Polnische Kirchenspaltung?
Tausende Polen wandern jährlich nach Großbritannien aus. Sie bilden dort auch eigene Pfarreien. Der Grund, warum ihre Integration in die bestehenden Pfarreien nicht glückt, ist offensichtlich.
(kreuz.net) In Großbritannien droht die polnische Gefahr. Das berichtete die britische Tageszeitung ‘The
Telegraph’ Ende Dezember.
Kein geringerer als der Erzbischof von Westminster/London, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, beschuldigte die in den letzten Jahren nach Großbritannien eingewanderten Polen, im Land eine separate Kirche zu schaffen.
Der Kardinal rief die Einwanderer auf, sich mehr um die englische Sprache zu bemühen und sich in die bestehenden Pfarreien zu integrieren.
Die britische Kirche sei in Gefahr sich in Volksgruppen aufzuspalten.
Die osteuropäische Einwanderung hat dazu geführt, daß der katholische Kirchenbesuch in Großbritannien nicht mehr fällt. In absoluten Zahlen gehen inzwischen mehr Katholiken als Anglikaner in Großbritannien am Sonntag zum Gottesdienst.
Dennoch ist der Kirchenbesuch in Großbritannien seit den Tagen des Zweiten Vatikanischen Konzils bis zum Jahr 1991 um 40 Prozent gefallen.
Seitdem die Polen kommen, ist die Teilnahme an der Messe von 917.500 im Jahr 2005 auf 927.154 im Jahr 2006 gestiegen.
Doch Kardinal Murphy-O’Connor ist über diese Entwicklung nicht nur glücklich. Er sei „ziemlich besorgt“, daß die Polen in Großbritannien eine separate Kirche gründeten:
„Ich möchte, daß sie Teil des katholischen Lebens in diesem Land werden.“
Der Kardinal brachte seinen Wunsch zum Ausdruck, daß die Verantwortlichen für die „polnische Kirche“ in Großbritannien und die Polen selber „verstehen, daß sie so schnell wie möglich ein Teil der örtlichen Pfarreien werden, sobald sie die Sprache genügend verstehen.“
Eine Sprecherin der polnischen Katholischen Mission für England und Wales war über die Aussagen des Kardinals sauer:
„Wie kann er von uns verlangen, daß wir aufhören, auf Polnisch zu beten? Ist das eine Sünde? Ich empfinde, daß meinem inneren Gewissen Gewalt angetan und ich geistlich vergewaltigt wurde.“
Der Delegierte für die Polen in England und Wales, Hw. Tadeusz Kukla, erklärte: „Wenn wir unsere nationale Identität verlieren, verlieren wir alles.“
Ein Sprecher des Erzbistums Westminster erklärte, daß der Kardinal mit der polnischen Seelsorge zusammenarbeiten will:
„Er glaubt, daß die polnischen Gemeinschaften einen wichtigen Beitrag für die Kirche in diesem Land liefern. Aber eine bessere Zusammenarbeit würde diesen Beitrag noch effektiver machen.“
Die Kirche in Großbritannien ist durch einen grassierenden theologischen und liturgischen Liberalismus belastet. Deshalb fällt es den polnischen Gläubigen schwer, in dieser Kirche eine Heimat zu finden.
Das ist das Hauptproblem für die Integration der polnischen Einwanderer in die Strukturen der britischen Kirche.
Kein geringerer als der Erzbischof von Westminster/London, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor, beschuldigte die in den letzten Jahren nach Großbritannien eingewanderten Polen, im Land eine separate Kirche zu schaffen.
Der Kardinal rief die Einwanderer auf, sich mehr um die englische Sprache zu bemühen und sich in die bestehenden Pfarreien zu integrieren.
Die britische Kirche sei in Gefahr sich in Volksgruppen aufzuspalten.
Die osteuropäische Einwanderung hat dazu geführt, daß der katholische Kirchenbesuch in Großbritannien nicht mehr fällt. In absoluten Zahlen gehen inzwischen mehr Katholiken als Anglikaner in Großbritannien am Sonntag zum Gottesdienst.
Dennoch ist der Kirchenbesuch in Großbritannien seit den Tagen des Zweiten Vatikanischen Konzils bis zum Jahr 1991 um 40 Prozent gefallen.
Seitdem die Polen kommen, ist die Teilnahme an der Messe von 917.500 im Jahr 2005 auf 927.154 im Jahr 2006 gestiegen.
Doch Kardinal Murphy-O’Connor ist über diese Entwicklung nicht nur glücklich. Er sei „ziemlich besorgt“, daß die Polen in Großbritannien eine separate Kirche gründeten:
„Ich möchte, daß sie Teil des katholischen Lebens in diesem Land werden.“
Der Kardinal brachte seinen Wunsch zum Ausdruck, daß die Verantwortlichen für die „polnische Kirche“ in Großbritannien und die Polen selber „verstehen, daß sie so schnell wie möglich ein Teil der örtlichen Pfarreien werden, sobald sie die Sprache genügend verstehen.“
Eine Sprecherin der polnischen Katholischen Mission für England und Wales war über die Aussagen des Kardinals sauer:
„Wie kann er von uns verlangen, daß wir aufhören, auf Polnisch zu beten? Ist das eine Sünde? Ich empfinde, daß meinem inneren Gewissen Gewalt angetan und ich geistlich vergewaltigt wurde.“
Der Delegierte für die Polen in England und Wales, Hw. Tadeusz Kukla, erklärte: „Wenn wir unsere nationale Identität verlieren, verlieren wir alles.“
Ein Sprecher des Erzbistums Westminster erklärte, daß der Kardinal mit der polnischen Seelsorge zusammenarbeiten will:
„Er glaubt, daß die polnischen Gemeinschaften einen wichtigen Beitrag für die Kirche in diesem Land liefern. Aber eine bessere Zusammenarbeit würde diesen Beitrag noch effektiver machen.“
Die Kirche in Großbritannien ist durch einen grassierenden theologischen und liturgischen Liberalismus belastet. Deshalb fällt es den polnischen Gläubigen schwer, in dieser Kirche eine Heimat zu finden.
Das ist das Hauptproblem für die Integration der polnischen Einwanderer in die Strukturen der britischen Kirche.
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Montag, 2. Juni 2008 19:07
Marcelus: @Dr. Heger: Die Verbreitung von Unwahrheiten ist natürlich
gesetzlich verboten.
Warum sollte in einem Rechtsstaat das Gegenteil der Fall sein?
Warum sollte in einem Rechtsstaat das Gegenteil der Fall sein?
Samstag, 12. Januar 2008 18:26
Dr. Christoph Heger: @Rudolfus: In diesem Punkt nicht Ihrer Meinung
Statt einer langen theoretischen Darlegung diesmal einfach mal ein Zitat:
„Ich hoffe inbrünstig für Sie, dass bald der Tag kommen wird, an dem niemand mehr das Gefängnis fürchten muss wegen eines Deliktes, bei dem es um nicht mehr geht, als um das gesprochene oder geschriebene Wort.“
So US-Präsident Ronald Reagan im Juni 1998 an die Menschen hinter dem „Eisernen Vorhang“.
Ich hoffe eben, daß dieser Tag auch mal für Menschen in der Bundesrepublik Deutschland kommen wird.
MfG
Christoph Heger
„Ich hoffe inbrünstig für Sie, dass bald der Tag kommen wird, an dem niemand mehr das Gefängnis fürchten muss wegen eines Deliktes, bei dem es um nicht mehr geht, als um das gesprochene oder geschriebene Wort.“
So US-Präsident Ronald Reagan im Juni 1998 an die Menschen hinter dem „Eisernen Vorhang“.
Ich hoffe eben, daß dieser Tag auch mal für Menschen in der Bundesrepublik Deutschland kommen wird.
MfG
Christoph Heger
Mittwoch, 9. Januar 2008 21:01
Rudolfus: @Dr. Heger: Nicht alle Behauptungen sind durch die Meinungsfreiheit geschützt
Unwahre Behauptungen und Lügen können und dürfen in keinem Staat geschützt werden.
Daß Hitler und der NS-Staat, zusammen mit Himmler und der SS, einen systematischen Genozid an den europäischen Juden begangen haben, das steht völlig außer Zweifel und ist bewiesen.
Wer also das Gegenteil behauptet, äußert Unwahres – und die Unwahrheit ist nicht durch das Gesetz geschützt:
Auch in Spanien gilt das!
Die spanischen Richter, die lt. Ihrer Information die Holocaustleugnung erlauben, sind nicht ausreichend informiert gewesen – deswegen muß das Urteil in Spanien auch angefochten werden, nämlich durch die Interessensverbände jener, die durch die Holocaustleugnung verleumdet werden: Die Überlebenden und die Nachkommen der Überlebenden!
Dasselbe Gesetz sollte aber auch für die Leugnung des Genozids an den Ostdeutschen und Deutschen in Osteuropa und Rußland gelten;
man sollte als Deutscher und Überlebender oder Nachkomme der Überlebenden des Genozids nicht für ein Recht auf Leugnung des NS-Genozids an den Juden eintreten, sondern dasselbe Gesetz auch für die Leugnung und Verharmlosung des Genozids am eigenen Volk fordern, insbesonders durch die Geschichtsfälscher im eigenen Land, die dies zumeist taten, weil sie ihre braune Vergangenheit vertuschen mußten und sich nach 1945 als linke Moralapostel aufspielten: siehe Spiegel-Gründer Rudolf Augstein mit seiner NS-Journalistenvergangenheit, Günther Grass, Bundespräs. v. Weizsäcker mit seinem Vater, der Hitlers Vatikanbotschafter war.
Daß Hitler und der NS-Staat, zusammen mit Himmler und der SS, einen systematischen Genozid an den europäischen Juden begangen haben, das steht völlig außer Zweifel und ist bewiesen.
Wer also das Gegenteil behauptet, äußert Unwahres – und die Unwahrheit ist nicht durch das Gesetz geschützt:
Auch in Spanien gilt das!
Die spanischen Richter, die lt. Ihrer Information die Holocaustleugnung erlauben, sind nicht ausreichend informiert gewesen – deswegen muß das Urteil in Spanien auch angefochten werden, nämlich durch die Interessensverbände jener, die durch die Holocaustleugnung verleumdet werden: Die Überlebenden und die Nachkommen der Überlebenden!
Dasselbe Gesetz sollte aber auch für die Leugnung des Genozids an den Ostdeutschen und Deutschen in Osteuropa und Rußland gelten;
man sollte als Deutscher und Überlebender oder Nachkomme der Überlebenden des Genozids nicht für ein Recht auf Leugnung des NS-Genozids an den Juden eintreten, sondern dasselbe Gesetz auch für die Leugnung und Verharmlosung des Genozids am eigenen Volk fordern, insbesonders durch die Geschichtsfälscher im eigenen Land, die dies zumeist taten, weil sie ihre braune Vergangenheit vertuschen mußten und sich nach 1945 als linke Moralapostel aufspielten: siehe Spiegel-Gründer Rudolf Augstein mit seiner NS-Journalistenvergangenheit, Günther Grass, Bundespräs. v. Weizsäcker mit seinem Vater, der Hitlers Vatikanbotschafter war.
Mittwoch, 9. Januar 2008 16:02
matt2 †: ich bin auch für die Rauswerfung der Islamisten…
Es gibt das Recht der Wahrheit. Nur die Wahrheit hat letztlich ein Recht zu missionieren, sich zu verbreiten.
Die Lüge hat kein Recht dazu, sie ist lediglich ein auf Zeit geduldetes Übel. Jetzt ist mir natürlich
klar, dass in der Zeit des Relativismus keine Wahrheit mehr existieren darf, nur noch Meinungen. Ich halte
diese für die schlimmste aller Lügen, die Makrolüge gewissermaßen, die alle anderen am Laufen hält
und der Hauptbedrücker der Wahrheit ist.
Das Christentum hat aus meiner Sicht das Recht zur Mission, weil es Wahrheit repräsentiert, Wahrheit, wie sie Gott geoffenbart hat. Jetzt kann man freilich die Gegner nicht überzeugen, die sich den Lügen anheimgestellt haben, aber man kann sie besiegen, weil man stärker ist. Und das ist letztlich die Vorgehensweise, der wir uns wieder befleissigen sollten: es ist das Recht der Wahrheit, das Recht dessen, mit dem Gott ist.
Gott sprach damals zu Mose: hebe deinen Stab empor. Solange du ihn hochhältst werden die Israeliten siegen. Und so war es. Gott ist, der den Sieg verheisst. Wer die Wahrheit hat, der hat Gottes Beistand und der kämpft auch dafür. Wir werden hier bedrängt von Irrlehren. Ich sage: kämpfen wir dagegen an und Gott ist mit uns.
Das Christentum hat aus meiner Sicht das Recht zur Mission, weil es Wahrheit repräsentiert, Wahrheit, wie sie Gott geoffenbart hat. Jetzt kann man freilich die Gegner nicht überzeugen, die sich den Lügen anheimgestellt haben, aber man kann sie besiegen, weil man stärker ist. Und das ist letztlich die Vorgehensweise, der wir uns wieder befleissigen sollten: es ist das Recht der Wahrheit, das Recht dessen, mit dem Gott ist.
Gott sprach damals zu Mose: hebe deinen Stab empor. Solange du ihn hochhältst werden die Israeliten siegen. Und so war es. Gott ist, der den Sieg verheisst. Wer die Wahrheit hat, der hat Gottes Beistand und der kämpft auch dafür. Wir werden hier bedrängt von Irrlehren. Ich sage: kämpfen wir dagegen an und Gott ist mit uns.
Mittwoch, 9. Januar 2008 15:48
Sozialkatholisch: @ RRR
Mit exakt, und zwar wirklich exakt derselben Begründung hätte das Christentum niemals nach Deutschland
gebracht werden dürfen.
Das ist die V2 Mentalität die dem Missionsbefehl eindeutig entgegengesetzt ist.
Wären sie lieber Heide geblieben?
Das ist die V2 Mentalität die dem Missionsbefehl eindeutig entgegengesetzt ist.
Wären sie lieber Heide geblieben?
Mittwoch, 9. Januar 2008 15:42
RRR: @ Pippifax
Ich fordere lediglich die Nutzungsänderung oder den Abbruch der bereits in D bestehenden Moscheen, da
der Islam hier nichts zu suchen hat.
Mit exakt, und zwar wirklich exakt derselben Begründung hätte das Christentum niemals nach Deutschland gebracht werden dürfen.
Mit exakt, und zwar wirklich exakt derselben Begründung hätte das Christentum niemals nach Deutschland gebracht werden dürfen.
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