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Mittwoch, 9. Januar 2008 10:23
Mutter Teresa mußte exorziert werden
70.000 Exorzismen in 21 Jahren. Früher sogar 16 täglich. Ein bekannter Exorzist kennt den Teufel aus der Nähe. Darum weiß er auch, daß der Dämon im Vatikan sein Unwesen treibt.
Die Selige Mutter Teresa von Kalkutta
Die Selige Mutter Teresa von Kalkutta
(kreuz.net, Vatikan) Der berühmte römische Exorzist Pater Gabriel Amorth (82) ist der einzige Exorzist, der sieben Tage die Woche arbeitet. Einschließlich Ostern und Heiligabend. Das erklärte er dem Vatikanisten des deutschen Boulevardmagazins ‘Spiegel’, Alexander Smoltczyk.

Der Journalist betont, daß Paulinerpater Amorth eine Soutane mit 33 Knöpfen trägt.

In seinen 21 Dienstjahren als Exorzist habe er über 70.000 Exorzismen durchgeführt – so Pater Amorth: „Als ich noch jünger war, schaffte ich im Schnitt fünfzehn, sechzehn Austreibungen am Tag. Jetzt habe ich ein wenig nachgelassen.“

„Amorth ist kein Spinner“, weiß Smoltczyk. Neben dem Theologie- habe er auch ein Jurastudium abgeschlossen.

Pater Amorth ist davon überzeugt, daß der Teufel auch im Vatikan zugegen ist. „Der Teufel ist in Fatima tätig, in Lourdes, überall. Und ganz sicherlich ist er im Vatikan, dem Zentrum des Christentums.“

Im Vatikan gebe es satanische Sekten. Man sehe sie nicht: „Aber es gibt sie.“

Theoretisch könne auch ein Papst besessen sein, erklärt Pater Amorth. Allerdings habe dieser eine Formation von Schutzengeln.

Der Exorzist berichtet ferner von Heiligen, die „auf ihrem Totenbett von Dämonen förmlich überfallen wurden“. Zu Lebzeiten hätten sie sich gegen die teuflischen Angriffe wehren können. Am Ende des Lebens habe der Dämon ihre Schwäche ausgenutzt.

Auch Mutter Teresa sei gegen Ende ihres Lebens exorziert worden.

Der Paulinererpater erzählte auch das Beispiel von zwei Nonnen, die er betreut. Sie seien besessen: „Gott hat ihnen die Besessenheit als Art Sühne gestattet.“

Don Amorth weiß, daß auch er gegen den Teufel nicht immun ist. Dennoch ist er zuversichtlich. Der damalige römische Kardinalvikar Ugo Poletti († 1997), der ihn mit dem Amt beauftragte, empfiehl ihn der Muttergottes an.

Der Dämon habe ihm schon oft gesagt, daß er nichts Großartiges gegen ihn machen könne, weil er zu gut beschützt sei. „Aber die alltäglichen Versuchungen gibt es natürlich weiterhin.“

© Bild: Evert Odekerken, CC
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 77 Lesermeinungen:
Samstag, 12. Januar 2008 08:18
Sirilo: Sarkoran ist Bokrug
Schon wieder wird der besessene Esoterik-Spammer Bokrug unter einem neuen Namen aktiv. Doch ex ungue leonem – auch als „Sarkoran“ ist Bokrugs Handschrift unverkennbar…
Samstag, 12. Januar 2008 02:17
fredvomjuppiter: Besessenheit …
… zeigt sich in vielerlei Facetten – auch in jener Angabe, 16 / Tag durchgeführt zu haben.
Sie sind notwenidig. Sie sind nötig.
Doch bei allem Respekt vor dem hw. Herrn: Bei solchen Angaben ist dringend geistlicher Beistand vonnöten!!
Freitag, 11. Januar 2008 09:59
Rudolfus: @r.ruhrgebietler: Das ist sicher unwahr!
Bei Teresa war das ganz klar – sie ließ ja nichtmals Neugeborene taufen. Daß uns diese Person so ein Wirbel gemacht wird ist unverständlich.
Die sel. Mutter Theresa hielt sich 100% an die Vorgaben durch die Kirche.
Donnerstag, 10. Januar 2008 11:14
santa rita: „Crunch Time For The Human Race“
Schockierender Film zum Thema: David Icke’s Interview mit Arizona Wilder

Offizielle Produktbeschreibung bei Amazon:

This program presents the staggering story of human sacrifice and satanic rituals involving the most famous people in the world. World famous conspiracy researcher, lecturer and author David Icke hosts an interview with Arizona Wilder, formerly Jenifer Greene, who was programmed and trained to conduct satanic rituals by Joseph Mengele AKA „The Angel of Death“ from the Nazi death camps of World War II.
Arizona Wilder describes how she conducted rituals in which the Queen, the Queen Mother and other members of the British Royal Family sacrificed children in satanic ceremonies. She talks of the same experiences with Henry Kissinger, George Bush, Bill Clinton, members of the Rockefeller and Rothschild families and a host of the most famous names in the United States and the United Kingdom.

Your view of the world will never be the same when you hear the revelations of Arizona Wilder and their shocking relevance in our lives today.
Donnerstag, 10. Januar 2008 10:07
Aleph: Problembewusstsein geschaffen
Sirilo@ Was bestärkt Sie so felsenfest in der Annahme, dass Yallop daneben gegriffen hat? Gut, „In Gottes Namen“ ist ein Bestseller geworden, was wenig über den Inhalt aussagt.

Aber ganz ohne Körnchen Wahrheit wird der Autor das Buch nicht veröffentlicht haben bei den doch recht mysteriösen Umständen, die letztlich zum Tod von Johannes Paul I. führten. Oder musste er sterben, damit JP II. Nachfolger werden konnte?

Die Frage wird aus guten Gründen niemals beantwortet werden können, dürfen(!). Trotzdem ist es unfair,
JP I. nur als 33-Tage-Papst in die Schublade zu tun und achselzuckend zur Tagesordnung überzugehen.

Einige Dinge sind damals nicht korrekt gelaufen. Yallop hat die Finger auf ein paar Wunden gelegt und intensive vatikanische Verbindungen zu recht illustren Kreisen aufgedeckt und den Lesern zu Bewusstsein gebracht.

Natürlich wird er nur das Material verwendet haben, das auch den bestsellernden Titel letztlich rechtfertigt. Das ist David A. Yallop als Autor zuzugestehen. Schließlich soll das Buch auch verkauft werden.

Stichhaltige Beweise hat er mit dem Buch nicht geliefert. Darin stimme ich mit Ihnen überein. Dafür hat er Problembewusstsein geschaffen. Das ist schon viel in der speziellen Angelegenheit.
Donnerstag, 10. Januar 2008 09:25
Sirilo: @Aleph: Mut zur Lücke oder Mut zur Lüge?
Beim Tod von Johannes Paul I. war niemand zugegen. Aber seine Geschwister und seine früheren Mitarbeiter aus Vittorio Veneto wußten um den schlechten Zustand seines Herzens. Die „Reportage“ (besser: Kolportage) von Yallop ist pure Spekulation; keine seiner Behauptungen über den Tod des Papstes ist beweisbar.
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