Teure Geschichte
Wer in der Wirtschaft nicht bestehen kann, kann heute auch anders das schnelle Geld machen – in manchen Bananenrepubliken ist das sogar legal.
(kreuz.net, Zürich) Das Schweizer Sterbehilfe- Unternehmen ‘Dignitas’ hat seine Preise massiv erhöht.
Das berichtete die Schweizerische ‘Sonntagszeitung’.
Seit dem 1. November zahlen Lebensmüde für ihren Tod das Dreifache.
Bislang kosteten die Vorbereitungen zum assistierten Selbstmord sowie die Vergiftung je 1.000 Franken – umgerechnet gut 600 Euro. Nun verlangt die Euthanasie-Firma für Vorbereitung und Tat je 3.000 Franken – umgerechnet je mehr als 1.800 Euro.
Der Chef von ‘Dignitas’ rechtfertigt die Preissteigerung in seiner Propaganda-Zeitschrift, die sich ‘Mensch und Recht’ nennt.
Auf einer hinteren Seite redet er von „gewaltigen Kosten für Justizverfahren“.
Die Euthanasie-Firma war im vergangen Jahr aus mehreren Wohnungen vertrieben worden. Dort hatten Mitarbeiter von ‘Dignitas’ den Selbstmordkandidaten das tödliche Gift ausgehändigt.
Anrainer der Wohnungen störten sich an dem Todesgeschäft.
‘Dignitas’ prozessierte – mit beachtlichem Medienecho – für den Verbleib der Vergiftungsstation in Wohngebieten.
Nach Angaben von Minelli mußten dafür „gewaltige Summen von Anwaltskosten“ ausgegeben werden. Er mußte angeblich sogar „erhebliche Darlehen“ aufnehmen.
Deshalb habe sich die Generalversammlung seines Vereins gezwungen gesehen, die Mitgliedsbeiträge ab dem 1. November zu verdreifachen.
Minelli verdoppelte auch die Eintrittsgebühr für neue Mitglieder. Seit dem 1. Januar beträgt sie 200 statt 100 Franken.
Die ‘Sonntagszeitung’ nennt einen weiteren möglichen Grund für die Preissteigerung.
Minellis Selbstmordfirma verursacht auch dem Staat Ausgaben.
Denn Selbstmorde fallen in den Bereich außergewöhnlicher Todesfälle. Diese werden von staalichen Behörden untersucht. Pro Todesfall rücken drei bis vier Polizisten, ein Staatsanwalt und ein Bezirksarzt oder Rechtsmediziner aus.
Manchmal muß die Leiche auch obduziert werden.
Kostenpunkt bei einer ‘Dignitas’-Euthanasierung: 3.000 bis 5.000 Franken.
Jährlich belaufen sich die Kosten für den Staat so auf 1 bis 1,75 Millionen Franken – umgerechnet 600.000 bis 1 Million Euro.
Schweizerische Politiker wollen diese Kosten nun an die Euthanasie-Firmen übertragen.
Detail am Rande: Minellis Steuerdaten zeigen seit der Gründung des Selbstmordunternehmens einen erheblichen Vermögenszuwachs.
Nach eigenen Angaben stammt das Einkommen aus Erbschaften und Immobilienbesitz.
Seit dem 1. November zahlen Lebensmüde für ihren Tod das Dreifache.
Bislang kosteten die Vorbereitungen zum assistierten Selbstmord sowie die Vergiftung je 1.000 Franken – umgerechnet gut 600 Euro. Nun verlangt die Euthanasie-Firma für Vorbereitung und Tat je 3.000 Franken – umgerechnet je mehr als 1.800 Euro.
Der Chef von ‘Dignitas’ rechtfertigt die Preissteigerung in seiner Propaganda-Zeitschrift, die sich ‘Mensch und Recht’ nennt.
Auf einer hinteren Seite redet er von „gewaltigen Kosten für Justizverfahren“.
Die Euthanasie-Firma war im vergangen Jahr aus mehreren Wohnungen vertrieben worden. Dort hatten Mitarbeiter von ‘Dignitas’ den Selbstmordkandidaten das tödliche Gift ausgehändigt.
Anrainer der Wohnungen störten sich an dem Todesgeschäft.
‘Dignitas’ prozessierte – mit beachtlichem Medienecho – für den Verbleib der Vergiftungsstation in Wohngebieten.
Nach Angaben von Minelli mußten dafür „gewaltige Summen von Anwaltskosten“ ausgegeben werden. Er mußte angeblich sogar „erhebliche Darlehen“ aufnehmen.
Deshalb habe sich die Generalversammlung seines Vereins gezwungen gesehen, die Mitgliedsbeiträge ab dem 1. November zu verdreifachen.
Minelli verdoppelte auch die Eintrittsgebühr für neue Mitglieder. Seit dem 1. Januar beträgt sie 200 statt 100 Franken.
Die ‘Sonntagszeitung’ nennt einen weiteren möglichen Grund für die Preissteigerung.
Minellis Selbstmordfirma verursacht auch dem Staat Ausgaben.
Denn Selbstmorde fallen in den Bereich außergewöhnlicher Todesfälle. Diese werden von staalichen Behörden untersucht. Pro Todesfall rücken drei bis vier Polizisten, ein Staatsanwalt und ein Bezirksarzt oder Rechtsmediziner aus.
Manchmal muß die Leiche auch obduziert werden.
Kostenpunkt bei einer ‘Dignitas’-Euthanasierung: 3.000 bis 5.000 Franken.
Jährlich belaufen sich die Kosten für den Staat so auf 1 bis 1,75 Millionen Franken – umgerechnet 600.000 bis 1 Million Euro.
Schweizerische Politiker wollen diese Kosten nun an die Euthanasie-Firmen übertragen.
Detail am Rande: Minellis Steuerdaten zeigen seit der Gründung des Selbstmordunternehmens einen erheblichen Vermögenszuwachs.
Nach eigenen Angaben stammt das Einkommen aus Erbschaften und Immobilienbesitz.
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Dienstag, 8. Januar 2008 17:31
Initiative „Nie wieder!“: „Der Kampf für
die Einrichtung vernünftiger Sterbehilfe ist somit ein Kampf gegen die Dummheit. Das ist ein schwerer
Kampf, aber er ist mit Hilfe des Rechts und hier vor allem mit Hilfe der Grundrechte zu gewinnen.“
Ludwig Minelli bei seiner Rede am 26.9.2007 in Hamburg
(Eingeladen wurde er von Dr. Roger Kusch)
Meinte Minelli nicht „von Rechts“ ??!
Es gibt tatsächlich Menschen, die sind dumm genug, solche Schergen zu unterstützen und ihnen zu folgen!
Ludwig Minelli bei seiner Rede am 26.9.2007 in Hamburg
(Eingeladen wurde er von Dr. Roger Kusch)
Meinte Minelli nicht „von Rechts“ ??!
Es gibt tatsächlich Menschen, die sind dumm genug, solche Schergen zu unterstützen und ihnen zu folgen!
Dienstag, 8. Januar 2008 16:25
Vineta: Bananenrepubliken?
Was in der Schweiz legalisiert ist, ist das nicht auch schon in Holland und Belgien legal?
Sind das alles Bananenrepubliken im Unterschied zur Bundesrepublik?
Solcher Hochmut kann schnell vor den Fall kommen, denn es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis das Geschäft mit dem Tod auf Bestellung auch bei uns floriert.
Nicht zuletzt dürften dafür ja auch die Bischöfe den Boden bereiten, wenn sie wie Bischof Fürst vorab schon mal verkünden, die Verbrechen des Nationalsozialismus seien durch keinen Vergleich zu relativieren, was ja wohl nichts anderes heißt als: Was immer bei uns passiert und künftig noch passieren wird, nicht mal im entferntesten kann das so schlimm werden wie im Dritten Reich.
Sind das alles Bananenrepubliken im Unterschied zur Bundesrepublik?
Solcher Hochmut kann schnell vor den Fall kommen, denn es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis das Geschäft mit dem Tod auf Bestellung auch bei uns floriert.
Nicht zuletzt dürften dafür ja auch die Bischöfe den Boden bereiten, wenn sie wie Bischof Fürst vorab schon mal verkünden, die Verbrechen des Nationalsozialismus seien durch keinen Vergleich zu relativieren, was ja wohl nichts anderes heißt als: Was immer bei uns passiert und künftig noch passieren wird, nicht mal im entferntesten kann das so schlimm werden wie im Dritten Reich.
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