Medien
Von wegen Vielfalt
So stand es am Neujahrsanfang in vielen Medien geschrieben: „Das war das Jahr 2007!“ Britney Spears, Knut, Stoiber Rücktritt, Bahnstreik, Fußballstars. Von Michael Brenner.
Fotocallage: Britney Spears als englischer Fußball-Nationalteam-Spieler.
Fotocallage: Britney Spears als englischer Fußball-Nationalteam-Spieler.
© Ola Nordmann, CC
(kreuz.net) All das was uns die sogenannte Vielfalt der im Zeitgeist gleichgeschalteten Medien ein Jahr lang aufs Auge drückten, ist jetzt zum „Jahr 2007“ erklärt worden.

Wer sich die Medienlandschaft anschaut, muß unweigerlich feststellen, daß es höchstens eine Vielfalt in der Gleichschaltung gibt.

Was war das Jahr 2007?

Wesentliche Dinge – geschweige denn Sie – kommen im Jahr 2007 jedenfalls nicht vor. Ich und du zählen als Konsumenten, welche die Auflage in die Höhe treiben soll. Aber mit uns gesprochen hat natürlich niemand.

Menschen wollen sie fangen

Ganz anders verhält es sich beim Wort Gottes. Aber die Bibel verstaubt in den Regalen. Selbständiges Denken wird darum nicht gelernt.

In der Apokalypse ist die Rede von dem „Tier das ist und doch nicht ist“. Mit diesem Tier könnten die Medien gemeint sein.

Einschalten/Ausschalten – die Medien sind da und doch nicht da. Viel zu bieten haben sie nicht. Dafür richten sie umso mehr Schaden an.

Diese Geschichte war schon dem Propheten Jesaja im Kapitel 3 bekannt: „Mein Volk, deine Führer führen dich in die Irre. Sie bringen dich ab vom richtigen Weg.“

Doch der Prophet weist darauf hin, daß der Herr bereitsteht, um Recht zu sprechen: „Er steht da, um sein Volk zu richten. Der Herr geht mit den Ältesten und den Fürsten seines Volkes ins Gericht.“

Oder im Kapitel 5: „Ja, Frevler gibt es in meinem Volk. Sie lauern gebückt wie Vogelsteller, Fallen stellen sie auf, Menschen wollen sie fangen.“

Oder im Kapitel 23: „Immerzu sagen sie denen, die das Wort des Herrn verachten: Das Heil ist euch sicher! Dem, der den Trieben seines Herzens folgt, versprechen sie: Kein Unheil kommt über euch.“

Ezechiel sekundiert im 13. Kapitel: „Sie führen mein Volk in die Irre und verkünden Heil, wo es kein Heil gibt“.
      
18 Lesermeinungen
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#18   Rudolfus   11:36:57 | Mittwoch, 9. Januar 2008
@Vineta: Das Zitat wird Papst Leo X. zugeschrieben
Alexander VI habe von dem Märchen Christus gesprochen, das nützlich für ihn sei, d.h. für seine Politik und sein Lasterleben.
Das Zitat wird Papst Leo X. zugeschrieben: „Was uns die Mär von Christus und den Seinen eingebracht hat, das laßt uns nun genießen!“
Das Zitat wird zwar in der Geschichte überliefert, ist aber nicht als offizielle und schriftliche Lehramtsäußerung Leos X. vorhanden, und damit ist Leo X. auch kein offizieller Apostat (und damit auch nicht vom eigenen Papsttum abgefallen).
Auf viele schlechte Petrusnachfolger des römischen Staatskirchentums mag die dem Petrusnachfolger Leo X. zugeschriebene Äußerung zutreffen, sicherlich auch auf Alexander VI., der ein Massenmörder selbst gegen Cardinäle war und ein schreckliches Lebensende fand.
Auch Papst Johannes Paul II. soll den Mohammedanern in der Bundesrepublik Deutschland anläßlich eines Deutschlandbesuches zugerufen haben: „Haltet dem Islam auch in der Fremde die Treue!“
Und anläßlich des Besuchs der Moschee, in der die Überreste St. Johannes’ des Täufers liegen, soll derselbe Papst gesagt haben: „Der hl. Johannes der Täufer segne den Islam.“
Derartige Zitate finden sich in diversen Johannes-Paul-II.-Zitatesammlungen, aber sicherlich niemals als offizielle Lehramtsäußerung des Papstes –
ansonsten wäre das offizielle Apostasie.
Auch der offizielle Korankuß Johannes Pauls II., der bildlich dokumentiert ist, ist eine klare häretische und apostatische Praxis.
Johannes Paul II. kann kein Heiliger sein. o^/
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#17   Vineta   21:43:52 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Rudolfus
Ich müßte mich da erst mal genau informieren, aber ich glaube im Moment, irgendwann irgendwo mal gelesen zu haben, Alexander VI habe von dem Märchen Christus gesprochen, das nützlich für ihn sei, d.h. für seine Politik und sein Lasterleben.
Sollte das stimmen, was heißt dann, rein lehrmäßig sei er dennoch Christ gewesen ?
Warum taten Sie sich den Zwang an und gingen auf das übrige nicht ein?
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#16   Rudolfus   21:06:52 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Vineta: Papst Alexander VI. war praktischer Atheist, aber kein lehrmäßiger Atheist
Ja, so sind nun mal superkirchentreuen Katholiken, die natürlich auch von der Heiligsprechung eines Savonarola nichts wissen wollen, weil er Alexander Vl als Atheisten demaskierte.
Papst Alexander VI. war praktischer Atheist, aber kein lehrmäßiger Atheist – hätte er den Atheismus oder irgendeine klare Häresie offiziell gelehrt, wäre er seines Papstamtes verlustig gegangen.
Savonarola war aber zweifellos gegenüber dem ruchlosen Mörderpapst Alexander VI. völlig im recht – und landete dafür auf Alexanders Geheiß auf dem Scheiterhaufen,
und sollte dafür durch einen christustreuen Papst auch als Märtyrer heiliggesprochen werden.
Savonorala war auch bereits ein Vorgänger Erzbischof Lefebvres, wenn auch Paul VI. kein Mörderpapst war.
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#15   Vineta   20:50:10 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Nachtlaterne: Sie haben vl. Vorstellungen vom Christentum!
1) Wenn Ärzte zu Ihnen sagten, Ihre Frau werde ein Kind mit 2 Köpfen bekommen, würden Sie natürlich über dieses neu geschenkte Leben in Jubel ausbrechen. Gleichzeitig würden Sie Ihrer Schwägerin sagen, sie sei unrettbar der Hölle verfallen, weil sie ihr Kind ohne Mund und mit einem Auge auf der Stirn ,nach Tagen voller Tränen und Verzweifung den Verstand verlierend, abtreiben ließ.
2)a) Wenn Bischöfe Kinderschänder-Priester von Ort zu Ort schicken, wo sie immer wieder Kinder schänden, dann kann man Ihnen mit viel Mühe gerade mal entringen, das sei skandalös und dafür müßten sie ja einmal vor Gott Rechenschaft ablegen, aber schon nicht mehr, daß sie aus ihren Ämtern verjagt werden müßten.
b) Wenn diese Sorte Bischöfe allein in den USA bei den von Ratzinger geforderten Vertuschungsaktionen die Kirche um 3 Mrd. Dollar erleichterte, so gehört da natürlich Ihrer Ansicht niemand in den Knast, sondern es muß umso eifriger gespendet werden.
c) Wenn der Papst solche Bischöfe nicht feuert, sondern auch noch belobigt und befördert, so fordern Sie natürlich
nicht seine Absetzung, sondern daß jeder Tag und Nacht für ihn bete.
Ja, so sind nun mal superkirchentreuen Katholiken, die natürlich auch von der Heiligsprechung eines Savonarola nichts wissen wollen, weil er Alexander Vl als Atheisten demaskierte.
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#14   Nachtlaterne   19:03:16 | Dienstag, 8. Januar 2008
vineta,
wenn bischöfe kinderschänder dekcne ist da sunbediingt ein schwerer skandal und sie müssen einmal vor gott rechenschaft ablegen.
an ihnen gefällt mir nicht, dass sie vorgeben gegen abtreibung zu sein, aber ständig gründe für die abtreibung nennen.
lebensunwertes leben… wann hört der wahnsinn endlich auf menschen als lebensunwert anzusehen.
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#13   Vineta   17:37:39 | Dienstag, 8. Januar 2008
@Nachtlaterne
Wie kommen Sie auf die Schnapsidee, ich sei für die Abtreibung? Daß ich mich in vielen Kommentaren gegen die Abtreibung aussprach, können Sie doch nachlesen!
Jeder Abtreibungsfall liegt aber anders. Und es dürfte darunter wohl einige Fälle geben, bei denen auch Gott mildernde Umstände gelten läßt.
Frage an Sie: Sind Sie etwa auch der Meinung, daß sogar bei diesen Fällen ein schlimmeres Verbrechen vorliegt als bei jenen Bischöfen, die straffällig gewordene pädophile Priester erneut ( bis zu 100mal) auf Kinder losließen, die sie dann schändeten? Und etwa auch der Meinung, daß ein Papst, der solche Bischöfe nicht feuert, sondern befördert , sich keineswegs mehrerer Vergehen schuldig macht, die denen von Abtreibungen entsprechen?
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#12   Nachtlaterne   05:56:49 | Dienstag, 8. Januar 2008
ach vineta,
1. geht es bei abtreibungen prozentual gesehen kaum um schwere behinderungen am kind und 2. sprechen sie einem behinderten kind das recht auuf leben ab.
abtreibungen wegen behinderungen, die sich gemessen an allen abtreibungen nicht mal bei 2 % bewegen, die werden nicht wegen schweren, sondern schon bei kleinen oder nur zu vermuteten behinderungen durchgeführt.
immer mehr lösüngen unserer dekadenz sind endlösungen gegen das leben, stets im heuchlerischen namen der humanität, liberalität und toleranz.
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#11   Vineta   20:08:38 | Montag, 7. Januar 2008
@matt ???
1)Na, immerhin sind Sie laut Text ja der Meinung, das Häßliche an Abtreibungen werde von den Medien nicht groß herausgebracht, wohl aber der Mißbrauch von Kindern durch Priester.
2) Was sollte denn daran heuchlerisch sein, wenn z.B. Medien nicht abscheuerregend herausbringen, wie Mütter, deren Kinder im Mutterleib schon schwere genetische Schäden aufweisen, aus Angst vor den auf sie zukommenden Belastungen diese abtreiben lassen, dafür aber groß herausbrächten und anprangerten ( was selbst kirchenfeindliche Redakteure kaum tun), daß der Papst Bischöfe in ihren Ämtern beläßt ( und manche sogar belobigt oder befördert), die straffällig gewordene pädophile Priester auch nach erfolgter Kinderschändung immer wieder auf Kinder loslassen und neue Verbrechen an Kinderseelen in Kauf nehmen – und so nebenbei auch noch die Kirche um 3 Milliarden Dollar erleichtern ????
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#10   Nachtlaterne   19:08:11 | Montag, 7. Januar 2008
„Sie sind doch alle, vom Kleinsten bis zum Größten, nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis zum Priest
„Sie sind doch alle, vom Kleinsten bis zum Größten, nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis zum Priester betrügen sie alle. Den Schaden meines Volkes möchten sie leichthin heilen, indem sie rufen: Heil, Heil! Aber kein Heil ist da. Schämen müßten sie sich, weil sie Greuel verüben. Doch sie schämen sich nicht; Scham ist ihnen unbekannt. Des-halb müssen sie fallen, wenn die anderen fallen. Sobald ich sie zur Rechenschaft ziehe, werde ich sie stürzen, spricht der Herr.“ Jer. 6/13-15
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#9   matt   18:57:57 | Montag, 7. Januar 2008
@Vineta: ???
Es geht doch wohl nun wirklich nicht an, ein derartiges Treiben von Priestern als harmloser hinzustellen als Abtreibungen, wie Sie das tun.
ja wo hätte ich das denn? Ich habe nur herausgestellt, dass es heuchlerisch ist, sich über Verbrechen an Kindern zu empören und das Verbrechen der Abtreibung stillschweigend hinzunehmen. Wenn man mit dem einen nicht auch das andere anprangert, dann ist man ein Heuchler und sollte lieber ganz schweigen. Diese Verbrechen, die hier tagtäglich geschehen in den Abtreibungskliniken, mit denen Menschen, wie der Fiala ihr blutiges Geschäft machen, die werden einfach hingenommen.
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#8   OnanIV   18:16:01 | Montag, 7. Januar 2008
?????
Aber die Bibel verstaubt in den Regalen. Selbständiges Denken wird darum nicht gelernt.
Oxymoron de.wikipedia.org/wiki/Oxymoron
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#7   Vineta   18:02:42 | Montag, 7. Januar 2008
@matt: Zu Ihrer merkwürdigen Formulierung!
„Aber dann tut man großartig moralisieren … bei Kindesmißbrauch… in klerikalen Kreisen.“
1) Na, es ist doch wohl ein Riesenunterschied, ob Kindesmißbrauch vorkommt in Zuhälterkreisen auf der Reeperbahn oder in klerikalen Kreisen, wo man ja wohl ein etwas höheres ethisches Niveau für sich reklamiert. Dementsprechend sind dann eben Kinderschändungen durch Priester unvergleichlich skandalöser.
2) Es geht doch wohl nun wirklich nicht an, ein derartiges Treiben von Priestern als harmloser hinzustellen als Abtreibungen, wie Sie das tun. Schließlich werden dabei Kinderseelen von Männern verwüstet, von denen sie das nie erwartet hätten, von Männern, in denen sie Führer zum Himmel sahen.
3) Im übrigen folgt einer falschen, von der Kirche ausgelegten Fährte, wer in unheilbar kranken pädophilen Priestern ( die es immer gab und immer geben wird) ein Problem sieht, um das dann seine Gedanken kreisen und kreisen, so daß er den Skandal der Skandale gar nicht mehr wahrnimmt, der darin besteht, daß Bischöfe ja nicht mal ihre Ämter verlieren, wenn sie pädophile Priester nach und trotz einer erfolgten Kinderschändung wieder oder gar immer wieder einsetzen und auf Kinder loslassen.
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#6   k.h. Friedgen   15:56:53 | Montag, 7. Januar 2008
Charakter von Frau Spears
Sie ist hochgradig suizidgefährdet
Wenn ich einen Nachbarn mit dem „Charakter“ des Strepto von Kokke hätte, dann wäre ich das auch! (Siehe Kapitel „Benedikt XVI.: Ein Buch für die Katze?“)
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#5   matt2 †   13:31:27 | Montag, 7. Januar 2008
Wenn man im österreichischen Fernsehen so Mediendiskussionen verfolgt…
da ist eines interessant. Da wird z.B. lang und breit über den – sicherlich tragischen – Fall eines Buben debattiert, den sein unbeherrschter Stiefvater totgeschüttelt hat. Was da nicht alles versagt habe im Sozialwesen. Sowas ist auch für die Medien ein heisses Eisen. Aber hat man da schon jemals eine Diskussion erlebt, wo es um die schrecklichen Folgen der Abtreibung geht, wo einem ein medialer Einblick verschafft wird in den Vollzug so einer Abtreibung, wenn ein Embryo zerstückelt zum Vorschein kommt?
Man sieht doch sonst soviele Berichte über Arbeitsprozesse. Ich schau mir das auch ganz gerne an. Wenn jetzt garnichts verkehrt wäre an der Abtreibung, wieso zeigt man den Leuten keinen Bericht über die Arbeitsprozesse in einer Abtreibungsklink – hier so trefflich als Kinderschlachthof bezeichnet-?. Daran sieht man ja, wie die hässlichen Seiten der Gesellschaft unter den Tisch gekehrt werden.
Aber dann tut man großartig moralisieren bei Gewalt gegen Kinder, oder Kindesmißbrauch, insb. wenn er in klerikalen Kreisen passiert.
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#4   Florian Geyer   13:20:48 | Montag, 7. Januar 2008
Aufgabe der Meiden
ist es vin den essentiellen Geschehnissen und Realitäten abzulenken und das massenbewußtsein aufs unwesentliche und primitive zu lenken. Die Luhmannsche These dass die Medien immer mehr beginnen nicht die Wirklichkeit widergeben sondern aktiv die Wirklichkeiten in den Köpfen kreieren hat sich vor allem in diesem Jahrhundert vollumfänglich bestätigt. Zur zeit ist es möglich per Medienbeeinflussung die „Meinung“ der Öffenlichkeit und den Lärm aus dem Volksgedärm in jede erwünschte Richtung zu lenken. Will man Grundeinstellungen ändern werden auf dialektische „Probleme“ erfunden. Nach der Erhebung gewisser Faktizionalitäten zum „Problem“ werden zuerst die Reaktionen abgewartet und stets 2 Parteien „Für und wider“ gebildet. Die Widerpartei die einen Status Quo beibehalten will wird stets emotional problematisch in ein schiefes Licht gesetzt und die Für – Partei bestärkt.
Zum Schluss bringen jene die das „problem“ aufgeworfen haben „Lösungsvorschläge“ die in jene Richtung gehen welche vom jeweiligen system erwünscht ist.
Wichtig ist dass dabei Realität oder nicht gar keine rolle spielt oder auch ob es sich Tatsächlich um ein Problem handelt.
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#3   Strepto von Kokke   12:41:31 | Montag, 7. Januar 2008
@matt
Ich fand eines sehr aufschlussreich an diesem verkorksten Auftritt der Frau Spears bei den MTV-Awards. Ich sah da eine Frau, die etwas tun musste, die ein Image verkörpern musste, was ihr zuwider war. Und eigentlich spricht das ja für den Charakter der Frau Spears auch wenn es die kommerzielle Welt als Versagen einstuft.
Dieses arme Kind hat nur das getan, was ihr ihre erfolgsgeile Mami jahrelang eingetrichtert hat, – „sei sexy“.
Ich glaube nicht, dass ihr diese Auftritt zuwider war. Sie wird jetzt nur gemerkt haben, dass irgendetwas nicht mehr so klappt wie früher. Die Optik stimmt nicht mehr und schon lässt sie dieses optikgeile System fallen.
Sie ist hochgradig suizidgefährdet.
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#2   matt2 †   12:27:40 | Montag, 7. Januar 2008
Die Medien sind Fluch und Segen…
deshalb sind sie mir manchmal sehr lieb und ein angenehmer Zeitvertreib und dann wiederum unerträglich und geradezu abscheulich. Ich glaube man muss mit diesem Zwiespalt leben wenn man die Kiste aufdreht. Die Medien sind ein Spiegel der geistigen Verfassung, sie erzeugen Scheinwelten und falsche Illusionen, aber sie können auch lehrreich und nützlich sein. Die Frage ist, ob man die geistige Reife hat die Spreu vom Weizen zu trennen.
Dass diese Maßstäbe und Belanglosigkeiten des kommerziellen Weltgeschehens, die sich mit solchen Medienslogans, wie „das war 2007“ verbinden, für einen gläubigen Menschen lächerlich sind, liegt auf der Hand. Es gibt z.B. nichts was mich weniger interessiert als den blöden Fußball.
Jetzt soll ja ganz Österreich für den Götzen Fußball fanatisiert werden, weil wir ja die EM ausrichten zusammen mit der Schweiz. Das ist ja auch ein Grund, mit dem man die Anschaffung der sündteuren Euro-Fighter begründet hat. Damit man dem Götzen Fußball seine geliebten Stadien auch aus der Luft überwachen kann. Eigentlich zutiefst lächerlich das Ganze.
Ich fand eines sehr aufschlussreich an diesem verkorksten Auftritt der Frau Spears bei den MTV-Awards. Ich sah da eine Frau, die etwas tun musste, die ein Image verkörpern musste, was ihr zuwider war. Und eigentlich spricht das ja für den Charakter der Frau Spears auch wenn es die kommerzielle Welt als Versagen einstuft.
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#1   kali   12:04:42 | Montag, 7. Januar 2008
Gehirnmanipulationen
Treffender Artikel über die Gehirnmanipulationen mit denen sogenannte Demokratien gesteuert werden.
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