Liturgie
Warum sehnen sich junge Priester nach der Alten Kirche?
Modernistische Theologen betrachten die Tradition der Kirche häufig als etwas Zeitbedingtes und Veränderliches. Dagegen sind die inzwischen gescheiterten pastoralen Prinzipien des Zweiten Vatikanums für sie ewig und unumstößlich.
Gerade junge Priester sehnen sich nach der Alten Messe.
Gerade junge Priester sehnen sich nach der Alten Messe.
(kreuz.net, Vatikan) Die sogenannte liturgische Erneuerung hält er für unumkehrbar. Das erklärte der frühere Päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini, im Gespräch mit der US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’.

Eindringlich warnt der Erzbischof davor, „zurückzugehen“. Dabei erinnerte er an die Frau des Lot, die auf die brennende Stadt Sodom zurückschaute und dabei zur Salzsäule erstarrte.

Gegen das Allgemeine Priestertum

Der Prälat glaubt, daß die Alte Messe im 16. Jahrhundert „geschaffen“ worden sei.

Sie habe angeblich dem – nach Angaben des Erzbischofs von den Protestanten entwickelten – Gedanken vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen entgegentreten wollen.

Mons. Marini bedauert, daß die Alte Messe zwischen dem Priester und dem Volk Gottes eine scharfe Trennung zieht.

Das Zweite Vatikanum habe dagegen geholfen, die Idee des Priestertums als etwas Universales zu entdecken.

Erzbischof Piero Marini
Messe in Brasilien im Mai 2007.Der Päpstliche Zeremonienmeister ist immer rechts oder schräg hinter dem Papst.Der Zeremonienmeister plant die Liturgie von A bis Z.

Sehnsucht ohne Kenntnis?

Erzbischof Marini warnt auch ausdrücklich vor einer „gewissen Nostalgie für die Vergangenheit“.

Er ist „besorgt“, daß diese Nostalgie bei jungen Priestern besonders stark sei: „Wie können sie für eine Ära nostalgisch sein, die sie nicht erlebten?“

Vom sechsten bis zum 23. Lebensjahr sei er selber mit dem überlieferten Ritus aufgewachsen: „Ich sah die Notwendigkeit der Veränderungen auf dem Zweiten Vatikanum.“

Mons. Marini glaubt, daß die nachkonziliare Liturgiereform „keinen Verlust“ gebracht hat.

Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ ändere nichts an der Notwendigkeit, mit der liturgischen Reform voranzuschreiten.

Große Ideale in der Krise

Das Liturgiedokument des letzten Konzils ‘Sacrosanctum Concilium’ habe eine irreversible Bewegung geschaffen. Denn die im Dokument ausgedrückten Prinzipien seien ewig.

Sie seien nicht an eine bestimmte historische Zeit gebunden.

Als Beispiele nennt der Erzbischof das Priestertum der Gläubigen, einen angeblichen Primat der Heiligen Schrift und die Möglichkeit zur Änderung der Riten und der Liturgiesprache:

Für Erzbischof Marini sind „die großen Ideale der Kirche“ heute in der Krise, die er zum Teil auf eine Krise in der Liturgie zurückführt.

Unter den von ihm genannten Idealen versteht Mons. Marini unter anderen den Ökumenismus, die innere Reform der Kirche und der Dialog mit der Welt.

Das letzte Konzil habe diese „Herausforderungen“ annehmen und dabei mit der Liturgie beginnen wollen.
      
40 Lesermeinungen
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#40   Rudolfus   20:03:46 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Waran: Das ist durch die päpstliche Bulle „Summorum Pontificum“ 2007 bereits geschehen:
Die alte Messe sollte radikal wieder zur Praktizierung freigegeben werden.
Gemäß der Päpstlichen Konstitution Quo primum (1570 A.D., Papst St. Pius V.) ist das Meßbuch des hl. Pius V. für alle Zeiten kanonisiert – siehe KatholischeDokumente.de.tl
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#39   zwobbel   19:56:37 | Dienstag, 8. Januar 2008
Theologisch sehe ich mich als Anhänger des
hl. Thomas von Aquin.
Spirituell eine Mischung aus benediktinischer und jesuitischer Frömmigkeit.
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#38   zwobbel   19:18:58 | Dienstag, 8. Januar 2008
Hat er – oder hat er nicht? Er HAT die hl. Messe mit Sodom verglichen!
Interessant wie die moralisierenden und (pseudo)intellektualisierenden Leute hier, zwar zum zig-tausendsten mal ihr Empörungsgeleier und Kritikverbote ablassen, (*gähn*, das einzige was Linke können) aber in der Sache nicht widersprechen!!! Es geht hier nicht um die Kenntnis der hl. Schrift, sondern um einen blasphemischen Vergleich:
Dieser Bischof hat die hl. Messe nach altem Gebrauch mit Sodom gleichgesetzt!!!
Das ist ein Skandal.
Und wenn man schon empört sein möchte, dann doch bitte darüber.
Aber nein, das hat ja ein Bischof gesagt, dann ist es sakrosankt. Plötzlich sind die sonst Autoritätablehnenden obrigkeitshörig. Fehlt nur noch, daß gefordert wird auch den Judas Iskariot heiligzusprechen. Der war ja schließlich auch Apostel und deswegen müßte ja auch alles richtig gewesen sein, was er gesagt und getan hat. Oder man könnte sich auch über Jesus empören, der Petrus anherrschte:„Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen!“ Mt.16,23 Wie unfein einen Apostel Satan zu nennen.
Bzgl. Lk 9,62 ist zu sagen, Thema verfehlt. Denn:
1. Ich habe dem doch nicht widersprochen.
2. Jesus vergleicht den beim Pflügen Zurückschauenden nicht mit der Frau des Lot und das Zurückliegende nicht mit Sodom.
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#37   Horst Metzker   19:08:13 | Dienstag, 8. Januar 2008
@ Grüß Gott, Gotthard. Warum sehnen sich…
Vor vielen Jahren interessierte mich, warum ZJs an Kaufhäusern oder generell in Fußgängerzonen stehen. Sind sie die echten Christen, der Verkündigung? etc. Nach vielen Monaten, über ein Jahr betrieb ich mit ihnen Bibelstudium, war Sonntags im „Königreichsaal“ und merkte sehr bald, dass diese sogenannten Christen, ein ideales Auffangbecken für labile Menschen ist.
Es fällt im allgemeinen nicht auf, dass Zeugen immer kommen, oder zumindest in der Nähe sind, wenn es familiäre Umbrüche gibt. Sei es Geburt, Tod, Krankheit, Scheidung, Gefängnis oder sonstiges.
Zu diesen Zeiten ist der labile Mensch anfällig für die Reusen, die Netze der ZJs. Sie haben die perfekten Antworten auf der Basis eines Buches, das eine Zeit beschreibt, die ca. 2000 Jahre zurückliegt, und tausende Jahre damals schon verfolgte. Ja, sie haben die Patentantworten!
Auch die alte Kirche, hatte die Patentantworten, und nicht nur in der Form, dass die Erde eine Scheibe ist, und sich die Sonne um die Erde dreht.
Labile Menschen haben nicht den Mut zum selbstständigen Denken. Sie wollen und müssen geführt werden, und suchen den Weg zu perfekten Antworten und Lösungen, in Form abstrusester sogenannter Wahrheiten.
Macht mein Pfarrer: „Muh“, sind wir natürlich Rindviecher,
macht er: „Mäh“, sind wir blöde Schafe.
Viele Menschen brauchen Theokratie, Diktatur, um ihren Devotismus ausleben zu können, nicht denken zu müssen. Dazu gehören leider auch viele Priester.
Gruß, Horst Metzker
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#36   Tilly   12:23:40 | Dienstag, 8. Januar 2008
Marini endlich weg!
Der Freimaurer Marini weiß von was er spricht.
Gut das er endlich weg ist!
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#35   Gotthard   00:42:08 | Dienstag, 8. Januar 2008
Warum sehnen sich junge Priester nach der Alten Kirche?
auf diese aufgeworfene Frage gibt es nicht den Hauch einer Antwort!
Die Artikel-Überschrift hat mal wieder nichts mit dem Artikel zu tun.
Verblödung der Leser wird hier von der Redaktion betrieben – deshalb lese ich die Diskussion nicht mehr.
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#34   Benedikt   00:14:32 | Dienstag, 8. Januar 2008
@ Rudolfus
Gott handelt aber zumeist durch Menschen, und erscheint nur in seltenen Fällen direkt, um einen Auftrag zu gebem.
Es ist völlig klar, dass Menschen jemandem helfen können, seine Berufung zu erkennen. Doch das wird nur funktionieren, wenn man berufen ist. Und um das Herauszufinden bedarf es der eigenen Überprüfung, der Erforschung von Gottes Wille.
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#33   monti   00:11:14 | Dienstag, 8. Januar 2008
Ich bin der festen Überzeugung,
dass Benedikt XVI. glasklar vor Augen sieht, WAS das Konzil mit dem Glauben der Katholiken gemacht hat…
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#32   Rudolfus   23:55:31 | Montag, 7. Januar 2008
@Benedikt: Natürlich ist es Gott, der wirkt
Gott handelt aber zumeist durch Menschen, und erscheint nur in seltenen Fällen direkt, um einen Auftrag zu gebem.
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#31   Benedikt   23:52:11 | Montag, 7. Januar 2008
@ Rudolfus
Das ändert nichts daran, dass Gott beruft und sonst niemand.
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#30   Rudolfus   23:49:42 | Montag, 7. Januar 2008
Und der Kirche etwa nicht?
Das ist richtig, seine Priesterberufung verdankt er aber der Vorkonzilskirche
Nein, die verdankt er Gott.
Gott wirkt doch durch Seine Kirche, das steht völlig außer Frage. Deswegen hat Er sie gegründet. o^/
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#29   Benedikt   23:46:42 | Montag, 7. Januar 2008
@ Rudolfus
Das ist richtig, seine Priesterberufung verdankt er aber der Vorkonzilskirche
Nein, die verdankt er Gott.
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#28   Rudolfus   23:38:26 | Montag, 7. Januar 2008
@Benedikt: Das ist richtig
Der Papst ist der Verdienst der deutschen Kirche, aber der Vorkonzilskirche – die heutige deutsche Kirchenhierarchie hat am Aufstieg Benedikts XVI. keinen Verdienst, im Gegenteil!
Ratzinger selbst hat die Konzilszeit mitgeprägt. Als Peritus von Kardinal Frings übte er einen entscheidenden Einfluss aus.
Das ist richtig, seine Priesterberufung verdankt er aber der Vorkonzilskirche, wie alle Konzilsväter und -periti.
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#27   Benedikt   23:36:58 | Montag, 7. Januar 2008
@ Rudolfus
Der Papst ist der Verdienst der deutschen Kirche, aber der Vorkonzilskirche – die heutige deutsche Kirchenhierarchie hat am Aufstieg Benedikts XVI. keinen Verdienst, im Gegenteil!
Ratzinger selbst hat die Konzilszeit mitgeprägt. Als Peritus von Kardinal Frings übte er einen entscheidenden Einfluss aus.
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#26   Rudolfus   23:28:29 | Montag, 7. Januar 2008
@st. georg: Der Papst ist der Verdienst der deutschen Kirche, aber der Vorkonzilskirche
und ich rede von der römisch-katholischen kirche in deutschland , die diesen papst hervorgebracht
Der Papst ist der Verdienst der deutschen Kirche, aber der Vorkonzilskirche – die heutige deutsche Kirchenhierarchie hat am Aufstieg Benedikts XVI. keinen Verdienst, im Gegenteil!
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#25   st.georg   23:26:00 | Montag, 7. Januar 2008
@rudi
sind sind doch immer so eng mit dem hl.vater verbunden… und ich rede von der römisch-katholischen kirche in deutschland , die diesen papst hervorgebracht hat und deren apostelnachfolger und gläubige fest mit dem hl.vater verbunden sind…und nicht von einer verschwindend geringen zahl von sektierern, die sich für katholisch halten…
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#24   Rudolfus   23:22:29 | Montag, 7. Januar 2008
@st. georg: Reden Sie von Deutschlands Konzilskirche 2008?
2. kirchengebäude/gottesdienstorte in deutschland zu kirchen mit ausserordentlichem ritus in deutschland…endlich verstanden???
Reden Sie von Deutschlands Konzilskirche 2008,
die seit Jahren in Kirchengebäude schließt?
Die FSSPX hingegen baut neue Kirchen.
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#23   st.georg   23:20:17 | Montag, 7. Januar 2008
@rudi
Statistische „Tatsachen“ für Europa sind es jedenfalls nicht, wenn Sie die außereuropäischen Katholiken für Zahlenbeschönigungen einzubauen…wo habe ich das??? sie haben die zahlen nicht verstanden : zu 1. katholiken auf der welt zu piuslern weltweit…zu2. kirchengebäude/gottesdienstorte in deutschland zu kirchen mit ausserordentlichem ritus in deutschland…endlich verstanden???
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#22   Rudolfus   23:15:33 | Montag, 7. Januar 2008
@st. georg: Statistische „Tatsachen“ für Europa sind es nicht, wenn Sie die Außereuropäer einbauen
Sehr lächerlich insbesonders, gläubige katholische Länder für die Zahlenakrobatik der deutschen Konzilskirche „einzubauen“…na den satz erklären sie doch mal bitte…
zahlenakrobatik…nee statistische tatsachen…
Statistische „Tatsachen“ für Europa sind es jedenfalls nicht, wenn Sie die außereuropäischen Katholiken für Zahlenbeschönigungen einzubauen, wenn die westliche „Konzilskirche“ kurz vor dem Zusperren steht.
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#21   Benedikt   23:11:15 | Montag, 7. Januar 2008
@ Murx
Es bleibt dabei: ein Apostat wie Kardinal Marty war wirklich Priester und Bischof, aber ein gutwilliger Mensch, wie „Pfarrer“ Rodheut ist noch lange kein Priester, nur weil er des öfteren katholische Ansichten vertritt.
Vor allem bleibt es dabei, dass es völlig irrelevant ist, welche Meinung irgendwelche Sekten wie die Ihre über das Priestertum der katholischen Kirche denken.
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#20   st.georg   23:08:03 | Montag, 7. Januar 2008
@rodolfus
Sehr lächerlich insbesonders, gläubige katholische Länder für die Zahlenakrobatik der deutschen Konzilskirche „einzubauen“…na den satz erklären sie doch mal bitte…
zahlenakrobatik…nee statistische tatsachen…
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#19   Rudolfus   23:03:54 | Montag, 7. Januar 2008
@st. georg: Ihre Zahlenlisten erinnern schon sehr an die SED-, SU-, BRD- und EU-Zahlenakrobatisten
Hochwürdigster Erzbischof Marini Sie haben die Zeichen
der Zeit nicht verstanden…natürlich nicht, bei 1,2 milliarden katholiken und 120.000 piuslern oder bei 12.000 kirchen/gottesdienstorten in deutschland, davon ca. 50 mit einem angebot im ausserordentlichen ritus…
Ihre Zahlenlisten erinnern schon sehr an die SED-, SU-, BRD- und EU-Zahlenakrobatisten.
Sehr lächerlich insbesonders, gläubige katholische Länder für die Zahlenakrobatik der deutschen Konzilskirche „einzubauen“ –
fragt sich, wer da drauf reinfällt. o^/
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#18   Vineta   22:59:01 | Montag, 7. Januar 2008
Merkwürdiger Gedankengang eines Erzbischofs
1) Er warnt davor, auf die vorkonziliare Zeit zurückzublicken, auf die alte Liturgie zurückzugehen, aufs Jahr 1962 oder zu Pius V.
2) Denn, so glaubt er zu wissen: Die Prinzipien im Liturgiedokument des letzten Konzils sind irreversibel.
3) Aber dann wieder rutscht ihm heraus: Es gibt heute eine Krise der Liturgie!
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#17   st.georg   22:57:32 | Montag, 7. Januar 2008
@von galen
Hochwürdigster Erzbischof Marini Sie haben die Zeichen
der Zeit nicht verstanden…natürlich nicht, bei 1,2 milliarden katholiken und 120.000 piuslern oder bei 12.000 kirchen/gottesdienstorten in deutschland, davon ca. 50 mit einem angebot im ausserordentlichen ritus… ;-)
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#16   Graf von Galen   22:43:48 | Montag, 7. Januar 2008
Wider VII
Die Sprüche von Erzbischof Marini erinnern mich an einen
senilen Saarländer, der vor knapp 20 Jahren meinte
folgenden Kommentar von sich geben zu müssen :
„Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs
noch Esel auf“.
Hochwürdigster Erzbischof Marini Sie haben die Zeichen
der Zeit nicht verstanden. Wer zu spät kommt, den
bestraft das Leben. Benedikt, der XVI, hätte Sie
viel eher ablösen sollen.
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#15   Annette   22:07:51 | Montag, 7. Januar 2008
zwobbel
Sie haben den Sinn mit dem Beispiel von Lots Frau nicht ganz richtig verstanden. Es hat nichts damit zu tun, dass die Alte Messe schlecht war. Wir müssen nach vorn schauen nicht zurück ( „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes. „Lukas 9,62 Worte unseres HERRN)!
Es ist traurig, wie und mit welchen Bezeichnungen Sie als Christ ( ich nehme mal einfach an, dass Sie einer sind!) über Ihre Mitgeschwister im HERRN sprechen.
Der Satan hat da wohl leider Sie in Ihren geschriebenen Zeilen gepackt und sich wahrscheinlich vor Freude die Hände gerieben.
Beten Sie zu GOTT unserem HERRN, dass er Ihnen hilft
besonders die Menschen zu lieben, die Ihnen nicht so
„liegen“. Das muss doch auch Ihr Herzenwunsch sein
als GOTTES Kind JESU Worten zu folgen: „Liebet Eure Feinde, segnet die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die , so euch beleidigen…“
Bergpredigt Matth. 5
„Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge
und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge.“
Matth. 7,3
Wir Menschen sind einfach nicht unfehlbar ABER…
wir haben den HERRN JESUS CHRISTUS der für uns
Mensch geworden ist, um sich auf so GRAUSAME Weise
für unsere Sünden zu opfern, und damit sein kostbares Blut vergoß um uns mit dem VATER zu versöhnen. Wir können vor GOTT ohne DAS nicht bestehen.ER müsste uns genauso verlassen, wie ER es bei seinem Sohn in der Todesstunde getan hat, wegen all der Sünde (unserer Sünde) die ER auf sich genommen hat.
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#14   Benedikt   20:47:40 | Montag, 7. Januar 2008
@ Freinsberg
Trägt heute ein Mann sowas?
Habe mir gerade das Andachtsbildchen von Lehmann anlässlich der Kardinalserhebung angesehen und würde sagen: Ja.
Marini wird auch komisch:
Sie habe angeblich dem – nach Angaben des Erzbischofs von den Protestanten entwickelten – Gedanken vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen entgegentreten wollen.
Warum sind denn anschließend die Lettner verschwunden?
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#13   zeitundewigkeit   20:27:50 | Montag, 7. Januar 2008
Warum sehnen sich junge Priester nach der Alten Kirche?
Warum sehnen sich junge Priester nach der Alten Kirche?
eigentlich nach dem alten Messritus?
Die Texte der alten Messe sind von einer geistlichen und theologischen Tiefe, die dem „Novus Ordo“ in deutsch fehlt. Auch die Gesten führen viel tiefer in das Geheimnis der Eucharistie.
Wer beide Formen pflegt, Novus Ordo lateinisch und deutsch und die alte Form von 1962, erkennt unschwer die Unterschiede in der zugrunde liegenden Theologie, Spiritualität usw.
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#12   st.georg   20:06:59 | Montag, 7. Januar 2008
@zwobbel
es ist immer wieder erstaunlich wie abfällig traditionalisten über apostelnachfolger sprechen ( seniler typ…, idiot…etc. )…
und erzbischof marini kennt sich in der hl.schrift sicher besser aus als sie – aber vielleicht sind sie auch in der interlektuellen lage ein bild zu verstehen : das umwenden zur sogenannten tradition kann zur erstarrung führen…
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#11   Hódmezövásárhelykutasipuszta   19:24:11 | Montag, 7. Januar 2008
Warum? Weils exotisch ist. Und Punkt. Oder Pünktchen, wenn man so will!
Und außerdem wird dieses gebetsmühlenartige Die Alte Messe ist sooo toll, die Feinde der Alten Messe sind sooo blöd, … schön langsam wirklich fad. Ich überleg gerade, ob ich nicht einmal posten sollte, was ich mir wirklich denke, damit ich wieder gesperrt werde. Aber ich muss sowieso an meiner Persönlichkeit arbeiten, denn Wieso poste ich überhaupt auf einer Seite, auf der man für abweichende Meinungen gesperrt wird?
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#10   zwobbel   19:22:47 | Montag, 7. Januar 2008
Wie senil ist Piero Marini? Oder doch boshaft?
Abgesehen von seiner Schönfärberei, wenn er z.B. „glaubt, daß die nachkonziliare Liturgiereform >>keinen Verlust<< gebracht hat“kommt man schnell auf den Gedanken, der Typ ist völlig senil.
Aber vielleicht nicht nur das. Denn hier disqualifiziert er sich selbst:
„Eindringlich warnt der Erzbischof davor, „zurückzugehen“. Dabei erinnerte er an die Frau des Lot, die auf die brennende Stadt Sodom zurückschaute und dabei zur Salzsäule erstarrte.“
Totale Selbstentlarvung. Exellenz, auch wenn Sie leider Bischof sind, wissen Sie was mir spontan zu diesem Satz auf die Lippen kam? Ich sag es Ihnen: „So ein Idiot!“
Ich weiß nicht ob es jemand in der Kirche gibt, der so doof ist wie die Frau des Lot. Aber das hl. Meßopfer nach dem Missale des hl. Pius V. mit dem Sündenpfuhl Sodom zu vergleichen, ist einfach nur völlig pervers.
Ein Bischof, der die hl. Messe mit der Stadt Sodom z.Zt. des Lot vergleicht ist offensichtlich entweder ein direkter Jünger Satans oder reif für eine Irrenanstalt.
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#9   Romulus   18:11:30 | Montag, 7. Januar 2008
@Murx Priester- und Bischofsweihe
Warum sehnen sich diese „jungen Priester“ nicht nach einer wirklichen Priesterweihe?
Ganz einfach:
weil sie in Wahrheit gar kein Interesse an der Frage haben.
Eine Rolle in schönen Kleidern zu spielen, ist ihnen wichtiger.
Da kann ich mich Ihrer Meinung nur anschließen! Alle, die so Feuer und Flamme für die Motu-Messe sind, sollten schleunigst darauf dringen, dass die SIEBENSTUFIGE PRIESETERWEIHE wieder eingeführt wird und dass die Bischofsweihe nach dem VORKONZILIAREN PONTIFICALE gespendet wird!
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#8   Typ   16:35:22 | Montag, 7. Januar 2008
@ Hacki und Florianklaus
Im Taufritus – vor- wie nachkonziliar – wird selbstverständlich auch Frauen zugesprochen, „König (rex), Priester (sacerdos) und Prophet (propheta)“ zu sein.
Christliche Frauen sind qua Taufe „sacerdos“. – Wer das leugnet, ist ein Häretiker (und nimmt ganz nebenbei die Taufliturgie nicht ernst).
Und die Aufgabe des Priesters ist in der Tat das Opfern. Aber – wie uns der Hebräerbrief gelehrt hat – besteht solches Opfer nicht in Sach- oder Tier- oder sonstwas-Opfer, sondern im Opfer Jesu Christi (weswegen laut Hebr Jesus Christus der einzige Priester ist) bzw. in der Nachfolge Jesu Christi durch die Getauften (die in der Nachfolge Jesu Christi sich selbst Gott „opfern“ durch Lob, Dank, Hingabe, Vertrauen bis in den Tod, und indem sie sich in den Dienst anderer stellen durch Fürbitte und Nächstenliebe).
Ich habe Gott heute schon gelobt und habe Fürbitte gehalten und damit zumindest in bescheidenen Ansätzen meinen Priesterdienst getan in Übereinstimmung mit der Botschaft des Neuen Testaments.
Um das zu tun, muss man nicht am Sonntag „presbyter“ sein, der Eucharistiefeier vorstehen und den Geist auf die Gaben von Brot und Wein herabrufen, damit er sie verwandle und Christus selbst, der ewige sacerdos, mit Leib und Blut gegenwärtig sei in seiner Kirche. Insofern der „presbyter“ „in persona Christi capitis“ handelt, bildet er natürlich auch das sacerdotium Christi ab, uns allen durch Kreuz, Tod und Erhöhung vorangegangen ist.
Aber „sacerdotes“ sind trotzdem alle Gertauften.
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#7   Karl Murx   16:22:58 | Montag, 7. Januar 2008
Warum sehnen sich diese „jungen Priester“ nicht nach einer wirklichen Priesterweihe?
Ganz einfach:
weil sie in Wahrheit gar kein Interesse an der Frage haben.
Eine Rolle in schönen Kleidern zu spielen, ist ihnen wichtiger.
Es bleibt dabei: ein Apostat wie Kardinal Marty war wirklich Priester und Bischof, aber ein gutwilliger Mensch, wie „Pfarrer“ Rodheut ist noch lange kein Priester, nur weil er des öfteren katholische Ansichten vertritt.
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#6   Freinsberg   16:01:16 | Montag, 7. Januar 2008
Marini II
Natürlich wünsche auch ich Msgr. Marini II langes Leben. Aber vielleicht sollte er seine liturgische Kleidung überprüfen. Er kommt immer noch mit Spitzenrochett daher. Trägt heute ein Mann sowas?
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#5   Maurice Corvisier   15:55:23 | Montag, 7. Januar 2008
Erzbischof Marini meint völlig zu recht:
„Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ ändere nichts an der Notwendigkeit, mit der liturgischen Reform voranzuschreiten.“
Ich möchte das dringend unterstützen; eine weitere Reform der modernen Liturgie wird nämlich zweifelsfrei den Trend fördern, der z.B. in meinem Heimatpriorat die Teilnehmerzahl an den Sonntags- und auch Alltagsmessen stetig ansteigen läßt.
Nur zu! Reformiert fleißig weiter! Wir haben und sind das Gegenmodell video.google.nl/videoplay?docid=48349598…. Und Ihr seid die wirksamste Werbung für uns.
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#4   Hacki   15:43:28 | Montag, 7. Januar 2008
@Typ.
Der Beruf Priester heißt: Opfer darbringen.
Was haben Sie heute ihrer Gottheit geopfert?
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#3   Guiseppe   15:41:55 | Montag, 7. Januar 2008
Der Marini antiquior
Piero Marini ist der Ewiggestrige. Er ist der Marini antiqior. Der alte Marini hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt und noch immer nicht eingesehen, worauf es in der Liturgie wirklich ankommt. Seine sich ständig wiederholenden alten und verstaubten Kamellen aus den 60ern des letzten Jahrhunderts sind abgestanden wie ein alter Martini!
Lang lebe der neue Marini, der dem alten als Zeremonienmeister nachgefolgt ist und der nach vorne schaut, ohne die Wurzeln der altehrwürdigen Tradition zu vergessen.
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#2   Florianklaus   15:40:03 | Montag, 7. Januar 2008
@„Typ“
ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie Ihren letzten Satz erläutern würden. Wo in der liturgischen Tradition der Kirche gibt es Frauen als „Sacerdos“?
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#1   Typ   15:33:56 | Montag, 7. Januar 2008
Sehr richtig!
Das Zweite Vatikanum habe dagegen geholfen, die Idee des Priestertums als etwas Universales zu entdecken.
Wird doch sogar bei jeder Taufe jedem Menschen – sogar Frauen! – zugesprochen, „sacerdos“ zu sein.
Für Tradis ein Ärgernis, aber tief verankert in der liturgischen Tradition der Kirche.
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