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Mittwoch, 9. Januar 2008 20:16
Volker Beck will nicht geheilt werden
Eine protestantische Großveranstaltung wollte einige wenige ihrer Teilnehmer über die Homo-Unzucht erhellen. Nun bleiben sie im dunkeln.
Flickr-Benützer mediaparker zeigt Beck in Fahrt, CC.
Flickr-Benützer mediaparker zeigt Beck in Fahrt, CC.
(kreuz.net) Vom 30. April bis 4. Mai veranstalten mehr als hundert konservative protestantische Vereinigungen in Bremen das „Christival 2008“.

Erwartet werden rund 20.000 Leute.

Die Schirmherrschaft über die Großveranstaltung hat die deutsche Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.

Insgesamt werden 225 Veranstaltungen, Workshops und Seminare angeboten. Ein Seminar sollte sich ursprünglich mit der widernatürlichen Unzucht beschäftigen. Sie stand unter dem Titel „Homosexualität verstehen – Chance zur Veränderung“.

Die Ankündigung für das 90minütige Seminar lautete: „Viele Menschen leiden unter ihren homosexuellen Neigungen. Im Seminar geht es um Ursachen und konstruktive Wege heraus aus homosexuellen Empfindungen.“

Blanker Haß
Am Dienstag entbrannte der Haß des notorischen Grünen-Politikers Volker Beck gegen die Veranstaltung.

Er forderte die christdemokratische Familienministerin auf, die Schirmherrschaft zurückzulegen. Der selbsterklärte Homo fürchtet angebliche „gefährliche Psychokurse“ und „minderheitenfeindliche Angebote“.

Frau von der Leyen müsse entweder die Absage dieses Homo-Heilungsseminares durchsetzen oder ihre Schirmherrschaft zurückgeben – so Homo-Beck.

Die Grünen würden dem mit einer parlamentarischen Anfrage nachgehen.

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Der homoradikalen Gedankenrepression nachgegeben
Schon heute Mittwoch sagten die Referenten das Homo-Seminar ab. Das Thema stehe nicht im Mittelpunkt des Christivals. Sie möchten nicht, daß von anderen wichtigen Themen abgelenkt werde.

Die Referenten des Homo-Seminars kritisierten zwar die emotional hoch geschaukelte öffentliche Diskussion:

„Wir setzen uns dafür ein, daß Menschen, die ihre homosexuellen Impulse als unvereinbar mit ihren Wünschen, Überzeugungen und Lebenszielen erfahren, selbstbestimmte Wege gehen können, die zu einer Abnahme homosexueller Empfindungen führen.“

Solche Selbstbesimmung sei das Recht des Menschen.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 234 Lesermeinungen:
Dienstag, 15. Januar 2008 17:05
HomCat: @Hans Mohrmann
Vielleicht sollten Sie sich eine neue Brille besorgen. Was Sie da vom Stapel lassen, ist sture Blindheit und eine unqualifizierte Aussage. Warum werden denn AMERIKANISCHE Homosexuelle nicht wollen, dass ihre Kinder nicht homosexuell werden. Das liegt vielleicht da dran, dass in Amerika immernoch Schwule getötet werden (zB Selbstjustiz in Texas) oder offen gedemütigt. DAS würde ich meinen Kindern auch nicht zumuten wollen. Auf der einen Seite weiss man von SF, dass es liberal zu geht (Auch wenn das Gesetz etwas Anderes schreibt), aber man kann ja nicht hoffen, dass das eigene Kind doch nicht einmal beruflich in die nicht-liberalen Staaten gehen muss. Aber es schwingt natürlich auch immer noch der Christopher Street Day mit, wenn Sie wissen, was damals dort geschah.

Also bitte, wenn Sie schon nicht denken können, dann behalten Sie doch Ihre gequirlten Unwahrheiten für sich. Knabbern Sie einen Keks und sinieren in Ihrem Bild-Club weiter…
Montag, 14. Januar 2008 19:46
crossword: aleph
meine pflicht als mensch
Montag, 14. Januar 2008 14:53
Aleph: Crossword
Es ist rührend, wie Sie sich kümmern.
Montag, 14. Januar 2008 14:29
HarroMeyer: Das ist die neue Totschlagargumentation:
[kursiv]Typische Volksverhetzung der KP-/SP-/NS-Denkweise, die keine Inhalte vorweist, sondern nur versucht, den Straßenmob in den entsprechenden Wahlbezirken aufzuhetzen, die immer dieselben Bezirke sind wie jene, die KP/SP/NSDAP hervorbrachten.[kursiv]
Die Nazis waren dagegen. Damit wird jede Diskussion über das nutzlose Tun überflüssig. Fehlt nur noch, dass sie sich segnen und vom Gesetz schützen lassen.
Sonntag, 13. Januar 2008 17:30
crossword: rudolfus
haben Sie heute wenigstens Ihre medikamente schon genommen, lieber rudolfus?
Sonntag, 13. Januar 2008 17:22
Rudolfus: @crossword: „stolz“ worauf?
wenn ich mich vor Ihnen und Ihresgleichen lächerlich mache, bin ich sogar stolz darauf. nichts würde mich mehr verunsichern und beunruhigen, wenn Sie mir anerkennung zollen würden.
Inhaltlich haben Sie ja noch nichts gebracht, für welche „Wahrheit“ Sie stehen, lediglich inhaltleeren Widerspruch gegen die Lehre der Kirche.
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