Er verteidigte die kniende Mundkommunion, wollte keine Laien als Kommunionspender, verschonte seine Gläubigen mit dem Friedensgruß – und machte keine Ferien.
Prälat Heliodore Mejak RIP
(kreuz.net) Am Christtag starb Prälat Heliodore Mejak in der Stadt Kansas City im Zentrum der USA. Er
stand im 98. Lebensjahr.
Geboren wurde er 1909 in Rijeka, einer Küstenstadt in Nordkroatien, die damals
St. Veit am Flaum hieß und zu Österreich gehörte. Später emigrierten seine Eltern in die Vereinigten
Staaten.
Im Jahr 1935 wurde der Emigrantensohn zum Priester der Erzdiözese Kansas City geweiht. Zunächst
wirkte er in mehreren Pfarreien.
Am 1. August 1944 ernannte ihn der Erzbischof von Kansas City zum Pfarrer
der slowenischen Personalpfarrei, die nach der Heiligen Familie benannt ist.
Damals war der Priester
35 Jahre alt. Seinen Dienst in der neuen Pfarrei sollte er 63 Jahre lang verrichten. Für die Predigt
mußte er sich dazu auch die slowenische Sprache aneignen.
Nach Angabe der Regionalzeitung ‘Kansas City
Star’ war Prälat Mejak für seine „traditionelle Sicht des Katholizismus“ bekannt.
Er stellte nach der
Abschaffung des alten Römischen Meßbuches als letzter Priester der Erzdiözese auf die Neue Messe um.
Zeitlebens hoffte er, in seiner Pfarrei wieder im Alten Ritus – dessen Wiederzulassung er Jahrzehnte
später noch erleben durfte – zelebrieren zu können.
Prälat Mejak setzte nie Laien als Kommunionspender
ein. Er war auch ein offener Gegner der Handkommunion.
Den Friedensgruß unter den Gläubigen, der die
Liturgie an einer wichtigen Stelle stört, führte er nicht ein: „Die Gegenwart Jesu Christi am Altar
soll der Mittelpunkt sein.“
Den Tabernakel in seiner Kirche schob er nie auf die Seite. Das Kommuniongitter
ließ er nicht zerstören. Auch weibliche Ministranten führte er nicht ein.
In den 1980er Jahren war
die Pfarrei von Prälat Mejak als Zufluchtsort mitten in einem Meer der liturgischen Verwüstung bekannt.
Bis zu seinem Tod führte Prälat Mejak in seiner Pfarrei eigenhändig alle priesterlichen und administrativen
Dienst aus. Er besorgte Reparaturen an der Kirche, mähte den Rasen, stand der Vewaltung vor und verfaßte
den wöchentlichen Pfarrbrief.
Er las jeden Tag die Messe. Niemals nahm er sich einen Tag frei. Ferien
hat er während seines 63jährigen Dienstes nie gemacht.
In den letzten Jahren war Prälat Mejak fast
blind. Deshalb war er gezwungen, die wechselnden Teile der Heiligen Messe jeden Tag auswendig zu lernen.
Während der Messe rezitierte er sie aus dem Gedächtnis.
Prälat Mejak besaß auch eine verspielte Seite,
die den Kindern seiner Pfarrei zugute kam.
Er liebte Züge und baute im Untergeschoß der Kirche an einer
elektrischen Eisenbahn.
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48 Lesermeinungen
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#48 Horst Metzker 17:27:05 | Donnerstag, 10. Januar 2008
@ Lieber Rudolfus, erst den Balken aus dem eigenen Auge, dann sieht man den Splitter des wild Fremden
besser. Zumeist ist da gar nichts da. Und wenn: Ich bin nicht würdig das du eingehest unter mein Dach,
aber … In Frieden sollen wir vor Gott treten, und dann ist der Fremde auch der Bruder im Herrn, dem
ich Frieden wünsche.
#47 landorganist 19:30:46 | Mittwoch, 9. Januar 2008
Der Verstorbene ist sicher sofort nach dem Hinschied in den Pius-Himmel aufgenommen worden. Da wo EB Lefrevel
zur Rechten eines von ihm creierten Gottes sitzt.
#46 Horst Metzker 17:16:07 | Dienstag, 8. Januar 2008
Liebe Freunde, muß nochmal auf Paulus zurückkommen. Wenn profane Ritual, die menschlich sind, (was könnte
es anderes sein?) Inhalte der Lehre übertünchen, sind wir nahe am Götzendienst, vor dem Gott selbst
immer wieder warnte. Wenn wir durch unser sektiererisches Suchen nach dem richtigen Weg der Anbetung das
Wesentliche, und das ist nun mal keine Heiligenverehrung sondern GOTT persönlich, ins Zentrum einer Gottesfurcht
stellen, dann können wir gleich ganz „katholisch“ einpacken. „Wisset ihr nicht, dass ihr ein Tempel des
Allerhöchsten seid?“ Liebe Freunde, dem Herrn ist es völlig wurscht, ob ihr im liegen, im knien, stehend
und mit den Fingern berührend, den Laib Christi konsumiert. Aber euer Tempel im Herzen muss Platz haben
zumindest für den, der an eurer Seite in ehrlicher Andacht, die Messe verfolgt.
Informationen eines Lesers nach ist der gebürtige Altösterreicher kroatischer Volkszugehörigkeit. Volkskroaten
gibt es auch im heutigen Österreich als jahrhundertelange Siedler im heutigen Bundesland Burgenland,
einer von ihnen ist der gegenwärtige österreichische Verteidigungsminister Norbert Darabos.
#44 Dagmar Kunze 03:57:25 | Dienstag, 8. Januar 2008
hallo kumpel es werden hier fragen gestellt, die ein grundverständnis für die hl. kommunion vermissen
lassen. wieso nicht knien? die kommunionbank mit tuch, das über die unter dem tuch gefalteten hände
gelegt wurde, war ausdruck einer tiefen ehrfurcht. das tuch verhinderte den kontakt der hände mit dem
leib christi im falle einer missglückten darreichung. die heutige gedankenlose hostien-massenabfütterung
zeigt, wie platt alles geworden ist. da passt dann auch der „hallo kumpel“-friedensgruss, der ursprünglich
als ganzkörperumarmung praktiziert wurde. ich bin darauf hin nicht mehr zur messe gegangen. religionen
und glaubensmässige sachverhalte drücken sich zum teil in formalisierten verhaltensweisen aus. diese
abzuschaffen bedingt nicht automatisch ein mehr an inhalt. die messe ist und bleibt ein mysterium. dagmar
kunze
@Genoveva: Natürlich ist er das Der Nachbar in der Kirchenbank ist kein „wildfremder Mensch“, sondern
Bruder und Schwester in demselben Herrn, dessen Opfer auf dem Altar vergegenwärtigt wird. Natürlich
ist er das.
@Rudolfus: von wegen „wildfremde Menschen“ Alle Gläubiggewordenen aber waren beisammen und hatten alles
gemeinsam; und sie verkauften die Güter und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer bedürftig
war. Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, Der Nachbar in der Kirchenbank
ist kein „wildfremder Mensch“, sondern Bruder und Schwester in demselben Herrn, dessen Opfer auf dem Altar
vergegenwärtigt wird. Sie haben wirklich gar nichts verstanden.
@Horst Metzker: Die Handkommunion ist doch eine Zumutung für ein katholisches Meßopfer! Wenn ich dem
katholischen Meßopfer beiwohnen will, soll ich mich vorher mit wildfremden Menschen „verbrüdern“ müssen,
als ob man auf einem Hippy-Happening wäre! Die meisten empfinden das als Zumutung – von einigen charismatischen
Sektierern abgesehen.
, verschonte die Gläubigen mit dem Friedensgruß? Sind wir nicht in einer Gesellschaft der Ellenbogen,
der Kaltschnäuzigkeit, des „Ich bin mein eigener Gott? Ich lasse meine Kinder verhungern, wenn und wann
ich es will? Treibe ab wenn es mir „Recht“ ist? Sind wir nicht die, die ein: „Grüß Gott!“ schon als
Nötigung sehen? Was ein seniler Erzbischof einmal tat oder nicht, interessiert mich da wenig, jedoch
ist es doch bemerkenswert, ja eher erschreckend wie ein Zeichen der Freundschaft, des guten Willens in
diesem Forum immer wieder in den Dreck gezogen wird, während ja schon mittelalterliche Liturgien und
ähnliches mit höchstem Respekt behandelt werden. Auf diesen Seiten wird immer wieder der Kampf der himmlischen
Heerscharen, das Harmagedon gesucht, und man weiß schon, wer in den Hades kommt. Immer wieder werden
die möglichsten und unmöglichsten Bibelzitate benutzt, um skurrilste Meinungen, „gottfähig“ zu machen.
„Wenn du den Splitter im Auge des Nächsten siehst, entferne erst den Balken aus deinem Auge.“ Harmagedon
ist nicht „Der Krieg der Sterne.“ „Wisset ihr nicht, dass ihr ein Tempel des Allerhöchsten sein?“ Ich
gebe sehr gerne meinem Nächsten die Hand zum Friedensgruß, und weiß Splitter und Balken sind entfernt.
Selbst wenn es ein Fremder ist. Wenn ihr jedoch weiter mit himmlischen Heerscharen, und ähnlichen archaischen
Ausdrucksweisen operieren wollt, so meldet euch doch mal bei George Lukas, oder Stephan Spielberg. Vielleicht
gibt es da wieder: Krieg der Sterne. Kath. braucht das nicht.
#39 Nachtlaterne 19:11:27 | Montag, 7. Januar 2008
Zu allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis ans Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsstr Zu
allen Erdbewohnern dringt der Schall, ja bis ans Ende der Erde; denn der Herr hat einen Rechtsstreit mit
den Völkern: Er hält Gericht über alle Sterblichen und liefert die Schuldigen dem Schwert aus – Spruch
des Herrn. So spricht der Herr der Heere: Seht, Unheil schreitet von Volk zu Volk, ein gewaltiger Sturm
bricht los von den Grenzen der Erde. Die vom Herrn Erschlagenen liegen an jenem Tag von einem ende der
Erde bis zum andern. Man beklagt sie nicht, man sammelt sie nicht und begräbt sie nicht; sie werden zum
Dünger auf dem Acker. Jer 25/31-33
Missionieren lassen Werde Sie weiterhin wachrütteln und auf den Weg Jesu Christi bringen. r.ruhrgebietler@
Darum hatte ich nicht gebeten, sondern mit welchem Beitrag ich Sie wachgerüttelt habe. Damit hätten
Sie mir auf die Sprünge helfen sollen. Missionieren lassen, wie Sie es bestimmt gern täten, möchte
ich micht nicht lassen.
Erstaunlich Da hat der blinde Mann eigenhändig den Rasen gemäht und das Kirchendach repariert und die
gesamte Administration und Buchführung gemacht! Sicher konnte er auch übers Wasser wandeln.
@Aleph – hab ich schon. Werde Sie weiterhin wachrütteln und auf den Weg Jesu Christi bringen. z.B. ist
es doch eigenartig, daß die meisten V-II-Bischöfe (und höher in der hierarchie stehenden) von den ihnen
unterstellten Priestern gehorsam verlangen, dem hlg. Vater aber den Gehorsam in Sachen Motu Proprio verweigern!
Macht Sie das gar nicht stutzig?? In der freien Wirtschaft wären diese V-II-Bischöfe (und höher in
der hierarchie stehenden) wg. Arbeitsverweigerung schon längst gekündigt worden!
Der Friede sei mit euch! dieser Gruss ist göttlich und wenn er aufrichtig von Mensch zu Mensch gewünscht
wird, bringt er tatsächlich Friede und Versöhnung. Jesus selbst hat diesen Frieden mehrmals seinen Jüngern
gewünscht und empfohlen beim Betreten eines Hauses. Natürlich könnte der Friedensgruss besser am Beginn
der Eucharistiefeier ausgetauscht werden, sodass die liturgische Handlung in sich nahtlos bleibt wie das
Gewand des Erlösers.
Letztes Gebot Sozialkatholisch @ Mit der hyperbelartigen Steigerung bin ich nicht einverstanden. Drei
Fünftel ist letztes Gebot: Zum Ersten, zum Zweiten und…
Allerhöchstens drei Fünftel Sozialkatholisch @Drei Fünftel sind schon sehr viel mehr als die Hälfte.
Vier Fünftel sind zu viel verlangt, um nicht zu sagen unverschämt.
Speerspitze halten Sozialkatholisch@ Nach Ihren bisher gezeigten exorbitanten, heterodoxen Denkleistungen,
lasse ich Ihnen gern den Vortritt. Leute wie Sie müssen ganz vorn die Speerspitze halten. Sie wissen
ja wie das mit den Sieben Schwaben ausgegangen ist.
Wohl etwas wachgerüttelt Sie sind entweder ein Provocateur oder mit Häresien voll und ganz durchtränkt.
Traurig… Ihr Postings in diesem und anderen Threads zeugen eindrucksvoll davon. Schade. r.ruhrgebietler@
Kann es sein, dass ich Sie mit einem posting etwas erzürnt. Da kann ich Sie guten Gewissen versichern,
dass wenn es mir gelungen ist, ich es ganz bestimmt sehr gern getan habe. Nur weiß ich nicht welches
Posting Sie jetzt meinen, das Sie offensichtlich etwas wach gerüttelt hat… Sind Sie doch mal kooperativ
und helfen mir bitte auf die Sprünge.
@Aleph – ach alf(eph) Sie sind entweder ein Provocateur oder mit Häresien voll und ganz durchtränkt.
Traurig… Ihr Postings in diesem und anderen Threads zeugen eindrucksvoll davon. Schade.
Bloß ein Ritual… Wenn Menschen in die Kirche gehen müssen sie bereit sein sich vor Gott zu demütigen
und was sie erbitten demütig in Empfang zu nehmen. Daher bin ich auch durchaus ein Verfechter der knienden
Mundkommunion. Leute, die das nicht wollen, die sollen eben nicht zur Messe gehen, so wie etwa ich. Ich
z.B. möchte mich nicht in dieser Form demütigen und in andächtiger Erwartung vor dem Priester hinsinken.
Dafür bin ich mir einfach zu gut. Ob das jetzt falsch oder richtig ist, kann ich nicht beurteilen, es
ist einfach so und ich finde mich damit ab. Ich lebe in der Zuversicht, dass es Gott den Seinen ohnehin
im Schlaf gibt und dafür keine konsekrierte Materie benötigt. Das Getue darum geht einem dann schon
langsam auf den Kecks.
#18 Nachtlaterne 18:04:12 | Sonntag, 6. Januar 2008
Tausende werden zittern, wenn ein einziger droht, wenn nur fünf euch drohen, ergreift ihr alle die F
Tausende werden zittern, wenn ein einziger droht, wenn nur fünf euch drohen, ergreift ihr alle die Flucht,
bis das, was von euch übrig ist, aussieht wie ein Fahnenmast auf dem Gipfel eines Berges, wie ein Feldzeichen
auf dem Hügel.“ Jesaja 30/15-17
Und jeder Hostienpartikel enthält den ganzen Gottmenschen! und die ehrfurchtslose, partikelschändende
Hand- und Stehkommunion. Und jeder Hostienpartikel enthält den ganzen Gottmenschen! Ein Grund, den real
existierenden Novus Ordo zu meiden!
@ wunderbare Zeilen! Er verteidigte die kniende Mundkommunion, wollte keine Laien als Kommunionspender,
verschonte seine Gläubigen mit dem Friedensgruß … Das freut mich. Ein wahrer Kämpfer gegen diesen
nachkonziliaren Bewegungsblödsinn ( Shake Hands ) und die ehrfurchtslose, partikelschändende Hand- und
Stehkommunion.
Was heißt, der Prälat hat mit Europa nichts zu tun, es ist ein gebürtiger Österreicher aus dem damals
österreichischen St. Veit am Flaum; außerdem gab es bis 1945 jahrhundertealte deutsche Streusiedlungen
auch in Südosteuropa, wie in ganz Europa. Wahrscheinlich ist der Prälat zusätzlich aus einer volksdeutschen
Siedlung. Geboren wurde er 1909 in Rijeka, einer Küstenstadt in Nordkroatien, die damals St. Veit am
Flaum hieß und zu Österreich gehörte
#14 Nachtlaterne 14:44:57 | Sonntag, 6. Januar 2008
sorry, hatt mich natürlich vverschrieben im letzten beitrag. meinte nicht, dass wir für andere beichten
sondern für andere beten sollen. beichten muss jeder selber. die absolution vermag im auftrag gottes
nur ein priester zu geben.
Warum soll die Mundkommnion knieen? Wie soll eigentlich die im Bericht angeführte knieende Mundkommunionpraktiziert
werden. Wenn ich richtig verstanden habe muss dabei die Kommunion in der Gestalt der Oblate knieen. Anders
kann ich mir die knieende Mundkommunionnicht vorstellen. Im Schott von 1935 steht nichts von der knieenden
Mundkommunion., ebensowenig in einem Diözesangesangbuch der vorkonziliaren Epoche. Die knieende Mundkommunion
ist wohl erst vor lauter Heiligkeitsschauern nachkonziliar erfunden und eingeführt worden. Ich frage
mich nur, warum die Mundkommunion in Gestalt der Oblate auf dem Boden oder auf der Stufe der Kommunionbank
knieen soll?
@gotthard …das kennen wir doch hier : stirbt jemand wie hw. erzbischof saier – nur eine kurzinfo mit
bissigem titel, aber für die weltkirche bedeutsame personen in den usa…da bleibt nur kopfschütteln
und geniessen…
Ist das etwa nicht der Fall? Die Gegenwart Jesu Christi am Altar soll der Mittelpunkt sein. r.ruhgebietler@
Ist das derzeit, trotz Erlaubnis der außerordentlichen Messfeier, trotz Petrus- und Pius-Bruderschaften,
der Sedisvakantisten und anderen Ultramontanen, nicht der grundsätzlich der Fall?
Leider keine Absolution Liebe Nachtlaterne @ auch wenn ich es gern tun würde, kann ich Ihnen die Absolution
nicht erteilen, trotz der von Ihnen in Ihrem Beitrag gezeigten Reue. Nicht dass Sie enttäuscht sind.
#6 Nachtlaterne 12:25:22 | Sonntag, 6. Januar 2008
hallo aleph, ich meine es wie ich es sage: bin nur ein arfmer sünder und glückliicherweise zerknirscht
darüübber. und darum gehe ich beichten und bitte gott um vergebung für mein unwürdiges verhalten.
das menschliche am katholischhen gllauben: niemand wird gezwungen seine sünden rauszuposaunen, er/sie
soll die sünden beichten. mit der beichte gibt der sünder gott die ehre, denn dann nennt er sich sich
selbst schlecht und gott gut. die sünde wird also nicht parfümiert und einzementiert. billige gnade
ist aber auch nicht zu erwarten. wenn wir nur mit halben herzen oder nur mit einem milligram reue und
umkehrbereitschaft beichten, dann ersparen wir uns zwar die hölle, nicht aber das fegefeuer das in der
untersten stufe der hölle sehr nahe sein kann uin d in der obersten stufe nur noch glühgende sehnsucht
nach liebe ist. hörte kürzlich von einem alten mann, der sich vor dem tode fürchtet, weil er nicht
weiss wqas für eine durchleuchtung danach kommt. der mann hat in seinem leben viele ehebrüche begangen.
beichte n ging er gleichwohl nicht und wollte auch nicht die heilige messe besuchen. dennoch nennt er
sich kathiolisch und hofft auf das ewige leben. das wird er wohl bekommen, aber was für ein fegefeuer
erwartet iihn! wir siollten für arme sünder beichten und ungeheuer dankbar sein wenn es menschen gibt
die für uns in diesem leben aber auch nach dem leben beten.
Predigerposition Nachtlaterne@ Da wäre genau zu untersuchen, ob Sie das von der Kanzel als Prediger gesagt
haben. Sie wissen ja, Prediger weisen den Weg, gehen ihn aber nicht. Das ist rhetorisch notwendig, und
eine ganz bestimmte Solidarität mit den Zuhörenden zu erzeugen, auch wenn man sich selbst nie als Sünder
wähnen würde. Das kam bei mir so rüber, dass Sie sich in dieser Predigerposition verstehen. Aber wenn
Sie sich auch zu den Sündern zählen ist ja alles okay, dann können Sie sich ja auch über die „glückliche
Schuld“ freuen.
Sünder WIR SIND SÜNDER! Nachtlaterne @ Aber nur wenn Sie sich auch dazu zählen. Denn wenn Sie kein
Sünder sein wollten, hätten Sie die Gnade nicht verdient, Glied der katholischen Kirche zu sein. Ohne
Sünde gäbe es keine Kirche und ohne Kirche gäbe es keine Sünde und keine Sündenvergebung und keine
Beichte, und keine Buße und keine Reue. Eine arme Welt wäre das. Luther sagt: Sündige tapfer, bete
noch tapferer!
#1 Nachtlaterne 11:36:34 | Sonntag, 6. Januar 2008
WIR SIND SÜNDER! Wer beichtet reuevoll? „Daher soll die Sünde euren sterblichen Leib nicht mehr beherrschen,
und seinen Begierden sollt ihr nicht gehor-chen. Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als
Waffe der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben
ge-kommen sind, und stellt eure Glieder als Waffen der Ge-rechtigkeit in den Dienst Gottes. die Sünde
soll nicht über euch herrschen; denn ihr steht nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade.“ Römer
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