Heute war die Aufmerksamkeit eines süddeutschen Zeitungsschreibers ganz auf einen bestimmten Körperteil des Priesters konzentriert. Doch ein geweihter Rücken kann auch entzücken. Ein Kommentar.
(kreuz.net) In der katholischen Kirche in Freiburg-Adelhausen geht es ab dem 6. Januar wieder lateinisch
zu und her. Gerhard M. Kirk – Redakteur der ‘Badischen Zeitung’ – ist deswegen in Panik.
Das geht aus
seinem heute in der ‘Badischen Zeitung’ publizierten Artikel hervor.
In den Jahren 1988 und 1997 erhielt
Kirk den Journalistenpreis der Baden-Württembergischen Caritas der Diözesen Rottenburg/Stuttgart und
Freiburg.
Die Freiburger Alte Messe wird in Zukunft sonntags alle zwei Wochen „mit dem Rücken zum Volk“ –
wie Kirk betont – und um 11.00 Uhr gefeiert.
„Es sind herzlich wenig Menschen, die nach der Alten Messe
fragen“ – läßt der Journalist den Freiburger Dompfarrer Claudius Stoffel die Leserschaft der ‘Badischen
Zeitung’ beruhigen: „Aber wenn es der Wunsch des Papstes ist, kommen wir diesem Wunsch auch nach“ – so
der Dompfarrer.
Man liest seine Aussage gerne: Päpstlicher Befehl ist in Freiburg offensichtlich immer
noch Befehl.
Um den Wunsch des Heiligen Vaters in die Tat umzusetzen, hat die Diözese nach Aussage des
Priesters eine geeignete Freiburger Kirche gesucht.
Es genüge nämlich nicht, Latein zu können. Es
müsse auch einen nach Osten ausgerichteten Hochaltar geben, an dem der Priester dem Volk den „Rücken
zukehren“ könne – lenkt Kirk seine Leser erneut auf das Wesentliche.
Für ihn ist der priesterliche
Rücken das Um und Auf der Alten Messe.
Daß auch die Neue Messe bei ihrer Einführung davon ausging,
daß der Priester dem verachteten Volk seine Fersen zeigt, verschweigt er.
Die Adelhauser Kirche biete
die Voraussetzungen für „eine Form der Meßfeier“, die das Zweite Vatikanum „mit Bedacht durch eine erneuerte
Liturgie in der jeweiligen Landessprache ersetzte, um die Feier den Menschen verständlicher zu machen“ –
beteuert der Journalist dann vor seinen Lesern.
Ein solcher „verständlicherer Gottesdienst“ sei „sogenannten
Traditionalisten“ gegen den Strich gegangen – sieht er das Problem mit unbestechlicher Klarheit:
Diesen
wolle der Bischof von Rom – gemeint ist der Papst – mit seinem Motu Proprio entgegenkommen.
„Einige wenige
nur sind es in Freiburg, schätzt Dompfarrer Stoffel, »es sind nicht die Massen«“ – spielt Kirk das
Phänomen erneut herunter.
Die Frage, wo die Massen sind, läßt Kirk unbeantwortet.
Im übrigen habe
der Dompfarrer zusammen mit dem Liturgiereferenten des Erzbischofs „bewußt“ Priester für die Feier der
Alten Messe gesucht und gefunden, die den Neuen Ritus, „der die Mitfeiernden stärker als ehedem beteiligt,
nicht in Frage stellen.“
Denn Fragen darf man nach Kirk offenbar keine stellen.
Der Dompfarrer möchte
die Alte Messe nicht fördern: „Wir treiben das nicht voran“.
Er distanziert sich, wie es sich gehört,
vom Ritus der Heiligen und Jahrhunderte: „Für mich kommt diese Form der Meßfeier nicht in Frage.“
Wenn man die angebliche „Liturgie des Zweiten Vatikanischen Konzils“
in dessen Geist zelebriere, sei das „die beste Möglichkeit“, Gottesdienst zu feiern.
Die Liturgie des
Zweite Vatikanums wurde im Jahr 1965 publiziert und war nur drei Jahre im Gebrauch.
Auf der gleichen
Zeitungsseite verstärkt Redakteur Kirk seinen Kommentarartikel mit einem Kommentar mit dem verständnisvollen
Titel „Lateinisches Gebrummel“:
„Nun soll alle zwei Wochen auch in der Adelhauser Kirche mit dem Segen
aus Rom Lateinisch gebrummelt werden“ – erklärt er mit Anspielung auf eine Aussage des altliberalen Bischof
von Caserta in Süditalien.
Gerührt und hochoffiziell dankt er dann dem Dompfarrer „für seine Klarstellung“,
daß Kirchen-Latein und Menschen den „Rücken“ zukehrende Priester auf keinen Fall die neue „Freiburger
Linie“ sein werden.
An dieser Stelle erwähnt Kirk den entzückenden Priesterrücken schon zum dritten
Mal.
In seiner klerikal-dorsalen Fixiertheit vergißt er allerdings zu erwähnen, daß sich die Gläubigen
im katholischen Gottesdienst in den Kirchenbänken auch den Rücken zukehren.
Dann kommt Kirks lichter
Augenblick: Die Kirche sei auch ohne „Geheimsprache Latein“ längst vielen Menschen unverständlich geworden –
relativiert er überraschend seine vorhergehendes Lob auf den „verständlicheren Gottesdienst“.
Diese
Menschen habe nach Kirk zudem das Gefühl, daß „sich die Kirchendiener ohnehin von ihnen abgewandt“ haben –
ergänzt er und stellt so den katholischen Klerus unter Generalverdacht.
Doch jetzt erwartet Kirk „spannende“
Tage. Es brennt ihm unter den Nägeln, wer sich in Freiburg jeden zweiten Sonntag als Traditionalist outen
wird.
Bis seine Neugier gestillt ist, bleibt ihm nur die christliche Hoffnung: „Vielleicht findet das
Sonderangebot ja aber auch so wenig Widerhall, daß es bald wieder aus dem Sortiment genommen wird.“
Das wäre dann auch das Ende von Kirks Rückenmeditationen.
Die Webseite ‘Pro-Missa-Tridentina.org’ bietet
Informationen über die Alte Messe in Freiburg.
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95 Lesermeinungen
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@Guiseppe Es müssen um die 150 Leute gewesen sein. Die Bänke waren voll besetzt und hinten sind noch
welche gestanden. Die Besucher waren quer gemischt: Familien mit Kleinkindern, junge Erwachsene und auch
die ältere Generation. Der Zelebrant ist ein Pensionär, der inzwischen in der Nähe von Elzach wohnt.
Er wurde 1951 zum Priester geweiht und hat daher fast 20 Jahre lang die Messe im Tridentinischen Ritus
zelebriert. Ich bin dankbar, dass mit der Messe gestern ein Anfang gemacht wurde, auch wenn es durchaus
‘ausbaufähig’ war. Hoffentlich wird die Erlaubnis zur Feier über Palmsonntag hinaus verlängert!
#94 Nachtlaterne 12:29:50 | Sonntag, 6. Januar 2008
im wahren gottesdienst… …bittet der gläubige gott ganz tief um vergebung, vergisst das knien nicht,
vergisst diie beichte nicht, um nicht unwürdig den leib des herrn zu empfangen, vergisst nicht das gotteslob
und gute taten.
Hätte mehr Qualität erhofft Ich kommentiere den Artikel und nicht den Wust von sinnlosen Bemerkungen,
die dran angehängt wurden: Der Artikel ist ein oberflächlicher Kommentar zu einem oberflächlichen Artikel
eines oberflächlichen Autors. Aber immerhin: Er produziert Aufmerksamkeit und Spannung; werden wirklich
nur die paar alten „Unbelehrbaren“ kommen oder vielleicht doch ein paar mehr? Die „alte Messe“ spricht
den Gläubigen auf eine andere Art und Weise an, als die „moderne“. Es ist Schwachsinn von „falsch“ oder
„richtig“ in diesem Zusammenhang zu sprechen. Ich bin mit der lateinischen Liturgie als Ministrant groß
geworden. Und wenn ich gegen den alten Muff in der Kirche rebelliert habe, so lag dies nicht an der Liturgie
oder am Latein. Dass Papst Benedikt die lateinische Messe jetzt wieder „erlaubt“ hat, erfüllt mich mit
Freude, da eine Wiederbegegnung mit meinen ersten Kircherfahrungen möglich wird. Es geht dabei nicht
um ein Zürückschreiten vor das Zweite Vatikanische Konzil, sondern um eine Versöhnung von Alt und Neu.
Der Artikel in der Badischen Zeitung ist von der Angst geprägt, dass Uralt-Katholiken eine längst vergangene
Zeit wiederbeleben möchten und damit versteht der Autor das Anliegen des Papstes nicht. Und der zitierte
Dompfarrer ebenfalls nicht. Es ist schade, dass ein Pfarrer die Organisation der lateinischen Messe übernommen
hat, der offensichtlich ihr Gegner ist. Ich jedenfalls freue mich, die Gelegenheit zu bekommen, wieder
einer lateinischen Messe beiwohnen zu können!
@Protestant Willkommen im Club. Da bin ich auch bekennender Fundi Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung.
Die meisten sind doch unter Vertrag. Wird nicht einfach, Potestant. Aber wie immer gilt: FC Bayern, Stern
des Südens…
Fundis unter sich…! Und ich bin ein FC Bayern-Fundi! Wer wird Nachfolger von Otmar Hitzfeld, nachdem
dieser noch Meisterschaft,DFB-Pokal und UEFA-Cup gewinnt? Wird es Lippi, der Weltmeister, Mourinho, oder
vielleicht doch Klinsmann… Was meint ihr?
#90 k.h. Friedgen 16:48:22 | Samstag, 5. Januar 2008
Antwort@Aspergil Wenn Sie anderen raten, ihr Niveau im Keller holen zu gehen, stellt sich die Frage, wo
Sie ihres angetroffen haben. Bestimmt noch einige Etagen tiefer! Wie Sie glauben, brauchen Sie doch gar
keine Kirche, sondern sind (trotz Vaticanum II) Ihr eigener Papst. Im übrigen, und das geht nicht nur
an Ihre Adresse, finde ich das Niveau einiger Beiträge zu diesem doch ernsten Thema einfach weit unter
der Gürtellinie. Wer Weihnachten zufrieden ist, wenn er „Fröhlich soll mein Herze springen“ singen kann,
der sollte zu Hause unter seinem Christbaum selig werden, hat aber von Liturgie keinen blassen Dunst.
Aber das muß man ja auch nicht!
Keine Aufregung Es lohnt sich nicht, sich über einen solch ahnungslosen Artikel wie den hier vorgestellten
zu ärgern. Er erinnert mich fatal an die Stellungnahmen so mancher „Hardcoretradis“ hier. Was nicht sein
darf, darf nicht sein. Wahrscheinlich ist der Autor in seiner Art zu Denken von den „Hardcoretradis“ gar
nicht so weit. Nur dass sein Fetisch der (vermeintliche) „Geist des Konzils“ ist, der mit aller Macht
gegen so etwas „antikonziliares“ wie den außerordentlichen Usus verteidigt werden muss. Die Fundamentalisten
gibt es eben auf beiden Seiten. Traurig, aber wahr. Es lohnt sich nicht, sie zu berücksichtigen oder
gar ernstzunehmen… Verstanden haben sie von der Sache meist wenig.
Sozialkatholisch Sie wollten eine objektive Wahrheit. Sie selbst können nicht objektiv sein. Sie sind
quasi befangen. Das „unfehlbare Lehramt“ ist schon ein Teil der Fragestellung, nicht seine Lösung.
@ Aspergil: Nana, ist ja gut! / @ Sozialkatholisch @ Aspergil: Das Niveau sinkt vielleicht, aber im +net-Keller
ists noch lange nicht angekommen. @ Sozialkatholisch: Es gibt eine objektive Wahrheit, da bin ich sicher.
Ebenso sicher bin ich allerdings, dass man sie nicht erkennen kann, so als Mensch. Man kann nur Wahrscheinlichkeiten
annehmen.
@ Aspergil Niveaulos ist Fragen nicht zu beantworten sich trotzdem als schlauer und richtiger hinzustellen.
Das ist das pilatische Händewaschen, oder so ähnlich. Frage, haben sie überhaupt einen eigenen Keller?
sozialkatholisch sie haben den sinn meines zuschrift nicht verstanden, deshalb ist es müßig mit ihnen
hier über den begriff „wahrheit“ zu diskutieren und mir persönlich auch zu anstrengend.
@ Aspergil Nur mal so ein par Fragen zum Verständnis, glauben sie an eine objektive Wahrheit? Hat das
V2 eigentlich den Glauben an eine objektive Wahrheit abgeschafft? Haben Teilwahrheiten keine Fehler, bzw.
sind es keine Teilwahrheiten, sondern nur andere Wahrheiten?
r.ruhrgebietler nur weil sie in ihrem „katholischem kleinglauben“ andere religionen nicht respektieren,
sollten sie nicht so dumme dinge hier schreiben. ihre einstellung ist nicht christlich! wie gut das es
das zweite vatikanische konzil gab!!!
in unam sanctam catolicam bin gespannt, wann die Protestanten und andere, an Jesus Christus glaubenden
Sekten (auch V-II’ler) sich wieder der hlg. röm. kath. Kirche anschließen. Es lebe die tird. Liturgie,
die war, ist und immer sein wird – so wie es festgelegt wurde. Der Rest ist falscher Glaube (im einfachen
Fall) bis hin zum islamismus (Irrglaube im schweren Falle!) Gelobt und gepriesen sei das allerheiligste
Sakrament des Altares!
Aha, so ist das also Gunsendumm flüchtet sich wieder in Kochrezepte und Leblhuber kommt mit den vielen
Wahrheiten die er in der Bibel gefunden hat nicht mehr klar!
@Florian G.: die Bibel ist mehr als eindeutig. die Feinde der Wahrheit sagen aber jedoch dass man sie
ganz anders verstehen und lesen muß als das objektiv ausgesagte Ich würde Ihnen dringend empfehlen,
sie erst einmal zu lesen, von Genesis bis Johannesoffenbarung. Wenn Sie dann immer noch meinen, sie wäre
„mehr als eindeutig“, wenden Sie sich umgehend an einen Psychiater. Vielleicht hilft der Ihnen, Ihre kranke
Selbstüberschätzung zu erkennen. Das wäre ein erster Schritt, Ihre dummdreiste und infantile Überheblichkeit
abzulegen. Wollen Sie den Preis für den Forumstölpel gewinnen? Sie sind am besten Weg dazu!!! :(3
Kartoffel-Quark-Auflauf 800 g vorw. festkochende Kartoffeln, vorgekocht 200 g Räucherspeck 1 gr. Zwiebel
500 g Magerquark 2 Eigelb 100 g ger. Emmenthaler Salz, weißer Pfeffer 1 EL Kümmel, ganz 1 TL ger. Majoran
2 Eiweiß Fett für die Form Die Kartoffeln pellen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Den Speck
und die geschälte Zwiebel in kleine Würfel schneiden und nacheinander in einer Pfanne anschwitzen und
glasig braten. Quark und Eigelb verrühren, die Kartoffeln, 50g ger. Käse und die Speck-Zwiebel-Mischung
dazugeben und mit den Gewürzen herzhaft abschmecken. Zum Schluss die steifgeschlagenen Eiweiß unterziehen
und die Masse in eine gefettete Auflaufform füllen. Mit dem restlichen Käse bestreuen und auf der mittl.
Schiene in etwa 30 min goldbraun überbacken. Umluft 180°C, Ober-Unterhitze 200°C, vorgeheizt Dazu passt
grüner Salat.
#74 Florian Geyer 23:36:12 | Freitag, 4. Januar 2008
Bla Bla „Die Kirche sei auch ohne „Geheimsprache Latein“ längst vielen Menschen unverständlich geworden –
relativiert er überraschend seine vorhergehendes Lob auf den „verständlicheren Gottesdienst“.“ Wahrheit: de.gloria.tv/?video=zrronkq6…
Falsa demonstratio non nocet! Nicht immer so kleinlich sein. Ihr Namensgeber ist so auch nicht gewesen.
Lieber mehr in der Sache argumentieren, oder wird es da etwa dünn?
#72 Florian Geyer 22:34:41 | Freitag, 4. Januar 2008
Kkurt nein Feinde der Wahrheit sind jene die bewußt die Bibel /dasEvangelium mißinterpretieren, abschwächen
leugnen oder verzerrende „erklärende“ Kontexte hinzuerfinden um die Heilsbotschaft zu manipulieren. Solche
gibt es auch in der Theologenkaste weshalb die Rede von Gott nicht den Hornbebrillten überlassen werden
darf sonder jeder Katholik Zeuniss für den Glauben ablegen soll !
Der Papst… … ist der Bischof von Rom. Und der Bischof von Rom ist der Papst. o^/ Ansonsten freu ich
mich für einen Freund aus Freiburg über die Gelegenheit zur alten Messe. o^/ o^/ o^/ o^/ Was der Fritze
sonst so schreibt, ist mir egal… o^/ Der übliche „ich-habe-das-Konzil-nicht-verstanden“-Quatsch eben.
Florian Geyer: Was für eine Logik! *pruuuust* die Bibel ist mehr als eindeutig. die Feinde der Wahrheit
sagen aber jedoch dass man sie ganz anders verstehen und lesen muß als das objektiv ausgesagte Nach dieser
Logik sind ALLE Menschen Freinde der Wahrheit – sogar Katholiken. Denn in dem Moment, wo man das Lehramt
abschaltete, würden alle Menschen jeweils was andres aus der Bibel lesen. Von Eindeutigkeit kann also
keine Rede sein, und auch das „unfehlbare“ Lehramt wird mir nicht erklären können, wie man das meines
Erachtens nach eindeutige Gebot „Du sollst nicht töten!“ mit den Kreuzzügen oder der „Bekehrung“ Pruzzens
so in Zusammenbringen kann, dass sich kein Widerspruch ergibt.
@ Protti Na siehst du! Ich schreib schon „Soziprotti“, so bist du mir ans Herz gewachsen…Und du hast
es wahrscheinnlich gar nicht bemerkt… Bei so vielen Denkfehlern in deinen Postings kam es mir darauf
dann auch nicht mehr an!
#67 Florian Geyer 22:02:32 | Freitag, 4. Januar 2008
Kurtili die Bibel ist mehr als eindeutig. die Feinde der Wahrheit sagen aber jedoch dass man sie ganz
anders verstehen und lesen muß als das objektiv ausgesagte !
@ kurt Die Bibel muss nunmal gleichberechtigt neben der christlichen Tradition stehen, aber selbst das
ist schon fast eine Überbewertung der hl. Schrift, weil die hl. Schrift ja auch aus der älteren christlichen
Tradition entstanden ist.
@ Protti Nein, ich verstehe die Bibel aus mir selber heraus auch nicht richtig, ich brauche als korrektur
und Leitfaden das röm/kath Lehramt! Wer von euch ganzen Prottigruppierungen versteht denn deiner Meinung
nach die Bibel richtig?
@sozikatti Lieber Freund! Du bist der einzige hier, der die Bibel richtig versteht! Bitte bring es mir
bei, die Bibel richtig zu verstehen! Das ist Vera…!Aber du raffst es halt nicht!
#62 Florian Geyer 21:46:24 | Freitag, 4. Januar 2008
Prottel „so bist du mir ans Herz gewachsen…Und du hast es wahrscheinnlich gar nicht bemerkt… „ Schwul
auch noch. – ? Naja wen wunderts bei den evangelischen geht alles
@ Sozialkatholisch: Das wir mal einer Meinung sind… Tja, Gott sei es gedankt habe ich das kirchliche
Lehramt, du hast nischt, garnischt! Er hat die Bibel. Ihr Zugeständnis, dass diese „nischt, garnischt“
ist, wundert mich jedoch sehr. Na, Zeichen und Wunder gibts halt doch!
#52 Alois Bischof 21:30:23 | Freitag, 4. Januar 2008
Die Journalisten der Systemmedien und der kontrollierten Seitenmedien der BRD-DDR-Light® sind schon seit
fast drei Jahrzehnten ausschließlich extremistisch-Marxistische Aktivisten oder/und dahinplappernde Dummköpfe
ohne irgendeine wissenschaftliche bzw. wirklich historische Ausbildung/Allgemeinbildung.
@ RRR Jede desuetudo ist zunächst einmal rechtmäßig (außer den in can. 24 genannten Fällen, die aber
hier nicht zutreffen, weil in keiner Instruktio ausdrücklich und namentlich die Gewohnheit des Eintauchens
verboten wurde; sie steht dort zwar als „verboten“, aber eben nicht ausdrücklich unter Verweis auf eine
zu verbietende Gewohnheit, was für can. 24 ja entscheidend ist). Ich würde darüber hinausgehen und
sagen: Eine desuetudo ist nicht nur in den in c. 24 genannten Fällen nicht rechtmäßig, sondern immer
dann, wenn sie Recht verboten ist. Durch entsprechende Kundgaben des gesetzgeberischen Willens beginnt
nun aber die Zeit, aber der eine desuetudo in Gang gesetzt werden kann, wieder von vorne, bei Null. Wenn
sie das tut, ist sie aber – nach 30 bzw. 100 Jahren – sehr wohl rechtmäßig. Eben nicht, weil sie es
vorher nicht ist und nur rechtmäßige Gewohnheiten Gesetzeskraft erlangen können. Wäre es so, wie Sie
es behaupten, könnte es niemals eine desuetudo geben. Doch: Nämlich dann, wenn das Recht zunächst dazu
schweigt (= die Gewohnheit nicht verbietet). Tritt nun ein Gesetz in Kraft, dass dieser Gewohnheit widerspricht,
so besitzt die Gewohnheit unter der Voraussetzung des c. 26 (dreißig ununterbrochene und volle Jahre
hindurch geübt) Gesetzeskraft. Wäre es so, wie Sie behaupten, wären Gesetze sinnlos.
Es reicht…!!!!!!!!!!!! Wenn ich zu Weihnachten die alten Choräle „Ich steh an deiner Krippen hier“,
„Fröhlich soll mein Herze springen“ und „Vom Himmel hoch da komm ich her“ singen darf, bin ich mir Gottes
Gegenwart mehr als bewusst! Ich brauche keine lateinischen Sermon, den kein Mensch versteht und braucht…
Gott ist der Inhalt meines Glaubens und nicht die lateinische Sprache! Manchmal habe ich den Eindruck,
die lateinische Sprache ist euch hundertmal wichtiger als der, auf den es ankommt, nämlich Gott! Schade!
Was hör ich? das ist friedliche Revolution. Nanana, wenn jetzt selbst die rebellierenden Ritter der Restauration
anfangen über Revolution nachzudenken…
@ iustus Nein! Jede desuetudo ist zunächst einmal rechtmäßig (außer den in can. 24 genannten Fällen,
die aber hier nicht zutreffen, weil in keiner Instruktio ausdrücklich und namentlich die Gewohnheit des
Eintauchens verboten wurde; sie steht dort zwar als „verboten“, aber eben nicht ausdrücklich unter Verweis
auf eine zu verbietende Gewohnheit, was für can. 24 ja entscheidend ist). Durch entsprechende Kundgaben
des gesetzgeberischen Willens beginnt nun aber die Zeit, aber der eine desuetudo in Gang gesetzt werden
kann, wieder von vorne, bei Null. Wenn sie das tut, ist sie aber – nach 30 bzw. 100 Jahren – sehr wohl
rechtmäßig. Wäre es so, wie Sie es behaupten, könnte es niemals eine desuetudo geben. Das aber ist
sehr wohl der Fall – sonst gäbe es ja die entsprechenden canones nicht. Nachzulesen in allen Handbüchern
der kirchlichen Rechtsgeschichte und allen seriösen Kommentaren zum CIC.
@iustus Ich denke Sie waren es, mit dem ich mich kürzlich über die Mitra des Papstes unterhalten habe.
Nur kurz wollte ich Ihnen sagen: Es war tatsächlich jene Johannes Pauls I. Es existieren bereits Internetseiten
über die neue Kleiderordnung des Papstes. Ich wünsche Ihnen alles Gute.
@ RRR Der Schlüssel zum Verständnis leigt im fett markierten Wort: Can. 26 – Falls sie nicht von dem
zuständigen Gesetzgeber besonders gebilligt wurde, erlangt eine dem geltenden kanonischen Recht widersprechende
oder eine außergesetzliche Gewohnheit nur dann die Kraft eines Gesetzes, wenn sie rechtmäßig dreißig
ununterbrochene und volle Jahre hindurch geübt. wurde; gegen ein kanonisches Gesetz aber, das eine Klausel
enthält, die zukünftige Gewohnheiten verbietet, kann allein eine hundertjährige oder unvordenkliche
Gewohnheit Geltung erlangen. Mit Ihrem Schluss, es stehe den Gliedern der Kirche wegen c. 26 zu, gegen
das Recht zu verstoßen, haben Sie also gerade nicht recht. Die Gewohnheit muss rechtmäßig ausgeübt
werden. Das war beim Eintauchen nie der Fall, vgl. Nr. 246 f. AEM.
Woher auch… Daß auch die Neue Messe bei ihrer Einführung davon ausging, daß der Priester dem verachteten
Volk seine Fersen zeigt, verschweigt er. Aller Wahrscheinlichkeit nach weiß er es nicht.
@Friedgen Sie versuchen niveauvoll Niveaulosigkeit anzuklagen unter Berücksichtigung hochrangiger Stilmittel
wie S…--großartig. Niveaulos möglichst niveaulos auf niveaulose Zustände hinzuweisen ist gewiss Ihre
Kunst. PS: Man wird doch mal einen Scherz machen können und die Rezepte waren wirklich gut!!
@ RRR Can. 26 – Falls sie nicht von dem zuständigen Gesetzgeber besonders gebilligt wurde, erlangt eine
dem geltenden kanonischen Recht widersprechende oder eine außergesetzliche Gewohnheit nur dann die Kraft
eines Gesetzes, wenn sie rechtmäßig dreißig ununterbrochene und volle Jahre hindurch geübt. wurde;
gegen ein kanonisches Gesetz aber, das eine Klausel enthält, die zukünftige Gewohnheiten verbietet,
kann allein eine hundertjährige oder unvordenkliche Gewohnheit Geltung erlangen. Wenn man nun nicht davon
ausgeht, dass das Eintauchen durch die Gläubigen in Redemptionis Sacramentum Nr. 104 ausdrücklich verworfen
wird im Sinne des c. 24 § 2 (mit der Folge, dass es sich um eine unvernünftige Gewohnheit handelt, die
nie Gesetzeskraft erlangen kann), dann stellt sich mir doch die Frage: Wozu gibt es kirchliche Gesetze,
wenn es den Gliedern der Kirche zusteht, dagegen zu verstoßen ?
neue Alte Messen … … im Wochentakt: das ist friedliche Revolution. Überall gärt es – und die mächtigen
NOM-Fürsten wissen noch nicht mal, gegen wen und was sie eigentlich tun können, um dies aufzuhalten.
Gleichzeitig haben einige das Gefühl, dass damit auch ihre Macht wanken könnte – wissen aber auch hier
nicht, warum genau.
#36 k.h. Friedgen 19:49:55 | Freitag, 4. Januar 2008
Welch ein „Niveau“! Da will ich mich lieber nicht beteiligen, obwohl ich zum Thema sachlich einiges zu
sagen hätte. Aber die letzten Beiträge sind wirklich für mich „unter aller Kritik, um nicht zu sagen
S…!
Rehrücken In diesem Zusammenhang mal eine Frage, die so recht zum Thema passt – Was ist der Unterschied
zwischen einem Pullover, einem Rehrücken und einer 20-jährigen Frau? Der Pullover wird gestrickt,der
Rehrücken wird gespickt und die 20-jährige Frau wird… 21! So einfach ist das…(das, was ihr jetzt
alle wieder gedacht habt, darf natürlich nur sein, nachdem die r-k Kirche ihren Segen in Latein gegeben
hat)!
Rezepte? Wie wäre es mit „Pfarrer im Schlafrock“ Ein gut auszelebrierter Pfarrer wird 3 Tage bei mittlerer
Hitze im Feuerfesten Gefäß über einem Höllenloch mit zwei Gewürznelken und fein gewiegtem Rosmarin
gesotten. Danach wickelt man ihn in ausgerollten Nudelteil aus Weizenmehl und Wasser und backt ihn bei
mäßiger Hitze nochmals 2 Stunden. Dann Feigenmarmalade darüber geben und heiß servieren.
@Gunsenum: Wofür sind die Volleier??? In die Sauce gehört neben Karotten in gleicher Menge auch Petersilienwurzel
und Zellerknolle. Die Zugabe von 1 Lorbeerblatt und 5-7 Wacholderbeeren ist der Tupfen auf dem i!!! Dazu
ein oder besser mehrere Gläser Zweigelt aus einer guten burgenländischen Lage. Ich werde mich morgen
um einen Rehrücken umsehen. Sie haben mich auf den Geschmack gebracht!!! Liebe Grüße vom gern und gut
kochenden Österreicher
@ iustus Und jetzt bitte noch can. 26 (habe ich gerade nicht vor mir liegen), dann sehen Sie, dass eben
doch ich richtig liege und nicht Sie. Erst can. 26 macht ja begreiflich, warum ständig neue Instruktiones
etc. kommen, in denen immer dasselbe steht: Damit beginnt nämlich jedesmal das Zählen von neuem, ehe
man den Punkt erreicht, an dem eine „dem Recht widersprechende Gewohnheit“ Gesetzeskraft erlangen kann.
Aber sie kann eben durchaus – siehe can. 26.
@Gunsenum Da müsste ich meine Frau fragen, da ich über Spiegelei hinaus nichts bewerkstelligen kann.
Aber sonst gerne. Bin ja auch über Mail erreichbar. Alle Gute! Fabianus
@ RRR Can. 24 – § 2. Eine widergesetzliche oder außergesetzliche Gewohnheit kann die Kraft eines Gesetzes
nur erlangen, wenn sie vernünftig ist; eine Gewohnheit aber, die im Recht ausdrücklich verworfen wird,
ist nicht vernünftig. Can. 28 – Unbeschadet der Vorschrift des can. 5 wird ein widergesetzliches oder
ein außergesetzliches Gewohnheitsrecht durch ein entgegengesetztes Gewohnheitsrecht oder Gesetz widerrufen;
jedoch widerruft, falls das Gesetz dies nicht ausdrücklich erwähnt, ein Gesetz nicht hundertjähriges
oder unvordenkliches Gewohnheitsrecht und ein allgemeines Gesetz kein partikulares Gewohnheitsrecht. … und
aus ist’s rechtlich mit dem Eintunken (was übrigens in meiner Gemeinde jedesmal dazu führt, dass der
Küster den Boden mit einem Putzlappen wischen kann ).
@ RRR Immerhin schienen gewisse stilistische Eigenarten unter den Päpsten vor Paul VI. nicht zur Diskussion
gestanden zu haben sondern waren normaler Usus. Heute scheint es allerdings ganz anders.
@ ruhrgebietler: Antwort: Nein… …daß „VII-Tingeltangel“ habe ich noch nicht gesehen, aber ich habe
schon viele Messen miterlebt – zelebriert u.A. von Bischof Reinhard Lettmann, Weihboschof Tebartz-van-Elst
und Weihbischof Overbeck jeweils im Hohen Dom zu Münster, darüber hinaus noch vor zwei Jahren eine Osternachtsmesse
in einer Münsteraner Kirche mit korrekter Liturgie. Nennen Sie mir bitte einen Aspekt, warum die Messen
z.B. im Dom zu Münster „VII-Tingeltangel“ sind! Samurai
@ Fabian Benedikt XVI. trägt in der letzten Zeit alte Gewänder und Mitren. Ich frage mich, ob dies in
Zukunft weiterhin so sein wird, oder ob es eher eine Erscheinung bleiben, die der nächste Papst wieder
ablegen wird. Das ist wohl dem ästhetischen Urteil des Papstes bzw. seines Zeremonienmeisters überlassen
(je nachdem, wieviel der Papst da direkt selbst entscheidet und wieviel er delegiert). Warten wir also
bis zum nächsten Papst, dann werden wir es wissen!
Rückenansicht…RÜCKEN!!! Beitrag zu einer erfreulicheren Rückenansicht – dazu kräftigen Bordeaux!
REHRÜCKEN 1 Ganzer Rehruecken 500 g Pfifferlinge 4 Schalotten 50 g Butter 4 El. Oel – – Salz – – Pfeffer
2 Karotten 1 Zwiebel 1/2 Bd. Thymian 1/2 Bd. Rosmarin 1/2 Bd. Petersilie 1 Flasche Rotwein 250 g Mehl
Typ 405 5 Volleier 2 El. Oel 1 Prise Salz Den ganzen Rehruecken von Sehnen und der Haut befreien. In der
Mitte durchschneiden und das dickere Stueck in der Pfanne von beiden Seiten im Oel anbraten. In einen
Braeter geben und 15 bis 20 Minuten bei 220 GradC im Backofen fertiggaren. Vom restlichen Rehruecken die
Knochen ausloesen. Kleinhacken und mit den Sehnen, den Hautteilen in einer Pfanne dunkelbraun roesten.
Das Gemuese dazugeben und mitroesten. Mit Rotwein abloeschen und in einen ca. 5l fassenden Topf geben,
mit Wasser auffuellen. Thymian und Rosmarin dazugeben. Den Bei schwacher Hitze 5-6 Stunden koecheln lassen.
Abpassieren und auf einen halben Liter reduzieren. Mit Salz und Pfeffer aus der Muehle abschmecken. Fertig
ist die Sauce. Die Pfifferlinge sorgfaeltig putzen, nicht waschen (!). Die Schalotten schaelen und in
feinste Wuerfel schneiden. Butter in einem Topf zergehen lassen, die Schalotten anschwitzen und die Pfifferlinge
dazugeben 20 Minuten lang auf kleinster Flamme duensten, mit Salz und Pfeffer abschmecken, gehackte Petersilie
dazugeben
Seit wann gibt es eigentlich den päpstlichen Zeremonienmeister? Ich entsinne mich an einen gewissen Enrico
Dante, der unter sehr vielen Päpsten bis Paul VI. im Amt war. Benedikt XVI. trägt in der letzten Zeit
alte Gewänder und Mitren. Ich frage mich, ob dies in Zukunft weiterhin so sein wird, oder ob es eher
eine Erscheinung bleiben, die der nächste Papst wieder ablegen wird.
@samurai – Missbräuche Haben Sie sich mal das V-II-Tingeltangel angetan? Es ist randvoll mit Mißbräuchen
und Selbstdarstellern. Jesus Christus ist dort nur der Aufhänger um sich selber lieb zu haben und sich
dann auch noch von anderen dabei bewundern zu lassen… tz tz tz… ihre Postings waren schon mal besser…
@ Krak Ich habe – wie Sie gemerkt haben dürften – auch nicht behauptet, daß es bei Messen der nachkonziliaren
Liturgie nicht auch hier und dort (leider) zu Mißbräuchen kommt, aber die Bilder im kreuz.net-Artikel
waren unter der „Rubrik“ „ordentlicher Ritus“ und nicht „Mißbräuche des ordentlichen Ritus“, so das
Personen, die sich nicht so auskennen oder solche, die sonst nur in Messen nach dem außerordentlichen
Ritus gehen, den Eindruck bekommen dürften (vieleicht auch sollten), daß so alle (!) Messen im ordentlichen
Ritus zelebriert werden. Samurai
@ Krake So habe ich wiederholt erleben müssen, dass hauptamtliche Laien in Messfeiern predigten, obwohl
ein Hauptzelebrant und mehrere Konzelebranten anwesend waren. Das gleiche gilt für die Spendung der Hl.
Kommunion. Ich kann mich auch noch an eine Gruppenmesse erinnern, in der den Teilnehmern freigestellt
wurde, das Blut des Herrn durch Trinken aus dem Kelch oder Einstippen der Hostie zu empfangen. Und das
war nach der Instruktion Redemptoris sacramentum, die eine solche Handlung eindeutet untersagt. Can. 26
CIC in Übereinstimmung mit der kanonistischen Tradition der Kirche, wie sie seit Gratian, also seit fast
einem Jahrtausend festgehalten wird, eröffnet allen Gläubigen die Möglichkeit, geltendem Recht entgegenstehende
Gewohnheiten zu initiieren, die dann auch Gesetzeskraft erlangen können. Es steht den Gliedern der Kirche
also sehr wohl zu, gegen geltendes Recht zu verstoßen – schon so manches ist auf diese Weise als erlaubt,
ja sogar als lobenswert in die kirchliche Praxis eingegangen, hier nur zwei Beispiele: 1. Knien am Sonntag
2. massenhafte Priesterweihen für Benediktinermönche
@ Fabianus Mich interessiert ob Paul VI. nun gegen Qor primum gehandelt hat oder nicht. Hat er nicht.
Genausowenig wie alle seine Vorgänger, die das Missale Pauls V. neu ediert haben. Die neue IGMR schreibt:
„Bei den Vorschriften zur Überprüfung des Ordo Missae hat das Zweite Vatikanische Konzil unter anderem
bestimmt, dass einige Riten ‘nach der altehrwürdigen Norm der Väter’ wiederherzustellen sind. Das sind
dieselben Worte, die der heilige Pius V. in seiner Apostolischen Konstitution ‘Quo primum’ gebraucht hat,
mit der im Jahre 1570 das Tridentinische Messbuch in Kraft gesetzt wurde. Aus der Übereinstimmung der
zitierten Worte kann man erkennen, auf welche Weise beide römischen Messbücher trotz eines Zeitabstandes
von vier Jahrhunderten die tatsächlich gleiche Überlieferung umfassen. Bedenkt man den inneren Gehalt
dieser Überlieferung, so erkennt man auch, wie hervorragend und geglückt das frühere Messbuch durch
das neue vervollkommnet wird.“ (IGMR 6)
Samurai – bilder keine Ausnahmen Lieber Samurai! Leider sind die Bilder keine Ausnahmen. Ich selber war
Zeuge diverser Handlungen, die ganz eindeutig gegen bestehende römische Instruktionen verstießen. So
habe ich wiederholt erleben müssen, dass hauptamtliche Laien in Messfeiern predigten, obwohl ein Hauptzelebrant
und mehrere Konzelebranten anwesend waren. Das gleiche gilt für die Spendung der Hl. Kommunion. Ich kann
mich auch noch an eine Gruppenmesse erinnern, in der den Teilnehmern freigestellt wurde, das Blut des
Herrn durch Trinken aus dem Kelch oder Einstippen der Hostie zu empfangen. Und das war nach der Instruktion
Redemptoris sacramentum, die eine solche Handlung eindeutet untersagt. Hier wird deutlich, dass sich viele
Kleriker – Priester wie Bischöfe – keinen Deut um römische Instruktionen scheren. Und darum fordere
ich harte Maßnahmen gegen diese Leute. Rom ist lange, vielleicht zu lange, viel zu geduldig mit denen
umgegangen, die die Liturgie verbiegen und sich ihre eigene Liturgie zurechtbasteln.
@ Krak Bei einem Bild bin ich mir trotz der Beschreibung nicht sicher, ob es sich um Konzelebration handelt,
oder die Priester einfach anwesend sind, also nicht zelebrieren. Überhaupt ist nicht (!) erkennbar, ob
es sich bei dem Bild de facto um eine Messe handelt, oder um eine andere Veranstaltung. Bei den anderen
Bildern ist es das übliche kreuz.net-Prinzip: Man nehme Bilder einer tridentinischen Messe, stelle sie
einigen Bildern von Mißbräuchen des ordentlichen nachkonziliaren Ritus gegenüber um auf diese Weise
zu „belegen“, daß der ordentliche Ritus eigentlich der „unordentliche“ – soll heißen: häretische,ketzerische –
Ritus ist, den es natürlich abzulehnen gilt. Mit Verlaub: Die Methode ist mittlerweile genauso unsinnig
wie langweilig. Samurai
Die zwei aus der Anstalt oder wie? Ich kenne diese Auslassungen; wenn man nicht mehr weiter weiß ist
der Gegenüber Psychisch gestört ec. Sie sollten mal ne andere Platte auflegen @Georgchen. @Samurei:
Was sie besuchen ist mir Wurst! Auch liegt es mir fern sie zu Beleidigen. Ich habe nur meine Meinung gesagt
und das was Fakt ist. Das werden sie später alleine mit dem Allmächtigen ausmachen müssen. Ich halte
mich an die Überlieferung der Kirchenväter und nicht an die von Freimaurern und Modernisten. Mehr gibt
es dazu nicht zu sagen.
ordentlicher oder besser unordentlicher Ritus Man sollte angesichts dieser Bilder beim „ordentlichen“
Ritus besser vom unordentlichen „Ritus“ sprechen.
@ tilly Soll ich Ihren Kommentar ernstnehmen… … oder ihn einfach unter der Rubrik „Frechheiten“ ablegen?
Verzeihen Sie mir meine Deutlichkeit, aber wenn Sie meinen, mir (ich besuche regelmäßig Messen im ordentlichen
Ritus) vorwerfen zu können, daß ich eigentlich nicht katholisch bin, dann ist das – sofern Sie es nicht
begründen können – schlichtweg unverschämt und frech. Es ist eigentlich nicht meine Art, so zu reagieren,
aber ich bin immer noch römisch-katholisch und bitte Sie, solche Pauschalverurteilungen über Katholiken,
die eine Messe im erlaubten Ritus besuchen, zu unterlassen. Samurai
Ach ja… Es gibt keine Alte Messe sondern nur die überlieferte Hl. Römische Messe! Sehr richtig! Siehe
„Summorum Pontificum“. Da der so genannte NOM eine Erfindung des Freimaurers Paul VI. ist hat sie in der
Kirche und auch im Christentum keinerlei Tradition. Da der so genannte NOM vom Papst approbiert ist, ist
er Teil der kirchlichen Tradition. Sie ist eine Freimaurerische Menschenmesse. Sie entspricht dem Ablauf
des ältesten Mess-Schemas das wir kennen, und das Justin im 2. Jahrhundert beschreibt. Nicht das II.
Vatikanum hat diese Kunstmesse beschlossen sondern Paul VI. und seine Maurerischen Berater. Der Papst
als Gesetzgeber der Kirche ist auch Gesetzgeber in der Liturgie. Das diese nun ihr Kunststück in Gefahr
sehen das nur faule sonst keinerlei Früchte gebracht hat ist klar. Jaja… Paul VI. muß wie schon einmal
gesagt und gefordert in einer Leichensynode für seine Taten exkommuniziert sein Leichnahm auf den Petersplatz
verbrannt werden. Na klar. Nur so ist Sühne und Buße möglich! Sühne und Buße ist durch „Metanoia“
möglich, wie uns Jesus Christus gelehrt hat. Verbrennungen von Leichnamen sind da womöglich eher hinderlich,
weil sie von der EIGENEN Metanoia ablenken können und im übrigen Gott in seiner Gerechtigkeits-Registratur
wohl kaum beim ewigen Gericht vermerken wird: „X hat Leichen verbrannt. Guter Mann. Ab in den Himmel.“
@tilly …haben sie es schon mal mit psychotherapeutischer behandlung in einer geschlossenen klinik versucht…wenns
nicht mehr hilft, dann werden wir für sie beten…
Hl. Römische Messe Es gibt keine Alte Messe sondern nur die überlieferte Hl. Römische Messe! Da der
so genannte NOM eine Erfindung des Freimaurers Paul VI. ist hat sie in der Kirche und auch im Christentum
keinerlei Tradition. Sie ist eine Freimaurerische Menschenmesse. Nicht das II. Vatikanum hat diese Kunstmesse
beschlossen sondern Paul VI. und seine Maurerischen Berater. Das diese nun ihr Kunststück in Gefahr sehen
das nur faule sonst keinerlei Früchte gebracht hat ist klar. Paul VI. muß wie schon einmal gesagt und
gefordert in einer Leichensynode für seine Taten exkommuniziert sein Leichnahm auf den Petersplatz verbrannt
werden. Nur so ist Sühne und Buße möglich!