Hw. Hendrick Jolie
Schimpfwort Ratzinger
„Daß die Treue zu den Weiheversprechen bei Priestern zu Konflikten in der Gemeindeseelsorge führt, ist eine traurige Erkenntnis, die wir tagtäglich machen müssen.“ Ein Landpfarrer im Interview über sein Priesterleben.
Wer heute katholisch ist, kommt schnell in Konflikt mit der kirchlichen Realität.
Wer heute katholisch ist, kommt schnell in Konflikt mit der kirchlichen Realität.
© Daniel Kedinger, CC
(kreuz.net) Er war fassungslos, als er erkannte, daß liturgische und seelsorgliche Richtlinien der Kirche und des kirchlichen Gesetzbuches in den Pfarreien, wo er als Kaplan wirkte, mit der größten Selbstverständlichkeit mißachtet wurden.

Das erklärte Pfarrer Hendrick Jolie (45) am 5. Januar vor der Webseite ‘katholisches’.

Der Geistliche ist seit 1992 Priester des Bistums Mainz und seit zehn Jahren Pfarrer von vier kleinen Diasporagemeinden im vorderen Odenwald in der Nähe von Darmstadt.

Aufgrund seiner Erfahrungen in der Pastoral gründete Hw. Jolie im Jahr 2001 mit dem Pfarrer von Herzogenrath im Bistum Aachen, Hw. Guido Rodheudt, das ‘Netzwerk Katholischer Priester’:

Hw. Jolie
Hw. Jolie
„Ausgangspunkt für mich war die irritierende Erfahrung, daß die Treue zu meinem Weiheversprechen schon in meinen ersten Priesterjahren in der konkreten Seelsorge zu extremen Konflikten führte.“

Der junge Kaplan war damals schon nach wenigen Jahren als „Hardliner“ verschrien. Dabei war ihm unklar, was er falsch gemacht hatte.

In „grenzenloser Naivität“ glaubte er, daß ein Neugeweihter in den Gemeinden mit offenen Armen empfangen werde: „Dies war jedoch nicht der Fall.“

„Daß die Treue zu den Weiheversprechen bei Priestern zu Konflikten in der konkreten Gemeindeseelsorge führt, ist eine traurige Erkenntnis, die wir tagtäglich machen müssen.“

Es sei ihm darum klar geworden, daß sich rechtgläubige Priester solidarisieren müssen – „ein im Grunde genommen abstruser Gedanke, denn wogegen soll man sich solidarisieren, wenn man doch katholisch und in der Kirche zuhause ist?“

Die „nicht ganz ungefährliche“ Frage nach den Schuldigen für diese Misere will Hw. Jolie im Interview nur indirekt beantworten.

In seiner Studienzeit seien Worte wie „Ratzinger“ oder „vorkonziliar“ Schimpfworte gewesen, mit denen man einen Seminaristen sozial und theologisch kaltstellen konnte:

„Da ich nicht aus dem katholischen Milieu komme, habe ich das am Anfang mit großer Verwunderung wahrgenommen.“

Hw. Jolie vermutet, daß es den meisten Bischöfen mittlerweile bei der Feststellung unwohl ist, daß die Gemeindewirklichkeit aus dem Ruder gelaufen ist: „Es wird Generationen dauern, bis in Deutschland wieder ein normales katholisches Leben möglich ist.“

„Was über Jahrzehnte verwahrlost ist, kann nicht über Nacht wieder aufgebaut werden.“

Hw. Jolie weist auch darauf hin, daß sich Papst Johannes Paul II. nach mehreren vergeblichen Anweisungen an die Bischöfe im Jahr 2004 in der Instruktion ‘Redemptionis sacramentum’ direkt an die Gläubigen wandte.

Dabei erinnerte er sie an ihr Recht, sich bei entsprechenden Mißbräuchen direkt in Rom zu beschweren:

„Dieses Vorgehen des Papstes muß doch gar nicht weiter kommentiert werden.“

Nächstes Mal: Tanz auf dem Vulkan.
      
92 Lesermeinungen
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#93   Strepto von Kokke   10:21:17 | Freitag, 11. Januar 2008
@Regina Dummchen – Mäuschen …
Ihre Texte sind mir doch die liebsten.
@proll-kokke: Bei Ihnen ist doch mittlerweile jeder Kommentar überflüssig. Scheinbar gehören Sie in diesem Forum wohl zu den Redakteuren. Stilmäßig würde das zu Ihnen passen.
Na, dieser Stil scheint bei Ihnen eine gigantische Anziehungskraft auszuüben. Wohl ein wenig verliebt – in diesen Stil?
@sozialkatholisch: Noch mal genau: Ein Priesteramt, daß auf der Verppflichtung beruht, den Zölibat leben zu müssen, ist keine freiwillge Entscheidung, sondern steht unter einem Zwang. Erst wenn der abgeschafft ist, kann auch das Priestertum freiwillig sein. Wenn ein zukünftiger Priester darin die Lebensform für sich sieht, vollkommen in Ordnung. Ist er aber nicht in der Lage, dieses Opfer zu bringen, so darf das noch lange kein Grund sein, ihm den Zugang zum Priestertum zu verwehren.Ich verstehe nicht, was an diesem Sachverhalt so kompliziert sein soll.
Kokke steht schon geifernd für die nächste Antwort bereit…
Dass Sie nicht verstehen, versteht jeder. Von daher überaus viel Verständnis für Sie.
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#92   Regina 1961   09:01:49 | Freitag, 11. Januar 2008
Proll-von-Kokke
@proll-kokke: Bei Ihnen ist doch mittlerweile jeder Kommentar überflüssig. Scheinbar gehören Sie in diesem Forum wohl zu den Redakteuren. Stilmäßig würde das zu Ihnen passen.
@matt: Von Ihnen lasse ich mir gerne die Hand küssen. Auch nach der Handkommunion. Teilen wir uns eben den Leib des Herrn ^-^ !
@sozialkatholisch: Noch mal genau: Ein Priesteramt, daß auf der Verppflichtung beruht, den Zölibat leben zu müssen, ist keine freiwillge Entscheidung, sondern steht unter einem Zwang. Erst wenn der abgeschafft ist, kann auch das Priestertum freiwillig sein. Wenn ein zukünftiger Priester darin die Lebensform für sich sieht, vollkommen in Ordnung. Ist er aber nicht in der Lage, dieses Opfer zu bringen, so darf das noch lange kein Grund sein, ihm den Zugang zum Priestertum zu verwehren. Ich verstehe nicht, was an diesem Sachverhalt so kompliziert sein soll.
Kokke steht schon geifernd für die nächste Antwort bereit…
LG Regina1961
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#91   Strepto von Kokke   23:18:26 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@Schach-Matt
Auf keinen Fall hat sie so eine rüpelhafte Behandlung verdient.
Na, dann küssen Sie ihr doch die Hand.
Am besten nach dem Kommunionempfang, da hat sie die Hostienpartikel noch nicht an der Kirchtürklinke abgeschmiert.
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#90   Sozialkatholisch   23:15:00 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@ Kurt
So einfach ist das nicht, u.a. kommen die Punkte von zeitundewigkeit unten noch dazu.
Man darf die Zölibatsfrage nicht nur sexuell betrachten.
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#89   matt2 †   23:12:36 | Donnerstag, 10. Januar 2008
was ist das für ein Verhalten gegenüber einer Dame?
dieser Strepto gehört einmal übers Knie gelegt und ihm der Popo ausgehaut. Wenn Zölibatsvernarrtheit zu solchen Unmanieren führt, dann bin ich auch für die Freistellung. Ich finde die Regina argumentiert doch recht vernünftig. Auf keinen Fall hat sie so eine rüpelhafte Behandlung verdient.
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#88   Sozialkatholisch   23:05:34 | Donnerstag, 10. Januar 2008
Also ich für meinen Teil
man möge es mir verzeihen, betrachte den Priesterschwund und den dummbatzigen Priesternachwuchs der Amtskirche fast genüßlich!
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#87   Kurt K.   23:05:01 | Donnerstag, 10. Januar 2008
Öhm, Sozialkatholisch
Wenn Sie schreiben:
Wenn der Zölibat freiwillig gestellt wird dann sind die, die um Jesu willen auf die Ehe verzichten nicht vor den weiblichen Reizen immun und die Priester die verheiratet sind, sind auch nicht vor Ehebruch immun.
dann bedeutet das ja umgekehrt, dass es jetzt besser sei und die Priester eben immun seien. Da sie es definitiv jetzt nicht alle sind – was soll also schlechter werden?
Mit Aufhebung des Zöllibats-Zwanges könnten endlich die Priester, die ihre Liebschaften und Kinder heute geheimhalten müssen, endlich reinen Tisch machen.
Das Zöllibat ist ja nicht schon immer gewesen, sondern es wurde irgendwann eingeführt. Auch vorher gabs ja meines Wissens nach Menschen, die freiwillig keusch gelebt haben. Freiwillig, ganz ohne Zwang!
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#86   zeitundewigkeit   23:05:00 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@Regina 1961
Ich will keinen Zölibat abschaffen oder schlechtreden. Ich will nur, daß er freigestellt wird. Er darf nicht im Geringsten eine Voraussetzung für das Priesteramt sein.
Der Zölibat ist ein Kirchengesetz und könnte vom Papst gestrichen werden für die zukünftigen Priesteranwärter. Aber…
Der Zölibat muss ein freiwilliges Opfer des Priesteramtskandidaten sein. Der Priester soll auf die ehe, auf etwas Schönes und Gottgewolltes und mit der Würde eines Sakramentes Ausgestattetes um des Himmelreiches willen verzichten.Sein Herz soll ganz Gott gehören, der dann den Priester zu den Menschen schickt, damit er im Namen und Auftrag Gottes ganz für Sie da ist.
Jesus war unverheiratet, eine Nachahmung seines Standes schadet nicht, sondern macht im Gegenteil die Verähnlichung mit ihm nur noch größer.
Auch im Leiden und im Kreuztragen, ja in der ganzen Lebensweise Jesu, muss der Priester seinem Meister
nachfolgen und ihm ähnlich werden. Der Zölibat gehört in den Gesamtkontext priesterlichen Lebens.
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#85   Strepto von Kokke   23:00:25 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@Reg…68er
Deshalb verlange ich ja die Freistellung des Zölibates. Daß das Schwierigkeiten mit sich bringt, ist klar. Die Frage ist doch nur, was ist sdchwerwiegender: Bald keine Priester mehr zu haben oder eventuell ein Problem mit geschiedenen Priester? Meine Antwort im vorigen Posting beruht auf der dummen Unterstellung von fra Theo.
Sie haben garnichts zu verlangen. Abgefallene, geschechtsaktdominierte Dämchen, die nur Poppen für Geistliche im Kopf haben sind draussen.
Sie sollten mehr um gute Priester beten, als sich das Bettengejammer und bussmansche Zölibatsgenöhle reinzuziehen.
Der HERR wird für SEINE Gläubigen immer dafür sorgen, dass es genug gute Priester gibt.
Für den ungläubigen Schrott, den Sie und Ihresgleichen darstellen bedarf es keiner Priester.
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#84   Florian Geyer   22:57:18 | Donnerstag, 10. Januar 2008
Kurt K-----
:(3 gern geschehen
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#83   Sozialkatholisch   22:56:43 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@ Kurt
Ich will von diesen Sachen nichts schön reden, aber sie treten nunmal nicht übermäßi prozentual bei Priestern auf und würden nach freistellung des Zölibates immer noch da sein.
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#82   Kurt K.   22:54:04 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@ Florian Geyer:
ich glaube trotzdem dass Sie ein bischen auf Uniformen stehen. Versuchens sies mal mit einem Polizisten und lassens die Pfarrer.
100 Gummipunkte für schlechten Stil.
Gratulation. :-S
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#81   Florian Geyer   22:52:19 | Donnerstag, 10. Januar 2008
Regina 1961
ich glaube trotzdem dass Sie ein bischen auf Uniformen stehen. Versuchens sies mal mit einem Polizisten und lassens die Pfarrer.
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#80   Strepto von Kokke   22:51:03 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@Landorgel – lassen Sie sich stimmen …
Landorganist gestern:
Ansonsten möchte ich keine Energie an dieses Subjekt verschwenden.
Landorganist, wie schnell man sich untreu werden kann, ist es nicht so?
Landorganist heute:
Ihretwegen läuft meine Galle sicher nicht über. Wie gesagt, Ihr Zweck ist einzig und allein die Provokation. Wer sich das vor Augen hält weiß, dass Sie ein kleiner Wicht sind. Also, machen Sie weiter wie bisher, alles andere wäre auffällig.
Ja, erzählen Sie das den von Ihnen so geschätzten Unwissenden. Das macht bestimmt Eindruck.
Und Landorganist, sind wir vor GOTT nicht alle kleine, unscheinbare Wichte?
Nun lieber Landorganist will ich Sie aber nicht länger aufhalten. Bemühen Sie sich weiter und werben Sie um eine gute Meinung bei den Unwissenden.
Meine Lossprechung gebe ich Ihnen auch heute gerne wieder, aber nur für den Fall, dass das Gewissen irgendwo zwicken sollte.
Und für den Fall, dass Sie sich nun doch wieder untreu werden möchten und Lust verspüren doch noch ein wenig Energie an das „Subjekt“ zu verschwenden, schenke ich Ihnen grossherzig das letzte Wort und vergebe Ihnen auch das von Ihnen in Gedanken so oft gebrauchte Wort „Arschloch“. :-D
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#79   Sozialkatholisch   22:50:57 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@ Regina
Deshalb verlange ich ja die Freistellung des Zölibates.
Dann noch mal, warum ganz genau?
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#78   Kurt K.   22:50:57 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@ Sozialkatholisch: Als ob
Wenn der Zölibat freiwillig gestellt wird dann sind die, die um Jesu willen auf die Ehe verzichten nicht vor den weiblichen Reizen immun
Als ob sie das jetzt mit Zöllibat wären… die sind ja nichtmal vor den „männlichen Reizen“ und „kindlichen Reizen“ immun… :-!
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#77   Regina 1961   22:47:50 | Donnerstag, 10. Januar 2008
Auch nicht ganz logisch!
Deshalb verlange ich ja die Freistellung des Zölibates. Daß das Schwierigkeiten mit sich bringt, ist klar. Die Frage ist doch nur, was ist sdchwerwiegender: Bald keine Priester mehr zu haben oder eventuell ein Problem mit geschiedenen Priester? Meine Antwort im vorigen Posting beruht auf der dummen Unterstellung von fra Theo.
Regina1961
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#76   Sozialkatholisch   22:42:27 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@ Regina
Wenn der Zölibat freiwillig gestellt wird dann sind die, die um Jesu willen auf die Ehe verzichten nicht vor den weiblichen Reizen immun und die Priester die verheiratet sind, sind auch nicht vor Ehebruch immun.
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#75   Regina 1961   22:39:07 | Donnerstag, 10. Januar 2008
Warum?
Ich bin nicht „geil“auf einen katholischen Priester und es ist für mich eine schwere Sünde, wenn ich, auch nur in Gedanken, mit der Absicht an einen katholischen Priester ( oder überhaupt einem fremden Mann) herantreten würde, um ihn verführen zu wollen. M.a.W ihn ins Bett kriegen zu wollen. Was ist daran so unverständlich?
Regina1961
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#74   Sozialkatholisch   22:34:25 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@ Regina
Der dritte Punkt birgt mehrere Widerspruche in sich und enbehrt jeglicher Logik.
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#73   Regina 1961   22:31:40 | Donnerstag, 10. Januar 2008
„Bruder“ Theophil
1. Bin ich nicht Ihr Reginchen und
2. Bin ich verheiratet und
3. Halte ich es für eine Todsünde, und sei es auch nur in Gedanken, mich in nicht eindeutiger Absicht einem Priester zu nähern.
Aber diese Todsünde könnte für andere Menschen ganz leicht aus der Welt geschafft werden, wenn man die Zölibatsgesetze ändern würde. Wie war das noch mal? Das Gesetz ist um der Menschen willen gemacht, nicht die Menschen um des Gesetzes willen. Auch für Sie noch einmal in aller Klarheit: Ich will keinen Zölibat abschaffen oder schlechtreden. Ich will nur, daß er freigestellt wird. Er darf nicht im Geringsten eine Voraussetzung für das Priesteramt sein.
Regina1961
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#72   landorganist   13:57:19 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@Kokke
Ihretwegen läuft meine Galle sicher nicht über. Wie gesagt, Ihr Zweck ist einzig und allein die Provokation. Wer sich das vor Augen hält weiß, dass Sie ein kleiner Wicht sind. Also, machen Sie weiter wie bisher, alles andere wäre auffällig.
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#71   Strepto von Kokke   21:23:25 | Mittwoch, 9. Januar 2008
@Landorganist – Strepto will wieder lieb sein!
„Katholiken“ wie diese Streptokokke spiegeln genau das, was Unwissende über die kath. Kirche denken, wenn diese keine gute Meinung über sie haben. Ansonsten möchte ich keine Energie an dieses Subjekt verschwenden. Kann die „Redaktion“ nicht mal ein Antibiotikum anwenden? Oder ist diese Kokke etwa ein gedungener Provokateur?
Na Landorganist, ist die Galle wieder am überlaufen?
Aber bleiben Sie bei Ihrer Linie, – fragen Sie immer schön vorher die Unwissenden, ob das Bild, was Sie von der Kirche abgeben einer guten Meinung bei den Unwissenden förderlich ist. Die Unwissenden werden es Ihnen in ihrer Unwissenheit zu danken wissen.
Mensch Landorganist, Sie sollten ein klein wenig mehr Energie verwenden und sei es nur beim denken.
Als Wissender nehme ich Ihnen die Bezeichnung „Subjekt“ jedoch nicht übel, im Gegenteil, ich vergebe Ihnen grossherzig. Aber nur damit Sie heute Nacht nach der hoffentlich täglichen Gewisssenserforschung gut schlafen können. Es ist vergeben – Bussi!
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#70   landorganist   19:27:42 | Mittwoch, 9. Januar 2008
„Katholiken“
wie diese Streptokokke spiegeln genau das, was Unwissende über die kath. Kirche denken, wenn diese keine gute Meinung über sie haben. Ansonsten möchte ich keine Energie an dieses Subjekt verschwenden. Kann die „Redaktion“ nicht mal ein Antibiotikum anwenden? Oder ist diese Kokke etwa ein gedungener Provokateur?
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#69   Bruder Theophil   23:12:56 | Dienstag, 8. Januar 2008
@ Reginchen
Spielen Sie Ihre Forderungen ans Zölibat nicht so runter. Sie versuchen das Gift an der Wurzel zu sein und wollen es nicht wahr haben. Sind Sie geil auf einen Katholischen Priester ?
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#68   Eva Schramm   18:20:13 | Dienstag, 8. Januar 2008
Eine Bitte
Dass aber auch die gut katholische Seite immer so schimpfen muss. Wir sollten doch zusammenhalten gegen die Verderber der Kirche
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#67   Regina 1961   15:27:21 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Strepto
Club der Abgefallenen? Oh, dann wissen Sie ja bestens von wem Sie sprechen, denn Sie gehören ja mit großer Sicherheit dazu! Wer anderen eine Grube gräbt… :-D
Regina1961
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#66   Strepto von Kokke   14:49:11 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Regina – memorare
Aber die Nachteile überwiegen. Davon bin ich fest überzeugt.
Wer von den Nachteilen des Zölibats überzeugt ist und geschlechtsaktdominiert denkt, handelt, spricht und der Sündenpropagandistin und Schwuchtelmama Bussmann Beifall klatscht, hat in der römisch katholischen Kirche nichts mehr verloren. Sie sind innerlich ausgetreten auch wenn Ihnen der Club der Abgefallenen anderes erzählt. Basta!
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#65   Regina 1961   14:23:51 | Dienstag, 8. Januar 2008
Intellektuelles Defizit vorausgesetzt
Mein lieber Strepto, in Unterstellungen aufstellen sind Sie ja geradezu ein Genie. Von alledem, was Sie schreiben habe ich nichts gesagt. Ich schreibe lediglich, daß der Zölibat freigestellt werden soll. Und das scheint für Sie einfach eine Nummer zu hoch zu sein. Wie gesagt, Rumpöbeln ist alles was Sie können. Und auch das nur auf der wirklich untersten Schiene. Arme katholische Kirche, die solche „Gläubigen“ wie Sie in ihren Reihen ertragen und dulden muß.
Regina1961
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#64   Strepto von Kokke   13:58:23 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Regina
Außer Rumpöbeln habe ich in Ihren Schriften noch nicht viel Theologisches entdeckt.
Werden SIE !!! auch nicht, mein Suppenhühnchen.
Und nun passen Sie mals schön auf, was Ihnen der Strepto erzählt. – Es geht der theologischen Schreckschraube Bussmann und Ihnen nicht um die Aufhebung der Ehelosigkeit, sondern um die nachträgliche Sanktionierung der nicht erlaubten Rumhurerei, die schon stattgefunden hat und in Teilen weiterhin stattfindet. Denn was anderes ist es als das. Die selbstgewollte, freiwillige Verpflichtung wird nicht irgendwelchen unmündigen Kindern abverlangt. Genauso, wie der Priester die freiwillige Ehelosigkeit eingeht und mit Christus auf besondere Weise EINS wird, geht der katholische Ehemann die Einehe mit seiner Frau ein und wird mit ihr ein Fleisch und gemeinsam sind diese Beiden wiederum EINS in Christus.
„Hamse das kapiert,“ – nö. Sie und Bussmann stehen für Ehebruch und Rumhurerei. Sie wollen die Sünde in die Kirche einführen, wobei der Zölibatsbruch nur der Anfang wäre, als nächstes käme der Ehebruch der Geistlichkeit ( siehe Bischöfin Pimpelhuber bei den Protestanten ) usw… die Schwulen werden bei Bussmann sowieso angebetet …usw…
Und nun kommen Sie mir nicht mit Unbarmherzigkeit. Der reuige Sünder, die gefallene Kreatur, die sich ihre Verfehlungen und Treuebrüche gegenüber GOTT nicht schönredet wird ERBARMEN finden im Sakrament der Busse, – der Schönredner NICHT !
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#63   Regina 1961   13:17:55 | Dienstag, 8. Januar 2008
Aber Strepto!!!
Nein, mein Lieber, ich rede hier niemandem nach dem Maul, nur weil ich mal der gleichen Meinung bin! Das Wort Latrinenphilosoph passt eher auf Sie als auf andere Forumsteilnehmer. Kann mich nicht erinnern, solche Fäkalbegriffe wie Sie jemals in meinen Postings benutzt zu haben.
Außer Rumpöbeln habe ich in Ihren Schriften noch nicht viel Theologisches entdeckt. Und Lefebvre ist und bleibt exkommuniziert. Ob ihr nun wollt oder nicht. Daran kann nur einer Rütteln: der liebe Gott. Oh Verzeihung. Und natürlich der Heilige Vater in Rom. Aber wenn der, wie nach Meinung einiger der Piusbrüder Sedisvakantist ist, na dann Marcel ade!
Regina1961
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#62   ExBochumer †   13:02:01 | Dienstag, 8. Januar 2008
@ Bussmann
Sie fragen [ja Sie unterstellen indirekt sogar], ob Papst und Kirchenführer keine Ahnung haben.
Und ich unterstelle Ihnen, daß Sie überhaupt keine Ahnung haben, wovon Sie eigentlich sprechen. Als „Alt-68erIN“ und vermutlich auch IKvU/WsK sowie den Donauschiff-PriesterInnen anhängende Sympathisantin sollten Sie sich doch endlich entscheiden und aus der r.-k. Kirche AUSTRETEN.
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#61   Strepto von Kokke   12:51:56 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Regina – HURRA BUSSMANN
Wenn Sie noch einen Funken Anstand im Leib haben, sollten Sie sich bei Frau Bussmann entschuldigen. Aber darauf kann man bei Ihnen wohl lange warten!
Richtig erkannt :(3
Vor Ihren Scheinheiligen den Kniefall machen. Das wärs noch. Man macht sich ja mitschuldig, wenn man der Dame und anderen Latrinenphilosophen nach dem Maul redet. So wie die nach Schwefel stinkt, müssten selbst ihre Katzen eingegehen.
Was solche geistigen Höllentiefflieger wie Sie und Bussmann wollen interessiert keinen Katholiken.
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#60   Regina 1961   12:22:40 | Dienstag, 8. Januar 2008
Bussmann wieder da-Hurra!
Frau Bussmann hat vollkommen Recht. Laßt endlich den Zölibat frei. Wer ihn leben will, kann das ja tun. Hat sicher auch ein paar Vorteile. Aber die Nachteile überwiegen. Davon bin ich fest überzeugt.
@strepto: Bei Ihnen ist nomen wohl omen? Ihre Wortwahl ist mal wieder echt proletische Tradiszene. Sind die Streptokokken nicht diese ekelhaften kleinen Krankheitserreger, die u. a. auch Lungenentzündung und dergleichen verursachen? Bei Ihnen sind sie wohl schon ins Hirn eingedrungen und haben den Höflichkeitsbereich zerstört. Wenn Sie noch einen Funken Anstand im Leib haben, sollten Sie sich bei Frau Bussmann entschuldigen. Aber darauf kann man bei Ihnen wohl lange warten!
Regina1961
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#59   Schüttel   11:18:28 | Dienstag, 8. Januar 2008
Bussmann hat völlig recht
seit den amerikanischen Missbrauchskandalen und dem St.Pölten-Geschehen ist der Zölibat endgültig obsolet geworden. Jeder weiß es , aber kein Bischof hat den Mut, ein klares Wort zu sagen. Wahrscheinlich braucht es noch mehr Skandale, bis es zu einer Entscheidung kommt. Aber wer hat das dann zu verantworten?????
Hl. Vater, Sie sind am Zug!
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#58   miles immaculatae   10:50:43 | Dienstag, 8. Januar 2008
Paradox
Es erstaunt mich immer, wenn ich feststelle, daß die „Katholiken von der strengen Observanz“ wie Pfarrer Jolie keinen stringenten katholischen Lebenslauf aufweisen. Jolie beschreibt sich als eine Person, die eben nicht den klassischen katholischen Lebenslauf hinter sich haben, von Meßdiener über katholische Jugend via Priesterseminar zum Landpfarrer.
Genau darum, ist auch seine Kritik an den 68er mißverstehbar und irreführend. Es sind gerade die – waschechten – 68er, die nach Jahren der Irrungen und Wirrungen zu einem katholischen Glauben zurückgefunden haben, der von Ernsthaftigkeit und vom Engagement für die katholische Sache geprägt ist.
Martin Mosebach ist ein klassisches Beispiel für den Alt-Neukatholiken, der die „Reformphase“ des deutschen Katholizismus schlicht übersprungen hat, und nun, zurückgekehrt, das Bild von der katholischen Kirche, daß er in seinem Kopf und in seinem Herzen mit sich trug, mit der erbärmlichen Realität vergleicht.
In meinem Freundeskreis von katholischen oder katholisch gewordenen Ex-Feministinnen, Ex-Linksradikalen, Ex-Bhuddisten, Ex-Esoterikern findet sich niemand, der die bedauerliche katholische Realität einer Kirche, die sich selbst nicht mehr ernst nimmt, auch nur akzeptabel findet. In unserem Kirchenchor, der in seiner Mehrheit aus Konvertiten und Rückkehrern besteht, hatten wir eine bezeichnende Diskussion über das Motu proprio „Summorum pontificum“. Die Konvertiten begeistert pro, die „cradle catholics“ entgeistert contra.
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#57   Florian Geyer   10:44:13 | Dienstag, 8. Januar 2008
„Bussmann“ ist symptomatisch für den heutigen Kirchenkampf.
Der Teufel argumentiert zur Zeit immer mit dem Menschlichkeits und Humanitätsargument.
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#56   Sozialkatholisch   10:42:06 | Dienstag, 8. Januar 2008
@ Bussmann
Warum treten sie nicht in die Evangelische Kirche ein?
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#55   Strepto von Kokke   10:22:10 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Bussmann
Nur ein Kugelschreiber und eine Unterschrift würde genügen. Werdet endlich menschlicher, liebe Kirchenführer. Der Mensch ist wichtiger als das Gesetz
Mensch Bussmann, drücken Sie Ihre Küchenherdtheologie in die Tonne.
Ihr geiles Gelechze nach päpstlich sanktionierten Gebumse langweilt.
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#54   Brigitte Bussmann   10:16:58 | Dienstag, 8. Januar 2008
Schimpfwort Ratzinger
wenn die katholische Kirche bezüglich diesem unbiblischen und unchristlichen Zölibatsversprechen der Weihekandidaten zum Priesteramt im lateinischen Ritus nur nicht so doppelzüngig wäre, würde vieles besser aussehen.
Wie kann die Zölibatsverpflichtung im lateinischen Ritus heilig und gut sein, während im gleichen Atemzug, die Priester der unierten Riten verheiratet sind. Hat der Papst und die übrigen Oberhirten denn keine Ahnung davon, wie allein, ja einsam oft katholische Priester sein können und auch sind??? Wissen sie nichts mehr davon, was der schwerkranke Papst Johannes XXIII sagte, dass er jede Nacht das Weinen vieler katholischer Priester hört, die ihr Zölibatsversprechen unter großen psychischen Qualen leben und denen er nicht mehr helfen kann, indem er dieses bigotte Gesetz aufhebt??? Nur ein Kugelschreiber und eine Unterschrift würde genügen. Werdet endlich menschlicher, liebe Kirchenführer. Der Mensch ist wichtiger als das Gesetz O:)
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#53   Dr. Christoph Heger   10:07:24 | Dienstag, 8. Januar 2008
Verbindlichkeit von Konzilstexten
Ich übergehe die Nebenfrage, der angeblichen Exkommunikation von Erzbischof Lefèbvre, zumal sich diese Behauptung ja gerade nicht auf dessen Kritik am 2. Vat. Konzil stützt, und gehe auf die Hauptsache zu: Will man ernsthaft behaupten, alles was so ein Konzil an Texten produziert, sei in toto nach göttlichem und katholischem Glauben anzunehmen?
Dagegen habe ich Bedenken:
Diese Behauptung wurde betreffend die alten Konzilien nicht aufgestellt. Hier unterschied man sehr klar zwischen mit dem Anathem verbindlich gemachten und anderen Texten. Oder will man behaupten, das Konzil von Trient habe z.B. mit seiner Ablehnung des Vorschlags, die von Kindheit an evangelisch Erzogenen von der kirchlichen Strafgerichtsbarkeit auszunehmen, die Inquisition zu den Verbindlichkeiten gezählt usw.
Dokumente des 2. Vat. Konzils enthalten sowohl Unsinnigkeiten wie auch sachlich unbestimmte Aussagen. Unsinnig ist die Behauptung (jedenfalls nach gängiger Lesart), die katholische Kirche verehre mit den Muslimen denselben Gott. Nicht ausreichend sachlich bestimmt ist die lehrmäßige Neuerung über die Religionsfreiheit, da nicht klar ist, was alles mit „Religion“ gemeint ist.
Also ich meine, auch beim größten Konzil aller Zeiten sollte man die Kirche im Dorf lassen. Das heißt: Dieses Konzil hat – nach der öffentlichen Meinung schielend – auf die anathematisierende Verbindlichmachung seiner Lehren verzichtet. Man kann jetzt diese Verbindlichkeit nicht über die Hintertreppe einführen.
MfG
Ch.H.
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#52   Gotthard   00:43:54 | Dienstag, 8. Januar 2008
Versprechen?
„Daß die Treue zu den Weiheversprechen bei Priestern zu Konflikten in der Gemeindeseelsorge führt, ist eine traurige Erkenntnis, die wir tagtäglich machen müssen.“
Wer kann mir erklären, welches Weiheversprechen durch die konkrete Gemeindearbeit eines Priesters zu Konflikten führen soll?
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#51   Rudolfus   00:34:22 | Dienstag, 8. Januar 2008
Das II. Vaticanum war kein Apostatenkonzil
Zählen Sie sich zu den Sedisvakantisten? Das geht jedenfalls aus ihrer Argumentation hervor.
Nein, wieso?
Das II. Vaticanum ist ja nicht in die Dogmenleugnung verfallen, und darum auch ein rechtgläubiges Konzil.
Sedisvakanz tritt nur bei Dogmenleugnung ein.
Apostaten sind hingegen die „V.II“-Sektierer, die sich irrigerweise auf das Konzil berufen und das Dogma von Florenz leugnen.
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#50   HBR   00:31:37 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Rudolfus
Zählen Sie sich zu den Sedisvakantisten? Das geht jedenfalls aus ihrer Argumentation hervor.
Redaktion benachrichtigen
#49   Rudolfus   00:31:18 | Dienstag, 8. Januar 2008
@sacerdos h.: Ein beharrlicher Häretiker ist ein Apostat
Wer die katholische Lehre hartnäckig leugnet, ist vom katholischen Glauben abgefallen, und Häretiker und Apostat.
Jeder bewußte Häretiker ist Apostat!
Ein Häretiker und Apostat ist Nichtkatholik!
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#48   sacerdos helveticus   00:29:19 | Dienstag, 8. Januar 2008
Definition
Begriffsklärung: Wer ein Dogma leugnet ist Häretiker, nicht Apostat!
Ihre Aussage liesse sich m.E. nur dann rechtfertigen, wenn ein Dogma bewusst und mit Hartnäckigkeit (pertinacia) geleugnet wird.
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#47   Rudolfus   00:12:37 | Dienstag, 8. Januar 2008
@sacerdos helveticus: Nur der betreffende Beschluß wäre ungültig: und die nachfolgenden Beschlüsse
Rudolfus meint:
Widerspräche Vaticanum II einem früheren Dogma, insbesonders dem des Konzils v. Florenz, so wäre es ein Apostatenkonzil gewesen und ungültig.
In diesem Fall, der meiner Überzeugung hypothetischer Natur ist, wäre meines Erachtens nicht einfach das ganze Konzil ungültig und alle seine Beschlüssen sondern schlicht und einfach der betreffende Beschluss.
Nur der betreffende Beschluß wäre ungültig: und die nachfolgenden Beschlüsse, wegen Abfall vom katholischen Glauben durch die Konzilsväter, wenn sie ein Dogma leugnen.
Ein Apostat kann nicht Katholik sein, und auch kein Kirchenamt innehaben!
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#46   sacerdos helveticus   00:08:41 | Dienstag, 8. Januar 2008
Rechtmässigkeit des Konzils
Rudolfus meint:
Widerspräche Vaticanum II einem früheren Dogma, insbesonders dem des Konzils v. Florenz, so wäre es ein Apostatenkonzil gewesen und ungültig.
In diesem Fall, der meiner Überzeugung hypothetischer Natur ist, wäre meines Erachtens nicht einfach das ganze Konzil ungültig und alle seine Beschlüssen sondern schlicht und einfach der betreffende Beschluss.
Vor Allem, da das jüngste Konzil ja gar keine dogmatischen Definitionen vornehmen wollte/sollte, liesse sich aus einem Beschluss, der im Widerspruch zu einer definierten Lehre steht, keine Ungültigkeit des ganzen Konzils und seiner Beschlüsse ableiten.
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#45   Rudolfus   23:52:49 | Montag, 7. Januar 2008
Die Vaticanum-II-Dokumente sind verbindliche päpstliche Lehramtsäußerungen
Außerdem müßte man mir mal erklären, was denn an dem jüngsten Konzil verbindlich ist. „Das Konzil“ in toto kann es ja wohl bei dem vielen Papier nicht sein.
Die Dokumente sind selbstverständlich verbindlich. Zum Spaß hat die niemand verabschiedet.
Die Vaticanum-II-Dokumente sind verbindliche päpstliche Lehramtsäußerungen.
Sie widersprechen aber nicht dem Dogmenkonzil v. Florenz, wie die V.II-Sektierer behaupten und lehren.
Gegen diese Irrlehren wendet sich Erzbischof Lefebvre.
Widerspräche Vaticanum II einem früheren Dogma, insbesonders dem des Konzils v. Florenz, so wäre es ein Apostatenkonzil gewesen und ungültig.
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#44   Benedikt   23:17:52 | Montag, 7. Januar 2008
@ Dr. Heger
Das entscheidende tertium comparationis, daß Athanasius und Lefèbvre jeweils von einem Papst als exkommuniziert behandelt worden sind, bestreiten Sie nicht.
Ja und was soll diese Gemeinsamkeit aussagen? Da reihen sich ja noch ganz andere ein. Die Frage ist doch, warum sie exkommuniziert wurden. Und Lefebvre wurde wegen Verstößen gegen das Kirchenrecht exkommuniziert. Athanasius, weil er die unfehlbare Lehre eines Konzils verteidigte.
Weswegen der Papst so handelte – Konzil oder nicht Konzil – ist unerheblich.
Keineswegs. Es ist der entscheidende Punkt. Ansonstens ist die Einschätzung „Lefebvre wie Athanasius“ völlig bedeutungslos. Es wäre dann auch „Lefebvre wie Luther“, „Athanasius wie Luther“ etc.
Außerdem müßte man mir mal erklären, was denn an dem jüngsten Konzil verbindlich ist. „Das Konzil“ in toto kann es ja wohl bei dem vielen Papier nicht sein.
Die Dokumente sind selbstverständlich verbindlich. Zum Spaß hat die niemand verabschiedet.
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#43   Rudolfus   22:29:51 | Montag, 7. Januar 2008
@ZeitundEwigkeit: Nach dem Ableben untersteht man nicht mehr dem Vicarius Christi, sondern nur noch
Christus.
endete die Exkommunikation nicht mit dem Ableben des Menschen, hier: Luthers?
Nach dem Ableben untersteht man nicht mehr dem Vicarius Christi, sondern nur noch Christus.
Also ist der Papst für die Verstorbenen nicht mehr zuständig.
Die Exkommunikation von Verstorbenen kann aber im nachhinein aus Gründen der Rehabilitation widerrufen werden – siehe die Jungfrau v. Orléans, die unter Pius XI. auch kanonisiert wurde.
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#42   zeitundewigkeit   22:26:15 | Montag, 7. Januar 2008
@Rudolfus
endete die Exkommunikation nicht mit dem Ableben des Menschen, hier: Luthers?
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#41   Rudolfus   22:22:20 | Montag, 7. Januar 2008
@Regina1961 Die formelle Exkommunikation der Lefebvrianer wird bei den Lefebvrianern auch gar nicht
geleugnet,
die Lefebvrianerführung fordert auch ganz offiziell die Aufhebung der Exkommunikation Erzbischof Lefebvres.
Immerhin hat Papst Paul VI. auch die Exkommunikation gegen das Patriarchat v. Konstantinopel aufgehoben ,
und Papst Johannes Paul II. soll auch anläßlich eines Deutschlandbesuches überlegt haben, die Exkommunikation gegen Dr. Luther aufzuheben.
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#40   Regina 1961   22:13:30 | Montag, 7. Januar 2008
Weicheier!
Müssen wir hier denn schon wieder das motu proprio „Ecclesia Dei“ zitieren? Hier ist doch nichts herbeigedacht oder gewünscht. Dieses Schriftstück ist ein Faktum, an dem ihr einfach nichts rumdeuten könnt. Damit steht EB Lefebvre außerhalb der katholischen Kirche. Und wenn ihr noch so sehr glaubt, daß er derjenige ist, der den „wahren Glauben“ auftrecht hält. Vielleicht wird er ja auch eines Tages rehabilitiert. Bei der sturen Haltung einiger Tradis könnte ich mir allerdings vorstellen, daß sie sich wünschten, Papst Benedikt müsse sich rehabilitieren…
Regina1961
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#38   Rudolfus   21:43:53 | Montag, 7. Januar 2008
@HBR: Sie irren: Das II. Vaticanum ist fehlbar
Wenn Sie das Konzil von Florenz als unfehlbar bezeichnen, so trifft dies nicht weniger auf das zweite vatikanische Konzil zu, da jedes Konzil in sich unfehlbar ist.
Nicht jedes Konzil ist unfehlbar: Nur Dogmen eines Konzils sind unfehlbar.
Das II. Vaticanum definierte sich selbst als „Pastoralkonzil“ und „ohne Dogmen“ – und ist damit fehlbar.
„Vaticanum-II“-Sektierer gibt es: Die Irrlehrer über das mißverständliche Pastoralkonzil, die das unfehlbare Dogmenkonzil v. Florenz leugnen.
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#37   zeitundewigkeit   21:43:20 | Montag, 7. Januar 2008
Ein mutiger Priester
So kann nur einer schreiben, der unsere katholische Kirche liebt und unter ihrem gegenwärtigen Zustand in Deutschland leidet und das verbalisiert, nicht um nur anzuklagen, sondern um zur Besinnung und Umkehr aufzurufen- Hebung des spirituellen Niveaus, Einhalten der kirchlichen Ordnung z. B. bez. der Sakramentenspendung, Förderung der rechtgläubigen Priester usw., Behebung der Missstände-.
Beten wir für diesen jungen Priester, damit er das Trommelfeuer, das über ihn hereinbrechen wird, mit Gottes Hilfe bestehen kann.
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#36   HBR   21:35:31 | Montag, 7. Januar 2008
@Rudolfus
Wenn Sie den Begriff Vaticanum-II Sektierer verwenden, klingen sie so, wie ein gewisser selbsternannter „Pater“ aus Dorsten. Auch dieser verwendet den von Ihnen genannten Begriff des Vaticanum-II Sektierers. Dieser verbreitet ebenso eine falsche Lehre, wie es die Levebvre – Sekte tut. Wenn Sie das Konzil von Florenz als unfehlbar bezeichnen, so trifft dies nicht weniger auf das zweite vatikanische Konzil zu, da jedes Konzil in sich unfehlbar ist.
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#35   Rudolfus   21:29:47 | Montag, 7. Januar 2008
Lefebvre bekämpfte die „Vaticanum-II-Sektierer und Häretiker, die mit Konzilsberufung das Dogma des
Konzils von Florenz leugneten!
Lefebvre bekämpfte kein Dogmenkonzil, sondern ein mißlungenes Pastoralkonzil.
Die Irrlehrer sind nicht Lefebvre, sondern die Vaticanum-II-Sektierer, die mit mit Konzilsberufung die katholischen Dogmen leugnen: insbesonders das Dogma des Konzils von Florenz über die alleinseligmachende Kirche.
Es gibt kaum einen „Vaticanum-II“-Sektierier, der nicht das unfehlbare Konzil von Florenz leugnet!
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#34   Dr. Christoph Heger   21:23:06 | Montag, 7. Januar 2008
@Florian Geyer, @Benedikt
@Florian Geyer: Besten Dank für Ihre Ausführung.
Nach drei Monaten harter Vernehmungen, in denen sie als Hexe, Hure und Zauberin beschuldigt wurde, exkommunizierte man sie und übergab sie dem Scheiterhaufen.
Papst Kalixtus III. ließ 1455 den kirchlichen Prozess gegen Johanna wiederaufnehmen und sie nach sorgfältiger Prüfung rehabilitieren.
In dem Rehabilitationsurteil wurde nach meiner Erinnerung festgestellt, daß die exkommunizierende Instanz (Bischof Cauchon) unzuständig war, also keine rechtskräftige Exkommunikation vorlag.
@Benedikt:
Erstens: Wieso angeblich? Die Exkommunikation ist festgestellt.
Das habe ich schon klargestellt. Die „Feststellung“ ist die bloße Behauptung einer automatisch eingetretenen Exkommunikation, die einfach bestritten werden kann.
Zweitens: Athanasius vertrat die Lehre eines Konzils, Lefebvre dagegen bekämpfte ein Konzil.
Das entscheidende tertium comparationis, daß Athanasius und Lefèbvre jeweils von einem Papst als exkommuniziert behandelt worden sind, bestreiten Sie nicht.
Weswegen der Papst so handelte – Konzil oder nicht Konzil – ist unerheblich. Außerdem müßte man mir mal erklären, was denn an dem jüngsten Konzil verbindlich ist. „Das Konzil“ in toto kann es ja wohl bei dem vielen Papier nicht sein.
MfG
Christoph Heger
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#33   Rudolfus   21:15:44 | Montag, 7. Januar 2008
Daran ist ja wohl kein Zweifel geltend zu machen:
Wer heute katholisch ist, kommt schnell in Konflikt mit der kirchlichen Realität.
Und darum sind dann auch die noch katholischen, irregulären FSSPX-Notstandspfarren notwendig!
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#32   golfi   21:11:17 | Montag, 7. Januar 2008
Sehr mutiger Beitag
des Hw. Jolie. Leider gibt’s viel zu wenige Priester die sich dem jetzigen Zustand der Kirch bewußt sind, dem , der uns
von den 68. eingebrockt wurde.
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#31   Benedikt   20:50:42 | Montag, 7. Januar 2008
@ Dr. Heger
Für alle, die viel Wesens um die angebliche Exkommunikation von Erzbischof Lefèbvre usw. machen, gilt jedoch ein anderer Präzedenzfall: Der hl. Kirchenlehrer Athanasius war zeitweise von einem Weichei von Papst exkommuniziert worden. Es hat ihn Gott sei Dank nicht abgehalten, die gesunde Lehre zu verkünden.
Erstens: Wieso angeblich? Die Exkommunikation ist festgestellt.
Zweitens: Athanasius vertrat die Lehre eines Konzils, Lefebvre dagegen bekämpfte ein Konzil. Lefebvre ist in Ihrem Beispiel nicht Athanasius, sondern Arius.
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#30   Florian Geyer   20:22:15 | Montag, 7. Januar 2008
Johanna von Orleans:
Am 17. April 1429 führte sie Karl VII. zur Krönung nach Reims. Inzwischen hatten sich aber viele Politiker aus Missgunst gegen sie gestellt und verrieten die Befreierin an die Engländer. Am 23. Mai 1430 wurde sie bei der Schlacht von Compiègne von Burgundern gefangen genommen und an die Engländer verkauft. Diese stellten sie vor ein Inquisitionsgericht, dem der Bischof von Beauvais, Peter Cauchon, vorsaß. Nach drei Monaten harter Vernehmungen, in denen sie als Hexe, Hure und Zauberin beschuldigt wurde, exkommunizierte man sie und übergab sie dem Scheiterhaufen.
Papst Kalixtus III. ließ 1455 den kirchlichen Prozess gegen Johanna wiederaufnehmen und sie nach sorgfältiger Prüfung rehabilitieren. Im Mai 1920 sprach Papst Benedikt XV. die Retterin Frankreichs heilig.
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#29   Dr. Christoph Heger   20:16:24 | Montag, 7. Januar 2008
Exkommunikationen?
@Regina1961:
Es liegt bisher lediglich die öffentliche Behauptung vor, daß eine „automatische“ Exkommikation eingetreten sei. Mitnichten also ein Urteil, erst recht kein höchstinstanzliches. Die schlichte Behauptung kann jedoch genauso schlicht bestritten werden.
@Florian Geyer: Daß die hl. Jeanne d’Arc zeitweise exkommuniziert gewesen sei, ist mir neu. Denken Sie an eine (rechtsunwirksame) Exkommunikation durch den unzuständigen Bischof Cochon, ihren famosen Richter?
Für alle, die viel Wesens um die angebliche Exkommunikation von Erzbischof Lefèbvre usw. machen, gilt jedoch ein anderer Präzedenzfall: Der hl. Kirchenlehrer Athanasius war zeitweise von einem Weichei von Papst exkommuniziert worden. Es hat ihn Gott sei Dank nicht abgehalten, die gesunde Lehre zu verkünden.
MfG
Christoph Heger
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#28   Aspergil   19:40:53 | Montag, 7. Januar 2008
@hacki
Ein gedeihliches Gemeindeleben kann erst wieder aufgebaut werden, wenn der NOM verboten wird, die Priester sich um die Sakramente und das Seelenheil ihrer Laien kümmern, und die Laien im Glauben so fest verankert sind, daß sie in der „Welt“ Sauerteig sein können
genau, warum sollten katholiken auch mitdenken dürfen, oder den text der messe verstehen sollen??? gut, das dass idealbild eines katholischen pfararrers „ihre meinung“ ist.
manchmal kann man sich nur wundern…
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#27   Typ   19:14:09 | Montag, 7. Januar 2008
@ Geyer
die Haltung zur Gottesmutter und zur Marienverehrung ist ein ausgezeichneter Gradmesser für eine Erkennung eines sich katholisch gebenden Ggenübers. Der Böse wird immer aggresiv bei dieser Thematik.
Die Haltung zur Tagzeitenliturgie und zur Eucharistiefeier ist ein ausgezeichneter Gradmesser für eine Erkennung eines sich katholisch gebenden Gegenübers. Der Böse wird schnell aggressiv, wenn man ihn daran erinnert, dass die Tagzeitenliturgie tiefer in der liturgischen Tradition verwurzelt ist als der Rosenkranz, dass alle Christen zur Feier der Tagzeiten gehalten sind und dass die Eucharistie nur sonn- festtags verpflichtend ist, sogar für Priester.
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#26   Florian Geyer   18:56:59 | Montag, 7. Januar 2008
die Haltung zur Gottesmutter
und zur Marienverehrung ist ein ausgezeichneter Gradmesser für eine Erkennung eines sich katholisch gebenden Ggenübers. Der Böse wird immer aggresiv bei dieser Thematik.
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#25   balduin das nachtgespenst   18:43:27 | Montag, 7. Januar 2008
@hacki
rotarier? vergiss die lions nicht! :-D
Dieses angebliche Schisma wird in dem Augenblick verschwinden, wenn die maßgebenden Professoren und die ihnen hörigen Bischöfe wieder alle Dogmen anerkennen. (insbesondere die Mariendogmen).
also nie! und was haben die mariendogmen noch mit der kirche, die jesus christus gründen wollte, zu tun? wie kann man es nur von derartigen inhalten abhängig machen, ob jemand zur kirche gehört oder nicht? schlussendlich hat diese ganze marienfrömmelei mit dem hohen sexuellen frustrationsniveau eines ansehnlichen teiles des klerus zu tun.
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#24   Hacki   18:20:51 | Montag, 7. Januar 2008
@Theologicus Haereticus
Welche Bedeutung hat es denn schon, aus einer Kirche „exkommuniziert“ zu sein, an die Kardinal Lehmann nicht glaubt?
Entschuldigen Sie bitte, wenn es nervt, aber die Zerstörung des Glaubens ist den modernen und häretischen Theologieprofessoren anzulasten, die heute mittels Rotary-Seilschaften die Bischofssitze erobert haben.
Dieses angebliche Schisma wird in dem Augenblick verschwinden, wenn die maßgebenden Professoren und die ihnen hörigen Bischöfe wieder alle Dogmen anerkennen. (insbesondere die Mariendogmen).
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#23   Florian Geyer   18:16:05 | Montag, 7. Januar 2008
Regina
Jeanne d Arc war auch mal exkommuniziert !
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#22   Regina 1961   18:10:55 | Montag, 7. Januar 2008
Noch mal!
@theoöogicus haereticus: Schreib das ruhig öfter. Aber die Lefebvreanhänger werden es nicht wahrhaben wollen. Die Exkommunikation des EB und seier 4 Bischöfe werden von denen in den rosigsten Farben heruntergespielt. Aber Fakt ist es. Eine Exkommunikation liegt vor. Und ein bißchen exkommuniziert gibt es nicht.
Regina1961
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#21   Theologicus Haereticus   17:45:07 | Montag, 7. Januar 2008
Hacki
Bitte unterlassen Sie doch solche falschen Behauptungen,
der Pius-Sekten-Gründer M. L. sei nur angeblich exkommuniziert. Nehmen Sie wenigstens das Factum zur Kenntnis und bestreiten Sie es nicht! Dieser uneinsichtige Erzbischof ist ebenso der tatsächlichen Exkommunikation verfallen wie die von ihm geweihten Sekten-Bischöfe.
Auch die dauernde Rotarier-Faselei in Zusammenhang mit Kardinal Lehmann nervt nur und ist als hysterisch einzustufen.
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#20   HBR   16:53:15 | Montag, 7. Januar 2008
katholisch…
@monti: In der Tat gibt es innerhalb der Kirche leider Kleriker und Laien, deren Gehorsam gegenüber dem heiligen Vater zu wünschen übrig läßt. Ob hier dann noch von echten Katholiken gesprochen werden kann, wage ich dann zu bezweifeln. Oder etwa Priester, die die heilige Eucharistie feier nur noch runterspulen ohne anscheinend an die Inhalte wie die Realpräsenz wirklich zu gllauben. Das sind dann keine Katholiken mehr, obwohl sie noch in der Kirche sind.
@Hacki: Genau diese Amtskirche meine ich. Diese Kirche ist die „una sancta catholica“!! Die Levebvre – Sektierer hingegen sind Abspalter, die sich nun in Kirchenferne befinden. Die Exkommunikation des Bischofs Levebvre erfolgte aufgrund seiner unerlaubten Weihe eines Nachfolgers. Was die Traditionalisten angeht nur soviel: Der heilige Vater ist mit dem Motu Proprio den Traditionalisten soweit wie nur möglich entgegen gekommen. Mehr kann er aber nicht tun. Nun ist es an den Tradis oder auch an den Levebvresektierern, sich wieder in Gehorsam und Demut der heiligen Mutter Kirche anzuschließen.
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#19   Hacki   15:18:31 | Montag, 7. Januar 2008
@-HBR
was sie als r.k.-Kirche bezeichnen, ist wohl jene Körperschaft des öffentlichen Rechts, die von einer Schar von Rotarieren beherscht wird, und Kirchensteuermittel verwaltet. Diese hat aber mit der „una sancta catholica“, zu der alle rechtmäßigen Päpste und auch Erzb. Lefebvre gehören, nichts gemeinsam.
Wie schön sagte doch der Vorsitzende Karl Lehmann im Fernsehen: Ich glaube NICHT an die Kirche! (Weil er sie nur als seine Körp.d.ö.Rechts betrachtet).
Daß dieser Lehmann in jeder Hinsicht andere Absichten und Ansichten als Papst Benedikt hat, kann nicht verborgen bleiben.
Ergo: Die angebliche „Exkommunikatio“ von Erzb. Lefebvre ist im wesentlichen eine Schutzbehauptung der Modernisten aber kein allzugroßes Problem in Tradikreisen. (vgl. Aussagen von Kard. Hoyos)
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#18   balduin das nachtgespenst   14:19:30 | Montag, 7. Januar 2008
@ monti
ich wollte mich hier über niemand speziellen lustig machen, wenn das so rübergekommen ist, dann tut es mir leid.
aber ganz grundsätzlich wird in der kirche zu wenig gelacht – es wäre so befreiend…
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#17   monti   14:16:04 | Montag, 7. Januar 2008
@Balduin
völlig klar, das ist die Realität.
Aber trotzdem sollte sich keiner von diesen „pragmatischen“ Katholiken z.B. über unseren allseits geschätzten Rudolfus lustigmachen, der uns in seiner unnachahmlichen Weise daran erinnert, dass die Realität und kanonisches Recht zweierlei Dinge sind.
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#16   balduin das nachtgespenst   14:08:27 | Montag, 7. Januar 2008
@ monti
seien wir ehrlich: wenn rom alle rausschmeissen würde, die nur an einem von der r.k. kirche definierten glaubensinhalt zweifeln (was ja dem kanonischen recht entsprechen würde), dann wären nicht nur die kirchen sondern auch die kassen leer.
und was spielt es denn wirklich für eine rolle, ob man nun glaubt, dass z.b. maria leiblich zum himmel aufgefahren ist – oder nicht?
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#15   monti   13:56:53 | Montag, 7. Januar 2008
ja Balduin
ich stimme Ihnen ja zu. Nur wird hier oft mit zweierlei Maß gemessen: Den (sicherlich vorhandenen) Ungehorsam der Piusbruderschaft wertet man ganz streng und ohne „Wenn und Aber“, beim Ungehorsam der „modernen“ Katholiken (ob Laien oder Priester) lässt man auch mal „fünf gerade sein“. Und das ärgert mich zugegebenrmaßen, obwohl ich bestimmt kein Piusbruder bin. :-!
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#14   balduin das nachtgespenst   13:51:30 | Montag, 7. Januar 2008
@ monti
wenn man es genau nimmt, sind katholiken eine äußerst seltene spezies (wieviele „katholiken“ glauben wirklich ALLES was das lehramt in ein paar jahrtausenden so verbockt hat?). aber in ganz und gar christlicher nächstenliebe lassen sie den papst und seine rotröcke eben nicht allein … :-) :-] :-D
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#13   monti   13:46:30 | Montag, 7. Januar 2008
@ HBR…
Katholisch zu sein bedingt nun mal den Gehorsam gegenüber dem heiligen Vater.
Dann sind viele Diözesan-Priester und -Bischöfe Ihrer Meinung also auch nicht katholisch ? ;-)
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#12   HBR   13:17:01 | Montag, 7. Januar 2008
Interessant…
zeigt der Artikel doch noch einmal eindringlich auf, wie wichtig ein konsequenter Gehorsam gegenüber Rom ist. Dazu gehört einmal der Gehorsam gegenüber dem heilgen Vater, aber auch gegenüber dem Konzil und seinen Beschlüßen.
@Ruhrgebietler: Was hat die Berufung zum Priester mit der tridentinischen Messe zu tun? Nichts! Ob man den Herrn im ordentlichen oder außerordentlichen Ritus verehrt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich denke, dass jeder für die Messe die gleichen Gnaden empfangen wird. Ich persönlich bin kein Anhänger der alten (meiner Ansicht nach veralteten) Messe.
@Hacki: Das Problem ist nur, dass die Pius – Bruderschaft (oder besser die „Levebvre – Sekte“) nicht mehr in Einheit mit der universellen katholischen Kirche ist. Somit können sich die Pius – Brüder wie auch die die Sedisvakantisten als katholisch bezeichnen, weil es nur eine katholische Kirche gibt und geben kann. Katholisch zu sein bedingt nun mal den Gehorsam gegenüber dem heiligen Vater.
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#11   Beobachterin   13:11:27 | Montag, 7. Januar 2008
Herr Kardinal, lassen Sie das nicht zu!
Ich verstehe nicht viel von dieser Sache. Aber ich glaube, es obliegt den Bischöfen, den Gehorsam der Priester einzufordern, den diese bei der Priesterweihe versprochen haben, und sie sollen es auch tun!
Wir war es zum Beispiel möglich, daß vor Jahren das sog. Kirchenvolksbegehren in manchen Kirchen zur Unterschrift auslag? Das hätte nicht zugelassen werden dürfen. Da gibt es sicherlich sehr viele Beispiele. Wird sich etwa Kardinal Schönborn im kommenden Februar darum kümmern, daß nicht wieder Segnungen von homosexuellen Paaren – auch nicht unter anderem Label – vorgenommen werden? Herr Kardinal – lassen Sie das nicht zu!
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#10   Typ   12:27:45 | Montag, 7. Januar 2008
@ Gottlieb
In unserem Dekanat…gibt es mehrere Männer, die sich auf das Diakonat vorbereiten.
Womöglich auch noch Verheiratete? EKELHAFT! Ich will am Altar nur reine Männer sehen, die allenfalls geheim mit Männern und Frauen schnackseln und sich in Priesterseminaren herzliche Weihnachtsküsse geben, aber verheiratete Diakone kommen mir nicht ins Haus. Sowas Widerliches!
Allein die Bitte, das Motu Proprio hinsichtlich des Bedarfs in den Gemeinden zu überprüfen, rückt jeden davon in die erzkonservative Hardliner Ecke.
Wieso sollte man „das Motu Proprio überprüfen“?
Und wieso soll irgendwer den „Bedarf erheben“?
Das Motu proprio spricht von Gläubigen, die von sich aus um die Einrichtung einer alten Messe bitten und um die Bedingungen, unter denen dieser Bitte entsprochen werden kann bzw. sogar muss.
Es spricht aber nicht davon, dass jetzt jeder Pfarrer/Dekan/Bischof Umfragen durchführen muss, wie viele Leute gerne eine 62er-Messe hätten.
Wenn da ein Diakonandus auf die Idee kommt, „Bedarf zu prüfen“, dann rücke ich ihn zwar nicht in die Hardliner-Ecke, zweifle aber an seinem Verstand, denn im Motuproprio steht von einer solchen Vorgehensweise überhaupt nichts.
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#9   Bruder Theophil   12:22:03 | Montag, 7. Januar 2008
In unserem Dekanat…
…gibt es mehrere Männer, die sich auf das Diakonat vorbereiten. Allein die Bitte, das Motu Proprio hinsichtlich des Bedarfs in den Gemeinden zu überprüfen, rückt jeden davon in die erzkonservative Hardliner Ecke.
Ausserdem: Als Webmaster unserer Seelsorgeeinheit konnte ich nur mit Mühe verhindern, dass unter dem Navigationspunkt: Sakramentales der Button für „Austritt“ angelegt wurde, wo entsprechende Blankoformulare hinterlegt werden sollten. Man bezeichnete das als Offenheit gegenüber Andersdenkenden.
Herr lass Hirn regnen…
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#8   Typ   12:13:18 | Montag, 7. Januar 2008
@ ruhrgebietler
Nur verschonen Sie die Gläubigen mit Ihrem gefasel gg. das Motu Proprio
Wo denn? Zitat bitte!
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#7   r.ruhrgebietler   12:10:37 | Montag, 7. Januar 2008
Herr „Landpfarrer“
hängen Sie Ihren Job an den Nagel und werden Sie Sozialarbeiter. Oder gehorchen Sie dem Papst. Nur verschonen Sie die Gläubigen mit Ihrem gefasel gg. das Motu Proprio, gg. die Tradition und die hlg. trid. Liturgie, deren Kernstück die Opfermesse ist. Oder war ihre „Berufung“ gar keine, sondern nur einfach deshalb, weil sich nichts besseres fand???? Traurig!
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#6   Typ   12:02:27 | Montag, 7. Januar 2008
Nicht vergessen!
Hw. Jolie weist auch darauf hin, daß sich Papst Johannes Paul II. nach mehreren vergeblichen Anweisungen an die Bischöfe im Jahr 2004 in der Instruktion ‘Redemptionis sacramentum’ direkt an die Gläubigen wandte.
Dabei erinnerte er sie an ihr Recht, sich bei entsprechenden Mißbräuchen direkt in Rom zu beschweren:
„Dieses Vorgehen des Papstes muß doch gar nicht weiter kommentiert werden.“
Typ weist auch darauf hin, daß sich Papst Johannes Paul II. nach mehreren vergeblichen Anweisungen an die Bischöfe im Jahr 2004 in der Instruktion ‘Redemptionis sacramentum’ direkt an die Gläubigen wandte.
Dabei betonte er, dass es angemessen sei, Beschwerden über Verstöße gegen liturgische Vorschriften stets zuerst dem Diözesanbischof vorzutragen.
Auch müssten Beschwerden „immer im Geist der Wahrheit und der Liebe“ vorgetragen werden – offenbar keine Selbstverständlichkeit im Kreis selbsternannter katholischen Glaubenshüter und Denunzianten, die Gottesdienste nur besuchen, um Protokoll zu führen über jeden Handgriff der liturgischen Dienerinnen und Diener.
Dieses Vorgehen des Papstes muß doch gar nicht weiter kommentiert werden.
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#5   Hacki   12:01:48 | Montag, 7. Januar 2008
Das Gute an den verwahrlosten Zuständen in
meiner Pfarrei war, daß ich die alte Messe und die Piusbruderschaft entdeckt habe.
In diesem Sinn bin ich meinem ehemaligen Pfarrer mit seinem Liturgieausschuß zu ewiger Dankbarkeit verpflichtet!
Ein gedeihliches Gemeindeleben kann erst wieder aufgebaut werden, wenn der NOM verboten wird, die Priester sich um die Sakramente und das Seelenheil ihrer Laien kümmern, und die Laien im Glauben so fest verankert sind, daß sie in der „Welt“ Sauerteig sein können.
Viele Gemeinden der Piusbruderschaft geben den Beweis, daß dies möglich ist!
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#4   Alkuin   11:25:10 | Montag, 7. Januar 2008
Weiter so!!!
Pfarrer Hendrick Jolie ist nicht nur sein Weiheversprechen treu, sondern auch mutig.
Er hat die Situation vollkommen richtig erkannt und auch noch gehandelt. Gott segne das Netzwerk Katholischer Priester und ihre Arbeit.
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#3   Agiafortuni   10:31:42 | Montag, 7. Januar 2008
welche Bedeutung hat römisch-katholisch
welche Bedeutung kann die Bezeichnung römisch-katholisch noch haben so lange ein Pfarreirat sich anmasst zu bestimmen was ein Priester tun darf und zu unterlassen hat.
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#2   Strepto von Kokke   10:28:59 | Montag, 7. Januar 2008
@ wie wahr !
Ich schreib nicht viel dazu. Es reichte manchmal schon nur den Rosenkranz im Seminar aus der Tasche zu ziehen, um sich zum Deppen zu machen.
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#1   Romulus   10:22:39 | Montag, 7. Januar 2008
Ich kann Hw. Jolie nur zustimmen
In seiner Studienzeit seien Worte wie „Ratzinger“ oder „vorkonziliar“ Schimpfworte gewesen, mit denen man einen Seminaristen sozial und theologisch kaltstellen konnte
Stimmt ganz genau! Vor allen Dingen ruhte und rastete man nicht, bis die besten Kandidaten das Seminar verlassen hatten. Mir sagte mal ein Spititual eines deutschen Priesterseminars, dass leider die falsche Hälfte eines Kurses geweiht worden wäre. Die anderen, die man rausgeekelt hätte, wären menschlich und pastoral die besseren gewesen.
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