Politiker „populistische
Dampfplauderei“ vor.
Prälat Neher sagte weiter, daß der Ministerpräsident mit der Forderung nach einem
„Anstandskatalog“ und einer Verschärfung des Jugendstrafrechts ein „Rechtsstaatsdefizit suggeriere“.
In Wahrheit handle es sich aber um ein Defizit an Integration und Zukunftsperspektiven.
Kochs Appelle
an Einheimische und Ausländer, mehr Respekt vor traditionellen Sitten und Werten zu zeigen, seien daher
„populistische Dampfplaudereien“.
Auch Kochs Forderung „lieber drei Tage Gefängnis als eine lebenslange
kriminelle Karriere“ weist der Prälat zurück:
„Alle, die mit jungen Menschen im Jugendstrafvollzug
zusammen arbeiten wissen, daß gerade der Gefängnisaufenthalt oft eine kriminelle Karriere eher befördert
als daß er sie verhindert.“
Oberstes Ziel müsse daher die Resozialisierung sein.
Zudem sei gerade
der hessische Strafvollzug nahezu beispielhaft und stehe im krassen Gegensatz zu dem, was Koch jeden Tag
von sich gebe.
Kochs Forderungen und markige Sprüche seien schlicht Wahlkampf. Er gehe davon aus, daß
die Menschen aber durchschauen, wie vordergründig das sei – so Prälat Neher.
Email-Adressen der Empfänger
25 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#24 Beobachterin 18:12:05 | Samstag, 5. Januar 2008
Welche Aufgabe hat die Caritas? Die Deutsche Caritas insgesamt wird immer merkwürdiger. Es gab in der
Vergangenheit öfters einen Grund, darüber den Kopf zu schütteln. Oder was will uns die Caritas mit
diesem Text sagen? Sie (Integration nämlich) kann, soll sie gelingen, nur im aktiven Bemühen aller Beteiligten –
Einheimischer wie Zuwanderer – bestehen, zu einer neuen, zukunftsorientierten Gemeinsamkeit zu kommen,
die Vielgestaltiges nicht nivelliert, sondern als Chance für wechselseitige Bereicherung und Befruchtung
begreift. Wer angesichts der wachsenden Multikriminalität und Überfremdung noch von Bereicherung faselt,
der muß – Entschuldigung – Pfefferminzplättchen auf den Augen haben. Die Integration ist gescheitert.
Die Caritas sollte eine andere Aufgabe haben als den Deutschen das Gehirn zu waschen. www.islamisierung.info
@Rodolfo Panetta: >>>Die totale Verblödung linkslastige<< Irrtum. Grüne wie Oswald Metzger sind nicht
wirklich Links-…ebenso, wie CDU-ler wie Rotary-Club Mitglied Friedrich Merz (Kommandant eines Hedge-Fonds)…als
Rockefeller nahe Geschöpfe sind sie vampirische und korrupte tyrannische Monetaristen der Chikagoer Schule
der Volkswirtschaft. „Rechts“-LIBERALE… Bzw. Neo-Liberale… Ebenso sind die vermeintlich Linken „Links“-LIBERALE…bzw.
Neoliberale. Monetaristen der Chicagoer Schule der Volkswirtschaft. Oligarchen der Konzerne- und Banken-Herrschaft.
Autoritäre Technokraten…die einen unterdrückerischen SCHEIN-Demokraten bzw. plutokratischen Überwachungsstaat
wollen. Kleptokraten… Neo-Feudalismus der Konzern- und Banken-Herrschaft…
Vom Denken befreit Was sagt es über dieses Forum aus, wenn hier faschistoide Magazine zitiert werden?
Das, nämlich diese bescheuerte Bemerkung, sagt alles über diesen vom Denken befreiten „Rächer mit dem
Becher“. MfG Christoph Heger
Prälat Neher sieht sicher zutreffend die Schwierigkeiten der Kirchen in Sachen Glaubensverkündigung.
Hier bietet das Ausweichen in die Politik eine willkommene Ersatzbeschäftigung. Er braucht sich nur an
die weitestgehend linkslastige veröffentlichte Meinung zu hängen, und der Erfolg ist ihm sicher.
Miss Kurdistane Zu den Späßen verirrter Migrantenkinder: www.youtube.com/watch?v=ikj4jVQ8Ozk Gewisse
Fehlentwicklungen, die sich in diesem Videoclip deutlich anzeigen, sind eindeutig strukturell bedingt.
Strafrecht im Sinne von bloßem Wegsperren bringt hier nichts. Welches Freizeitprogramm böte sich denn
für solche Hallodris an? Ich denke, ein bisschen Arbeitsdienst könnte hier nicht schaden.
Frage an uns Deutsche Die totale Verblödung linkslastiger hauptamtlicher Kirchenfunktionäre ist allseits
bekannt. – Aber etwas anderes. Heute erschien in der „Jungen Freiheit“ ein überragender Leserbrief eines
Herrn Ingo Landmann aus Münster. Den möchte ich den Lesern von kreuz.net in Auszügen nicht vorenthalten,
soweit sie nicht selbst Leser der JF sind: „Wenn den Deutschen wirklich noch etwas an ihrem Staat und
ihrer Zukunft sowohl als Volk wie als freie Individuen läge, würden sie sich nicht derart widerspruchslos
fügen. Aber offensichtlich lebt es sich als konsumverrücktes, macht- und damit auch verantwortungsloses
Individuum ganz gut. Die Frage nach den Regierenden zu stellen, bedeutet also, die Frage nach den Regierten
zu stellen. Aber ob sich das jemand ganz illusionslos traut? Denn machen wir uns nichts vor: Wir lassen
uns von einer Horde ehrloser Kleptokraten regieren, die nur ihre eigenen Klasseninteressen im Auge haben.
Was aber sagt das über uns Deutsche aus?“ JF Nr.2/08 4.Januar 2008, Leserbriefe.
Guter Rat für die Caritas Tja, da hat der Ministerpräsident von Hessen mal Tacheles geredet, und prompt
geraten alle politisch Korrekten aus dem Häuschen, die ganze Sippschaft wird mobilisiert – und bläst
nicht mal Dampf, sondern nur warme Luft. Die warme Luft des Hw. Herrn Prälaten Neher sollte weit ausgebreitet
werden, damit man weiß, welcher „wohltätigen“ Organisation man demnächst statt seiner Spende den guten
Rat zukommen läßt, sich doch besser von den politisch Korrekten aushalten zu lassen. MfG Christoph heger
#16 Alois Bischof 21:28:06 | Freitag, 4. Januar 2008
Dieser Prälat sollte in dieser Angelegenheit, wo es keine Tötung, Ermordung, Abtreibung usw. betrifft
und auch keine Ausbeutung unschuldiger, schweigen. Die modernistische Strukturen in der Deutschen Amts’kirche’
sollten zuerst Gott geben was Gottes ist, nämlich das eucharistische Opfer; erst dann dürfen sie sich
um die Affären und Themen des Kaisers kümmern.
Unterrichtsgarantie Naja…Unterrichtsgarantie ist gut und schön…es fragt sich nur, wieviel Unterricht
und wann und wo garantiert wird! Papier ist geduldig… und wenn es wirklich so wäre, müsste Hessen
ja, was Allgemeinwissen und Wissen im Speziellen angeht, im Bereich der 10- bis 18-jährigen Spitze in
Deutschland sein! Datt kann ich äwwer jor nitt jläuwe…Alaaf…!
Ach ja Und der Herr Koch präsentiert sich nach außen als der, der das hessische Blidungssystem vermeintlich
gerettet hat, in Wahrheit jedoch streicht er an allen Ecken, führt Studiengebühren ein und dazu noch
dieses für fast alle Schulen und insbesondere die Schüler unmachbare 8Jährige Abitur. Und was er unter
„Unterrichtsgarantie +“ firmeiren läßt ist wirklich schon eine Sauerei.
@benedikt Das wollte ich ja eigentlich auch sagen. Außerdem hat Herr Koch Lehrerstellen eingespart und
auch Polizisten! Ich glaube, wir gehen da mit unseren Meinungen weitgehen „chloroform“!
@ Protestant Koch hat erst jüngst an die 30 neue Stellen für Psychologen, Sozialpädagogen f.d. Strafvollzug
etc geschaffen. Für die Resozialisierung sieht das Hessische Jugendstrafvollzugsgesetz auch noch jede
Menge Sonderurlaub vor. Das Gesetz gehört zu den liberalsten in Deutschland. Der Herr Ministerpräsident
und brutalstmögliche Aufklärer haut nur mal wieder auf die populistische Pauke. Schließlich ist seine
Wiederwahl in Gefahr.
Roland Koch Mein Kommentar als CDU-Mitglied(seit 27 Jahren): Wer regiert eigentlich seit vielen Jahren
in Hessen als MP – und seit der letzten LTW sogar mit absoluter Mehrheit? Wieso kommen manche Leute immer
erst kurz vor Wahlen auf solche Ideen? Für Jugendzentren und Jugendarbeit ist offensichtlich kein Geld
da – aber für Erziehungscamps…! Das ist ja wohl irgendwie total an der Realität vorbei!
Resozialisierung Oberstes Ziel müsse daher die Resozialisierung sein. Und so steht das exakt im Hessischen
Jugendstrafvollzugsgesetz drin, das am 1.1.2008 in Kraft getreten ist. Welche linke Sau hat das wohl verabschiedet?
#5 Nachtlaterne 17:26:08 | Freitag, 4. Januar 2008
unter jesus verstehen solche… …typen : totales sozialamt (wie so ganz anders lautet die botschaft
gottes im neuen testament: 2wer nicht arbeitet soll auch nicht essen!“ des weiteren verstehen solche geistliche
(haben sie wirklich geist?) unter jesus: totale masseneinwanderung da jesus ja alle liebt. sie haben sich
einen jesus zurechtgeleght der mit dem jesus der bibel nichts mehr gemein hat.
Resozialisierung Oberstes Ziel müsse daher die Resozialisierung sein. Prälaten sind von Amts wegen für
die erfolgreiche Evangelisierung als ihrem obersten Ziel zuständig und nicht für sozialistischen Neusprech.
„Resozialisiert“ kann außerdem nur werden, wer schon einmal sozialisiert war. Das ist bei bestimmten
Migrantensprößlingen stark zu bezweifeln, die laut einem Berliner Oberstaatsanwalt, der mit solchen
Fällen tagein, tagaus befasst ist, wohl eher ihre eigene – nicht christliche – Vorstellung von „Sozialisation“
haben: Deren Mütter halten sie schon in frühster Jugend zum Stehlen an, und sie dürfen erst mit einem
bestimmten zusammengeraubten Mindestbetrag wieder nach Hause kommen dürfen: www.hss.de/…07_VortragReusch.pdf
Was soll diese Unterüberschrift? Der Mensch hat doch in seinen Aussagen recht! Udn es ist ja auch so,
daß Koch aus Teilen der CDU für sein Dampfgeplauder kritisiert wird.