Warum sehnen sich junge Priester nach der Alten Kirche?
Modernistische Theologen betrachten die Tradition der Kirche häufig als etwas Zeitbedingtes und Veränderliches. Dagegen sind die inzwischen gescheiterten pastoralen Prinzipien des Zweiten Vatikanums für sie ewig und unumstößlich.
Gerade junge Priester sehnen sich nach der Alten Messe.
(kreuz.net, Vatikan) Die sogenannte liturgische Erneuerung hält er für unumkehrbar. Das erklärte der
frühere Päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini, im Gespräch mit der US-Wochenzeitung
‘National Catholic Reporter’.
Eindringlich warnt der Erzbischof davor, „zurückzugehen“. Dabei erinnerte
er an die Frau des Lot, die auf die brennende Stadt Sodom zurückschaute und dabei zur Salzsäule erstarrte.
Gegen das Allgemeine Priestertum
Der Prälat glaubt, daß die Alte Messe im 16. Jahrhundert „geschaffen“
worden sei.
Sie habe angeblich dem – nach Angaben des Erzbischofs von den Protestanten entwickelten –
Gedanken vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen entgegentreten wollen.
Mons. Marini bedauert, daß
die Alte Messe zwischen dem Priester und dem Volk Gottes eine scharfe Trennung zieht.
Das Zweite Vatikanum
habe dagegen geholfen, die Idee des Priestertums als etwas Universales zu entdecken.
Erzbischof Marini warnt auch ausdrücklich vor einer „gewissen
Nostalgie für die Vergangenheit“.
Er ist „besorgt“, daß diese Nostalgie bei jungen Priestern besonders
stark sei: „Wie können sie für eine Ära nostalgisch sein, die sie nicht erlebten?“
Vom sechsten bis
zum 23. Lebensjahr sei er selber mit dem überlieferten Ritus aufgewachsen: „Ich sah die Notwendigkeit
der Veränderungen auf dem Zweiten Vatikanum.“
Mons. Marini glaubt, daß die nachkonziliare Liturgiereform
„keinen Verlust“ gebracht hat.
Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ ändere nichts an der Notwendigkeit,
mit der liturgischen Reform voranzuschreiten.
Große Ideale in der Krise
Das Liturgiedokument des letzten
Konzils ‘Sacrosanctum Concilium’ habe eine irreversible Bewegung geschaffen. Denn die im Dokument ausgedrückten
Prinzipien seien ewig.
Sie seien nicht an eine bestimmte historische Zeit gebunden.
Als Beispiele nennt
der Erzbischof das Priestertum der Gläubigen, einen angeblichen Primat der Heiligen Schrift und die Möglichkeit
zur Änderung der Riten und der Liturgiesprache:
Für Erzbischof Marini sind „die großen Ideale der
Kirche“ heute in der Krise, die er zum Teil auf eine Krise in der Liturgie zurückführt.
Unter den von
ihm genannten Idealen versteht Mons. Marini unter anderen den Ökumenismus, die innere Reform der Kirche
und der Dialog mit der Welt.
Das letzte Konzil habe diese „Herausforderungen“ annehmen und dabei mit
der Liturgie beginnen wollen.
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40 Lesermeinungen
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@Waran: Das ist durch die päpstliche Bulle „Summorum Pontificum“ 2007 bereits geschehen: Die alte Messe
sollte radikal wieder zur Praktizierung freigegeben werden. Gemäß der Päpstlichen Konstitution Quo
primum (1570 A.D., Papst St. Pius V.) ist das Meßbuch des hl. Pius V. für alle Zeiten kanonisiert –
siehe KatholischeDokumente.de.tl
Hat er – oder hat er nicht? Er HAT die hl. Messe mit Sodom verglichen! Interessant wie die moralisierenden
und (pseudo)intellektualisierenden Leute hier, zwar zum zig-tausendsten mal ihr Empörungsgeleier und
Kritikverbote ablassen, (*gähn*, das einzige was Linke können) aber in der Sache nicht widersprechen!!!
Es geht hier nicht um die Kenntnis der hl. Schrift, sondern um einen blasphemischen Vergleich: Dieser
Bischof hat die hl. Messe nach altem Gebrauch mit Sodom gleichgesetzt!!! Das ist ein Skandal. Und wenn
man schon empört sein möchte, dann doch bitte darüber. Aber nein, das hat ja ein Bischof gesagt, dann
ist es sakrosankt. Plötzlich sind die sonst Autoritätablehnenden obrigkeitshörig. Fehlt nur noch, daß
gefordert wird auch den Judas Iskariot heiligzusprechen. Der war ja schließlich auch Apostel und deswegen
müßte ja auch alles richtig gewesen sein, was er gesagt und getan hat. Oder man könnte sich auch über
Jesus empören, der Petrus anherrschte:„Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen!“ Mt.16,23 Wie unfein
einen Apostel Satan zu nennen. Bzgl. Lk 9,62 ist zu sagen, Thema verfehlt. Denn: 1. Ich habe dem doch
nicht widersprochen. 2. Jesus vergleicht den beim Pflügen Zurückschauenden nicht mit der Frau des Lot
und das Zurückliegende nicht mit Sodom.
#37 Horst Metzker 19:08:13 | Dienstag, 8. Januar 2008
@ Grüß Gott, Gotthard. Warum sehnen sich… Vor vielen Jahren interessierte mich, warum ZJs an Kaufhäusern
oder generell in Fußgängerzonen stehen. Sind sie die echten Christen, der Verkündigung? etc. Nach vielen
Monaten, über ein Jahr betrieb ich mit ihnen Bibelstudium, war Sonntags im „Königreichsaal“ und merkte
sehr bald, dass diese sogenannten Christen, ein ideales Auffangbecken für labile Menschen ist. Es fällt
im allgemeinen nicht auf, dass Zeugen immer kommen, oder zumindest in der Nähe sind, wenn es familiäre
Umbrüche gibt. Sei es Geburt, Tod, Krankheit, Scheidung, Gefängnis oder sonstiges. Zu diesen Zeiten
ist der labile Mensch anfällig für die Reusen, die Netze der ZJs. Sie haben die perfekten Antworten
auf der Basis eines Buches, das eine Zeit beschreibt, die ca. 2000 Jahre zurückliegt, und tausende Jahre
damals schon verfolgte. Ja, sie haben die Patentantworten! Auch die alte Kirche, hatte die Patentantworten,
und nicht nur in der Form, dass die Erde eine Scheibe ist, und sich die Sonne um die Erde dreht. Labile
Menschen haben nicht den Mut zum selbstständigen Denken. Sie wollen und müssen geführt werden, und
suchen den Weg zu perfekten Antworten und Lösungen, in Form abstrusester sogenannter Wahrheiten. Macht
mein Pfarrer: „Muh“, sind wir natürlich Rindviecher, macht er: „Mäh“, sind wir blöde Schafe. Viele
Menschen brauchen Theokratie, Diktatur, um ihren Devotismus ausleben zu können, nicht denken zu müssen.
Dazu gehören leider auch viele Priester. Gruß, Horst Metzker
Warum sehnen sich junge Priester nach der Alten Kirche? auf diese aufgeworfene Frage gibt es nicht den
Hauch einer Antwort! Die Artikel-Überschrift hat mal wieder nichts mit dem Artikel zu tun. Verblödung
der Leser wird hier von der Redaktion betrieben – deshalb lese ich die Diskussion nicht mehr.
@ Rudolfus Gott handelt aber zumeist durch Menschen, und erscheint nur in seltenen Fällen direkt, um
einen Auftrag zu gebem. Es ist völlig klar, dass Menschen jemandem helfen können, seine Berufung zu
erkennen. Doch das wird nur funktionieren, wenn man berufen ist. Und um das Herauszufinden bedarf es der
eigenen Überprüfung, der Erforschung von Gottes Wille.
@Benedikt: Natürlich ist es Gott, der wirkt Gott handelt aber zumeist durch Menschen, und erscheint nur
in seltenen Fällen direkt, um einen Auftrag zu gebem.
Und der Kirche etwa nicht? Das ist richtig, seine Priesterberufung verdankt er aber der Vorkonzilskirche
Nein, die verdankt er Gott. Gott wirkt doch durch Seine Kirche, das steht völlig außer Frage. Deswegen
hat Er sie gegründet. o^/
@Benedikt: Das ist richtig Der Papst ist der Verdienst der deutschen Kirche, aber der Vorkonzilskirche –
die heutige deutsche Kirchenhierarchie hat am Aufstieg Benedikts XVI. keinen Verdienst, im Gegenteil!
Ratzinger selbst hat die Konzilszeit mitgeprägt. Als Peritus von Kardinal Frings übte er einen entscheidenden
Einfluss aus. Das ist richtig, seine Priesterberufung verdankt er aber der Vorkonzilskirche, wie alle
Konzilsväter und -periti.
@ Rudolfus Der Papst ist der Verdienst der deutschen Kirche, aber der Vorkonzilskirche – die heutige deutsche
Kirchenhierarchie hat am Aufstieg Benedikts XVI. keinen Verdienst, im Gegenteil! Ratzinger selbst hat
die Konzilszeit mitgeprägt. Als Peritus von Kardinal Frings übte er einen entscheidenden Einfluss aus.
@st. georg: Der Papst ist der Verdienst der deutschen Kirche, aber der Vorkonzilskirche und ich rede von
der römisch-katholischen kirche in deutschland , die diesen papst hervorgebracht Der Papst ist der Verdienst
der deutschen Kirche, aber der Vorkonzilskirche – die heutige deutsche Kirchenhierarchie hat am Aufstieg
Benedikts XVI. keinen Verdienst, im Gegenteil!
@rudi sind sind doch immer so eng mit dem hl.vater verbunden… und ich rede von der römisch-katholischen
kirche in deutschland , die diesen papst hervorgebracht hat und deren apostelnachfolger und gläubige
fest mit dem hl.vater verbunden sind…und nicht von einer verschwindend geringen zahl von sektierern,
die sich für katholisch halten…
@st. georg: Reden Sie von Deutschlands Konzilskirche 2008? 2. kirchengebäude/gottesdienstorte in deutschland
zu kirchen mit ausserordentlichem ritus in deutschland…endlich verstanden??? Reden Sie von Deutschlands
Konzilskirche 2008, die seit Jahren in Kirchengebäude schließt? Die FSSPX hingegen baut neue Kirchen.
@rudi Statistische „Tatsachen“ für Europa sind es jedenfalls nicht, wenn Sie die außereuropäischen
Katholiken für Zahlenbeschönigungen einzubauen…wo habe ich das??? sie haben die zahlen nicht verstanden :
zu 1. katholiken auf der welt zu piuslern weltweit…zu2. kirchengebäude/gottesdienstorte in deutschland
zu kirchen mit ausserordentlichem ritus in deutschland…endlich verstanden???
@st. georg: Statistische „Tatsachen“ für Europa sind es nicht, wenn Sie die Außereuropäer einbauen
Sehr lächerlich insbesonders, gläubige katholische Länder für die Zahlenakrobatik der deutschen Konzilskirche
„einzubauen“…na den satz erklären sie doch mal bitte… zahlenakrobatik…nee statistische tatsachen…
Statistische „Tatsachen“ für Europa sind es jedenfalls nicht, wenn Sie die außereuropäischen Katholiken
für Zahlenbeschönigungen einzubauen, wenn die westliche „Konzilskirche“ kurz vor dem Zusperren steht.
@ Murx Es bleibt dabei: ein Apostat wie Kardinal Marty war wirklich Priester und Bischof, aber ein gutwilliger
Mensch, wie „Pfarrer“ Rodheut ist noch lange kein Priester, nur weil er des öfteren katholische Ansichten
vertritt. Vor allem bleibt es dabei, dass es völlig irrelevant ist, welche Meinung irgendwelche Sekten
wie die Ihre über das Priestertum der katholischen Kirche denken.
@rodolfus Sehr lächerlich insbesonders, gläubige katholische Länder für die Zahlenakrobatik der deutschen
Konzilskirche „einzubauen“…na den satz erklären sie doch mal bitte… zahlenakrobatik…nee statistische
tatsachen…
@st. georg: Ihre Zahlenlisten erinnern schon sehr an die SED-, SU-, BRD- und EU-Zahlenakrobatisten Hochwürdigster
Erzbischof Marini Sie haben die Zeichen der Zeit nicht verstanden…natürlich nicht, bei 1,2 milliarden
katholiken und 120.000 piuslern oder bei 12.000 kirchen/gottesdienstorten in deutschland, davon ca. 50
mit einem angebot im ausserordentlichen ritus… Ihre Zahlenlisten erinnern schon sehr an die SED-, SU-,
BRD- und EU-Zahlenakrobatisten. Sehr lächerlich insbesonders, gläubige katholische Länder für die
Zahlenakrobatik der deutschen Konzilskirche „einzubauen“ – fragt sich, wer da drauf reinfällt. o^/
Merkwürdiger Gedankengang eines Erzbischofs 1) Er warnt davor, auf die vorkonziliare Zeit zurückzublicken,
auf die alte Liturgie zurückzugehen, aufs Jahr 1962 oder zu Pius V. 2) Denn, so glaubt er zu wissen:
Die Prinzipien im Liturgiedokument des letzten Konzils sind irreversibel. 3) Aber dann wieder rutscht
ihm heraus: Es gibt heute eine Krise der Liturgie!
@von galen Hochwürdigster Erzbischof Marini Sie haben die Zeichen der Zeit nicht verstanden…natürlich
nicht, bei 1,2 milliarden katholiken und 120.000 piuslern oder bei 12.000 kirchen/gottesdienstorten in
deutschland, davon ca. 50 mit einem angebot im ausserordentlichen ritus…
Wider VII Die Sprüche von Erzbischof Marini erinnern mich an einen senilen Saarländer, der vor knapp
20 Jahren meinte folgenden Kommentar von sich geben zu müssen : „Den Sozialismus in seinem Lauf halten
weder Ochs noch Esel auf“. Hochwürdigster Erzbischof Marini Sie haben die Zeichen der Zeit nicht verstanden.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Benedikt, der XVI, hätte Sie viel eher ablösen sollen.
zwobbel Sie haben den Sinn mit dem Beispiel von Lots Frau nicht ganz richtig verstanden. Es hat nichts
damit zu tun, dass die Alte Messe schlecht war. Wir müssen nach vorn schauen nicht zurück ( „Wer seine
Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes. „Lukas 9,62 Worte
unseres HERRN)! Es ist traurig, wie und mit welchen Bezeichnungen Sie als Christ ( ich nehme mal einfach
an, dass Sie einer sind!) über Ihre Mitgeschwister im HERRN sprechen. Der Satan hat da wohl leider Sie
in Ihren geschriebenen Zeilen gepackt und sich wahrscheinlich vor Freude die Hände gerieben. Beten Sie
zu GOTT unserem HERRN, dass er Ihnen hilft besonders die Menschen zu lieben, die Ihnen nicht so „liegen“.
Das muss doch auch Ihr Herzenwunsch sein als GOTTES Kind JESU Worten zu folgen: „Liebet Eure Feinde, segnet
die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die , so euch beleidigen…“ Bergpredigt
Matth. 5 „Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem
Auge.“ Matth. 7,3 Wir Menschen sind einfach nicht unfehlbar ABER… wir haben den HERRN JESUS CHRISTUS
der für uns Mensch geworden ist, um sich auf so GRAUSAME Weise für unsere Sünden zu opfern, und damit
sein kostbares Blut vergoß um uns mit dem VATER zu versöhnen. Wir können vor GOTT ohne DAS nicht bestehen.ER
müsste uns genauso verlassen, wie ER es bei seinem Sohn in der Todesstunde getan hat, wegen all der Sünde
(unserer Sünde) die ER auf sich genommen hat.
@ Freinsberg Trägt heute ein Mann sowas? Habe mir gerade das Andachtsbildchen von Lehmann anlässlich
der Kardinalserhebung angesehen und würde sagen: Ja. Marini wird auch komisch: Sie habe angeblich dem –
nach Angaben des Erzbischofs von den Protestanten entwickelten – Gedanken vom allgemeinen Priestertum
aller Gläubigen entgegentreten wollen. Warum sind denn anschließend die Lettner verschwunden?
Warum sehnen sich junge Priester nach der Alten Kirche? Warum sehnen sich junge Priester nach der Alten
Kirche? eigentlich nach dem alten Messritus? Die Texte der alten Messe sind von einer geistlichen und
theologischen Tiefe, die dem „Novus Ordo“ in deutsch fehlt. Auch die Gesten führen viel tiefer in das
Geheimnis der Eucharistie. Wer beide Formen pflegt, Novus Ordo lateinisch und deutsch und die alte Form
von 1962, erkennt unschwer die Unterschiede in der zugrunde liegenden Theologie, Spiritualität usw.
@zwobbel es ist immer wieder erstaunlich wie abfällig traditionalisten über apostelnachfolger sprechen (
seniler typ…, idiot…etc. )… und erzbischof marini kennt sich in der hl.schrift sicher besser aus
als sie – aber vielleicht sind sie auch in der interlektuellen lage ein bild zu verstehen : das umwenden
zur sogenannten tradition kann zur erstarrung führen…
Warum? Weils exotisch ist. Und Punkt. Oder Pünktchen, wenn man so will! Und außerdem wird dieses gebetsmühlenartige
Die Alte Messe ist sooo toll, die Feinde der Alten Messe sind sooo blöd, … schön langsam wirklich
fad. Ich überleg gerade, ob ich nicht einmal posten sollte, was ich mir wirklich denke, damit ich wieder
gesperrt werde. Aber ich muss sowieso an meiner Persönlichkeit arbeiten, denn Wieso poste ich überhaupt
auf einer Seite, auf der man für abweichende Meinungen gesperrt wird?
Wie senil ist Piero Marini? Oder doch boshaft? Abgesehen von seiner Schönfärberei, wenn er z.B. „glaubt,
daß die nachkonziliare Liturgiereform >>keinen Verlust<< gebracht hat“kommt man schnell auf den Gedanken,
der Typ ist völlig senil. Aber vielleicht nicht nur das. Denn hier disqualifiziert er sich selbst: „Eindringlich
warnt der Erzbischof davor, „zurückzugehen“. Dabei erinnerte er an die Frau des Lot, die auf die brennende
Stadt Sodom zurückschaute und dabei zur Salzsäule erstarrte.“ Totale Selbstentlarvung. Exellenz, auch
wenn Sie leider Bischof sind, wissen Sie was mir spontan zu diesem Satz auf die Lippen kam? Ich sag es
Ihnen: „So ein Idiot!“ Ich weiß nicht ob es jemand in der Kirche gibt, der so doof ist wie die Frau des
Lot. Aber das hl. Meßopfer nach dem Missale des hl. Pius V. mit dem Sündenpfuhl Sodom zu vergleichen,
ist einfach nur völlig pervers. Ein Bischof, der die hl. Messe mit der Stadt Sodom z.Zt. des Lot vergleicht
ist offensichtlich entweder ein direkter Jünger Satans oder reif für eine Irrenanstalt.
@Murx Priester- und Bischofsweihe Warum sehnen sich diese „jungen Priester“ nicht nach einer wirklichen
Priesterweihe? Ganz einfach: weil sie in Wahrheit gar kein Interesse an der Frage haben. Eine Rolle in
schönen Kleidern zu spielen, ist ihnen wichtiger. Da kann ich mich Ihrer Meinung nur anschließen! Alle,
die so Feuer und Flamme für die Motu-Messe sind, sollten schleunigst darauf dringen, dass die SIEBENSTUFIGE
PRIESETERWEIHE wieder eingeführt wird und dass die Bischofsweihe nach dem VORKONZILIAREN PONTIFICALE
gespendet wird!
@ Hacki und Florianklaus Im Taufritus – vor- wie nachkonziliar – wird selbstverständlich auch Frauen
zugesprochen, „König (rex), Priester (sacerdos) und Prophet (propheta)“ zu sein. Christliche Frauen sind
qua Taufe „sacerdos“. – Wer das leugnet, ist ein Häretiker (und nimmt ganz nebenbei die Taufliturgie
nicht ernst). Und die Aufgabe des Priesters ist in der Tat das Opfern. Aber – wie uns der Hebräerbrief
gelehrt hat – besteht solches Opfer nicht in Sach- oder Tier- oder sonstwas-Opfer, sondern im Opfer Jesu
Christi (weswegen laut Hebr Jesus Christus der einzige Priester ist) bzw. in der Nachfolge Jesu Christi
durch die Getauften (die in der Nachfolge Jesu Christi sich selbst Gott „opfern“ durch Lob, Dank, Hingabe,
Vertrauen bis in den Tod, und indem sie sich in den Dienst anderer stellen durch Fürbitte und Nächstenliebe).
Ich habe Gott heute schon gelobt und habe Fürbitte gehalten und damit zumindest in bescheidenen Ansätzen
meinen Priesterdienst getan in Übereinstimmung mit der Botschaft des Neuen Testaments. Um das zu tun,
muss man nicht am Sonntag „presbyter“ sein, der Eucharistiefeier vorstehen und den Geist auf die Gaben
von Brot und Wein herabrufen, damit er sie verwandle und Christus selbst, der ewige sacerdos, mit Leib
und Blut gegenwärtig sei in seiner Kirche. Insofern der „presbyter“ „in persona Christi capitis“ handelt,
bildet er natürlich auch das sacerdotium Christi ab, uns allen durch Kreuz, Tod und Erhöhung vorangegangen
ist. Aber „sacerdotes“ sind trotzdem alle Gertauften.
Warum sehnen sich diese „jungen Priester“ nicht nach einer wirklichen Priesterweihe? Ganz einfach: weil
sie in Wahrheit gar kein Interesse an der Frage haben. Eine Rolle in schönen Kleidern zu spielen, ist
ihnen wichtiger. Es bleibt dabei: ein Apostat wie Kardinal Marty war wirklich Priester und Bischof, aber
ein gutwilliger Mensch, wie „Pfarrer“ Rodheut ist noch lange kein Priester, nur weil er des öfteren katholische
Ansichten vertritt.
Marini II Natürlich wünsche auch ich Msgr. Marini II langes Leben. Aber vielleicht sollte er seine liturgische
Kleidung überprüfen. Er kommt immer noch mit Spitzenrochett daher. Trägt heute ein Mann sowas?
Erzbischof Marini meint völlig zu recht: „Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ ändere nichts an der
Notwendigkeit, mit der liturgischen Reform voranzuschreiten.“ Ich möchte das dringend unterstützen;
eine weitere Reform der modernen Liturgie wird nämlich zweifelsfrei den Trend fördern, der z.B. in meinem
Heimatpriorat die Teilnehmerzahl an den Sonntags- und auch Alltagsmessen stetig ansteigen läßt. Nur
zu! Reformiert fleißig weiter! Wir haben und sind das Gegenmodell video.google.nl/videoplay?docid=48349598….
Und Ihr seid die wirksamste Werbung für uns.
Der Marini antiquior Piero Marini ist der Ewiggestrige. Er ist der Marini antiqior. Der alte Marini hat
die Zeichen der Zeit nicht erkannt und noch immer nicht eingesehen, worauf es in der Liturgie wirklich
ankommt. Seine sich ständig wiederholenden alten und verstaubten Kamellen aus den 60ern des letzten Jahrhunderts
sind abgestanden wie ein alter Martini! Lang lebe der neue Marini, der dem alten als Zeremonienmeister
nachgefolgt ist und der nach vorne schaut, ohne die Wurzeln der altehrwürdigen Tradition zu vergessen.
@„Typ“ ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie Ihren letzten Satz erläutern würden. Wo in der liturgischen
Tradition der Kirche gibt es Frauen als „Sacerdos“?
Sehr richtig! Das Zweite Vatikanum habe dagegen geholfen, die Idee des Priestertums als etwas Universales
zu entdecken. Wird doch sogar bei jeder Taufe jedem Menschen – sogar Frauen! – zugesprochen, „sacerdos“
zu sein. Für Tradis ein Ärgernis, aber tief verankert in der liturgischen Tradition der Kirche.